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	<title>Programmdebatte &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Programmdebatte &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>CDU online mitgestalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 16:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Programmdebatte]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Volkspartei erhebt die CDU den Anspruch, die Interessen des Volkes zu vertreten. Im digitalen Zeitalter stellt sich damit zunehmend die Frage, wie Bürger ihre Interessen gegenüber der Partei auch online artikulieren und Politik aktiv mitgestalten können. politik-digital.de wirft einen Blick auf die E-Partizipationsversuche der Union auf Länderebene und was damit erreicht wurde.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Volkspartei erhebt die CDU den Anspruch, die Interessen des Volkes zu vertreten. Im digitalen Zeitalter stellt sich damit zunehmend die Frage, wie Bürger ihre Interessen gegenüber der Partei auch online artikulieren und Politik aktiv mitgestalten können. politik-digital.de wirft einen Blick auf die E-Partizipationsversuche der Union auf Länderebene und was damit erreicht wurde.<!--break--></p>
<p>
Der Begriff &quot;E-Partizipation&quot; ist nicht trennscharf definiert, beschreibt aber im Allgemeinen die Interessenartikulation und politische Mitgestaltung von Bürgern durch digitale Kommunikationskanäle.
</p>
<p>
Diese Kanäle werden von den einzelnen CDU-Landesverbänden bisher sehr unterschiedlich genutzt. Während beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg oder Nordrhein-Westfalen weder für Mitglieder noch Nicht-Mitglieder E-Partizipationsmöglichkeiten bestehen, laufen in anderen Bundesländern wie Hessen, Sachsen und Schleswig-Holstein aktuelle Online-Debatten zur programmatischen Grundausrichtung der Partei. In Bremen und Niedersachsen gibt es bereits erste Ergebnisse.
</p>
<p>
<b>Thüringen<br />
</b>
</p>
<p>
Mit der Zukunftsdebatte &quot;<a href="http://thüringen2020.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thüringen 2020</a>&quot; hat die CDU Thüringen eine Initiative gestartet, die On- und Offline-Aktivitäten verzahnen soll. Mitglieder wie Nicht-Mitglieder der Partei können sich zu Konferenzen anmelden oder auf dem Portal in vorgegebenen Kategorien inhaltliche Vorschläge zur Ausrichtung der CDU Thüringen einreichen. Sowohl die Kommentare/Anregungen aus dem Forum als auch die Ergebnisse der Konferenzen sollen von der Partei online diskutiert werden. Geplant ist, dass sich ab 2011 auch Landespolitiker in die Online-Debatte einschalten, um ein zukunftsfähiges Programm zu erstellen.
</p>
<p align="center">
<a href="http://thüringen2020.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/th__ringen2020_de_0.jpg" alt="CDU Thüringen 2020" title="Thüringen 2020" height="190" width="400" /></a>
</p>
<p>
<b>Hessen<br />
</b>
</p>
<p>
Ein ähnliche Programmdebatte wie in Thüringen wurde auch von der Hessen-CDU initiiert. <a href="http://www.zukunftswerkstatt2025.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> können alle interessierte Bürger thematische Vorschläge einreichen und Kommentare verfassen, die 2011 auf einem &quot;Zukunftskongress&quot; diskutiert werden sollen. Allerdings fällt die Beteiligung derzeit sehr verhalten aus.
</p>
<p>
<b>Schleswig-Holstein</b>
</p>
<p>
Auch in Schleswig-Holstein gibt es mit dem Portal &quot;<a href="http://bildungsland.cdu-sh.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildungsland</a>&quot; ein vergleichbares, wenn auch monothematisches Konzept: Begleitend zu 15 Themenkonferenzen, die seit November 2010 im ganzen Bundesland stattfinden, können Parteimitglieder wie auch Nicht-Mitglieder im Forum ihre Auffassungen zur zukünftigen Bildungspolitik mitteilen. Spitzenpolitiker des Landes, wie zum Beispiel Christian v. Boetticher und Heike Franzen, wollen nach Angaben der CDU Schleswig-Holstein auch an der Diskussion teilnehmen. Die Beiträge der User sollen im Februar 2011 auf  der Webseite des Landesverbands veröffentlicht und im Sommer 2011 in einer Kommission diskutiert werden.
</p>
<p>
<b>Sachsen<br />
</b>
</p>
<p>
Die CDU Sachsen erarbeitet seit September 2010 ein neues Grundsatzprogramm. Analog zu den Kommissionssitzungen hat der Landesverband ein <a href="http://zukunft.cdu-sachsen.de/themen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diskussionsforum</a> eingerichtet, in dem parallel zu den Sitzungen die einzelnen Themen sukzessive für die Debatte freigeschaltet werden. Das Forum ist öffentlich, allerdings können derzeit nur CDU-Mitglieder zu den vorgegebenen Themen Stellung beziehen und sich untereinander austauschen. Im weiteren Verlauf soll noch ein Wiki erstellt werden, in dem dann ein erster Programmvorschlag öffentlich geändert bzw. umformuliert werden kann. Zudem können dann auch Nicht-Mitglieder an der Diskussion teilnehmen.
</p>
<p>
<b>Rheinland-Pfalz<br />
</b>
</p>
<p>
Auch in Rheinland-Pfalz, wo im März 2011 ein neuer Landtag gewählt wird, hatten die Christdemokraten für ein neues Zukunftsprogramm eine offene <a href="http://cdurlp.de/programm/start/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plattform</a> geschaltet, in dem alle interessierten Bürger Fragen und Beiträge posten konnten. Konkrete Fragen wurden nach Auskunft der Pressestelle direkt beantwortet. Nach Verabschiedung des Programmes sollen User, deren Vorschläge aufgegriffen oder diskutiert wurden, ein Feedback erhalten.
</p>
<p>
<b>Saarland<br />
</b>
</p>
<p>
Die <a href="http://www.programmdebatte.de/content/pages/debatte.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Programmdebatte</a> der CDU Saar ist, ähnlich wie in Thüringen, auf eine enge Verzahnung von Online- und Offline-Partizipation angelegt. Registrierte CDU-Mitglieder können in einem Forum die auf den Regionalkonferenzen geführten Diskussionen aufgreifen. Gegenüber politik-digital.de erklärte ein Pressesprecher der CDU Saar, dass vor allem die Möglichkeit, sich online zu den Themenabenden anzumelden, genutzt wurde. Da die Registrierung für <a href="http://www.programmdebatte.de/content/pages/debatte.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.programmdebatte.de</a> zugleich die Nutzung des internen Bereichs der CDU-Saar-Homepage ermöglicht, erhoffen sich die Verantwortlichen eine langfristige digitale Anbindung der Parteimitglieder über die Programmdebatte hinaus.
</p>
<p align="center">
<a href="http://www.programmdebatte.de/content/pages/debatte.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/programmdebatte_de_-_CDU_Saar_.jpg" alt="Programmdebatte CDU Saar" title="CDU Saar Programmdebatte" height="120" width="400" /></a>
</p>
<p>
<b>Bremen</b>
</p>
<p>
Die Bremer CDU hatte 2008 zur Diskussion eines neuen Grundsatzprogrammes ein Forum eingerichtet. Dort bestand die Möglichkeit, nach Registrierung auch als Nicht-Mitglied an Diskussionen teilzunehmen und eigene Themen zu setzen. Die Diskussionen fanden hauptsächlich unter den Mitgliedern, nicht aber mit der CDU-Spitze der Hansestadt statt. Nach Angaben der CDU Bremen wurden die im Forum geforderte Änderungen am Grundsatzprogramm vorgenommen, ein konkretes Beispiel konnte die Partei gegenüber politik-digital.de allerdings nicht vorlegen. Im Rahmen des Wahlkampfes zur Bürgerschaftswahl im Mai 2011 listet die Bremer CDU darüber hinaus die von Usern eingesandten und von der Partei übernommenen Sparvorschläge auf.
</p>
<p>
<b>Niedersachsen</b>
</p>
<p>
Die CDU Niedersachsen hat im vergangenen Jahr eine <a href="http://www.cdu-niedersachsen.de/sites/default/files/dokumente/vdz/vdz_gesamt_20100317.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitglieder-Befragung</a> durchgeführt, an der sich über 9.000 Christdemokraten beteiligten. Aus den Ergebnissen der Befragung sei ein Leitantrag für den Landesparteitag erarbeitet und verabschiedet worden, erklärte ein Pressesprecher. Wenn die Ergebnisse der Mitglieder-Befragung konsequent umgesetzt werden, könnte es sich allerdings um einen einmaligen Vorgang handeln: Nur 44 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass eine stärkere Mitgliederbeteiligung an Entscheidungen für die Volkspartei CDU zukünftig ein besonders wichtiges Thema sei.</p>
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		<item>
		<title>Mission: Vernetz dich! &#8211; SPD eröffnet Online-Gemeinschaft</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mission-vernetz-dich-spd-eroeffnet-online-gemeinschaft-3489/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Community]]></category>
		<category><![CDATA[Programmdebatte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Das Grundsatzprogramm der SPD ist verabschiedet, die Online-Diskussion dazu, die so genannte <a href="http://www.programmwerkstatt.spd.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Programmwerkstatt</a>, ist abgeschlossen. Doch die Parteispitze scheint auf den Geschmack gekommen, Meinungen der Basis im Internet zu lesen. Daher gibt sie der Programmwerkstatt eine neue Heimat und baut eine Online-Gemeinschaft drumherum: Fertig ist <a href="http://www.meinespd.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meine.SPD.net</a>.
</p>
<p>
<img src="/sites/politik-digital.de/files/images/meinespd.jpg" alt="meinSPD.net" height="229" width="320" />
<i></i>
</p>
<p>
<i>Vernetz dich! Missionen auf Meine.SPD.net</i>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Das Grundsatzprogramm der SPD ist verabschiedet, die Online-Diskussion dazu, die so genannte <a href="http://www.programmwerkstatt.spd.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Programmwerkstatt</a>, ist abgeschlossen. Doch die Parteispitze scheint auf den Geschmack gekommen, Meinungen der Basis im Internet zu lesen. Daher gibt sie der Programmwerkstatt eine neue Heimat und baut eine Online-Gemeinschaft drumherum: Fertig ist <a href="http://www.meinespd.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meine.SPD.net</a>.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/images/meinespd.jpg" alt="meinSPD.net" height="229" width="320" /><br />
<i></i>
</p>
<p>
<i>Vernetz dich! Missionen auf Meine.SPD.net</i><br />
<!--break--><br />
Das Ziel steht groß im Kopf der Seite: Vernetz dich! Damit begibt sich<br />
die Partei anderthalb Jahre später als die FDP auf den Weg in das<br />
Mitmach-Web 2.0 und die sozialen Netzwerke.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<br />
Das liberale Pendant heißt <a href="https://my.fdp.de/webcom/show_websiteprog.php/_c-882/i.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">my.fdp.de</a>.<br />
Nicht nur die Namen der beiden Online-Gemeinschaften ähneln sich:<br />
Standards der Nutzer-Vernetzung wie Profile mit Fotos,<br />
Diskussionsforen, Kontakte und private Nachrichten gehören auch bei den<br />
Parteien zu den Grundfunktionalitäten. Parteimitglieder dürfen auf<br />
beiden Plattformen noch ein bisschen mehr kommunizieren, zum Beispiel<br />
Diskussionsforen eröffnen und moderieren. In Kürze sollen auf Meine SPD<br />
genau wie bei den Liberalen geschlossene Gruppen zur Verfügung stehen.<br />
Nutzer mit ähnlichen politischen Interessen oder ähnlichen<br />
Parteiaktivitäten können sich hier zusammenschließen. Die<br />
Programmwerktstatt sowie die Blogs sind momentan auch noch<br />
Zukunftsmusik, sollen aber bald freigeschaltet werden.
</p>
<p>
<br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/images/meinespdmaennchen.jpg" alt="meineSPD.net Detail" height="81" width="353" /><br />
<i>Gut, dass es nicht der rechte Arm ist: SPD-Symbolmännchen mit gestrecktem Arm.</i>
</p>
<p>
<i></i><br />
Vieles ist ähnlich, das liegt vielleicht auch in der Natur der<br />
Online-Gemeinschaften. Doch so einige Unterschiede fallen ins Auge: Die<br />
FDP tritt ganz modern und jugendfreundlich in Konkurrrenz zum Instant<br />
Messaging Dienst ICQ und bietet einen eigenen Messanger an. Aktionen<br />
auf der Website werden mit Punkten belohnt. Die kann der Nutzer dann<br />
gegen Prämien tauschen, zum Beispiel ein Guthaben für den FDP-eigenen<br />
SMS-Service. Die SPD lockt nicht mit Prämien, sondern mit sozialer<br />
Anerkennung: Hier sind Mitglieder aufgefordert, sich an &quot;Missionen&quot; zu<br />
beteiligen; jeder kann sehen, welcher Nutzer welche Aktion<br />
abgeschlossen hat. Das erinnert ein wenig an Amnesty Internationals<br />
Kampagnenportal &quot;<a href="http://www.unsubscribe-me.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsubscribe me</a>&quot;.<br />
Allerdings geht es bei der SPD im Moment noch darum, die Gemeinschaft<br />
bekannt zu machen &#8211; die Missionen lauten zunächst &quot;Beteilige dich an<br />
einem Diskussionsforum&quot; oder &quot;Lade ein Foto von dir hoch&quot;. Später<br />
sollen politische Missionen folgen.
</p>
<p>
<br />
Die Gemeinschaft steht bei Meine.SPD.net sichtlich im Mittelpunkt. Auf<br />
beinahe jeder Seite lächeln die Community-Mitglieder von ihren Fotos.<br />
Im liberalen Portal sind die Mitnutzer dagegen kaum zu sehen. <br />
Durch den zurzeit anscheinend trendigen Notizzettel-Look, die großen<br />
Navigations-Buttons und die stilisierten kleinen weißen Männchen wirkt<br />
die SPD-Plattform zumindest optisch auf dem Weg ins Mitmach-Web schon<br />
recht weit fortgeschritten.</p>
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