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	<title>Online-Wahlhilfe &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Online-Wahlhilfe &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Durchs Swipen zur Wahlentscheidung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vivian Knopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 14:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl-O-Mat]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Landtagswahlen in Hessen und Bayern stehen unmittelbar bevor. Zwischen all den Wahlprognosen und Kampagnen der einzelnen Parteien kann es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/WahlSwiper-Titelbild.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-155148 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/WahlSwiper-Titelbild-630x276.jpg" alt="" width="630" height="276" /></a></p>
<p>Die Landtagswahlen in Hessen und Bayern stehen unmittelbar bevor. Zwischen all den Wahlprognosen und Kampagnen der einzelnen Parteien kann es schnell mal unübersichtlich werden. Für alle, die sich noch nicht sicher sind, wen sie wählen sollen, gibt es jetzt zwei interaktive Wahltools, die bei dieser Entscheidung helfen können.</p>
<h3>Wählen so einfach wie Online-Dating</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Swiper-Screenshot-bearbeitet.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-155152 alignright" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Swiper-Screenshot-bearbeitet-305x516.jpg" alt="Swiper Screenshot bearbeitet" width="182" height="309" /></a>Ob online oder per App können sich Wahlberechtigte und alle anderen Interessierten mit <a href="https://www.wahlswiper.de/">WahlSwiper</a> ihre Meinung zur Wahl bilden. Das Prinzip ist dabei ähnlich wie beim Onlinedating: Fragen zu den wichtigsten politischen Themen des Bundeslandes können mit einem Wisch nach links mit „Nein“ und nach rechts mit „Ja“ beantwortet werden. Durch die Übereinstimmung mit den Antworten der teilnehmenden Parteien finden Nutzerinnen und Nutzer ihren potentiellen „Match“.  Wer sich bei seinen Antworten nicht ganz sicher ist, kann entweder auf die kurzen Erklärvideos zurückgreifen, die die wichtigsten Streitpunkte zusammenfassen, oder einzelne Fragen überspringen. Seit dem 6. September ist die App für die Landtagswahl in Bayern verfügbar, ab dem 17. September dann ebenfalls für Hessen.</p>
<h3>Wahl-O-Mat wieder mit dabei</h3>
<p>Auch das inzwischen wohl bekannteste interaktive Wahltool, der <a href="https://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/">Wahl-O-Mat</a>, kommt im Zuge der beiden Landtagswahlen wieder zum Einsatz. Am 20. September startet der Wahl-O-Mat in Bayern, am 26. September wird er zur Wahl in Hessen online gestellt. Das Frage-und-Antwort-Tool gibt dabei einen Überblick über die Themen und Positionen aller Parteien, indem es eine Vielzahl an Aussagen zu den wichtigsten Wahlthemen vorstellt. Diese Thesen können entweder mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „überspringen“ beantwortet werden. Auch hier geht es um den Grad der Übereinstimmung der eigenen Ansichten mit denen ausgewählter Parteien, der zeigt, welche Partei der eigenen Position am nächsten steht.</p>
<p>Beide Anwendungen nehmen den potentiellen Wählerinnen und Wählern natürlich nicht die Entscheidung ab, viele Themen sind auch komplexer und nicht einfach durch „Ja“ oder „Nein“ zu entscheiden und das Wichtigste ist nach wie vor, tatsächlich auch zur Wahl zu gehen. Sie können aber eine gute Hilfestellung geben und politische Themen zugänglicher machen.</p>
<p>Titel- und Artikelbild: Screenshot <a href="https://www.wahlswiper.de/wahlen/landtagswahl-bayern-2018">Wahlswiper.de</a>, bearbeitet</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Suchtrend: &#034;Wahlomat&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/infografiken_btw13/suchtrend-wahlomat-132235/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2013 10:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infografiken zur #btw13]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlomat]]></category>
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					<description><![CDATA[Heutet startet bundesweit die Online-Wahlhilfe &#8220;Wahlomat&#8221;, die häufig zusammen mit dem Begriff &#8220;Bundestagswahl&#8221; gesucht wird. Während das Interesse an beiden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/wahlomat_8.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-132236" alt="wahlomat_8" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/wahlomat_8-630x354.jpg" width="630" height="354" /></a>Heutet startet bundesweit die Online-Wahlhilfe &#8220;Wahlomat&#8221;, die häufig zusammen mit dem Begriff &#8220;Bundestagswahl&#8221; gesucht wird. Während das Interesse an beiden Suchbegriffen in den letzten Wochen stetig ansteigt, wird nach den Wahlprogrammen der beiden größten Parteien deutlich weniger gesucht. Dies belegt die Bedeutung des Wahl-O-Mat als Orientierungsangebot für die Wähler.<br />
<a style="font-size: 16px" href="http://www.google.de/elections/ed/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.google.de/wahlen</a><br />
Bild: politik-digital.de</p>
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		<title>Piratennest für den Wahlkampf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/piratennest-fuer-den-wahlkampf-4520/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 16:58:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Kampagnenportal <a href="http://www.klarmachen-zum-aendern.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.klarmachen-zum-aendern.de</a> startet die Piratenpartei ab dem 24. August in den Bundestagswahlkampf. Mit den hochgetunten Seiten der großen Parteien kann das Portal optisch nicht mithalten, in Sachen Mitmachmöglichkeiten schon.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Kampagnenportal <a href="http://www.klarmachen-zum-aendern.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.klarmachen-zum-aendern.de</a> startet die Piratenpartei ab dem 24. August in den Bundestagswahlkampf. Mit den hochgetunten Seiten der großen Parteien kann das Portal optisch nicht mithalten, in Sachen Mitmachmöglichkeiten schon.<!--break--></p>
<p>
Aufgebaut ist die Seite wie ein klassisches Blog, also grafisch einfach und mit chronologisch sortierten Beiträgen. Jeder Beitrag kann kommentiert werden. Wer will, kann schnell und einfach selbst Grafiken, Fotos oder Plakate hochladen &#8211; der Upload-Button prangt direkt auf der Galerie. Im &quot;<a href="http://www.abi007.info/imageupload.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratisierer</a>&quot;, nach eigenen Angaben programmiertechnisch &quot;in 15 Minuten hingeschmiert&quot;, kann man dazu das eigene Porträtfoto mit Piratenpartei-Slogans aufhübschen. So ganz trauen die Piraten ihren Unterstützern hier aber nicht: Die Inhalte der Galerie werden von den Administratoren freigeschaltet.
</p>
<p>
<b>Und die Sozialen Netzwerke? </b>
</p>
<p>
Neu in der<br />
Online-Wahlkampfkommunikation ist auch ein Activity-Stream. Der belohnt Webseiten, die den Piraten Besucher zuführen.
</p>
<p>
In einem wesentlichen Punkt unterscheidet sich das Wahlkampf-Piratennest ebenfalls von SPD, CDU und Co.: Während die etablierten Parteien ganz obama-like riesengroß auf ihren Parteihomepages und Kampagnenseiten auf die Profile in den Sozialen Netzwerken wie meinVZ, Xing oder Facebook verlinken, verweist die Piratenpartei nur auf ihr Profil bei Twitter. In den Sozialen Netzwerken haben die hauptsächlich im Internet beheimateten Piraten ohnehin mehr Fans, Freunde oder Unterstützer als die etablierten Parteien.</p>
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		<title>Studie zur Wahl-O-Mat-Nutzung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/neuwahlen-zum-bundestag-2005/wahlkampfwahl-o-mat_marschall060228-shtml-2985/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl-O-Mat]]></category>
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					<description><![CDATA[Über fünf Millionen Mal ist vor der Bundestagswahl 2005 der Wahl-O-Mat gespielt worden. Dieses Online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung ist zu einer „Marke“ unter den politischen Web-Sites geworden – und zu einem nahezu obligatorischen überparteilichen Tool in Vorwahlzeiten. Stefan Marschall hat die Nutzung des Wahl-O-Mat untersucht und fasst die Ergebnisse für politik-digital.de zusammen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Über fünf Millionen Mal ist vor der Bundestagswahl 2005 der Wahl-O-Mat gespielt worden. Dieses Online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung ist zu einer „Marke“ unter den politischen Web-Sites geworden – und zu einem nahezu obligatorischen überparteilichen Tool in Vorwahlzeiten. Stefan Marschall hat die Nutzung des Wahl-O-Mat untersucht und fasst die Ergebnisse für politik-digital.de zusammen.</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">Seit 2002 ist der Wahl-O-Mat bei den beiden Bundestagswahlen, bei der Europawahl und bei fast allen Landtagswahlen zum Einsatz gekommen. Derzeit laufen die Wahl-O-Mate für die Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Die Funktionsweise des Wahl-O-Mat wirkt auf den ersten Blick einfach. Das Tool konfrontiert die Onliner mit 30 Thesen aus dem laufenden Wahlkampf. Die User beziehen Position zu den Thesen. Genau dies haben die Parteien im Vorfeld auch gemacht. Der Wahl-O-Mat vergleicht die Positionen der User mit denen der Parteien. Als „Ergebnis“ wird angezeigt, welche Partei mit Blick auf die Thesen und Positionen dem jeweiligen User am nächsten steht. Abgestuft nach dem Grad der Übereinstimmung werden die anderen im Wahl-O-Mat vertretenen Parteien aufgeführt. Am Ende besteht die Möglichkeit, die eigenen Positionen mit denen jeder einzelnen Partei im Detail zu vergleichen und Begründungen der Parteien für ihre Thesenantworten einzusehen.</p>
<p>
                              <strong>Thesen sind das Herzstück des Wahl-O-Mat</strong>
                            </p>
<p>Was einfach aussieht, ist durchaus kompliziert. Die Entwicklung der Thesen, das Herzstück des Wahl-O-Mat, findet in einem mehrstufigen Prozess statt. Daran beteiligt ist zum einen eine Redaktion, die sich aus Erst- und Zweitwähler/innen zusammensetzt. Zum anderen wird der Prozess der Thesenentwicklung von Experten aus politikwissenschaftlicher, mathematisch-statistischer und didaktischer Perspektive begleitet. Am Ende steht eine, auf der Grundlage von statistischen, inhaltlichen und redaktionellen Kriterien ermittelte Auswahl von rund 30 Thesen. Diese können freilich nur einen Teil der Themen abdecken, die im Wahlkampf eine Rolle spielen oder für den einzelnen von Relevanz sind.</p>
<p>Wir wissen anhand der Zugriffszahlen, dass der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl über 5,1 Millionen Mal komplett „durchgespielt“ wurde und dass vor den Landtagswahlen Zigtausende auf das Tool zurückgreifen. Aber was weiß man genaueres über diejenigen, die die Seite www.wahl-o-mat.de aufrufen und sich bis zum Ergebnis durchklicken? Wer sind die Nutzerinnen und Nutzer des Wahl-O-Mat? Warum nutzen sie das Tool? Welche Wirkung hat der Wahl-O-Mat?</p>
<p>
                              <strong>Die Ergebnisse der Wahl-O-Mat-Untersuchung</strong>
                            </p>
<p>Beim Bundestags-Wahl-O-Mat 2005 ist in Zusammenarbeit der Bundeszentrale für politische Bildung mit der Universität Düsseldorf ein Teil der Nutzer hierzu befragt worden, nachdem sie das Tool gespielt haben. Die Ergebnisse dieser repräsentativen<br />
                            <a href="http://www.wahl-o-mat.uni-duesseldorf.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Befragung</a> liefern spannende Erkenntnisse nicht nur zum Wahl-O-Mat, sondern generell zur „politischen“ Nutzung des Internet.</p>
<p>
                              <strong>Die Soziodemografie der Nutzer</strong>
                            </p>
<p>Drei Aspekte fallen auf, wenn man sich die Nutzergemeinde des Wahl-O-Mat anschaut. Zunächst einmal und wenig überraschend: Die Wahl-O-Mat-Nutzer sind vergleichsweise jung – zumindest wenn man sie mit der Gesamtbevölkerung vergleicht. Fast 40 Prozent der Nutzer sind jünger als 30, rund zehn Prozent jünger als 20 Jahre. Weiterhin fällt auf: Die Nutzer des Wahl-O-Mat sind relativ hoch formal gebildet: Rund zwei Drittel der Befragten haben Abitur oder einen Universitäts- bzw. Fachhochschulabschluss. Schließlich: Die Wahl-O-Mat-Nutzer sind politisch interessiert; das behaupten rund vier Fünftel von sich. Und dass sie mit anderen häufig über Politik zu diskutieren pflegen, sagen immerhin 70 Prozent. Allerdings ist der parteipolitische Organisationsgrad gering: Mitglied in einer Partei sind der Selbstauskunft zufolge rund sechs Prozent der Befragten. Alles in allem trifft der Wahl-O-Mat somit auf eine junge, formal überdurchschnittlich ausgebildete und politisch interessierte Zielgruppe. Was bewirkt der Wahl-O-Mat bei denen, die ihn nutzen? Auf jeden Fall stößt er Diskussionen an. Rund drei Viertel der User geben an, über das Ergebnis mit anderen reden zu wollen. Die Hälfte wird durch das Tool motiviert, sich weiter politisch zu informieren. Immerhin rund acht Prozent der Nutzer werden durch den Wahl-O-Mat überhaupt erst angeregt, zur Wahl zu gehen.</p>
<p>
                              <strong>Kein signifikanter Einfluss auf die Wahlentscheidung</strong>
                            </p>
<p>Einen signifikanten Einfluss auf die konkrete Wahlentscheidung hat der Wahl-O-Mat nicht. Nur wenige nehmen das Ergebnis zum Anlass, nochmals über ihre Wahlabsicht nachzudenken – was freilich nicht heißen muss, dass diese tatsächlich geändert wird. Dieser geringe Effekt hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass der Wahl-O-Mat bei rund 90 Prozent der parteipolitisch festgelegten User mit seiner Ergebnisanzeige ins erwartete politische Lager trifft. Vielmehr macht das Tool dort neugierig, wo die eigenen Positionen nicht mit denen der nahe stehenden Partei übereinstimmen. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht hierin die Hauptmotivation, die Wahl-O-Mat-Seite aufzurufen: den eigenen Standpunkt mit dem der favorisierten Partei zu vergleichen. Am Ende sagt überdies fast jede/r Zweite, dass der Wahl-O-Mat geholfen hat, Unterschiede zwischen den Parteien festzustellen.</p>
<p>Die Erfolgsgeschichte des Wahl-O-Mat dokumentiert: Es besteht ein merklicher Bedarf an überparteilichen Angeboten im Vorfeld von Wahlen, welche über die Positionen der einzelnen Parteien informieren sowie helfen programmatische Unterschiede zwischen den Parteien herauszuarbeiten. Das Internet bietet ein geeignetes Umfeld, in das solche Informationsangebote interaktiv eingepasst werden können. Unterhaltung und politische Aufklärung müssen sich nicht widersprechen – immerhin finden mehr als 90 Prozent der Befragten, dass der Wahl-O-Mat Spaß gemacht hat. Schließlich: Auch ein Vorwahlangebot, das nicht personalisiert, sondern die Themen und die politischen Sachfragen in den Vordergrund stellt, findet reichlich Nachfrage. Das stimmt hoffnungsfroh in Zeiten, in denen die politische Auseinandersetzung von vielen Seiten gerne und oft auf ein „er/sie oder ich“ reduziert wird.</p>
<p>
                              <strong>Der Autor des Textes, Stefan Marschall, ist derzeit am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen tätig.</strong><br />
                              
                            </p>
<p>
                              <strong>Weiterführende Links:</strong>
                            </p>
<ul>
<li>
                                <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl2002/wahltools.shtml"><br />
                                  <strong>Was soll ich nur wählen? &#8211; Wahl-O-Mat &amp; Co.</strong><br />
                                </a>
                              </li>
<li>
                                <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/schweiz.shtml"><br />
                                  <strong>Wahl-O-Mat in der Schweiz</strong><br />
                                </a>
                              </li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kand-O-Mat Nutzer wählen eindeutiges Kabinett</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/neuwahlen-zum-bundestag-2005/kand-o-mat_neuabschluss-shtml-2758/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidat]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kand-O-Mat]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
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		<category><![CDATA[Meinungsumfrage]]></category>
		<category><![CDATA[politik-digital.de]]></category>
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					<description><![CDATA[
                              Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden. Und zwar deutlich. Im Kabinetts-Kand-O-Mat haben die Nutzer ihre Stimmen abgegeben und das neue Regierungskabinett für die 16. Wahlperiode des Deutschen Bundestages zusammengestellt. Mit über 120.000 Bewertungen war der Kabinetts-Kand-O-Mat in einer Laufzeit von nur einem Monat noch erfolgreicher als sein Vorläufer, der politik-digital.de Kand-O-Mat der Präsidentschaftswahlen in den USA.
                            ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
                              <strong>Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden. Und zwar deutlich. Im Kabinetts-Kand-O-Mat haben die Nutzer ihre Stimmen abgegeben und das neue Regierungskabinett für die 16. Wahlperiode des Deutschen Bundestages zusammengestellt. Mit über 120.000 Bewertungen war der Kabinetts-Kand-O-Mat in einer Laufzeit von nur einem Monat noch erfolgreicher als sein Vorläufer, der politik-digital.de Kand-O-Mat der Präsidentschaftswahlen in den USA.</strong>
                            </p>
<p><!--break--></p>
<p>Geht es nach den Nutzern der Seite, besteht das neue Regierungs-kabinett aus klar aus einer Uniosgeführten Mannschaft: Ursula von der Leyen (CDU) als Bundesministerin für Familie, Christian Wulff (CDU) als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Peter Müller (CDU) als Bundesminister für Wirtschaft, Arbeit/Soziales und Infrastruktur, Wolfgang Bosbach (CDU) als Bundesminister der Justiz oder Bundesminister für Verbraucherschutz und Dieter Althaus (CDU) als Bundesminister für den Aufbau Ost oder als Bundesminister für Verkehr. Keine Chance, in das neue Regierungskabinett zu kommen, haben Ursula Schmidt (SPD), Brigittte Zypries (SPD) und Hans Eichel (SPD).</p>
<p>Diese Ergebnisse spiegeln sich auch in der Parteiensympathie wieder: Mit dem parteilosen Paul Kirchhof kommt es eindeutig zu einer schwarz-gelben Regierungskoalition, wenn es nach der Verteilung der Sympathien der Nutzer der Seite geht. Das Schlusslicht bilden SPD und Bündnis’90/Die Grünen.</p>
<p>Wie die Nutzer über die Parteien abgestimmt haben können Sie folgender Darstellung entnehmen:</p>
<p>
                              <img decoding="async" height="252" src="abschluss/parteiengesamt.jpg" width="307" alt="" />
                            </p>
<p>Das Abstimmungsverhalten der Websitenutzer über die einzelnen Kandidaten finden Sie hier:</p>
<p>
                              <img decoding="async" height="481" src="abschluss/kandidaten11.jpg" width="392" alt="" />
                            </p>
<p>
                              <img decoding="async" height="375" src="abschluss/kandidaten22.jpg" width="392" alt="" />
                            </p>
<p>
                              <img decoding="async" height="431" src="abschluss/kandidaten33.jpg" width="392" alt="" />
                            </p></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>&#8220;Kand-O-Mat&#8221;: Die Gewinner stehen fest!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Europäisches Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidat]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Kand-O-Mat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Hohe Beteiligung großer Erfolg – gewonnen haben die Grünen und die PDS - Union und SPD auf hinteren Plätzen. Kand-O-Mat macht weiter mit den 99 gewählten Europa-Abgeordneten.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Hohe Beteiligung großer Erfolg – gewonnen haben die Grünen und die PDS &#8211; Union und SPD auf hinteren Plätzen. Kand-O-Mat macht weiter mit den 99 gewählten Europa-Abgeordneten.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
Die sympathischste Kandidatin im Europa-Wahlkampf ist Wenke Christoph (PDS). Auf Platz zwei und drei folgen Benjamin von der Ahe und Stefanie Hähnlein, beide Bündnis 90/Die Grünen. Die zwischenzeitlich führende Silvana Koch-Mehrin (FDP) folgt knapp geschlagen auf Platz vier. Das ist das Ergebnis des interaktiven Online-Spiels Kand-O-Mat, das politik-digital.de im Europa-Wahlkampf angeboten hatte, um die Kandidaten zur Europawahl bekannter zu machen. (Die Ergebnisse im Überblick)
</p>
<p>
<b><br />
Charmanteste Partei Deutschlands</b>
</p>
<p>
Die Kandidaten der Grünen wurden durchschnittlich als am &quot;charmantesten&quot; bewertet. Die Union landete hinter der SPD auf den beiden letzten Plätzen. In den sechs Wochen vor der Wahl wurden mehr als 900.000 Abstimmungen gezählt. &quot;Kand-O-Mat: frappant oder charmant?&quot; ließ eine Bewertung der Wahlkampf-Fotos von 109 Kandidaten im Internet zu.
</p>
<p>
<b><br />
Erfolg bewirkt Fortsetzung des Kand-O-Mat</b>
</p>
<p>
Die hohe Zahl der Abstimmungen ist ein großer Erfolg für das erstmalig in Deutschland eingesetzte Klickspiel. Auch wenn die Wahlbeteilung in Deutschland gering war, der Kand-O-Mat ist auf großes Interesse bei den Internetnutzer gestoßen und hat damit seine Aufgabe erfüllt. &quot;Die hohe Beteiligung vor der Wahl zeigt, dass es neue Formen der Politikvermittlung braucht, die vielleicht nicht ganz bierernst sind, aber dennoch ein Angebot der politischen Bildung enthalten. Deshalb schließen wir unsere virtuellen Wahllokale nicht, sondern öffnen einfach eine neue Runde mit den nun gewählten Volksvertretern&quot;, erklärt Christoph Dowe, Geschäftsführer von pol-di.net e.V., dem Trägerverein von politik-digital.de zur Fortführung des Kand-O-Mat.
</p>
<p>
<b><br />
Top 10: Frauen erfolgreich</b>
</p>
<p>
Von den „Top 10“ der Kandidaten sind sechs Frauen, alle von den Grünen, PDS oder FDP. Keine Kandidatin oder Kandidat der großen Parteien schaffte es unter die charmantesten Zehn. Zwei SPD-Frauen führen mit Platz 11 und 12 die Phalanx der SPD-Kandidaten an. Bei der Union führt ebenfalls eine Frau die Riege der Kandidaten an – Platz 17. Der charmanteste Union-Mann liegt mit einem Durchschnittswert von 3.43 auf Platz 32. Der unabhängige Kandidat Wolfgang Theophil errang einen beachtlichen fünften Platz.
</p>
<p>
<b><br />
Aussehen macht Erfolgreich?</b>
</p>
<p>
Auf einer Skala von 1 bis 10 („sehr charmant“) konnten die Bilder der Kandidaten bewertet werden. Auffallend ist der geringe Durchschnittswert der Union (unter 3) und der SPD (3.29). Ein Denkzettel für die großen Volksparteien? Allerdings konnte keine Partei die Fünf-Punkte-Hürde meistern.
</p>
<p>
Nur die ersten vier von 109 bewertbaren Kandidaten kamen bei dem Klickspiel auf mehr als die Hälfte der maximal möglichen Punktezahl. „Entscheiden Bärte die Europawahl?“, hatte Spiegel Online in einem Artikel über den Kand-O-Mat gefragt. Der reale Erfolg der Union bei der Europawahl widerspricht der These. Damit wird unsere Annahme bestätigt, dass die Wähler mündig genug sind, um sich bei ihrer Wahlentscheidung von Inhalten, und nicht vom Aussehen leiten zu lassen.
</p>
<p>
Das Kand-O-Mat Führungstrio schaffte nicht den Sprung ins Straßburger Parlament. Eine gute Platzierung im Kand-O-Mat war aber für Silvana Koch-Mehrin (FDP), Angelika Niebler (CSU) oder für Metchild Rothe (SPD) ein Gradmesser für den Wahlerfolg.
</p>
<p>
Es geht weiter: Vorstellung der Volksvertreter<br />
Der Kand-O-Mat bietet jetzt die neuen Europa-Abgeordneten zum Kennenlernen an. Wir freuen uns, wenn wieder viele Internetnutzer den Kand-O-Mat besuchen und ihre Volksvertreter kritisch unter die Lupe nehmen.
</p>
<p>
Der Autor Clemens Lerche ist Redaktionsleiter bei politik-digital.de
</p>
<p>
Hinweis: Über europapolitische Themen berichtet engagiert und kompetent das Partnerangebot von politik-digital.de:
</p>
<p>
www.europa-digital.de</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wahl-O-Mat in der Schweiz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-schweiz-shtml-3063/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rneun]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahl-O-Mat]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Vorfeld der Wahlen in der Schweiz wird erstmalig eine Online-Wahlhilfe angeboten. Vorbild ist der Wahl-O-Mat, der nach einem Gastauftritt bei Harald Schmidt in Deutschland Berühmtheit erlangte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld der Wahlen in der Schweiz wird erstmalig eine Online-Wahlhilfe angeboten. Vorbild ist der Wahl-O-Mat, der nach einem Gastauftritt bei Harald Schmidt in Deutschland Berühmtheit erlangte.<!--break--><br />
                    </p>
<p>Am 19. Oktober 2003 finden zum 47. Mal Wahlen in der Schweiz statt. Gewählt werden in 26 Kantonen 200 Nationalräte und in einer Mehrzahl von Kantonen zusätzlich die Ständevertreter.</p>
<p>Erstmalig wird eine Online-Wahlhilfe in der Schweiz in drei Sprachen angeboten. Unter der Schirmherrschaft von Prof. Peter Glotz, Universität St. Gallen, wurde die<br />
                    <a href="http://www.politarena.ch">politarena.ch</a> von der Schweizer<br />
                    <a href="http://www.coopzeitung.ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Coop-Presse</a> in Kooperation mit mehreren Partnerngestartet. Damit die Wahlentscheidung nicht erst in der Wahlkabine fällt, kann der Bürger sich online über die unterschiedlichen Parteipositionen informieren. Am Ende erhält der Nutzer seine persönliche Wahlberatung: Die Angabe der Partei, mit der die größte Übereinstimmung herrscht.</p>
<p>Erfolgreiche Vorbilder der politarena.ch sind der<br />
                    <a href="http://www.wahlomat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a> in Deutschland oder der<br />
                    <a href="http://www.votingindicator.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">StemWijzer</a> in Holland. Der zur deutschen Bundestagswahl 2002 eingesetzte Wahl-O-Mat wurde nach einem Gastauftritt bei Harald Schmidt zum Renner des virtuellen Wahlkampfgeschehens. Dieser Erfolg hat offensichtlich so viel Eindruck gemacht, dass das Konzept nach<br />
                    <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/oewahl5.shtml">Österreich</a> nun auch in der Schweiz seine Fortsetzung findet.</p>
<p>Bereits im Dezember letzten Jahres haben die Verantwortlichen der politiarena die politischen Problemfelder der nächsten Legislaturperiode mit der Bundeskanzlei in Bern diskutiert und daraufhin über 40 Thesen zu den erwarteten politischen Auseinandersetzungen aufgestellt. Im Februar 2003 wurde die Liste den im schweizerischen Parlament sitzenden<br />
                    <a href="http://www.parlament.ch/homepage/ra-raete/ra-nr-nationalrat/ra-nr-sitzordnung.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien</a> zu geschickt. Sie wurden gebeten, die Thesen entsprechend der Parteihaltung mit &#8220;Stimme zu&#8221;, &#8220;Stimme nicht zu &#8221; oder &#8220;Neutral&#8221; zu bewerten.</p>
<p>Auf Grundlage der ausgefüllten Listen hat die Redaktion der politarena.ch im Juni 2003 eine endgültige Auswahl von 27 Thesen getroffen, die nun den Nutzern von politarena.ch zur Abstimmung vorgelegt werden. Nach der Abstimmung erfährt jeder Nutzer unmittelbar, in welcher Partei seine persönlichen Einschätzungen am ehesten Unterstützung finden. Zwei Wochen vor den Wahlen wurde politarena bereits 112.000 mal abgerufen.</p>
<p>Robert Neun ist Projektleiter der politikarena.ch und Redakteur von<br />
                    <a href="http://www.politik-digital.ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.ch</a>.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 16.10.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
<p>
                      <strong>Weiterführende Artikel:</strong><br />
                      
                    </p>
<ul>
<li>
                      <a href="http://www.europa-digital.de/laender/ch/nat_pol/wahl03eu.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Schweiz wählt – aber Europa bleibt außen vor</a> (www.europa-digital.de)</li>
<li>
                        <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/oewahl5.shtml">Wahl-O-Mat und Wahlbörsen</a>
                      </li>
<li>
                        <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/oesi.shtml">Virtuelle Wahlkabine</a>
                      </li>
</ul>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Virtuelle Wahlkabine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alederer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 28. September wählen zwei österreichische Bundesländer neue Landtage. Erstmals auf Länderebene werden virtuelle Entscheidungshilfen im Internet eingesetzt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28. September wählen zwei österreichische Bundesländer neue Landtage. Erstmals auf Länderebene werden virtuelle Entscheidungshilfen im Internet eingesetzt.<!--break-->
                    </p>
<p>Der politische Herbst wird heiß. 3 Bundesländer im deutschsprachigen Süden wählen neue Landtage. Die Landtagswahlen in Tirol und Oberösterreich werden am 28. September unser südliches Nachbarland beschäftigen. Bayern wählt am 21. September. Die Kampagnen der Parteien laufen bereits auf Hochtouren und auch das Internet wird von den Parteien wieder intensiv genutzt.</p>
<p>
                    <strong>Politische Bildung auf Landesebene</strong><br />
                    <br />Aber auch die politische Netzöffentlichkeit hat reagiert. In Tirol und Oberösterreich gibt es, wie zuletzt bei den Nationalratswahlen im Herbst, wieder diverse Angebote im Netz, wie die virtuelle Wahlentscheidungshilfe „<br />
                    <a href="http://www.wahlkabine.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkabine</a>“ für die Landtagswahlen in Oberösterreich und Tirol sowie eine<br />
                    <a href="http://wahlboerse.tirol.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbörse</a>, die für den tiroler Wahlgang das Ergebnis prognostizieren soll. Die Wahlkabine wird organisiert vom Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Abteilung Politische Bildung (<br />
                    <a href="http://polbil.uibk.ac.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IFF</a>) unter der Leitung von<br />
                    <a href="http://ulgpolbil.uibk.ac.at/per/fipe.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Peter Filzmaier</a> und dem<br />
                    <a href="http://www.t0.or.at/t0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut für neue Kulturtechnologien Public Netbase t0</a>. Die Wahlbörse ist eine Kooperation der Tiroler Tageszeitung mit dem IFF.</p>
<p>
                      <a href="http://wahlboerse.tirol.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                        <img decoding="async" height="168" alt="Wahlbörse" src="/egovernment/international/wahlboerse.jpg" width="220" align="left" border="0" /><br />
                      </a><br />
                      <a href="http://www.wahlkabine.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                        <img decoding="async" height="167" alt="Wahlkabine" src="/egovernment/international/wahlkabine.jpg" width="149" border="0" /><br />
                      </a>
                    </p>
<p>
                    <strong>Wahlkabine Oberösterreich</strong><br />
                    <br />Die Geschichte virtueller Wahlentscheidungshilfen geht zurück bis zum<br />
                    <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/oewahl5.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationalratswahlkampf 2002</a>, bei dem das IFF mit Partnern das erste derartige Projekt in Österreich startete. Die aktuellen Neuauflagen für die beiden Landtagswahlen sind in Österreich wieder eine Pionierleistung, weil es derartige Projekte auf Länderebene vorher noch nicht gab. Die Themen der Wahlkabine sind an die speziellen Umstände der Länderwahlen angepasst: Mehr noch als bei der Wahlkabine zur Nationalratswahl, geht es diesmal um konkrete, vor allem regionale Sachthemen. So wird man beim Durchlaufen der 25 Fragen beispielsweise gefragt: „Soll sich Tirol noch einmal für die Olympischen Winterspiele bewerben?“ „Soll Kunst, die die Hand beißt, von der Sie gefördert wird, weiterhin Fördermittel des Bundeslandes Oberösterreich erhalten?“</p>
<p>Die Idee hinter Tools wie der Wahlkabine ist, die Nähe oder Distanz der Einstellungen des Bürgers zu den Linien der einzelnen Parteien zu messen. Dem Wähler soll dadurch die Chance gegeben werden, sich über die Positionen der Parteien zu den wichtigsten Sachthemen zu informieren und sie mit seinen eigenen Einstellungen zu vergleichen. Der Wert für die politische Bildungsarbeit liegt neben der Information des Wählers über die Themen vor allem im Schaffen des Themenbewusstseins. Daraus folgt, dass Kompetenzen und politische Handlungs- und Gestaltungsspielräume von Länderregierungen aufgezeigt werden.</p>
<p>
                    <strong>Hohe Qualitätsstandards</strong><br />
                    <br />Bei der aktuellen Neuauflage wurde das Redaktionsteam, das für die Frageformulierung, das Erheben der Parteipositionen sowie deren Auswertung verantwortlich war, um einen wichtigen Kompetenzbereich erweitert: neben Politikwissenschaftlern waren auch Politikjournalisten eingeladen, ihre Kompetenz bei der Themenaufbereitung und der unmissverständlichen Formulierung der Fragen einzubringen.</p>
<p>Die aktuellen Wahlkabinen erfüllen, wie zuletzt auch schon die Wahlkabine bei der Nationalratswahl, die von den Initiatoren aufgestellten Qualitätskriterien von virtuellen Entscheidungshilfen. Demnach müssen der Transparenz wegen die Recherchequellen der Standpunkte der Parteien offen gelegt werden sowie die Methodik wissenschaftlich fundiert sein. Bei der Wahlkabine ist die Methodik, nach der die Antworten des Users mit den Positionen der Parteien verglichen werden, in einem eigenen Dokument nachzulesen.</p>
<p>Diese ersten beiden Wahlkabinen auf Länderebene sollen aber nicht die letzten gewesen sein. Wie Prof. Filzmaier bestätigt, gibt es sowohl Pläne als auch schon konkrete Vorgespräche zu Wahlkabinen für die beiden Landtagswahlen in Salzburg und Kärnten, die im Frühjahr 2004 stattfinden werden. Aber auch andere Verwendungsmöglichkeiten des Tools als Instrument der politischen Bildung über Wahlkämpfe hinaus sind angedacht, z.B. wahlkampfunabhängig als Vergleich zwischen Bürger- und Parteimeinung zu aktuellen Politikthemen auf Gemeindeebene oder zur Sachinformation und dem Schaffen von Themenbewusstsein in bestimmten Gruppen, z.B. bei Jugendlichen.</p>
<p>
                    <a href="http://wahlboerse.tirol.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                      <strong>http://wahlboerse.tirol.com</strong><br />
                    </a><br />
                    <br />Gemeinsam mit der Tiroler Tageszeitung startet das IFF zur Tirolwahl auch eine Wahlbörse zur Prognose des Wahlergebnisses. Der Vergleich mit Wahlbörsen auf Bundesebene zeigt Vor- und Nachteile des regionalen „Parteienmarktes“: Während Wahlbörsen auf Bundesebene des Öfteren dem Vorwurf ausgesetzt sind, sie würden nur die Ergebnisse der beinahe täglich veröffentlichten Meinungsumfragen widerspiegeln, lässt Prof. Filzmaier das in diesem Fall nicht gelten: „Während Landtagswahlkämpfen werden überhaupt nur eine Hand voll Umfragen veröffentlicht. Das kann keinen entscheidenden und durchgehenden Einfluss auf das Händlerverhalten haben.“ Ein problematischer Aspekt ist, dass bei Wahlbörsen zu Wahlen in Bundesländern die Gefahr von externen Händlern, also Teilnehmern, die in einem anderen Bundesland leben, groß ist. Denn das Prinzip, nach dem Wahlbörsen funktionieren, geht davon aus, dass den Teilnehmern alle Informationen über den Wahlkampf zur Verfügung stehen. Während aber bei einer Nationalratswahl der Wahlkampf im ganzen Bundesgebiet thematisiert wird, wissen z.B. Wiener über einen tiroler Wahlkampf nicht Bescheid und können damit die Ergebnisse verzerren.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 17.9.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Rettet die Wahlprogramme &#8211; Wählerinformationssystem zur Landtagswahl in Bayern 2003 im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/rettet-die-wahlprogramme-waehlerinformationssystem-zur-landtagswahl-in-bayern-2003-im-netz-2947/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/rettet-die-wahlprogramme-waehlerinformationssystem-zur-landtagswahl-in-bayern-2003-im-netz-2947/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mdiermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/rettet-die-wahlprogramme-waehlerinformationssystem-zur-landtagswahl-in-bayern-2003-im-netz-2947/</guid>

					<description><![CDATA[Der Onlinedienst 
<a href="http://www.waehlerinformationssystem.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WIS</a> bietet eine strukturierte Gegenüberstellung der Wahlprogramme von CSU, SPD, B’90/Grüne und FDP in Originaltexten an. Die informative Wiedergabe soll meinungsbildend auf den Wähler wirken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Onlinedienst<br />
<a href="http://www.waehlerinformationssystem.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WIS</a> bietet eine strukturierte Gegenüberstellung der Wahlprogramme von CSU, SPD, B’90/Grüne und FDP in Originaltexten an. Die informative Wiedergabe soll meinungsbildend auf den Wähler wirken.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Wahlprogramme sind besser als ihr Ruf. Viele Bürger sind der Ansicht, dass die Programme, in denen die Parteien ihre Pläne und Absichten darlegen, die sie im Falle einer Regierungsübernahme oder -beteiligung realisieren wollen, nur Schall und Rauch sind – Propaganda, aus der keine Rückschlüsse auf späteres Handeln gezogen werden können. Andere meinen, Wahlprogramme seien vor allem ein Ort ideologisch überhöhter Scheingefechte ohne Beziehung zum realen politischen Geschehen.<br />
<br />
Diese Vermutung ist falsch, denn politikwissenschaftliche Untersuchungen haben für Deutschland, aber auch für andere Länder gezeigt, dass die Parteien ihre Programminhalte sogar häufig realisieren. Wahlprogramme bieten also durchaus eine verlässliche Informationsquelle.
</p>
<p>
Das Lesen ist allerdings harte Arbeit, denn ein durchschnittliches Wahlprogramm der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien umfasst schon mal an die hundert Seiten. Dabei sind zwar nicht für jeden Wähler alle Themen von Interesse, aber auch bei spezifischen Anliegen müsste man die kompletten Programme durchforsten, um herauszufinden, was die Parteien im Angebot haben. Weil dafür oft die Zeit fehlt, kann es nicht verwundern, dass die Kenntnisse der Wähler über die Inhalte von Wahlprogrammen zumeist bescheiden sind.
</p>
<p>
<br />
<b>www.waehlerinformationssystem.de &#8211; von Duisburger Studierenden entwickelt</b><br />
<br />
An dieser Stelle setzt das interaktive, online-verfügbare<br />
<a href="http://www.waehlerinformationssystem.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wählerinformationssystem (WIS)</a> an. Als Informationsangebot zur bayerischen Landtagswahl am 21. September 2003 konzipiert, ermöglicht es auf Grundlage einer Datenbank gezielte Recherchen in den Wahlprogrammen der CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP. WIS wurde von 15 Studierenden des Studiengangs Angewandte Kommunikations- und Medienwissenschaft (KOMMEDIA) an der Universität Duisburg-Essen im Rahmen eines interdisziplinären Projekts im Sommersemester 2003, in der unter der Leitung des Parteienforschers Prof. Dr. Rüdiger Schmitt-Beck politikwissenschaftliche und informationstechnische Kompetenzen zusammengebracht und praktisch nutzbar gemacht wurden – entwickelt.
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<b>Wahlprogramme der „vier bundespolitisch wichtigsten Parteien“</b><br />
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Die Wahlprogramme der „bundespolitisch wichtigsten Parteien“, die auch um Sitze im bayerischen Landtag konkurrieren &#8211; CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie die seit 1990 nicht mehr im Landtag vertretene FDP- wurden einer inhaltlichen Klassifikation unterzogen, in allgemeine Politikbereiche und spezifischere Politikfelder unterteilt und in eine Datenbank eingepflegt. Dabei wurden keinerlei Änderungen am Originaltext vorgenommen. Arbeitsökonomischen Gründen ist es geschuldet, dass nur die Wahlprogramme der vier bundespolitisch relevantesten Parteien durch WIS zur Verfügung gestellt werden. Demokratietheoretisch angemessener wäre es, das Angebot auf die Wahlprogramme sämtlicher Parteien und Vereinigungen auszuweiten, die sich an der bayerischen Landtagswahl beteiligen. Dies war im Rahmen des einsemestrigen studentischen Projektes auf Grund begrenzter zeitlicher Ressourcen nicht möglich.
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<b>Benutzerfreundliche Recherche, Gegenüberstellung und Volltextsuche</b><br />
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Über eine Selektion nach Parteien, Politikbereichen und Politikfeldern kann der User direkt zu den gewünschten Textpassagen aus den Wahlprogrammen gelangen. Für 10 Politikbereiche mit insgesamt 58 Politikfeldern kann so per Mausklick in kürzester Zeit ermittelt werden, welche Positionen in den Wahlprogrammen vertreten werden. Auch die Gegenüberstellung der Positionen von zwei, drei oder allen vier Parteien zu einem bestimmten Politikfeld ist online möglich. Es bestehen außerdem die Möglichkeiten einer Freitextsuche in allen vier Wahlprogrammen oder des Download der Orginal-Programme.
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<b>Wissenschaftliche Hintergrundinformationen zum Thema Wahlprogramme</b><br />
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Als Ergänzung zur Recherche in den aktuellen Programmen bietet WIS außerdem Einblicke in die politikwissenschaftliche Forschung des Themas „Wahlprogramme“ und ihren Stellenwert in der repräsentativen Demokratie. Von den TeilnehmerInnen des Praxisprojektes verfasste Essays erörtern Unterschiede in Wahlprogrammen der deutschen Parteien, Faktoren, die Parteien zu Programmänderungen veranlassen, sowie das Ausmaß, in dem Wähler die Inhalte von Wahlprogrammen überhaupt zur Kenntnis nehmen. Weitere Aufsätze beschäftigen sich mit Wahrnehmungen und Bewertungen der Parteien und Programme durch Wähler, dem Stellenwert von politischen Sachfragen und Problemen für das Wählerverhalten oder erörtern die Frage, ob sich das Handeln von Parteien nach ihren programmatischen Versprechungen richtet und inwieweit sich Wahlprogramme somit zur Prognose des politischen Handelns der Parteien nach der Wahl eignen.
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<b>Kein zweiter Wahl-O-Mat</b><br />
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Wenn für immer mehr Menschen Politik immer weniger fassbar und politische Zusammenhänge immer weniger greifbar werden, haben informationsverdichtende Angebote Hochkonjunktur. Das hat nicht zuletzt der bahnbrechende Erfolg der Seite<br />
<a href="http://www.wahlomat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wahlomat.de</a> im Bundestagswahlkampf 2002 gezeigt. Die Idee dazu stammt aus den Niederlanden und ist im Grunde genial: Mit wenigen Mausklicks kann der Internetnutzer herausfinden, welche Partei er wählen sollte. Ermittelt wurde diese Empfehlung auf der Basis von aktuellen 25 Streitfragen, die zuvor den Bundesgeschäftsstellen der fünf im Bundestag vertretenen Parteien zur Beantwortung vorgelegt wurden. Der Wahlomat hat damit eine politisch-mediale Marktlücke gefüllt. Seine Dienste wurden auf Grund der kurzen und unkomplizierten Verfahrensweise von einer großen Öffentlichkeit in Anspruch genommen. Das ist weit mehr, als die meisten politischen Portale erreichen, und der Studierendengruppe aus Berlin und ihren wirtschaftlichen Unterstützern kann man dazu nur gratulieren.
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Wie viele Benutzer aber tatsächlich am Wahltag entsprechend ihrer Empfehlung entschieden haben, ist gleichwohl nicht bekannt. Auch gibt es keine Erkenntnisse darüber, ob User ihre Wahlentscheidung tatsächlich verändert haben, oder ob potentielle Nichtwähler auf Grund der Wahlomat-Empfehlung doch an der Wahl teilnahmen. Der Wahlomat konnte zwar helfen, die Beurteilung von Politikzielen durch User einzuschätzen, eine Wahlentscheidung wird aber letzten Endes auch von der Parteienpräferenz, dem sozialen Umfeld oder der Wahrnehmung von Kandidaten beeinflusst. Diese Einflüsse blieben bei der Empfehlung des Wahlomaten unberücksichtigt. Stattdessen wurde auf der Basis von 25 Antworten die Wahl einer Partei empfohlen – populärwissenschaftlich hervorragend, politikwissenschaftlich zumindest hinterfragungswürdig.
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Das Wählerinformationssystem setzt an einer anderen Stelle an und ist insofern nicht in Konkurrenz zum Wahlomaten zu sehen: WIS holt Wahlprogramme &#8211; die von Parteitagen verabschiedeten Fahrpläne für die Zeit nach der Wahl &#8211; aus den staubigen Kellern der Wahlkreisbüros und präsentiert sie im Internet einer interessierten Öffentlichkeit. Über verschiedene Selektionen wird dem Nutzer die Lektüre der Programme deutlich erleichtert. Dabei gibt es weder eine starre Frage-Antwort-Navigation – allein der User bestimmt, was er als nächstes wissen will – noch eine Empfehlung, welche Partei zu wählen ist. Dem User wird zugemutet, selbst zu lesen, zu vergleichen und zu bewerten. Das ist gewiss umständlicher, als 25 Fragen mit „Ja“, „Nein“ oder „Enthaltung“ zu antworten. Aber im Gegensatz zum Wahlomat ist eine so gebildete oder gestärkte Meinung von eigenen, individuellen Schwerpunktsetzungen geprägt.
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<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 3.9.2003
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<!-- Content Ende --></p>
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		<title>Wahl-O-Mat und Wahlbörsen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Harald Schmidts Beitrag zur politischen Bildung und seine Folgen in Österreich. Gleich mehrere Wahl-O-Maten streiten um die Gunst der Wähler. Gleiches gilt für Wahlbörsen als Prognoseinstrument. Doch wo liegt die Grenze zwischen Sinn und Unsinn solcher Techniken?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Harald Schmidts Beitrag zur politischen Bildung und seine Folgen in Österreich. Gleich mehrere Wahl-O-Maten streiten um die Gunst der Wähler. Gleiches gilt für Wahlbörsen als Prognoseinstrument. Doch wo liegt die Grenze zwischen Sinn und Unsinn solcher Techniken?<!--break--></p>
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Der Wahlkampf im Internet war bis zum Beginn der „heißen Wahlkampfphase“, zu der die Parteien ihre Websites relaunchten und damit den Wahlkampf im Netz belebten, vom überraschenden virtuellen Wahlkampfschlager der vorangegangenen deutschen Wahl geprägt: dem virtuellen Wahlentscheidungshelfer, allias „Wahl-O-Mat“. Erstmals 1999 konzipiert vom niederländischen<br />
<a href="http://www.stemwijzer.nl/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instituut voor Publiek en Politiek</a> wurde der zur deutschen Bundestagswahl von<br />
<a href="http://www.diewahlgang.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Wahlgang</a> realisierte<br />
<a href="http://www.wahlomat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a> nach einem Gastauftritt bei Harald Schmidt zum Renner des virtuellen Wahlkampfgeschehens. Bis zum Wahltag konnte der Entscheidungshelfer 2.269.756 Mal die politische Präferenz der User bekannt geben.
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Dieser Erfolg hat in Österreich offensichtlich so viel Eindruck gemacht, dass das Konzept hierzulande gleich sechsmal kopiert wurde: zwei unabhängige Projekte, die „Wahlkabine“ (www.wahlkabine.at) und der „<br />
<a href="http://www.stimmzettel.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stimmzettel</a>“ standen vier Wahlentscheidungshilfen von Medien gegenüber: dem innovativ „<br />
<a href="http://www.krone.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Meter</a>“ genannten Automaten der Kronen Zeitung, der „Wahlmaschine“ der<br />
<a href="http://www.news.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zeitschrift News</a>, dem Ö3- Entscheidungshelfer des gleichnamigen<br />
<a href="http://www.oe3.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ORF- Radiosenders</a> und dem guten, alten „Wahl-O-Maten“ der<br />
<a href="http://www.kleinezeitung.at/kleine.taf?_pg=News_Specials&amp;_which=wahlen2002&amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kleinen Zeitung</a>.<br />
<br />
Die österreichische Pioniersehre kommt der Wahlkabine zu. Das von mehreren österreichischen Institutionen zur Bildung und politischen Aufklärung realisierte Projekt ist das erste dieser Art im Alpenland. Die Wahlkabine wies bis vier Tage vor der Wahl 398.058 abgeschlossene Beratungsvorgänge auf. Das ist nur natürlich nur ein Bruchteil des deutschen „Wahl-O-Mat“-Ergebnisses, wenn man allerdings die Bevölkerungszahl Österreichs, die ein Zehntel der Deutschen beträgt, mitdenkt, sowie auch den nur acht Wochen dauernden Wahlkampf und die fehlende TV-Promotion durch Harald Schmidt, dann ist das ein äußerst erfolgreiches Ergebnis. Dazu kommen noch die Nutzungszahlen der fünf anderen Entscheidungshelfer, was die Idee des „Wahl-O-Maten“ noch mehr ehrt.
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<b>Sinn und Zweck</b><br />
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<a href="http://polbil.uibk.ac.at%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Peter Filzmaier</a> vom Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, einem der Veranstalter der Wahlkabine, betont, dass das Projekt ein Beitrag zur politischen Bildung sein soll und kein Pseudo-Prognoseinstrument. Die fünf Projektklone der Medien sieht er durchwegs positiv, da diese der Idee der politischen Bildung zugute kämen. Eine Chance für die Zukunft sieht er in der Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Wissenschaftlern, die dieses Mal noch nicht möglich gewesen sei. Eine solche Kooperation würde von der wissenschaftlichen Kompetenz beim Methodendesign wie auch von der Themenkompetenz der Journalisten profitieren.
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Gibt es zu viele „Wahl-O-Maten“ in Österreich? Welchen soll man benutzen? Für das Konzept sieht Filzmaier Zukunft in Österreich. Er selbst plant für die Landtagswahlen in Tirol im nächsten Frühjahr wieder einen virtuellen Wahlhelfer ins Netz zu stellen. Er stellt zwei wichtige Qualitätskriterien auf: Erstens muss die Methodik wissenschaftlich fundiert sein und zweitens muss die Auswertung transparent sein.<br />
<br />
Konsequenterweise bietet die Wahlkabine ein Textdokument zum Download an, das nicht nur den Prozess der Antwortgenerierung bei den Parteien, die anschließende Fragenauswahl und Gewichtung für die Auswertung darstellt, sondern das auch Einblick in die mathematischen Tiefen des Automaten gibt. Wen es interessiert, der kann dort die Formeln, die zur Auswertung verwendet werden, nachlesen.<br />
<br />
Was Filzmaier kritisiert sind Entscheidungshelfer, die als Pseudo-Prognoseinstrument präsentiert werden, wie die „Wahl-Maschine“ der Zeitschrift News. Am Ende des Test werden zwei Statistiken präsentiert, die aus den Ergebnissen aller gemachter Test zusammengestellt sind: „So wichtig sind Österreich die Themen“ und „Die Partei- Präferenzen Österreichs“. Diese Statistiken würden eine Repräsentativität vortäuschen, die sie in Wirklichkeit nicht besäßen. Die Statistiken würden lediglich Scheinergebnisse produzieren, die absolut unseriös sind. Auch sei dieses Konzept überhaupt nicht der politischen Bildung dienlich.
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<b>Wahlbörsen- Politik am Markt</b><br />
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Das zweite Format, dass die Netzöffentlichkeit zur Nationalratswahl beherrscht, sind die Wahlbörsen. Fünf Stück davon haben es diesmal ins Netz geschafft:<br />
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die<br />
<a href="http://www.wahlboerse.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbörse.at</a> der Tageszeitung Kurier und des Wochenmagazins Profil, die Presse-Wahlbörse der gleichnamigen<br />
<a href="http://www.bdf-web.com/presse/presse_feature#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">konservativen Tageszeitung</a>, der Koalitionsmarkt (http://wahlboerse.uibk.ac.at) der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, die alle drei auch die Presse-Wahlbörse wissenschaftlich betreuen, die Wahlbörse der<br />
<a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/if_bnews/frame2.shtml?/cgi-bin/trading/trading_start.pl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tageszeitung Wirtschaftsblatt</a> und „<br />
<a href="http://derstandard.at/MetaAdServer/werbung.asp?rt=cp/newsroom/politik/innenpolitik/wahlen/e-lection" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-lection</a>“ der liberalen Tageszeitung Der Standard.
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Alle Wahlbörsen haben gemeinsam, dass sie keine Echtgeldbörsen sind. Bei keiner dieser Börsensimulationen kann man also reales Geld einsetzen und am Ende gewinnen. Der Anreiz für die Händler sind Sachpreise, die an die Gewinner im Händlerranking vergeben werden. Die Besonderheit unter den einzelnen Programmen ist sicher die Presse-Wahlbörse, die von drei Instituten, dem Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung(IFF), dem Institut für betriebliche Finanzwirtschaft und dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck, wissenschaftlich betreut wird. Ziel des Projektes ist das Erforschen der Möglichkeiten von Wahlbörsen als Prognoseinstrumenten. Das Projekt soll Aufschluss über die Mechanismen geben, nach denen Händler auf dem Parteienmarkt agieren. Welche Ereignisse beeinflussen den Kurs einer Aktie? Wie verlässlich sind Wahlbörsen bei der Prognose eines Wahlergebnisses?<br />
<br />
In der letzten Woche vor der Wahl liefern sich die beiden Großparteien ein Kopf an Kopf Rennen bei 35-39 Prozent, ebenso die beiden kleinen Parteien bei 10-12 Prozent. Darüber, welche Partei das Rennen für sich entscheiden wird, sind die Wahlbörsen genauso geteilter Meinung wie die verschiedenen Umfragen. Zwei Fragen bleiben bis zum Wahltag offen: Das um die stärkste Partei einerseits und das Rennen um das genauere Prognoseinstrument andererseits.
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<b>Die Wahlergebnisse im Netz<br />
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</b>Für österreichische Verhältnisse Neuartiges bietet am Wahlabend die Firma Siemens, die für das Innenministerium seit 1994 die Wahlergebnisse elektronisch aufbereitet. In ihrem Internetmagazin „<br />
<a href="http://www.wahl2002.hitech.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hi!tech</a>“ stellt Siemens als einzige Seite im Netz die Wahlergebnisse aller Bundesländer und Bezirke auf einer interaktiven Landkarte dar. Dieses Jahr bietet Siemens über diese Seite in Österreich erstmals Wahlergebnisse per SMS an. Dabei kann man sich das Bundesergebnis, einzelne Landes oder auch nur Regionalergebnisse zuschicken lassen. Das Problem für Interessierte im Ausland: Das Service kann nur mit einem österreichischen Handybetreiber verwendet werden.
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<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 21.11.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<!-- Content Ende --></p>
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