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	<title>Parteiarbeit &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Parteiarbeit &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Ich surfe auch gerne mal drauflos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pstradtmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 1999 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimediapolitk]]></category>
		<category><![CDATA[Parteiarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>CDU-Generalsekretärin Angela Merkel im
politik-digital-Interview über die Rolle der Neuen
Medien für die CDU und Ihre eigene Nutzung des
Internets.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>CDU-Generalsekretärin Angela Merkel im<br />
politik-digital-Interview über die Rolle der Neuen<br />
Medien für die CDU und Ihre eigene Nutzung des<br />
Internets.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Welche Bedeutung hat das Internet für die Parteiarbeit der CDU?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Merkel:</b>  Wenn man unter Internet das WorldWideWeb versteht, wächst die Bedeutung für die<br />
CDU stetig, je mehr Haushalte in Deutschland online gehen. Diese Entwicklung<br />
wird befördert von Wirtschaftsbranchen wie dem Versandhandel oder Banken und<br />
Versicherungen, die Ihre Kunden mit attraktiven Angeboten auffordern, ans Netz<br />
zu gehen. Gegenwärtig verfügen in Deutschland rund 10 Prozent der Haushalte über<br />
einen Internetzugang, was auch für die Politik bereits eine wichtige Zielgruppe ist.<br />
Das hat sich ja auch im vergangenen Bundestagswahlkampf gezeigt, als die Nutzer sich<br />
bei allen Parteien, aber auch über spezielle Sites wie Wahlkampf98.de ausführlich<br />
informieren konnten. Wenn diese Entwicklung anhält, wird das Internet aber auch<br />
ein noch stärkeres Medium der politischen Werbung, die in ihrer Bedeutung gegenwärtig<br />
hinter der Information noch klar zurückliegt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Bei ihrem Amtsantritt als Generalsekretärin haben Sie angekündigt, die CDU müsse die Menschen,<br />
insbesondere die Jüngeren, wieder erreichen. Welche Rolle spielen dabei die Neuen Medien?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Merkel:</b>  Eine große, denn der Anteil junger Menschen an der Gruppe der Internet-Nutzer ist<br />
überdurchschnittlich hoch. Junge Menschen verfügen häufig in Schule oder Universität<br />
über einen günstigen Zugang zum Internet, so daß sie sich viel länger als der übliche<br />
Nutzer online bewegen oder surfen. Insofern kann man junge Leute durch gezielte Ansprache<br />
in stärkerem Maße aktiv erreichen als übrige Nutzer.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> In der letzten Woche haben sie bei cdu.de einen Live-Chat absolviert. Haben Sie die Möglichkeiten<br />
des digitalen Dialogs überzeugt?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Merkel:</b>  Ich habe das ja nicht zum allerersten Mal gemacht. Es war lediglich meine erste Live-Diskussion<br />
im Amt der Generalsekretärin. Die Fragen waren fast ausschließlich sehr interessant. Wir werden<br />
dieses bewährte und anerkannte Instrument der Live-Diskusionen und Live-Chats unter www.cdu.de noch<br />
weiter ausbauen und denken auch über neue Formen nach.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Nutzen Sie selber das Internet für die tägliche Arbeit?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Merkel:</b>  In meinem Büro ist ein Rechner jederzeit mit unserem Server und dem Web verbunden.<br />
Für die Vorbereitung wird darin regelmäßig recherchiert, aber wenn es die Zeit erlaubt,<br />
surfe ich auch gerne mal einfach so drauflos. Eine der interesantesten Sites zur Zeit<br />
ist sicherlich <a href="http://www.millennium.greenwich2000.com/">www.millennium.greenwich2000.com</a><br />
über das 21. Jahrhundert und das Jahrhundertprojekt Millennium-Dome in London.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Die CDU besitzt seit längerem ein Intranet. Wieviele Geschäftsstellen der Partei sind bereits<br />
auf diese Weise mit der Bonner Parteizentrale vernetzt?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Merkel:</b>  Die CDU hat 1993 als erste Partei damit begonnen, die Geschäftsstellen miteinander<br />
zu vernetzen. Das ist längst abgeschlossen, d.h. die hauptamtlichen Mitarbeiter und<br />
die Büros der CDU sind elektronisch miteinander verbunden und wickeln auf diese Weise z.B.<br />
die Mitgliederverwaltung ab oder kommunizieren untereinander. Darüber hinaus arbeiten wir<br />
jedoch daran, auch die ehrenamtlichen Funktions- und Mandatsträger über das Intranet noch<br />
enger in die Parteiarbeit einzubinden.<br />
<b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> In der SPD gibt es bereits seit 1995 einen Virtuellen Ortsverein, in dem sich jeder Interessierte per<br />
Internet politisch engagieren kann. Ist so eine virtuelle Parteigliederung auch für die CDU denkbar?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Merkel:</b>  Grundsätzlich ist es denkbar. Auch wir denken darüber nach,<br />
die Beteiligung an der Mitarbeit in der CDU auch virtuell zu ermöglichen.<br />
Ungeklärt ist allerdings die konkrete Form der Mitwirkung.  Cyber-Demokratie,<br />
also die Einbeziehung von rechtsverbindlichen Wahlen und Entscheidungen, ist wohl<br />
eher Zukunftsmusik. Hier sollte man keine unerfüllbaren Hoffnungen wecken.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Interview mit Dr. Angela Merkel führte Philipp Stradtmann</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das Internet zur Willensbildung innerhalb der Partei einsetzen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/multimediapolitk/das-internet-zur-willensbildung-innerhalb-der-partei-einsetzen-714/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pstradtmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 1998 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimediapolitk]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Parteiarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>FDP-Generalsekretär Guido Westerwelle im
politik-digital-Interview über den Einsatz des
Internets in der F.D.P. und seine weiteren Pläne
für die Vernetzung der Partei.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>FDP-Generalsekretär Guido Westerwelle im<br />
politik-digital-Interview über den Einsatz des<br />
Internets in der F.D.P. und seine weiteren Pläne<br />
für die Vernetzung der Partei.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Welche Bedeutung hat das Internet für die Parteiarbeit der FDP?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Guido Westerwelle:</b>  Unser Internetangebot steht für Modernität und unser Bekenntnis zu<br />
neuen Technologien. Das Internet spielt in der Gestaltung der F.D.P.<br />
eine herausgehobene Rolle. Die interne Information von Gremien und<br />
Mitgliedern wird immer stärker über dieses Medium abgewickelt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Sie haben angekündigt, die FDP in der Opposition werde die Rolle<br />
einer &quot;bürgerlichen Protestpartei&quot; spielen. Werden dazu auch politische<br />
Online-Kampagnen gehören, wie es sie bereits in den USA gibt?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Guido Westerwelle:</b>  Die Kampagnen der Zukunft müssen mit den Medien der Zukunft<br />
durchgeführt werden, dazu zählt immer mehr das Internet. Bereits im<br />
Bundestagswahlkampf haben wir mit unserem Internet-Truck und einer<br />
speziellen Wahlkampfplattform im Web unsere Kampagne auch über das<br />
Internet geführt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Nutzen Sie selber das Internet für Ihre tägliche Arbeit im Dienste der FDP?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Guido Westerwelle:</b>  Es gehört in meinem Büro zum ganz normalen Alltagsgeschäft, im<br />
Internet aktuellste Informationen weltweit zu recherchieren. Selbst als<br />
ich mich zum Schreiben meines Buches &quot;Neuland&quot; in einer österreichischen<br />
Berghütte aufhielt, konnte ich über mein Notebook direkt Informationen<br />
aus dem Netz ziehen. Zudem läuft ein großer Anteil unserer Korrespondenz<br />
über das Internet.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Ihre Partei besitzt kein Intranet. Wie werden Sie die Parteigliederungen mit der Bonner FDP-Zentrale vernetzen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Guido Westerwelle:</b>  Seit 1998 benennt jeder Kreisverband einen Internetbeauftragten. In<br />
Kürze ist geplant, über geschlossene Benutzergruppen den Mitgliedern und<br />
Arbeitskreisen exklusive Informationen und Materialien anzubieten. Unser<br />
Intranet wird also über das Internet abgewickelt werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> In der SPD gibt es bereits seit 1995 einen Virtuellen Ortsverein, in<br />
dem sich jeder Interessierte per Internet politisch engagieren kann. Ist<br />
so eine virtuelle Parteigliederung auch für die FDP denkbar? Was spricht<br />
dafür, was dagegen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Guido Westerwelle:</b>  Bereits jetzt gibt es bei uns offene und &#8211; im Gegensatz zu den<br />
anderen Webangeboten der Parteien- unzensierte Diskussionsforen im<br />
Internet. Das Internet wird in Zukunft auch zur Willensbildung innerhalb<br />
der Partei eingesetzt: z.B. durch virtuelle Arbeitskreise und als<br />
Fernziel Mitgliederbefragungen via Internet.</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Interview mit Dr. Guido Westerwelle führte Philipp Stradtmann</span></p>
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