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	<title>Otto Schily &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Otto Schily &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Bedeutung des Internet für Politik und Verwaltung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/bedeutung_des_internet_fuer_politik_und_verwaltung-485/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2000 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Schily]]></category>
		<category><![CDATA[Pfeifer]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Claus Leggewie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/bedeutung_des_internet_fuer_politik_und_verwaltung-485/</guid>

					<description><![CDATA[<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="300">
	<tbody>
		<tr>
			<td width="106"><img src="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/images/schilychat.jpg" alt="Chat mit Otto Schily" border="1" height="119" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
			<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
		</tr>
		<tr width="300">
			<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333">
			Leggewie, Pfeiffer, Schily, Hauff</span></td>
		</tr>
		<tr>
		</tr>
	</tbody>
</table>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<br clear="all" />
<!-- Transcript -->
<p>
&#160;
</p>
Dieses Transcript ist eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion. Das Video der 
vollständigen Diskussion können Sie sich auf der Seite von 
<a href="http://www.tv1.de/cms/_v/64/8228/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">TV1.DE</a> ansehen.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="300">
<tbody>
<tr>
<td width="106"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/images/schilychat.jpg" alt="Chat mit Otto Schily" border="1" height="119" hspace="0" vspace="0" width="300" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr width="300">
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Leggewie, Pfeiffer, Schily, Hauff</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<br clear="all" /><br />
<!-- Transcript --></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>Dieses Transcript ist eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion. Das Video der<br />
vollständigen Diskussion können Sie sich auf der Seite von<br />
<a href="http://www.tv1.de/cms/_v/64/8228/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">TV1.DE</a> ansehen.</span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Sehr geehrte Podiumsgäste, liebe Chatteilnehmer! Im Namen von stern.de, dem Bundesinnenministerium, politik-digital.de<br />
			und TV1.de möchten wir Sie ganz herzlich zum heutigen Chat begrüßen. Thema der Diskussion soll<br />
			besonders die Bedeutung des Internet für Politik und Verwaltung sein. Wir wünschen viel Spaß!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Herzlich willommen zu unserer Diskussion. Im Mittelpunkt steht das Thema &quot;Innenpolitik in der Wissensgesellschaft&quot;.<br />
			Es geht um die Frage der Bedeutung des Internets. Bevor wir in das Gespräch einsteigen, möchte ich das<br />
			Podium vorstellen. Herr Innenminister Schily, Herr Dr. Hauff, KPMG-Vorstandsmitglied, und Herr Prof. Dr. Leggewie,<br />
			Politikwissenschaftler an der Universität Gießen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Weiterhin möchte ich begrüßen den 13er Leistungskurs Politik des Schillergymnasiums Hameln.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Herr Minister, eine Frage: Was würden Sie präferieren, eine Wahl auf dem Münchner<br />
			Marienplatz oder eine im Internet?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Wir müssen beide Möglichkeiten nutzen, die rechtsstaatliche Republik ist immer an neue Kommunikation<br />
			gebunden&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Republik heißt &quot;die öffentliche Sache&quot;, und wenn der Staat seine Aufgabe erfüllen will, den<br />
			Bürgern Mitwirkung zu ermöglichen, dann müssen die Neuen Medien neben den traditionellen Medien eingebunden<br />
			werden, denn das Internet ermöglicht eine neue Form der Teilhabe.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Frage an Dr. Hauff, glauben Sie, dass man e-Government in der Industrie betreiben kann?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Ich glaube, dass das in Deutschland schon Wirklichkeit ist. Gerade in der Standortentscheidung sind gut ausgebildetes<br />
			Personal und die Arbeit mit neuen Technologien von großer Bedeutung&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Aber auch dadurch, dass Wirtschaft und Verwaltung heute in vielen Bereichen enger zusammen arbeiten müssen,<br />
			hat natürlich die Wirtschaft ein massives Interesse daran, dass die Verwaltung modern arbeitet.<br />
			Insofern wird das eGovernment immer wichtiger. In der Zukunft reicht es für die Verwaltung nicht, dass sie<br />
			die Neuen Medien hauptsächlich nutzt, um Informationen weiterzugeben, sondern sie muss sich die Prozesse<br />
			genauer anschauen und fragen, wie man Arbeitsprozesse transparenter machen kann. Dann kann auch ein ganz neues<br />
			Verhältnis zwischen Staat und Bürger entstehen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Frage an Herr Prof.Leggewie: Glauben Sie, dass die elektronische Agora eine Bereicherung für Sie ist?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Jede neue Technologie hat Vor- und Nachteile&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Diese Technologie hat den Vorteil der Interaktivität&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			sie ermöglicht Rückkanäle, das ist der eigentliche Unterschied&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Es kommt gerade zu einer Kolonisierung der neuen Medien durch die alten, z.B. indem Fernsehen und Internet<br />
			zusammenwachsen. Und dann werden sich bestimmte Formen der Massenkommunikation auch im Internet durchsetzen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Das Internet steht jedem offen, was ein großer Vorteil ist. So denke ich bei mehr Demokratie durch das<br />
			Internet nicht nur an die Modernisierung des Staates, sondern auch an die Mitwirkung von beispielsweise<br />
			Nichtregierungsorganisationen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Werden die Prozesse nicht die Verwaltung verändern, sie flexibler und durchsichtiger machen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Das wird so sein, und das ist auch gut so. Wir haben im letzten Jahr mit dem  Programm &quot;Moderner Staat&quot; eine<br />
			Modernisierung gemacht, eine Internetseite, die sehr gefragt ist. Wir haben zahlreiche Inititativen gestartet,die<br />
			die Verwaltung verändern, z.B. bieten wir Diskussionsforen an und werden jetzt auch Gesetze ins Netz stellen.<br />
			Das ist natürlich eine Sache, die gerade die Bürgerinnen und Bürger sehr interessiert. &#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Das erfordert natürlich auch neue Fähigkeiten bei den Beschäftigen, mit diesem Medium umzugehen. Wir sind auch<br />
			in der IT Ausbildung sehr erfolgreich, so haben wir z.B. den IT-Trainings-Award 99 für unser Grundkonzept<br />
			mit der IT-Fortbildung bekommen, worauf wir als Bundesregierung auch sehr stolz sind.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			D.h. den alten Verwaltungsbeamten gibt es nicht mehr. Wie würden Sie den neuen dynamischen Verwaltungsarbeiter<br />
			beschreiben?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Der ist flexibel, der ist unbefangen, der ist kommunikativ, der ist nicht dogmatisch festgelegt. Das ist eben ein<br />
			ganz anderer Typ, der auch einen anderen Umgang mit den Menschen hat, ein anderes Wahrnehmungsvermögen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Was bedeutet denn E-Government konkret?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Wir stellen Gesetzestexte ins Internet, um Teilhabe zu ermöglichen und<br />
			laden gerne Interessierte ein mit dem Ministerium zu diskutieren.<br />
			Wir testen auch Wahlverfahren über das Internet&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Eine große Rolle dabei spielt noch die Geheimhaltung des Wahlgeheimnisses. Auch die Sicherheit vor Angriffen,<br />
			Datenschutz ist sehr wichtig. Das Internet darf nicht zu einem rechtsfreien Raum werden, dazu gehört auch, dass<br />
			kriminellen Aktionen im Internet wie Kinderpornographie oder<br />
			Rechtsradikalismus verhindert werden müssen, ebenso die organisierte Kriminalität.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Christina:</th>
<td>
			Wie soll e-voting praktisch ablaufen und welche Abstimmungen können wirklich im Internet stattfinden?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Im Prinzip können alle Wahlen über das Internet abgewickelt werden&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			aber nur, wenn die digitale Sicherheit gewährleistet ist, wenn es also sichere digitale Signaturen gibt,<br />
			so weit sind wir noch lange nicht&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Es gibt in den Vereinigten Staaten Probeläufe, also machbar ist es. Die Frage, die aber viel wichtiger ist:<br />
			Wofür brauchen wir das. &#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Das eVoting ist ein Mittel um Mehrheiten zu ermitteln, im eVoting passiert das gleiche wie in den<br />
			Briefwahlen. Bei ICANN wird z.B. im Moment auch elektronisch abgestimmt&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			aber wozu: Steigert das die Wahlbeteiligung? Gelegentlich. Für wen ist das gut? Für Leute, die einen weiten Weg zu<br />
			ihrem Wahllokal haben. Ich bezweifle, dass sich so die Wahlaktivität steigern lässt. Ich warne auch<br />
			davor, elektronische Demokratie auf den Akt des elektronischen Wählens zu reduzieren. Das wesentliche Neue ist<br />
			die öffentliche Diskussion, die über das Internet stattfinden kann&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Das stellt eine Kulturrevolution für die traditionelle Verwaltung dar: der traditionelle Anstaltsstaat, der sich<br />
			jetzt öffnet, bürgernah wird, flache Hierarchien, flexibilisierte Strukturen. Das betrifft zunächst die Arbeit<br />
			innerhalb der Ministerien selbst, und es betrifft auch das Verhältnis von der Verwaltung zum Bürger, das direkter<br />
			wird&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Der Prozess wird uns sicher noch die nächsten 10 Jahre beschäftigen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">antigone:</th>
<td>
			Wann glauben Sie, wird die erste Bundestagswahl übers Netz stattfinden?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Ich bin kein Prophet, ich glaube auch, dass das noch dauern kann, bis die Fragen der Sicherheit gelöst sind.<br />
			Wichtig ist, dass wir mit der Initiative D21 zusammen mit der Wirtschaft über diese Prozesse nachdenken.<br />
			Und es ist sicher auch gut, wenn man die ersten Probeläufe auf begrenztem Raum macht, und nicht gleich an die<br />
			Bundestagswahl denkt. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Ich würde dazu raten, dass wir die Frage nach dem eGovernment differenzieren. Das Erste ist die Bereitstellung<br />
			von Informationen, ich glaube, das hat in Deutschland bereits einen sehr guten Zustand erreicht. Das ist die erste<br />
			Ebene. Das zweite ist die Frage, wann kommen wir dazu, dass Verwaltungsakte übers Netz ablaufen können? Der dritte<br />
			Bereich ist dann: Wie kommen wir dazu, dass wir mehr Meinungsaustausch haben durch das Netz, dass also die<br />
			Diskussion über öffentliche Angelegenheiten öffentlich stattfindet? Und das letzte wäre dann das e-Voting.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Aber man muss auch die Frage berücksichtigen: wem nützt es eigentlich? Wie kommt es dazu, dass es wirklich<br />
			Demokratie im Sinne von Chancengleichheit ist&#8230; 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Das wichtigste ist: wann haben die Bürger eine wirkliche Erleichterung? Auch im öffentlichen Sektor<br />
			ist ein großes Ersparnis-Potential vorhanden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Bo:</th>
<td>
			Thema Bürgerbeteiligung: was nützen die vielfältigen Möglichkeiten des Internet, wenn<br />
			dem Bürger verfassungsrechtlich keinerlei Möglichkeit dazu gegeben wird? Stichwort &quot;Volksentscheid&quot;!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Ich glaube, dass die Beispiele, die Dr. Hauff ansprach, sehr brisant sind&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Es kommt immer darauf an, was man zur Abstimmung stellt&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Die rot/grüne Regierung könnte etwas mutiger sein mit ihrem angekündigten Vorhaben,<br />
			Volksentscheide in den Mittelpunkt zu stellen. Ich stimme hier Herrn Schily zu, dass man da erstmal mit<br />
			kleineren Projekten beginnt, etwa auf kommunaler Ebene, um das zu testen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			International geht der Trend eindeutig in Richtung einer stärkeren direkten Partizipation der Bürger an den<br />
			Entscheidungen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Aber man sollte das nicht nur beginnen, um abzustimmen, eVoting ist sozusagen nur das Tüpfelchen auf dem i. Das wichtige<br />
			ist das, was dem vorausgeht, also die Erörterungen vor den Entscheidungen. Die neuen Medien unterstützen<br />
			diesen Prozess.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Ich muss Herrn Leggewie wiedersprechen, es gibt kaum eine mutigere Bundesregierung als die amtierende, wir haben den<br />
			Reformstau aufgelöst, ich muss das noch mal betonen. In den Koalitionsvereinbarungen steht, dass wir uns um<br />
			diese Fragen kümmern müssen&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Allerdings brauchen wir für die Frage des Volksentscheides eine verfassungsändernde Mehrheit gemeinsam<br />
			mit der Opposition&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Aber man kann z.B. über Volksentscheide oder Internet keine Budgetentscheidungen treffen, das ist<br />
			völlig unmöglich, und viele scheinbare Sachfragen hängen eng mit Finanzentscheidungen zusammen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Man sieht an der aktuellen Debatte über die EU-Osterweiterung, dass den Debatten und Abstimmungen die<br />
			Information vorausgehen muss. Die Sachfragen sind oft so kompliziert und vielschichtig&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Wir müssen ja auch fragen, wer sich bei Volksentscheiden durchsetzt, welche Gruppen. Wir müssen in<br />
			der Frage des Volksentscheides genau abwägen. Und wir müssen erkennen, dass bestimmte Materien für einen<br />
			Volksentscheid nicht geeignet sind.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Es ist an der Stelle ganz interessant, noch einmal in den Chat zu schauen. Die Frage der Sicherheit ist ganz wichtig.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ChristianFrieden:</th>
<td>
			Es wäre künftig auch ein digitaler Staatsstreich über das Internet denkbar. Werden couragierte<br />
			Hacker die übernächste Regierung stellen??
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Also ich bin nicht für apokalyptische Visionen zuständig. Wir müssen aber sicherstellen, dass die<br />
			Infrastruktursysteme nicht solchen Gefährdungen ausgesetzt werden&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Wir haben aber eine spezielle Arbeitsgruppe, die sich mit dem Schutz der staatlichen und militärischen<br />
			Infrastruktur beschäftigt&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Das Jahr-2000-Problem haben wir auch gemeistert. Neue Technik erfordert<br />
			neue Sicherheitsstandards. Die Hacker können sogar nützlich sein, wenn<br />
			sie zeigen, wo die Schwachstellen sind, vielleicht sollten wir auch bei<br />
			uns mal einen &quot;Hacker einstellen. Unsere TaskForce entwickelt Techniken<br />
			wie das Programm Sphinx.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Es ist wichtig, an dieser Stelle mal auch einmal nach dem Zugang zum Internet zu fragen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">JoachimMertelmeyer:</th>
<td>
			Solange nicht jeder Haushalt einen Internetzugang hat, werden aber bestimmte Gruppen von dieser Art der<br />
			politischen Mitbestimmung ausgeschlossen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Kann man Internetsäulen neben Litfasssäulen stellen, an denen sich die Bürger ganz selbstverständlich<br />
			informieren können?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Also Internetsäulen in Fußgängerzonen, ich weiß nicht..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Aber die Zielsetzung ist richtig, jeder soll den Zugang haben, das ist einerseits eine Frage der Ausbildung<br />
			und auch eine Frage der Zeit. Die ältere Generation wird sich nicht mehr so ganz da hineinfinden, das ist leider<br />
			so. Ich habe mich schon bemüht, mitzuhalten, damit ich bei den Kindern nicht<br />
			als unwissend gelte. Der Staat und die Wirtschaft müssen dafür sorgen, dass auch die Preis- und<br />
			Angebotsverhältnisse so sind, dass da nicht bestimmte Sperren vorhanden sind.<br />
			
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Wir haben im Moment die Situation, dass in Deutschland etwa 16 Millionen Menschen am Netz sind&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Im Verkauf von PCs hatten wir zuletzt die stolze Zuwachsrate von 14 Prozent, und das wird sich fortsetzen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Ein ganz anderes Problem ist: Wie sieht eigentlich die Medienkompetenz der Menschen aus, die mit der<br />
			Technik umgehen?&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Die Technik ist nicht das Problem, die wird billiger werden, wie auch die Netze und der Zugang&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			allerdings bleibt die Frage nach der Qualifizierung der Menschen im Umgang mit dem Medium
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Die Frage: &quot;Wie chanchengleich ist der Zugang?&quot; ist meines Erachtens primär eine Frage nach unserem<br />
			Ausbildungssystem.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">sgh:</th>
<td>
			Hallo, wir sind Schüler des 13. Jahrgangs des Schiller-Gymnasiums in Hameln. Herr Schily, wie wollen Sie<br />
			eGovernment umsetzen, wenn noch nicht einmal jeder Jugendliche in der Schule Zugriff auf einen Computer hat? 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Damit jeder Schüler etc. Zugang hat, braucht man nicht nur Geld, man braucht auch Medienkompetenz und<br />
			Betreuung&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Wir werden etwa im Jahre 2010 in der Situation sein, dass das Internet ein Massenmedium ist&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Das Problem ist nicht quantitativ, so wie heute jeder ein Telefon und einen Fernseher hat, so werden dann alle<br />
			Zugang zum Internet haben&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Die Frage, ob die Wissenskluft in der Gesellschaft sich verbreitern wird, ist eine der Bildungsqualifikation.<br />
			Die intelligente Nutzung der neuen Medien muss erlernt werden, wir müssen sehr stark die politische<br />
			Bildung in den Vordergrund rücken&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Sie wird noch wichtiger als jemals zuvor, in einer immer stärker privatisierten und kommerzialisierten<br />
			Medienlandschaft den Zugang zu politischer Information zu sichern. D.h. die Aufgaben der politischen Bildung<br />
			sind geradezu dramatisch gewachsen und können nicht einfach den großen Medien- und Telekomunikationsunternehmen<br />
			überlassen werden. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Ihnen ist vielleicht entgangen, dass wir genau ihre Gesichtspunkte verstärkt bei der Bundeszentrale<br />
			für politische Bildung betonen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Aber die Schüler in Hameln haben auch recht, die Bildungsminister müssen mithelfen, alle Schulen<br />
			ans Netz zu holen. Auf die Medienkompetenz kommt es natürlich an und das geht weit darüber hinaus, ob man<br />
			diese technischen Geräte bedienen kann&#8230;<br />
			
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Die Auswahl an Information ist wichtig, Zeitökonomie, das Richtige und Wichtige aus dem Wust, den<br />
			Suchmaschinen ausspucken, heraussuchen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Ich würde gerne noch mal auf das konkrete Angebot des E-Government zurückkommen. Worin besteht das<br />
			Angebot des E-Governments?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Es besteht darin, dass wir den Prozess der Verwaltungsmodernisierung ins Internet eingestellt haben, dort können<br />
			sich die Bürgerinnen und Bürger auch äußern,&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Außerdem werden wir gewisse Gesetzgebungsvorhaben in das Internet einstellen und im Vorlauf dieser Gesetzgebungsvorhaben werden<br />
			wir auch den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, an diesen Gesetzgebungvorhaben teilzunehmen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">sgh:</th>
<td>
			Sind Sie der Meinung, dass durch eDemocracy Politikverdrossenheit verringert werden kann?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Ja, das glaube ich schon&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Wenn man darunter nicht nur das Medium versteht, die Demokratie kommt vor der Technik&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Es gibt eine Differenz zwischen denen, die desinteressiert sind und denen, die sich mehr dafür interessieren&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Die müssen wir ansprechen, wir müssen herausstellen, dass es ein interaktives Medium ist, das denen<br />
			die Möglichkeit gibt sich zu beteiligen, die sowieso interessiert sind und das ist nicht schlecht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Ich würde gerne die Frage der Schulklasse etwas zuspitzen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Wenn die Angebote im Netz, was Information, was Meinungsaustausch angeht&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Das Internet ist kein Instrument, das die Politikverdrossenheit löst, die Inhalte müssen anders werden
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Wie geht man denn mit den gesteigerten Anfragen, die durch das interaktive Medium entstehen, um?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Zur Modernisierung erwarten die Bürger Antworten, wir haben 2500<br />
			Anfragen zur Verwaltungsmodernisierung bekommen, die wollen wir nicht<br />
			standardisiert beantworten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Die Dialogform, die das Internet bietet, ist natürlich sehr wichtig, auch im Feedback, dass die Politik dadurch bekommt,<br />
			aber jeder muss sich erst mal überlegen, wie er mit den direkten Anfragen zurecht kommt. Für mich<br />
			überwiegen die positiven Möglichkeiten, die sich heute gerade durch die Dialogform bieten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Dazu wollte ich auch noch was sagen, wir machen natürlich auch unsere Erfahrungen mit dem Netz&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Wir machen bei der KPMG für 2 Stunden am Tag ein Fenster auf und da kann sich jeder beteiligen oder auch nur zuhören.<br />
			Die Diskussion ist dann für jeden zugänglich
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Wir machen unsere Hotlines ja auch für Bürgerfragestunden, das hat positive Wirkung, aber die<br />
			die nicht durchkommen, sind doch noch frustierter als ohne Hotline..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Aber ich denke, dass hat keine Zukunft. Ich rede über den Fall, dass auch x-andere dabei zugucken können. Das ist dann<br />
			eine andere Form einer politischen Debatte.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Warum leiden wir unter einer Informationsflut?&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Die Welt ist ein Dorf geworden, wir sind auch an Dingen beteiligt, die weit weg sind und sie interessieren uns&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Das Internet greift Probleme der ganzen Welt zur Debatte auf, deshalb haben wir eine solche &quot;Flut&quot;&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Am Bsp. der Gesetzestexte im Netz sieht man, dass sie an sich sind noch nicht für jeden lesbar sind&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Deswegen reicht es nicht, Gesetzestexte einfach nur ins Netz zu<br />
			stellen, wir müssen Übersetzungshilfen bieten, aber auch fragen, ob der<br />
			einfache Mitarbeiter oder ein Beamter in einem Rathaus das leisten kann<br />
			bzw. darf oder ob die traditionellen Hierarchien soetwas verhindern.<br />
			Das habe ich bereits eben mit dem Begriff der &quot;Kulturrevolution&quot;<br />
			angesprochen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Durch intelligente Navigationsangebote kann man das Problem der Informationsflut umgehen, von dem eben Herr Schily<br />
			vollkommen zurecht gesprochen hat&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			oder auch durch Datenbanken und politische Informationssysteme, die vorselektieren und den Orientierungsverlust im Netz abbauen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">karl:</th>
<td>
			Sind neue Medien denn sozial gerecht? Oder fördert man nicht die Schere zur finanziellen und intellektuellen<br />
			Elite? Wie steuert man dagegen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Die soziale Gerechtigkeit der Neuen Medien ist für uns ein Thema, genau wie die Medienkompetenz, was wahrscheinlich sogar<br />
			noch der entscheidendere Faktor ist. Aber sie müssen auch ökonomisch damit umgehen, wenn Menschen den<br />
			ganzen Tag vor dem Bildschirm verbringen halte ich das auch nicht für gesund&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Einstellungen und Vorurteile sind gefährlich: Ich stimme ja Herrn Leggewie zu, aber man muss sich doch auch fragen, sind solche<br />
			Navigationshilfen nicht auch Steuerungen von Einstellungen oder des Bewusstseins. Oder es können ja auch bestimmte Informationen<br />
			ausgespart werden. Die Probleme sind also vielschichtig.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Ein Satz noch: Sie vertrauen aber auch bspw. einer Tageszeitung, aber eine Zeitung nimmt auch eine<br />
			unglaubliche Selektion vor, kommentiert, analysiert&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Es gibt ein Vertrauen der Leser zur Zeitung, das gibt es im Internet noch nicht&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Aber die ganze Frage kann nicht tabusiert werden, dass wir Navigationshilfen und Informationshilfen brauchen, deren Kriterien<br />
			natürlich offengelegt werden müssen. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">sgh:</th>
<td>
			Das Problem ist nicht nur mit Computern gelöst, es müssen doch auch Lehrkräfte eingestellt<br />
			werden, außerdem müsste dieser Unterricht in den Lehrplan integriert werden?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Also, zu der Schülerfrage: das Programm von Frau Bulmahn hat das vor,<br />
			sie müssen aber wissen, dass Fragen zur Ausbildung, Schule etc.<br />
			meistens Länderangelegenheiten sind, aber bei der Initiative D 21 ist<br />
			dies auch ein Punkt der Diskussion.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">sgh:</th>
<td>
			Frage an Herrn Schily: Inwieweit nutzen Sie selbst das Internet oder Neue Medien, z.Bsp. E-Mail,<br />
			Online-Nachrichten, Diskussionsforen etc&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			In meinem Büro hab ich natürlich einen PC und Internet. Auf Reisen habe ich meinen Laptop mit Modem, selbst in den Ferien<br />
			nutze ich E-Mail und Internet ganz selbstverständlich.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">sgh:</th>
<td>
			Sollte man dann nicht noch mehr Möglichkeiten zur horizontalen Kommunikation schaffen, wie direktere<br />
			Chats oder e-mail Briefwechsel mit Abgeordneten???
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Haben Sie den Eindruck, dass durch diese neuen Formen der Kommunikation wie email bestimmte hierarchische<br />
			Strukturen nicht mehr greifen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Im Rahmen der Modernisierung sollen hierarchische Strukturen abgebaut werden, durch die technischen Neuerungen<br />
			ergeben sich neue Möglichkeiten. Allerding heißt das nicht, dass ich meine Briefe selber schreibe. Dazu<br />
			ist das Programm bei einem Minister dicht. Wenn ich hier im Chat die Frage lese, &quot;sollte man nicht die horizontalen<br />
			Kommunikationsmöglichkeiten noch mehr nutzen&quot;, dann meine ich email ja, aber natürlich landen nicht alle emails bei<br />
			mir auf dem Bildschirm, da wird auch viel herausgefiltert und wird dann von einem Mitarbeiter des Ministeriums<br />
			beantwortet. Eine Reform werde ich nämlich nie schaffen, die Verlängerung des Tages von 24 auf 48 Stunden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Kurz mal zum Thema Rechtsextremismus eine Frage, da gibt es auch ein Menge momentan im Chat. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Gerd:</th>
<td>
			Hallo, ich bin 16 Jahre alt! Eine Frage an Herrn Schily: Ich spreche mit vielen Menschen über den<br />
			Rechtsradikalismus in Deutschland, und ALLE sagen mir das gleiche: Aufkleber wie &quot;Mut gegen rechte Gewalt&quot;<br />
			oder Anzeigen mit &quot;Gegen rechte Gewalt&quot; sind schlecht! Wieso nicht: &quot;Mut gegen jede Gewalt&quot; oder &quot;Gegen Gewalt&quot;.<br />
			Ich will damit sagen, dass sich die Politik und die Medien zur Zeit viel zu sehr an einem Thema orientieren.<br />
			Rechte Gewalt muss genauso wie Linke und Ausländergewalt bestraft werden, und zwar hart! Stimmen Sie mir<br />
			dem zu?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">sgh:</th>
<td>
			Das Thema Zensur im Intenet ist recht vielschichtig. Inwiefern dürfen politische Inhalte zensiert werden<br />
			ohne die Meinungsfreiheit einzuschränken? Ausgenommen selbstverständlich sehr radikale Inhalte&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Wir haben ca. 350 Websites mit abscheulichem rechten und antisemitischem Inhalt und von denen werden die meisten über Provider<br />
			aus den USA oder Kanada eingespeist&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Wir sind hier mit den Providern im Dialog, die sehr kooperativ sind,<br />
			solche Websites herauszunehmen. Was in den USA passiert, ist schwer zu<br />
			beeinflussen. Diese Fragen sind Teil des bilateralen politischen<br />
			Dialoges, der geführt werden muss, damit in anderen Ländern diese<br />
			Einspeisung unterbleibt. Ich schließe es übrigens auch nicht aus, dass<br />
			wir vielleicht auch mal darüber<br />
			nachdenken, ob wir es hier nicht mit einem Sachverhalt zu tun haben,<br />
			der vergleichbar mit einem polizeilichen Störungszustand, den wir auf<br />
			der Straße finden, ist. Wenn hier in Deutschland ein NS-Symbol auf der<br />
			Straße gezeigt wird, kommt die<br />
			Polizei und beseitigt diesen Zustand, vielleicht können wir dies durch<br />
			technische Vorkehrungen auch irgendwann mal im Internet, natürlich<br />
			haben dem einige technische und rechtliche Überlegungen vorauszugehen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Stimmen Sie zu, dass es nicht nur gegen einen Aufruf gegen Rechts geht, sondern gegen Gewalt generell?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Wir haben ein Bündniss &quot;Gegen Gewalt&quot; und das richtet sich gegen alle<br />
			Gewaltmaßnahmen. Im Moment überwiegen allerdings die Bedrohungen aus<br />
			dem rechtsextremistischen Spektrum deshalb müssen wir uns hierauf<br />
			konzentrieren. Das kann man aber nicht nur mit<br />
			repressiven Mitteln, sondern man muss auch präventiv etwas dagegen tun.<br />
			&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Ich begrüße das sehr, dass jetzt auch Initiativen im Internet<br />
			entstanden sind, die gegen diese Entwicklung und die grauenhaften<br />
			Websites der Rechtsextremisten ein<br />
			Gegengewicht bilden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Ich glaube, dass das der richtige Weg ist, man wird sie auf dem<br />
			jetzigen Wege nicht &quot;bekämpfen&quot; können. Das ist ein Kampf gegen einen<br />
			Drachen und in der Tat wird man sich auf die sehr liberale<br />
			Meinungsfreiheitspraxis der Vereinigten Staaten einlassen müssen. Das<br />
			musste man auch im Falle von Gary Lauck, der ungehindert seine<br />
			Propaganda aus den USA verbreiten konnte&#8230;<br />
			
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>Aber Herr Leggewie<br />
			darf ich dazu gerade mal unterbrechen: Wenn wir hier einen Prozess<br />
			haben gegen jemanden aus diesem Spektrum wegen des Aufrufs zum Mord und<br />
			dieser Aufruf wird dann eingespeist ins Internet, über die USA, da hört<br />
			für mich die Meinungsfreiheit auf. Auch in den Vereinigten Staaten.<br />
			Aber es ist uns nicht gelungen dies zu verhindern. Deshalb müssen wir<br />
			da ernsthaft mit den Amerikanern reden, das geht so nicht weiter.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Keine Frage! Ich wollte nur sagen, der öffentliche Raum muss vor den<br />
			Rechten geschützt werden, das betrifft das Brandenburger Tor, das<br />
			betrifft den öffentlichen Raum, wo immer dieser auch ist, aber das<br />
			betrifft den Cyberspace, der aber auch durch Gegeninitiativen am besten<br />
			zu besetzen wäre! Deswegen bin ich der Meinung, hier zu dem Schaden,<br />
			den Rechtsradikale verursachen, nicht noch Aufregungsschäden<br />
			hinzukommen zu lassen. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Es gibt Maßnahmen bei der Bekämpfung des Rechtsradikalismus und der<br />
			Pornographie, die stark die Meinungsfreiheit einschränken, d.h.<br />
			ungewollt tut man da etwas, was eigentlich im Sinne der Rechtsradikalen<br />
			ist, nämlich die öffentliche Sphäre und die Meinungsfreiheit<br />
			einzuschränken. Man muss da immer abwägen, inwiefern man bei der<br />
			notwendigen Abwehr von Rechtsradikalen auch Güter verletzt oder<br />
			tangiert, für deren Erhalt wir uns innerhalb dieser Demokratie<br />
			eigentlich einsetzen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Wo tun wir das denn Herr Leggewie? Bei der Kinderpornographie möchte ich das jetzt aber wirklich mal wissen!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Ich habe gesagt, dass die Gefahr besteht, z.B. im Parteiverbot, aber<br />
			auch die Filtersysteme die angeboten werden. Die<br />
			Filtersysteme, die z.B. in den USA eingesetzt werden, deren Nachteile<br />
			sind bekannt. Sie filtern sehr unvollständig, sie filtern z.B. etwas<br />
			beim Thema &quot;Kinderpornographie raus, was unter den Stichworten &quot;Kinder&quot;<br />
			oder auch &quot;Sex&quot; nicht hätte rausgefiltert werden müssen, nämlich bspw.<br />
			auch die Kampagnen gegen Kinderpornographie. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Man muss dennoch vehement gegen diese abscheulichen Dinge vorgehen. Auch repressiv. Da gibt es für<br />
			mich keinen Zweifel und ich werde dafür sorgen, dass wir alle Maßnahmen, die uns zur Verfügung stehen, gegen solche Verbrecher<br />
			einsetzen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Da ist auch kein Dissens zwischen uns. Ich möchte nur auf ein Problem hinweisen, dass ss schwieriger ist, gegen solche im<br />
			Netz verbreitete Informationen vorzugehen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Kein vernünftiger Mensch wird gegen Globalisierung ankommen, das schafft dann, wenn wir über das Netz<br />
			nachdenken, gewisse Probleme&#8230; 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Wenn Sie aber sagen, man sollte bei solchen Debatten keine nationalen Aufregungen verursachen, da möchte ich<br />
			Ihnen schon energisch widersprechen. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Ich habe gesagt: Aufregungsschäden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Ich meinte es auch, weil ich nicht glaube, dass wir zu Lösungen kommen,<br />
			bevor es richtige Aufregungen gibt. Der Fall, dass jemand einen<br />
			Mordaufruf im Internet macht und dies rechtsfrei bleibt, ist<br />
			unerträglich und wo man alles ausnutzen muss, damit man soetwas ändern<br />
			kann. Es kann sein, dass man dann zum Ergebnis kommt, das geht nicht.<br />
			Trotzdem: Die Möglichkeiten, die sich heute bieten sind noch<br />
			unausgeschöpft&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Die Frage, die sich stelllt ist aber, wenn der Staat an seine Grenzen<br />
			stößt, warum dann die &quot;res publika&quot; ihren eigenen Raum nicht in Besitz<br />
			nimmt und definiert, was möchte ich im Netz haben und was nicht. Da ist<br />
			aber der Hinweis, dass es da Missbrauch durch Filtersysteme gibt ein<br />
			sehr technischer Einwand. Wir brauchen Aufregung darüber, ich finde es<br />
			tief beunruhigend, was da im Moment geschieht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Wir haben an dem Punkt die Frage eines internationalen Netzwerkes und<br />
			die einer globalen Innenpolitik behandelt, ich denke aber, das ist auch<br />
			eine neue Herausforderung vor der wir stehen. Wir nähern uns allmählich<br />
			dem Ende, ich will trotzdem noch die folgende Frage aus dem Chat<br />
			stellen:
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">sgh:</th>
<td>
			Ist das Internet als dezentrales, internationales Netzwerk überhaupt durch eine Regierung kontrollierbar?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Eine Regierung kann das Internet überhaupt nicht kontrollieren, schon<br />
			technisch nicht. Und da es ein globales Medium ist und viele Websites<br />
			aus dem Ausland eingespeist werden, brauchen wir auch internationale,<br />
			multilaterale Zusammenarbeit&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Wir sind weit entfernt von einer Weltregierung, die wird es<br />
			wahrscheinlich auch nie geben. Trotz aller Begeisterung über das<br />
			Internet dürfen wir folgendes nicht vergessen: Die unmittelbare<br />
			Kommunikation ist weiterhin wichtig und notwendig. Wir brauchen die<br />
			Zusammenarbeit, um den Gefahren zu begegnen und auf der anderen Seite<br />
			müssen wir sehen, dass der lokale, der regionale, der nationale und der<br />
			kontinentale Zusammenhang immer seine Bedeutung behalten wird. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Deswegen dürfen wir den Zusammenhang, der heute bereits zwischen<br />
			kleinen Einheiten und der Globalität besteht, nicht aus den Augen<br />
			verlieren.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Ist das nicht auch ein wissenschaftlich ineressantes Thema &#8211; eine neue Herausforderung?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			An der Universität lehrt man normalerweise u.a. internationale Beziehungen und das politische System der BRD.<br />
			Anhand dieser Diskussion kann man aber sehr schön sehen, dass man kann die Trennung<br />
			zwischen nationaler und internationaler Politik nicht mehr aufrecht erhalten kann&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Ich habe ein bisschen die Sorge, dass wir zuviel über Risiken und<br />
			zuwenig über Chancen des neuen Mediums reden. Wenn man den Chat nochmal<br />
			durchgeht, haben wir sehr wenig über die Chancen gesprochen. Das<br />
			andere, was wir in der BRD sehr gerne tun, ist, über soziale<br />
			Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit sprechen, was dann auch immer als ein<br />
			Argument gegen das neue Medium angeführt wird, als hätte man soziale<br />
			Gerechtigkeit in einer Gesellschaft die vom Fernsehen und vom Rundfunk<br />
			bestimmt wird. Wir projezieren sehr viel an Problemen auf das neue<br />
			Medium, was ein Problem der Mediengesellschaft insgesamt ist&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Leggewie:</th>
<td>
			Eben wurde das Thema UNO angesprochen. Vielleicht wäre es besser<br />
			gewesen, die Top-Level Domainvergabe vielleicht nicht der Firma ICANN<br />
			zu überlassen, sondern vielleicht wäre es bessser gewesen ein<br />
			internationales Gremium an die Vereinten Nationen anzuhängen. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Zwei kurze Bemerkungen: Ja wir brauchen neue Kooperationsformen und es wird ein langwieriger<br />
			und schwieriger Prozess sein, wie wir in bspw. im internationalen Umweltschutz erlebt haben. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hauff:</th>
<td>
			Das zweite, wichtigere ist, wir müssen die Chancen des Internet mehr<br />
			betonen als die Risiken. Die Chancen für die Bürgerinnen und Bürger<br />
			sind noch völlig unausgeschöpft und es gibt eine Vielzahl von wirklich<br />
			verlockenden und interessanten Entwicklungen, die für den Einzelnen,<br />
			aber auch für die Wirtschaft als Ganzes interessant sind. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pfeifer:</th>
<td>
			Wenn Sie erlauben, würde ich das dann als Schlussstatement nehmen und Ihnen die Gelegenheit, Herr Minister,<br />
			für ein Statement geben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Den Faden würde ich gerne nochmal aufnehmen. Ich fände es bedauerlich, wenn jetzt der Eindruck entstanden wäre, dass<br />
			wir die Risiken überbetont und die Chancen vernachlässigt hätten. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir die Chancen des Internets nicht sehen. Die Politik wird sich positiv durch die<br />
			neuen Kommunikationsmitteln verändern, was Flexibilität, Transparenz,<br />
			Legitimität angeht&#8230; 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Die Bundesregierung hat das erkannt und setzt mit D21 und anderen Initiativen auf<br />
			die Chancen und die Medienverschmelzung. Vielleicht wird beim nächsten Chat dann nicht mal mehr getippt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schily:</th>
<td>
			Ich bin angesichts der Geschwindigkeit der Innovation sehr optimistisch. Die Verbreitung des Internet geht<br />
			schneller als bei den alten Medien. Ich möchte mich mit einer optimistischen Haltung, einem positiven<br />
			Eindruck von unseren Chattern verabschieden!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Liebe Podiumsgäste, liebe Chatteilnehmer. Vielen Dank im Namen von stern.de, politik-digital, TV1.DE<br />
			und staat modern, dass Sie sich Zeit für diese spannende Diskussion genommen haben. Wir haben sehr<br />
			viele Fragen leider nicht beantworten können. Alle Bürgerinnen und Bürger haben aber die<br />
			Möglichkeit, auf der Webseite des Innenministeriums <a href="http://www.staat-modern.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
			www.staat-modern.de</a> weiterzudiskutieren. Viel Spaß und nochmals vielen Dank.<br />
			Der nächste Chat findet am 27.9. hier mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Dr. Peter Struck, statt.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></span></p>
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