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	<title>poldi-Award &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>poldi-Award &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>And the winner is&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Der poldi-Award, der erste deutsche eDemocracy-Award, wurde am 28. August 2002 in Berlin an die vier Preisträger verliehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der poldi-Award, der erste deutsche eDemocracy-Award, wurde am 28. August 2002 in Berlin an die vier Preisträger verliehen.<!--break-->
                    </p>
<p>Im feierlichem Rahmen der DZ-Bank am Pariser Platz fanden sich am Mittwochabend 250 geladene Gäste aus Medien, Wirtschaft und Politik ein, um an der Preisverleihung teilzunehmen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen die vier Websites, die als hervorragende Initiativen im Bereich eDemocracy prämiert wurden. Der Preis wurde auf Initiative von pol-di.net e.V./politik-digital.de ins Leben gerufen und wird von der<br />
                    <a href="http://www.bpb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeszentrale für politische Bildung</a> und dem<br />
                    <a href="http://www.dstgb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Städte- und Gemeindebundes</a> unterstützt. Sponsoren der Veranstaltung waren<br />
                    <a href="http://www.cisco.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cisco Systems</a> und<br />
                    <a href="http://www.gft.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GFT Technologies</a>.<br />
                    </p>
<p>Leider konnte der Schirmherr des poldi-Awards, der Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien Julian Nida-Rümelin, nicht persönlich anwesend sein.</p>
<p>&#8220;Internet-Awards prämieren oft publikums- und medienwirksame Bereiche“, sagte Thomas Roth, Chefredakteur und Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, charmanter Moderator der Preisverleihung. Initiativen, die versuchen, das Internet als bürgerfreundliches und demokratieförderndes Medium zu nutzen, seien bislang durch das Raster derartiger Preisverleihungen gefallen, führte er weiter aus. Auch Dr. Christoph Bieber, Vorsitzender von pol-di.net e.V., dem Trägerverein von politik-digital.de, unterstrich die Bedeutung des Preises: “Wir wollen Websites würdigen, die sich mit den politischen Implikationen des Internet und der adäquaten Nutzung der neuen Kommunikationsformen auseinandersetzen&#8221;, betonte er in seinem Grußwort.</p>
<p>
                    <strong>Die Preisträger</strong><br />
                    <br />Der poldi-Award wird in vier Kategorien vergeben. Die Kategorie<br />
                    <strong>„Beste Online-Initiative für Demokratie &amp; Bürgerengagement“</strong> ist ein Publikumspreis. Die Abstimmung über den mit 5.000 € dotierten Preis wurde direkt per Internet durchgeführt. Das Preisgeld wurde von Cisco Systems gestiftet. Die Entscheidung über die besten Online-Initiativen der anderen Kategorien lag bei einer Jury aus namhaften Persönlichkeiten und Entscheidungsträgern aus dem Bereich Politik &amp; Medien.</p>
<p>Jeder der Partner und Sponsoren überreichte einen der Preise: Ullrich Dietz, Vorstandsvorsitzender von GFT überreichte den Preis der Kategorie<br />
                    <strong>„Gesundheit &amp; Soziales“</strong> an Christian Hempel für seine Seite<br />
                    <a href="http://www.tourette.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tourette.de</a>, mit der er versucht das Verständnis für das Tourette-Syndrom zu verstärken. Er hofft, &#8220;dass auch auf diese Weise erneut Öffentlichkeit für unsere Sache geschaffen wird und womöglich weit über das Tourette Syndrom hinaus, für Toleranz und Mitmenschlichkeit, gerade in einem Zeitalter der Informations- und Hochtechnologie geworben wird.&#8221; Die Auffälligkeiten seiner Erkrankung kann und will er nicht verstecken. Dass er damit, ebenso wie mit seinem Web-Auftritt, der gesellschaftlichen Akzeptanz des Tourette-Syndroms geholfen hat, ist in der Tat prämierungswürdig.</p>
<p>Preisträger der Kategorie<br />
                    <strong>&#8220;Wissen, Bildung &amp; Kultur&#8221;</strong> ist<br />
                    <a href="http://www.de.indymedia.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">indymedia.de</a>. „Normalerweise haben wir mit Vertretern des Innenministeriums eher schlechte Erfahrungen“ kommentierte der Vertreter von Indymedia die Tatsache, dass Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung den Preis an Indymedia überreichte. Die seltene Gelegenheit, einem Vertreter des Bundesinnenministeriums so nah zu sein, nutzte er und verwies auf die negativen Erfahrungen, die Indymedia sonst mit dem Staat gemacht hat. Konsequent, aber fair beschrieb er die repressiven Maßnahmen, denen sie in Deutschland oder während des G8-Gipfeltreffens in Genua ausgesetzt waren. Auch dafür bot die Veranstaltung eine Bühne.</p>
<p>
                    <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Germanwatch.org</a> ging als Sieger der Kategorie<br />
                    <strong>„Umwelt und nachhaltige Entwicklung“</strong> hervor. „Ich hätte nicht geglaubt, dass man mit so einer einfach gemachten Seite einen Preis gewinnen kann“, sagte der sichtbar geehrte Vertreter von germanwatch.org Gerold Kier in seiner Dankesrede. Überreicht wurde der Preis von Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Da eine so kleine Nichtregierungsorganisation nur wenig finanzielle Mittel habe, würde man sich eher auf die Recherche von Informationen konzentrieren als auf aufwendiges Design.</p>
<p>Der Preisträger des Publikumspreis, Oscar Koller, will mit seiner<br />
                    <a href="http://www.zivi-in-ghana.cjb.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zivi-in-ghana</a>-Seite für sein Vorhaben werben, seinen Zivildienst in Ghana zu leisten. „Der Zivildienst im Ausland wird staatlich nicht unterstützt“, erklärte er. Deshalb sind jährlich viele Zivildienstleistende gezwungen, Spenden zur Finanzierung des Auslandsdienstes zu sammeln. Mit dem von Cisco Systems gestifteten Preisgeld von 5.000 € sind seine vorrangigen Finanzierungsprobleme erstmals gelöst. Das Geld wird zudem seiner Arbeit in Afrika zugute kommen. Vom Erfolg seiner Seite überrascht, macht seine Initiative Mut, mit Engagement sich für seine Ziele einzusetzen, auch wenn die Umstände nicht förderlich sind.</p>
<p>
                    <strong>Die Jury</strong><br />
                    <br />“Wer schon einmal in einer Jury gesessen hat, weiss, dass dies die größte Arbeit ist“ meinte Thomas Roth, als er den Organisatoren und Partnern des poldi-awards für die Initiative dankte. Auch unser Dank geht an die Jury, der Frau Dr. Christa Maar (Präsidentin der Burda Akademie zum Dritten Jahrtausend), Frau Brigitte Zypries (Staatssekretärin im Bundesinnenministerium), Herrn Dr. Christoph Bieber (Vorsitzender pol-di.net e.V.), Herrn Andreas Dohmen (Vice President und Geschäftsführer Cisco Systems GmbH), Herrn Ulrich Dietz (Vorstandsvorsitzender GFT Technologies) Herrn Dr. Gerd Landsberg (Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes), Herrn Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung) und Herrn Jörg Sadrozinski (Redaktionsleiter tagesschau.de) angehörten.</p>
<p>Die Jury bewertete ebenso Webauftritte von nicht-kommerziellen Offline-Initiativen wie reine Internetprojekte. Bedingung für eine Teilnahme war allerdings, dass die Inhalte webgerecht aufbereitet wurden und der Faktor „Internet“ sinnvoll und effektive eingesetzt wurde. „Die bloße digitale Visitenkarte eines ansonsten beispielhaften Bürger-Engagements ist für die Qualifizierung nicht ausreichend“, heißt es dazu in den Auswahl- und Bewertungskriterien des poldi-Award. Bewertet wurden das Gesamtkonzept, Inhalt &amp; Aktualität, Interaktionsmöglichkeiten, Service sowie die allgemeine Gestaltung und Benutzerfreundlichkeit. Der Verein pol-di.net e.V. und das Team von politik-digital.de und<br />
                    <a href="http://www.europa-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">europa-digital.de</a> gratuliert ganz herzlich den Gewinnern!</p>
<p>
                    <strong>Das Credo des Abends</strong><br />
                    <br />Der Abend zeichnete sich durch eine gelungene Mischung zwischen „oben“ und „unten“ bzw. zwischen bekannten Unternehmen und nur wenig bekannten Initiativen aus. Dem entspricht auf wunderbare Weise der Ansatz aller Preisträger, Brücken zu bauen zwischen sich und der Öffentlichkeit. Die Überwindung von scheinbar unüberwindbaren Barrieren im Internet wie im normalen Leben machten diesen Abend zu einem besonders gelungenen Event.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jurypreis für Gesundheit und Soziales: tourette.de</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward8-shtml-2751/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pbihr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[tourette.de]]></category>
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					<description><![CDATA[tourette.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>tourette.de<!--break--></p>
<p>
                  <strong>Der Jurypreis für Gesundheit und Soziales geht an tourette.de (<br />
                  <a href="http://www.tourette.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.tourette.de</a>)</strong>.</p>
<p>Tourette.de überzeugte die Jury in der Kategorie „Gesundheit und Soziales“ und setzte sich damit knapp durch gegen die Webseiten<br />
                  <a href="http://www.kompetenz-depression.de%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kompetenz-depression.de</a>,<br />
                  <a href="http://www.onko-kids.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">onko-kids.de</a>,<br />
                  <a href="http://www.babyzimmer.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">babyzimmer.de</a>,<br />
                  <a href="http://www.1apflege.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">1apflege.de</a> und<br />
                  <a href="http://www.cebeef.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cebeef.de</a>.</p>
<p>Initiator Christian Hempel betreibt das umfassende Informationsportal zum Tourette-Syndrom seit 1994. Dabei arbeitet er eng mit der Tourette Gesellschaft Deutschland e.V. zusammen. Die hell und freundlich gestaltete Homepage bietet klar strukturierte Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild des Tourette-Syndroms, geht jedoch weit über den medizinischen Aspekt hinaus. Besonders die Rolle von Tourette-Betroffenen im gesellschaftlichen Kontext steht im Mittelpunkt.</p>
<p>
                    <a href="http://www.tourette.de"><br />
                      <img fetchpriority="high" decoding="async" height="258" alt="http://www.tourette.de" src="/edemocracy/netzkultur/images/tourette-screenshot.jpg" width="320" align="right" border="0" /><br />
                    </a>
                  </p>
<p>                  <strong>Der Anfang</strong><br />
                  <br />Christian Hempel, der selbst stark vom Tourette-Syndrom betroffen ist, wurde 1994 auf die Möglichkeiten aufmerksam, die das Internet bietet: &#8220;Ich ahnte das Potential und die Möglichkeiten, gerade mit einer sehr auffälligen Krankheit, die oft sehr schwer von Angesicht zu Angesicht zu erklären ist&#8221;. Das Tourette-Syndrom war damals in Deutschland noch weitgehend unbekannt, lediglich in den USA gab es bereits erste Informationen zu Tourette im Web. Gemeinsam mit einem Freund baute Hempel daraufhin eine erste Website zum Thema. &#8220;Zumindest konnte man etwas in deutscher Sprache über das seltene Tourette-Syndrom finden&#8221;, bescheibt er heute fast entschuldigend das einfache Design in der Anfangsphase. Inzwischen ist die Seite mehrmals optisch überarbeitet, auch die Benutzerzahlen schnellen in die Höhe. Und dank der aktiven Mitarbeit einiger Freiwilliger und Experten, wird die Homepage auch inhaltlich regelmäßig erweitert.</p>
<p>
                  <strong>Das Angebot<br />
                  <br /></strong>Neben einem ausführlichen Frage- und Antwortkatalog und aktuellen Forschungsergebnissen gibt es eine Sammlung von Texten Tourette-Kranker, die ihre Erfahrungen im täglichen Leben beschreiben. Als Betroffener oder Interessierter kann man sich in Form von Texten einbringen. Darüber hinaus bietet tourette.de auch interaktive Angebote in Form von Chats, Foren sowie einen Newsletter, den 1500 Abonnenten erhalten. Um die Aufmerksamkeit auf tourette.de auch in den Offline-Bereich zu übertragen, kann man auf der Website T-Shirts und Sweater bestellen, die durchaus stylish und clubtauglich sind. Neben dem Logo des Tourette-Syndroms tragen sie einen kleinen Hinweis auf die Homepage. Eine Sammlung von Hinweisen auf weitere Informationen rundet das Konzept ab: Veröffentlichungen in Print, TV und Kino werden ebenso aufgelistet wie weiterführende Links zum Thema und Kontaktadressen von regionalen Selbsthilfegruppen. Anfragen zum Thema beantwortet Christian Hempel gemeinsam mit einigen Experten, zu denen tourette.de enge Kontakte pflegt.</p>
<p>Die klare Struktur der Navigation und des Designs erleichtern den Einstieg ins Problemfeld „Tourette-Syndrom. Mit Chat, Newsletter und Forum bietet tourette.de eine interaktive Plattform, um Barrieren zu überwinden und Interessierte mit Betroffenen in Kontakt zu bringen.<br />
                  </p>
<p>
                    
                  </p>
<p>
                    <strong>Die Sieger der anderen Kategorien:</strong>
                  </p>
<ul>
<li>Umwelt und nachhaltige Entwicklung:<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/paward6.shtml">Germanwatch</a></li>
<li>Demokratie und Bürgerengagement:<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/paward5.shtml">Zivi in Ghana</a></li>
<li>Wissenschaft, Bildung und Kultur:<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml">Indymedia</a></li>
</ul>
<p>
                    
                  </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jurypreis für Umwelt und nachhaltige Entwicklung: germanwatch.org</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward6-shtml-2752/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pbihr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[germanwatch.org]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[germanwatch.org]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>germanwatch.org<!--break--></p>
<p>
                      <strong>Der Jurypreis für Umwelt und nachhaltige Entwicklung geht an das Projekt Germanwatch (<br />
                      <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.germanwatch.org</a>).</strong>
                    </p>
<p>In der Kategorie “Umwelt und nachhaltige Entwicklung” waren fünf Initiativen nominiert:<br />
                    <a href="http://www.attac-netzwerk.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Attac Deutschland</a>, eine<br />
                    <a href="http://www.flughafen-bi.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerinitiative</a> gegen die Erweiterung des Rhein-Main-Flughafens, ein Portal zu<br />
                    <a href="http://www.umweltschutzweb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umweltschutzfragen</a>, das<br />
                    <a href="http://www.proday.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schul- und Jugendnetzwerk</a> im Rahmen der Agenda 21 und die Online-Initiative zur Entwicklungspolitik<br />
                    <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Germanwatch</a>.</p>
<p>Der Sieger heißt Germanwatch und ist eine unabhängige und überparteiliche Nord-Süd-Initiative. Der gemeinnützige eingetragene Verein ist bundesweit tätig. Der Verein versucht, dem globalen Nord-Süd-Gefälle entgegenzuwirken. Die Idee hinter Germanwatch ist, auf Politik und Wirtschaft der Nordhalbkugel Einfluss zu nehmen, um den Menschen auf der südlichen Halbkugel der Erde ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Die Voraussetzung hierfür sehen die Mitglieder in einer ökologischen und ökonomischen Umorientierung der nördlichen Industriestaaten.</p>
<p>
                      <a href="http://www.germanwatch.org"><br />
                        <img decoding="async" height="251" alt="http://www.germanwatch.org" src="/edemocracy/netzkultur/images/germanwatch-screenshot.jpg" width="319" align="right" border="0" /><br />
                      </a>
                    </p>
<p>Gegen Politikverdrossenheit setzen wir auf &#8216;Einmischung von unten&#8221;, so das Konzept von Germanwatch. Die Initiative will die Richtungsentscheidungen nicht allein den einflussreichen Wirtschafts- und Interessenverbänden überlassen, sondern fordert zum Dialog mit Wirtschaft und Politik auf. Das Informationsangebot der Website ist in vier Sparten aufgeteilt. Schwerpunkte bilden die internationale Handels- und Entwicklungspolitik, die Welthandelsorganisation (WTO) und die Umsetzung der Beschlüsse des Klimagipfels in Rio de Janeiro aus dem Jahr 1992.</p>
<p>Wer sich aktiv einmischen will, findet aktuelle Veranstaltungshinweise, Mitgliedschaftsanträge und Arbeitsgruppen. Die Initiative lebt von den Aktivitäten ihrer Mitglieder, die sowohl in Regionalgruppen als auch in bundesweiten Arbeitsgruppen ehrenamtlich mitarbeiten. Germanwatch finanziert sich zum größten Teil durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Projektmittel (z.B. von Stiftungen). Man kann den Verein online durch Spenden per Lastschrift unterstützen.</p>
<p>Neben tiefgehenden Hintergrundinformationen wird Interessierten also die Möglichkeit gegeben, aktiv zu werden und sich am Projekt zu beteiligen. Damit nutzt Germanwatch das Internet nicht nur als Informationsportal, sondern als Plattform, um die dezentralen Aktivitäten des Projekts zu koordinieren.<br />
                    </p>
<p>
                      <strong>Die Sieger der anderen Kategorien:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>Demokratie und Bürgerengagement:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward5.shtml">Zivi in Ghana</a></li>
<li>Wissenschaft, Bildung und Kultur:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml">Indymedia</a></li>
<li>Gesundheit und Soziales:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward8.shtml">tourette.de</a><br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml"></a></li>
</ul>
<p>
                      
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jurypreis für Wissenschaft, Bildung &#038; Kultur: indymedia.de</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward7-shtml-2753/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[indymedia.de]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 1999 existiert das weltweit agierende Netzwerk unabhängiger Medienzentren, seit 2001 ist indymedia auch in Deutschland/Berlin vertreten. Der Berliner Webauftritt 
                      Indymedia.de wurde von der Jury des poldi-Awards zur besten Online-Inititative im Bereich "Wissenschaft, Bildung und Kultur" gekürt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1999 existiert das weltweit agierende Netzwerk unabhängiger Medienzentren, seit 2001 ist indymedia auch in Deutschland/Berlin vertreten. Der Berliner Webauftritt<br />
                      <a href="http://www.de.indymedia.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indymedia.de</a> wurde von der Jury des poldi-Awards zur besten Online-Inititative im Bereich &#8220;Wissenschaft, Bildung und Kultur&#8221; gekürt.<!--break-->
                    </p>
<p>
                    <strong>Die Ziele</strong><br />
                    <br />Der selbstgesetzte Auftrag von Indymedia zielt darauf ab, der Medienkonzentration entgegen zu treten und eine andere, eine Berichterstattung &#8220;von unten&#8221; zu ermöglichen. &#8220;Reclaim the media&#8221; ist eine der Forderungen der Organisation. Medienkonzerne würden &#8220;mit ihrer Definitionsmacht oft ein Bild der Realität konstruieren, das teilweise in krassem Gegensatz zu einer von vielen Menschen ganz anders erlebten Wirklichkeit steht&#8221;, heißt es auf der Homepage. Ziel ist es, einen emanzipatorischen Umgang mit Informationen und Medien zu fördern. Das erste &#8220;Independent Media Center&#8221; wurde 1999 anlässlich des WTO Gipfels in Seattle gegründet. Seitdem sind weltweit über 70 unabhängige Medienzentren entstanden, oft im Rahmen großer Anti-Globalisierungsprotestaktionen.</p>
<p>                    <a href="http://www.de.indymedia.org"><br />
                      <img decoding="async" height="258" alt="http://www.indymedia.de" src="/edemocracy/netzkultur/images/indymedia-screenshot.jpg" width="320" align="right" border="0" /><br />
                    </a></p>
<p>Indymedia bündelt die Informationsarbeit unterschiedlicher Aktivistengruppen, und verwandelt Bürger von Medienkonsumenten zu Medienproduzenten. Dabei kommt Indymedia ohne Redaktion aus. Auch eine &#8220;offizielle&#8221; Struktur, wie beispielsweise ein regelmäßig besetztes Büro mit telefonisch erreichbaren Ansprechpartner, gibt es bei indymedia.de nicht &#8211; das Netzwerk organisiert sich selbst.</p>
<p>
                    <strong>Das Organisationsprinzip</strong><br />
                    <br />Wir funktioniert ein Netzwerk, das beinahe ohne Infrastruktur auskommt? Die Homepage gibt dazu weitreichend Auskunft. Durch das &#8220;Open Posting&#8221; Prinzip sei es prinzipiell jedem möglich, bei Indymedia zu publizieren. Der Text sei auf dem &#8220;public-posting&#8221; Sektor der Seite sofort verfügbar und würde, bevor er in eine der einzelnen Rubriken der Indymedia-Homepage eingeordnet wird, von einem Moderatorenkollektiv gelesen. Das Moderatorenkollektiv werde regelmäßig gewechselt, so dass auch hier kein Machtmonopol erwachsen soll. Die Kommunikation läuft über Mailinglisten zu den unterschiedlichsten Themen, wie zum Beispiel die Weiterentwicklung der Mission von Indymedia. Eine andere Liste organisiert die Übersetzung fremdsprachiger Texte. Es genüge einen Text mit dem Betreff &#8220;please translate language x language y&#8221; zu posten und ein Listenteilnehmer übernimmt dann unentgeltlich die Übersetzung. Die auf der Seite verwendete Software ist ein open-source Produkt und kann zur Wiederverwendung und Weiterentwicklung genutzt werden. Auch hierfür gibt es eine eigene Mailingliste.</p>
<p>
                    <strong>Des einen Stärke, des anderen Herausforderung</strong><br />
                    <br />Die Stärke von Indymedia liegt sicherlich in der dezentralen, sich selbst organisierenden Struktur, die dem Modell eines peer-to peer (P2P) Netzwerks entspricht. Für die Organisatoren des poldi-Awards entpuppte sich diese Stärke jedoch als große Herausforderung: keine Telefonnummer auf der Homepage, kein Ansprechpartner. Wen also zur Preisverleihung einladen, wem gratulieren? Auch nachdem Indymedia informiert war, gab es noch kein Aufatmen bei den Organisatoren, denn Indymedia blieb den basisdemokratischen Grundsätzen treu und musste erst zu einem Konsens darüber kommen, ob der Preis angenommen wird bzw. wer ihn für Indymedia entgegen nehmen sollte. Am Abend vor der Preisverleihung durfte sich dann auch das Award-Team zurücklehnen und sich auf ein Kennenlernen mit Vertretern von Indymedia freuen.<br />
                    </p>
<p>
                      <strong>Die Sieger der anderen Kategorien:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>Demokratie und Bürgerengagement:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward5.shtml">Zivi in Ghana</a></li>
<li>Umwelt und nachhaltige Entwicklung:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward6.shtml">Germanwatch</a></li>
<li>Gesundheit und Soziales:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward8.shtml">tourette.de</a><br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml"></a></li>
</ul>
<p>
                      <strong>Links im Internet:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>
                        <a href="http://www.de.indymedia.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indymedia</a>
                      </li>
</ul>
<p>
                      
                    </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Publikumspreis für Demokratie &#038; Bürgerengagement: zivi-in-ghana.de</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward5-shtml-2933/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward5-shtml-2933/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[zivi-in-ghana.cjb.net]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[6000 User stimmten über 32 nominierte Initiativen ab]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>6000 User stimmten über 32 nominierte Initiativen ab<!--break-->
                    </p>
<p>Insgesamt 32 Initiativen waren für den Publikumspreis des poldi-Award nominiert, rund 6.000 User stimmten über die beste Online-Initiative für Demokratie &amp; Bürgerengagement ab. Neben großen eGovernment Portalen wie<br />
                    <a href="http://www.bundesrepublik.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bundesrepublik.org</a> oder der Erstwählerinitiative<br />
                    <a href="http://www.diewahlgang.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.diewahlgang.de</a> befanden sich auch einige &#8220;Einzelkämpfer&#8221; unter den Nominerten. Darunter auch die Seite<br />
                    <a href="http://www.zivi-in-ghana.cjb.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zivi-in-ghana</a>. Mit diesem Angebot gewann der 19-jährige Oscar Koller aus Berlin den mit 5.000 Euro dotierten Publikumspreis. Das von CISCO Systems gestiftete Preisgeld will er zur Finanzierung seines Zivildienstes in Ghana verwenden.</p>
<p>
                      <a href="http://www.zivi-in-ghana.cjb.net"><br />
                        <img decoding="async" height="278" alt="http://www.zivi-in-ghana.cjb.net" src="/edemocracy/netzkultur/images/zivi-in-ghana-screenshot.jpg" width="300" align="right" border="0" /><br />
                      </a>
                    </p>
<p>
                    <strong>Ziel der Initiative</strong><br />
                    <br />Ab 15. September wird Oscar Koller in einer Gehörlosenschule in Ghana seinen Zivildienst leisten. Mit seiner Netz-Inititative möchte er möglichst viele Menschen an seinen Erfahrungen in Ghana teilhaben lassen. Durch die Informationen, die er auf seiner Seite bereithält, möchte er im kleinen Rahmen zur Völkerverständigung beitragen. Was oft wie ein Schlagwort wirkt, wird hier greifbar. Sehr persönlich schildert er, wie seine Großmutter ihre Einstellung gegenüber Brasilien im Zuge seines Auslandjahres dort veränderte. Die zivi-in-ghana-Seite und der zugehörige Newsletter sollen nun zu mehr Wissen und mehr Verständnis für Ghana beitragen. Oscar Koller wird seine Seite auch von Ghana aus regelmäßig betreuen &#8211; vom nächsten Internetcafe aus, das 30 Km entfernt liegt.</p>
<p>
                    <strong>Die Seite wird von Ghana aus weiterbetreut</strong><br />
                    <br />Neben der eigenen Motivation, einen Zivildienst im Ausland zu absolvieren, informiert die Seite übersichtlich über die damit verbunden Schwierigkeiten, besonders Finanzierungsschwierigkeiten, und stellt das Projekt vor, in dem Oscar Koller arbeiten wird. Ein Spendenaufruf regt zur Unterstützung des Projektes an. Seit etwas mehr als drei Monaten ist die Seite nun online verfügbar und ca. 3500 Menschen haben sie bereits besucht. Grund für die beachtlichen Zugriffszahlen ist sicherlich die intensive PR-Arbeit, die Oscar Koller geleistet hat. Er hat sich strategische Partner gesucht, die Links und Banner auf ihre Seiten setzten. So verweisen<br />
                    <a href="http://www.epo.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwicklungspolitik Online</a> und das<br />
                    <a href="http://www.taubenschlag.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gehörlosenportal</a> auf sein Projekt. Mittlerweile gibt es 60 Interessenten für seinen Newsletter, den er von Ghana aus versenden will. &#8220;Ich bin überrascht, dass man doch soviel Unterstützung bekommt, wenn man sich ein wenig umsieht,&#8221; meint Oscar Koller.<br />
                    <br />Auch für den poldi-Award hat er die Werbetrommel gerührt und mit Handzetteln und eMails auf seine Nominierung hingewiesen. Ingesamt hat er während der letzten Zeit täglich mehrere Stunden Arbeit in die Seite gesteckt.</p>
<p>
                      <strong>Die Sieger der anderen Kategorien:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>Umwelt und nachhaltige Entwicklung:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward6.shtml">Germanwatch</a></li>
<li>Wissenschaft, Bildung und Kultur:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml">Indymedia</a></li>
<li>Gesundheit und Soziales:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward8.shtml">tourette.de</a><br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml"></a></li>
</ul>
<p>
                      
                    </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Awards im Internet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward2-shtml-2405/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother Award]]></category>
		<category><![CDATA[E-Goverment Award]]></category>
		<category><![CDATA[eCommunity Award]]></category>
		<category><![CDATA[eEurope Award]]></category>
		<category><![CDATA[Europrix]]></category>
		<category><![CDATA[Grimme-Online-Award]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Award]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neuen Awards im Internet - hochkarätige Jurys und dezidierte Profile]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuen Awards im Internet &#8211; hochkarätige Jurys und dezidierte Profile<!--break-->
                    </p>
<p>Jedem sein eigener Online-Award? Das Internet hält in seiner 10 Jährigen Entwicklungsgeschichte sicherlich den Rekord in Bezug auf Awards und Auszeichnungen. Zur Zeit des .com-Booms schien es, als ob beinahe jeder seinen eigenen Online Award verleihen würde. 2000 reagierte ibussines.de auf den Award Boom mit dem &#8211; nicht ernst gemeinten &#8211; &#8220;One of the best TOP 100% worldwide&#8221; Award. Durch das Einfügen eines Buttons auf die eigenen Homepage konnte man sich diesen Award selbst verleihen und sich damit bestätigen, dass die eigene Hompage zu den besten 100 Prozent weltweit gehört.</p>
<p>Mittlerweile sind die Awards sind nicht mehr ganz so dicht gesät. Zwar gibt es eine Unmenge von privat verliehenen &#8220;Awards&#8221; der Kategorie &#8220;persönliche Favoriten&#8221;. Doch es entwickeln sich zunehmend Awards mit dezidierten Profilen, einer hochkarätigen Jury und anerkannten Preisgebern. Prämiert werden die unterschiedlichsten Aspekte der Online-Welt. Mit ihren speziellen Kriterien können die einzelnen Awards zwar jeweils nur einen Ausschnitt der digitalen Medienwelt bewerten. Dadurch werden sie aber zu echten Qualitätsmessern in ihrem jeweiligem Bereich. So bezeichnet sich der<br />
                    <a href="http://www.grimme-online-award.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grimme Online Award</a> auf seiner Homepage nicht zu Unrecht selbst &#8220;&#8230;als jährliche Definition von Qualität im Netz&#8221;. Sein Qualitätssiegel verleiht Grimme seit zwei Jahren an Angebote im Bereich WEB-TV und im Bereich Medienjournalismus. Zusätzlich vergibt das Grimme-Institut den mit 20.000€ dotierten &#8220;Förderpreis Medienkompetenz&#8221;, der im lezten Jahr an www.politik-digital.de ging. Dieses Jahr wurde neben anderen die Initiative<br />
                    <a href="http://www.dol2day.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dol2day</a> ausgezeichnet.</p>
<p>
                    <strong>Politische Initiativen im Blickfeld von Auszeichnung: E-Government, E-Democracy und Datenschutz</strong><br />
                    <br />Bislang standen meist publikumswirksame Bereiche des öffentlichen Lebens im Mittelpunkt von Online-Awards. Im Kunstbereich gibt es beispielsweise die<br />
                    <a href="http://www.aec.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ars Electronica</a> oder auch das<br />
                    <a href="http://www.backup-festival.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">backup-festival in Weimar</a>, das digitale Filmkunst prämiert. Bereits zum fünften Mal wird der<br />
                    <a href="http://www.europrix.org/europrix/Contest.htm" target="_parent" rel="noopener noreferrer">Europrix 2002</a> verliehen. Er wendet sich direkt an die Multimediaindustrie. und wird von der Europäischen Kommission sowie den nationalen Interessenverbänden der Internet-/Multimediabranche unterstützt.<br />
                    <br />Mit einigen neuen Auszeichnungen rücken seit ca. 2 Jahren aber auch politische Initiativen ins Blickfeld, die sich mit dem Internet als demokratieförderndem und bürgerfreundlichem Medium auseinandersetzen. So wählt die Redaktion von<br />
                    <a href="http://www.yahoo.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">yahoo</a> jedes Jahr die Websites des Jahres in den unterschiedlichsten Bereichen, darunter auch Staat und Politik. Jüngster Preisträger dieser Kategorie ist das Online Portal<br />
                    <a href="http://www.europa-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">europa-digital.de</a>, die Schwesterseite von politik-digital.de. Bereits zum dritten Mal verleihen KPMG und Cisco Systems unter der Schirmherrschaft des BMI den<br />
                    <a href="http://www.verwaltung-der-zukunft.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Goverment Award</a>. Der Wettbewerb richtet sich an Verwaltungen von Bund, Länder und Gemeinden, die wichtige Schritte und Initiativen zur internetgestützten Verwaltung setzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Qualität und Effizienz von Verwaltungshandeln erhöhen. Von September bis Dezember können Projekte eingereicht werden. Die Preisverleihung wird, wie schon 2002, im Rahmen der CEBIT 2003 stattfinden.<br />
                    <br />Auch die Europäische Kommission gibt Behörden mit dem<br />
                    <a href="http://europa.eu.int/information_society/eeurope/egovconf/documents/press3.doc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;eEurope Award&#8221;</a> die Möglichkeit, ihr Onlineangebot prämieren zu lassen. &#8220;Der Award wird als treibende Kraft exzellente und kreative Onlineangebote im öffentlichen Sektor ausfindig und bekannt machen und wird die gegenseitige Anerkennung und Adaptierung von best-practice Modellen unterstützen&#8221;, so Erkki Liikannen, Europäischer Kommissionär für die Informationsgesellschaft, als er den Preis im November 2001 ins Leben rief. Am 1. August 2002 hat das Bundesinnenminister Schily mit dem<br />
                    <a href="http://www.bmi.bund.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ecommunity Award</a> einen Wettbewerb für Kommunen gestartet. Bis 31. Oktober können Projekte eingereicht werden, die die Möglichkeiten des Internet kreativ für demokratiefördernde Maßnahmen einsetzen. Im Dezember werden drei Kommunen prämiert, die mit den ausgeschriebenen Preisgeldern ihre Projekte umsetzen können.</p>
<p>
                    <strong>E-Democracy</strong><br />
                    <br />Die politikwissenschaftlich orientierte Analyse des Internet prägt noch einen weiteren zentralen Begriff &#8211; E-Democracy. Wie kann das Internet als Kommunikationsmedium demokratiefördernd eingesetzt werden? Wie kann das neue Medium genutzt werden, um die &#8220;alten&#8221; Forderungen der Demokratie nach Transparenz und Partizipation einzulösen? Im Bereich der E-Democracy und E-Politics haben sich letzter Zeit wichtige Initiativen formiert, einen Preis gab es bislang jedoch noch nicht. Mit dem<br />
                    <a href="http://www.poldi-award.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">poldi-Award</a>, der dieses Jahr erstmals von politik-digital.de in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung, und dem<br />
                    <br />Deutschen Städte- und Gemeindebund verliehen wird, schließt sich hier eine Lücke. Als Sponsoren unterstützen Cisco Systems Deutschland und GFT<br />
                    <br />Technologies die Preisverleihung. Neben Online-Initiativen zur Förderung von Demokratie &amp; bürgerlichem Engagement werden auch Initiativen im Bereich Umwelt &amp; Nachhaltige Entwicklung, Wissenschaft, Bildung &amp; Kultur, sowie Gesundheit &amp; Soziales gekürt. Seit 24. Juli 2002 können Websites nominiert werden, ab 7. August startet die Wahl für den Publikumswahl Die Preisverleihung findet am 28. August 2002 in Berlin im Rahmen der Fachtagung &#8220;eDemocracy &#8211; Herausforderung an Staat und Gemeinden&#8221; statt.</p>
<p>
                    <strong>Der Anti-Award im Bereich Datenschutz</strong><br />
                    <br />Weniger begehrt als diese Awards ist der<br />
                    <a href="http://www.bigbrotheraward.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Big Brother Award</a>, der alljährlich Institutionen und Personen für ihre Angriffe auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte der Bürgerinnen und Bürger &#8220;ehrt&#8221;. Damit avancierte der Big-Brother Award, der ursprünglich in den USA entwickelt wurde, und seit 2000 auch in Deutschland verliehen wird, zu einem wichtigem Mahner im Bereich des Datenschutzes und bürgerlicher Freiheitsrechte.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Awards oder einmalig stattfindender Wettbewerbe. So verlieh der WDR kürzlich den Future Online Award an Schüler und ihre Online Beiträge zu einer lebenswerten Zukunft. Das Portal<br />
                    <a href="http://www.soziales-netz.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">soziales-netz.de</a> prämiert Websites, die sich mit bürgerlichem und sozialen Engagement auseinander setzen. Mit den E-Government, E-Democracy und E-Politics Auszeichnungen wird deutlich, dass sich das Internet verstärkt mit seinen politischen und sozialen Implikationen beschäftigt. Gerade diese selbstreflexive Entwicklung braucht inhaltliche Qualitätskriterien und eine Debatte über neue Trends und Herausforderungen des Mediums. Auch wenn Awards eine Weile inflationär verliehen wurden, können die neuen Awards hier wichtige Orientierungshilfen bieten und ein Forum für die notwendigen Debatten darstellen.</p>
</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 01.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>poldi-Award 2002</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/poldi-award-2002-3442/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Preisverleihung]]></category>
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