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	<item>
		<title>Zwischen Mensch und Maschine – Die Angst vor den Cyborgs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 14:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Beinprothesen und Herzschrittmacher helfen dort, wo der Körper Begrenzungen erfährt. Smartphones und Datenbrillen erweitern unser Wissen im Alltag. Doch wo verläuft die Trennung zwischen Mensch und Maschine? Und wann werden wir zum Cyborg? Mit dieser kontroversen Leitfrage beschäftigten sich die Teilnehmer der Diskussionsrunde des “Digitalen Salons” am Mittwoch.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Eines vorweg: Allein über die Definition eines Cyborgs lässt sich leidenschaftlich und wohl auch unendlich lange streiten. Um dieses Dilemma zu umgehen – und den Zeitplan der Veranstaltung einzuhalten – versuchte sich Katja Weber nicht nur als Moderatorin. Sie hatte sich augenscheinlich auch auf die Rolle der Vermittlerin in einer hitzigen Debatte eingestellt. Die relativ bunte Teilnehmergruppe, bestehend aus Philosoph Christoph Asmuth, Ingenieur Michael Hasenpusch und Künstlerin Susanna Hertrich war sich entgegen aller Erwartungen dennoch vor allem bei den technischen Fragen ziemlich einig.</p>
<h3>Technische Möglichkeiten und Visionen weit auseinander</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">So machte Hasenpusch, der bei Ottobock HealthCare den sogenannten Open Innovation Space – eine Art Experimentierraum für die Entwicklung von Prothesen – leitet, relativ schnell klar: Das technisch Machbare ist aus der aktuellen Perspektive weit entfernt von dem momentan überall spürbaren digitalen Zukunftsoptimismus. Körperinterne Systeme können Hasenbusch zufolge nur begrenzt per Elektronik gesteuert, geschweige denn reibungslos mit ihr verbunden werden. Der Grund: Sie sind viel zu komplex. Jener Tenor schlägt einem momentan auf Veranstaltungen dieser Art nicht selten entgegen. Es bleibt dann auch bei den Zuschauern nicht selten ein starkes Gefühl der Unsicherheit. Lohnt es sich überhaupt, ethische Grundsatzdebatten zu führen, wenn die Zukunft doch dermaßen ungewiss ist?</span></p>
<h3>Weniger Cyborg als gedacht</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Klar ist: Die Vorstellung eines Science-Fiction-artigen Cyborgs, einer hybriden Form von Mensch und Maschine muss wohl vorerst weniger spektakulären Visionen weichen. Auch wenn Militärs durchaus an der Nutzung digitaler “Optimierungs-Gadgets” für den Menschen interessiert sind, zeichne sich doch eine ganz andere Richtung ab, argumentiert etwa Philosophieprofessor Asmuth. Der Trend führe viel eher zu Kampfrobotern, Drohneneinsätzen oder dem digitalen Cyberwar. Prothesen etwa müssten viel mehr als Ausgleich für körperliche Benachteiligungen, weniger als technisches “Doping” verstanden werden, meint auch Hasenpusch. Das zeige der Fall Pistorius, dessen Laufhilfe in Bewegung funktionstüchtig sei, im Alltag aber nur wenig nütze.</span></p>
<h3>Schwierige Themen und wenig Zeit</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Hertrich, die Prothesen und technologische Möglichkeiten immer wieder in ihrer künstlerischen Arbeit nutzt, sieht das ähnlich. Die Technik sei häufig auch gar kein Helfer, sondern sogar eine Last, kritisiert sie. Skepsis herrscht in der Runde auch, als das Thema des Brain-Computer-Interfaces aufkommt. Eine Zuhörerin meldet sich zu Wort. Die Juristin schreibt gerade an ihrer Dissertation über die Rechtsprobleme, die sich mit dem BCI ergeben könnten. Wer ist verantwortlich, wenn ein Teil der menschlichen Gehirnfunktion auf Programmierung basiert? Die Diskussion erreicht zum ersten Mal eine spannende Tiefe. Hitzig beginnt Philosoph Asmuth zu argumentieren. Für ihn ist technologische Selbstoptimierung keine rechtliche Kontroverse, da sie sich im Rahmen der individuellen Handlungsfreiheit bewege. Widerspruch aus dem Publikum, doch dann ist die Zeit auch bald zu Ende, weshalb Weber die Debatte unterbricht. Oftmals erweckt es den Eindruck, als seien Themenkomplexe wie Cyborgs oder Medizinethik doch etwas zu groß für den Rahmen, den derartige Veranstaltungen bieten. </span></p>
<h3>Mehr Interdisziplinarität, mehr Kommunikation</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Daher auch ein eher ernüchterndes Fazit. Viel wurde diskutiert, aber am Ende bleiben eben doch nicht wenige Fragen offen. Vor allem jene nach dem technisch Möglichen und dessen Konsequenzen. Weil niemand weiss, was die Zukunft bringt, so scheint es, bezieht man sich lieber auf die Gegenwart. Verstrickt sich in kleine Details und philosophische Sinnfragen. Vielleicht ist es wirklich notwendig, Interdisziplinarität über die Grenzen von Debatten hinaus im wissenschaftlichen Bereich noch viel stärker zu verwirklichen. Denn: Nur wenn sich technologisches Potential und visionäre Ansätze wieder mehr einander annähern, können ethische Fragen angemessen bearbeitet werden. Hierbei geht es weniger darum, klein zu denken, als zwischen allen Seiten Kommunikation zu stärken. So wäre es auch möglich, einen gemeinsamen “Grundwissens-Pool&#8221; zu etablieren und diesen allen Interessierten zugänglich zu machen. Damit die wichtigen Fragen geklärt und gute Lösungsansätze gefunden werden können. Dann klappt es auch in Diskussionen besser. </span></p>
<p>Titelbild: Digitaler Salon, by Daniel Krüger/politik-digital,  <a class="external" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Google bestraft übertriebene Gimmicks</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/google-bestraft-uebertriebene-gimmicks-3603/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Blogsprechstunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gerald Steffens]]></category>
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		<category><![CDATA[SEO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Am Dienstag, 16. Oktober, war Gerald Steffens vom S-O-S SEO Blog zu Gast in der Blogsprechstunde, dem Chat von politik-digital.de und den Blogpiloten. Er verriet, wie man im Web besser gefunden wird und worauf es bei der Optimierung von Suchmaschinen ankommt.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
Am Dienstag, 16. Oktober, war Gerald Steffens vom S-O-S SEO Blog zu Gast in der Blogsprechstunde, dem Chat von politik-digital.de und den Blogpiloten. Er verriet, wie man im Web besser gefunden wird und worauf es bei der Optimierung von Suchmaschinen ankommt.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
<b>Moderator: </b>Hallo und herzlich willkommen zur Blogsprechstunde.<br />
Unser Gast heute ist Gerald Steffens von S-O-S SEO Blog. Ihre Fragen<br />
zu Suchmaschinenoptmierung, Google, technorati und PageRank können<br />
Sie gerne jetzt schon stellen, wir sammeln sie hier und leiten sie<br />
dann weiter. Um 16 Uhr geht es dann los.<br />
Hier in Berlin ist es jetzt 16 Uhr. Herr Steffens, können wir<br />
starten?</p>
<p><b>Gerald Steffens:</b> Ja, von mir aus kann es los gehen.</p>
<p><b>Moderator: </b>Unsere Nutzer konnten bereits einige<br />
Tage vorher Fragen stellen und darüber abstimmen, mit welcher<br />
wir heute anfangen. Hier ist die Frage, die die meisten Stimmen<br />
bekommen hat:</p>
<p><b>ralphie:</b> Vor kurzem gab es unter einigen Bloggern<br />
lustige Link-Ketten, die andere Blogger eher verärgerten. Was<br />
ist so schlimm daran, über Link-Ketten sein Ranking bei technorati<br />
und co zu verbessern?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Diese Linkketten haben etwas<br />
von einen Pyramidensystem. Der Initiator schneidet dabei am besten<br />
ab, da fast jeder auf ihn zurück verlinkt, der Rest bekommt<br />
je nach Machart einen oder ein paar mehr Links ab. Im Extremfall,<br />
wenn jeder Teilnehmer die anderen verlinkt, haben wir eine regelrechte<br />
Link-Lawine, die sich über Technorati oder den Googles Index<br />
ergießt. Wenn 1000 Blogger an so einem extremen Linkspiel<br />
teilnehmen und sich gegenseitig verlinken würden, dann würden<br />
damit 1.000.000 Links erzeugt. Damit könnte man die Maßstäbe<br />
von Technorati und Google schon etwas verbiegen. Und ein solches<br />
verbiegen der Maßstäbe ist i.a. gleichbedeutend mit einem<br />
Verlust an Glaubwürdigkeit und damit Qualität des Maßstabes.<br />
Zum Glück erreichen die Link-Ketten nie solche gewaltigen Ausmaße.<br />
Wohl auch, weil den Teilnehmer von anderer Seite immer gerne unterstellt<br />
wird, dass die Teilnahme nicht wirklich uneigennützig sei 🙂<br />
Wobei es hier weniger um Technorati gehen wird, sondern um die Einflußnahme<br />
auf das Google-Ranking. Und wer kann da schon widerstehen, wenn<br />
man auf so leichte Art und Weise seine zukünftigen Leser- und<br />
Besucherzahlen erhöhen kann. Schlimm sind diese Dinge aufgrund<br />
der verhältnismäßig kurzen Ketten also nicht wirklich,<br />
nur würden alle Blogger die Skrupel fallen lassen, dann würde<br />
es sicher erhebliche Verbiegungen bei Technorati, Google und Co.<br />
geben. Ein Stückchen Neid ist sicher auch immer mit im Spiel.</p>
<p><b>Moderator:</b> Drohen Google oder technorati da mit<br />
Sanktionen, etwa Ausschluss aus dem Ranking?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Ich kenne bis jetzt noch keinen<br />
Fall, bei dem so rigoros eingegriffen wurde. Sicherlich missachtet<br />
man dabei die Regeln, aber da die meisten Teilnehmer nicht böswillig<br />
an diesen Aktionen teilnehmen, wäre der Lärm groß<br />
und die Maschinen schlecht beraten, wenn sie drastische Maßnahmen<br />
ergriffen. Ich würde eher damit rechnen, dass still und heimlich<br />
ein paar Links entwertet werden.</p>
<p><b>Moderator:</b> Nächste Frage:</p>
<p><b>weissu:</b> SEO war ursprünglich vor allem für<br />
Firmen interessant. Was bringt das Ganze für Blogger?</p>
<p><b>Gerald Steffens:</b> Dasselbe, was es auch den Firmen<br />
bringt. Mehr Besucher. Die Firmen versuchen Geschäft daraus<br />
zu machen, die Blogger versuchen Leser zu gewinnen &#8211; und einige<br />
denke natürlich auch hier ans Geschäft.</p>
<p><b>Joogle:</b> Wie weit muss man sich Suchmaschinen unterordnen?<br />
Zum Beispiel immer das gleiche Keyword und keine Synonyme verwenden,<br />
damit man leichter gefunden wird? Was bringt das oder ist die Einschränkung<br />
größer?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Der Trend wird eher in die andere<br />
Richtung gehen. Immer das gleiche Keyword kann einen ganz schnell<br />
in die Nähe eines Überoptimierungsfilters bringen. Google<br />
und Co. versuchen immer mehr auch Wortstämme und Synonyme zu<br />
erkennen und einzuberechnen. Insofern sollte man zwar das Hauptkeywort<br />
2-3 mal irgendwo verwenden, aber ansonsten guten Inhalt schreiben<br />
und nicht zu sehr über Keywörter nachdenken. </p>
<p><b>Moderator: </b>Zwei Fragen nach den größten<br />
Fehlern:</p>
<p><b>PLz:</b> Was sind die größten Fehler, die<br />
man bei seinem Blog in Sachen SEO machen kann?</p>
<p><b>raffa:</b> Was sind die häufigsten Fehler von<br />
Websitebetreibern, die ien gutes Ranking in Suchmaschinen verhindern?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Bei Webseiten würde ich<br />
mal sagen, das ausschließliche Verlinken mit Javascript, URLs<br />
mit zu viel Dynamik, das heißt mit mehreren Parametern, Seiten<br />
die nur mit Flash aufgebaut werden, auch Frameseiten sind suboptimal.<br />
Bei Blogs ist Duplicate Content der größte Killer. Das<br />
Übertreiben mit Kategorien und Tags, Aufruf der Seite unter<br />
mehreren URLs, zum Beispiel mit und ohne www et cetera führt<br />
zu Seitenschwund. Generell ist Duplicate Content gerade für<br />
große Websites derzeit ein echtes Problem.</p>
<p><b>Moderator:</b> Was bedeutet Duplicate Content konkret<br />
und wie vermeidet man ihn am besten?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Duplicate Content meint Inhalte<br />
die entweder identisch an mehreren Stellen vorkommen oder die in<br />
großen Teilen übereinstimmen. Suchmaschinen wie Google<br />
möchten ihre Ressourcen schonen, darum wird alles was mehrfach<br />
auftaucht ausgefiltert. Zur Vermeidung sollten man vor allem auf<br />
Probleme wie die schon angesprochenen Mehrfach-URLs achten, ansonsten<br />
kann man bei Bedarf Inhalte, die zum Beispiel in Tags oder Kategorien<br />
oder Archiven recycelt werden, mit „noindex, follow&quot;<br />
den Suchmaschinen vorenthalten.</p>
<p><b>Malicious: </b>Man hört immer, dass Suchmaschinen<br />
schlaue interne Verlinkungen belohnen &#8211; was beutetet das konkret?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Auf der einen Seite kann man<br />
mit der passenden Wahl der Keywörter für das Menü<br />
einer Seite einen guten Einfluss auf das Ranking nehmen. Auch kann<br />
man mal einen Blick auf Wikipedia werfen, da sieht man was schlaue<br />
Verlinkung bedeuten kann.</p>
<p><b>ich:</b> Welche Chance hat man mit einem Blog gut zu<br />
ranken, wenn man sich nicht an den Themen, welche eh schon in zig<br />
Blogs gleichzeitig abgearbeitet werden, beteiligt? Praktisch nicht<br />
der Horde nachrennt?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Man hat sicherlich schlechtere<br />
Chancen, als wenn man mit dem Mainstream mitzieht. Denn dort gibt<br />
es mehr Möglichkeiten um Kommentare zu hinterlassen, Aufmerksamkeit<br />
zu erzeugen, Trackbacks zu versenden und zu sammeln. Bleibt nur<br />
noch die Teilnahme an Linkketten 😉 Auf der anderen Seite steht<br />
einem ja die restliche Welt des Internet noch offen. Man muss halt<br />
in seiner Nische aktiv werden und ansonsten klassisch SEO betreiben.<br />
Letztendlich geht alles. Nur selbst wenn man hochrankt, das Interesse<br />
sollte schon so hoch sein, dass überhaupt jemand nach dem Thema<br />
sucht 🙂</p>
<p><b>Moderator: </b>Kommen wir zu einem weiteren Lieblingsthema<br />
unserer Nutzer: dem Google PageRank.</p>
<p><b>nn:</b> Welchen PageRank braucht man, um gefunden zu<br />
werden?</p>
<p><b>Gerald Steffens:</b> Ich sage mal so: Für mich<br />
ist das, was mal der PageRank (PR) war, heute eher ein Trustrank.<br />
In den Index kommt man auch mit PageRank 0. Gefunden wird man vor<br />
allem dann gut, wenn der Balken nicht nur lang und grün ist,<br />
sondern wenn dahinter auch Trust steckt. Es gibt eine Menge PR 7<br />
Seiten da draußen, die sehen nicht mal die Top 50.</p>
<p><b>törö: </b>Wie errechnet sich der PageRank<br />
und welcher Zusammenhang besteht zwischen dem PageRank und der Platzierung<br />
bei Google?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Wie genau das heute geht, weiß<br />
keiner. Im Prinzip geht es um die Aufenthaltswahrscheinlichkeit<br />
auf einer Webseite, wenn man blindlings durch das Web stolpert und<br />
allen Links folgt. Auf Seiten mit vielen Ziellinks landet man häufiger.<br />
Wo viele User sind, muss auch was Interessantes zu finden sein.<br />
Soviel zur Theorie. Der Zusammenhang zwischen PageRank und Ranking<br />
ist kaum noch zu erkennen, weil der PageRank, den wir sehen, schon<br />
seit Ewigkeiten verseucht ist. Eine Seite mit hohem Trust kann auf<br />
jeden Fall sehr viel bewegen. Wer also hohen PageRank kaufen oder<br />
tauschen möchte, der sollte unbedingt versuchen zu erkennen,<br />
wieviel Trust da noch drin steckt.</p>
<p><b>Moderator:</b> Ein paar Fragen zum <a href="http://www.suchmaschinen-optimierung-seo.info/sosblog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">S-O-S<br />
SEO Blog</a>:</p>
<p><b>Leser:</b> Glückwunsch erstmal zum neuen Layout.<br />
Was versprichst du dir denn von der Umgestaltung deines Blogs?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Das log soll sich besser einprägen<br />
können. Das Kubrick-Theme (Standard-Layout beim Blogdienst<br />
Wordpress, Anm. d. Red.) ist einfach zu langweilig 🙂</p>
<p><b>paperbag:</b> Vergibst du eigentlich noch den AntiSEO-Award?<br />
Wer wären denn geeignete Kandidaten?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens</b>: Ich wollte den Award weiterführen.<br />
BMW war zwischendurch ein heißer Kandidat. Und ist es immer<br />
noch 😉
</p>
<p>
<b>Uli:</b> Was hältst Du von der Aktion googlefreies<br />
Blog (also Aussperren von Robtos)?</p>
<p><b>Gerald Steffens:</b> Als SEO nichts 🙂 </p>
<p><b>jens:</b> Wenn Yahoo wirklich die Backlinkabfrage abschaltet:<br />
Wie sollte man dann Off Page Optimieren? Worauf schaust du beim<br />
Optimieren?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Ohne Backlinks wird es schwer.<br />
Ich würde auf jeden Fall das Ranking für einige Keywords<br />
zum Einschätzen der Stärke einer Seite nutzen. Ich halte<br />
diese Liste hier für sehr hilfreich: <a href="http://www.seomoz.org/article/search-ranking-factors" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.seomoz.org/article/search-ranking-factors</a><br />
<b><br />
Moderator: </b>Letzte Frage für heute:</p>
<p><b>cinders:</b> Wo bekommt man als Anfänger Tipps<br />
für SEO &#8211; möglichst allgemeinverständlich?
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens: </b>Ich halte diese Seiten für<br />
optimal für einen Einstieg: <a href="http://www.internetmarketing-news.de/suchmaschinenoptimierung/seo-buch-version-1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.internetmarketing-news.de/,<br />
</a> <a href="http://www.sistrix.com/suchmaschinenoptimierung-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.sistrix.com/</a><br />
Und wenn man Geld ausgeben möchte:<a href="http://www.website-boosting.de/%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
http://www.website-boosting.de/ </a><br />
Da steht alles was man braucht. Was fehlt, ist die Erfahrung: <a href="http://www.sistrix.com/news/680-seo-handwerk-oder-magie.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.sistrix.com/news/680-seo-handwerk-oder-magie.html</a>
</p>
<p>
<b>Moderator: </b>60 Minuten Blogsprechstunde sind schon<br />
wieder um. Vielen Dank für die vielen Fragen und natürlich<br />
dankschön an Gerald Steffens für die Antworten. Das Protokoll<br />
zu diesem Chat finden Sie in Kürze auf politik-digital.de und<br />
auf Blogpiloten.de. Das letzte Wort gebührt natürlich<br />
dem Gast:
</p>
<p>
<b>Gerald Steffens:</b> Danke. SEO ist Handwerk, Kunst<br />
wird es mit Übung und Erfahrung.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Danke auch von uns und noch einen schönen<br />
Abend.</p>
<p><b>Gerald Steffens:</b> Vielen Dank für die rege<br />
Beteiligung.</p>
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