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	<title>Partei-Website &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Partei-Website &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Was Parteien online verbessern können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 17:10:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Andreas Jungherr]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Online-Auftritte deutscher Parteien spielen bei politischen Suchanfragen fast keine Rolle. Zwar werden die Webseiten von CDU, Grünen und Co. bei der gezielten Eingabe von Parteien- oder Abgeordnetennamen prominent gelistet, bei der Suche nach tagesaktuellen oder allgemein politischen Berichten bleiben die Parteien-Seiten jedoch weitgehend unsichtbar.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Online-Auftritte deutscher Parteien spielen bei politischen Suchanfragen fast keine Rolle. Zwar werden die Webseiten von CDU, Grünen und Co. bei der gezielten Eingabe von Parteien- oder Abgeordnetennamen prominent gelistet, bei der Suche nach tagesaktuellen oder allgemein politischen Berichten bleiben die Parteien-Seiten jedoch weitgehend unsichtbar.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Nach einem <a href="http://sichtbarkeitsreport.de/">Report</a> der Universität Bamberg gelangen Internetnutzer, die sich über aktuelle politische Themen informieren wollen, in aller Regel nicht auf die Online-Präsenzen der Parteien. Grund ist das schlechte Google-Ranking der entsprechenden Auftritte von Parteien. Als Resultat wird das programmatische Spektrum einer Partei nur ausschnittsweise präsentiert und von Nicht-Parteimitgliedern nur selten wahrgenommen. Eine Ausnahme bildet die Piratenpartei, die auch bei themenbezogenen Suchanfragen in den Google-Ergebnislisten einen vorderen Platz einnimmt. Noch schlechter als die Bundesparteien schneiden die Landesverbände ab, deren Informationsangebot im Internet fast völlig an den Nutzern vorbeigehe. Erstellt wurde die Studie von Wissenschaftlern der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, untersucht wurden im Zeitraum vom 27. Juli bis zum 22. August 2011 die Webseiten von Parteien auf Bundesebene und in den Bundesländern, in denen im September Wahlen stattfanden (Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Niedersachsen).
</p>
<p>
Nach Ansicht der <a href="http://sichtbarkeitsreport.de/autoren/">Autoren</a> der Studie gibt es für das schlechte Google-Ranking mehrere Gründe. Kaum beeinflussbar durch die Seitenbetreiber seien Faktoren wie die Verlinkung der Parteien-Webseite auf andere Seiten oder die Häufigkeit, mit der Nutzer nach Suchanfragen  den Eintrag der entsprechenden Webseite in den Ergebnislisten anklicken.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/andreas-jungherr.png" alt="Andreas_Jungherr" title="Andreas_Jungherr" align="left" height="190" width="130" />Dennoch gäbe es für die Parteien Wege, ihre Internetseiten sichtbarer zu machen, wie Andreas Jungherr, Wissenschaftler an der Universität Bamberg und einer der Autoren des Reports, gegenüber politik-digital.de erklärt:
</p>
<p>
&quot;Parteien haben zwei Möglichkeiten, um ihre Sichtbarkeit in politisch relevanten Suchergebnissen zu erhöhen. Sie müssen bei der Programmierung ihrer Seiten sicherstellen, dass der Quellcode suchmaschinenfreundlich geschrieben ist und die Seiten systematisch strukturiert sind. Hierfür müssen Parteien den von ihnen beauftragten Agenturen wohl etwas stärker auf die Finger schauen, als sie es bisher tun. Zur Zeit finden sich die Verantwortlichen in Parteien zu schnell mit einem schicken Design fürs Auge ab.“ Jungherr empfiehlt daher: „Zusätzlich sollten Parteien ihre Webseiten stärker redaktionell betreuen. Sie sollten regelmäßig tagesaktuelle politische Inhalte bereitstellen. Die  Seite der SPD im Bund ist hierfür ein gutes Beispiel. Durch regelmäßige Beiträge zu aktuellen politischen Themen schafft die Partei Inhalte, die zur Verlinkung einladen und garantieren, dass die Seite langfristig mit aktuellen politischen Stichworten verbunden wird&quot;.
</p>
<p>
Derzeit verschenken die meisten Parteien die Möglichkeit, nicht gebundene Wähler anzusprechen und sich so neue Wählerschichten zu erschließen, hier gäbe es noch viel Handlungsspielraum.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kraftlos in NRW</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:10:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als einziger Landtagswahl im Jahr 2010 kommt der Abstimmung in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Bedeutung zu, die sich über den Bundesrat direkt auf die Arbeitsfähigkeit der Bundesregierung auswirken kann. Etwas mehr als drei Monate vor dem Wahlsonntag zeigen sich die Parteien im Internet in guter Verfassung, scheinen aber ein Problem mit der Personalisierung ihrer Spitzenkandidaten zu haben.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als einziger Landtagswahl im Jahr 2010 kommt der Abstimmung in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Bedeutung zu, die sich über den Bundesrat direkt auf die Arbeitsfähigkeit der Bundesregierung auswirken kann. Etwas mehr als drei Monate vor dem Wahlsonntag zeigen sich die Parteien im Internet in guter Verfassung, scheinen aber ein Problem mit der Personalisierung ihrer Spitzenkandidaten zu haben.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Die Internetauftritte der beiden Volksparteien CDU und SPD sind übersichtlich und modern gestaltet und gehören damit wohl zu den besten Auftritten aller Landesverbände. Ungewohnt präsentiert sich die CDU Nordrhein-Westfalens in frischem Blau und dynamischem Design. Noch scheint der Wahlkampf in weiter Ferne, denn es finden sich kaum thematische Hinweise auf Ziele der Partei oder gar ein Programm.
</p>
<p>
<a href="http://www.cdu-nrw.de/" target="_blank" title="cdu-nrw.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NRW_CDU.jpg" alt="CDU-NRW" title="CDU-NRW" height="142" width="231" /></a>   <a href="http://www.juergen-ruettgers.de/" target="_blank" title="juergen-ruettgers.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NRW_Ruettgers.jpg" alt="Jürgen Rüttgers" title="Jürgen Rüttgers" height="142" width="227" /></a>
</p>
<p>
Stattdessen hat man auf der großen, mit wechselnden Bildern gefüllten Bühne immer wieder Jürgen Rüttgers platziert. Die so herausragende Positionierung des Spitzenkandidaten und Ministerpräsidenten auf der Parteiseite wird getrübt von einer eher schwachen persönlichen Internetseite. Jürgen Rüttgers versucht sich als bürgernaher Landesvater zu präsentieren, bleibt aber konkrete Ziele schuldig.
</p>
<p>
<a href="http://www.nrwspd.de/" target="_blank" title="nrwspd.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NRW_SPD.jpg" alt="NRW-SPD" title="NRW-SPD" height="144" width="231" /></a>   <a href="http://www.hannelore-kraft.de/" target="_blank" title="hannelore-kraft.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NRW_Kraft.jpg" alt="Hannelore Kraft" title="Hannelore Kraft" height="144" width="227" /></a>
</p>
<p>
Einen ähnlichen Eindruck bekommt man auf den Internetseiten seiner sozialdemokratischen Herausforderin Hannelore Kraft. Ihre Homepage ist noch nicht an das neue Erscheinungsbild der nordrhein-westfälischen SPD angepasst, nicht einmal die Spitzenkandidatur Krafts wird auf der Startseite angekündigt. Wesentlich moderner wirkt da der Landesverband der NRWSPD. In einer ausgewogenen Mischung bietet man hier Einstiege, um sich über Spitzenkandidatin und Ziele zu informieren. Prominent hingewiesen wird auf den Entwurf des Landtagswahlprogramms, das Ende Februar verabschiedet werden soll.
</p>
<p>
<a href="http://www.fdp-nrw.de" target="_blank" title="fdp-nrw.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NRW_FDP.jpg" alt="NRW-FDP" title="NRW-FDP" height="145" width="229" /></a>   <a href="http://www.andreas-pinkwart.de/" target="_blank" title="andreas-pinkwart.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NRW_Pinkwart.jpg" alt="Andreas Pinkwart" title="Andreas Pinkwart" height="145" width="228" /></a>
</p>
<p>
Die FDP geht da noch einen Schritt weiter, sie lässt den Entwurf des Wahlprogramms gleich im Internet diskutieren. Nicht nur Parteimitgliedern steht diese Möglichkeit offen, man möchte jeden interessierten Bürger einladen. Bei so viel Transparenz und Partizipation wundert die etwas lieblose Internetpräsenz von Landesverband und Spitzenkandidaten. Die Seiten nutzen ein nahezu gleiches Design und werden aus einem gemeinsamen Pool mit Inhalten befüllt. Darunter leidet besonders der Auftritt von Spitzenkandidat und NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart.
</p>
<p>
<a href="http://www.gruene-nrw.de/" target="_blank" title="gruene-nrw.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NRW_Gruene.jpg" alt="NRW-Grüne" title="NRW-Grüne" height="143" width="226" /></a>   <a href="http://sylvia-loehrmann.de/" target="_blank" title="sylvia-loehrmann.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NRW_Loehrmann.jpg" alt="Sylvia Löhrmann" title="Sylvia Löhrmann" height="142" width="225" /></a>
</p>
<p>
Bei den Grünen ist man in umgekehrter Reihenfolge vorgegangen und hat zuerst die Internetseite von Sylvia Löhrmann, der Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidatin renoviert. Obwohl sehr modern und aufgeschlossen wirkt der Auftritt dennoch etwas blass. Der Landesverband präsentiert sich mit gut aufbereiteten Informationen und einfacher Benutzerführung, wartet aber noch auf ein moderneres Gestaltungsbild.
</p>
<p>
<a href="http://www.dielinke-nrw.de/" target="_blank" title="dielinke-nrw.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NRW_Linke.jpg" alt="NRW-Linke" title="NRW-Linke" height="142" width="225" /></a>   <a href="http://www.facebook.com/people/Barbel-Beuermann/1469198539" target="_blank" title="Facebook-Barbel-Beuermann" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NRW_Beuermann.jpg" alt="Bärbel Beuermann" title="Bärbel Beuermann" height="140" width="226" /></a>
</p>
<p>
Die Optik einer Internetseite der Linkspartei wird für die meisten Landesverbände einheitlich über das bewährte Content-Management-System des Bundesverbandes gestaltet. Doch der Einheitslook muss sich nicht negativ auswirken, wie die aufgeräumte und einladende Internetseite der Linken in Nordrhein-Westfalen zeigt. Im Kontrast zu anderen Parteien finden sich hier sogar schon erste Spuren eines Wahlkampfes mit Kandidatenliste und Wahlprogramm. Die Spitzenkandidatur von Bärbel Beuermann dagegen ist offensichtlich kein Kernbereich der Kampagne.</p>
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		<title>SPD-Wahlkampf: Das Herz schlägt online</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 20:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jetzt geht´s los: Die SPD will die Onlinekampagne zum &#34;Herzstück&#34; ihres Bundestagswahlkampfs machen. Denn: &#34;Das Internet ist auf dem Weg zum Leitmedium der politischen Kommunikation&#34;, so Wahlkampfmanager Kajo Wasserhövel. Wer will, kann mitmachen.
<p>
<img src="/sites/politik-digital.de/files/Screenshot_SPD_de.jpg" title="Screenshot von spd.de" height="215" width="300" /> ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt geht´s los: Die SPD will die Onlinekampagne zum &quot;Herzstück&quot; ihres Bundestagswahlkampfs machen. Denn: &quot;Das Internet ist auf dem Weg zum Leitmedium der politischen Kommunikation&quot;, so Wahlkampfmanager Kajo Wasserhövel. Wer will, kann mitmachen.</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Screenshot_SPD_de.jpg" title="Screenshot von spd.de" height="215" width="300" /> <!--break-->
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Aktuell sichtbarer Schritt der ersten großen Onlinekampagne in Deutschland ist der Relaunch der <a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteihomepage spd.de</a>. Ab dem 8. Januar 2009, Punkt 13 Uhr, kommt die Seite im neuen blauen Design daher und legt damit ihr traditionelles rotes Gewand ab. Aber nicht nur die Farbe ändert sich: Was der SPD besonders wichtig ist, zeigt sie in einem großen Schaufenster mitten auf der Seite. In dieser &quot;Multi-Content-Box&quot; laufen dann beispielsweise Wahlwerbespots oder Statements des Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier.<br />
<b><br />
&quot;Mobilisierungsmotor&quot; Internet</b></p>
<p>Die von der Parteizentrale im Willy-Brandt-Haus verantworteten Seiten wie die <a href="http://www.frank-walter-steinmeier.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage des Spitzenkandidaten</a>, die anmeldepflichtige Community <a href="http://www.meinespd.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meinespd.net</a> oder eine für die nächsten Wochen angekündigte Kampagnenplattform sollen dann der &quot;Mobilisierungsmotor&quot; (so SPD-Bundesgeschäftsführer Wasserhövel) werden. Gemeint ist, dass die SPD-Seiten die Schnittstelle für den Wahlkampf werden sollen. Dort informiert, inspiriert und gegebenenfalls mit Material versorgt, können Parteimitglieder und Unterstützer dann selber aktiv werden. </p>
<p>Die SPD gibt also einen Teil der Kontrolle über die Wahlkampfinhalte ab. Im Gegenzug soll es durch das Mobilisierungspotenzial des Internets mehr Reichweite und möglicherweise auch mehr  Glaubwürdigkeit geben. Und &#8211; wenn alles gut läuft &#8211; könnte die Onlinekampagne auch den Sprung in Richtung Offline schaffen. Dem künftigen US-Präsidenten Barack Obama war es im seinem Wahlkampf gelungen, Unterstützer über das Internet zu organisieren. Diese organisierten dann unter anderem Wahlparties bei sich zuhause oder machten Telefondienst für den Kandidaten. Soweit wie in den USA möchte die SPD aber nicht gehen &#8211; der <a href="/wahl-onlinekampagne-usa-deutschland-vergleich-thesen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD-Wahlkampf soll keine US-Kopie und auf Deutschland zugeschnitten</a> sein.
</p>
<p>
Ob sich die Wähler im kommenden Wahlkampf durch die SPD und das Netz mobilisieren lassen,  hänge auch mit den Aktivitäten der  klassischen Massenmedien Print und Rundfunk im Netz zusammen, so Wasserhövel. <br />
<b><br />
Trauen sich die Promis Online-Dialog zu?</b></p>
<p>Inwieweit die Politpromis wie Parteichef Franz Müntefering oder Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier selbst den Dialog im sozialen Netz suchen, war m Berliner Willy-Brandt-Haus nicht zu erfahren. Nur so viel: Wenn,dann müsse es authentisch sein. Und es müsse eine Arbeitsteilung bei den Spitzenpolitikern geben. Abwurfkanäle für unpersönliche Pressemitteilungen werden Portale wie der Mikrobloggingdienst Twitter oder das Soziale Netzwerk Facebook also schon einmal nicht. <br />
<b><br />
Was schon zu sehen ist</b></p>
<p>Aktuelle Beispiele für den Umgang der SPD mit sozialen Netzwerken sind neben der überarbeiteten Homepage spd.de der <a href="http://www.twitter.com/hubertus_heil" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Account von SPD-Generalsekretär Hubertus Heil</a> oder die <a href="http://www.facebook.com/pages/Frank-Walter-Steinmeier/81073125485" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Seite von Frank-Walter Steinmeier</a>. Der <a href="http://de.youtube.com/watch?v=koSoQJzGltY" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Videodialog mit dem Parteivorsitzenden</a> wurde nach dem Weggang von Kurt Beck nicht weitergeführt und auch der <a href="http://www.youtube.de/spdvision" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Channel SPDvision</a> füllt sich inzwischen mehrheitlich mit Zweitverwertungen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Im digitalen Hinterzimmer</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/im_digitalen_hinterzimmer-626/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2000 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">
<b>&#34;Drin!&#34; - nach Harald Schmidt, Boris Becker und anderen Online-Apologeten stimmen auch Deutschlands 
Politiker in den Chor der Vernetzen ein:</b></span></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><br />
<b>&quot;Drin!&quot; &#8211; nach Harald Schmidt, Boris Becker und anderen Online-Apologeten stimmen auch Deutschlands<br />
Politiker in den Chor der Vernetzen ein:</b></span></span></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Die Christdemokraten surfen unter <a href="http://www.cdu.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.cdu.de</a> schon<br />
lange &quot;Mitten im Leben&quot; und knüpfen seit kurzem an einem digitalen &quot;Netz gegen Gewalt&quot;. Die<br />
<a href="http://www.spd.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Regierungspartei</a> leitet antirassistische &quot;Netz-Konter&quot; ein und holt Franz Müntefering in den<br />
&quot;General-Chat&quot;, die <a href="http://www.pds-online.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">PDS</a> beteiligt sich mit virtuellen Buttons am Nazi-Bann im Internet. Neben<br />
den vielen digitalen Sommerkampagnen gegen den braunen Sumpf im Cyberspace veweisen nicht nur<br />
die Vorbereitungen auf den virtuellen Landesparteitag der <a href="http://www.gruene.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Grünen</a> in Baden-Württemberg auf die<br />
Normalisierung im Netz. In Bayern pflegt <a href="http://www.csu.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Edmund Stoiber</a> enge Beziehungen zu den Musterknaben<br />
und -mädchen der Start-Up-Szene und liberale Rednerpulte mit dem grellgelben<br />
<a href="http://www.fdp.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;www.fdp.de&quot;</a>-Schriftzug fungieren schon lange als Querverweis zur Online-Plattform der Partei für<br />
acht bis 18prozentige.<br />
</span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Politik gehört also offenbar zum Internet wie die Kuppel auf den Reichstag.<br />
Doch das war nicht immer so. Im &quot;trial-and-error&quot;-Verfahren hatten sich Politiker und Parteien<br />
in den letzten Jahren die Grundlagen der Online-Kommunikation angeeignet: die nicht selten<br />
belächelten Online-Angebote von Parteien und Volksvertretern haben sich oft zu stattlichen<br />
Politik-Portalen gemausert, die einer interessierten und involvierten Netzbürgerschaft durchaus<br />
gute Einstiege in die Netzwelt ermöglichen. Von einer flächendeckenden &quot;Digitalisierung der<br />
Politik&quot; kann zwar noch keine Rede sein, doch die Renovierung politischer Routinen und Rituale<br />
durch das Internet ist weder zu übersehen noch aufzuhalten.<br />
</span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Ein Blick hinter die glänzenden HTML-Fassaden der digitalen Parteizentralen zeigt, dass sich die<br />
Mühen im Cyberspace allmählich auch auf innerparteiliche Organisationsstruktur und<br />
Diskussonskultur auszuwirken scheinen. Für viele unerwartet haben nämlich die in erster Linie<br />
auf Außenwirkung zielenden Online-Auftritte der Parteien immense Folgen für die organisationsinterne<br />
Politik-Produktion gehabt. Und dies gilt nicht nur in Bezug auf die Auseinandersetzung mit dem<br />
Internet als politischem Mode-Thema &#8211; im Zeichen allgemeiner Politikmüdigkeit und der Malaise<br />
herkömmlicher Parteipolitik hat der Diskurs um politische Beteiligung an neuer Dynamik gewonnen.<br />
Betroffen sind von diesem &quot;Backlash&quot; einstmals nur publicity-trächtiger Internet-Offensiven aus<br />
dem vergangenen Jahrfünft vor allem solche Bereiche des Parteialltags, die bislang eher im<br />
verborgenen geschahen: Kommunikations- und Entscheidungsprozesse innerhalb der Organisation<br />
sowie die inhaltsbezogene Parteiarbeit, etwa im Rahmen von Programmdiskussionen.<br />
</span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Große Bedeutung für eine moderne Binnenkommunikation haben für die Volksparteien bereits jetzt<br />
die &quot;Mitgliedernetze&quot; erhalten. Der Aufbau leistungsfähiger Intranets stand zwar vornehmlich im<br />
Zeichen der Verbesserung des Informationsflusses auf Funktionärsebene, doch es wird immer<br />
deutlicher, dass ein Zugang für &quot;einfache&quot; Parteimitglieder schon bald zum Standardservice<br />
gehören wird. Denn wo sonst, wenn nicht hier, liegt eine Abgrenzungsmöglichkeit gegenüber den<br />
flexiblen Netzbürgern, die sich ohne Mitgliedsausweis über das Internet-Angebot in die<br />
Parteiarbeit einklinken wollen? Noch steht bei den Parteien das Intranet im Schatten des großen,<br />
glamourösen Bruders Internet. Dass aber die stille Effizienz einer dichten Veretzung innerhalb<br />
der eigenen Organisation in Wahlkampfzeiten wertvolle Arbeit leisten kann, zeigt sich beim Blick<br />
auf die Ereignisse in den USA, wo in den digitalen Hinterzimmern der Grundstein für einen<br />
erfolgreichen Internet-Wahlkampf gelegt wurde.<br />
</span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Dort haben gerade die beiden &quot;Killer-Applikationen&quot; der Vorwahlkampfzeit &#8211; &quot;Online-Fundraising&quot;<br />
und &quot;Voter-Targeting&quot; für Furore gesorgt. Die digitale Spendenabgabe orientiert sich technisch<br />
an den Prozeduren des Online-Shopping: nach Festlegung einer Spendensumme genügt zumeist die<br />
Angabe der Kreditkartennummer, um eine digitale Transaktion zu beschließen. Kommerzielle<br />
Fundraising-Software leitet dann die weiteren Abrechnungsschritte ein und der Spendenbetrag wird<br />
an den entsprechenden Empfänger übermittelt.<br />
</span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Die gezielte Wähleransprache durch personalisierte<br />
Kommunikationsdienste, das so genannte &quot;Voter Targeting&quot;, war der zweite große Schlager der<br />
US-Kampagnen. Zum Aufbau der dafür benötigten Datenvorräte eignen sich insbesondere die<br />
vielfältigen Möglichkeiten zur persönlichen Online-Registrierung etwa als aktiver Wahlhelfer,<br />
bei der Spendenabgabe oder dem Abonnieren eines E-Mail-Newsletters. Stets werden die Onlinenutzer<br />
um die Angabe sensibler Personendaten ersucht, die sogleich in das &quot;back office&quot; der<br />
Kandidaten-Websites weitergeleitet werden. Immerhin werden dabei basale Regeln des E-Business<br />
beherzigt: so kann in den meisten Formularen auch eine Weiterverwendung der Personendaten<br />
untersagt werden. Im Windschatten solcher &quot;Professionalisierungen&quot; geht eine gravierende<br />
Umgestaltung der Arena politischer Online-Kommunikation einher, denn noch im letzten<br />
Präsidentschaftswahlkampf vor vier Jahren stand die Nutzung des Internet zum Dialog mit der<br />
Wählerschaft im Vordergrund.<br />
</span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Hierzulande können dezentral aufgebaute Mitgliedernetzwerke in Zukunft auch in wahlkampflosen<br />
Zeiten für ein Zusammenrücken von Parteibasis und Funktionären und Führungsspitze sorgen,<br />
allerdings ist dafür auch ein gehöriger Schuss Medienkompetenz nötig &#8211; auf allen Machtebenen.<br />
Dabei leisten vor allem die zunehmenden &quot;Realkontakte&quot; von Politikern mit der Computer-Welt<br />
wichtige Dienste &#8211; im Zeitalter des Klammeraffen wirken ungelenk hin- und her geschobene Mäuse,<br />
unsichere Doppelklicks oder zaghafte Tastaturberührungen alles andere als vertrauenserweckend<br />
auf die Netzgemeinde. Medienkompetenz erwächst demnach nicht allein aus der inhaltlichen<br />
Auseinandersetzung mit dem neuen Politik-Thema, sondern gerade aus der aktiven Nutzung Neuer<br />
Medien. Dies gilt sowohl für das &quot;netzöffentliche&quot; Politiker-Leben im Promi-Chat oder auf der<br />
eigenen Website als auch für die interne Kommunikation innerhalb der Parteistrukturen und<br />
gegenüber der Basis. Möglich erscheint so auch die Revitalisierung und Demokratisierung des<br />
oftmals brachliegenden Parteilebens. Allerdings bedarf es dazu auch des Mutes, neue Positionen,<br />
Denkweisen und Erfahrungen zu akzeptieren &#8211; denn nicht alles, was aus der Tiefe des Datenraumes<br />
zu hören ist, steht in den Handbüchern &quot;herkömmlicher&quot; Parteipolitik.<br />
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<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Spannend erscheint in diesem Zusammenhang ein Vorhaben der baden-württembergischen Grünen: Im<br />
November hat der experimentierfreudige Landesverband nämlich die Auslagerung eines &quot;kleinen Parteitages&quot;<br />
ins Internet initiiert. Kern des <a href="http://www.virtueller-parteitag.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;virtuellen Parteitages&quot;</a> war ein zweiwöchiges Diskussionsforum,<br />
in dem öffentlich einsehbar zwei Leitanträge diskutiert wurden. Das Rede- oder besser: Schreibrecht<br />
verblieb exklusiv bei Mitgliedern<br />
des Landesverbandes, immerhin gut 7.500 Menschen. Das Beispiel<br />
zeigt sehr anschaulich die Einsatzmöglichkeiten der Online-Kommunikation auch für eine<br />
inhaltsorientierte Parteiarbeit, die weit über die bloße Verbesserung der Kommunikationswege<br />
hinaus geht. Auch hierzu gehört eine gehörige Portion Courage, denn natürlich bergen solche<br />
Experimente noch reichlich Risiken, sowohl technischer wie auch &quot;nutzungskultureller&quot; Natur.<br />
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<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und so hat auch Franz Müntefering noch lange nicht<br />
verloren, obwohl seine Reformbemühungen selbst im eigenen Landesverband einen empfindlichen<br />
Dämpfer erhalten haben. Der von ihm bereits im April vorgestellte Entwurf einer &quot;digitalen Partei&quot;<br />
enthält aber bereits einige Konturen, die schon im Vorfeld der nächsten größeren Wahlkämpfe an<br />
Klarheit gewinnen dürften. Das vorerst gescheiterte Reformkonzept trägt damit der dynamischen<br />
Entwicklung des <a href="http://www.vov.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Virtuellen Ortsvereins</a> Rechnung, einer Organisationsstruktur<br />
innerhalb der Partei, die die klassische, regionale Gruppierung der Bürokratie aktualisiert<br />
und auf die neue Medienumgebung übersetzt hat: Der VOV nutzt die Methoden der Online-Kommunikation<br />
zur Organisation und Durchführung seiner Aktivitäten: Versammlungen, Diskussion und Abstimmungen<br />
finden im Internet statt. Dabei verliert sich die lokale und regionale Bindungsstruktur herkömmlicher<br />
Parteigliederungen im Datenraum &#8211; die Mitglieder beteiligen sich online stärker themen- als<br />
ortsbezogen. Das Modell hat längst Nachahmer gefunden, etwa den <a href="http://www.egroups.de/group/fdp-lv-net/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Internet-Landesverband FDP</a>.<br />
Die Gründe dafür liegen auf der Hand: von der Öffnung ihrer Organisationsstruktur in Richtung<br />
Datenraum versprechen sich die Volksparteien neben Modernitätsbonus und inhaltlichen Impulsen<br />
auch noch den Zugriff auf Nachwuchskräfte oder Quereinsteiger. Die einschlägigen Formeln lauten<br />
bei der SPD &quot;30 unter 40&quot; oder &quot;Zehn von Außen&quot;, die digitalen Liberalen bezeichnen sich forsch<br />
als &quot;politische Heimat der Generation @&quot;.<br />
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<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Die Schwierigkeiten des SPD-Generalsekretärs, die Modernisierungsideen gegenüber der eigenen<br />
Basis durchzusetzen oder das gewiss zwiespältige Echo auf das Grünen-Experiment sind jedoch nur<br />
Vorboten eines langen und schmerzhaften Erneuerungsprozesses der alten Mitgliederparteien. Die<br />
verschiedenen Facetten der politischen Online-Kommunikation &#8211; ganz gleich ob das<br />
glitzernd-glamouröse Internet, das nüchtern-effiziente Intranet oder die vermeintliche<br />
unüberschaubare offene Diskussion mit Parteibasis und Netzbürgerschaft &#8211; werden die Politik weit<br />
über das Jahr 2000 hinaus begleiten. Und erst dann wird sich zeigen, welche Parteien sich<br />
tatsächlich gegen den Millennium-Bug gewappnet haben.<br />
</span></span></span>
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<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Dieser Artikel erschien zuerst in der <a href="http://www.taz.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">taz</a> vom 6. Dezember 2000.<br />
</span></span></span></p>
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