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	<title>OpenLeaks &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>OpenLeaks &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Digitale Presseschau 34/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 14:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[New Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[CETA]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Christian Ströbele]]></category>
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		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]]></category>
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		<category><![CDATA[Online-Bürgerbeteiligung]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Politiker, die die Vorteile von neuen Formen der Bürgerbeteiligung aufzeigen, zwei Projekte, die auf ihre Weise nur wenig Erfolg [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Politiker, die die Vorteile von neuen Formen der Bürgerbeteiligung aufzeigen, zwei Projekte, die auf ihre Weise nur wenig Erfolg verbuchen konnten und ein Abkommen, welches es jetzt durch die Hintertür versucht. Aber wer ist eigentlich diese Maike Kolowski? Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=JyxijM2ZJaY" title="Explainity: Gefahren sozialer Netzwerke einfach erklärt" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/JyxijM2ZJaY?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Sei es das Sommerloch oder die Vergesslichkeit einiger Presseverlage, die Gefahren von sogenannten Facebook-Parties sind angeblich wieder allgegenwärtig. Grund für Explanity.com, die Thematik in einem Video anschaulich darzustellen. In der Hauptrolle: Maike Kolowski.</p>
<p><a title="Zum Artikel bei Zeit Online" href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-08/Frag-den-Staat"><strong>Frag doch mal den Staat</strong></a></p>
<p>Vor einem Jahr startete das Projekt &#8220;fragdenstaat.de&#8221;. Initiiert durch die Open Knowledge Foundation mit Unterstützung von Transparency International und der Deutschen Gesellschaft für Informationsfreiheit soll &#8220;Frag den Staat&#8221; den Bürgern helfen ihre Informationsrechte zu nutzen. Bisher konnte man allerdings nur Bundesbehörden &#8220;befragen&#8221;, seit Mittwoch nun auch kommunale Ämter. Die Journalistin Lisa Altmeier hat sich für Zeit Online die Ergebnisse des Projekts angeschaut und festgestellt, dass die Behörden sich häufig um Antworten drücken.</p>
<p><a title="Zum Artikel im European" href="http://theeuropean.de/sabine-leutheusser-schnarrenberger/12027-fdp-netzpolitik-und-buergerbeteiligung?utm_source=owly&amp;utm_campaign=TE-Postings"><strong>„Wir wollen Volksentscheide“</strong></a></p>
<p>Im Interview mit dem Onlinemagazin The European macht Bundesjustizminister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Werbung für die neue FDP-Bürgerbeteiligungssoftware &#8220;New Democracy&#8221;. Für die Ministerin ist die Software eine &#8220;Fortentwicklung&#8221; von bestehenden Projekten wie &#8220;Liquid Feedback&#8221; von der Piratenpartei. Den Vorwurf, dass &#8220;New Democracy&#8221; nicht transparent genug sei, lehnt Leutheusser-Schnarrenberger ab, denn die wichtigste deutsche Abstimmung sei schließlich auch geheim.</p>
<p><a title="Zum Artikel im European" href="http://www.theeuropean.de/hans-christian-stroebele/12049-neue-formen-der-buergerbeteiligung"><strong>Bürgerbeteiligung ist für alle da</strong></a></p>
<p>Bürgerbeteiligung Teil II? Ja, denn der Politiker Hans-Christian Ströbele (Grüne) hat diese Woche im Onlinemagazin The European über neue Formen der Bürgerbeteiligung geschrieben. Seiner Ansicht nach sind die neuen Bürgerbeteiligungsformate aus der bürgerlichen Mitte entstanden und daher ein Indiz dafür, dass die Herrschaft des Volkes greifbar werde. Es sei jetzt mehr Demokratie möglich, so Ströbele, und dank der Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation könnten sich auch alle Bürger beteiligen.</p>
<p><a title="Zum Artikel bei futurezone.at" href="http://futurezone.at/netzpolitik/10845-ceta-acta-kommt-nun-doch-durch-die-hintertuer.php"><strong>CETA: ACTA kommt nun doch durch die Hintertür</strong></a></p>
<p>Nach ACTA ist vor CETA &#8211; das ist die Aussage vieler Netzaktivisten. Wie Barbara Wimmer auf der Nachrichtenplattform futurezone.at berichtet, enthält das kanadisch-europäische Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA derzeit Ansätze des abgelehnten Anti-Piraterieabkommens ACTA. So würde zum Beispiel auch das Abkommen CETA das Recht auf Privatkopie zunichte machen. Ist der Sturmlauf gegen CETA nur noch eine Frage der Zeit?</p>
<p><a title="Zum Artikel von Carta" href="http://carta.info/47455/openleaks-das-ewige-projekt/"><strong>OpenLeaks – das ewige Projekt</strong></a></p>
<p>WikiLeaks dürfte jedem ein Begriff sein. OpenLeaks kennen dagegen nur wenige. Dabei sollte die Whistleblower-Plattform höhere Sicherheitsstandards für eingereichte Dokumente als Konkurrent WikiLeaks garantieren. Wie der freie Journalist Wolfgang Michal im Online-Magazin Carta nun feststellt, ist die Plattform nach 18 Monaten immer noch nicht betriebsbereit. Ein Rückblick auf ein (fast) gescheitertes Projekt.</p>
<p><a title="Zum Kommentar in Mädchenmannschaft.net" href="http://maedchenmannschaft.net/hate-speech-ist-alltag-auch-im-netz/"><strong>Hate speech ist Alltag – auch im Netz</strong></a></p>
<p>Hate speech ist Alltag. Diese These vertritt der Blogger Christoph Schumacher auf &#8220;Mädchenmannschaft.net&#8221;. In seinem Kommentar gibt er eine Begriffsdefinition von &#8220;hate speech&#8221; und erklärt, was Hassrede mit dem Sexismus-System zu tun hat. Dabei lässt sich eine Definition aus den 1990ern gut auf Internetkommentare ausweiten, so Schumacher.</p>
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		<title>Digitale Presseschau &#8211; KW 32</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Wilde]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 17:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[David Cameron]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[OpenLeaks]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="/digitale-presseschau-kw-31"><img width="60" height="66" align="left" src="/sites/politik-digital.de/files/logo-linkliste.png" /></a> Gestohlene Identität bei Facebook, OpenLeaks, New York Times Online-Abo, griechische Parallelwährungen, eine Abrechnung mit David Cameron und vieles mehr in unserer digitalen Presseschau.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestohlene Identität bei Facebook, OpenLeaks, New York Times Online-Abo, griechische Parallelwährungen, eine Abrechnung mit David Cameron und vieles mehr in unserer digitalen Presseschau.</p>
<p>Auch in dieser Woche hat die politik-digital.de-Redaktion wieder einige sehr lesenswerte Artikel der vergangenen Tage zusammengetragen. Unser Favoriten von Platz 1 bis 6:</p>
<p><a href="http://www.faz.net/artikel/C30351/facebook-tod-ich-war-ein-anderer-und-ein-anderer-war-ich-30480516.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ich war ein anderer, und ein anderer war ich</a></p>
<p>Wie Millionen andere in Deutschland und der Welt unterhält die Journalistin und Autorin Katja Kullmann einen Facebook-Account. Auf der einen Seite lehnt sie wie viele den laxen Umgang des Netzwerkes mit den Daten seiner Nutzer ab. Sie bezeichnet<br />
Facebook in ihrem Beitrag auf faz.net als „Zeitfresser“ und „monströsen Ablenkungsapparat“. Dennoch loggt sie sich wie Millionen andere fast täglich ein, um die „posts“ ihrer „Freunde“ zu lesen. Als eine fremde Person versucht, ihre Facebook-Identität zu übernehmen, wird Kullmann eiskalt von den Betreibern des Netzwerks herausgeworfen. Ihr wird klar, dass sie all die Einträge, Fotos und pseudointellektuellen Kommentare ihrer Freunde vermisst. Kullmann beginnt den Kampf um ihre digitale Identität. Darin geht sie sogar so weit, dass sie das Facebook-Büro in Hamburg persönlich aufsucht. Dort wird ihr Anliegen freundlich belächelt, und ihr Account wird wieder freigeschaltet. Die Autorin beschreibt auf humorvolle Art und Weise den Kampf um die eigene digitale Identität und unsere Abhängigkeit von sozialen Netzwerken. Ihr Erfahrungsbericht war in dieser Woche der Favorit der politik-digital.de-Redaktion.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-08/openleaks-ccc-finowfurt/seite-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was ist denn jetzt schon wieder „OpenLeaks“?</a></p>
<p>Er war Sprecher von WikiLeaks, bis er sich mit Julian Assange überwarf. Daniel Domscheit-Berg entschloss sich daraufhin, sein eigenes Projekt zu starten – der Name: OpenLeaks. Das Portal will eine „Infrastruktur“ bieten, die es ermöglicht, Dokumente zu empfangen, ohne die Quelle nachvollziehen zu können. Klingt nach WikiLeaks? Ist es aber nicht. Der Unterschied: Es wird nicht bedenkenlos publiziert. Eingereichte Dokumente werden von Partnern auf ihre Glaubwürdigkeit hin überprüft und sollen erst danach veröffentlicht werden.<br />
Domscheit-Berg stellte das Projekt jetzt in einer Testversion vor, die von Mitgliedern des Chaos Computer Clubs auf ihre Funktionalität geprüft werden sollte. Anna Sauerbrey schreibt bei Zeit Online von den Schwierigkeiten mit der aktuellen Version des Leaks, aber auch von den Motiven der Initiatoren und schaffte es auf Platz zwei unserer digitalen Presseschau.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/artikel/C31013/zeitung-im-internet-die-dummen-die-faulen-und-die-netten-30480810.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Dummen, die Faulen und die die Netten</a></p>
<p>Wer würde wohl freiwillig 15 bis 35 Dollar im Monat ausgeben, um mehr als 20 Artikel der New York Times online lesen zu dürfen? Vor allem, wenn das Bezahlsystem mit einfachen Mitteln unterwandert werden kann? Die Antwort ist auf faz.net zu lesen: Es sind die Dummen, die Faulen und die Netten! All diejeningen also, die sich nicht die Mühe machen, die Bezahlung zu umgehen, von der Möglichkeit wissen und solche, die gerne für die Inhalte zahlen.<br />
Das im März eingeführte neue Bezahlsystem des New York Times-Verlags scheint entgegen aller Erwartungen zu funktionieren. Bislang wurden 240.000 Internet-Abonnenten verzeichnet, bei gleichbleibenden Verkaufszahlen des Printmediums. Aufschlussreicher Artikel, nicht nur für Journalisten und Verlage.</p>
<p><a href="http://www.goethe.de/wis/med/idm/de7989345.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Internet = Che Guevara des 21. Jahrhunderts?</a></p>
<p>Glaubt man den „Innovationsberatern“ des US-Außenministeriums, Alec Ross und Ben Scott, so ist das Internet der Che Guevara des 21. Jahrhunderts. Der Artikel auf der Webseite des Goethe Instituts wiederspricht den Beratern und beschreibt ausführlich und an Beispielen des Arabischen Frühlings und der Grünen Revolution im Iran, welchen Einfluss Social Media tatsächlich auf die Aufstände haben und hatten. In westlichen Medien wurden soziale Netzwerke oft als treibende Kraft in den Straßen von Kairo und Teheran dargestellt. Der Autor Roland Detsch bestätigt jedoch, dass es sich trotz des Einflusses, den die Medien zweifellos für die Mobilisierung der Massen hatten, um „Revolutionen der Füße“ gehandelt habe.</p>
<p><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/alles-ohne-euro-griechen-erfinden-eigene-web-waehrungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Griechen brauchen keinen Euro mehr</a></p>
<p>Auf dem ZDF-Blog Hyperland wurde in dieser Woche etwas vorgestellt, was zunächst absurd klingt: ein „nationales Zecheprellen“ der Griechen. Was das bedeutet? Viele Griechen fühlen sich vom Staat betrogen und hintergangen. Sie wollen nicht für Schulden aufkommen, die sie nicht verursacht haben. Aus diesem Grund bilden sich zurzeit diverse virtuelle Parallelwährungen, die es ermöglichen, zumindest die Grundbedürfnisse der griechischen Bürger zu befriedigen. Es gibt eigens eingerichtete Plattformen, auf denen getauscht, gehandelt und gekauft werden kann. Wie genau das aussieht, beschreibtder Frederik Fischer in seinem Beitrag ausführlich. Doch die Griechen lehnen sich auch gegen sozialen Ausschluss von Arbeitslosen auf. Menschen, die ihren Job in Zeiten der Wirtschaftskrise verlieren, werden von Projekten wie dem „Mapping Commons in Athen“ aufgefangen. Das soziale Leben läuft weiter, unabhängig von harter Währung. Die Griechen gehen trotzig und clever gegen die Krise an. Von uns bekam der Text für diese Erkenntnisse Rang 5.</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/aug/11/social-media-riots" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stellen Briten sich auf eine Stufe mit diktatorischen Herrschern?</a></p>
<p>Wie soll England Herr der Aufstände und Zerstörungen in seinen Städten werden? Politiker und Sicherheitskräfte schienen tagelang keine Antworten zu haben. Bis Premierminister David Cameron gestern vorschlug, soziale Netzwerke für alle Aufständischen, die identifiziert worden sind, zu verbieten. Jeff Jarvis weist auf der Webseite des Guardian auf die Gefahren eines solchen Vorhabens hin. Der Grat zwischen Schutz der Allgemeinheit und autoritärer Macht sei in manchen Fällen ein sehr schmaler. Der Autor fragt den britischen Premier: „Was unterscheidet Sie dann noch von arabischen oder chinesischen Herrschern, die soziale Kommunikation verbieten?“ Es ist gefährlich, digitale Kommunikation einzuschränken, da dadurch die Freiheitsrechte der Menschen eingeschränkt werden. Doch ein autoritärer Staat ist wohl das letzte, was David Cameron sich wünscht. Jeff Jarvis‘ Artikel provoziert und regt zum Nachdenken an.</p>
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		<item>
		<title>Gesellschaftsbetriebssystem Internet?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gesellschaftsbetriebssystem-internet-5200/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 20:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Domscheit-Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Gunter Dueck]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Whistleblower]]></category>
		<category><![CDATA[OpenLeaks]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/republica-logo.png" align="left" height="159" width="178" />Derzeit findet in Berlin zum fünften Mal der Bloggerkongress <a href="http://re-publica.de/11/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">re:publica</a> (13.-15. April) statt. Auch politik-digital.de ist vor Ort. Dabei haben wir heute zwei interessante Vorträge zu den Themen „Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem“ und „OpenLeaks“ mitgeschnitten.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/republica-logo.png" alt="" width="178" height="159" align="left" />Derzeit findet in Berlin zum fünften Mal der Bloggerkongress <a href="http://re-publica.de/11/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">re:publica</a> (13.-15. April) statt. Auch politik-digital.de ist vor Ort. Dabei haben wir heute zwei interessante Vorträge zu den Themen „Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem“ und „OpenLeaks“ mitgeschnitten.</p>
<p>Bei der gestrigen Eröffnung der re:publica hatte Mitorganisator Markus Beckedahl, Betreiber des Blogs <a href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">netzpolitik.org</a>, mit der Gründung der Bürgerrechtsorganisation „<a href="http://digitalegesellschaft.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitale Gesellschaft</a>“ bereits für <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,756549,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schlagzeilen gesorgt</a>. Kernziel der Organisation ist es, Nutzerrechte in der digitalen Gesellschaft zu fördern und zu fordern.</p>
<p align="center"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/republica-gunter-dueck.png" alt="" width="480" height="287" /></p>
<p align="center"><strong>(Vortrag von Gunter Dueck)</strong></p>
<p>Ein weiteres erwähnenswertes Ereignis war der <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/das-internet-als-gesellschaftsbetriebssystem" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heutige Vortrag</a> des netzaffinen Philosophen <a href="http://www.omnisophie.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gunter Dueck</a> über das Internet als „Gesellschaftsbetriebssystem“. Dueck stellte fest, dass z.B. die Regierung Minister für jede Infrastruktur (Recht, Ernährung, Verteidigung etc.) habe – diese aber müssten in einer Art “Betriebssystem” miteinander vernetzt werden. Zudem mache das Internet fachliches Wissen obsolet. Dueck wörtlich: „Jetzt muss der Lehrer nicht mehr wissen, wie Kästchenrechnen geht. Und was raus kommt. Sondern der Lehrer muss jetzt echt Pädagogik können.“ Das reine Fachwissen stehe in verschiedenen Formaten (Artikel, Bilder, Videos etc.) veranschaulichend im Netz zur Verfügung. Im nächsten Zeitalter gehe es nicht mehr um das Wissen, sondern um das Können! <strong><a href="/wp-content/uploads/gesellschaftsbetriebssystem.mp3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier der MP3-Mitschnitt des Vortrags</a>.</strong></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/republica-domscheit-berg.png" alt="" width="480" height="287" /></p>
<p align="center"><strong>(Vortrag von Daniel Domscheit-Berg)</strong></p>
<p>Auch Daniel Domscheit-Berg, Gründer der Whistleblower-Plattform <a href="http://openleaks.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenLeaks</a>, hielt einen Vortrag. Er bezeichnete OpenLeaks als digitale Babyklappe (= Dropbox). Die Alpha-Phase solle demnächst mit sechs ausgewählten Partnern erfolgen. Domscheit-Berg unterstrich, dass er und seine Mitstreiter auf ein nachhaltiges Konzept setzten. Alle Prozesse müssten transparent sein und das Whistleblowing Maßstäben der Ethik und Verantwortung (= Standards) gerecht werden. Es wird eine Zusammenarbeit mit bis zu 100 Partnern angestrebt. Dabei soll es eine 50:50-Aufteilung zwischen NGOs und Medien geben. Sehr wichtig sei darüber hinaus auch eine solide Finanzierung. <strong><a href="/wp-content/uploads/openleaks.mp3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier der komplette MP3-Mitschnitt</a></strong>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Kinder der WikiLeaks-Revolution</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-kinder-der-wikileaks-revolution-5125/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 14:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Whistleblower]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[GreenLeaks]]></category>
		<category><![CDATA[OpenLeaks]]></category>
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					<description><![CDATA[Dank WikiLeaks ist das Prinzip des Whistleblowing bekannt geworden. Nun positionieren sich erste Nachahmer im Netz. Neben der New York Times gehen erste deutsche Ableger online. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dank WikiLeaks ist das Prinzip des Whistleblowing bekannt geworden. Nun positionieren sich erste Nachahmer im Netz. Neben der New York Times gehen erste deutsche Ableger online. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Für den Politikwissenschaftler Dr. Christoph Bieber hatte sich die Weiterentwicklung von Enthüllungsplattformen bereits mit den Differenzen zwischen Julian Assange und dem ehemaligen WikiLeaks-Sprecher für Deutschland Daniel Domscheit-Berg angekündigt. Für Bieber spielen dabei vor allem zwei Aspekte eine Rolle: &quot;Einerseits die Glaubwürdigkeit der Empfänger &#8216;geleakter&#8217; Informationen – hier könnten etablierte Medienanbieter im Vorteil sein. Auf der anderen Seite steht die technische Umsetzung solcher Plattformen, die einen ausreichenden Schutz der Informanten garantiert. Dies scheint der Bereich zu sein, in dem sich Anbieter wie &#8216;OpenLeaks&#8217; verorten und wo sie sich durchaus behaupten können.&quot; 
</p>
<p>
<b><a target="_blank" href="http://openleaks.org/" rel="noopener noreferrer">OpenLeaks</a></b>
</p>
<p>
Daniel Domscheit-Berg gründete kürzlich mit anderen ehemaligen WikiLeaks-Mitarbeitern und Gleichgesinnten die Whistleblowing-Plattform OpenLeaks. Auf der am vergangenen Mittwoch (26.1.) gelaunchten Webseite heißt es, dass es das wesentliche Ziel sei, das Whistleblowing populärer und sicherer zu machen und das dafür benötigte Know-how zur Verfügung<br />
zu stellen. OpenLeaks will Gesicht zeigen, mit transparenten Strukturen und klaren Verantwortungen. </p>
<p>In einem <a target="_blank" href="http://www.dctp.tv/dld-2011/openleaks" rel="noopener noreferrer">Interview</a> auf der <a target="_blank" href="http://www.dld-conference.com/" rel="noopener noreferrer">DLD 2011</a> in München legte Domscheit-Berg dar, dass sich OpenLeaks als reiner Dienstleister verstehe, der es &quot;ermöglicht, dass anonyme Quellen Informationen an Dritte weitergeben können. Diese Dritten sind dann [&#8230;] Partner, mit denen wir zusammenarbeiten und diese Partner sind etablierte Organisationen wie verschiedene Nichtregierungsorganisationen, die Medien, vielleicht Gewerkschaften.&quot; Das bedeutet, dass nicht die OpenLeaks-Mitarbeiter selbst geheimes Material sichten und über die Veröffentlichung entscheiden, sondern allein die OpenLeaks-Partner. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu WikiLeaks, wo die Plattformbetreiber selbst das Material bearbeiten. Der <a target="_blank" href="http://www.gulli.com/news/openleaks-betaphase-soll-im-februar-starten-2011-01-24" rel="noopener noreferrer">Testbetrieb</a> von OpenLeaks wird vermutlich bis Jahresende andauern.</p>
<p><b><a target="_blank" href="http://greenleaks.com" rel="noopener noreferrer">GreenLeaks</a></b></p>
<p>Bereits am 24.1.2011 eröffnete GreenLeaks seine Pforten. Der in Berlin lebende australische Anwalt Scott Millwood wird als Redakteur des Angebots geführt. Das Hauptziel der von Journalisten, Anwälten und Umweltaktivisten gegründeten Plattform ist es, Missstände auf lokaler und globaler Ebene rund um die Themen Umwelt, Klima und Verbraucherschutz publik zu machen. Die Webseite wirkt noch sehr aufgeräumt und beinhaltet derzeit keine News oder Dokumente. Informationen sollen per elektronischer Dropbox übermittelt werden können.</p>
<p><b><a target="_blank" href="http://english.aljazeera.net" rel="noopener noreferrer">Al Jazeera<br />
</a></b><br />
Ebenfalls im Januar ging Al Jazeera mit seinem Angebot &quot;<a target="_blank" href="http://www.ajtransparency.com" rel="noopener noreferrer">Al Jazeera Transparency Unit</a>&quot; (AJTU) online. Über die Webseite können Daten jedweden Inhalts in anonymisierter und verschlüsselter Form (Dokumente, Fotos, Audio- &amp; Videoclips etc.) übermittelt werden. Dies geschieht per elektronischer Dropbox, die auch bei <a target="_blank" href="http://wikileaks.ch/Submissions.html" rel="noopener noreferrer">WikiLeaks</a> genutzt wird. Diese Inhalte werden, wenn von Interesse, redaktionell bearbeitet und im Internet herausgegeben und/oder per TV-Übertragung in Englisch und Arabisch ausgestrahlt. Ein erster Coup gelang Al Jazeera bereits mit der Veröffentlichung der &quot;<a target="_blank" href="http://english.aljazeera.net/palestinepapers" rel="noopener noreferrer">Palestinian Papers</a>&quot;, eine umfangreiche Sammlung von über 1600 Akten, die geheime Verhandlungen von Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde dokumentieren. Die in Zusammenarbeit mit dem <a target="_blank" href="http://www.guardian.co.uk/world/palestine-papers" rel="noopener noreferrer">Guardian</a> publizierten Dokumente bergen viel <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-01/nahost-akten-palaestinenser-israel" rel="noopener noreferrer">politische Brisanz</a>.</p>
<p><b><a target="_blank" href="http://www.nytimes.com" rel="noopener noreferrer">New York Times<br />
</a></b><br />
Auch die New York Times <a target="_blank" href="http://news.yahoo.com/s/yblog_thecutline/20110125/ts_yblog_thecutline/ny-times-considers-creating-an-ez-pass-lane-for-leakers" rel="noopener noreferrer">will</a> angeblich auf den Zug der Whistleblower aufspringen. Sie prüft derzeit Optionen für die Einführung eines hausinternen Angebots, das Informanten die Übermittlung von vertraulichen Dokumenten ermöglicht.<br />
<b><br />
Weitere Plattformen</b></p>
<p>In<br />
Brüssel wurde bereits im Dezember von Journalisten und EU-Insidern das Projekt <a target="_blank" href="http://brusselsleaks.com" rel="noopener noreferrer">Brussel Leaks</a> ins Leben gerufen. Die Betreiber wollen mehr Aufklärung und Transparenz rund um die EU-Politik in Brüssel in den politischen Hinterzimmern leisten. Auch die WAZ-Mediengruppe bietet schon seit langem ein <a target="_blank" href="https://www.derwesten-recherche.org" rel="noopener noreferrer">Portal</a> an, mit dem Bürger anonym Dokumente, Filme oder Verträge veröffentlichen können, um Missstände in Politik und Gesellschaft offenzulegen. Um über weitere Entwicklungen auf diesem Gebiet auf dem Laufenden zu bleiben, empfiehlt sich der <a target="_blank" href="http://www.whistleblower-net.de/blog" rel="noopener noreferrer">Blog</a> des Whistleblower Netzwerks.</p>
<p><em>Hinweis: Dr. Christoph Bieber ist Mitglied des Vorstands von pol-di.net e.V.</em></p>
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