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	<title>Online-Spiel &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Online-Spiel &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Piraten: Wahlwerbung in Counterstrike</title>
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		<dc:creator><![CDATA[lbuhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 14:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Spiel]]></category>
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					<description><![CDATA[Schießen, sprayen, werben: Wer will, kann in Netzwerkspielen wie Counterstrike Stimmung für die Piratenpartei und gegen ein Verbot von &#34;Killerspielen&#34; machen. Die Partei beschreitet so völlig neue Wege der Wahlwerbung - und das genau in der Zielgruppe.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schießen, sprayen, werben: Wer will, kann in Netzwerkspielen wie Counterstrike Stimmung für die Piratenpartei und gegen ein Verbot von &quot;Killerspielen&quot; machen. Die Partei beschreitet so völlig neue Wege der Wahlwerbung &#8211; und das genau in der Zielgruppe.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="https://wiki.piratenpartei.de/Spraylogo" target="_blank" title="Spraylogo der Piratenpartei" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Piraten_Spraylogox_0.jpg" alt="Piraten_Spraylogo" title="Piraten_Spraylogo" align="left" height="150" hspace="5" vspace="5" width="201" /></a>Die Piraten nutzen eine Funktion, mit der Spieler Logos ihrer Teams auf Wände oder Mauern hinterlassen können. Das Logo wird dann einfach gegen <a href="https://wiki.piratenpartei.de/Spraylogo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine Datei mit Wahlwerbung der Piraten</a> ausgetauscht.
</p>
<p>
Die Partei positioniert sich so direkt in der Zielgruppe gegen ein in der Politik diskutiertes &quot;Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten Killerspielen&quot; und spricht sich „gegen die „Kriminalisierung von Gamern und gegen die Zerstörung von Jugendkultur“ aus.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Parteien sind doch käuflich</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/neuwahlen-zum-bundestag-2005/wahlkampfbundestagswahl05parteienkaeuflichpeick050825-shtml-2910/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tpeick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlprognose]]></category>
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					<description><![CDATA[
                            In der realen Welt würde obige Aussage sofort – und zu Recht - einen gewaltigen Sturm der Entrüstung auslösen, nicht jedoch in den scheinbar unergründlichen Weiten des WorldWideWeb: Dort sind Parteien - ganz legal und völlig legitimiert – käuflich. Kein empörter Aufschrei der sonst oft so sensiblen Internetgemeinde ist zu vernehmen, im Gegenteil: Es wird gezockt, was das eigene virtuelle oder auch reale Kapital hergibt.
                          ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
                            <strong>In der realen Welt würde obige Aussage sofort – und zu Recht &#8211; einen gewaltigen Sturm der Entrüstung auslösen, nicht jedoch in den scheinbar unergründlichen Weiten des WorldWideWeb: Dort sind Parteien &#8211; ganz legal und völlig legitimiert – käuflich. Kein empörter Aufschrei der sonst oft so sensiblen Internetgemeinde ist zu vernehmen, im Gegenteil: Es wird gezockt, was das eigene virtuelle oder auch reale Kapital hergibt.</strong>
                          </p>
<p><!--break--></p>
<p>„Wahlbörsen“ heißen diese interaktiven Plattformen, die regelmäßig vor allen wichtigen realen Urnengängen angeboten werden und inzwischen eine eingefleischte, doch immer noch stetig wachsende Community um sich scharen. Bis zu 24 Stunden täglich – also de facto rund um die Uhr &#8211; werden (dunkel- oder hell-) rote, schwarze, grüne oder gelbe Aktien an den Mann oder die Frau gebracht – gehandelt wird die gesammelte politische Farbenlehre.</p>
<p>Im Unterschied zu klassischen Umfragen lautet die Frage, die sich der erfolgsorientierte Online-Händler stellt, nicht &#8220;Was würden Sie wählen?&#8221; sondern: &#8220;Was glauben Sie, werden die Anderen wählen?“ Und so kaufen und verkaufen selbst überzeugte Gysi-Anhänger die Merkel- und Stoiber-Aktien, wenn sie davon überzeugt sind, dass diese Partei unter- bzw. überbewertet ist. Auch Fischers Friends und Westerwelles Jecken gehen beinahe friedlich Hand in Hand, wenn es gilt, mit Schröders Aktien womöglich ein Schnäppchen zu jagen. (Der Ahnungslose mag ja fragen: Geht es auf diesen Handelsplätzen wirklich so friedlich zu? – Ja! Meistens jedenfalls, doch Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel – Und, wissen Sie, selbst die beste politische Freundschaft endet spätestens dann, wenn der andere mir andauernd die günstigsten Aktienpakete direkt vor der Nase wegschnappt…)</p>
<p>Dieses beinahe schon banal anmutende Verhalten mag den Erfolg der Wahlbörsen erklären, deren Prognosen häufig zuverlässiger sind als die Umfrageergebnisse der traditionellen Forschungsinstitute. Denn was für die Institute beinahe ein Umfrage-GAU darstellen würde, entpuppt sich bei den Wahlbörsen als Vorteil: Diese benötigen keine Repräsentativität, sondern nur die Entschlossenheit ihrer – freiwillig – teilnehmenden Händler. Unentschlossenheit und Antwortverweigerung gibt es zudem genauso wenig wie eine von der Größe einer Stichprobe abhängige Schwankungsbreite. Auch liegt hier die sogenannte kritische Masse viel niedriger, denn schon mit 50 Händlern lassen sich gute Prognosen „erspielen“.</p>
<p>Apropos „erspielen“: Ist dies wirklich nur ein Spiel? Nein! Die Donauuniversität Krems wertete diverse österreichische Wahlbörsen wissenschaftlich aus, verglich diese mit den Umfragen der Forschungsinstitute und kam zu folgendem Ergebnis: Bei den in der Alpenrepublik seit 1994 stattgefundenen Wahlbörsen betrug die Abweichung der virtuell „erspielten“ Prognose vom realen Wahlergebnis nur zwischen 0,9 und 3,1 Prozent. Vorhersagen, von denen viele Forsa- oder Emnid-Mitarbeiter oft nur träumen – sofern sie denn dieses zu träumen wagen. Selbiges gilt natürlich auch für die Kollegen von Infratest Dimap und der Forschungsgruppe Wahlen.</p>
<p>Auch zur bevorstehenden Bundestagswahl 2005 werden, wie üblich, diverse Wahlbörsen angeboten. Zumeist in Kooperation mit Zeitungen oder Zeitschriften, so auf<br />
                          <a href="http://www.ftd.de">www.ftd.de</a> oder<br />
                          <a href="http://www.zeit.de">www.zeit.de</a>. Selbst der Rosa-Riese mischt dieses Mal mit und präsentiert (nicht nur) seinen Kunden unter<br />
                          <a href="http://www.t-online.de">www.t-online.de</a> eine solche Handelsplattform. Alle eben genannten Börsen arbeiten allerdings mit dem Einsatz von realem Geld. Erst nach der Überweisung eines Betrages zwischen 10 &#8211; und 50 &#8211; Euro öffnet sich für den Händler das virtuelle Börsenfenster.</p>
<p>Seit Beginn dieser Woche steht der deutschsprachigen Trading-Community ein weiterer Börsenmarkt zur Verfügung. Auf<br />
                          <a href="http://www.wahlfieber.de">www.wahlfieber.de</a> findet der Handel ausschließlich mit virtuellem Geld statt. Und noch eines unterscheidet diesen Markt von seiner Konkurrenz: Als einzige Börse bietet er seinen Händlern eine Plattform zum direkten Austausch untereinander. Im „Wahlfieber-Forum“ können die Trader nach Lust und Laune über den tagesaktuellen Wahlkampf, sofern gewünscht auch über die Höhe der Fehlerquote in den neuesten Wahlumfragen oder über den sicherlich nicht mehr lange auf sich warten lassenden nächsten (ungewollten?) Versprecher eines Bundespolitikers und dessen mögliche negative wie positive Auswirkungen auf das zu erwartende Wahlergebnis diskutieren &#8211; und natürlich streiten.</p>
<p>Der Anbieter, die Wiener Agentur für neue Medien BDF-net, verspricht sich von diesem Diskussionsforum eine längerfristige Community-Bindung, da ihr „Wahlfieber“ als kontinuierliche Börse angelegt ist, die auch über die Bundestagswahl hinaus mit Erfolg bestehen soll.</p>
<p>
                            <br />
                            <strong>Thomas Peick ist freier Journalist, Mitglied des Medienrates der schleswig-holsteinischen Landesmedienanstalt ULR und Freier Mitarbeiter der Agentur<br />
                            <a href="http://www.BDF-net.com">www.BDF-net.com</a>.</strong>
                          </p>
<p></p>
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			</item>
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		<title>Fußball-EM im Netz erleben</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-em04-shtml-2661/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hschaupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Günther Netzers Kommentare übertreffen oder sich über jegliche Einzelheiten eines Spiels informieren? Zur EM 2004 ist das alles möglich, dank des Internets.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Günther Netzers Kommentare übertreffen oder sich über jegliche Einzelheiten eines Spiels informieren? Zur EM 2004 ist das alles möglich, dank des Internets.<!--break-->
                    </p>
<p>Ich kann es kaum erwarten. Am Samstag, den 12.6., beginnt endlich die Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal (Eröffnungsspiel: Portugal-Griechenland). Eigentlich bin ich frustriert: Wochenlang denke ich darüber nach, wie unsere deutsche Elf im Auftaktspiel die Holländer bezwingen kann, und dann verlieren Rudis Männer schon gegen die Ungarn die Nerven. Das kann doch nicht alles gewesen sein? Ich will es genau wissen!</p>
<p>
                    <strong>Das Internet bietet mehr</strong><br />
                    <br />Mir reichen die Informationen der Printmedien und des Fernsehens über unsere Elf nicht aus. Was sagen andere „Fußball-Experten“ über die derzeitigen Erfolgsaussichten? Auch hier bietet das World Wide Web ein unbegrenztes Angebot an Seiten. Der Unterschied, und zugleich der Vorteil gegenüber den anderen Medien, liegt auf der Hand: Der User kann interaktiv werden.</p>
<p>
                    <strong>Die Gastgeber</strong><br />
                    <br />Aber auch hier klafft eine Lücke zwischen Vielfalt und Qualität. Für den Wissbegierigen, der sich nur über die letzten Meldungen informieren möchte, bietet sich die offizielle Internet-Seite der EM an:<br />
                    <a href="http://www.euro2004.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.euro2004.com</a>. Hier kann der Fan alles erfahren, was er wissen möchte. Wer pfeift das Eröffnungsspiel? Was haben die Austragungsorte an Sehenswürdigkeiten zu bieten, oder warum heißt der offizielle EM-Ball Roteiro? Wer sich für Details interessiert, wird mit dieser Seite seine Freude haben.</p>
<p>
                    <strong>Mitspielen und gewinnen</strong><br />
                    <br />Jeder der glaubt, das richtige Näschen für eine eigene Euro-Elf zu haben, der sollte einmal bei<br />
                    <a href="http://www.sport.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.sport.de</a> vorbeischauen. Beim Online-Spiel Euro-Manager ist der Fachmann/-frau gefragt. Jeder Mitspieler bekommt 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt (natürlich nur fiktiv), um sich seine Traummannschaft zusammen zu stellen. Danach heißt es hoffen und warten, ob die ausgesuchten Spieler tatsächlich erfolgreich bei der EM agieren. Auf den Gewinner wartet ein MP3 Gerät von Panasonic, die Teilnahme ist kostenlos.</p>
<p>
                    <strong>Presseschau im Netz</strong><br />
                    <br />
                    <a href="http://www.indirekter-freistoss.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.indirekter-freistoss.de</a> ist das Internet-Portal für den anspruchsvollen Leser aller Fußballartikel. Jeden Tag werden die besten Artikel aus den deutschen Qualitätszeitungen herausgesucht und dem Leser in komprimierter Weise präsentiert. Für die EM hat sich<br />
                    <a href="http://www.indirekter-freistoss.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.indirekter-freistoss.de</a> etwas Besonderes einfallen lassen: Mit Hilfe von Studierenden werden täglich die besten Geschichten der ausländischen Presse übersetzt und dem Leser angeboten. Für den Freund von hochwertigen Fußball-Artikeln ist diese Seite ein Muss!</p>
<p>
                    <strong>EM-Blog</strong><br />
                    <br />In ähnlicher, wenngleich in subtilerer Weise, präsentiert sich<br />
                    <a href="http://www.em-blog.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.em-blog.de</a>. Die besten, lustigsten und hirnrissigsten Zitate werden hier zur Diskussion gestellt. Ob in der Rubrik „Übersteiger“, „Pinkelpause“ oder „Günthers Haarstudio“ &#8211; zu jedem Fußball-Thema kann man hier seinen Senf dazu geben. Eine sehr nette Idee zum Schmunzeln und für lange Mittagspausen.</p>
<p>
                    <strong>Diskutieren und auslassen</strong><br />
                    <br />Wer die Diskussion in Foren anspruchsvoller mag, sollte<br />
                    <a href="http://www.sport1.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.sport1.de</a> oder<br />
                    <a href="http://www.spiegel-online.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.spiegel-online.de</a> besuchen. Während bei spiegel-online ein Thema intensiv diskutiert wird, kann man sich bei sport1.de zu unzähligen Themen auslassen.<br />
                    <br />In einer Woche werden wir also schlauer sein, wer das ewige Nachbarschaftsduell zwischen den Niederlanden und der deutschen Mannschaft gewonnen hat. Sollte die Premiere für Rudis-Elf in die Hose gehen, bietet sich für den völlig frustrierten Fan ein herrliche Möglichkeit, seinem Ärger freien Lauf zu lassen.</p>
<p>
                    <strong>Chatten mit Rudi?</strong><br />
                    <br />Auf der offiziellen Seite des Deutschen Fußball Bundes,<br />
                    <a href="http://www.dfb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.dfb.de</a>, werden die deutschen Spieler und Verantwortlichen in einem Live-Chat Rede und Antwort stehen. Der erste Termin und der erste Chat-Kandidat sind allerdings noch nicht gefunden, werden aber in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Neben dem Chat bietet die Seite viele Insider-Infos rund um das deutsche Lager.</p>
<p>Das Angebot ist also reichlich. Für jeden Fan oder Fußball-Sympathisanten ist im Internet etwas zu finden. Und im Übrigen: Wer sich mit anderen „Fußball-Experten“ im Chat oder in den Foren unterhält, der wird feststellen, dass die Meisten doch noch an ein erfolgreiches Abschneiden unserer Elf glauben. Ich auch!</p>
<p>Der Autor Hendrik Schaupp ist Student an der Justus-Liebig Universität Gießen. Bis vor zwei Monaten freier Mitarbeiter in der NDR Sport-Redaktion.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 10.06.2004</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Virtuelle Wahlkabine</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-oesi-shtml-3035/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[alederer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 28. September wählen zwei österreichische Bundesländer neue Landtage. Erstmals auf Länderebene werden virtuelle Entscheidungshilfen im Internet eingesetzt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28. September wählen zwei österreichische Bundesländer neue Landtage. Erstmals auf Länderebene werden virtuelle Entscheidungshilfen im Internet eingesetzt.<!--break-->
                    </p>
<p>Der politische Herbst wird heiß. 3 Bundesländer im deutschsprachigen Süden wählen neue Landtage. Die Landtagswahlen in Tirol und Oberösterreich werden am 28. September unser südliches Nachbarland beschäftigen. Bayern wählt am 21. September. Die Kampagnen der Parteien laufen bereits auf Hochtouren und auch das Internet wird von den Parteien wieder intensiv genutzt.</p>
<p>
                    <strong>Politische Bildung auf Landesebene</strong><br />
                    <br />Aber auch die politische Netzöffentlichkeit hat reagiert. In Tirol und Oberösterreich gibt es, wie zuletzt bei den Nationalratswahlen im Herbst, wieder diverse Angebote im Netz, wie die virtuelle Wahlentscheidungshilfe „<br />
                    <a href="http://www.wahlkabine.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkabine</a>“ für die Landtagswahlen in Oberösterreich und Tirol sowie eine<br />
                    <a href="http://wahlboerse.tirol.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbörse</a>, die für den tiroler Wahlgang das Ergebnis prognostizieren soll. Die Wahlkabine wird organisiert vom Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Abteilung Politische Bildung (<br />
                    <a href="http://polbil.uibk.ac.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IFF</a>) unter der Leitung von<br />
                    <a href="http://ulgpolbil.uibk.ac.at/per/fipe.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Peter Filzmaier</a> und dem<br />
                    <a href="http://www.t0.or.at/t0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut für neue Kulturtechnologien Public Netbase t0</a>. Die Wahlbörse ist eine Kooperation der Tiroler Tageszeitung mit dem IFF.</p>
<p>
                      <a href="http://wahlboerse.tirol.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                        <img decoding="async" height="168" alt="Wahlbörse" src="/egovernment/international/wahlboerse.jpg" width="220" align="left" border="0" /><br />
                      </a><br />
                      <a href="http://www.wahlkabine.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                        <img decoding="async" height="167" alt="Wahlkabine" src="/egovernment/international/wahlkabine.jpg" width="149" border="0" /><br />
                      </a>
                    </p>
<p>
                    <strong>Wahlkabine Oberösterreich</strong><br />
                    <br />Die Geschichte virtueller Wahlentscheidungshilfen geht zurück bis zum<br />
                    <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/oewahl5.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationalratswahlkampf 2002</a>, bei dem das IFF mit Partnern das erste derartige Projekt in Österreich startete. Die aktuellen Neuauflagen für die beiden Landtagswahlen sind in Österreich wieder eine Pionierleistung, weil es derartige Projekte auf Länderebene vorher noch nicht gab. Die Themen der Wahlkabine sind an die speziellen Umstände der Länderwahlen angepasst: Mehr noch als bei der Wahlkabine zur Nationalratswahl, geht es diesmal um konkrete, vor allem regionale Sachthemen. So wird man beim Durchlaufen der 25 Fragen beispielsweise gefragt: „Soll sich Tirol noch einmal für die Olympischen Winterspiele bewerben?“ „Soll Kunst, die die Hand beißt, von der Sie gefördert wird, weiterhin Fördermittel des Bundeslandes Oberösterreich erhalten?“</p>
<p>Die Idee hinter Tools wie der Wahlkabine ist, die Nähe oder Distanz der Einstellungen des Bürgers zu den Linien der einzelnen Parteien zu messen. Dem Wähler soll dadurch die Chance gegeben werden, sich über die Positionen der Parteien zu den wichtigsten Sachthemen zu informieren und sie mit seinen eigenen Einstellungen zu vergleichen. Der Wert für die politische Bildungsarbeit liegt neben der Information des Wählers über die Themen vor allem im Schaffen des Themenbewusstseins. Daraus folgt, dass Kompetenzen und politische Handlungs- und Gestaltungsspielräume von Länderregierungen aufgezeigt werden.</p>
<p>
                    <strong>Hohe Qualitätsstandards</strong><br />
                    <br />Bei der aktuellen Neuauflage wurde das Redaktionsteam, das für die Frageformulierung, das Erheben der Parteipositionen sowie deren Auswertung verantwortlich war, um einen wichtigen Kompetenzbereich erweitert: neben Politikwissenschaftlern waren auch Politikjournalisten eingeladen, ihre Kompetenz bei der Themenaufbereitung und der unmissverständlichen Formulierung der Fragen einzubringen.</p>
<p>Die aktuellen Wahlkabinen erfüllen, wie zuletzt auch schon die Wahlkabine bei der Nationalratswahl, die von den Initiatoren aufgestellten Qualitätskriterien von virtuellen Entscheidungshilfen. Demnach müssen der Transparenz wegen die Recherchequellen der Standpunkte der Parteien offen gelegt werden sowie die Methodik wissenschaftlich fundiert sein. Bei der Wahlkabine ist die Methodik, nach der die Antworten des Users mit den Positionen der Parteien verglichen werden, in einem eigenen Dokument nachzulesen.</p>
<p>Diese ersten beiden Wahlkabinen auf Länderebene sollen aber nicht die letzten gewesen sein. Wie Prof. Filzmaier bestätigt, gibt es sowohl Pläne als auch schon konkrete Vorgespräche zu Wahlkabinen für die beiden Landtagswahlen in Salzburg und Kärnten, die im Frühjahr 2004 stattfinden werden. Aber auch andere Verwendungsmöglichkeiten des Tools als Instrument der politischen Bildung über Wahlkämpfe hinaus sind angedacht, z.B. wahlkampfunabhängig als Vergleich zwischen Bürger- und Parteimeinung zu aktuellen Politikthemen auf Gemeindeebene oder zur Sachinformation und dem Schaffen von Themenbewusstsein in bestimmten Gruppen, z.B. bei Jugendlichen.</p>
<p>
                    <a href="http://wahlboerse.tirol.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                      <strong>http://wahlboerse.tirol.com</strong><br />
                    </a><br />
                    <br />Gemeinsam mit der Tiroler Tageszeitung startet das IFF zur Tirolwahl auch eine Wahlbörse zur Prognose des Wahlergebnisses. Der Vergleich mit Wahlbörsen auf Bundesebene zeigt Vor- und Nachteile des regionalen „Parteienmarktes“: Während Wahlbörsen auf Bundesebene des Öfteren dem Vorwurf ausgesetzt sind, sie würden nur die Ergebnisse der beinahe täglich veröffentlichten Meinungsumfragen widerspiegeln, lässt Prof. Filzmaier das in diesem Fall nicht gelten: „Während Landtagswahlkämpfen werden überhaupt nur eine Hand voll Umfragen veröffentlicht. Das kann keinen entscheidenden und durchgehenden Einfluss auf das Händlerverhalten haben.“ Ein problematischer Aspekt ist, dass bei Wahlbörsen zu Wahlen in Bundesländern die Gefahr von externen Händlern, also Teilnehmern, die in einem anderen Bundesland leben, groß ist. Denn das Prinzip, nach dem Wahlbörsen funktionieren, geht davon aus, dass den Teilnehmern alle Informationen über den Wahlkampf zur Verfügung stehen. Während aber bei einer Nationalratswahl der Wahlkampf im ganzen Bundesgebiet thematisiert wird, wissen z.B. Wiener über einen tiroler Wahlkampf nicht Bescheid und können damit die Ergebnisse verzerren.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 17.9.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wahl-O-Mat und Wahlbörsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alederer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Harald Schmidts Beitrag zur politischen Bildung und seine Folgen in Österreich. Gleich mehrere Wahl-O-Maten streiten um die Gunst der Wähler. Gleiches gilt für Wahlbörsen als Prognoseinstrument. Doch wo liegt die Grenze zwischen Sinn und Unsinn solcher Techniken?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Harald Schmidts Beitrag zur politischen Bildung und seine Folgen in Österreich. Gleich mehrere Wahl-O-Maten streiten um die Gunst der Wähler. Gleiches gilt für Wahlbörsen als Prognoseinstrument. Doch wo liegt die Grenze zwischen Sinn und Unsinn solcher Techniken?<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Der Wahlkampf im Internet war bis zum Beginn der „heißen Wahlkampfphase“, zu der die Parteien ihre Websites relaunchten und damit den Wahlkampf im Netz belebten, vom überraschenden virtuellen Wahlkampfschlager der vorangegangenen deutschen Wahl geprägt: dem virtuellen Wahlentscheidungshelfer, allias „Wahl-O-Mat“. Erstmals 1999 konzipiert vom niederländischen<br />
<a href="http://www.stemwijzer.nl/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instituut voor Publiek en Politiek</a> wurde der zur deutschen Bundestagswahl von<br />
<a href="http://www.diewahlgang.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Wahlgang</a> realisierte<br />
<a href="http://www.wahlomat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a> nach einem Gastauftritt bei Harald Schmidt zum Renner des virtuellen Wahlkampfgeschehens. Bis zum Wahltag konnte der Entscheidungshelfer 2.269.756 Mal die politische Präferenz der User bekannt geben.
</p>
<p>
Dieser Erfolg hat in Österreich offensichtlich so viel Eindruck gemacht, dass das Konzept hierzulande gleich sechsmal kopiert wurde: zwei unabhängige Projekte, die „Wahlkabine“ (www.wahlkabine.at) und der „<br />
<a href="http://www.stimmzettel.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stimmzettel</a>“ standen vier Wahlentscheidungshilfen von Medien gegenüber: dem innovativ „<br />
<a href="http://www.krone.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Meter</a>“ genannten Automaten der Kronen Zeitung, der „Wahlmaschine“ der<br />
<a href="http://www.news.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zeitschrift News</a>, dem Ö3- Entscheidungshelfer des gleichnamigen<br />
<a href="http://www.oe3.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ORF- Radiosenders</a> und dem guten, alten „Wahl-O-Maten“ der<br />
<a href="http://www.kleinezeitung.at/kleine.taf?_pg=News_Specials&amp;_which=wahlen2002&amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kleinen Zeitung</a>.<br />
<br />
Die österreichische Pioniersehre kommt der Wahlkabine zu. Das von mehreren österreichischen Institutionen zur Bildung und politischen Aufklärung realisierte Projekt ist das erste dieser Art im Alpenland. Die Wahlkabine wies bis vier Tage vor der Wahl 398.058 abgeschlossene Beratungsvorgänge auf. Das ist nur natürlich nur ein Bruchteil des deutschen „Wahl-O-Mat“-Ergebnisses, wenn man allerdings die Bevölkerungszahl Österreichs, die ein Zehntel der Deutschen beträgt, mitdenkt, sowie auch den nur acht Wochen dauernden Wahlkampf und die fehlende TV-Promotion durch Harald Schmidt, dann ist das ein äußerst erfolgreiches Ergebnis. Dazu kommen noch die Nutzungszahlen der fünf anderen Entscheidungshelfer, was die Idee des „Wahl-O-Maten“ noch mehr ehrt.
</p>
<p>
<b>Sinn und Zweck</b><br />
<br />
<a href="http://polbil.uibk.ac.at%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Peter Filzmaier</a> vom Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, einem der Veranstalter der Wahlkabine, betont, dass das Projekt ein Beitrag zur politischen Bildung sein soll und kein Pseudo-Prognoseinstrument. Die fünf Projektklone der Medien sieht er durchwegs positiv, da diese der Idee der politischen Bildung zugute kämen. Eine Chance für die Zukunft sieht er in der Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Wissenschaftlern, die dieses Mal noch nicht möglich gewesen sei. Eine solche Kooperation würde von der wissenschaftlichen Kompetenz beim Methodendesign wie auch von der Themenkompetenz der Journalisten profitieren.
</p>
<p>
Gibt es zu viele „Wahl-O-Maten“ in Österreich? Welchen soll man benutzen? Für das Konzept sieht Filzmaier Zukunft in Österreich. Er selbst plant für die Landtagswahlen in Tirol im nächsten Frühjahr wieder einen virtuellen Wahlhelfer ins Netz zu stellen. Er stellt zwei wichtige Qualitätskriterien auf: Erstens muss die Methodik wissenschaftlich fundiert sein und zweitens muss die Auswertung transparent sein.<br />
<br />
Konsequenterweise bietet die Wahlkabine ein Textdokument zum Download an, das nicht nur den Prozess der Antwortgenerierung bei den Parteien, die anschließende Fragenauswahl und Gewichtung für die Auswertung darstellt, sondern das auch Einblick in die mathematischen Tiefen des Automaten gibt. Wen es interessiert, der kann dort die Formeln, die zur Auswertung verwendet werden, nachlesen.<br />
<br />
Was Filzmaier kritisiert sind Entscheidungshelfer, die als Pseudo-Prognoseinstrument präsentiert werden, wie die „Wahl-Maschine“ der Zeitschrift News. Am Ende des Test werden zwei Statistiken präsentiert, die aus den Ergebnissen aller gemachter Test zusammengestellt sind: „So wichtig sind Österreich die Themen“ und „Die Partei- Präferenzen Österreichs“. Diese Statistiken würden eine Repräsentativität vortäuschen, die sie in Wirklichkeit nicht besäßen. Die Statistiken würden lediglich Scheinergebnisse produzieren, die absolut unseriös sind. Auch sei dieses Konzept überhaupt nicht der politischen Bildung dienlich.
</p>
<p>
<b>Wahlbörsen- Politik am Markt</b><br />
<br />
Das zweite Format, dass die Netzöffentlichkeit zur Nationalratswahl beherrscht, sind die Wahlbörsen. Fünf Stück davon haben es diesmal ins Netz geschafft:<br />
<br />
die<br />
<a href="http://www.wahlboerse.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbörse.at</a> der Tageszeitung Kurier und des Wochenmagazins Profil, die Presse-Wahlbörse der gleichnamigen<br />
<a href="http://www.bdf-web.com/presse/presse_feature#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">konservativen Tageszeitung</a>, der Koalitionsmarkt (http://wahlboerse.uibk.ac.at) der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, die alle drei auch die Presse-Wahlbörse wissenschaftlich betreuen, die Wahlbörse der<br />
<a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/if_bnews/frame2.shtml?/cgi-bin/trading/trading_start.pl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tageszeitung Wirtschaftsblatt</a> und „<br />
<a href="http://derstandard.at/MetaAdServer/werbung.asp?rt=cp/newsroom/politik/innenpolitik/wahlen/e-lection" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-lection</a>“ der liberalen Tageszeitung Der Standard.
</p>
<p>
Alle Wahlbörsen haben gemeinsam, dass sie keine Echtgeldbörsen sind. Bei keiner dieser Börsensimulationen kann man also reales Geld einsetzen und am Ende gewinnen. Der Anreiz für die Händler sind Sachpreise, die an die Gewinner im Händlerranking vergeben werden. Die Besonderheit unter den einzelnen Programmen ist sicher die Presse-Wahlbörse, die von drei Instituten, dem Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung(IFF), dem Institut für betriebliche Finanzwirtschaft und dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck, wissenschaftlich betreut wird. Ziel des Projektes ist das Erforschen der Möglichkeiten von Wahlbörsen als Prognoseinstrumenten. Das Projekt soll Aufschluss über die Mechanismen geben, nach denen Händler auf dem Parteienmarkt agieren. Welche Ereignisse beeinflussen den Kurs einer Aktie? Wie verlässlich sind Wahlbörsen bei der Prognose eines Wahlergebnisses?<br />
<br />
In der letzten Woche vor der Wahl liefern sich die beiden Großparteien ein Kopf an Kopf Rennen bei 35-39 Prozent, ebenso die beiden kleinen Parteien bei 10-12 Prozent. Darüber, welche Partei das Rennen für sich entscheiden wird, sind die Wahlbörsen genauso geteilter Meinung wie die verschiedenen Umfragen. Zwei Fragen bleiben bis zum Wahltag offen: Das um die stärkste Partei einerseits und das Rennen um das genauere Prognoseinstrument andererseits.
</p>
<p>
<br />
<b>Die Wahlergebnisse im Netz<br />
<br />
</b>Für österreichische Verhältnisse Neuartiges bietet am Wahlabend die Firma Siemens, die für das Innenministerium seit 1994 die Wahlergebnisse elektronisch aufbereitet. In ihrem Internetmagazin „<br />
<a href="http://www.wahl2002.hitech.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hi!tech</a>“ stellt Siemens als einzige Seite im Netz die Wahlergebnisse aller Bundesländer und Bezirke auf einer interaktiven Landkarte dar. Dieses Jahr bietet Siemens über diese Seite in Österreich erstmals Wahlergebnisse per SMS an. Dabei kann man sich das Bundesergebnis, einzelne Landes oder auch nur Regionalergebnisse zuschicken lassen. Das Problem für Interessierte im Ausland: Das Service kann nur mit einem österreichischen Handybetreiber verwendet werden.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 21.11.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Heut kauf ich mir die PDS</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-bundestagswahl2002-wahlstreet-shtml-2694/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jroettgers]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Virtuelle Parteien-Börse: Wahlstreet.de. Zum zweiten Mal sollen durch eine Online-Markt-Simulation die Wahlergebnisse vom Sonntag vorausgesagt werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Virtuelle Parteien-Börse: Wahlstreet.de. Zum zweiten Mal sollen durch eine Online-Markt-Simulation die Wahlergebnisse vom Sonntag vorausgesagt werden.<!--break-->
                    </p>
<p>Was für ein Aufstieg. Eben noch lag ich auf Platz 596 der<br />
                    <a href="http://www.wahlstreet.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlstreet.de</a>-Händlerbestenliste und hatte üble -1,5 Prozent Rendite zu verzeichnen. Doch dann profitierte ich vom Über-Nacht-Wachstum der Splitterparteien. Billig gekauft, teuer verkauft, und schon heißt es: Platz 9. Roland Schill sei Dank.<br />
                    <br />In den nächsten zwei Tagen helfen mir dann die PDS und die SPD dabei, mein Niveau halbwegs zu halten. Doch kommt das Schicksalswochenende. Deutschland wird nicht Fußball-Weltmeister. Zu müde vom nächtlichen Univision-Fernsehen &#8211; spanisch-sprachige Fußball-Reporter sind ja so viel besser, aber das nur nebenbei &#8211; verpasse ich es, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dabei ist es ja eigentlich ganz logisch: Hätte Deutschland gewonnen, wäre Schröder am nächsten Tag Fußball-spielend und Oliver Kahn-umarmend auf jeder Mattscheibe gewesen. So aber war&#8217;s eine Niederlage für alle. Kahn, Schröder, Völler, Deutschland. Und damit eben auch die SPD. Die Aktie sackt ab und ich bleib auf 7000 Stück Sozis sitzen. Dumm gelaufen.<br />
                    <br />Nicht, dass ich damit wirklich Geld verloren hätte. Insgesamt dürfen bei der Politikbörse Wahlstreet.de nur bis zu 50 Euro eingesetzt werden. Dafür gibt&#8217;s dann 500.000 virtuelle Wahldollar, für die sich Aktien der verschiedenen Parteien erwerben lassen. Ein Prozent entspricht dabei einem Dollar. Was Schill und Co. &#8211; bei der Wahlstreet einfachheitshalber unter &#8220;Andere&#8221; subsummiert &#8211; eben zu so einem netten Spekulationsobjekt macht. Über ein einfaches Web-Interface lassen sich Gebote und Angebote platzieren, Transaktionen vollziehen und die aktuellen Kurse in Echtzeit kontrollieren. Das ganze ist simpel genug, um auch von Nicht-Börsianern verstanden zu werden, der Suchtfaktor ist extrem groß.</p>
<p>
                      <strong>Peer to Peer beats Allensbach</strong>
                    </p>
<p>Entwickelt wurde das der Wahlstreet zugrunde liegende Modell eines Meinungsforschungs-Markts von den Wirtschaftswissenschaftlern der<br />
                    <a href="http://www.biz.uiowa.edu/iem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Universität Iowa</a>. Dort können Studenten schon seit der Präsidentenwahl 1988 den Ausgang von Wahlen am virtuellen Markt erproben. Mittlerweile wird das Modell in Iowa auch dazu benutzt, andere Entwicklungen zu prognostizieren. Kürzlich gab es beispielsweise eine Handelsrunde zur Frage, wie oft sich das neue Harry Potter-Video verkaufen wird.<br />
                    <br />In Deutschland wurde das Parteien-Kaufen erstmals 1998 anlässlich der Bundestagswahl von der ZEIT und dem Berliner Tagesspiegel veranstaltet. Die Idee: Anstatt sich auf die Erbsenzählerei der klassischen Umfrage-Prognosen zu verlassen, fragt man lieber den freien Markt. Da am Ende des Börsenbetriebs nur das wieder ausgezahlt wird, was die Parteien bei der Wahl tatsächlich an Prozenten bekommen, versucht jeder Händler langfristig, möglichst nah an das Endergebnis heranzukommen. Weshalb ein echter Wahlstreet-Junkie ständig Zeitung liest, Umfragen verfolgt, Arbeitslosenzahlen hochrechnet und natürlich auch Fußball guckt. Aus all dem entsteht dann das ganz persönliche Prognosen-Raster. Kombiniert man diese Raster aller Wahlstreet-Teilnehmer, entsteht dabei ein vernetztes Modell, das weitaus mächtiger ist als das von Frau Noelle-Neumann. Peer to Peer beats Allensbach. Soweit zumindest die Theorie.</p>
<p>
                      <strong>Die Grünen empfehlen die Grünen-Aktie</strong>
                    </p>
<p>In der Praxis funktioniert die Wahlstreet nicht unbedingt besser, aber auch nicht viel schlechter als klassische Prognosen. Was eben auch ganz üble Fehleinschätzungen mit einschließt. So war die Wahlstreet bei der letzten Bundestagswahl zwar besser als einige Meinungsforschungsinstitute, lag bei der Prognose des SPD-Ergebnisses aber immer noch um zwei Prozent daneben. Völlig ins Auge ging der Versuch, die hessische Landtagswahl von 1999 zu prognostizieren. Roland Kochs CDU wurde dabei von Wahlstreet-Teilnehmern um fast sieben Prozent unterschätzt.<br />
                    <br />Könnten solche Fehleinschätzungen an gezielten Manipulationen liegen? Grad für kleine Parteien klingt das nach einer tollen Idee: Den eigenen Aktienkurs in die Höhe treiben und so Unentschiedene bei ihrer Wahlentscheidung beeinflussen. Bisher kommen solche Versuche hier zu Lande allerdings noch eher hilflos daher. 1998 etwa versuchte die grüne Hochschulgruppe Konstanz, Wahlstreet-Teilnehmer mit Logik zu überzeugen: &#8220;Unser Tipp: Gleich nach Börseneröffnung möglichst viele Aktien von Bündnis 90/ Die Grünen zu Tiefstpreisen erwerben. Denn nach Ansicht vieler Wahlstreet-Experten werden die grünen Aktien derzeit deutlich unter Wert gehandelt.&#8221; Jaja, die Experten aber auch wieder. Irgendwie hatten die Konstanzer Grünen dann doch etwas anderes zu tun, ihrer Aktie hat der Aufruf nicht genützt.<br />
                    <br />Anders erging es dem Kurs der FPÖ 1995 beim<br />
                    <a href="http://ebweb.tuwien.ac.at/apsm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">österreichischen Wahlstreet-Pendant</a>. Damals kaufte eine Gruppe von Händlern fünf Tage vor der Wahl gezielt fast alle Aktien der Haider-Partei auf, was deren Kurs steil ansteigen ließ und den Gesamtmarkt ordentlich durcheinander brachte. Ob‘s der Partei selbst was genützt hat, bleibt fraglich. Das Wahlergebnis der FPÖ lag schließlich fünf Prozent unter dem Aktienkurs.</p>
<p>
                      <strong>Mal eben den Edmund rauswählen</strong>
                    </p>
<p>So richtig lassen sich solche Manipulationen kaum verhindern. Der beste Schutz ist immer noch ein möglichst großer Markt. Weshalb es natürlich nur logisch ist, auch Politikmuffel für die Wahlstreet anzufixen. Etwa, indem man sie über andere Börsen ans Politiker-Kaufen gewöhnt. Konsequenterweise organisiert<br />
                    <a href="http://www.die-prognose.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ecce Terram</a>, der Provider der Wahlstreet, mittlerweile auch Ableger, die nicht mehr ganz so viel mit der Politik zu tun haben. So lassen sich mittlerweile auch Bundesliga-, Formel 1- oder TV-Quoten-Aktien handeln. Sogar zum Sat1-Inselduell gab es schon eine elektronische Börse.<br />
                    <br />So schön der Gedanke auch ist, nächste Woche würde das Sat1-Publikum einfach mal den Edmund rauswählen &#8211; echte Wahlstreet-Fans möchten mit so simpel voraussagbaren Sachen wie dem Inselduell natürlich nichts zu tun haben. Wer hat auch schon Zeit für Reality-TV, wenn er ständig die Börsenkurse checken muss? Mittlerweile hab ich&#8217;s durch emsiges Handeln übrigens wieder auf Platz 107 geschafft. Insbesondere die FDP hat mir dabei wunderbar geholfen. Aber wie werde ich jetzt die ganzen Grünen-Aktien wieder los, die ich mir gestern aus irgend einem Grund zugelegt habe? Vielleicht sollte ich mal bei deren Konstanzer Hochschulgruppe anrufen.<br />
                    </p>
<p>
                      <em>Zuerst erschienen in DE:BUG.62 &#8211; 08/2002<br />
                      <br />Mit freundlicher Genehmigung von<br />
                      <a href="http://www.de-bug.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DE:BUG</a></em></p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 18.09.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      
                    </p>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Koppelung an Partei mehr ein Nachteil</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/koppelung-an-partei-mehr-ein-nachteil-2794/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Hauser]]></category>
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					<description><![CDATA[politik-digital sprach mit dol2day-Betreiber Andreas Hauser darüber, ob das Politiksimulations-Spiel der CDU 
<a href="http://www.wahlkreis300.de/">www.wahlkreis300.de</a> zum ernstzunehmenden Konkurrenten wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>politik-digital sprach mit dol2day-Betreiber Andreas Hauser darüber, ob das Politiksimulations-Spiel der CDU<br />
<a href="http://www.wahlkreis300.de/">www.wahlkreis300.de</a> zum ernstzunehmenden Konkurrenten wird.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> dol2day ist der &quot;Marktführer&quot; im Bereich Politiksimulationen im Internet. Fühlt sich die Redaktion geehrt, dass die Idee nun prominent in den Wahlkampf der<br />
<a href="http://www.cdu.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a> integriert worden ist?
</p>
<p>
<b>Andreas Hauser:</b> Die starke Anlehnung des Wahlkreis300 an der Idee von<br />
<a href="http://194.9.168.118/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dol2day</a> bestätigt sicherlich das von uns bereits vor zwei Jahren erstellte Konzept einer Internetdemokratie. Allerdings sind wir stark verwundert, dass die CDU scheinbar keine Kosten und Mühen gescheut hat, um eine parteipolitische Variante zu kreieren. Besonders die Neutralität der redaktionelle Betreuung ist für die praktische Umsetzung einer Internetdemokratie zwingend erforderlich und in diesem Fall nicht gegeben.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Inwiefern hat sich wahlkreis300.de an der dol2day-Umgebung orientiert bzw. welche Unterschiede weist wahlkreis300.de zur Plattform von dol2day auf?
</p>
<p>
<b>Andreas Hauser:</b> Wahlkreis300.de hat die grundlegende Eigenschaften von dol2day übernommen. Der Funktionsumfang ist zwar nicht mit dol2day zu vergleichen, die grundlegenden Strukturen sind aber nahezu identisch. Insofern hätten wir uns sicherlich gefreut, wenn Frau Dr. Merkel auf der<br />
<a href="/econsumer/verbraucherschutz/cebit2002.shtml">CeBIT</a> zumindest einen Hinweis auf den Ideengeber gegeben hätte.
</p>
<p>
Der entscheidende Unterschied zwischen dol2day und dem Wahlkreis300 ist der Umgang mit der politischen Neutralität. Der Gedanke einer Internetdemokratie zeichnet sich dadurch aus, dass viele unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen und über Parteigrenzen hinweg Entscheidungen getroffen werden. Durch die Betreuung seitens der CDU wird sich Wahlkreis300.de den Vorwurf gefallen lassen müssen, diese Neutralität nicht wahren zu können.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Um das Projekt scheint ein juristischer Streit zwischen den Parteien auszubrechen. Grund dafür ist die unerlaubte Verwendung von Parteilogos und die Besetzung parteipolitischer Positionen in der virtuellen Wahlkampfumgebung. Gibt es ähnliche Probleme auch bei dol2day?
</p>
<p>
<b>Andreas Hauser:</b> Es gab zu Beginn des Projektes vor fast zwei Jahren eine vergleichbare Diskussion mit einer Bundestagspartei bzgl. des Namens ihres virtuellen Pendants. Mit der Feststellung, dass dol2day keinerlei politische Richtung bevorzugt und durch die Unterstützung von dol2day Mitglieder wurde das Problem aber einvernehmlich gelöst.
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<b>politik-digital:</b> Der Server von wahlkreis300.de ist seit der Eröffnung der Plattform beinahe öfter offline als online. Woran könnte das liegen?
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<b>Andreas Hauser:</b> Das Wahlkreis300.de Team kämpft nun offenbar mit all den Kinderkrankheiten aus denen dol2day bereits herausgewachsen ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die verantwortlichen Personen die zahlreichen Probleme technischer und insbesondere organisatorischer Art unterschätzt haben, die sich bei einem solch komplexen System zwangsläufig ergeben. Außerdem gibt es zur Zeit keinerlei Maßnahmen, die dem Missbrauch durch Nutzer des Angebotes vorbeugen.
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<b>politik-digital:</b> Die CDU begreift wahlkreis300.de als &quot;politisches Bildungsangebot&quot; für Jung- und Erstwähler. Was kann man dort lernen?
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<b>Andreas Hauser:</b> Plattformen wie dol2day bieten politisch interessierten Menschen und natürlich auch den Jungwählern die Möglichkeit, sich spielerisch der Politik zu nähern und die Funktionsweise einer Demokratie kennen zu lernen. Besonders wichtig ist es, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese auch nach außen vertreten zu können. Solche Plattformen sind die einzige und beste Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichsten Meinungen auseinander zu setzten und andere Denkweisen kennen zu lernen. Die Meinungsvielfalt könnte allerdings in der parteipolitischen Betreuung von Wahlkreis300.de ihre Grenzen finden.
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<b>politik-digital:</b> Haben die dol2day-Mitspieler das Projekt bereits wahr genommen und wie beurteilt die Community das Angebot?
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<b>Andreas Hauser:</b> Unsere Benutzer haben wahlkreis300.de sehr schnell wahrgenommen und eine lebhafte Diskussion darüber entfacht. Negativ stößt den Mitgliedern insbesondere auf, dass es sich um keine unabhängige Instanz handelt die den Wahlkreis300 zur Verfügung stellt. Hinzu kommen zur Zeit die Serverprobleme und der im Vergleich zu dol2day geringere Funktionsumfang.
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<b>politik-digital:</b> Was bedeutet die Popularität von wahlkreis300.de für dol2day? Wird es eine Abwanderung von dol2day-Spielern in Richtung wahlkreis300.de geben, weil man dort enger an die &quot;richtige&quot; Politik angekoppelt ist?
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<b>Andreas Hauser:</b> Dass das Angebot an eine &quot;richtige&quot; Partei gekoppelt ist, ist sicher mehr ein Nachteil, denn ein Vorteil. Genau so werten es zumindest die dol2day-Mitglieder und befürchten eine starke Beeinflussung der Wahlkreis300-Mitglieder durch die CDU.
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Da der &quot;User-Strom&quot; in beide Seiten fließt, gibt es bei uns keine Befürchtung, dass Mitglieder abwandern werden. Durch die zusätzliche Publicity richten wir uns eher auf einen Mitgliederzuwachs ein.
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			Erschienen am 21.03.2002
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<!-- Content Ende --></p>
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