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	<title>Online-Petition &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Online-Petition &#8211; politik-digital</title>
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		<title>E-Partizipation: 6 Erfolgsfaktoren für Mitmachangebote in Politik und Wirtschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina Galla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2014 08:30:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Mitmachen lassen anstatt über die Köpfe von Kunden und Beteiligten hinweg zu entscheiden – das Prinzip der Partizipation an Entscheidungsprozessen setzt sich in Politik und auch in der Wirtschaft immer mehr durch. Und das hat ganz handfeste Gründe: Entscheidungen, die gemeinsam mit den Mitwirkenden getroffen werden, werden eher akzeptiert, und das spart der Organisation Zeit und damit Geld. Nina Galla hat sechs Faktoren für erfolgreiche Mitmach-Projekte im Internet zusammengestellt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Die Einbeziehung aller Stakeholder bringt den Initiatoren von Online-Partizipationsangeboten im Idealfall nicht nur Zeit und Geld. Darüber hinaus gewinnt ein Unternehmen oder eine Behörde wertvolle Erkenntnisse über die Menschen, mit denen oder für die es aktiv wird: Auch wenn es manchmal Ablehnung und Kritik gibt – das direkte Feedback der Beteiligten ist unschätzbar wertvoll, denn es zeigt Schwachstellen im Konzept auf, die noch nicht ausreichend bedacht wurden. Vor allem online lassen sich Abstimmungen, Vorschläge und Meinungen besonders gut einholen, da die internetbasierten Befragungen eine hohe Reichweite und daher eine hohe Teilnahmequote erreichen können. Zudem ist es für den Stakeholder selbst sehr einfach: Bürger und Mitarbeiter können mit wenig Aufwand innerhalb weniger Minuten von der Couch aus oder in der Mittagspause Prozesse mitgestalten und Entscheidungen beeinflussen. Ganz moderne Plattformen erlauben sogar die Partizipation vom Smartphone aus. Einfache Beteiligung und hohe Reichweite öffnen zwar auch die Türen für Gegner-Kampagnen, so wie es jetzt  der EU-Handelskommissar <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/TTIP-Konsultation-EU-Kommissar-beschwert-sich-ueber-Attacke-2263798.html?wt_mc=nl.ho">De Gucht</a> während der Konsultation zum Handelsabkommen TTIP erleben konnte, dennoch überwiegen die Vorteile. Insbesondere öffentliche Institutionen werden auch zukünftig stärker auf Partizipation setzen müssen. Daher haben einige Städte und Kommunen auch schon eigene Handbücher mit Leitfäden für eine gelungene Bürgerbeteiligung aufgelegt. Das Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft hat in einer aktuellen <a href="http://www.hiig.de/wp-content/uploads/2014/06/20140609_Studie_DIGITAL.pdf">Studie</a> untersucht, wer denn überhaupt Online-Partizipationsangebote nutzt und welche Formate am meisten Zuspruch finden: Die <a href="http://politik-digital.de/partizipation-im-netz-je-juenger-desto-aktiver/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ergebnisse </a>sind leider noch nicht überraschend, geben aber Aufschluss darüber, wie Mitmach-Projekte im Internet zu gestalten sind, um attraktiv zu sein.</p>
<h3>Je jünger, je doller</h3>
<p>So erstaunt nicht, dass die Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen am aktivsten ist, wenn es um die Wahrnehmung von Online-Partizipation geht. Die jüngere Generation ist einfach größtenteils online-affiner. Ältere Semester können vor allem bei der politischen Partizipation noch aufholen: Da Senioren oft mehr Zeit haben, sehr erfahren sind und nicht selten erst als Rentner anfangen, sich politisch zu betätigen, kann das Internet ihnen hier eine bequeme Spielwiese für das Engagement bieten.</p>
<h3>Bildungsgrad entscheidet über Beteiligung – nicht das Einkommen</h3>
<p>Je gebildeter, desto aktiver: Online bildet sich ab, was auch schon offline zu beobachten ist. Wer besser gebildet (und besser informiert) ist, macht auch mehr mit. Das kann damit zu tun haben, dass der bessere politische Überblick dafür sorgt, gesellschaftliche Problemstellungen eher zu erkennen, aber auch damit, dass es sich einfach besser und leichter entscheiden lässt, wenn man gut informiert ist. Diese Spaltung zeigt jedoch gleichfalls, dass Beteiligungsangebote so gestaltet werden müssen, dass auch niedrigere Bildungslevel einbezogen werden. Denn gerade politische Entscheidungen betreffen meist alle Anwohner oder Bürger, unabhängig vom Schulabschluss. Das Einkommen hingegen hat keinen Einfluss auf den Beteiligungsgrad.</p>
<h3>Online-Petition ist am beliebtesten &#8230;<b> </b></h3>
<p>… und am bekanntesten – kein Wunder: Diverse Anbieter jagen fast täglich immer neue E-Petitionen durch die sozialen Netzwerke und E-Mail-Postfächer. Das Anliegen ist immer dringend, fast immer wird eine Mehrheit emotional angesprochen und mit nur einem Klick ist man meist dabei. Betroffenheit und niedrigschwellige Teilhabe sind hier die Erfolgsfaktoren, zumindest was das Mitmachen angeht. Lediglich das E-Petitionsportal des Bundestags ist ein wenig komplizierter.</p>
<h3>E-Mail für Sie, Herr Minister</h3>
<p>Die Möglichkeit, den Abgeordneten direkt zu kontaktieren, ist zwar bekannt, wird aber eher wenig genutzt. Das ist schade, denn hier liegt ein verborgenes Potenzial der direkten Einflussnahme auf die Meinungsbildung eines Politikers. So ist der eigene Wahlkreis für den in Berlin arbeitenden MdB von sehr hoher Bedeutung. Dem Abgeordneten ist daran gelegen, insbesondere die Nachbarn von Zuhause hinter sich zu wissen.</p>
<h3>Politisches Networking</h3>
<p>Hier ist eine Diskrepanz erkennbar zwischen Interesse und tatsächlicher Beteiligung. Das Interesse ist zwar durchaus vorhanden, aber es führt nicht zwangsläufig zum Mitmachen. Das kann daran liegen, dass es bei den meisten Parteien erforderlich ist, sich zu registrieren, um online zu kommentieren oder sich gar in Netzwerken digital auszutauschen. Hier die Zugangshürden zu senken, kann die Beteiligung am Austausch erhöhen.</p>
<h3>Mitmachen bei Unternehmen: Crowdfunding und Crowdsourcing</h3>
<p>Auch die private Wirtschaft setzt zunehmend auf Mitmachen: Die Bandbreite reicht vom IKEA-Prinzip des Möbel-Selber-Zusammenbauens bis hin zu Unternehmen, die ihre Kunden sich gegenseitig helfen lassen, um dabei den Kundendienst einzusparen. Die Grenzen zwischen moderner Kommunikation mit der und über die Crowd auf der einen Seite und Ausbeutung auf der anderen Seite sind fließend. Jedoch haben viele der Befragten großes Interesse an Crowdfunding, bei dem der Kunde ein Unternehmen vorfinanziert, um dann erst später in den Genuss einer Dienstleistung oder eines Produkts zu kommen, wenn denn genügend Geld für das Unternehmen zusammengekommen ist. Das Risiko liegt hier bei nahezu Null, denn kommt die erforderliche Summe nicht zusammen, wird das vorgestreckte Geld zurückgezahlt. Nur wenn am Ende nicht das herauskommt, was der Geldgeber sich erhofft hat, kann es zu Enttäuschungen kommen. Das Konzept ist noch recht neu und boomt gerade: Hoffen wir, dass es sich nicht selbst überstrapaziert. Dem Interesse entgegen steht derzeit noch die widersprüchliche Aktivität: Denn trotz des Interesses und der Neugier auf das Innovative können sich nur wenige Menschen durchringen, tatsächlich auch zu zahlen. Wer auf diese Art Geld eintreiben will, benötigt also ein schlüssiges Konzept, Überzeugungskraft und idealerweise schon eine starke Basis-Community, die das Anliegen möglichst weit in die Welt hinaus trägt und für die ersten Euro auf dem Konto sorgt. Das schafft Vertrauen. Crowdsourcing, bei dem Unternehmen kein Geld, aber Ideen und damit Arbeitskraft der Community einsammeln, sind ebenso beliebt: Je kreativer die Community dabei werden muss, desto besser. Ausgeschriebene Preise erhöhen die Motivation zum Mitmachen zusätzlich. Hier teile ich die Bemerkung des Humboldt Instituts, dass die Politik in Sachen Motivation von der Wirtschaft lernen kann: Wenn Behörden und Kommunen ihre Beteiligungs-Formate kreativ und mit Belohnungen hinterlegen, können auch sie noch höhere Quoten erreichen. Insgesamt kennt die Hälfte der Befragten mindestens ein Partizipationsangebot, davon haben zwei Drittel auch schon bis zu zwei Formate einmal ausprobiert. Nur knapp ein Viertel hat schon der bis vier Angebote genutzt. Hier ist also noch Luft nach oben. Vor allem Frauen sind mal wieder unterrepräsentiert: Für das Klischee des jungen, gebildeten Mannes, der in der Politik aktiver ist, gibt es im geschützten Online-Bereich kein Argument mehr.</p>
<h3>Entscheidend für den Erfolg von Partizipationsformaten sind außerdem diese 6 Faktoren:</h3>
<p><b><i>Zielgruppenanalyse:</i></b> Wer ist beteiligt und wie nutzen diese Menschen Medien? Gegebenenfalls ist das Online-Angebot auf Offline-Kanäle auszuweiten, denn Menschen nutzen Medien je nach Thema und Anlass unterschiedlich. Ein breites Angebot an Zugang zur Partizipation sichert eine umfassende Teilnahme und schließt niemanden aus. <b><i>Erwartung:</i></b> Darf der Beteiligte nur Hinweise und Meinung abgeben oder hat er echten Einfluss auf den Verlauf des Projekts? Um Enttäuschungen und Wut zu vermeiden, muss eindeutig klargemacht werden, wie weit die Beteiligung geht und wo ihre Grenzen sind. Außerdem muss der Rahmen des Einflusses klar sein: Liegen die Pläne eigentlich schon ziemlich fest vor und kann der Beteiligte nur noch minimal optimieren oder ist das Verfahren tatsächlich ergebnisoffen? Organisationen, die hier Mut beweisen, gehören zu den Gewinnern. Mechaniken, die maximalen Einfluss zulassen, ohne die Entscheidung ganz aus der Hand zu geben, können auch eingesetzt werden. <b><i>Informationen bereitstellen:</i></b> Nur gut informierte Beteiligte beteiligen sich auch gut – werden wichtige Hintergründe verschwiegen oder Pläne zurückgehalten, kann der Beteiligte nicht aufgeklärt entscheiden. Das kann später zu Ärger führen. Information ist ebenfalls eine Art von Beteiligung: Auch wenn der Informierte nicht aktiv mitmacht, kann er mit Anderen über das Projekt reden und sie dadurch gegebenenfalls zum Mitmachen motivieren. Zu einer guten Informationsstrategie gehört auch die rechtzeitige Ankündigung, dass überhaupt etwas abgestimmt werden kann. Rechtzeitige und gute Öffentlichkeitsarbeit ist das A und O. <b><i>Einfach gestalten:</i></b> Gerade komplexe Sachverhalte müssen sprachlich so einfach dargestellt werden, dass der bisher Uninformierte sich schnell einen umfassenden Überblick über die Thematik verschaffen kann. Dazu gehören der Verzicht auf Fachsprache, stattdessen kurze Sätze und idealerweise Visualisierungen. Die leichte Auffindbarkeit und angemessene Informationsmengen, die nicht überfordern, sollten dabei genauso selbstverständlich sein wie technisch niedrigschwellige Plattformen. <b><i>Nachbereitung:</i></b> Was passiert mit all den Beiträgen, die idealerweise online und offline gesammelt werden? Wer andere beteiligt, muss sich rechtzeitig vorher Gedanken machen, wie Gespräche moderiert werden, Hinweise verarbeitet und Ergebnisse kommuniziert werden, damit derjenige, der Zeit in die Beteiligung investiert, sich nicht allein gelassen fühlt. <b><i>Emotionen:</i></b> Fakten allein überzeugen nicht jeden – vor allem bei Infrastrukturprojekten wie dem Stromnetzausbau müssen sich Unternehmen und Politik auf starke Emotionen der Bürger einstellen. Vor allem Ängste vor gesundheitlichen Risiken sowie Sorgen um Wertverlust bei Häusern und Grundstücken sind sensibel zu begegnen und erfordern andere Kommunikationskompetenzen als die Beruhigung einer wütenden Bürgerinitiative.</p>
<h3>Beteiligung ist eine Geisteshaltung</h3>
<p>Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Beteiligung ist zeit- und kostenintensiv. Sie sollte jedoch als Investition gesehen und nicht von Quoten abhängig gemacht werden. Auch wenn die Zahlen zunächst unbefriedigend sind, ist zu bedenken, dass auch Partizipationsangebote gegen starken Wettbewerb aus Information und Unterhaltung ankämpfen. Sich der Beteiligung zu öffnen, ist eine Geisteshaltung, von der sowohl die Images von Politik als auch Wirtschaft nur profitieren können. Ist die Partizipation gut gestaltet, ist sie ein Gewinn für beide Seiten.</p>
<p>Teaserfoto: <a href="https://www.flickr.com/photos/dominicspics/">Dominic Alves</a> <a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>Das Internet in der Midlife-Crisis? &#8211; Digitale Presseschau 6/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2014 15:50:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit der von Sascha Lobo angestoßenen Diskussionen über den Zustand des Internets drängt sich die Frage auf, ob wir von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der von Sascha Lobo angestoßenen Diskussionen über den Zustand des Internets drängt sich die Frage auf, ob wir von einer neuen „Phase“ des Internets sprechen können. Steckt das Internet noch in der Pubertät und wird nach und nach den Zwängen des Erwachsenwerdens unterworfen? Das soziale Netzwerk Facebook feierte in dieser Woche seinen zehnten Geburtstag und wäre in diesem Maßstab noch im Stadium der Kindheit. Wenn dem so wäre, dann müsste es auch möglich sein, eine Art Zwischenfazit zu ziehen, aus dem sich Schlussfolgerungen ergäben. Doch wie sähen diese aus? Steckt das Internet in einer Midlife-Crisis? Vielleicht geben die ausgewählten Artikel der Digitalen Presseschau Aufschluss.</p>
<h3 id="docs-internal-guid-4d69dcf0-5847-8592-3bf8-784861aa2cc8">Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=fq2kVn5uWU0" title="Anregende Konfusion" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/fq2kVn5uWU0?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Vor zwei Wochen fand die Konferenz <a href="http://www.einbruch-der-dunkelheit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Einbruch der Dunkelheit“</a>  in der Berliner Volksbühne statt. Mittlerweile sind alle Vorträge sowie einige zusätzliche Interviews online. In unserem Video der Woche interviewt <a href="http://philipbanse.de/wp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Philip Banse</a>  den Unternehmer und Autor <a href="http://christophkappes.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christoph Kappes</a>.</p>
<h3><a href="http://isarmatrose.com/?p=3747" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zu viele Blogger“ im Bundestag? Oder: Was ist (Online-)Journalismus?</a></h3>
<p>In Vorbereitung auf den Einsatz des ersten Ausschusses für Internet und digitale Agenda (AIDA) wird gegenwärtig darüber diskutiert, wer berechtigt ist, aus dem Deutschen Bundestag zu berichten. Ausgelöst wurde dies durch den Bericht unseres Autors Tobias Schwarz, der keine Akkreditierung erhielt, weil „zu viele Blogger“ sich bei der Pressestelle des Bundestags angemeldet hätten. Schwarz resümiert die Kontroverse auf seinem Blog „Isarmatrose“.</p>
<h3><a href="http://blogs.faz.net/digitaltwin/2014/02/04/befreiung-aus-der-facebook-falle-117/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jubiläum? 10 Jahre Facebook</a></h3>
<p>Facebook hat Geburtstag – ein Grund zum Feiern? Das soziale Netzwerk ist nach wie vor enorm beliebt, obwohl hinlänglich bekannt ist, dass das Unternehmen alle Konversationen, Interaktionen und Daten seiner User speichert. Stefan Schulz gibt auf seinem FAZ-Blog praktische Tipps, wie wir uns aus der „Facebook-Falle“ befreien und die Kontrolle über unsere Daten zurückerobern können.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-02/kathrin-passig-internetpubertaet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soziale Netzwerke: Wie lange dauert die Internetpubertät?</a></h3>
<p>Erleben wir in unserer Rolle als Internet-User immer wieder von Neuem eine Art Pubertät? Falls ja, wiederholt sie sich mit jeder neuen Entwicklung? Und folgt auf die Pubertät die Netz-Midlfe-Crisis? Dieser Frage geht Kathrin Passig in der ZEIT nach und kommt zu dem Urteil: „&#8217;Das Neue braucht Freunde&#8217;, wie Anton Ego, der Gastrokritiker aus Ratatouille sagt, und häufig stecken diese Freunde des Neuen eben gerade in einer Pubertätsphase.“</p>
<h3><a href="http://www.dw.de/demokratischer-akt-statt-digitaler-erregung/a-17403023" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Zukunft der Online-Partitizipation</a></h3>
<p>In den vergangenen Wochen sorgten einige Online-Petitionen für öffentlichen Wirbel. In Verbindung mit einer Online-Petition gegen den Moderator Markus Lanz wird nun über den Sinn und Unsinn von Online-Petitionen diskutiert. Jeannette Seiffert plädiert dafür, Online-Petitionen auf lange Sicht mehr als demokratischen Akt, denn als Ausdruck digitaler Erregung zu nutzen.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-02/vorratsdatenspeicherung-heilmann-replik-yannick-haan-spd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorratsdatenspeicherung: Eingriff in unsere Freiheitsrechte</a></h3>
<p>In der letzten Digitalen Presseschau wiesen wir auf das Plädoyer des Berliner Justizsenators Thomas Heilmann (CDU) für die Vorratsdatenspeicherung hin. In dieser Woche antwortete der SPD-Netzpolitiker Yannick Haan: „Die Vorratsdatenspeicherung stellt, das muss allen klar sein, einen tiefen Eingriff in unsere Freiheitsrechte dar.“</p>
<h3><a href="http://www.carta.info/69797/merkel-und-die-nsa-wenn-burger-die-regierung-anzeigen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Bundesregierung und der BND vor Gericht</a></h3>
<p>In dieser Woche stellten der <a href="http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2014/02/interview_constanzekurz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Club</a>, der Verein <a href="http://digitalcourage.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalcourage</a> und die <a href="http://ilmr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internationale Liga der Menschenrechte</a> eine gemeinsame Strafanzeige gegen Vertreter_innen der Regierung Merkel sowie führende Mitarbeiter_innen des BND. Wolfgang Michal geht auf Carta der Frage nach der Wirksamkeit solcher Strafanzeigen gegen Regierungen nach.<br />
Bild: (C) <a href="http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kulturstiftung des Bundes</a> / <a href="http://www.christian-ditsch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Ditsch</a>.<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Datenüberwachung überall &#8211; Digitale Presseschau KW 31</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Eisfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2013 14:32:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Lassen sich die Geheimdienste noch aufhalten? Der US-Dienst NSA überwacht die digitale Kommunikation mithilfe seines Systems Xkeyscore noch umfassender als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lassen sich die Geheimdienste noch aufhalten? Der US-Dienst NSA überwacht die digitale Kommunikation mithilfe seines Systems Xkeyscore noch umfassender als bisher angenommen. Einige Telekommunikationskonzerne sind ihm dabei behilflich. Aber keine Panik, vielleicht gibt es bald einen Notfall-Button auf Twitter. Eine Online-Petition fordert die Einführung eines solchen Alarmknopfs bei Belästigungen. Wer sich darüber in unterschiedlichen Medien informieren will, hat es seit gestern ein bisschen schwerer. Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes zum Leistungsschutzrecht werden viele Medien nicht mehr bei Google News gelistet. Das und mehr in der wöchentlichen Presseschau.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=iHlzsURb0WI" title="Überwachungsstaat - Was ist das?" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/iHlzsURb0WI?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Ist Überwachung gut oder schlecht für die Gesellschaft? Oder sind wir bereits auf dem Weg in den Überwachungsstaat? Dieses animierte Video des Berliner YouTubers manniac erklärt, was ein Überwachungsstaat ist und wie er funktioniert. Dabei geht es um das Verhältnis von Sicherheit und Freiheit, von Staat und Bürger, um Prism und Tempora, um die Schere im Kopf und die Frage, ob man sich Sarkasmus noch leisten kann. Wer das Video gesehen hat, kann sich leicht eine Meinung über das Ausmaß und die Geschichte staatlicher Zensur und Überwachung bilden.</p>
<h3><a href="http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2013/07/panik-button.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Panik-Petition</a></h3>
<p>Die britische Aktivistin und Journalistin Caroline Criado-Perez hat sich vor Kurzem erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch Frauen auf den britischen Banknoten abgebildet werden. Dafür erntete sie eine Menge Lob, war aber insbesondere über Twitter auch massiven Anfeindungen ausgesetzt. Twitter-User fordern nun in direkter Reaktion auf diesen Vorfall eine Art Panik-Button für Twitter. Diese Forderungen gingen in eine <span style="color: #0000ff"><a href="http://www.change.org/en-GB/petitions/twitter-add-a-report-abuse-button-to-tweets">Online-Petition</a></span> ein, die mittlerweile große Unterstützung in der Netzgemeinde findet. Über 65.000 Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet. Jörg Schieb spricht sich im WDR-Blog für die Einführung des Buttons aus: „Es wäre absolut sinnvoll, wenn Betroffene nicht lange suchen müssten, wie sie sich in bedrohlichen Situationen an jemanden wenden können, der weiterhilft.“</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/xkeyscore-wie-die-nsa-ueberwachung-funktioniert-a-914187.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Überwachung total</a></h3>
<p>Nach „PRISM“, „Tempora“ und „Boundless Informant“ wurde nun das NSA-System „Xkeyscore“ publik, das auch vom deutschen Nachrichtendienst BND genutzt wird. Und es wird klar: Die anlasslose und verdachtsunabhängige Überwachung ist noch viel weitreichender und umfassender als bisher gedacht. Xkeyscore erfasst alle ungefilterten Daten, die das System erreichen. Es ermöglicht Geheimdienstmitarbeitern, die Inhalte digitaler Kommunikation nach bestimmten Kriterien zu durchforsten oder Facebook-Nachrichten und Mails nachträglich einzusehen. Außerdem kann das Programm Meta- und Logindaten sowie Google-Suchanfragen erfassen und Daten und Nachrichten einem bestimmten Standort zuordnen. Spiegel Online beantwortet die wichtigsten Fragen zu dem von Edward Snowden aufgedeckten Spähprogramm.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/internet-ueberwachung-snowden-enthuellt-namen-der-spaehenden-telekomfirmen-1.1736791" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hilfsdienste für NSA</a></h3>
<p>Der britische Geheimdienst GCHQ steht der NSA in Sachen Überwachung in nichts nach. Im Gegenteil: Laut weiteren Enthüllungen von Edward Snowden späht der GCHQ noch massiver als die NSA. Und dabei sind ihm etliche private Internetanbieter behilflich. Geheime Powerpoint-Folien des britischen Geheimdienstes, die der Süddeutschen Zeitung (SZ) vorliegen, offenbaren das ganze Ausmaß. Es sind die Global Player unter den Telekommunikationsunternehmen, die mit dem GCHQ kooperieren: Verizon Business, British Telecommunications , Vodafone Cable, Global Crossing , Level 3, Viatel und Interoute. Einige dieser Firmen scheinen gegen Entlohnung durch den GCHQ sogar eigene Spähprogramme entwickelt zu haben. Die SZ hat nun all diese Unternehmen angeschrieben. Und siehe da: Viatel ist das einzige Unternehmen, das bestreitet, dem GCHQ „Zugang zu unserer Infrastruktur oder zu Kundendaten“ verschafft zu haben. Andere Firmen, so beispielsweise Interoute, geben vergleichsweise offen zu, Anfragen von Behörden – wenn diese „rechtlich einwandfrei“ seien – entsprechend zu bearbeiten.</p>
<h3><a href="http://www.cicero.de/berliner-republik/digital-native-auch-wir-wollen-unsere-privatsphaere/55253" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die „Digital Natives“ und ihre Privatsphäre</a></h3>
<p>Das Verständnis der Privatsphäre ist bei der Generation der „Digital Natives“ vollkommen anders ausgesprägt als bei älteren Generationen. Yannick Haan, der selbst dieser Gruppe entstammt, beschreibt das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre so: „Digital natives pflegen einen neuen Umgang mit der Öffentlichkeit. Man sollte aber nicht den Fehler machen und daraus schließen, dass uns Privatspähre egal ist“. Denn die aktuellen Nachrichten über die Überwachung des gesmten Echtzeit-Internetverkehrs gehen auch den jüngeren Internetnutzern unter die Haut. Gerade sie, deren Leben online stattfindet, können nicht mehr so anonym kommunizieren wie bislang angenommen. Hahn erklärt sich die dünn besetzten Demonstrationen gegen PRISM vom vergangenen Wochenende mit dem Gefühl der politischen Ohmacht gegenüber staatlichen Überwachungsmechanismen.</p>
<h3><a href="http://www.netzpiloten.de/lsr-was-sich-ab-heute-fur-die-internetsuche-und-das-monitoring-andert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Monitoring „light“</a></h3>
<p>Journalisten, die für einen Artikel recherchieren; Studenten, die aktuelle Informationen für eine Hausarbeit suchen; PR-Leute, die sich via Google Alert über das politische Geschehen informieren: Sie alle nutzen Google News. Gestern ist das Leistungsschutzrecht in Kraft getreten, das es Presseverlegern ermöglicht, in Zukunft Geld für die Nutzung ihrer Beiträge durch Dritte zu verlangen. Das betrifft insbesondere auch News-Aggregatoren wie Google. Manche Verlage stellen Google ihre Artikel dennoch kostenlos zu Verfügung, andere nicht. Was bedeutet das für die Suche auf Google News? Damit befasst sich Tobias Schwarz von den Netzpiloten. Die Antwort in aller Kürze: Die Recherche wird mühsamer und teurer.</p>
<h3><a href="http://www.habbel.de/wordpress/?p=366" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Junge Nichtwähler könnten die Wahl entscheiden</a></h3>
<p>Zur Wahl 2013 sind über 60 Millionen Wähler zugelassen. Davon sind fast 10 Millionen unter 30 Jahre alt. Die netzaffine Generation ist über Themen wie Datenschutz, Internetsicherheit und Netzneutralität bestens informiert. Nehmen sich die Parteien dieser Thematiken nicht an, kann es passieren, das junge Wähler noch weniger Vertrauen in die Kompetenz der Parteien und Politiker haben, warnt Franz- Reinhard Habbel vom Deutschen Städte- und Gemeindebund in seinem Habbel Blog. Auch der Piratenpartei traut er die Lösung des Problems nicht zu, in seinen Augen können sie die Datenschutzproblematik nicht richtig aufgreifen und nach außen kommunizieren. Die Stimmverweigerung scheint für viele also die einzige Alternative. Zehn Millionen Wähler könnten die Bundestagswahl entscheiden, glaubt Habbel und mahnt: „Es wäre ein großer Fehler, wenn die Parteien die Themen Internet, Informationsgesellschaft und Datenschutz weiter so sträflich vernachlässigen würden. Die Volatilität der Wähler war noch nie so groß wie heute“.<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-04/harper-reed-datenschutz" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a></h3>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Egal wie&#8230; Achtung! &#8211; Digitale Presseschau KW 24</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 13:39:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Scholz]]></category>
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		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist es verwunderlich, dass PRISM und prison so unglaublich ähnlich klingen? Nur wer &#8216;genau hinschaut&#8217;, erkennt den Unterschied, das tun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es verwunderlich, dass PRISM und prison so unglaublich ähnlich klingen? Nur wer &#8216;genau hinschaut&#8217;, erkennt den Unterschied, das tun aber offensichtlich nicht alle. Neue, künftige Debatten um Netzpolitik und die Sicherheit im Internet, Anonymität et cetera sind vorprogrammiert. Ob man sich nun auf föderaler Ebene oder mit extrem verminderter Geschwindigkeit den Themen nähert, ob man journalistisch zu Felde zieht oder die Ideen aus der Mitte des Volkes kommen&#8230; Vorsicht! Obacht! Augen auf! Es steht viel auf dem Spiel, nämlich nicht weniger als die Sicherheit, und zwar online wie offline.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=AQTkUhjVUf4&amp;a" title="Telekom - Netz der Zukunft / Drosselkom / Netzneutralität" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/AQTkUhjVUf4?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Was haben das Internet der Zukunft und ein ICE gemeinsam? Richtig, es gibt in beidem zwei Klassen. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass man mit der Eisenbahn in der zweiten Klasse genauso schnell unterwegs ist wie in der ersten. Die Telekom tut bekanntermaßen ihr möglichstes, um dies im WWW zu unterbinden und ein Zwei-Klassen-Internet einzuführen. Dahinter können eigentlich nur ökonomische Interessen stecken, denn durch schnellere, stärkere (=teurere) Verbindungen für die Kunden und Verträge für vom normalen Flatrate-Traffic ausgenommene &#8216;Premiumanbieter&#8217; lässt sich schön doppelt abkassieren. Die abzusehende Folge: Kunden, die sich keine leistungsstärkere Verbindung leisten können oder wollen, surfen nach Verbrauch eines bestimmten Datenvolumens in der Geschwindigkeit einer Museumsbahn; Contentanbieter, die keinen Premiumvertrag mit der Telekom schließen wollen oder können (z.B. aus finanziellen Gründen), werden über kurz oder lang wegsterben. Gern geschehen, Ihre Telekom.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-06/prism-reaktionen-google-facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wir doch nicht!</a></h3>
<p>Die PRISM-Enthüllung war eines der Top-Themen der vergangenen Woche. Neben der US-Regierung stehen dabei auch eine handvoll Internetkonzerne im Zentrum der Kritik; diese sollen die Sicherheitsbehörde NSA laut Informant Snowden auch ohne Gerichtsbechluss bereitwillig mit den Daten ihrer Nutzer versorgt haben. Im Social-Media-Land fürchtet man nun um die eigene Reputation und selbstverständlich auch um die Geschäfte; die aktuelle Debatte könnte zu einem vorsichtigeren Umgang mit persönlichen Daten im Internet führen. Google, Facebook und Twitter starteten nun die Flucht nach vorne und versicherten, dass niemand Zugang zu den Nutzerdaten habe und man freiwillig niemals Daten preisgebe, nur auf richterlichen Beschluss hin. Zudem wünscht man sich von Seiten der Regierung mehr Offenheit. Ob solch ein Blauer Brief im Weißen Haus für mehr Durchsicht sorgt, scheint allerdings unwahrscheinlich.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/politik/2013-06/umfrage-internet-nutzung-digitale-ueberwachung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sicher ist sicher</a></h3>
<p>Digitale Überwachung soweit das Auge reicht. Soziale Netzwerke, E-Mails, Telefongespräche, der (US-amerikanische) Staat weiss nahezu alles über alles und jeden. Das ist ohne Frage ein Grund zur Besorgnis. Die Reaktionen aus Politik und Zivilgesellschaft fielen in den letzten Tagen entsprechend aus. Eine von Zeit Online in Auftrag gegebene Umfrage ermittelte nun jedoch, dass knapp die Hälfte aller Befragten sich &#8220;nicht von den USA überwacht&#8221; fühlen; 40% gaben gar an, die Überwachung der Kommunikation im Internet gut zu finden. Kommunikationsinstrumente wie Facebook, denen eine Mammutrolle bei der Beschaffung der gesammelten Daten vorgeworfen wird, scheinen bei den Nutzern scheinbar relativ unbeschadet davonzukommen: die Hälfte aller Befragten wollen die sozialen Dienste auch künftig für private Kommunikationszwecke nutzen. Der Grund dürfte die größere Angst vor Terroranschlägen als vor totaler Überwachung, sein, oder auch die Auffassung, keine sensiblen Informationen online auszutauschen.</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/medienstaatsvertrag-malte-spitz-widerspricht-olaf-scholz-a-903465.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kein Klein-Klein</a></h3>
<p>Medien- und Rundfunkpolitik ist in Deutschland Ländersache. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) möchte nun auch die Netzpolitik im föderalen System verankern, die Medienkommission der Länder solle künftig für Fragen rund ums Internet zuständig sein. Der grüne Netzpolitiker Malte Spitz stellt sich dieser Idee der kompletten Regionalisierung netzpolitischer Angelegenheiten jedoch entschieden entgegen. Er bezweifelt, dass dies funktionieren würde und sinnvoll sei angesichts der globalen Auswirkungen des digitalen Wandels auf Gesellschaft, Wirtschaft und Demokratie. Spitz fürchtet explizit eine &#8220;intransparente Hinterzimmerpolitik&#8221;, die &#8220;landesbezogenen Einzelinteressen&#8221; in der Netzpolitik Vorschub leisten würde, nicht jedoch gesellschaftlichen Konsens herstellen würde. Vielmehr seien starke multinationale Strukturen nötig, um die weltweit auftretenden  Fragen und Probleme in Sachen Netzpolitik effizient angehen zu können.</p>
<h3><a href="http://www.freitag.de/autoren/juloeffl/der-minirock-des-internets" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein bisschen Anstand, bitte!</a></h3>
<p>In der (angeblichen) Anonymität des Internets fällt es nicht schwer, auch mal beleidigend und abwertend zu werden, der Weg von der Tastatur bis unter die Gürtellinie ist nicht sehr weit. Man sollte es nicht meinen in der heutigen aufgeklärten Welt, aber dennoch sind häufig Frauen und besonders Feministinnen Opfer von Cyber-Mobbing.  Die Britin Laurie Penny, Feministin und Online-Aktivistin, erzählt im Interview, wie es ihr dabei ergangen ist und was es heißt, tiefe Beleidigungen unter selbst verfassten Texten im Netz lesen zu müssen. Das ging bei der jungen Journalistin so weit, dass sie daran dachte, ihre publizistische Arbeit einzustellen. &#8220;Ich spüre Sexismus stärker online als offline&#8221;, sagt sie und spricht sich daher auch dafür aus, gewalttätige Drohungen im Internet nicht als Bagatelle zu behandeln. &#8220;Wenn die Leute verstehen, dass ihre sexistischen Äußerungen online Auswirkungen auf ihr Leben offline haben, werden sie aufhorchen&#8221;. Bei aller Liebe zur Freiheit im Netz, manchmal trägt diese auch sehr faule Früchte, Online-Mobbing ist ein gesellschaftliches Problem!</p>
<h3><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2013/06/online-petitionen-schoene-schale-ohne-inhalt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wo ein Wille ist, ist auch&#8230;?</a></h3>
<p>Eine wichtige Errungenschaft der Demokratie ist die Mitbestimmung: Bürger sollen nicht nur am Wahltag durch zwei Kreuze für Partei und Kandidat in den politischen Prozess involviert werden, sondern auch ganz konkret, beispielsweise durch Petitionen, Gesetzesinitiativen anstoßen dürfen. Online-Petitionen sind dabei ein beliebtes Mittel, gesellschaftlich relevante Themen auf die Agenda zu setzen; siehe etwa die Petition zur Netzneutralität, die in den vergangenen Wochen über 75.000 Unterzeichner fand. Doch bewirkt solch ein Mitbestimmungsinstrument real überhaupt etwas? Bisher gab es bei täglich bis zu 60(!) Anträgen nur eine einzige Online-Petition, die letztendlich in ein Gesetz gegossen wurde; etwa 1.000 befinden sich &#8220;in der Prüfung&#8221;, manche sogar seit gut 6 Jahren. Zudem erschwert das für eine Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages nötige Quorum von 50.000 Unterzeichnern, das sinnfreie Anträge aussortieren soll, eine nähere Beschäftigung mit dem jeweiligen Thema. Alles in allem muss die Frage erlaubt sein, ob Online-Petitionen tatsächlich eine Politik im Sinne der Bürger ermöglichen sollen oder doch nur eine angestaubte demokratische Gepflogenheit ohne ernsthafte Umsetzungsbemühungen seitens der Volksvertreter darstellen.</p>
<h3><a href="http://www.carta.info/59758/urheberrechtsfragen-werden-nachts-beraten-wenn-alle-schlafen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gehirn aus und Häkchen dran</a></h3>
<p>Die Fraktion der Linken hat im Bundestag einen Gesetzesentwurf vorgestellt, der endlich das elfjährige und somit veraltete Urheberrecht auf den neusten Stand bringen soll. Viele Praktiker und Experten seien sich einig, dass dieser Entwurf alle relevanten Aspekte abdecke und die Rechte der Urheber effektiv stärke. Verbot von &#8220;Total-Buy-out&#8221;-Knebelverträgen, einfachere Durchsetzung einer angemessenen Vergütung der Urheber, stärkere kündigungs- und Rückrufrechte der Autoren gegenüber den Verwertern, all dies und noch einiges mehr enthalte der vernünftige Vorschlag der Linken. Dabei betrifft das Urheberrecht nicht nur Autoren oder Komponisten: Ein jeder Internetnutzer, der irgendwo in sozialen Netzwerken einen Haken an die AGBs setzt, sollte sich im Sinne der eigenen Urheberrechte damit auseinandersetzen: &#8220;Ich akzeptiere&#8221; ist dort oft gleichbedeutend mit der kompletten Abtretung jeglicher Rechte an die Plattformbetreiber, ganz freiwillig und, besonders schlimm, ohne jegliches Hinterfragen.<br />
Scheitern wird der Entwurf wohl vor allem daran, dass er von der Linken kommt und deshalb aus ideologischen Gründen abgelehnt werde, völlig unabhängig vom Inhalt.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-04/harper-reed-datenschutz" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a></h3>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Digitale Presseschau 33/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 15:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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		<category><![CDATA[Co:llaboratory]]></category>
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		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
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					<description><![CDATA[Angst und Terror verursacht im Internet: Sei es der mexikanische Drogenkrieg 2.0 oder die Angst der US-Abgeordneten vor Internetaktivisten. Dabei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angst und Terror verursacht im Internet: Sei es der mexikanische Drogenkrieg 2.0 oder die Angst der US-Abgeordneten vor Internetaktivisten. Dabei kann das Internet auch Menschen helfen, wie beim Thema Menschenrechte oder bei der Wahrheitsfindung im Fall Vatileaks. Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau. </p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=xpgHhV5JmsY" title="Bloggerstatements zum Thema &quot;Menschenrechte und Internet&quot;" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/xpgHhV5JmsY?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Medium Internet hat dazu geführt, dass das Thema Menschenrechte immer weiter in den Fokus rückt. Seien es Onlinekampagnen wie Kony oder &#8220;nur&#8221; ein Blogeintrag einer jungen ägyptischen Freiheitsliebenden. Die Internet und Gesellschaft Co:llaboratory hat nun ein Video produziert, in dem Bloggerinnen und Blogger aus aller Welt ihre Erfahrungen zum Thema Menschenrechte und Internet geschildert haben.</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/im-netz-der-kartelle" title="Im Netz der Kartelle"><strong>Im Netz der Kartelle</strong></a></p>
<p>Mexiko &#8211; ein aufstrebendes Land, allerdings von der Drogenmafia mitregiert. Auch nach der Präsidentschaftswahl von Enrique Peña Nieto im Juli hat sich daran nicht viel geändert. In der Zeitung der Freitag hat Sonja Peteranderl diese Woche dargestellt, wie der mexikanische Drogenkrieg auf soziale Netzwerke ausgedehnt wurde. Dabei spielt nicht nur die Blogosphäre eine Rolle, es geht auch Killer, die Fotos von Opfern auf Facebook posten. Anonymität ist die letzte Hoffnung der mexikanischen Social-Media-Aktivisten.</p>
<p><a href="http://futurezone.at/netzpolitik/10693-trapwire-wikileaks-schuert-ueberwachungsaengste.php" title="TrapWire: Wikileaks schürt Überwachungsängste"><strong>TrapWire: Wikileaks schürt Überwachungsängste</strong></a></p>
<p>Wegen des Wirbels um den Haftbefehl für Mitbegründer Julian Assange wurde es in den letzten Monaten etwas still um die Aktivitäten von Wikileaks. Durch die jüngste Veröffentlichung ist Wikileaks aber wieder in aller Munde. Gegenstand des &#8220;Leaks&#8221; war die Überwachungs-Software Trapwire, die frühzeitig die Planung von Terrorattacken erkennen und jetzt in Großstädten in den USA und Großbritannien zum Einsatz kommen soll. Jakob Steinschaden erklärt auf der österreichischen Nachrichtenplattform Futurezone, dass die Informationen über Trapwire teilweise nicht korrekt oder veraltet sind, trotzdem könne Wikileaks von der medialen Aufmerksamkeit profitieren.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article108628371/Piraten-und-FDP-streiten-ueber-Mitbestimmung.html" title="Piraten und FDP streiten über Mitbestimmung"><strong>Piraten und FDP streiten über Mitbestimmung</strong></a></p>
<p>Liquid Feedback vs. New Democracy, oder besser gesagt Piratenpartei gegen die FDP. Welche Online-Beteiligungsplattform ist besser? Im Interview für Welt Online haben Manuel Bewarder und Thorsten Jungholt mit Christopher Lauer (Piraten) und Jimmy Schulz (FDP) nicht nur über die Stärken und Schwächen der beiden Plattformen gesprochen, sondern auch gefragt, warum die FDP den Piraten dankbar sein können.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/netzpolitik-nach-sopa-protesten-die-angst-der-us-abgeordneten-vor-dem-internet-1.1441464" title="Die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet"><strong>Die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet</strong></a></p>
<p>Für die USA ist es das Jahr der erfolgreichen Online-Proteste: Erst der &#8220;Stop Online Piracy Act“ (SOPA), dann der &#8220;Protect IP Act“ (PIPA). Beide scheiterten im Repräsentantenhaus beziehungsweise im Senat. Nicht verwunderlich ist daher, dass Matthias Kolb von der Süddeutschen Zeitung in seinem Artikel die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet beleuchtet. Nach SOPA und PIPA haben die Online-Aktivisten schon den nächsten Geheimvertrag der Regierung im Auge. Und dieses Mal hat es nichts mit dem Thema Urheberrecht zu tun.</p>
<p><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/08/viele-wahrheiten-im-fall-vatileaks/" title="Viele Wahrheiten im Fall Vatileaks"><strong>Viele Wahrheiten im Fall Vatileaks</strong></a></p>
<p>Die Klatschpresse war voll davon: ein Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. hat Informationen über den Vatikan verkauft und muss sich jetzt vor Gericht verantworten. Auch der Journalist Gianluigi Nuzzi hat vertrauliche Dokumente über Umwege aus dem Vatikan geschleust und veröffentlicht. Resultat: Erschreckende Geschichten über Korruption, Vergewaltigung und Geldwäsche. Was ist aber an den Geschichten dran? Um das herauszufinden gibt es in Italien unlängst eine Facebook-Gruppe und eine Online-Petition. Giuseppe Paletta hat sich für den ZDF-Blog Hyperland die Suche der Italiener nach der Wahrheit im Fall Vatileaks etwas genauer angeschaut.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>E-Petition: Datenschutzfreundliche Voreinstellungen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/e-petition-datenschutzfreundliche-voreinstellungen-5443/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Drescher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 11:26:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherzentrale]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/petition_datenschutz.jpg" height="111" align="left" width="150" />Man kennt es von Facebook und anderen sozialen Netzwerken: Um private Daten zu schützen, bedarf es erst lästiger Klicks und der Auseinandersetzung mit undurchsichtigen Privatsphäre-Einstellungen. Eine Petition der Verbaucherzentrale Bundesverband (vzbv) will nun Datenschutz zur Grundeinstellung machen. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/petition_datenschutz.jpg" height="111" align="left" width="150" />Man kennt es von Facebook und anderen sozialen Netzwerken: Um private Daten zu schützen, bedarf es erst lästiger Klicks und der Auseinandersetzung mit undurchsichtigen Privatsphäre-Einstellungen. Eine Petition der Verbaucherzentrale Bundesverband (vzbv) will nun Datenschutz zur Grundeinstellung machen. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Nach diesem &quot;Privacy-per-default&quot;-Prinzip sollten Grundeinstellungen von Produkten und Diensten so gestaltet werden, dass so wenige personenbezogene Daten wie möglich erhoben oder verarbeitet werden. Dies gewährleiste einen Schutzraum, aus dem heraus der Nutzer sich zunächst einen Überblick verschaffen und anschließend einzelne Einstellungen bewusst freigeben kann, <a href="http://www.vzbv.de/go/dokumente/1037/1/4/index.html%20ihre%20Forderung." target="_blank" rel="noopener noreferrer">begründen die Initatioren</a> der Petition ihre Forderung.</p>
<p>Ziel der Petition ist es, zu erreichen, dass der Bundestag eine entsprechende Verpflichtung in den datenschutzrelevanten Gesetzen vornimmt. Eine solche Verpflichtung würde nicht nur soziale Netzwerke betreffen, sondern alle Dienste, die bei der Internetnutzung persönliche Daten abfragen, <a href="http://www1.wdr.de/themen/digital/datenschutz122.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erklärt Cornelia Tausch</a>, Internetexpertin des vzbv. </p>
<p>Damit das Anliegen im Petitionsausschuss des Bundestages angehört wird, müssen mindestens 50.000 Menschen die Petition unterzeichnen. politik-digital.de unterstützt die Petition, die noch bis zum 4. Dezember läuft. </p>
<p>Die Petition kann online auf <a href="http://openpetition.de/petition/online/datenschutzfreundliche-voreinstellungen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenPetition unterzeichnet werden</a>. Dabei besteht auch die Möglichkeit, anonym zu zeichnen, die Namen werden dann nur dem Petenten angezeigt. </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Digitale Presseschau &#8211; KW 37</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-kw-37-5422/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Würdinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 13:28:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos Computer Club]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="/digitale-presseschau-kw-37"><img src="/sites/politik-digital.de/files/logo-linkliste.png" align="left" height="83" width="75" /></a>Ein polarisierendes Buch über die Risiken des Netzes, erwachsen gewordene Hacker und die Datensammelwut nach dem 11. September – dies und mehr in der Digitalen Presseschau.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein polarisierendes Buch über die Risiken des Netzes, erwachsen gewordene Hacker und die Datensammelwut nach dem 11. September – dies und mehr in der Digitalen Presseschau.</p>
<p>Auch in dieser Woche stand uns ein großer Fundus an interessanten Artikeln zur Auswahl. Die Serie zum 9/11 auf futurezone.at wurde einstimmig auf den 1. Platz gewählt. Darin wird der Weg der USA zu einer Sicherheitsmaschine nachgezeichnet.</p>
<p><a href="http://futurezone.at/netzpolitik/4890-9-11-her-mit-den-daten.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Her mit den Daten!</a></p>
<p>Die Anschläge des 11. September jährten sich am Sonntag zum zehnten Mal. 9/11 und der darauf einsetzende Kampf gegen den Terror stellten auch in Sachen Überwachungsstaat eine Zäsur dar. Seitdem werden Daten im großen Stile beschafft und gespeichert. Eine Vorratsdatenspeicherung in den USA ist nach Einschätzung der Autorin Christiane Schulzki-Haddouti kein Thema: Die Netzbetreiber speichern die Daten per se lange und kooperieren mit den Behörden. Die USA seien zum &#8220;Datenimperium&#8221; geworden, das Grundrechte ignoriere und längst die Kontrolle über sich selbst verloren habe.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/37/Chaos-Computer-Club/seite-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Von angefeindeten Chaoten zu umworbenen Experten</a></p>
<p>Über den Wandel des Chaos Computer Clubs und seiner Mitglieder von &#8220;Kellerbastlern zu Politikberatern&#8221; berichten Kai Biermann und Stefan Schmitt bei Zeit Online. Die Entwicklung des Clubs spiegele zugleich den Weg der Bundesrepublik von einer analogen Welt der 1980er Jahre in die digitale Gegenwart. Angefangen hatte alles mit einem Aufruf an &#8220;alle Kumputerfrieks&#8221; in ihren Hobbykellern, die sich schon bald als &#8220;respektlose Schwachstellen-Finder&#8221; profilierten. Heute werden Mitglieder des Clubs als Sachverständige in die Internet-Enquete des Bundestages berufen.</p>
<p><a href="http://meedia.de/internet/warnung-vor-der-zeitbombe-internet/2011/09/15.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Warnung vor der &#8220;Zeitbombe Internet&#8221; polarisiert</a></p>
<p>Platz drei unserer Presseschau erlangte Christian Meiers Bericht über das kürzlich erschienene Buch &#8220;Zeitbombe Internet&#8221; der Wirtschaftsjournalisten Thomas Fischermann und Götz Hamann. Darin warnen die Autoren vor der störanfälligen Infrastruktur des Netzes. Die Thesen der beiden Autoren werden in Netzkreisen kontrovers diskutiert. Meier setzt sich in seinem bei Meedia veröffentlichten Beitrag mit den kritischen Äußerungen von Netzaktivisten wie Markus Beckedahl oder Jens Best auseinander und plädiert für einen dritten Weg.</p>
<p><a href="http://www.bbc.co.uk/news/technology-14859813" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Warum die Deutschen so vorsichtig mit Daten umgehen</a></p>
<p>Den aufschlussreichen Außenblick der britischen BBC auf die deutsche Datenschutzdiskussion wählte die Redaktion auf den vierten Platz. David Meyer spürt in diesem Artikel den Gründen für die Zurückhaltung der Deutschen im Umgang mit Daten nach. Sein Ergebnis: Die Vergangenheit mit NS-Regime und Stasi habe die Menschen nachhaltig geprägt. Auch deshalb seien die Datenschutzbestimmungen in der EU sehr unterschiedlich, was Unternehmen wie Facebook oder Google Kopfschmerzen bereite.</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/die-neue-online-demokratie/4611744.html?p4611744=all" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die neue Online-Demokratie</a></p>
<p>Auf dem fünften Platz landete Stephan Dörner mit seinem Artikel über die Potenziale der &#8220;neuen Online-Demokratie&#8221;. Noch nie sei es so einfach gewesen, eine Vielzahl von Menschen zu mobilisieren, erläutert der Handelsblattredakteur. Bestes Beispiel hierfür sei die aktuell erfolgreiche Online-Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung. Aber nicht nur Themen der Netzwelt profitierten davon. Protestnetzwerke wie Campact bewiesen darüber hinaus, dass Online-Aktionen auch zahlreiche Menschen auf die Straße bringen.</p>
<p><a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3723" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Erfolgsgeheimnis der Piraten</a></p>
<p>Aus aktuellem Anlass entschied sich die Redaktion dazu, den kurzen, provokanten Kommentar des &#8220;Sprengsatz&#8221;-Bloggers Michael Spreng in die Presseschau aufzunehmen. Spreng ergründet das vermeintliche Erfolgsgeheimnis der Piraten-Partei. Dieses liege in der spezifischen Sozialstruktur Berlins, die ein &#8220;Biotop&#8221; für &#8220;Freaks und Nerds&#8221; bilde. Nirgendwo sei &#8220;das IT- und Medien-Prekariat so zahlreich wie in der Bundeshauptstadt&#8221;. Thesen, die auf großen Widerhall gestoßen sind: Bereits 115 User haben bis heute auf seinen Kommentar geantwortet.</p>
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		<title>Digitale Presseschau &#8211; KW 31</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina Nick]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 16:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Spaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[elektronischer Personalausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Arabische Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[#iminternetgeboren]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="/digitale-presseschau-kw-31"><img width="60" height="66" align="left" src="/sites/politik-digital.de/files/logo-linkliste.png" /></a>Syriens Medienlandschaft, Überwindung des digitalen Grabens, Anonymität in sozialen Netzwerken - dies und mehr in unserer aktuellen Digitalen Presseschau. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Syriens Medienlandschaft, Überwindung des digitalen Grabens, Anonymität in sozialen Netzwerken &#8211; dies und mehr in unserer aktuellen Digitalen Presseschau.</p>
<p>Auch am heutigen Freitag hat die politik-digital.de-Redaktion einige sehr lesenswerte Artikel der vergangenen Woche zusammengetragen. Hier folgen unser Favoriten von Platz 1 bis 6:</p>
<p><strong><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1521164/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Neuen Medien in Syrien</a></strong></p>
<p>Sieger dieser Woche ist ein Artikel über die Nutzung von Internet und Medien im zur Zeit arg gebeutelten Syrien. Das syrische Regime geht seit Wochen mit härtester Gewalt gegen Demonstranten vor. Die Bloggerin Marcelle Shewara berichtet dem Deutschland Radio, wie die Neuen Medien in ihrer Heimat zu Leitmedien werden. Nur ihnen würden die Menschen noch trauen, da die syrische Medienlandschaft nur oberflächlich betrachtet breit gefächert sei. Wenn man aber genauer hinschaue, stelle man fest, dass die meisten Medien für die Regierung und nicht für das Volk berichten. Sie sieht die Aufgabe der Blogger darin, eine Öffentlichkeit herzustellen und den Menschen den Glauben an sich selbst zurückzugeben. Dank Internet könne man zum ersten Mal das Land nicht nur von Innen, sondern auch von Außen betrachten und so die tatsächlichen Missstände aufdecken. Ein sehr lesenswerter Artikel zum aktuellen politischen Geschehen.</p>
<p><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/kulturkampf-nach-breiviks-massenmord-wehe-sie-sind-iminternetgeboren-1.1127109" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Ich wünschte mir, unsere Politiker würden #iminternetgeboren.&#8221;<br />
</a></strong></p>
<p>Die CDU-Politiker Uhl und Kauder machten sich unter Netzaffinen durch <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1400390/Streit-um-Kontrolle-des-Internets" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aussagen</a> wie: &#8220;In Wahrheit wurde diese Tat [Anschlag in Oslo] im Internet geboren.&#8221; oder &#8220;Es ist Mode geworden, die Freiheitsrechte des Bürgers in den Vordergrund zu stellen&#8221; nicht gerade beliebt. Sie ernteten vielerseits Spott durch beispielsweise die Hashtags #iminternetgeboren und #modegeworden auf Twitter. Der Artikel auf sueddeutsche.de beschreibt den Generationskonflikt, der sich an den Reaktionen ablesen lässt, und erklärt, wie dieser vor allem durch die Angst vor dem Fremden ausgelöst werde. Auf dem ZDF-Blog Hyperland wird daher gefordert: „<a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/reisst-euch-endlich-zusammen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reißt Euch endlich zusammen!</a>“. Statt die Unwissenden oder Ignoranten in Politik und Wirtschaft mit Hohn zu überschütten und damit deren Meinung über den rechtsfreien Raum Internet zu bestätigen, solle die sogenannte digitale Boheme lieber auf sie zugehen und versuchen, ihnen das Netz näher zu bringen.</p>
<p><strong><a href="http://www.zeit.de/2011/32/P-op-ed-Anonymitaet/seite-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lieber anonym als verfolgt<br />
</a></strong></p>
<p>Jillian C. York beschreibt in ihrem Artikel auf Zeit Online sehr anschaulich, warum Anonymität auf Plattformen wie Facebook und Goggle+ wichtig für freie Meinungsäußerung und Vielfalt ist. Anonymität sei ein „Schutzschild vor der Tyrannei der Mehrheit“, zitiert sie den US-Richter John Paul Stevens. Dies gelte für Revolutionäre in der arabischen Welt genauso wie für Prominente, Politiker, Missbrauchsopfer, Homosexuelle und viele andere Menschen, die Angst vor seelischem oder gar körperlichen Schaden haben, wenn sie ihre Meinungen oder Anliegen öffentlich unter ihrem Realnamen kundtun. Die Direktorin der Electronic Frontier Foundation (EFF) wirft hier die wichtige Frage auf, welche digitalen Bürgerrechte die sozialen Netzwerke ihren Nutzern gewähren sollten. Dafür gibt es von uns in dieser Woche Platz 3.</p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,775246,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Zukunft des Internet?!</a></strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,775246,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
<p>Anlässlich des 20. Geburtstags des Internet bringt Spiegel Online eine dreiteilige Reihe mit dystopischen Zukunftsszenarien für das Netz. Im ersten Teil stellt Ole Reißmann vor, wie die Angst vor Cyberattacken und der Ruf nach mehr Kontrolle zunehmen werden, das Militär die Gelegenheit nutzen und an die Macht gelangen wird und das Internet nur noch aus einzelnen staatlich kontrollierten Ländernetzwerken bestehen wird. Im <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,777105,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zweiten</a> Teil malt Reißmann sich aus, wie Online-Konzerne ihre Macht ausweiten und schon bald nicht nur die gesamte On- sondern auch Offlinewelt der Nutzer organisieren werden. Der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,777116,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">letzte</a> Teil der Serie entwirft das Szenario von der Stagnation des Marktes, da keine neuen Firmen gegen die bestehenden Online-Monopole werden ankämpfen können. Die Regierungen würden die Großkonzerne zerschlagen und so könnte für einen kurzen Augenblick „alles wieder denkbar sein im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten“. Horrorszenarien oder bald schon Wirklichkeit? Interessante Entwürfe, die zum Nachdenken anregen, sind es allemal.</p>
<p><strong><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/klicks_allein_bringen_die_mauer_nicht_zum_einstuerzen_1.11734350.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet für oder gegen die Demokratie?</a></strong></p>
<p>Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) schrieb in dieser Woche über die Illusion vieler Internetoptimisten, soziale Netzwerke allein könnten Diktaturen stürzen, und über Freiheitskämpfer, die in Wirklichkeit keine sind. Heribert Seifert erinnert in seinem Artikel daran, dass das Internet neben den nicht von der Hand zu weisenden Erfolgen sozialer Netzwerke im Kampf gegen repressive Regime auch eine Vielzahl an Möglichkeiten für diese Regierungen böte, es für sich zu nutzen. Außerdem geht der Autor darauf ein, dass eine große Zustimmung im Internet nicht ausreiche, um einen Regimewechsel herbeizuführen. Ein „Gefällt mir“-Klick könne eine Demonstration auf der Straße nicht ersetzen. Auch sollte man das Engagement von Staaten wie den USA kritisch hinterfragen, fordert Seifert, schließlich beschnitten diese selbst die Freiheiten ihrer Bürger im Netz.</p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,778260,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenPetition.de und der neue Personalausweis</a></strong></p>
<p>Ebenfalls zu unseren Favoriten der Woche gehörte ein Artikel über das Portal openPetition.de, auf dem man seit einigen Tagen mit Hilfe des neuen E-Personalausweises verbindliche und verifizierte Unterschriften im Internet abgeben kann. Spiegel Online berichtet, dass sogenannter „Slacktivism“ &#8211; also die Bereitschaft, sich nur bei solchen Aktionen zu engagieren, die wenig Anstrengung wie einen Klick erfordern &#8211; damit verhindert werden soll. Allerdings werde die Plattform bislang nur unzureichend genutzt und zeichne sich eher noch durch die Quantität als die Qualität der Beiträge aus. Auch an den Bundestag soll man auf der neuen Plattform Petitionen richten können. Dieser hat zwar eine eigene <a href="https://epetitionen.bundestag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petitionsplattform</a> im Internet, nutze für diese aber aus Angst vor Datenklau nicht die elektronische Ausweisfunktion.</p>
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		<title>EU: Abstimmung über Körperscanner</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/eu-abstimmung-ueber-koerperscanner-5275/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 16:38:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Körperscanner]]></category>
		<category><![CDATA[Nacktscanner]]></category>
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					<description><![CDATA[Im vergangenen Monat sprach sich der EU-Verkehrsausschuss unter bestimmten Auflagen für die europaweite Einführung von Ganzkörperscannern an Flughäfen aus. In Kürze wird das Europäische Parlament darüber entscheiden.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Monat sprach sich der EU-Verkehrsausschuss unter bestimmten Auflagen für die europaweite Einführung von Ganzkörperscannern an Flughäfen aus. In Kürze wird das Europäische Parlament darüber entscheiden.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
In den USA hatte im vergangenen Jahr der Informatiker John Tyner <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,729445,00.html" rel="noopener noreferrer">für Aufsehen gesorgt</a>, als er sich dem Check mittels Ganzkörperscanner am Flughafen von San Diego und einer alternativen körperlichen Abtastung im Intim-Bereich widersetzte. Das eigens von ihm gedrehte Handy-Video von der Aktion ging damals per Internet um die ganze Welt. Zudem waren gar Fotos von gescannten Passagieren <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,729591,00.html" rel="noopener noreferrer">im Netz gelandet</a>.<br />
Vergleichbare Vorfälle wird es aber in Europa wohl nicht geben.
</p>
<p>
Am 23. Juni will das EU-Parlament über die Einführung der in der öffentlichen Diskussion zumeist als Nacktscanner bezeichneten Geräte abstimmen. Grundlage ist ein Beschluss des EU-Verkehrsausschusses auf Basis <a target="_blank" href="http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/tran/pr/834/834389/834389de.pdf" rel="noopener noreferrer">eines Berichts</a> des spanischen EU-Abgeordneten Luis de Grandes Pascual. Allerdings knüpften die EU-Parlamentarier <a target="_blank" href="http://www.europarl.europa.eu/de/headlines/content/20110520STO19907/html/EU-Abgeordnete-stellen-Bedingungen-für-den-Einsatz-von-Ganzkörperscannern" rel="noopener noreferrer">folgende Bedingungen</a> an die Einführung von Körperscannern:
</p>
<ul>
<li>Körperscanner dürfen keine Gesundheitsrisiken für die Passagiere <br />
	bergen. Scanner mit Röntgenstrahlung sollen verboten werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Menschenwürde, Privatsphäre und persönliche Daten der Passagiere <br />
	müssen geschützt werden. Die Geräte sollen keine detaillierten Bilder <br />
	der Passagiere produzieren und speichern, sondern nur Piktogramme.</li>
</ul>
<ul>
<li>Passagiere sollen entscheiden dürfen, ob sie sich scannen <br />
	lassen oder sich etwa durchsuchen lassen.
	</li>
</ul>
<p>
Zudem soll es keine verpflichtende europaweite Einführung von Körperscannern geben. Auf freiwilliger Basis soll jedes Land für sich entscheiden, ob es diese einsetzt oder nicht. Wenn das EU-Parlament in diesem Sinne entscheidet, dürfte auch nicht mehr von Nacktscannern gesprochen werden, wie der Journalist Erich Moechel <a target="_blank" href="http://fm4.orf.at/stories/1683101" rel="noopener noreferrer">in einem Beitrag</a> für den ORF richtig anmerkt. Der Körper des Flugpassagiers dürfte dann nur noch schematisch gezeigt werden (Stichwort: Piktogramme). <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Körperscanner#Kritik" rel="noopener noreferrer">In der Kritik</a> rund um die Einführung von Körperscannern standen bisher vor allem der potenzielle Eingriff in die Privatsphäre der Bürger, die möglichen gesundheitlichen Risiken, die Störanfälligkeit und die hohen Kosten der Geräte, die bereits europaweit getestet werden &#8211; <a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hamburger-Koerperscanner-Test-wird-verlaengert-1218943.html" rel="noopener noreferrer">hierzulande in Hamburg</a>.
</p>
<p>
Erst gestern wurde auf der Webseite des Deutschen Bundestages <a target="_blank" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/059/1705929.pdf" rel="noopener noreferrer">bekannt gegeben</a>, dass die Strahlung der in Hamburg eingesetzten Körperscanner angeblich deutlich unterhalb der empfohlenen Höchstwerte liege. Zuletzt hatte sich der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) <a target="_blank" href="http://www.unwatched.org/EDRigram_9.4_EWSA_verurteilt_Nacktscanner" rel="noopener noreferrer">gegen die Einführung</a> von Körperscannern in der EU ausgesprochen, da diese gegen fundamentale Grundrechte verstießen.
</p>
<p>
Auch im Netz wird das Thema heiß diskutiert. Eine <a target="_blank" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9109" rel="noopener noreferrer">Online-Petition</a> gegen die Zulassung von Ganzkörperscannern <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,674361,00.html" rel="noopener noreferrer">wurde bereits gestellt</a>. Laut einem vom Petitionsausschuss <a target="_blank" href="https://epetitionen.bundestag.de/files/0634.pdf" rel="noopener noreferrer">veröffentlichten Papier</a> wurde die Petition am 30.9.2010 abschließend beraten. Damals wurde festgestellt, dass dem Anliegen teilweise entsprochen wurde, da laut Bundesregierung die Körperscanner nur dann zum Einsatz kämen, wenn die gesundheitliche Unbedenklichkeit und die Wahrung der Persönlichkeitsrechte sichergestellt sei. Diese Zusagen werden jedoch nicht verhindern können, dass die kritische Debatte rund um das Thema weitergeht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Online-Appell für WikiLeaks</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/online-appell-fuer-wikileaks-5095/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 13:07:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[taz.de]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem gemeinsamen Schulterschluss gaben am Donnerstag, 15. Dezember 2010, prominente deutsche Medien und eine Menschenrechtsorganisation eine <a href="http://bewegung.taz.de/aktionen/4wikileaks/beschreibung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Petition</a> gegen die Kriminalisierung von WikiLeaks ab. Sie berufen sich dabei auf <a href="http://www.un.org/en/documents/udhr/index.shtml#a19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Art. 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte</a>. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem gemeinsamen Schulterschluss gaben am Donnerstag, 15. Dezember 2010, prominente deutsche Medien und eine Menschenrechtsorganisation eine <a href="http://bewegung.taz.de/aktionen/4wikileaks/beschreibung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Petition</a> gegen die Kriminalisierung von WikiLeaks ab. Sie berufen sich dabei auf <a href="http://www.un.org/en/documents/udhr/index.shtml#a19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Art. 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte</a>. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Zu den Initiatoren der Aktion gehören neben der taz (Betreiber der Kampagnenseite) u.a. auch Tageszeitungen wie die Frankfurter Rundschau oder der Tagesspiegel, aber auch politische Blogs wie perlentaucher.de oder netzpolitik.org. Ebenfalls zu den Erstunterzeichnern zählt die Menschenrechtsorganisation „European Center For Constitutional and Human Rights“ (ECCHR). Jeder WikiLeaks-Sympathisant ist eingeladen, die Petition online zu unterzeichnen.<br />
<a target="_blank" href="http://bewegung.taz.de/aktionen/4wikileaks/beschreibung" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" height="258" width="450" src="/wp-content/uploads/wikileaks_101216_0.png" /></a></p>
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