<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>PR &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/pr/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 May 2013 10:47:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>PR &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Interview: Hinter den Laptops &#8211; Kommunikationsexperte Lothar Rolke analysiert die deutsche Blogosphäre</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/interview-hinter-den-laptops-kommunikationsexperte-lothar-rolke-analysiert-die-deutsche-blogosphaere-128499/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/interview-hinter-den-laptops-kommunikationsexperte-lothar-rolke-analysiert-die-deutsche-blogosphaere-128499/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 10:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=128499</guid>

					<description><![CDATA[Die Kommunikationsexperten Andrea Beyer und Lothar Rolke haben gemeinsam mit Studenten einen Blick auf die deutsche Blogszene geworfen – ganz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/interview-hinter-den-laptops-kommunikationsexperte-lothar-rolke-analysiert-die-deutsche-blogosphaere/bloggerbeiarbeit-2/" rel="attachment wp-att-128516"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-128516" alt="BloggerBeiArbeit" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/BloggerBeiArbeit1.jpg" width="640" height="425" /></a>Die Kommunikationsexperten Andrea Beyer und Lothar Rolke haben gemeinsam mit Studenten einen Blick auf die deutsche Blogszene geworfen – ganz klassisch in Buchform. 35 Blogger schlossen die Browser, um über Arbeitsalltag und Berufung zu reden. Die Thesen von „Deutschland Deine Blogger“: Blogs erreichen bei uns Spitzenleistung in der Nische, bleiben aber in puncto Beachtung hinter den US-amerikanischen Pendants zurück. Im Interview mit politik-digital erklärt Professor Rolke die Gründe. Weitere spannende Fragen dabei: Welche Halbwertszeit haben Bücher über die Blogosphäre? Wie ist das Verhältnis von Blogs zu Journalismus sowie PR? Und wieso hat eigentlich niemand Sascha Lobo gefragt?<br />
<strong>politik-digital.de: </strong>Die Quellen Ihres Buches datieren auf die Jahre 2008 bis 2012. Ist die Untersuchung nicht schon wieder veraltet, angesichts der rasenden Entwicklung im Netz? Welche Halbwertszeit haben Publikationen über die Blogosphäre?<br />
<strong>Lothar Rolke: </strong>Eine berechtigte Frage. Es gibt aber keine aktuelle Untersuchung zum Thema. Also muss man induktiv vorgehen, nach Belegen suchen und zusammentragen, um zu einem ungefähren Bild zu kommen. Das ist mehr als gar nichts. Zudem wuchs die Blogosphäre – wie wir wissen – zwischen 2008 und 2012 kaum, sondern blieb stabil.<strong><br />
</strong><br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>Prof. Dr. Rolke </strong>lehrt an der Fachhochschule Mainz Betriebswirtschaftslehre und Unternehmenskommunikation. Daneben berät er Firmen als Experte für PR, Krisenmanagement und Kommunikations-Controlling. Gemeinsam mit seiner Kollegin Andrea Beyer ist er Herausgeber von <strong>&#8220;Deutschland Deine Blogger&#8221;</strong>.</div></div><br />
<strong>politik-digital.de: </strong>Nach welchen Kriterien wurden die interviewten Blogger ausgewählt?<br />
<strong>Lothar Rolke: </strong>Wir haben den Studenten, die ihren eigenen Interessen folgen konnten, nur eine Vorgabe gemacht: Es sollten sehr viele unterschiedliche Blogger porträtiert werden. Dabei hat sich dann am Ende herausgestellt, dass manche Blogs in der Zwischenzeit eingestellt wurden.<strong></strong><br />
<strong>politik-digital.de: </strong>Hatte Sascha Lobo keine Lust zum Interview oder wurde er nicht gefragt?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Er wurde gar nicht gefragt. Außerdem glauben wir nicht, dass Sascha Lobo immer porträtiert werden muss. Es ist natürlich auch toll, einen Marc Schmidt zu haben, der sich als Börsen-Blogger einen Namen gemacht hat. Auch wenn er keinen roten Irokesen trägt.<br />
<strong>politik-digital.de: </strong>Laut ARD/ZDF-Onlinestudie lesen nur sieben Prozent der deutschen Internetnutzer gelegentlich Blogs – ein Wert, der sich seit 2010 nicht groß verändert hat. Wo sehen Sie die Gründe dafür?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Die Gründe liegen sicherlich darin, dass wir eine ganz andere Medienlandschaft haben als etwa in den USA. Das hat natürlich mit dem immer noch starken Anteil der Zeitungen zu tun, wobei die heute selber Blogs betreiben. Denken Sie daran, dass alleine die FAZ 26 Blogs hat. Andererseits sind sieben Prozent Leser mehr als man im ersten Moment denkt. Hochgerechnet ergibt das 4,2 Mio. Und wenn wir nur an die Intensivnutzer denken – also zehn Prozent – oder diejenigen, die mindestens ein Mal wöchentlich da sind und selber Content produzieren, kommen wir leicht auf 420.000 aktive Nutzer. Das ist ja nicht wenig.<br />
<strong>politik-digital.de: </strong>In den USA werden mehr Blogs gelesen. Könnte diese Tatsache auch damit zusammenhängen, dass dort das Zeitungssterben deutlich stärker vorangeschritten ist als bei uns?<br />
<strong>Lothar Rolke: </strong>Ja, genau das ist der Punkt.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Können Blogs überhaupt noch zu einem &#8220;digitalen Leuchtturm&#8221; werden, oder ist die Aufmerksamkeit der User nicht ohnehin schon zu fragmentiert, angesichts der Fülle an Angeboten im Netz und in anderen Medien?<br />
<strong>Lothar Rolke: </strong>Vielleicht ist &#8220;Leutturm&#8221; der falsche Begriff. Die großen Medienhäuser haben insgesamt verloren, es hat in der Tat eine Fragmentierung gegeben. Und natürlich ist die Zahl der Angebote insgesamt immer größer geworden, gar keine Frage. Allerdings haben wir es heute auch mit einer Öffentlichkeit zu tun, die sehr viel aktiver ist als in der Vergangenheit. Sie will sich zu Wort melden! Deswegen gibt es in bestimmten Bereichen Blogs, die eine große Bedeutung haben und die damit auch ein Stück weit Meinungen beeinflussen können. Daher geht es vielleicht mehr um viele &#8220;Scheinwerfer&#8221;, die für einen Moment die Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken.<strong><br />
</strong><br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wie mache ich denn aus meinem Scheinwerfer einen Leuchtturm? Kommt es mehr auf den Blogger an oder den Inhalt?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Im Mediengeschäft kann die Person immer eine Rolle spielen, aber letztendlich entscheidet der Inhalt.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> In Ihrem Buch wird die deutsche Blogospähre immer mit den USA verglichen. Gibt es ähnliche Vergleiche auch für den europäischen Raum?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Wir kennen jedenfalls keine. Die meisten entsprechenden Vergleiche sind viel zu alt – und Technorati <em>[eine auf Blogs spezialisierte Echtzeit-Internet-Suchmaschine, Anm. d. Red.]</em> erfasst ausschließlich die englischsprachigen Blogs. Dieser Suchmaschine nach sind die englischsprachigen Anteile in den anderen europäischen Blogospähren nicht viel größer als die deutsche.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Existiert eine Studie, vergleichbar mit der von Technorati, die über Altersstruktur und Professionalisierungsgrad der deutschen Blogger informiert?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Leider nicht. Und ich glaube, augenblicklich ist sie auch nicht in Aussicht.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wie steht es um das Verhältnis von klassischen Medien und Blogs?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Das Zusammenwachsen ist sehr spannend: Traditionelle Medien wagen sich in die Blogosphäre, umgekehrt entwickeln sich Blogs zu Nachrichtenplattformen. Beobachten können wir das in den USA. Kürzlich wurde vermeldet, dass die Huffington Post nach Deutschland kommen und sich mit Tomorrow Focus zusammentun wird. Sie werden eine eigene Internetplattform anbieten, mit viel Raum für Blogger. In den USA schreiben bei der Huffington Post – die ja bereits Zeitungscharakter hat – 40.000 Blogautoren mit, in Großbritannien sind es ungefähr 3.000, wobei die Huffington Post dort auch noch nicht so lange existiert. Für Deutschland erwarten wir ähnliche Zahlen. Das ist das Moment, auf das es ankommt: Menschen wollen heute mitmachen, wollen sich selber und unabhängig zu Wort melden. Wenn das die Zeitungen kapieren, verändern sie sich selbst ein Stück weit.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Aber fürchten nicht klassische Medien die Konkurrenz von Blogs?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Das Verhältnis ist sicherlich immer ambivalent. Einerseits bloggen viele Journalisten selber und bauen damit eine eigene Marke auf, was gut und wichtig ist, andererseits können die Blogs auch ein Stück weit Konkurrenz sein. Gute Medien sind jedoch professionell genug, Impulse von Blogs aufzugreifen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Bei uns erfreuen sich Watchblogs großer Beliebtheit. Man nehme z. B. den Bildblog, der mittlerweile in allen Medien nach Fehlern sucht. Diese Blogs üben eine Kontrollfunktion aus. Nur: Wer kontrolliert eigentlich sie?<br />
<strong>Lothar Rolke: </strong>Blogs sind ein zusätzliches, nützliches Kontrollinstrument. Doch die Medien können sich ja wehren, sodass man  sich dann gegenseitig kontrolliert, da beide gleich stark mit &#8220;publizistischen Waffen&#8221; ausgestattet sind – zumal Watchblogs meistens gut vernetzt sind.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Glauben Sie, dass die Bild-Redakteure überhaupt jeden Tag verfolgen, was Bildblog schreibt?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Das glaube ich schon. Man weiß dort schließlich, dass auch andere Medien Bildblog lesen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> 2007 hat Daimler als erstes Dax-Unternehmen einen eigenen Blog eingerichtet. Wissen Sie, wie viele andere Unternehmen selber mit Blogs im Netz vertreten sind?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Nein. Es gibt natürlich einige Klassiker wie den Frosta-Blog, der immer auch gerne zitiert wird. Aber Blogs haben in Deutschland bei den Unternehmen derzeit keinen besonders hohen Stellenwert. Das hängt u. a. damit zusammen, dass CEOs kaum bloggen. Wie eigene Untersuchungen zeigen, ist man bei den DAX-30-Unternehmen immer noch sehr auf traditionelle Medien konzentriert. Die Blogospähre wird beobachtet, die Firmen sind hier aber mit eigenen Blogangeboten nicht besonders aktiv.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Unterscheiden sich denn die Beiträge in Firmen-Blogs überhaupt von gewöhnlicher PR?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Ja, weil hier sehr viel mehr Kritisches zugelassen wird bzw. zugelassen werden muss. Mitarbeiter z. B. dürfen Kritik äußern. Im Daimler-Blog etwa kann es sein, dass sich ein Mitarbeiter über eine schlechte Informationspolitik der Firma beschwert. Das Unternehmen ist gut beraten, hier nichts zu zensieren. So kann ein Stück weit Glaubwürdigkeit und Transparenz entstehen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Denken Sie, Unternehmen versuchen, externe Blogs zu vereinnahmen?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Vereinnahmen wäre ein zu negatives Wort. Sagen wir mal so: zu nutzen. PR-Leute versuchen natürlich immer, alle Kommunikationskanäle zu bespielen. Aus amerikanischen Untersuchungen wissen wir, dass ungefähr 30 Prozent der Blogger intensivere Erfahrungen auch mit Unternehmen haben. Die Frage ist eher: verstehen Unternehmen, wie Blogger arbeiten – und verstehen Unternehmen, sich mit Bloggern zu arrangieren? Das ist deutlich schwieriger, weil es natürlich keine Blogstatuten gibt, so wie es Redaktionsstatuten gibt. Und jeder Blogger im Grunde genommen selbstmächtig genug ist, zu entscheiden, was er machen will und was nicht, und im schlimmsten Fall sich sogar auch kaufen lässt.<br />
Bilder: renehamburg (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC 2.0</a>)</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/interview-hinter-den-laptops-kommunikationsexperte-lothar-rolke-analysiert-die-deutsche-blogosphaere-128499/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Militär-PR: Marsch in die neuen Medien</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/militaer-pr-marsch-in-die-neuen-medien-4669/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/militaer-pr-marsch-in-die-neuen-medien-4669/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jknocha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 17:24:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[IDF]]></category>
		<category><![CDATA[U.S. Army]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/militaer-pr-marsch-in-die-neuen-medien-4669/</guid>

					<description><![CDATA[Eine neue Einheit der israelischen Streitkräfte soll den Informationsfluss im Internet besser kontrollieren. Wie bei der US-Armee geht es um Public Relations – und die Kontrolle von Informationen. Die Bundeswehr hinkt allerdings hinterher. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Einheit der israelischen Streitkräfte soll den Informationsfluss im Internet besser kontrollieren. Wie bei der US-Armee geht es um Public Relations – und die Kontrolle von Informationen. Die Bundeswehr hinkt allerdings hinterher. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
In Israel ist die <a href="http://idfspokesperson.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“IDF Spokesperson´s Unit”</a> für die Neuen Medien zuständig – unter anderem mit einem eigenen <a href="http://www.youtube.com/user/idfnadesk?blend=3&amp;ob=4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Channel</a>. Die israelische Tageszeitung <a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/1131918.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Haaretz</a> berichtet nun, dass die Einheit eine neue Abteilung für Internet und Neue Medien gründen wird und dafür Experten sucht. Die Streitkräfte wollen so ihr negatives Image in der internationalen Öffentlichkeit verbessern. Mit Videos will man beweisen, wie vorsichtig die Armee im Einsatz vorgehe. Soziale Netzwerke sollen genutzt werden, um die Debatten im Web zu beeinflussen. Dahinter steckt auch der Versuch der Monopolisierung von sicherheitsrelevanten Informationen. Dass Veröffentlichungen zu militärischen Operationen angesichts bloggender oder twitternder Soldaten kaum mehr kontrolliert werden können, gilt als potentielle Gefährdungsquelle.
</p>
<p>
<b>Restriktionen statt Transparenz</b>
</p>
<p>
Das Beispiel der US-Armee zeigt, wie die unkontrollierte Nutzung des Web 2.0 durch die Zentralisierung von Informationen verhindert werden soll. Auf allen Stützpunkten gibt es ein <a href="http://www.wired.com/dangerroom/2009/06/army-orders-bases-stop-blocking-twitter-facebook-flickr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verbot </a>von MySpace und YouTube. In einigen Militäreinrichtungen außerhalb der USA haben die Soldaten zusätzlich keinen Zugang zu Facebook, Twitter, Flickr und vergleichbaren Seiten. Dahinter steckt die Angst der Armeeführung, dass sensibles Material zu Einsätzen ungefiltert veröffentlicht werden könnte. Gleichzeitig nutzen die Streitkräfte die gleichen Online-Services, um den Informationslfuss zu zentralisieren bzw. zu filtern. Vor allem auf <a href="http://www.facebook.com/USarmy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>, <a href="http://twitter.com/usarmy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a> und <a href="http://www.youtube.com/soldiersmediacenter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a> ist die US-Army aktiv. Auch die <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/facebook/4636962/Soldiers-banned-from-MySpace-and-Facebook.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">britische Armee</a> rät ihren Soldaten von der Nutzung sozialer Netzwerke ab, verboten sind sie jedoch nicht.
</p>
<p>
<b><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/USArmy_on_Twitter.jpg" alt="Screenshot von twitter.com/usarmy" title="Screenshot von twitter.com/usarmy" height="251" width="468" /> </b>
</p>
<p>
<i>Screenshot von twitter.com/usarmy</i>
</p>
<p>
<b>Abstinenz der Bundeswehr</b>
</p>
<p>
Die <a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeswehr</a> empfiehlt ihren Soldaten, diese Medien <a href="http://www.zeit.de/digital/2009-10/bundeswehr-twitter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nicht für Meinungsäußerungen zu nutzen</a>. Auf Anfrage von politik-digital.de bestätigte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, dass die private Nutzung erlaubt sei. Restriktionen gäbe es lediglich in operativen Bereichen, die der Verschwiegenheit unterliegen. Neben dem Verschwiegenheitsparagraphen des <a href="http://bundesrecht.juris.de/sg/BJNR001140956.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soldatengesetzes</a> würden aber keine gesetzlichen Richtlinien existieren. Konkrete Nutzungshinweise für das Web 2.0 gäbe es ebenfalls nicht. Die Anwendung der Neuen Medien durch die Bundeswehr sei nicht geplant. Man beobachte diese zwar, doch durch die Einrichtung solcher Angebote würden hohe Erwartungen geweckt werden. Da diese kaum zu erfüllen seien, halte man derzeit davon Abstand. Für das Internet gilt der alte Bundeswehrslogan zur Nachwuchswerbung angesichts dieses defensiven Verhaltens wohl nicht: „Bundeswehr – ganz schön auf Zack“.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/militaer-pr-marsch-in-die-neuen-medien-4669/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Transparency räumt Fehler ein</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/transparency-raeumt-fehler-ein-4637/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/uncategorized/transparency-raeumt-fehler-ein-4637/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jmi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Transparency International]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtregierungsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/transparency-raeumt-fehler-ein-4637/</guid>

					<description><![CDATA[Mit juristischen Mitteln und eher ungelenk ging die Nichtregierungsorganisation „Transparency International Deutschland&#34; im März 2006 gegen eine kritische Bloggerin vor. Die Korruptionsbekämpfer erlebten daraufhin einen PR-Gau in der Blogosphäre. Jetzt räumt der neue Geschäftsführer Fehler ein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit juristischen Mitteln und eher ungelenk ging die Nichtregierungsorganisation „Transparency International Deutschland&quot; im März 2006 gegen eine kritische Bloggerin vor. Die Korruptionsbekämpfer erlebten daraufhin einen PR-Gau in der Blogosphäre. Jetzt räumt der neue Geschäftsführer Fehler ein.<!--break--><br />
Christian Humborg, Geschäftsführer von TI Deutschland, im Interview mit Jan Michael Ihl für politik-digital.de.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
März 2006: Die Freundin einer Betroffenen kritisiert in ihrem Blog eine Kündigung bei Transpareny International. TI droht mit einer so genannten strafbewehrten Unterlassungserklärung. Die Folge: Negative Schlagzeilen in Blogs und auch Publikumsmedien.
</p>
<p>
<b>Bis heute hat man Treffer zu diesen Blogbeiträgen im Google-Index ganz oben. Was haben Sie aus diesem Fall gelernt?<br />
</b>
</p>
<p>
Das erste, was viele daraus gelernt haben, ist die Dimension, die Blogs inzwischen haben. Das war vielen bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Das zweite, dass man gelernt hat, ist, dass auch der Umgang ein anderer ist, als man das – übertrieben gesprochen – im geschäftlichen Briefverkehr hätte
</p>
<p>
<b>Ab etwa dem vierten Treffer hat man jetzt bei Google.de eine ganze Menge kritischer Beiträge. Was bedeutet das für Sie heute? Ist das noch ein Thema, auf das Sie angesprochen werden? Was würden Sie heute anderen Organisationen raten aus dieser Beobachtung?<br />
</b>
</p>
<p>
Es wäre natürlich schöner, wenn das nicht so wäre. Es ist ja auch so, dass wir gesagt haben, in der Form und im Vorgehen haben wir einen Fehler gemacht. Das war nicht richtig, was wir gemacht haben. Wie wir gehandelt haben, das würden wir nicht noch mal so machen. Das war für uns ein schmerzhafter Lernprozess.
</p>
<p>
<b>Glauben Sie, das hatte eine Ausstrahlung auf andere Organisationen hinaus?<br />
</b>
</p>
<p>
Es war schon eine Erkenntnis, dass es da einen sehr wichtigen Kommunikationskanal gibt, den man erstens wahrnehmen, zweitens vor allen Dingen ernst nehmen muss und drittens, dass man auch lernen muss, mit diesem Kommunikationskanal umzugehen, sich mit ihm vertraut zu machen und mit ihm zu arbeiten.
</p>
<p>
<b>Was heißt das für Sie konkret heute?<br />
</b>
</p>
<p>
Das heißt für uns, dass wir zum Beispiel beobachten, was wichtige Blogs sind. Das heißt nicht, dass wir alle diese Blogs systematisch beobachten, aber es heißt schon, dass wir versuchen, einen Überblick zu behalten. Darüber hinaus versuchen wir uns schlau zu machen, wie wir die Blogs zukünftig vielleicht auch für die eigene Kommunikation nutzen können.
</p>
<p>
<b>Welche Blogs beobachten Sie? Nur inhaltlich zu TI in Verbindung stehende?<br />
</b>
</p>
<p>
Ich glaube, die wesentlichen Kriterien sind Reichweite und thematische Nähe, aber ich würde da kein spezielles Blog hervorheben wollen.
</p>
<p>
<b>Können Sie sich denn vorstellen, selbst ein Blog zu machen? TI macht das auch global offenbar bisher noch nicht. Gerade in so spezifischen Themenfeldern setzen international ja einige Initiativen auf das Medium.</b>
</p>
<p>
Es ist ja so, dass wir Transparency Deutschland sind, international gibt es die Dachorganisation Transparency International. In Deutschland ist es in der Tat nicht so, dass wir mit Blogs arbeiten. Das muss aber nicht immer so bleiben. Aber so wie jeder Kommunikationskanal benötigt das natürlich auch immer Ressourcen und Kapazität.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/uncategorized/transparency-raeumt-fehler-ein-4637/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
