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	<title>Preisträger &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Preisträger &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Speyerer Qualitätswettbewerb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Speyerer Qualitätswettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[Das hört man gerne: Amtsschimmel im Konkurrenzkampf. Der „
                      Speyerer Qualitätswettbewerb“ findet in diesem Jahr nun schon zum sechsten Mal statt. Ziel der "Qualitätstage“ ist die Auszeichnung innovativer Weiterentwicklungen im Verwaltungsbereich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das hört man gerne: Amtsschimmel im Konkurrenzkampf. Der „<br />
                      <a href="http://www.dhv-speyer.de/Qualitaetswettbewerb/6.%20Speyerer%20Qualitaetswettbewerb/6Qual.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Speyerer Qualitätswettbewerb“</a> findet in diesem Jahr nun schon zum sechsten Mal statt. Ziel der &#8220;Qualitätstage“ ist die Auszeichnung innovativer Weiterentwicklungen im Verwaltungsbereich.<!--break-->
                    </p>
<p>Die Speyerer Hochschule für Verwaltungswissenschaften organisiert mit finanzieller Unterstützung der drei Bundesregierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erneut einen Wettbewerb für öffentliche Verwaltungen. Die seit 1992 alle zwei Jahre stattfindende Ausschreibung war der erste mitteleuropäischer Verwaltungswettbewerb.<br />
                    <br />Teilnehmen können selbständige Verwaltungsorganisationen sowie Teilbereiche von Verwaltungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dies schließt unter anderem kommunale Unternehmen und Sozial- oder Gesundheitseinrichtungen mit ein.</p>
<p>Wer sich bis zum 30.6.2002 beworben hatte, wurde nach Wahl in den Kategorien Strategisches Management, Politik und Verwaltung, Bürgerorientierung, Public Private Partnership, Electronic Government, Personalmanagement und Wissensmanagement geprüft.</p>
<p>54 Bewerber stellten sich dem Urteil der Speyerer Jury. Die teilnehmenden Organisationen mussten vorab eine Selbstbewertung im Sinne des<br />
                    <a href="http://www.olev.de/c/caf.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gemeinsamen europäischen Qualitätsbewertungssystems</a> (CAF), welches in Deutschland ebenfalls von der Speyerer Hochschule aus im Auftrag des Bundesinnenministerium entworfen wird, oder nach dem<br />
                    <a href="http://www.efqm.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EFQM</a>-Modell verfassen. „Die Zahl der Bewerbungen ist auch deshalb beachtlich, weil mit den neu eingeführten Voraussetzungen einer Selbstbewertung eine zusätzliche Hürde errichtet wurde&#8221;, hielt Prof. Klages fest.</p>
<p>Im Rahmen der Abschlusstagung am 5. und 6. Dezember werden die Gewinner der Qualitätstage ausgezeichnet. Die begleitende Präsentation stellt die innovativsten Ideen vor und verdeutlicht anhand von best-practise Beispielen den aktuellen Stand der Forschung.<br />
                    <br />Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen Vortrag zur „Verwaltungsmodernisierung in Europa am Beispiel der Weiterentwicklung des Common Assessment Framework (CAF)“ von Ministerialdirektor Klaus-Henning Rosen aus dem Bundesministerium des Inneren.<br />
                    <br />Die Preisvergabe findet zwar erst im Dezember statt, die Sieger der „sechsten Speyerer Qualitätstage“ sind aber bereits bekannt.<br />
                    </p>
<p>
                    <strong>Die Preisträger 2002</strong><br />
                    <br />
                    <strong><br />
                    <br />Bürgerorientierung</strong><br />
                    <br />&#8211; Stadt Duisburg<br />
                    <strong></p>
<p>Electronic Government</strong><br />
                    <br />&#8211; Stadt Hagen &#8211; Habit<br />
                    <br />&#8211; Stadt Dortmund &#8211; Dortmunder Sytemhaus<br />
                    <br />&#8211; Kanton St. Gallen/Appenzell Ausserrhoden &#8211; Geografisches Informationssystem</p>
<p>                    <strong>Politik und Verwaltung</strong><br />
                    <br />Kein Preis</p>
<p>                    <strong>Public Private Partnership</strong><br />
                    <br />Kein Preis<br />
                    <br />
                    <strong><br />
                    <br />Personalmanagement</strong><br />
                    <br />&#8211; Versicherungsanstalt des österreichischen Bergbaus<br />
                    <br />&#8211; Bundeskellereiinspektion Wien<br />
                    <br />&#8211; Stadt Freiburg i. Br.</p>
<p>                    <strong>Strategisches Manage-ment</strong><br />
                    <br />&#8211; Polizeipräsidium Münster<br />
                    <br />&#8211; Landkreis Osnabrück<br />
                    <br />&#8211; Kreis Soest<br />
                    <br />&#8211; Ministerium für Arbeit, Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen</p>
<p>                    <strong>Wissensmanagement</strong><br />
                    <br />&#8211; Institut für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften an der Montanuniversität Leoben, Österreich<br />
                    </p>
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		<item>
		<title>European E-City-Award</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-international-ecityaward-shtml-2641/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Benchmarking]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 5. September wurden in Wien die Sieger des European E-City Awards bekannt gegeben. Gesamtsieger ist Kopenhagen. Berlin ging als Sieger in der Kategorie "Unternehmen" hervor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. September wurden in Wien die Sieger des European E-City Awards bekannt gegeben. Gesamtsieger ist Kopenhagen. Berlin ging als Sieger in der Kategorie &#8220;Unternehmen&#8221; hervor.<!--break-->
                    </p>
<p>Die Europäische Benchmark-Studie untersuchte die Portale europäischer Großstädte hinsichtlich ihres Informationswertes für die Kernzielgruppen Bürger, Unternehmen und Touristen. In den drei Einzelkategorien wurden am 5. September jeweils drei Sieger bekannt gegeben. Als Gesamtsieger über alle Kategorien wurde Kopenhagen ermittelt. Insgesamt zeigt sich, dass die dänischen Städte besonders erfolgreich im Internet vertreten sind. Alle drei in der Studie untersuchten dänischen Städte sind in einer oder in mehreren Kategorien in den Top 10 Listen vertreten. Auch Schweden und Finnland schnitten in der Vorbewertung gut ab. „Das gute Abschneiden der skandinavischen Städte spiegelt den hohen Internet-Durchdringungsgrad in diesen Ländern wieder“, so Stefan Eckart von der Initiative European E-City Award. In der Studie seien überraschend deutliche Qualitätsunterschiede unter den Haupt- und Großstädten Europas festgestellt worden, meint Eckart.</p>
<p>
                      <strong>Mit 7 Top-10 rankings ist Deutschland gut vertreten</strong>
                    </p>
<p>Auch die deutschen Städte schnitten gut ab. Deutschland ist insgesamt mit 7 von 20 untersuchten Städten in den Top 10-Listen der einzelnen Kategorien vertreten. Mit<br />
                    <a href="http://www.berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlin.de</a> konnte die Hauptstadt den Wettbewerb in der Kernzielgruppe „Unternehmen“ für sich entscheiden. www.berlin.de setzte sich mit einem klar strukturierten und ausführlichen Informationsangebot für ansiedelungswillige Firmen und Investoren durch“, heißt es seitens der Initiative European eCity-award.</p>
<p>Berlin.de wird verantwortet von der Berlin.de new media GmbH &amp; Co. KG, einer hundertprozentigen Tochter der BerlinOnline Stadtportal GmbH &amp; Co. KG, einem Gemeinschaftsunternehmen von<br />
                    <a href="http://www.guj.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gruner + Jahr</a> , der<br />
                    <a href="http://www.bankgesellschaft.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bankgesellschaft Berlin</a> und der<br />
                    <a href="http://www.berliner-volksbank.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Volksbank</a>. Besonderes Lob fanden das zentrale Firmenverzeichnis, die städtischen Wirtschaftsnachrichten und die Existenzgründungsberatung. Auch andere deutsche Städte wurde ausgezeichnet. Hamburg erreichte Platz 2 in der Kategorie „Touristen“, in der auf Platz 3 Berlin ein weiteres mal punkten konnte. Stuttgart war schon in der<br />
                    <a href="/egovernment/studien/etown1.shtml">e-Town Studie von politik-digital</a> und der Initiative D1 zur besten Stadt im Bereich eDemocracy gekürt worden. Nun konnte die Stadt auch im europäischen Vergleich mit Bürgerfreundlichkeit punkten und erreichte Platz 3 in der Kategorie „Bürger.“<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 11.09.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>And the winner is&#8230;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzkultur-paward4-shtml-2394/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
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		<category><![CDATA[indymedia.de]]></category>
		<category><![CDATA[tourette.de]]></category>
		<category><![CDATA[zivi-in-ghana.cjb.net]]></category>
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					<description><![CDATA[Der poldi-Award, der erste deutsche eDemocracy-Award, wurde am 28. August 2002 in Berlin an die vier Preisträger verliehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der poldi-Award, der erste deutsche eDemocracy-Award, wurde am 28. August 2002 in Berlin an die vier Preisträger verliehen.<!--break-->
                    </p>
<p>Im feierlichem Rahmen der DZ-Bank am Pariser Platz fanden sich am Mittwochabend 250 geladene Gäste aus Medien, Wirtschaft und Politik ein, um an der Preisverleihung teilzunehmen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen die vier Websites, die als hervorragende Initiativen im Bereich eDemocracy prämiert wurden. Der Preis wurde auf Initiative von pol-di.net e.V./politik-digital.de ins Leben gerufen und wird von der<br />
                    <a href="http://www.bpb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeszentrale für politische Bildung</a> und dem<br />
                    <a href="http://www.dstgb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Städte- und Gemeindebundes</a> unterstützt. Sponsoren der Veranstaltung waren<br />
                    <a href="http://www.cisco.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cisco Systems</a> und<br />
                    <a href="http://www.gft.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GFT Technologies</a>.<br />
                    </p>
<p>Leider konnte der Schirmherr des poldi-Awards, der Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien Julian Nida-Rümelin, nicht persönlich anwesend sein.</p>
<p>&#8220;Internet-Awards prämieren oft publikums- und medienwirksame Bereiche“, sagte Thomas Roth, Chefredakteur und Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, charmanter Moderator der Preisverleihung. Initiativen, die versuchen, das Internet als bürgerfreundliches und demokratieförderndes Medium zu nutzen, seien bislang durch das Raster derartiger Preisverleihungen gefallen, führte er weiter aus. Auch Dr. Christoph Bieber, Vorsitzender von pol-di.net e.V., dem Trägerverein von politik-digital.de, unterstrich die Bedeutung des Preises: “Wir wollen Websites würdigen, die sich mit den politischen Implikationen des Internet und der adäquaten Nutzung der neuen Kommunikationsformen auseinandersetzen&#8221;, betonte er in seinem Grußwort.</p>
<p>
                    <strong>Die Preisträger</strong><br />
                    <br />Der poldi-Award wird in vier Kategorien vergeben. Die Kategorie<br />
                    <strong>„Beste Online-Initiative für Demokratie &amp; Bürgerengagement“</strong> ist ein Publikumspreis. Die Abstimmung über den mit 5.000 € dotierten Preis wurde direkt per Internet durchgeführt. Das Preisgeld wurde von Cisco Systems gestiftet. Die Entscheidung über die besten Online-Initiativen der anderen Kategorien lag bei einer Jury aus namhaften Persönlichkeiten und Entscheidungsträgern aus dem Bereich Politik &amp; Medien.</p>
<p>Jeder der Partner und Sponsoren überreichte einen der Preise: Ullrich Dietz, Vorstandsvorsitzender von GFT überreichte den Preis der Kategorie<br />
                    <strong>„Gesundheit &amp; Soziales“</strong> an Christian Hempel für seine Seite<br />
                    <a href="http://www.tourette.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tourette.de</a>, mit der er versucht das Verständnis für das Tourette-Syndrom zu verstärken. Er hofft, &#8220;dass auch auf diese Weise erneut Öffentlichkeit für unsere Sache geschaffen wird und womöglich weit über das Tourette Syndrom hinaus, für Toleranz und Mitmenschlichkeit, gerade in einem Zeitalter der Informations- und Hochtechnologie geworben wird.&#8221; Die Auffälligkeiten seiner Erkrankung kann und will er nicht verstecken. Dass er damit, ebenso wie mit seinem Web-Auftritt, der gesellschaftlichen Akzeptanz des Tourette-Syndroms geholfen hat, ist in der Tat prämierungswürdig.</p>
<p>Preisträger der Kategorie<br />
                    <strong>&#8220;Wissen, Bildung &amp; Kultur&#8221;</strong> ist<br />
                    <a href="http://www.de.indymedia.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">indymedia.de</a>. „Normalerweise haben wir mit Vertretern des Innenministeriums eher schlechte Erfahrungen“ kommentierte der Vertreter von Indymedia die Tatsache, dass Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung den Preis an Indymedia überreichte. Die seltene Gelegenheit, einem Vertreter des Bundesinnenministeriums so nah zu sein, nutzte er und verwies auf die negativen Erfahrungen, die Indymedia sonst mit dem Staat gemacht hat. Konsequent, aber fair beschrieb er die repressiven Maßnahmen, denen sie in Deutschland oder während des G8-Gipfeltreffens in Genua ausgesetzt waren. Auch dafür bot die Veranstaltung eine Bühne.</p>
<p>
                    <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Germanwatch.org</a> ging als Sieger der Kategorie<br />
                    <strong>„Umwelt und nachhaltige Entwicklung“</strong> hervor. „Ich hätte nicht geglaubt, dass man mit so einer einfach gemachten Seite einen Preis gewinnen kann“, sagte der sichtbar geehrte Vertreter von germanwatch.org Gerold Kier in seiner Dankesrede. Überreicht wurde der Preis von Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Da eine so kleine Nichtregierungsorganisation nur wenig finanzielle Mittel habe, würde man sich eher auf die Recherche von Informationen konzentrieren als auf aufwendiges Design.</p>
<p>Der Preisträger des Publikumspreis, Oscar Koller, will mit seiner<br />
                    <a href="http://www.zivi-in-ghana.cjb.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zivi-in-ghana</a>-Seite für sein Vorhaben werben, seinen Zivildienst in Ghana zu leisten. „Der Zivildienst im Ausland wird staatlich nicht unterstützt“, erklärte er. Deshalb sind jährlich viele Zivildienstleistende gezwungen, Spenden zur Finanzierung des Auslandsdienstes zu sammeln. Mit dem von Cisco Systems gestifteten Preisgeld von 5.000 € sind seine vorrangigen Finanzierungsprobleme erstmals gelöst. Das Geld wird zudem seiner Arbeit in Afrika zugute kommen. Vom Erfolg seiner Seite überrascht, macht seine Initiative Mut, mit Engagement sich für seine Ziele einzusetzen, auch wenn die Umstände nicht förderlich sind.</p>
<p>
                    <strong>Die Jury</strong><br />
                    <br />“Wer schon einmal in einer Jury gesessen hat, weiss, dass dies die größte Arbeit ist“ meinte Thomas Roth, als er den Organisatoren und Partnern des poldi-awards für die Initiative dankte. Auch unser Dank geht an die Jury, der Frau Dr. Christa Maar (Präsidentin der Burda Akademie zum Dritten Jahrtausend), Frau Brigitte Zypries (Staatssekretärin im Bundesinnenministerium), Herrn Dr. Christoph Bieber (Vorsitzender pol-di.net e.V.), Herrn Andreas Dohmen (Vice President und Geschäftsführer Cisco Systems GmbH), Herrn Ulrich Dietz (Vorstandsvorsitzender GFT Technologies) Herrn Dr. Gerd Landsberg (Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes), Herrn Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung) und Herrn Jörg Sadrozinski (Redaktionsleiter tagesschau.de) angehörten.</p>
<p>Die Jury bewertete ebenso Webauftritte von nicht-kommerziellen Offline-Initiativen wie reine Internetprojekte. Bedingung für eine Teilnahme war allerdings, dass die Inhalte webgerecht aufbereitet wurden und der Faktor „Internet“ sinnvoll und effektive eingesetzt wurde. „Die bloße digitale Visitenkarte eines ansonsten beispielhaften Bürger-Engagements ist für die Qualifizierung nicht ausreichend“, heißt es dazu in den Auswahl- und Bewertungskriterien des poldi-Award. Bewertet wurden das Gesamtkonzept, Inhalt &amp; Aktualität, Interaktionsmöglichkeiten, Service sowie die allgemeine Gestaltung und Benutzerfreundlichkeit. Der Verein pol-di.net e.V. und das Team von politik-digital.de und<br />
                    <a href="http://www.europa-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">europa-digital.de</a> gratuliert ganz herzlich den Gewinnern!</p>
<p>
                    <strong>Das Credo des Abends</strong><br />
                    <br />Der Abend zeichnete sich durch eine gelungene Mischung zwischen „oben“ und „unten“ bzw. zwischen bekannten Unternehmen und nur wenig bekannten Initiativen aus. Dem entspricht auf wunderbare Weise der Ansatz aller Preisträger, Brücken zu bauen zwischen sich und der Öffentlichkeit. Die Überwindung von scheinbar unüberwindbaren Barrieren im Internet wie im normalen Leben machten diesen Abend zu einem besonders gelungenen Event.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jurypreis für Gesundheit und Soziales: tourette.de</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward8-shtml-2751/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pbihr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[tourette.de]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[tourette.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>tourette.de<!--break--></p>
<p>
                  <strong>Der Jurypreis für Gesundheit und Soziales geht an tourette.de (<br />
                  <a href="http://www.tourette.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.tourette.de</a>)</strong>.</p>
<p>Tourette.de überzeugte die Jury in der Kategorie „Gesundheit und Soziales“ und setzte sich damit knapp durch gegen die Webseiten<br />
                  <a href="http://www.kompetenz-depression.de%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kompetenz-depression.de</a>,<br />
                  <a href="http://www.onko-kids.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">onko-kids.de</a>,<br />
                  <a href="http://www.babyzimmer.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">babyzimmer.de</a>,<br />
                  <a href="http://www.1apflege.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">1apflege.de</a> und<br />
                  <a href="http://www.cebeef.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cebeef.de</a>.</p>
<p>Initiator Christian Hempel betreibt das umfassende Informationsportal zum Tourette-Syndrom seit 1994. Dabei arbeitet er eng mit der Tourette Gesellschaft Deutschland e.V. zusammen. Die hell und freundlich gestaltete Homepage bietet klar strukturierte Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild des Tourette-Syndroms, geht jedoch weit über den medizinischen Aspekt hinaus. Besonders die Rolle von Tourette-Betroffenen im gesellschaftlichen Kontext steht im Mittelpunkt.</p>
<p>
                    <a href="http://www.tourette.de"><br />
                      <img fetchpriority="high" decoding="async" height="258" alt="http://www.tourette.de" src="/edemocracy/netzkultur/images/tourette-screenshot.jpg" width="320" align="right" border="0" /><br />
                    </a>
                  </p>
<p>                  <strong>Der Anfang</strong><br />
                  <br />Christian Hempel, der selbst stark vom Tourette-Syndrom betroffen ist, wurde 1994 auf die Möglichkeiten aufmerksam, die das Internet bietet: &#8220;Ich ahnte das Potential und die Möglichkeiten, gerade mit einer sehr auffälligen Krankheit, die oft sehr schwer von Angesicht zu Angesicht zu erklären ist&#8221;. Das Tourette-Syndrom war damals in Deutschland noch weitgehend unbekannt, lediglich in den USA gab es bereits erste Informationen zu Tourette im Web. Gemeinsam mit einem Freund baute Hempel daraufhin eine erste Website zum Thema. &#8220;Zumindest konnte man etwas in deutscher Sprache über das seltene Tourette-Syndrom finden&#8221;, bescheibt er heute fast entschuldigend das einfache Design in der Anfangsphase. Inzwischen ist die Seite mehrmals optisch überarbeitet, auch die Benutzerzahlen schnellen in die Höhe. Und dank der aktiven Mitarbeit einiger Freiwilliger und Experten, wird die Homepage auch inhaltlich regelmäßig erweitert.</p>
<p>
                  <strong>Das Angebot<br />
                  <br /></strong>Neben einem ausführlichen Frage- und Antwortkatalog und aktuellen Forschungsergebnissen gibt es eine Sammlung von Texten Tourette-Kranker, die ihre Erfahrungen im täglichen Leben beschreiben. Als Betroffener oder Interessierter kann man sich in Form von Texten einbringen. Darüber hinaus bietet tourette.de auch interaktive Angebote in Form von Chats, Foren sowie einen Newsletter, den 1500 Abonnenten erhalten. Um die Aufmerksamkeit auf tourette.de auch in den Offline-Bereich zu übertragen, kann man auf der Website T-Shirts und Sweater bestellen, die durchaus stylish und clubtauglich sind. Neben dem Logo des Tourette-Syndroms tragen sie einen kleinen Hinweis auf die Homepage. Eine Sammlung von Hinweisen auf weitere Informationen rundet das Konzept ab: Veröffentlichungen in Print, TV und Kino werden ebenso aufgelistet wie weiterführende Links zum Thema und Kontaktadressen von regionalen Selbsthilfegruppen. Anfragen zum Thema beantwortet Christian Hempel gemeinsam mit einigen Experten, zu denen tourette.de enge Kontakte pflegt.</p>
<p>Die klare Struktur der Navigation und des Designs erleichtern den Einstieg ins Problemfeld „Tourette-Syndrom. Mit Chat, Newsletter und Forum bietet tourette.de eine interaktive Plattform, um Barrieren zu überwinden und Interessierte mit Betroffenen in Kontakt zu bringen.<br />
                  </p>
<p>
                    
                  </p>
<p>
                    <strong>Die Sieger der anderen Kategorien:</strong>
                  </p>
<ul>
<li>Umwelt und nachhaltige Entwicklung:<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/paward6.shtml">Germanwatch</a></li>
<li>Demokratie und Bürgerengagement:<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/paward5.shtml">Zivi in Ghana</a></li>
<li>Wissenschaft, Bildung und Kultur:<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml">Indymedia</a></li>
</ul>
<p>
                    
                  </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward8-shtml-2751/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Jurypreis für Umwelt und nachhaltige Entwicklung: germanwatch.org</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward6-shtml-2752/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward6-shtml-2752/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pbihr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[germanwatch.org]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
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					<description><![CDATA[germanwatch.org]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>germanwatch.org<!--break--></p>
<p>
                      <strong>Der Jurypreis für Umwelt und nachhaltige Entwicklung geht an das Projekt Germanwatch (<br />
                      <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.germanwatch.org</a>).</strong>
                    </p>
<p>In der Kategorie “Umwelt und nachhaltige Entwicklung” waren fünf Initiativen nominiert:<br />
                    <a href="http://www.attac-netzwerk.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Attac Deutschland</a>, eine<br />
                    <a href="http://www.flughafen-bi.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerinitiative</a> gegen die Erweiterung des Rhein-Main-Flughafens, ein Portal zu<br />
                    <a href="http://www.umweltschutzweb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umweltschutzfragen</a>, das<br />
                    <a href="http://www.proday.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schul- und Jugendnetzwerk</a> im Rahmen der Agenda 21 und die Online-Initiative zur Entwicklungspolitik<br />
                    <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Germanwatch</a>.</p>
<p>Der Sieger heißt Germanwatch und ist eine unabhängige und überparteiliche Nord-Süd-Initiative. Der gemeinnützige eingetragene Verein ist bundesweit tätig. Der Verein versucht, dem globalen Nord-Süd-Gefälle entgegenzuwirken. Die Idee hinter Germanwatch ist, auf Politik und Wirtschaft der Nordhalbkugel Einfluss zu nehmen, um den Menschen auf der südlichen Halbkugel der Erde ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Die Voraussetzung hierfür sehen die Mitglieder in einer ökologischen und ökonomischen Umorientierung der nördlichen Industriestaaten.</p>
<p>
                      <a href="http://www.germanwatch.org"><br />
                        <img decoding="async" height="251" alt="http://www.germanwatch.org" src="/edemocracy/netzkultur/images/germanwatch-screenshot.jpg" width="319" align="right" border="0" /><br />
                      </a>
                    </p>
<p>Gegen Politikverdrossenheit setzen wir auf &#8216;Einmischung von unten&#8221;, so das Konzept von Germanwatch. Die Initiative will die Richtungsentscheidungen nicht allein den einflussreichen Wirtschafts- und Interessenverbänden überlassen, sondern fordert zum Dialog mit Wirtschaft und Politik auf. Das Informationsangebot der Website ist in vier Sparten aufgeteilt. Schwerpunkte bilden die internationale Handels- und Entwicklungspolitik, die Welthandelsorganisation (WTO) und die Umsetzung der Beschlüsse des Klimagipfels in Rio de Janeiro aus dem Jahr 1992.</p>
<p>Wer sich aktiv einmischen will, findet aktuelle Veranstaltungshinweise, Mitgliedschaftsanträge und Arbeitsgruppen. Die Initiative lebt von den Aktivitäten ihrer Mitglieder, die sowohl in Regionalgruppen als auch in bundesweiten Arbeitsgruppen ehrenamtlich mitarbeiten. Germanwatch finanziert sich zum größten Teil durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Projektmittel (z.B. von Stiftungen). Man kann den Verein online durch Spenden per Lastschrift unterstützen.</p>
<p>Neben tiefgehenden Hintergrundinformationen wird Interessierten also die Möglichkeit gegeben, aktiv zu werden und sich am Projekt zu beteiligen. Damit nutzt Germanwatch das Internet nicht nur als Informationsportal, sondern als Plattform, um die dezentralen Aktivitäten des Projekts zu koordinieren.<br />
                    </p>
<p>
                      <strong>Die Sieger der anderen Kategorien:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>Demokratie und Bürgerengagement:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward5.shtml">Zivi in Ghana</a></li>
<li>Wissenschaft, Bildung und Kultur:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml">Indymedia</a></li>
<li>Gesundheit und Soziales:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward8.shtml">tourette.de</a><br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml"></a></li>
</ul>
<p>
                      
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jurypreis für Wissenschaft, Bildung &#038; Kultur: indymedia.de</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward7-shtml-2753/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[indymedia.de]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 1999 existiert das weltweit agierende Netzwerk unabhängiger Medienzentren, seit 2001 ist indymedia auch in Deutschland/Berlin vertreten. Der Berliner Webauftritt 
                      Indymedia.de wurde von der Jury des poldi-Awards zur besten Online-Inititative im Bereich "Wissenschaft, Bildung und Kultur" gekürt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1999 existiert das weltweit agierende Netzwerk unabhängiger Medienzentren, seit 2001 ist indymedia auch in Deutschland/Berlin vertreten. Der Berliner Webauftritt<br />
                      <a href="http://www.de.indymedia.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indymedia.de</a> wurde von der Jury des poldi-Awards zur besten Online-Inititative im Bereich &#8220;Wissenschaft, Bildung und Kultur&#8221; gekürt.<!--break-->
                    </p>
<p>
                    <strong>Die Ziele</strong><br />
                    <br />Der selbstgesetzte Auftrag von Indymedia zielt darauf ab, der Medienkonzentration entgegen zu treten und eine andere, eine Berichterstattung &#8220;von unten&#8221; zu ermöglichen. &#8220;Reclaim the media&#8221; ist eine der Forderungen der Organisation. Medienkonzerne würden &#8220;mit ihrer Definitionsmacht oft ein Bild der Realität konstruieren, das teilweise in krassem Gegensatz zu einer von vielen Menschen ganz anders erlebten Wirklichkeit steht&#8221;, heißt es auf der Homepage. Ziel ist es, einen emanzipatorischen Umgang mit Informationen und Medien zu fördern. Das erste &#8220;Independent Media Center&#8221; wurde 1999 anlässlich des WTO Gipfels in Seattle gegründet. Seitdem sind weltweit über 70 unabhängige Medienzentren entstanden, oft im Rahmen großer Anti-Globalisierungsprotestaktionen.</p>
<p>                    <a href="http://www.de.indymedia.org"><br />
                      <img decoding="async" height="258" alt="http://www.indymedia.de" src="/edemocracy/netzkultur/images/indymedia-screenshot.jpg" width="320" align="right" border="0" /><br />
                    </a></p>
<p>Indymedia bündelt die Informationsarbeit unterschiedlicher Aktivistengruppen, und verwandelt Bürger von Medienkonsumenten zu Medienproduzenten. Dabei kommt Indymedia ohne Redaktion aus. Auch eine &#8220;offizielle&#8221; Struktur, wie beispielsweise ein regelmäßig besetztes Büro mit telefonisch erreichbaren Ansprechpartner, gibt es bei indymedia.de nicht &#8211; das Netzwerk organisiert sich selbst.</p>
<p>
                    <strong>Das Organisationsprinzip</strong><br />
                    <br />Wir funktioniert ein Netzwerk, das beinahe ohne Infrastruktur auskommt? Die Homepage gibt dazu weitreichend Auskunft. Durch das &#8220;Open Posting&#8221; Prinzip sei es prinzipiell jedem möglich, bei Indymedia zu publizieren. Der Text sei auf dem &#8220;public-posting&#8221; Sektor der Seite sofort verfügbar und würde, bevor er in eine der einzelnen Rubriken der Indymedia-Homepage eingeordnet wird, von einem Moderatorenkollektiv gelesen. Das Moderatorenkollektiv werde regelmäßig gewechselt, so dass auch hier kein Machtmonopol erwachsen soll. Die Kommunikation läuft über Mailinglisten zu den unterschiedlichsten Themen, wie zum Beispiel die Weiterentwicklung der Mission von Indymedia. Eine andere Liste organisiert die Übersetzung fremdsprachiger Texte. Es genüge einen Text mit dem Betreff &#8220;please translate language x language y&#8221; zu posten und ein Listenteilnehmer übernimmt dann unentgeltlich die Übersetzung. Die auf der Seite verwendete Software ist ein open-source Produkt und kann zur Wiederverwendung und Weiterentwicklung genutzt werden. Auch hierfür gibt es eine eigene Mailingliste.</p>
<p>
                    <strong>Des einen Stärke, des anderen Herausforderung</strong><br />
                    <br />Die Stärke von Indymedia liegt sicherlich in der dezentralen, sich selbst organisierenden Struktur, die dem Modell eines peer-to peer (P2P) Netzwerks entspricht. Für die Organisatoren des poldi-Awards entpuppte sich diese Stärke jedoch als große Herausforderung: keine Telefonnummer auf der Homepage, kein Ansprechpartner. Wen also zur Preisverleihung einladen, wem gratulieren? Auch nachdem Indymedia informiert war, gab es noch kein Aufatmen bei den Organisatoren, denn Indymedia blieb den basisdemokratischen Grundsätzen treu und musste erst zu einem Konsens darüber kommen, ob der Preis angenommen wird bzw. wer ihn für Indymedia entgegen nehmen sollte. Am Abend vor der Preisverleihung durfte sich dann auch das Award-Team zurücklehnen und sich auf ein Kennenlernen mit Vertretern von Indymedia freuen.<br />
                    </p>
<p>
                      <strong>Die Sieger der anderen Kategorien:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>Demokratie und Bürgerengagement:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward5.shtml">Zivi in Ghana</a></li>
<li>Umwelt und nachhaltige Entwicklung:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward6.shtml">Germanwatch</a></li>
<li>Gesundheit und Soziales:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward8.shtml">tourette.de</a><br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml"></a></li>
</ul>
<p>
                      <strong>Links im Internet:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>
                        <a href="http://www.de.indymedia.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indymedia</a>
                      </li>
</ul>
<p>
                      
                    </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward7-shtml-2753/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Publikumspreis für Demokratie &#038; Bürgerengagement: zivi-in-ghana.de</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward5-shtml-2933/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward5-shtml-2933/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[zivi-in-ghana.cjb.net]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/netzkulturpaward5-shtml-2933/</guid>

					<description><![CDATA[6000 User stimmten über 32 nominierte Initiativen ab]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>6000 User stimmten über 32 nominierte Initiativen ab<!--break-->
                    </p>
<p>Insgesamt 32 Initiativen waren für den Publikumspreis des poldi-Award nominiert, rund 6.000 User stimmten über die beste Online-Initiative für Demokratie &amp; Bürgerengagement ab. Neben großen eGovernment Portalen wie<br />
                    <a href="http://www.bundesrepublik.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bundesrepublik.org</a> oder der Erstwählerinitiative<br />
                    <a href="http://www.diewahlgang.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.diewahlgang.de</a> befanden sich auch einige &#8220;Einzelkämpfer&#8221; unter den Nominerten. Darunter auch die Seite<br />
                    <a href="http://www.zivi-in-ghana.cjb.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zivi-in-ghana</a>. Mit diesem Angebot gewann der 19-jährige Oscar Koller aus Berlin den mit 5.000 Euro dotierten Publikumspreis. Das von CISCO Systems gestiftete Preisgeld will er zur Finanzierung seines Zivildienstes in Ghana verwenden.</p>
<p>
                      <a href="http://www.zivi-in-ghana.cjb.net"><br />
                        <img decoding="async" height="278" alt="http://www.zivi-in-ghana.cjb.net" src="/edemocracy/netzkultur/images/zivi-in-ghana-screenshot.jpg" width="300" align="right" border="0" /><br />
                      </a>
                    </p>
<p>
                    <strong>Ziel der Initiative</strong><br />
                    <br />Ab 15. September wird Oscar Koller in einer Gehörlosenschule in Ghana seinen Zivildienst leisten. Mit seiner Netz-Inititative möchte er möglichst viele Menschen an seinen Erfahrungen in Ghana teilhaben lassen. Durch die Informationen, die er auf seiner Seite bereithält, möchte er im kleinen Rahmen zur Völkerverständigung beitragen. Was oft wie ein Schlagwort wirkt, wird hier greifbar. Sehr persönlich schildert er, wie seine Großmutter ihre Einstellung gegenüber Brasilien im Zuge seines Auslandjahres dort veränderte. Die zivi-in-ghana-Seite und der zugehörige Newsletter sollen nun zu mehr Wissen und mehr Verständnis für Ghana beitragen. Oscar Koller wird seine Seite auch von Ghana aus regelmäßig betreuen &#8211; vom nächsten Internetcafe aus, das 30 Km entfernt liegt.</p>
<p>
                    <strong>Die Seite wird von Ghana aus weiterbetreut</strong><br />
                    <br />Neben der eigenen Motivation, einen Zivildienst im Ausland zu absolvieren, informiert die Seite übersichtlich über die damit verbunden Schwierigkeiten, besonders Finanzierungsschwierigkeiten, und stellt das Projekt vor, in dem Oscar Koller arbeiten wird. Ein Spendenaufruf regt zur Unterstützung des Projektes an. Seit etwas mehr als drei Monaten ist die Seite nun online verfügbar und ca. 3500 Menschen haben sie bereits besucht. Grund für die beachtlichen Zugriffszahlen ist sicherlich die intensive PR-Arbeit, die Oscar Koller geleistet hat. Er hat sich strategische Partner gesucht, die Links und Banner auf ihre Seiten setzten. So verweisen<br />
                    <a href="http://www.epo.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwicklungspolitik Online</a> und das<br />
                    <a href="http://www.taubenschlag.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gehörlosenportal</a> auf sein Projekt. Mittlerweile gibt es 60 Interessenten für seinen Newsletter, den er von Ghana aus versenden will. &#8220;Ich bin überrascht, dass man doch soviel Unterstützung bekommt, wenn man sich ein wenig umsieht,&#8221; meint Oscar Koller.<br />
                    <br />Auch für den poldi-Award hat er die Werbetrommel gerührt und mit Handzetteln und eMails auf seine Nominierung hingewiesen. Ingesamt hat er während der letzten Zeit täglich mehrere Stunden Arbeit in die Seite gesteckt.</p>
<p>
                      <strong>Die Sieger der anderen Kategorien:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>Umwelt und nachhaltige Entwicklung:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward6.shtml">Germanwatch</a></li>
<li>Wissenschaft, Bildung und Kultur:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml">Indymedia</a></li>
<li>Gesundheit und Soziales:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward8.shtml">tourette.de</a><br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml"></a></li>
</ul>
<p>
                      
                    </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward5-shtml-2933/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Grimme Online Award 2002</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzkultur-gr2-shtml-2680/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/netzkultur-gr2-shtml-2680/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[rstreicher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[dol2day]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[Grimme Online Award]]></category>
		<category><![CDATA[Telepolis]]></category>
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					<description><![CDATA[Undotiert aber renommiert - zum zweiten Mal wurde der Grimme Online Award vergeben]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Undotiert aber renommiert &#8211; zum zweiten Mal wurde der Grimme Online Award vergeben<!--break-->
                    </p>
<p>Letztes Jahr hatte politik-digital.de zu den Siegern gehört, dieses Jahr muss es genügen, über die siegreiche Konkurrenz zu berichten. Erst zum zweiten Mal überhaupt wurde am Samstag, den 15. Juni 2002 der undotierte<br />
                    <a href="http://www.grimme-online-award.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grimme Online Award</a> vergeben. Das renommierte Adolf<br />
                    <a href="http://www.grimme-institut.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grimme Institut</a> aus Marl, normalerweise bekannt für die Vergabe des Adolf Grimme Fernsehpreises, will nach eigener Darstellung die Qualitätsmaßstäbe des Fernsehpreises auf das Medium Internet übertragen.</p>
<p>Aus 1600 Vorschlägen nominierte das Institut 23 Angebote, von denen am Ende vier Netzauftritte prämiert wurden. In den Kategorien &#8220;TV&#8221;, &#8220;Web TV&#8221; und &#8220;Medien-Journlismus&#8221; waren der Jury eigentlich je zwei Preise zur Verfügung gestanden, offensichtlich aber entsprach die Qualität der Nominierungen nicht den Anforderungen.</p>
<p>&#8220;Qualität im Netz ist noch immer eine rare Sache&#8221; meinte daher ZDF-Reporter Steffen Seibert, der durch den Gala-Abend in Düsseldorf führte und sah darin einen Grund mehr, &#8220;die Perlen zu ehren.&#8221; Friedrich Hagedorn, Sprecher des Grimme Instituts betonte, dass es vielmehr darum ginge, den innovativen Ansatz als die perfekte Umsetzung auszuzeichnen und gab gegenüber dem Tagesspiegel zu, dass die inhaltliche Entwicklung im Vergleich zum ersten Grimme Online Award vielleicht ein bisschen stehen geblieben sei.</p>
<p>Eine Aussage, die auf die Homepage<br />
                    <a href="http://www.telepolis.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.telepolis.de</a> sicherlich nicht zutrifft. Der Preisträger im Bereich &#8220;Medienjournalismus&#8221; veröffentlicht täglich vier bis fünf neue Beiträge zu einem breiten Themenspektrum. Das &#8220;Magazin der Netzkultur&#8221; vom hannoverschen Verlag Hans Heise sieht sich selbst als Forum für Kunst-, Kultur-, Wissenschafts-, und Unterhaltungsangebote aus aller Welt. Dass die Macher dabei auf technischen Schnickschnack verzichten und konsequent an einem minimalistischen Design festhalten, kam nicht nur bei der Auswahlkommission in Marl besonders gut an. Allein im Mai 2002 klickten sich knapp fünf Millionen User auf die Seite, die sich seit der CeBIT 1996 einer kritischen und hintergründigen Berichterstattung verschrieben hat.</p>
<p>Was Innovation und Aktualität anbetrifft kann auch die Webseite &#8220;democracy online today&#8221; zu der Spitze gezählt werden. Das Politik-Simulations-Spiel aus Aachen machte in der Kategorie &#8220;Newcomer&#8221; gemeinsam mit dem Angebot des Bielefelder Jugendrings das Rennen. Wer sich bei<br />
                    <a href="http://www.dol2day.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.dol2day.de</a> registrieren lässt, hat die Möglichkeit, an einer virtuellen Internet-Republik teilzunehmen. So sollen sich Nutzer spielerisch der Politik nähern und die Funktionsweise einer Demokratie kennen lernen. Die Idee der Plattform überzeugte auch das Wahlkampfbüro der CDU, die ihr Simulationsspiel<br />
                    <a href="http://www.wahlkreis300.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkreis300</a> nennen. Die CDU kopierte die grundlegenden Strukturen von dol2day.de und versuchen, den echten parteipolitischen Wahlkampf so realitätsnah wie möglich zu simulieren. Das hat man bei dol2day nicht nötig. Hier kämpfen Parteien wie &#8220;Le Petit Prince&#8221; gegen die &#8220;Heile Welt Partei&#8221; und küren schon in der ersten Juliwoche ihren neuen Kanzler. &#8220;Der entscheidende Unterschied zwischen dol2day und dem Wahlkreis300 ist der Umgang mit der politischen Neutralität&#8221;, erklärte dol2day-Betreiber Andreas Hauser im Interview gegenüber<br />
                    <a href="/edemocracy/wahlkampf/wahlkreis300/dol2day.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a>.</p>
<p>Im Bereich &#8220;Web TV&#8221; siegte<br />
                    <a href="http://www.borscht.tv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Borschts Welt&#8221;</a>. Bei der interaktiven Doku-Soap können die User am Drehbuch mitschreiben. Des weiteren bekam<br />
                    <a href="http://www.jetzt.de">jetzt.de</a>, der Internet-Auftritt des Jugendmagazins der Süddeutschen Zeitung, den Förderpreis &#8220;Medienkompetenz&#8221; gemeinsam mit der digitalen<br />
                    <a href="http://www.autolernwerkstadt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AutoLernWerkStadt</a> von Volkswagen und dem Deutschen Bibliotheksverband. Der WDR teilte den Preis in der Kategorie &#8220;Fernsehen&#8221; für sein<br />
                    <a href="http://www.wdr.de/online/stammzellen/index.phtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Angebot zum Thema Stammzellen</a> mit dem Multimediaprojekt<br />
                    <a href="http://www.dasding.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;DASDING&#8221;</a> des SWR. Einen Preis für die Kategorie &#8220;Journalismus im Internet&#8221; gibt es beim Grimme-Institut nicht zu vergeben.</p>
<p>Die freche Frage von Steffen Seibert, warum der Award nicht einfach Online Preis genannt werden könne, blieb genauso unbeantwortet wie die Frage nach der Zukunft der Trophäe. Denn wenn das Land Nordrhein-Westfalen seine Fördermittel streicht, wird die Preisverleihung 2003 sicherlich nicht mehr in dieser Form stattfinden können.</p>
<p>Politik-digital.de möchte an dieser Stelle allen Gewinnern ganz herzlich gratulieren.</p>
<p>
                      
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 20.06.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
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		<title>And the Winner is&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang November wurden die Gewinner eines Studentenwettbewerbs, der vom
Innenministerium ausgeschrieben wurde, im Berliner Roten Rathaus ausgezeichnet. Im ausgehenden 20. Jahrhundert,
im Zeitalter der Chats, e-mails und Websites schrieb der Gewinner des ersten Preises,
Till Westermayer, zu einem hochaktuellen Thema: Chancen und Risiken elektronischer Demokratie in Deutschland.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang November wurden die Gewinner eines Studentenwettbewerbs, der vom<br />
Innenministerium ausgeschrieben wurde, im Berliner Roten Rathaus ausgezeichnet. Im ausgehenden 20. Jahrhundert,<br />
im Zeitalter der Chats, e-mails und Websites schrieb der Gewinner des ersten Preises,<br />
Till Westermayer, zu einem hochaktuellen Thema: Chancen und Risiken elektronischer Demokratie in Deutschland.<!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Über 50 Studenten mussten lange warten. Manche hatten es vielleicht auch schon vergessen oder dachten, ihre Mühe wäre<br />
umsonst gewesen, denn immerhin kostete es den meisten von ihnen viele Stunden vor dem PC, um ihren Beitrag zum Thema<br />
&quot;Deutsche Staatlichkeit im Zeitalter der Globalisierung&quot; zu verfassen. Den Studentenwettbewerb, der vom<br />
<a href="http://www.bmi.bund.de/">Bundesministerium<br />
des Innern</a> zum 50. Jahrestag des Grundgesetzes schon im Sommer letzten Jahres ausgeschrieben wurde, hatte jedoch auch<br />
die neue Regierung nicht vergessen, und Anfang November schließlich die Gewinner benachrichtigt. Jedoch sind die<br />
&quot;Anfangsversprechen&quot;, nämlich die Teilnahme an einem Jugend-Verfassungskongress und die Veröffentlichung der besten<br />
Arbeiten, aus finanziellen Gründen vom Veranstalter gestrichen worden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Oktober sind von einer unabhängigen Jury<br />
die eingereichten Arbeiten von Till Westermayer, Gerhard Kilian und Oliver Ernst als beste ausgewählt worden. Till<br />
Westermayer, der den mit 5000 Mark dotierten ersten Preis gewann, hat sich mit den &quot;Chancen und Risiken elektronischer<br />
Demokratie in Deutschland&quot; beschäftigt. In seiner wissenschaftlichen Ausführung legt der Soziologiestudent der<br />
<a href="http://www.uni-freiburg.de/">Universität<br />
Freiburg </a>jedoch nicht nur verschiedene Zukunftsvisionen dar, sondern führt auch die bisherigen Versuche elektronischer<br />
Demokratisierungsprozesse aus. Dabei stellt er die These auf, dass der Wunsch, elektronische Hilfsmittel zur<br />
Demokratisierung zu nutzen, nicht erst mit der Etablierung des Internets entstanden ist: Schon 1960 gab es den<br />
Begriff der &quot;Computerdemokratie&quot; in der Soziologie, wie der 24jährige in schildert. Interessante Beispiele geben<br />
Aufschluss über die Entstehung des Begriffs und die frühen Ideen der &quot;direkteren Demokratie&quot; in den USA. Till<br />
Westermayer kommt in seinem Wettbewerbsbeitrag zu dem Schluss, dass &quot;es nicht darum geht, den klassischen<br />
parlamentarisch-demokratisch verfassten Nationalstaat vor der Globalisierung zu schützen, sondern darum,<br />
neue Möglichkeiten in der Informationstechnologie flexibel zu nutzen, um so auch unter den Rahmenbedingungen<br />
einer sich globalisierenden Welt die demokratische Staatlichkeit gerade durch ihre Veränderung und Modernisierung zu<br />
erhalten.&quot; Neue technologische Möglichkeiten sollen also Werkzeuge sein für einen sich verändernden Staat, politische<br />
Chats zum Beispiel sieht Till Westermayer als einen wichtigen Schritt zu mehr Partizipation der Bürger. (siehe<br />
<a href="/archiv/koepfe/westermayer/interview.shtml">Interview</a>).<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Kurz nach der Preisverleihung, an der Till Westermayer ursprünglich, als er von seinem Gewinn noch nichts wusste,<br />
nicht teilnehmen wollte, &quot;um zuzuschauen, wie Preise an andere übergeben werden&quot;, entschloss sich der Veranstalter<br />
doch zu einer Publikation der drei Gewinner-Beiträge.</span></p>
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