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	<title>Online-Medien &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Online-Medien &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Veränderungen der politischen Kommunikation &#8211; Teil I</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 08:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[online-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Vowe]]></category>
		<category><![CDATA[Forschergruppe Politische Kommunikation in der Online-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[politische Komunnikation]]></category>
		<category><![CDATA[politischer Wandel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Politik erfährt einen enormen Wandel in der digitalisierten Gesellschaft, der für Politiker und Kampagnenmacher Chancen aber auch Risiken birgt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/veraenderungen-der-politischen-kommunikation-teil-1/be-part-of-it/" rel="attachment wp-att-120610"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-120610" alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/be-part-of-it-630x420.jpg" width="630" height="420" /></a><br />
Die Politik erfährt einen enormen Wandel in der digitalisierten Gesellschaft, der für Politiker und Kampagnenmacher Chancen aber auch Risiken birgt. Gemeinsam mit Gerhard Vowe von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat politik-digital.de die Frage erörtert, wie das Internet die politische Kommunikation verändert hat. Im ersten Teil des Interview geht es um die Forschergruppe&#8221;Politische Kommunikation in der Online-Welt&#8221;, die Professor Vowe mit initiiert hat.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Herr Prof. Vowe, welche Themen stehen im Fokus Ihrer Arbeit?</p>
<p><strong><a href="http://politik-digital.de/veraenderungen-der-politischen-kommunikation-teil-1/prof-vowe-2/" rel="attachment wp-att-120636"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-120636" alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Prof-Vowe1-e1346318179820.jpg" width="162" height="200" /></a></strong></p>
<p><strong>Gerhard Vowe:</strong> Unser Interesse gilt dem Wandel der politischen Kommunikation – getrieben vom Medienwandel und mit der Folge politischen Wandels. Dieser Wandel äußert sich zum Beispiel darin, dass sich das politische Weltbild von Jugendlichen verändert weil sie ganz andere Informationsquellen nutzen. Oder dass sogenannte Public Interest Groups, z.B. im Ernährungsbereich, die Online-Medien als Sprungbrett in die etablierten Medien nutzen, um dort ihre Themen zu setzen.</p>
<p>Dahinter steht die Frage für uns, was denn das Gemeinsame an den vielen einzelnen Phänomenen ist – wer treibt hier wen? Welche Rolle haben technische Innovationen, welche der sozio-kulturelle Wandel, welchen Gestaltungsspielraum haben politische Organisationen? Um diese Frage zu beantworten, überprüfen wir, in welchem Maße sich etablierte kommunikationswissenschaftliche Ansätze unter den Bedingungen der Online-Welt bewähren.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Die Forschergruppe beschäftigt sich u.a. mit der öffentlichen Kommunikation zwischen Bürgern, politischen Organisationen und (Online-)Medien. Was hat sich hier in den letzten Jahren verändert? Können Sie Beispiele nennen?</p>
<p><strong>Gerhard Vowe:</strong> Wir erleben es ja am eigenen Leibe! Gerade die öffentliche politische Kommunikation hat sich zusehends beschleunigt in letzter Zeit: die Themen, die Positionen, die Bewertungen – alles das wechselt in viel schnellerer Folge als früher. Die öffentliche politische Kommunikation ist viel pluraler geworden. Die Rolle von Gatekeepern und Meinungsführern ist geschwächt worden. Es sind sehr viel mehr unterschiedliche Stimmen zu hören. Die öffentliche politische Kommunikation ist aber nicht nur pluraler, sondern auch komplexer geworden.Man sieht sich bei einem politischen Problem wesentlich mehr Aspekten gegenüber, die man zu einem Gesamtbild zusammensetzen muss. Nehmen sie die Eurokrise: Wie schnell wechselt hier der Fokus, wie viele unterschiedliche Akteure äußern sich mehr oder weniger lautstark, mit wie vielen Aspekten werden wir konfrontiert? Diese Veränderungen sind zu einem guten Teil auf die Durchsetzung von Online-Medien zurückzuführen – am deutlichsten bei der Beschleunigung. Und dabei sind die Potenziale, die der Medienwandel in sich birgt, bislang bei Weitem nicht ausgeschöpft.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Ende Mai hat Ihre Forschungsgruppe die <a href="http://politik-digital.de/online-kommunikation-veraendert-die-politische-einstellung/">ICA-Preconference „Political Communication in the Online World&#8221;</a> in Phoenix, Arizona initiiert. Über 50 internationale Forscher diskutierten über die Veränderungen der politischen Kommunikation durch Online-Medien. Welche Erkenntnisse oder Ergebnisse hat der Dialog gebracht? Gibt es nationale Unterschiede?</p>
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>Info:</strong> Die Forschergruppe <a title="zur Homepage der Forschergruppe" href="http://www.fgpk.de/">&#8220;Politische Kommunikation in der Online-Welt&#8221;</a> ist im April 2011 entstanden. Seitdem erforschen zehn Kommunikationswissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz in sieben Teilprojekten die Grundlagen der politischen Kommunikation in der Online-Welt.<br />
Finanziert wird die Forschergruppe von der <strong>Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)</strong>. Die Federführung hat Gerhard Vowe von der Universität Düsseldorf. Das Projekt untersucht die Veränderungen der politischen Kommunikation durch das Internet aus mehreren Perspektiven und bringt diese zusammen.</div></div>
<p><strong>Gerhard Vowe:</strong> Auch bei einer globalen Medieninfrastruktur, wie sie das Internet bereitstellt, bilden sich nationale Unterschiede heraus, die stark geprägt sind von der jeweiligen politischen Kultur. So war es durchaus erstaunlich, in welchem Maße die US-Amerikaner von der Sorge bestimmt sind, dass die Gesellschaft zerfällt in feindliche Lager, die einander unversöhnlich gegenüberstehen und zwischen denen keine gemeinsame Normen vermitteln („incivilities“). Dies wird zu einem großen Teil auf die Medien und gerade auch auf die Online-Medien zurückgeführt. Interessant ist auch, in welchem Maße mit herkömmlichen Theorien zu Kommunikation und Medien gebrochen wird; und interessant ist zum dritten, welche methodischen Innovationen sich andeuten, insbesondere durch die Nutzung der durch das Internet produzierten Daten (z.B. <a title="Wikipedia Logdateianalyse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logdateianalyse">Logfile-Analysen</a>).</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Und zum Abschluss: Woran arbeiten Sie aktuell? Welche Themen bzw. Projekte stehen als nächste an?</p>
<p><strong>Gerhard Vowe:</strong> Gegenwärtig treiben mich drei Fragen um. Die erste Frage zielt auf den Forschungsverbund selbst: Wie können der notwendige Freiraum für die einzelnen Teilprojekte und das erforderliche Maß an Koordination vernünftig ausbalanciert werden? Die zweite Frage zielt auf das Teilprojekt, das ich mit Marco Dohle zusammen durchführe: Welche Folgen haben denn eigentlich die unterschiedlichen Einschätzungen dazu, welcher politischer Einfluss den Online-Medien zuzuschreiben ist? Verändert eine solche Einschätzung überhaupt das Verhalten, z.B. von Politikern oder von Bürgern? Und die dritte Frage ist die ganz generelle Frage, wie sich die verschiedenen Mosaiksteinchen zu einem theoretischen Gesamtbild zusammensetzen lassen. Welche Art von Theorie ist also geeignet, die Veränderungen der politischen Kommunikation hinreichend zu erfassen, plausibel zu erklären und vielleicht sogar in einem gewissen Maße vorauszusagen?</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/veraenderungen-der-politischen-kommunikation-teil-ii/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em><strong>Hier geht es zum zweiten Teil des Interviews.</strong></em></a></p>
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		<title>Online-Kommunikation verändert die politische Einstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Natalie Völker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2012 13:51:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[online-Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Politik in der digitalen Gesellschaft ist ein heißes Pflaster: Nicht zuletzt der arabische Frühling und der Aufstieg der Piratenpartei sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Politik in der digitalen Gesellschaft ist ein heißes Pflaster: Nicht zuletzt der arabische Frühling und der Aufstieg der Piratenpartei sind Beispiele für den grundlegenden Wandel, der sich durch die Verbreitung von Online-Kanälen in der politischen Kommunikation vollzieht. Eine Konferenz in Arizona beschäftigte sich mit diesen Phänomenen und den Folgen des Wandels.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">„Online-Forschung ist wie Schießen auf ein bewegliches Ziel“, leitete Hajo Boomgarden von der Universität Amsterdam seinen Vortrag auf der ICA-Preconference „Political Communication in the Online World” ein. Die Konferenz war Teil des <a href="http://www.icahdq.org/conf/2012/preconferences.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorprogramms</a> der <a href="http://www.icavirtual.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jahrestagung der International Communication Association (ICA)</a>, die bis zum 28. Mai 2012 in Phoenix stattfand. Unter der sengenden Sonne Arizonas lieferten sich bei bis zu 38 Grad über 50 internationale Online-Forscher spannende Diskussionen zu den Fragen: Wie verändert sich die politische Kommunikation durch Online-Medien? Und welche politischen Folgen hat dies?<strong></strong></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY">Macht es einen Unterschied, ob sich junge Wähler auf YouTube statt in den TV-Nachrichten über Politik informieren? – Ja, sagen Hans-Bernd Brosius und Till Keyling von der LMU München, denn die Entstehung der Themen-Agenda auf YouTube folgt anderen Regeln: Es gibt hier keinen Journalisten, der als „Gatekeeper“ fungiert. Stattdessen formen Nutzerverhalten und Metadaten, z. B. die Anzahl von Views, die individuellen Suchergebnisse. David Tewksbury von der Universität Illinois sieht diese Machtverschiebung bei der Themensetzung ambivalent: So berge sie zwar Chancen für mehr Bürgerbeteiligung, da sie das mediale Informationsmonopol aufweiche. Sie trage aber auch zu einer zunehmenden <em>Segmentierung</em> (Ausdifferenzierung von Nutzergruppen und Inhalten), <em>Fragmentierung</em> (Herausbildung unterschiedlicher, in sich homogener Nutzergruppen) und <em>Polarisierung</em> (Isolierung dieser Nutzergruppen voneinander) bei. Tewksbury betonte, dass die Varianz zwischen Nutzergruppen für die politische Kommunikation unproblematisch sei, solange es gemeinsame Referenzpunkte gebe. Die drastische Form der Fragmentierung, die Polarisierung, führe jedoch dazu, dass interessenspezifische <strong>Echo Chambers</strong> entstünden. In diesen Online-Resonanzräumen kann der Nutzer Informationen ausblenden, mit denen er sich nicht konfrontieren möchte.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><a href="http://politik-digital.de/online-kommunikation-veraendert-die-politische-einstellung/arizona-conference/" rel="attachment wp-att-117125"><img decoding="async" class="alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/arizona-conference-630x389.jpg" alt="" width="340" height="210" /></a>Doch hat die Nutzung von Online-Medien tatsächlich Auswirkungen auf das politische Wissen, die Einstellungen und das Engagement von Bürgern? Martin Emmer, Kommunikationswissenschaftler an der FU Berlin, zeigte auf, dass trotz  des neuen Politikverständnisses wie es etwa die Piratenpartei vertritt, nur wenige Personen online politisch aktiv sind. Bei seiner Analyse der Zusammenhänge zwischen politischer Kommunikation, Partizipation und Einstellungen zeigte sich, dass die Online-Kommunikation die politische Einstellung der Befragten verändert. Auch Hajo Boomgarden stellte auf gesamtgesellschaftlicher Ebene moderate Effekte der politischen Online-Kommunikation fest. Sobald sie zur Gewohnheit wird, könnten positive Spiraleffekte entstehen. Diese lassen sich nach der Politikwissenschaftlerin Pippa Norris von der Harvard University als <strong>Virtuous Circles, </strong>also Tugendkreise, bezeichnen.</p>
<p style="text-align: left;">Was charakterisiert nun die politische Kommunikation in der Online-Welt? Dietram Scheufele von der University of Wisconsin-Madison wies in seinem Statement auf die wachsende Bedeutung der <strong>Social Contextualization</strong> hin. Der soziale Zusammenhang, in dem die politische Information präsentiert werde, sei inzwischen wichtiger als die Information selbst. Dadurch entstehe eine vollkommen neue Mediennutzungssituation, in der dem Publikum eine aktive Rolle zukomme. Kampagnen wie KONY 2012 zeigten, dass politische Online-Kommunikation einerseits starken Steuerungsmechanismen unterliege, die Nutzer andererseits eine sehr mächtige Position einnehmen. Das bisherige Top-Down-Medienmodell müsse daher um eine Bottom-Up-Komponente ergänzt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Welche Wege müssen beschritten werden, um fokussiert und effizient <strong>Big Data</strong>, also große Mengen von Online-Daten, zu analysieren? Michael Xenos (University of Wisconsin-Madison) referierte zu den Potenzialen einer softwaregestützten Analyse, bei der auf Basis menschlich generierter Datenbeispiele Algorithmen entwickelt werden. Die Qualität der menschlichen Voranalysen sei essenziell, um den Algorithmus richtig „anzulernen“. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, will die Kommunikationsforschung in Zukunft Erkenntnisse zur Mensch-Computer-Interaktion systematisch integrieren. Bruce Bimber (University of California) warnte jedoch davor, dem Rausch großer Datenmengen erliegen. Während Betrunkene bei Nacht zunächst unter einer Straßenlaterne nach einem verlorenen Geldstück suchten, dürfe die politische Kommunikationswissenschaft ihre zentralen Fragenstellungen keinesfalls aus den Augen verlieren, nur weil sie derzeit noch „im Dunkeln“ liegen.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Die Preconference geht auf die Initiative von Gerhard Vowe, Marco Dohle und Patrick Rössler zurück. Die Kommunikationswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der <a href="http://www.fgpk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DFG-Forschungsgruppe &#8220;Politische Kommunikation in der Online-Welt&#8221;</a>, deren Sprecher Prof. Vowe (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) ist, gehen der Frage nach, wie sich die politische Kommunikation zwischen Bürgern, politischen Organisationen und Medien durch die allgegenwärtigen Online-Medien verändert. Daran schließt sich die Frage an, welche politischen Folgen dieser Wandel hat  – etwa für die Mobilisierungsfähigkeit politischer Gruppen oder für die Präferenzen von Wählerinnen und Wählern oder für das Tempo des Themenwechsels in der öffentlichen Diskussion.</em></p>
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		<title>Online-Journalismus: &#8220;The Huffington Post&#8221; und &#8220;Politico&#8221; mit Pulitzerpreis ausgezeichnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 15:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Pulitzerpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Politico]]></category>
		<category><![CDATA[The Huffington Post]]></category>
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					<description><![CDATA[Die journalistischen Online-Medien sind auf dem Vormarsch. Dies schlug sich dieses Jahr erneut bei der Verleihung des Pulitzerpreises nieder. Gleich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_111578" aria-describedby="caption-attachment-111578" style="width: 270px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/online-journalismus-the-huffington-post-und-politico-mit-pulitzerpreis-ausgezeichnet/online_journalismus_wuerker_18_04_2012_bearb/" rel="attachment wp-att-111578"><img decoding="async" class=" wp-image-111578" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/online_journalismus_wuerker_18_04_2012_bearb-630x399.jpg" alt="" width="270" height="170" /></a><figcaption id="caption-attachment-111578" class="wp-caption-text">Cartoon des Publitzer-Preisträgers Wuerker</figcaption></figure>
<p><strong>Die journalistischen Online-Medien sind auf dem Vormarsch. Dies schlug sich </strong><strong>dieses Jahr erneut bei der Verleihung des Pulitzerpreises nieder. Gleich in zwei Kategorien ging die renommierte Medienauszeichnung an reine Online-Medien.</strong></p>
<p>2010 hat die Auszeichnung einer Reportage des Online-Portals <a href="http://www.propublica.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pro Publica</a> über die Nachwirkungen des Hurricanes Katrina in New Orleans noch Geschichte geschrieben: Es war die erste Auszeichnung eines Online-Beitrages mit dem Pulitzerpreis, der wichtigsten journalistischen Auszeichnung in den USA. 2011 gewann Pro Publica gleich noch einmal. Dieses Jahr erhielten nun gleich zwei Vertreter der Online-Medien den begehrten Preis: David Wood von „The Huffington Post“ wurde für seine Reportagen-Serie <em><a href="http://www.huffingtonpost.com/2011/10/10/beyond-the-battlefield-part-1-tyler-southern_n_999329.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beyond the Battlefield</a></em> über verwundete Kriegsveteranen in der Kategorie &#8220;Nationale Berichterstattung&#8221; prämiert. Ebenso gewann in der Kategorie &#8220;Editorial Cartoons&#8221; mit <a href="http://www.politico.com/wuerker/2012/04/matt-wuerkers-pulitzer-prize-winning-cartoons/000072-000758.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Matt Wuerker</a> ein Mitarbeiter der Internetzeitung <a href="http://www.politico.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politico</a>.</p>
<p>Die doppelte Auszeichnung für Online-Medien wird als Zeichen für die zunehmende Verlagerung der Berichterstattung von klassischen Printmedien zu digitalen Formaten gewertet. Bald &#8211; so die Einschätzung von Experten &#8211; wird die Mehrzahl der Preise an Online-Medien gehen. Der <a href="http://www.pulitzer.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pulitzerpreis</a> wird seit 1917 von der Columbia Universität in New York verliehen. Eine Jury aus US-amerikanischen Journalisten und Verlegern bestimmt jedes Jahr die Preisträger.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sicherer Umgang im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Würdinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 15:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/kidsonline.png" height="66" width="478" /><br />
&#34;Kinder und Jugendliche müssen im Internet besser geschützt werden&#34;. Das ist die Forderung einer europaweiten Studie, die im Rahmen einer zweitägigen Konferenz in London vorgestellt und diskutiert wird.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/kidsonline.png" height="66" width="478" /><br />
&quot;Kinder und Jugendliche müssen im Internet besser geschützt werden&quot;. Das ist die Forderung einer europaweiten Studie, die im Rahmen einer zweitägigen Konferenz in London vorgestellt und diskutiert wird.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Mit durchschnittlich neun Jahren machen Kinder in Europa ihre ersten Erfahrungen mit dem Netz. Die große Mehrheit hat im Umgang mit dem Medium noch keine negativen Erfahrungen machen müssen. Doch immerhin zwölf Prozent der Kinder geben an, &quot;dass sie im Internet auf Inhalte gestoßen sind, die sie unangenehm berührt oder verletzt haben&quot;. Die Initiatoren des Forschungsprojektes <a href="http://eukidsonline.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;EU Kids Online&quot;</a>, das Anfang 2006 von der Europäischen Kommission im Rahmen des &quot;<a href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/sip/index_en.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Safer Internet Plus Programms</a>&quot; bewilligt wurde, sehen in Sachen Jugendschutz dennoch Verbesserungspotenziale.
</p>
<p>
Das Projekt setzte sich das Ziel, europaweit Daten zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zu sichten und den Forschungsstand in den 21 teilnehmenden Staaten zu analysieren. Im Vordergrund standen dabei Fragen nach den Erkenntnissen zum sicheren Umgang mit Online-Medien, den Forschungsschwerpunkten sowie den Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der jeweiligen nationalen Medienforschung. In Deutschland wurden von dem für die Koordinierung zuständigen Hans-Bredow-Institut für Medienforschung auch Workshops mit Vertretern relevanter Initiativen und Institutionen abgehalten. Schwerpunkt des im Juni 2009 gestarteten Anschlussprojektes &quot;EU Kids Online II&quot; war eine in 25 Ländern durchgeführte repräsentative <a href="http://www2.lse.ac.uk/media@lse/research/EUKidsOnline/Home.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Befragung zur Online-Nutzung</a> von 25.142 Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 16 Jahren. Über 100 Wissenschaftler befragten hierfür auch jeweils einen Elternteil. 
</p>
<p>
Im Folgenden eine Auswahl der Ergebnisse: 
</p>
<ul>
<li>Nur 34 Prozent der befragten Kinder im Alter von 9 oder 10 Jahren stimmten der Aussage zu, dass es im Internet eine Menge guter Dinge für ein Kind in ihrem Alter gebe.</li>
<li>Viele Kinder und Jugendliche können im Umgang mit sozialen Netzwerken nicht mit den Privatsphäreeinstellungen umgehen.  </li>
<li>Der Hälfte der 11- bis 16-Jährigen fällt es im Internet leichter, sie selbst zu sein. Aber nur neun Prozent haben einen Online-Kontakt auch offline getroffen. </li>
<li>Ältere Kinder mit höherem Selbstvertrauen und vielfältigeren Onlineaktivitäten sind einem höheren Risiko ausgesetzt.</li>
<li>Je mehr ein Elternteil das Internet nutzt, desto häufiger nutzt es auch das Kind. Kinder von Vielnutzern profitieren aber auch von den &quot;digital skills&quot; ihrer Eltern.  </li>
<li>Immerhin 27 Prozent der befragten Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren gaben zu, in ihrem Social-Media-Profil ein falsches Alter anzugeben. Bei einem Fünftel der öffentlich zugänglichen Profile waren auch Adressen und Telefonnummern eingestellt. </li>
<li>In Bezug auf den Schutz Minderjähriger vor pornographischen Inhalten konnte die Studie keinen akuten Handlungsbedarf ausmachen.</li>
<li>88 Prozent der befragten Eltern gaben an, ihren Kinden klare Regeln im Umgang mit persönlichen Daten im Netz vermittelt zu haben. Über die Hälfte überwacht ihre Kinder beim Surfen und lediglich zehn Prozent der Befragten beschäftigen sich überhaupt nicht mit der Internetnutzung ihrer Kinder.</li>
</ul>
<p>
Deutschland wurde in die Kategorie &quot;lower use, lower risk&quot; eingestuft, was vor allem mit der vergleichsweise geringen Internetnutzung deutscher Kinder und Jugendlicher zusammenhängt. Insbesondere die Eltern werden von den Machern der Studie in die Pflicht genommen, da die meisten Kinder zuhause online gingen, viele Eltern von den Netzaktivitäten ihrer Sprösslinge aber nichts oder nur wenig wüssten. So ahnten beispielsweise mehr als die Hälfte der Eltern, deren Kinder online gemobbt wurden oder pornographische Nachrichten erhielten, nichts von diesen Vorkommnissen. Zudem wussten sechs von zehn Eltern nicht, dass sich ihre Kinder mit Online-Bekanntschaften trafen. Daher müsse insbesondere das Risikobewusstsein der Eltern gestärkt werden. 
</p>
<p>
In den aus den Ergebnissen abgeleiteten Forderungen bleiben die Projektbeteiligten jedoch sehr vage. Schulen, Medien aber auch die Anbieter im Netz müssten mehr Aufklärungsarbeit leisten. In Anbetracht des inzwischen niedrigen Einstiegsalters seien hier bereits die Grundschulen gefragt. Lediglich gegenüber den Betreibern von Online-Netzwerken werden die Forderungen konkreter. Diese sollten bei ihren minderjährigen Nutzern standardmäßig Einstellungen aktivieren, die den größtmöglichen Schutz der Privatsphäre gewährleisten. Auf der gestern und heute stattfindenden <a href="http://www2.lse.ac.uk/media@lse/research/EUKidsOnline/Conference.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abschlusskonferenz</a> in London wird der Abschlussbericht präsentiert. Zudem werden Themen wie Cybermobbing, die Nutzung sozialer Netzwerke durch Kinder und Jugendliche oder Geschlecht und Sexualität im Internet diskutiert. Für morgen steht auch eine mögliche Fortführung des Projekts unter dem Titel &quot;EU Kids Online III&quot; zur Debatte.
</p>
<p>
Derweil hat die Europäische Kommission 14 soziale Netzwerke prüfen lassen. Lediglich zwei besitzen Standardeinstellungen, die Minderjährige vor der Kontaktaufnahme durch Fremde schützen. Die EU sieht insbesondere bei sozialen Netzwerken und Hotlines zur Meldung illegaler Inhalte Schwächen im Schutz von minderjährigen Internetnutzern. Bereits 1998 und 2006 wurden diesbezügliche Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten gerichtet, welche nach Aussage von Neelie Kroes, Kommissarin für die Digitale Agenda, von diesen nur <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2011:0556:FIN:DE:HTML" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unzureichend umgesetzt</a> würden.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 5)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 22:05:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vom neuen Trend der geschlossenen Communities, dem drohenden Wissensdefizit der technikaffinen iPad-Generation, Print-Remix-Innovationen im Netz und der digitalen Echtzeitnews-Revolution berichtet die aktuelle Linkliste.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom neuen Trend der geschlossenen Communities, dem drohenden Wissensdefizit der technikaffinen iPad-Generation, Print-Remix-Innovationen im Netz und der digitalen Echtzeitnews-Revolution berichtet die aktuelle Linkliste.</p>
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</p>
<p>
<a href="http://www.idw-online.de/pages/de/news354001" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forschungsrückblick Web-2.0</a>
</p>
<p>
Das Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (gesis) nahm in ihrer letzten Ausgabe die partizipative Nutzung des Internets und ihre sozialen Auswirkungen genauer unter die Lupe und stellt „folgenschwere Veränderungen im Sozialgefüge&quot; fest. Einen resümierenden Überblick über die Kommunikationsmöglichkeiten des Web-2.0 bietet <a href="http://www.gesis.org/fileadmin/upload/dienstleistung/fachinformationen/recherche_spezial/RS_10_01_Web2_0.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die aktuelle Studie</a>.</p>
<p><a href="http://www.die-stadtredaktion.de/?p=7136" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadtredaktion.de diskutiert mit Online-Journalisten</a>
</p>
<p>
Das Heidelberger Onlinemagazin lud vergangenen Donnerstag, 28.1.2010, zu einer Diskussion zum Thema „Online oder Offline &#8211; Quo Vadis Journalismus&quot; mit perlentaucher-Geschäftsführer Thierry Chervel und Heddesheim-Blog-Macher Hardy Prothmann. Warum Lokaljournalismus online auch spannend sein kann, welche Rolle Kuba für eine freie Bloggerszene spielt und warum man dem Onlinejournalismus optimistisch gegenüberstehen kann, erläutert der Veranstaltungsbericht.</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1638035/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Nutzer zeigen wenig Interesse an Datenschutz</a>
</p>
<p>
Nur 35 Prozent der Facebook-Nutzer nahmen sich der Datenschutzoptionen an, stellt Facebook-Sprecher Tim Sarapani heraus. Der Rest lasse seine persönlichen Daten für alle anderen Nutzer sichtbar. Die Datenschutzänderungen, die das Online-Netzwerk im Dezember letzten Jahres vornahm, seien jedoch einseitig und eine Verschlechterung, berichtet futurezone.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-02/soziale-netzwerke-elite-facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neuer Trend: „Access Denied&quot;- Communities</a>
</p>
<p>
Immer mehr Netzwerke setzen auf elitäre Kreise und pflegen ihre Online-Kontakte unter Ausschluss der allgemeinen Öffentlichkeit. Während <a href="http://www.inmobile.org/information/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">INmobile.org</a> ausschließlich Führungskräfte beherbergt, die vor Mitgliedschaftsbestätigung eine Woche intensiv geprüft werden, muss man für  <a href="http://www.diamondlounge.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diamondlounge.com</a> mindestens reich und schön sein. Warum der Trend hin zum gefilterten „Gated Netzwerk&quot; geht, beleuchtet Zeit online.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/die-welt/debatte/article6044088/Mit-jedem-neuen-Computer-waechst-die-Wissenskluft.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mehr Computer gleich weniger Wissen (?)</a>
</p>
<p>
Die Entwicklung des Computers verschrecke die etablierte Intelligenzia, so welt.de. Anlässlich der Präsentation des neuen iPad von Apple, das die Welt „revolutionieren&quot; soll, sei die westliche Welt andächtig erschauert. Zunehmend falle neuen Medien eine Aufklärungs- und Ordnungsrolle zu und entmachte die Dichter und Denker. Warum somit auch die Wissenskluft zunimmt, erörtert Autor Poschardt.</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1637802/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neue Print-Remix-Ideen im Netz</a>
</p>
<p>
Sorgenvoll blickt man mit der zunehmenden Entwicklung des Onlinejournalismus auf die Zukunft der Printmedien. Bezahlinhalte im Netz sind unbeliebt, junge Leser bleiben aus. Neue Projekte wie „theblogpaper&quot;, „BookRix&quot; und „Enhanced Editions&quot; sollen das nun ändern und die neue technikgewöhnte Lesergeneration mit interaktiven Angeboten ködern.</p>
<p><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/200/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Real Time Web &#8211; Alles im Jetzt</a>
</p>
<p>
Der Elektrische Reporter erklärt in einem kurzen Informationsvideo die Bewegung vom statischen zum dynamischen Web. Effektiv aufgearbeitet und zusammengefasst  wird der moderne Informationsflow nachvollzogen. Vor allem Phänomene wie Twitter  als „fließender Nachrichten- und Ereignisstrom&quot; revolutionieren die Möglichkeiten der Ad-Hoc-News. Das Potenzial dieses Echtzeitstroms sollen vor allem Nachrichtenmacher als Chance begreifen, so die essenzielle Empfehlung von Mario Sixtus.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 1)</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 18:18:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[E-Demokratie im Jahresrückblick, Frankreich subventioniert Online-Medien, Dozentin Jessie Daniels im Interview und neues Jahr mit neuen Debatten um Datenschutz: die Netz-News aus der ersten Woche des Jahres 2010 in der Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>E-Demokratie im Jahresrückblick, Frankreich subventioniert Online-Medien, Dozentin Jessie Daniels im Interview und neues Jahr mit neuen Debatten um Datenschutz: die Netz-News aus der ersten Woche des Jahres 2010 in der Linkliste.</p>
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</p>
<p>
<a href="http://www.e-demokratie.org/e-demokratie/e-demokratie-im-jahresruckblick-2009/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der e-demokratische Jahresrückblick</a>
</p>
<p>
Ob die Onlinekampagnen der Parteien, die umstrittenen Internetsperren, die Nachwirkungen des US-Präsidenten Barack Obama, die Bundestagswahl oder der Twitter-Boom: Christian Heise von e-demokratie.org lässt das Jahr 2009 Revue passieren und resümiert noch einmal die wichtigsten Geschehnisse in Sachen elektronischer Demokratie und Partizipation.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/132/499409/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Blogs verängstigen Unternehmen</a>
</p>
<p>
Unternehmen haben Angst vor Kritik in Blogs, so sueddeutsche.de. Immer öfter ersetzen anklagende, teilweise beleidigende Blogeinträge die konservativen Beschwerdebriefe per Post. Und doch seien die Unternehmen mit juristischer Zurückhaltung gut beraten. Denn nicht selten bestimmt die gut vernetzte Internetgemeinde das Markenimage.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-01/subventionen-online-medien" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Frankreich subventioniert Onlinemedien</a>
</p>
<p>
Rund 60 Millionen Euro wolle die französische Hauptstadt künftig in den Online-Journalismus und somit in dessen Qualität und Vielfalt investieren, berichtet die ZEIT ONLINE. Präsident Sarkozy wolle sich so für die Meinungsfreiheit und Pressevielfalt einsetzen. Besonders von Bloggern hagelt es jedoch Kritik.</p>
<p><a href="http://jungle-world.com/artikel/2010/01/40111.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
New Yorker Dozentin im Interview</a>
</p>
<p>
Jessie Daniels, Dozentin am Hunter College in New York, forscht auf dem Gebiet Rassismus im Internet. Im Interview mit jungle-world sprach sie kürzlich über Online-Diskriminierung und ihren Rückbezug auf das reale Leben,  &quot;Anonymität und die Chancen und Gefahren internetbasierter direkter Demokratie&quot;.</p>
<p><a href="http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=1&amp;id=45620&amp;source=homepage" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
2010 wird arbeitsreiches Jahr für Datenschützer</a>
</p>
<p>
Der Elektronische Entgeltnachweis (&quot;Elena&quot;), der Nacktscanner oder Vorratsdatenspeicherung: Die Debatten zu &quot;datensensiblen Themen&quot; sind auch zu Beginn des neuen Jahres bereits in vollem Gange. Nach einem skandalreichen Jahr 2009 folgen nun die nächsten Projekte, die die Datenschützer auf den Plan rufen. Große Hoffnung bezüglich einer Datenschutzmodernisierung setze man nun in Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).  
</p>
<p>
<a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article5745382/Die-Zukunft-des-Journalismus-als-Wohltaetigkeitsveranstaltung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;ProPublica&quot;- Journalismus als Wohltätigkeitsmodell</a>
</p>
<p>
Die New Yorker Stiftung &quot;ProPublica&quot; zeigt beispielhaft, wie journalistische Recherchen investigativ finanziert werden können. Der Sektor, in dem große Zeitungen zuerst einsparen würden, so ProPublica-Chefredakteur Paul Steiger. Durch gemeinnützige Organisationen als Geldgeber würden auch Marken wie die N. Y. Times oder Huffington Post überleben, meint Steiger. </p>
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 48)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 15:50:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Online-Zersplitterung im deutschen Bildungsstreik, Merkel im Einsatz für die deutsche Presse und Aufruf zur Abschaffung des Datenschutzes: Dies und mehr aus einer Woche Netzwelt in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Online-Zersplitterung im deutschen Bildungsstreik, Merkel im Einsatz für die deutsche Presse und Aufruf zur Abschaffung des Datenschutzes: Dies und mehr aus einer Woche Netzwelt in der Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://derstandard.at/fs/1256744884806/Wiener-Gruene-erhalten-Scheiss-Internet-Preis" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Scheiß-Internet&quot;-Preis für Wiener Grüne</a>
</p>
<p>
Der erstmals vergebene &quot;Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten&quot; ging an die Wiener Grünen. Ihn hätten sie sich vor allem durch die &quot;missglückte politische Kommunikation im Netz&quot; bei den vergangenen Vorwahlen verdient gemacht, bei denen sie die&quot;„Politik- und Partizipationsansätze der NetzuserInnen&quot; kaum einbezogen hätten, so der &quot;Standard&quot;.
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1632088/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Zersplitterung im deutschen Bildungsstreik</a>
</p>
<p>
Im Vergleich zu den österreichischen Studentenprotesten organisieren sich die Demonstranten hierzulande noch wenig über das Internet. In beiden Ländern fehlen darüber hinaus die &quot;Schnittstellen zur &#8216;analogen&#8217; Politik&quot;. Zu diesem Ergebnis kommt Politikwissenschaftler Christoph Biber, der für futurezone die Internet-Kommunikation der Studentenproteste untersuchte.</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Angela-Merkel-VDZ-Bundeskanzlerin-Hubert-Burda;art15532,2952693" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Merkel will unabhängige und hochwertige Presse unterstützen</a>
</p>
<p>
Beim VDZ-Kongresses (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger) in Berlin sprach sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2009/11/2009-11-16-rede-merkel-vdz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in einer Rede</a> für eine &quot;stärkere Stellung der Printmedien im Online-Bereich&quot; aus. Zudem wolle sie sich für die Rechte von Journalisten und Verlegern einsetzen. Die Weichen für politische Rahmenbedingungen müsse die Medienbranche jedoch selbst stellen.</p>
<p><a href="http://www.gulli.com/news/brasilien-e-voting-ist-sicher-2009-11-16" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Hacker testen E-Voting-Technik in Brasilien</a>
</p>
<p>
Ein kürzlich von der brasilianischen Regierung ausgeschriebener Hacking-Contest sollte zeigen, wie sicher elektronische Wahlmaschinen sind. Ziel sei es gewesen, Wahlmanipulation ermöglichende Sicherheitslücken aufzudecken. Die neun Hackerteams seien bis auf einen Systemeinbruch jedoch gescheitert, berichtet gulli.com.</p>
<p><a href="http://www.ecin.de/news/2009/11/13/13859/?rcol" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Onlineauftritte: Printmedien überholen TV-Sender</a>
</p>
<p>
Einer Studie der Unternehmensberatung <a href="http://www.occstrategy.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OC&amp;C</a> zufolge kommen die Onlinereichweiten von Wirtschaftsmedien und Zeitungen &quot;ihren  klassischen Print-Pendants schon sehr nahe&quot; oder überholen sie sogar, wie es bei Computerzeitschriften der Fall sei. Im TV-Bereich sehe es dagegen &quot;eher mager&quot; aus. </p>
<p><a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-47/artikel-2009-47-behoerden-zensur-im-namen-der-freiheit.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
&quot;Der Datenschutz gehört abgeschafft&quot;</a>
</p>
<p>
Für den freien Informationsfluss und gegen staatliche Kontrolle spricht sich Autor Alex Baur auf weltwoche.ch aus. Damit verteidigt er insbesondere das umstrittene Google Streetview, dem der Schweizer Datenschützer Hanspeter Thür in einer Klageschrift schwer wiegende Persönlichkeitsverletzungen vorwirft. Diese vermeintliche Sicherung der Persönlichkeitsrechte diene jedoch vor allem den meist anonymen Funktionären des Datenschutzes, behauptet Baur.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
„Payback&quot;- Von der kognitiven Krise im digitalen Zeitalter</a>
</p>
<p>
Die Debatten um eine digitale Spaltung der Gesellschaft bereichert der FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher nun mit seinem neuen Buch &quot;Payback&quot;. Er behandelt darin die digitale Überforderung und soziale Verpflichtung ebenso wie seine eigene &quot;persönliche kognitive Krise&quot; mit den Datenmengen des Internets. Andrian Kreye von der &quot;Süddeutschen Zeitung&quot; hat das Buch gelesen.
</p>
<p>
<br />
<a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2280619_0_9223_-zeitungen-weg-aus-medienkrise-ist-steinig.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Steiniger Weg aus der Medienkrise</a>
</p>
<p>
Die Finanzkrise der Verlage war auch das Thema einer Podiumsdiskussion der Heinrich-Böll-Stiftung in Stuttgart. Sorgen mache man sich vor allem um den Funktionsverlust der Printmedien, so Vorsitzende Heike Schiller. Der Fernsehjournalist Ulrich Kienzle appellierte an die &quot;journalisitsche Fantasie&quot;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 45)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 14:15:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Blogs in der journalistischen Authentizitätskrise, das Internet als Gedächtnisgenie und neue Online-Dienste des Bundestages: Mehr aktuelle Infos in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blogs in der journalistischen Authentizitätskrise, das Internet als Gedächtnisgenie und neue Online-Dienste des Bundestages: Mehr aktuelle Infos in der Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.faz.net/s/Rub2F3F4B59BC1F4E6F8AD8A246962CEBCD/Doc~E3AA6655D0A514600BE4EBAB3C2BF5503~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Internet vergisst nichts</a>
</p>
<p>
Hunderte Daten werden bei unseren Surfbesuchen im Netz gespeichert. Während das menschliche Gehirn in der Lage ist, nicht benötigte Informationen zu vergessen, bleiben sie in Personensuchmaschinen, sozialen Netzwerken etc. über Jahre hinweg online. Dies ist Psychologen und Datenschützern ein Dorn im Auge. Informationsexperten wie Viktor Mayer-Schönberger fordern daher ein „Verfallsdatum für digitale Daten&quot;.
</p>
<p>
<a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/blogs-keine-authentische-journalismus-form_100024173.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=a9105c2fd5" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
„Blogs journalistisch nicht authentisch&quot;</a>
</p>
<p>
Dieses Urteil fällte Werner D´Inka in seiner Rede anlässlich der Vergabe des „Sophie von La Roche&quot;-Preises in Koblenz. Blogs fehle es vor allem an selbständiger Recherchearbeit ihrer Verfasser, so der Herausgeber der FAZ. Darüber hinaus sprach er sich gegen den Vorwurf aus, der „klassische Journalismus sei ein einseitiger Informationsfluss&quot;. Dennoch seien Blogs durchaus &quot;bereichernd, originell und anregend&quot;.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/246/492601/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
40 Jahre Internet und „Cyberspace in den Fingerspitzen&quot;</a>
</p>
<p>
Der Internet-Pionier Leonard Kleinrock stellte vor 40 Jahren die erste Internetverbindung her. Zum 40-jährigen Jubiläum zieht der Forscher der Universität Los Angeles (UCLA) nun Bilanz und preist das Netz als „eines der besten Verteilungssysteme der Geschichte&quot;. Es gebe jedoch auch eine „dunkle Seite des Internets&quot;. Von dieser, seinen Visionen und Verbesserungsvorschlägen berichtet Kleinrock im Interview mit sueddeutsche.de.</p>
<p><a href="http://derstandard.at/fs/1256255955197/Generation-Internet-Was-bedeutet-es-auf-Facebook-200-Freunde-zu-haben" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Forschungsprojekt zu digitaler Identität</a>
</p>
<p>
In einem auf drei Jahre angelegten Projekt, initiiert unter anderem von der Uni Bremen und der Uni Klagenfurt, untersuchen Wissenschaftler nun die Wechselbeziehung zwischen Internet und (virtueller) Identität. Unter Einbeziehung mehrerer deutscher sowie englischsprachiger sozialer Netzwerke werden vor allem „Werte, Weltbilder und Meinungen&quot; unter die Lupe genommen.</p>
<p><a href="http://www.webwork-magazin.net/google-kommt-mach-dich-nackig/1208" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Neuster Streich von Google: Social Search</a>
</p>
<p>
&quot;Die neuste Versuchung der Datenkrake&quot; solle es Internetnutzern ermöglichen, soziale Netzwerke leichter nach Statements, Tipps und Anmerkungen von Freunden zu durchsuchen. Nötig ist dafür lediglich ein Google-Account mit Angaben zu allen genutzten Netzwerken. Nur was für digitale Exhibitionisten, findet das webwork-magazin.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-10/internet-datenschutz-koalitionsvertrag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Koalitionsvertrag von Schwarz-Gelb bringt nichts Neues</a>
</p>
<p>
Von der neuen Regierung dürfe man keine Innovationen in Sachen Datenschutz, Innerer Sicherheit und Überwachung erwarten, so zeit.de. Besorgt beleuchtet das Nachrichtenportal einzelne Beschlüsse zum Bundesdatenschutzgesetz, zu Urheberrechtsverletzungen und zu Netzsperren. Dort spiegele sich vor allem „die Angst vor dem Internet&quot; wider.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestag-bietet-neue-Online-Dienste-840991.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestag bietet online mehr</a>
</p>
<p>
Erst ein neues Design, jetzt neue Online-Dienste: Der <a href="http://www.bundestag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestag</a> bemüht sich um mehr Transparenz der Plenarsitzungen und stellt künftig die Reden einzelner Abgeordneter ins Netz und zum Download zur Verfügung. Zudem könne man diese in seine eigene Internetpräsenz einbinden, so heise.de. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 43)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 15:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband-Internetzugang]]></category>
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					<description><![CDATA[Offline-Herbst bedroht Parteien-Webseiten, Merkel kritisiert Google Books, Finnland erarbeitet Gesetz für Breitband-Garantie: Diese und mehr Infos aus der Netzwelt in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Offline-Herbst bedroht Parteien-Webseiten, Merkel kritisiert Google Books, Finnland erarbeitet Gesetz für Breitband-Garantie: Diese und mehr Infos aus der Netzwelt in der Linkliste.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/281/490655/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nach der Wahl ist vor dem Offline-Herbst</a>
</p>
<p>
Die Webseiten der deutschen Parteien liegen nach der Bundestagswahl größtenteils still und versprühen nichts mehr von dem Mitmach-Charme, mit dem man noch vor wenigen Wochen eifrig um die Wählerstimmen buhlte. Dabei wären „die derzeitigen Koalitionsverhandlungen ein ideales Testfeld&quot;, zitiert sueddeutsche.de den Politikwissenschaftler Christoph Bieber.</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1629233/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wenige Nutzer wollen für Onlinemedien zahlen</a>
</p>
<p>
Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage für den Branchenverband BITKOM sind nur 16 Prozent der 1000 befragten deutschen Internetnutzer bereit, für journalistische Beiträge im Netz zu zahlen. Zwischen zehn Cent und einem Euro würden sie pro Beitrag investieren. Eine schwache Bilanz, die die Medien weiterhin zur Werbung als Finanzierungsquelle drängt, wie futurezone berichtet.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,654711,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünes Licht für Digitale Dividende</a>
</p>
<p>
Der Beirat der Bundesnetzagentur hat der Digitalen Dividende nun den Weg geebnet. Bald sollen neue Mobilfunkfrequenzen zugunsten schnellerer Internetverbindungen in ländlichen Regionen versteigert werden. Von Seiten der EU-Kommission hagelte es Kritik bezüglich der vorgesehenen Auktionsregeln, berichtet Spiegel online.</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/politik/0942-egovernment-ueberblick" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beispiele für gute Mitmach-Politik</a>
</p>
<p>
Partizipationsprojekte in den USA, Großbritannien oder auch den Niederlanden zeigen, wie politische Transparenz funktionieren kann. US-Bürger sollen über <a href="http://www.recovery.gov/Pages/home.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">recovery.gov</a> und <a href="http://www.stimuluswatch.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stimuluswatch.org</a> nachvollziehen können, wo die Gelder des Konjunkturpaketes hinfließen, auch Großbritannien integriere die Briten mit der Initiative <a href="http://showusabetterway.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">showusabetterway.co.uk</a>. Deutschland schaffe es immerhin zu einer <a href="http://maerker.brandenburg.de/lis/list.php?page=maerker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">brandenburgischen Meckerecke</a>.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundeskanzlerin-kritisiert-mangelnden-Urheberrechtsschutz-im-Netz-821168.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Merkel kritisiert Google-Books</a>
</p>
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Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisiert in einem <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Podcast/2009/2009-10-10-Video-Podcast/2009-10-10-video-podcast.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuellen Podcast</a> anlässlich der Frankfurter Buchmesse die Urheberrechtsverletzungen des Konzerns Google, die durch das Projekt google.books zustande kommen sollen. Sie wolle sich künftig auch international für Urheberrecht stark machen. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,655328,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google wehrt sich gegen die Vorwürfe.</a>
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<a href="http://www.zeit.de/2009/42/Innenpolitik" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Politik für das Internet erfinden&quot;</a>
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Innen- und Rechtspolitik werde die größte Herausforderung der neuen Regierungskoalition was politische Innovationen betrifft, so zeit.de. Thematisch solle man sich den Inhalten der Piratenpartei nicht verschließen. „Nationale Akteure&quot; müssten her, die sich den Folgen und Problemen der technologischen Revolution, Datenschutz, Urheberrecht &amp; Co. annehmen &#8211; eine Chance für Schwarz-Gelb.</p>
<p><a href="http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_finnland_macht_breitbandinternet_zum_grundrecht_story-39002364-41515863-1.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Finnland: Breitbandgarantie per Gesetz</a>
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Die Schweiz ging bereits 2008 mit guten Beispiel voran: Sie garantierte ihren Bürgern das Recht auf einen Breitbandzugang. Nun zieht Finnland nach und will bis 2010 eine neue gesetzliche Regelung auf den Weg bringen, die allen Finnen einen Zugang mit mindestens einem Megabit Übertragungsrate garantiert.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 7)</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 16:45:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Online-Wahlkampf: Die SPD macht´s laut Umfragen richtig, Facebook &#38; Co. unterzeichnen EU-Abkommen für Jugendschutz, Schäubles Website geknackt und Datenschutz-Konferenz in Berlin: Dies und mehr in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Online-Wahlkampf: Die SPD macht´s laut Umfragen richtig, Facebook &amp; Co. unterzeichnen EU-Abkommen für Jugendschutz, Schäubles Website geknackt und Datenschutz-Konferenz in Berlin: Dies und mehr in der Linkliste.<!--break--></p>
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<a href="http://www.ad-hoc-news.de/bundestagswahl-2009-pr-experten-sehen-die-spd-vorn-35--/de/Wirtschaft-Boerse/Marktberichte/20029425" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommunikatoren: SPD-Kampagne am erfolgversprechendsten</a>
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Der Branchendienst PR-Professional startete eine Umfrage unter 182 Kommunikationsprofis zu den Kampagnen der Parteien für die Bundestagswahl. Insbesondere mit ihrer Online-Strategie konnte hierbei die SPD 35 Prozent der Befragten überzeugen. Ganz hinten anstellen muss sich laut Umfrage die Linke mit 12 Prozent Zustimmung.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/550389/424/2754601/Schaeubles-Website-fuer-mehr-Datenschutz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schäubles Website geknackt</a>
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In der Nacht auf Mittwoch, 11.2.2009, gelang es Unbekannten, eine Sicherheitslücke der Website zu nutzen und in die Inhaltsverwaltung einzudringen. Der oder die Hacker setzten einen unübersehbaren Link zum „Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung&quot; auf die Seite. Der Arbeitskreis arbeitet gegen die von Schäuble begrüßte Vorratsdatenspeicherung. Der AK Voratsdatenspeicherung distanzierte sich jedoch von der Attacke.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/495/457156/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zeitung in der Todesspirale&quot;</a>
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Warum die Auswirkungen der Finanz-und Wirtschaftskrise auch für den journalistischen Berufsstand fatal sind, warum Zeitungsmuffel die „eigentlichen Verlierer des Medienwandels&quot; sind und welche Chancen uns neben innovativem „Crowdsourcing&quot; dennoch das Informationsmedium Internet bieten kann &#8211; im zwanzigsten Teil der Reihe „Zukunft des Journalismus&quot; auf sueddeutsche.de kommt Marc Fisher von der Washington Post zu Wort.</p>
<p><a href="http://www.golem.de/0902/65203.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenschutz-Konferenz in Berlin </a>
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Die Experten auf der zweiten „Datenschutz in der Informationsgesellschaft&quot;-Konferenz debattierten über aktuelle Datenschutzprobleme und stellten eine „strukturelle Krise des Datenschutzes&quot; fest. Während der Jurist Alexander Roßnagel und Thilo Weichert vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein das neue Datenschutzaudit für gut befanden, forderte Dieter Kempf vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) mindestens eine „Revolution im Datenschutz&quot;.
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<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1234370617265" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Wozu eigentlich Parteien&#8230;?&quot;</a>
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&#8230;.fragt sich der Wiener Landtagsabgeordnete der Grünen, Christoph Chorherr. In einem Zeitalter, in dem ein Großteil der Kommunikation zwischen Politik und Bürgern über Webseiten, Foren, Blogs und E-Mails liefe, die somit „eine hervorragende Infrastruktur für eine vielfältige, offene Demokratie bieten&quot;, entscheide die Sympathie der User maßgeblich über politischen Erfolg. In welchem Maße sind dann jedoch Parteien von Bedeutung, die derzeit „als Filter zwischen Wählerschaft und Mandataren&quot; fungieren? Die Frage nach dem letzten Wort &#8211; die laut Chorherr über die Zukunft des Parteiensystems entscheiden kann.</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1502432/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Abkommen über Jugendschutz im Netz</a>
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17 Betreiber von Sozialen Netzwerken im Internet wie Facebook, StudiVZ &amp; Co. unterzeichneten am Dienstag, 10.2.2009, in Luxemburg ein Abkommen, mit dem sie für mehr Datenschutz der Jugend einstehen. Teil der Vereinbarung ist unter anderem, dass „Alarmknöpfe&quot; für Pädophilie-Verdacht eingerichtet werden und die Profile nicht mehr über Suchmaschinen gefunden werden können. </p>
<p><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4016053,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsch-Ägyptischer Internet-Blogger verschleppt</a>
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Der Student Philip Rizk wurde nähe Kairo bei einer Protest-Veranstaltung für Gaza festgenommen und verschleppt. Der Betreiber des Internet-Blogs „Tabulagaza&quot;, in das man übrigens nur über eine Einladung durch den Autor selbst gelangt, berichtet über die Zustände und das Leben im Gazastreifen. Der Autor engagierte sich für eine christliche Hilfsorganisation. Fünf Tage saß er in Haft, vermutlich beim ägyptischen Geheimdienst. Seine Angehörigen und Freunde befüchteten das Schlimmste und berichteten weiterhin im Internet über die neuesten Entwicklungen. In der Nacht zum 11.2.2009 wurde der 26-Jährige wieder freigelassen.
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<p><a href="http://www.ad-hoc-news.de/bundestagswahl-2009-pr-experten-sehen-die-spd-vorn-35--/de/Wirtschaft-Boerse/Marktberichte/20029425" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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