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	<title>Professor Dr. Claus Leggewie &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Professor Dr. Claus Leggewie &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Digitale Presseschau KW 36</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Wilke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 14:52:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Dr. Claus Leggewie]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Tauber]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Interview zu den Themen neue Technik, Social Media und Mythos Beschleunigung; ein Aufruf an Deutschlands Intellektuelle, sich mehr in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Interview zu den Themen neue Technik, Social Media und Mythos Beschleunigung; ein Aufruf an Deutschlands Intellektuelle, sich mehr in öffentliche Belange einzumischen; ein vielversprechendes Modell zum Thema Onlinepartizipation; die Frage, wie es Sachbücher in die Bestsellerlisten schaffen; Apples inkonsistentes Verhalten beim Verbot von informativen Apps und Peter Taubers Antwort auf Massenmails: Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau.</p>
<h3> Video der Woche</h3>
<p>[youtube http://www.youtube.com/watch?v=NCB_OalbLH4&amp;desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DNCB_OalbLH4&amp;gl=DE;feature=player_embedded;w=630&amp;h=340]</p>
<p>In einem Interview mit dem Stifertverband äußert sich die Journalistin und Autorin Kathrin Passig auf YouTube zu den Themen neue Technik, die Auflösung örtlicher Zwänge im Beruf, durch Social Media aufgeweichtes Lagerdenken und den Mythos Beschleunigung.</p>
<h3><a href="http://carta.info/47955/in-die-arena/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In die Arena!</a></h3>
<p>Was in Amerika Gang und Gäbe ist, findet in Deutschland immer seltener statt: Intellektuelle bringen sich kaum noch in öffentliche Angelegenheiten und Diskussionen ein. Tobias Endler kritisiert in seinem Artikel auf Carta die zweifelhafte Einstellung der deutschen klugen Köpfe, aus Angst vor weitreichender Kritik ihre Stimme nicht zu erheben. Laut Endler liegt es aber gerade in ihrer Verantwortung, sich die Arena des öffentlichen und politischen Geschehens wieder zurück zu erobern.</p>
<h3><a href="http://www.gegenblende.de/16-2012/++co++2252f334-f35f-11e1-ae41-52540066f352" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Claus Leggewie: Neue Formen der Teilhabe – am Beispiel der Zukunftskammern</a></h3>
<p>Prof. Dr. Claus Leggewie,  Professor für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen, bereitet in einem umfassenden Beitrag auf GegenBlende, dem Weblog des DGB, die bisherigen Prozesse der Bürgerbeteiligung auf. Dabei zeigt er am Beispiel seines Modells der Zukunftskammer, welche Möglichkeiten diverse Deliberationsverfahren haben und welche Änderungen noch vorgenommen werden müssen, damit in Zukunft parlamentarische Entscheidungsprozesse optimiert werden.</p>
<h3><a href="http://blog.karlshochschule.de/2012/09/03/das-geschaft-mit-der-german-angst-oder-wie-bringt-man-ein-sachbuch-auf-die-bestsellerliste/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Geschäft mit der “German Angst” oder Wie bringt man ein Sachbuch auf die Bestsellerliste?</a></h3>
<p>Es klingt wie eine stets funktionierende Geheimformel: eine erkennbare Reputation, ein polarisierendes Thema und der Bezug auf genetische Faktoren &#8211; und schon ist der Platz in den Bestsellerlisten gesichert. Patrick Breitenbach schildert auf dem Blog der Karlshochschule, wie es Bücher, wie z.B. Spitzers „Digitale Demenz“, immer wieder schaffen, im Mittelpunkt zahlreicher Gespräche zu sein.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/anti-kriegs-app-abgelehnt-apples-gespaltenes-verhaeltnis-zum-krieg-1.1456177" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Apples zweifelhaftes Verhältnis zum Krieg</a></h3>
<p>Eine Drohne trifft um 7 Uhr morgens ein Haus mit 8 Bewohnern am anderen Ende der Welt. Diese Nachricht würden Nutzer eines Apple-Produktes erhalten, wenn sie die App „Drones +“ hätten. Allerdings  hat der Erfinder der App, Josh Begley, die Rechnung ohne die Apple-Store-Mitarbeiter gemacht. Diese verboten aus verschiedenen Gründen die Einführung des mobilen Programms. Bei der Frage des Verbots solcher Apps ist Apple in letzter Zeit allerdings recht inkonsistent. Mehr dazu im Artikel von Inga Methling  im Onlinebereich der Süddeutschen Zeitung.</p>
<h3><a href="http://petertauber.wordpress.com/2012/09/06/meine-antwort-auf-die-massenemails-zum-leistungsschutzrecht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meine Antwort auf die Massenemails (zum Leistungsschutzrecht)</a></h3>
<p>In letzter Zeit erreichen den Bundestagsabgeordneten Peter Tauber immer wieder Emails, die teilweise unreflektiert, unpersönlich und manchmal sogar unsachlich sind. Dabei ist es laut Tauber doch gar nicht so schwer, eine ordentliche Mail zu versenden. Wie das genau funktioniert und wie man am ehesten damit rechnen kann, dass der adressierte Abgeordnete auch eine Antwort sendet, erklärt er anschaulich auf seinem Blog.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Ein Medium gegen staatliche Zensur&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[asawall]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 1998 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Dr. Claus Leggewie]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Professor Dr. Claus Leggewie, Professor für Politikwissenschaften und Experte für
neue Medien an der Justus-Liebig-Universität Gießen</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Professor Dr. Claus Leggewie, Professor für Politikwissenschaften und Experte für<br />
neue Medien an der Justus-Liebig-Universität Gießen</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Warum gehen politisch aktive Menschen mit ihren Anliegen online?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Leggewie</b>: Sofern sie denn wirklich Zugang zum Internet haben, was ja keineswegs<br />
gang und gäbe ist, nutzen sie das Medium, weil sie mit ihm einfacher und kostengünstiger<br />
kommunizieren können als über die gängigen Massenmedien. Außerdem bevorzugen sie das<br />
Internet, weil seine Strukturen auf Interaktivität ausgelegt sind und Menschen sich in<br />
digitalen Diskussionsforen direkt miteinander austauschen können. Man nennt das horizontale<br />
Kommunikation.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wie intensiv nutzt die Bürgerbewegung das Internet?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Leggewie</b>: De facto sehr wenig. Genutzt wird das Internet eher ergänzend zu<br />
den bestehenden Medien. Auch die politischen Foren im Internet frequentieren meist<br />
mehr jene Leute, die auch traditionelle Medien wie Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen<br />
schon sehr intensiv nutzen.  Surfen auf Spiegel-Online oder ZDF-Online dient also der<br />
Gewinnung von Zusatzinfos, abgesehen vom Aktualitätsvorsprung. Eine ganz eigene Form<br />
der politischen Kommunikation im Internet bietet dagegen der Chat, also das Plaudern<br />
per Tastatur und die Diskussionsforen. Hier ist wirklich horizontale Kommunikation möglich.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wie denkt der typischen Netizen, der Netzbewohner, über Politik?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Leggewie</b>: In den USA ist der typische Netizen eher libertär ausgerichtet.  Offen für<br />
Themen wie Umweltschutz und Bürgerrechte, aber eher staats- und parteienfern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Welche Strategie ist für Bürgerbewegungen im Internet erfolgversprechend?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Leggewie</b>: Das kann man so pauschal nicht beantworten. Sicher ist, daß das Online-<br />
Engagement eine Entsprechung außerhalb des Internet, also Offline haben muß.<br />
Eine bloße Präsenz im Internet kann nicht ausreichen, um ein Anliegen durchzusetzen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Gibt es da Ausnahmen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Leggewie</b>: Ja, der Hochschulstreik in Deutschland im Jahre 97/98.<br />
Dieser studentische Protest hat im wesentlichen über das Internet an Breite gewonnen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Kann das Internet die Macht des Establishments,<br />
wie gerne die herrschenden Kräfte in Staat und Gesellschaft genannt werden,<br />
über die Massenmedien brechen? Bricht mit der Vernetzung die weltweite Demokratisierung an?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Leggewie</b>: Mit Sicherheit nicht! Eher hat sich schon das politische Establishment<br />
des Internets bemächtigt. Softwareanbieter und Internet Provider bestimmen weitgehend<br />
seine Strukturen. Dennoch war und bleibt das Internet ein Medium der oppositionellen<br />
und der Gegenöffentlichkeit. Ich denke da an die serbische Opposition, die nicht erst<br />
seit jetzt, sondern seit Jahren im Internet aktiv ist. Oder an die Demokratiebewegung<br />
in China, die protestierenden Studenten im Iran, die sich über Zensur der staatlich<br />
gelenkten Medien hinwegsetzen und so als eine Art digitale Bürgerbewegung Aufmerksamkeit<br />
erlangen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital: </span></b>Vielen Dank für das Gespräch.<br />
<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Interview mit Prof. Claus Leggewie führte Achim Sawall.<br />
</span></p>
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