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	<title>Peking &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Peking &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>InfoMonitor August 2008: Olympia und Kaukasus-Krieg waren Topthemen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-august-2008-olympia-und-kaukasus-krieg-waren-topthemen-4093/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[InfoMonitor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 12:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Clement]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>
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		<category><![CDATA[Kaukasus]]></category>
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		<category><![CDATA[CSU]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Olympischen Spiele in Peking führen im August die Liste der Topthemen in den Fernsehnachrichten an. Insgesamt fast fünf Stunden (292 Minuten) berichteten „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ über die sportlichen Aspekte der Spiele, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Olympischen Spiele in Peking führen im August die Liste der Topthemen in den Fernsehnachrichten an. Insgesamt fast fünf Stunden (292 Minuten) berichteten „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ über die sportlichen Aspekte der Spiele, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat.<br />
<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Hinzu kommen 93 Minuten Berichterstattung über das Umfeld der Spiele in Peking. Dazwischen platzierte sich auf Rang 2 der Kaukasus-Krieg mit gut vier Stunden (246 Minuten). Weitere Themen der Top-10 waren der US-Wahlkampf (63 Minuten), die Debatte um das Verhältnis zwischen SPD und Linkspartei (43 Minuten), die Flugzeugabstürze in Madrid und Kirgisistan (42 Minuten) sowie der Mordfall Michelle (37 Minuten).
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/08_top-10_themen_tv_hauptnachrichten.jpg" height="270" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de  </i>
</p>
<p>
Die Rangfolge der Themen war bei allen vier Hauptnachrichtensendungen relativ ähnlich. Die „Tagesschau“ berichtete deutlich mehr über den Kaukasus-Krieg als über Olympia, während es bei den anderen drei Sendungen umgekehrt war. „heute“ berichtete umfangreicher als die anderen über den US-Wahlkampf. Bei „RTL aktuell“ und den „Sat.1 Nachrichten“ nahm der Mordfall Michelle Rang 4 bzw. 5 ein, spielte dagegen bei ARD und ZDF so gut wie keine Rolle.
</p>
<p>
Bei den Nachrichtenmagazinen „Tagesthemen“ und „heute-journal“ war der Kaukasus-Krieg mit Abstand das Top-Thema Nr. 1. Das „heute-journal“ berichtete außerdem am ausführlichsten über das Umfeld der Olympischen Spiele und die „Tagesthemen“ über den US-Wahlkampf.
</p>
<p>
<b><br />
SPD deutlich mehr Auftritte als CDU</b>
</p>
<p>
Erneut lag die SPD im August bei der Zahl der Auftritte ihrer Politiker vor der CDU: 364 mal waren SPD-Politiker in den Fernsehnachrichten präsent, die CDU kam auf 175 Auftritte. Hierzu dürfte auch beigetragen haben, dass mit der Diskussion über das Verhältnis zur Linkspartei und dem Ausschlussverfahren gegen Wolfgang Clement zwei SPD-Themen unter den Top-10-Themen platziert waren. Die Linke erreichte mit 38 Auftritten Rang 3, es folgten CSU (34), Grüne (26) und FDP (22).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/08_parteienpr_tv_nachrichten.jpg" height="280" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Insgesamt 665 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de   </i>
</p>
<p>
Sechs der zehn am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten deutschen Politiker stammten im August von der SPD. Kurt Beck und Frank-Walter Steinmeier liegen mit je 54 Auftritten auf Rang 2 bzw. 3, Wolfgang Clement erreichte 39 Auftritte. Angeführt wird die Top-20-Liste weiterhin von Bundeskanzlerin Angela Merkel (66 Auftritte). Darüber hinaus waren mit Andrea Ypsilanti und Roland Koch die Hauptakteure der hessischen Landespolitik an vorderer Stelle vertreten, ebenso wie Harald Ringstorff und Erwin Sellering, der amtierende und der designierte Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/08_top-20_politiker_nachrichten.jpg" height="490" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Insgesamt 665 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de   </i>
</p>
<p>
<b><br />
Olympia sorgt für erhöhten Sportanteil in den Nachrichten</b>
</p>
<p>
Das Topthema Olympia wirkte sich im August auch auf die Verteilung der Themenbereiche in den Fernsehnachrichten aus. Alle sechs beobachteten Sendungen hatten einen erhöhten Sportanteil. Bei „RTL aktuell“ lag Sport mit 22 Prozent (entspricht 5 Minuten pro Ausgabe) sogar vor der Politik mit 18 Prozent (4 Minuten). Auch bei „heute“ erreichte der Sportanteil 20 Prozent (4 Minuten). Bei den anderen Sendungen lag Sport zwischen 12 und 16 Prozent. Außer der Politik mussten dafür bei allen Sendungen auch andere Themenbereiche Sendeanteile abgeben. Unverändert blieb allerdings, dass die Politik bei ARD und ZDF mit deutlichem Abstand wichtigste Themenkategorie in der Nachrichtenberichterstattung ist.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NEU_08_themenstruktur_tv_nachrichten_prozent.jpg" alt="Themenstruktur in TV-Nachrichten (in Prozent)" height="403" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NEU_08_themenstruktur_tv_nachrichten_minuten.jpg" alt="Themenstruktur in TV-Nachrichten (in Minuten)" height="420" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Olympische Blogs</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/olympische-blogs-3986/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[fkirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 16:27:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<category><![CDATA[Promi-Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>
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					<description><![CDATA[Online-Proteste für Tibet, Netzzensur, sogar gefälschte Online-Tickets: Die Olympischen Spiele in Peking und das Internet haben bisher wenig Freude miteinander gehabt. Jetzt gibt es gute Neuigkeiten: das IOC erlaubt erstmals Athleten-Blogs während der Spiele. Wir präsentieren eine Auswahl.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Online-Proteste für Tibet, Netzzensur, sogar gefälschte Online-Tickets: Die Olympischen Spiele in Peking und das Internet haben bisher wenig Freude miteinander gehabt. Jetzt gibt es gute Neuigkeiten: das IOC erlaubt erstmals Athleten-Blogs während der Spiele. Wir präsentieren eine Auswahl.<!--break--></p>
<p>
Nachdem Sportler-Blogs bislang nach der Olympia-Charta verboten waren, sind sie für Peking nun erlaubt. Grund des Sinneswandels im IOC ist die Ansicht, dass das Bloggen nicht als journalistische Tätigkeit gesehen wird. Damit dies so bleibt, müssen die Sportler eine Reihe von Regeln für ihr Blog beachten: Bild- oder Tonmedien sind weitestgehend oder ganz verboten, es muss sich um ein Tagebuch handeln, unbezahlt sein und die Einträge müssen mit „dem olympischen Geist“ und „dem guten Geschmack“ konform gehen.
</p>
<p>
Mit der Blog-Erlaubnis wird die unklare Regelauslegung der letzten Austragungen beendet. Obwohl es verboten war, hatten in der Vergangenheit einige Sportler regelmäßig gebloggt, mitunter auch an prominenter Stelle wie etwa die Hochspringerin Amy Acuff auf Playboy.com. Der Kugelstoßer Peter Sack musste die Spiele in Athen aufgrund von Tagebucheinträgen auf seiner Homepage verlassen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Linksammlung</b>
</p>
<p>
<b><br />
Sportlerblogs und -tagebücher</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.henningfritz.de/home.php?Wahl=home&amp;sprache=ger&amp;Kennung=697c75325f6e64599af89ef2e4c2ae08" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Henning Fritz</a>
</p>
<p>
Tagebuch auf der privaten Seite des deutschen Handballtorwartes. Meist auf sportliche Themen beschränkt, kommen zu Olympia auch einige persönliche Eindrücke.
</p>
<p>
<a href="http://www.tysongay.net/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tyson Gay</a>
</p>
<p>
&quot;I&#8217;ve been in Germany so long I think I am starting to speak like the local people.&quot; Nettes, wenn auch unregelmäßig gepflegtes Blog des amerikanischen Supersprinters. Englisch.
</p>
<p>
<a href="http://robertgesink.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Robert Gesink</a>
</p>
<p>
Recht frisches Blog des niederländischen Radsportlers mit einigen privaten Fotos und sogar graphischen Trainingsauswertungen. Das ist Transparenz im Radsport! Englisch.
</p>
<p>
<a href="http://www.pascal-hens.de/tagebuch.0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pascal Hens</a>
</p>
<p>
Relativ gewöhnliches Tagebuch des Handballers mit dem festen Wurf. Dafür ist das Design der <a href="http://www.pascal-hens.de/launch.php">Seite</a> von &quot;Pommes&quot;, wie er sich nennt, umso besser.
</p>
<p>
<a href="http://www.sabrina-mockenhaupt.de/pages/de/interaktiv/news/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laure Manaudou</a>
</p>
<p>
Gutes Blog der doppelten Weltrekordhalterin auf Yahoo, teilweise mit Videobotschaften. Schön, wenn mal ein Weltstar sich die Zeit nimmt. Französisch.
</p>
<p>
<a href="http://www.sabrina-mockenhaupt.de/pages/de/interaktiv/news/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sabrina Mockenhaupt</a>
</p>
<p>
Stark aufs Sportliche beschränktes Blog der besten deutschen Mittelstreckenläuferin.
</p>
<p>
<a href="http://www.dfb.de/index.php?id=507589" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Célia Okoyino da Mbabi</a>
</p>
<p>
Sympathisches und recht ausführliches Blog der deutschen Fußballnationalspielerin. Eines von gleich zwei Blogs auf den Seiten des DFB.
</p>
<p>
<a href="http://www.dwyanewade3.com/blog.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dwayne Wade</a>
</p>
<p>
Nicht sehr liebevoll, aber immerhin einer des diesjährigen Basketball Dream Teams der USA, der hier schreibt. Englisch.
</p>
<p>
<a href="http://peking2008.blog.ndr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ARD-Olympiablog</a>
</p>
<p>
Sechs verschiedene Athleten schreiben an diesem Blog, unter anderem Frank Busemann und die Beachvolleyball-Europameisterinnen Goller/Ludwig.
</p>
<p>
<a href="http://summergames.lenovo.com/?language=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lenovo-Sportlerblogs</a>
</p>
<p>
Blogs der zahlreichen Athleten des chinesischen Hauptsponsors Lenovo. Von der kolumbianischen Radfahrerin bis zum indischen Schützen ist alles dabei. Verschiedene Sprachen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Journalistische Blogs</b>
</p>
<p>
Blog von <a href="http://jensweinreich.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jens Weinreich</a> aus Peking
</p>
<p>
Unterhaltsam und wortgewandt berichtet Jens Weinreich unter dem Motto &quot;Don&#8217;t mix politics with Games&quot; direkt aus der chinesischen Hauptstadt.
</p>
<p>
<a href="http://blogs.dw-world.de/olympia08" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Welle</a>-Blog
</p>
<p>
Kurz vor den Spielen fiel die Seite der Deutschen Welle noch der chinesischen Zensur zum Opfer, mittlerweile ist sie auch in Peking wieder zugänglich und gibt ein lesenswertes Blog frei.
</p>
<p>
Auch die <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/olympics/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BBC</a> und die <a href="http://olympics.blogs.nytimes.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">New York Times</a> lassen sich nicht lumpen und bloggen ausführlich von den Spielen.
</p>
<p>
<b>Sonstiges</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.dfb.de/index.php?id=507632" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paules Olympia-Tagebuch</a>
</p>
<p>
Paule heißt das Maskottchen des DFB. Paule ist ein schwarzer Vogel, der immer gut gelaunt grinst, wie das Maskottchen eben so tun. Aber er begleitet die Frauennationalmannschaft auch nach China und berichtet in seinem Tagebuch davon. Na dann&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Pekings Polizei auf Streife im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/pekings-polizei-auf-streife-im-netz-3250/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 07:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>
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					<description><![CDATA[Pekings Polizei will anscheinend im Netz patrouillieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pekings Polizei will anscheinend im Netz patrouillieren.<!--break--> Wie die <a href="http://www.iht.com/articles/ap/2007/08/28/technology/AS-TEC-China-Web-Police.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herald Tribune</a><br />
berichtet, sollen ab September animierte Cartoon-Beamte in den Browsern<br />
der Internetnutzer aufpoppen. Als Fußstreife, vom Fahrrad aus oder aus<br />
dem Auto heraus sollen die virtuellen Polizisten Web-Surfer davor<br />
warnen, Internetseiten mit illegalen Inhalten aufzurufen. Darunter<br />
fallen in China neben Pornografie und Glücksspiel auch politische und<br />
religiöse Inhalte, welche die regierende kommunistische Partei als<br />
gefährlich einstuft. Um Internetnutzer davon fernzuhalten, sollen die<br />
Cartoon-Cops jede halbe Stunde im Browser-Fenster erscheinen, zunächst<br />
bei den dreizehn größten chinesischen Internetportalen, dann auf allen<br />
Websites, die in Peking registriert sind.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Chinesen lassen sich Kritik nicht diktieren</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/chinesen-lassen-sich-kritik-nicht-diktieren-3319/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alina Barenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Damm]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
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					<description><![CDATA[Peking sammelt seine Kräfte für die Olympischen Sommerspiele im August 2008. Amnesty International und die Reporter ohne Grenzen verstärken derweil ihre Kritik an der chinesischen Internetpolitik. Im Interview erklärt der Sinologe Jens Damm, wie die Chinesen zur staatlichen Internetzensur stehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Peking sammelt seine Kräfte für die Olympischen Sommerspiele im August 2008. Amnesty International und die Reporter ohne Grenzen verstärken derweil ihre Kritik an der chinesischen Internetpolitik. Im Interview erklärt der Sinologe Jens Damm, wie die Chinesen zur staatlichen Internetzensur stehen.<!--break--></p>
<p>
<b>politik-digital.de: Im August 2008 werden die Olympischen<br />
Spiele zum ersten Mal in China ausgetragen. Welchen Eindruck möchte<br />
die Volksrepublik der Welt von sich geben, wenn sie zum internationalen<br />
Schauplatz wird? </b>
</p>
<p>
Jens Damm: China möchte sich als modernes, weltoffenes, Land<br />
präsentieren. Dabei kann es sich der Unterstützung der<br />
Bevölkerung für die Olympiade sicher sein, denn diese<br />
sieht die Spiele im eigenen Land grundsätzlich positiv.
</p>
<p>
<b>Welche Bedeutung haben die Spiele in Peking für die<br />
Chinesen? </b>
</p>
<p>
In China wird mit den chinesischen Spielen auch die nationalistische<br />
Komponente, dass China nun „zur Welt&quot; gehört, wahrgenommen.<br />
„Ru shi&quot; – in die Welt eintreten, ist ein Begriff,<br />
der immer wieder im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen zu<br />
vernehmen war. In einem größeren historischen Zusammenhang<br />
bedeutet dies, dass nach den Erniedrigungen Chinas in den Opiumkriegen,<br />
dem Bürgerkrieg und den Zeiten der Kulturrevolution, China<br />
heute wieder seinen „ihm eigentlich zugehörigen Platz&quot;<br />
in der Weltgemeinschaft eingenommen hat.
</p>
<p>
<b>Welche Maßnahmen hat China in Vorbereitung der Olympischen<br />
Spiele getroffen was den Zugang zum Internet angeht und die Inhalte,<br />
die dort publiziert werden?</b>
</p>
<p>
Der Zugang zum Internet soll prinzipiell ausgebaut werden. Hierzu<br />
gehören groß angelegte Infrastrukturprojekte wie die<br />
Verlegung von Glasfaserleitungen bis weit in den chinesischen Westen<br />
und Breitband (DSL) –Anschlüsse in neuen Siedlungen der<br />
Großstädte. Andererseits werden Internetcafés<br />
aktiv gegängelt und wechselnde, oft recht scharfe gesetzliche<br />
Vorgaben wie eine allgemeine Registrierung von Nutzern, setzt die<br />
Kommunistische Partei vehement durch. Wir müssen davon ausgehen,<br />
dass sie das chinesische Internet in den Wochen der Olympischen<br />
Spiele extrem strikt kontrolliert.
</p>
<div align="center">
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/edemocracy/wissensgesellschaft/images/Beijing_Internetcafe_flickr388x.jpg" alt="chinesisches Internetcafe " align="middle" border="0" height="291" width="388" /></a><i></i>
</div>
<div align="center">
<i>Chinesisches<br />
Internetcafé in Beijing. (photo: Kai Hendry, CC-Lizenz)</i>
</div>
<p>
<b>Wie funktioniert die chinesische Kontrolle des Internets?</b>
</p>
<p>
Politische Inhalte werden durch eine spezielle chinesische „Internet-Polizei&quot;<br />
landesweit und auf Provinzebene, aber auch durch die Dienstanbieter<br />
selbst kontrolliert. Sie durchforsten unter anderem E-Mails und<br />
Blogs systematisch nach „Sperrwörtern&quot;. Direkte<br />
Kritik an der Kommunistischen Partei ist in keinem Medium erlaubt.<br />
Gegebenenfalls werden Webseiten landesweit gesperrt, wobei insbesondere<br />
taiwanesische Seiten betroffen sind.
</p>
<p>
<b>Welche Wege finden Chinesen, trotz der staatlichen Zensur<br />
Kritik an gesellschaftlichen Problemen im Internet zu äußern?<br />
</b>
</p>
<p>
Protestler nutzen häufig Chats und Foren, sowie insbesondere<br />
auch Handy-Nachrichten zur Mobilmachung der Bevölkerung. Kritik<br />
an gesellschaftlichen und politischen Missständen wie Umweltverschmutzung<br />
und Korruption wird in China inzwischen massiv geäußert<br />
&#8211; wenn auch nur fallweise. Ein Beispiel sind die Proteste gegen<br />
den Bau einer großen Chemieanlage in Xiamen vor einigen Wochen.<br />
Jedoch ist das Vertrauen der Bevölkerung in die derzeitige<br />
Regierung nach wie vor relativ hoch, sodass sich Kritik gegen einzelne<br />
Probleme und nicht generell gegen die Führung oder die allgemeine<br />
politische Linie des Landes richtet. Die chinesischen Internetnutzer<br />
kritisieren beispielsweise massiv die Einführung einer namentlichen<br />
Zwangsregistrierung für Chats und Foren, die Verhaftung so<br />
genannter Cyber-Dissidenten [Personen, die das Internet nutzen,<br />
um Kritik an der Kommunistischen Partei und der chinesischen Gesellschaftsordnung<br />
zu üben, Anm. d. Red.] und – fallweise – Korruption,<br />
Umweltverschmutzung, mangelndes Durchgreifen der Polizei gegen Straftäter<br />
und mangelhafte Sicherheit an Schulen.
</p>
<p>
<b>Gibt es Unterschiede zwischen inländischer und ausländischer<br />
Kritik? </b>
</p>
<p>
Die Wahrnehmung des chinesischen Internets im Westen und in der<br />
Volksrepublik China ist äußerst unterschiedlich. Der<br />
Westen stellt Zensurmaßnahmen in den Vordergrund, insbesondere<br />
das Blockieren von Webseiten und einzelnen Berichten über Verhaftungen<br />
von Cyber-Dissidenten. Westliche Kritik konzentriert sich dabei<br />
auf Webseiten, die pro-Falungong und pro taiwanesische Unabhängigkeit<br />
werben [Falungong ist eine chinesische, spirituell-religiöse<br />
Gruppe, die aufgrund ihrer kritischen Haltung zur Gesellschaftsordnung<br />
der VR China offiziell verboten ist. Sie hat Millionen Anhänger<br />
in allen Teilen der chinesischen Gesellschaft, Anm. d. Red.]. <br />
Der chinesische Diskurs hingegen betont die Möglichkeiten des<br />
Internets für den weiteren Fortschritt der bisher äußerst<br />
erfolgreichen Reform- und Öffnungspolitik. Das Internet bietet<br />
vor allem Chancen für Geschäfte (e-commerce), Bildung<br />
und Erziehung (e-learning) und für Good Governance (e-governance),<br />
zum Beispiel Korruptionsbekämpfung und den Aufbau eines Rechtsstaates.<br />
Außerdem könnte das Internet einen Beitrag zur Überwindung<br />
des ökonomischen Gefälles zwischen Stadt und Land, Küste<br />
und Binnenregionen leisten.
</p>
<p>
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/edemocracy/wissensgesellschaft/images/Beijing2008_flickr200x.jpg" alt="Banner Beijing 2008" border="0" height="363" width="200" />
</div>
<p></a>
</p>
<div align="center">
<i>Banner der Olympischen Sommerspiele 2008</i>
</div>
<div align="center">
<i><br />
(photo: Stuck in Customs, CC-Lizenz)</i><br />
<i></i>
</div>
<p>
<i><br />
</i><br />
<b>Weshalb wird die Zensur auf chinesischen Blogs nicht gleichermaßen<br />
thematisiert?</b>
</p>
<p>
Zum einen, weil das Phänomen staatlicher Zensur ja allgemein<br />
bekannt und Kritik an der Kommunistischen Partei verboten ist. Zum<br />
anderen herrscht in Bezug auf die „westlichen Lieblingsthemen&quot;<br />
wie die Tibet- und die Taiwanfrage in China ein nationalistischer<br />
Konsens, der zumeist auch von so genannten Dissidenten geteilt wird:<br />
Tibet und Taiwan werden als untrennbarer Teil des chinesischen Mutterlandes<br />
verstanden.<br />
Die Meinung bekannter Blogger wie <a href="http://lydon.yculblog.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wang<br />
Xiaofeng</a>, <a href="http://milkpig.yculblog.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yuan<br />
Lei </a>oder <a href="http://home.wangjianshuo.com/cn" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wang<br />
Jianshuo</a> zur Zensurfrage ist zwiespältig: Zum einen teilen<br />
sie die Kritik an einer zu starken Einschränkung der Internetnutzung,<br />
sind aber von den westlichen Versuchen, das chinesische Internet<br />
zu „befreien&quot;, wenig begeistert und sehen hierin eine<br />
mehr oder weniger „koloniale&quot; Einstellung des Westens.<br />
Weiterhin kann man davon ausgehen, dass eine große Mehrheit<br />
der chinesischen Internetnutzer Zensur im Bereich von Pornographie,<br />
aber sicherlich auch Falungong, für richtig und notwendig erachtet,<br />
um die erreichte gesellschaftliche Stabilität und das wirtschaftliche<br />
Wachstum aufrecht zu erhalten. Stabilität und die Angst vor<br />
dem &quot;Chaos&quot;, in China kollektiv mit der Kulturrevolution<br />
verbunden [einer radikalen politischen Kampagne von Mao Zedong zur<br />
wirtschaftlichen und politischen Modernisierung Chinas, die bürgerkriegsähnliche<br />
Zustände auslöste (1966-1976), Anm.d. Red.], ist sicher<br />
eines der wesentlichen bindenden Elemente in der chinesischen Gesellschaft.
</p>
<p><b>Wie viele Internetnutzer gibt es in China?</b></p>
<p>
Im Januar 2007 waren es 137 Millionen, also rund 10 Prozent der<br />
Bevölkerung der Volksrepublik China. Im Juni 2007 stieg die<br />
Zahl auf 162 Millionen an. Die Zahl der chinesischen Internetnutzer<br />
hat innerhalb eines Jahrzehnts in einem unvorstellbaren Maße<br />
zugenommen. 1997 waren es bei der Umfrage von <a href="http://www.cnnic.cn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CCNIC</a>,<br />
dem China Internet Network Information Center, gerade einmal einige<br />
wenige Hunderttausende, die sich mit einem einfachen Modem in den<br />
großen Städten einwählten. Heute haben zudem 300<br />
Millionen Chinesen ein Mobiltelefon, mit dem sie online gehen können.
</p>
<p>
<br />
<i>Jens Damm ist Sinologe und wissenschaftlicher Assistent am Ostasiatischen<br />
Seminar der Freien Universität Berlin.</i></p>
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