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	<title>Open Knowledge &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Open Knowledge &#8211; politik-digital</title>
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		<title>#okfest14: Sind Open Data-Aktivisten nur Datenbeschaffer für Google?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Idelberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2014 10:23:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Open Knowledge Festival 2014 wurde unter anderem von Google gesponsert. Ein FAZ-Autor hält die Open Data-Aktivisten deshalb für nichts [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/i-love-skull-640x280.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-141119" alt="i love skull 640x280" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/i-love-skull-640x280.png" width="640" height="280" /></a>Das Open Knowledge Festival 2014 wurde unter anderem von Google gesponsert. Ein FAZ-Autor hält die Open Data-Aktivisten deshalb für nichts weiter als Datenbeschaffer von Google. Welche Agenda verfolgen die Open Data-Aktivisten und werden sie ihren ideellen Ansprüchen gerecht? Meine gesammelten Eindrücke vom diesjährigen OKFestival.<br />
Stefan Schulz lästert in seinem FAZ-Artikel <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/auf-dem-open-knowledge-festival-ihr-seid-unsere-gold-kutsche-13050820.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Ihr seid unsere Goldkutsche“</a> kräftig über die Open Data-Aktivisten aus aller Welt, die sich in der vergangenen Woche auf dem Open Knowledge Festival 2014 in Berlin getroffen haben. Er glaubt nicht, dass es ihnen mit dem Bestreben nach Öffnung von Daten um die Steigerung von Transparenz in der Öffentlichkeit und einen verbesserten Meinungsbildungsprozess für die Bürger geht. Vielmehr wirft Schulz den Teilnehmern des Festivals vor, diese ideellen Ziele vorzuschieben und dahinter finanzielle Interessen zu verbergen. Als Beweis führt er die Aussagen einiger Hauptredner der Veranstaltung an. So fasst er den Vortrag von Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die digitale Agenda, mit den Sätzen zusammen:</p>
<blockquote><p>„Entsprechend der Veranstaltung sprach auch sie allein über Wünsche unter Ausblendung jeder Erfahrung mit der Wirklichkeit. Das wurde besonders deutlich, als sie unter Applaus auf das Urheberrecht zu sprechen kam. Es müsse einen fundamentalen Wandel geben, sagte sie. Erst einmal sei alles als verfügbar anzusehen, bis Einsprüche dagegen erhoben würden, die dann einzeln zu prüfen seien.“</p></blockquote>
<p>Die Ausführungen von Eric Hysen, Leiter der Google-Abteilung Wahlen und zivilgesellschaftliche Verantwortung in den USA, kommentiert Schulz so:</p>
<blockquote><p>„Google stellt die Infrastruktur zur Verfügung, die Open-Data-Bewegung soll das Unternehmen füttern. Hysen verwendete ein historisches Bild: 1780 habe es zwei Tage gedauert, die 60 Meilen von Cambridge nach London zu reisen. Dabei hätten die Pferdekutschen schon damals viel schneller fahren können. Es gab nur keine Straßen.<br />
<strong><br />
</strong>‘Eure Bemühungen sind wie die Kutschen damals‘, sagte Hysen dann ins Publikum. Nun brauche es jemanden, der sich um die Infrastruktur für alle kümmert. Google nehme die Sache gerne in die Hand, die ‘Unterstützung der Community‘ sei dem Unternehmen wichtig.“</p></blockquote>
<p>Es ist keine Neuigkeit, dass Google viele Initiativen, Projekte und Konferenzen sowohl finanziell als auch strukturell unterstützt. Aus selbstlosen Gründen macht Google das nicht, daran zweifelt kaum jemand. Obwohl inzwischen ein milliardenschweres Unternehmen, sucht Google seit jeher die Nähe zu Community und profitiert davon, beispielsweise durch ein gutes Gespür für Trends im Internet oder eben auch durch verfügbare Daten. Jeder sollte daher generell genau überlegen, mit wem er welche Kooperationen eingeht und von wem er sich finanzieren lässt. Aber offene Daten können von Googles Konkurrenz gleichermaßen für ihre Dienste genutzt werden und verschaffen somit Google kein Alleinstellungsmerkmal gegenüber seinen Konkurrenten.<br />
In seiner Kritik  zitiert Schulz zudem aus dem Podiumsgespräch zwischen Ory Okolloh, Finanzdirektorin der Initiative für Transparenz in Afrika von Omyidar Network, und Rufus Pollock, dem Präsidenten der Open Knowledge Foundation. Schulz schreibt über dieses:</p>
<blockquote><p>„Ory Okolloh [&#8230;] stellte fest, dass es dem Aktivismus an Führung und Struktur fehle.<br />
Sie habe selbst erfahren, dass sie erst dann Zugang zu afrikanischen Regierungen erhielt, als sie in früheren Jahren als Mitarbeiterin von Google an die Tore der Macht klopfte. Nun solle man die aufwendige Technologie den Unternehmen überlassen, die sie verstünden. Letztlich rief sie sogar dazu auf, weniger Texte zu schreiben und sich mehr auf Visualisierungen und Videos zu besinnen, weil die im Internet ‘anders als zwanzigseitige Texte gut viral gehen können‘. So soll der Lebensmut der Aktivisten bei Laune gehalten werden.“</p></blockquote>
<h3>Aktivisten blenden die Folgen ihres Handelns nicht aus</h3>
<p>Hat Schulz mit seinen Vorwürfen gegenüber den Open Data-Aktivisten Recht? Sind sie blinde Befürworter einer radikalen Änderung des Urheberrechts und nur Vasallen von Google? Ich denke nicht. In der Vergangenheit wurden sicher Fehler bei der Öffnung von Daten gemacht, und es werden sehr wahrscheinlich weitere gemacht werden – aber die Open-Bewegung ignoriert nicht die Frage nach den politischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen ihres Tuns, wie Schulz es ihr vorwirft.<br />
<figure id="attachment_141124" aria-describedby="caption-attachment-141124" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14722112984_7fe8a03a49_b.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-141124" alt="14722112984_7fe8a03a49_b" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14722112984_7fe8a03a49_b-305x201.jpg" width="305" height="201" /></a><figcaption id="caption-attachment-141124" class="wp-caption-text">Grafik zu Prozessen in Open Data-Projekten</figcaption></figure><br />
Gerade das Open Knowledge Festival 2014 ist ein Beleg dafür, dass die Community sich mit der Frage „Wem nutzen offene Daten eigentlich?“ auseinandersetzt, und dass viele der Aktivisten bemüht sind, ihre ursprünglichen Ziele – mehr Transparenz und einen verbesserten Meinungsbildungsprozess – zu erreichen. Das haben alle Festivalteilnehmer feststellen können, die nicht nur den Hauptrednern zugehört haben, sondern Einzelworkshops besucht haben, in denen tatsächlich viele inhaltliche Fragen rund um offene Daten thematisiert wurden. Allein beim Blick in das umfangreiche Programm kann man mindestens fünf Sessions finden, – konservativ gezählt – in denen negative Aspekte von Open Data-Projekten besprochen wurden. Zweien davon habe ich beigewohnt: „Politics, power, inclusion and voice“ und „Can Open Data go wrong?“.</p>
<h3>Die Erkenntnisse aus ergebnislosen Open Data-Projekten</h3>
<p>In der ersten Veranstaltung ging es um Quellen von Macht und darum, wer offene Daten als Quelle für Macht nutzen kann. Es wurde in diesem Zusammenhang auf die Erkenntnis verwiesen, dass offene Daten bislang größtenteils von einer privilegierten Minderheit genutzt werden. Daher wurde es als eine zukünftige Aufgabe formuliert, möglichst viele Menschen zu befähigen, offene Daten zu nutzen. Weiterhin wurde die Frage diskutiert, welche Rolle der Initiator einer Open Data-Initiative spielt. Laut einer Teilnehmerin wird dessen Einfluss allzu oft unterschätzt. Das ist ein generelles Problem von Partizipationsprojekten. Mit dem Bewusstsein, dass Daten immer auch eine politische Dimension haben, trieb die Teilnehmer am Ende des Workshops die Frage um, wie sie in ihrer Arbeit ihren ursprünglichen Ideen treu bleiben können, ohne von der Politik für deren eigene Ziele vereinnahmt zu werden.<br />
Open Data-Aktivisten glauben sicherlich grundsätzlich an die positive Wirkung offener Daten, jedoch sind auch gut geplante Open Data-Projekte nicht davor gefeit, unerwünschte Nebeneffekte auszulösen. In der Veranstaltung „Can Open Data go wrong?“ waren die Teilnehmer aufgefordert, ihre Erfahrungen mit fehlgeschlagenen oder missbräuchlichen Open Data-Projekten zu teilen. Um die Hemmung zu nehmen, über das eigene Scheitern zu sprechen, hatten einige Teilnehmer sich vorab bereit erklärt, von ihren Erfahrungen zu berichten.<br />
Janet Gunter, Gründerin von <a href="http://therestartproject.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">therestartproject</a> und früher in der Entwicklungsarbeit tätig, sprach über die Erfassung und Offenlegung von Landrechten in den am wenigsten entwickelten Ländern. <a href="http://newint.org/features/2013/05/01/smallholders-last-land-keynote/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ungeklärte Landrechte</a> sind ein großes Problem dieser Länder, und der Gedanke liegt nahe, dass die Digitalisierung des Grundbuchs Konflikten über Landesgrenzen und -rechte entgegenwirken könnte. Wenn jeder nachsehen kann, wem das Land gehört, kann es dem Eigentümer nicht mehr weggenommen werden. So der Gedanke. Leider zeigt eine Studie zum <a href="http://casumm.files.wordpress.com/2008/09/bhoomi-e-governance.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bhoomi-Programm</a> in Bangalore, das dort die Digitalisierung des Grundbuchs zu mehr Korruption, höheren Bestechungsgeldern und verlängerten Zeiträumen für Landtransaktionen geführt hat. Des Weiteren erleichterte sie lokalen Eliten, – zumeist illegal – große Landflächen an Großinvestoren zu verkaufen.<br />
Ein weiteres Beispiel beschrieb Mushon Zer-Aviv vom Public Knowledge Workshop, einer NGO aus Tel-Aviv. Mit dem Projekt „Offener Haushalt Israels“ (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=RPo9z47mPCM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Videobericht</a>) mussten die Initiatoren feststellen, dass mit der Öffnung der israelischen Haushaltsdaten allein keine ausreichende Transparenz über die Verwendung staatlicher Mitteln herstellbar ist.<br />
So war das israelische Finanzministerium zwar von Beginn an kooperativ und lieferte die Daten über Haushaltszuweisungen, doch nach einiger Zeit fragten Zer-Aviv und seine Mitstreiter sich selbstkritisch, ob ihr Verständnis von offenen Daten tatsächlich erfüllt wurde. Sie zweifelten daran, dass die Mehrheit der Bürger mit den blanken Zahlen etwas anfangen konnten, und taten sich deshalb mit der Wirtschaftszeitung <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Calcalist" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Calcalist</a> zusammen, um an einer besseren Verständlichkeit der Daten zu arbeiten. Heraus kam eine an der Visualisierung der New York Times für Obamas Haushalt orientierte <a href="http://compare.open-budget.org.il/?00/0027" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Version</a>, welche die Änderungen des Finanzhaushalts über Jahre hinweg visuell darstellen kann.<br />
Diese Version wurde von den Medien wie auch den Mitgliedern der Knesset begeistert aufgenommen. Nach kurzer Zeit fanden die Initiatoren jedoch heraus, dass die ihnen gelieferten Haushaltsdaten, die das israelische Parlament vorher beschlossen hatte, nicht der wahren Aufteilung des Finanzhaushalts entsprachen. Denn noch nach der Abstimmung in der Knesset waren etwa zehn Prozent des Haushalts nachträglich wieder umverteilt worden, wobei es sich laut Zer-Aviv um die interessanten zehn Prozent handelte. In seinen Augen waren die Visualisierungen der „falschen Daten“ daher nicht mehr als ein cooles Spielzeug, das die Öffentlichkeit letztlich von den wichtigen Informationen ablenkte. Mit der Unterstützung eines Mitgliedes der Knesset zogen die Initiatoren vor den obersten Gerichtshofs Israels, um zu erreichen, dass das Finanzministerium Änderungen des Finanzhaushalts nach dessen Beschluss öffentlich bekannt geben muss.<br />
Am Ende lenkte das Finanzministerium ein, und seitdem können Israelis sich über Haushaltstransaktionen per E-Mail informieren lassen. Derzeit arbeiten die Projektmitarbeiter an einer Überarbeitung der Webseite, mit dem Ziel, Beteiligungskanäle für die Bürger einzuführen und ausführlicher über die Umstände einzelner Transaktionen zu informieren.<br />
Aus seinen Erfahrungen mit dem Projekt Offener Haushalt Israel schlussfolgert Mushon Zer-Aviv, dass: 1. die bloße Öffnung von Daten keinen öffentlichen Nutzen bewirkt; 2. Visualisierungen <a href="https://visualisingadvocacy.org/blog/disinformation-visualization-how-lie-datavis" target="_blank" rel="noopener noreferrer">desinformieren und manipulieren</a> können, da sie per se kein „hübscher Beweis“ für irgendetwas seien, sondern lediglich einen Auszug und damit eine Meinung darstellen; und 3. wir eine Vorliebe für Dinge haben, die wir quantifizieren können, aber dass nicht quantifizierbare Dinge ebenfalls wichtig sein können. Initiatoren von Open Data-Projekten sollten daher immer Fachinstanzen mit ins Boot holen, die ihr Wissen in diesem Bereich erweitern können und die Relevanz der Daten besser einschätzen können.</p>
<h3>Nur Kinderkrankheiten oder inhärentes Problem?</h3>
<p><figure id="attachment_141126" aria-describedby="caption-attachment-141126" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14722091804_b7805c7a21_b.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-141126 " alt="14722091804_b7805c7a21_b" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14722091804_b7805c7a21_b-305x201.jpg" width="305" height="201" /></a><figcaption id="caption-attachment-141126" class="wp-caption-text">Teilnehmer des OKFestivals</figcaption></figure><br />
Als Besucher des OKFestivals konnte man den Eindruck bekommen, dass die Open Knowledge-Bewegung nur mit den üblichen Kinderkrankheiten einer neuen Bewegung zu kämpfen hat. Immerhin gibt es die im Zentrum der Bewegung zu verordnende Open Knowledge Foundation erst seit zehn Jahren. Doch reicht es aus, wenn die Aktivisten aus ihren Fehlern lernen, oder ist der Bewegung ein inhärentes Problem im Weg?<br />
Der kanadische Forscher Mike Gurstein merkte einmal an, dass offene Daten nicht notwendigerweise zum <a href="http://gurstein.wordpress.com/2010/09/02/open-data-empowering-the-empowered-or-effective-data-use-for-everyone/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Empowerment benachteiligter Gruppen</a> führen müssen, sondern die Macht der dominierenden Gesellschaftsgruppen ausbauen können, denn zur wirksamen Anwendung der Daten seien oft nur diese Gruppen in der Lage. Ein freier Zugang zu Daten sorgt demnach nicht automatisch dafür, dass diese von allen Bürgern verwendet werden können. Offene Daten können sogar die Kluft zwischen unterschiedlichen sozialen Milieus vertiefen, statt sie zu verkleinern. Wenn die Fürsprecher von Open Knowledge ihrem egalitären Anspruch gerecht werden möchten, dann müssen sie sich anstrengen. Vor diesem Hintergrund kann es als Stärke angesehen werden, dass Open Data-Anhänger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenkommen und sich austauschen. Dadurch verschafft sich die Bewegung die Chance, breitere Teile der Gesellschaft zu erreichen, und die Fähigkeit, ihre Projekte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.<br />
Worum es Stefan Schulz in seiner Kritik an der Open-Bewegung tatsächlich ging, offenbart sich im letzten Absatz seines Artikeln, in dem er schreibt: „Beim Urheberrecht geht es nicht um die Frage, unter welchen Bedingungen künstlerische, journalistische und wissenschaftliche Werke genutzt werden sollten, sondern unter welchen Bedingungen sie entstehen können.“ Leider verzichtet Schulz darauf, diesen wichtigen Punkt weiter auszuführen, so bleibt es dem Leser überlassen, zu spekulieren, wie die Öffnung von (öffentlichen) Daten mit den Voraussetzungen für solche Werke verbunden sein könnten. Ist es nicht utopisch zu glauben, dass sich diese zwei Fragen trennen lassen? Und können nicht gerade aus offenen Daten künstlerische, journalistische und wissenschaftliche Werke entstehen, die sonst nicht möglich wären? Vielleicht ist Schulz einfach nicht bewusst, worum es bei Open Data geht und worum es eben nicht geht. Eins ist sicher: Es geht <em>nicht</em> darum Künstlern, Journalisten und Wissenschaftlern die Bedingungen für ihr Schaffen zu entziehen.<br />
Teasergrafik: Mushon Zer-Aviv (CC-BY-SA); Fotos: <a href="https://www.flickr.com/photos/97499119@N08/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Research Network</a>/<a href="https://twitter.com/odrnetwork" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@odrnetwork</a> (Diverse Fotografen)<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Open Knowledge Festival 2014: Wie relevant und wirksam ist freies Wissen?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/open-knowledge-festival-2014-wie-relevant-und-wirksam-ist-freies-wissen-140983/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Idelberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2014 15:57:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir alle kennen Wikipedia, ein Quell des Wissens, wenn wir mal schnell etwas nachschlagen möchten. Doch es ist längst nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/okfestival_collage_cut.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-140984" alt="okfestival_collage_cut" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/okfestival_collage_cut.jpg" width="640" height="280" /></a>Wir alle kennen Wikipedia, ein Quell des Wissens, wenn wir mal schnell etwas nachschlagen möchten. Doch es ist längst nicht das einzige Projekt, das auf frei verfügbares Wissen baut. Auf dem Open Knowledge Festival 2014 treffen sich aktuell Anhänger des freien Wissens aus aller Welt, um sich über alte Erfahrungen und neue Herausforderungen auszutauschen. Ein Einblick.<br />
Seit Mittwoch findet das Open Knowledge Festival 2014 (<a title="Auch Peter Tauber trägt’s mit Fassung" href="http://2014.okfestival.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OKFestival</a>) statt. Es geht noch bis heute Abend und läuft unter dem Motto „Open Minds to Open Action“. Organisator ist die <a href="http://www.okfn.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Knowledge Foundation</a>, die über 1.000 Teilnehmer aus 60 verschiedenen Ländern willkommen hieß. Das OKFestival ist das Mekka für Aktivisten, die sich für Offenheit in all ihren Facetten, sowohl zivilgesellschaftlich als auch politisch, einsetzen. Es geht darum, einen Ort zu schaffen, an dem Interessierte ihre Fähigkeiten und Erfahrungen mit offenen Daten, offenen Schulmaterialen oder offenem Zugang teilen können. An diesem Ort des Austausches soll die Open Community gemeinschaftlich neue Werkzeuge entwickeln und neue Partnerschaften schmieden. Als Lernprozess gedacht, will man auch selbstkritisch über best practices und Misserfolge reflektieren, um mit diesem Wissen besser zum positiven gesellschaftlichen Wandel beitragen zu können.</p>
<h3>Open Knowledge-Konzept</h3>
<p>Die Idee hinter Open Knowledge ist noch relativ jung, das zeigt sich auch daran, dass die „Mutterorganisation“ aus Großbritannien, die Open Knowledge Foundation, 2014 erst ihr 10-jähriges Bestehen feiern wird. Seit ihrer Gründung hat sie eine rasante Entwicklung hingelegt; so wurde 2011 u.a. ihr <a href="http://www.okfn.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">deutscher Zweig</a> gegründet.<br />
Mit der Idee des freien Wissens traf die Stiftung einen Nerv, denn Informationen gewinnen eine immer größere Bedeutung in unserer Gesellschaft. Open Knowledge ist ein allumfassendes Konzept und kann Geodaten und Stadtdaten ebenso beinhalten wie sozioökonomische oder Unternehmensdaten. Fürsprecher glauben, dass der Zugang zu wichtigen Information bedeutend für den Fortbestand unserer Demokratie ist; sie sehen es als ihre Aufgabe an, diese Daten zu öffnen und für ihre Mitbürger verständlich aufzubereiten, weil wir besser informiert die besseren Entscheidungen fällen. Kritiker hingegen, wie Stefan Schulz von der Frankurter Allgemeine Zeitung, sehen in den Openess-Aktivisten nichts als <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/auf-dem-open-knowledge-festival-ihr-seid-unsere-gold-kutsche-13050820.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erfüllungsgehilfen von Google</a>, die Urheberrechtszäune für das Unternehmen einreißen, und eine Bewegung, die nur um sich selbst kreist.<br />
<figure id="attachment_140988" aria-describedby="caption-attachment-140988" style="width: 305px" class="wp-caption alignright"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/okfestival_session.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-140988   " style="border: 1px solid black" title="Workshop &quot;Open Educational Resources and Policy: Overview and Synergies with Fellow Open Movements&quot;" alt="Open Educational Resources and Policy: Overview and Synergies with Fellow Open Movements" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/okfestival_session-305x203.jpg" width="305" height="203" /></a><figcaption id="caption-attachment-140988" class="wp-caption-text">Workshop &#8220;Open Educational Resources and Policy: Overview and Synergies with Fellow Open Movements&#8221;</figcaption></figure></p>
<h3>Themen des OKFestivals</h3>
<p>Einer der Keynote-Redner am Mittwoch, Patrick Alley von der NGO <a href="http://new.globalwitness.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Global Witness</a>, berichtete über die Notwendigkeit, etwa Finanztransaktionsdaten zu veröffentlichen, um Korruption weltweit aufzudecken (<a href="https://www.ted.com/talks/charmian_gooch_meet_global_corruption_s_hidden_players#t-312342" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TED-Talk seiner Kollegin Charmian Gooch</a>). Es sei erschütternd, dass Banken und Unternehmen selten mit Strafverfolgung rechnen müssen, obwohl sie häufig diejenigen sind, die Korruption überhaupt erst möglich machen. Die Keynote stand stellvertretend für eines der großen Themen des OKFestivals, das in einer Vielzahl von Sessions („<a href="http://okfestival2014.sched.org/event/8af676d831253620b588527084acee88#.U8fyBUCrbB0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Power, politics, inclusion and voice</a>“ oder „<a href="http://okfestival2014.sched.org/event/6ed9da1d659a08cec3932252e523631d#.U8fyGUCrbB0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Can open data go wrong?</a>“) ausgiebig diskutiert wurde: Relevanz und Wirkung von Open Knowledge.<br />
Viele Projekte scheinen auf den ersten Blick nützlich und sind es sicherlich auch. Aber ob sie von den Bürgern angenommen werden und etwas bewirken können, ist nur schwierig festzustellen, denn die wesentliche Frage lautet: Ab wann kann ein Projekt als Erfolg bezeichnet werden und wem nutzt es?<br />
Innehalten und nachdenken über die eigene Vorgehensweise ist wichtig, doch das hält die Open Knowledge-Aktivisten nicht davon ab, auf dem OKFestival gleichfalls das zu tun, wofür sie bekannt sind: nicht nur Probleme zu benennen, sondern diese aktiv anzugehen. So werden auf dem Festival so genannte <a href="http://sunlightfoundation.com/blog/2014/07/08/help-us-crowdscrape-10-million-data-points-through-flashhacks/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flashhacks</a> veranstaltet, die z.B. dem Projekt <a href="http://opencorporates.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">opencorporates</a>, ein Register für offene Unternehmensdaten, Schwung verleihen sollen. In diesem Rahmen wurde auch das <a href="http://openbankproject.com/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Bank Project</a> vorgestellt, das die Entwicklung von open-source-freundlichen Apps und Dienstleistungen unterstützt, die auf den eigenen Kontodaten beruhen, und es wurde über kollaborative Musikproduktion diskutiert.</p>
<h3>Status quo und die kommende Herausforderungen</h3>
<p>Das Open Knowledge Festival 2014 bietet mit Bereichen wie offenes Design, offene Entwicklungshilfe, offene Hardware und offene Geisteswissenschaften u.a. (insgesamt 16 Bereiche) eine große Themenbreite, in denen es Bestrebungen gibt, offenes Wissen zu teilen. Mehr Themen und Köpfe, das bedeutet jedoch auch, dass mehr unterschiedliche Interessen und Meinungen auf eine Linie zu bringen sind. Dass dies in den kommenden Jahren gelingt, ist für den weiteren Erfolg der Open Knowledge-Bewegung von großer Bedeutung. Denn ihre potenziellen Gegenspieler, die aus so unterschiedlichen Ecken wie Wissenschaft, Politik und Wirtschaft kommen können, verfügen erfahrungsgemäß über die größeren Ressourcen. Das nächste Open Knowledge Festival wird der Gradmesser dafür sein, ob die Bewegung ihren eigenen Erfolg meistern kann.<br />
Fotos: <a href="https://www.flickr.com/photos/artepilpilean/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">artepilpilean</a> (teaser) und Felix Idelberger (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC-SA 2.0</a>)<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="378" height="66" /></a></p>
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		<title>Open Knowledge Festival 2014: Wie relevant und wirksam ist freies Wissen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2014 15:57:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir alle kennen Wikipedia, ein Quell des Wissens, wenn wir mal schnell etwas nachschlagen möchten. Doch es ist längst nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/okfestival_collage_cut.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-140984" alt="okfestival_collage_cut" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/okfestival_collage_cut.jpg" width="640" height="280" /></a>Wir alle kennen Wikipedia, ein Quell des Wissens, wenn wir mal schnell etwas nachschlagen möchten. Doch es ist längst nicht das einzige Projekt, das auf frei verfügbares Wissen baut. Auf dem Open Knowledge Festival 2014 treffen sich aktuell Anhänger des freien Wissens aus aller Welt, um sich über alte Erfahrungen und neue Herausforderungen auszutauschen. Ein Einblick.<br />
Seit Mittwoch findet das Open Knowledge Festival 2014 (<a title="Auch Peter Tauber trägt’s mit Fassung" href="http://2014.okfestival.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OKFestival</a>) statt. Es geht noch bis heute Abend und läuft unter dem Motto „Open Minds to Open Action“. Organisator ist die <a href="http://www.okfn.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Knowledge Foundation</a>, die über 1.000 Teilnehmer aus 60 verschiedenen Ländern willkommen hieß. Das OKFestival ist das Mekka für Aktivisten, die sich für Offenheit in all ihren Facetten, sowohl zivilgesellschaftlich als auch politisch, einsetzen. Es geht darum, einen Ort zu schaffen, an dem Interessierte ihre Fähigkeiten und Erfahrungen mit offenen Daten, offenen Schulmaterialen oder offenem Zugang teilen können. An diesem Ort des Austausches soll die Open Community gemeinschaftlich neue Werkzeuge entwickeln und neue Partnerschaften schmieden. Als Lernprozess gedacht, will man auch selbstkritisch über best practices und Misserfolge reflektieren, um mit diesem Wissen besser zum positiven gesellschaftlichen Wandel beitragen zu können.</p>
<h3>Open Knowledge-Konzept</h3>
<p>Die Idee hinter Open Knowledge ist noch relativ jung, das zeigt sich auch daran, dass die „Mutterorganisation“ aus Großbritannien, die Open Knowledge Foundation, 2014 erst ihr 10-jähriges Bestehen feiern wird. Seit ihrer Gründung hat sie eine rasante Entwicklung hingelegt; so wurde 2011 u.a. ihr <a href="http://www.okfn.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">deutscher Zweig</a> gegründet.<br />
Mit der Idee des freien Wissens traf die Stiftung einen Nerv, denn Informationen gewinnen eine immer größere Bedeutung in unserer Gesellschaft. Open Knowledge ist ein allumfassendes Konzept und kann Geodaten und Stadtdaten ebenso beinhalten wie sozioökonomische oder Unternehmensdaten. Fürsprecher glauben, dass der Zugang zu wichtigen Information bedeutend für den Fortbestand unserer Demokratie ist; sie sehen es als ihre Aufgabe an, diese Daten zu öffnen und für ihre Mitbürger verständlich aufzubereiten, weil wir besser informiert die besseren Entscheidungen fällen. Kritiker hingegen, wie Stefan Schulz von der Frankurter Allgemeine Zeitung, sehen in den Openess-Aktivisten nichts als <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/auf-dem-open-knowledge-festival-ihr-seid-unsere-gold-kutsche-13050820.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erfüllungsgehilfen von Google</a>, die Urheberrechtszäune für das Unternehmen einreißen, und eine Bewegung, die nur um sich selbst kreist.<br />
<figure id="attachment_140988" aria-describedby="caption-attachment-140988" style="width: 305px" class="wp-caption alignright"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/okfestival_session.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-140988   " style="border: 1px solid black" title="Workshop &quot;Open Educational Resources and Policy: Overview and Synergies with Fellow Open Movements&quot;" alt="Open Educational Resources and Policy: Overview and Synergies with Fellow Open Movements" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/okfestival_session-305x203.jpg" width="305" height="203" /></a><figcaption id="caption-attachment-140988" class="wp-caption-text">Workshop &#8220;Open Educational Resources and Policy: Overview and Synergies with Fellow Open Movements&#8221;</figcaption></figure></p>
<h3>Themen des OKFestivals</h3>
<p>Einer der Keynote-Redner am Mittwoch, Patrick Alley von der NGO <a href="http://new.globalwitness.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Global Witness</a>, berichtete über die Notwendigkeit, etwa Finanztransaktionsdaten zu veröffentlichen, um Korruption weltweit aufzudecken (<a href="https://www.ted.com/talks/charmian_gooch_meet_global_corruption_s_hidden_players#t-312342" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TED-Talk seiner Kollegin Charmian Gooch</a>). Es sei erschütternd, dass Banken und Unternehmen selten mit Strafverfolgung rechnen müssen, obwohl sie häufig diejenigen sind, die Korruption überhaupt erst möglich machen. Die Keynote stand stellvertretend für eines der großen Themen des OKFestivals, das in einer Vielzahl von Sessions („<a href="http://okfestival2014.sched.org/event/8af676d831253620b588527084acee88#.U8fyBUCrbB0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Power, politics, inclusion and voice</a>“ oder „<a href="http://okfestival2014.sched.org/event/6ed9da1d659a08cec3932252e523631d#.U8fyGUCrbB0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Can open data go wrong?</a>“) ausgiebig diskutiert wurde: Relevanz und Wirkung von Open Knowledge.<br />
Viele Projekte scheinen auf den ersten Blick nützlich und sind es sicherlich auch. Aber ob sie von den Bürgern angenommen werden und etwas bewirken können, ist nur schwierig festzustellen, denn die wesentliche Frage lautet: Ab wann kann ein Projekt als Erfolg bezeichnet werden und wem nutzt es?<br />
Innehalten und nachdenken über die eigene Vorgehensweise ist wichtig, doch das hält die Open Knowledge-Aktivisten nicht davon ab, auf dem OKFestival gleichfalls das zu tun, wofür sie bekannt sind: nicht nur Probleme zu benennen, sondern diese aktiv anzugehen. So werden auf dem Festival so genannte <a href="http://sunlightfoundation.com/blog/2014/07/08/help-us-crowdscrape-10-million-data-points-through-flashhacks/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flashhacks</a> veranstaltet, die z.B. dem Projekt <a href="http://opencorporates.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">opencorporates</a>, ein Register für offene Unternehmensdaten, Schwung verleihen sollen. In diesem Rahmen wurde auch das <a href="http://openbankproject.com/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Bank Project</a> vorgestellt, das die Entwicklung von open-source-freundlichen Apps und Dienstleistungen unterstützt, die auf den eigenen Kontodaten beruhen, und es wurde über kollaborative Musikproduktion diskutiert.</p>
<h3>Status quo und die kommende Herausforderungen</h3>
<p>Das Open Knowledge Festival 2014 bietet mit Bereichen wie offenes Design, offene Entwicklungshilfe, offene Hardware und offene Geisteswissenschaften u.a. (insgesamt 16 Bereiche) eine große Themenbreite, in denen es Bestrebungen gibt, offenes Wissen zu teilen. Mehr Themen und Köpfe, das bedeutet jedoch auch, dass mehr unterschiedliche Interessen und Meinungen auf eine Linie zu bringen sind. Dass dies in den kommenden Jahren gelingt, ist für den weiteren Erfolg der Open Knowledge-Bewegung von großer Bedeutung. Denn ihre potenziellen Gegenspieler, die aus so unterschiedlichen Ecken wie Wissenschaft, Politik und Wirtschaft kommen können, verfügen erfahrungsgemäß über die größeren Ressourcen. Das nächste Open Knowledge Festival wird der Gradmesser dafür sein, ob die Bewegung ihren eigenen Erfolg meistern kann.<br />
Fotos: <a href="https://www.flickr.com/photos/artepilpilean/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">artepilpilean</a> (teaser) und Felix Idelberger (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC-SA 2.0</a>)<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="378" height="66" /></a></p>
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