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	<title>Politik &#8211; politik-digital</title>
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		<title>100 Tage Digitalministerium – Hoffnungsträger oder Fehlstart?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Agnes Weißl-Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 13:51:14 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Ein neues Ministerium, große Hoffnungen – und doch erstaunlich wenig öffentliche Aufmerksamkeit: seit Mai 2025 hat Deutschland ein Digitalministerium. Während es mit ehrgeizigen Projekten rund um Infrastruktur, Verwaltung und KI antritt, bleibt die entscheidende Frage: trifft das Ministerium wirklich den Kern der digitalen Transformation – oder verliert es sich in wirtschaftlichen Zielvorgaben?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<p style="text-align: center;"><em>„Die Regierung muss aufhören, Digitalisierung als Wirtschaftsfaktor zu sehen – sie ist eine gesellschaftliche Transformation.“ </em></p>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Mit diesen Worten kritisiert der Journalist Jörg Schieb die Ausrichtung der seit Mai 2025 amtierenden Bundesregierung. Seit etwas mehr als 100 Tagen wurde im Zuge der neuen Koalitionsbildung ein komplett neues Ministerium geschaffen: das <a href="https://bmds.bund.de">Digitalministerium</a>. Es galt als große Hoffnung für Deutschland – der Funke, der fehlte, um die Digitalisierung in Deutschland endlich zu entfachen.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h5" ><span>100 Tage Ministerium</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Doch was überhaupt ist das Digitalministerium? Und wo bleibt die (mediale) und öffentliche Präsenz, wenn innerhalb kürzester Zeit ein ganzes Ministerium neu aufgebaut werden muss?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Unter der Leitung von Karsten Wildberger, dem früheren Vorsitzenden der Media-Saturn Holding Company GmbH, der sich nun das erste Mal in einem politischen Amt erprobt, soll das Digitalministerium zentrale Themen wie die Digitalisierung der Verwaltung, den digitalen Wirtschaftsstandort Deutschland, Infrastruktur, KI und weitere Bereiche angehen. Wildbergers „Start-Up Mentalität“ zeigt sich nicht nur in seinem beruflichen Werdegang, sondern spiegelt sich auch in der thematischen Ausrichtung des Digitalministeriums wider. Die Kernthemen konzentrieren sich vor allem auf wirtschaftliche Aspekte, und die bisher angekündigten Projekte sind in erster Linie auf Unternehmen und andere wirtschaftliche Akteure fokussiert.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Trotz einiger Hürden, die das Digitalministerium in den ersten 100 Tagen bewältigen musste, konnten auch schon erste Erfolge erzielt werden. So wurde im Mai unter dem Hashtag <em>CheckDeinNetz</em> eine bundesweite Kampagne zur Identifikation von Mobilfunklöchern und 5G-Lücken in Deutschland gestartet. Während individuell mithilfe einer App die Netzwerkverbindung gemessen wurde, schaffte dieses erste Projekt bereits Transparenz bezüglich Netzwerkausbau und Internetanbindung.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Weiteres wurde im Digitalministerium ein Augenmerk auf die Digitalisierung der Verwaltung und den Abbau der Bürokratie gesetzt. Die Einführung des NOOTS soll dazu Abhilfe schaffen. Das Nationale-Once-Only-Tech-System (NOOTS) hat das Ziel, verschiedene Ämter miteinander zu vernetzen, mit dem Ergebnis, dass Bürgerdaten bei Behörden nur einmal bekannt gemacht werden müssen. Dies würde eine enorme Aufwandsreduzierung und den Abbau diverser Formulare bei behördlicher Antragsstellung bedeuten. Nicht einmal 23 Tage nach Antritt der Bundesregierung, wurde dafür bereits die rechtliche Grundlage geschaffen.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h5" ><span>Balanceakt zwischen wirtschaftlichem Ehrgeiz und inhaltlicher Verfehlung</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Wieso aber, hat diese neue Initiative Deutschlands noch keine medialen Wellen geschlagen, wo es doch eher selten vorkommt, dass innerhalb kürzester Zeit ein komplett eigenes Ministerium ins Leben gerufen wird? Man bedenke allein den organisatorischen Aufwand, der nötig ist, um passende Räumlichkeiten und Strukturen hierfür bereitzustellen.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Ein Blick auf die inhaltliche Ausrichtung des Digitalministeriums könnte Antworten liefern. Projekte wie der Aufbau einer einheitlichen europäischen digitalen Infrastruktur oder ressortübergreifender digitaler Datenbanken klingen zwar ambitioniert, doch für den Alltag der meisten Menschen bleiben sie abstrakt. Denn Digitalisierung ist kein alleinstehendes Phänomen für sich, sondern tief in gesellschaftliche Prozesse eingebunden. Sie prägt, wie Menschen leben, arbeiten, kommunizieren – und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Menschen entwickeln digitale Tools, machen sie Teil ihrer Realität und verändern Routinen und Beziehungen. Digitalität ist überall, von großen gesellschaftlichen Strukturen bis in die kleinsten Momente des Alltags – und genau hier, in diesem Spannungsfeld zwischen abstrakten Projekten und gelebter Wirklichkeit, zeigt sich die eigentliche Herausforderung für das neue Ministerium.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h5" ><span>Künstlich intelligente Gesellschaft</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Ein anschauliches Beispiel hierfür liefert künstliche Intelligenz (KI). Laut einer Studie des <a href="https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/zwei-jahre-chatgpt">TÜVs</a> (November 2024) nutzt bereits jede zweite Person in Deutschland (53%) generative KI in ihrem Alltag. Damit wird KI ein enormer Stellenwert und gesellschaftliche Relevanz zugeschrieben.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Inwiefern prägt künstliche Intelligenz nun also unsere Denkweisen und unser Verhalten, statt lediglich als methodisches Werkzeug zur Informationssuche zu dienen? KI wird von Menschen mit gezielt ausgewählten Daten trainiert. Sie ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft: was als Input hineingegeben wird, kommt auch als Output wieder heraus. Wenn also in Communities und sozialem Miteinander, rassistische, sexistische, queerfeindliche und weitere diskriminierende Strukturen verankert sind und dieses Verhalten toleriert wird, lassen sich diese Charakteristiken auch in künstlicher Intelligenz wiederfinden. Das hier beschriebene Phänomen, besser auch als KI-Bias bekannt, ist ein Merkmal generativer KI-Tools und bildet eine bedeutende Schnittstelle zwischen Digitalität und Bevölkerung.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h5" ><span>Brief an das Digitalministerium</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>In den Plänen des Digitalministeriums finden diese Aspekte von Digitalität bisher jedoch noch keinen Platz. Stattdessen wird das Thema KI aus einer wirtschaftlichen Perspektive heraus betrachtet. Dadurch wird die digitale Lebensrealität der Menschen nur teils berücksichtigt, was zu einer geringeren Bekanntheit und Authentizität des Digitalministeriums führt. Doch welche Möglichkeiten gibt es für das Digitalministerium, sich inhaltlich zu positionieren und somit auch aktiv mit dessen Wähler*innenschaft zu interagieren? Eine mögliche Richtungsvorgabe zeigt die Initiative Civic Coding auf. Diese beschäftigt sich mit Themen rund um Demokratie(bildung), Desinformation und Hass im Netz im Kontext künstlicher Intelligenz. Ihr Ziel ist es, Wissen und Projekte diesbezüglich der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen und als Vermittlungsstelle zwischen unterschiedlichen Initiativen, Projekten und Akteur*innen zu dienen.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Civic Coding liefert bereits erste Ideen, wie die zukünftige Arbeit des Digitalministeriums aussehen könnte. Der erste Schritt wäre mit einer interdisziplinären inhaltlichen Ausrichtung getan. Um es also in Politiksprache zu sagen: mit ressortübergreifender Zusammenarbeit. Praktisch würde das bedeuten, KI-Anwendungen und Plattformen nicht nur für Unternehmen niederschwelliger zu gestalten, sondern auch gesellschaftliche Initiativen mit ins Boot zu holen, um so beispielsweise am Abbau des KI-Bias und diskriminierungsfreien Tools zu arbeiten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Photo by <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/">Geralt</a> on <a href="https://pixabay.com/de/illustrations/künstliche-intelligenz-gehirn-denken-4389372/">Pixabay</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-2" data-row="script-row-unique-2" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-2"));</script></div></div></div>
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		<title>Optimismus und Digitalisierung: Shell Jugendstudie 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marlena Brill]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 11:41:52 +0000</pubDate>
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</div><div class="uncode_text_column" ><p><span data-contrast="auto">Dies betont auch der Kommunikationswissenschaftler Wolf Zinn. In seinem Artikel “<a href="https://www.deutschland.de/de/topic/leben/shell-jugendstudie-2024-jugendliche-in-deutschland-umfrage" target="_blank" rel="noopener">Junge Deutsche blicken positiv in die Zukunft</a>” </span><span data-contrast="auto">unterstreicht er die Zuversicht und Zufriedenheit der jungen Deutschen. Die untersuchte Generation ist geprägt durch einen großen Optimismus, Pragmatismus und eine hohe Toleranz gegenüber anderen. Das ausgeprägte Bewusstsein für Zukunftsfragen und die hohen Ansprüche zeugen von einer neuen Generation, die genau weiß, wo sie hinmöchte und was dafür verändert werden muss.  </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Seit dem Aufkommen der Fridays-for-Future Bewegung ist zu erkennen, dass Klimawandel und Umweltschutz ein sehr wichtiges Thema in der Lebenswelt von Jugendlichen sind. Doch in der diesjährigen Jugendstudie wird deutlich, dass die Sorge um die Klimakrise im Vergleich zu 2019 leicht abgenommen hat und weitere Ängste hinzugekommen sind.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"><br />
</span><span data-contrast="auto">Mit Russlands </span><span data-contrast="auto">Überfall auf </span><span data-contrast="auto">die Ukraine entwickelte sich eine größere Angst vor einem Krieg in Europa bei rund 80% der befragten Jugendlichen. Weitaus mehr als die Hälfte der Befragten sorgen sich zudem, wegen der wirtschaftlichen Lage in Deutschland.  Die Angst von Armut betroffen zu sein und Verlustängste spielen eine große Rolle in der jungen Generation.  </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3><b><span data-contrast="auto">INTERESSE AN POLITIK</span></b><span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></h3>
<p><span data-contrast="auto">Dennoch hat sich im Vergleich zu vor rund 20 Jahren das </span><i><span data-contrast="auto">politische Interesse</span></i><span data-contrast="auto"> der Jugendlichen fast verdoppelt. 2024 geben 55% der Befragten an, politisch interessiert zu sein. Es informieren sich weitaus mehr Jugendliche aktiv über Politik und die Bereitschaft zum politischen Engagement wächst ebenfalls. Einer Mehrheit ist es also bewusst, wie notwendig es ist, die aktuelle Politik zu verfolgen, sich zu informieren, zu diskutieren und sich zu positionieren. Das ansteigende Interesse und Bewusstsein der Jugendlichen an politischen Themen kann als ein anhaltender Trend begriffen werden, der zeigt, wie viel Einfluss die aktuellen Geschehnisse in unserer Welt auf junge Menschen haben. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3><b><span data-contrast="auto">VERSCHIEDENE POSITIONIERUNGEN, ENGAGEMENT &amp; DEMOKRATIEZUFRIEDENHEIT</span></b><span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></h3>
<p><span data-contrast="auto">Mit einem Anstieg des politischen Interesses werden auch </span><i><span data-contrast="auto">Positionierungen</span></i><span data-contrast="auto"> der Jugendlichen deutlicher. Die Studie belegt nämlich, dass populistische Positionen immer attraktiver werden und dabei mehrheitlich männliche Jugendliche weiter nach rechts rücken, während eher linke Positionen von allen Geschlechtern gleich verteilt eingenommen werden. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"><br />
</span><span data-contrast="auto">Die Richtungen werden klarer, die Meinungen stärker und es wächst unter den Befragten die Angst vor Radikalisierungen und einer polarisierten Gesellschaft, die sich gegenseitig anfeindet und misstraut. Dennoch ist trotz der unterschiedlichen Haltungen “keine unüberbrückbare Polarisierung oder Spaltung” bei den Jugendlichen zu erkennen.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"><br />
</span><span data-contrast="auto">Die junge Generation verzeichnet erkennbar einen Anstieg bei der </span><i><span data-contrast="auto">Relevanz für politisches Engagement</span></i><span data-contrast="auto">. Den jungen Menschen wird laut Studie bewusst, dass ihr eigenes Engagement die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse verändern kann.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span data-contrast="auto">Die Jugendlichen sind mit 75% der Befragten sehr zufrieden mit der Demokratie in Deutschland.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span><span data-contrast="auto">Der Politikwissenschaftler und Leiter der 19. Shell Jugendstudie, Professor Mathias Albert betont, dass das “gewisse Grundvertrauen in die Gesellschaft und in die Institutionen” eine Folge der Corona Pandemie sei. Die Gesellschaft könne durch ihre Stärke eine solche globale Großkrise durchstehen. Dies bestätige den Jugendlichen, dass sie auch in Extremsituationen auf ihren Staat bzw. auf das demokratische System zählen könnten. “Es gibt Kritik, aber keine Systemkritik”, da Jugendliche hinter der Demokratie, als “richtige Staatsform” stehen würden, so Albert weiter.  </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3><b><span data-contrast="auto">DIGITALISIERUNG</span></b><span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></h3>
<p><span data-contrast="auto">Das Thema Digitalisierung spielt eine enorme Rolle in der Lebenswelt der heutigen Jugend. Sie haben die Entwicklung der Digitalisierung hautnah miterlebt und sind mit der Nutzung digitaler Medien von Kindesbeinen an vertraut. An erster Stelle steht dabei die Kommunikation mit ihrem engsten Umfeld. Mindestens einmal täglich benutzt fast jeder der Befragten einen Messenger Dienst.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen informieren sich aktiv online oder offline zu politischen Themen. Während immerhin ein Teil der jungen Menschen (35%) auch weiterhin noch auf klassische Medien zurückgreift, um sich politisch zu informieren, spielen die digitalen Kanäle eine immer wichtigere Rolle bei der Informationsbeschaffung. Fast die Hälfte (45%) aller Jugendlicher greifen dabei auf Online-Medien zurück. Im Vergleich zu 2019 ist dabei ein Anstieg von 15% zu verzeichnen. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span data-contrast="auto">Eine große Rolle in den aktuellen Digitalisierungsprozessen spielt das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Politische Fakenews lassen immer mehr Menschen an einer korrekten und umfangreichen Berichterstattung in den Medien zweifeln. Daher fordern die in der Studie befragten Jugendlichen fast einstimmig einen verpflichtenden Unterricht an Schulen, der den Umgang mit KI, digitalen Medien und das Erkennen von Fakenews behandelt. Sie sind der Meinung, dass auch der jungen Generation ein bedachter Umgang mit den neuartigen Technologien gelehrt werden muss.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Viele Jugendliche erkennen in den Einsatzmöglichkeiten von KI einen Fortschritt. Die Mehrheit glaubt daran, dass KI ihren Alltag vereinfacht und die Welt in vielen Bereichen verbessern wird. Andererseits sind ihnen die Risiken beim Einsatz von KI durchaus bewusst und sie fürchten die „Unmenschlichkeit des Systems“ bei gleichzeitiger individueller Überforderung. Aus diesem Grund äußern 77% der Jugendlichen den Wunsch einer klaren Kennzeichnungspflicht, wenn sie mit KI in Kontakt kommen. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3><b><span data-contrast="auto">FAZIT</span></b><span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}"> </span></h3>
<p><span data-contrast="auto">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass viele oft geäußerte Vorurteile über eine apolitische, selbstbezogene Jugend in der Studie nicht bestätigt werden. Im Gegenteil, ein Großteil der jungen Menschen setzt sich differenziert und reflektiert mit vielfältigen politischen Themen, den verschiedenen Großkrisen unserer Zeit und deren Konsequenzen auf sich selbst, aber auch auf die Gesellschaft auseinander. Im Vergleich zur Vorgängerstudie aus 2019 ist der deutliche Anstieg des Anteils politisch interessierter Jugendlicher als positive Entwicklung zu verstehen, während man die aufkommende Rechtsorientierung von 16% (2019) auf 24% als besorgniserregenden Trend verzeichnet. Trotz der brisanten globalen Lage lassen sich viele der Befragten nicht unterkriegen und blicken mit Zuversicht ihrer Zukunft entgegen. Das Bewusstsein und das Realisieren, der eigenen Macht zur Veränderung zeigt, dass die junge Generation Deutschlands eine durchaus starke und selbstbewusste Seite hat, die es weiter zu fördern gilt.</span><span data-ccp-props="{&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> </span></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-5"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-5" data-row="script-row-unique-5" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-5"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-6"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/surprising_snapshots-11873433/">Mircea Iancu</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/photos/personen-jung-jugendliche-m%C3%A4dchen-9113414/">Pixabay</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Medienkonsum ohne Medienkompetenz: Eine Gefahr für die Demokratie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Jungk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 08:50:01 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-7"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p><span class="TextRun SCXW8810070 BCX4" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW8810070 BCX4">Eine <a href="https://www.stiftung-nv.de/de/publikation/quelle-internet-digitale-nachrichten-und-informationskompetenzen-der-deutschen">Studie</a> der Stiftung Neue Verantwortung zeichnet ein beunruhigendes Bild. Die Fähigkeit der Menschen, zwischen verlässlichen Informationen und manipulativen Inhalten zu unterscheiden ist besorgniserregend gering. D</span><span class="NormalTextRun SCXW8810070 BCX4">ie fehlende Medienkompetenz droht</span><span class="NormalTextRun SCXW8810070 BCX4"> weitreichende Auswirkungen auf den öffentlichen Diskurs, die demokratische Kultur und das Vertrauen in die Medien</span><span class="NormalTextRun SCXW8810070 BCX4"> zu haben</span><span class="NormalTextRun SCXW8810070 BCX4">.</span></span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span data-contrast="none">In der modernen Gesellschaft sind die Medien zu einem omnipräsenten Einflussfaktor geworden, der unsere Wahrnehmungen und Handlungen prägt.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> <span class="TextRun SCXW175001735 BCX4" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW175001735 BCX4">Leider offenbart eine kürzlich durchgeführte Studie der Stiftung Neue Verantwortung, eine besorgniserregende Realität: Die Medienkompetenz</span><span class="NormalTextRun SCXW175001735 BCX4">en</span><span class="NormalTextRun SCXW175001735 BCX4"> der Menschen in Deutschland </span><span class="NormalTextRun SCXW175001735 BCX4">sind</span><span class="NormalTextRun SCXW175001735 BCX4"> alarmierend gering.</span></span><span class="EOP SCXW175001735 BCX4" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span class="TextRun SCXW178827529 BCX4" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW178827529 BCX4">Medienkompetenz ist mehr als nur Bedienfähigkeit. Sie bezieht sich auf die Fähigkeit, Inhalte zu verstehen, zu bewerten und aktiv zu nutzen. Es geht darum, Medien kritisch zu betrachten, Quellen zu überprüfen, Manipulationsversuche zu erkennen und Informationen zu filtern. Ein niedrigschwelliger Zugang zu Informationen ist zwar grundlegend </span><span class="NormalTextRun SCXW178827529 BCX4">in einer Demokratie</span><span class="NormalTextRun SCXW178827529 BCX4">, doch mit steigendender Skepsis gegenüber </span><span class="NormalTextRun SCXW178827529 BCX4">den </span><span class="NormalTextRun SCXW178827529 BCX4">traditionellen Medien und </span><span class="NormalTextRun CommentStart CommentHighlightPipeRest CommentHighlightRest SCXW178827529 BCX4">intransparenten Quellen im Internet</span> <span class="NormalTextRun CommentHighlightPipeRest SCXW178827529 BCX4">steigt die Anfälligkeit für Populismus </span><span class="NormalTextRun SCXW178827529 BCX4">in den Medien </span><span class="NormalTextRun SCXW178827529 BCX4">in einem demokratiegefährdenden Ausmaß.</span></span><span class="TextRun SCXW178827529 BCX4" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW178827529 BCX4"> </span></span><span class="EOP SCXW178827529 BCX4" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span class="TextRun SCXW12483737 BCX4" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW12483737 BCX4">Wenn Menschen nicht in der Lage sind, Fakten von Fiktion zu trennen und verlässliche Informationen zu identifizieren, werden sie anfällig für Fehlinformationen, Propaganda und Manipulation. Dies führt zu einer Verzerrung des öffentlichen Diskurses, einer Polarisierung der Gesellschaft und schwindenden Vertrauen in demokratische Institutionen. </span><span class="NormalTextRun SCXW12483737 BCX4">Für den demokratischen Entscheidungsprozess und eine gesunde, pluralistische Gesellschaft ist </span><span class="NormalTextRun SCXW12483737 BCX4">medienkompetente </span><span class="NormalTextRun SCXW12483737 BCX4">Bürger</span><span class="NormalTextRun SCXW12483737 BCX4">*</span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW12483737 BCX4">innens</span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW12483737 BCX4">chaft</span><span class="NormalTextRun SCXW12483737 BCX4"> jedoch unerlässlich</span><span class="NormalTextRun SCXW12483737 BCX4">.</span><span class="NormalTextRun SCXW12483737 BCX4"> </span></span><span class="EOP SCXW12483737 BCX4" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span data-contrast="none">Der Nachrichtenkompetenztest, auf dem die Ergebnisse der o.g. Studie basieren, wurde 2020 mit ca. 4000 Kandidat*innen ab einem Alter von 18 Jahren durchgeführt. Die Testfragen sollten das gesamte Spektrum der digitalen Nachrichtenkompetenz prüfen. Darunter fallen neben Qualitätseinschätzungen auch Diskurs- und Einordnungsfähigkeiten. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span><span data-contrast="none">Die Ergebnisse zeigen Schwierigkeiten bei der Unterscheidung von Informationen und Desinformationen sowie Werbung und Meinungen auf. Während die Vertrauenswürdigkeit von Quellen von mehr als der Hälfte der Befragten richtig eingeschätzt wurde, fiel es den Teilnehmenden deutlich schwerer Interessenkonflikte zu erkennen und richtig zu benennen. Insgesamt erreichten nur ca. 20% hohe Kompetenzwerte und nur knapp die Hälfte bestanden den Test überhaupt.  </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span data-contrast="none">Bei der Auswertung zeichnen sich deutliche Muster ab: Jüngere Generationen erreichen höhere Nachrichtenkompetenzwerte als ältere. Besonders kompetent sind die Befragten zwischen 18 und 39 Jahren mit einem höheren Bildungsabschluss. Allerdings waren die Befragten unter 40 mit einem niedrigen Bildungsabschluss am wenigsten nachrichtenkompetent. Es lässt sich davon also ableiten, dass der Bildungsgrad bei der jüngeren Generation von besonderer Relevanz zu sein scheint.  </span><span data-contrast="none">Filtert man die Teilnehmer*innen nach Parteizugehörigkeit, fällt auf, dass die digitale Nachrichtenkompetenz bei AFD-Wähler*innen besonders gering ist, während sie bei FDP- und Grünen-Wähler*innen am höchsten ist. Damit einhergehend hängen diese Fähigkeiten wohl auch von der demokratischen Grundhaltung und Einstellung zum unabhängigen Journalismus ab heißt es weiter. Je geringer das Grundvertrauen in Demokratie und Medien</span><span data-contrast="none">,</span><span data-contrast="none"> desto geringer die digitale Nachrichtenkompetenz.  </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span class="TextRun SCXW251388923 BCX4" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW251388923 BCX4">Journalistische Unabhängigkeit wird besonders beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk falsch eingeschätzt. Laut Stiftung Neue </span><span class="NormalTextRun SCXW251388923 BCX4">Verantwortung </span><span class="NormalTextRun SCXW251388923 BCX4">konnten beispielsweise nur die Hälfte der Befragten richtig beantworten, dass Bundestagsabgeordnete nicht darüber entscheiden können, worüber der Rundfunk berichtet. Bei solchen Ergebnissen ist die Skepsis gegenüber der Unabhängigkeit der Medien also kaum verwunderlich</span><span class="NormalTextRun SCXW251388923 BCX4">.</span><span class="NormalTextRun SCXW251388923 BCX4"> </span></span><span class="EOP SCXW251388923 BCX4" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span data-contrast="none">Warum sind Soziale Medien das Problem? </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span class="TextRun SCXW228422940 BCX4" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW228422940 BCX4">Um zu verstehen, was Nachrichtenkonsum in Sozialen Medien so schwer macht, lohnt sich ein Blick auf “</span><span class="NormalTextRun SCXW228422940 BCX4">False</span><span class="NormalTextRun SCXW228422940 BCX4"> Balance” zu werfen. Ein Problem, das sich vor allem im Internet häuft.  </span><span class="NormalTextRun SCXW228422940 BCX4">False</span><span class="NormalTextRun SCXW228422940 BCX4"> Balance beschreibt ein Phänomen bei dem die Mehrheitsmeinung mit der Meinung Einzelner durch die Art der Berichterstattung, im direkten Vergleich steht. So droht der Eindruck zu entstehen, dass beide Seiten als gleichwertig aufgefasst werden können. Bei einem kontroversen Thema wie dem Klimawandel kann es dann so wirken, als würde es eine ausgeglichene Meinungsvielfalt geben, auch wenn eine wissenschaftliche Konsensmeinung existiert. Medien sollen Meinungen und unterschiedliche Aspekte einer Diskussion richtig einordnen und gewichten, doch durch den radikalen Medienwandel schwindet der Einfluss </span><span class="NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW228422940 BCX4">von Journalist</span><span class="NormalTextRun SCXW228422940 BCX4">*innen und Medieninstitutionen als Gatekeeper*innen. Als Resultat der Anonymität, die die digitalen Medien de facto bieten</span></span><span class="TrackChangeTextInsertion TrackedChange SCXW228422940 BCX4"><span class="TextRun SCXW228422940 BCX4" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW228422940 BCX4">,</span></span></span><span class="TextRun SCXW228422940 BCX4" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW228422940 BCX4"> muss sich kaum noch jemand für veröffentlichte Inhalte verantworten. Im traditionellen Journalismus taucht das Problem von </span><span class="NormalTextRun SCXW228422940 BCX4">False</span><span class="NormalTextRun SCXW228422940 BCX4"> Balance zwar auch immer wieder auf, doch in Sozialen Medien fehlt eine korrekte Einordnung häufig komplett. Filterblasen und Falschnachrichten verstärken das Problem und es entsteht ein gänzlich verzerrtes Bild der Realität. Dadurch wird faktenbasiertes Handeln immer schwieriger.  </span></span><span class="EOP SCXW228422940 BCX4" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559738&quot;:240,&quot;335559739&quot;:240,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span class="TextRun SCXW110542223 BCX4" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW110542223 BCX4">Um dem entgegenzuwirken, haben Plattformen wie Facebook und Twitter bereits Kennzeichnungen eingeführt, die es Nutzern einfacher machen soll, Falschnachrichten und Werbung zu erkennen.  Doch laut den Ergebnissen der Studie sind diese Kennzeichnungen bisher kaum wirksam.   </span></span><span class="EOP SCXW110542223 BCX4" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:1,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span data-contrast="auto">Die rasante Entwicklung durch KI, macht es auch der Politik immer schwerer rechtzeitig wirksame Maßnahmen zu ergreifen, die die Bevölkerung mit den nötigen Tools ausstattet, den Wandel in den Medien zu bewältigen. Doch um eine demokratische und pluralistische Gesellschaft zu erhalten und zu stärken, ist der richtige Umgang mit Nachrichten essentiell. </span><span data-contrast="none">In der Studie heißt es, dass besonders politische Bildung und Vertrauensbildung in journalistisches Arbeiten im Zusammenhang mit Medienbildung seit Jahrzehnten vernachlässigt werden. Das würde vor allem für Haupt- und Mittelschulen gelten und erkläre die Diskrepanz in der Medienkompetenz zwischen jungen Menschen mit unterschiedlichem Bildungsgrad. Digitale Bildung muss also dringend eine prominentere Rolle im Kurrikulum einnehmen. Die signifikant abnehmenden Nachrichtenkompetenzen mit dem Alter, regt außerdem dazu an die Nachrichtenkompetenz Fördermöglichkeiten für Erwachsene auszuweiten. </span><span data-contrast="auto">Neben diesen Bemühungen sollten wir auch die Verantwortung der Medien selbst nicht außer Acht lassen. Journalisten und Medienorganisationen müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein, qualitativ hochwertige und verlässliche Informationen bereitzustellen. Die Förderung von Transparenz, Sorgfalt und Ethik im Journalismus ist entscheidend, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen und Manipulationen entgegenzuwirken.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:276}"> </span></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-7" data-row="script-row-unique-7" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-7"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-9"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-9" data-row="script-row-unique-9" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-9"));</script></div></div></div>
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		<title>Welche Partei soll ich wählen? &#8211; Digitale Wahltools im Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Louisa Kropp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 15:57:20 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-10"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p><strong>Noch unentschlossen kurz vor der Bundestagswahl am 26. September?</strong></p>
<p><strong>Die Auswahl ist groß und die Wahlprogramme lang. Deshalb gibt es diverse Online-Wahltools, die helfen können, sich zu informieren und bei der letztendlichen Wahlentscheidung zu unterstützen. Das bekannteste Tool ist wohl mit Abstand der Wahl-O-Mat. Und dieser hat bereits jetzt schon alle Rekorde gebrochen und wurde bis dato über <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nutzungsrekord-beim-wahl-o-mat-a-fbabe679-5d49-4a44-9c98-ea5d0a4ccb95">15,7 Millionen</a> mal benutzt. Doch was kann er, was können andere Tools und gibt es gute Alternativen? Wir haben eine Übersicht erstellt.</strong></p>
<p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span><span class="TextRun SCXW3624215 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW3624215 BCX0">Welches Tool ist das Richtige für mich?</span></span><span class="EOP SCXW3624215 BCX0" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p><span data-contrast="none">Am Ende kommt es darauf an, worüber man sich selbst informieren möchte:</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Sind einem bestimmte Themen wie Inklusions-, Klima- oder Gleichstellungspolitik wichtig, findet man Tools, die genau in diesen Bereichen informieren und sich darauf spezialisiert haben, wie z.B. Wahltraut, KlimaWahlcheck oder Sozial-O-Mat. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span class="TextRun SCXW88054321 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0">Aber auch für ein Themenrundumschlag gibt es </span><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0">einiges im Angebot: </span><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0">Wahl-O-Mat</span><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0">, </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW88054321 BCX0">Wahltest</span><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0">, Wahlkompass</span><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0">, </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW88054321 BCX0">DeinWal</span><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0"> </span><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0">und </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW88054321 BCX0">WahlSwiper</span><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0"> bieten eine </span><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0">große </span><span class="NormalTextRun SCXW88054321 BCX0">Übersicht über diverse Themen.</span></span><span class="EOP SCXW88054321 BCX0" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span class="TextRun SCXW20263452 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">Insgesamt gi</span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">bt es eine g</span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">roße Auswahl an verschiedenen Online-Tools gibt, die d</span></span><span class="TextRun SCXW20263452 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">ie Informationsübersicht vereinfachen. Für jede*n ist etwas dabei. Interessiere ich mich für einen Bereich besonders oder möchte ich mir </span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">nur </span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">einen Überblick verschaffen</span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">. </span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">Darüber hinaus sind d</span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">ie Tools in der Regel intuitiv und leicht bedienbar, </span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">sind </span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">je nachdem sogar barrierefrei. </span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">Die Ergebnisse werden meist in Prozenten und/ oder Balkendiagrammen darstellt. </span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">I</span></span><span class="TextRun SCXW20263452 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">n</span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0"> </span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">a</span></span><span class="TextRun SCXW20263452 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">llen Tools </span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">kann man sich </span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">zu den jeweiligen Fragen oder Thesen genauer infor</span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0">mieren, selbst wenn man sich nicht so genau in einem Themenbereich auskennt</span><span class="NormalTextRun SCXW20263452 BCX0"> &#8211; denn je nachdem, kann man dort an seine Grenzen kommen, wenn man in einem Thema nicht so sehr informiert ist. </span></span><span class="EOP SCXW20263452 BCX0" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><strong><span class="TextRun Underlined SCXW52094613 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">Mein Fazit</span></span></strong><span class="TextRun SCXW52094613 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><strong><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">: </span></strong><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">Die </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">Auswahl ist groß </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">und es gibt tolle Angebote sich spielerisch über die Parteiinhalte zu informieren. Die interessanteste Auswertung hat für mich der Wahlkompass geboten</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">, die Darstellung in einem Fadenkreuz in Parteispektren fand ich </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">persönlich einen gelungenen Ans</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">a</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">t</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">z</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">. </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">Beim Sozial-O-Mat hat mir die persönliche</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0"> Note durch individuelle Geschichten gut gefallen, so wird deutlich, wie sich Politik auf die Lebenswirklichkeit auswirken kann. </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">Insgesamt hat mich </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW52094613 BCX0">DeinWal</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0"> </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">am meisten </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">überzeugt. Die Benutzer*</span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW52094613 BCX0">innenoberfläche</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0"> ist leich</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">t, es ist barrierefrei und es zeigt </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">die </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">tatsächliche</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">n</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0"> Abstimmung</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">en</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0"> der Parteien </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">in der letzten Legislaturperiode zu den Thesen</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">. Dies geht </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">als Hintergrundinformation </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">deutlich über den üblichen Verweis auf die </span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">Partei</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">&#8211; bzw. Wahl</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">programme</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0"> hinaus</span><span class="NormalTextRun SCXW52094613 BCX0">. </span></span><span class="EOP SCXW52094613 BCX0" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><span class="TextRun SCXW70858403 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><strong><span class="NormalTextRun SCXW70858403 BCX0">Deswegen</span></strong><span class="NormalTextRun SCXW70858403 BCX0"><strong>:</strong> T</span><span class="NormalTextRun SCXW70858403 BCX0">estet selbst</span><span class="NormalTextRun SCXW70858403 BCX0"> und geht am 26. September zur Bundestagswahl!</span></span><span class="EOP SCXW70858403 BCX0" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><em>[Nutzung: Suchfunktion, horizontales und vertikales verschieben/ scrollen möglich, </em><em>Mac-User bitte für</em> <em>horizontales und vertikales verschieben Pfeiltasten benutzen</em><em>]</em></p>

<table id="tablepress-4" class="tablepress tablepress-id-4">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Name </th><th class="column-2">Wer steht dahinter? </th><th class="column-3">Thema/ Fokus  </th><th class="column-4">Wie funktioniert das Tool?  </th><th class="column-5">Ergebnis  </th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1">Agrar-O-Mat<a href="https://www.agrarheute.com/agraromat" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">agrarheute.com<a href="https://www.agrarheute.com/"></a>, Nachrichten-Onlineportal des Deutschen Landwirtschaftsverlags <a href="https://www.agrarheute.com/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Agrarpolitik, Ökolandbau  </td><td class="column-4">24 Thesen mit Zustimmung, Neutral, Ablehnung oder überspringen beantwortbar, doppelte Gewichtung möglich, Abgleich mit Parteiposition </td><td class="column-5">Balkendiagramme mit prozentualer Übereinstimmung der Parteien, Detailansicht mit Haltung der Parteien, Möglichkeit Thesen neu zu beantworten und zu gewichten </td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1">Aktion Mensch Wahlprogrammcheck Inklusion und Teilhabe <a href="https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bundestagswahl/analyse-der-wahlprogramme" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">Aktion Mensch<a href="https://www.aktion-mensch.de/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Inklusion und Teilhabe  </td><td class="column-4">Auswahl des gewünschten Parteiprogramms, Analyse zu verschiedenen Themenblöcken  </td><td class="column-5">Analyse im Fließtext zur jeweilig ausgewählten Partei auf Grundlage der Wahlprogramme </td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1">DBfK-PflegeOMat <a href="https://www.dbfk-pflegomat.de/"></a></td><td class="column-2">Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe <a href="https://www.dbfk.de/de/impressum/index.php"></a></td><td class="column-3">Pflege- und Gesundheitspolitik  </td><td class="column-4">9 Thesen mit Zustimmung, Neutral, Ablehnung oder überspringen, dazu die Möglichkeit doppelt zu gewichten  </td><td class="column-5">Balkendiagramm mit prozentualer Übereinstimmung der Parteien, Standpunkte sowie Begründungen der Parteien im Detail einsehbar  </td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1">DeinWal <a href="https://btw21.deinwal.de/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">Martin Scharm <a href="https://btw21.deinwal.de/docs/imprint" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Wie haben die Parteien in der letzten Legislaturperiode (2017-2021) abgestimmt?  </td><td class="column-4">30 Thesen, denen man ein Like, Dislike, Herz (doppelt gewichten) kann, Kontext nachlesbar </td><td class="column-5">Balkendiagramm mit prozentualer Übereinstimmung der Parteien, detaillierte Auswertung mit Abstimmungen der Parteien sichtbar und einzelner Abgeordneter, außerdem barrierefreie Auswertung möglich </td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1">Klima-Wahlcheck <a href="https://klimawahlcheck.org/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">Klima-Allianz Deutschland <a href="https://klimawahlcheck.org/seiten/impressum" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Klimapolitik  </td><td class="column-4">Auswahl aus 6 Themenfeldern, auch alle anwählbar (Energie, Mobilität, Industrie, Gebäude, Klimagerechtigkeit- und Ziele, Landwirtschaft und Artenvielfalt), dazu 4-5 Fragen, Beantwortung in abgestuftem Kontinuum Zustimmung/ Ablehnung, auch überspringbar  </td><td class="column-5">Antworten werden in dem Kontinuum abgebildet, eigene Position eingekreist dargestellt (auch änderbar), Parteiposition zu den jeweiligen Fragen abgebildet, Hintergrundinformationen während der Beantwortung der Fragen nachzulesen </td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1">Sozial-O-Mat <a href="https://www.sozial-o-mat.de/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung  <a href="https://www.sozial-o-mat.de/impressum/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Soziale Themen: Arbeit, Gesundheit, Familie, Kinder, Migration  </td><td class="column-4">Themenblock wird eingeleitet mit Erklärung wieso das Thema relevant ist (insgesamt 4 Themenblöcke: Arbeit, Gesundheit, Familie und Kinder, Migration), 20 Thesen/ Fragen mit Zustimmung, Ablehnung oder Neutral auswählen, zu jeder Frage gibt es eine persönliche Geschichte, die die Auswirkung von Politik zeigen soll </td><td class="column-5">Ergebnisse in Balkendiagrammen mit prozentualer Übereinstimmung zu den vers. Parteien, Parteibegründung kann zu jeder Frage einzeln eingesehen werden  </td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1">Steuer-O-Mat <a href="https://www.steuer-o-mat.de/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">Smartsteuer und IW Köln <a href="https://www.smartsteuer.de/online/impressum/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Wer spart mir wie viel Steuern? </td><td class="column-4">Fragen zum Jahresbruttoeinkommen, Familienstand, Kinderanzahl beantworten </td><td class="column-5">Es werden exakte Zahlen berechnet, welche Partei wie viel Steuerersparnisse bringt, Auswahl der Partei führt zu deren pol. Steuerplänen </td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1">Walkompass <a href="https://wahl-kompass.de/de/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">Universtität Münster<a href="https://wahl-kompass.de/de/content/GEPE21-team" rel="noopener" target="_blank"></a>  </td><td class="column-3">Themenrundumschlag, Parteienspektrum einordnen  </td><td class="column-4">30 Thesen, Abstufungen: "Stimme vollkommen zu", "Stimme nicht zu", "Stimme überhaupt nicht zu", am Ende Skalierung wie wahrscheinlich es ist bestimmte Partei zu wählen </td><td class="column-5">Gesamtergebnis erscheint in einem Art Fadenkreuz (progressiv-ökologisch, konservativ-traditionell, Umverteilung, eigene Verantwortung), einzelne Themen in Ergebnis können ein- und ausgeblendet werden, Balkendiagrammansicht mit Übereinstimmung, Begründungen der Parteien  </td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1">Wahl-O-Mat <a href="https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2021/app/main_app.html" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">Bundeszentrale für politische Bildung<a href="https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2021/app/main_app.html" rel="noopener" target="_blank"></a> </td><td class="column-3">Thesen/ Wahlversprechen die mit Zustimmung/ Neutralität/ Ablehnung beantwortet werden  </td><td class="column-4">38 Thesen, Stimme zu/ neutral/ Ablehnung/ Überspringen, ganz am Ende können Thesen stärker gewichtet werden, Parteiauswahl,  </td><td class="column-5">Balkendiagramme mit prozentualer Übereinstimmung, Parteienvergleich möglich und einzelne Thesenbegründungen  </td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1">Wahl-O-Meter <a href="https://www.democracy-deutschland.de/#!wahlometer" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">DEMOCRACY Deutschland e.V. <a href="https://www.democracy-deutschland.de/#!about" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Themenrundumschlag (als App vorgesehen)  </td><td class="column-4">vergleicht rückblickend das tatsächliche Abstimmungsverhalten der Parteien und Politiker*innen mit den eigenen Stellungnahmen bei konkreten Gesetzen/Anträgen des Bundestags   </td><td class="column-5">Übereinstimmung mit Politiker*innen und Parteien zu selbst ausgewählten Themen in Balkendiagrammen/ Prozent, je mehr man abstimmt desto genauer wird es   </td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3"></td><td class="column-4"></td><td class="column-5"></td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1">WahlSwiper <a href="https://www.voteswiper.org/de" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">Verein VoteSwiper in Kooperation mit Prof. Uwe Wagschal und Uni Freiburg <a href="https://www.voteswiper.org/de/page/verein" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Themenrundumschlag  </td><td class="column-4">Möglichkeit zwischen Deutschland, Finnland, Frankreich, Schweden und Österreich auszuwählen, zu DE: 36 Fragen, wie bei Tinder Ja/ Nein/ Überspringen auswählen, Doppelte Gewichtung möglich, zur Erklärung der Fragen gibt es Kurzvideos </td><td class="column-5">Auswertung einzelne Parteien auswählen oder alle, Gesamtergebnisse in Balkendiagramm mit Prozentangaben, Möglichkeit Antworten zu ändern, Parteien zu vergleichen und automatisch ein Bild mit den Gesamtergebnissen zu generieren (sharble content für Social Media)  </td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1">Wahltest <a href="https://www.wahltest.de/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">wegewerk <a href="https://www.wegewerk.com/de/impressum/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Analysiert, welche Angebote die Wahlprogramme machen  </td><td class="column-4">25 Fragen, zu denen es verschiedene Antwortmöglichkeiten anzukreuzen gibt oder Frage zu überspringen, sowie die Auswahl wie wichtig einem das Thema ist (weniger wichtig/ wichtig/ besonders wichtig) </td><td class="column-5">Balkendiagramme mit prozentualer Übereinstimmung zu Parteien, Übereinstimmung mit einzelnen Parteipositionen auf dem Ergebnisbalken einzusehen  </td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3"></td><td class="column-4"></td><td class="column-5"></td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1">Wahltraut <a href="https://wahltraut.de/" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">Initative #stattblumen, Team aus Frauenrechts-Aktivistinnen <a href="https://wahltraut.de/wer-steckt-dahinter" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Diversität, Feminismus, Gleichstellung, LGBTQ+  </td><td class="column-4">32 Thesen, Abstimmen mit Zustimmung, Ablehnung, neutral, überspringen und/ oder doppelt gewichten </td><td class="column-5">Balkendiagramme mit prozentualer Übereinstimmung der Parteien, als auch detaillierte Positionen zu den einzelnen Thesen nachlesbar, Möglichkeit leichte Sprache auszuwählen  </td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1">WDR-Kandidat*innencheck  <a href="https://www1.wdr.de/kandidatencheck/2021/wdr-bundestagswahl/infotext-100.html" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-2">WDR  <a href="https://www1.wdr.de/index.html" rel="noopener" target="_blank"></a></td><td class="column-3">Digitales Kennenlernen von über 500 Direktkandidat*innen aus NRW </td><td class="column-4">Auswahl von Kandidaten*innen nach Namen, Ort, Wahlkreis oder PLZ, dann Videoformat indem drei Fragen beantwortet werden </td><td class="column-5">Antwort auf drei Fragen: 1. Welche Erfahrungen ziehen Sie persönlich aus der Corona-Krise und welchen Einfluss hat das auf Ihre politische Arbeit? 2. Wie viel Handlungsbedarf sehen Sie in Sachen Klimaschutz und was sind Ihre konkreten Konzepte? 3. Welche weiteren Themen in Ihrem Wahlkreis halten Sie für wichtig und wie wollen Sie diese anpacken? </td>
</tr>
</tbody>
</table>
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</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Wie die Digitalisierung die Demokratie und unsere Sicht darauf verändert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Malte Hunfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 08:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Themenseite]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Paradigmenwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-13"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>In den vergangenen Jahren haben Medienvertreter*innen mit so manchem Vorurteil zu kämpfen. Von einer kleinen aber lautstarken Minderheit werden Vorwürfe, wie “Lügen-”, ”Pinocchio-”, “System-” oder “Relotiuspresse” skandiert. Eine Unterwürfigkeit der Medienakteure gegenüber politischen Akteuren wird dabei unterstellt. Zeitgleich existiert ein gewisses Misstrauen politischer Sphären gegenüber den Journalist*innen. Dieser, so eine weit verbreitete Annahme etwa unter Parlamentarier*innen, verfolgt bei seiner Arbeit seine eigene politische Agenda.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Auch die Politikwissenschaft hat sich mit dem vermeintlichen Wechselverhältnis von politischen<br />
Akteuren zu Medienakteuren beschäftigt &#8211; und ist dabei zu teils widersprüchlichen Ergebnissen gelangt. Es lässt sich dabei zwischen vier Modellen unterscheiden.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Das Gewaltenteilungsparadigma postuliert die Medien als vierte Gewalt im Sinne der Gewaltenteilungslehre nach Montesquieu. Jedoch wird dabei den konstituierenden Gewalten (Legislative,<br />
Exekutive und Judikative) keine vierte Gewalt an die Seite gestellt. Vielmehr übernehmen nach dieser<br />
Vorstellung die Medien eine Kontrollfunktion. Medien sind Gatekeeper im Sinne eines Wächteramtes.<br />
Es liegt in ihrem Ermessen, was die Öffentlichkeit auf welche Art und Weise erfährt und wie diese Information eingeordnet wird.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Das Instrumentalisierungsparadigma durch Medienakteure (in den Politikwissenschaften auch<br />
Dependenzthese oder Dependenz-Modell genannt) geht davon aus, dass politische Entscheidungen<br />
maßgeblich durch die Logiken der Medien beeinflusst werden. Medien haben einen gewissen Einfluss auf politische Akteure und nutzen diesen auch. Der politische Akteur unterwirft sich im Auftreten vermeintlicher Vorgaben und die eigene Autonomie geht verloren.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Instrumentalisierungsparadigma durch politische Akteure (auch Funktionalisiserungsthese) &#8211; nur mit verkehrtem Vorzeichen. Medien sind Verlautbarungsorgane der Politik. Durch einen wachsenden ökonomischen Druck und schwindende Ressourcen ist der oder die Journalist*in zunehmend auf die Quellen angewiesen und das Mächteungleichgewicht steigt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Eine vermittelnde Position unter diesen Vorstellungen nimmt das Symbiose-Paradigma (Interdependenz-<br />
Modell oder auch Interdependenzthese) ein. Die politische und die Mediensphäre treten in eine gewisse Abhängigkeit, von der beide Seiten profitieren. Politische Akteure nutzen den Kontakt zu Medienvertreter*innen, um Präsenz in der Öffentlichkeit zu erlangen &#8211; Medienvertreter*innen nutzen ihre politischen Kontakte, um Zugang zu Informationen zu erhalten. Es handelt sich dabei um eine Tauschbeziehung: Information gegen Publizität &#8211; und umgekehrt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Diese vier Paradigmen über das Wechselverhältnis politischer zu Medienakteuren haben die Mediendemokratie als Grundannahme. Demnach sind Medien zu einem bestimmenden Element in<br />
der Gesellschaft geworden. Ihren Ursprung haben diese Vorstellungen in der tiefgreifenden Transformation des Mediensystems, gekennzeichnet etwa durch das Herausbilden des dualisierten<br />
Rundfunks seit den achtziger Jahren und dem Wandel eines durch nächtliche Sendepausen unterbrochenen TV-Programms zu einem 24-Stunden-Programm.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Heute beobachten wir wieder tiefgreifende Veränderungen, ausgelöst durch die Digitalisierung,<br />
das Internet und die sozialen Medien. Die Vorstellungen von einst, ganz gleich welche man am überzeugendsten findet, bedürfen einer Reformulierung, um die neuen Gegebenheiten zu berücksichtigen.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Durch soziale Medien ist der politische Akteur nicht zwingend auf den Medienakteur angewiesen, um seine Botschaften zu vermitteln. Der eigene YouTube Kanal oder das eigene Twitter Profil sind potenzielle Verlautbarungsorgane, ohne dass Journalist*innen als Gatekeeper die Botschaft kritisch einordnet. Der direkte Austausch mit der Gesellschaft ist möglich, wo sonst die Medien als Mittler aufgetreten sind. Besonders profitieren von diesen neuen Gegebenheiten Positionen, deren Weg in die öffentliche Aufmerksamkeit sonst versperrt waren. Nach dem Gewaltenteilungsparadigma ist durch Social Media die Funktion der Medien stark eingeschränkt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Betrachtet man vor diesem Hintergrund das Instrumentalisierungsparadigma durch Medienakteure, so bedarf auch diese antizipierte Rollenverteilung eine Reformulierung. Die diesem Paradigma eigene Ungleichverteilung des Einflusses wird durch die neuen Möglichkeiten stark abgeschwächt. Der Medienakteur kann zwar weiterhin seine gesellschaftliche Rolle wahrnehmen, jedoch hat der politische Akteur die Möglichkeit ein ganzes Stück autarker zu handeln. Je nach Zielgruppe der eigenen Botschaften entfällt die Notwendigkeit nach Mittlern. Dem eigenen “Nachrichtenformat” steht nicht viel im Weg.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Vertritt man doch eher die gegenteilige Meinung, also über ein Machtungleichgewicht zugunsten der politischen Akteure, so wird diese Mächteverteilung durch Social Media verstärkt. Waren Medien bereits vor dem Aufkommen sozialer Netzwerke auf den politischen Akteur als Stichwortgeber oder Quelle angewiesen, so steigt diese Abhängigkeit durch die schwindende Notwendigkeit der Medien. Eine Anbiederung oder wohlwollendes Berichten kann hier eine befürchtete Folge sein.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Auch Vertreter des Symbioseparadigmas müssen sich einer Reformulierung stellen. Der Wert der den Medien eigenen Ressource “Publizität” nimmt ab. Auch ohne die Medien haben politische Akteure die Möglichkeit die Öffentlichkeit zu erreichen. Dennoch bieten sich neue Gelegenheiten für das Tauschgeschäft: Ähnlich der Presseerklärung, aus der die Journalist*innen zitieren, kann beispielsweise das auf Video festgehaltene politische Statement ohne großen Aufwand durch Medienakteure in eigenen Beiträgen eingepflegt oder in Gänze verlinkt werden. Das kostenintensive Buchen und Aussenden eines Kamerateams ist nicht notwendig, Bewegtbild Material ist dennoch verfügbar. Egal, wie idealisiert der oder die Medienvertreter*in ihre gesellschaftliche Rolle versteht: Am Ende zählen doch allzu oft die Kosten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Die klare Rollenverteilung zwischen politischer Sphäre und (Massen-) Medien scheint heute nicht mehr so gegeben zu sein, wie vor zehn oder 20 Jahren. Was einst die Parteien- oder Mitgliederzeitschriften waren, übernimmt heute der YouTube-Kanal oder das Twitter Profil. Sowohl Journalist*innen, als auch Kommunikationsstrateg*innen der politischen Akteure müssen sich auf ungewohntes Terrain bewegen und tun dies mit unterschiedlichem Erfolg. Auch die politik-interessierte Bevölkerung muss einen Lernprozess durchmachen. Das, was allgemein unter &#8216;Medienkompetenz&#8217; verstanden wird, erfährt einen enormen Bedeutungsgewinn. Quelleneinordnung ist wichtiger denn je.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Wie man das Wechselverhältnis vom politischen zum Medienakteur letztendlich beurteilt, ist eine Frage, die nicht ohne weiteres beantwortet werden kann. In diesem Beitrag wurden vier unterschiedliche Paradigmen vorgestellt und anhand der neuen Gegebenheiten, die wir durch das Netz und den sozialen Netzwerken erfahren, erweitert. Welche von den Ansätzen man am plausibelsten hält, ist eine Sache der eigenen Perspektive. Im nächsten Beitrag wird der Frage nachgegangen, inwiefern dies die politische Kommunikation der Akteure beeinflusst.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-13" data-row="script-row-unique-13" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-13"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-14"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Photo by <a href="https://unsplash.com/@imagoiq?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Loïc Fürhoff</a> on <a href="https://unsplash.com/photos/qeIaMQP_xQE">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-14" data-row="script-row-unique-14" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-14"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-16"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Digitale Spaltung der Jugend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cai Schultz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2019 16:19:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Spaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone Stiftung]]></category>
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</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Allgemeines politisches Interesse</h3>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass die große Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland (72 Prozent) sich mindestens einmal pro Woche über politische Themen informiert und dabei sowohl analoge als auch digitale Informationsquellen gezielt nach Themenbereichen benutzt. Zugleich interessieren sich ein Viertel der jungen Menschen mit einem niedrigen Bildungsgrad kaum für politische Themen. 15 Prozent der Befragten gaben an, sich seltener als einmal im Monat oder sogar nie über politische Themen zu informieren.</p>
<h3>Verschiedene Informationsquellen</h3>
<p>Die Vodafone Stiftung beschreibt die meisten 14- bis 24-Jährigen in Deutschland als reflektierte InformationsverarbeiterInnen. 69 Prozent gaben an persönlich Gespräche mit Freunden oder Familie als Informationsquelle zu nutzen, dicht gefolgt von Nachrichtenseiten und Nachrichten-Apps (67 Prozent). Danach stehen Fernseher (58 Prozent) und Radio (42 Prozent) sowie YouTube (32 Prozent) und soziale Medien wie Facebook, Twitter und Instagram (32 Prozent). Die Art der Informationsquelle variiert dabei themenspezifisch. So dominieren bei der Debatte um das Urheberrecht soziale Medien mit 52 Prozent, beim Brexit klassische Medien mit 70 Prozent.</p>
<h3>Fake News</h3>
<p>Laut der Studie sind Junge Menschen alltäglich mit Falschnachrichten konfrontiert. Rund zwei Drittel gaben an (64 Prozent), mindestens einmal pro Woche mit Fake News in Kontakt zu raten, 12 Prozent sogar mehrmals täglich. Über die Hälfte (60 Prozent) der Befragten suchen immer oder meistens nach alternativen Quellen, wenn sie am Wahrheitsgehalt zweifeln. Hier gilt, wer sich häufiger politisch informiert, sucht auch häufiger nach Alternativquellen: Befragte, die sich seltener als einmal die Woche über politische Themen informieren, konsultieren nur zu 37 Prozent immer oder meistens Alternativquellen.</p>
<p>Im Erkennen von Falschnachrichten fühlen sich über 40 Prozent der jungen Menschen allerdings mindestens unsicher. Dabei spielt auch das Alter eine Rolle, so die Studie. Jugendliche geben eher Unsicherheiten beim Erkennen von Fake News an (46 Prozent), als junge Erwachsene (37 Prozent). Außerdem erhöht sich mit dem Bildungsgrad auch die Sicherheit junger Menschen im Umgang mit Fake News, so die Studie.</p>
<h3>Unmut über PolitikerInnen und Parteien</h3>
<p>Weiterhin wurden die TeilnehmerInnen nach konkreten Falschnachrichten zu vier aktuellen Themen befragt: Die Friday for Future Bewegung, die EU-Wahl, die Reform des Urheberrechts und der Brexit. In den Freitextantworten verbanden junge Menschen Fake News weniger mit Social Media und Internet Websites, sondern waren unzufrieden mit dem Informationsgehalt, den die PolitikerInnen in der Öffentlichkeit von sich geben. Besonders beim Klimawandel beklagen sich die TeilnehmerInnen über dessen Verharmlosung oder Leugnung und die Delegitimierung der Expertise und des Engagements junger Menschen.</p>
<h3>Über die Studie</h3>
<p>Die Erhebung wurde vom Befragungsinstitut Infratest dimap durchgeführt. Die Grundgesamtheit für die Befragung bildeten deutschsprachige junge Menschen im Alter von 14 bis 24 Jahren in Privathaushalten in Deutschland, die das Internet nutzen. Die Erhebung wurde vom 29. Mai bis zum 11. Juni 2019 durchgeführt und als Online-Erhebung (Computer Assisted Web Interviewing = CAWI) angelegt. Insgesamt nahmen 2.149 Befragte an der Studie teil, davon 1.100 im Alter von 14 bis 19 Jahren und 1.049 im Alter von 20 bis 24 Jahren.</p>
<p>Zur vollständigen Studie gelangen sie <a href="https://www.vodafone-stiftung.de/studie-zum-informationsverhalten-in-einer-digitalen-welt/">hier</a>.</p>
<p>Bild: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a></p>
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</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>KI und Gesellschaft: Eine Bestandsaufnahme (Teil 2/3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Constantin Estorff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Oct 2019 11:43:14 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-20"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Der Herbst 2018 sollte in Deutschland politisch den Einstieg ins KI-Zeitalter symbolisieren: Seitens der Regierung wollte man nun zur Weltspitze gehören. Im ersten Artikel dieser Reihe wurde bereits durchleuchtet, wie das bisher funktioniert hat. Nur was macht das eigentlich mit uns als Gesellschaft? Eine Bestandsaufnahme von Sein und Selbstbewusstsein.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Über Künstliche Intelligenz wird seit mittlerweile 20 Jahren diskutiert. „Doch das öffentliche Interesse könnte irgendwann erlahmen. Man hakt die mit der KI verbundenen Chancen und Risiken geistig ab – und plötzlich ist man überrascht, dass die technische Entwicklung mit aller Durchschlagskraft am Ende doch stattfindet.“ So warnte zumindest der Bundestagspräsident a.D. Norbert Lammert auf einer Veranstaltung über die KI-Kommission. Um sicherzustellen, dass es so genau nicht kommt, gibt es sowohl die höchst ambitionierte <a href="https://www.ki-strategie-deutschland.de/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI-Strategie der Bundesregierung</a>, als auch die <a href="https://www.bundestag.de/ausschuesse/weitere_gremien/enquete_ki" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI-Enquete-Kommission</a> des Bundestages. Es ist parteipolitisch allgemeiner Konsens, dass man gesellschaftliche Akzeptanz schaffen will. Doch wie soll das eigentlich genau funktionieren?</p>
<h3>„German Angst“, oder doch eher „German Mut“? Und wer nutzt überhaupt diese Begriffe?</h3>
<p>Zunächst ein Lagebericht: Laut einer <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Kuenstliche-Intelligenz-Bundesbuerger-sehen-vor-allem-Chancen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BITKOM-Umfrage</a> aus dem Jahr 2018 befanden 71% der Deutschen künstliche Intelligenz als für den zukünftigen Wohlstand entscheidend und fast genauso viele Menschen hielten KI überwiegend für eine Chance. Noch 2017 waren es nicht mal die Hälfte. Auch die vielbeschworene „german angst“ findet sich statistisch nicht wieder: Auf die <a href="https://taz.de/Umfrage-zu-kuenstlicher-Intelligenz/!5605059/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frage</a>, welche Popkultur-KI am ehesten zu den eigenen Vorstellung einer KI passt, wurden am häufigsten der sympathische Star-Wars-Roboter „R2D2“ genannt und nicht etwa die Killer-Maschine „Terminator“. Aber von einem „R2D2“ ist heute trotzdem noch wenig zu sehen.</p>
<p>Und das ist auch das erste Problem, welches politisch angegangen werden soll: Viele haben anscheinend unzutreffende Vorstellungen davon, was KI überhaupt ist. Das kann man auch daran sehen, dass über 80% der Befragten glauben, KI würde die Gesellschaft heute noch nicht beeinflussen. Angesichts der Rolle der KI in Digitalwirtschaft, Industrie, Sicherheit, Medizin, etc. geht dieser Glaube an der Realität vorbei. Wichtig ist hier die Unterscheidung zwischen der auf einer bestimmten Aufgabe spezialisierten „schwachen KI“ und der „starken KI“, welche der menschlichen Intelligenz zumindest ebenbürtig ist. Letztere Vorstellung hält sich hartnäckig in den Köpfen, ist aber eher noch Zukunft.</p>
<h3>Konkurrenz belebt das Geschäft</h3>
<p>Die KI-Strategie will ein realistischeres Bild von künstlicher Intelligenz vermitteln und damit die immerhin noch 33 kritischen Prozent der Bevölkerung überzeugen. Das soll gezielt durch die Unterstützung ökologischer oder sozialer Leuchtturmprojekte geschehen, die über einen <a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/G/gewinner-beim-ki-innovationswettbewerb-des-bmwi.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=6" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI-Innovationswettbewerb</a> auserkoren werden. Die 16 Gewinner der ersten Runde des mit jeweils ca. 10-20 Millionen Euro dotierten Preises stehen auch schon fest. Darunter: <em>REIF</em>, ein intelligentes Wertschöpfungsnetzwerk zur Verringerung des unnötigen Lebensmittelabfalls, <em>EMPAIA</em>, ein auf KI basierendes Diagnose-Werkzeug für den medizinischen Bereich, und viele Ökosysteme für KI-Anwendungen. Man will eben auch internationale Normen durchsetzen. Kritisieren kann man hier lediglich die Höhe der Förderungen: Amerikanische Digitalkonzerne oder der chinesische Staat rüsten einzelne Forschungsprojekte teilweise mit deutlich höheren Beträgen aus.</p>
<p>Positiv ist außerdem, dass es bereits sehr relevante staatlich finanzierte Institutionen gibt, die die Auswirkung der Digitalisierung und der KI auf die Gesellschaft umfangreich beforschen. Ein prominentes Beispiel wäre das <a href="https://www.hiig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Institut für Internet und Gesellschaft</em></a> (HIIG). Aber auch die Länder bemühen sich: Vor kurzem hat das von der Landesregierung geförderte <a href="https://www.bidt.digital/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation</em></a> (bidt) den Betrieb aufgenommen. Das Problem ist hier jedoch häufiger wieder ein fehlendes mediales und gesellschaftliches Interesse an den teilweise höchstinteressanten Forschungsprojekten.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-20" data-row="script-row-unique-20" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-20"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-21"><div class="row one-top-padding one-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_x_neg_double shift_x_fixed"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h3 class="h3" ><span>Die Utopisten sind die Realisten von morgen</span></h3></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><img decoding="async" class="wp-image-160956" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ki2.png" width="640" height="480" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ki2.png 640w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ki2-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="uncode_text_column" ><p><em>Eine Parade durch New York für die Besatzung der Apollo 11. Doch wie sieht heute breite Euphorie für technischen Fortschritt aus?</em></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-21" data-row="script-row-unique-21" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-21"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-22"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Deshalb kann man nun fragen: Reichen diese Leuchtturmprojekte und intensive Forschung aus, um allgemeine Akzeptanz für KI zu schaffen? Man könnte hier der Ansicht sein, dass zu dem krassen Ziel des „KI-Weltmeisters Deutschland“ ein ebenso krasses soziales Ziel gehören müsste, welches dann auch ebenso laut offenbart wird. Die Regierung könnte dann zeigen, aus welchem sozial-marktwirtschaftlichen Holz sie geschnitzt ist. Für solch ein großes Denken gibt es neben der ausführlichen Forschung auch Zustimmung aus einem breiten Spektrum an Meinungen. Zu erwähnen wäre der Soziologe Harald Welzer. Auch wenn seine Thesen umstritten sind,  gehört er zu den lautesten und kritischsten Stimmen in den politischen Feuilletons. In einem <a href="https://www.zeit.de/2019/34/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-algorithmen-denken-dummheit/seite-3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Essay</a> forderte Welzer kürzlich, die Politik solle KI primär für zivilisatorische Zwecke nutzen, um beispielsweise ein bedingungsloses Grundeinkommen zu ermöglichen. Die Digitalisierung sei kein Schicksal, sondern eine Gestaltungsaufgabe.</p>
<p>Es gibt aber auch aus den Reihen der CDU laute Forderungen. Genauer gesagt in einem <a href="https://www.kas.de/documents/252038/4521287/Bewertung+der+deutschen+KI-Strategie+Teil+3.pdf/aa0ecb4e-3a71-de71-63ba-fb08bf72dd57?version=1.1&amp;t=1559810781469" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Positionspapier</a>, das die <em>Konrad-Adenauer-Stiftung</em> mit der industrienahen <em>Cambrian-Group</em> schon vor der Veröffentlichung der offiziellen KI-Strategie herausgegeben hat. Darin enthalten: Der Wunsch nach einer breiten gesellschaftlichen Euphorie, wie es sie auch schon während des Apollo-Raumfahrt-Programms in den USA gab. Häufige Forderungen, wie beispielsweise ein Digitalministerium, eine aktive und vor allem globale KI-Ethikpolitik, oder Digitalwissenschaften als Schulfach, sind in der tatsächlichen Strategie nur noch schemenhaft zu erkennen.</p>
<p>Die Frage mit den Digitalwissenschaften als Schulfach griff auch jüngst <a href="https://www.freiheit.org/netzpolitik-mehr-digitale-bildung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ann Cathrin Riedel vom Verein für liberale Netzpolitik</a> auf: Eine magere digitale Medienbildung sei längerfristig eine Gefahr für die Stabilität der Gesellschaft. Sichtbar sei dies am fehlenden Bewusstsein für Falschmeldungen und Scheinidentitäten, von dem viele und vor allem Ältere betroffen sind. Schon immer von russischen Desinformationskampagnen geplagt, zeigt sich Finnland hier vorbildlich und betreibt breite Aufklärungsprogramme.</p>
<p>An sozialen Ideen, aber auch Notwendigkeiten mangelt es also nicht. Und dass solch große Pläne auch von Regierungen verlautbart werden können, sieht man neben Finnland auch an Japan: Die Idee der <a href="https://www.gov-online.go.jp/cam/s5/eng/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Society 5.0</em></a>, einer vollvernetzten und smarten Gesellschaft muss man zwar nicht gut finden, aber sie zeigt: Es ist möglich zu träumen.</p>
<h3>Wird künstliche Intelligenz zur neuen sozialen Frage?</h3>
<p>Um einen Funken zu entfachen, reicht es aber nicht aus, nur mit Utopien zu zündeln. Genauso wichtig ist es, bestehenden Bedenken auszuräumen. Und diese sind nicht nur leise seitens der noch regierenden SPD zu vernehmen. Auch <em>Die Linke</em> zeigt sich besorgt: Sowohl die Auswirkungen der KI auf den Arbeitsmarkt, als auch der damit verbundene Machtzuwachs der multinationalen Plattformriesen würden das Wohl des Individuums gefährden.</p>
<p>Bezogen auf die Arbeitswelt gibt es viele Bemühungen, diese auf KI-Kurs zu trimmen. Durch KI-Trainerinnen und Trainern für den Mittelstand, oder auch das „KI-Observatorium“. Dieses sich momentan noch in den Startlöchern befindliche Forschungszentrum soll die Folgen der KI auf die Arbeitswelt erforschen und reflektieren. Vielleicht ergeben sich dann mehr Erkenntnisse zu der immer noch hart umkämpften Frage, ob sich künstliche Intelligenz wirklich negativ auf Arbeitsplätze auswirkt.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-22" data-row="script-row-unique-22" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-22"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-23"><div class="row one-top-padding one-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_x_neg_double shift_x_fixed"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h3 class="h3" ><span>Ein Steiniger Weg</span></h3></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><img decoding="async" class="wp-image-160954" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/ki32.png" width="640" height="480" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/ki32.png 640w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/ki32-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="uncode_text_column" ><p><em>Die Bundestagskuppel: Die Mühlen der Demokratie mahlen langsam aber gründlich. Nur gilt das heute immer noch?</em></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-23" data-row="script-row-unique-23" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-23"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-24"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Der Frage nach der Wirkung der KI auf Plattformökonomien wiederum wurde bisher sowohl in den öffentlichen Sitzungen der KI-Kommission, als auch in der KI-Strategie weniger beachtet. Und das, obwohl die monopolisierende Dynamik dieser Wirtschaftsfelder und die dabei unterstützende Rolle der KI-Technologie von <a href="http://digital.fuerstenberg-forum.de/wp-content/uploads/2018/10/SJ_03-18_EBOOK_Plattformoekonomie_als_Game-Changer.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unterschiedlichen Seiten</a> konstatiert wurden. Eine denkbare Erklärung: Zwar können die Möglichkeiten der KI-Nutzung reguliert werden, wie an der DSGVO zu sehen ist. Doch finden die Regulierungsmöglichkeiten ihre Grenze bei den vermehrt auf KI basierenden Geschäftsmodellen der (multinationalen) Unternehmen. Ein Beispiel hierfür ist der mittlerweile als systemrelevant eingestufte Finanzdienstleister <em>Blackrock</em>, der seine Vormachtstellung dem intelligenten Risikomanagement-System <em>Aladdin </em>zu verdanken hat. Und gleichzeitig übt <em>Blackrock </em>auch noch großen <a href="https://lobbypedia.de/wiki/BlackRock" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einfluss auf die Finanzgesetzgebung</a> aus.</p>
<p>Wenn ganzheitliches Aufklären das Ziel ist, könnte es sinnvoll sein, solche Fälle öffentlich zu problematisieren, gleichzeitig aber auch die Relevanz der Innovationskraft durch die Wirtschaft zu betonen.</p>
<h3>Welchen Traum wollen wir träumen?</h3>
<p>Doch welches Resümee lässt sich jetzt ziehen? Einerseits versucht die Bundesregierung, Tatsachen zu schaffen und die Debatte damit zu erden. Das ist positiv zu bewerten. Andererseits jedoch fehlte bisher der Mut, nicht nur eine große wirtschaftliche Vision zu formulieren, sondern sich auch ein ebenso klares und großes soziales Ziel zu setzen. Diese Einseitigkeit muss nicht zwingend zu schlechten Ergebnissen führen. Doch um hier wieder mit Worten Norbert Lammerts zu enden: „Es muss ja nicht so kommen. Aber das es sicher nicht so kommt, ist so sicher auch wieder nicht“.</p>
<p>Hier geht es zum ersten Teil der Reihe: <a href="https://politik-digital.de/news/bestandsaufnahme-ki-deutschland-2019-156755/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI und Wirtschaft</a><br />
Hier geht es zum dritten Teil der Reihe: <a href="https://politik-digital.de/news/ki-und-ethik-eine-bestandsaufnahme-156842/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI und Ethik</a></p>
<div class="_3bJ2H CHExY">
<p class="_1l8RX _1ByhS">Titel: <a href="https://unsplash.com/@franckinjapan?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Franck V.</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/ai?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a><br />
Parade in New York: <a href="https://images.nasa.gov/details-S70-17433.html">NASA</a><br />
Bundestagskuppel: <a href="https://unsplash.com/@ripato" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ricardo Gomez Angel</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a></p>
</div>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-24" data-row="script-row-unique-24" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-24"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-26"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-26" data-row="script-row-unique-26" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-26"));</script></div></div></div>
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		<title>Digitalstrategie NRW: Digitalisierung durch Partizipation voranbringen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vivian Knopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 15:39:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor kurzem stellte die Bundeskanzlerin einen neuen Digitalrat vor, der helfen soll, den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten, in dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Digitalstrategie-NRW-Screenshot-grau.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-155133 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Digitalstrategie-NRW-Screenshot-grau-630x276.jpg" alt="" width="630" height="276" /></a></p>
<p>Vor kurzem stellte die Bundeskanzlerin einen neuen Digitalrat vor, der helfen soll, den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten, in dem er der Bundesregierung bei wichtigen Fragen zuarbeitet. Und auch auf Landesebene tut sich etwas: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat einen Entwurf einer digitalen Strategie vorgelegt und ruft dazu auf, diesen Entwurf zu diskutieren. Bis zum 7. Oktober können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen einbringen.</p>
<h3>Digitale Ausrichtung mitgestalten</h3>
<p>Der im Juli 2018 vorgelegten Entwurf benennt erste Themen und Ziele der Digitalstrategie und gibt einen Überblick über Projekte der Landesregierung. Bis zum 7. Oktober haben die Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens jetzt die Möglichkeit, die digitale Ausrichtung ihres Bundeslandes <a href="https://www.digitalstrategie.nrw/digitalnrw/de/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online</a> mitzugestalten. Die Partizipation ist dabei auf unterschiedliche Wege möglich. So können Nutzerinnen und Nutzer unter verschiedenen Optionen, von Bildung und Kultur über Energie und Klima bis hin zu Datenschutz, erst einmal wählen, welche Themen ihnen davon am wichtigsten sind und damit Prioritäten setzen. Es besteht aber ebenso das Angebot, die Inhalte weiterzudenken, in dem verschiedene themenbezogene Fragen und Thesen diskutiert werden, oder den online einsehbaren Entwurf der Digitalstrategie direkt zu kommentieren. Wer besonders viel zu sagen hat, kann auch eine eigene Stellungnahme hochladen. Außerdem werden jede Woche auf dem <a href="https://www.digitalstrategie.nrw/digitalnrw/de/journal/51354" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a> ein bis zwei der zehn Themen genauer vorgestellt. So können sowohl Digital-Expertinnen und Experten als auch interessierte Bürgerinnen und Bürger am Beteiligungsprozess teilnehmen.</p>
<p>Neben dem Online-Angebot hat die Landesregierung ebenfalls verschiedene Veranstaltungen und eine zentrale Konferenz im Oktober angekündigt. Die gesammelten Rückmeldungen sollen dann bis zum Jahresende ausgewertet werden und in eine finale Fassung der Digitalstrategie einfließen. Gleichzeitig aber soll dies der Startschuss für eine längerfristige Diskussion um die Strategie und den digitalen Wandel in den nächsten Jahren darstellen.</p>
<h3> Andere Bundesländer &#8211; ähnliche Ideen</h3>
<p>„Die Digitalisierung ist eine der größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit. Wenn wir sie richtig angehen, bietet sie große Chancen, unser Land zu modernisieren und den Menschen durch Teilhabe an diesem Prozess neue Möglichkeiten zu eröffnen“, stellt Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart heraus.</p>
<p>Nordrhein-Westfalen ist dabei nicht das einzige Bundesland, das dieses Potential entdeckt hat. Mit einer Reihe von Maßnahmen will auch die Landesregierung Niedersachsen die digitale Transformation vorantreiben. Sie stellte dafür vor einigen Tagen ihren umfassenden „Masterplan Digitalisierung“ vor und will bis 2022 bis zu einer Milliarde Euro für die Umsetzung zur Verfügung stellen. Auch Hessen arbeitet weiter an seiner Digitalisierungsstrategie hat vor kurzem beschlossen, einen Rat für Digitalethik und ein Zentrum für künstliche Intelligenz einzurichten. So wie Brandenburg, das seit dem Frühjahr nun über einen Digitalbeirat verfügt und bis zum Jahresende eine Digitalisierungsstrategie erarbeiten will. In der Vergangenheit hatte bereits Baden-Württemberg eine Digitalstrategie vorgelegt, auch die Landesregierung Rheinland-Pfalz startete einen „Digitaldialog“, an dem sich die Rheinland-Pfälzer beteiligen konnten. Die Anregungen wurden auch hier bei der Formulierung der Digitalstrategie berücksichtigt, die im April diesen Jahres vorgestellt wurde. Das könnte ein Vorbild für Nordrhein-Westfalens digitalen Partizipationsprozess gewesen sein.</p>
<p>Titelbild: Screenshot <a href="https://www.digitalstrategie.nrw/digitalnrw/de/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalstrategie.nrw</a>, bearbeitet</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf Social Media durch den Wahlkreis &#8211; Politische Kommunikation im Sommerloch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vivian Knopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2018 09:26:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Das sogenannte Sommerloch trifft nicht nur die Tagespresse und großen Nachrichtenredaktionen im Land, auch in der Politik wird es zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/gonard-fluit-unsplash.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-155100" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/gonard-fluit-unsplash-630x276.jpg" alt="gonard-fluit, unsplash" width="630" height="276" /></a></p>
<p>Das sogenannte Sommerloch trifft nicht nur die Tagespresse und großen Nachrichtenredaktionen im Land, auch in der Politik wird es zu dieser Zeit still, wenn nicht gerade die nächste Wahl vor der Tür steht. Während man in den letzten Wochen so allerhand kuriose Inhalte zu lesen bekam, haben sich einige Landesregierungen, Parteien, Politikerinnen und Politiker ihr eigenes Programm überlegt, um möglichst öffentlichkeitswirksam in Verbindung mit den Bürgerinnen und Bürgern zu treten und den Sommer zu überbrücken.</p>
<p>Viele Politikerinnen und Politiker nutzen diese Zeit für eine Sommertour durchs Land, doch nicht alle halten diese auch gleichermaßen gut auf sozialen Netzwerken fest, um so ein größeres Publikum als nur das vor Ort zu erreichen. Dabei bieten gerade die ruhigeren Sommermonate eine Gelegenheit, um verschiedene neue Kanäle für sich zu entdecken und die eigene Reichweite auszubauen. Es lassen sich einige Beispiele dafür finden, wie zeitgemäße politische Kommunikation aussehen könnte.</p>
<h3> Manuela Schwesig auf Twitter</h3>
<figure id="attachment_155102" aria-describedby="caption-attachment-155102" style="width: 305px" class="wp-caption alignright"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Manuela-Schwesig-Twitter-Sommertour.png"><img decoding="async" class="wp-image-155102 size-medium" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Manuela-Schwesig-Twitter-Sommertour-305x340.png" alt="Manuela Schwesig, Twitter, Sommertour" width="305" height="340" /></a><figcaption id="caption-attachment-155102" class="wp-caption-text">Manuela Schwesig fasst abschließend die Eindrücke ihrer Sommertour auf Twitter zusammen.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Manuela Schwesig nutzte als Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns u.a. Twitter effektiv dazu, um für das Bundesland Werbung zu machen und natürlich auch selbst medienwirksam aufzutreten. Unter dem Motto „Land zum Leben, Arbeiten und Urlaub“ besuchte sie dabei Unternehmen, soziale Einrichtungen, Kulturorte und Feste und hielt ihre Besuche sowohl in Bilderstrecken, als auch in kurzen Videobeiträgen fest. Mehrmals täglich gab es auf ihrem offiziellen Account Beiträge zu sehen. So lassen sich gleichzeitig das zu regierende Bundesland als auch die eigene politische Arbeit aufwerten und überhaupt erstmal genauer vorstellen. Obwohl auch die breiten Medien und Zeitungen über die Sommertour Schwesigs berichten, nutzt sie ebenso das Potential ihrer eigenen Kanäle für sich. Das ermöglicht nicht zuletzt eine unmittelbare Rückmeldung der Nutzer und potentiellen Wähler auf Twitter, mit denen die Ministerpräsidentin und ihr Team in einen direkten Austausch treten können.</p>
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<h3>Europatour auf Facebook</h3>
<figure id="attachment_155104" aria-describedby="caption-attachment-155104" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Arne-Lietz-Facebook2.png"><img decoding="async" class="wp-image-155104 size-medium" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Arne-Lietz-Facebook2-305x271.png" alt="Arne Lietz, Facebook2" width="305" height="271" /></a><figcaption id="caption-attachment-155104" class="wp-caption-text">Arne Lietz hält seine Europatour auf Facebook fest.</figcaption></figure>
<p>Doch auch weniger bekannte Politikerinnen und Politiker können diese Möglichkeiten für sich nutzen. Unterwegs auf „Europa-Sommertour“ durch Sachsen-Anhalt ist Arne-Lietz, SPD-Abgeordneter des Europäischen Parlaments für Sachsen-Anhalt. Auch ihn kann man z.B. auf Facebook ausführlich dabei verfolgen, wie er Vereine, Verbände und Unternehmen besucht. Selbsterklärtes Ziel ist es dabei, „zu zeigen, wie Europa in Sachsen-Anhalt wirkt, aber auch zu hören, was die Menschen vor Ort über Europapolitik denken.“  Zu jedem Tag gibt es dabei neben separaten Beiträgen mit Bildern zu den einzelnen Stationen kurze Zusammenfassungen im Videoformat mit Voiceover des Politikers.</p>
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<h3>Praktikumstour im Storyformat auf Instagram</h3>
<p>Sowohl in Sozialen Netzwerken als auch in der Bild-Zeitung gelobt wird Nikolas Löbel für seine zeitgemäße politische Kommunikation auf Instagram. Der CDU-Politiker ist Mitglied des Bundestages für den Wahlkreis Mannheim und nutzte die Sommerpause im Bundestag für eine kurze Praktikumstour. Ab dem 14. August besuchte er so sechs verschiedene Unternehmen und Einrichtungen in Mannheim. Ob als Bauarbeiter, Altenpfleger oder Reinigungskraft – Löbel dokumentierte seine Eindrücke täglich vor allem mit der Storyfunktion, die Instagram bietet. Entweder als kurze Einblicke, die ihn während der Arbeit zeigen oder in Form von Videos, um Gedanken festzuhalten und am Ende eines Praktikumtages zu resümieren. Die gesamte Tour lässt sich jetzt in einer zusammengestellten Story auf dem Instagram-Account des Politikers nachschauen. Löbel nutzte für dieses Format ebenfalls Facebook und WhatsApp.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nikolas-Löbel-Instagram2.png"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-155106" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nikolas-Löbel-Instagram2-305x612.png" alt="Nikolas Löbel, Instagram2" width="305" height="612" /></a><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nikolas-Löbel-Instagram5.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-155107" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nikolas-Löbel-Instagram5-305x608.png" alt="Nikolas Löbel, Instagram5" width="307" height="612" /></a></p>
<h3>Durch Livestreams Verbindung zwischen analog und digital schaffen</h3>
<p>Die Arbeit vor Ort und die Kommunikation im Netz ebenfalls geschickt kombiniert hat die FDP Niedersachsen. Landesvorsitzender Stefan Birkner und Generalsekretär Konstantin Kuhle reisen noch bis Anfang September durch Niedersachsen. Unter dem Motto „Willkommen auf dem neuen Weg“ stehen dabei vor allem die Erwartungen von Neu- und Altmitgliedern aber auch Interessierten im Vordergrund. Man möchte an einer Neuausrichtung der Partei arbeiten, den Weg der Partei und die programmatische Parteiarbeit diskutieren und kommunizieren. Dabei ebenfalls zentral sind moderne Parteiarbeit und das neue Schwerpunktthema „New Work“. Deshalb ist es naheliegend, als Teil der Sommertour auch ein Onlineangebot für diejenigen zu schaffen, die an den Terminen vor Ort nicht teilnehmen können.</p>
<figure id="attachment_155108" aria-describedby="caption-attachment-155108" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/FDP-Niedersachen-Livestream.png"><img decoding="async" class="wp-image-155108 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/FDP-Niedersachen-Livestream-630x285.png" alt="FDP Niedersachen, Livestream" width="630" height="285" /></a><figcaption id="caption-attachment-155108" class="wp-caption-text">Stefan Birkner und Konstantin Kuhle beantworten im Rahmen ihrer Sommertour der FDP Niedersachsen Fragen im Livestream.</figcaption></figure>
<p>In einem einstündigen Livestream konnten Zuschauende so Fragen zur Parteiarbeit stellen und eigene Anregungen für die zukünftige Ausrichtung einbringen. Und vor allem: in direkten Kontakt mit Birkner und Kuhle kommen. Dabei bezogen sich beide immer wieder auch auf Gespräche und Erfahrungen vor Ort, die sie bereits den Sommer über gesammelt haben. Das alles passt zu dem Ziel, bei moderner Parteiarbeit stärker auf Online-Medien zurückgreifen und Landesfachausschüsse auch mal online tagen lassen, um so flexibler und effektiver arbeiten zu können. Für die FDP Niedersachsen bietet der Sommer damit die Zeit und Möglichkeit, am Strategieprozess zu arbeiten, neue Anregungen zu sammeln und verschiedene Formate auszuprobieren.</p>
<h3>Regierungskommunikation auf Twitter</h3>
<figure id="attachment_155109" aria-describedby="caption-attachment-155109" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Landesregierung-BW-RegSommerBW.png"><img decoding="async" class="wp-image-155109 size-medium" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Landesregierung-BW-RegSommerBW-305x305.png" alt="Landesregierung BW, #RegSommerBW" width="305" height="305" /></a><figcaption id="caption-attachment-155109" class="wp-caption-text">Unter dem Hashtag #RegSommerBW wird Sozialminister Manne Lucha auf Twitter bei seiner Arbeit für die Landesregierung vor Ort begleitet.</figcaption></figure>
<p>Aber auch ganze Landesregierungen kommunizieren ihr Wirken im Sommerloch und suchen Bürgerkontakt. Unter dem Hashtag #RegSommerBW startete zum Beispiel die Landesregierung Baden-Württembergs am 31. Juli auf Twitter eine kurze Sommerreihe, die sowohl Ministerinnen und Minister, als auch Staatssekretärinnen und Staatssekretäre bei ihrer Arbeit begleitet. Bisher zu sehen waren u.a. Katrin Schütz, Staatssekretärin für Wirtschaft, Arbeit, und Wohnungsbau bei ihrer Digitalisierungs- und Ausbildungsreise durch BW oder auch Umweltminister Franz Untersteller bei seiner Sommertour „Vitale Gewässer“. Die einzelnen Beiträge liefern dabei, bedingt natürlich auch durch die sehr begrenzte Zeichenanzahl auf Twitter, nur einen kleinen inhaltlichen Einblick in die einzelnen Stationen. Der Fokus liegt mehr darauf, die Arbeit der Regierung und der einzelnen Ministerinnen und Minister zu kommunizieren und nach außen zu tragen, aber auch verschiedene Initiativen des Landes vorzustellen. So lassen sich auch Politikerinnen und Politikern der Landesregierung miteinbinden, die selbst noch keine eigenen Social-Media Accounts besitzen oder mit deutlich weniger Followern eine geringere Reichweite haben.</p>
<h3>Chancen auch fernab von Wahlkampfzeiten nutzen</h3>
<p>Ob Ministerpräsidentin, Partei oder Landesregierung – für sie alle bieten Instagram, Facebook &amp; Co viele Möglichkeiten, um mit potentiellen Wählerinnen und Wählern und Interessierten in Kontakt zu treten. Oft bleiben diese aber bisher noch ungenutzt oder weit unter ihrem Potential. Und das, obwohl sich zeigt, dass solche Aktionen wie die Sommertouren auf Social-Media überhaupt erst wahrgenommen werden und gut ankommen: viele loben die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern, um die sich auf diesem Wege bemüht wird. Dass eine intensivere und glaubwürdige Nutzung der Sozialen Plattformen auch die breiten Medien aufmerksam werden lässt und sich so erst Recht lohnt, zeigt sich am Beispiel von Nikolas Löbel. Dabei geht es nicht nur allein um Klickzahlen und darum, möglichst viele neue Nutzer zu generieren, sondern Inhalt und Authentizität sind entscheidend. So gelingt es kleinere, aber relevantere Gruppen anzusprechen und bei der (potentiellen) Wählerschaft Vertrauen zu schaffen. Etwas, worauf alle Politikerinnen und Politiker langfristig angewiesen sind. Auch wenn es mehr Zeit und Aufwand erfordert, lohnt sich moderne politische Kommunikation, die den Menschen nicht nur in Wahlkampfphasen zeigt, dass man sich für sie interessiert.</p>
<p>Titelbild: Gonard Fluit via<a href="https://unsplash.com/photos/29oO_Fj56Lg"> Unsplash</a>, <a class="external" href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0</a>, bearbeitet</p>
<p>Bilder im Text: Screenshot Twitter Manuela Schwesig, Screenshot Facebook Arne Lietz, Screenshots Instagram Nikolas Löbel, Screenshot Facebook FDP Niedersachsen, Screenshot Twitter Landesregierung BW</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mehr als Selbstzweck oder Selbsterhaltung &#8211; Arbeit in der digitalen Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 15:33:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Themenseite]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-27"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Arbeiten, um zu leben? Leben, um zu arbeiten? Die Diskussion um den gesellschaftlichen Stellenwert von Arbeit wird in den Zeiten der Digitalisierung auch zunehmend zu einer Debatte über Identität und Notwendigkeit. Denn was passiert, wenn durch den Wandel relevante soziale Strukturen plötzlich radikale Umbrüche erfahren? Haben wir uns sozusagen selbst unnütz gemacht? Ein Kommentar.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Wären Zeitreisen nicht immer noch eine der wenigen Utopien unserer postmodernen Technologiegesellschaft, so könnte man sie direkt fragen: Die Menschen der vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende, die ihren täglichen Überlebenskampf durch Substistenzwirtschaft, Ackerbau und schweißtreibende Akkordarbeit in Fabriken bestritten. Was für sie wohl eher eine paradiesische Fantasie darstellte, könnte in naher Zukunft Realität werden – und für Viele heute schon ein Albtraum: Die (fast) arbeitslose Gesellschaft. Es könnte nicht mehr allzulange dauern, bis die Industrie 4.0 unser Verständnis von Arbeit vollständig revolutioniert. Intelligente Maschinen übernehmen dann einen Großteil von dem, was wir heutzutage noch selbst erledigen. Sie vernetzen sich autonom, produzieren und selektieren relevante Informationen. Sie sind Chauffeur, Dienstleister, Anwalt. Übrig bleiben all jene Jobs in Branchen, in denen zwischenmenschliche Kommunikation als unersetzlich angesehen wird &#8211; oder die, bei denen Maschinen nicht eingesetzt werden können.</p>
<h3>Arbeit als soziales Kapital</h3>
<p>Das klingt auf den ersten Blick fantastisch, denn: Schon seit Menschengedenken wird versucht, etwa mit Hilfe von effizienzsteigernden Werkzeugen Arbeitsprozesse zu optimieren. Der Versuch, Zeit und Energie durch den Einsatz arbeits-erleichternder Hilfsmittel zu sparen, diente natürlich lange zuallererst der Selbsterhaltung. Trotzdem ging es hier auch immer um Zeiteinsparung. Zeit, die aus der heutigen Perspektive wiederum für die höheren Genüsse und Freuden des Lebens übrig bleiben könnte: Freunde, Familie, Partnerschaft, Hobbys. Sollte man meinen. Doch mit der Industriegesellschaft und der ökonomischen Weiterentwicklung hat auch ein ideologischer Paradigmenwechsel stattgefunden.</p>
<p>Arbeit ist längst nicht mehr nur lästiges Übel. Blickt man auf die Entwicklungen des späten 19. Jahrhunderts bis heute, so lässt sich vor allem eines feststellen: Arbeit ist zum Selbstzweck geworden. Zwar kann nicht verleugnet werden, dass ihre Bedeutung etwa im Vergleich zu den 50er und 60er Jahren durchaus einen kulturellen Bedeutungswandel erfahren hat. Nichtsdestotrotz sind Begriffe wie “Tüchtigkeit”, “Fleiß” und “hohe Arbeitsmoral” auch heute noch Tugenden, die nicht nur als Plattitüden Arbeitszeugnisse schmücken. Wer hart arbeitet und Leistung bringt, der erfährt auch Anerkennung, so der soziale Mechanismus. Der Selbstoptimierungsanspruch der ausdifferenzierten Hochleistungsgesellschaft verschärft dieses Denken sogar noch einmal erheblich. Denn auch für eigentlich erfüllende Jobs sind enorm hohe Erwartungshaltungen ab einem gewissen Punkt schädlich.</p>
<h3>Alte Konzepte helfen kaum</h3>
<p>Eben diese Mentalität ist es, die die Integration der Gesellschaft in das kommende Digitalzeitalter zunehmend erschwert. Und das betrifft alle. Unternehmer sorgen sich um flexiblere Arbeitszeiten im Betrieb, Arbeitnehmer um ihren Arbeitsplatz und die Politik steht gar vor einem völligen Umdenken, weil althergebrachte ideologische Parteigrundsätze durch die Digitalisierung sichtbar infrage gestellt werden. Bestes Beispiel Grundeinkommen: Weil durch den digitalen Wandel nicht nur viele Arbeitsplätze verloren gehen, sondern auch der Arbeitsmarkt völlig umstrukturiert werden muss, braucht es neue Konzepte. Diese Konzepte und Strategien können jedoch kaum aus dem Blickwinkel gewerkschaftlicher Tarifverträge und fixer Wochenarbeitszeit gelöst werden. Ebenso ist es wenig realistisch, Vollbeschäftigung als politisches, weil psychologisches Allheilmittel für eine funktionierende Gesellschaft zu betrachten. Dennoch dominieren derartige Vorstellungen unsere heutige Kultur und werden auch in Debatten immer wieder argumentativ gegen eine bedingungslose Mindestsicherung genutzt.</p>
<h3>Arbeit ist fester Bestandteil der eigenen Identität</h3>
<p>Das ist auch nur verständlich, denn wer einen Großteil seiner Lebenszeit im Job verbringt, für den ist Arbeit nicht nur reine Erwerbstätigkeit. Sie schafft Kommunikation, feste soziale Strukturen, das Gefühl gebraucht zu werden und damit schlussendlich auch einen Teil unserer Identität. Unsere Gesellschaft ist ohne Frage arbeits-fokussiert. Wer nicht arbeitet, der ist nicht solidarisch. Er leistet nichts für die Gemeinschaft und könnte ihr sogar gefährlich werden, denn wie ein Sprichwort sagt: Beschäftige dich, sonst kommt der Kopf noch auf dumme Gedanken. So ließ Detlef Scheele, Vorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, bei einer Fraktions-Veranstaltung der SPD kürzlich verlauten, Beschäftigungslosigkeit führe häufig zu einem persönlichen Gefühl der “Entwertung” bei Betroffenen. Deshalb sei es besonders für Kinder wichtig, dass das Arbeitsamt Eltern irgendeine Art von Job verschaffe, schon um den innerfamiliären Vorbildcharakter zu wahren.</p>
<h3>Digitalisierung ist kein reines “Selbstverwirklichungs-Programm”</h3>
<p>Jene Art zu denken kann im digitalen Wandel jedoch kaum bestehen. Der Philosoph Richard David Precht etwa <a href="http://www.deutschlandfunk.de/die-zukunft-der-arbeit-wir-dekorieren-auf-der-titanic-die.911.de.html?dram:article_id=385022">betont in Interviews immer wieder, die Vorstellung von Arbeit müsse vollkommen transformiert werden.</a> Arbeit werde für die Menschen künftig viel mehr als das definiert werden, “worin sie selbst vorkommen und nicht als das, wofür sie Geld kriegen.” Dies darf nicht falsch verstanden werden: Die Digitalisierung ist, zumindest kurzfristig, kein reines “Selbstverwirklichungs-Programm”. Arbeit verändert sich, Arbeitsplätze werden weniger, aber sie werden auch weiterhin existieren. Vielmehr geht es darum, angemessen und sozialverträglich auf deutlich kürzere Arbeitszeiten und die Flexibilität zu reagieren, die die digitale Dynamik mit sich bringt. Wir müssen die Freiräume und Optionen nutzen, um soziale Sicherheit in einem neuen gesellschaftlichen Klima zu schaffen. Hierbei dürfen wir uns jedoch nicht ausschließlich bereits existierenden sozialpolitischen Instrumenten widmen, die rein auf Umverteilung und veralteter Arbeitsethik beruhen.</p>
<h3>Kultureller Wandel und kluge Politik sind nötig</h3>
<p>Wichtiger wäre es, zu akzeptieren, dass sich unsere Vorstellung des Arbeitsbegriffs in naher Zukunft stark verändern wird. Wie genau, das lässt sich bisher kaum vorhersagen. Klar ist aber, dass es nicht nur eines strukturellen, sondern vor allem auch eines kulturellen Wandels bedarf. Denn die Digitalisierung bietet uns letztendlich auch die Möglichkeit, die immer häufigere Diagnose “Burn-Out” zu bekämpfen. Und: Mehr Zeit bietet auch mehr Freiraum für kreative Schaffensprozesse. Dies könnte auch Innovationen antreiben und damit die Qualität von Dienstleistungen und Produkten erhöhen. Auch wenn sich viele darum sorgen, es könne zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft in Digitalisierungs-Gewinner und -Verlierer kommen: Schlussendlich können wir einer solchen Entwicklung nur durch kluge Konzepte der Sozialpolitik und konsequente Investition in digitale Weiterbildung begegnen. Denn die Digitalisierung wird kommen, doch die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. Gerade deshalb kommt es auf die richtige Herangehensweise an. Um Ängste zu vermeiden und Herausforderungen zu bewerkstelligen.</p>
<p>Titelbild: working late, by <a href="https://www.flickr.com/photos/gato-gato-gato/">Tobi Gaulke</a> on <a href="https://www.flickr.com/photos/gato-gato-gato/8545903286/in/photolist-e2aZj7-qyTxkR-jKedY2-9eSTcW-rCuT8f-qqYQ7x-keDg6F-8GiuWN-a8Wuxt-6Yz2Hi-6A7R3u-a9j44q-7Eddic-xhxY4-7FGCDx-82bfbU-8jAAex-7JavNS-TzMrAs-nj8VtB-ebxEbx-rhxAdE-SckRcg-dDbwA1-5FRfwB-9eSWth-9ePDP2-5Et4Ho-9ePQSe-9eSRQj-9eQ3oF-9ePGMp-9eSNHs-7JreyG-4z9Q9d-7LEfXK-e978pX-TzMnay-7D1qyB-7Pzvqq-gjrMhS-7DZTSk-o3neo1-fxZhdJ-7GdZj1-7LWmEj-ehHzbn-4z5AY2-8h1THq-SkKyaf">Flickr</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/legalcode">CC-BY-NC-ND 2.0</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-27" data-row="script-row-unique-27" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-27"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-29"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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