<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ProDialog &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/prodialog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 01 Sep 2009 18:11:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>ProDialog &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Mobilisierung: Zivilgesellschaft top, Parteien flop</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mobilisierung-zivilgesellschaft-top-parteien-flop-4538/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/mobilisierung-zivilgesellschaft-top-parteien-flop-4538/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 18:11:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[ProDialog]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/mobilisierung-zivilgesellschaft-top-parteien-flop-4538/</guid>

					<description><![CDATA[Konservativ gezählt ist mit den <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demokratiebotschaftern</a> die 13. Wählermobilisierungskampagne des Wahlsommers gestartet: Organisiert über das Internet sollen wie im Obama-Wahlkampf Bürger ausschwärmen und kreativ zur Wahl bewegen. Jetzt muss eigentlich nur noch die Politik packende Themen setzen - und das ist das Problem, wie eine aktuelle Studie zur Aktion zeigt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Konservativ gezählt ist mit den <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demokratiebotschaftern</a> die 13. Wählermobilisierungskampagne des Wahlsommers gestartet: Organisiert über das Internet sollen wie im Obama-Wahlkampf Bürger ausschwärmen und kreativ zur Wahl bewegen. Jetzt muss eigentlich nur noch die Politik packende Themen setzen &#8211; und das ist das Problem, wie eine aktuelle Studie zur Aktion zeigt.<!--break--></p>
<p>
Das Bild ist symptomatisch für den Wahlsommer: Klaus Wowereit (SPD), Regierender Bürgermeister in Berlin, marschiert mit seinem Tross vom Limousinenkonvoi durch das Brandenburger Tor zum Wahlbus der Demokratiebotschafter, der kurz darauf zu einer Deutschlandtour aufbrechen soll. Kurz stutzt er, als ihm die jungen Demokratiebotschafter &#8211; schon mächtig heiser und aufgekratzt vom Plakateschwenken für die Fernsehkameras ihren Kampagnenslogan entgegenbrüllen: &quot;Ohne Kreuz, keine Stimme&quot;. Der Politprofi in Wowereit übernimmt sofort, reiht sich zwischen die Jugendlichen und ihre Winkelemente. Kurze Schulterdrehung hin zu den Fernsehkameras, Lächeln, ein paar warme Worte zur Demokratie &#8211; und Abgang.<br />
<b><br />
Zivilgesellschaft legt vor, Politik kommt nicht nach</b>
</p>
<p>
<b><br />
</b><br />
Mindestens 13 überparteiliche Kampagnen machen in diesem Sommer bereits Werbung für das Wählen an sich &#8211; von &quot;<a href="http://www.gehnichthin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geh nicht hin&quot; von politik-digital.de</a>, über den <a href="http://www.bundestag.de/btg_wahl/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Bundestag</a>, die <a href="http://mediathek.bpb.de/Gesellschaft/objekt_677.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeszentrale für politische Bildung</a>, die <a href="http://www.ichgehe2009.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ProSiebenSat1-Gruppe</a>, <a href="http://www.gehtzurwahl.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">christliche Gruppen und die Kirchen</a>, der/die <a href="http://www.wahlgang.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlgang</a>, <a href="http://www.mcdonalds.de/unternehmen/bundestagswahl.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RTL und McDonalds</a>, die <a href="http://www.wechsel-waehler.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wechsel-waehler</a>, <a href="http://www.wahl-fang.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahl-fang</a> bis hin zur <a href="http://www.viva.tv/TV/NewsDetail/id/2093165" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-Soap</a> und den <a href="http://www.wahlschlepper.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlschleppern</a> oder der <a href="http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/presseportal/pressemitteilungen/08764/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadt Bonn</a>.
</p>
<p>
<br />
Zivilgesellschaft und Medien haben also den Boden bereitet, aber dennoch greift der Parteienwahlkampf noch nicht. Tatsächlich ist die Zahl der potenziellen Nichtwähler und Unentschlossenen seit Juni mitten im Wahlkampf noch einmal gestiegen: 28 Prozent der Wahlberechtigten sind sich nicht sicher, ob sie sich am 27. September ins Wahllokal aufraffen. Hochgerechnet wären dies 17,4 Millionen Menschen. Dies sind Zahlen einer repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes dimap, welche die Initiative im ProDialog mit einem Panel unter 995 Nichtwählern oder Unentschlossenen genauer unter die Lupe genommen hat. Diese wurde am 1. September zum Start der Demokratiebotschafter vorgestellt. Die potenziellen Nichtwähler sind demnach nicht unbedingt demokratieverdrossen: &quot;Der Wahlkampf der Parteien mobilisiert potenzielle Nichtwähler nur in sehr geringem Maße&quot;, so das Fazit der Studienmacher. Sie wünschten sich von der Politik aber Ehrlichkeit und Problemlösungskompetenz.<br />
<b><br />
Wahldate und Ketten-E-Mail</b>
</p>
<p>
Die Macher der Demokratiebotschafter von der Initiative ProDialog betonen daher das Mitmachpotenzial ihrer Kampagne. Wer will, kann sich auf der <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website diedemokratiebotschafter.de</a> anmelden und mit anderen vernetzten. Ähnlich wie im Obama-Wahlkampf sollen Offline-Aktivitäten mit Hilfe des Internets organisiert werden: &quot;Wir wollen nicht virtuell bleiben&quot;, so Kerstin Plehwe, Vorsitzende der Initiative ProDialog bei der Pressekonferenz zum Start der Aktion am 1. September in Berlin. Mittel zum Zweck sind unter anderem das <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de/aktion/aktiv-werden/wahldate.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahldate</a>, in dem man sich per Internet mit anderen am Wahlsonntag um 15 Uhr zur gemeinsamen Stimmenabgabe verabreden kann. Oder ein <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de/aktion/aktiv-werden/mein-zeichen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wettbewerb</a>, wie man das Kampagnenlogo am kreativsten im Alltag platziert &#8211; organisiert über das Videoportal Youtube oder die Website. Als <a href="http://www.diedemokratiebotschafter.de/aktion/aktiv-werden/lauffeuer.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">L@uffeuer </a>soll eine Ketten-E-Mail durch Deutschland gehen und zum Wählen aufrufen. Partner der Aktion sind unter anderem die Bildzeitung, die Sozialen Netzwerke studiVZ/meinVZ, die otto group sowie die Deutsche Post.
</p>
<p>
<b>Haben wir noch eine Mobilisierungskampagne vergessen? Schreiben Sie uns gerne einen Hinweis in den Kommentaren! </b></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/mobilisierung-zivilgesellschaft-top-parteien-flop-4538/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Nach wie vor haben Mütter oft Nachteile im Beruf&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/nach-wie-vor-haben-muetter-oft-nachteile-im-beruf-4141/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/nach-wie-vor-haben-muetter-oft-nachteile-im-beruf-4141/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[esnakker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 09:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[ProDialog]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesfamilienministerium]]></category>
		<category><![CDATA[BMFSFJ]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des Dialogs]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Metker]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/nach-wie-vor-haben-muetter-oft-nachteile-im-beruf-4141/</guid>

					<description><![CDATA[Zum &#34;Tag des Dialogs&#34; am 11. November 2008, lud die Initiative ProDialog Dr. Thomas Metker zum Chat ein. Der Referatsleiter - „Grundsatzangelegenheiten, Familienbezogene Leistungen“ - im Bundesfamilienministerium beantwortete die Fragen der Chatgäste zum Thema: „Wem hilft was? Unterstützung und Mittelverteilung in der deutschen Familienpolitik“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum &quot;Tag des Dialogs&quot; am 11. November 2008, lud die Initiative ProDialog Dr. Thomas Metker zum Chat ein. Der Referatsleiter &#8211; „Grundsatzangelegenheiten, Familienbezogene Leistungen“ &#8211; im Bundesfamilienministerium beantwortete die Fragen der Chatgäste zum Thema: „Wem hilft was? Unterstützung und Mittelverteilung in der deutschen Familienpolitik“.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Maggie:</b><br />
Was macht das Bundesfamilienministerium gegen Kinderarmut in<br />
Deutschland? Warum ist die Zahl von Kindern in Armut in einem so<br />
reichen Land wie Deutschland so hoch und steigt dazu noch die ganze<br />
Zeit?
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Das Thema Armut muss man sehr differenziert betrachten. Es ist in der<br />
Tat richtig, dass es in einem so reichen Land wie Deutschland schwer<br />
verständlich ist, dass es arme Menschen geben kann. Wenn wir uns die<br />
Ursachen der Armut ansehen, dürfen wir nicht nur auf Geldleistungen<br />
schauen, sondern wir müssen uns die verschiedenen Facetten von Armut<br />
ansehen. Wichtig ist, dass es in der Familie Erwerbseinkommen gibt,<br />
weil ein Staat nicht auf Dauer wegfallendes Einkommen ersetzen kann.<br />
Insofern ist der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit wichtig um den<br />
Familien wirtschaftliche Sicherheit zu geben.  Darüber hinaus ist<br />
das Thema Infrastruktur wichtig, wie z.B. der Ausbau der<br />
Kinderbetreuung, was nicht nur für die Bildung der Kinder wichtig<br />
ist und somit präventiv wirkt, sondern auch für die Vereinbarkeit<br />
von Beruf und Familie von Bedeutung ist.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Grit:</b><br />
Mein Sohn ist acht Monate alt und mein Mann sieht ihn in der Woche<br />
quasi nicht, weil er so lange arbeitet. Sich wirklich um Kinder zu<br />
kümmern bedeutet für ihn und für viele Väter einen Karriereknick.<br />
Herr Metker, sind die Vätermonate da nicht nur ein Feigenblatt und<br />
was tut die Politik sonst noch?</p>
<p><b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Nun, wir müssen sehen, was sich in den letzten Jahren in puncto<br />
Vereinbarkeit von Familie und Beruf verändert hat. Trotzdem müssen<br />
wir dort immer noch viel machen. Wir haben in den vergangenen Jahren<br />
für unsere Aktivitäten viele starke Partner gewinnen können, die<br />
uns unterstützen. Dazu gehören auch die Wirtschaftsverbände, die<br />
sich in den letzten Jahren zunehmend für das Thema geöffnet haben.<br />
Das Elterngeld ist familienpolitisch eine gute Maßnahme und bringt<br />
den Familien wirtschaftliche Sicherheit im ersten Jahr nach der<br />
Geburt eines Kindes. Die Partnermonate sind Motivation des jeweils<br />
Anderen &#8211; meistens des Vaters &#8211; für eine Zeit aus dem Beruf<br />
auszusteigen und sich um das Kind zu kümmern. Wir beobachten<br />
erfreut, wie die Zahl der Väter, die Elterngeld beantragen, deutlich<br />
gestiegen ist. Während das Erziehungsgeld von nur 3,5 Prozent der<br />
Väter in Anspruch genommen wurde, sind es mittlerweile knapp 15<br />
Prozent der Väter, die Elterngeld in Anspruch nehmen. Den<br />
Mentalitätswandel können wir aber nicht per Gesetz verordnen. Hier<br />
sind zum Einen auch die Väter gefragt, ihre Interessen<br />
durchzusetzen, so, wie die Frauen das schon seit Jahrzehnten mussten.<br />
Zum Anderen wird der demographische Wandel und der Fachkräftemangel<br />
auch die Unternehmen zunehmend zum Umdenken bewegen.</p>
<p><b>Moderator</b>:<br />
Unsere Chatterinnen und Chatter konnten vorab bereits Fragen stellen<br />
und über diese abstimmen. Folgende war darunter:</p>
<p><b>Gunna:</b><br />
Was macht aus Ihrer Sicht mehr Sinn? Eine Kindergelderhöhung oder<br />
die Einbehaltung eines Mehrbetrages zur Schaffung von Krippenplätzen?
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Wir können das Eine nicht gegen das Andere ausspielen. Eltern und<br />
Kinder benötigen beides. Die Einführung des Elterngeldes und der<br />
Ausbau der Kinderbetreuung waren erste wichtige Schritte für die<br />
wirtschaftliche Stabilisierung der Familie und eine bessere<br />
Vereinbarkeit. Wir wissen, dass mit wachsender Kinderzahl bestimmte<br />
Kosten sprunghaft steigen, z.B. größere Wohnung, größeres Auto,<br />
länger laufende Waschmaschine. Ein Kindergeld in der gestaffelten<br />
Form, wie es vom Bundeskabinett verabschiedet worden ist, unterstützt<br />
Familien ganz gezielt. Deshalb brauchen Familien die<br />
Kindergelderhöhung UND die Schaffung von Krippenplätzen.</p>
<p><b>Moderator</b>:<br />
Eine Nachfrage:</p>
<p><b>alcatraz:</b><br />
Und wieso dauert die Auszahlung des Elterngeldes so lange? Zum Teil<br />
müssen die Menschen ja monatelang darauf warten.</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Das Elterngeld wird von Stellen, die von den Landesregierungen<br />
bestimmt worden sind, ausgezahlt. Die Neueinführung des Elterngeldes<br />
war sicher für die Verwaltung eine große Herausforderung. Die<br />
Bearbeitungszeiten in den Bundesländern sind nach unseren Abfragen<br />
sehr unterschiedlich. Insofern können wir nicht davon sprechen, dass<br />
es ständig zu langen Wartezeiten kommt. Diese kommen sicherlich aber<br />
vereinzelt vor.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Franky:</b><br />
Was spricht eigentlich dagegen den Zeitraum für das Elterngeld zu<br />
verlängern? Thanx.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Das Elterngeld soll wegfallendes Einkommen zu 67 Prozent ersetzen.<br />
Bei der Geburt des ersten Kindes sind Frauen heute im Schnitt knapp<br />
unter 30 Jahre alt. Fast immer sind sie zuvor erwerbstätig und haben<br />
eigenes Einkommen. Die Geburt eines Kindes führt dazu, dass ein<br />
Einkommen wegfällt. Diesen Einkommenseinbruch soll das Elterngeld<br />
abfedern. Wenn man sich Befragungen anschaut, wollen die meisten<br />
Mütter und Väter auch schnell wieder in den Beruf, um den Anschluss<br />
nicht zu verlieren. Deshalb bietet das Elterngeld eine einjährige<br />
Schonfrist und der Ausbau der Kinderbetreuung ermöglicht es den<br />
Eltern, wieder erwerbstätig zu sein und ihre Kinder gut aufgehoben<br />
zu wissen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>alcatraz:</b><br />
Aber es war doch keine Überraschung, dass das Elterngeld eingeführt<br />
wird! Wie können die Bearbeitungszeiten so lang sein?</p>
<p><b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Wenn man sich das Gesetzgebungsvorhaben ansieht und die Abstimmung<br />
mit den Ländern, waren die notwendigen vorbereitenden Arbeiten in<br />
den zuständigen Behörden schon sehr herausfordernd. Da z.B. auch<br />
Software neu geschrieben werden musste und die Sachbearbeitungen sich<br />
intensiv einarbeiten mussten. Nach unseren Erkenntnissen sind dies<br />
Anfangsschwierigkeiten. Das wird zunehmend besser werden.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Vincent:</b><br />
Wie kann das Familienministerium die Zahl der Betreuungsplätze für<br />
unter Dreijährige erhöhen? Die Kindergartenplätze liegen doch im<br />
Aufgabenbereich der Kommunen?</p>
<p><b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Der Ausbau der Kinderbetreuung ist originär eine Aufgabe von Ländern<br />
und Kommunen.
</p>
<p>
Wir<br />
haben nach dem Tagesbetreuungsausbaugesetz jedoch festgestellt, dass<br />
der Ausbau nicht in dem Maße voranschreitet, wie wir uns das<br />
gewünscht hätten. Deshalb hat Frau von der Leyen sich so stark für<br />
den Ausbau eingesetzt und in einem Kraftakt nicht nur Geld des Bundes<br />
zur Verfügung stellen können, sondern sich auch noch mit den<br />
Ländern und Kommunen auf gemeinsame Ziele verständigen können.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Pamela:</b><br />
Ich bin junge Mutter und Studentin. Ganz ehrlich: Ich lebe am<br />
Existenzminimum, weil ich nicht genug finanzielle Unterstützung<br />
erhalte. Aber was mir das alles erschwert ist die Krippensituation,<br />
denn ich kriege einfach keinen Platz für mein Kind an der Nähe der<br />
Uni. Müsste ich nicht als junge, alleinerziehende Mutter da<br />
vorgezogen werden? </p>
<p><b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Die Situation von alleinerziehenden Studierenden ist in der Tat oft<br />
schwierig. Die Hochschulen bieten sehr unterschiedliche<br />
Unterstützungsmöglichkeiten an, z.B. gibt es Teilzeitstudiengänge<br />
oder bei der Vergabe von Betreuungsplätzen Prioritätensetzungen.<br />
Insofern wäre es sicherlich gut, wenn die Studierendenvertretungen<br />
auch auf die besonderen Bedürfnisse von Studierenden mit Kindern und<br />
alleinerziehenden Studierenden stärker eingehen würden. Unabhängig<br />
davon stehen Ihnen natürlich die üblichen Familienleistungen, wie<br />
z.B. Kindergeld etc., zur Verfügung.</p>
<p><b>Andrea<br />
Kaise:</b><br />
Die üblichen Betreuungszeiten von Kindergärten sind viel zu<br />
unflexibel. Kann das Familienministerium nicht Anreize schaffen, dass<br />
die Einrichtungen die Öffnungszeiten flexibler gestalten?
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Da die Kinderbetreuung in die Zuständigkeit der Länder und Kommunen<br />
fällt, haben wir nur sehr begrenzte Möglichkeiten, einzuwirken. Wir<br />
haben allerdings vor einigen Jahren z.B. die Initiative Lokale<br />
Bündnisse für Familie auf den Weg gebracht. Davon gibt es<br />
mittlerweile bundesweit über 500, die sich zur Aufgabe gemacht<br />
haben, für bestimmte Fragen, die vor Ort auftreten, geeignete<br />
Lösungen zu finden. In den lokalen Bündnissen gibt es gute<br />
Beispiele, wie die Verantwortlichen in den Kommunen sich<br />
zusammensetzen und eine bessere Abstimmung von Öffnungszeiten der<br />
Kinderbetreuungseinrichtungen und Arbeitszeiten der Eltern erreicht<br />
haben.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Moderator</b>:<br />
Damit ist vielleicht auch schon diese Rückmeldung zum Thema Studium<br />
und alleinerziehende Eltern in Teilen beantwortet:</p>
<p><b>Pamela:</b><br />
Alles schön und gut. Aber ich will ja gerade mein Studium<br />
rechtzeitig abschließen, um dem Staat nicht länger auf der Tasche<br />
zu liegen. Aber das wird mir allein schon dadurch erschwert, dass die<br />
Kindergärten nicht so lange aufhaben, wie die Seminare in der Uni<br />
gehen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Wenn die Öffnungszeiten flexibel genug gestaltet sind, ist es<br />
sicherlich auch möglich, im Rahmen des &quot;normalen&quot;<br />
Universitätsbetriebs das Studium zu beenden. Auf der anderen Seite<br />
sollten Sie aber auch sehen, dass Sie zwei wichtige Aufgaben zu<br />
erfüllen haben, nämlich die Erziehung Ihres Kindes und den<br />
Abschluss des Studiums. Da dürfen Sie sich nicht überfordern.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Ben:</b><br />
&quot;Herdprämie&quot;, &quot;Wickelvolontariat&quot;, &quot;Gedöns&quot;?<br />
Familienpolitik wird in Deutschland schnell lächerlich gemacht. Was<br />
tut die Politik, damit mehr Leute und Unternehmen das vermeintliche<br />
&quot;weiche&quot; Thema endlich ernst nehmen und mit anpacken?
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Ich denke, wenn wir die familienpolitische Diskussion in den<br />
vergangenen Jahren verfolgen, wird deutlich, dass Familienpolitik<br />
durchaus als hartes Politikfeld gesehen wird. Wir arbeiten mit den<br />
Wirtschaftsverbänden zusammen, haben zahlreiche Studien in Auftrag<br />
gegeben, die belegen, dass familienfreundliche Maßnahmen auch für<br />
die Unternehmen Rendite bringen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>hans:</b><br />
Gute Kinderbetreuung braucht qualifizierte Erzieher/innen. Was tut<br />
das Familienministerium, um vor allem die Tagesmütter besser<br />
auszubilden?
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Beim geplanten Ausbau der Kinderbetreuung spielt die<br />
Kindertagespflege eine herausragende Rolle. Als Ziel sollen 30<br />
Prozent des Ausbauangebotes in Form von Kindertagespflege<br />
bereitgestellt werden. Das Bundesfamilienministerium hat ein<br />
Aktionsprogramm ausgearbeitet, durch das gezielt die<br />
Kindertagespflege gefördert werden und das flexibel auf die<br />
spezifischen Anforderungen eingehen soll. Als Bund haben wir<br />
Leuchtturmprojekte initiiert und zusammen mit dem deutschen<br />
Jugendinstitut ein Curriculum zur Kindertagespflege erarbeitet. Die<br />
Länder sind bei dieser Aufgabe aber stärker gefragt.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Larissa:</b><br />
Wie sehen Sie die Familienfreundlichkeit Deutschlands in europäischen<br />
Vergleich, z.B. mit Schweden oder Finnland?</p>
<p><b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Die Frage muss man differenziert beantworten. Hinsichtlich des<br />
finanziellen Transfers steht Deutschland im internationalen Vergleich<br />
im oberen Drittel. Bezüglich der Infrastruktur (z.B.<br />
Kinderbetreuung, familienunterstützende Dienstleistungen) ist uns<br />
eine Reihe von Nachbarstaaten voraus. Wir haben uns bei unseren<br />
familienpolitischen Maßnahmen immer auch im Ausland umgeschaut,<br />
welche beispielhaften Lösungen es gibt. Beispielsweise haben wir<br />
beim Elterngeld nach Skandinavien geschaut. Bezüglich verschiedener<br />
Gutscheinsysteme für familienunterstützende Dienstleistungen können<br />
wir nach Frankreich sehen, wo es auch im Bereich der Kinderbetreuung<br />
gute Bespiele gibt.</p>
<p><b>Moderator</b>:<br />
Wollen wir einige Minuten verlängern, Herr Metker?
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Ja, gerne, ich habe noch 10 Minuten Zeit.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Clara:</b><br />
Wie soll die Gleichstellung berufstätiger Frauen / Mütter umgesetzt<br />
werden, die in ihrer Berufstätigkeit nach wie vor mit<br />
Einschränkungen leben oder zu rechnen haben? Wie wird der berufliche<br />
Wiedereinstieg gefördert und vereinfacht? Wie soll konkret umgesetzt<br />
werden, dass Frauen nicht länger weniger verdienen und bereits beim<br />
Berufseinstieg geringere Chancen bekommen, wenn sie Kinder haben?
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Es ist richtig, nach wie vor haben Mütter oft Nachteile im Beruf.<br />
Wenn wir uns den internationalen Vergleich ansehen, wird vor allen<br />
Dingen deutlich, dass in Deutschland Mütter mit mehreren Kindern<br />
sehr große Schwierigkeiten haben, in den Beruf zurückzukehren und<br />
Mütter, die lange aussetzen. Wer<br />
lange aussetzt, hat auch immer noch Nachteile bei der Höhe des<br />
Erwerbseinkommens. Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen<br />
in Deutschland liegen bei über 20 Prozent. Um Müttern den<br />
Wiedereinstieg zu erleichtern, hat Frau von der Leyen, zusammen mit<br />
der Bundesagentur für Arbeit, ein gemeinsames Programm aufgelegt.<br />
Details dazu kann<br />
man unter www.bmfsfj.de nachlesen.</p>
<p>
<b>Herbert:</b><br />
Warum wird nur die Ehe steuerlich gefördert, obwohl es längst<br />
andere auf Dauer angelegte Lebensformen gibt?
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Im Einkommensteuerrecht wird grundsätzlich jede und jeder<br />
Steuerpflichtige mit ihrem bzw. seinem zu versteuernden Einkommen<br />
nach dem Einkommensteuergrundtarif besteuert. Lediglich für nicht<br />
dauernd getrennt lebende Ehegatten besteht die Möglichkeit der<br />
Zusammenveranlagung unter Anwendung des Splitting-Verfahrens.<br />
Hinsichtlich der steuerlichen Berücksichtigung von Kindern werden<br />
alle Eltern gleich behandelt. Bei der Besteuerung der Eltern wird ein<br />
Betrag in Höhe des Existensminimums ihrer Kinder steuerfrei<br />
belassen. Dies wird durch Kindergeld bzw. die Freibeträge für<br />
Kinder bewirkt.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>dimi_s:</b><br />
Was sind Kindergartenplätze so teuer? Wer sich das nicht leisten<br />
kann, muss zu Hause bleiben, und kann nicht arbeiten gehen!
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Die Gebühren für Kindergartenplätze werden in den Kommunen<br />
gestaltet und sind sehr unterschiedlich. Einige Kommunen haben eine<br />
sehr differenzierte Staffelung nach dem Elterneinkommen, andere sind<br />
da weniger differenziert.</p>
<p><b>Moderator</b>:<br />
So, wir sind auch kurz vor Ende unseres Chats zum Tag des Dialogs.<br />
Leider die letzte Frage für heute:
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>albert<br />
Z.:</b><br />
Als Vater ist es immer noch schwierig für eine bestimmte Zeit aus<br />
dem Beruf aus- und dann wieder einzusteigen. Kann das Ministerium<br />
nicht mal Aktionen machen, die das Ansehen von Vätern stärkt, die<br />
den Schritt wagen?
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Thomas<br />
Metker</b>:<br />
Ich denke, dass wir durch die Diskussionen zum Elterngeld und durch<br />
unsere Evaluationsschritte für dieses Gesetz eine Menge öffentlicher<br />
Reaktionen erreicht haben. Das führt dazu, dass sich alle<br />
gesellschaftlichen Gruppen auch mit dem Rollenverständnis von<br />
Müttern und Vätern auseinandersetzen. Ich glaube, wir sind auf<br />
einem guten Weg, dass Väter nicht mehr nur als Ernährer ihrer<br />
Familie gesehen werden, sondern auch in ihrer wichtigen Aufgabe für<br />
die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder zunehmend akzeptiert werden.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Moderator</b>:<br />
Das war unser Chat zum Tag des Dialogs. Einen ganz besonderen Dank an<br />
unseren Gast Thomas Metker für die kompetenten Antworten und vielen<br />
Dank an die Chatterinnen und Chatter für die vielen Fragen. Wir<br />
entschuldigen uns bei denjenigen, deren Fragen wir aus Zeitgründen<br />
nicht stellen konnten. Das Chatteam wünscht allen Beteiligten noch<br />
einen schönen Tag.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/nach-wie-vor-haben-muetter-oft-nachteile-im-beruf-4141/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Doppelchat: Tag des Dialogs</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/projekt/doppelchat-tag-des-dialogs-4124/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/projekt/doppelchat-tag-des-dialogs-4124/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 16:41:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>
		<category><![CDATA[ProDialog]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesfamilienministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesumweltministerium]]></category>
		<category><![CDATA[ProDialog-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/doppelchat-tag-des-dialogs-4124/</guid>

					<description><![CDATA[Am Tag des Dialogs am 11. November sind ab 11 Uhr zwei Vertreter aus Bundesministerien zu Gast im Chat der Initiative ProDialog. <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?cid=196&#38;id=prodialog#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diskutieren Sie hier aktuelle Fragen der Bundespolitik!</a> ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Tag des Dialogs am 11. November sind ab 11 Uhr zwei Vertreter aus Bundesministerien zu Gast im Chat der Initiative ProDialog. <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?cid=196&amp;id=prodialog#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diskutieren Sie hier aktuelle Fragen der Bundespolitik!</a> <!--break--></p>
<p>
Wie können politische Inhalte besser vermittelt und drängende Fragen der Bürgerinnen und Bürger besser beantwortet werden? Um das herauszufinden, hat die Initiative ProDialog den Tag des Dialogs ins Leben gerufen. Am 11. November können Sie gleich zu zwei wichtigen Themen mitreden:
</p>
<p>
<b>Das sind die Gäste:</b>
</p>
<p>
11-12 Uhr: Franzjosef Schafhausen, Bundesumweltministerium zum Thema „Bleibt Energie bezahlbar? Explodierende Energiepreise als umweltpolitische Herausforderung“
</p>
<p>
12-13 Uhr: Dr. Thomas Metker, Bundesfamilienministerium zum Thema „Wem hilft was? Unterstützung und Mittelverteilung in der deutschen Familienpolitik“</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/projekt/doppelchat-tag-des-dialogs-4124/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Politiker im Video-Podcast der Initiative ProDialog</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/politiker_im_videopodcast_der_initiative_prodialog-3531/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/politiker_im_videopodcast_der_initiative_prodialog-3531/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[abackhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ProDialog]]></category>
		<category><![CDATA[Videocast]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/politiker_im_videopodcast_der_initiative_prodialog-3531/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
Die überparteiliche Initiative <a href="http://www.prodialog.org/" title="ProDialog" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ProDialog</a> hat ein neues Format in Form eines Video-Podcasts gestartet: <a href="http://www.prodialog.org/content/presse/pressestimmen/dialog?datei=koehler" title="Im Dialog mit..." target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Im Dialog mit...“</a> präsentiert einmal monatlich junge Politiker der Bundesparteien im persönlichen Gespräch mit der Vorsitzenden der Initiative Kerstin Plehwe. Ziel ist es, den engagierten politischen Nachwuchs einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und in den Gesprächen auch den Menschen, der hinter dem Beruf des Politikers steht, in den Vordergrund zu rücken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Die überparteiliche Initiative <a href="http://www.prodialog.org/" title="ProDialog" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ProDialog</a> hat ein neues Format in Form eines Video-Podcasts gestartet: <a href="http://www.prodialog.org/content/presse/pressestimmen/dialog?datei=koehler" title="Im Dialog mit..." target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Im Dialog mit&#8230;“</a> präsentiert einmal monatlich junge Politiker der Bundesparteien im persönlichen Gespräch mit der Vorsitzenden der Initiative Kerstin Plehwe. Ziel ist es, den engagierten politischen Nachwuchs einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und in den Gesprächen auch den Menschen, der hinter dem Beruf des Politikers steht, in den Vordergrund zu rücken.<!--break--></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/politiker_im_videopodcast_der_initiative_prodialog-3531/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studie zum Internetwahlkampf in Frankreich online</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1417-studie-zum-internetwahlkampf-in-frankreich-online-html-2325/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1417-studie-zum-internetwahlkampf-in-frankreich-online-html-2325/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 12:22:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Französische Präsidentschaftswahl 2007]]></category>
		<category><![CDATA[ProDialog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/metablockerarchives1417-studie-zum-internetwahlkampf-in-frankreich-online-html-2325/</guid>

					<description><![CDATA[Die Initiative ProDialog hat eine Studie zum Frankreich-Wahlkampf veröffentlicht, die besonders auf die  Internetkampagnen von Ségolène Royal und Nicolas Sarkozy eingeht. In der Studie kann man nachlesen, wie man in Europa im Internet Wahlkampf macht, ohne die USA vollständig zu kopieren. Neu war demnach, dass die französischen Präsidentschaftskandidaten im Internet nicht nur via WebTV sendeten, sondern auch wechselseitige Kommunikation zuließen. Kritik der User steckten Royal und Sarkozy nicht nur weg, sondern gingen zum Teil auch darauf ein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Initiative ProDialog hat eine Studie zum Frankreich-Wahlkampf veröffentlicht, die besonders auf die  Internetkampagnen von Ségolène Royal und Nicolas Sarkozy eingeht. In der Studie kann man nachlesen, wie man in Europa im Internet Wahlkampf macht, ohne die USA vollständig zu kopieren. Neu war demnach, dass die französischen Präsidentschaftskandidaten im Internet nicht nur via WebTV sendeten, sondern auch wechselseitige Kommunikation zuließen. Kritik der User steckten Royal und Sarkozy nicht nur weg, sondern gingen zum Teil auch darauf ein.<br />
<!--break--><br />
Die Studie kann man sich <a href="http://www.prodialog.org/content/dialogwissen" >hier als PDF kostenlos herunterladen</a>. Am Montag, 23. Juli, kann man ab 13 Uhr mit Kerstin Plehwe von der Initiative ProDialog und dem Politikberater Mario Voigt zum Frankreich-Wahlkampf und über die Studie chatten. Zum Chat geht es <a href="http://verwaltungintern.de/out/index.php?cl=28&#038;ch=4&#038;d_id=57&#038;lang_id=1" >hier entlang</a>. Politik-digital.de übernimmt die technische Betreuung des Chats.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1417-studie-zum-internetwahlkampf-in-frankreich-online-html-2325/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im ProDialog-Chat: Kerstin Plehwe über Politikverdrossenheit</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/im-prodialog-chat-kerstin-plehwe-ueber-politikverdrossenheit-2136/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/im-prodialog-chat-kerstin-plehwe-ueber-politikverdrossenheit-2136/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 16:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Chat-Interview]]></category>
		<category><![CDATA[ProDialog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/im-prodialog-chat-kerstin-plehwe-ueber-politikverdrossenheit-2136/</guid>

					<description><![CDATA[Frisch aus den USA zurückgekehrt, erklärte Kerstin Plehwe, Vorsitzende der Initiative ProDialog, am 30.3. im ProDialog-Chat in Kooperation mit politik-digital.de, wie die US-Präsidentschaftskandidaten das Web 2.0 für ihren Wahlkampf einsetzen und was deutsche Politiker gegen Politikverdrossenheit tun können. Wer den Chat verpasst hat, kann hier die besten Fragen und Antworten nachlesen:
Was kann die deutsche Politik in Sachen Kommunikation von Amerika lernen?
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frisch aus den USA zurückgekehrt, erklärte Kerstin Plehwe, Vorsitzende der Initiative ProDialog, am 30.3. im ProDialog-Chat in Kooperation mit politik-digital.de, wie die US-Präsidentschaftskandidaten das Web 2.0 für ihren Wahlkampf einsetzen und was deutsche Politiker gegen Politikverdrossenheit tun können. Wer den Chat verpasst hat, kann hier die besten Fragen und Antworten nachlesen:<br />
Was kann die deutsche Politik in Sachen Kommunikation von Amerika lernen?<br />
<!--break--><br />
&quot;Vieles. Man darf aber nicht vergessen, dass das politische System und die Einstellung der Menschen zu Politik sehr unterschiedlich ist. Was im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf am meisten auffällt, ist der sehr professionelle Einsatz von Vodcasts und Web 2.0-Technologien.&quot;<br />
Ist Politikverdrossenheit ein rein deutsches Problem? Wie sieht es zum Beispiel in den USA aus?<br />
&quot;Es ist leider ein gesellschaftliches Phänomen, was in vielen Ländern festgestellt werden kann.  Wenn wir auch hierbei wieder auf das Thema Nichtwähler schauen, stellen wir fest, dass der Anteil von Nichtwählern in den USA noch höher als in Deutschland ist.&quot;<br />
Haben deutsche Politiker also weniger Möglichkeiten als die us-amerikanischen?<br />
&quot;Ja. Das ist leider so. Zumindest aus Sicht derjenigen, deren Aufgabe es ist, politische Inhalte zu vermitteln. Dennoch haben die deutschen Politiker eine Vielzahl von Möglichkeiten, die auch heute noch nicht ganz ausgeschöpft sind.&quot;<br />
Zum kompletten Transkript geht es <a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/kplehwe_070330.shtml">hier</a> entlang.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/im-prodialog-chat-kerstin-plehwe-ueber-politikverdrossenheit-2136/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#034;Infostände und Wahlplakate reichen nicht mehr&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotinfostaende_und_wahlplakate_reichen_nicht_mehrquot-514/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotinfostaende_und_wahlplakate_reichen_nicht_mehrquot-514/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[ProDialog]]></category>
		<category><![CDATA[Kerstin Plehwe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/quotinfostaende_und_wahlplakate_reichen_nicht_mehrquot-514/</guid>

					<description><![CDATA[<b><span class="fett">
Frisch aus den USA zurückgekehrt, erklärte Kerstin Plehwe,
Vorsitzende der Initiative ProDialog, am 30.3. im ProDialog-Chat,
wie die US-Präsidentschaftskandidaten das Web 2.0 für ihren
Wahlkampf einsetzen und was deutsche Politiker gegen Politikverdrossenheit
tun können.</span></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span class="fett"><br />
Frisch aus den USA zurückgekehrt, erklärte Kerstin Plehwe,<br />
Vorsitzende der Initiative ProDialog, am 30.3. im ProDialog-Chat,<br />
wie die US-Präsidentschaftskandidaten das Web 2.0 für ihren<br />
Wahlkampf einsetzen und was deutsche Politiker gegen Politikverdrossenheit<br />
tun können.</span></b><!--break--></p>
<p class="normal">
<b>Moderator:</b> Herzlich willkommen<br />
zum ProDialog-Chat mit Kerstin Plehwe, Vorsitzende der Initiative<br />
ProDialog. Unser Thema ist heute Politikverdrossenheit und was man<br />
dagegen unternehmen kann. Frau Plehwe ist übrigens gerade von<br />
einer Studienreise aus Washington zurück, auf der sie die aktuellen<br />
Entwicklungen mit US-Wahlkämpfern und Experten diskutieren<br />
konnte.
</p>
<p>
<b>delphi:</b> Steigt die Politikverdrossenheit der Bürger<br />
in Zeiten der Großen Koalition?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Es kommt darauf an, an welchen<br />
Faktoren man Politikverdrossenheit abliest. Wir betrachten vor allem<br />
die Zahlen der Nichtwähler und die steigen massiv an. Nicht<br />
erst seit der Großen Koalition, sondern seit den 80er Jahren<br />
kontinuierlich.
</p>
<p>
<b>Undsonstso?:</b> Sollten unkonventionelle Formen politischer<br />
Partizipation, also Demonstrationen, Bürgerinitiativen, nicht<br />
stärker gefördert werden? So dass man merkt, dass so etwas<br />
auch wirklich Einfluss auf die Tagespolitik hat? Ich habe bis jetzt<br />
nur beim Irakkrieg miterlebt, dass die Politiker auf die Meinung<br />
der Menschen auf der Straße hören.
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Der Vorteil an bürgerbetriebenen<br />
Verfahren ist ganz ohne Zweifel, dass der Bürger und die Bürgerin<br />
direkt erlebt, wie sie ihr Engagement und ihren Einfluss geltend<br />
machen können. In einer gesunden Demokratie sollte meiner Meinung<br />
nach ein „sowohl als auch&quot; realisiert werden.
</p>
<p>
<b>martina:</b> Viele meiner Freunde behaupten immer,<br />
dass sie nicht zur Wahl gehen, weil ihre Stimme eh nichts bringt<br />
und die Politiker sowieso machen, was sie wollen. Wie kann ich sie<br />
vom Gegenteil überzeugen?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Es gibt viele gute Argumente,<br />
wählen zu gehen. Das beginnt im direkten Umfeld (Schule, Arbeitsstelle<br />
et cetera). Und es geht weiter in der Akzeptanz des Fakts, dass<br />
jede nicht abgegebene Stimme den unter Umständen ungewünschten<br />
politischen Kurs stärkt.
</p>
<p>
<b>lilalu:</b> Was kann man gegen Politikverdrossenheit<br />
denn tun? Was macht die Initiative ProDialog dafür?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Politikverdrossenheit oder genauer<br />
gesagt Politikerverdrossenheit ist ein Phänomen, wogegen konkret<br />
etwas unternommen werden kann. Die Initiative ProDialog hat beispielsweise<br />
eine Aktion in Rheinland-Pfalz mit über 300.000 potentiellen<br />
Nichtwählern durchgeführt und diese per Brief zum Urnengang<br />
animiert. Die Ergebnisse wurden ausgewertet und es wurde deutlich,<br />
dass mit der direkten und sehr konkreten Ansprache &#8211; übrigens<br />
in einem eher unpolitischen Ton &#8211; Menschen mobilisiert werden können,<br />
zur Wahl zu gehen.
</p>
<p>
<b>Blade77:</b> Welche Erfahrungen haben Sie eigentlich<br />
in puncto Politik und Partizipation(sprojekte)? Ist Ihnen das wirklich<br />
eine Herzenssache? Sie haben doch vorher vor allem für die<br />
Industrie gearbeitet und im Direktmarketing &#8211; und mit Demokratie<br />
hat das doch nicht so viel zu tun, oder?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Sie haben vollkommen recht. Zwischen<br />
Politik und Wirtschaft besteht in der Zielsetzung ein großer<br />
Unterschied. In der Wirtschaft geht es um den Abverkauf von Produkten<br />
oder Dienstleistungen, in der Politik um das Schaffen von Konsens<br />
und Vermitteln von Inhalten. <br />
Die Instrumente, die aber in beiden Bereichen eingesetzt werden<br />
können, so zum Beispiel die Instrumente des Direkt-Marketing,<br />
sind aber per se die gleichen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Kommen wir einmal zu Kerstin Plehwes<br />
Aufenthalt in den USA.
</p>
<p>
<b>anfrank:</b> Hallo Frau Plehwe! Worum ging es denn<br />
bei der Konferenz, auf der Sie in Washington waren?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Die Konferenz war an der George<br />
Washington-Universität zum Thema „Politik online“<br />
und behandelte maßgeblich die neuen Instrumente und Anwendungsbereiche<br />
des Internet (vor allem des Web 2.0) für die politische Kommunikation.
</p>
<p>
<b>Kirelli:</b> Auf prodialog.org gibt es ein Blog über<br />
den US-Wahlkampf allerdings ohne Kommentarfunktion. Wieso wird an<br />
dieser Stelle der für Blogs typische Dialog verhindert?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Kommentare zum US-Wahlkampfblog<br />
sind durchaus möglich und erwünscht. Im Gegensatz zu anderen<br />
Blogs muss sich der Kommentierende aber einmal registrieren. So<br />
wollen wir den hohen Qualitätsanspruch der Leser erfüllen.
</p>
<p>
<b>FK017:</b> Was kann die deutsche Politik in Sachen<br />
Kommunikation von Amerika lernen?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Vieles. Man darf aber nicht vergessen,<br />
dass das politische System und die Einstellung der Menschen zu Politik<br />
sehr unterschiedlich ist. Was im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf<br />
am meisten auffällt, ist der sehr professionelle Einsatz von<br />
Vodcasts und Web 2.0-Technologien.
</p>
<p>
<b>Obama:</b> Was halten Sie bis jetzt von dem Online-US-Wahlkampf?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Zum einen gefällt mir ihr<br />
Benutzername 🙂 Zum anderen ist auffällig, dass fast alle<br />
Kandidaten den intensiven und breiten Dialog mit den Wählern<br />
forcieren.
</p>
<p>
<b>Militia:</b> Sie waren eben in den USA und haben den<br />
Wahlkampf beobachtet. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach das Internet<br />
wirklich? Haben Blogs oder YouTube-Videos auch einen Einfluss außerhalb<br />
der Blogosphäre?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Die Grenzen zwischen den Medien<br />
verschwinden immer mehr. Das sieht man zum Beispiel daran, dass<br />
Blogs auf CNN zitiert werden oder YouTube-Videos ihren Weg ins Fernsehen<br />
finden. Und das macht die Sache natürlich auch um so spannender.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Eine Nachfrage:
</p>
<p>
<b>cjung:</b> Aus was bestehen denn diese Web-2.0-Technologien,<br />
die dort zum Einsatz kommen?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Die Technologien per se sind nicht<br />
das eigentlich Neue. Sondern eher die Anwendung bestehender Technologien<br />
mit einem Fokus auf der deutlich stärkeren Einbindung des Internet-Nutzers<br />
und der Schaffung von Möglichkeiten für ihn, selber gestaltend<br />
aktiv zu werden.
</p>
<p>
<b>Christoph:</b> Was haben Sie von der Konferenz konkret<br />
mitgenommen, was Sie hier umsetzen können / wollen?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Vieles, was nicht alles in einem<br />
einstündigen Chat diskutiert werden kann. Deswegen an dieser<br />
Stelle schon die Einladung zu einem Follow-Up bei ProDialog. Aber<br />
herausragende Themen waren aus meiner Sicht erstens die Nutzung<br />
persönlicher Netzwerke für politische Inhalte, zweitens<br />
das Thema politisches Entertainment (das politische Branding von<br />
Online-Spielen) und drittens der Blick über den Tellerrand<br />
von Web 2.0 hinaus. Hierbei wurde übrigens auch immer deutlich,<br />
dass es in der Medienwahl für die politische Kommunikation<br />
kein „entweder oder“, also on- oder offline, sondern<br />
ein „sowohl als auch“ geben wird.
</p>
<p>
<b>shoffmann:</b> Sie betonten den Einsatz von Web 2.0<br />
und deren Anwendung für die direkte Kommunikation der Politiker<br />
mit den Wählern. Was bedeutet das für den hiesigen Wahlkampf?<br />
Für die deutschen Politiker?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Das Web 2.0 eröffnet auch<br />
für die anstehenden Wahlkämpfe in Deutschland neue Möglichkeiten<br />
für die Interaktion zwischen Politiker und Wähler. Und<br />
mal sehen, wie das genutzt werden wird&#8230;
</p>
<p>
<b>obama:</b> Was halten Sie davon, dass Unterstützer<br />
von Obama die YouTube-Zahlen seiner Videos manipuliert haben (sollen,<br />
Anm. der Redaktion) &#8211; auch wenn die Macher davon nichts wussten.<br />
Wie geht man mit solchem Aktionismus um?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Meine Vermutung ist – leider<br />
&#8211; dass dies nicht der erste und auch nicht der letzte Fall von gut<br />
gemeintem, aber falschem Aktionismus ist. Rechnen wird sich dies<br />
in keinem Fall, denn in einer Welt der Kurzfristigkeit und extrem<br />
aufmerksamen Blogosphäre bleibt nichts unentdeckt.
</p>
<p>
<b>terrier07:</b> Hat Ihrer Meinung nach der Wahlkampf<br />
in Web-2.0-Zeiten das Auftreten der amerikanischen Politiker verändert?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Ja, aber das kam nicht nur durch<br />
das Web 2.0, sondern durch den Anstieg der Online-Mediennutzung<br />
und die gestiegenen Ansprüche der Menschen an Authentizität.<br />
Heutzutage haben aufgesetzte Images und hohle Kampagnenphrasen einen<br />
kurzen Lebenszyklus beim Bürger.
</p>
<p>
<b>Penny:</b> Glauben Sie, dass die Bürger sich<br />
durch Angebote im Internet mehr an der Politik aktiv beteiligt?<br />
Es gibt ja wirklich viele sehr gute Angebote im Netz, aber alle<br />
Umfragen zeigen, dass Politik das Letzte ist, was Leute sich im<br />
Internet angucken&#8230;
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Ja, das glaube ich. Entscheidend<br />
ist aber die Aufmachung und der Inhalt der Politik. Die große<br />
Aufgabe der Politik heute ist es, in den Lebenswelten der Bürger<br />
wieder präsent zu werden. Das ist nicht nur im Internet, aber<br />
auch dort.
</p>
<p>
<b>qwertz:</b> Bringt es eigentlich noch was nach Washington<br />
zu fahren, wenn man ungefähr alles über das Internet mitbekommen<br />
kann?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> 🙂 Das ist ungefähr so,<br />
als ob sie fragen, ob Internet-Dating genauso effektiv ist wie persönliches<br />
Dating. Das persönliche Gespräch und der Austausch wird<br />
&#8211; Spaß beiseite &#8211; heute leider oft in seiner Wichtigkeit unterschätzt.
</p>
<p>
<b>Gnudel:</b> Was können Politiker tun, um die<br />
Bürger mehr für Politik zu begeistern? Offener und zugänglicher<br />
werden? Helfen dabei die Medien?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Zum einen müssen Politiker<br />
lernen, die sehr komplex gewordenen Inhalte zielgruppengerecht aufzubereiten.<br />
Konkretes Beispiel: Die Vorteile einer Steuerreform sollte in einem<br />
ersten Schritt denjenigen näher gebracht werden, für die<br />
es relevant ist &#8211; sprich, die die Steuern zahlen &#8211; und nicht jeder<br />
Bürgerin und jedem Bürger unabhängig von Alter und<br />
Sozialsituation. Zum anderen muss der direkte Weg zu vielen Menschen<br />
gefunden werden. Es reicht eben nicht mehr, sich auf den Infostand<br />
und das Wahlplakat zu verlassen. Brief, E-Mail und Telefon sind<br />
solche Wege.
</p>
<p>
<b>ArenA:</b> Denken Sie, dass Onlinemedien gegen Politikverdrossenheit<br />
wirken? Warum?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Auch wenn mir keine wissenschaftlichen<br />
Ergebnisse hierfür bekannt sind, glaube ich, dass die Möglichkeit<br />
der Interaktivität und Crossmedialität des Internets gut<br />
dazu geeignet sind, Politikverdrossenheit abzubauen. Denn eines<br />
ist klar: Wer sich engagiert, sprich aktiv einbringt (und die Möglichkeit<br />
dazu hat), verliert die Distanz zur Politik.
</p>
<p>
<b>dollar: </b>Kerstin Plehwe Warum verfolgen Sie nur<br />
den US-Wahlkampf? In Frankreich ist doch auch ziemlich viel los.
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Wir verfolgen viele Wahlkämpfe.<br />
Unter anderem die letzten Wahlkämpfe in England, aber auch<br />
den aktuellen in Frankreich. Die großen Trends sind spannenderweise<br />
länderübergreifend wiederzufinden.
</p>
<p>
<b>überwacher:</b> Was ist überhaupt „Dialogmarketing&quot;?<br />
Warum muss Dialog denn mit Marketing vereinigt werden?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Der Fachbegriff des Dialogmarketing<br />
beschreibt seit vielen Jahren den Bereich des Marketing, der von<br />
Agenturen oft „below the line&quot; genannt wird. Der Begriff<br />
beinhaltet alle Medien, die dem Empfänger die Möglichkeiten<br />
zum Response (zur Antwort) geben.
</p>
<p>
<b>Zumnorde:</b> Ist Politikverdrossenheit ein rein deutsches<br />
Problem? Wie sieht es zum Beispiel in den USA aus?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Es ist leider ein gesellschaftliches<br />
Phänomen, was in vielen Ländern festgestellt werden kann.<br />
Wenn wir auch hierbei wieder auf das Thema Nichtwähler schauen,<br />
stellen wir fest, dass der Anteil von Nichtwählern in den USA<br />
noch höher als in Deutschland ist. Wir dürfen aber nicht<br />
vergessen, dass das politische System in den USA (zwei Parteien)<br />
wenig Gefahr für von Rechts oder Links mobilisierbare Radikalpotenziale<br />
eröffnet.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Eine Nachfrage:
</p>
<p>
<b>shoffmann:</b> Sie sprechen von Brief, E-Mail, Telefon.<br />
Letzteres ist im Allgemeinen untersagt, E-Mail-Kontakt kann leicht<br />
als Spam verstanden werden und Briefe landen schnell im Papierkorb.<br />
So ist ein Wahlkampf á la USA hier kaum möglich. Binden<br />
die Gesetze damit nicht die Politiker beziehungsweise Wahlkämpfer?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Man muss sehr genau innerhalb<br />
der Medien unterscheiden, welche Gesetzgebung trifft. Ein Brief<br />
zum Beispiel ist jederzeit erlaubt, eine E-Mail nur nach vorheriger<br />
Einwilligung. Ich persönlich glaube aber, dass der Trend insgesamt<br />
weiter wegführen wird von der werblichen Ansprache hin zur<br />
(gewünschten) Kommunikation beziehungsweise Dialogführung.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Haben deutsche Politiker also weniger<br />
Möglichkeiten als die us-amerikanischen?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Ja. Das ist leider so. Zumindest<br />
aus Sicht derjenigen, deren Aufgabe es ist, politische Inhalte zu<br />
vermitteln. Dennoch haben die deutschen Politiker eine Vielzahl<br />
von Möglichkeiten, die auch heute noch nicht ganz ausgeschöpft<br />
sind.
</p>
<p>
<b>Meike:</b> Welche Rollen spielen unabhängige<br />
Initiativen? Lassen sich die Bürger von solchen eher überzeugen,<br />
zur Wahl zu gehen als von den Parteien?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Initiativen aber auch Communities<br />
genießen oft ein höheres Vertrauen beim Bürger als<br />
die Politik. Gerade deswegen gilt es, sowohl entsprechende Initiativen<br />
zu stärken als auch der Politik zu helfen, verloren gegangenes<br />
Vertrauen wiederzugewinnen.
</p>
<p>
<b>Bodo:</b> Gibt es nicht auch sehr große Unterschiede<br />
im Verhalten der Generationen? Politiker kommen doch nur über<br />
neue Medien an junge Wähler.
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Es ist ein weit verbreiteter Irrtum,<br />
dass die ältere Generation nicht im Internet vertreten ist.<br />
Anders sieht die Sache bei mobilen Medien und der Nutzung mobiler<br />
Dienste aus.
</p>
<p>
<b>fragender:</b> Hat die Politik überhaupt Interesse<br />
an Dialog mit dem Volk &#8211; was wollen Sie mit ihrer Initiative ausrichten?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Das Interesse der Politik am Dialog<br />
und am Bürger selbst erleben wir jeden Tag in Beratungsgesprächen<br />
oder Seminaren. Oftmals stehen allerdings interne Schwierigkeiten<br />
oder ganz einfach fehlendes Wissen dem medialen Dialog mit dem Bürger<br />
entgegen. Gewünscht wird er auf jeden Fall, denn auch der Politik<br />
ist klar, dass sie nur im Dialog die Politik der Zukunft gestalten<br />
werden kann.
</p>
<p>
<b>shoffmann:</b> Welche unausgeschöpften Möglichkeiten<br />
der Übermittlung politischer Inhalte sehen Sie?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Das beginnt beim Kandidatenbrief,<br />
also der Vorstellung des Kandidaten im Wahlkreis, geht weiter über<br />
eine zielgruppengerechte Kommunikation des Umweltministeriums zu<br />
anstehenden Klimaschutzaktivitäten, und endet noch lange nicht<br />
bei den besten Wünschen der Kanzlerin per E-Mail zum Jahresende.
</p>
<p>
<b>Blade77:</b> Hallo Frau Plehwe, wie finanziert sich<br />
eigentlich Ihre Organisation?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Wie auf der Website ersichtlich,<br />
werden wir aus der Wirtschaft finanziert (wofür wir dankbar<br />
sind). Unser Partner ist die Deutsche Post.
</p>
<p>
<b>dfg:</b> Wie sieht eigentlich ein Arbeitstag von Ihnen<br />
aus?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Wahrscheinlich ähnlich wie<br />
der von vielen von Ihnen. Massen von E-Mails, viele Meetings, spannende<br />
Beratungsgespräche mit Mitarbeitern aus Parteien oder Ministerien,<br />
und (mein Favorit) manchmal ein Glas Rotwein abends am Gendarmenmarkt.
</p>
<p>
<b>W-Lan:</b> Was fanden Sie bis jetzt die interessanteste<br />
Veranstaltung von ProDialog?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Schwierige Frage. Wir decken ja<br />
viele Themen ab. Von der direkten Demokratie in der Schweiz bis<br />
hin zu Videocasts im Wahlkampf und dem perfekten Spendenbrief für<br />
Parteien. Unsere Gäste haben aber die besten Bewertungen abgegeben<br />
für unsere Abendveranstaltungsserie „Kampagnenmacher<br />
im Dialog&quot;.
</p>
<p>
<b>Eple:</b> Ist es nicht etwas paradox, Politikverdrossenheit<br />
mit Dialogen entgegen zu wirken? Wenn kein Interesse an Politik<br />
besteht, wieso sollte dann Bereitschaft zur Kommunikation vorhanden<br />
sein? Erreichen Initiativen wie ProDialog nicht nur Menschen die<br />
sich sowieso schon beteiligen?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Überhaupt nicht. Denn das<br />
Vogel Strauss -Phänomen bringt ja niemandem etwas. Viele Umfragen<br />
zeigen, dass die Bürger ein hohes Interesse am Dialog mit der<br />
Politik haben, aber (ganz spannend) vermuten, dass dort kein Interesse<br />
besteht. Diesem Irrtum kann und muss man abhelfen. Zudem bin ich<br />
fest davon überzeugt, dass der Bürger sehr wohl Interesse<br />
an einzelnen politischen Themen hat. Spätestens dann, wenn<br />
sie sein direktes Leben betreffen &#8211; zum Beispiel Kindergartengeld<br />
für Eltern mit Kindern.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Die letzten Frage für heute, die<br />
Zeit ist leider schon fast um:
</p>
<p>
<b>max:</b> Beraten Sie alle politischen Parteien gleichermaßen?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Hallo Max 🙂 Wir sind eine überparteiliche<br />
Initiative und beraten deswegen alle demokratischen Parteien gleichermaßen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> So, die Chatzeit ist fast um. Ein Schlusswort<br />
vielleicht noch?
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Gerne. Ich glaube wir stehen allesamt<br />
&#8211; ob Politiker, Kommunikationsberater oder Wähler &#8211; vor einer<br />
großen Aufgabenstellung, nämlich die Demokratie in Deutschland<br />
mit mehr Leben und Engagement zu füllen. Da nützt es nichts,<br />
wenn der schwarze Peter von einem zum anderen geschoben wird &#8211; zum<br />
Beispiel von der Politik zu den Medien und umgekehrt. Die großen<br />
anstehenden Aufgaben müssen in einem breit angelegten gesellschaftlichen<br />
Dialog gelöst werden. Und in dem dürfen nicht nur die<br />
(leider wenigen) derzeitigen Wähler eingebunden sein.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> So, das war der Chat für heute.<br />
Vielen Dank an alle Chatter und an Kerstin Plehwe von der Initiative<br />
ProDialog für das Beantworten der Fragen.
</p>
<p>
<b>Kerstin Plehwe:</b> Ich wünsche schöne Ostertage,<br />
viel Sonne und natürlich viele gute Dialoge.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotinfostaende_und_wahlplakate_reichen_nicht_mehrquot-514/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Blog zu Wahlkampf in den USA</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1202-neues-blog-zu-wahlkampf-in-den-usa-html-2124/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1202-neues-blog-zu-wahlkampf-in-den-usa-html-2124/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 12:47:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[ProDialog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/metablockerarchives1202-neues-blog-zu-wahlkampf-in-den-usa-html-2124/</guid>

					<description><![CDATA[Die Initiative ProDialog hat ein neues Blog gestartet, mit dem der Wahlkampf in den USA begleitet werden soll. ProDialog-Chefin Kerstin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!--break--><br />
Die Initiative ProDialog hat ein neues <a target="_blank" href="http://blog.prodialog.org/" rel="noopener noreferrer">Blog </a>gestartet, mit dem der Wahlkampf in den USA begleitet werden soll. ProDialog-Chefin Kerstin Plehwe war letzte Woche in den USA und hat Ihre Erfahrungen in dem immer heißer werdenden Kandidatengerangel aufgeschrieben. Wenn die Frequenz der Einträge ähnlich hoch bleibt wie in den letzten zwei Wochen darf man sich auf viele hintergründige Links und Infos zum Thema freuen.<a href="http://blog.prodialog.org/"><img decoding="async" src="http://blog.prodialog.org/images/header.jpg" style="width: 405px; height: 81px;" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1202-neues-blog-zu-wahlkampf-in-den-usa-html-2124/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
