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	<title>Open Science &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>„Toleranz Online 2014“ – Wie denkt die Jugend über‘s Netz?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Idelberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2014 10:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ältere Generation muss den Umgang mit dem Internet lernen, während die jüngere Generation mit dem Netz aufgewachsen ist. Respekt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/toleranzonline_grafik.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-140786" alt="toleranzonline_grafik" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/toleranzonline_grafik.png" width="640" height="280" /></a>Die ältere Generation muss den Umgang mit dem Internet lernen, während die jüngere Generation mit dem Netz aufgewachsen ist. Respekt, Sicherheit und Freiheit sind Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft, aber wie werden sie online vermittelt? In der Jugendstudie „Toleranz Online 2014“ wurden junge Menschen gefragt, was diese Werte für sie im Internet bedeuten und wie sich diese erreichen lassen. Ein wichtiger Aspekt war die Bedeutung des Internets als Ort der Meinungsäußerung und Teilhabe.</p>
<p style="text-align: left">Der unabhängige Jugendforscher Simon Schnetzer (<a title="Jugendforschung und Jugendbeteiligung" href="http://datajockey.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">datajockey</a>) und <a href="http://www.ikosom.de/personen/kristin-narr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kristin Narr</a> vom Institut für Kommunikation in Sozialen Medien (<a title="ikosom" href="http://ikosom.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ikosom</a>) haben im Zeitraum von Dezember 2012 bis Juni 2013 872 Menschen zwischen 14 und 34 Jahren zu ihrem Nutzungsverhalten im Netz befragt: Wie nehmen sie Gefahren im Internet wahr und welche Möglichkeiten sehen sie für sich? In ihrer <a href="http://www.toleranzonline.de/studienmethodik" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Methodik</a> verpflichteten sich die Studienautoren gegenüber den Open Science-Grundsätzen „öffentlich, transparent und partizipativ“, d.h. dass sämtliche erhobene Daten und die <a href="http://www.toleranzonline.de/studienergebnisse" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studienergebnisse</a> frei zugänglich veröffentlicht werden.</p>
<p>Trotz ihres wissenschaftlichen Aufbaus erhebt die Studie keinen Anspruch auf Repräsentativität, weil die Online-Teilnahme für jeden möglich war und darüber hinaus zufällig getroffene Menschen überall in Deutschland befragt wurden. Statt strikte Wissenschaftlichkeit einzuhalten, versuchen Schnetzer und Narr hauptsächlich einen Erkenntnisgewinn zu erreichen, indem sie die Geschichten hinter den Zahlen in den Vordergrund rücken. Die zentralen Fragestellungen ihrer Studie lauteten: 1. Welche Chancen bzw. Risiken sehen junge Menschen in der Nutzung des Internets? 2. Wie kann das Internet sicherer und wie kann der zwischenmenschliche Umgang online respektvoller werden?</p>
<h3>Junge Menschen möchten sich mehr engagieren, wissen aber nicht, wie</h3>
<p>Auf die erste Frage antwortete ein junger Teilnehmer stellvertretend für seine Altersgruppe zwischen 14 und 17 Jahren, „dass mehr Menschen sich trauen, [im Internet] ihre Meinung zu äußern und politisch aktiv zu werden.“ Eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie ist, dass junge Menschen sich mehr engagieren und in gesellschaftliche Entscheidungen mit eingebunden werden möchten, aber zu wenige Handlungsmöglichkeiten sehen. Online-Beteiligungsmöglichkeiten stehen sie offen gegenüber, wenn ihre Stimme dann auch realen Einfluss hat. Konkret fordern einige Studienteilnehmer bessere politische Beteiligungsplattformen, die möglichst einfach gestaltet sind und die wichtigsten Punkte eines politischen Anliegens gut verständlich zusammenfasst. Die Antworten vieler Befragten deuten darauf hin, dass ihnen bereits vorhandene Beteiligungsmöglichkeiten nicht bekannt sind oder sie zu wenig über diese informiert sind.<br />
Die Ergebnisse der Studie zum Thema „Online-Beteiligung“ bieten interessante Erkenntnisse für Parteien und Organisationen, die sich als Katalysator für die Interessen der Bürger im politischen System verstehen, aber seit Jahren über Mitgliederschwund klagen. Das in den vergangenen Jahren gesteigerte Engagement junger Menschen in zivilgesellschaftlichen Vereinen zeigt, dass viele sich einbringen möchten. Doch dafür wollen sie sich nicht zwingend längerfristig an eine bestimmte Organisation binden. Auch schreckt es viele junge Menschen ab, sich zuerst ein Parteibuch zulegen zu müssen, bevor sie sich politisch beteiligen können. Für Parteien und Organisationen wäre es also durchaus eine Überlegung wert, sich auch für interessierte Nichtmitglieder zu öffnen und diese an Entscheidungen zu beteiligen.</p>
<h3>Fazit der Studie</h3>
<p>Laut Studienergebnissen von <a href="http://www.toleranzonline.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Toleranz Online 2014</a> sehen junge Menschen die Vorteile des Internets nicht nur in der erleichterten Kommunikation und darin, unkompliziert, Gleichgesinnte zu finden, sondern ebenso die Gefahr, schneller missverstanden und leichter gemobbt zu werden. Auch bereitet ihnen das Wissen, dass alles gespeichert wird, eine gewisse Unsicherheit und Angst. Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Studie, dass ein Großteil junger Menschen ein starkes Bewusstsein für die Chancen und Risiken im Internet besitzt. Wenn sie das Gefühl vermittelt bekämen, tatsächlich etwas bewirken zu können, wären sicherlich noch mehr junge Menschen bereit, sich und ihre Zeit für „mehr Respekt“ und andere Ziele im Internet einzusetzen.<br />
Link zur Studie <a title="eine Jugendstudie über Respekt, Sicherheit und Freiheit im Internet" href="http://www.toleranzonline.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Toleranz Online 2014“</a><br />
Grafik: <a href="http://www.franziskaveh.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franziska Veh</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Aufruf: Studie sucht Toleranz im Internet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/aufruf-studie-sucht-toleranz-im-internet-127582/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 09:51:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Open Science]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Cybermobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Datajockey]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit & Toleranz im Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie tolerant bist du im Netz? Zwar existiert kein „Dislike“-Button bei Facebook, aber man kann den Eindruck gewinnen, dass gerade [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TO_Logo_FIN_color_neg.jpeg"><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TO_Logo_FIN_color_neg-630x444.jpeg" alt="Studie: Meinungsfreiheit &amp; Toleranz" width="630" height="444" class="alignleft size-large wp-image-127589" /></a><br />
Wie tolerant bist du im Netz? Zwar existiert kein „Dislike“-Button bei Facebook, aber man kann den Eindruck gewinnen, dass gerade jüngere Menschen ihre Meinungsfreiheit extrem ausreizen, oft auch auf Kosten anderer. Ob es sarkastische Sprüche oder Hasstiraden sind, Mobbing ist ein großes Problem in der Online-Welt. Eine neue partizipative Studie will jetzt mehr über Toleranz im Internet herausfinden.<br />
Toleranz im Internet – ein Problem, das insbesondere in Zusammenhang mit dem Thema <a title="Computermedienpädagogin Cordula Dernbach zum Cybermobbing" href="http://politik-digital.de/cybermobbing-wenn-scherze-zu-weit-gehen/">„Cybermobbing“</a> immer wieder diskutiert wird. Dabei geht es nicht nur um einen toleranteren Umgang miteinander im Internet, sondern auch darum, die richtige Balance zwischen Meinungsfreiheit und Toleranz zu finden. Denn: Wo fängt der Schutz vor Cybermobbing an, wo hört die Meinungsfreiheit auf?<br />
Die Initiative <a href="http://toleranzonline.de/">„Meinungsfreiheit &amp; Toleranz im Internet“</a> will jetzt Klarheit schaffen. Ausgerichtet auf junge Menschen im Alter zwischen 14 und 34 Jahren, wollen die Initiatoren der Studie zwei Kernfragen erörtern: Wie äußern junge Menschen ihre Meinungen im Netz? Und wie tolerant ist ihr Umgang dort mit anderen Meinungen? Durchgeführt wird die Studie von <a href="http://datajockey.eu/">Datajockey</a>, gefördert wird sie u.a. durch Google. Adressaten der Ergebnisse sind unter anderem Schulen, Vereine und Pädagogen, die zu einer besseren Medienbildung von Jugendlichen beitragen können.<br />
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&#038;v=Pkce719IGXI<br />
<strong>Open Science bei der Durchführung</strong><br />
Die wissenschaftliche Studie ist aufgegliedert in einer groß angelegten repräsentativen Online-Befragung sowie qualitativen Interviews. Ein Novum gibt es hinsichtlich der Beteiligung der Zielgruppe an der Umfrage: Seien es Ideenfindung, Forschungsprozess oder Ergebnisse – die Studie wird nicht erst als fertiges Produkt öffentlich gemacht. In sogenannter „Open-Science-Manier“ sollen Forschungsgegenstände auch für Laien jederzeit erreichbar gemacht werden, um so eine andere Sichtweise zu ermöglichen und die Forschung dadurch zu optimieren. Vorschläge und Ideen zur Weiterentwicklung sind dabei erwünscht.<br />
Damit ein solches Open-Science-Projekt auch funktioniert und wissenschaftlich fundierte Aussagen getroffen werden können, braucht die Studie ausreichend Teilnehmer. Auf <a title="zur Umfrage" href="http://toleranzonline.de/teilnahme/">toleranzonline.de</a> können sich Interessierte an der Studie beteiligen und das eigene Verhalten auf den Prüfstand stellen. Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 10 Minuten. Bereits im Anschluss erfährt jeder Teilnehmer das bisherige Ergebnis der Studie.</p>
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