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	<title>Open Source Software &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Open Source Software in Stadtverwaltungen &#8211; zum Scheitern verdammt?</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2014 13:24:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kostengünstig, unabhängig und politisch korrekt – Mitte der 2000er Jahre galt Open Source Software als ausgezeichnete Möglichkeit für den öffentlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Open-Source.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-141844" alt="Open Source" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Open-Source.jpg" width="640" height="280" /></a>Kostengünstig, unabhängig und politisch korrekt – Mitte der 2000er Jahre galt Open Source Software als ausgezeichnete Möglichkeit für den öffentlichen Sektor, sich unabhängig von amerikanischen Großkonzernen zu machen. Die erste Euphorie ist längst verflogen. Aktuell geht das Gerücht um, München wolle wieder zurück zu Microsoft wechseln. Das einstige Vorzeigeprojekt und die einzige deutsche Großstadt, die Linux als Betriebssystem für ihre gesamte Verwaltung nutzte. Grund genug, mal einen genaueren Blick in die Mühlen der deutschen Bürokratie zu werfen.<br />
Es hätte alles so schön sein können. Nach mehrfachen Verzögerungen, unzähligen kritischen Stimmen und einer zehnjährigen Migrationsphase erklärte Münchens Zweite Bürgermeisterin Christine Strobl Ende 2013 die Umstellung von 15.000 PC-Arbeitsplätzen in der Münchner Verwaltung auf Linux für <a href="http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/LiMux.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erfolgreich abgeschlossen</a> und verkündete, das Arbeiten mit Open Source Software (OSS) sei „für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung längst zur täglichen Routine geworden“. Ein Erfolg mit Signalwirkung, könnte man meinen, schließlich hatte der Fakt, dass die drittgrößte Stadt Deutschlands auf Open Source Software setzt, bis in die <a href="http://www.govtech.com/pcio/5-Factors-for-Open-Source-Success-021111.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">USA Schlagzeilen</a> gemacht. Doch die Freude währte nur kurz, denn schon acht Monate später gibt es nun erneut Streit um das Vorzeigeprojekt. Während der Stadtrat das „LiMux“-Projekt &#8211; ein Kunstwort aus Linux mit M für München – im Juli noch <a href="http://www.heise.de/open/meldung/Linux-in-Muenchen-Stadtrat-verteidigt-LiMux-gegen-Buergermeister-2262506.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gegen „sachfremde Einzelmeinungen“ verteidigt </a>hatte, bestätigte der neue Zweite Bürgermeister der Stadt Josef Schmidt der <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-stadtverwaltung-von-microsoft-zu-linux-und-zurueck-1.2090611" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Süddeutschen Zeitung</a> nun die Einsetzung einer Expertengruppe, die die Rückkehr zu Microsoft prüfen solle. Es scheint also wieder alles offen zu sein, und das ausgerechnet in München, das für sein Nein zu proprietärer Software weltweit als Vorbild gelobt und als Vorreiter gepriesen worden war.</p>
<h3>Die Liste der Vorteile ist lang</h3>
<p>Doch warum setzt sich Open Source Software in Stadtverwaltungen nicht durch? Es scheinen doch so viele gute Gründe dafür zu sprechen. Da ist zunächst die Kostenfrage: Während die Lizenzgebühren für kommerzielle Software in städtischen Verwaltungen schnell mehrere Millionen erreichen, ist OSS kostenlos verfügbar. Viel schwerer als der Kostenaspekt wiegen für Verwaltungen aber häufig die strategischen Vorteile. Die Nutzung von OSS reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen und ermöglicht langfristige Planungssicherheit. Im Normalfall sind Stadtverwaltungen gezwungen, jedes Mal neue Software anzuschaffen, wenn die Hersteller alle paar Jahre neue Versionen einführen und den Support für die bisher genutzten einstellen.<br />
Open Source Software und freie Betriebssysteme wie Linux haben hingegen deutlich längere Laufzeiten. Sobald die Mitarbeiter einmal mit den neuen Programmen umzugehen wissen, entfällt der immer wiederkehrende Schulungsbedarf, den die Installation neuer Betriebssysteme verursacht. Unabhängigkeit von Großkonzernen bedeutet auch, dass ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Softwarelösungen möglich wird. In der aktuellen Praxis wird die Auswahl der Software-Werkzeuge, die Verwaltungen nutzen, meist von Microsoft vorbestimmt, denn Microsoft ist das Unternehmen, dessen Produkte die meisten deutschen Städte verwenden. Außerdem erlauben offene Standards es den IT-Abteilungen von Behörden, die Software eigens an die Bedürfnisse der jeweiligen Stadt anzupassen, bei Bedarf Erweiterungen vorzunehmen und Fehler selbst zu finden und zu beheben.<br />
Und nicht zu vergessen: die Datensicherheit. Schon seit Langem wurde vermutet, dass große amerikanische Softwarekonzerne Hintertüren in ihre Betriebssysteme einbauen, die den Geheimdiensten das Spionieren erleichtern. Seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist nun bekannt, dass Microsoft und andere Großkonzerne eng mit der NSA kooperieren und Informationen aus Cloud und Webmail weitergegeben haben. Das wirft die Frage auf, ob sensible Persönlichkeitsdaten von Bürgern sowie interne Verwaltungskommunikation tatsächlich auf Windows-betriebenen Computern und Servern am besten aufgehoben sind.</p>
<h3>In der Praxis hakt es oft</h3>
<p>Es gibt also einige gute Argumente, die für die Nutzung offener Software in Stadtverwaltungen sprechen. Und dennoch finden sich in Deutschland nur wenige Kommunen, die sich nachhaltig von dem Microsoft-Monopol gelöst haben. Versuche, zu offener Software zu wechseln, gab es einige, doch häufig wurden nach wenigen Jahren wieder kommerzielle Lösungen angeschafft, wie etwa vor anderthalb Jahren in Freiburg. Die Stadt im Breisgau hatte 2007 eine Strategie offener Standards beschlossen und ODF als Standardformat für Dokumente innerhalb der Verwaltung festgelegt. Im Zuge dieses Strategiebeschlusses wurde OpenOffice als Nachfolger für das bislang verwendete MS-Office 2000 eingeführt. Die offene Software konnte sich in der Praxis jedoch nie nachhaltig durchsetzen. Denn aufgrund von Kompatibilitätsproblemen mit Fachanwendungen und Problemen beim Dokumentenaustausch mit externen Stellen wurden Open Office und MS-Office vielfach parallel betrieben. In einem Gutachten zur Situation in Freiburg wurde schließlich eine Abkehr von Open Office sowie die Anschaffung von Office 2010 empfohlen und im November 2012 mit knapper Mehrheit <a href="http://www.heise.de/open/meldung/Freiburg-wechselt-zurueck-zu-MS-Office-1753751.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im Stadtrat beschlossen</a>. Damit war die Open Source-Strategie der Stadt gescheitert.<br />
Rüdiger Czieschla, der IT-Leiter der Stadt Freiburg, beschreibt in einem<a href="http://www.opensourcepublicsector.de/?p=46" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Beitrag zum Buch „Open Source im öffentlichen Sektor“</a> ausführlich die Gründe für dieses Scheitern. Man habe sich zu sehr auf die technische Umsetzung der Migration konzentriert und den Schulungsaufwand zunächst unterschätzt. Die unterschätzten Probleme hätten wiederum zu Verärgerung bei den Mitarbeitern und Produktivitätseinbußen geführt. „Technische Schwierigkeiten und Kompatibilitätsprobleme mit Fachanwendungen waren Wasser auf den Mühlen von Skeptikern und Verweigerern“, stellt Czieschla enttäuscht fest. Zudem kritisiert er das „behördliche Beharrungsvermögen“, also den Unwillen im Mitarbeiterstab, sich auf Neues einzustellen sowie eine „kritikfixierte Haltung“ in der Führungsebene.<br />
Auch der Freiburger Stadtrat <a href="http://timothy.simms.de/2012/11/30/leider-freiburg-erst-mal-ohne-libreoffice/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Timothy Simms</a> konstatierte einen mangelnden Rückhalt seitens strategischer Akteure. Open Office sei zu einem Sündenbock für alles geworden, was zwischen Verwaltung und IT falsch lief. Für Simms ist nicht die Open Source Software gescheitert, sondern der Weg der Einführung, den Freiburg gewählt hat.<br />
Von <a href="http://www.freiburg.de/pb/,Lde/417600.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offizieller Seite</a> wird die Rolle rückwärts mit technischen Problemen, einer geringen Akzeptanz bei den Mitarbeitern und Leistungsschwächen im Vergleich zu Microsoft-Pendants begründet.<br />
Mit diesen Argumenten steht Freiburg nicht alleine, in München gibt es <a href="http://www.heise.de/open/meldung/LiMux-Linux-in-Muenchen-unter-politischem-Beschuss-2260806.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ähnliche Kritikpunkte</a>. Mitarbeiter seien unzufrieden, den OSS-Programmen fehlten gängige Funktionen und die Einrichtung der Smartphones der beiden Bürgermeister der Stadt habe fast vier Wochen gedauert, heißt es aus der Rathausspitze.</p>
<h3>Es gibt Hoffnung</h3>
<p>Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Treuchtlingen. Die 12.500-Einwohner-Gemeinde in Mittelfranken ist eines der wenigen Positivbeispiele für die umfassende Anwendung von Open Source Software auf Verwaltungsebene. Der Wechsel zu OSS wurde hier jedoch nicht aus ideologischen oder finanziellen Motiven in Angriff genommen, am Anfang standen handfeste IT-Probleme: Bevor Treuchtlingen im Jahr 2002 beschloss, die gesamte Verwaltung auf OSS umzustellen, hatten die Mitarbeiter mit schwerwiegenden Kompatibilitätsproblemen zu kämpfen, die dazu führten, dass sie ihre PCs herunter- und mit einer anderen Windows-Version wieder hochfahren mussten, um zwischen verschiedenen Anwendungen zu wechseln. Zur Beseitigung dieser Missstände wurde die Hardwarestruktur der Verwaltung neu aufgestellt, für OSS entschied man sich aufgrund der langen Laufzeiten.<br />
Doch obwohl die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der Open Source-Lösung durch eine Umfrage belegt ist, wird die Nutzung von OSS intern und extern immer wieder in Frage gestellt, erzählt der Treuchtlinger Systemadministrator Heinz-M. Graesing. Ein immer wiederkehrender Vorwurf in der Öffentlichkeit laute, es würden durch die interne Weiterentwicklung und Anpassung der Open Source-Programme Steuergelder verschwendet und man nehme der freien Wirtschaft Aufträge weg, berichtet Graesing. In kommunalen Führungsebenen tendiere man häufig dazu, lieber fertige Produkte zu kaufen, statt selbst Lösungen zu entwickeln. Die zu erwartenden Kosten für eine Rückmigration zu kommerzieller Software hätten derartige Pläne in Treuchtlingen bisher jedoch immer gestoppt. Und so tüftelt das Treuchtlinger IT-Team weiter daran, den Einsatz von OSS zu verfeinern. Mit Erfolg. Die Gemeinde betreibt einen Großteil ihrer Anwendungen autark und entwickelt mit internem Know-How Fachanwendungen für den Eigenbedarf.<br />
So begeistert Graesing von den Möglichkeiten von OSS ist, so ist er sich aber auch im Klaren darüber, dass Treuchtlingens Erfolgsgeschichte ein Sonderfall ist, der sich heute, mehr als zehn Jahre nach der Einführung, nicht einfach auf andere Städte übertragen lasse. In Treuchtlingen habe der Umstieg auf OSS eine so massive Verbesserung der bisherigen Arbeitsqualität bedeutet, dass die Mitarbeiter die Veränderung bereitwillig angenommen hätten, erzählt Graesing. Inzwischen hätten aber auch kommerzielle Anbieter ihre Produkte verbessert und ein Systemwechsel sei heute viel schwieriger durchzusetzen.</p>
<h3>Dogmatik hilft nicht weiter</h3>
<p>Die Beispiele aus der Praxis zeigen: Während in privaten Haushalten oder kleineren Unternehmensstrukturen der Gebrauch von einzelnen Open Source-Anwendungen keine Seltenheit mehr ist, stellt ein Programmwechsel oder gar der Umstieg auf ein anderes Betriebssystem im öffentlichen Sektor eine große Herausforderung dar. Die Mitarbeiter müssen das neue System akzeptieren und sich umgewöhnen. Durch Schulungen und vorzunehmende Anpassungen der Software an die jeweiligen Bedürfnisse entsteht in den IT-Abteilungen zunächst ein höheres Arbeitsaufkommen.<br />
Zudem gilt es, politischen Rückhalt zu sichern, denn in städtischen Führungsriegen bestehen häufig Zweifel über die technische Ausgereiftheit alternativer Betriebssysteme. Außerdem müssen für Probleme mit Fachanwendungen, die nur für proprietäre Software ausgelegt sind, kreative Lösungen gefunden werden. Nicht zuletzt betreiben große Technologiekonzerne massive Lobbyarbeit gegen den Einsatz von Open Source Software in Verwaltungen. Im Fall von München verbreitete Microsoft beispielsweise eine Studie, die unter Verwendung strittiger Annahmen immense Mehrkosten der Linux-Migration im Vergleich zu einer Umstellung auf Windows XP <a href="http://www.heise.de/open/meldung/Microsoft-veroeffentlicht-Studie-zur-Linux-Migration-in-Muenchen-teilweise-1792252.html">errechnete</a>.Und wie es der Zufall will, hat der jetzige Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter in seiner vorherigen Position als Wirtschaftsreferent entscheidend daran mitgewirkt, dass <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-11/reiter-muenchen-spd/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Microsoft seinen Deutschlandsitz in die Münchner Innenstadt verlagert.</a><br />
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass hehre Ideale allein im bürokratischen Arbeitsalltag keine Veränderung bewirken. Auch wenn die Nutzung von Linux und Open Source Software in politischen Debatten gern als Akt der Befreiung aus dem festen Griff eines Monopolisten verkauft wird, muss OSS sich der Realität der Märkte stellen und sich im Hinblick auf Funktion und Kosten bewähren. Systemwechsel aus rein ideologischen Motiven können sonst früher oder später nur allzu leicht am „behördlichen Beharrungsvermögen“ scheitern.<br />
Auch der Treuchtlinger Systemadministrator Graesing hält nichts von ideologischen Grabenkämpfen zwischen proprietärer und offener Software und setzt, ganz IT-Fachmann, auf Pragmatik. Sein Rat: „Man darf nicht den Fehler machen, das gesamte System auf einmal umzustellen, vor allem wenn es davor gut funktioniert hat. Dann wird die Umstellung nicht angenommen. Stattdessen muss man schauen, in welchen Bereichen sich welche Lösungen anbieten, wo OSS konkret etwas verbessern kann, und dann muss man sicherstellen, dass das neue System tatsächlich besser funktioniert als das alte.“<br />
&nbsp;<br />
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/opensourceway/6554314981" target="_blank" rel="noopener noreferrer">opensource.com</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Herzbluten und Angstneurosen &#8211; Digitale Presseschau 16/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2014 13:35:22 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dieser Woche bluten die Herzen des Internets. Welche Konsequenzen hat der Heartbleed-Bug? Gegen die Käfer des Datendiebstahls und der Überwachung setzt sich ein neues Bündnis für digitale Grundrechte ein. Und ganz Deutschland diskutiert über die Angstneurosen deutscher Manager. Neugierig geworden? Dann lesen Sie gerne unsere Digitale Presseschau.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=55Rhi7ss1vs<br />
Unser Video der Woche stammt von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen und beschäftigt sich mit dem Thema „Vernetzte Öffentlichkeit“. In manchen wissenschaftlichen Texten wird gar schon von einem neuen Strukturwandel der Öffentlichkeit gesprochen, der neue „private“ Öffentlichkeiten, etwa in Sozialen Medien, hervorbringt. Die Broschüre <a href="http://www.lfm-nrw.de/nrwdigital/digitalkompakt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Digitalkompakt“</a> zum Video fragt daher: „Wie verändert sich dadurch unsere Art, mit Informationen umzugehen? Wie kann zukünftig noch ein verbindlicher Diskurs über gesellschaftliche Probleme geführt werden?“</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-04/heartbleed-openssl-open-source-heilsversprechen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heartbleed: Wie sinnvoll ist Open-Source-Software?</a></h3>
<p>´Das Ausmaß der als „Heartbleed“ bekannten Sicherheitslücke in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL hat sich als umfassend erwiesen. Aus diesem Grund wird wieder verstärkt über die Effizienz und den sinnvollen Einsatz von Open-Source-Software diskutiert. Patrick Beuth fordert dazu bei ZEIT Online: „Damit Open Source sein Heilsversprechen halten kann, müssen zumindest die großen Open-Source-Projekte professionalisiert werden. Sie müssen Unternehmen ähnlicher werden – mit einer hinreichend großen Zahl an Vollzeit-Entwicklern, Managern und einer stabilen finanziellen Basis.“ <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/digital/heartbleed-open-ssl-projekt-spenden-1.18284534" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie Heartbleed früher hätte entdeckt werden können</a> und ob es sich dabei um ein allgemeines Problem von Open-Source-Software handelt, fragt sich auch Henning Steier in der Neuen Zürcher Zeitung.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/export-von-ueberwachungssoftware-allianz-gegen-die-feinde-des-internets-1.1937919" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktivismus gegen Überwachung</a></h3>
<p>Gegen den Export von Technologie zur digitalen Überwachung hat sich ein Bündnis, die „Coalition Against Unlawful Surveilance Exports“,  aus Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Reproter ohne Grenzen gebildet. Thorsten Denkler beleuchtet Firmen, die solche Technologien bereit stellen, und den sich dagegen wendenden Aktivismus. Zudem macht er sich Gedanken über ein mögliches gesetzliches Verbot solcher Exporte der Unfreiheit.</p>
<h3><a href="http://de-bug.de/medien/archives/springer-vs-google.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Springer vs. Google</a></h3>
<p>Bereits vor zwei Wochen bekundete Robert M. Maier seine <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/weltmacht-google-ist-gefahr-fuer-die-gesellschaft-12877120.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Angst vor Google“</a> in einem Artikel auf FAZ.net. Nach einer Antwort von <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/eric-schmidt-ueber-das-gute-an-google-die-chancen-des-wachstums-12887813.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google-Chef Eric Schmidt</a> mischt sich nun der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE Matthias Döpfner höchstpersönlich in die Debatte ein und bekundet in einem offenen Brief an Schmidt ebenfalls seine „Furcht“. <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/mathias-doepfner-warum-wir-google-fuerchten-12897463.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gehören wir bald alle Google</a>?<br />
Es mangelt natürlich nicht an Antworten in dieser Debatte. Einen guten Versuch unternimmt unserer Ansicht nach Sascha Kösch auf <a href="http://de-bug.de/medien/archives/springer-vs-google.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DEBug</a>.<br />
Darüber hinaus wollen wir noch <a href="http://netzwertig.com/2014/04/16/offener-brief-an-eric-schmidt-die-aengste-von-springer-chef-mathias-doepfner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zwei</a> <a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Pimpls-Position-Doepfners-Denkfehler-bei-seiner-Angst-vor-Google_120174.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">weitere</a> Artikel zur Lektüre empfehlen.<br />
Bild: Screenshot Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 35)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rita Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 12:59:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
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		<category><![CDATA[Open Source Software]]></category>
		<category><![CDATA[Google Street View]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kampf gegen Vorratsdatenspeicherung geht weiter, Google will Adressen löschen, Käßmann bloggt und Piraten streiten immer noch über LiquidFeedback – allerlei Spannendes der letzten Netzwoche in der Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kampf gegen Vorratsdatenspeicherung geht weiter, Google will Adressen löschen, Käßmann bloggt und Piraten streiten immer noch über LiquidFeedback – allerlei Spannendes der letzten Netzwoche in der Linkliste.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/377/79/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schluss mit dem Speichern</a></b>
</p>
<p>
Datenschützer Patrick Breyer (Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung) und Bundestagsabgeordneter Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,  Fraktionssprecher für Innere Sicherheit) haben eine <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/Beschwerdeschrift_BSIG_publ.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verfassungsbeschwerde</a> gegen das Gesetz zur Vorratsspeicherung der Internetnutzung eingereicht. Das am 18. Juni 2009 beschlossene Gesetz erlaubt dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Aufzeichnung der elektronischen Kommunikation eines Bürgers mit Bundesbehörden und Bundestagsabgeordneten. Auch das Surfverhalten auf öffentlichen Internetportalen wird protokolliert. In diesem Zusammenhang veranstaltet der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung am 11. September 2010 die <a href="http://blog.freiheitstattangst.de/about/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demonstration „Freiheit statt Angst“</a>.
</p>
<p>
<a href="http://www.zeit.de/2010/35/Interview-Fleischer" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Google&#8217;s Widerspruchsverfahren</b> </a>
</p>
<p>
Peter Fleischer, Googles oberster Datenschützer, stellt sich in einem <a href="http://www.zeit.de/2010/35/Interview-Fleischer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview mit Zeit-Online</a> Fragen rund um das Thema Privatsphäre im Internet. Darin erklärt er, was nach dem Widerspruchsverfahren bei Google Street View mit den Adressdaten passiert, worin die Vorteile der Handy-Software „Google Goggles“ liegen und warum Internetregeln international entwickelt werden müssen.</p>
<p><b><a href="http://www.evangelisch.de/themen/blogs/notizen-aus-uebersee" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Käßmann&#8217;s neues Tagebuch</a></b>
</p>
<p>
Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat jetzt einen eigenen Blog. Auf <a href="http://www.evangelisch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">evangelisch.de</a> kann man seit dem 2. September 2010 ihre digitalen Tagebucheinträge lesen. Unter der Rubrik <a href="http://www.evangelisch.de/themen/blogs/notizen-aus-uebersee" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Notizen aus Übersee“</a> berichtet sie von ihren täglichen Erlebnissen an der amerikanischen Emory-Universität in Atlanta, wo sie zur Zeit als Gastdozentin lehrt.
</p>
<p>
<a href="http://blogs.fsfe.org/guido/2010/08/euro-2012-in-free-software/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>EURO 2012 für Open Source</b> </a>
</p>
<p>
Guido Arnold, Mitglied beim <a href="http://fellowship.fsfe.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fellowship der Free Software Foundation Europe</a>, veranstaltet parallel neben den Qualifikationsspielen für die Fußball-Europameisterschaft 2012 ein eigenes Turnier. Bei seiner Version von „EURO 2012“ gewinnt das Land, welches am meisten die Nutzung von Open Source-Software in öffentlichen Verwaltungen nachweisen kann. Die einzelnen Partien finden zeitgleich zu den jeweiligen Fußballspielen statt, erste Regeln zu dem Turnier findet man in <a href="http://blogs.fsfe.org/guido/2010/08/euro-2012-in-free-software/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guido&#8217;s Blog</a>. Jeder, der will, kann mitmachen und sein Wissen zum Thema &quot;Open Source in öffentlicher Verwaltung&quot; im <a href="http://wiki.fsfe.org/Free_Software_usage_in_public_administration" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Turnier-Wiki</a> eintragen.
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<p>
<b><a href="http://berlinnow.org/?cat=389" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei: LiquidFeedback und kein Ende</a></b>
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Im <a href="http://berlinnow.org/?cat=389" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog Berlin Now!</a> äußern sich die Piraten Christopher Lauer und Enno Park zum <a href="/piratenpartei-streit-start-liquid-feedback-ruecktritt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">umstrittenen Abstimmungs-Tool LiquidFeedback</a>. Lauer, Befürworter des Tools, verteidigt enthusiastisch die Idee und nimmt Stellung zu den vergangenen Konflikten in seiner Partei. Enno Park hingegen kritisiert die bisherige Umsetzung und sieht noch viele Verbesserungsmöglichkeiten.
</p>
<p>
<b><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/freiheit-im-internet-die-welt-der-klick-arbeiter-1.993210" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Informationen über Informationen</a></b>
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<p>
Google sei der moderne Geheimdienst, so die These von Norbert Bolz auf <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/freiheit-im-internet-die-welt-der-klick-arbeiter-1.993210" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sueddeutsche.de</a>. Der Medien- und Kommunikationstheoretiker kritisiert, dass mit jedem Internet-Klick Suchdienstleister und Marketingunternehmen das Leben der Nutzer mehr und mehr durchleuchten würden. Mit jeder freigegebenen Information unterstütze man die kommerzielle Gestaltung eines Profils. Die Gefahr liege in der Gleichgültigkeit der Internet-Nutzer, Privatheit sei heutzutage eine Aufgabe, um die der Bürger bewusst kämpfen müsse, so Bolz.</p>
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		<title>Wien will zurück zu Microsoft</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wien-will-zurueck-zu-microsoft-3918/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 10:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenz]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source Software]]></category>
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					<description><![CDATA[Laut einem Bericht der Wiener Grünen will die Stadt Wien für 7,6 Millionen Euro Lizenzen für Microsoft Windows Vista und Microsoft Offfice 2007 ausgeben. Die Umstellung der 32000 Verwaltungsrechner von Windows 2000 soll bis zum Jahr 2009 erfolgen und auch die rund 1000 Rechner mit einschließen, die zur Zeit noch mit Wienux, einer Version des Open-Source-Betriebsystems Linux, betrieben werden. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einem Bericht der Wiener Grünen will die Stadt Wien für 7,6 Millionen Euro Lizenzen für Microsoft Windows Vista und Microsoft Offfice 2007 ausgeben. Die Umstellung der 32000 Verwaltungsrechner von Windows 2000 soll bis zum Jahr 2009 erfolgen und auch die rund 1000 Rechner mit einschließen, die zur Zeit noch mit Wienux, einer Version des Open-Source-Betriebsystems Linux, betrieben werden. <!--break--><b></b></p>
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&nbsp;
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<b>Entweder oder</b>
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<p><b></b></p>
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<br />
Seit 2005 darf jede Magistratsabteilung im Zuge einer „sanften Migration“ selbst wählen, ob sie Wienux statt Windows, OpenOffice statt MS-Office und Firefox statt Internet Explorer nutzen darf &#8211; „allerdings gibt es von der Stadt weder offensive Signale noch finanzielle Unterstützung zum Wechsel.“, so die <a href="http://wien.gruene.at/weitere_themen/artikel/lesen/30658/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grüne Stadträtin Marie Ringler</a> in einem Artikel. Open Source Software werden Programme gennant, die von einer Entwicklergemeinschaft entwickelt und deren Quellcode frei verfügbar und veränderbar ist.</p>
<p>Durch die sanfte Umstellung auf nicht-proprietäre Software seien  bisher etwa 1000 Rechner, 750 davon in der Kindergartenverwaltung, auf Wienux umgestiegen. OpenOffice habe es auf fast 50 Prozent aller Rechner geschafft, so Ringler.<br />
Doch durch grünes Licht für die Microsoft-Lizenzen, die auch in der Kindergartenverwaltung zum Einsatz kommen sollen, stehe das Projekt „Wienux“ somit auf Messers Schneide.</p>
<p><b>Herstellerabhängigkeit vermeiden</b></p>
<p>Ingrid Kammerer vom Rechenzentrum der Wiener Stadtverwaltung (MA 14) verwies nach Anfrage darauf, dass „durch Streuung der Aufträge auf mehrere Hersteller“ die „Abhängigkeit von einer Hard- oder Softwarelinie“ vermieden wird. „Auch in Zukunft wird die Stadt Wien die Strategie verfolgen, immer mehrere EDV-Welten parallel zu betreiben, um die Herstellerunabhängigkeit sicher zu stellen</p>
<p>Weitere konkrete Schritte sind nach der Veröffentlichung der zweiten Studie „Open-Source-Software am Arbeitsplatz im Magistrat Wien“  im Sommer 2008 zu erwarten.</p>
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		<title>Web Mobs: Internetnutzer machen sich bemerkbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Stellvertreter im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualität]]></category>
		<category><![CDATA[Chat-Programm]]></category>
		<category><![CDATA[LLuna]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Millionen Internetnutzer sind täglich im Netz unterwegs. Oft zur selben Zeit und auf denselben Webseiten. Dennoch trifft man meist niemanden auf einem Streifzug durchs Netz. Mit der Software LLuna ändert sich das.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Millionen Internetnutzer sind täglich im Netz unterwegs. Oft zur selben Zeit und auf denselben Webseiten. Dennoch trifft man meist niemanden auf einem Streifzug durchs Netz. Mit der Software LLuna ändert sich das.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
Dank Lluna werden Internetnutzer zu sichtbaren Besuchern auf Webseiten, zu so genannten Web Mobs. Sie können die Nutzer, die ihnen auf ihrem Surftrip begegnen, sehen und ansprechen. Auch auf Seiten ohne Chatraum oder Forum.
</p>
<p>
Web Mobs sind virtuelle Präsenzen von Menschen. Sie sind auf der Webseite, die sie gerade besuchen, als Avatare (Figuren) für alle anderen anwesenden Web Mobs sichtbar. Die Avatare werden dabei im unteren Teil des Webbrowsers angezeigt. Sie können aufeinander zugehen und sich mittels Sprechblasen oder Chatfenster miteinander unterhalten.
</p>
<p>
Jede Webseite wird dadurch zu einem virtuellen Ort an dem sich Leute treffen, die alle am Inhalt der Seite interessiert sind. Eben dies war auch die Vision des LLuna-Entwicklers Dr. Heiner Wolf. Er geht davon aus, „dass Menschen, die ein gemeinsames Interesse haben, auch manchmal miteinander sprechen wollen“. Und im Internet zeigt sich dieses Interesse eben am Inhalt der Webseite, die der Nutzer gerade betrachtet.
</p>
<p>
Der erste Aufenthalt als Web Mob im Netz ist allerdings doch etwas ungewohnt. Plötzlich stolpert jemand auf die gleiche Webseite, auf der man sich eben befindet, und schon können wir uns sehen. Die Entwickler versprechen aber, dass kein anderer Web Mob verfolgen kann, von welcher Seite man kommt oder wohin man geht. Die Privatsphäre soll zudem durch Ausschlusslisten gewahrt werden, in die man Nutzer, URLs oder Chaträume eintragen kann.
</p>
<p>
Eigentlich soll das System der virtuellen Präsenz lediglich das Verhalten der Menschen in der realen Welt auf den virtuellen Raum des Internets übertragen: Täglich treffen wir eine Vielzahl an Menschen. Die meisten beachten wir gar nicht, doch manchmal kommen wir ins Gespräch, weil wir zur selben Zeit am selben Ort sind und ein gemeinsames Interesse verfolgen. Also warum nicht auch mal jemanden online nach dem Weg fragen? Oder seine Freunde beim morgendlichen Lesen der Online-Zeitung treffen?
</p>
<p>
Auch die politische Kommunikation im Netz könnte sich durch Web Mobs verändern. Als „nächste Generation“ der sozialen Software unterstützt LLuna die Interaktion und Zusammenarbeit von Webnutzern. Die Web Mobs können zusammen selbst organisiert soziale Netzwerke aufbauen. Online-Demonstrationen &#8211; bisher durch die Lahmlegung von Seiten durch übermäßig viele Aufrufe gekennzeichnet &#8211; könnten so künftig den Demonstrationen in der realen Welt immer ähnlicher werden. Dr. Heiner Wolf stellt sich unter einer „Web Mobs-Demo viele Leute auf einer Seite (vor), die ein gemeinsames Anliegen haben und ihren politischen Willen visuell ausdrücken“. Dazu könnten sie Transparente benutzen und Reden halten wie im wirklichen Leben. Trotzdem wird das Hausrecht der Webseitenbetreiber gewahrt. Sie behalten ein Mitspracherecht, so dass Hetzkampagnen auf der eigenen Seite unterbunden werden können.
</p>
<p>
Denkbar wäre auch, dass Parteien zukünftig ihre potentiellen Wähler mit Hilfe eines „Partei-Web-Mobs“ begrüßen, der ihnen das Programm für die nächste Wahl näher bringt. Da die Web Mobs Technik auf dem offenen Instant Messaging Protokoll Jabber basiert und unter der Open Source Lizenz angeboten wird, kann sie nämlich auch als Programmierplattform verwendet werden. Online-Shops könnten beispielsweise davon profitieren und Berater als Web Mobs ins Netz schicken, die ihre Besucher empfangen und während dem Einkauf begleiten.
</p>
<p>
Web Mobs bringen sowohl als soziale Software als auch als neue Web-Technologie die Transformation des Internets mit dem Ziel Web 2.0 voran. Das Web 2.0-Modell beschreibt das Internet als eine Plattform, die durch Interaktivität und soziale Netzwerke gekennzeichnet und nicht mehr nur eine Ansammlung von Webseiten ist. Web Mobs interagieren dabei über die Grenzen von Webseiten hinaus, ohne dass der Nutzer – wie es bei den bisherigen Communities nötig ist – ein Profil oder persönliches Netzwerk vorstrecken muss.
</p>
<p>
Um ein Web Mob zu werden muss der Internetnutzer lediglich die freie Software LLuna (<br />
<a href="http://www.webmobs.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.webmobs.de</a>) besitzen und sich mit Hilfe des leider noch nicht sehr benutzerfreundlichen Einstellungsdialogs bei einem von tausenden öffentlichen Servern anmelden. Die Web Mobs werden nicht zentral verwaltet. Deshalb ist es auch schwer, einen Überblick darüber zu haben, wie viele Web Mobs zurzeit schon im Netz unterwegs sind. Dr. Wolf schätzt, dass es einige hundert permanente User gibt.
</p>
<p>
Diese verteilen sich allerdings über Millionen Webseiten, so dass man bisher eher selten auf Special Interest Seiten einen anderen Web Mob mit dem gleichen Interesse trifft. Trotzdem gab es schon Web Mobs, die bei eBay die ersteigerten Artikel anderer Web Mobs begutachtet oder anderen Nutzern den Weg zum Livestream von GIGA gezeigt haben. Die Web Mobs Technik erlaubt es auch, auf Internetseiten für die anderen sichtbar zu zeichnen (Whiteboard) oder einen anderen Web Mob auf dem eigenen Surftrip mitzunehmen (Cobrowsing). Anstrengend kann es werden, sollten mal zu viele Web Mobs auf einer Seite auftauchen. In dem Fall kann man die anderen Web Mobs auch minimieren. Oder mit Hilfe der Ausschlussliste einzelne nervende oder mobbende Web Mobs „wegfiltern“. Allerdings brauchen sich diese Nutzer lediglich ein neues Konto zuzulegen, um der Verbannung zu entkommen. Wer im Internet dann doch mal wieder ganz alleine sein möchte, der kann LLuna aber auch einfach abschalten.
</p>
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&nbsp;</p>
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