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	<title>Peter Altmaier &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Peter Altmaier &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Das Kanzleramt kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2015 10:06:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitischer Einspruch]]></category>
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		<category><![CDATA[BND-Affäre]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Vor knapp zwei Wochen wurden die ersten Informationen über den BND-Skandal durch Recherchen des Spiegel bekannt. Seitdem stehen das Bundeskanzleramt und seine aktuellen und letzten Leiter in der Kritik. Aber auch Bundeskanzlerin Merkel gerät zunehmend unter Druck, die Hintergründe der Affäre schnell und umfassend aufzuklären. Dr. André Hahn (Die Linke) ist Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums zur Überprüfung der Tätigkeit der Geheimdienste, er schreibt in einem Gastbeitrag über den Spionageskandal von BND und NSA und die Verantwortung des Kanzleramtes.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Noch kann man die Dimension der jüngstens BND/NSA-Affäre nicht abschließend bewerten, aber nach dem, was bisher in den Medien berichtet wurde und auch ich aus meiner Arbeit weiß, handelt es sich um einen der größten Geheimdienstskandale in der Geschichte der Bundesrepublik.</p>
<p>Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll dem US-Geheimdienst über fast ein Jahrzehnt hinweg beim Ausforschen und Aushorchen von europäischen Unternehmen, Institutionen sowie Politikern und letztlich auch bei Wirtschaftsspionage geholfen haben.</p>
<p>Im BND ist das durchaus aufgefallen, schließlich hat man über Jahre hinweg offenbar mehr als 40.000 illegale Suchbegriffe festgestellt, die seitens der NSA in die Überwachungsmaschinerie eingespeist werden sollten. Diese wurden nach Erkennung gesperrt, wobei unklar ist, ob und wie lange sie vorher schon im System waren. Zudem sind noch nicht einmal alle heiklen Begriffe erfasst worden, wie sich nach den Snowden-Enthüllungen herausstellte, denn bei einer Tiefenprüfung im Jahr 2013 – so laut nicht dementierten Medienberichten – sollen noch einmal 2.000 so genannte Selektoren gefunden worden sein, die womöglich über Jahre hinweg zu Anwendung kamen und über die millionenfach Daten von Organisationen und Personen erfasst wurden, die weder etwas mit Waffenhandel noch mit organisierter Kriminalität und schon gar nicht mit Terrorismus zu tun hatten. Doch allein das waren die Themen für die gemeinsamen Projekte zwischen dem BND und amerikanischen Geheimdiensten.</p>
<p>Wenn die neuesten Informationen stimmen und es schon in den Jahren 2008 bzw. 2010 Berichte des BND über versuchte bzw. auch real erfolgte Wirtschaftsspionage seitens der NSA an die Dienst- und Fachaufsichtsbehörde gegeben hat, dann hätte das Bundeskanzleramt das Parlamentarische Kontrollgremium und auch die Obleute im NSA-Untersuchungsausschuss belogen, denn dort hat Kanzleramtsminister Altmaier am 22. April 2015 erklärt, sein Amt habe erst vor wenigen Tagen von derartigen Bestrebungen erfahren.</p>
<p>Natürlich war Herr Altmaier 2008 noch nicht im Amt &#8211; das war der jetzige Bundesinnenminister de Maizière &#8211; aber Altmaier trägt neben der Bundeskanzlerin die politische Verantwortung für sein Haus. Deshalb müssen sofort alle Karten auf den Tisch, sowohl gegenüber dem Kontrollgremium als auch gegenüber dem Untersuchungsausschuss, der den Hauptteil der Aufklärung zu leisten hat.</p>
<h3>Bundestag muss Ausklärungsarbeit leisten (können)</h3>
<p>Das Parlament hat Anspruch auf die ganze Wahrheit, und die Abgeordneten sind fraktionsübergreifend nicht bereit, sich länger mit häppchenweisen Informationen abspeisen zu lassen. Es muss vollständig aufgeklärt werden, wer wann durch wen über die Versuche der (Wirtschafts-)Spionage gegen deutsche und europäische Interessen unterrichtet und was daraufhin dagegen unternommen wurde &#8211; oder eben auch nicht. Der NSA-Untersuchungsausschuss muss alle angeforderten Unterlagen vollständig erhalten, insbesondere auch die kompletten Listen mit den so genannten Selektoren, also jenen Suchbegriffen (Namen, Firmen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern usw.), die die NSA interessierten. Erst dann kann man den tatsächlich entstandenen Schaden wirklich erkennen.</p>
<p>Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum der BND Spionage gegen deutsche und europäische Interessen direkt oder indirekt unterstützt, zumindest aber geduldet hat. Allerdings wurde von BND-Leuten im NSA-Untersuchungsausschuss immer wieder betont, dass die Geheimdienst-Kooperation mit den USA angeblich unverzichtbar sei. Möglicherweise hat man deshalb weggeschaut, und der Bundesregierung fehlte offenbar der Mut, den US-Bestrebungen entschieden entgegenzutreten. Es wäre jedoch sowohl die Verantwortung des BND und vor allem des Kanzleramtes gewesen, sofort zu intervenieren und gegebenenfalls die Zusammenarbeit in den rechtlich ohnehin umstrittenen Projekten zu beenden. Das ist aber offenbar nicht geschehen. Diese Unterwürfigkeit gegenüber den US-Amerikanern muss endlich ein Ende haben!</p>
<p>Ob die Bundeskanzlerin selbst von den Vorgängen in Kenntnis gesetzt wurde, ist derzeit noch nicht sicher. Es ist aber kaum vorstellbar, dass ihr Kanzleramtschef von solchen Vorgängen weiß und seine Chefin nicht unterrichtet. Eines ist aber klar: Angesichts der Dimension der Vorwürfe muss es am Ende auch personelle Konsequenzen geben, an der Spitze des BND ebenso wie im Kanzleramt. Momentan ist vor allem der frühere Kanzleramtschef de Maizière in der Kritik, aber auch sein Vorgänger Steinmeier und sein Nachfolger Pofalla sind längst nicht „aus dem Schneider“ und werden im Untersuchungsausschuss vielleicht sogar unter Eid aussagen müssen. Thomas de Maizière wird voraussichtlich schon am 6. Mai dem Parlamentarischen Kontrollgremium Rede und Antwort stehen. Danach wissen wir hoffentlich mehr.</p>
<p>Bilder: <a href="http://www.flickr.com/photos/95284782@N06/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">marsmet548</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-SA 2.0)</a></p>
<div class="attribution-info"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>„Die beiden Welten zusammenbringen“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 12:10:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Altmaier]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Gutjahr]]></category>
		<category><![CDATA[udl-digital]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/Altmaier_1.jpg" alt="Peter_Altmaier" title="Peter_Altmaier" align="left" height="97" width="75" />Wie Peter Altmaier seine Berufung als Twitter-User entdeckt, wo das Internet in 30 Jahren ist und was der Staat über Staatstrojaner wissen sollte. Um diese Fragen ging es am Mittwochabend beim Talkformat „UdL digital“ in Berlin. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" title="Peter_Altmaier" src="/wp-content/uploads/Altmaier_1.jpg" alt="Peter_Altmaier" width="75" height="97" align="left" />Wie Peter Altmaier seine Berufung als Twitter-User entdeckt, wo das Internet in 30 Jahren ist und was der Staat über Staatstrojaner wissen sollte. Um diese Fragen ging es am Mittwochabend beim Talkformat „UdL digital“ in Berlin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Conferencier der inzwischen zehnten Ausgabe des UdL digital-Formats stand Cherno Jobatey bereit. Der altgediente Fernsehunterhalter konnte als Gesprächspartner den bekannten Blogger <a href="http://www.gutjahr.biz/Gutjahr/Home.html">Richard Gutjah</a>r und den CDU-Politiker Peter Altmaier begrüßen. Das Thema „Netzpolitik“ wurde unter den wachsamen Augen der besonders zahlreich erschienenen Abgeordneten der Regierungsfraktion in gut anderthalb Stunden eher global behandelt &#8211; was kaum verwundern kann: saßen sich mit Altmaier und Gutjahr doch zwei Akteure mit gänzlich verschiedenen Perspektiven auf das Netz und seine gesellschaftlichen Auswirkungen gegenüber.</p>
<p>Beste Voraussetzungen also für einen Rundumschlag, zumal mit dem christdemokratischen Abgeordneten ein begeisterter „Social-Media-Neuling“ zugegen war.  Sein „Erweckungserlebnis“ läge erst wenige Wochen zurück, berichtete Altmaier. Nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im September war Peter Altmaier, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gast in der ARD-Plauderrunde „Anne Will“ gewesen &#8211; für das politische  Establishment in der Hauptstadt eigentlich nicht mehr als eine Pflichtübung. Altmaier traf in der ARD-Runde jedoch nicht auf irgendwen. Zu seinen Gesprächspartnern zählte der Berliner Neuparlamentarier und Piraten-Impressario Christopher Lauer, der nicht nur ein gutes Wahlergebnis, sondern ebenso über die sozialen Netze einiges an Unterstützung mitgebracht hatte. Für Altmaier war dies, wie er am Mittwoch vor den zahlreichen Gästen erklärte, der Grund, sich selbst in die Auseinandersetzung mit seinen sich nun stetig vermehrenden &#8211; Zitat &#8211; „followers“ zu begeben.</p>
<p>Gutjahr seinerseits fand sich gegenüber dem altgedienten Polit-Profi in der Rolle des „angry young man“ wieder und geißelte, nachdem er sein Gegenüber pflichtschuldig für dessen  Social-Media-Engagement gelobt hatte, in scharfen Tönen den Einsatz und die Reichweite der in jüngerer Vergangenheit diskutierten „Staatstrojaner“. Altmaiers Beschwichtigungsversuche, es habe sich doch um einen „Bayerntrojaner“ gehandelt, konnte Gutjahr da auch nicht mehr beruhigen. Mutmaßlich wäre die Debatte über staatliche Befugnisse beim Zugriff auf private Festplatten und die Quellen-TKÜ noch so lange weitergegangen, bis auch der letzte Rest Frischluft aus dem Veranstaltungsraum entwichen wäre. Bevor jedoch der Streit über die Verfolgung von Straftaten im Internet zu sehr an Fahrt aufnahm, eröffnete Jobatey in bewährter Fernsehmoderatorenmanier die Veranstaltung für Fragen aus dem Publikum. Wo er denn das Internet in 30 Jahren sähe, wurde Richard Gutjahr da sogleich gefragt. Der ansonsten so wortgewaltige Journalist und Blogger wurde nach dem Wortgefecht mit Altmaier nun recht zurückhaltend und gestand, dass er die Entwicklung der kommenden fünf Jahre kaum absehen könne. Sicher sei allerdings, dass das Internet und unsere Alltagshandlungen immer stärker verschmelzen, die beiden Welten also zusammenwachsen würden. Im Verlauf der Diskussion hatte bereits Altmaier vehement hierfür plädiert.</p>
<p><em>Bildquelle: Deutscher Bundestag / H. J. Müller  </em></p>
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		<title>Party und Podium: Zehn Jahre politik-digital.de</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 12:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Altmaier]]></category>
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		<category><![CDATA[Lutz Hachmeister]]></category>
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					<description><![CDATA[Rund 200 Gäste, Podiumsdikussion und anschließend Party bis in die Nacht: politik-digital.de feierte am 22. Januar 2009 zehnjähriges Bestehen. Auf dem Podium in der Universal Lounge diskutierten SPD-Wahlkampfmanager Kajo Wasserhövel, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern Peter Altmaier MdB, tageschau.de-Redaktionsleiter Jörg Sadrozinski und der Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister die Chancen für digitale Politik und die Situation im Netz zu Beginn des Superwahljahres. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 200 Gäste, Podiumsdikussion und anschließend Party bis in die Nacht: politik-digital.de feierte am 22. Januar 2009 zehnjähriges Bestehen. Auf dem Podium in der Universal Lounge diskutierten SPD-Wahlkampfmanager Kajo Wasserhövel, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern Peter Altmaier MdB, tageschau.de-Redaktionsleiter Jörg Sadrozinski und der Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister die Chancen für digitale Politik und die Situation im Netz zu Beginn des Superwahljahres. <!--break--></p>
<p>
Beherrschende Themen der vom politik-digital.de-Vorstand Christoph Bieber moderierten Runde waren der hessische Landtagswahlkampf auf der einen und die Amtseinführung Barack Obamas auf der anderen Seite &#8211; beide Ereignisse markierten aus der Perspektive der Diskutanten wesentliche Einschnitte für die Entwicklung des Internet als politische Arena.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/podium_poldi_party_3.jpg" alt="Blick auf das Podium" title="Podium 10 Jahre politik-digital.de" width="468" height="176" />
</p>
<p>
<i>v.l.nr.: Christoph Bieber, Lutz Hachmeister, Jörg Sadrozinski, Peter Altmaier, Kajo Wasserhövel (Foto: <a href="http://www.oliverfeist.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oliver Feist</a>) </i>
</p>
<p>
Staatssekretär Peter Altmaier rückte jedoch die vermeintliche &quot;Neuerfindung des E-Government&quot; durch die Obama-Administration ein wenig zurecht: &quot;Die Möglichkeit zur Einsichtnahme in Gesetzgebungsprozesse gibt es bei uns schon lange.&quot; Dass auf <a href="http://www.whitehouse.gov" target="_blank" rel="noopener noreferrer">whitehouse.gov</a> die Gesetzesentwürfe nun für fünf Tage online auslägen, sei keine wesentliche Neuerung.
</p>
<p>
<b>Schnelle Politikerpositionierung </b>
</p>
<p>
Während Lutz Hachmeister auf das &quot;selbstkarikierende Potenzial&quot; von Thorsten Schäfer-Gümbel hinwies (und dafür einige <a href="http://twitter.com/tsghessen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;TSG-Tweets&quot;</a> zitierte), hielt Kajo Wasserhövel dagegen &#8211; in der kurzen Wahlkampfzeit habe es der hessische Spitzenkandidat geschafft, sich auf den wesentlichen Online-Plattformen zu positionieren. Auch nach der Wahl würden die Nutzer von Angeboten wie den Sozialen Netzwerken Facebook oder Wer-kennt-Wen in den Neuaufbau der Hessen-SPD eingebunden &#8211; und auf Bundesebene <a href="/spd-online-wahlkampf-kampagne">sei das Internet natürlich ein zentrales Kampagnenmedium</a>.
</p>
<p>
Jörg Sadrozinski machte deutlich, dass auch in der Medienberichterstattung in diesem Jahr einige Entwicklungssprünge zu erwarten seien: &quot;Ich bin mir sicher, dass im Superwahljahr alle wichtigen Politiker auf Bundesebene <a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatarchiv2.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im Chat bei tagesschau.de</a> sein werden&quot;. Das Format sei längst ein Standard in der Online-Berichterstattung geworden.
</p>
<p>
<b>&quot;Wo gehts hier zum Internet?&quot; </b>
</p>
<p>
Harte Kontraste zur heutigen Situation lieferte Lars Hinrichs, Gründer sowohl des Businessnetzwerkes Xing als auch einer der Gründer von politik-digital.de, in seiner einführenden Keynote: Ende der 90er-Jahre habe ein Spitzenpolitiker bei einem Chat von politik-digital.de noch vorsichtig gefragt, ob er hier richtig im Internet sei. Nichtsdestotrotz habe politik-digital.de den ersten Videolivechat mit einem Politiker durchgeführt &#8211; und zwar noch vor den USA.</p>
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