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	<title>politische Bildung &#8211; politik-digital</title>
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	<title>politische Bildung &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Schluss mit Social Media?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vivian Knopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 13:30:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Verhältnis junger Menschen zu Sozialen Medien ist kompliziert. Viele von ihnen können sich ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/agung-pratamah-521938-unsplash.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-155253" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/agung-pratamah-521938-unsplash-630x273.jpg" alt="" width="640" height="277" /></a></p>
<p>Das Verhältnis junger Menschen zu Sozialen Medien ist kompliziert. Viele von ihnen können sich ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. Doch es gibt eine wachsende Gruppe junger Erwachsener, die vermehrt die Schattenseiten des konstanten Austauschs online sehen. Sie treffen die fast schon radikale Entscheidung, Sozialen Medien den Rücken zu zukehren. Muss deshalb auch politische Bildung und Kommunikation umgedacht werden?</p>
<p>Seit 2017 lässt sich bei Jugendlichen von einer Vollversorgung mit Smartphones sprechen. Mit Werten, die je nach Informationslage zwischen 97 und 99 Prozent schwanken, besitzen so gut wie alle Zwölf- bis 19-Jährigen ein eigenes Smartphone. Die Selbsteinschätzung der zeitlichen Nutzung ist rapide gestiegen. Nahezu jede und jeder ist heutzutage online und damit häufig auch sozialen Netzwerken aktiv. Umso überraschender macht das die Erkenntnis, die sich in neuesten amerikanischen Studien zeigt: es gibt einen wachsenden Anteil an jungen Menschen, die Social Media vermehrt negativ gegenüberstehen und sich von Plattformen wie Instagram und Facebook abwenden.</p>
<p>Auch wenn die Ergebnislage nicht ganz einheitlich ist, lassen sich dabei einige interessante Entwicklungen herausstellen. So zeigt die 2018 erschienene <a href="https://www.commonsensemedia.org/sites/default/files/uploads/research/2018_cs_socialmediasociallife_fullreport-final-release_2_lowres.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Common-Sense-Studie</a>, dass der Anteil der befragten Jugendlichen, die laut eigener Angabe überhaupt keine sozialen Medien nutzen von 17 Prozent im Jahre 2012 auf aktuell 19 Prozent gestiegen ist, während gleichzeitig die restlichen Befragten Soziale Medien deutlich intensiver nutzen und nahezu nonstop online sind. Auch wenn das nur eine kleine Zunahme der Nicht-Nutzer ist, stellt sich diese Entwicklung gegen die gängige Erwartungshaltung und zeigt, dass sich nicht ohne weiteres eindeutige Aussagen über junge Menschen und Social Media treffen lassen.</p>
<h3>Zu viel Negativität und Zeitverschwendung</h3>
<p>Ein genaueres Bild, was junge Menschen an Sozialen Medien vor allem stört, zeigt eine weitere <a href="https://genz.hhcc.com/hubfs/Gen%20Z%20-%20The%20Social%20Generation%20%7C%20Hill%20Holliday-5.pdf?submissionGuid=1d36eb5b-a290-4fee-9756-b3c1936714a0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a>, die das Medienverhalten der Generation Z genauer betrachtet. Obwohl dabei rund neun von zehn Befragten mindestens eine Social-Media-Plattform nutzen und 77 Prozent angeben, dass soziale Netzwerke wie Instagram, Snapchat und Facebook mehr Vorzüge als Nachteile mit sich bringen, haben mehr als ein Drittel mindestens einen ihrer Accounts wieder gelöscht. Und mehr als 60 Prozent wünschen sich Abstand und Erholung von Social Media, in dem sie die Nutzung bestimmter Anwendungen für einige Zeit pausieren. Besonders betroffen sind dabei Facebook und Instagram.</p>
<p>Die Gründe dafür sind vielfältig, von mehr Wunsch nach Privatsphäre bis hin zu steigendem sozialen Druck. Am häufigsten wird jedoch das Gefühl geäußert, zu viel Zeit mit endlosem Scrollen und Durchklicken zu verschwenden. Vielen jungen Menschen ist dabei bewusst, dass solche Apps ein suchtförderndes Potential aufweisen und so konzipiert sind, dass Nutzerinnen und Nutzer möglichst lange darin verweilen. Doch allmählich ziehen die ersten auch Konsequenzen aus dieser Erkenntnis. Noch stärker als bei sich selbst, bemerken die meisten Befragten bei ihrem gleichaltrigen Umfeld, dass dieses zu sehr durch Soziale Medien abgelenkt sei oder durch diese negativ beeinflusst werde. Beklagt wird zunehmend die vorherrschende Negativität im Netz und die damit verbundenen nachteiligen Effekte auf die eigene Psyche und das Wohlbefinden. Bei vielen haben soziale Medien schon dazu geführt, dass sie sich ängstlich oder deprimiert gefühlt haben. Ebenso leidet bei einigen das Selbstbewusstsein durch den ständigen Austausch und Vergleich online und Unsicherheiten werden verstärkt. Auch wenn das Internet samt Social Media für die meisten positive Auswirkungen auf Freundschaften, das Selbstwertgefühl und die eigene Kreativität hat, will ein wachsender Anteil Jugendlicher nicht mehr einfach über die Folgen von Hate Speech, Schönheitswahn und den Druck, ohne soziale Plattformen ausgeschlossen zu sein, hinwegsehen.</p>
<h3>Instagram macht unsicher</h3>
<p>Ein Vergleich der <a href="https://www.rsph.org.uk/uploads/assets/uploaded/62be270a-a55f-4719-ad668c2ec7a74c2a.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#StatusofMind-Studie</a> der meistgenutzten Social-Media-Plattformen ergab, dass der als äußerst beliebt geltende Online-Dienst Instagram das Wohlergehen und die Psyche junger Nutzerinnen und Nutzer am meisten beeinträchtigt. Die App führt bei vielen zu Angstgefühlen wie Sorge oder Unbehagen und dem Gefühl, ständig online und erreichbar sein zu müssen, um nichts zu verpassen. Außerdem gab ein Großteil der Befragten an, dass die Nutzung von Instagram sich negativ auf das Schlafverhalten auswirke. Bei all dem neuen Content, den es in unendlicher Fülle zu geben scheint und der ständig erweitert wird, kommt man kaum damit hinterher, diesen „abzuarbeiten“.  Schluss ist nur, wenn man sich bewusst dazu entscheidet oder einem vor Müdigkeit die Augen zu fallen. Damit ist die App aber nicht allein, Facebook und Snapchat weisen ähnliche negative Einflüsse auf. Besonders schwer ins Gewicht fallen bei Instagram aber vor allem die Auswirkungen auf das Körperbild und die Unsicherheit junger Menschen. „Instagram vermittelt Mädchen und Frauen schnell das Gefühl, ihre Körper seien nicht gut genug, wenn die Leute Filter hinzufügen oder ihre Bilder bearbeiten, um `perfekt´ auszusehen“, gab eine Teilnehmerin an. Auch wenn es seit einiger Zeit Bewegungen gibt, die diesem „Perfektionswahn“ entgegensteuern wollen, ist es nach wie vor noch das makellose Bild, welches viele Influencer von sich zeichnen, das bei jungen Menschen ankommt.</p>
<h3>Facebook wird zur Plattform der Älteren</h3>
<p>Während Instagram aber nach wie vor kein deutlich spürbares Nutzerschwinden verzeichnen kann, sieht das bei Facebook anders aus. Das soziale Netzwerk verliert immer mehr jüngere Nutzerinnen und Nutzer an andere Social-Media-Plattformen. Der Altersdurchschnitt verschiebt sich zunehmend nach oben und Facebook ist jungen Menschen längst nicht mehr so wichtig wie noch vor einigen Jahren. Nur ein Viertel der deutschen Zwölf- bis 19-Jährigen nutzen Facebook regelmäßig, das zeigt die JIM-Studie 2017. Der Datenskandal um Cambridge Analytica hat diese Entwicklung nur noch verstärkt: <a href="http://www.pewresearch.org/fact-tank/2018/09/05/americans-are-changing-their-relationship-with-facebook/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">44 Prozent</a> der US-Amerikaner zwischen 18 und 27 Jahren haben die Facebook App in diesem Jahr gelöscht, aber nur 12 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer, die älter als 65 sind. Jüngere Userinnen und User gaben dabei auch deutlich häufiger an, ihre Datenschutzeinstellungen in den letzten zwölf Monaten angepasst zu haben. Auch wenn Facebook in aufwendigen Kampagnen Besserung verspricht, scheint es für eine wachsende Anzahl an jungen Menschen schlicht die einfachere und effektivere Lösung zu sein, Facebook endgültig aus ihrem Leben zu verbannen. Der Grund dafür ist vermutlich aber nicht nur die fehlende Datensicherheit, sondern auch, dass viele Jugendliche keinen Mehrwert mehr in der Nutzung von Facebook für sich erkennen können. Andere neue Plattformen scheinen die Bedürfnisse und Interessen junger Menschen stärker zu bedienen, vor allem wenn man die steigende Beliebtheit von Facebook bei der älteren Generation betrachtet. Die gleiche soziale Plattform zu nutzen wie die eigenen Eltern, bedeutet für viele, dass sie sich nicht mehr so frei und vermeintlich unbeobachtet ausdrücken können wie früher.</p>
<h3>Jugendliche politisch auf Social Media erreichen?</h3>
<p>Auch wenn ihnen häufig Gegenteiliges vorgeworfen wird, sind Jugendliche immer interessierter an Politik. Doch obwohl das Interesse und auch die Bereitschaft zu politischem Aktivismus steigen, sinkt das Vertrauen in etablierte Parteien und traditionelle politische Akteure. Junge Menschen gehen seltener zur Wahl als andere Altersgruppen und sie bringen sich kaum in Form klassischer Parteiarbeit ein. Deshalb lassen sich immer mehr Bestrebungen finden, Jugendliche auf neuem Wege zu erreichen und wieder stärker einzubinden. Der Gedanke dahinter: Wenn junge Menschen die Welt auf andere Weise verändern wollen und sich online politisch oder in Protestaktionen engagieren, dann sollte Politik und politische Bildung junge Menschen dort abholen, wo sie sind – im Netz. Doch was ist, wenn genau das sich jetzt verändert? Wenn Jugendliche keine Lust mehr auf Instagram, Facebook und Co haben, weil sie damit zunehmend Negatives verbinden?</p>
<p>Immer mehr Politikerinnen und Politiker erstellen sich Instagram und Facebook-Accounts und versuchen ihre mediale Reichweite auszubauen. Bundesregierung und Ministerien investieren seit einiger Zeit immer stärker in die Reichweite auf soziale Medien und damit in Sponsored Posts und <a href="https://motherboard.vice.com/de/article/4358d3/so-viel-gibt-die-regierung-fuer-werbung-auf-facebook-instagram-und-youtube-aus-sponsored-posts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Influencer-Kampagnen</a>. Allein die Bundeswehr gab 2016 und 2017 rund 3,2 Millionen Euro für Facebook- und Instagram-Werbung und nochmal weitere 3,5 Millionen für Youtube-Kampagnen aus. Dass das durchaus auch moralisch fragwürdig zu betrachten ist und in Teilen gezielt auf die Beeinflussbarkeit junger Menschen setzt, ist dabei nur einer vieler möglicher Kritikpunkte. Die mangelnde <a href="https://motherboard.vice.com/de/article/a3a8da/staatlich-finanzierte-influencer-videos-sind-nur-selten-gekennzeichnet-youtube-instagram-influencer-marketing" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transparenz</a> einiger Kampagnen und fehlende Werbekennzeichnung ein weiterer. Dazu kommt die Frage, ob solche Investitionen überhaupt zielführend sind und ob nicht in Zukunft wieder umgedacht werden muss, wenn junge Leute vermehrt erreicht werden sollen.</p>
<h3>Junge Menschen und politische Teilhabe erfolgreich verbinden</h3>
<p>Andere Projekte wie die Medieninitiative MESH Collective konzentrieren sich in ihrer Arbeit auf nur eine Plattform, in diesem Fall YouTube. Auftraggeber sind unter anderem das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Bundeszentrale für politische Bildung, aber auch Stiftungen oder NGOs. Genauer vorgestellt wurde MESH Collective auch bei Demokratie um 12 zu Thema „Jugend und Politik“ der Friedrich-Ebert-Stiftung von Julia Althoff, der Projektleiterin. Die Initiative erstellt nicht nur eigene Videos für ihren Kanal, sondern setzt inzwischen verstärkt auf die Zusammenarbeit mit beliebten YouTubern, um Jugendliche und junge Erwachsene „zur Teilhabe am gesellschaftspolitischen Leben zu ermächtigen.“ YouTube ist auch trotz insgesamt kritischerer Auseinandersetzung in vielen Fällen das beliebteste Soziale Medium Jugendlicher und genießt den besten Ruf. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, dort mit politischer Bildungsarbeit anzusetzen. Der entscheidende Vorteil ist, dass sich stark zielgruppenorientiert vorgehen lässt: Indem gezielt Social-Web-Persönlichkeiten innerhalb verschiedener Communities ausgewählt werden, lassen sich politische Themen spezifisch und auch auf neue Art und Weise platzieren. Nicht nur sowieso schon politikaffine junge Menschen kann man so erreichen, sondern auch politisch desinteressierte, bildungsfernere Jugendliche.</p>
<p>Dass dies auch nach wie vor erfolgreich gelingen könnte und politische Bildung auf YouTube durchaus funktioniert, ist trotz des Unmutes einiger Jugendlicher hinsichtlich Social Media kaum zu bestreiten. Doch selbst wenn bisher eher noch nicht davon auszugehen ist, dass der Großteil junger Menschen sich von Social Media entfernt, ist es wichtig, diese Entwicklung im Blick zu behalten, wenn man junge Menschen und politische Teilhabe erfolgreich verbinden will. Dabei wenden sich vermutlich vor allem diejenigen von Sozialen Medien ab, die sich selbst und die Gesellschaft reflektierter wahrnehmen und sensibler für mögliche Missstände sind. Doch auch sie müssen nach wie vor zu politischer Teilhabe angeregt werden. Allein auf soziale Medien zu setzen, kann deshalb nicht ausreichend sein. Auch Parteien und andere politische Institutionen müssen sich stärker nach den Bedürfnissen junger Menschen ausrichten, damit diese Einzug in die tatsächliche substanzielle Politik finden. Damit junge Menschen nicht nur stärker vertreten sind, sondern sich auch tatsächlich ernstgenommen fühlen und erkennen, dass sie etwas verändern können. Denn dass sie das können, haben sie bereits vielfach im Netz aber auch analog unter Beweis gestellt.</p>
<p>Titelbild: Alone, Agung Pratamah via <a href="https://unsplash.com/photos/ZfMPo4y9Icc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
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		<title>YouTube statt Lexikon: Politische Bildung mit Tutorials</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie Adolph]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 14:10:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung der Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie nennen sich MrWissen2Go, was geht ab!? oder explainity. Das Videoportal YouTube wird immer häufiger zu einem Ort, an dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/artikelbild-kamera2.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-154277" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/artikelbild-kamera2.png" alt="artikelbild kamera" width="640" height="350" /></a>Sie nennen sich MrWissen2Go, was geht ab!? oder explainity. Das Videoportal YouTube wird immer häufiger zu einem Ort, an dem nicht-offizielle Anbieter neue Formen der politischen Wissensvermittlung etablieren. Mithilfe Erklärungsvideos zu politischen Sachverhalten wird den Zuschauern die Möglichkeit geboten, sich eine eigene Meinung zu verschaffen und diese in einer konstruktiven Auseinandersetzung innerhalb des Kanals zu vertreten. Ist diese Art der Informationsbereitstellung eine zeitgemäßere Form politischer Bildung und können traditionelle Anbieter noch mithalten?</p>
<p>Die Bereitstellung von kostenloser, frei zugänglicher Bildung ist laut dem Grundgesetz die Aufgabe des Staates. Das schließt nicht aus, dass neben diesem Angebot noch weitere private Anbieter zur Vielfalt des Bildungsangebotes beitragen.</p>
<p>Durch die Digitalisierung in sämtlichen Lebensbereichen, entstehen neue Bildungskonzepte, die das bestehende Angebot erweitern. Darunter eine neue Art des sogenannten „non-formalen Bildungsangebotes“, die die Kompetenzen und Fähigkeiten der Bürger außerhalb ihrer formalen und schulischen Bildung erweitern wollen. Sind es zum einen sogenannte „Tutorials“, also filmische Gebrauchsanweisungen, die den Zuschauern das Alltagsleben erleichtern sollen, bieten Personen und Unternehmen über soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und YouTube, Bildungsmöglichkeiten an, die User über aktuelle Themen informieren.</p>
<h3>MrWissen2Go, explainity &amp; Co.</h3>
<p>Eine Vorreiterfunktion nimmt Mirko Drotschmann mit seinem YouTube-Kanal „Mr Wissen2Go“ ein. Der Moderator der Kindernachrichtensendung „Logo“ ist seit 2012 als sogenannter „Vlogger“ (Video-Blogger) auf seinem YouTube-Kanal „MrWissen2Go“ zu sehen und gibt per Erklärungsvideos sein Wissen weiter. Die Videos dienen dem Zweck, jungen wissbegierigen Menschen politische Prozesse, geschichtliche Ereignisse und komplexe Zusammenhänge übersichtlich und reduziert darzustellen.</p>
<p>Zu seiner Zielgruppe gehören Jugendliche, die sich auf bevorstehende Klausuren vorbereiten müssen oder sich außerhalb schulischer Notwendigkeiten, weiterbilden wollen. Doch was macht ihn so erfolgreich? Weshalb nutzen Bürger die Plattform YouTube, um sich Informationen anzueignen, die sie in der Schule oder auf anderem Bildungsweg erhalten könnten?</p>
<h3>Das Angebot profitiert von Glaubwürdigkeit und Komplexitätsreduktion</h3>
<p>In der Schule fällt es vielen Kindern und Jugendlichen schwer, aufkommende Fragen in einem Klassenumfeld zu äußern. Faktoren wie Scham und Angst vor dem Spott der Schulkameraden lassen die Schüler lieber schweigen, als ihre Frage zu stellen.</p>
<p>Durch die Möglichkeit, als anonymer Benutzer in sozialen Netzwerken wie YouTube seine eigenen Vorschläge zu Themen einzubringen, Aussagen zu hinterfragen oder unangenehme Fragen zu stellen, wird eine Möglichkeit des Austausches geschaffen, der die User zu einer kritischen Auseinandersetzung  mit dem Thema animiert. Die entstehende Nähe zwischen dem Nutzer und dem Anbieter, führt zu Glaubwürdigkeit und Augenhöhe. YouTube-Stars und ähnliche Influencer (Personen mit starker Präsenz und hohem Ansehen in sozialen Netzwerken) leben von ihrer Glaubwürdigkeit, Authentizität und der Entwicklung zu einer Identifikationsfigur, auch wenn die Glaubwürdigkeit einiger Influencer in der letzten Zeit gelitten ha<a href="http://www.horizont.net/marketing/kommentare/Bifi-Bloggergate-und-Co.-Influencer-Marketing-muss-endlich-erwachsen-werden-164907" target="_blank" rel="noopener noreferrer">t</a>.</p>
<p>Während traditionelle Nachrichtenformate auf eine Sprache zurückgreifen, die für junge Menschen schwer verständlich ist, füllen politisch informierende YouTube-Formate diese Lücke aus und gestalten ihre Beiträge auf leicht verständliche Weise. Dabei achten sie darauf, dass aktuelle Ereignisse in einen geschichtlichen Kontext eingebunden werden, um Nutzer die Möglichkeit zu bieten, die neue Information in ihr vorhandenes Wissen einzuordnen.</p>
<p>Ein weiterer Anbieter ist der YouTube-Kanal „explainity“. Die Idee: Die Meinungsbildung junger Menschen durch unabhängige, klare und komplexitätsreduzierte Videos zu fördern.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nahostkonflikt-YouTube.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-154254" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nahostkonflikt-YouTube.png" alt="Nahostkonflikt YouTube" width="640" height="280" /></a></p>
<p>Der Kanal explainity veröffentlich einmal pro Monat einen maximal 10-minütigen Beitrag über gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Phänomene. So werden beispielsweise der Syrien-Konflikt oder die Datenschutzgrundverordnung in animierten Clips anschaulich erklärt. Entscheidend ist dabei die Reduzierung komplexer Sachverhalte auf einfache Erklärungen, die zu einer Auseinandersetzung mit der Thematik anregen sollen. Ähnlich wie bei MrWissen2Go werden Themenvorschläge via Facebook aufgegriffen und in einem Themenpool gesammelt und umgesetzt. Ziel des Angebotes ist, Menschen mit geringem Vorwissen bei der Information und Meinungsbildung zu unterstützen. Andreas Ebert, Geschäftsführender Gesellschafter von explainity, geht davon aus, dass das Aufkommen alternativer Bildungsangebote voranschreiten und das deutsche Bildungswesen durch neue Bildungsansätze herausfordern wird.<strong> </strong></p>
<h3>Die neuen Herausforderungen für traditionelle Weiterbildungsanbieter</h3>
<p>Immer weniger Menschen schlagen ein Lexikon auf, um die Definition eines Begriffes nachzulesen. Knapp jeder zweite Erwachsene in Deutschland nutzt ein digitales Medium, um sich außerhalb des beruflichen Kontextes weiterzubilden. Dass Interessierte dabei problemorientiert und nicht anbieterorientiert vorgehen, stellt Julia Behrens, Project-Managerin von „Monitor Digitale Bildung“ der Bertelsmann Stiftung, in einem Interview klar: „Wenn jemand digitale Weiterbildung nutzt, dann passiert das meist aus Eigeninitiative und von zu Hause aus. Dabei wird selten konkret nach „Weiterbildung“ oder einem bestimmten Anbieter gesucht“. Das Projekt forscht mit Befragungen digitaler Nutzer die Ausprägungen und Auswirkungen digitalen Lernen<a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/monitor-digitale-bildung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">s</a>. Die Webportale  Google oder YouTube stützen durch die Masse ihrer Beiträge und die Vielfalt ihres Angebotes diese Vorgehensweise. Grund hierfür ist, dass die Nutzer an qualitativ hochwertigen, komplexitätsreduzierenden und spannenden Beiträgen von engagierten Anbietern interessiert sind und es für sie keinen hohen Stellenwert mehr hat, dass die Information von einer unabhängigen Institution zur Verfügung gestellt wird. Ein weiterer Vorteil kostenfreier Online-Angebote ist, dass dabei kein Risiko besteht, in eine falsche oder unzureichende Weiterbildung investiert zu haben.</p>
<p>Selbstverständlich greifen viele Lernende weiterhin auf traditionelle Anbieter zurück, allein, weil z.B. die Hilfe durch einen Tutor ein wichtiger Faktor für die individuelle Weiterbildung ist.</p>
<p>Doch wie können sich traditionelle Anbieter gegen die neuen Angebote durchsetzen? „Mit einer individuell und maßgeschneiderten Begleitung, die Online-Anbieter nicht gewährleisten können“, so Julia Behrens. Außerdem müssen auch die traditionellen Anbieter die neuen Möglichkeiten der digitalen Vermarktung für sich nutzen.</p>
<p>Immer wichtiger wird auch die Medienkompetenz der User, damit diese sicher zwischen unvoreingenommenen und parteiischen Anbietern unterscheiden können. Außerdem müsse der Bildungsbeitrag in den Schulen zum Thema Digitalisierung verbessert werden und neben dem Einsatz neuer Techniken die Neugestaltung der pädagogischen und didaktischen Konzepte ins Zentrum gerückt werden, so Andreas Ebert von explainity.</p>
<p>Aufgabe von Schulen und weiterer staatlicher Institutionen muss künftig sein, den Usern einen Weg aufzuzeigen, konstruktive und sachlich richtige Informationen von manipulativen Beiträgen unterscheiden zu können.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
<p>Titelbild: PhotoMIX-Company via <a href="https://pixabay.com/de/objektiv-ausr%C3%BCstung-video-3143893/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pixabay</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0</a>, bearbeitet.</p>
<p>Beitragsbild: YouTube Screenshot.</p>
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		<title>Aktionstage zum Thema Netzpolitik und Demokratie: Jetzt eigene Vorschläge einreichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karina Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 11:23:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeszentrale für politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landeszentrale für Politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bundeszentrale für politische Bildung ruft mit mehreren Landeszentralen zur Beteiligung an bundesweiten Aktionstagen zum Thema Netzpolitik auf. Bis zum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Aktionstage-Netzpolitik.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-154241" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Aktionstage-Netzpolitik.jpg" alt="Aktionstage Netzpolitik" width="620" height="248" /></a>Die Bundeszentrale für politische Bildung ruft mit mehreren Landeszentralen zur Beteiligung an bundesweiten Aktionstagen zum Thema Netzpolitik auf. Bis zum 14. April 2018 können Interessierte Programmvorschläge einreichen.</p>
<p>Der digitale Fortschritt bringt nicht nur Möglichkeiten, sondern stellt unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen und Probleme. Die Zentralen für politische Bildung organisieren zwischen dem 7. und 9. Juni 2018 im Rahmen einer deutschlandweiten Aktion zahlreiche Veranstaltungen rund um Netzpolitik, digitale Bürgerrechte und Internetkultur, an deren Programmplanung man sich aktiv beteiligen kann.</p>
<h3>Austausch zur Netzpolitik in Deutschland fördern</h3>
<p>Das Format der Veranstaltung greift auf die digitalen Partizipationsmöglichkeiten zurück, denn das große Ziel ist es, die Zivilgesellschaft direkt mit einzubeziehen. „Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken“, sagt Thomas Erling von der Landeszentrale Sachsen-Anhalt in einer <a href="http://www.netzpolitische-bildung.de/presse" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a>.</p>
<p>Doch mit der alltäglichen Nutzung des Internets sind die Verbraucher unterschiedlichen Herausforderungen des digitalen Raums ausgesetzt. In einem Austausch zwischen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sollen wichtige Fragen aus dem Bereich Netzpolitik, Überwachung im öffentlichen Raum, Robotik in der Pflege, Netzneutralität und vieles mehr diskutiert werden.</p>
<h3>Selber aktiv werden und mitgestalten<strong> </strong></h3>
<p>Um einen Vorschlag für die Programmplanung am gewünschten Veranstaltungsort einzureichen, muss man lediglich das Onlineformular ausfüllen, das anschließend an die zuständigen Landeszentrale für politische Bildung seines Bundeslandes weitergeleitet und bearbeitet wird. Vorschlagen kann man alle beliebigen Formate, von klassischen Vorträgen bis Kunstperformances. Die einzige Voraussetzung ist die Überparteilichkeit der Veranstaltung. Von der partizipativen Form der Aktion profitieren sowohl die Veranstalter, die zusätzlichen Input erhalten, als auch die Akteure vor Ort, denen eine Plattform für ihre Perspektive geboten wird.</p>
<p>Weitere Informationen zum Aufruf finden Sie <a href="http://www.netzpolitische-bildung.de/mitmachen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: <a href="http://www.netzpolitische-bildung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesarbeitsgemeinschaft Politische Bildung Online</a>, bearbeitet.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
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			</item>
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		<title>Politisches Interesse: die Rolle der Schule</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/politisches-interesse-die-rolle-der-schule-154099/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Noomi Lucia Blumenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 12:37:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Debattenkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Unsere Autorin schildert aus eigener Erfahrung, wie man in der Schule Interesse an Politik fördern kann. Und plädiert dafür, auch das Desinteresse zu akzeptieren.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Im Geschichtsunterricht haben wir zu dieser Zeit eine sogenannte „Politik-Edition“ gemacht, denn normalerweise gibt es an meiner Schule keinen regulären Politik-Unterricht. Ich finde das sehr schade, aber was soll man tun: die LehrerInnen müssen dank des neuen Curriculums ohnehin schon durch den Stoff hetzen. Da kann man nicht von ihnen erwarten, auch noch Politik-Unterricht zu geben.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Aber wie auch immer, die Politik-Edition des Geschichtsunterrichts hat mir sehr großen Spaß gemacht. Einfach deshalb, weil ich mich sehr für Politik interessiere. Und das schon, seit wir zum ersten Mal das Thema Wahlen in der Grundschule hatten. Ich glaube, das liegt daran, dass meine Eltern mich schon immer mitnahmen, wenn sie wählen gingen. Seit ich ganz klein war. Natürlich habe ich lange nicht verstanden, worum es da ging und was das überhaupt war. Aber ich denke, das ist einfach hängengeblieben. Als ich in der Grundschule das erste Mal Politik-Unterricht hatte, war ich begeistert. Bis ich mich einigermaßen damit auskannte verging Zeit, jedoch freute ich mich riesig als ich erfuhr, dass wir passend zur Bundestagswahl 2018 an unserer Schule die Juniorwahlen durchführen werden.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Die Juniorwahlen und mangelndes Interesse der SchülerInnen</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Aber was sind die Juniorwahlen überhaupt? Die Juniorwahlen sind eigentlich wie „echte“ Wahlen: mit Wahlkabinen und richtigen Stimmzetteln. Nur eben an einer Schule. Praktisch eine Simulation einer Wahl. Im Politik-Unterricht wurde mir dann klar, dass es nicht allzu viele Leute gab, die wirklich daran interessiert waren, wählen zu gehen und sich mit den verschiedenen Parteien auseinanderzusetzen. Das erschrak mich. Ich konnte nicht begreifen, wie man sich gerade als junger Mensch nicht von Politik angesprochen fühlen kann.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Doch je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr verstand ich es. „Warum sollte ich mich als junger Mensch für etwas interessieren, was mich doch gar nichts angeht? Ich darf doch eh noch gar nicht wählen gehen. Was kann ich schon bewirken?“ Das sind Dinge, die ich in dieser Zeit öfter gehört und gelesen habe. Und wenn ich ehrlich bin, kann ich auch erstmal nachvollziehen, warum jemand eine Aussage wie diese tätigt. Denn so ein Kreuz auf irgendeinem Papier – das kann doch gar keinen Unterschied machen, oder? Doch, den macht es. Nur ist das vielen Jugendlichen (und Erwachsenen) nicht bewusst. Ich denke, dass es wichtig ist, von seinen Rechten Gebrauch zu machen; selbst wenn das nur heißt, zwei große Kreuze auf den Wahlzettel zu malen.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Meinungsbildung fördern – Debattenkultur stärken</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Aber ich möchte zurück zum Punkt kommen. „Wenn Jugendliche nicht an Politik interessiert sind, dann ist das halt so.“ Nein, denn ich habe im Laufe der Vorbereitungen und Durchführung der Juniorwahlen gemerkt, wie sich plötzlich bei der/m einen oder anderen doch ein Funken regte. Ein Hauch von Interesse war bei manchen auf einmal vorhanden. Und das nur, weil wir innerhalb des Unterrichts diskutierten und Meinungen austauschten. Dadurch entstand eine Offenheit und Transparenz. Unsere Lehrerin machte nämlich etwas sehr Schlaues: sie bezog alle mit in die Diskussion ein. Auch diejenigen, die etwas zu sagen hatten, sich aber nicht meldeten, z.B weil sie sich nicht trauten, nahm sie einfach dran. Ich halte die Methode, gerade SchülerInnen dranzunehmen, welche sich nicht melden, eigentlich nicht für sinnvoll. Doch in dieser Situation hat das sehr gut funktioniert.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Ich denke, das Allerwichtigste ist, die Meinungsbildung von SchülerInnen zu unterstützen und zu fördern. Denn SchülerInnen zu sagen, dass die eigene Meinung zählt und wichtig ist, wird natürlich nicht bei jeder/m dazu führen, dass sie oder er sich traut, sie vor der ganzen Klasse zu diskutieren und einen Standpunkt zu vertreten. Aber es kann SchülerInnen ermutigen und das ist schon mal etwas. Ebenfalls von Bedeutung ist es, die Debatten- bzw. Diskussionskultur zu stärken und SchülerInnen richtiges Diskutieren beizubringen. Denn wie man Argumente findet und sie vorträgt, will gelernt sein. Nicht nur des politischen Interesses wegen, auch um die SchülerInnen auf das spätere Leben vorzubereiten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Das andere, was ich für sehr wichtig halte, ist zu respektieren, wenn jemand sich nicht für Politik interessiert und/oder nicht wählen gehen möchte. Natürlich gibt es viele gute Gründe wählen zu gehen, aber jemand, die/der das nicht will, sollte sich nicht unter Druck gesetzt fühlen und denken, dass das ein Tabu ist.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Es ist wichtig, dass wir das politische Interesse Jugendlicher stärken und eine Debattenkultur fördern, denn der Satz „Die Jugend ist unsere Zukunft“ klingt abgedroschen, stimmt aber. Und ich meine, wir brauchen – gerade, wenn man sich die aktuelle politische Lage ansieht – in Zukunft meinungsstarke Menschen, die sich für Demokratie starkmachen und keine Diskussionen scheuen.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-1"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Titelbild: The future is female by Nicole Adams via <a class="cursor-init" href="https://unsplash.com/photos/mKw4eamvjKA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a>.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-1" data-row="script-row-unique-1" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-1"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-3"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div>
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		<title>Lehre im Aufbruch: Wegweiser für eine zeitgemäße Bildung. Teil 2</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/medienkompetenz/lehre-im-aufbruch-wegweiser-fuer-eine-zeitgemaesse-bildung-teil-2-152446/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2017 12:41:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[21st Century Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wandel]]></category>
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		<category><![CDATA[4K Modell]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgemäße Bildung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-4"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Im <a href="http://politik-digital.de/news/lehre-im-aufbruch-wegweiser-fuer-eine-zeitgemaesse-bildung-152304/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ersten Teil</a> ging es um die Bedeutung von Kreativität und Kommunikation für eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Bildung. Im Folgenden geht um die Kompetenzen des Kritisches Denkens und der Kollaboration.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Kritisches Denken: Gemeinsame Grundlage für Verstehen und Handeln</h3>
<p>Um Fortschritt möglich zu machen, egal ob in der Bildung oder gesamtgesellschaftlich, ist kritisches Denken unabdingbar. Kritisches Denken heißt unterscheidendes Denken (aus dem griechischen &#8220;krinein&#8221; = unterscheiden). Es geht dabei also nicht einfach um &#8220;Kritik üben&#8221; oder die Entkoppelung von Theorie und Praxis, wie oft fälschlicherweise angenommen, sondern im Gegenteil darum, die Beschaffenheit der eigenen Umwelt, Informationen und Situationen zu erkennen, zu verarbeiten und zu verstehen. Was kritisches Denken ist und was nicht, beschreibt hervorragend Lisa Rosa in <a href="https://shiftingschool.wordpress.com/2017/02/17/kritisch-denken-lernen-fuer-alle-kern-der-literacy-von-heute-und-morgen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Kritisch Denken Lernen für alle&#8221;</a>. Und dieses Kritische Denken<em> &#8220;muss – wie einst die primäre Literacy zur Überwindung des allgemeinen Analphabetismus – systematisch explizit und zugleich problemorientiert implizit in der Schule erworben werden. Mit dem Anspruch, dass Alle es lernen.&#8221;</em> Alle bedeutet natürlich auch Lehrende, denn erstens wird es unmöglich sein, kritisches Denken zu vermitteln, wenn man es selbst nicht praktiziert. Zweitens ist kritisches Denken für Lehrende unabdingbar notwendig, um die eigene Rolle zu reflektieren und das Handeln dynamisch an die sich wandelnden Verhältnisse und Bedürfnisse der SchülerInnen anzupassen.</p>
<p>Die Forderung Lisa Rosas, diese Art des Denkens systematisch und fächerübergreifend in die Lehrpläne zu integrieren, ist daher ein absolut notwendiges, wenn auch langfristiges Ziel auf der Agenda für zeitgemäße Bildung. Wodurch kritisches Denken darüber hinaus konkret und von allen Beteiligten gleichermaßen geschult werden kann, ist die Praxis von Partizipation und demokratischem Handeln. Projekte wie <a href="www.aula.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aula</a> und andere Ansätze, die Mitbestimmung direkt im Schulalltag integrieren, fördern automatisch auch kritisches Denken und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.</p>
<h3>Kollaboration: Zusammenarbeit fördern</h3>
<p>In der Stärkung der kollaborativen Fähigkeiten besteht ein großes und unter anderem mit digitalen Mitteln relativ einfach umzusetzendes Potential für zeitgemäße Bildung. Gemeinsames Arbeiten ist nützlich für den Austausch von Wissen, zum Knüpfen von Kontakten, zur Entlastung des einzelnen und zur Steigerung der Arbeitsqualität. Umso erstaunlicher ist es zu sehen, dass LehrerInnen aktuell weniger in Zusammenarbeit geschult, sondern eher zu EinzelkämpferInnen ausgebildet werden. Sowohl im Studium als auch im Referendariat wird gemeinsames Arbeiten bisher wenig gefördert. Am Ende der anspruchsvollen Ausbildung voller Kontrollen und Lehrproben steht das &#8220;selbstständige&#8221; Lehren, was letztendlich bedeutet: die meiste Zeit alleine unter SchülerInnen oder alleine am Schreibtisch zu sein. Neben einem Austausch fehlt so auch der Vergleich zu anderen KollegInnen.</p>
<p>Bei unseren Schulbesuchen merken wir daher auch, wie ungewohnt es für einige LehrerInnen ist, bei ihrer Arbeit beobachtet und möglicherweise auch verglichen zu werden. Wenn wir auf die obligatorischen Frage &#8220;Wie läuft das denn in den anderen Klassen und Schulen?&#8221; antworten, dass es überall ähnliche Herausforderungen gibt, folgt meist eine große Erleichterung.</p>
<p>Gemeinsames Arbeiten stärkt außerdem Beziehungen, und zwar nicht nur zwischen Lehrenden, sondern zwischen allen an Schulen beteiligten AkteurInnen. Umso erschreckender ist der teils unkollegiale Umgang von Lehrenden untereinander. Konflikte und Auseinandersetzungen sind in jedem Arbeits- und Lebenskontext normal und sogar notwendig. Dass allerdings viele, in unterschiedlichsten Gebieten besonders engagierte LehrerInnen die Erfahrung teilen, in anderen Bildungskontexten als VorreiterInnen wahrgenommen, im eigenen Kollegium aber ausgebremst und sogar angefeindet zu werden, kann kein Zufall sein. Durch solche Strukturen werden nicht nur Menschen persönlich geschwächt und Fortschritte erschwert, sondern auch schwierige Vorbilder geschaffen. Wie kann man konstruktiv über Themen wie Cyber-Mobbing oder den Mangel an sozialem Miteinander von SchülerInnen diskutieren, wenn man gleichzeitig andere herabwürdigt?</p>
<p>Konsequenterweise führt das auch dazu, dass engagierte LehrerInnen sich häufig andere &#8220;Felder&#8221;, neben der Schule, suchen, in denen ihre Visionen auf fruchtbaren Boden fallen. Das ist natürlich auch gut, um die notwendige Debatte außerhalb der Schulen voranzutreiben – aber wer führt dann die Entwicklung innerhalb der Lehrerkollegien an und weiter? So müssen also gemeinsame Wege beschritten werden, damit digitale und analoge Tools, Konzepte, Ideen und Lösungen im Bereich zeitgemäßer Bildung Eingang in einen breiten und vor allem konstruktiven Diskurs innerhalb von Schulen und darüber hinaus finden. Die bereits beschriebenen <a href="http://www.edushift.de/2015/09/20/barcamp-als-teil-der-schulentwicklung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offenen Fortbildungen durch beispeilsweise Barcamps</a> oder auch Weiterbildungen in <a href="https://ecbw17.educamps.org/session/k1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ressourcen- und lösungsorientierter Kommunikation </a>können da erste Wegweiser sein.</p>
<h3>Ausblick: Wann, wenn nicht jetzt? <b> </b></h3>
<p>Wir befinden uns in einer Zeit mit wachsenden &#8220;Herausforderungen&#8221;, die einen Wandel in vielen Lebensbereichen notwendig, aber vielleicht auch erst möglich machen. Bildung ist  dabei ein, wenn nicht sogar das Fundament, an dem wir ansetzen müssen, wenn wir zeitgemäße gesellschaftliche Verhältnisse schaffen möchten. Drei Vorschläge für einen konstruktive Fortgang der Debatte um zeitgemäße Bildung:</p>
<p><strong>1. Auf die Haltung kommt es an</strong></p>
<p>Eine Debatte um zeitgemäße Bildung muss neben dem &#8220;Was&#8221; vor allem auch das &#8220;Wie&#8221; in den Fokus stellen. Dazu ist eine Neu-Verhandlung dessen, was Lehrende leisten müssen und was sie brauchen, unbedingt notwendig.</p>
<p><strong>2. Gute, zeitgemäße Lehre ist keine Theorie</strong></p>
<p>Neben einem Kern an engagierten Menschen gibt es bereits kreative Visionen und Konzepte für eine zeitgemäßere Bildung. Der nächste Schritt ist die Weiterentwicklung und Weiterverbreitung dieser Konzepte und der für die Umsetzung notwendigen Kompetenzen.</p>
<p><strong>3. Politischer Wille und finanzielle Ressourcen sind unabdingbar</strong></p>
<p>Um einen nachhaltigen Wandel im Geist der Schulen und der Haltung der Lehrenden zu bewirken, braucht es die notwendigen Strukturen. Das bedeutet mehr Zeit und Raum zum Lernen und Ausprobieren für alle Beteiligten. Für einige braucht es sogar noch mehr: Ein neues Verständnis für die Bedingungen von Digitalität und die Herausforderungen unserer Zeit. Dafür sind gleichermaßen entsprechende Aus- und Weiterbildungsangebote für LehrerInnen sowie digitale Infrastrukturen für Schulen zu schaffen.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://pixabay.com/de/users/Jankos-2508601/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jankos</a> via Pixabay <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-4" data-row="script-row-unique-4" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-4"));</script></div></div></div>
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		<title>Lehre im Aufbruch: Wegweiser für eine zeitgemäße Bildung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/lehre-im-aufbruch-wegweiser-fuer-eine-zeitgemaesse-bildung-152304/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2017 12:39:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Themenseite]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wandel]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-5"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Gesellschaft verändern bedeutet Schule verändern und umgekehrt. In der Debatte um zeitgemäße Bildung geht es um neue Inhalte und überreife Strukturen. Vor allem aber geht es um die beteiligten Menschen und deren Haltung, ohne die jede Bildungsreform eine leblose Hülle ist. Dieser Text nimmt Herausforderungen und mögliche Handlungsansätze für Lehrende in den Blick. Wegweiser sind dabei jene Kompetenzen des 21. Jahrhunderts, die wir alle für ein gelingendes Leben unter den Bedingungen von Digitalität brauchen: Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und kritisches Denken.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Menschen angemessen zu unterrichten, ist mit einer besonderen Verantwortung verbunden. Gute Lehre verlangt einem Menschen sehr viel ab, und auch wenn die Aussicht auf einen sinnvollen und sicheren Job vielen attraktiv erscheint, ist nicht jeder und jede für diese Aufgabe geeignet. Hinzu kommt, dass die gesellschaftliche Erwartungen an LehrerInnen zwar enorm hoch, deren öffentliches &#8220;Image&#8221; allerdings weniger positiv besetzt ist. Nicht nur beschäftigen sich seit Jahren diverse Publikationen mit dem, was Lehrende alles falsch machen, auch scheint es einen sich haltenden &#8220;Common Sense&#8221; über den Berufsstand zu geben. Wer von uns Nicht-Bildungsmenschen hat nicht schon einmal gesagt (oder zumindest gedacht?): <em>&#8220;Lehrer, puh….anstrengend&#8221;</em>?</p>
<p>Dabei erinnert man sich an die Frustrierten, über die Jahre fies gewordenen, aus der eigenen Schullaufbahn. Oder meint die Besserwissenden und Welt-ErklärerInnen, die einem mal bei einer Party im Bekanntenkreis über den Mund gefahren sind. Ja, all diese Typen von Lehrenden gibt es. Fakt ist aber: diese Art der undifferenzierten Bewertung erschwert den umfassenden Wandel, den sich so viele für die Zukunft der Bildung wünschen. Denn, man ahnt, was kommt: Es gibt natürlich auch die anderen, die begeisterten, engagierten und leidenschaftlichen LehrerInnen. Facettenreiche Ideen dazu, wie man heute als Lehrende/r &#8220;<a href="https://www.joeran.de/jra064_lehrer_in_werden_episode2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Welt verbessern kann</a>&#8220;, lassen sich beispielsweise in zwei spannenden Ausgaben der Podcast-Reihe <a href="https://www.joeran.de/podcast/">„Jöran ruft an“ </a>nachhören.</p>
<p>Was bei allem Engagement bleibt, ist ein Schulsystem, in dem äußerer Umwälzungen zum Trotz lange kaum Veränderung stattfand: <em>&#8220;Man kann es irgendwie machen und durchkommen. Aber wenn man es richtig macht, ist es eigentlich immer zu viel</em>, erzählte mir jüngst ein befreundeter Lehrer beim Mittagessen. Das bringt den Eindruck von permanenter &#8220;Überlastung&#8221;, der sich durch die Besuche der aula-Schulen und diverser Gespräche mit Lehrenden zieht, ziemlich auf den Punkt. Durchatmen, reflektieren und planen, wie denn nun zeitgemäße Lehre in den straffen Schulalltag integriert werden kann, ist nahezu unmöglich.</p>
<p>Weitere Realiäten, die es inner- und außerhalb von Schulen dringend zu verhandeln gäbe, sind <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kolumne-das-deutsche-valley-wischen-ist-zu-wenig-1.3535418" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veraltete Lehrpläne und Lehrmethoden</a>, der Fokus des Systems auf Noten und Abschlüsse, schlechte technische Ausstattung (PCs, mobile Geräte, Whiteboards) und Infrastruktur (WLAN!), ein <a href="http://bildungsluecken.net/534-demokratie-defizit-schulen-formen-keine-muendigen-buerger" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mangel an demokratischen Strukturen</a> und der eben über allem schwebende Mangel an Zeit. Letzterer kann nicht oft genug betont werden, denn die tollsten Konzepte und Ideen bringen nichts, wenn niemand Zeit und <a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/digitalisierung-in-der-schule-wenn-lehrer-mit-der-internetverbindung-kaempfen-14640919.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kaum jemand das nötige Wissen hat</a>, um sie umzusetzen. Dies zu ändern <a href="https://www.ccc.de/de/updates/2017/cms-forderungen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wird unter andem Aufgabe politischer Akteure sein</a>, von deren verstärktem Einsatz die Zukunft zeitgemäßer Bildung abhängt.</p>
<p>Um wirklich an den richtigen Stellschrauben zu drehen, ist es enorm wichtig, die Zukunft von Bildung im Kontext von sowohl gesellschaftlichem als auch digitalem Wandel zu betrachten. Wie es <a href="https://twitter.com/lisarosa" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lisa Rosa</a> treffend auf den Punkt bringt, geht es bei der Auseinandersetzung um die Gestaltung zeitgemäßer Bildung um nichts geringeres als die Frage:</p>
<p><strong><a href="https://shiftingschool.wordpress.com/2016/10/24/welche-digitale-bildungsrevolution-wollen-wir/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>&#8220;Welche Art von Gesellschaft wollen wir, und wie soll darum die Bildung unter den Bedingungen der Digitalität aussehen?&#8221;</em></a></strong></p>
<p>Ein Modell, das zeitgemäßes Lernen und Lehren in diesem Zusammenhang abbildet, ist das <a href="https://mihajlovicfreiburg.wordpress.com/2017/04/18/kommunikation-kollaboration-kreativitaet-und-kritisches-denken-mehr-als-buzzwords/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">4K-Modell des Lernens</a>. Dabei werden vier Kernkompetenzen (abgeleitet vom <a href="http://www.p21.org/our-work/p21-framework" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Framefork for 21st Century learning</a>) beschrieben, die notwendig sind, um unter den Bedingungen des aktuellen digitalen, aber auch gesellschaftspolitischen Wandels ein gelingendes Leben zu führen: Kreativität, Kommunikation, Kritisches Denken und Kollaboration.</p>
<p>Die folgenden Abschnitte sind ein Versuch, anhand der vier Kompetenzen aktuelle Handlungsansätze und Herausforderungen für Lehrende aufzuzeigen. Ebenso wie die verschiedenen Lebensbereiche, die sie berühren, sind sie nicht getrennt voneinander und bedingen sich in vielerlei Hinsicht gegenseitig. Dennoch sind es gute Überschriften wenn es darum geht, Beobachtungen und Annahmen zusammenzufassen.</p>
<h3>Kreativität: Raum für Experimente und Innovation schaffen</h3>
<p>Den Zusammenhang von Bildung, Gesellschaft und Digitalität ernst zu nehmen heißt, verschiedenen Wissensgebiete innerhalb wie außerhalb von Schule miteinander zu kombinieren und interdisziplinär zu arbeiten. Um das zu leisten und Innovation zu ermöglichen, ist ein kreatives Vorgehen gefragt, denn es gibt keine schematischen Lösungen für einen solch komplexen Ansatz. Kreativität ist die Fähigkeit, aktiv und gestalterisch zu handeln und sich dabei auch abseits von Routinen zu bewegen, sodass neue Wege möglich werden. Das bedeutet auch, Gewohnheiten loszulassen, was viel schwerer ist als es sich anhört. Aber es ist notwendig, damit Neues entstehen kann.</p>
<p>Kreativität im außerschulischen Raum entsteht unter anderem durch die Zusammenarbeit von experimentierfreudigen Menschen aus verschiedensten Wissensgebieten. Ein interessantes Beispielprojekt dafür sind die kürzlich gestarteten <a href="https://edulabs.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">edulabs</a>. Hier kommen Menschen mit Technik- und Designkenntnissen mit LehrerInnen, PädagogInnen, und Menschen aus politischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um gemeinsam an offenen und innovativen Bildungsformaten zu arbeiten. Das, was unter anderem dort passiert, kann wiederum das Entstehen von kreativem, fächerübergreifendem Lehren innerhalb von Schulen fördern. Unter den Bedingungen von Digitalität kreativ zu unterrichten, bedeutet dabei auch, aber nicht nur, digital gestützte Methoden des Lehrens und Lernens zu entdecken und für das eigene Fach einzusetzen. Wer dabei stehen bleibt, den früheren Frontalunterricht durch Erklärvideos zu ersetzen, macht zwar Unterricht mit digitalen Mitteln, hat aber den Kern von zeitgemäßer Bildung nicht getroffen. Das Gleiche gilt für analoge, aber in vielerlei Hinsicht veraltete Lehrmethoden wie <a href="https://twitter.com/search?q=L%C3%BCckentexte&amp;src=typd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Lückentexte&#8221;</a>, die scheinbar einfach nicht aus der Mode kommen.</p>
<p>Insgesamt ist es wichtig, eine Offenheit gegenüber dem eigenen Lernprozess zu entwickeln und keine Angst vor Fehlern oder den eigenen Grenzen zu haben. Dass nicht in jedem Klassenraum sofort der <a href="https://twitter.com/erklaerbrueder/status/868427704709906433" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Greenscreen ausgerollt</a>, mit <a href="http://joerdis-doerner.de/linkliste-design-thinking-in-der-bildung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Design-Thinking</a>,<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2016-10/calliope-mikrocontroller-grundschule-dritte-klasse" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Calliope &amp; Co </a>oder <a href="https://schulesocialmedia.com/2013/06/14/social-media-im-deutschunterricht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social Media</a> gearbeitet werden kann und muss, ist klar. Welche Methoden wo sinnvoll einzusetzen sind, ist immer themen-, kontext- und personenabhängig. Und letztlich steht bei aller Kreativität am Ende die wichtigste Frage: Welche Methoden und welches Material haben SchülerInnen dabei geholfen, welche Kompetenzen zu erwerben? Inspirierend ist hier beispielsweise die <a href="http://www.suchmaschinen-doktor.de/glossar/40-social-bookmarks.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social-Bookmarking</a> Plattform <a href="https://www.edutags.de/ueber-edutags" target="_blank" rel="noopener noreferrer">edutags</a>, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Materialien von SchülerInnen und LehrerInnen bewerten zu lassen.</p>
<h3>Kommunikation: Den Perspektivenwechsel unterstützen</h3>
<p>Kommunikation im schulischen Umfeld zeitgemäß zu denken, bedeutet auch, digitale Kommunikation in die Lehre zu integrieren. Es bedeutet aber noch viel mehr: zu verstehen, was Kommunikation im digitalen Wandel eigentlich bedeutet.</p>
<p>Ein lehrreicher Aha-Moment im Rahmen des aula-Projekts war, als in einer der Pilotschulen nach über 9 Monaten Praxiseinsatz wiederholt gefragt wurde, ob denn auch daran gedacht wird, die online-Kommunikation der aula-Plattform in das reale Leben zu übertragen. An dieser Frage wird einiges deutlich. Unter anderem auch, dass wir es offenbar nicht geschafft haben, unser Konzept, das natürlich eine Kombination von online- und offline-Kommunikation vorsieht, durchgängig an alle LehrerInnen zu tragen.</p>
<p>Was hier aber auch klar wird: Die spezifischen Bedingungen von Kommunikation im Digitalen wie Asynchronität, Interaktivität, Diskursivität etc. und deren Bedeutung sind noch längst nicht allen bewusst. Und das kann perspektivisch zum Problem für gelingende Kommunikation in der Schule und für generelle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben werden. Nur wer <a href="https://dotcomblog.de/wie-ich-verstand-das-digitale-netze-die-bildung-revolutionieren-werden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalität versteht</a> und <a href="https://mihajlovicfreiburg.wordpress.com/2017/04/13/lehren-und-lernen-im-digitalen-zeitalter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktiv mitgestaltet</a>, wird in der Zukunft an der Lebenswelt nachfolgender Generationen teilhaben können. Denn letztlich verändert der routinierte Umgang mit Digitalität auch das <a href="https://dotcomblog.de/digitale-medien-und-ablenkung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommunikationsverhalten, Techniken des Lesens, Schreibens und Sprache an sich. </a></p>
<p>So lange diese umfassenden Wirkungen von Digitalität nicht selbst erfahren und verinnerlicht werden, bleiben Unsicherheiten und Missverständnisse bestehen. Eine der Folgen davon ist, dass einige weiterhin die Unterscheidung zwischen &#8220;analoger&#8221; und &#8220;digitaler&#8221; Kommunikation mit einer Trennung zwischen &#8220;realer&#8221; und &#8220;digitaler&#8221; Welt gleichsetzen. Hier gilt es in Zukunft zu vermitteln, dass &#8220;analog&#8221; und &#8220;digital&#8221; verschiedene Formen von Kommunikation darstellen, die aber beide gleichermaßen real sind und gleichzeitig stattfinden können. Dabei muss es natürlich darum gehen, Digitalität mit allen Facetten, sowohl den spezifischen Möglichkeiten als auch gleichzeitigen Herausforderungen und Konfliktpotentialen zu diskutieren.</p>
<p>In den konkreten Situationen, wenn wir durch Lehrende mit Vorbehalten gegenüber dem &#8220;Digitalen&#8221; in der Schule konfrontiert werden, entstehen dann manchmal paradoxe Momente. Denn wir wollen ja tatsächlich, unter anderem mit der Integration digitaler und partizipativer Strukturen, einige der als bisher &#8220;real&#8221; empfundenen Verhältnisse verändern. Dabei werden allerdings zwei Ebenen miteinander vermischt. Unbegründet ist die Annahme, analoge Kommunikation würde durch digitale Kommunikation ersetzt. Vollkommen richtig hingegen ist, dass Digitalität Strukturen verändern kann und unter anderem Dinge sichtbar macht, die vorher nicht in dieser Form zu sehen waren. Machtverhältnisse, Kommunikationswege, Qualität und Quantität der eigene Arbeitsweise werden transparenter und nachvollziehbarer und das ist manchmal vielleicht auch mit Unbehagen verbunden.</p>
<p>In jedem Fall bedarf es konkreter Unterstützung und Aufklärungsarbeit um diesen notwendigen Perspektivenwechsel in der Breite anzustoßen. Langfristiges Ziel muss dabei in jedem Fall auch eine <a href="https://mihajlovicfreiburg.wordpress.com/2016/01/04/offene-lehrerfortbildungsformate/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reform der Ausbildung von LehrerInnen</a> sein. Für die bereits ausgebildeten geht es darum, Räume für das &#8220;learning by doing&#8221; zu schaffen. Dazu eignen sich offene und partizipative Formate wie beispielsweise Barcamps <a href="https://mihajlovicfreiburg.wordpress.com/2017/05/27/barcamp-macht-schule/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(Hier ein ausführlicher Bericht der Pestalozzi-Schule Freiburg</a>) ganz hervorragend, weil sie auf gegenseitigem Wissensaustausch und Wertschätzung basieren.</p>
<p>Lesen Sie hier den<strong><a href="http://politik-digital.de/news/lehre-im-aufbruch-wegweiser-fuer-eine-zeitgemaesse-bildung-teil-2-152446/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> zweiten Teil</a> </strong>des Artikels über Kritisches Denken, Kollaboration und den Ausblick.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Titelbild:</strong> <a href="https://pixabay.com/de/users/Jankos-2508601/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jankos</a> via Pixabay <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-5" data-row="script-row-unique-5" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-5"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-7"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<item>
		<title>Gastbeitrag: Politische Bildung im Zeitalter der Digitalisierung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gastbeitrag-politische-bildung-im-zeitalter-der-digitalisierung-125727/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Görtler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 16:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Micheal Görtler]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Politik, Gesellschaft und Bildung befinden sich in einem Zustand der Beschleunigung. Darauf muss die politische Bildung reagieren – aber wie? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Originalbild-von-bjackrian-via-FlickR_bearbeitet.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-125769" title="Originalbild von bjackrian via FlickR_bearbeitet" alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Originalbild-von-bjackrian-via-FlickR_bearbeitet.jpg" width="628" height="382" /></a>Politik, Gesellschaft und Bildung befinden sich in einem Zustand der Beschleunigung. Darauf muss die politische Bildung reagieren – aber wie? Unser Gastautor über die größten Herausforderungen und neue Lösungsansätze.<br />
Zunächst einmal müssen die politisch Bildenden realisieren, dass sich die Lebenswelt der Jugendlichen von heute in kurzer Zeit drastisch verändert hat und weiter verändert: Jugendliche und junge Erwachsene werden täglich mit einer Flut an Informationen konfrontiert, von allen Seiten wird Kontroverses und Ungewohntes an sie herangetragen. Die klassischen Leitmedien verlieren für die jüngere Generation mehr und mehr an Orientierungscharakter. Junge Menschen sind es gewohnt, ihre Informationen im Internet – vermeintlich – selbst auszuwählen, eine Vorauswahl wird von ihnen eher als Gängelung betrachtet.</p>
<h3>Ranking statt Wahrheit</h3>
<p>Leider ist das Internet nicht nur voll von Informationen, sondern auch von gefährlichem Halbwissen, einseitigen Darstellungen und zweifelhaften Quellen. Dass auch hier im Voraus selektiert wird und dass die Fakten an Qualität einbüßen, ist nicht immer auf den ersten Blick für alle erkennbar. Für User wäre die Einsicht wichtig, dass auch die Suchmaschinen eine Filterfunktion erfüllen und damit bestimmen, welche Informationen an erster Stelle stehen. Hier geht es um Rankings, bei denen finanzielle Aspekte und weniger die Relevanz des Gesuchten im Vordergrund stehen. Darin spiegelt sich nicht zuletzt die Kluft zwischen der öffentlichen und der veröffentlichten Meinung wider.<br />
Zur Medienkompetenz des Bürgers gehört daher das Bewusstsein über solche Prozesse, um dieses Spiel zu durchblicken und aus der Vielfalt an Angeboten das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden; das gilt auch für die unterschiedlichen Formen (z.B. Print, Online, Radio), die sich in Bezug auf die Aktualität unterscheiden. Dabei sind sie nicht selten auf sich allein gestellt, denn die politische Bildung beginnt erst langsam, auf diese Herausforderungen zu reagieren. Es wird also immer wichtiger, neue Formate kritisch zu betrachten und daher sollte dem Umgang mit Medien auch in der Schule ein höherer Stellenwert eingeräumt werden, z.B. durch Kurse, aber auch durch regelmäßige Nutzung neuer Formate.</p>
<h3>Neue Formate in der Politik</h3>
<p>Das Internet bietet die Möglichkeit für jedermann, seine eigene digitale Welt zu gestalten. Einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf Jugendliche und junge Erwachsenen haben soziale Netzwerke, die tief in ihre Lebenswelt eindringen und ihre Verhaltensweisen mitbestimmen. Aus politischer Sicht dienen sie vor allem als Instrument, um spontane Öffentlichkeiten zu schaffen und Menschen zu mobilisieren, wenn diese Effekte auch selten von langer Dauer sind. Soziale Netzwerke sind in der Lage einen virtuellen Raum zu schaffen, in dem politische Kommunikation tendenziell jederzeit und überall ohne größere Schranken möglich ist. Auf diese Weise können spontane Aktivitäten wie z.B. Demonstrationen oder sogenannte Flashmobs koordiniert werden. Reizvoll an den Neuen Medien und ihren Formaten ist aber vor allem, dass sie eine situative Mitarbeit ermöglichen. Jedermann kann sich schnell informieren und mitmachen, ist aber genauso in der Lage, zügig wieder abzuspringen. Echtes Interesse an Politik und die Bereitschaft, demokratisch mitzuwirken, muss daher nicht zwangsläufig dahinter stehen – es kann sich auch schlicht um Aktionismus, Trittbrettfahren oder Opportunismus handeln.<br />
Dieser Umstand stellt eine Herausforderung für die Politik dar, weil die Bündelungsfunktion von klassischen intermediären Kräften wie Parteien, Vereinen oder Interessenverbänden zunehmend wegfällt. Die Politik reagiert darauf etwa in Form von Bürgersprechstunden, Online-Umfragen oder E-Mail-Korrespondenz, bisweilen auch mit Twitter oder Facebook. Wie weit sich der Schwerpunkt solcher Angebote vom Stimmungsbarometer hin zur Mitbestimmung verlagert, bleibt aber noch abzuwarten. Bisher sind – abgesehen von den Bemühungen der Piratenpartei – internetbasierte Mechanismen noch wenig etabliert.</p>
<h3><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5526033206_7f113ef088_z.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-125761 alignleft" title="Originalbild von n tan kwon via FlickR" alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5526033206_7f113ef088_z-305x456.jpg" width="305" height="456" /></a>Nicht jeder kann mitspielen</h3>
<p>Dieser Aspekt macht auf das direktdemokratische Potential der Neuen Medien aufmerksam, das von immer mehr Menschen entdeckt, aber von vielen auch kritisch bewertet wird. Dabei geht es um das Internet als Mittel zur politischen Teilhabe. Das spart Zeit und Geld und verspricht daher einen unmittelbaren Zugang zur Politik. Eine Möglichkeit sind Online-Petitionen, aber auch Vorabstimmungen zu bestimmten Entscheidungen, wie auf der Ebene der EU praktiziert. In diesem Zusammenhang wird jüngst immer wieder die sogenannte E-Democracy diskutiert, die vielfältige Möglichkeiten der Partizipation &#8211; bis hin zum Wahlakt &#8211; erlaubt. Auf der anderen Seite darf allerdings nicht vergessen werden, dass nicht jeder das World Wide Webe gleichermaßen nutzt bzw. nutzen kann. Die digitale Spaltung zwischen den sogenannten digital natives und weniger netzaffinen Menschensorgt beispielsweise dafür, dass die Wahrscheinlichkeit der Beteiligung bei bestimmten Gruppen höher ist . Zudem stellt sich die Frage, ob sich auf diese Art und Weise auch komplexe Fragen beantworten lassen, die für die Allgemeinheit von Interesse sind. Schließlich sind bisher ja nur kleine und zu spezifischen Themen mobilisierte Teilöffentlichkeiten daran beteiligt, die ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen – das Gemeinwohl wird dabei in der Regel nicht vertreten.</p>
<h3>Rechtliche Aspekte</h3>
<p>Musik- oder Videoportale stellen eine nicht unerheblich Herausforderung dar, denn in diesem Zusammenhang kommen verschiedene rechtliche Aspekte zum Tragen. Produktpiraterie oder illegale Downloads sind längst zu einer Angelegenheit geworden, die auch junge Menschen im Alltag betrifft. Problematisch ist, dass sich nicht alle darüber im Klaren sind, dass sie sich auf dünnem Eis bewegen. Zudem hinterlässt das Surfen im Internet Spuren. Aus diesem Grund muss auch die Privatsphäre der Nutzer zum Thema werden, etwa um Mobbing oder Cyberhate zu verhindern. Medienkompetenz bedeutet hier vor allem ein Bewusstsein für die Gefahren zu entwickeln, die sich aus einem allzu freizügigen Umgang mit sensiblen Daten ergeben.<br />
Ein ganz anderes Problem stellt der Extremismus dar. Das Internet bietet radikalen Gruppen eine Kommunikationsplattform für illegale und verfassungsfeindliche Aktivitäten sowie zur Verbreitung von Propaganda. Hier geht es für die politische Bildung darum, solche Angebote zu enttarnen und die jungen Menschen auf den radikalen Hintergrund hinzuweisen. Hier tut sich bereits Einiges auf politischer, gesellschaftlicher und schulischer Ebene, etwa durch Projekte oder Materialien sowie Angebote zur Prävention. Das Internet müsste dabei mehr in den Mittelpunkt rücken, weil mittlerweile mehr und mehr im Verborgenen geschieht.</p>
<h3>Ausblick</h3>
<p>Mit der Digitalisierung sind vielfältige Herausforderungen für die politische Bildung verbunden. Dazu gehören die Qualität der medialen Informationen und ihre Wirkung auf Politik und Bürger, ihr direktdemokratisches Potential, aber auch rechtliche Herausforderungen, die aus der Grenzenlosigkeit des Netzes entstehen. Die Auseinandersetzung mit neuen Formen steht an vielen Stellen noch am Anfang. Wichtig ist es daher, Motivation zum Erlernen des Umgangs mit neuen Medien zu schaffen, damit das Potential des Internets sinnvoll genutzt wird. Vor allem die Möglichkeit, sich verschiedene Ansichten einzuholen, sich auszutauschen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln, bietet Freiräume. Dafür müssen sich die Bürger aber auf die Ambivalenz im Netz einlassen und in seinen Tiefen nach den Fakten suchen, die für sie relevant sind. Aufgabe der politischen Bildung wird es sein, ihnen dabei zur Seite zu stehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Politische Bildung im Web 2.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 15:50:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Webinar]]></category>
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					<description><![CDATA[Das gemeinsam von DGB-Bildungswerk und  Bundeszentrale für politische Bildung initiierte Projekt #pb21 richtet am 23.2.2011 im Europa-Haus Marienberg ein <a href="http://pb21.de/2011/02/pb21-webvortrag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webinar</a> aus. Dabei wird die Bedeutung sozialer Dienste für die politische Bildung hinterfragt. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das gemeinsam von DGB-Bildungswerk und  Bundeszentrale für politische Bildung initiierte Projekt #pb21 richtet am 23.2.2011 im Europa-Haus Marienberg ein <a href="http://pb21.de/2011/02/pb21-webvortrag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webinar</a> aus. Dabei wird die Bedeutung sozialer Dienste für die politische Bildung hinterfragt. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Der Pädagoge Anselm Sellen wird im Webinar darlegen, inwieweit soziale Dienste wie Facebook, Twitter, Youtube &amp; Co. als Werkzeuge zur Vernetzung von Jugendlichen im Web 2.0 dienen und wie diese darüber ein Bewusstsein und Strategien für politische Partizipation entwickeln können. Die Leitfragen sind: Was bringen Web 2.0-Dienste für die politische Bildung? Wie können sie konkret für Bildungsformate genutzt werden? Was sind die Voraussetzungen? Welche Erfahrungen macht man als Erwachsenenbildner mit dem Web 2.0? 
</p>
<p>
Nach Anselm Sellens 20-minütigen Online-Vortrag findet eine Diskussion mit allen Seminar-Teilnehmern statt. Diese können ihre Fragen und Kommentare per Textchat eingeben und sich mit einer Webcam zuschalten. Eine Registrierung oder Softwareinstallation für die Teilnahme am Webinar ist nicht erforderlich.</p>
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		<title>Hamburg wählt (analog)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/hamburg-waehlt-analog-3775/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 15:55:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Leider viel zu wenig Beachtung finden die <a href="http://www.wahlen.hamburg.de/">Bemühungen der Hamburger Innenbehörde</a> zur Vorbereitung, Organisation und Durchführung der Bürgerschaftswahlen am 24. Februar 2008. Neben den Standard-Infos im traditionellen Gewand der Behördenmitteilungen wurde ein gut sortiertes Themenportal entwickelt, das unter <a href="http://www.24-februar.de/">www.24-februar.de</a> zahlreiche Register der digitalen Wählerbildung zieht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leider viel zu wenig Beachtung finden die <a href="http://www.wahlen.hamburg.de/">Bemühungen der Hamburger Innenbehörde</a> zur Vorbereitung, Organisation und Durchführung der Bürgerschaftswahlen am 24. Februar 2008. Neben den Standard-Infos im traditionellen Gewand der Behördenmitteilungen wurde ein gut sortiertes Themenportal entwickelt, das unter <a href="http://www.24-februar.de/">www.24-februar.de</a> zahlreiche Register der digitalen Wählerbildung zieht.<!--break--></p>
<p>
Die umfängliche Begleitung der Wahl im Netz ist vor allem auch deshalb nötig, weil mit der Bürgerschaftswahl ein neues Wahlrecht (<a href="http://www.24-februar.de/modules/file_download.php?file_id=a902b62f7a4e20cf0fb8161bd9e3ebd7">Kurzinfo</a>, <a href="http://www.24-februar.de/modules/file_download.php?file_id=aa94262f9dc5a8edf0bc0eb6384bd54d">Langfassung</a>) zum Einsatz kommt, das etwas komplexer gestrickt ist und den Wählerinnen und Wählern nicht nur zwei, sondern insgesamt sechs Stimmen zur Verfügung stellt (und da neben der Bürgerschaft auch noch die Bezirksversammlungen gewählt werden, sind es effektiv sogar doppelt so viele Stimmen).
</p>
<p>
<b>Schnupperwahl und Schritt-für-Schritt-Anleitung</b>
</p>
<p>
Das Info-Portal 24-februar.de hält neben den Basisinformationen zum Wahlverfahren auch einige praxisorientierte Handreichungen bereit. Während die <a href="http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/wahl/buergerschaftswahlen/briefwahl/2008-02-13-bfi-bt-schritt-fuer-schritt-pdf,property=source.pdf">Schritt-für-Schritt-Anleitung</a> als PDF-Blättersammlung noch recht konservativ daherkommt, ist der <a href="http://www.24-februar.de/stimmzettel/stimmzettel.html">interaktive Stimmzettel</a> schon ein wesentlich netzaffineres Angebot.
</p>
<p>
Mit der grafisch zwar nicht umwerfenden, formal und inhaltlich aber doch soliden Simulation können interessierte Bürgerinnen und Bürger probeweise ihre Stimmvergabe durchführen und dabei auch verschiedene Stimmenverteilungen testen. Dabei gibt es auch ein umgehendes Feedback zur Gültigkeit bzw. Ungültigkeit der Wahl &#8211; sind zuviele Kreuze gesetzt, erscheint ein Warnsignal.
</p>
<p>
Interessanterweise liefern die Hamburger Wahlbehörden damit ein Tool, das gerade in Hessen dringend nötig gewesen wäre &#8211; und zwar nicht wegen der Besonderheiten im Wahlrecht, sondern wegen den dort eingesetzten <a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2008/01/28/recount/">Wahlgeräten</a>. Mit solchen Angeboten zeigt sich eine Form digitaler Wählerbildung, die im Zuge der fort schreitenden Medialisierung von Wahlen künftig zum Standard werden sollte. Im Gegensatz zum populären Wahl-o-Mat (hier die <a href="http://www.24-februar.de/wahlomat">Hamburger Version</a>), der sich auf die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Wahlprogrammen konzentriert, wird hier die formale Dimension des Wählens als politischer Prozess betont.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlchecker: Erinnern Sie sich ans Wahlergebnis?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/landtagswahlen-2006/wahlchecker-erinnern-sie-sich-ans-wahlergebnis-3066/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jfriese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtagswahlen 2006]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlchecker]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlergebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Wie war das noch mal bei der letzten Landtagswahl? SPD über 30 Prozent? CDU auch? politik-digital.de hilft mit seinem neuen &#34;Wahlchecker&#34; der Erinnerung auf die Sprünge. Schätzen Sie das alte Wahlergebnis - der Computer sagt ihnen, wie viele Prozentpunkte Sie daneben liegen.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Wie war das noch mal bei der letzten Landtagswahl? SPD über 30 Prozent? CDU auch? politik-digital.de hilft mit seinem neuen &quot;Wahlchecker&quot; der Erinnerung auf die Sprünge. Schätzen Sie das alte Wahlergebnis &#8211; der Computer sagt ihnen, wie viele Prozentpunkte Sie daneben liegen.
</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">
&nbsp;
</p>
<p class="normal">
<b>BADEN-WÜRTTEMBERG</b>
</p>
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<p>
	<input value="33.3" name="part1" type="hidden" /><br />
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	<input value="7.7" name="part3" type="hidden" /><br />
	<input value="8.1" name="part4" type="hidden" /><br />
	<input value="4.4" name="part5" type="hidden" /><br />
	<input value="1.7" name="part6" type="hidden" />
	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Baden-Württemberg 2001</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">REP</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input4" type="number" />
				</td>
<td>
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				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input6" type="number" />
				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg4" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg6" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-6" onclick="DDDguessv(this.form)" value="Check" name="button" type="button" />
				</td>
</tr>
<tr>
<td class="tidy-8" colspan="9">
				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
<form name="formularv" id="formularv">
<p>
	<input value="25.1" name="part1" type="hidden" /><br />
	<input value="41.3" name="part2" type="hidden" /><br />
	<input value="12.1" name="part3" type="hidden" /><br />
	<input value="9.6" name="part4" type="hidden" /><br />
	<input value="9.1" name="part5" type="hidden" /><br />
	<input value="2.8" name="part6" type="hidden" />
	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Baden-Württemberg 1996</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">REP</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input4" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input6" type="number" />
				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg3" type="number" />
				</td>
<td>
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				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg6" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-6" onclick="DDDguessv(this.form)" value="Check" name="button" type="button" />
				</td>
</tr>
<tr>
<td class="tidy-8" colspan="9">
				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
<p class="normal">
<b>RHEINLAND-PFALZ</b>
</p>
<form name="formular" id="formular">
<p>
	<input value="43.4" name="part1" type="hidden" /><br />
	<input value="39.8" name="part2" type="hidden" /><br />
	<input value="5.1" name="part3" type="hidden" /><br />
	<input value="7.4" name="part4" type="hidden" /><br />
	<input value="4.3" name="part5" type="hidden" />
	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2001</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input4" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-10" readonly="readonly" size="4" name="input6" type="number" />
				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg4" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-10" readonly="readonly" size="3" name="lsg6" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-6" onclick="DDDguess(this.form)" value="Check" name="button" type="button" />
				</td>
</tr>
<tr>
<td class="tidy-8" colspan="9">
				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
<form name="formular" id="formular">
<p>
	<input value="39.8" name="part1" type="hidden" /><br />
	<input value="38.7" name="part2" type="hidden" /><br />
	<input value="6.9" name="part3" type="hidden" /><br />
	<input value="8.9" name="part4" type="hidden" /><br />
	<input value="5.7" name="part5" type="hidden" />
	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1996</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input4" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-10" readonly="readonly" size="4" name="input6" type="number" />
				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg4" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-10" readonly="readonly" size="3" name="lsg6" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-6" onclick="DDDguess(this.form)" value="Check" name="button" type="button" />
				</td>
</tr>
<tr>
<td class="tidy-8" colspan="9">
				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
<p class="normal">
<b>SACHSEN-ANHALT</b>
</p>
<form name="formularv" id="formularv">
<p>
	<input value="21.3" name="part1" type="hidden" /><br />
	<input value="38.2" name="part2" type="hidden" /><br />
	<input value="2.1" name="part3" type="hidden" /><br />
	<input value="13.1" name="part4" type="hidden" /><br />
	<input value="21.0" name="part5" type="hidden" /><br />
	<input value="4.3" name="part6" type="hidden" />
	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2002</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">PDS</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input4" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input6" type="number" />
				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg4" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg6" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-6" onclick="DDDguessv(this.form)" value="Check" name="button" type="button" />
				</td>
</tr>
<tr>
<td class="tidy-8" colspan="9">
				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
<form name="formularv" id="formularv">
<p>
	<input value="39.4" name="part1" type="hidden" /><br />
	<input value="27.0" name="part2" type="hidden" /><br />
	<input value="3.2" name="part3" type="hidden" /><br />
	<input value="6.0" name="part4" type="hidden" /><br />
	<input value="23.3" name="part5" type="hidden" /><br />
	<input value="1.1" name="part6" type="hidden" />
	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1998</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">PDS</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input4" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input6" type="number" />
				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg2" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg3" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg4" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg6" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-6" onclick="DDDguessv(this.form)" value="Check" name="button" type="button" />
				</td>
</tr>
<tr>
<td class="tidy-8" colspan="9">
				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
<p>Idee und Konzept von Daniel Knabe</p>
<p class="fett">
&nbsp;</p>
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