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	<title>Petra Sitte &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Petra Sitte &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Petra Sitte: „Die Wahrung von Grundrechten bleibt nicht vor den Türen deutscher Geheimdienste stehen.“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 15:32:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach der Bundestagsdebatte um ein No-Spy-Abkommen mit den USA beantragte die Opposition einen Untersuchungsausschuss zur parlamentarischen Aufarbeitung der NSA-Affäre. Am [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/9672560890_9c7d352354_z.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-137115" alt="9672560890_9c7d352354_z" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/9672560890_9c7d352354_z-630x420.jpg" width="630" height="420" /></a><br />
Nach der Bundestagsdebatte um ein No-Spy-Abkommen mit den USA beantragte die Opposition einen Untersuchungsausschuss zur parlamentarischen Aufarbeitung der NSA-Affäre. Am 31. 01. 2014 hat nun die Regierungskoalition dazu einen eigenen Vorschlag vorgelegt. Was in einem solchen Untersuchungsausschuss verhandelt werden sollte und wie weitreichend der Vorschlag der Großen Koalition ist, erklärte die parlamentarische Geschäftsführerin der Links-Fraktion, Petra Sitte, politik-digital.de im Interview.<br />
<strong><em><strong>politik-digital.de:</strong></em> </strong><em>Am 31. Januar hat die <a href="http://www.spdfrak.de/themen/koalition-legt-vorschlag-f%C3%BCr-nsa-u-ausschuss-vor" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Große Koalition</a> einen <a href="http://www.spdfrak.de/sites/default/files/14-01-30_vorschlag-koa-untersuchungsauftrag-nsa.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorschlag</a> zur Einsetzung eines NSA-Untersuchungsausschusses vorgelegt. Wie schätzen Sie diesen Vorschlag generell ein? Welche Kritikpunkte gibt es aus Ihrer Sicht?</em><br />
<strong>Petra Sitte: </strong>Zunächst ist es kein guter parlamentarischer Stil, auf einen bereits Tage zuvor vorgelegten <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/004/1800420.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oppositionsvorschlag</a> samt Gesprächsangebot mit einem eigenen Entwurf zu antworten. Dieser könnte nämlich auch als Gegenantrag verstanden werden. Ich verstehe solch ein Vorgehen gerade auch angesichts der schwelenden Auseinandersetzung um die Minderheitenrechte als machtpolitisches Statement der Koalition.<br />
Inhaltlich fällt vor allem auf, dass die Verantwortung der Bundesregierung weitgehend außen vor bleibt. Das fängt beim Stichtag 11. September 2001 an, obwohl einige der Programme schon lange vorher liefen. Das geht weiter, wenn man die Frage der Beteiligung deutscher Dienste an einem möglichen Ringtausch von Daten außen vor lässt. Und auch die Frage der Unterstützung eines „Geheimen Krieges“ durch deutsche Stellen will die Koalition nicht untersuchen lassen.<br />
Gut finde ich hingegen, dass sie den Bereich Wirtschaftsspionage genauer ausführt und den Begriff der Überwachung treffender spezifiziert: als Erfassung, Speicherung und Kontrolle von Daten.<br />
<figure id="attachment_137084" aria-describedby="caption-attachment-137084" style="width: 177px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/PS.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-137084 " title="Petra Sitte" alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/PS-305x293.jpg" width="177" height="171" /></a><figcaption id="caption-attachment-137084" class="wp-caption-text">Petra Sitte ist parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag.</figcaption></figure><br />
<em><strong>politik-digital.de: </strong>Zu Punkt I. des Vorschlags: Kann ein Untersuchungsausschuss über Geheimdienste wie die NSA oder den GCHQ die nötige Aufklärung bringen, die die Öffentlichkeit – Bürgerinnen und Bürger sowie Medien – sich wünschen?<br />
</em><br />
<strong>Sitte: </strong>Das hängt davon ab, wieviel Öffentlichkeit und Transparenz bei Aufklärung zugelassen wird. Niemandem ist geholfen, wenn ein paar Abgeordnete in nichtöffentlicher Sitzung etwas erfahren, aber zum Stillschweigen verpflichtet werden. Und zum zweiten muss auch die Verantwortung der deutschen Geheimdienste und der Regierung auf den Tisch. Einerseits, weil sie selbst an Überwachungsmaßnahmen beteiligt sein könnten. Andererseits, weil sie seit fast einem Jahr nichts zur Aufklärung dieser Affäre beigetragen haben.<br />
Hinzu kommt, das sich Oppositions- und Koalitionsfraktionen auf Rechte der Zeugenbefragung und Redezeiten für den Untersuchungsausschuss einigen müssten. Auch davon hängt die Untersuchungstiefe ab.<br />
<em><strong>politik-digital.de: </strong>Zu Punkt II. des Vorschlags: Denken Sie, dass der Ausschuss Aufklärung darüber bringen wird, inwiefern die NSA und der BND eng zusammen gearbeitet haben bzw. noch zusammen arbeiten?</em><br />
<strong>Sitte: </strong>Das hoffen wir. Voraussetzung ist, dass diese Frage auch explizit im Untersuchungsauftrag vermerkt wird und dass die bisherige Geheimnistuerei rund um die deutschen Dienste aufhört. Die Wahrung von Grundrechten bleibt nicht vor den Türen deutscher Geheimdienste stehen.<br />
<strong><em>politik-digital.de: </em></strong><em>Zu Punkt III. des Vorschlags: Halten Sie es für möglich, dass die Bundesrepublik, auf Basis von Vorschlägen des Untersuchungsausschusses, Maßnahmen für den Schutz der Privatsphäre ergreifen wird, die die Sicherung dieser verfassungsrechtlichen Grundrechte gewährleisten?</em><strong><em><br />
</em></strong><br />
<strong>Sitte: </strong>Ja, wir müssen fragen, welche Rechtsvorschriften genau durch die Überwachungsmaßnahmen gebrochen wurden und welche für einen zukünftigen besseren Schutz der Bürgerinnen und Bürger anzupassen sind. Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch die praktische Durchsetzung dieser Rechte, denn gerade daran hapert es ja jetzt.<br />
<em><strong>politik-digital.de: </strong>Wer soll in dem Untersuchungsausschuss Rede und Antwort stehen?<strong><br />
</strong></em><br />
<strong>Sitte: </strong>Wir wollen sowohl Zeugen befragen, die besonderes Insiderwissen haben, wie etwa Herr Edward Snowden, aber auch aktuelle und ehemalige politische Verantwortungsträger, die beispielsweise entsprechende Abkommen zum Datenaustausch zwischen den USA und Deutschland verhandelt haben.<strong><br />
</strong><br />
<em><strong>politik-digital.de:</strong></em> <em>Halten Sie es für realistisch, dass Edward Snowden vor dem Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag aussagen wird?</em><br />
<strong>Sitte:</strong> Dies kann nur geschehen, wenn seine Sicherheit gewährleistet ist. Dafür muss der politische Wille in der Koalition da sein, den ich derzeit nicht sehe.<br />
<em><strong>politik-digital.de:</strong> Sind Sie der Meinung, dass das Parlamentarische Kontrollgremium (PKGr) seine Ergebnisse aus Transparenz- und Kontrollgründen öffentlich machen sollte?</em><br />
<strong>Sitte:</strong> Wir wollen eine grundsätzliche Reform dieses Gremiums. Denn für Kontrolle sind immer Öffentlichkeit, Transparenz und Austausch notwendig. Man muss sich das vorstellen: Dort sitzen Menschen, die mit niemanden über das Gehörte und Gesehene reden dürfen. Nicht mal mit dem oder der eigenen Fraktionsvorsitzenden. Wie soll da politische Verantwortung wahrgenommen werden?<br />
Am Ende ist unsere Fraktion daher auch zu dem Schluss gekommen, dass Geheimdienste gerade wegen ihres Charakters als geheime Angelegenheit nicht vollständig zu kontrollieren sind und abgeschafft gehören. Aber bis es soweit ist, wollen wir soviel Licht wie möglich ins Dunkel bringen.<br />
<em><strong>Update Redaktion</strong><strong>:</strong></em> <em>Am 13. 02. 2014 fand eine <a href="http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?isLinkCallPlenar=1&amp;action=search&amp;contentArea=details&amp;ids=3126263&amp;instance=m187&amp;categorie=Plenarsitzung&amp;destination=search&amp;mask=search" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Debatte beider Anträge im Deutschen Bundestag</a> statt.</em><br />
Bilder: <a href="http://www.flickr.com/photos/campact/9672560890/sizes/z/in/photostream/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Campact </a>(<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC 2.0</a>) &amp; <a href="http://www.petra-sitte.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petra Sitte</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 3.0 DE</a>)<br />
<img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Petra Sitte, Bundestagsabgeordnete DIE LINKE:</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 12:27:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sommerreihe "Immer online?"]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Sitte]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Erreichbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein Urlaub ist, wo auch immer ich hinfahre, Aktivurlaub. Ich brauche körperliche und geistige Bewegung. Meine „biologische Festplatte“ lässt sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Urlaub ist, wo auch immer ich hinfahre, Aktivurlaub. Ich brauche körperliche und geistige Bewegung. Meine „biologische Festplatte“ lässt sich so am besten formatieren.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/petra-sitte-bundestagsabgeordnete-von-die-linke/foto-petra-sitte/" rel="attachment wp-att-119331"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-119331" title="Foto Petra Sitte" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Foto-Petra-Sitte.jpg" alt="Foto Petra Sitte" width="200" height="300" /></a>Eindrücke, Erfahrungen und Ideen brauchen manchmal Zeit, bis ich sie für mich befriedigend bedacht und verarbeitet habe. Dabei entsteht Raum für Neues. Insofern kann und will ich auf Dinge und Gewohnheiten, die ich auch sonst als wichtig für meinen Ausgleich erachte, auch im Urlaub nicht verzichten. Es verschiebt sich nur die Verteilung. So sind wir über den Tag unterwegs – meist eher sportlich mit Rädern. Ich ohne Smartphone. Ein altes Handy dient dem Notfall. Kommen wir zurück, wird oft gelesen. Zeitung und Buch – analog und digital, Twitter und Facebook, auch schon einmal „Termin“-Mails (wie Ihre) auf dem Tablet-PC. Noch entscheide ich souverän, wie weit ich mich von Berlin und Wahlkreis abnabeln kann.</p>
<p>Es gibt auch Tage, an denen ich weder Smartphone noch PC nutze. Das ergibt sich einfach. Und so ist‘s auch ok.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dr. Petra Sitte ist Sprecherin für Forschungs- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion DIE LINKE, geboren am 01.12.1960, promovierte Volkswirtin, Direktmandat im Wahlkreis 73</em>. Sie twittert unter dem Namen <a title="Twitter-Account Petra Sitte" href="https://twitter.com/petra_sitte_mdb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@Petra_Sitte_MdB</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Lieber Nörgelpeter, hier ist Nörgelpetra&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotlieber_noergelpeter_hier_ist_noergelpetraquot-347/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Sitte]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[PDS]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>tacheles.02: Chat mit der PDS-Spitzenkandi<span style="color: #000000">datin für die Landtagswahl in Sachsenanhalt, Petra Sitte, am 8 April 2002</span></b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>tacheles.02: Chat mit der PDS-Spitzenkandi<span style="color: #000000">datin für die Landtagswahl in Sachsenanhalt, Petra Sitte, am 8 April 2002</span></b></span><!--break--><span style="color: #000000"><b><span style="font-size: medium; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></b></span><b><span style="font-size: medium; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><br />
<!-- Content --><br />
</span></b>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/sitte.jpg" alt="Petra Sitte" align="left" height="90" width="80" /></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Herzlich<br />
willkommen im tacheles.02-Chat im Anschluss an die Tagesschau! Am 21.<br />
April wählt Sachsen-Anhalt. Grund genug für uns die drei<br />
Spitzenkandidaten der Landtagswahl in den Chatraum einzuladen. Zu Gast<br />
bei tacheles.02 waren bereits der Spitzenkandidat der CDU, Prof. Dr.<br />
Wolfgang Böhmer, sowie Reinhard Höppner, SPD-Ministerpräsident<br />
Sachsen-Anhalts. Heute bei tacheles.02: Dr. Petra Sitte,<br />
Spitzenkandidatin der PDS in Sachsen-Anhalt. tacheles.02 ist ein Format<br />
von tagesschau.de und politik-digital.de und wird unterstützt von<br />
tagesspiegel.de.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator:<br />
Natürlich erwarten wir in den nächsten 60 Minuten viele Fragen zu<br />
möglichen Koalitionen in Sachsen-Anhalt. Eine erste Frage von uns zu<br />
einer aktuellen Meldung: Angeblich gibt es Planspiele innerhalb der PDS<br />
im Fall eines Wahlsieges den PDS-Bundesfraktionschef Roland Claus als<br />
möglichen neuen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt zu präsentieren.<br />
Untergraben solche Meldungen nicht den Wahlkampf der Spitzenkandidatin<br />
Petra Sitte?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte:<br />
Roland Klaus ist der Vater des Magdeburger-Modells und immer auf das<br />
Engste mit der Landespolitik verbunden gewesen. Auch nachdem er<br />
Fraktionsvorsitzender im Bundestag wurde. Er ist im weiteren Sinne auch<br />
Sachsen-Anhalter geblieben. Insofern kommt er ebenso in Frage, wie eine<br />
Reihe anderer Politikerinnen und Politiker der PDS in Sachsen-Anhalt.<br />
Die Planspiele werden nicht von der PDS gemacht, sondern sind<br />
Gegenstand medialer Erwägungen, z.B. des Spiegel.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">tausendsassa:<br />
Hallo Frau Sitte, wie fänden Sie es, wenn nun plötzlich Herr Claus nach<br />
Magdeburg käme, um Ministerpräsident zu werden. Warum denn nicht Sie?<br />
Trauen Sie Sich das nicht zu?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte:<br />
Doch, es trauen sich mehrere Menschen in der PDS diese Aufgabe zu. Die<br />
Frage ist, ob sie wirklich auf uns zukommt und da wollen wir doch mal<br />
lieber das Wahlergebnis abwarten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Noch<br />
einmal zu den Planspielen: Wenn Sie sagen dies seien &quot;Erwägungen&quot;<br />
dementieren Sie aber auch nicht was zu lesen war?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte:<br />
Warum sollte es dementiert werden? Die PDS denkt in Varianten und hat<br />
sich auf alle Eventualitäten einzustellen, auch jene, die uns eher<br />
unwahrscheinlich erscheinen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">werther: Hat die<br />
PDS nicht Angst davor, dass die SPD schwächer wird als die PDS? Eine<br />
Koalition zwischen SPD und PDS läuft ja wohl nicht unter Führung der<br />
PDS, oder?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Dazu<br />
müsste sich die SPD nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses eine<br />
demokratische Meinung bilden &#8211; das heißt, ein Parteitag würde<br />
entscheiden. Bisher haben sich dazu nur Spitzenpolitiker der SPD<br />
geäußert. Das sind die gleichen, die sich nicht dazu erklären wollen,<br />
ob sie nach der Wahl mit CDU oder PDS zusammenarbeiten möchten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">hans-jürgen: Was erwarten Sie für eine Wahlbeteiligung in diesem Jahr? Eine höhere als zuletzt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Ja, eine höhere.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">morgan: Mal ehrlich, täte Sachsen-Anhalt nicht mal eine richtig stabile Koalition gut, so zwei Legislaturperioden SPD-CDU?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte:<br />
Große Koalitionen sind in den letzten Jahren an ihrer eigenen<br />
politischen Lähmung handlungsunfähig geworden und wir wollen eine<br />
dynamische Konstellation.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">daniela_k: Können Sie sich vorstellen erneut nach dem Magdeburger-Modell mit der SPD zusammen zu arbeiten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Nach<br />
acht Jahren Magdeburger-Modell nicht mehr. Weil es notwendig ist nicht<br />
mehr nur politische Kompromisse auf parlamentarischer Ebene zu<br />
beschließen, sondern diese auch in der Exekutive umzusetzen. Abgesehen<br />
davon, wer so lange zusammen arbeitet einigt sich nicht mehr nur<br />
punktuell, sondern erarbeitet gemeinsame Konzeptionen. Diese brauchen<br />
Verlässlichkeit in der Umsetzung.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Olaf: Welche Chancen räumen Sie der Schill-Partei ein?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Das<br />
ist für mich noch relativ offen. Es haben sich ca. 35 Prozent noch<br />
nicht entschieden. Hier kann jede Partei noch eine gute oder schlechte<br />
Nachricht am Wahlabend bekommen. Schill spricht in Sachsen-Anhalt eine<br />
andere Klientel als in Hamburg an. Hier sind es vor allem kleinste<br />
Handwerk- und Gewerbetreibende.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Warum das?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Er spricht sie vor allem als Unternehmer an.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">anderesitten: Haben Sie Herrn Marseille, den windigen Vertreter der Schill-Partei, schon persönlich kennengelernt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Oh<br />
ja! Das war ein läuterndes Erlebnis! Ich habe 1990 im Wahlkampf schon<br />
sehr viel dumpfe Ablehnung erlebt. Aber Herr Marseille stellt für mich<br />
alles in den Schatten, was ich an unseriöser Wahlkampfargumentation<br />
jemals gehört habe. Er lässt sich auf keinerlei Sachdebatten ein.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">marlow: Was sagen Sie denn den 35 Prozent Unentschiedenen. Was sind die Argumente warum ich PDS wählen soll?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Die<br />
PDS ist die einzige Partei, die soziale Verantwortung und<br />
wirtschaftliche Vernunft als gemeinsames Paar gleichberechtigt<br />
definiert. Das heißt: Alle anderen Politikfelder werden von diesem Paar<br />
durchzogen. Die PDS hat als zweites großes Thema die Bildungspolitik<br />
und die Wissenschaftspolitik, weil beides die sozialen Frage des 21.<br />
Jahrhunderts werden. Das dritte Thema &#8211; ohne hier in Rangfolgen zu<br />
verfallen &#8211; ist Arbeitsmarktpolitik. Als Wirtschafts- und<br />
Beschäftigungspolitik einerseits und als sozialpolitische<br />
Herausforderung andererseits. Nichtsdestotrotz ist die PDS die einzige<br />
Partei gewesen &#8211; und auch in Zukunft &#8211; die sich offensiv mit<br />
Rechtsextremen und ihren Positionen auseinandersetzt. Das sind jetzt<br />
schon 4 Gründe!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Kommen wir also zu dem brennendsten Sachthema in Sachsen-Anhalt: Die Wirtschaft:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">rolof: Sie haben mal gesagt das Land brauche einen &quot;selbsttragenden wirtschaftlichen Aufschwung&quot;? Was meinen <br />
Sie damit?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Im<br />
Land hat sich in den letzten Jahren in verschiedenen Branchen eine<br />
vorsichtige Stabilisierung vollzogen. Metall und Elektroindustrie,<br />
Autozulieferer, Chemie, Maschinenbau, Ernährungsgewerbe,<br />
Dienstleistungen und ganz innovative Branchen: Bio-Technologie,<br />
Gen-Technik in und um die Universitäten und Hochschulen. Dort setzt<br />
unser Konzept an. Wir wissen natürlich, dass es dennoch ohne weitere<br />
Ansiedlungen von Investoren von außen und weiteren Existenzgründungen<br />
nicht gehen wird. Dennoch kommen wir mit der Stabilisierung zu einer<br />
Vergrößerung der Betriebe, von denen jetzt noch 80 Prozent unter 20<br />
Beschäftigte haben und 90 Prozent keinerlei Außenbeziehungen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Ulrich: Wie wollen Sie als Partei den Ruf ablegen investorenfeindlich oder -abschreckend zu sein?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Die<br />
Partei kann gar nicht investorenfeindlich sein, weil wir wissen &#8211;<br />
insbesondere nach dem Untergang der DDR &#8211; dass alle sozialen Konzepte<br />
ohne wirtschaftliche Basis scheitern müssen. Abgesehen davon ist das<br />
rein deutsche Hausmannskost. Denn Sachsen-Anhalt hat dreimal höhere<br />
Investitionen aus dem Ausland als andere Bundesländer und hat die<br />
höchsten Investitionen pro Einwohner. Offensichtlich stören sich<br />
ausländische Investoren nicht an der PDS.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">DEZi: Wie genau will die PDS denn der sozialen Verantwortung &#8211; gerade bei schlechter öffentlicher Finanzlage &#8211; gerecht werden?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte:<br />
Indem sie versucht einen Ausgleich zu schaffen. Wir haben in den ganzen<br />
Jahren trotz sinkender Schuldenaufnahme genau diesen Ausgleich<br />
praktiziert. Insbesondere in solchen Bereichen der kommunalen Finanzen,<br />
Wissenschaft und Bildung sowie Forschungs- und Technologiepolitik. Das<br />
Problem in Deutschland besteht darin, dass alle behaupten diese Felder<br />
bedürfen Zukunftsinvestitionen. Haushaltspolitisch werden sie aber der<br />
Konsumption zugeschlagen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">nörgelpeter: Nun<br />
mal im Ernst Frau Sitte, dass kein Mensch bzw. kaum ein Unternehmen<br />
ordentlich in Sachsen-Anhalt investiert liegt doch vor allem daran,<br />
dass die PDS so stark ist. Ähnlich wie in Mecklenburg-Vorpommern, in<br />
Sachsen und Thüringen. Da, wo die CDU das sagen hat, sieht es<br />
wirtschaftlich viel besser aus.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte:<br />
Lieber Nörgelpeter, hier ist Nörgelpetra, genau diese Fragen hat uns<br />
bisher noch niemand beweisen können. So wurde bisher immer gesagt, BMW<br />
sei wegen der PDS nach Leipzig gegangen. Vor etwa drei Wochen hat BMW<br />
aber beschlossen, sein zweites Motorradwerk im tiefroten Berlin zu<br />
bauen. Und wenn Kommunisten schon so investitionsfeindlich sein sollen,<br />
warum tummeln sich so viele in China von den &quot;bösen Kapitalisten&quot;?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Aber das Werk von BMW entsteht eben nicht in Sachsen-Anhalt, oder?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Ja!<br />
Weil von 150 Bewerbern eben wirklich nur einer gewinnen kann. Und Halle<br />
war unter den letzten Fünf. Letzte Meldung zu diesem Thema: Es ist ein<br />
förmliches Prüfverfahren in Brüssel eingeleitet worden, ob es denn<br />
rechtens ist, dass BMW in Sachsen 34,7 Prozent Fördersatz erhält. In<br />
Brüssel geht man von 28 Prozent aus. Kommentar von BMW: Träte das ein,<br />
hätte man sich besser für den Tschechischen Standort Kollin<br />
entschieden. Sie sehen, es waren keine politischen Konstellationen &#8211;<br />
BMW hat dies auch selbst bereits dementiert.<br />
Moderator: Zu einem weiteren Thema des Wahlkampfs: Der Wegzug junger Menschen aus Ihrem Bundesland:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">rolof: Herr<br />
Höppner und alle anderen reden immer davon, dass man die jungen Leute<br />
im Land halten will. Wie soll das denn gehen, wenn es kaum noch<br />
Industrie und Ausbildungsplätze gibt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Wenn<br />
das Stabilisierungskonzept im Mittelstand greift, dann greift es dort<br />
wo, die meisten Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen. Dann haben<br />
junge Leute mit der Ausbildung und der Beschäftigung Perspektiven. Wir<br />
haben auch vorgesehen in der nächsten Legislaturperiode ein 40<br />
Millionenprogramm unter dem Titel &quot;Jugend in Arbeit&quot; aufzulegen. Dort<br />
soll es um Pools für Beschäftigung und Ausbildung gehen, um<br />
Existenz-Gründer-Begleitung für junge Ausgebildete und<br />
Hochschulabsolventen. Die Branchen, die jetzt in Stabilisierung<br />
gegangen sind, gehören zu den Zukunftsfähigen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">mandy: Wissen Sie<br />
was Frau Sitte, ich habe 19 Jahre in Halle verbracht. Seit einem Jahr<br />
bin ich im Westen als Bäckerlehrling und die Entscheidung war richtig.<br />
Es ist so eine miese, langweilige Stimmung zumindest in Halle. Sie<br />
müssten mal sehen, was die Kids da am Wochenende an bunten Pillen<br />
konsumieren. Das hat doch alles Gründe. Wie wollen Sie anderen Menschen<br />
klarmachen, dass sie bleiben sollen. Bei mir ist es jedenfalls zu spät.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Ja,<br />
ich weiß. Halle ist für Otto-Normalverbraucher unter jungen Leuten<br />
nicht gerade das aufregendste Pflaster. Wenngleich ich gern in Halle<br />
lebe. Aber eine Stadt wird immer auch dann attraktiv, wenn einen ihre<br />
Angebote ansprechen. Und wenn man mit den Freunden was erleben kann.<br />
Wenn sich allerdings Negativerlebnisse in diesem Bereich und in der<br />
beruflichen Perspektive paaren, dann verschwindet man aus jeder Stadt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">DEZi: Förderung<br />
von Ausbildungsplätzen und jungen Menschen nach der Ausbildung ist ja<br />
gut und schön, aber wichtiger wäre es doch, die Wirtschaft zu animieren<br />
selbst Ausbildungsplätze zu schaffen. Wie wollen Sie das<br />
bewerkstelligen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Es<br />
kommt darauf an duale Ausbildung zu stärken und Sonderprogramme<br />
abzubauen. Insbesondere haben wir die qualitativen Differenzierungen in<br />
den Sonderprogrammen im Auge. Denn diese haben Auszubildende erster bis<br />
dritter Klasse hervorgebracht. Auch in den neuen Ländern ist die<br />
Umlagefinanzierung von Ausbildung angesagt. Einer Bundesratsinitiative<br />
hat sich bislang die SPD in Sachsen-Anhalt verweigert und der<br />
Bundesebene bedürfte es &#8211; wir werden dies aber erneut fordern.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">tretorgel: Warum gibt es so viele Nazis in Sachsen-Anhalt, gerade bei den Jüngeren. Ausländer habt ihr doch sehr wenig.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Petra Sitte: Das<br />
bitterste Kapitel. Das hat vor allem mit Denkstrukturen zu tun. Diese<br />
sind vor allem vom autoritären und hierarchischen Ansatz geprägt. Für<br />
viele sind die sich bildenden Gruppenstrukturen mehr als Familie. In<br />
Sachsen-Anhalt hat rechte Jugendkultur als Subkultur in den ersten<br />
Jahren besonders Fuß gefasst. Diese sind aber zwischenzeitlich<br />
politisch untersetzt und vernetzt mit Kameradschaften, NPD und<br />
ähnlichen Strukturen in anderen Ländern. Die soziale Begründung allein<br />
ist zu kurz gegriffen.</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator:<br />
Verzeihung, das war eine etwas abrupte Verabschiedung! Technische<br />
Probleme haben genau zum zeitlichen Ende des Chats die letzten Fragen<br />
verhindert. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen Sie auch nächstes<br />
Mal wieder bei tacheles.02 begrüßen zu dürfen.</span></p>
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