<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Protestaktion &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/protestaktion/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Nov 2009 10:42:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Protestaktion &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Still stehen für den Bildungsstreik</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/oesterreich-studenten-bildungsstreik-internet-4636/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/oesterreich-studenten-bildungsstreik-internet-4636/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[apiezunka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:42:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Protestaktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/oesterreich-studenten-bildungsstreik-internet-4636/</guid>

					<description><![CDATA[In Österreich protestieren Studenten gegen die schlechten Studienbedingungen, sowohl auf der Straße als auch im Netz. Egal ob Straßenblockaden oder Audimax-Besetzung: Die ganze digitale Welt kann mitmachen und mitschauen – manchmal sogar in Echtzeit.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Österreich protestieren Studenten gegen die schlechten Studienbedingungen, sowohl auf der Straße als auch im Netz. Egal ob Straßenblockaden oder Audimax-Besetzung: Die ganze digitale Welt kann mitmachen und mitschauen – manchmal sogar in Echtzeit.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Ohne sich zu bewegen – regelrecht eingefroren – stehen etwa 30 Studierende auf dem Urban-Loritz-Platz in Wien. Mit dem fünf-minütigen &quot;Freezen&quot; möchten sie die Wiener Passanten auf die Hochschulbedingungen in Österreich aufmerksam machen: Nix geht mehr. &quot;Still stehen&quot; ist eine der vielen Aktionen der Gruppe &quot;<a href="http://www.unsereuni.at/" target="_blank" title="www.unsereuni.at" rel="noopener noreferrer">unibrennt</a>&quot;.
</p>
<p>
Für die nächsten Tage plant unibrennt weitere Projekte in Wien und anderen österreichischen Städten: In Bus und Bahn möchten Sie über Bildung diskutieren. Nicht jeder Passant soll daher einen Sitzplatz bekommen. &quot;Wir haben oft nicht die Möglichkeit das zu studieren, was wir wollen, weil die Zugangsbeschränkungen so hoch sind. Wir kriegen dann auch keinen Platz&quot;, erklärt Marlene von unibrennt.
</p>
<p>
<b>Sitzblockade im Livestream</b>
</p>
<p>
&quot;Mit unseren Aktionen wollen wir endlich nach außen tragen, welche Missstände an der Uni herrschen,&quot; erklärt Aljoscha, Mitglied der Presse AG. Der 22-Jährige Student freut sich besonders über das internationale Interesse an der Audimax-Besetzung in Wien, das auch durch die digitale Außenkommunikation gefördert wurde. &quot;Viele studentische Vereinigungen aus Europa und Lateinamerika haben bereits ihre Solidarität ausgesprochen. Die meisten werden durch <a href="http://www.facebook.com/unsereuni" target="_blank" title="Audimax Besetzung in der Uni Wien - Die Uni brennt!" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> angesprochen,&quot; erzählt Marlene, Studentin für Publizistik.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/oesi_bildungsstreik1.jpg" alt="Foto by alexkoch" title="Foto by alexkoch" width="224" height="188" />
</div>
<p>
<align="center"><br />
</align="center"></p>
<div align="center">
<align="center"><i><a href="http://www.flickr.com/photos/unibrennt/" rel="cc:attributionURL">by unibrennt</a>  <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" rel="license">CC BY-NC-SA 2.0</a></i></align="center">
</div>
<p><align="center"></p>
<div xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" about="http://www.flickr.com/photos/unibrennt/4073081422/">
</div>
<p></align="center"></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Knapp 28.000 Mitglieder zählt die Gruppe mittlerweile. &quot;Durch die Gruppe kann man sich informieren und sie hilft uns, ein Feedback auf unsere Aktionen zu erhalten. Zusätzlich erfährt der User mehr über den Livestream aus dem Audimax. Alle Versammlungen und Projekte können so jederzeit verfolgt werden.&quot; sagt Marlene.
</p>
<p>
<b>Opposition formiert sich im Netz</b>
</p>
<p>
Doch nicht jeder Studierende unterstützt die Besetzungen an den österreichischen Unis. In der Facebook-Gruppe &quot;<a href="http://www.facebook.com/pages/Studieren-statt-Blockieren/161298391957" target="_blank" title="Studieren statt Blockieren" rel="noopener noreferrer">Studieren statt blockieren</a>&quot; (knapp 24.000 Mitglieder) formulieren die Gegner ihren Unmut über die stattfindenden Proteste. Einer von ihnen ist Johannes Bauer. Der Student der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften kann sich nicht mit allen Forderungen der Gruppe unibrennt identifizieren.
</p>
<p>
&quot;Inhaltlich schwingt in manchen Forderungen eine gewisse politische Ideologie mit. Andere Meinungen werden gar nicht miteinbezogen,&quot; erklärt der 20-Jährige. Dies möchte er ändern und ist selbst als Admin einer Facebook-Gruppe aktiv geworden: In der neu gegründeten Facebook-Gruppe  &quot;<a href="http://www.facebook.com/pages/Uni-verandern/168518179785?ref=mf" target="_blank" title="Uni verändern" rel="noopener noreferrer">Uni verändern</a>&quot; erhofft er sich &quot;ideologiefreie Diskussionen&quot; und konstruktive Vorschläge gegen die Probleme an den Hochschulen. Bislang fehlen Johannes und seinen acht Mitstreitern noch Diskussionspartner.
</p>
<p>
<b>Schweigsamer Minister</b>
</p>
<p>
Die Presse-AG von unibrennt verfolgt die Diskussionen in beiden Gruppen. &quot;Wir gucken uns an, was dort geschrieben wird und diskutieren auch mit. Inhaltlich stimmen wir bei vielem überein. Ansonsten nutzen wir das auch, um unser Handeln zu erklären,&quot; sagt Marlene. Die Studierende aus den Fachbereichen Publizistik, Geschichte und Politik haben sich viel vorgenommen: &quot;Wir haben Beauftragte für die einzelnen sozialen Netzwerke und Twitter. Einige arbeiten an unserer Zeitung &#8216;morgen&#8217; oder geben Interviews.&quot; erklärt Aljoscha. Auch Johannes Bauer diskutiert regelmäßig in seiner Gruppe mit.
</p>
<p>
Nur der österreichische Minister für Wissenschaft und Forschung Johannes Hahn hat sich dagegen bislang zurückgehalten. Ein einzelner gefakter <a href="http://twitter.com/Johannes_Hahn" target="_blank" title="http://twitter.com/Johannes_Hahn" rel="noopener noreferrer">Twitter-Account</a> lässt den Minister online aktiv werden. Ansonsten tritt er sowohl on- als auch offline zu diesem Thema kaum in Erscheinung.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/oesterreich-studenten-bildungsstreik-internet-4636/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Globalisierungsgegener vom G8-Gipfel berichten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzkampagnen-g8berichterstattung050707-shtml-3125/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/netzkampagnen-g8berichterstattung050707-shtml-3125/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jsteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Protestaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[G8-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Koordination]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierungsgegner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/netzkampagnen-g8berichterstattung050707-shtml-3125/</guid>

					<description><![CDATA[berichten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>berichten<!--break--></p>
<p>
                              <strong>Der diesjährige G8-Gipfel findet vom 6.-8.Juli im Golfhotel Gleneagles in Schottland statt. Etwa 60 Kilometer weiter, in Glasgow und Edinburgh protestieren Globalisierungskritiker gegen das formlose Treffen der Staatschefs der sieben reichsten Länder und Russlands. Bob Geldofs Riesenkonzert Live 8 und die Terroranschläge von London ließen ihre Proteste in den Hintergrund rücken. Nachrichtenagenturen liefern den Medien maximal aktionsgeladene Bilder von randalierenden Black Block-Anhängern.</strong>
                            </p>
<p>Mehrere Bündnisse planten seit teilweise über zwei Jahren verschiedene Aktionen &#8211; um den G8-Club symbolisch unter Druck zu setzen, die Weltöffentlichkeit zu informieren und gleichzeitig gesellschaftliche Alternativmodelle auszuprobieren.</p>
<p>Neue Medien eignen sich ideal für eine basisdemokratische Mediennutzung. Die Trennlinie zwischen Medienmachern und Konsumenten lässt sich durch das Internet und preiswerte Digitaltechnik immer mehr aufweichen.</p>
<p>Koordination und Briefings zu Protestaktionen laufen über Websites wie<br />
                            <a href="http://faslaneg8.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">faslaneg8.com</a>, das Medien<br />
                            <a href="http://www.nadir.org/nadir/initiativ/agp/resistg8/indexde.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projekt Nadir</a> und das<br />
                            <a href="http://riseup.net/ourmayday/southeastg8/frame2.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rise Up Netzwerk</a>. Über<br />
                            <a href="http://de.dissent.org.uk/wiki/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikis</a>, leicht zu bedienende Wissensmanage-mentsysteme, lassen sich Termine, Treffen und logistische Probleme wie Transport und Versorgung mit Materialien leicht koordinieren. Dort werden auch Dokumente zum Weiterleiten gespeichert. Die Organisation im Vorfeld lief in erster Linie über Newsletter per eMail, die ebenfalls postum über das Wiki einzusehen sind.</p>
<p>Die G8 Radiocoalition produziert noch bis zum 08. Juli einen Webstream, der von diversen Freien-, Community- und Piratenradios im UKW-Band übertragen wird. In Deutschland ist er nur in Hamburg über herkömmliche Radios auf FSK 93.0 Mhz zu hören. Auf dem Weblog<br />
                            <a href="http://g8.blogbound.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">g8.blogbound.com/</a> gehen etwa alle 15 Minuten neue Berichte ein.</p>
<p>Als Hauptanlaufstelle für aktuelle Berichterstattung hat sich das Projekt Indymedia herauskristallisiert. Indymedia ist ein weltweites Netzwerk von unabhängigen Journalisten und anderen Medienschaffenden. In den letzten Tagen haben diese in Schottland eine mediale Infrastruktur aufgebaut, um eine Alternative Berichterstattung zu gewaehrleisten.</p>
<p>Im grossen Independent Media Center in Edinburgh wird der Radiostream produziert. Dort können Protestierende an etwa 30 Rechnern O-Töne, Fotos, Videos und Erlebnisberichte im Internet veröffentlichen. Ähnliche Plätze stehen auch in den anderen Konvergenz<br />
                            <a href="http://scotland.indymedia.org/newswire/display/1736/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zentren</a> oder Camps zur Verfügung. Die Rechner stammen meist aus Privatbesitz oder Medienprojekten und wurden für den Zeitraum des Gipfels zur verfügung gestellt.</p>
<p>Dispatch-Teams kümmern sich den<br />
                            <a href="http://docs.indymedia.org/view/Global/DispatchWorkingGroupDocs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abgleich</a> von Informationen, die Über Chats, per CB-Funk oder Telefon eingehen. Um Zeit zu sparen und den Informationsfluss in Fremdsprachen zu beschleunigen, gibt es spezielle Mailinglisten, um die Übersetzungsarbeit zu koordineren und Doppelarbeit zu vermeiden. Ein Übersetzungstool<br />
                            <a href="http://translations.indymedia.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">translations.indymedia.org</a>, welches auf einem Open Source Content management System beruht, erleichtert die Arbeit der vielen Freiwilligen.<br />
                            <strong><br />
                              <br />
                            </strong></p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 07.07.2005</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                                    <em><br />
                                      <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                                    </em></p>
<p>                                    <em><br />
                                      <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                                    </em><br />
                                    
                                  </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                              <strong>Weiterführende Links</strong>
                            </p>
<ul>
<li>
                                <a href="http://www.indymedia.org.uk/en/2005/03/306409.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausführliche Linkliste</a>
                              </li>
<li>
                              <a href="http://www.forumdespeuples.org/fana2005/article.php3?id_article=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forum der Völker</a> (französischsprachige Seite zum G8 Gegengipfel)</li>
<li>
                                <a href="http://www.cadtm.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Komitee zur Aufhebung der Schulden der Dritten Welt</a>
                              </li>
<li>Das afrikanische Tagblatt<br />
                              <a href="http://www.afrik.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">afrik.com</a></li>
<li>
                                <a href="http://www.penserpouragir.org/%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Denken zum Handeln</a>
                              </li>
<li>
                                <a href="http://www.mehr-demokratie.de/">MehrDemokratie e.V.</a>
                              </li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/netzkampagnen-g8berichterstattung050707-shtml-3125/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
