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	<title>Präsidentschaftswahlkampf &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Präsidentschaftswahlkampf &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Wer lenkt in Russland?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 13:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Wladimir Putin]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag wird in Russland ein neuer Präsident gewählt. Wer tritt gegen Ministerpräsident Putin an und was sind die besonderen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_12526" aria-describedby="caption-attachment-12526" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wer-lenkt-in-russland/moscow_kreml/" rel="attachment wp-att-12526"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-12526" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Moscow_Kreml-305x217.jpg" alt="Quelle: Wikimedia" width="305" height="217" /></a><figcaption id="caption-attachment-12526" class="wp-caption-text">Quelle: Wikimedia</figcaption></figure>
<p><strong>Am Sonntag wird in Russland ein neuer Präsident gewählt. Wer tritt gegen Ministerpräsident Putin an und was sind die besonderen Charakteristika des politischen Systems? Antworten auf die Fragen „Wer lenkt?“ und „Wie wird gelenkt?“ versucht die Virtuelle Akademie der Friedrich Naumann-Stiftung derzeit in verschiedenen Video-Chats zu geben.</strong></p>
<p>Begleitet von öffentlichen Protesten wird am Sonntag ein neuer russischer Präsident gewählt. Ministerpräsident Putin, der das Präsidentenamt bereits in der Vergangenheit innehatte und als aussichtsreichster Kandidat gilt, sieht sich einem Protest ausgesetzt, der in den vergangenen Wochen auch im Ausland für Aufsehen gesorgt hat und zu Diskussionen über die Zukunft Russlands Anlass gibt.</p>
<p>Unter der Leitung von Moderator Andreas Schaumayer  werden auf den Seiten der <a title="Virtuelle Akademie" href="http://russland.virtuelle-akademie.de/webcom/show_blog.php?wc_c=40691" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Virtuellen Akademie</a> am heutigen Freitag ab 16.00 Uhr verschiedene Live-Chats mit Kennern der politischen Verhältnisse in Russland angeboten. So wird ab 16.00 Uhr beispielsweise ein Videochat mit der Journalistin Olga Novosad zur Rolle der sozialen Netzwerke abgeboten. Ab 17.00 Uhr wird dann der Journalist Ingo Manteuffel von der Deutschen Welle zur Rolle klassischer Medien im Wahlkampf Stellung nehmen. Bereits seit gestern und noch bis zum 7. März wird auf dem Online-Portal unter der Fragestellung <a title="Wendepunkt oder Einbahnstraße?" href="http://www.freiheit.org/Reminder-Wahlen-in-einer-gelenkten-Demokratie/617c21365i/index.html">„Wendepunkt oder Einbahnstraße? Russland vor und nach der Wahl“</a> informiert und diskutiert. Allen denjenigen, die die „Virtuelle Akademie“ zu den russischen Präsidentschaftswahlen nicht von Beginn an verfolgt haben, bieten verschiedene Kurzvideos und Grußworte einen inhaltlichen Einstieg in die Thematik.</p>
<p>Die Video-Chats können darüber hinaus auch im <a title="Forum" href="http://russland.virtuelle-akademie.de/webcom/show_phorum.php?wc_c=40669&amp;wc_id=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forum</a> der Virtuellen Akademie der FDP-nahen Stiftung durch die Nutzer kommentiert werden.</p>
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]]></content:encoded>
					
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		<title>Vom Tellerwäscher zum Redakteur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pbrauckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 13:04:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Arianna Huffington]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Huffington Post zeigt den Präsidentschaftswahlkampf von der anderen Seite. Im Projekt &#34;Off the Bus&#34; kann jeder User selbst Artikel zum Thema einstellen. Dieser basisdemokratische Ansatz ist neu in der amerikanischen Wahlkampfberichterstattung.  ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Huffington Post zeigt den Präsidentschaftswahlkampf von der anderen Seite. Im Projekt &quot;Off the Bus&quot; kann jeder User selbst Artikel zum Thema einstellen. Dieser basisdemokratische Ansatz ist neu in der amerikanischen Wahlkampfberichterstattung.  <!--break--></p>
<p>
Graswurzeln beim <a href="/die_huffington-show">illustren</a> US-Portals <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Huffington Post</a>: Beim Projekt <a href="http://www.huffingtonpost.com/off-the-bus/">&quot;Off the Bus&quot;</a> ist es Amateur-Journalisten erlaubt, aus ihrer eigenen Sicht über den Wahlkampf zu berichten. Solche basisdemokratischen Graswurzel-Ansätze, wie sie in Deutschland vor allem im linken Spektrum beliebt sind, stellen in der amerikanischen Wahkampfberichterstattung etwas Neues dar.
</p>
<p>
&quot;Ground Level Coverage Of Campaign 08&quot; (ungefähr: Basisberichterstattung des Wahlkampfes 08) ist das Projekt unterschrieben. Die redaktionelle Arbeit der Huffington Post wird auf diese Weise mit persönlichen Berichten über subjektive Wahlkampferlebnisse ergänzt. Durch die Schilderungen aus dem unmittelbaren Umfeld der &quot;Journalisten&quot; sowie den Blickwinkel der berichtenden Personen wird die ungeheure Vielfalt des Präsidentschaftswahlkampfes deutlich.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Zukunft des “Hochrisikofernsehens”?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/die-zukunft-des-hochrisikofernsehens-3955/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 09:56:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehduell]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Debatte]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesen Tagen ist bei der Columbia University Press die Neuauflage des Standardwerks über TV-Debatten im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs erschienen - <a href="http://cup.columbia.edu/book/978-0-231-14104-8/presidential-debates" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Presidential Debates: Fifty Years of High-Risk TV</a>.  2008 wurde erstmals auch das Internet zur Organisation der Diskussionen genutzt -  Experimente im Web bedeuten aber noch nicht das Ende der Fernsehdebatten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen ist bei der Columbia University Press die Neuauflage des Standardwerks über TV-Debatten im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs erschienen &#8211; <a href="http://cup.columbia.edu/book/978-0-231-14104-8/presidential-debates" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Presidential Debates: Fifty Years of High-Risk TV</a>.  2008 wurde erstmals auch das Internet zur Organisation der Diskussionen genutzt &#8211;  Experimente im Web bedeuten aber noch nicht das Ende der Fernsehdebatten.<!--break--></p>
<p>
Alan Schroeder, Associate Professor an der School of Journalism der Northeastern University in Boston, skizziert in seinem Buch die Geschichte der hierzulande fälscherweise als “TV-Duelle” bekannten Wahlkampf-Gesprächsrunden. Begonnen bei der Great Debate von 1960 zwischen Kennedy und Nixon arbeitet sich Schroeder bis zu den eher mauen Konfrontationen von George W. Bush mit John Kerry durch.
</p>
<p>
Das ist unterhaltsam zu lesen und zugleich lehrreich: Schroeder zerlegt den Debattenprozess in Vorlauf (<i>pre-debate</i>), Durchführung (<i>debate</i>) und Nachbereitung (<i>post-debate</i>) und erhält so drei analytisch voneinander getrennte Untersuchungseinheiten. Auffällig aus der deutschen Perspektive ist dabei die Bedeutung der <a href="http://www.debates.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Commission on Presidential Debates</a>, die als Clearing-Stelle zwischen den Teilnehmer/innen fungiert und für die logistische Organisation der medialen Mega-Events ebenso zuständig ist wie für die Gestaltung der Regeln (wohingegen in Deutschland die Abläufe der “Kanzlerduelle” bislang in Hinterzimmerrunden zwischen Politik und Medienanstalten ausbaldowert wurden).
</p>
<p>
<b>Fernsehen trifft Internet </b>
</p>
<p>
Der Debattenjahrgang 2008 hat bereits jetzt &#8211; gut zwei Monate vor dem ersten Aufeinandertreffen im September &#8211; an Dynamik gewonnen. Dafür sorgte zunächst die immense Zahl der primary-Debatten, die demokratische wie republikanische presidential hopefuls beinahe im Wochentakt zu absolvieren hatten (vgl. die ausführlichen Wikipedia-Zusammenstellungen: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Democratic_presidential_debates%2C_2008" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demokraten</a> // <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Republican_presidential_debates%2C_2008" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Republikaner</a>).
</p>
<p>
Weitere Impulse gingen dabei von den mixed-media-Debatten aus &#8211; erstmals wurde 2008 auch das Internet als Trägermedium zur Organisation von Debatten genutzt, bisher waren vor allem zwei experimentelle Formate unter Einbindung des Internet zu beachten.
</p>
<p>
1. Die CNN/YouTube-Debates als Kombination von user-generated content (Fragestellung via YouTube-Clip) und professioneller Redaktionsarbeit (Auswahl durch TV-Redaktion, Moderation der „eigentlichen“ Debatte)
</p>
<p>
und
</p>
<p>
2. das Yahoo/Huffington Post-Mashup als vorproduziertes Fernsehformat mit einzelnen Interviewschnipseln, die von den Zuschauern eigenständig kombiniert werden können.
</p>
<p>
Einen Schritt weiter geht das Angebot <a href="http://www.10questions.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">10questions.com</a>, das die Debatte im November und Dezember 2007 vollständig in den digitalen Kommunikationsraum verlegt hatte. Organisiert wurde das Projekt federführend von der Info-Website <a href="http://www.techpresident.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">techpresident.com</a>. Zunächst konnten Nutzer in zwei Runden Videoclips mit Fragen an die Kandidaten einstellen, die danach von den Onlinern bewertet und so in eine Reihenfolge gebracht wurden. Die zehn am besten bewerteten Fragen wurden schließlich an die Kandidaten weiter geleitet, die innerhalb einer festgelegten Frist antworten konnten &#8211; die Kampagnen-Teams produzierten dann ihrerseits kurze Videoclips, die über 10questions.com bereit gestellt wurden (weitere Überlegungen zur Ausgestaltung von Online-Debatten finden sich <a href="http://citmedia.org/blog/2007/11/11/more-about-new-kinds-of-online-debates/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>).
</p>
<p>
<b>Vorgeplänkel der Präsidentschaftskandidaten </b>
</p>
<p>
Diese Experimente bedeuten jedoch noch längst keine Abkehr von den Fernsehdebatten, doch immerhin hat die Commission on Presidential Debates die Zeichen erkannt: bei der für den Herbst geplanten Townhall-Debatte zwischen Barack Obama und John McCain sollen auch Fragen von Internet-Nutzern zugelassen werden.
</p>
<p>
Wohlgemerkt: sollen. Denn genau an dieser Stelle setzt Alan Schroeder mit einem längeren <a href="http://www.cupblog.org/?p=318" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogposting</a> an, in dem er das Vorgeplänkel der Kampagnenteams von Obama und McCain um den Nationalfeiertag betrachtet. Zunächst hatte McCain Obama zu einer Serie von nicht weniger als zehn “Sommerdebatten” aufgefordert, dieser hatte in der komfortableren Position des aktuellen Umfrage-frontrunner lediglich eine Debatte vorgeschlagen: am symbolträchtigen 4. Juli. McCain wiederum ließ sich darauf nicht ein, dazu Schroeder:
</p>
<blockquote><p>
	McCain’s high command dismissed the July 4th idea as a “joke,” claiming that few Americans would be watching TV that night. Thus the debate fell apart before it ever advanced beyond the talking stage.
</p></blockquote>
<p>
Mit Verweis auf den bisherigen Verlauf der Vorwahlen schätzt der Debatten-Historiker diese Entscheidung zwar als möglichen Fehler ein, deutet das Geplänkel vor allem jedoch als Muster für die erst noch ausstehenden Verhandlungen um die wahre Gestalt der vier Fall Debates im September und Oktober:
</p>
<blockquote><p>
	Beyond a general agreement to debate, the candidates themselves have not yet weighed in on the commission’s proposal. Historically the opposing campaigns wait until after their party conventions to sit down and hammer out a detailed memorandum of agreement that governs debate participation. As experience shows, these plans may or may not align with the carefully thought-out recommendations of the CPD. The proposed dates and places are likely to stand, because it is nearly impossible to reschedule an event as complicated as a presidential debate without ample notice. But it is reasonable to expect tinkering by the campaigns in the areas of program structure and production details.
</p></blockquote>
<p>
<b>Das Fernsehen wird sich wehren müssen</b>
</p>
<p>
Und genau an dieser Stelle kann sich die Zukunft des “Hochrisikofernsehens” entscheiden, ganz gleich, ob die Debates dieses schillernde Etikett je verdient hatten. Gelingt es nämlich nicht, eine angemessene, offenere Form als die klassische “Katheter-Debatte” zu finden, könnte angesichts der aufkommenden Konkurrenz aus Mixed-Media-Debatten oder gleich vollständig online organisierten Settings der 2008er Wahlkampf eine Zäsur darstellen. Im Kampf um die Aufmerksamkeit der Wähler wird sich das Fernsehen gegen die audiovisuellen Mode-Formate von YouTube &amp; Co. wehren müssen. Unterkühlte, choreografierte und um potenzielle Risikofaktoren schon im Vorfeld bereinigte Gesprächsübungen vor der Fernsehkamera sind dafür vermutlich nicht die richtige Wahl.
</p>
<p>
<i>Artikel auch veröffentlicht auf <a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2008/07/08/die-zukunft-des-hochrisikofernsehens/#more-175" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet und Politik</a> </i></p>
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