<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Persönlichkeitsrechte &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/persoenlichkeitsrechte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Jul 2020 07:16:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Persönlichkeitsrechte &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Juuuport – Jugendliche helfen Jugendlichen im Internet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/juuuport-jugendliche-helfen-jugendlichen-im-internet-149489/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/juuuport-jugendliche-helfen-jugendlichen-im-internet-149489/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2016 11:15:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Cybermobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Aufklärungsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sensibilisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=149489</guid>

					<description><![CDATA[Cybermobbing, Sexting oder unseriöse Geschäftsmodelle – die Unweiten des Internets und der sozialen Medien konfrontieren Kinder und Jugendliche heutzutage mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/juuuport_banner_gemobbt.jpg" rel="attachment wp-att-149197"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-149497 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/juuuport-630x59.png" alt="Logo juuuport.de" width="630" height="59" /></a>Cybermobbing, Sexting oder unseriöse Geschäftsmodelle – die Unweiten des Internets und der sozialen Medien konfrontieren Kinder und Jugendliche heutzutage mit vielen Fragen rund um den richtigen Umgang mit der digitalen Welt. Was, wenn Eltern und Lehrer keine Antworten parat haben? Das Portal „Juuuport“ bietet ein Konzept auf Augenhöhe: Jugendliche beraten Jugendliche.</p>
<p>Der Kinderschutz in der digitalen Sphäre ist ebenso wichtig wie in der Kneipe von nebenan. Die Möglichkeit, dass junge Menschen etwa mit Cybergrooming, einer Art sexueller Belästigung in der Onlinewelt, konfrontiert werden, nimmt durch die soziale Vernetzung zu. Der <a href="http://www.swp.de/ulm/nachrichten/vermischtes/Kriminologe-warnt-Der-Sex-Taeter-spielt-mit;art4304,3803974">Internet-Kriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger</a> verweist auf die Risiken moderner Kommunikationskanäle und fordert Aufklärung.</p>
<p>Gefragt sind hier insbesondere Schulen und Eltern. Lehrkräfte und Eltern müssen für Probleme sensibilisiert werden und selbst über den richtigen Umgang mit dem Internet – auch aus technischer Hinsicht – Bescheid wissen. Dort, wo Eltern und Lehrer bisher (noch) verzweifeln könnten, setzt die Selbsthilfeplattform Juuuport an und gibt wichtige Ratschläge für den richtigen Umgang mit dem Internet.</p>
<h3>Was ist Juuuport?</h3>
<p>Die Plattform berät Jugendliche bei alltäglichen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Internet auftauchen können. Ob Cybermobbing, Persönlichkeitsrechte in sozialen Medien oder der allgemeine Umgang mit digitalen Angeboten: der Fragende trifft hier auf offene Ohren. Die Plattform wird von sogenannten Scouts betreut, die in der Regel im ähnlichen Alter wie die User sind. Die Plattform richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren. Betroffene können sich mit ihren Fragen sowohl individuell an Scouts wenden als auch das integrierte Forum nutzen, wo die Möglichkeit zur Diskussion mit anderen Benutzern besteht.</p>
<h3>Kostenlose Angebote für Lehrer</h3>
<p>Das Angebot der Beratungsplattform richtet sich nicht nur an Jugendliche. Auch Lehrkräfte können von Juuuport profitieren. Die Internetpräsenz bietet <a href="https://www.juuupoint.de/infos-downloads/">„juuuport-Unterrichtseinheiten“</a> zum kostenlosen Download an. Hierbei handelt es sich um für den Schulunterricht aufbereitete Inhalte zu relevanten Problemstellungen, die gemeinsam im Klassenverband interaktiv bearbeitet werden können. Die Initiative wird unter anderem von Organisationen wie dem  <a href="https://www.weisser-ring.de/internet/">WEISSEN RING e.V.</a> unterstützt. Außerdem beteiligt sich das Juuuport-Team regelmäßig an <a href="https://www.juuuport.de/allgemeine-infos/veranstaltungen-und-termine/">Veranstaltungen sowie Fachtagungen</a> und führt Workshops durch.</p>
<h3>Auf Augenhöhe</h3>
<p>Die individuelle Beratung über das Internet erlaubt es Betroffenen, sich auch mit heiklen Fragen an engagierte Gleichaltrige zu wenden. Die Scouts besitzen Erfahrung und bringen technisches Verständnis mit. Juuuport ist daher eine gute Anlaufstelle für diejenigen, die sich vorab informieren wollen, wie sie sich in einer Situation richtig verhalten sollten. Die Beratungsplattform übernimmt somit auch präventiver Aufklärungsarbeit und informiert nebenbei über aktuelle Entwicklungen des Internets. Ein Blick lohnt sich – für Jung und Alt!</p>
<p>Imagefilm von Juuuport auf YouTube:<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/7Y4z1lJ5FYU" title="juuuport - Wir helfen dir im Web!" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/7Y4z1lJ5FYU?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
<span class="licensetpl_attr">Titelbild: <a href="http://https://www.juuuport.de/uploaded/downloads_items/2012/4/26/banner_468x60_Gemobbt.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemobbt-Banner</a> via <a href="https://www.juuuport.de/downloads/index/banner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">juuuport</a>, bearbeitet<br />
</span></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/juuuport-jugendliche-helfen-jugendlichen-im-internet-149489/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Germanwings-Flugs 4U9525: Namensnennung war berechtigt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/germanwings-flugs-4u9525-namensnennung-war-berechtigt-145957/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/germanwings-flugs-4u9525-namensnennung-war-berechtigt-145957/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2015 16:11:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Presserat]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrechte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=145957</guid>

					<description><![CDATA[Nach dem vorsätzlich verursachten Absturz des Germanwings-Fluges 4U9525 Ende März in den französischen Alpen erhielt der Deutsche Presserat mehr als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/2869495050_de88b7266d_z.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-145958 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/2869495050_de88b7266d_z.jpg" alt="Druckerpresse" width="638" height="299" /></a><br />
Nach dem vorsätzlich verursachten Absturz des Germanwings-Fluges 4U9525 Ende März in den französischen Alpen erhielt der Deutsche Presserat mehr als 400 Beschwerden wegen der Berichterstattung der Medien über die Tragödie und die Veröffentlichung des Klarnamens sowie des Fotos des Co-Piloten. In den letzten beiden Tagen haben die Beschwerdeausschüsse des Presserats die vorliegenden Meldungen diskutiert und bewertet.</p>
<p>Der 24. März war ein schwarzer Tag für die deutsche Luftfahrt. Eine Passagiermaschine der Lufthansa-Tochter Germanwings stürzte auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen ab, dabei kamen alle Insassen ums Leben. Nach dem Unglück gelangten die Ermittlungsbehörden schnell zu der Erkenntnis, dass die Maschine absichtlich durch den Co-Piloten des Fluges zum Absturz gebracht worden war. Zwischen dem Entsetzen über die Tat und die Trauer mit den Angehörigen der Opfer mischte sich nach dem Absturz des Germanwings-Fluges <a href="http://politik-digital.de/reaktionen-auf-4u9525-facebook-als-kondolenzbuch-und-pranger" target="_blank" rel="noopener noreferrer">lautstarke Kritik am Umgang der Medien</a> mit den persönlichen Informationen des Co-Piloten.</p>
<p>Beim Deutschen Presserat gingen in den Tagen nach dem Absturz 430 Beschwerden über die Berichterstattung der Print und Onlinemedien über das Unglück ein. Die meisten Beschwerden beanstandeten die Veröffentlichung von Fotos des Co-Piloten ohne Unkenntlichmachung sowie des Klarnamens des Täters. Nach zweitägiger Diskussion kamen die <a href="http://www.presserat.de/presserat/news/pressemitteilungen/">Beschwerdeausschüsse jetzt zu der Bewertung</a>, dass es sich in diesem besonderen Fall um eine „außergewöhnlich schwere Tat, die in ihrer Art und Dimension einzigartig ist“, handelt und eine Veröffentlichung von Informationen über den Täter im öffentlichen Interesse war. Die Nennung des Nachnamens war deshalb gerechtfertigt ab dem Zeitpunkt, als die Staatsanwaltschaft in Marseille in einer Pressekonferenz erklärte, dass von einem absichtlich herbeigeführten Absturz ausgegangen werden kann. Die Veröffentlichung des vollen Namens in der internationalen Presse  ist hingegen nicht ausschlaggebend für die Bewertung, da in Deutschland ausschließlich der deutsche Pressekodex maßgeblich für die Einschätzung ist. Auch die Frage, ob der erweiterte Selbstmord des Piloten eine besondere Zurückhaltung von Seiten der Presse erfordert hätte, wies der Presserat mit Verweis auf die große Opferzahl zurück.</p>
<p><strong>Persönlichkeitsrechte der Opfer wurden vereinzelt missachtet</strong></p>
<p>Der Beschwerdeausschuss rügte BILD und BILD Online für einen schweren Verstoß gegen den Pressekodex für die Veröffentlichung von Fotos und Namen von Opfern des Absturzes und stellte klar, dass dies nur dann gerechtfertigt sei, wenn es sich bei den Opfern um berühmte Persönlichkeiten handelt oder eine ausdrückliche Zustimmung durch die Angehörigen erteilt wurde. Eine Berühmtheit liegt aber dann nicht vor, wenn das öffentliche Interesse nur aus der Tatsache erwachsen sei, dass es sich bei dem Opfer um einen Insassen des Fluges gehandelt hat.</p>
<p>Für die Veröffentlichung von Informationen und persönlichen Details über die Angehörigen des Co-Piloten wurde die Rheinische Post gerügt, BILD Online erhielt eine Missbilligung. Durch zu viele eindeutige Details sei eine Identifizierung der Freundin sowie der Eltern des Piloten für einen erweiterten Personenkreis möglich geworden und somit die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen verletzt worden.</p>
<p>Die Bewertung des Presserats macht deutlich, dass der Grat zwischen guter und ausführlicher Berichterstattung und Sensationsjournalismus sehr schmal ist und in erster Linie der Schutz von Opfern, deren Angehörigen, aber auch der Angehörigen der Täter eine grundlegende Pflicht von Journalisten ist. Die Würde der Opfer und ihrer Angehörigen und deren Persönlichkeitsrechte sind schützenswerter als die Steigerung von Auflage und Klickzahlen mit vermeintlichen Exklusivinformationen zu Lasten der Betroffenen.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/ooocha/2869495050/http://" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marion Doss</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/germanwings-flugs-4u9525-namensnennung-war-berechtigt-145957/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Reaktionen auf 4U9525: Facebook als Kondolenzbuch und Pranger</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/reaktionen-auf-4u9525-facebook-als-kondolenzbuch-und-pranger-145178/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/reaktionen-auf-4u9525-facebook-als-kondolenzbuch-und-pranger-145178/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Türk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2015 17:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Flug U49525]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=145178</guid>

					<description><![CDATA[Ein Flugzeug stürzt ab und versetzt die Welt in Trauer. Auch in den sozialen Netzwerken ist der Absturz des Germanwings-Flugs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/kondolenzbuch_crop.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145179" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/kondolenzbuch_crop.jpg" alt="kondolenzbuch_crop" width="640" height="280" /></a>Ein Flugzeug stürzt ab und versetzt die Welt in Trauer. Auch in den sozialen Netzwerken ist der Absturz des Germanwings-Flugs 4U9525 ein Thema &#8211; und makabre Accounts unter dem Namen des verantwortlichen Co-Piloten gehen online. Warum es schwierig ist, sich gegen Hetze auf  Facebook und Co zu wehren.</p>
<p>Es dauerte nicht mal eine Stunde. Kurz nachdem bekannt wurde, dass der Co-Pilot des verunglückten Germanwings-Flugzeugs die Maschine vermutlich mit Absicht an den Felswänden der französischen Alpen zerschellen hat lassen, tauchten im Netz bereits unverpixelte Bilder und der Klarname des jungen Piloten auf. Und wieder einige Augenblicke später waren auf Facebook die ersten Seiten unter dessen Namen entstanden &#8211; 27 sind es bis dato, auf deutsch, französisch, spanisch, italienisch. “Killer Andreas L.” heißen sie oder “Andreas L. Mörder” &#8211; oft reicht auch der  bloße Name für hunderte oder sogar tausende Likes. Weltweite Bekanntheit binnen weniger Minuten. Es ist ein bitterer Ruhm. Ruhm, von dem augenscheinlich auch die etwas abhaben möchten, die die Facebook-Accounts unter L.s Namen erstellt haben. Warum sonst eine Seite generieren, deren alleiniges Ziel es ist, das “Monster” an den Pranger zu stellen? Er steht dort nicht alleine. Seine Familie, deren Einfamilienhaus über Fernsehbildschirme in allen Ecken der Welt flimmert, steht mit ihm dort &#8211; obwohl die Tat noch lange nicht vollständig aufgeklärt ist.</p>
<p>In abgeschwächter Form kann so etwas theoretisch jedem von uns passieren: Dritte können in unserem Namen Facebook-Accounts erstellen und beliebig Inhalte darüber verbreiten &#8211; viel unternehmen kann man dagegen nicht. Zwar können wir Profile oder Beiträge melden, an denen wir Anstoß nehmen &#8211; wie Facebook hinter verschlossenen Türen agiert und nach welchen Kriterien das Unternehmen gemeldete Beiträge löscht oder bestehen lässt, ist aber kaum nachvollziehbar.</p>
<p>In seinen<a href="https://www.facebook.com/communitystandards/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Gemeinschaftsstandards</a> hat Facebook festgelegt, dass unter anderem “Hassbotschaften” oder “das Teilen pornografischer Inhalte sowie jedweder sexueller Inhalte” auf der Plattform verboten sind. Dem Reporting-Guide von Facebook nach befassen sich geschulte Mitarbeiter weltweit rund um die Uhr mit <a href="http://www.golem.de/news/seiten-melden-facebook-haelt-sich-nicht-an-seine-richtlinien-1502-112219-2.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gemeldeten Seiten</a>. Es gibt das “Hate and Harrassment Team”, das “Abusive Team”, das “Safety Team”. Obwohl jeder Fall nach eigenen Aussagen gründlich geprüft wird, scheint das Sperren mitunter willkürlich vonstatten zu gehen. Während Gewaltvideos oder rassistische Hetze von Facebook nur teilweise als Verstöße gegen die Gemeinschaftsstandards gewertet werden, verfährt das US-Unternehmen mit Pornographie sehr strikt &#8211; oder mit dem, was es für Pornographie hält. Vor einiger Zeit löschte es die Seite eines Museums, das ein Aktbild aus den 1940er Jahren gepostet hatte. Facebook hat seine eigenen Moralvorstellungen, schlussfolgert die <a href="http://www.taz.de/!148865/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">taz.</a></p>
<h3>Facebook hat seine ganz eigene Vorstellung von Moral</h3>
<p>Meldet man eine Facebook-Seite, muss man die Gründe dafür angeben &#8211; es fällt auf, dass die über Andreas L. erstellten Seiten in keine der vorgefertigten Schablonen passen wollen. Weder werden rassistische Inhalte verbreitet, noch versucht jemand Drogen unter das Volk zu bringen. Die Persönlichkeitsrechte einer fremden Person  zu verletzen, scheint bei Facebook keine Seitensperrung wert zu sein. Die Vermutung bestätigt sich prompt.  “Wir haben die von dir wegen Hassbotschaften gemeldete Seite geprüft und festgestellt, dass sie nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt” ist die Antwort auf das Melden eines Accounts, der den Namen des Co-Piloten trägt.</p>
<p>Verbreitet man auf Facebook in Zusammenhang mit dem Bild einer anderen Person Tatsachen, die nicht nachweislich wahr sind, macht man sich auch hier der üblen Nachrede <a href="https://www.facebook.com/Polizei.NRW.OB/posts/477907609013121" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schuldig </a>&#8211; das Strafmaß hierfür liegt bei einer Geldstrafe oder bis zu zwei Jahren Freiheitsentzug. Wenn öffentlich wissentlich falsche Tatsachen verbreitet werden handelt es sich um Verleumdung, die mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet werden kann. Der Fall von Andreas L. ist schwierig &#8211; noch ist nichts bewiesen, die Zeichen deuten bisher aber darauf hin, dass er die ihm vorgeworfene Straftat begangen hat. Aber auch wenn er tatsächlich unfassbar grausam gehandelt hat und die erstellten Facebook-Seiten aus juristischer Sicht somit unproblematisch sein sollten &#8211; sind sie das auch aus moralischer Sicht? Und auf gewisse Weise hätte L. durch die immense mediale Aufmerksamkeit und die Präsenz in den sozialen Netzwerken dann auch das erreicht, was man vermutlich erreichen möchte, wenn man 149 unschuldige Menschen mit in den Tod reißt: weltweite Aufmerksamkeit. Seit jeher werden Massenmörder von einigen Menschen glorifiziert, finden teilweise Nachahmer. Aus genau diesem Grund wird in der Regel auch nicht über Selbstmorde berichtet &#8211; was aber tun in einem Fall wie diesem?</p>
<h3>Wie öffentlich darf Trauer sein?</h3>
<p>Dass die Beschäftigung mit dem Flugzeugabsturz in den sozialen Netzwerken Kontroversen auslöst, verwundert nicht. Bislang gibt es keinerlei Norm oder kollektives Bewusstsein, was das Trauern in sozialen Netzwerken anbelangt. Auf einer Beerdigung trägt man schwarze Kleider und wirft Blumen ins Grab &#8211; wie aber verarbeitet man grausame Geschehnisse online? Darf jemand, der keines der Opfer persönlich kannte, Beileidsbekundungen posten? Und darf ein anderer sich ob dieser Trauer echauffieren? Klar ist, dass persönliche Bilder der Opfer, ihre letzte SMS oder pseudo-psychologische Gutachten des Nachbarn von schräg gegenüber niemandem nutzen, sondern dass sie die Angehörigen daran hindern, das Geschehene aufzuarbeiten. Normalerweise unterscheidet sich Deutschland in Bezug auf den Schutz von Persönlichkeitsrechten stark von den USA. Dort ist es üblich, (potentielle) Straftäter durch Mugshots unverhohlen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Facebook ist eine amerikanische Website &#8211; werden die Accounts mit dem Namen und Bild Andreas L.s deshalb als unbedenklich eingestuft?</p>
<p>Weil Facebook nicht eingreift, können in den sozialen Netzwerken zudem absurde Verschwörungstheorien und Spekulationen verbreitet werden &#8211; stecken die USA oder gar Islamisten hinter dem Absturz, und welcher Religion gehörte der Co-Pilot eigentlich an? Trotzdem werden persönliche Einblicke in das Leben von Opfern und potentiellem Täter &#8211; von den Medien en masse bereit gestellt &#8211; in den sozialen Netzwerken von vielen Nutzern bewusst nicht verbreitet. Der Tenor: Lasst die Angehörigen versuchen, das Unfassbare in Ruhe zu verarbeiten. Auch auf den Facebook-Seiten unter Andreas L.s Namen richten sich die allermeisten Kommentare gegen die Seitenbetreiber, nur wenige beteiligen sich an der Hetze. Online bleiben die Accounts trotzdem. Bleibt also die Frage, was dagegen unternommen werden kann, dass im Netz jeder Informationen über uns verbreiten kann, dass Eltern, die ihren Sohn verloren haben, mit dem Hass tausender Unbekannter konfrontiert werden, dass Facebook durch das beliebige Sperren oder Nicht-Sperren von Seiten die Öffentlichkeit strukturiert. Vielleicht ist es an den Gesetzgebern, Regulierungen einzuführen &#8211; es fragt sich nur, wie es möglich wäre, diese durchzusetzen.</p>
<p>Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/minoritenplatz8/11406265163" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/reaktionen-auf-4u9525-facebook-als-kondolenzbuch-und-pranger-145178/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bald von Google vergessen &#8211; Digitale Presseschau 20/2014</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bald-von-google-vergessen-digitale-presseschau-202014-139722/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/bald-von-google-vergessen-digitale-presseschau-202014-139722/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Idelberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2014 13:22:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Gerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Dezentrale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtserkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Snowden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=139722</guid>

					<description><![CDATA[Am Dienstag hat der EuGH ein Urteil gefällt, das im Netz Applaus wie Kritik gleichermaßen fand. Streitpunkt dieser Woche in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag hat der EuGH ein Urteil gefällt, das im Netz Applaus wie Kritik gleichermaßen fand. Streitpunkt dieser Woche in Deutschland war die Anhörung von Edward Snowden vor dem NSA-Untersuchungsauschuss. Neben diesen Themen ging es auch um die Beziehung zwischen Mensch und Maschine und das Thema Gesichtserkennung. Schauen sie selbst!</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=4X8QQCGY-sk<br />
Haben Sie in Ihrer Kindheit SuperDiscs anstelle von Schallplatten getauscht? In unserem Video der Woche vom elektrischen Reporter mit dem Titel „Retrocomputing“ geht es um Arcade-Spieleautomaten und Computer-Technik von gestern. Heutzutage existieren nicht mehr derart hohe Hürden für den Informationsaustausch, vielmehr stehen wir vor der Herausforderung, wie wir in Zeiten von Sozialen Medien mit „Liebeskummer Online“ umgehen und Distanz zu Ex-Partnern schaffen.</p>
<h3><a href="http://www.cicero.de/nsa-untersuchungsausschuss-die-bundesregierung-missachtet-das-parlament/57575" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ärger mit „Herrn Snowden“</a></h3>
<p>Das Phantom Edward Snowden geistert weiter durch die bundesdeutsche Politik. Seitdem die Regierung Anfang Mai ein fragwürdiges US-Gutachten vorgelegt hat, um gegen die Vernehmung des Whistleblowers durch den zuständigen Ausschuss zu argumentieren, häuft sich die Kritik. Cicero-Autor Peter von Becker interpretiert die jüngsten Geschehnisse vor allem als politisches Ränkespiel der Großkoalitionäre Merkel und Gabriel. Sein Vorwurf an die Regierung: Feigheit vor dem „großen Bruder Amerika“.</p>
<h3><a href="http://berlinergazette.de/digitales-spiegelkabinett-warum-unsere-beziehung-zum-internet-einer-therapie-bedarf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mensch und Maschine in der Beziehungskrise?</a></h3>
<p>„Katerstimmung“ attestiert Kulturwissenschaftlerin Mercedes Bunz „den Freunden des Digitalen“. Doch Unmut gegenüber dem Internet lässt sie nicht gelten. Weil wir auf Technik ohnehin nicht mehr verzichten könnten und unsere Dienste und Geräte trotzdem munter weiter benutzten, müssten wir eher unsere Beziehung dazu hinterfragen. Hierzu liefert der Beitrag einige interessante Ideen.</p>
<h3><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2014/05/europawahlen-die-digitale-agenda-der-parteien/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auf den Punkt gebracht: Netzpolitik für Europa</a></h3>
<p>Wer kümmert sich eigentlich ums Netz? In den Wahlprogrammen zur Europawahl finden sich bei jeder Partei netzpolitische Positionen, doch wie sieht die Digitale Agenda der europäischen Volksvertreter konkret aus? IT- und Medienjournalistin Christiane Schulzki-Haddouti liefert hierzu einen wohl recherchierten Überblick, der das breite Themenfeld auf die Eckpunkte Datenschutz, Geheimdienste, Urheberrecht und Breitbandausbau herunterbricht.</p>
<h3><a href="http://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/recht-auf-vergessen-der-falsche-jubel-ueber-das-google-urteil/9890884.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Teile der Suchergebnisse wurden auf Wunsch des Gesuchten entfernt“</a></h3>
<p>Nutzern von Googles Suche wurden lange die Begriffe „Escort“ und „Prostituierte“ durch die automatische Textvervollständigung vorgeschlagen, wenn sie nach Bettina Wulff suchten, bis diese dagegen erfolgreich geklagt hat. Doch sollten auch Suchergebnisse entfernt werden, die auf wahre Ereignisse verweisen? In seinem Kommentar „der falsche Jubel über das Google-Urteil“ bewertet Oliver Voß das Urteil des europäischen Gerichtshofs, bestimmte Suchergebnisse auf Wunsche zu löschen, als Einschränkung der Informationsfreiheit statt als Sieg für die Privatsphäre.</p>
<h3><a href="http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/sei-kein-fremder" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sie wurden [wobei-sie-nicht-gesehen-werden-wollen] gesichtet</a></h3>
<p>Menschen befürchten bald nicht mehr nur nicht Herr über ihre eigenen Daten zu sein, sondern auch die Kontrolle über Bilder von sich zu verlieren. Mit <a href="http://www.netzwelt.de/videos/14211-google-glass-hamburg-altona-unterwegs.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Glass</a> könnte jeder jederzeit eine Kamera tragen, die das Potenzial besitzt Menschen zu fotografieren. Anschließend würde z. B. Facebook die hochgeladenen Fotos analysieren und sie Nutzern zuordnen. Auch für personalisierte Werbung soll Gesichtserkennung eingesetzt werden. Welche Implikationen hat dies für unseren Alltag?</p>
<h3><a href="http://t3n.de/news/luca-analytics-mehr-bewegung-545126/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eigene Dienste, eigene Macht</a></h3>
<p>Mithilfe des Dreisatzes „Sascha Lobo, app.net und meine Frau“ argumentiert Luca Carracciolo, wieso für die Meisten „die NSA-Spähattacke ungefähr so konkret ist wie eine Sonnenexplosion in einer weit entfernten Galaxie“. Er behauptet, dass zuerst die Netzavantgardisten sich ändern müssen, bevor wir die Debatte über das Netz in die Mitte der Gesellschaft tragen können, um eine kritische Masse zu bilden.<br />
Co-Autor: Jakob Werlitz.<br />
Foto: Screenshot Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/bald-von-google-vergessen-digitale-presseschau-202014-139722/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deutsch-Französische Internet-Enquete</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/netzpolitik-im-bundestag/deutsch-franzoesische-internet-enquete-5111/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/netzpolitik-im-bundestag/deutsch-franzoesische-internet-enquete-5111/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 16:32:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/deutsch-franzoesische-internet-enquete-5111/</guid>

					<description><![CDATA[Mitglieder der Enquete-Kommission &#34;Internet und digitale Gesellschaft&#34; treffen sich am 19. Januar 2011 in einer Videokonferenz mit Vertretern der französischen Assemblée Nationale. Dabei wollen sie sich über digitale Themen wie Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Internet austauschen. 
<center>
<p align="center">
<object style="width: 475px; height: 297px" id="showIt" height="267" width="475" data="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" type="application/x-shockwave-flash">
	<param value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf " name="movie">
	</param>
	<param value="true" name="menu">
	</param>
	<param value="high" name="quality">
	</param>
	<param value="opaque" name="wmode">
	</param>
	<param value="true" name="swliveconnect">
	</param>
	<param value="always" name="allowscriptaccess">
	</param>
	<param value="showall" name="scalemode">
	</param>
	<param value="true" name="allowfullscreen">
	</param>
	<param value="plugin_version=9.0.115&#38;bandwidth=514&#38;xasxTemplate=xasx_od.xml&#38;autoPlay=false&#38;skin=od_embed_ext&#38;application=144277506&#38;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&#38;params=?r=r$contentId=958547$singleton=true$forcedWidth=475$forcedHeight=267$keepVideoAspectRatio=true&#38;language=de" name="flashvars">
	</param>
</object>
</p>
<p style="text-align: center">
<b>(Video von der Konferenz)</b>
</p>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitglieder der Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; treffen sich am 19. Januar 2011 in einer Videokonferenz mit Vertretern der französischen Assemblée Nationale. Dabei wollen sie sich über digitale Themen wie Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Internet austauschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><object id="showIt" style="width: 475px; height: 297px;" width="475" height="267" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="menu" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="scalemode" value="showall" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=958547$singleton=true$forcedWidth=475$forcedHeight=267$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" /><param name="src" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><embed id="showIt" style="width: 475px; height: 297px;" width="475" height="267" type="application/x-shockwave-flash" src="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" menu="true" quality="high" wmode="opaque" swliveconnect="true" allowscriptaccess="always" scalemode="showall" allowfullscreen="true" flashvars="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=958547$singleton=true$forcedWidth=475$forcedHeight=267$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" /></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>(Video von der Konferenz)</strong></p>
<p>Geleitet wird die Videokonferenz in Paris von Jean-Luc Warsmann (UMP) und in Berlin vom deutschen Enquete-Vorsitzenden Axel E. Fischer (CDU). &#8220;Wir möchten zeigen, dass das deutsche und das französische Parlament gemeinsam die Chancen des Internets nutzen wollen&#8221;, <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/Deutsch-franzoesische_Videokonferenz_2011-01-19/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beschrieb</a> Fischer die Erwartungen an den deutsch-französischen Austausch. Neben dem Schutz der Privatsphäre und Datensicherheit soll auch über die Chancen und Risiken von Cloud Computing diskutiert werden, wie politik-digital.de aus dem Berliner Büro der Enquete-Kommission erfuhr. Im Anschluss an die Konferenz ist eine gemeinsame Erklärung der Parlamentarier angekündigt.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/netzpolitik-im-bundestag/deutsch-franzoesische-internet-enquete-5111/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW18)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw18-4866/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw18-4866/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Melching]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 10:12:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Brecht]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/links-zwo-drei-vier-kw18-4866/</guid>

					<description><![CDATA[Ein digitales Dilemma, sozialdemokratische Koffeinschübe und Dinge, die man über Facebook wissen sollte: Das alles und noch viel mehr in der aktuellen Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein digitales Dilemma, sozialdemokratische Koffeinschübe und Dinge, die man über Facebook wissen sollte: Das alles und noch viel mehr in der aktuellen Linkliste.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.nrwjusos.de/meldungen/17528/84755/MITENTSCHEIDEN-ist-Pflicht.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jusos bringen Kaffee</a>
</p>
<p>
Die jungen Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen wollen, dass die Leute zur Wahl gehen – und bringen den Wählern deshalb am Wahltag den Kaffee an die Haustür. In der Facebook-Gruppe <a href="http://www.facebook.com/Mitentscheiden?v=app_114977611861497" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Mitentscheiden“</a> heißt es &quot;Nicht verpennen!&quot;. Wer sich anmeldet, wird am Sonntag mit heißem Kaffee geweckt.
</p>
<p>
<a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E4E641433C9B642D6B59E14503E4A4CDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Drama, Baby, Drama!</a>
</p>
<p>
Im Web kann jeder seine Meinung öffentlich machen. Protegieren „Kommentarschwadronen“ den Mainstream? Harald Staun schreibt von Meinungsrandalierern und digitalen Nihilisten.
</p>
<p>
<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-05/internet-demokratie-edemocracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Technik ändert sich. Die Menschen auch?</a>
</p>
<p>
Marc Hippler ist sich nicht sicher, ob das Internet sein demokratisches Potenzial wirklich erfüllen kann. Wird Brechts Radiotheorie Wirklichkeit oder  ist das politische Web 2.0 nur ein Tummelplatz für wenige Nerds und Weltverbesserer?
</p>
<p>
<a href="http://www.lto.de/de/html/nachrichten/385/Das-Recht-der-Schwaecheren-im-Internet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sind Juristen im Internet wirklich Spielverderber? </a>
</p>
<p>
Das fragt Prof. Dr. Dirk Heckmann und stößt auf ein „digitales Dilemma“. Mit Blick auf die Enquête plädiert er für „Vertrauen statt Verbote“, wenn es um den Schutz von Persönlichkeitsrechten im Netz geht.
</p>
<p>
<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32571/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Missbrauchsopfer gegen Netzsperren </a>
</p>
<p>
Der Opferschutzverein MOGiS wundert sich über die Netzsperrendiskussion in der EU. In Brüssel lässt man sich dadurch nicht beirren – und verteilt Gelder an Gleichgesinnte.
</p>
<p>
<a href="http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/05/das-potemkinsche-wahl-web.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommunikations-Placebos im Web-Wahlkampf</a>
</p>
<p>
Die Dialogfähigkeit von Jürgen Rüttgers im Web 2.0 entspricht der einer Parkuhr, konstatiert Mario Sixtus. Der Online-Wahlkampf in NRW biete statt echter Debatten nur Lobhudeleien auf Facebook-Pinnwänden: „Hier wird Demokratie noch nicht einmal mehr simuliert.“ 
</p>
<p>
<a href="http://www.eff.org/deeplinks/2010/05/things-you-need-know-about-facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sechs Dinge, die man über Facebook wissen sollte</a>
</p>
<p>
Viel ist gesprochen und geschrieben worden über Facebook und den Datenschutz. Die Electronic Frontier Foundation erklärt „Facebook Connections“ und was sich dadurch für die User ändert.</p>
<p>
</p>
<p><a href="http://www.nrwjusos.de/meldungen/17528/84755/MITENTSCHEIDEN-ist-Pflicht.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw18-4866/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
