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	<title>Plakat &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Plakat &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>#Merkelraute: Über den Spott des Netzes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina Keim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 12:59:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Mit dem Großflächenplakat „Deutschlands Zukunft in guten Händen“ strebte die CDU eine Mobilisierung zum Wahlkampfendspurt an. Doch der Schuss ging nach hinten los. Nun spottet die Netzgemeinde über die „Merkelraute“ und die CDU muss sich eingestehen, dass selbst eine Volkspartei dem Klicktivismus nicht entkommen kann.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Es sollte der krönende Abschluss eines modernen Wahlkampfes werden. Stolz präsentierte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe am 2. September das 2.378 Quadratmeter große Riesenposter gegenüber des Berliner Hauptbahnhofs. Neben dem Schriftzug „Deutschlands Zukunft in guten Händen&#8221; zeigt das Plakat 2.150 einzelne Hand-Motive von CDU-Mitgliedern und Unterstützern, die sich gemeinsam zu Angela Merkels bekannter Raute zusammensetzen. „Das Mosaik veranschaulicht: Wir sind gemeinsam erfolgreich &#8211; im Wahlkampf und für unser Land!“, schreibt Gröhe auf seiner <a href="https://www.facebook.com/groehe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Seite</a>.<br />
Doch bereits kurz nach der offiziellen Vorstellung entdeckte die Netzgemeinde das Plakat als Steilvorlage für Parodie und Witz. Zu einladend war das Motiv für Fotomontagen, die das Merkelsche Markenzeichen anderen zwielichtigen Personen zuweisen. Vom <a href="http://merkelraute.tumblr.com/image/60382494508" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Evil</a> aus Austin Powers über <a href="http://merkelraute.tumblr.com/post/60348123156/merkel-raute-3-burns-raute" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Montgomery Burns</a> von den Simpsons bis hin zur Mutter aller Memes <a href="http://merkelraute.tumblr.com/image/60571086210" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grumpy Cat</a> – die Liste der kreativen Adaptionen ist lang, sie werden in einem <a href="http://merkelraute.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tumblr-Blog</a> unter dem Hashtag Merkelraute gesammelt. Was als Sinnbild der Personalisierungsstrategie der CDU geplant war, scheint nun als erstes deutsches Bundestagswahlkampf-Mem in die Geschichte einzugehen.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Merkelraute_neu.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-132276" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Merkelraute_neu.jpg" alt="Merkelraute_neu" width="630" height="442" /></a><br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="http://politik-digital.de/vom-wahltermin-zur-politikverdrossenheit/spot2jpg/" rel="attachment wp-att-131134"><img decoding="async" title="Spot" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SPot2jpg.jpg" alt="" width="176" height="117" /></a>&#8220;Licht aus, Spot an&#8221;, so heißt das Motto unserer Kolumnenreihe &#8220;Wahlspots&#8221;, in der ausgewählte Autoren ihren Fokus auf spannende Phänomene und Geschichten des aktuellen Bundestags-wahlkampfs richten. Wöchentlich erscheinen die Texte sowohl auf politik-digital.de als auch auf <a href="http://www.cicero.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cicero.de</a>.</div></div><br />
Angekommen im digitalen Zeitalter sind unter „Internet Memen“ Inhalte in Form von Videos, Bildern, GIFs, Hashtags oder auch einzelnen Wörtern zu verstehen, die sich viral verbreiten und dabei immer wieder und weiter von anderen Nutzern verändert werden. In den Wahlkampftrends sind Meme dabei an der Schnittstelle zwischen Entertainisierung und „Negative Campaigning“ zu verorten. Dank Witz, Spott und Humor kann so eine breite Masse für politische Inhalte zumindest kurzfristig begeistert werden. Nicht verwunderlich ist aber auch, dass diese neuen digitalen Formen politischer Partizipation immer wieder Kritiker auf den Plan rufen, die die Oberflächlichkeit dieses „<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vom-Klicktivismus-zum-nachhaltigen-politischen-Erfolg-1828924.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klicktivismus</a>” hervorheben. Ein Mausklick vermag die kurzfristige Unterstützung einer Aktion darstellen, bildet aber keine Garantie dafür, dass sich der Internetnutzer tatsächlich inhaltlich mit der Sache beschäftigt.<br />
Doch seien wir mal ehrlich. Das Zeitalter, in dem trockene, inhaltliche Auseinandersetzungen die Wahlkampfführung prägten, ist schon lange Geschichte. Die WählerInnen wollen begeistert, unterhalten und miteinbezogen werden. Wer zudem glaubt, dass Meme aus reiner Unterhaltungslust und fernab von politischem Zusammenhang entstehen, der irrt. Der US-Präsidentschaftswahlkampf 2012 zeigte, dass Meme durchaus in der Lage sind, politische Debatten zu beeinflussen: So fanden Themen wie die Lohnungerechtigkeit für Frauen oder die Finanzierung von öffentlichen Rundfunkprogrammen ihren Weg in den Wahlkampf dank Internet-Memen zu den Schlagwörtern „<a href="http://bindersfullofwomen.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">binders full of women</a>“ oder „<a href="http://mashable.com/2012/10/03/big-bird-mitt-romney/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Big Bird</a>“.<br />
Für das Wahlkampfteam rund um Gröhe bleibt im Fall der „Memefication“ der eigenen Inhalte jedenfalls kaum ein Gegenmittel. Da die Interaktivität und Dezentralität des Internets schwer vorherzusagen sind, können Wahlkämpfer die Meme nicht selbst planen und noch weniger stoppen. Sie können allenfalls mit Humor darauf reagieren – oder müssen es einfach aussitzen. Ein Ziel hat die CDU mit dem Riesenplakat jedenfalls erreicht: Das Netz spricht über sie.<br />
<img decoding="async" src="http://vg05.met.vgwort.de/na/7450d7455c7b4451aa6aa7d34d1a7d35" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Nina Keim bloggt unter anderem auf <a href="http://www.amerikawaehlt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amerika Wählt</a> über Wahlkämpfe in den USA.</em><br />
Bilder: m.p.3. via flickr, Rainer Sturm via pixelio.de; <a href="http://9gag.com/gag/aM182DX" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.9GAG.com</a><br />
<img decoding="async" title="Klett-Cotta " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" alt="" width="403" height="70" /><br />
<img decoding="async" src="http://vg05.met.vgwort.de/na/7450d7455c7b4451aa6aa7d34d1a7d35" alt="" width="1" height="1" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich mache es den Deutschen eben einfach nicht leicht genug.&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotich_mache_es_den_deutschen_eben_einfach_nicht_leicht_genugquot-364/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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		<category><![CDATA[Holocaust-Mahnmal]]></category>
		<category><![CDATA[Lea Rosh]]></category>
		<category><![CDATA[Plakat]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Chat mit Lea Rosh, 
Publizistin und Vorsitzende des &#34;Förderkreises zur Errichtung eines Denkmals für die ermordeteten Juden Europas&#34;</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Chat mit Lea Rosh,<br />
Publizistin und Vorsitzende des &quot;Förderkreises zur Errichtung eines Denkmals für die ermordeteten Juden Europas&quot;</b></span><!--break--> </p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/lrosh_transcript.jpg" alt="Lea Rosh" align="left" height="134" width="112" /><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Herzlich willkommen im Chat von politik-digital.de und stern.de. Unser<br />
heutiger Gast: Lea Rosh, Publizistin und Initiatorin des<br />
Holocaust-Mahnmals in Berlin. Herzlich willkommen, liebe Chatter und<br />
Chatterinnen. Herzlich willkommen auch an Sie, Frau Rosh.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b> Ja, ich freue mich, dass ich hier bin. Ich bin sehr gespannt auf die Fragen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Wir steigen gleich ein in die ersten Fragen:<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Peter:</b> Was wollten Sie mit dem Plakat erreichen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Zweierlei: Wir wollen und wollten damit Menschen erreichen, die sich<br />
bisher überhaupt nicht für das Denkmal interessiert hatten, also die<br />
sozusagen abseits gestanden hatten. Das ist uns ja gelungen. Bei aller<br />
Kritik, die wir für das Plakat bekommen haben, ist die Zustimmung<br />
natürlich nicht veröffentlicht worden, weil die öffentliche Meinung<br />
etwas anderes ist als die veröffentlichte Meinung. Die jungen Benutzer<br />
von Internet (bis 40-45 Jahre) haben uns zu zwei Dritteln zugestimmt.<br />
Also man kann ein solches Anliegen auf diese Weise unter die Leute<br />
bringen. Im übrigen haben wir unendlich viele zustimmende E-mails<br />
bekommen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Woher stammen diese Zahlen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Der Tagesspiegel hat zwei Internet-Umfragen gemacht. Und wir haben über<br />
unsere E-mail-Adresse sehr viele E-mails bekommen mit Zustimmung, also<br />
wirklicher Zustimmung zu dieser Plakataktion, dieser Provokation. Wir<br />
haben auch sehr viel Zustimmung von Jüdinnen und Juden bekommen, die<br />
uns versichert haben, dass sie das Plakat in keiner Sekunde<br />
missverstanden haben, und das waren Leute, die Anghörige in Auschwitz<br />
verloren haben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Maja:</b> Waren sie von dem Plakat nicht mehr überzeugt, oder warum wurde es zurückgezogen? Ich fand es richtig gut!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Wir haben es zurückgezogen erstens mal, weil Paul Spiegel, der<br />
Vorsitzende des Zentralrats der Juden, uns darum gebeten hatte. Und es<br />
fällt mir sehr schwer, mich den Wünschen von Paul Spiegel zu entziehen.<br />
Und ich habe zur Kenntnis nehmen müssen, dass es offensichtlich Juden<br />
gab, die den Inhalt des Plakates missverstanden haben, und das haben<br />
wir zwar nicht geteilt, aber akzeptiert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Peter:</b> Sind die Spendengelder mehr geworden nach der umstrittenen Plakataktion?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Ja, sehr viel mehr. Wir hatten vorher einen sehr ruhigen, gemässigten<br />
Geldfluss. Mit der Plakataktion ist das sprunghaft angestiegen bis zu<br />
dem Moment, als wir das Plakat am Pariser Platz haben abnehmen müssen.<br />
Die Leute haben das auch missverstanden, sie haben gedacht, dass mit<br />
der Abnahme unsere Werbeaktion beendet sei. Wir haben aber dann ein<br />
neues Plakat aufgehängt, was aber viel ruhiger ist. Die Spendenaktion,<br />
auch die Telefonaktion laufen aber immer noch, und da kommt auch immer<br />
noch Geld.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>gagarin:</b> Wie viele Spenden haben Sie schon gesammelt und wieviel davon über das Internet?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Kann ich im Moment noch nicht genau sagen, weil wir die Abrechnung der<br />
Kosten erst Ende November bekommen. Ich kann es nur über den Daumen<br />
gepeilt sagen, da haben wir etwa 100-120.000 DM bekommen. Die Aktion<br />
läuft aber noch weiter. Auch über das Internet:<br />
www.holocaust-denkmal-berlin.de kommen jeden Tag Spenden herein, da ist<br />
auf der letzten Seite angezeigt, wie man das macht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Noch einmal zurück zum Plakat:<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>nicky:</b> Worin bestand ihrer Meinung nach das Missverständnis der öffentlichen Meinung?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Einer, der uns angezeigt hat, hat uns die Leugnung des Holocaust<br />
unterstellt. Und ich habe damals nicht gesagt, das sei lächerlich, dass<br />
dieser Mann uns anzeigt, sondern es sei lächerlich, uns die Leugnung<br />
des Holocaust oder der Ermordung der Juden zu unterstellen. Also das<br />
ist absurd. Das war das grundlegendste Missverständnis. Wir haben es<br />
aber als Zitat auf das Plakat genommen, also in Anführungsstriche<br />
gesetzt. Dann aber ging der Text weiter und wer diesen Text nicht<br />
weiter gelesen hat, hat eben nur einen Teil des Plakattextes gelesen,<br />
denn in dem weitergehenden Text haben wir ja ausdrücklich gesagt, dass<br />
man, weil die Leugnung des Holocaust weitergehen könnte, für das<br />
Denkmal für die ermordeten Juden Europas Geld spenden soll. Damit war<br />
unsere Position völlig klar beschrieben, man muss eben nur lesen. Wir<br />
haben sicher einen Fehler gemacht: Wir haben das Zitat zu gross<br />
geschrieben und den Text darunter zu klein.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>micha:</b> Glauben sie, dass auch sie Fehler in der Plakatdiskussion gemacht haben?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b> Was meinen Sie damit konkret?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>JeanPierreHintze:</b>Ja<br />
zur Provokation, nein zur Art der Plakatierung: In einem derart breiten<br />
Rahmen war sie meines Erachtens umstritten; denn leider weiss ein<br />
Grossteil der Bevölkerung (besonders junge) wenig bis gar nichts über<br />
den Holocaust.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Ja, eben. Aber das war ja das Interessante an den Reaktionen, dass wir<br />
auf das Plakat hin Einladungen von Lehrern und von Schülern noch und<br />
nöcher bekommen haben, die nach dem Plakat über das Thema Holocaust<br />
diskutiert haben. Ein Beispiel: Eine Schulklasse &#8211; da haben 27 Schüler<br />
gesagt, wieso, der Holocaust hat doch stattgefunden. Drei haben gesagt,<br />
nein, da sieht man´s doch, der Holocaust hat nicht stattgefunden. Die<br />
haben also das Zitat wörtlich genommen. Und da haben so lange die 27<br />
gegen die drei diskutiert, bis sie Klarheit darüber hatten, wo, wie und<br />
wann und in welchem Ausmass der Holocaust stattgefunden hatte.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Bernd:</b> Werden Sie in Zukunft wieder auf das Mittel der Provokation setzen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Tja, das kann ich nicht jetzt entscheiden. Wir haben einen Vorstand,<br />
das sind sieben Leute. Wir werden jetzt etwas Ruhe einkehren lassen.<br />
Wir werden weiter plakatieren und für das Denkmal werben, auch<br />
Spendengelder einwerben, aber sicher nicht mehr mit einer so<br />
ausgeprägten Provokation.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>dr_jekyll:</b><br />
was haben sie sich von den Gratispostkarten für die Szene-Gastronomie<br />
versprochen, auf denen das Plakat teilweise abgebildet war?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Na ja, das gleiche wie von dem Plakat. Man musste ja nur die Karte<br />
umdrehen, da stand ja alles drauf, worauf es uns ankam. Also die<br />
Telefonnummer, das Spendenkonto und, und, und.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>bogus:</b> Was sagen sie den Menschen, die das Plakat einfach geschmacklos und beleidigend fanden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Ich habe versucht, vielen zu antworten und mich auseinanderzusetzen mit<br />
ihrer Meinung und ihnen das Plakat zu erklären. Wir haben versucht,<br />
ihnen zu erklären, dass diese Landschaft die Sehnsucht nach Harmonie<br />
und &quot;es sei ja alles nicht so schlimm gewesen&quot; in unserer Geschichte<br />
ausdrücken sollte, also als sei nichts geschehen in unserer Geschichte,<br />
heile Welt &#8230; Aber es war eben so nicht, und deswegen war dieser<br />
Hammer, den Holocaust hat es nicht gegeben, als Zitat in diese<br />
Landschaft gesetzt. Das haben viele verstanden und manche nicht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>bogus:</b> Warum Berge und Seen &#8211; was hat die Landschaft mit dem Vergessen zu tun?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Na, das sollte heile Welt ausdrücken. Wir hätten auch etwas anderes<br />
nehmen können. Das drückt auch für viele die heile Welt aus, es ist ja<br />
auch eine sehr deutsche Landschaft. Natürlich gibt es auch andere<br />
Motive, aber wir hatten uns nun für dieses entschieden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Hatten Sie andere Landschafts-Motive als Alternativplanungen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Nein, das war ein Vorschlag unserer Werbeagentur, die das übrigens<br />
selbstverständlich ohne Honorar gemacht hatte. Und die fanden dies mit<br />
dieser Absicht, die ich ihnen erklärt hatte, gut.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>dr_jekyll:</b><br />
Ist diese Art der Werbung dem Gegenstand nicht grundsätzlich<br />
unangemessen, wir tolerieren ja auch nicht jede Art filmischer<br />
Darstellung?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Ich sage noch einmal, die jungen Leute haben es eigentlich nicht<br />
missverstanden. Wir haben viele E-mails aus dem Ausland bekommen, aus<br />
Spanien, Portugal, England und vor allem den USA, die haben das alle<br />
nicht missverstanden. Ich denke, dass vor allen Dingen die Amerikaner<br />
mit diesem Thema anders umzugehen gelernt haben als wir. Ich sag&#8217; mal,<br />
Claudia Schiffer hat uns anrufen lassen, die war so begeistert von<br />
dieser Anzeige, dass sie mit uns zusammenarbeiten will. Also wir sind<br />
mit ihr in Kontakt. Sie hat wegen dieser Annonce angerufen und gesagt,<br />
Sie sind so toll.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>dr_jekyll:</b><br />
Das Mahnmal wird doch massgeblich von der öffentlichen Hand finanziert<br />
(und das ist auch gut so) &#8211; wozu braucht es dann die Spenden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Sehr richtige und sehr gute Frage. Erstens, das Denkmal ist in der<br />
Grundfinanzierung durch den Bund gesichert, aber eben nur in der<br />
Grundfinanzierung. Es werden für den &quot;Ort der Information&quot; für eine<br />
zusätzliche elektronische, unbedingt notwendige Ausstattung zusätzliche<br />
Mittel nötig werden. Aber das ist nicht der Hauptgrund, weshalb wir<br />
Geld sammeln. Wir sind eine Bürgerinitiative, und die ganze Idee zu<br />
diesem Denkmal ist von uns, der Bürgerinitiative, ausgegangen. Und<br />
deswegen wollen wir die Bürger weiter an dem Denkmal beteiligen. Es<br />
wäre falsch, das Denkmal zu einer reinen Staatsaktion werden zu lassen<br />
und es sozusagen den Bürgern nur eines Tages fertig hinzustellen. Wir<br />
sagen im Gegenteil: Beteiligt Euch, bezahlt auch Geld dafür, errichtet<br />
also auch das Denkmal und identifiziert Euch auf diese Art und Weise<br />
mit dem Denkmal.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Hier eine ganz grundsätzliche Frage:<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Marion:</b> Was ist der Sinn eines Mahnmals?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Wir haben seit 1988 gesagt, aus zwei Gründen brauchen wir das Denkmal.<br />
Wir wollen an DIE TAT erinnern, also nicht einfach zur Tagesordnung<br />
unserer wunderbaren bundesrepublikanischen Wirklichkeit übergehen. Und<br />
wir wollten die Opfer ehren. Wir haben in jedem Dorf Kriegsdenkmäler,<br />
Erinnerungen an die durch deutsche Schuld getöteten deutschen Soldaten.<br />
Und an die in deutschem Namen ermordeten europäischen Juden wollen wir<br />
nicht erinnern?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>frank:</b> Was sagen sie den Kritikern, die ein Mahnmal für ALLE Opfer der NS-Zeit fordern?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Ein Denkmal für alle Opfer der NS-Zeit ist ganz unspezifisch und sagt<br />
überhaupt nichts aus. Man muss die einzelnen Opfergeschichten<br />
verstehen. Und deswegen muss man die Opfergeschichten einzeln erzählen.<br />
Und deshalb bin ich für das Denkmal für die ermordeten Juden, ich bin<br />
für ein Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma, ich bin für ein<br />
Denkmal für die Euthanasie-Opfer und für die Schwulen. Alles eigene<br />
Geschichten, die begriffen werden müssen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Kann das geplante Denkmal einzelne Geschichten erzählen? Ist es dafür nicht viel zu monumental?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Nein, dieses, was wir jetzt bauen, ist ja ausschliesslich für die<br />
Juden. Die Geschichten der anderen Opfergruppen erzählt man in deren<br />
eigenen Denkmälern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>JeanPierreHinze:</b><br />
Ich bin beeindruckt von der Arbeit und der Dokumentation des<br />
Simon-Wiesenthal-Centers (Museum of Tolerance) in Los Angeles &#8211; wird<br />
hier der &quot;Ort der Infomation&quot; ansetzen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Erstmal: Ich kenne das in Los Angeles nicht. Zweitens haben wir eine<br />
eigene inhaltliche Bestimmung für unseren &quot;Ort der Information&quot;, der<br />
vier Schwerpunkte hat. Digitalisiert werden die Namen aller jüdischen<br />
Opfer nachlesbar sein, also die sind digitalisiert gespeichert und<br />
nachlesbar. Diese Namen bekommen wir aus der israelischen Gedenkstätte<br />
in Jerusalem. Ein zweiter Raum wird die Orte des Verbrechens zeigen.<br />
Die europäischen Juden sind ja eben nicht auf deutschem Boden oder in<br />
deutschen Konzentrationslagern ermordet worden, sondern in den<br />
Vernichtungsstationen auf polnischem Boden und in den grossen<br />
Erschiessungszentren in der ehemaligen Sowjetunion. Das gilt es<br />
aufzuzeigen in einem anderen Raum. Und dann gibt es einen Raum mit<br />
Hinweisen zu den deutschen Konzentrationslagern und schliesslich einen<br />
Raum der Stille, in dem man einfach nochmal nachdenkt über das, was man<br />
gesehen und erlebt hat auf dem Gelände, nach dem Rundgang. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>claudia:</b> Was halten sie von Steven Spielbergs Projekt, der ja alle Überlebenden auf Video aufnehmen und so verewigen will?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b> Grossartiges Projekt von Spielberg. Es ist einfach wichtig, die Leute nochmal zu befragen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Wissenschaftlich genug aufgezogen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Nein, ist es nicht. Ich habe Interviews gesehen, die zeugten einfach<br />
davon, dass sehr viele Leute hier beschäftigt waren, die zu wenig<br />
Ahnung hatten von dem Thema.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Ein anderes Thema: Das jüdische Museum in Berlin wurde soeben eröffnet.<br />
Hat dies in irgendeiner Weise Einfluss auf Ihr Projekt oder sehen Sie<br />
das Museum als komplett unabhängig, da es die gesamte jüdische<br />
Geschichte darstellen will und nicht &quot;nur&quot; den Holocaust?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Hatte überhaupt gar keinen Einfluss auf das, was wir geplant und<br />
durchgesetzt haben. Denn unser Denkmal ist den Ermordeten, den Toten<br />
gewidmet, während sich das jüdische Museum mit jüdischem Leben<br />
beschäftigt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>micha:</b> Warum glauben sie, dass es in der Vergangenheit kein Mahnmal für die ermordeten Juden in Deutschland gegeben hat?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Weil keiner auf die Idee gekommen war, so etwas errichten zu wollen.<br />
Und wir haben ja an diesem jahrelangen Streit auch gesehen, wie schwer<br />
sich die Hälfte der deutschen Bevölkerung damit tut. Es ist eben auch<br />
nicht so einfach, sich dem grössten Verbrechen seines eigenen Volkes zu<br />
widmen und das so auszudrücken.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>JeanPierreHinze:</b><br />
Warum tun sich die Deutschen mit dem Thema &quot;Antisemitismus&quot; so schwer<br />
bzw. weshalb gibt es hier keine breite, öffentliche Ursachenforschung,<br />
die schliesslich automatisch entsprechend gefärbte Vorurteile ausräumt?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Ja, das stimmt nicht, dass es hier keine Auseinandersetzung mit dem<br />
Thema gibt. Es gibt unendlich viele Bücher dazu, auch von Deutschen<br />
geschrieben. Also es gibt Ursachenforschung. Ja, und Antisemitismus als<br />
eine Ausdrucksform von Fremdenfeindlichkeit: Xenophobie, Rassismus, das<br />
eignet sich eben gut, um Minderheiten zu diskriminieren, um eigene<br />
Fehler nicht eingestehen zu müssen. Es ist eben einfach, einen anderen<br />
zu beschuldigen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Themenwechsel zur aktuellen politischen Lage:<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>maja:</b> Haben Sie Angst vor Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in Deutschland?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Nicht mehr als gegen andere Einrichtungen, wenn man das Thema<br />
Terrorismus damit meint. Nur eines will ich auch sagen: Ich fliege<br />
lieber mit der israelischen Luftlinie als mit einer anderen<br />
Fluggesellschaft, weil die Israelis einfach bessere<br />
Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Nocheinmal kurz zurück zum Mahnmahl&#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Bernd:</b> Was denken Sie über die ja auch sehr persönlichen Angriffe gegen Sie?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Also, jeder wird lieber geliebt, geehrt und geachtet, aber ich habe<br />
mich über 12-13 Jahre daran gewöhnt, dass ich herhalte für Angriffe,<br />
die eigentlich das Thema meinen. Ich mache es den Deutschen eben<br />
einfach nicht leicht genug.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>steffen:</b> Wie sehen Sie die gegenwärtige Aussenpolitik von Israel?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b><br />
Man kann doch nur hoffen, wünschen, dass es möglich gemacht wird, dass<br />
Israelis und Palästinenser in diesem kleinen Erdstrich miteinander<br />
Frieden finden und endlich aufhören mit der gegenseitigen Morderei.<br />
Schlimm finde ich, dass der tödliche Angriff auf eine Israelin ein<br />
bereits verabredetes Gespräch zwischen Arafat und Peres unmöglich<br />
gemacht hat, denn das ist ja genau das, was diese Leute wollen. Dem<br />
dürfte man nicht nachgeben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Wir kommen zur letzten Frage für heute:<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>steffen:</b> Wann wird das Mahnmal denn fertig sein?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b> 2004.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Liebe Chatter und Chatterinnen! Sehr geehrte Frau Rosh! Die Stunde ist<br />
schon wieder um! Wir bedanken uns, dass Sie bei uns waren!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lea Rosh:</b> Ich grüsse alle und bedanke mich für das Interesse an dem Thema.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Nocheinmal die Internet-Adresse: <a href="http://www.holocaust-denkmal-berlin.de/">www.holocaust-denkmal-berlin.de</a>!<br />
stern.de und politik-digital.de freuen sich auf Ihren erneuten Besuch bei unserem<br />
nächsten Chat mit Margret Johannsen, Friedensforscherin, am Freitag, dem 28.<br />
September zwischen 16 und 17 Uhr.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>JeanPierreHintze:</b><br />
&#8230; war interessant. Allen Diskussionen zum Trotz: Das Denkmal ist<br />
wichtig und auf jeden Fall zu unterstützen! Viel Erfolg und alles<br />
Gute!!!</span></p>
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