<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Osterweiterung &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/osterweiterung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 05 Nov 2002 22:00:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Osterweiterung &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Quo vadis EU?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quo_vadis_eu-282/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quo_vadis_eu-282/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[clegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Voice of Civil Europe:]]></category>
		<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Konvent]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Senff]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Erweiterung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/quo_vadis_eu-282/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/wsenff.jpg" alt="Petra Pau" align="left" height="95" width="71" /></b></span>
</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/wsenff.jpg" alt="Petra Pau" align="left" height="95" width="71" /></b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Herzlich Willkommen im Chatraum von europa-digital.de und politik-digital.de!<br />
Gemeinsam mit der Niedersächsischen Staatskanzlei und dem Europäischen<br />
Informations-Zentrum Niedersachsen (EIZ Niedersachsen) laden wir Sie in<br />
den folgenden 60 Minuten zum Chat ein! Unser Gast ist Wolfgang Senff,<br />
Niedersächsischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten.<br />
Herr Senff ist zudem stellvertretendes Mitglied im Konvent zur Zukunft<br />
Europas, der seit Februar 2002 tagt. Die Arbeit des Konvents soll hier<br />
auch das Hauptthema der kommenden Stunde sein. Wie soll Europa aussehen?<br />
Was kann der Konvent bewirken? Diese und weitere Fragen können heute<br />
gestellt werden. Weitere Informationen zu Herrn Senff finden Sie übrigens<br />
auf seiner <a href="http://www.wolfgang-senff.de/">Homepage</a>. Nun aber<br />
erst einmal: Guten Tag nach Hannover! Sind Sie bereit, Herr Senff?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Guten Tag, Berlin! Ich hoffe, wir haben eine spannende Stunde miteinander.<br />
Viel Spaß!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Eine erste Frage von uns vorab, Herr Senff: Warum brauchen wir einen EU-Konvent?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Die Europäische Union muss sich auf ihre Zukunft vorbereiten; das<br />
heißt, auf eine Mitgliedszahl von mindestens 25 Ländern. Dazu<br />
brauchen wir eine neue Zielbestimmung und neue Abstimmungsverfahren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Ein guter Teil der bei uns bereits eingegangenen Fragen beschäftigt<br />
sich mit der Türkei, daher würde damit gerne einsteigen. Hier<br />
die erste Frage:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>jonas:</b><br />
Wie ist Ihre Position zu dem Wahlsieger der Türkei, welcher ursprünglich<br />
sowohl gegen die EU, wie auch die NATO Politik gemacht hat?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Ich kann Ihnen nicht zustimmen, dass sich die jetzige Mehrheitspartei<br />
in der Türkei gegen Europa definiert hat. Im Gegenteil: Herr Erdogan<br />
hat immer klar gesagt, dass er für eine europäisch orientierte<br />
Türkei eintritt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>sanchez:</b><br />
Herr Senff, glauben Sie, dass die deutsche Unterstützung für<br />
einen türkischen EU-Beitritt ein Votum durch die Bürger hat?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Es gibt keine deutsche Unterstützung für einen EU-Beitritt der<br />
Türkei. Der Bundeskanzler ist lediglich der Meinung, dass der Beitrittswunsch<br />
der Türkei nicht zu einer Hängepartie werden darf. Ich bin ganz<br />
sicher, dass in der heutigen Situation eine Volksabstimmung in den meisten<br />
europäischen Ländern und auch in Deutschland gegen einen Türkeibeitritt<br />
zur EU ausgehen würde.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>DaPhnE:</b><br />
Unter welchen Bedingungen kann die Türkei der EU beitreten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Es gibt zwei Diskussionsfelder. 1. Der geopolitische Ansatz.<br />
Das heißt, wir müssen die Türkei weiterhin in einem europäischen<br />
Sicherheitssystem halten. 2. Der gesellschaftliche und ökonomische<br />
Ansatz, also die Frage, ob die EU heute schon ökonomisch in der Lage<br />
ist, 70 Millionen weitere Einwohner zu verkraften, die nur einen Bruchteil<br />
des EU-Durschnitts-Einkommens in ihrem Lande erarbeiten. Damit ist klar,<br />
die Türkei muss sich ökonomisch weiter nach vorne entwickeln.<br />
Hinzu treten alle Fragen einer durchgreifenden und durchgängigen<br />
Demokratisierung der türkischen Gesellschaft. Die Türkei hat<br />
sich dort auf den Weg gemacht, ist aber bei weitem noch nicht am Ziel<br />
angekommen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>EuroMan:</b><br />
Der Wahlsieger Erdogan fordert aber ein &quot;konkretes Datum&quot; für<br />
die EU-Beitrittsverhandlungen. Wird man dem in Kopenhagen entsprechen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Das kann man nur schwer vorhersagen. Ich persönlich rate davon ab,<br />
der Türkei Hoffnungen über ein konkretes Datum zu machen, solange<br />
in den Gesellschaften der europäischen Mitgliedsstaaten keine politische<br />
Mehrheit für einen EU-Beitritt zu erlangen ist. Das hätte enttäuschende<br />
und gravierende Wirkungen auf die Türkei selbst. Ich empfehle, diesen<br />
ganzen Prozess mit mehr Offenheit und Ehrlichkeit zu steuern.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Ich werde noch zwei, drei Fragen zum Thema zulassen, dann zu einem weiteren<br />
Themenfeld gehen. Bitte haben Sie Verständnis, dass nicht alle Fragen<br />
veröffentlicht werden können; es sind zu viele.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>DaPhnE:</b><br />
Was meinen Sie mit &quot;die Türkei weiterhin in einem europäischen<br />
Sicherheitssystem halten&quot;? Bewahrung der Menschenrechte und Schutz<br />
von Minderheiten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff</b>:<br />
Das europäische Sicherheitssystem wird durch die Nato begründet.<br />
Dort ist die Türkei ein unverzichtbarer und zuverlässiger Partner.<br />
Den müssen wir um jeden Preis erhalten. Die Frage der Menschenrechte<br />
und Schutz vor Minderheiten habe ich unter dem Stichwort &quot;Demokratisierung&quot;<br />
beantwortet.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Schiller Hameln:</b><br />
Sollte nicht die Türkei als strategisch-kulturell wichtiger Staat<br />
besser gefördert werden?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Wir fördern die Türkei heute schon strategisch militärisch.<br />
Gerade mit Deutschland gibt es einen massiven kulturellen Austausch. Allerdings<br />
stimme ich Ihrer unausgesprochenen Annahme zu, dass die Akzeptanz der<br />
türkischen Kultur in Deutschland noch förderungsbedürftig<br />
ist.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Wir bleiben beim Thema Erweiterung, wenden uns aber nun einer<br />
anderen Region zu.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>GO:LF: </b>Guten<br />
Tag Herr Senff, meine Frage wäre, was die Osterweiterung Europas<br />
für Konsequenzen für Niedersachsen haben wird.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Der Gewinn der Erweiterung besteht zunächst in Sicherheit,<br />
Frieden und Wohlstand für das erweiterte Europa. Also auch für<br />
Niedersachsen. Niedersachsen rückt in die zentrale geopolitische<br />
Lage, die wir heute schon wirtschaftlich nutzen. Das sehen wir z.B. an<br />
den vielen Logistikzentren, die sich bei uns neu ansiedeln.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>meci:</b><br />
Verliehrt Niedersachsen Subventionen durch die Osterweiterung der EU?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Das ist zu vermuten. Allerdings erst in vier Jahren. Bis dahin müssen<br />
wir unsere Unternehmen durch ein neues Fitnessprogramm auf die kommende<br />
Konkurrenz vorbereiten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>AnSuMiSa:</b><br />
Mit welchen Einschränkungen muss das Land Niedersachsen durch die<br />
Osterweiterung rechnen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Das ist schwer vorherzusagen. Im wesentlichen wird es um die traditionelle<br />
Fonds-Förderung der Europäischen Union gehen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oglum:</b><br />
Sehr geehrter Herr Senf, denken Sie nicht das durch die Osterweiterung<br />
den Deutschen mehr Arbeitsplätze durch die Polen weggenommen werden?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Unterm Strich glaube ich nicht, denn es gibt beschränkende Zuzugsregelungen<br />
bis ungefähr 2011. Andererseits ist schon heute der Warenaustausch<br />
zu unseren Gunsten dramatisch gestiegen. Also werden Arbeitsplätze<br />
durch polnische Einkäufe bei uns gesichert.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Eine Nachfrage zur Antwort auf &quot;meci&quot;.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Schiller Hameln:</b><br />
Wer soll dieses neue &quot;Fitnessprogramm&quot; bezahlen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Ein solches Programm gibt es bereits. Insbesondere für kleinere und<br />
mittlere Betriebe. Es besteht aus mehreren Teilen, die aus Mitteln der<br />
EU des Bundes und des Landes finanziert werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>AnSuMiSa:</b><br />
Welches osteuropäische Land ist Ihrer Meinung nach beitrittsfähig?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Die Kommission hat nach gründlicher Recherche zehn Kandidatenländer<br />
von 12 als beitrittsfähig deklariert. Ich habe keinen Zweifel an<br />
der Richtigkeit der Entscheidung.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>der schlaue<br />
fuchs:</b> Nach welchen Kriterien wurden diese bestimmt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Nach Kriterien der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, der gesellschaftlichen<br />
Entwicklung insbesondere der Demokratisierung und nach der Fähigkeit,<br />
EU-Recht umzusetzen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Sa_lo:</b><br />
Und welche Länder sind das?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Polen, Ungarn, Tchechien, Slowenien, Slowakai, Malta, Zypern, Estland,<br />
Littauen und Lettland.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Dorothée:</b><br />
Und warum sind die anderen beiden Länder nicht beitrittsfähig?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Weil sie die oben genannten Kriterien nicht erfüllen. Insbesondere<br />
die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Das sind Rumänien und<br />
Bulgarien.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>K. Kieseheuer:<br />
</b>Wie sollen die Bürger eigentlich von der Osterweiterung<br />
überzeugt werden? Außer durch diesen Chat &#8211; gibt es eine Strategie?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Leider in ganz Europa: Nein. Mit Ausnahme eines kleinen Landes in der<br />
Mitte Europas, das Niedersachsen heißt. Wir sind die einzige Region<br />
in Europa, die eine von der EU und dem Europäischen Parlament und<br />
dem Land bezahlte Kampagne seit Ende 2001 fahren, mit der wir die Bürgerinnen<br />
und Bürger von der Notwendigkeit und den Vorteilen der Erweiterung<br />
überzeugen wollen Informationen im Internet dazu unter: <a href="http://www.europa-wird-bunter.de/">www.europa-wird-bunter.de</a></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>aporü:</b><br />
Sie sagen auf Ihrer Webseite: &quot;Ich weiss, Europa hat ein Imageproblem<br />
und ich will helfen, es zu beseitigen. Nach meiner festen Überzeugung<br />
wird das nicht mit weniger, sondern nur mit mehr europäischer Politik<br />
gelingen.&quot; Was heißt denn das konkret???</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Das heißt, dass Europa klären muss, wer wofür zuständig<br />
ist. Wir müssen klar machen, dass es wichtige Fragen in unseren Gesellschaften<br />
gibt, die wir alleine nicht mehr lösen können. Verteidigung,<br />
Außenpolitik, innere Sicherheit, wirtschaftliche Zusammenarbeit<br />
und vieles andere mehr. Dazu brauchen wir neue Formen, siehe Konvent.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Eine vorerst letzte direkte Frage zur Osterweiterung, danach kommen wir<br />
zum Thema &quot;Konvent&quot;, wir kommen vermutlich auf das Themenfeld<br />
zurück.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>AnSuMiSa:<br />
</b>Wie lange dauert es Ihrer Meinung nach bis die osteuropäischen<br />
Länder (beispielsweise Polen) eine ähnliche Wirtschaftskonjunktur<br />
haben wie die westeuropäischen Länder?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Die Konjunktur in Polen ist besser als die in den alteuropäischen<br />
Ländern heute schon. Aber Sie meinen vermutlich, wie lange es dauert,<br />
bis Polen von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit aufgeschlossen<br />
hat. Nach den Erfahrungen aus anderen Beitrittsrunden ist ein Zeitraum<br />
von 15 bis 20 Jahren notwendig.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Nun also zum Konvent. Weiss jeder, was damit gemeint ist? Bitte zuerst<br />
Verständnisfragen!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Renataschule:</b><br />
Was ist ein Konvent?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Konvent kommt aus dem Lateinischen und heißt &quot;Zusammenkommen&quot;.<br />
In unserem Fall handelt es sich um den Konvent zur Zukunft der Europäischen<br />
Union. Dort treffen sich aus jedem Mitgliedsstaat mehrere Vertreterinnen<br />
und Vertreter. Die Beitrittsländer sind ebenfalls dabei. Aufgabe<br />
ist, einen europäischen Grundgesetztext zu erarbeiten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Eine Nachfrage zum Wording der Veranstaltung: Wenn der Konvent mit &quot;Zusammenkommen&quot;<br />
übersetzt werden kann&#8230;</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>WFroschi:</b><br />
Warum schreiben sie dann nicht Zusammenkommen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Das müssen Sie die Regierungschefs der westeuropäischen Länder<br />
fragen. Die haben das Ding &quot;Konvent&quot; genannt. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>1337: </b>Sind<br />
sie in die Bildung dieses Konventes involviert?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Ich bin stellvertretendes Mitglied des Deutschen Bundesrates im Konvent.<br />
Die Hauptmitglieder sind Regierungsvertreter Außenminister Fischer,<br />
Stellvertreter von ihm ist Staatsminister Bury. Bundestagsvertreter Herr<br />
Prof. Meyer. Stellvertreter Herr Altmaier. Bundesratsvertreter Ministerpräsident<br />
Teufel, Stellvertreter meine Wenigkeit.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>K. Kieseheuer:<br />
</b>Wie wird man als Mitglied bestimmt? Warum ist Joschka Fischer<br />
einfach so abgesandt worden?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Die Mitglieder werden von den entsendenden Gremien bestimmt. Herr Fischer<br />
durch die Bundesregierung, die anderen durch Parlament und Bundesrat.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>aporü:</b><br />
Der Rauswurf von Peter Glotz aus dem Konvent war ja ein bisschen überraschend.<br />
Ist Joschka Fischer der bessere Mann? Und was sind eigentlich seine Aufgaben<br />
im Konvent? Bislang war darüber ja recht wenig zu erfahren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Herr Glotz ist nicht rausgeschmissen worden, wie Sie das auszudrücken<br />
pflegen. Herr Fischer ist als Außenminister selbstverständlich<br />
für die Europapolitik mitzuständig und kann ein stärkeres<br />
aktuelles Gewicht einbringen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Hier zwei Fragen auf einmal:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Anika &amp;<br />
Jaqueline:</b> Was ist ihr Ziel im Konvent?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>DaPhnE:</b><br />
Als Mitglied des Deutschen Bundesrates, welche Standpunkte vertreten Sie<br />
im Hinblick auf den Konvent?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Als Vertreter des Bundesrates liegt mir besonders daran, die Fähigkeit<br />
der deutschen Länder eigenständige Politik zu machen zu verbessern.<br />
Selbstverständlich bin ich als Europaminister brennend daran interessiert,<br />
den Fortschritt der Europäischen Einigung zu beschleunigen und ihn<br />
dauerhaft zu machen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>sanchez:</b><br />
Warum gibt es so einen Konvent erst jetzt, nach 40 Jahren EG/EU? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Bislang reichte es aus, die Euroäische Einigung im wesentlichen unter<br />
Mitgestaltung der nationalen Regierungen und des Europäischen Parlamentes<br />
voranzutreiben. Jetzt haben wir eine Größe erreicht, wo wir<br />
uns grundsätzlich neu aufstellen müssen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Eine Nachfrage zur Teilnahme von Außenminister Fischer.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>K. Kieseheuer:</b><br />
Haben die anderen Mitgliedsländer die Brisanz noch nicht erkannt,<br />
oder warum sind sie nicht so hochrangig vertreten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Ich bitte Sie, diese Frage dort zu stellen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>AnSuMiSa:<br />
</b>Meinen sie, dass eine europäische Gemeinschaft durchführbar<br />
ist, schließlich hat jedes Land doch andere Mentalitäten und<br />
Ansichten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Ich bin fest davon überzeugt, dass die gemeinsamen Chancen<br />
und Probleme eine sichere Grundlage für die europäische Zusammenarbeit<br />
bieten. Dabei ist wichtig, dass wir die Eigenarten der Nationen und Regionen<br />
erhalten und fördern. Wir Niedersachsen möchten auch in einem<br />
Europa gerne als Niedersachsen erkennbar bleiben. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Frau Uschi:<br />
</b>Gibt es ein spezielles Interesse Niedersachsens im Konvent?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Neben dem allgemeinen Interesse, das ich schon beschrieben habe, geht<br />
es für uns im wesentlichen darum, in unseren Dörfern, Städten<br />
und im Lande selbst handlungsfähig zu bleiben. Wir glauben nicht,<br />
dass die Europäische Union in viele Politikfelder bis zum letzten<br />
Dorf runterregieren muss. Das können wir selbst besser, denn wir<br />
kennen uns vor Ort besser aus.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>sanchez: </b>Hat<br />
der Konvent einen Zeitplan, bis wann er zu Ergebnissen kommen muss? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Ja, er hat einen Zeitplan. Wir wollen bis Mitte nächsten Jahres zu<br />
Ergebnissen gekommen sein. Wir werden dann &#8211; so hoffe ich &#8211; einen Verfassungsentwurf<br />
vorlegen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Molnar:</b><br />
Welche Ziele werden im Bereich von Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik mit<br />
dem Konvent verfolgt? Zur Zeit entsteht der Eindruck, dass beide Bereiche<br />
zu kurz kommen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Das sind im wesentlichen Politikfelder, die nach meiner Überzeugung<br />
im Bereich der Mitgliedsstaaten und nicht bei der Europäischen Union<br />
angesiedelt sein müssen. Allerdings gibt es Fragen, die nur im europäischen<br />
Rahmen geregelt und gelöst werden können. Z.B. die vorhin diskutierte<br />
Frage der Freizügigkeit im Arbeitsmarkt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Azkill:</b><br />
Spielen Schüleraustausche eine Rolle im Konvent?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Die Austausche selbst nicht. Aber wir haben im Juli dieses Jahres<br />
einen großen Extrakonvent mit der Jugend Europas veranstaltet, der<br />
sich ebenfalls mit der Zukunft Europas beschäftigt hat. Wir selbst<br />
veranstalten in Niedersachsen am 2. Dezember zu dieser Thematik einen<br />
eigenen Jugendkonvent. Informationen dazu im Internet: <a href="http://www.event.eiz-niedersachsen.de/">www.event.eiz-niedersachsen.de</a></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Ben: </b>Wird<br />
es einen Zweiten geben? Kann man sich dafür bewerben?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Zu den jetzt behandelten Fragen sicherlich nicht. Dieses ist<br />
bereits der zweite Konvent. Ich habe Sie eben missverstanden. Ich spreche<br />
jetzt nicht vom Jugendkonvent, sondern von einem Vorläuferkonvent,<br />
der sich mit Fragen der Grundrechte beschäftigt hat. Einen zweiten<br />
Jugendkonvent wird es in Niedersachsen nicht geben. Aber wir werden in<br />
der Form des Konventes mit der Jugend Niedersachsens weiter die Fragen<br />
der europäischen Einigung diskutieren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Jasmin u.<br />
Nicole:</b> Welche Voraussetzung muss man erfüllen, um am Jugenkonvent<br />
teilzunehmen zu können?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Wir haben die Teilnehmer aus den Mitgliedern von Jugendverbänden<br />
für den Jugendkonvent in Brüssel ausgesucht. Für unseren<br />
Konvent in Niedersachsen am 2. Dezember können Schülerinnen<br />
und Schüler der Sekundarstufe II und Berufsschulen teilnehmen. Nähere<br />
Informationen gibt es unter den o.a. Adresse.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>europameister2:</b><br />
Gibt es eigentlich junge Abgeordnete im Europaparlament? Da sind doch<br />
nur alte Knacker, oder?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:</b><br />
Das Europäische Parlament ist unter der Überschrift &quot;Hast<br />
Du einen Opa, schick ihn nach Europa&quot; gestartet. Diese Zeit ist längst<br />
vorbei. Gerade im Europäischen Parlament gibt es viele junge Frauen<br />
und Männer, die mit Begeisterung ihre Arbeit machen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>azkill:</b><br />
Nehmen am Jugendkonvent auch ausländische Schüler teil? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Natürlich.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>vicky:</b><br />
Was sagen sie zum schlechtem Abschneiden bei der Pisa-Studie?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b> Wir müssen dringend mehr für die Bildung unserer jungen<br />
Leute machen. Den Eindruck hatte ich allerdings auch schon vor der Pisa-Studie.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wüste:</b><br />
Was sollte ihrer Meinung nach in dem Verfassungsentwurf an erster Stelle<br />
stehen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Die Grundrechte, die bereits von dem Grundrechtekonvent im Jahre<br />
2000 erarbeitet wurden, aber noch keine Rechtsgültigkeit haben.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Jasmin u.<br />
Nicole:</b> Welche berufliche Voraussetzung muss ich haben, um im<br />
europäischen Parlament zu arbeiten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Das kommt drauf an, als was. Auf jeden Fall braucht man eine<br />
sehr ordentliche Fremdsprachenausbildung, die sich auf zwei bis drei Sprachen<br />
bezieht. Nähere Informationen dazu im Internet: www.eiz-niedersachsen.de</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>gaucho: </b>Welche<br />
sind die Amtssprachen im EU-Parlament?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Die Sprachen aller Mitgliedsstaaten, allerdings als normale Unterhaltungs-<br />
und Verhandlungssprache hat sich eindeutig die englische Sprache durchgesetzt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>chrima:</b><br />
Was kann ich persönlich dafür tun, die europäische Einigung<br />
voranzubringen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Engagieren Sie sich privat und beruflich wo immer Sie können.<br />
Nehmen Sie an Austauschprogrammen teil und pflegen Sie Städtepartnerschaften<br />
und tragen Sie zu Toleranz in der Gesellschaft bei.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Ben:</b><br />
Wie sieht ihre eigene Arbeit für Europa aus. Sind sie überwiegend<br />
in Hannover oder Brüssel? Haben sie einen festen Standort?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Mein Hauptstandort ist selbstverständlich Hannover. Von<br />
dort bewege ich mich zwischen Brüssel und Berlin.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Sehr geehrte Damen und Herren! Vielen Dank für Ihre Teilnahme<br />
an unserem Chat! Vielen Dank auch an die Adresse von Minister Senff! Leider<br />
konnten nicht alle Fragen gestellt werden &#8211; es waren zu viele. Weitere<br />
Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Ministers. Wir wünschen<br />
allen Beteiligten einen schönen Tag!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wolfgang Senff:<br />
</b>Ich bedanke mich herzlich für die vielen Fragen. Ich hoffe,<br />
sie ausreichend beantwortet zu haben. Ansonsten siehe oben. Ich wünsche<br />
Ihnen einen schönen Tag!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Im Namen von EIZ Niedersachsen, der Staatskanzlei, europa-digital<br />
und politik-digital vielen Dank an alle Beteiligten!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Weitere Informationen<br />
zu Wolfgang Senff:</b><br />
</span><span style="font-size: x-small"> </span>
</p>
<ul>
<li><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><a href="http://www.wolfgang-senff.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wolfgang-senff.de</a></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quo_vadis_eu-282/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
