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	<title>Parteien &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Parteien &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Österreich: Bürger wollen mehr politische Kommunikation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2015 11:34:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Stärkere Partizipation, mehr Informationen. Das wünschen sich die österreichischen Bürgerinnen und Bürger von Parteien, Unternehmen und NGOs. Das ergab eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Teaser-Oesterreich.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" size-full wp-image-147524 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Teaser-Oesterreich.jpg" alt="Teaser-Oesterreich" width="640" height="280" /></a>Stärkere Partizipation, mehr Informationen. Das wünschen sich die österreichischen Bürgerinnen und Bürger von Parteien, Unternehmen und NGOs. Das ergab eine von TNS Infratest durchgeführte Umfrage. Vor allem die Lücke zwischen Realität und Erwartungen ist dabei groß.</p>
<p>Die Bürger in Österreich wünschen sich deutlich bessere Partizipations- und Informationsmöglichkeiten über das Internet. Nicht mal ein Drittel ist mit den bisher angebotenen Informationen von Parteien zufrieden. Das sind die zentralen Ergebnisse einer <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/presse/2015-11-19_tns-infratest_digitales-oesterreich_charts.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">repräsentativen Umfrage</a> von <a href="http://www.tns-infratest.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TNS Infratest</a> im Rahmen des in dieser Woche erschienenen Buchs <a href="http://www.cadmos.de/die-neue-macht-der-oeffentlichkeit-15.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Die neue Macht der Öffentlichkeit – Der Kampf um die Meinungsmacht in Österreich“</a>.</p>
<p>Nur 31 Prozent geben an, „sehr“ oder „etwas“ zufrieden mit den angebotenen Informationen von Parteien zu sein. Bei Unternehmen und Nichtregierungsinformationen (NGOs) bietet sich ein etwas besseres Bild, jedoch ist auch hier nur knapp jede/r zweite Befragte tendenziell zufrieden mit den angebotenen Informationen im Internet. Überraschenderweise sind vor allem die jüngeren User weniger kritisch mit den Angeboten der Parteien. Bei den 18- bis 29-Jährigen geben 41 Prozent an, „sehr“ bzw. „etwas“ zufrieden mit den Informationen der Parteien zu sein. Im Gegensatz zum Rest der Bevölkerung sind sie darüber hinaus aber weitaus kritischer mit der Informationspolitik von Unternehmen und NGOs.</p>
<h3>Partizipation über das Internet ausbauen</h3>
<p>Dabei wünschen sich die Befragten von allen Organisationen generell mehr Partizipationsmöglichkeiten über das Internet. 63 Prozent möchten stärker von Parteien einbezogen werden, 72 Prozent von Unternehmen und 53 Prozent von NGOs. Aber auch das Bedürfnis nach mehr Informationen ist bei knapp jede/m Zweite/n stark ausgeprägt. Für über 70 Prozent der Befragten ist es „sehr wichtig“ bzw. „wichtig“, schnell und einfach über das Internet bei österreichischen Parteien und Unternehmen teilhaben und Feedback-Kanäle nutzen zu können. Die Lücke zwischen gewünschter Informationspolitik sowie Teilhabe und der Realität ist dabei besonders bei den Parteien groß.</p>
<p>Insgesamt sind 84,2 Prozent Österreicher online, wobei 64 Prozent hiervon auch mobil auf das World Wide Web zugreifen. Für mehr als ein Drittel der Befragten (37%) ist Facebook mit Abstand der beliebteste digitale Kanal. Auf Platz zwei und drei folgen Whatsapp mit 18 Prozent und YouTube mit 15 Prozent. Abgeschlagen dahinter liegen Google+ und Skype (jeweils 6 Prozent). Twitter wird nur von einem Prozent der Befragten als bevorzugter digitaler Kanal angegeben. Bei den jugendlichen Nutzern zwischen 16 und 24 bietet sich dabei ein anderes Bild: Bei ihnen ist WhatsApp der beliebteste Online-Dienst (35 Prozent), knapp gefolgt von Facebook (33 Prozent).</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/seltaeb/8377372537/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">David</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></p>
<p><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101-305x53.png" alt="CC-BY-SA" width="305" height="53" /></p>
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		<title>Was sucht Deutschland am Wahltag: Parteien nach 18.00Uhr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 12:06:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bereits vor Schließung der Wahllokale war die Alternative für Deutschland (AfD) klarer Sieger bei den Suchanfragen nach Parteien. Nach 18 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/130922_Grafik_ParteienWahltag_ab1800_12.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-132986" alt="130922_Grafik_ParteienWahltag_ab1800_12" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/130922_Grafik_ParteienWahltag_ab1800_12-630x354.jpg" width="630" height="354" /></a>Bereits vor Schließung der Wahllokale war die Alternative für Deutschland (AfD) klarer Sieger bei den Suchanfragen nach Parteien. Nach 18 Uhr steigt das Suchinteresse nach der Newcomer-Partei nochmal deutlich an.<br />
<a href="http://www.google.de/elections/ed/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.google.de/wahlen</a><br />
Bild: politik-digital.de</p>
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		<title>Was sucht Deutschland am Wahltag: Parteien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 12:00:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Klarer Sieger bei den Suchanfragen via Google am Wahltag: die Alternative für Deutschland (AfD). www.google.de/wahlen Bild: politik-digital.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/130922_Grafik_ParteienWahltag_11.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-132980" alt="130922_Grafik_ParteienWahltag_11" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/130922_Grafik_ParteienWahltag_11-630x354.jpg" width="630" height="354" /></a>Klarer Sieger bei den Suchanfragen via Google am Wahltag: die Alternative für Deutschland (AfD).<br />
<a href="http://www.google.de/elections/ed/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.google.de/wahlen</a><br />
Bild: politik-digital.de</p>
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		<title>Suchtrends: &#034;Parteien und Kandidaten&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 11:39:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Woche vor der Wahl stieg das Interesse der Deutschen an politischen Begriffen signifikant an. Bei den Parteien verzeichnete [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/130922_Pateien_Kandidaten_9.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-132967" alt="130922_Pateien_Kandidaten_9" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/130922_Pateien_Kandidaten_9-630x354.jpg" width="630" height="354" /></a>In der Woche vor der Wahl stieg das Interesse der Deutschen an politischen Begriffen signifikant an. Bei den Parteien verzeichnete die AfD den stärksten Anstieg der Suchanfragen im Vergleich zur Vorwoche. Auch die CDU, die Linke und die SPD konnten deutlich zulegen. Bei den Kandidaten schoss das Suchinteresse der Bürger an Jürgen Trittin von den Grünen mit +535% nach oben. Hintergrund dürfte die Pädophiliedebatte um seine Partei gewesen sein. Auch die Kandidatin der Piratenpartei Katharina Nocun erlebte ein signifikant zunehmendes Interesse (+405%), dagegen fielen die Zuwächse für Gregor Gysi (+89%) und Rainer Brüderle (+74%) vergleichsweise bescheiden aus.<br />
<a href="http://www.google.de/elections/ed/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.google.de/wahlen</a><br />
Bild: politik-digital.de</p>
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		<title>Netzpolitik-Check: Was wollen die Parteien?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitik-check-was-wollen-die-parteien-131549/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2013 10:58:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir chatten mit Freunden in aller Welt, kaufen online ein und finden auf beinahe alle Fragen eine Antwort. „Ohne Internet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kabelsalat.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-131566" alt="Kabelsalat" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kabelsalat-630x285.jpg" width="630" height="285" /></a>Wir chatten mit Freunden in aller Welt, kaufen online ein und finden auf beinahe alle Fragen eine Antwort. „Ohne Internet geht es nicht mehr“, das würden sicher die allermeisten Bundesbürger unterschreiben. Laut <a href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf">(N)Onliner-Atlas 2013</a> sind 76,5 Prozent der Deutschen online, wir leben in einer digitalen Gesellschaft. Aber wie reagiert die Politik auf diesen elementaren Bestandteil unserer heutigen Lebenswirklichkeit?<br />
Im großen Netzpolitik-Check zur Bundestagswahl hat die politik-digital.de-Redaktion sich die Wahlprogramme von CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen, der Linken und der Piratenpartei angeschaut. Welchen Stellenwert haben digitale Themen bei Regierungs- und Oppositionsparteien und welche Standpunkte zur Netzpolitik vertreten diese im Wahlkampf? Die folgende Zusammenstellung der Positionen zu den wichtigsten Themen soll helfen, im netzpolitischen Dschungel nicht den Überblick zu verlieren.<br />
Dabei haben wir uns auf die Programme zur Bundestagswahl konzentriert, auch wenn sie nicht immer die Mehrheitsmeinungen in den Parteien wiedergeben und auch nicht unbedingt die Politik der vergangenen Jahre widerspiegeln. Auch ist anzunehmen, dass zwischen links und rechts nicht immer dasselbe Verständnis verschiedenster Begriffe zugrunde liegt, sondern häufig viel Raum für Interpretationen bleibt.</p>
<h3>Netzausbau</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Netzausbau_t3n.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-131624" alt="Netzausbau_t3n" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Netzausbau_t3n-305x180.jpg" width="305" height="180" /></a>Vor allem in ländlichen Gegenden ist das Internet auch im Jahr 2013 noch sehr langsam. Von flächendeckender Breitbandversorgung kann höchstens in den Städten die Rede sein, viele Menschen müssen sich weiterhin mit weniger leistungsfähigen Leitungen begnügen. Die Parteien zeigen in diesem Punkt weitestgehend Geschlossenheit. Die Forderung, das Breitbandnetz auszubauen, findet sich in allen Programmen. Bis es so weit ist, wollen Grüne und Linke den Übergang erst einmal mit WLAN überbrücken. Die Linke möchte den Netzausbau aus Sorge um eine zu geringe Refinanzierung aber nicht dem freien Markt überlassen. Sie will sich für eine Mindestgeschwindigkeit von 10 Mbits/Sekunde für die Datenübertragung einsetzen. Ebenso wie die Grünen und die SPD möchte die Linke eine Universaldienstverpflichtung für die Anbieter durchsetzen, damit diese auch in wirtschaftlich schwächeren Regionen für schnelle Netze sorgen. Wenn es nach der Linken geht, sollen zudem die „technischen Standards in regelmäßigen Abständen“ angepasst werden. Bis zum Ende der kommenden Legislaturperiode möchten die Grünen flächendeckend Breitbandanschlüsse bereitstellen können. Darüber hinaus fordern sie als einzige Partei den Ausbau des Glasfasernetzes. Die CDU möchte eine flächendeckende Breitbandversorgung bis zum Jahre 2018 realisieren und zudem die  WLAN-Versorgung weiter ausbauen. Eine europäische Koordinierungsstelle soll nach dem Willen der Union eine Versorgung des ländlichen Raums sicherstellen. Und auch die Piratenpartei denkt global und strebt den gesamteuropäischen Netzausbau an.</p>
<h3>Netzneutralität</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Netzneutralität_t3n.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-131625" alt="Netzneutralität_t3n" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Netzneutralität_t3n-305x183.jpg" width="305" height="183" /></a>Die Pläne der Deutschen Telekom, künftig nach dem Verbrauch einer bestimmten Datenmenge die Geschwindigkeit der Übermittlung von DSL-Anschlüssen zu drosseln, begreifen fast alle Parteien als Eingriff in die Freiheit des Internets. Denn damit hätten Netzbetreiber die Möglichkeit, Inhalte unterschiedlich zu behandeln und zum Beispiel eigene Angebote bevorzugt zu behandeln. Die Festschreibung der Netzneutralität würde dies verhindern und eine Gleichbehandlung garantieren. Daher plädieren die drei Oppositionsparteien SPD, die Grünen und die Linke sowie die Piratenpartei ganz klar für eine gesetzliche Verankerung der Netzneutralität. Auch für die FDP stellt Netzneutralität das „Grundprinzip der Telekommunikationsregulierung“ dar, ohne dass sie sich in ihrem Programm klar für ein Gesetz ausspricht. Auch die Christdemokraten drücken sich wenig präzise aus; sie möchten „prüfen, ob der Gesetzgeber handeln muss, zum Beispiel zur Sicherung der Netzneutralität“.</p>
<h3>Datenschutz</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Datenschutz_t3n.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-131626" alt="Datenschutz_t3n" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Datenschutz_t3n-305x171.jpg" width="305" height="171" /></a>Der Umgang mit persönlichen Daten im Internet bleibt nach verschiedenen Datenschutzskandalen der vergangenen Jahre ein heißes Thema, das uns auch in der kommenden Legislaturperiode beschäftigen wird. Das schlägt sich erwartungsgemäß in den Wahlprogrammen nieder. Eine einmütige Forderung aller sechs Parteien lautet daher, dass persönliche Daten nur nach ausdrücklicher Einwilligung gespeichert und verwendet werden dürfen. Die Nutzer sollen weitestgehend autonom über eigene Daten im Internet bestimmen können, Persönlichkeitsrechte sollen gestärkt werden. Die FDP, die Linke, die Grünen und die Piratenpartei setzten sich für die Verwendung datenschutzfreundlicher Technik („Privacy by Design“) ein. Unterschiede gibt es bei diesem Thema im Detail: Die CDU/CSU vertraut auf das Verantwortungsbewusstsein von Unternehmen, Behörden sowie Nutzern und kündigt an, mit gesammelten Daten die „Umsetzung neuer, innovativer Projekte“ vorantreiben und die Nutzung von Daten fördern zu wollen. Über den Zweck wird der Leser des Wahlprogramms im Unklaren gelassen.<br />
Die SPD formuliert wolkig, man wolle in Sachen Datenschutz weiterhin auf das Know-How von Experten aus der Netz-Community setzen, und tritt für unabhängige Datenschutzbeauftragte ein. Die Grünen plädieren für eine anonyme Kommunikation durch Verwendung von Pseudonymen. Die FDP schlägt vor, das Thema Datenschutz künftig im Justizministerium anzusiedeln und per Gesetz mehr Datensicherheit am Arbeitsplatz herzustellen. Die Linke spricht sich offen für ein Exportverbot von Hard- und Software aus, die dazu geeignet sind, Internetnutzer auszuspionieren. Die Piratenpartei beweist Weitsicht und möchte das Thema auf europäischer Ebene anpacken: Sie will dem EU-Datenschutzbeauftragten bei Verstößen die Möglichkeit zu Sanktionen in Form empfindlicher Geldstrafen geben.</p>
<h3>Vorratsdatenspeicherung</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Vorratsdatenspeicherung_t3n.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-131627" alt="Vorratsdatenspeicherung_t3n" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Vorratsdatenspeicherung_t3n-305x170.jpg" width="305" height="170" /></a>Der Staat hat für die Sicherheit der Bürger zu sorgen. Doch nicht erst seit den Enthüllungen über PRISM und Tempora stellt sich die Frage, wie weit die Überwachung gehen und der Staat in die Privatsphäre eindringen darf. Die Vorratsdatenspeicherung (VDS), also das Speichern personenbezogener Daten ohne Anfangsverdacht, wird teilweise sehr kritisch gesehen. Die Grünen, die Linke und die Piratenpartei lehnen diese Form der Datenspeicherung rundheraus ab, die FDP möchte sie nicht anlasslos, sondern nur bei konkretem Verdacht anwenden. Die SPD legt Wert darauf, die Speicherung von Verbindungsdaten ausschließlich zur Verfolgung schwerster Straftaten anzuwenden; ausdrücklich abgelehnt wird im Wahlprogramm der SPD auch eine Speicherung von Bewegungsprofilen. Ambivalent erscheint dagegen die Haltung der CDU/CSU: Waren diese immer schon Verfechter der anlasslosen Speicherung von Verbindungsdaten, so taucht der Begriff „Vorratsdatenspeicherung“ im aktuellen Wahlprogramm, das erst nach den Enthüllungen von Edward Snowden verabschiedet wurde, gar nicht mehr auf. Stattdessen heißt es, dass „Mindestspeicherfristen für Verbindungsdaten […] notwendig“ seien, um schwere Straftaten zu verhindern. Hier liegt der Verdacht nahe, dass Merkel und Co. lediglich einen anderen, vermeintlich harmloseren Namen gewählt haben, der ein altes Phänomen beschreibt. Auch die Dauer der Frist wird von der CDU nicht näher definiert. Es wird nur auf die EU-Richtlinie verwiesen, die eine Speicherung zwischen mindestens sechs Monaten und höchstens zwei Jahren vorsieht. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Vorratsdatenspeicherung auch auf europäischer Ebene gekippt wird.<br />
(*Hier wird kein Status Quo gekennzeichnet, denn die aktuelle Rechtslage ist unklar, seitdem das Bundesverfassungsgesetz 2010 das geltende Gesetz zur VDS verworfen hat.)</p>
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		<title>Social Media im Bundestag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Fuchs]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 15:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fraktionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Martin Fuchs beobachtet seit Ende 2010 schwerpunktmäßig die Hamburger Politik &#8211; also die Parteien, die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Fuchs beobachtet seit Ende 2010 schwerpunktmäßig die Hamburger Politik &#8211; also die Parteien, die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft, die Bezirksversammlungen und ab und an auch den Hamburger Senat. Sein Fokus liegt dabei stark auf der Nutzung der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube und Co.<br />
<a href="http://politik-digital.de/social-media-im-bundestag/logo-mdb-2-0_200x200/" rel="attachment wp-att-126121"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-126121" title="Logo zur phoenix-Dokumentation über Web 2.0-Nutzung von MdB http://blog.phoenix.de/mdb20/" alt="Logo MdB 2.0_200x200" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Logo-MdB-2.0_200x200.jpg" width="250" height="250" /></a>Anfang des Bundestagswahl-Jahres 2013 soll mein Blick nun einmal über die Grenzen der Hansestadt hinaus gehen. Da ich einen Überblick über die Nutzung von Social Media im Bundestag vermisse, habe ich mich in den vergangenen Tagen hingesetzt und mithilfe von <a href="https://pluragraph.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pluragraph.de</a> selbst durchgezählt, wie die 620 Bundestagsabgeordneten die verschiedenen Netzwerke Facebook, Twitter, Google+, YouTube und XING nutzen.<br />
Dies ist ein rein quantitativer Überblick, Stand ist Montag, der 21. Januar 2013.<br />
An anderen Stellen wurden bereits die <a href="http://isprat.net/fileadmin/downloads/pdfs/ISPRAT_Politiker_im_Netz_Uni_St_Gallen_Zb.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktivitäten der Abgeordneten in den verschiedenen Netzwerken</a> (.pdf) qualitativ analysiert oder für einzelne <a href="http://www.severint.net/2011/12/14/liste-der-bundestagsabgeordneten-auf-twitter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerke wie Twitter Übersichten</a> geschaffen und die Nutzung für ein Netzwerk analysiert.<br />
Hier nun eine komplette Übersicht über die wichtigsten Netzwerke.</p>
<h3>Wie nutzen die Abgeordneten Facebook?</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/social-media-im-bundestag/logo-facebook/" rel="attachment wp-att-126123"><img decoding="async" class="size-full wp-image-126123 alignleft" alt="Logo Facebook" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Logo-Facebook.jpg" width="320" height="106" /></a><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>471 der 620 Abgeordneten</strong> haben ein eigenes Facebookprofil.<br />
<strong>76 %</strong> der Bundestagsabgeordneten sind bei Facebook angemeldet.<br />
&nbsp;<br />
<strong>348 von 620</strong> <strong>Abgeordenten</strong> nutzen ein persönliches Profil.<br />
<strong>56,1 %</strong> der Bundestagsabgeordneten kommunizieren über private Profile.<br />
&nbsp;<br />
<strong>226 von 620</strong> <strong>Abgeordneten</strong> haben eine Fanseite.<br />
<strong>36,5 %</strong> der Bundestagsabgeordneten haben sich für die Nutzung einer Seite entschieden.<br />
&nbsp;<br />
Einen Überblick über alle Facebook-Fanseiten der Bundestagsabgeordneten liefert das Social-Media-Analyse-Portal Pluragraph.de <a href="https://pluragraph.de/categories/mdb/limited_to/facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Die Facebook-Nutzung nach Fraktionen</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>CDU/CSU-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>165 von 237 Abgeordneten</strong> haben ein Facebook-Profil = <strong>69,5%</strong><br />
<strong>109 von 237 Abgeordneten</strong> nutzen ein persönliches Profil = <strong>46%</strong><br />
<strong>82 von 237 Abgeordneten</strong> haben eine Fanseite = <strong>34,6%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>SPD-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>130 von 146 Abgeordneten</strong> haben ein Facebook-Profil = <strong>89%</strong><br />
<strong>79 von 146 Abgeordneten</strong> nutzen ein persönliches Profil = <strong>54,1%</strong><br />
<strong>51 von 146 Abgeordneten</strong> haben eine Fanseite = <strong>34,9%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>FDP-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>78 von 93 Abgeordneten</strong> haben ein Facebook-Profil = <strong>84%</strong><br />
<strong>63 von 93 Abgeordneten</strong> nutzen ein persönliches Profil = <strong>67,7%</strong><br />
<strong>30 von 93 Abgeordneten</strong> haben eine Fanseite = <strong>32,3%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>Linksfraktion</strong><br />
<strong>65 von 76 Abgeordneten</strong> haben ein Facebook-Profil = <strong>85,5%</strong><br />
<strong>49 von 76 Abgeordneten</strong> nutzen ein persönliches Profil = <strong>64,5%</strong><br />
<strong>33 von 76 Abgeordneten</strong> haben eine Fanseite = <strong>43,4%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>59 von 68 Abgeordneten</strong> haben ein Facebook-Profil = <strong>85,3%</strong><br />
<strong>48 von 68 Abgeordneten</strong> nutzen ein persönliches Profil = <strong>70,1%</strong><br />
<strong>29 von 68 Abgeordneten</strong> haben eine Fanseite = <strong>42,6%</strong><br />
&nbsp;<br />
Da einige Abgeordnete sowohl eine Fanseite als auch ein persönliches Profil pflegen, sind die beiden Zahlen nicht einfach summierbar. Aus diesem Grund habe ich diese Zahlen auch unabhängig von einander ausgewiesen.</p>
<h3>Wie nutzen die Abgeordneten Twitter?</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/social-media-im-bundestag/twitter-logo/" rel="attachment wp-att-126169"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-126169" alt="twitter Logo" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/twitter-Logo.jpg" width="320" height="118" /></a><br />
<strong>311 der 620 Abgeordneten</strong> haben einen eigenen Twitter-Account.<br />
Dies entspricht <strong>50,2 %</strong> der Bundestagsabgeordneten.<br />
Einen Überblick über alle Twitter-Accounts der Bundestagsabgeordneten liefert das Social-Media-Analyse-Portal Pluragraph.de <a href="https://pluragraph.de/categories/mdb/limited_to/twitter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.<br />
&nbsp;<br />
<strong>CDU/CSU-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>93 von 237 Abgeordneten</strong> haben einen Twitter-Account.<br />
Dies entspricht: <strong>39,2%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>SPD-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>64 von 146 Abgeordneten</strong> haben einen Twitter-Account.<br />
Dies entspricht: <strong>43,8%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>FDP-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>57 von 93 Abgeordneten</strong> haben einen Twitter-Account.<br />
Dies entspricht: <strong>61,3%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>Linksfraktion</strong><br />
<strong>45 von 76 Abgeordneten</strong> haben einen Twitter-Account.<br />
Dies entspricht: <strong>59,2%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>51 von 68 Abgeordneten</strong> haben einen Twitter-Account.<br />
Dies entspricht: <strong>75%</strong><br />
&nbsp;</p>
<h3>Wie nutzen die Abgeordneten YouTube?</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/social-media-im-bundestag/logo-youtube/" rel="attachment wp-att-126181"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-126181" alt="Logo YouTube" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Logo-YouTube.jpg" width="200" height="142" /></a><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>254 der 620 Abgeordneten</strong> haben einen eigenen YouTube-Account.<br />
Dies entspricht <strong>41%</strong> der Bundestagsabgeordneten.<br />
&nbsp;<br />
<strong>CDU/CSU-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>79 von 237 Abgeordneten</strong> haben einen YouTube-Account.<br />
Dies entspricht: 33,3%<br />
&nbsp;<br />
<strong>SPD-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>73 von 146 Abgeordneten</strong> haben einen YouTube-Account.<br />
Dies entspricht: <strong>50%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>FDP-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>45 von 93 Abgeordneten</strong> haben einen YouTube-Account.<br />
Dies entspricht: <strong>48,4%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>Linksfraktion</strong><br />
<strong>20 von 76 Abgeordneten</strong> haben einen YouTube-Account.<br />
Dies entspricht: <strong>26,3%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>37 von 68 Abgeordneten</strong> haben einen YouTube-Account.<br />
Dies entspricht: <strong>54,4%</strong><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<h3>Wie nutzen die Abgeordneten XING?</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/social-media-im-bundestag/xing-logo/" rel="attachment wp-att-126184"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-126184" alt="Xing Logo" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Xing-Logo.png" width="200" height="79" /></a><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>155 der 620 Abgeordneten</strong> haben ein XING-Profil.<br />
Dies entspricht genau <strong>25%</strong> der Bundestagsabgeordneten.<br />
&nbsp;<br />
<strong>CDU/CSU-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>65 von 237 Abgeordneten</strong> haben ein XING-Profil.<br />
Dies entspricht: <strong>24,3%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>SPD-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>29 von 146 Abgeordneten</strong> haben ein XING-Profil.<br />
Dies entspricht: <strong>19,9%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>FDP-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>46 von 93 Abgeordneten</strong> haben ein XING-Profil.<br />
Dies entspricht: <strong>49,5%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>Linksfraktion</strong><br />
<strong>1 von 76 Abgeordneten</strong> hat ein XING-Profil.<br />
Dies entspricht: <strong>1,3%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>14 von 68 Abgeordneten</strong> haben ein XING-Profil.<br />
Dies entspricht: <strong>20,6%</strong><br />
&nbsp;</p>
<h3>Wie nutzen die Abgeordneten Google+?</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/social-media-im-bundestag/800px-googlelogo-svg_/" rel="attachment wp-att-126205"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-126205" alt="800px-Google+Logo.svg_" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/800px-Google+Logo.svg_.png" width="320" height="103" /></a><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>100 der 620 Abgeordneten</strong> haben ein Google+ Profil.<br />
Dies entspricht <strong>16,1%</strong> der Bundestagsabgeordneten.<br />
Für den Überblick über alle Google+-Profile der Bundestagsabgeordneten habe ich einen <a href="https://plus.google.com/u/0/109747592874458056660/posts/74PW3SEN6yM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kreis bei Google+</a> erstellt, in dem komischerweise nicht alle 100 Profile öffentlich angezeigt werden.<br />
&nbsp;<br />
<strong>CDU/CSU-Bundestagsfraktion</strong><br />
28 von 237 Abgeordneten haben ein Google+ Profil.<br />
Dies entspricht: <strong>11,8%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>SPD-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>23 von 146 Abgeordneten</strong> haben ein Google+ Profil.<br />
Dies entspricht: <strong>15,6%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>FDP-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>16 von 93 Abgeordneten</strong> haben ein Google+ Profil.<br />
Dies entspricht: <strong>17,2%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>Linksfraktion</strong><br />
<strong>16 von 76 Abgeordneten</strong> haben ein Google+ Profil.<br />
Dies entspricht: <strong>21,1%</strong><br />
&nbsp;<br />
<strong>Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktion</strong><br />
<strong>17 von 68 Abgeordneten</strong> haben ein Google+ Profil.<br />
Dies entspricht: <strong>25%</strong><br />
&nbsp;<br />
Neben den hier aufgeführen meist genutzten Netzwerken besitzen einige Mitglieder des Bundestages zudem Accounts in folgenden weiteren sozialen Netzwerken: <strong>flickr</strong>, <strong>wer-kennt-wen.de</strong>, <strong>Pinterest</strong>, <strong>LinkedIn</strong>, <strong>myspace</strong> und <strong>MeinVZ</strong>.<br />
Aufgrund der geringen Nutzerzahlen verzichte ich aber auf eine Darstellung dieser Netzwerke.<br />
Ich bin sehr gespannt, ob sich die Nutzerzahlen in Richtung Bundestagswahl noch verändern werden. Dies ist anzunehmen, wird Social Media doch bisher leider schwerpunktmäßig als reines Wahlkampfinstrument und nicht als Plattform für den kontinuierlichen Dialog mit dem Bürger &#8211; auch zwischen den Wahlen &#8211; gesehen.<br />
Was mich erfreut sind die hohen Nutzerzahlen bei Facebook und Twitter. Spannend wäre nun eine anschließende breite Analyse der qualitativen Nutzung der Netzwerke. Dafür übergebe ich an die Wissenschaft und freue mich auf den Abschlussbereicht des ISPRAT-Projektes &#8220;Politiker im Netz&#8221;, der Anfang 2013 erscheinen soll.<br />
<em>Dies ist ein Crosspost von Martin Fuchs&#8217; Blog <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Hamburger Wahlbeobachter&#8221;</a>. Der Artikel ist zuerst dort erschienen. Martin Fuchs bertreibt gemeinsam mit Jona Hölderle <a href="http://buerger-freunde.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Bürger &amp; Freunde&#8221;</a>.<br />
</em><br />
<a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-121978" alt="CC-BY-SA-Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" width="305" height="53" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Inforadio Forum: Parteien bereiten sich auf Bundestagswahl 2013 vor</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/inforadio-forum-parteien-bereiten-sich-auf-bundestagswahl-2013-vor-123477/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Germar Molter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 11:57:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Das RBB-Inforadio lud gestern ins ARD-Hauptstadtstudio, um mit Vertretern von Parteien, Kommunikationsstrategen und Demoskopen einen Ausblick auf den Wahlkampf zur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/inforadio-forum-parteien-bereiten-sich-auf-bundestagswahl-2013-vor/img_2128_kleiner/" rel="attachment wp-att-123478"><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-123478" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/IMG_2128_kleiner-630x472.jpg" alt="v.l.n.r.: Göbel, Lemke, Lohse, Döring (nicht mehr anwesend), Hilmer" width="630" height="472" /></a><br />
Das RBB-Inforadio lud gestern ins ARD-Hauptstadtstudio, um mit Vertretern von Parteien, Kommunikationsstrategen und Demoskopen einen Ausblick auf den Wahlkampf zur Bundestagswahl im kommenden Jahr zu geben. Dabei blieb die Rolle des Internets noch ungeklärt.</p>
<p>Zu Gast unter der Leitung von RBB-Korrespondentin Kerstin Lohse waren der Geschäftsführer der Agentur SUPER J &amp; K für politisches Campaigning, Karsten Göbel, die Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90 / Die Grünen, Steffi Lemke, der Generalsekretär der FDP, Patrick Döring, und der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts <a href="http://www.infratest-dimap.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Infratest Dimap</a>, Richard Hilmer.</p>
<p>Karsten Göbel, dessen Agentur zusammen mit Johannsen + Kretschmer die SPD-Wahlkampagne erarbeitet, meinte zur Rolle des Internets im kommenden Wahlkampf, die SPD könne die Bundestagswahl im Internet nicht gewinnen, wohl aber verlieren. Daher sei es wichtig, diesen zusätzlichen Kommunikationskanal zu nutzen. Steffi Lemke wandte ein, man dürfe das Internet nicht bloß als einen weiteren Kommunikationsweg verstehen. Vielmehr würde das Internet die Politik an sich verändern. Bündnis 90 / Die Grünen hätten dies mit ihrer Urwahl für die Spitzenkandidaturen versucht, abzubilden.</p>
<h3>Lemke: Piraten setzen Inhalte nicht um</h3>
<p>Auch die Piraten hätten diese Veränderung der Politik durch das Internet perzipiert, doch mangele es ihnen daran, Inhalte auch umzusetzen, so Lemke weiter. Patrick Döring fügte hinzu, das Internet stelle eine Herausforderung für jede Partei dar, es müsse in die Partei mit aufgenommen werden.</p>
<p>Fazit: Die Parteien stehen schon seit der letzten Bundestagswahl 2009 in den Startlöchern für den Bundestagswahlkampf 2013 getreu dem Motto „Nach der Wahl ist vor der Wahl“, doch ist bei der Podiumsdiskussion nicht klar geworden, welche Rolle Internet und soziale Medien im Wahlkampf spielen werden. Bisher zeichnet sich eher eine<a href="http://politik-digital.de/bundestagswahl-2013-spd-in-den-startloechern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> zurückhaltende Nutzung</a> sozialer Medien ab, obwohl in den Vereinigten Staaten <a href="http://politik-digital.de/thomas-jefferson-und-der-facebook-wahlkampf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> hierfür intensiv genutzt worden ist.</p>
<p>Die vollständige Diskussion wird am Sonntag, 25.11. ab 11:05 Uhr auf <a href="http://www.inforadio.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Inforadio </a>übertragen, in Berlin auf 93,1 MHz.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-121978 alignleft" alt="CC-BY-SA-Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" width="305" height="53" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wer ist die Nummer Eins?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wer-ist-die-nummer-eins-10787/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/wer-ist-die-nummer-eins-10787/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophie Bachmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 16:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[social networks]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Twitter kann man ihnen folgen und bei Facebook seine Zustimmung durch ein „Gefällt mir“ ausdrücken. Die Plattform „Pluragraph“ erstellt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wer-ist-die-nummer-eins/166997_web_r_k_b_by_s-hofschlaeger_pixelio-de-4/" rel="attachment wp-att-10793"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-10793 alignleft" title=" S._Hofschlaeger / pixelio.de" alt=" S._Hofschlaeger / pixelio.de" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/166997_web_R_K_B_by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de_3-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a>Bei Twitter kann man ihnen folgen und bei Facebook seine Zustimmung durch ein „Gefällt mir“ ausdrücken. Die Plattform „Pluragraph“ erstellt Ranglisten über die Social-Media-Aktivitäten von Organisationen und könnte damit den Wettstreit um den attraktivsten Auftritt in sozialen Netzwerken vorantreiben.</p>
<p>Die Beliebtheit sozialer Netzwerke nimmt weiter zu. Nahezu die Hälfte aller deutschen Internetnutzer sind Mitglied in einer „Social Community“ und es werden stetig mehr. Die meisten tun dies, um den Kontakt mit Freunden zu pflegen. Doch auch für Unternehmen, Organisationen und gemeinnützige Vereinigungen ist es längst Standard geworden, hier Präsenz zu zeigen.</p>
<p>Seit August 2011 erstellt der <a href="https://pluragraph.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Pluragraph“</a> eine Auflistung der Fan-Zahlen von gemeinnützigen, kulturellen und politischen Organisationen und Einrichtungen, von einzelnen Politikern sowie von Verwaltungen. Aufgeführt werden alle Organisationen oder Personen, die auf der Internetseite „Pluragraph“ registriert sind: von Stiftungen, über Theater und Parteien bis hin zu Bundesländern und Politikern auf Landes- und Bundesebene. Wer ein Profil in einem der sozialen Netzwerke hat, kann sich selbst auf der Website registrieren oder über Dritte angemeldet werden.</p>
<p>Die Rankings werden anhand des sogenannten Social-Media-Werts erstellt. Dafür wird die Anzahl der Fans bei Facebook, Twitter, Google+ und den VZ-Netzwerken berücksichtigt. Zusätzlich werden die Fotos auf Flickr und die Views sowie die Follower auf YouTube gezählt. Letztere Daten werden allerdings nur graphisch dargestellt und fließen, aufgrund ihrer schlechten Vergleichbarkeit, nicht in die Auswertung des Rankings mit ein. Jona Hölderle, einer der drei Pluragraph-Gründer, hält die Auflistung für „sehr aussagekräftig, wenn man die quantitativen Zahlen von Social-Media-Profilen vergleichen will. Allerdings machen wir damit noch keine Aussage über die Qualität der Profile“, räumt er ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Saarland als gutes Beispiel</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://politik-digital.de/wer-ist-die-nummer-eins/pluragraph-3/" rel="attachment wp-att-11023"><img decoding="async" class="aligncenter  wp-image-11023" alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Pluragraph2.png" width="430" height="432" /></a></p>
<p style="text-align: left">Gelegentlich werden auch detaillierte Analysen einzelner Profile veröffentlicht, wenn ein außergewöhnlich positiver oder negativer Ausschlag im Ranking zu beobachten ist. So wie am Beispiel des Saarlands. Ein <a href="https://pluragraph.de/news/bundeslaender-in-den-sozialen-netzen-best-practice-saarland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktueller Bericht</a> zeigt den rapiden Wachstum der Social Media-Aktivität des kleinen Bundeslandes, das durchaus mit Deutschlands Großstädten mithalten kann. Im Januar belegt es hinter Berlin und Hamburg Platz drei im Bundesländerränking. Ziel sei es, über soziale Netzwerke intensiver mit den Bürgern zu interagieren, meint Wolfgang Tauchert, der in der saarländischen Staatskanzlei Referatsleiter für Konzeption, Neue Medien, Social Media und Internet ist. „Der Informationsfluss soll dabei genauso gesteigert werden wie die Identifizierung mit der Region&#8221;. Auf den Saarland-Profilen der sozialen Netzwerke werden allgemeine Informationen über Kultur, Wirtschaft oder Veranstaltungen ausgetauscht. Spezielle Themen wiederum werden nur auf den Webseiten der jeweiligen Ministerien diskutiert. Eine eigene Social-Media-Redaktionsgruppe betreut die einzelnen Profile. Für die Facebookseite gibt es sogar einen redaktionellen Wochenplan, der Rätsel und Umfragen mit berücksichtigt. Als vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, dass die <a href="http://saarland.de/">Homepage</a> des Saarlands die Posts in den sozialen Netzwerken direkt mit einbindet.</p>
<p>Die stetig aktuelle Pflege der Nutzerprofile spielt die entscheidende Rolle. „Angemeldete aber nicht genutzte Profile wirken kontraproduktiv“, bekräftigt Jona Hölderle. Nicht nur für Organisationen, sondern auch für Politiker sei die Präsenz in sozialen Netzwerken längst unverzichtbar. Beide müssten jedoch eine klare Strategie verfolgen, was sie damit erreichen wollen. Das Wachstum des Saarlands sei jedenfalls auf ein gutes Konzept zurückzuführen. Seine Verfahrensweise, über diverse Profile spezielle Zielgruppen anzusprechen und die Informationen der Homepage mit den sozialen Netzwerken zu verknüpfen, ist erfolgreich.</p>
<p>Für einzelne Organisationen mag der Pluragraph gar ein Anreiz sein, sich im Ranking besser zu platzieren, „aber in erster Linie wird pluragraph.de genutzt, um zu schauen, mit welchen Maßnahmen andere Organisationen Erfolg haben“, so Jona Hölderle.</p>
<p>Bild: © S._Hofschlaeger /<a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> pixelio.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was Parteien online verbessern können</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/was-parteien-online-verbessern-konnen-5414/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/was-parteien-online-verbessern-konnen-5414/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 17:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Partei-Website]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Jungherr]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Online-Auftritte deutscher Parteien spielen bei politischen Suchanfragen fast keine Rolle. Zwar werden die Webseiten von CDU, Grünen und Co. bei der gezielten Eingabe von Parteien- oder Abgeordnetennamen prominent gelistet, bei der Suche nach tagesaktuellen oder allgemein politischen Berichten bleiben die Parteien-Seiten jedoch weitgehend unsichtbar.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Online-Auftritte deutscher Parteien spielen bei politischen Suchanfragen fast keine Rolle. Zwar werden die Webseiten von CDU, Grünen und Co. bei der gezielten Eingabe von Parteien- oder Abgeordnetennamen prominent gelistet, bei der Suche nach tagesaktuellen oder allgemein politischen Berichten bleiben die Parteien-Seiten jedoch weitgehend unsichtbar.</p>
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Nach einem <a href="http://sichtbarkeitsreport.de/">Report</a> der Universität Bamberg gelangen Internetnutzer, die sich über aktuelle politische Themen informieren wollen, in aller Regel nicht auf die Online-Präsenzen der Parteien. Grund ist das schlechte Google-Ranking der entsprechenden Auftritte von Parteien. Als Resultat wird das programmatische Spektrum einer Partei nur ausschnittsweise präsentiert und von Nicht-Parteimitgliedern nur selten wahrgenommen. Eine Ausnahme bildet die Piratenpartei, die auch bei themenbezogenen Suchanfragen in den Google-Ergebnislisten einen vorderen Platz einnimmt. Noch schlechter als die Bundesparteien schneiden die Landesverbände ab, deren Informationsangebot im Internet fast völlig an den Nutzern vorbeigehe. Erstellt wurde die Studie von Wissenschaftlern der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, untersucht wurden im Zeitraum vom 27. Juli bis zum 22. August 2011 die Webseiten von Parteien auf Bundesebene und in den Bundesländern, in denen im September Wahlen stattfanden (Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Niedersachsen).
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Nach Ansicht der <a href="http://sichtbarkeitsreport.de/autoren/">Autoren</a> der Studie gibt es für das schlechte Google-Ranking mehrere Gründe. Kaum beeinflussbar durch die Seitenbetreiber seien Faktoren wie die Verlinkung der Parteien-Webseite auf andere Seiten oder die Häufigkeit, mit der Nutzer nach Suchanfragen  den Eintrag der entsprechenden Webseite in den Ergebnislisten anklicken.
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/andreas-jungherr.png" alt="Andreas_Jungherr" title="Andreas_Jungherr" align="left" height="190" width="130" />Dennoch gäbe es für die Parteien Wege, ihre Internetseiten sichtbarer zu machen, wie Andreas Jungherr, Wissenschaftler an der Universität Bamberg und einer der Autoren des Reports, gegenüber politik-digital.de erklärt:
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&quot;Parteien haben zwei Möglichkeiten, um ihre Sichtbarkeit in politisch relevanten Suchergebnissen zu erhöhen. Sie müssen bei der Programmierung ihrer Seiten sicherstellen, dass der Quellcode suchmaschinenfreundlich geschrieben ist und die Seiten systematisch strukturiert sind. Hierfür müssen Parteien den von ihnen beauftragten Agenturen wohl etwas stärker auf die Finger schauen, als sie es bisher tun. Zur Zeit finden sich die Verantwortlichen in Parteien zu schnell mit einem schicken Design fürs Auge ab.“ Jungherr empfiehlt daher: „Zusätzlich sollten Parteien ihre Webseiten stärker redaktionell betreuen. Sie sollten regelmäßig tagesaktuelle politische Inhalte bereitstellen. Die  Seite der SPD im Bund ist hierfür ein gutes Beispiel. Durch regelmäßige Beiträge zu aktuellen politischen Themen schafft die Partei Inhalte, die zur Verlinkung einladen und garantieren, dass die Seite langfristig mit aktuellen politischen Stichworten verbunden wird&quot;.
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Derzeit verschenken die meisten Parteien die Möglichkeit, nicht gebundene Wähler anzusprechen und sich so neue Wählerschichten zu erschließen, hier gäbe es noch viel Handlungsspielraum.</p>
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		<title>Von ehemals verrauchten Hinterzimmerkneipen und heimeligen Vereinsheimen…</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 17:41:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Zeiten wandeln sich, diese Erkenntnis ist weder neu noch besonders erstaunlich und dennoch kann man den Eindruck gewinnen, als hätte die Politik dies noch nicht in Gänze vernommen. Die Mitglieder der „großen Tante“ Volkspartei ziehen sich mehr und mehr zurück oder werden immer älter. Provokant formuliert: die Reihen und das Haupthaar der Protagonisten vor Ort lichten sich stetig. Kann das Internet helfen?<br />
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten wandeln sich, diese Erkenntnis ist weder neu noch besonders erstaunlich und dennoch kann man den Eindruck gewinnen, als hätte die Politik dies noch nicht in Gänze vernommen. Die Mitglieder der „großen Tante“ Volkspartei ziehen sich mehr und mehr zurück oder werden immer älter. Provokant formuliert: die Reihen und das Haupthaar der Protagonisten vor Ort lichten sich stetig. Kann das Internet helfen?</p>
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Mit diesem Problem sind nicht nur die Parteien konfrontiert, sondern auch ehemals fabelhaft frequentierte Sport- und Fußballvereine – Vereinsheim streichen, sonntägliches Kuchenbacken und Trikotwaschen &#8211; die Sportler zieht es stattdessen lieber in Fitnesstempel. Der Vorteil: unproblematische Kündigungsfristen, Servicementalität sowie Unabhängigkeit &#8211; und das persönliche Engagement zielt nur auf das Stählen der eigenen Muskelkraft ab. Ähnlich sieht es bei den Parteien aus – Plakate kleben, stundenlange Ortsverbandssitzungen und das bisweilen langweilige Stehen am Wahlkampfstand begeistern immer weniger junge Menschen.
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<b>Wo bleibt die Online-Offensive? </b>
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Doch das tatenlose, kopfschüttelnde Zusehen oder wahlweise Schimpfen über die desinteressierte Jugend von heute bringt niemanden weiter – neue Maßnahmen sind erforderlich. Der Vorteil der Politik: Sie kann sich des Internets bedienen. Politik kann auch online erfolgen beispielsweise über Partizipationsplattformen, ad-hoc Beteiligung etc. Trotz vieler augenscheinlicher Gemeinsamkeiten haben die Sportvereine diese Möglichkeiten der Mitglieder- und Sympathisantenbindung nicht. Ein eindeutiger Vorteil für die Parteien.
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Doch gefragt sind innovative Ideen, Mut und Menschen, die sich für diese neuen Formen der Beteiligung einsetzen. Seit der Bundestagswahl und der vielfach gepriesenen Online-Offensive ist nicht viel bzw. nichts Neues geschehen. Da stellt sich die Frage, was muss geschehen – auf beiden Seiten?! </p>
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