<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Presseverlage &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/presseverlage/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 22 Apr 2013 10:41:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Presseverlage &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Interview Teil I: Zukunft der Medienhäuser – der Journalismus am Scheideweg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/interview-teil-i-zukunft-der-medienhaeuser-der-journalismus-am-scheideweg-128348/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/interview-teil-i-zukunft-der-medienhaeuser-der-journalismus-am-scheideweg-128348/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 10:41:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Presseverlage]]></category>
		<category><![CDATA[Leif Kramp]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Massenmedien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=128348</guid>

					<description><![CDATA[Klassischer Journalismus ist jetzt schon retro. Neue Formen drängen auf den Markt und lassen den traditionellen Journalisten alt aussehen. Ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Alexander-Zell-CC-BY-NC-SA-3.0.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-128350" title="Alexander Zell (CC BY-NC-SA 3.0)" alt="Alexander Zell (CC BY-NC-SA 3.0)" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Alexander-Zell-CC-BY-NC-SA-3.0-630x419.jpg" width="630" height="419" /></a>Klassischer Journalismus ist jetzt schon retro. Neue Formen drängen auf den Markt und lassen den traditionellen Journalisten alt aussehen. Ein Interview mit Kommunikations- und Medienwissenschaftler Leif Kramp über die Zukunft von Medienorganisationen und Veränderungen im Journalismus.<br />
Mit dem Internet, den sozialen Medien und der Weiterentwicklung mobiler Kommunikation hat die Digitalisierung die Medienbrache maßgeblich verändert. Der neu entstandene Markt birgt Chancen, aber auch Risiken. Fest steht: Der traditionelle Journalismus und die herkömmlichen Geschäftsmodelle der Presseverleger haben ausgedient. Heute muss ein Redakteur nicht nur Textprofi sein, sondern gleichzeitig auch Communty-Manager und am besten über Programmierkenntnisse verfügen. Und die Medienhäuser? Sie stehen vor der schwierigen Aufgabe, neue Geschäftsmodelle entwickeln und neue Strukturen finden zu müssen, um den immer anspruchsvolleren Leser für sich zu gewinnen. Das Buch &#8220;Journalismus in der digitalen Moderne&#8221; (Springer VS Verlag) befasst sich sowohl mit den Veränderungen in traditionellen Medienhäusern als auch mit dem Wandel des klassischen Journalismus. Mit wissenschaftlichen Beiträgen und journalistischen Erfahrungsberichten schafft es das Buch, die Thematik anschaulich und praxisnah zu beschreiben und dem Leser Probleme und Chancen dieser Entwicklung zu verdeutlichen.<br />
Im zweiteiligen Interview erklärt einer der Herausgeber, der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Leif Kramp, warum der Journalismus am Scheideweg steht und die Medienhäuser umdenken müssen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Herr Kramp, Sie sind Kommunikations- und Medienwissenschaftler am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen und Mitherausgeber des Buches „Journalismus in der digitalen Moderne“. Zu Beginn eine ganz generelle Frage: Ist die Digitalisierung gut oder schlecht für den Journalismus? Und wie sieht es mit der Wirkung auf die Medienhäuser aus?<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc">Dr. Leif Kramp ist Kommunikations- und Medienwissenschaftler sowie Historiker und arbeitet als Forschungskoordinator am ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen. Zuletzt erschienene Publikationen: „<strong>Journalismus in der digitalen Moderne</strong>“ (gem. hrsg. mit Leonard Novy, Dennis Ballwieser und Karsten Wenzlaff) und „<strong>Innovationsreport Journalismus</strong>“ (gem. mit Stephan Weichert).</div></div><br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Weder das Internet noch die Digitalisierung insgesamt gefährden den Journalismus per se. Im Gegenteil: Journalismus kann aus dem Vollen schöpfen. Niemals war die Reichweite größer, und niemals standen vielfältigere Darstellungsformen zur Verfügung. Eigentlich ist die digitale Moderne also ein Segen für den Journalismus. Woran es aber hapert, ist die Wertschöpfung. Journalismus ist am Ende des Tages nicht nur eine hehre Aufgabe, sondern in der Regel auch ein Geschäft, das Journalisten ernähren und eine gute Rendite erzielen soll. Noch immer wird händeringend nach effektiven Geschäftsmodellen gesucht, um die bestehenden Strukturen des Pressewesens vor dem Hintergrund des digitalen Medienwandels aufrechtzuerhalten. Die Medienhäuser haben zwar ihre Schwierigkeiten, sinkende Anzeigen- und Vertriebserlöse zu kompensieren, ziehen daraus aber zum Teil die falschen Schlüsse und lassen die Redaktionen und damit das Personal dafür bluten. Dabei lautet das Gebot der Stunde, in Journalismus zu investieren und ihn nicht durch vorschnelle Sparmaßnahmen zu schwächen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Auf welche Veränderungen müssen sich Journalisten im digitalen Zeitalter einstellen? Was bedeuten diese für die nächste Generation von Journalisten, auch wirtschaftlich gesehen?<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/kramp_4c-e1366386424530.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-128352" alt="Leif Kramp" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/kramp_4c-e1366386424530.jpg" width="150" height="244" /></a><br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Journalismus hat auf allen wesentlichen Ebenen gesellschaftlicher Kommunikation an Relevanz verloren. Journalisten müssen sich ihre ehemalige Exklusivstellung bei der gesellschaftlichen Selbstverständigung heute mit einer Vielzahl weiterer Kommunikatoren teilen – aus der PR, der Politik oder aus den Reihen der Bürger. Sie alle haben – und viele nutzen – die Möglichkeit, die Plattformen und Kanäle des Netzes für ihre Kommunikationszwecke einzusetzen. Für Journalisten bedeutet das, sich stärker auf einen Dialog einzulassen statt sich allein auf den Vertrieb fertiger journalistischer Produkte zu konzentrieren. Je mehr Akteure an der Kommunikation und Informationsverbreitung in der digitalen Sphäre beteiligt sind, desto stärker ist auch die Sortier- und Einordnungsfunktion des Journalismus gefordert. Ohne die sozialen Medien, ohne intensive Verlinkung zu externen Inhalten und ohne die Anreicherung journalistischer Beiträge mit zusätzlichen Dokumenten wie beispielsweise Quellenmaterial kommt ein solcher transparenterer, dialogischer und kontextueller Journalismus nicht aus. Das steht nicht im Widerspruch zu den weiterhin geltenden journalistischen Tugenden, sondern überträgt sie auf die Ansprüche nach mehr Interaktion, aber auch besserer Orientierung im digitalen Zeitalter.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Geht es mit dem Journalismus den Bach runter oder befindet er sich am Scheideweg? Wie wichtig sind dabei innovative Ideen von Journalisten bzw. Medienhäusern?<br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Der Journalismus ist eine Profession am Scheideweg, weil Entscheidungsträger auf verschiedenen Ebenen mit einer fundamentalen Unsicherheit konfrontiert sind. Wir erleben zurzeit eine aufklaffende Schere zwischen einer tariflich abgesicherten Belegschaft mittleren Alters, die bei traditionellen Medien beschäftigt ist und einem schlechter bezahlten, meist jüngeren und hauptsächlich für Online-Medien arbeitenden Journalistenprekariat. Um diese Differenzen zu überwinden und den sozialen Zündstoff zu entschärfen, braucht es Mut an vielen Stellen: Gesellschafter müssen den journalistischen Kern ihrer Marken stärken, auch wenn dies zeitweise schlechte Jahresabschlüsse nach sich zieht; Chefredakteure müssen an der Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und Redaktion die Handlungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter sichern und ihnen Freiräume verschaffen, in denen Neues ausprobiert und Unkonventionelles zugelassen wird; und der einzelne Journalist – ob freischaffend oder angestellt – muss sich einlassen auf die Veränderungen, die der digitale Wandel mit sich bringt – was einfacher gesagt ist als getan, solange Kosten- und Arbeitsdruck auf einem lasten. Es gibt also viele Stellschrauben, an denen gedreht werden muss.<br />
Bilder: Alexander Zell (CC BY-NC-SA 3.0), Leif Kramp</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/interview-teil-i-zukunft-der-medienhaeuser-der-journalismus-am-scheideweg-128348/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Bundestag beschließt das LSR für Presseverlage</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-bundestag-beschliesst-das-lsr-fuer-presseverlage-127263/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/der-bundestag-beschliesst-das-lsr-fuer-presseverlage-127263/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 14:26:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Presseverlage]]></category>
		<category><![CDATA[Axel-Springer-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Flipboard]]></category>
		<category><![CDATA[Newsaggregatoren]]></category>
		<category><![CDATA[Snippets]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Koalition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=127263</guid>

					<description><![CDATA[Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage wurde heute im Bundestag mit 293 Ja-Stimmen und 243 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen beschlossen. Eine Entscheidung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Tobias-Schwarz-Leistungsschutzrecht.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-127279" alt="Tobias Schwarz (CC BY-SA 3.0)" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Tobias-Schwarz-Leistungsschutzrecht-630x419.jpg" width="630" height="419" /></a><br />
Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage wurde heute im Bundestag mit 293 Ja-Stimmen und 243 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen beschlossen. Eine Entscheidung der schwarz-gelben Bundesregierung gegen die Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland, gegen Innovation, die Informationsfreiheit aller und vor allem gegen die Interessen der urhebenden Journalist_innen. So schlimm diese Entscheidung ist, umgesetzt wird die nun beschlossene Gesetzesvorlage wahrscheinlich nie.<br />
<strong>Das Leistungsschutzrecht ist ein Beweis von Macht</strong><br />
Bis auf 81 Abgeordnete waren heute alle Bundestagsabgeordneten bei der Abstimmung anwesend. Das lag sicher nicht nur am Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Die engagierten Redebeiträge aller Parteien zeigten aber, dass das Thema nicht ohne Bedeutung ist. Es geht auch um Macht. Besonders um zu zeigen, wer die Macht besitzt und das ist immer noch die schwarz-gelbe Regierungsfraktion.<br />
Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht. Max Weber hat das vor über 100 Jahren in seinem Werk <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_und_Gesellschaft">″Wirtschaft und Gesellschaft″</a> geschrieben und wie so vieles von Weber, trifft diese Feststellung auch heute noch zu. Die Regierungsfraktion hat, gegen jede Vernunft und Warnung von den verschiedensten Seiten, das viel kritisierte Leistungsschutzrecht für Presseverlage durchgesetzt. Es ist schwerer gefährlichen Unsinn durchzusetzen als etwas vernünftiges. Die Regierung hat Macht bewiesen.<br />
Die Presseverlagslobby, angeführt vom Axel Springer Verlag und Hubert Burda Media, hat ihre eigenen Wünsche mit einer dafür empfänglichen Bundesregierung in einen Gesetzestext gießen können. Wer die inzwischen vier Gesetzesentwürfe, die das Leistungsschutzrecht von Springer-Lobbyist Christoph Keeses ersten Idee bis zum heute beschlossenen Gesetzestext liest, wird aber feststellen, dass die Verlage viele Forderungen verloren haben. Vieles davon wird jedoch sowieso nur Verhandlungsmasse gewesen sein und mit dem jetzigen Gesetz werden die Verlage zufrieden sein.<br />
<strong>Das Leistungsschutzrecht schafft noch mehr Rechtsunsicherheit</strong><br />
Die an dem Gesetzesvorhaben aktiv beteiligten Politiker_innen von CDU/CSU und FDP rühmen sich damit, dass ″einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte″ weiterhin ohne Lizenz benutzt werden können. Was das bedeutet, wie lange diese Snippets genannten Textausschnitte genau sind, wissen sie auch nicht. Das wollen sie auch gar nicht, denn ihrer Meinung nach werden das die Gerichte klären. Ein merkwürdiges Verständnis von Gesetzesmacher_innen, die aber ganz im Interesse der Verlage ist. Erst am Montag erklärte Thomas Höppner vom Bundesverband der Zeitungsverleger (BDZV) in einer Anhörung im Bundestag, dass Details sowieso erst nach Verabschiedung des Gesetzes zu klären seien.<br />
Die Presseverlage haben jetzt ein Gesetz bekommen, dass noch befüllt werden muss. Eine Welle an Gerichtsverfahren um jedes einzelne nicht lizenzierte Wort ist vorprogrammiert und von den Verlagen auch gewünscht, denn hier können sie ihre Marktmacht vollkommen ausspielen. Kleine Aggregatoren werden durch ihre schlechtere Position nicht mit am Tisch sitzen, wenn sich die wenigen großen Newsaggregatoren mit den wenigen großen Presseverlagen den Markt aufteilen werden. Die beliebte Newsaggregatoren-App Flipboard hat es vorgemacht und Verträge mit der New York Times, dem Guardian oder Forbes abgeschlossen.<br />
Passiert dies in Deutschland wird eine Folge sein, dass eine Hand voll Presseverlage die einzelnen Lieferanten von Nachrichten auf den Plattformen sein werden, die von den meisten Menschen zum Konsum von Informationen genutzt werden. Kleinere oder neue Startups werden leer ausgehen, genau wie die kleinen Verlage und vor allem die urhebenden Journalist_innen. Wie viel sie bekommen werden ist ungewiss, das es am Ende wenig sein wird, ist anzunehmen. Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage war auch nicht für sie gemacht.<br />
<strong>Warum das Leistungsschutzrecht doch nicht kommen wird</strong><br />
Das Gesetz muss nun in den Bundesrat gehen, in dem die Oppositionsparteien aus dem Bundestag eine Mehrheit gegenüber Schwarz-Gelb besitzen. Bereits am 6. März wird sich der Rechtsausschuss des Bundesrats mit dem Gesetz beschäftigen, am 22. März folgt dann die Diskussion im Plenum. Das Gesetz ist zwar nicht zustimmungspflichtig, aber ein Einspruchgesetz &#8211; der Bundesrat kann es deshalb immer wieder vertagen. Theoretisch bis nach der Bundestagswahl, falls es nicht vorher im Vermittlungsausschuss erledigt wird. Das Leistungsschutzrecht würde dann unabgeschlossen versanden und müsste in der nächsten Legislaturperiode neu eingebracht werden. Sollten CDU/CSU und FDP dann nicht mehr in der Regierung sein, wäre das Gesetz beendet.<br />
Im Oktober äußerten sich zwar auch einige rot-grünen Ländern nicht so ablehnend wie die Bundestagsfraktionen zum Leistungsschutzrecht, aber seitdem haben sich die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein konsequent gegen das Gesetz ausgesprochen. Um sich klarer gegen Schwarz-Gelb abzugrenzen, werden auch die anderen Ländern sich in das Lager der LSR-Gegener einordnen. Und die Europäische Kommission könnte auch noch mitreden wollen, denn falls sich das Gesetz als Zertifizierungspflicht herausstellt, könnte die Kommission es stoppen. Eine Sprecherin der Kommission erklärt auf Anfrage von Süddeutsche.de, man habe beim Bundesjustizministerium Informationen angefordert, um diese Frage zu klären. Auf einen der beiden Wege wird das Leistungsschutzrecht für Presseverlage gestoppt werden.<br />
<em>Dieser Artikel erschien zuerst auf <a href="http://carta.info/54938/der-bundestag-beschliest-das-lsr-fur-presseverlage/">carta.info</a></em><br />
Bild: Tobias Schwarz (cc by-sa 3.0)<br />
<img decoding="async" class=" wp-image-123958 alignnone" alt="CC-BY-SA" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/der-bundestag-beschliesst-das-lsr-fuer-presseverlage-127263/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leistungsschutzrecht überall &#8211; Digitale Presseschau 48</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/leistungsschutzrecht-ueberall-digitale-presseschau-48-123848/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/leistungsschutzrecht-ueberall-digitale-presseschau-48-123848/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Solinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 13:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Presseverlage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=123848</guid>

					<description><![CDATA[Wer, wie, was, wann, wo und vor allem: warum &#8211; die besten Artikel rund um das umstrittene Leistungsschutzrecht finden Sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer, wie, was, wann, wo und vor allem: warum &#8211; die besten Artikel rund um das umstrittene Leistungsschutzrecht finden Sie hier. Den Auftakt macht ein Animationsfilm von ZAPP, der einen ersten unterhaltsamen Einblick in die Thematik liefert &#8211; und der deshalb von uns zum Video der Woche gekürt wurde.</p>
<h3>Video der Woche<br />
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=BZvFKFeJmcM]</h3>
<h3><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/google-ist-nicht-das-netz-und-verlage-sind-nicht-der-gute-journalismus/#lsr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google ist nicht das Netz, und Verlage sind nicht der gute Journalismus</a></h3>
<p>Wer wissen will, wer die Akteure im großen Streit um das Leistungsschutzrecht und was ihre Motive sind, ist auf diesem Blog genau richtig: Die Argumente beider Seiten skizziert Stefan Niggemeier und liefert damit eine gute Übersicht.</p>
<h3><a href="http://www.dwdl.de/meinungen/38598/die_sorge_vor_einem_kartell_der_propaganda/page_0.ht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Sorge vor einem Kartell der Propaganda</a></h3>
<p>Sehr kritisch sieht Thomas Lückerath die Argumente der Presseverlage für das Leistungsschutzrecht: Denn was für ein Licht wirft die einseitige Berichterstattung der großen Zeitungen auf unsere Presselandschaft?</p>
<h3><a href="https://www.taz.de/Kommentar-Leistungsschutzrecht/!106515/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kreativität statt Recht und Ordnung</a></h3>
<p>Die taz tanzt aus der Reihe, indem sie das Leistungsschutzrecht als eine typisch deutsche Problemlösung bezeichnet und sich dagegen ausspricht. Außerdem wird über den eher mäßigen Anlauf der Google-Kampagne berichtet.</p>
<h3><a href="http://storify.com/welt/lsr-im-bundestag-erste-lesung-am-29-11-12" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#fail und #facepalm im Bundestag bei #lsr</a></h3>
<p>In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fand im Bundestagsplenum die erste von drei Debatten über das Leistungsschutzrecht statt. Auf der Storify-Seite der Welt kann man nachlesen, welche Positionen die Redner der verschiedenen Fraktionen vertraten und was im und außerhalb des Plenums über die Sitzung getwittert wurde.</p>
<h3><a href="http://www.golem.de/news/bestandsdatenauskunft-protest-gegen-gesetz-zur-herausgabe-von-e-mail-passwoertern-1211-95930.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Protest gegen Gesetz zur Herausgabe von E-Mail-Passwörtern</a></h3>
<p>Während sich die mediale Öffentlichkeit voll und ganz auf das Leistungsschutzrecht konzentriert, wird derzeit im Bundestag noch ein anderes Gesetz vorbereitet, das die digitale Welt betrifft: ein Gesetzesentwurf zur Bestandsdatenauskunft. Damit könnten die Zugriffsrechte für Polizei, Zoll und Geheimdienste auf Mailbox-PINs oder E-Mail-Passwörter deutlich erweitert werden; golem.de berichtet.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/leistungsschutzrecht-ueberall-digitale-presseschau-48-123848/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
