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	<title>Online-Kampagne &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Online-Kampagne &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Online in den Bundestag?! Kampagnen der Parteien zur #btw13 &#8211; Teil 5: Die Grünen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alinka Rother]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2013 13:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom gibt die Richtung vor: Gut ein Drittel der Befragten sagt, dass der Internet-Wahlkampf entscheidend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Die_Gruenen_Fahne1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-130627" alt="Die_Gruenen_Fahne" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Die_Gruenen_Fahne1-630x418.jpg" width="630" height="418" /></a>Eine <a href="http://politik-digital.de/wie-wahlentscheidend-ist-das-internet-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuelle Studie</a> des Branchenverbands Bitkom gibt die Richtung vor: Gut ein Drittel der Befragten sagt, dass der Internet-Wahlkampf entscheidend für den Ausgang der Bundestagswahl ist, jeder Dritte informiert sich auf Social-Media-Plattformen über Politik. Auch wenn der klassische Wahlkampf damit nicht ersetzt wird, sollte 2013 keine Partei ohne Online-Kampagne in den Kampf um Stimmen ziehen. Wie man Wähler am besten im und ins Netz lockt, darüber haben wir mit den Verantwortlichen gesprochen. Welche Bedeutung hat der Online-Wahlkampf? Kann der User mitmachen? Was tun im Shitstorm?<br />
Unsere Fragen an die Partei Bündnis90/Die Grünen beantwortete Robert Heinrich, der Wahlkampfmanager der Grünen für die Bundestagswahlkampf 2013.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welche Wählergruppe wollen Sie mit der Online-Kampagne ansprechen?<br />
<strong>Robert Heinrich:</strong> Unser Wahlkampf richtet sich an unser gesamtes Wählerpotential. Wir machen da keinen Unterschied zwischen online und offline, auch weil wir wissen, dass die Grünen-Wähler überdurchschnittlich online-affin sind. Zwar ist die Grünen-Wählerschaft im Netz  im Schnitt etwas jünger als diejenigen Grünen-Wähler, die zum Beispiel Lokalzeitungen lesen. Aber wir  haben den Ehrgeiz, über das Internet einen großen Teil  unserer Wählerschaft anzusprechen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wie wichtig ist der Online-Wahlkampf, verglichen mit anderen Werbekanälen? Hat sich bezüglich der Priorisierung etwas im Vergleich zu 2009 geändert?<em id="__mceDel"></em><br />
<strong>Robert Heinrich</strong>: Ich lehne den Begriff Online-Wahlkampf inzwischen ab, denn er bedient ein Klischee:  Da gibt es den  „richtigen“, „harten“ Wahlkampf auf der einen Seite, mit Plakaten, Infoständen und Tagesschau – und dann gibt es noch den Online-Wahlkampf: Der läuft quasi als Beiboot, witzig, kreativ, aber letztendlich irrelevant. Das wird der Relevanz des Mediums längst nicht mehr gerecht, deswegen sage ich: wir führen einen integrierten Wahlkampf in allen Kanälen. In diesem integrierten Wahlkampf ist Online inzwischen das Herzstück. Wir nutzen das Internet heute, um die Kampagne zu organisieren, unsere eigenen Anhänger zu mobilisieren, für unsere Inhalte zu werben und um mit den Bürgern in Dialog zu treten.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welchen Anteil am Gesamtbudget hat die Online-Kampagne? Gibt es eine Veränderung, verglichen mit 2009?<br />
<strong><strong>Robert Heinrich</strong>:</strong> Das kann man in einer integrierten Kampagne in Zahlen eben nicht klar sagen. Jeder Mitarbeiter im Basislager betreibt Online-Kommunikation, ebenso ist eine E-Mail an Kreisverbände mit einer Datei, die Mitglieder vor Ort nutzen können, eine Form des Wahlkampfes im Netz. Trotzdem: 2013 geben wir noch einmal deutlich mehr für die Online-Kommunikation aus als noch 2009.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welcher Teil des Online-Wahlkampfes ist das Herzstück der Kampagne?<br />
<strong><strong>Robert Heinrich</strong>:</strong> Das Herzstück unserer Kampagne ist nach wie vor die eigene Website. Sie ist digitaler Infostand, Stammtisch, Mitmachzentrum und Wahlkampfzentrale in einem. Dort können sich Wähler informieren, einmischen und mitmachen. Aber natürlich warten wir nicht darauf, dass die Menschen zu unserer Seite  finden, sondern sind im Netz präsent: Bei Facebook, Twitter, Google+ und YouTube haben wir deshalb Angebote geschaffen, die für unsere Inhalte werben. Die sozialen Medien sind wichtige Kanäle für uns, um Wähler zu mobilisieren  und die eigene Reichweite zu vergrößern. Und wir stecken einen erheblichen Teil unseres Media-Etats ins Online-Marketing.<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>Robert Heinrich</strong>, 36, ist Wahlkampfmanager der GRÜNEN für den Bundestagswahlkampf 2013. Der gebürtige Leipziger und studierte Politikwissenschaftler arbeitete seit 2003 für die GRÜNEN, zunächst als Büroleiter der Politischen Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke, seit 2007 als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit. In dieser Funktion war er an der Organisation mehrerer bundesweiten Wahlkämpfen beteiligt und bereits 2009 für den Online-Wahlkampf verantwortlich. Zuvor arbeitete Heinrich als freier Journalist bei Tageszeitungen und Radio.</div></div><br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Kann die Parteibasis Einfluss nehmen auf die Kampagne?<br />
<strong>Robert Heinrich:</strong> Unsere Kampagne setzt so konsequent wie nie zuvor auf die Beteiligung unserer Mitglieder. Deshalb haben wir unsere Spitzenkandidaten per Urwahl bestimmt und einen Mitgliederentscheid über die neun wichtigsten Projekte einer möglichen Regierungsbeteiligung durchgeführt. Wir werden im Netz  massiv mit diesen neun Projekten um Stimmen werben und sie dafür spannend, unterhaltsam und verständlich aufbereiten – als eine Art interaktives Wahlprogramm! Ich kann ihnen versprechen: In diesem Wahlkampf wird es Spaß machen, sich mit grünen Inhalten zu beschäftigen!<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Auch dieses Mal soll direkt vor der Wahl eine „3 Tage wach“-Aktion stattfinden. Wie genau wird das ablaufen? Wie war die Resonanz der Bürger bisher bei ähnlichen Aktionen?<br />
<strong>Robert Heinrich:</strong> „3 Tage wach“ ist das ambitionierteste politische Dialog-Event, das mir bekannt ist: Rund um die Uhr werden  mehrere Hundert ehrenamtliche Wahlkämpfer/innen in den drei Tagen vor der Wahl politische Fragen beantworten. Vor der Bundestagswahl 2009 wurden so  insgesamt 12.000 Fragen beantwortet, über eine Viertel Million Nutzer haben die Seite in diesen drei Tagen besucht. Danach wurde „3 Tage wach“ bei jeder einzelnen Landtagswahl eingesetzt, heute ist es bei den Grünen fast so selbstverständlich wie Plakate kleben. Es zeigt, dass die Partei immer stärker in den Wahlkampf im Netz hineinwächst. Natürlich sind wir in diesem Wahlkampf  wieder „3 Tage wach“ &#8211; und wir haben uns dafür auch etwas ganz Besonderes einfallen lassen, Sie können gespannt sein.<br />
<strong><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Robert_Heinrich.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-130631" alt="Robert_Heinrich" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Robert_Heinrich.jpg" width="139" height="129" /></a>politik-digital.de:</strong> Welche Möglichkeiten bietet ihr Mitgliederportal Wurzelwerk?<br />
<strong>Robert Heinrich:</strong> Das Wurzelwerk ist in erster Linie eine interne Plattform für die politische Arbeit, mit deren Hilfe sich z.B. Basisgruppen vor Ort miteinander vernetzen und ihre Arbeit organisieren können. Wir als Bundesverband stellen unseren Mitgliedern im Wurzelwerk exklusive Tools zur Verfügung, damit diese eigenständigen Wahlkampf machen können: von Argumentationshilfen über Druckvorlagen bis hin zu Design-Manuals. Wichtig: Das Wurzelwerk ist kein reines Wahlkampf-Werkzeug, sondern ein Netzwerk für die politische Arbeit. Es ist eine grüne Community wie auch ein grünes Intranet, bietet Kalender,  Etherpad, Abstimmungstools und  Dokumentenverwaltung.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Insbesondere für Nicht-Mitglieder haben sie online das Portal „Meine Kampagne“ eingerichtet. Welche Möglichkeiten eröffnet diese Plattform den Unterstützern ihrer Partei? Wie ist die Resonanz der Bürger?<br />
<strong>Robert Heinrich:</strong> „Meine Kampagne“ ist ein Mitmachangebot das sich sowohl an Nicht-Mitglieder als auch an Mitglieder richtet. Sie bietet die Möglichkeit, die Grünen – z.B. durch die Teilnahme an bestimmten Aktionen – unkompliziert zu unterstützen. Sie können dort bei Peter Altmaier gegen Fracking protestieren, eine Petition für Edward Snowden unterschreiben – oder aber den Grünen einen Kinospot spenden. „Meine Kampagne“ besteht bereits seit 2009. Im Gegensatz zu den anderen Parteien haben wir unsere Plattform nicht nach der letzten Wahl vom Netz genommen. Auch während der laufenden Legislaturperiode haben wir dort Aktionen und Kampagnen gestartet. So gelang es uns, die Mitgliederzahl der Plattform seit der Bundestagswahl 2009 von 7.000 Unterstützern auf über 15.000 Unterstützer zu erhöhen. Und wir werden die Plattform im Laufe des Wahlkampfes noch populärer machen können.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welche Erfahrungen wurden mit Veröffentlichung unter Creative Commons und der offenen Kommentarfunktion gemacht? Wurde das missbraucht? Mussten Kommentare später gelöscht werden?<br />
<strong>Robert Heinrich:</strong> Insgesamt machen wir sehr gute Erfahrungen mit Offenheit. Ein Beispiel: Über Spread-Shirt haben wir einen T-Shirt-Shop laufen, der es Menschen ermöglicht, T-Shirts mit eigenen grünen Mottos zu gestalten. Dort gab es bisher nahezu keinen Missbrauch. Natürlich müssen wir bei bestimmten Kommentaren eingreifen. Wir haben klare Nutzungsbedingungen.  Kommentare, die beleidigen oder diskriminieren, werden gelöscht. Unsere Kommentarfunktion ist aber insgesamt ein  Signal an die User, dass wir den Dialog nicht in versteckte Foren verbannen, sondern überall dort anbieten, wo wir mit Inhalten an die Öffentlichkeit treten. Dialog und Inhalt bilden eine Einheit.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Werden Kommentare der User verwertet/ in das Wahlprogramm miteinbezogen?<br />
<strong>Robert Heinrich:</strong> Kommentare sind ein hilfreiches Feedback, das wir sehr ernst nehmen. In der Wahlkampfzentrale beobachtet ein grüner Social-Media-Manager die Kommentare, geht auf Kritik ein und beantwortet Fragen.  Eine direkte Verwertung im Wahlprogramm, dessen Erstellung ja das Recht der Parteimitglieder ist, findet nicht statt.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Ist der Abwählkalender eine Form des „Dagegen-Wahlkampfs“?<br />
<strong>Robert Heinrich:</strong> Der Abwählkalender ist Attacke-Wahlkampf mit Witz und Substanz. Dort wird nicht einfach gepöbelt, sondern es wird mit Fakten die Bilanz einer Regierung gezogen. Wir bieten den Menschen dort jeden Tag ein neues Argument, die aktuelle Regierung abzuwählen. Das ist natürlich  „dagegen“. Aber wir sagen gleichzeitig auch immer, wofür GRÜN steht. Eine Opposition hat im Wahlkampf zwei Aufgaben: Zum einen aufzuzeigen, wofür sie steht und was sie anders machen möchte. Das tun wir in diesem Wahlkampf mit viel Aufwand. Zweitens eine kritische Bilanz der Regierung ziehen. Nur so werden Alternativen deutlich.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Beobachten Sie, wie die Konkurrenz online vorgeht? Kann ggf. flexibel  reagiert werden?<br />
<strong><strong>Marion Heinrich</strong>:</strong> Wir beobachten das. Aber wir reagieren nur selten, denn meistens wertet es die Aktionen der Konkurrenz nur unnötig auf.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Räumen Sie dem Internet einen großen Stellenwert bei der Mobilisierung von Nichtwählern ein? Wenn ja, wie funktioniert die Mobilisierung im Netz?<br />
<strong><strong>Robert Heinrich</strong>:</strong> Bei denjenigen Nichtwählern,  die sich des politischen Geschehens sehr bewusst sind, sich aber momentan von keiner Partei repräsentiert fühlen, oder Menschen, die bei jeder Wahl neu entscheiden, ob es sich lohnt, diesmal wählen zu gehen – bei denen haben wir im Netz die Chance Überzeugungsarbeit zu leisten. Durch einen inhaltlich fundierten Dialog-Wahlkampf kann man versuchen, diese Gruppen auch im Netz anzusprechen. Insbesondere ein authentisches Format wie „3 Tage wach“ kann in diesem Zusammenhang hilfreich und ein Mittel gegen Politikverdrossenheit sein.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wo online um Wähler geworben wird, ist der Shitstorm nicht weit. Haben Sie eine „Eingreiftruppe“? Wie wird die intervenieren?<br />
<strong><strong>Robert Heinrich</strong>:</strong> Wir haben für diesen Fall eine „freiwillige Feuerwehr“. Diese Netzaktivisten helfen uns, bei Shitstorms zu reagieren und unsere Argumente und Reaktionen im Netz zu verbreiten.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-1-die-piraten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 1 der Reihe: Christophe Chan Hin von den Piraten im Interview.</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-2-cdu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 2 der Reihe: Interview mit Uwe Göpel (CDU).</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-3-fdp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 3 der Reihe: Tommy Diener, FDP, im Interview.</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-4-die-linke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 4 der Reihe: Marion Heinrich, stellvertretende Pressesprecherin der Linken im Interview.</a><br />
&nbsp;<br />
<strong><strong></strong></strong>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/gruenenrw/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gruenenrw</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-SA 2.0)</a>, Robert Heinrich</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Online in den Bundestag?! Kampagnen der Parteien zur #btw13 &#8211; Teil 4: Die Linke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 10:59:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Marion Heinrich]]></category>
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		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom gibt die Richtung vor: Gut ein Drittel der Befragten sagt, dass der Internet-Wahlkampf entscheidend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/linke.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130487" alt="linke" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/linke.jpg" width="640" height="357" /></a>Eine <a href="http://politik-digital.de/wie-wahlentscheidend-ist-das-internet-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuelle Studie</a> des Branchenverbands Bitkom gibt die Richtung vor: Gut ein Drittel der Befragten sagt, dass der Internet-Wahlkampf entscheidend für den Ausgang der Bundestagswahl ist, jeder Dritte informiert sich auf Social-Media-Plattformen über Politik. Auch wenn der klassische Wahlkampf damit nicht ersetzt wird, sollte 2013 keine Partei ohne Online-Kampagne in den Kampf um Stimmen ziehen. Wie man Wähler am besten im und ins Netz lockt, darüber haben wir mit den Verantwortlichen gesprochen. Welche Bedeutung hat der Online-Wahlkampf? Kann der User mitmachen? Was tun im Shitstorm?<br />
Unsere Fragen an die Partei DIE LINKE beantwortete Marion Heinrich, die stellvertretende Pressesprecherin in der Bundesgeschäftsstelle.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welche Wählergruppe wollen Sie mit der Online-Kampagne ansprechen?<br />
<strong>Marion Heinrich:</strong> Die Online-Kampagne ist Teil der Kampagnenführung der LINKEN zu den Wahlen 2013. Neben „altbewährten“ Kommunikationsmitteln wie Plakaten, Großveranstaltungen, Broschüren, Handzetteln oder Anzeigen nimmt die Online-Kommunikation einen hohen Stellenwert als gleichberechtigtes Instrument ein. Die Online-Strategie der LINKEN orientiert sich dabei an den Grundlagendokumenten der Wahlkampfführung (Wahlstrategie, Kommunikationsstrategie usw.). Die Online-Wahlkampagne soll unterschiedliche Wählergruppen ansprechen.<br />
Die <a href="http://www.die-linke.de/dielinke/aktuell/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website der LINKEN</a> dient in erster Linie Interessierten und Parteimitgliedern als zentraler Anlaufpunkt, um sich mit Informationen über DIE LINKE zu versorgen. Sie ist unser zentrales Sprachrohr im Netz mit einer sehr allgemeinen Ansprache. Darüber hinaus finden Gliederungen, Aktive, Mitglieder dort alle relevanten Hintergrundinformationen und Arbeitshilfen für ihr alltägliches Engagement in der LINKEN.<br />
<a href="https://twitter.com/dielinke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unser Twitter-Kanal</a> dient insbesondere der schnellen Information bei bestimmten Anlässen wie Parteitage, Aktionstage usw. Er richtet sich in erster Linie als Ticker an Multiplikatoren.<br />
Die <a href="https://www.facebook.com/linkspartei" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Seite der LINKEN</a> ist &#8211; ebenso wie die <a href="https://plus.google.com/+DIELINKE/posts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seite bei Google+</a> eine Ergänzung zur Website der LINKEN. Beide Angebote richten sich ebenfalls an ein breiteres Publikum, sind aber im Gegensatz zu <a href="http://www.die-linke.de/dielinke/aktuell/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die-linke.de</a> dialogorientiert aufgebaut. Wir legen hier Wert auf den schnellen Transport von Informationen und treten mit unseren Nutzerinnen und Nutzern in einen langfristigen Austausch ein.<br />
Die <a href="https://secure.flickr.com/photos/die_linke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fotoplattform Flickr</a> nutzen wir als zusätzlichen Distributionskanal für Fotos. Gliederungen und Medien der Partei, externe Medien und sonstige Interessierte können sich hier mit authentischem und unter Creative Commons lizensiertem Bildmaterial kostenlos versorgen.<br />
Ähnlich wie Flickr nutzen wir <a href="http://www.youtube.com/user/dielinke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unseren Youtube-Kanal</a> als Distributionsplattform für Bewegtbild. Die Ansprache richtet sich dabei nach dem jeweiligen Inhalt. Mitschnitte von Pressekonferenzen, Schulungs- und Mobilisierungsvideos dienen in erster Linie der direkten Information unserer Sympathisanten und der Mitgliedschaft. Werbespots, Rapid Response-Videos und dergleichen richten sich an ein breiteres Publikum.<br />
<a href="http://parteidebatte.die-linke.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Adhocracy</a> nutzen wir für Mitglieder und Sympathisanten als elektronisches Abstimmungs- und Antragstool zur Herstellung verbindlicher Entscheidungen im Netz. Unser Etherpad-Server ist ein weiteres Kollaborationsinstrument, das insbesondere Gliederungen und Zusammenschlüssen als praktisches Werkzeug zur Textarbeit und Organisierung dient.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wie wichtig ist der Online-Wahlkampf, verglichen mit anderen Werbekanälen? Hat sich bezüglich der Priorisierung etwas im Vergleich zu 2009 geändert?<em id="__mceDel"></em><br />
<strong>Marion Heinrich</strong>: DIE LINKE hat ihre Online-Strategie in den vergangenen Jahren kontinuierlich fortgeschrieben und weiterentwickelt.Daher ist es im Jahr 2013 weder nötig noch möglich, »einen Schalter umzulegen« und etwas Neues, nie Dagewesenes zu starten. Generell stärken wir alle Instrumente, die den Dialog fördern, die Kollaboration unserer Anhängerinnen und Anhänger verbessern und die Multiplikatoren gezielt ansprechen. Darüber hinaus bauen wir verstärkt auf mobile Anwendungen und haben nennenswert Ressourcen von Print- zu Online-Anzeigen umgeschichtet.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welchen Anteil am Gesamtbudget hat die Online-Kampagne? Gibt es eine Veränderung, verglichen mit 2009?<br />
<strong><strong>Marion Heinrich</strong>:</strong> Das Budget für den Online-Wahlkampf wurde gegenüber 2009 erhöht. Weitere Angaben dazu werden wir nicht veröffentlichen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welcher Teil des Online-Wahlkampfes ist das Herzstück der Kampagne?<br />
<strong><strong>Marion Heinrich</strong>:</strong> Die Dialogorientierung das Herzstück unserer Kommunikationsstrategie. Das gilt nicht nur im Online-Bereich, sondern auch offline. DIE LINKE setzt gezielt darauf, ihre Anhängerinnen und Anhänger dazu zu motivieren, im Kreis von Kollegen, Freunden und Verwandten über DIE LINKE zu sprechen, zu diskutieren und so selbst zum Botschafter der Partei und ihrer Ziele zu werden. Ohne die Parteibasis kann die Online-Kampagne nicht funktionieren. Selbstverständlich macht die Parteibasis in der Kampagne mit und nimmt darauf Einfluss.<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>Marion Heinrich</strong> ist stellvertretende Pressesprecherin im Berliner Karl-Liebknecht-Haus, der Bundesgeschäftsstelle der LINKEN.</div></div><br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Beobachten Sie, wie die Konkurrenz online vorgeht? Kann ggf. flexibel  reagiert werden?<br />
<strong><strong>Marion Heinrich</strong>:</strong> Wir beobachten unsere politischen Konkurrenten und können darauf ggf. auch flexibel reagieren.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wie glaubhaft kann ein kapitalismuskritischer Wahlkampf sein, der (auch) auf Facebook geführt wird – in einem undurchsichtigen, monopolartigen Datensilo?<br />
<strong><strong>Marion Heinrich</strong>:</strong> Wie schon erwähnt, ist Facebook nicht die einzige Option für unseren Online-Wahlkampf. Sicher gibt es Argumente, die für Ihre Einschätzung sprechen, dennoch hieße es sich den Realitäten zu verweigern, würde Facebook als Kommunikationskanal von der LINKEN ausgeschlossen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Räumen Sie dem Internet einen großen Stellenwert bei der Mobilisierung von Nichtwählern ein? Wenn ja, wie funktioniert die Mobilisierung im Netz?<br />
<strong><strong>Marion Heinrich</strong>:</strong> Generell gilt für DIE LINKE: Mobilisierung funktioniert mit einem altbewährten Mix aus Infoständen, Veranstaltungen, Aktionen, mit Anzeigen, Wahlzeitungen, über die klassische Presse und über das Internet. Wir beobachten, dass die Nutzerzahlen im ländlichen Raum erst langsam anziehen und sich &#8211; im Verhältnis &#8211; den Nutzungsgewohnheiten in urbanen Zentren annähern. Wir erwarten, dass diese Entwicklung anhält.<br />
Ortsverbände bzw. Kreisverbände der LINKEN erreichen wir entweder durch persönliche Ansprache, über Mailinglisten, SMS-Verteiler oder auch über eigens eingerichtete Facebook-Gruppen (sofern diese vor Ort genutzt werden).<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wo online um Wähler geworben wird, ist der Shitstorm nicht weit. Haben Sie eine „Eingreiftruppe“? Wie wird die intervenieren?<br />
<strong><strong>Marion Heinrich</strong>:</strong> Wir reagieren entsprechend professionell.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-1-die-piraten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 1 der Reihe: Christophe Chan Hin von den Piraten im Interview.</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-2-cdu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 2 der Reihe: Interview mit Uwe Göpel (CDU).</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-3-fdp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 3 der Reihe: Tommy Diener, FDP, im Interview.</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/3-berliner-hinterhofgespraech-auf-stimmenfang-im-neuland-die-online-kampagnen-zur-bundestagswahl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auch unser 3. Berliner Hinterhofgespräch hatte das Thema “Auf Stimmenfang im #Neuland – Die Online-Kampagnen zur Bundestagswahl”. Hier geht’s zum Video.</a><br />
&nbsp;<br />
<strong><strong></strong></strong>Bild: Sebastian Drescher</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Online in den Bundestag?! Kampagnen der Parteien zur #btw13 &#8211; Teil 3: FDP</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2013 10:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
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		<category><![CDATA[Tommy Diener]]></category>
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		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom gibt die Richtung vor: Gut ein Drittel der Befragten sagt, dass der Internet-Wahlkampf entscheidend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fdpmichtmachzentrum11.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130456" alt="fdpmichtmachzentrum1" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fdpmichtmachzentrum11.jpg" width="640" height="298" /></a>Eine<a href="http://politik-digital.de/wie-wahlentscheidend-ist-das-internet-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> aktuelle Studie</a> des Branchenverbands Bitkom gibt die Richtung vor: Gut ein Drittel der Befragten sagt, dass der Internet-Wahlkampf entscheidend für den Ausgang der Bundestagswahl ist, jeder Dritte informiert sich auf Social-Media-Plattformen über Politik. Auch wenn der klassische Wahlkampf damit nicht ersetzt wird, sollte 2013 keine Partei ohne Online-Kampagne in den Kampf um Stimmen ziehen. Wie man Wähler am besten im und ins Netz lockt, darüber haben wir mit den Verantwortlichen gesprochen. Welche Bedeutung hat der Online-Wahlkampf? Kann der User mitmachen? Was tun im Shitstorm?<br />
Für die FDP hat Tommy Diener unsere Fragen beantwortet, er ist Bereichsleiter Dialog der Abteilung Strategie, Dialog und Kampagnen der FDP.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welche Wählergruppe wollen Sie mit der Online-Kampagne ansprechen?<br />
<strong>Tommy Diener:</strong> Der Online-Wahlkampf spielt eine wichtige Rolle, insbesondere um junge Menschen und Erstwähler anzusprechen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wie wichtig ist der Online-Wahlkampf, verglichen mit anderen Werbekanälen? Hat sich bezüglich der Priorisierung etwas im Vergleich zu 2009 geändert?<br />
<strong>Tommy Diener:</strong> Der Online-Wahlkampf hat 2009 noch in den Kinderschuhen gesteckt. In diesem Jahr wird er professioneller und effektiver sein.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welchen Anteil am Gesamtbudget hat die Online-Kampagne? Gibt es eine Veränderung, verglichen mit 2009?<br />
<strong>Tommy Diener:</strong> Der FDP-Bundesverband plant für 2013 mit einem Etat von vier Mio. Euro. Davon werden etwa 20 Prozent für den Online-Wahlkampf ausgegeben.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welcher Teil des Online-Wahlkampfes ist das Herzstück der Kampagne?<br />
<strong>Tommy Diener:</strong> Neben der Wahlkampfseite <a href="http://wahl.fdp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahl.fdp.de</a> und der <a href="http://www.fdp.de/bruederle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage des Spitzenkandidaten Rainer Brüderle</a> setzen wir auf die bereits bestehenden Seite <a href="http://www.liberale.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Portal Liberal&#8221;</a>, die <a href="http://www.fdp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage der FDP</a> und das soziale Netzwerk <a href="https://network.meine-freiheit.de/login" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;meine freiheit&#8221;.</a> Zudem wird es Aktionen in den sozialen Netzwerken und klassische Bannerwerbung geben.<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>Tommy Diener</strong> (* 1975) ist seit März 2013 Bereichsleiter Dialog der Abteilung Strategie, Dialog und Kampagnen der FDP und verantwortet die Online-Kampagne der Liberalen zur Bundestagswahl 2013. Zuvor war er u.a. in der Öffentlichkeitsarbeit, im Büro der Bundesgeschäftsführerin/des Bundesgeschäftsführers sowie im Info-Point der Freien Demokraten beschäftigt. Auf Landesebene betätigte er sich als Vorsitzender der Jungen Liberalen Berlin sowie als Bezirksverordneter der FDP-Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg.</div></div><br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Soll mit der Online-Kampagne auch versucht werden, gezielt verlorengegangene Wähler wieder an die Partei zu binden und das ramponierte Image aufzubessern?<br />
<strong>Tommy Diener:</strong> Die FDP sieht großes Potenzial im Internet und in den sozialen Medien im Hinblick auf die Platzierung liberaler Kernthemen im öffentlichen und politischen Diskurs. Auf Facebook allein sind bis zu 14 Millionen Nutzer mit Themen zu erreichen, die von Freunden der FDP-Seiten sowie deren Freunden geteilt werden. Diese gewaltige Zahl unterstreicht die Bedeutung, die das Agendasetting im Netz für die FDP hat. Darüber hinaus ist das Internet ein sehr attraktives Medium, um Wähler für die FDP zu gewinnen, weil gerade Internetnutzer offen sind für liberale Datenschutz- und Bürgerrechtspolitik. Außerdem fahren wir viele Satellitenkampagnen, um gezielt einzelne Gruppen anzusprechen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Hat der User die Möglichkeit, mitzumachen? Falls ja: Wie wird er dazu animiert? Kann die Parteibasis Einfluss nehmen auf die Kampagne?<br />
<strong>Tommy Diener:</strong> Bereits seit der Erstellung des Bürgerprogramms 2002 hatte jeder User – egal ob Mitglied oder nur Sympathisant &#8211; die Möglichkeit, an unserem Wahlprogramm online mitzuarbeiten. Bei unserer <a href="http://www.fdp.de/Kampagne/1748b640/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Gut gemacht“-Kampagne</a> konnten User ihre eigenen Fotos hochladen und damit Plakate gestalten. Weitere Social Media-Aktionen wird es auch im Bundestagswahlkampf geben. Zudem bieten wir eine Reihe von Mitmach-Möglichkeiten über unsere Wahlkampfseite <a href="http://wahl.fdp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahl.fdp.de</a> an.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Beobachten Sie, wie die Konkurrenz online vorgeht? Kann ggf. flexibel reagiert werden?<br />
<strong>Tommy Diener:</strong> Dass wir die politischen Mitbewerber beobachten und auf sie reagieren, haben wir bereits des Öfteren auf Facebook gezeigt – mit schnellen und reichweitenstarken Repliken z.B. auf den Kampagnen-Claim der SPD.<br />
<strong><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TommyDiener.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-130448 alignleft" alt="TommyDiener" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TommyDiener.jpg" width="120" height="170" /></a>politik-digital.de:</strong> Räumen Sie dem Internet einen großen Stellenwert bei der Mobilisierung von Nichtwählern ein? Wenn ja, wie funktioniert die Mobilisierung im Netz?<br />
<strong>Tommy Diener:</strong> Zum einen ist Online-Wahlkampf zeitgemäß und wird von den Wählerinnen und Wählern erwartet. Zum anderen ist das Internet insbesondere für junge Menschen ein zentrales Medium geworden, um sich über Politik zu informieren.<br />
Besonders interessant für den Wahlkampf macht das Internet die Geschwindigkeit, mit der Neuigkeiten verbreitet werden können. Zudem bietet der gegenseitige Austausch von Ideen und Informationen im Netz die Möglichkeit des echten Dialogs anstelle klassischer, einseitiger Kommunikation. Auch ist es über soziale Medien einfacher, einen Multiplikator-Effekt zu erzielen, um eine Vielzahl von potenziellen Wählerinnen und Wählern zu erreichen. Aufgrund dieser Vorteile ist das Internet heute nicht mehr aus dem Wahlkampf der FDP wegzudenken.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wo online um Wähler geworben wird, ist der Shitstorm nicht weit. Haben Sie eine „Eingreiftruppe“? Wie wird die intervenieren?<br />
<strong>Tommy Diener:</strong> Ja, wir haben eine „Eingreiftruppe“, die durch Richtigstellung reagiert. Aber im Gegensatz zu anderen lassen wir auch Kritik auf unseren Seiten zu und zensieren nur strafrechtlich Relevantes – man muss einen Shitstorm auch mal aushalten.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Ihre Kampagne „Gut gemacht, FDP“ wurde auf einem tumblr-Blog aufgegriffen: Alle Plakate, die es nicht auf Ihre Homepage schaffen, werden dort als Negativkampagne veröffentlicht. Wie gehen Sie damit um bzw. reagieren darauf?<br />
<strong>Tommy Diener:</strong> Die Motive auf tumblr wurden nicht über unser Tool erstellt! Negative Campagning kann man nicht verhindern, aber man darf es auch nicht überbewerten. Die Auseinandersetzung mit unserer Kampagne erhöht jedoch auch die Aufmerksamkeit und zeigt die Relevanz.<br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-1-die-piraten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a> <a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-1-die-piraten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 1 der Reihe:  Christophe Chan Hin (Piratenpartei) im Interview </a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-2-cdu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 2 der Reihe: Uwe Göpel von der CDU im Interview</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-4-die-linke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 4 der Reihe: Interview mit Marion Heinrich (Die LINKE)</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/3-berliner-hinterhofgespraech-auf-stimmenfang-im-neuland-die-online-kampagnen-zur-bundestagswahl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auch unser 3. Berliner Hinterhofgespräch hatte das Thema &#8220;Auf Stimmenfang im #Neuland – Die Online-Kampagnen zur Bundestagswahl&#8221;. Hier geht&#8217;s zum Video.</a><br />
&nbsp;<br />
<strong><strong></strong></strong>Bilder: Sebastian Drescher, Tommy Diener</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Online in den Bundestag?! Kampagnen der Parteien zur #btw13 &#8211; Teil 2: CDU</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina zur Nedden]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 09:13:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Göpel]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom gibt die Richtung vor: Gut ein Drittel der Befragten sagt, dass der Internet-Wahlkampf entscheidend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cdu_konradadenauerhaus2.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130339" alt="cdu_konradadenauerhaus2" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cdu_konradadenauerhaus2.jpg" width="640" height="356" /></a>Eine<a href="http://politik-digital.de/wie-wahlentscheidend-ist-das-internet-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> aktuelle Studie</a> des Branchenverbands Bitkom gibt die Richtung vor: Gut ein Drittel der Befragten sagt, dass der Internet-Wahlkampf entscheidend für den Ausgang der Bundestagswahl ist, jeder Dritte informiert sich auf Social-Media-Plattformen über Politik. Auch wenn der klassische Wahlkampf damit nicht ersetzt wird, sollte 2013 keine Partei ohne Online-Kampagne in den Kampf um Stimmen ziehen. Wie man Wähler am besten im und ins Netz lockt, darüber haben wir mit den Verantwortlichen gesprochen. Welche Bedeutung hat der Online-Wahlkampf? Kann der User mitmachen? Was tun im Shitstorm?<br />
Heute: Uwe Göpel. Er ist Teamleiter Online für Marketing und interne Kommunikation der CDU und verantwortet die Online-Kampagne der Christdemokraten für den Bundestagswahlkampf 2013.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welche Wählergruppe wollen Sie mit dem Online-Auftritt ansprechen?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Mittlerweile sind drei Viertel der Bevölkerung online und im Internet aktiv. Als Volkspartei ist es unser Anspruch, jede Zielgruppe anzusprechen und für jede Zielgruppe attraktiv zu sein &#8211; sowohl online als auch offline.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Nach dem Relaunch der CDU-Website Ende April ist ein Schwerpunkt auf YouTube-Videos zu beobachten. Sollen diese klassische TV-Wahlspots ersetzen?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Das ist keine neue Entwicklung. Wir haben schon 2007 angefangen, „Bewegtbild-Tagebücher“ der Sommertour unseres damaligen Generalsekretärs zu erstellen. In der Bundestagswahlkampagne 2009 wurde unser Bewegtbild-Angebot dann unter dem Namen <a href="http://www.youtube.com/cdutv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU.TV</a> weitergeführt. Neu ist der Grad der Professionalisierung. Wir haben seit 2012 ein eigenes TV-Studio im Konrad-Adenauer-Haus, das uns qualitativ einen großen Schub ermöglicht. Es bietet uns technisch vielfältige Möglichkeiten, zum Beispiel die Nutzung des „Green Screen“ für unterschiedliche Bild-Hintergründe. Zudem haben wir die notwendige Infrastruktur geschaffen, um jederzeit ein Livestreaming anzubieten. So übertragen wir mittlerweile alle CDU-Veranstaltungen in unserem Haus live. Unser Anspruch ist es, das Bewegtbild-Angebot inhaltlich so attraktiv wie möglich zu machen und so breit wie möglich zur Verfügung zu stellen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wie wichtig ist der Online-Wahlkampf, verglichen mit anderen Werbekanälen? Hat sich bezüglich der Priorisierung etwas im Vergleich zu 2009 geändert?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Die Online-Kampagne ist eine vollwertige Säule der Gesamtkampagne. Soziale Netzwerke sind für uns attraktive, weil reichweitenstarke Kanäle. 2009 war das wichtigste soziale Netzwerk noch StudiVZ, mittlerweile ist Facebook die absolute Nummer Eins in puncto Reichweite. Angela Merkel hat inzwischen über 300.000 Fans bei <a href="https://www.facebook.com/AngelaMerkel?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>, damit ist sie in diesem Netzwerk die mit Abstand beliebteste deutsche Politikerin. Twitter kommt an zweiter Stelle und natürlich YouTube, da der Bewegtbild-Bereich im Haus einen großen Stellenwert hat.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welchen Anteil am Gesamtbudget hat die Online-Kampagne? Gibt es eine Veränderung, verglichen mit 2009?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Der Etat der CDU Deutschlands für den Bundestagswahlkampf 2013 beträgt rund 20 Millionen Euro – wie schon in den Bundestagswahlkämpfen 2005 und 2009. Natürlich haben wir der wachsenden Bedeutung des Online-Bereichs entsprechend auch Umschichtungen im Budget vorgenommen.<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>Uwe Göpel</strong> (M.A.) studierte Politikwissenschaft (HF), Kommunikations- und Rechtswissenschaft an der TU Dresden. Er arbeitet seit 2007 im Konrad-Adenauer-Haus, derzeit ist er Teamleiter Online im Bereich Marketing und Interne Kommunikation der CDU-Bundesgeschäftsstelle.</div></div><br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welcher Teil des Online-Wahlkampfs ist das Herzstück der Kampagne?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Es gibt drei Schwerpunkte: Zum einen sind da die sozialen Netzwerke mit den reichweitenstärksten Angeboten Facebook, Twitter und YouTube. Dann haben wir das Thema Bewegtbild und CDU.TV. Zum dritten beobachten wir die rasant steigende Nutzung im Bereich der mobilen Endgeräte. Die neue Website der CDU ist daher im responsiven Design gestaltet, das heißt, dass alle Inhalte für das jeweilige Endgerät optimiert dargestellt werden.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Hat der User bei der CDU die Möglichkeit, mitzumachen?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Der Wunsch nach Mitmachen, Mitgestalten und Teilhabe ist nicht erst durch die sozialen Netzwerke aufgekommen. Das Internet macht Beteiligung allerdings einfacher. Für diese Bundestagwahl haben wir zum Beispiel das Regierungsprogramm zusammen mit den Bürgern erarbeitet. Unsere Mitmach-Aktion hieß „Was mir am Herzen liegt!“. Jeder Bürger konnte, übrigens on- wie offline, seine Ideen einbringen. Insgesamt sind rund 10.000 Vorschläge bei uns eingegangen. Die Vorschläge wurden in 45 Themen-Thesen zusammengefasst, die die Parteimitglieder wiederum in unserem Mitgliedernetzwerk <a href="https://www.cduplus.cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„CDU Plus“</a> bewerten und kommentieren konnten. Da gab es noch einmal mehr als 16.500 Bewertungen und 1.000 Kommentare. Die Online-Komponente wurde durch weitere Veranstaltungen ergänzt, unter anderem ganz prominent durch die „Tele-Townhall“: Hier hat unsere Parteivorsitzende Angela Merkel mit CDU-Mitgliedern über unser Regierungsprogramm diskutiert, per Livestream verfolgbar im Internet.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Uwe_Goepel.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-130330 alignleft" alt="Uwe_Goepel" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Uwe_Goepel.jpg" width="116" height="150" /></a><br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Inwieweit beschränken Datenschutzbestimmungen die Möglichkeiten der Übernahme von Standpunkten der Online-User?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Die Übernahme von Standpunkten war unproblematisch, weil die Diskussion auf unserer Website stattgefunden hat. Unsere Seite ist frei zugänglich und selbstverständlich datenschutzkonform. Ein Problem kann entstehen, wenn man soziale Netzwerke einbinden will. Im Zweifel entscheiden wir uns immer für den Datenschutz.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Gibt es auf der CDU-Website eine offene Kommentarfunktion oder muss man sich registrieren?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Auf der CDU-Homepage gibt es keine eigene Kommentarfunktion, aber es gibt die „Sharing-Funktion“ und einen Social Media-Bereich, über den man direkt zur Diskussion gelangt. Alle Facebook-Profile haben eine offene Kommentarfunktion. Unser Anspruch war und ist es, die Diskussion dahin zu verlagern, wo die Leute sind – und das ist in den sozialen Netzwerken. Facebook und Twitter sind daher auch in unser Mitgliedernetzwerk „CDU Plus“ integriert.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Beobachten Sie, wie die Konkurrenz online vorgeht? Können Sie gegebenenfalls flexibel reagieren?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Na klar. Ein Beispiel: Auf unserer Seite <a href="http://www.wahlfakten.cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wahlfakten.cdu.de</a> reagieren wir, indem wir den Behauptungen der Konkurrenz Fakten und Argumente entgegensetzen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Räumen Sie dem Internet einen großen Stellenwert bei der Mobilisierung von Nichtwählern ein? Wie funktioniert die Mobilisierung im Netz?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Wir haben tägliche Bildelemente zu aktuellen Themen. Oft werden Inhalte Facebook-gerecht angeboten, um die User zum Teilen zu animieren. Vielleicht erreicht unser CDU.TV-Angebot, mit dem wir politische Botschaften multimedial aufbereiten, gerade Zielgruppen, die sich ein Regierungsprogramm nicht anschauen, sondern lieber einen 90-sekündigen Clip auf YouTube. Aber: Ich möchte das nicht auf Nichtwähler begrenzen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wo online um Wähler geworben wird, ist der Shitstorm nicht weit. Haben Sie eine „Eingreiftruppe“? Wie wird die intervenieren?<br />
<strong>Uwe Göpel:</strong> Wir beobachten und moderieren unsere Seiten, vor allem Facebook und YouTube. Das ist zwingend notwendig, weil dort auch Kommentare erscheinen könnten, die strafrechtlich relevant sind. Die sozialen Netzwerke leben von Diskussion und Auseinandersetzung, aber natürlich muss man in manchen Situationen eingreifen.<br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-1-die-piraten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a> <a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-1-die-piraten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 1 der Reihe: Christophe Chan Hin (Piratenpartei) im Interview</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-3-fdp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 3 der Reihe: Tommy Diener von der FDP im Interview</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-4-die-linke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 4 der Reihe: Interview mit Marion Heinrich (Die LINKE)</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/3-berliner-hinterhofgespraech-auf-stimmenfang-im-neuland-die-online-kampagnen-zur-bundestagswahl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auch unser 3. Berliner Hinterhofgespräch hatte das Thema &#8220;Auf Stimmenfang im #Neuland – Die Online-Kampagnen zur Bundestagswahl&#8221;. Hier geht&#8217;s zum Video.</a><br />
&nbsp;<br />
<strong><strong></strong></strong>Bilder: Sebastian Drescher, Christina zur Nedden</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Online in den Bundestag?! Kampagnen der Parteien zur #btw13 &#8211; Teil 1: Die Piraten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2013 15:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>
		<category><![CDATA[Christophe Chan Hin]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom gibt die Richtung vor: Gut ein Drittel der Befragten sagt, dass der Internet-Wahlkampf entscheidend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/PiratenparteiWahlkampf.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-129756" alt="PiratenparteiWahlkampf" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/PiratenparteiWahlkampf.jpg" width="640" height="348" /></a>Eine<a href="http://politik-digital.de/wie-wahlentscheidend-ist-das-internet-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> aktuelle Studie</a> des Branchenverbands Bitkom gibt die Richtung vor: Gut ein Drittel der Befragten sagt, dass der Internet-Wahlkampf entscheidend für den Ausgang der Bundestagswahl ist, jeder Dritte informiert sich auf Social-Media-Plattformen über Politik. Auch wenn der klassische Wahlkampf damit nicht ersetzt wird, sollte 2013 keine Partei ohne Online-Kampagne in den Kampf um Stimmen ziehen. Wie man Wähler am besten im und ins Netz lockt, darüber haben wir mit den Verantwortlichen gesprochen. Welche Bedeutung hat der Online-Wahlkampf? Kann der User mitmachen? Was tun im Shitstorm?<br />
Die Reihe startet mit Christophe Chan Hin. Er ist Beisitzer im Piraten-Vorstand und Verantwortlicher für die Wählerwerbung im Internet – dem Revier seiner Partei. Chan Hin verrät, wie eine Internetpartei Internetwahlkampf führt, wenn das eigene Überleben auf dem Spiel steht.<br />
<strong>politik-digital.de: </strong><strong></strong>Welche Wählergruppe wollen Sie mit der Online-Kampagne ansprechen?<br />
<strong><strong>Christophe Chan Hin</strong>:</strong><strong> </strong>Es gibt drei wichtige Gruppen für uns. Zum einen natürlich die netzpolitischen Gruppen, die außerhalb der Partei agieren. Die müssen online sehen: Hey, die Piraten können schlagkräftig als Partei kommunizieren. Wir haben das Problem, dass Teile der bekannten netzpolitischen Akteure bereits aus ihrer persönlichen Historie mit einer Partei verbandelt sind. Dazu kommt noch, dass ja viele ganz bewusst einen ganz anderen Weg als die Piraten eingeschlagen haben: Sie setzen auf Lobbyismus im positiven Sinne, also Bürgerrechtsgruppen, die versuchen, von außen auf die Parteien einzuwirken, eventuell auch einen Gesetzesvorschlag direkt an einen Mandatsträger zu tragen. Das Konzept, eine eigene Partei zu gründen, ist natürlich ein gänzlich anderes. Wenn wir es schaffen, uns nicht als Konkurrenten zu sehen, sondern als „Jellyfish Cluster“ mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen, können wir enorme Schlagkraft entwickeln. Dafür müssen wir aber auch selbstbewusst auftreten. Es wird uns gerade aus der Richtung vorgeworfen, dass wir einerseits zu oft das Piratenlogo platzieren, auf der anderen Seite aber Positionen nicht offensiv genug vertreten, insbesondere netzplitische. Es ist ein schmaler Grat, hier die richtige Tonlage zu treffen: Wir haben es mit einer Gruppe mit einem extrem kritischen Blick auf Medien &#8211; eben auch auf Parteimedien -, aber gleichzeitig hohem Konsum zu tun. Das heißt: Wir müssen eigentlich den Gedankengang &#8220;Wow, das ist verdammt richtig was die sagen, aber doof dass die da ihr Parteilogo dahinklatschen&#8221; hinbekommen. Mehr können wir gar nicht erwarten. Klare Aussagen, keine Pseudo &#8220;Wie seht ihr das Social Media Fishing-for-Compliments&#8221; Spielchen, wo man doch genau weiß, dass man einer Meinung ist. Und wenn man es nicht ist, mit diesen klaren Aussagen einen Dialog initiieren.<br />
Die nächste wichtige Gruppe sind natürlich die Piraten selber, denn für Social Media sind sie unser primärer Verbreitungskanal &#8211; ein bei den Piraten beliebtes Social Media Motiv beispielsweise wird sehr schnell auf Twitter und Facebook von unseren Mitgliedern geteilt. Das ist ein großer Bonus: Verbreitung ist nicht das Problem bei uns. Wir müssen nur den Nerv von 3-4 Piraten mit vielen Followern treffen, und dann rollt die Lawine los. Andere Parteien haben es da sehr viel schwerer.<br />
Und dann haben wir natürlich das ambitionierte Ziel, große Teile der jungen Menschen für unsere Sache zu begeistern. Das sind die unglaublich vielen Leute, die durch Bildungsstreik, ACTA und Freiheit statt Angst-Demos politisiert wurden, und um die sich natürlich auch die anderen Parteien bemühen. Ich glaube, da können wir authentischer auftreten.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wie wichtig ist der Online-Wahlkampf, verglichen mit anderen Werbekanälen?<br />
<strong><strong>Christophe Chan Hin</strong>:</strong><strong></strong> Den Online-Wahlkampf trennen wir nicht so klinisch vom Offline-Wahlkampf. Insofern priorisieren wir nicht wirklich, sondern versuchen, das Ganze in einem Kontext zu sehen: Wenn ich auf Facebook und Twitter merke, viele Piraten begeistern oder empören sich über ein Thema, dann muss da natürlich schnell Material für die Infostände gemacht werden. Sonst besteht die Gefahr, dass zwar eine große Handlungsmotivation da ist, diese aber verpufft. Auch eine kreative Aktion auf der Straße, die erfolgreich war, müssen wir natürlich online verbreiten: Die Videodokumentation auf Youtube von eben dieser Aktion motiviert Menschen, diese Aktion selber vor Ort auch auszuführen.<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc">Der 31jährige <strong>Christophe Chan Hin</strong> arbeitet als Kommunikationsdesigner und wurde erst im Mai 2013 als Beisitzer in den Piraten-Bundesvorstand gewählt. Er bloggt im „<a href="http://mannheimer-salon.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mannheimer Salon</a>“, ist auf der <a href="http://hedonistischepiraten.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hedonistischen Plattform</a> unterwegs und leitet nun den Online-Wahlkampf der Piraten.</div></div><br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welchen Anteil am Gesamtbudget hat die Online-Kampagne?<br />
<strong><strong>Christophe Chan Hin</strong>:</strong> Die Online-Kampagne kostet uns sehr wenig bis gar nichts. Die größten Kostenpunkte sind zusätzliche Kapazitäten bei der IT, die neben den innerparteilichen Parteiangeboten jetzt auch die ein oder andere Wahlkampfseite hostet. Da hilft uns natürlich auch unsere Mitgliederstruktur, für die anderen Parteien stellt sich oft auch die Frage, wie sie ihre Nachrichten im Netz verbreiten sollen. Sie müssen sich dafür koordinierte Strategien überlegen. Bei uns ist das zweite Natur: Unsere Mitglieder sind sowieso zahlreich in Sozialen Kanälen vertreten.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welcher Teil des Online-Wahlkampfes ist das Herzstück der Kampagne?<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ChristopheChanHin.jpg"><img decoding="async" class="alignleft" alt="ChristopheChanHin" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ChristopheChanHin.jpg" width="102" height="153" /></a><strong><strong>Christophe Chan Hin</strong>:</strong> Unsere<a href="http://wirstellendasmalinfrage.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Social Media Kampagne</a>. Sie ist im Prinzip eine visuelle Pressemeldung: Wir versuchen, herauszufinden, was an dem Tag das wichtigste Thema ist. Dazu machen wir einen Kommentar. Hier sind drei Dinge wichtig: Klare Aussagen, eine gute Text/Bild Kombination, und natürlich Geschwindigkeit. Wir wollen unseren Kandidierenden und Mitgliedern die Möglichkeit geben, etwas zum Teilen zu haben. Etwas, dass sie selber auch gerne verteilen. Und das unmissverständlich unsere Position kommuniziert. Der Dialog passiert dann ganz von selbst.<br />
Und dazu gehören natürlich dann Inhalte, die in die Tiefe gehen: Blogeinträge, Kommentare von Kandidaten, oder auch einfach mal ne Handlungsaufforderung, z.B. eine Petition. Die Social Media Motive sind da eigentlich nur ein Baustein, aber eben der, der die Einstiegsdroge zu den anderen Inhalten darstellt.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Hat der User die Möglichkeit, mitzumachen? Falls ja: wie wird er dazu animiert? Kann die Parteibasis Einfluss nehmen auf die Kampagne?<br />
<strong><strong>Christophe Chan Hin</strong>:</strong> Wir haben unser <a href="http://pirat.ly" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitmach-Portal</a>, da können konkrete Jobs und Events reingestellt werden. Die Parteibasis kann natürlich Einfluss auf die Kampagne nehmen und z.B. direkt bei der Servicegruppe &#8220;Gestaltung&#8221;, also unserem Designernetzwerk, anfragen, wenn sie einen konkreten Umsetzungswunsch für ein Design hat. Allerdings muss sie dann schon auch selber bereit sein, an den Inhalten zu arbeiten &#8211; einfach einen Wunsch reinschmeißen und warten, das klappt manchmal bei Social Media, aber das können wir natürlich nicht versprechen. Gleichzeitig werden Vorlagen zur Verfügung gestellt: Unser Design ist mit sehr starken Elementen sehr robust, und wir haben eine eigene Headline-Schrift, die Politics Head. Man kann einiges an Unfug damit machen und es ist trotzdem noch klar als Piratenkampagne erkennbar.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Beobachten Sie, wie die Konkurrenz online vorgeht? Kann ggf. flexibel reagiert werden?<br />
<strong><strong>Christophe Chan Hin</strong>:</strong> Ja, wobei wir mehr agieren wollen als reagieren. Unsere Strukturen sind denke ich schneller als die der anderen Parteien. Wir müssen es eigentlich schaffen, dass die Konkurrenz irgendwie auf uns reagieren muss. Also wollen wir in unserer Strategie nicht zu defensiv sein: Flexibel reagieren ist eigentlich unsere Stärke. Unsere Schwäche ist, in der Kakophonie aus Tweets und Pinnwandeinträgen auch mal gemeinsam ein Thema zu halten. Hier versuchen wir mit einer Kombination aus Social Media Motiven, Blogeinträgen und Dokumentationen von Offline-Aktionen auch mal länger präsent zu sein.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Räumen Sie dem Internet einen großen Stellenwert bei der Mobilisierung von Nichtwählern ein? Wenn ja, wie funktioniert die Mobilisierung im Netz?<br />
<strong><strong>Christophe Chan Hin</strong>:</strong> Ja, wobei wir das nicht auf Nichtwähler beschränken. Wir haben ja auch Parteimitglieder, die wenig aktiv sind und Sympathisanten aus anderen Parteien oder NGOs. Das geht am besten über Themen. Online können wir sehr gut politisieren, wenn wir uns trauen, klar unsere Themen anzusprechen – und dann in Dialog treten, die Leute also wirklich abholen. Ganz wichtig wird auch in der heißen Phase des Wahlkampfs sein, konkret zu sagen: Das könnt ihr tun! Hier wollen wir noch Plakate hängen, Flyer verteilen, eine Straßenaktion machen! Teilt unsere Social Media Motive, da könnt ihr sie finden!<br />
Wir müssen klarmachen, dass auch eine kleine Aktion eine große Hilfe ist. Und offline müssen wir die Leute dann auch abholen: Wenn die sich dann mal zum lokalen Piratentreffen trauen, sehen sie viele Mitglieder, die sehr aktiv sind und tausende Dinge tun. Das ist oft einschüchternd – der eigene Beitrag wird als sehr klein und sinnlos eingeschätzt. Diese Hemmschwelle haben wir online nicht so sehr. Aber zehn Leute, die jede Woche eine Stunde in die Partei investieren, sind eine robustere Basis als eine Person, die zehn Stunden investiert, und dann plötzlich die Stadt wechselt oder einen Vorstandsposten bekommt und dann lokal wegfällt. Das müssen wir auch uns selber klar machen und klare Handlungsangebote online- wie offline machen. Hier werden wir online wie offline einfache Mittel, um Wahlkampf zu machen, an die Hand geben.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wo online um Wähler geworben wird, ist der Shitstorm nicht weit. Haben Sie eine „Eingreiftruppe“? Wie wird die intervenieren?<br />
<strong><strong>Christophe Chan Hin</strong>:</strong> Mittlerweile gibt es viele Piraten, die bei solchen Dingen schlichten. Es geht letztlich nicht zuletzt darum, dass die Mechanismen, die zu einem Shitstorm führen, auch positiv genutzt werden können. Unsere täglichen Social Media Motive können durchaus auch einen Shitstorm unterbrechen. Das ist eine nicht zu unterschätzende Rolle unserer Social Media Kampagne. Mein Ziel ist es auf jeden Fall, dass die Shitstorms als das dastehen, was sie sind: Oftmals eigentlich nicht besonders relevante Neuigkeiten, die aber aufgrund fehlender oder unzureichender Öffentlichkeitsarbeit der Partei eine massive Aufmerksamkeit bekommen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Soll mit der Online-Kampagne auch versucht werden, gezielt das ramponierte Image der Piratenpartei aufzubessern? Falls ja, wie?<br />
<strong><strong>Christophe Chan Hin</strong>:</strong> Ja. Die Online-Kampagne soll klarmachen, dass wir erstens zu jedem tagespolitischen Thema etwas sagen können. Damit entkräften wir den Vorwurf, kein Programm zu haben. Zweitens lässt ein zeitlich gut gesetztes Social Media Motiv einen parallel startenden Shitstorm in sich zusammenfallen. Ein einfaches Bild wirkt da wie ein Aufruf: &#8220;Leute, das hier ist heute unsere gemeinsame Aussage. Konzentriert euch!&#8221;.<br />
<em id="__mceDel"> </em><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-2-cdu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 2 der Reihe: Uwe Göpel (CDU) im Interview</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-3-fdp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 3 der Reihe: Interview mit Tommy Diener von der FDP.</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/online-in-den-bundestag-kampagnen-der-parteien-zur-btw13-teil-4-die-linke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 4 der Reihe: Interview mit Marion Heinrich, Die Linke.</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/3-berliner-hinterhofgespraech-auf-stimmenfang-im-neuland-die-online-kampagnen-zur-bundestagswahl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auch unser 3. Berliner Hinterhofgespräch hatte das Thema &#8220;Auf Stimmenfang im #Neuland – Die Online-Kampagnen zur Bundestagswahl&#8221;. Hier geht&#8217;s zum Video.</a><br />
&nbsp;<br />
<strong><strong></strong></strong>Bilder: Piratenpartei Deutschland (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY 2.0</a>), <a href="http://piratenpartei-bw.de/2013/05/15/christophe-chan-hin-aus-baden-wurttemberg-in-den-bundesvorstand-der-piratenpartei-gewahlt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei Baden-Württemberg</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY 3.0 DE</a>)</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Thomas Jefferson und der Facebook-Wahlkampf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/thomas-jefferson-und-der-facebook-wahlkampf-122824/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Germar Molter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2012 17:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Elizabeth Linder]]></category>
		<category><![CDATA[US2012]]></category>
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					<description><![CDATA[Was hat Thomas Jefferson mit dem Facebook-Wahlkampf zu tun? Elizabeth Linder, „Government Specialist“ bei Facebook, sprach gestern im Berliner Base_Camp [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><a href="http://politik-digital.de/thomas-jefferson-und-der-facebook-wahlkampf/img_2115kleiner/" rel="attachment wp-att-122827"><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-122827" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/IMG_2115kleiner-630x472.jpg" alt="Elizabeth Linder vor Leinwand" width="630" height="472" /></a></p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Was hat Thomas Jefferson mit dem Facebook-Wahlkampf zu tun? Elizabeth Linder, „Government Specialist“ bei Facebook, sprach gestern im Berliner Base_Camp über den Einsatz von Facebook im Wahlkampf.</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Bei Kaffee und Rotwein eröffnete Elizabeth Linder ihre Präsentation mit einem Zitat Thomas Jeffersons, der sich nach seiner Wiederwahl als US-Präsident Häme und persönlicher Angriffe seitens der Medien ausgesetzt sah. Im Jahr 1805 soll er angesichts der massiven Medienkritik den Schluss gezogen haben, die einzige Chance für ihn sei es, sich direkt an die Menschen zu wenden, denn sie würden ihm unvoreingenommen begegnen.</p>
<p align="JUSTIFY">Damit stand das Motto von Linders Vortrag fest: Bei Facebook ginge es darum, sich den Usern direkt zu präsentieren. Daher sei das soziale Netzwerk so bedeutend für den US-amerikanischen Wahlkampf gewesen. Ihre Auswertungen hätten ergeben, dass Facebook-Nutzer eine um 57 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit aufwiesen, Freunde und Familie zur Wahl zu animieren als Nutzer anderer sozialer Netzwerke oder Menschen ohne Profil bei einem sozialen Netzwerk. Immerhin fast ein Drittel der US-Amerikaner seien nach Facebook-Angaben von Freunden angesprochen worden, wählen zu gehen. Überhaupt seien, so Linder weiter, die Nutzer von Facebook politisch: 25 Prozent von ihnen hätten auf ihrem Profil angegeben, für welchen Kandidaten sie stimmen. Auffällig: Von diesen rund 9,5 Millionen Nutzern waren rund zwei Drittel weiblich.</p>
<h3 align="JUSTIFY"> Communities sind von großer Bedeutung</h3>
<p align="JUSTIFY">Das Ziel von Wahlkampagnen sei es, Interessierte zu Aktivisten zu machen, und nicht etwa, Anhänger noch stärker vom eigenen Kandidaten zu überzeugen. Eine beliebte Strategie sei etwa das Nutzen von Communities, wie <a href="http://www.facebook.com/WomenforObama" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Women for Obama“</a>. Als weiteres Beispiel nannte Linder das Profil der Ehefrau des wiedergewählten Senators Brown aus Ohio, die auf Facebook deutlich beliebter sei als ihr Ehemann. Gerade dieser unmittelbar wirkende Kontakt vermittele Sympathie und Nähe zum Kandidaten. Die Romney-Kampagne habe mit der „Stay with Mitt“-App ein ähnliches Werkzeug genutzt: Mithilfe dieser Anwendung konnten sich Unterstützer ablichten lassen und ihr Foto der Internetöffentlichkeit präsentieren.</p>
<p align="JUSTIFY">Auch Cross-posting sei ein wirkungsvolles Instrument. So wirke es besonders authentisch, wenn Personen außerhalb der Kampagne sich für einen Kandidaten aussprächen und dies ausdrückten, indem sie ihr Profil mit dem des Kandidaten verlinken. Klarer Vorteil dieses Kommunikationswerkzeugs: Der Kandidat bestimme selbst, wer sich über ihn äußere.</p>
<p align="JUSTIFY">Interessant waren Linders Beobachtungen hinsichtlich der Veröffentlichung von Fotos der Kandidaten im US-Wahlkampf. Zwar habe die Romney-Kampagne deutlich mehr Bilder bei Instagram veröffentlicht als das Obama-Team, doch habe Obama viel häufiger Menschen abgebildet, während Romney überwiegend Fotos von Plakaten, Räumlichkeiten usw. hochgeladen hatte. Ein sehr gutes Beispiel sei das Foto, mit dem Obama über sein Facebook-Profil seinen Wahlsieg bekannt gegeben hatte: Es zeigt ihn in Umarmung mit seiner Ehefrau Michelle, übertitelt mit „Four more years“. In der überschaubaren Historie von Facebook sei es das bislang am häufigsten gepostete Foto gewesen.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Facebook bietet enorme Potenziale für die politische Kommunikation</h3>
<p align="JUSTIFY">Zum Abschluss ihres Vortrags wagte Elizabeth Linder den Ausblick, dass Politiker zukünftig viel stärker als bisher via Facebook mit der Öffentlichkeit kommunizieren werden. Schon heute gehörten Politiker wie der Präsident von Nigeria, der Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate oder der britische Außenminister zu Vorreitern auf diesem Feld. Öffentliche Facebook-Mitteilungen wie die Glückwünsche europäischer Regierungschefs zur Wiederwahl Obamas seien ein Beleg dafür, dass es eine Entwicklung hin zu mehr Transparenz gebe – offizielle Stellen würden anstelle von Telefonaten und Memos in Zukunft stärker auf die Bürger zugehen, denn diese würden mehr Aufmerksamkeit einfordern.</p>
<p align="JUSTIFY">In der anschließenden Fragerunde entgegnete Elizabeth Linder Bedenken hinsichtlich der Rückverfolgung von Wählerinnen und Wählern mittels Facebook mit ihrer Erfahrung, Nutzer würden Kommunikationswege bewusst auswählen und z.B. zwischen E-Mail und Facebook unterscheiden. Zur kritischen Nachfrage, ob soziale Medien wie Facebook nicht die Gefahr des Missbrauchs bürgen, lenkte Frau Linder ein, dies sei ein Problem, daher seien Aufklärung und Bildung im Umgang mit Medien wichtig.</p>
<p align="JUSTIFY">Die Expertin für politische Kommunikation bei Facebook rechnet damit, dass Politiker mit der Zeit vermehrt auf Bürger zugingen, um sie aktiv und gezielt nach ihren Bedürfnissen zu fragen und Anregungen zu erhalten. Noch hätten viele Politiker Hemmungen, da sie befürchten, diese Konsultation der Bürger könne ihnen als Unsicherheit und Verletzlichkeit ausgelegt werden. Dabei biete Facebook enorme Möglichkeiten, auf Bürger zuzugehen und ihnen z.B. Änderungen ihrer Agenda oder Strategie zu erklären.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Fazit:</h3>
<p align="JUSTIFY">Elizabeth Linders Vortrag bot einige interessante Aspekte moderner Wahlkampfführung, ihre Antworten zu Bedenken wie Missbrauchsgefahr und Bedrohung der Privatsphäre blieben jedoch unverbindlich. Dennoch war es ein spannender Vortrag und es bleibt abzuwarten, ob sich etwa deutsche Parteien für den Bundestagswahlkampf 2013 an so mancher Technik aus dem diesjährigen US-Wahlkampf orientieren werden.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-121978 alignleft" alt="CC-BY-SA-Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" width="305" height="53" /></a></p>
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		<title>Mobilisierung: Zivilgesellschaft top, Parteien flop</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mobilisierung-zivilgesellschaft-top-parteien-flop-4538/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 18:11:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[ProDialog]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
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					<description><![CDATA[Konservativ gezählt ist mit den <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demokratiebotschaftern</a> die 13. Wählermobilisierungskampagne des Wahlsommers gestartet: Organisiert über das Internet sollen wie im Obama-Wahlkampf Bürger ausschwärmen und kreativ zur Wahl bewegen. Jetzt muss eigentlich nur noch die Politik packende Themen setzen - und das ist das Problem, wie eine aktuelle Studie zur Aktion zeigt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Konservativ gezählt ist mit den <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demokratiebotschaftern</a> die 13. Wählermobilisierungskampagne des Wahlsommers gestartet: Organisiert über das Internet sollen wie im Obama-Wahlkampf Bürger ausschwärmen und kreativ zur Wahl bewegen. Jetzt muss eigentlich nur noch die Politik packende Themen setzen &#8211; und das ist das Problem, wie eine aktuelle Studie zur Aktion zeigt.<!--break--></p>
<p>
Das Bild ist symptomatisch für den Wahlsommer: Klaus Wowereit (SPD), Regierender Bürgermeister in Berlin, marschiert mit seinem Tross vom Limousinenkonvoi durch das Brandenburger Tor zum Wahlbus der Demokratiebotschafter, der kurz darauf zu einer Deutschlandtour aufbrechen soll. Kurz stutzt er, als ihm die jungen Demokratiebotschafter &#8211; schon mächtig heiser und aufgekratzt vom Plakateschwenken für die Fernsehkameras ihren Kampagnenslogan entgegenbrüllen: &quot;Ohne Kreuz, keine Stimme&quot;. Der Politprofi in Wowereit übernimmt sofort, reiht sich zwischen die Jugendlichen und ihre Winkelemente. Kurze Schulterdrehung hin zu den Fernsehkameras, Lächeln, ein paar warme Worte zur Demokratie &#8211; und Abgang.<br />
<b><br />
Zivilgesellschaft legt vor, Politik kommt nicht nach</b>
</p>
<p>
<b><br />
</b><br />
Mindestens 13 überparteiliche Kampagnen machen in diesem Sommer bereits Werbung für das Wählen an sich &#8211; von &quot;<a href="http://www.gehnichthin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geh nicht hin&quot; von politik-digital.de</a>, über den <a href="http://www.bundestag.de/btg_wahl/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Bundestag</a>, die <a href="http://mediathek.bpb.de/Gesellschaft/objekt_677.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeszentrale für politische Bildung</a>, die <a href="http://www.ichgehe2009.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ProSiebenSat1-Gruppe</a>, <a href="http://www.gehtzurwahl.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">christliche Gruppen und die Kirchen</a>, der/die <a href="http://www.wahlgang.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlgang</a>, <a href="http://www.mcdonalds.de/unternehmen/bundestagswahl.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RTL und McDonalds</a>, die <a href="http://www.wechsel-waehler.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wechsel-waehler</a>, <a href="http://www.wahl-fang.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahl-fang</a> bis hin zur <a href="http://www.viva.tv/TV/NewsDetail/id/2093165" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-Soap</a> und den <a href="http://www.wahlschlepper.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlschleppern</a> oder der <a href="http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/presseportal/pressemitteilungen/08764/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadt Bonn</a>.
</p>
<p>
<br />
Zivilgesellschaft und Medien haben also den Boden bereitet, aber dennoch greift der Parteienwahlkampf noch nicht. Tatsächlich ist die Zahl der potenziellen Nichtwähler und Unentschlossenen seit Juni mitten im Wahlkampf noch einmal gestiegen: 28 Prozent der Wahlberechtigten sind sich nicht sicher, ob sie sich am 27. September ins Wahllokal aufraffen. Hochgerechnet wären dies 17,4 Millionen Menschen. Dies sind Zahlen einer repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes dimap, welche die Initiative im ProDialog mit einem Panel unter 995 Nichtwählern oder Unentschlossenen genauer unter die Lupe genommen hat. Diese wurde am 1. September zum Start der Demokratiebotschafter vorgestellt. Die potenziellen Nichtwähler sind demnach nicht unbedingt demokratieverdrossen: &quot;Der Wahlkampf der Parteien mobilisiert potenzielle Nichtwähler nur in sehr geringem Maße&quot;, so das Fazit der Studienmacher. Sie wünschten sich von der Politik aber Ehrlichkeit und Problemlösungskompetenz.<br />
<b><br />
Wahldate und Ketten-E-Mail</b>
</p>
<p>
Die Macher der Demokratiebotschafter von der Initiative ProDialog betonen daher das Mitmachpotenzial ihrer Kampagne. Wer will, kann sich auf der <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website diedemokratiebotschafter.de</a> anmelden und mit anderen vernetzten. Ähnlich wie im Obama-Wahlkampf sollen Offline-Aktivitäten mit Hilfe des Internets organisiert werden: &quot;Wir wollen nicht virtuell bleiben&quot;, so Kerstin Plehwe, Vorsitzende der Initiative ProDialog bei der Pressekonferenz zum Start der Aktion am 1. September in Berlin. Mittel zum Zweck sind unter anderem das <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de/aktion/aktiv-werden/wahldate.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahldate</a>, in dem man sich per Internet mit anderen am Wahlsonntag um 15 Uhr zur gemeinsamen Stimmenabgabe verabreden kann. Oder ein <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de/aktion/aktiv-werden/mein-zeichen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wettbewerb</a>, wie man das Kampagnenlogo am kreativsten im Alltag platziert &#8211; organisiert über das Videoportal Youtube oder die Website. Als <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de/aktion/aktiv-werden/lauffeuer.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">L@uffeuer </a>soll eine Ketten-E-Mail durch Deutschland gehen und zum Wählen aufrufen. Partner der Aktion sind unter anderem die Bildzeitung, die Sozialen Netzwerke studiVZ/meinVZ, die otto group sowie die Deutsche Post.
</p>
<p>
<b>Haben wir noch eine Mobilisierungskampagne vergessen? Schreiben Sie uns gerne einen Hinweis in den Kommentaren! </b></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Obama: Kampagnenapparat nimmt Fahrt auf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/obama-kampagnenapparat-nimmt-fahrt-auf-4454/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 14:06:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Permanent Campaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Organizing for America]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bei der Präsidentschaftswahl höchst effektiv funktionierte, setzt US-Präsident Barack Obama jetzt für den innenpolitischen Kampf um die Gesundheitsreform ein: Seine digitale Politikmaschinerie, angeführt vom mächtigen Kampagnenapparat &#34;Organizing for America&#34;.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was bei der Präsidentschaftswahl höchst effektiv funktionierte, setzt US-Präsident Barack Obama jetzt für den innenpolitischen Kampf um die Gesundheitsreform ein: Seine digitale Politikmaschinerie, angeführt vom mächtigen Kampagnenapparat &quot;Organizing for America&quot;.<!--break--></p>
<p>
<b>Mobilisierung über die Wahlen hinaus</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.barackobama.com/" target="_blank" title="Organizing for America" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/obama_events.jpg" alt="Landesweit veranstaltet Obama lokale Events, um für sein Reformprojekt zu werben" title="Landesweit veranstaltet Obama lokale Events, um für sein Reformprojekt zu werben" width="270" align="left" height="140" />&quot;Organizing for America&quot;</a> ist die <a href="/organizing-for-america" title="politik-digital.de: &quot;Organizing for America&quot;">Nachfolgeorganisation</a> von Obamas erfolgreicher Wahlkampfzentrale. Das Obama-Team versucht jetzt über die Verzahnung von digitaler und analoger Kommunikation, die öffentliche Meinung zugunsten einer umfassenden Reform des amerikanischen Gesundheitswesens zu bewegen. Keine leichte Aufgabe, kämpfen die US-Demokraten schon seit vielen Jahrzehnten erfolglos gegen den hartnäckigen Widerstand der Konservativen.
</p>
<p>
<b>Sprunghafter Anstieg</b>
</p>
<p>
Das Obama-Team mobilisiert jetzt mit den digitalen Organisationswerkzeugen, die bereits zur Wahl Millionen von Amerikaner als Obama-Unterstützer aktivierten. So berichtet der US-Blog <a href="http://techpresident.com/blog-entry/organizing-america-obamas-sleeping-beast-starts-awaken" target="_blank" title="TechPresident: Organizing for America, Obama's Sleeping Beast, Starts to Awaken" rel="noopener noreferrer">TechPresident</a> von einem sprunghaften Anstieg der über das Internet organisierten lokalen Kampagnenveranstaltungen zur Gesundheitsreform. Die insgesamt über <a href="http://my.barackobama.com/page/event/search_results?event_type[]=247&amp;event_type[]=249&amp;zip_radius[1]=5000&amp;type=advanced&amp;orderby=zip_radius&amp;zip_radius[0]=66952&amp;x=0&amp;y=0&amp;limit=10000" target="_blank" title="Organizing for America: Eventsuche" rel="noopener noreferrer">700 „Health Care Canvasses“</a> konzentrieren sich vor allem in Staaten mit schwankenden Mehrheitsverhältnissen wie Ohio oder Florida.
</p>
<p>
<b>Werbung auf allen Kanälen</b>
</p>
<p>
<a href="http://my.barackobama.com/page/content/organizingforhealthcare2?source=vic" target="_blank" title="Organizing for America: Organizing for Health Care" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/obama_logo.jpg" width="270" align="left" height="171" /></a>Die Veranstaltungen werden durch eine umfangreiche Medienoffensive Obamas flankiert – für die Reform geworben wird sowohl auf offiziellen Regierungsseiten als auch via <a href="http://twitter.com/BarackObama" target="_blank" title="Twitter-Profil von Barack Obama" rel="noopener noreferrer">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/barackobama" target="_blank" title="Facebook-Profil Barack Obama" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>. Bei „Organizing for America“, das vor allem als Organisationsplattform fungiert, rekrutiert und koordiniert Obama <a href="http://my.barackobama.com/page/s/ofavolunteer?source=www_navbar" target="_blank" title="Organizing for America: Sign Up to Volunteer" rel="noopener noreferrer">Freiwillige</a>. Gleichzeitig können betroffene Amerikaner <a href="http://my.barackobama.com/page/content/organizingforhealthcare2?source=vic" target="_blank" title="Organizing for America: Organizing for Health Care" rel="noopener noreferrer">ihre Unterstützung bekunden</a>.
</p>
<p>
Um wirklich jeden Amerikaner zu erreichen, nutzt Obama den im Wahlkampf bewährten Mix aus alten und neuen Medien. Ein in <a href="http://politicalticker.blogs.cnn.com/2009/07/15/obama%E2%80%99s-political-team-makes-major-health-care-push/" target="_blank" title="CNN: Obama's political team targets Democrats" rel="noopener noreferrer">acht Bundesstaaten ausgestrahlter TV-Spot</a> richtet sich insbesondere an die Skeptiker des Reformvorhabens – vor allem in den eigenen Reihen. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>CDU: Soziales Wahlkampf-Netzwerk</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/cdu-soziales-wahlkampf-netzwerk-4268/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 11:46:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf 2009]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[Die CDU hat ihre Homepage cdu.de mit neuem Design und Konzept gestartet. Damit wird jetzt klar, in welche Richtung der Onlinewahlkampf 2009 der großen Parteien geht: CDU und SPD wollen online Unterstützer gewinnen, die überall im Netz ausschwärmen und die Parteibotschaften verbreiten. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU hat ihre Homepage cdu.de mit neuem Design und Konzept gestartet. Damit wird jetzt klar, in welche Richtung der Onlinewahlkampf 2009 der großen Parteien geht: CDU und SPD wollen online Unterstützer gewinnen, die überall im Netz ausschwärmen und die Parteibotschaften verbreiten. <!--break--></p>
<p>
Nicht nur das Online-Konzept der großen Koalitionäre geht damit in die gleiche Richtung, auch die überarbeiteten Parteihomepages sehen sich ziemlich ähnlich. Mal abgesehen davon, dass die am 8. Januar 2009 überarbeitete Seite <a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spd.de</a> in Blau und die <a href="http://www.cdu.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU ab dem 26. Februar</a> in Orange und Schwarz daherkommt. Große Bilder, Buttons und Videos ersetzen jetzt die ehemals textlastigen Startseiten. Indem der Besucher sich nicht mehr von oben nach unten durchscrollen muss, lassen sich die zentralen Botschaften &#8211; aber eben auch nur die &#8211; an den Wähler bringen.
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<b>Mobilisieren und aktivieren </b>
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<a href="http://www.cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/CDU_NEU.jpg" align="left" height="145" hspace="10" vspace="10" width="245" /></a>Im <a href="http://www.team2009.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TeAM 2009</a> (das groß geschriebene  A und das M sind Initialen) und der dazugehörigen Kampagnenseite läuft die Mobilisierung der CDU.  Auf der Seite ist übrigens kein einziges CDU-Logo zu sehen. Im Vordergrund soll die Spitzenkandidatin stehen, nicht die Partei. Hier kann man sich als Unterstützer registrieren und mit anderen vernetzen. Wer das macht, bekommt per E-Mail, SMS oder Post Anleitungen und Anregungen, was er für die CDU tun kann.
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Aufgabe könnte beispielsweise sein, auf dem eigenen Profil in einem Sozialen Netzwerk wie Facebook und StudiVZ oder im eigenen Blog bzw. auf Twitter für die CDU aktiv zu werden. In den vergangenen Landtagswahlkämpfen wurden Unionsanhänger auch aufgerufen, die Kommentarfunktionen von Massenmedien oder Blogs zu bespielen. Das nimmt den Wahlkämpfern im Konrad-Adenauer-Haus eine Menge Arbeit ab, erhöht die Kontakte der Wähler mit CDU-Botschaften und gibt diesen durch den Unterstützer als Absender eine höhere Glaubwürdigkeit.
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Material, zum Beispiel virale Videos, gibt es auf der Partei-Kampagnenseite. In den gängigen Web 2.0-Portalen wie dem Videodienst YouTube, dem Fotoportal Flickr und den reichweitenstarken sozialen Netzwerken sind die Parteien ohnehin mit eigenen Profilen und Angeboten vertreten.
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Online geht der Trend angesichts sinkender Bindungen damit weg von der Aktivierung der eigenen Parteimitglieder hin zu einer breiteren Aufstellung. Ähnliches macht die SPD mit ihrem Netzwerk <a href="http://www.meinespd.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meinespd.net</a>.
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<b>Ein bisschen Kontrollverlust</b>
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Damit gibt die CDU wie auch die SPD ein wenig Kontrolle über die Wahlkampfinhalte ab. Was genau die aktivierten Unterstützer im sozialen Netz machen, kann die CDU nicht steuern. Komplett webzweinullig läuft die Kommunikation im Online-Wahlkampf 2009 bei der CDU aber nicht. Während die Kommunikation von der Partei zum Bürger direkt von oben nach unten an die Basis läuft, ist der Rückkanal schmaler angelegt. Zwar werden Ansprechpartner genannt und in der Wahlkampf-Hochphase soll es auch regionale Teamleiter geben. Ein Großteil der Wahlkampfkommunikation von Bürger zu Partei bleibt jedoch nicht-öffentlich oder auf die registrierten TeAM 2009-Unterstützer beschränkt.
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In welchen Umfang die CDU sich das Aktivierungpotenzial vorstellt, zeigt der Zähler auf der Homepage des TeAM 2009: Aktuell bei knapp über 4000 registrierten Unterstützern (Stand: 26.02.09), kann maximal eine sechsstellige Zahl angezeigt werden.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 7)</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 16:45:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Online-Wahlkampf: Die SPD macht´s laut Umfragen richtig, Facebook &#38; Co. unterzeichnen EU-Abkommen für Jugendschutz, Schäubles Website geknackt und Datenschutz-Konferenz in Berlin: Dies und mehr in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Online-Wahlkampf: Die SPD macht´s laut Umfragen richtig, Facebook &amp; Co. unterzeichnen EU-Abkommen für Jugendschutz, Schäubles Website geknackt und Datenschutz-Konferenz in Berlin: Dies und mehr in der Linkliste.<!--break--></p>
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<a href="http://www.ad-hoc-news.de/bundestagswahl-2009-pr-experten-sehen-die-spd-vorn-35--/de/Wirtschaft-Boerse/Marktberichte/20029425" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommunikatoren: SPD-Kampagne am erfolgversprechendsten</a>
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Der Branchendienst PR-Professional startete eine Umfrage unter 182 Kommunikationsprofis zu den Kampagnen der Parteien für die Bundestagswahl. Insbesondere mit ihrer Online-Strategie konnte hierbei die SPD 35 Prozent der Befragten überzeugen. Ganz hinten anstellen muss sich laut Umfrage die Linke mit 12 Prozent Zustimmung.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/550389/424/2754601/Schaeubles-Website-fuer-mehr-Datenschutz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schäubles Website geknackt</a>
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In der Nacht auf Mittwoch, 11.2.2009, gelang es Unbekannten, eine Sicherheitslücke der Website zu nutzen und in die Inhaltsverwaltung einzudringen. Der oder die Hacker setzten einen unübersehbaren Link zum „Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung&quot; auf die Seite. Der Arbeitskreis arbeitet gegen die von Schäuble begrüßte Vorratsdatenspeicherung. Der AK Voratsdatenspeicherung distanzierte sich jedoch von der Attacke.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/495/457156/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zeitung in der Todesspirale&quot;</a>
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Warum die Auswirkungen der Finanz-und Wirtschaftskrise auch für den journalistischen Berufsstand fatal sind, warum Zeitungsmuffel die „eigentlichen Verlierer des Medienwandels&quot; sind und welche Chancen uns neben innovativem „Crowdsourcing&quot; dennoch das Informationsmedium Internet bieten kann &#8211; im zwanzigsten Teil der Reihe „Zukunft des Journalismus&quot; auf sueddeutsche.de kommt Marc Fisher von der Washington Post zu Wort.</p>
<p><a href="http://www.golem.de/0902/65203.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenschutz-Konferenz in Berlin </a>
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Die Experten auf der zweiten „Datenschutz in der Informationsgesellschaft&quot;-Konferenz debattierten über aktuelle Datenschutzprobleme und stellten eine „strukturelle Krise des Datenschutzes&quot; fest. Während der Jurist Alexander Roßnagel und Thilo Weichert vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein das neue Datenschutzaudit für gut befanden, forderte Dieter Kempf vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) mindestens eine „Revolution im Datenschutz&quot;.
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<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1234370617265" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Wozu eigentlich Parteien&#8230;?&quot;</a>
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&#8230;.fragt sich der Wiener Landtagsabgeordnete der Grünen, Christoph Chorherr. In einem Zeitalter, in dem ein Großteil der Kommunikation zwischen Politik und Bürgern über Webseiten, Foren, Blogs und E-Mails liefe, die somit „eine hervorragende Infrastruktur für eine vielfältige, offene Demokratie bieten&quot;, entscheide die Sympathie der User maßgeblich über politischen Erfolg. In welchem Maße sind dann jedoch Parteien von Bedeutung, die derzeit „als Filter zwischen Wählerschaft und Mandataren&quot; fungieren? Die Frage nach dem letzten Wort &#8211; die laut Chorherr über die Zukunft des Parteiensystems entscheiden kann.</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1502432/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Abkommen über Jugendschutz im Netz</a>
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17 Betreiber von Sozialen Netzwerken im Internet wie Facebook, StudiVZ &amp; Co. unterzeichneten am Dienstag, 10.2.2009, in Luxemburg ein Abkommen, mit dem sie für mehr Datenschutz der Jugend einstehen. Teil der Vereinbarung ist unter anderem, dass „Alarmknöpfe&quot; für Pädophilie-Verdacht eingerichtet werden und die Profile nicht mehr über Suchmaschinen gefunden werden können. </p>
<p><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4016053,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsch-Ägyptischer Internet-Blogger verschleppt</a>
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Der Student Philip Rizk wurde nähe Kairo bei einer Protest-Veranstaltung für Gaza festgenommen und verschleppt. Der Betreiber des Internet-Blogs „Tabulagaza&quot;, in das man übrigens nur über eine Einladung durch den Autor selbst gelangt, berichtet über die Zustände und das Leben im Gazastreifen. Der Autor engagierte sich für eine christliche Hilfsorganisation. Fünf Tage saß er in Haft, vermutlich beim ägyptischen Geheimdienst. Seine Angehörigen und Freunde befüchteten das Schlimmste und berichteten weiterhin im Internet über die neuesten Entwicklungen. In der Nacht zum 11.2.2009 wurde der 26-Jährige wieder freigelassen.
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<p><a href="http://www.ad-hoc-news.de/bundestagswahl-2009-pr-experten-sehen-die-spd-vorn-35--/de/Wirtschaft-Boerse/Marktberichte/20029425" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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