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	<title>Provider &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Provider &#8211; politik-digital</title>
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		<title>E-Mails an Tote</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[E-Mails sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Aber was passiert eigentlich, wenn der Adressat der Elektropost stirbt? Wer darf sie dann lesen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>E-Mails sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Aber was passiert eigentlich, wenn der Adressat der Elektropost stirbt? Wer darf sie dann lesen?<!--break--></p>
<p>Der neue Supercomputer, mit dem man e-Mails selbst im Sarg vier Meter unterhalb der Grasnarbe noch empfangen kann, existiert zwar momentan nur in der Fantasie der Komiker der NDR-Radioserie „Stenkelfeld“. Doch nachdem Internet-Nutzer oft schnelllebig, aber nicht immer langlebig sind, stellt sich die Frage, wie rechtlich mit e-Mails zu verfahren ist, wenn der Inhaber der Kennung stirbt. Ein Problem, mit dem sich bislang offenbar niemand näher beschäftigt hat, wie Nachfragen bei Providern und Juristen zeigen.</p>
<p>T-Online-Kunden leben länger: Pressesprecher Michael Schlechtriehm weiß von keinem einzigen Todesfall unter den knapp zehn Millionen Nutzern, bei dem es zu Problemen mit der elektronischen Post gekommen sei. Grundsätzlich leite Deutschlands größter Provider Mails an die Angehörigen weiter oder schließe auf deren Wunsch den Account, wenn die Familie T-Online über den Tod des Kunden schriftlich benachrichtigt hat. Das gilt für Mails, die bis zu 30 Tage lang nicht abgerufen wurden. Geöffnete Mails werden automatisch auf dem Server gelöscht. Wer als Erbe zunächst nicht an die Benachrichtigung denkt, weil er nicht wusste, dass und bei welchem Provider der Verstorbene eine Kennung hatte, wird durch die Telefon-Rechnung der Telekom darauf aufmerksam. Denn über sie werden die T-Online-Kosten abgebucht.</p>
<p>Die Berechtigung des Erben, die Elektropost des Toten zu lesen, bejahen Juristen für den Regelfall. „Der Erbe ist Gesamtrechtsnachfolger und darf daher grundsätzlich e-Mails des Erblassers lesen“, sagt Gregor Scheja, Anwalt und Mitarbeiter am Institut für Rechtsinformatik der Uni Hannover. „Mails sind rechtlich analog zur Briefpost zu bewerten. Wenn der Erblasser allerdings Verfügungen über seine Post oder Mails getroffen hat, dann sind diese zu beachten.“</p>
<p>Rechtswidrig ist demnach die Praxis von AOL, weder dem Nachlassverwalter noch der Familie Zugriff auf ungelesene Mails zu ermöglichen. Ebenso wie Konkurrent T-Online löscht AOL im Übrigen elektronische Post, die nach 30 Tagen noch nicht abgerufen wurde. Geöffnete Mails sind rechtlich unproblematisch, denn sie lagern dann auf der Festplatte des Nutzers, die ohnehin zum Nachlass gehört. „Entscheidend ist, ob die Erben berechtigterweise auf der Suche nach Informationen sind. Im Regelfall wird der Erbe ein berechtigtes Interesse geltend machen können, denn e-Mails und Briefpost können ihm dabei helfen, den nötigen Überblick über das Vermögen des Verstorbenen zu gewinnen“, erklärt Henrik Angster, Anwalt und Online-Rechtsexperte der Kanzlei esb in Stuttgart. Gegenüber dem Provider könnten erbrechtliche Auskunftsansprüche geltend gemacht werden. Auf verschlüsselte Mails hingegen habe der Erbe kein Zugriffsrecht. Nach Auskunft des Jura-Lehrstuhls von Professor Klaus Röhl an der Ruhr-Uni Bochum kann sich der Absender gegenüber den Erben nicht auf den Schutz des Briefgeheimnisses berufen, denn nach dem Versenden hat er keine Verfügungsgewalt mehr über die Nachricht.</p>
<p>Sehr formell hält es Freemail-Anbieter web.de: Im Todesfall fordert man von den Angehörigen die Sterbeurkunde. Daraufhin wird das Freemail-Konto inaktiviert. Wenn die Erben Einsicht nehmen wollen, müssen sie den Erbschein vorlegen. Danach erhalten sie ein neues Passwort, mit dem der volle Zugriff auf die Mails möglich wird. Das Freemail-Konto ist auf 500 Mails begrenzt. Weitere Mails werden automatisch an den Absender zurückgeschickt.</p>
<p>Einen Ausweg für verunsicherte Provider halten die Juristen offen: Sie empfehlen, in den e-Mail-Account-Vertrag mit dem Kunden einen Passus aufzunehmen, in dem man festhält, wie mit Mails nach dem Tod des Nutzers zu verfahren ist.</p>
<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am21.08.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="tidy-3">I</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wir brauchen weltweite Mindeststandards</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pstradtmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 1998 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Medienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Christine Bergmann]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Somm]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Dr.
Christine Bergmann, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
im politik-digital-Interview über wirksame Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz,
den Fall Felix Somm und die Verantwortung der Provider.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Dr.<br />
Christine Bergmann, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,<br />
im politik-digital-Interview über wirksame Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz,<br />
den Fall Felix Somm und die Verantwortung der Provider.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Über wirksamen Kinder- und Jugendschutz im<br />
Internet wird viel diskutiert, wo sehen Sie als Ministerin für Kinder<br />
und Jugend konkreten Handlungsbedarf?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Bergmann:</b><br />
Die Entwicklung zur Informationsgesellschaft ist auch für Kinder und Jugendliche<br />
mit weitreichenden gesellschaftlichen Folgen verbunden. Sie müssen zum<br />
einen die Möglichkeit haben, die Chancen dieser Entwicklungen wahrzunehmen<br />
&#8211; zugleich müssen sie vor Gefährdungen geschützt werden. Der Kinder- und<br />
Jugendschutz im Multimediazeitalter stellt deshalb neue nationale und<br />
internationale Anforderungen. Nach meiner Überzeugung ist Medienkompetenz<br />
neben den Vorschriften des gesetzlichen Jugendmedienschutzes und den Maßnahmen<br />
der Freiwilligen Selbstkontrolle eine der wichtigsten Voraussetzungen<br />
für einen effektiven Jugendschutz in diesem Bereich. Deshalb ist die Vermittlung<br />
von Medienkompetenz an Eltern, Kinder und Jugendliche ein Schwerpunkt<br />
der Arbeit meines Hauses. Junge Menschen sollen lernen, zu problematischen<br />
Medieninhalten kritische Distanz zu wahren und zu einem eigen-verantwortlichen<br />
Umgang mit ihnen zu kommen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Was könnten Ihrer Meinung nach sinnvolle Schutzmaßnahmen<br />
sein? Sollten alle Provider zum Angebot von Filtersoftware verpflichtet<br />
werden? Sollte es staatliche Cyberpolizisten geben, die das Angebot kontrollieren?<br />
Oder sind andere Ansätze denkbar? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Bergmann:</b><br />
Bei der Suche nach notwendigen Schutzmaßnahmen muß zwischen Straftaten<br />
einerseits und dem Kinder- und Jugenschutz andererseits unterschieden<br />
werden.Die Bekämpfung von Straftaten im Internet &#8211; und hier liegt mir<br />
die Bekämpfung von Kinderpor-nographie ganz besonders am Herzen &#8211; ist<br />
zu allererst Aufgabe der Strafverfolgungsbehör-den, das heißt, Aufgabe<br />
der Länder. Das Bundeskriminalamt wird hier überwiegend in seiner Zentralstellenfunktion<br />
tätig. Ihm obliegt unter anderem die Durchführung des nationalen und internationalen<br />
Nachrichtenaustausches &#8211; z.B. mit EUROPOL, INTERPOL &#8211; sowie die zentrale<br />
Sammlung und Auswertung aller verfügbaren Daten und Bilder aus dem In-<br />
und Ausland. Hier sind sich Bund und Länder darüber einig, daß zu den<br />
Aufgaben des Bundeskriminalam-tes als Zentralstelle auch gehört, im offenen<br />
Bereich des Internet anlaßunabhängige Recherchen durchzuführen. Stößt<br />
es bei seinen Recherchen auf konkrete Verdachtsfälle, so werden diese<br />
zur Bearbeitung an die zuständigen Landespolizeidienststellen weitergeleitet.<br />
Die Suche &#8211; z.B. nach Kinderpornographie &#8211; auch ohne eine Anzeige halte<br />
ich für einen sehr erfolgversprechenden Weg zur Bekämpfung dieser abscheulichen<br />
Verbrechen. Im übrigen tragen auch die Provider eigene Verantwortung,<br />
und wir setzen darauf, daß sie Filtersoftware freiwillig verwenden. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Die Zuständigkeiten für den Kinder- und Jugendschutz<br />
im Internet sind unklar. Sowohl Polizei, als auch Bundesprüfstelle und<br />
Jugendschutz.net befassen sich mit dem Thema. Halten Sie eine Neuordnung<br />
der Kompetenzen für sinnvoll? Sollte es eine zentrale staatliche Institution<br />
geben? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Bergmann:</b><br />
Für den Bereich des Jugendschutzes im Internet hat der Bund mit dem Informations-<br />
und Kommunikationsdienstegesetz aus dem Jahr 1997 bereits wichtige rechtliche<br />
Änderungen vorgenommen. Die Bundesregierung wird dem Bundestag darüber<br />
berichten, an welcher Stelle Anpassungs- und Ergänzungsbedarf besteht.<br />
Der Abstimmungsprozeß innerhalb der Ministerien ist derzeit im Gange,<br />
und ich möchte dem Ergebnis, das in 10 Monaten vorliegen wird, nicht vorgreifen.<br />
Aber Sie können versichert sein, daß ich alles tun werde, um zu erreichen,<br />
daß Kinder und Jugendliche vor jeder Art von Beeinträchtigungen und Gefährdungen<br />
geschützt werden. Zeitgleich mit diesem Gesetz des Bundes haben die Länder<br />
auf der Grundlage des Mediendienstestaatsvertrages in ihrem Zuständigkeitsbereich<br />
eine zentrale Stelle &#8211; Jugendschutz.net &#8211; eingerichtet. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Werden Sie als Ministerin sich mit einer eigenen<br />
(gesetzlichen) Initiative in die Debatte einschalten? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Bergmann:</b><br />
Als Jugendministerin gehört es zu meinen Aufgaben alles dafür zu tun,<br />
daß unsere Kinder und Jugendlichen vor Gefährdungen geschützt werden.<br />
Deshalb werde ich mich selbstverständlich in die Diskussion einschalten<br />
und mich dort, wo Gesetzesänderungen notwendig werden, dafür einsetzen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Der ehemalige Compuserve-Geschäftsführer Felix<br />
Somm ist wegen der Verbreitung von Kinderpornographie in erster Instanz<br />
verurteilt worden. Das Urteil und seine Begründung haben in Deutschland<br />
und vor allem im Ausland Widerspruch ausgelöst. Halten Sie die Verurteilung<br />
für gerechtfertigt? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Bergmann:</b><br />
In diesem Fall läuft das Verfahren noch. Eine Bewertung ist erst nach<br />
Abschluß des Verfahrens möglich. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Reicht angesichts der Globalität des Internets<br />
ein nationales Vorgehen zum Kinder- und Jugendschutz im Internet aus?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Bergmann:</b><br />
Angesichts des grenzüberschreitenden Mediums Internet reichen nationale<br />
Maßnahmen natürlich nicht aus. Deshalb müssen sie durch internationale<br />
Maßnahmen flankiert werden. Unser Ziel muß die Schaffung eines internationalen<br />
Übereinkommens über Computer- und Datennetz-Kriminalität sein, in dem<br />
strafrechtliche Mindeststandards und einheitliche Rechtshilferegelungen<br />
weltweit verbindlich festgelegt werden. Weltweite Mindeststandards brauchen<br />
wir auch zur wirksamen Bekämpfung jugendgefährdender Netzinhalte. Darüber<br />
hinaus halte ich hier die Stärkung der Medienkompetenz, die Entwicklung<br />
von Filter- und Bewertungssystemen sowie die freiwillige Selbstkontrolle<br />
der Diensteanbieter für überaus wichtig. </span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> Das Interview mit<br />
Dr. Christine Bergmann führte Philipp Stradtmann</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Geplatzte &#034;always online&#034;-Träume</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/geplatzte_always_online_traeume-918/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/geplatzte_always_online_traeume-918/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbornkessel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetverbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Poweruser]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>
		<category><![CDATA[Surf1]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Katerstimmung beim deutschen
Flatrate-Pionier. Surf1 ist pleite! Andere Anbieter stellen ihr Angebot
zwangsweise ein, erlassen einen Anmeldestopp oder kündigen unliebsamen
Dauersurfern. Endet die Flatrate-Zukunft bevor sie richtig beginnen
konnte?</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Katerstimmung beim deutschen<br />
Flatrate-Pionier. Surf1 ist pleite! Andere Anbieter stellen ihr Angebot<br />
zwangsweise ein, erlassen einen Anmeldestopp oder kündigen unliebsamen<br />
Dauersurfern. Endet die Flatrate-Zukunft bevor sie richtig beginnen<br />
konnte?</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Noch am 28. August versprach das<br />
Bitburger Unternehmen seinen Kunden im 4. Quartal 2000 eine<br />
&quot;interaktive Flatrate für nur 19 Euro monatlich&quot; anzubieten. Leider<br />
zeige es sich, dass das bisherige Konzept &#8211; für 139 Mark unbegrenzt<br />
surfen &#8211; doch nicht finanzierbar sei, wie Surf1 Geschäftsführer Nylis<br />
G. Renschler <a href="http://www0.surf1.de/default.asp?lang=de&amp;m=5&amp;i=5">gestehen musste</a>.<br />
Bereits zu diesem Zeitpunkt geisterten die ersten Gerüchte über den<br />
bevorstehenden Konkurs des ersten deutschen Flatrate-Anbieters durch<br />
diverse Foren, bevor schließlich am 31. August die Eröffnung des<br />
Insolvenzverfahrens offiziell beantragt wurde. Mittlerweile wurden alle<br />
Zugangsmöglichkeiten gesperrt. Fraglich bleibt, ob die Surf1-Kunden das<br />
für ein Jahr im voraus zu zahlende Nutzungsentgelt überhaupt zurück<br />
bekommen werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Surf1 ist nur ein Beispiel für<br />
fehlgeschlagene Kalkulationen und einer gehörigen Portion Blauäugigkeit<br />
mancher Provider. Auch andere Flatrate-Anbieter geraten mehr und mehr<br />
unter Finanzierungsdruck. Schuld an der ganzen Misere seien, so<br />
einhelliger Tenor der betroffenen Unternehmen, die sogenannten<br />
&quot;Poweruser&quot;. Diese seien zum Teil 24 Stunden am Tag online und<br />
blockieren dadurch nicht nur die Einwahlports, sondern würden dadurch<br />
auch die gesamte Kalkulation der Flatrate-Anbieter über den Haufen<br />
schmeißen.<br />
<br />
Insbesondere die Firma Sonnet hatte in letzter Zeit große<br />
Zugangsprobleme. Verärgerte Nutzer äußern in Diskussionsforen die<br />
Vermutung, diese Probleme seien absichtlich herbeigeführt um die Kosten<br />
zu senken. Mittlerweile sind die technischen Schwierigkeiten nach<br />
Angaben von Sonnet zwar behoben, doch trennt sich das Unternehmen nun<br />
von den &quot;Powerusern&quot; und <a href="http://www.sonnet.de/news.html">kündigt die Verträge</a>.<br />
<br />
Da mit dem griffigen Slogan &quot;<i>Für sagenhafte 79,- DM (Festpreis) im Monat kannst du mit Sonne surfen ohne Limit</i>&quot;<br />
geworben wurde und &#8211; obwohl momentan auch bei Sonnet keine Neuanmeldung<br />
möglich ist &#8211; immer noch wird, regt sich dagegen heftiger <a href="http://www.telepolis.de/newsticker/forum/go.shtml?list=1&amp;g=20000904pmo002">Widerstand</a><br />
der betroffenen Nutzer. Es wurde der Ansturm auf das Angebot einfach<br />
grob unterschätzt. Sonnet kalkulierte lediglich mit einer<br />
Durchschnittsnutzung von drei bis vier Stunden täglich.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch die erst am 18. August<br />
eingerichtete Flatrate der Düsseldorfer Firma DUSnet wird nach nur<br />
einem Monat wieder eingestellt &#8211; erneut seien die &quot;Poweruser&quot;, &quot;die das<br />
Angebot als günstige Standleitung nutzen&quot; der Grund, so eine <a href="http://www.dusnet.de/presse.phtml">Pressemitteilung</a><br />
des Unternehmens. Eine &quot;gesunde&quot; Mischkalkulation sei aufgrund der<br />
enorm hohen Nutzungszeit nicht möglich. Die momentan geltenden<br />
rechtlichen Bedingungen und Inter-Connection-Vereinbarungen würden ein<br />
nicht querfinanziertes Flatrate-Angebot unmöglich machen,<br />
schlussfolgert man.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Damit haben die Düsseldorfer den<br />
Punkt getroffen. Die meisten der nun betroffenen Unternehmen nutzen<br />
zwangsweise die Netz-Dienstleistungen der Telekom. Zur Zeit fallen<br />
alleine für jede Online-Minute Inter-Connectiongebühren von 1,72 Mark<br />
an, weitere Entgelte für Datenvolumen und Internetnutzung kommen noch<br />
dazu. So sind die Kalkulationsgrenzen auf dem heiß umkämpften Markt eng<br />
gesteckt. Zusätzlichen Preisdruck übt die Telekom durch ihr seit April<br />
eingeführtes <a href="http://www.t-versand.de/cgi-bin/tversand.filereader?1246975870+DE/products/5005">Flatrate-Angebot</a><br />
aus. Befreit von den eigenen Gebühren und mit der Finanzkraft eines<br />
Ex-Monopolisten in der Hinterhand, setzte sie dadurch die Preisspirale<br />
nach unten in Bewegung. Mittlerweile bewirbt sie intensiv ihr <a href="http://www.t-versand.de/cgi-bin/tversand.filereader?1246975870+DE/products/5006">T-DSL Flatrate-Angebot</a>, das die magische 50 Mark-Grenze unterschreitet. Dabei setzt die Telekom erstmals auf einen Breitband-Zugang (<a href="http://userpage.fu-berlin.de/%7Edittbern/Telekom/Misc/TK_Abk.html#DSL">DSL</a>), der nach dem übertragenen Datenvolumen und nicht nach der Online-Zeit abgerechnet wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Kritiker sehen in der<br />
Preispolitik des Ex-Monopolisten den Versuch, unliebsame Konkurrenten<br />
aus dem Weg zu schaffen und rufen daher zum Protest auf. Sie<br />
befürchten, dass längerfristig nur noch große Anbieter wie die Telekom<br />
oder auch AOL den Preiskampf durchstehen können und kleinere<br />
Unternehmen mit günstigeren Angeboten keine Chance mehr hätten.<br />
<br />
Insbesondere von Verbraucherseite wird die Forderungen nach einem<br />
Einschreiten der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation<br />
immer lauter, doch die Regulierer fühlen sich nach Angaben von <a href="http://www.heise.de/newsticker/data/pmo-04.09.00-002/">Heise online</a> nicht für Internetzugangsgebühren zuständig. Andererseits antwortete die Regulierungsbehörde dem Initiator einer <a href="http://www.geocities.com/s_feige/telekom/telekom.html">Telekom-Protest-Seite</a>,<br />
dass sie &quot;Abhilfemöglichkeiten&quot; prüfen werde. Es bleibt wieder einmal<br />
abzuwarten, ob und wie sich die Politik &#8211; schließlich fordert man dort<br />
schon länger die 50 Mark Flatrate &#8211; des Problems annimmt.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der Traum von &#034;always online&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der_traum_von_always_online-927/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/der_traum_von_always_online-927/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[ahissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetverbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&#34;Flatrate&#34; heißt das Zauberwort, von dem sich Internetunternehmer den
endgültigen Durchbruch des Internets zum Massenmedium versprechen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&quot;Flatrate&quot; heißt das Zauberwort, von dem sich Internetunternehmer den<br />
endgültigen Durchbruch des Internets zum Massenmedium versprechen.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In allen Farben, Formen und Größen wird der Pauschalpreis für unbegrenztes Surfen angepriesen.<br />
Kleine Schönheitsfehler bei vielen &quot;supergünstigen&quot; Angeboten: Vertragsbindung, Beschränkung auf bestimmte<br />
Zeiten oder eine komplette Ummeldung des Telefonanschlusses auf die jeweilige Firma, die dann bei<br />
Telefongesprächen kräftig abkassiert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Den Anfang machte 1999 die Firma Mobilcom, die versuchte eine Flatrate deutschlandweit zu etablieren. Erfolglos<br />
leider, denn die übergroße Zahl von Anmeldungen und bekannt gewordene Sicherheitsmängel führten dazu, dass<br />
das Projekt ziemlich rasch wieder eingestellt wurde. Die Idee, mit günstigen Pauschalangeboten neue<br />
Kundenkreise zu erschließen, war jedoch geboren. Bald versuchten einige Provider über die 01804-Service-Nummer<br />
eine Flatrate aufzuziehen, weil bei diesen Nummern nur einmalig 48 Pf pro Einwahl für den Anrufer berechnet<br />
werden. Doch auch dieses Projekt war nur von kurzer Dauer. Eine Tarifänderung der DTAG brachte das Aus.<br />
Trotzdem reißt der Strom der Anbieter nicht ab, die mit immer neuen Flatrate-Versionen auf den Markt drängen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Aktuelle Beispiele gibt es zur genüge. Callando bietet seit Juli den Tarif Fun-flat 66 an, bei dem der User für<br />
66 Mark im Monat unbegrenzt surfen kann. Allerdings muss er sich dafür vertraglich binden, mindestens<br />
10 Monate. Wer das nicht will, kann ab dem ersten August die Privatnutzer-Flatrate von AddCom AG in Anspruch<br />
nehmen. Die kostet sogar nur 59 Mark und ist jeweils zum Monatsende kündbar. Allerdings gilt sie nur in den<br />
Abendstunden (18.00-9.00 Uhr) und am Wochenende. Auch regionale Telekommunikationsfirmen versuchen auf<br />
den Zug aufzuspringen. In Berlin ist &quot;always online&quot; mit der BerliKOMM für 49 Mark oder 99 Mark (je nach<br />
Übertragungsgeschwindigkeit des heimischen PC) möglich, theoretisch zumindest. Praktisch häufen sich die<br />
Beschwerden über mangelnde technische Kapazitäten des kleinen Unternehmens, Wartezeiten von 1,5 Monaten<br />
bis der entsprechende Anschluss gelegt ist, sind keine Seltenheit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Firma <a href="http://www.flatrateinfos.de/">HostFactory</a> will ab September sogar kostenloses Surfen<br />
anbieten. Anstatt einen festgesetzten Betrag zu bezahlen, soll der User seine Flatrate einfach &quot;abarbeiten&quot;. Bei<br />
der Einwahl ins Internet wird er automatisch auf eine Startseite geleitet, wo eine &quot;Aufgabe&quot;, zum Beispiel<br />
Eintragungen in ein Meinungsforum, auf ihn wartet, die er erledigen muss. Dafür kann er dann 24 Stunden gratis<br />
online gehen. Ob sich dieses Konzept trägt, ist allerdings nicht nur in Expertenkreisen umstritten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">So versuchen sich die Großen und die Kleinen im Kampf um die User gegenseitig zu über- oder besser gesagt zu<br />
unterbieten, freilich ohne jemals das vielzitierte US-Vorbild zu erreichen. Im &quot;Paradies für Quasselstrippen&quot;<br />
(Berliner Zeitung) ist die Flatrate bereits Alltag, ebenso wie das Internet. Für 15-30$ (ca. 21 &#8211; 43 DM) im Monat<br />
telefoniert und surft der Amerikaner ohne auf die Uhr zu gucken. Experten sehen hierin einen der Hauptgründe,<br />
warum das Internet in den USA bereits ein Massenmedium ist, das ganz selbstverständlich genutzt wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Davon sind deutsche User noch meilenweit entfernt. Zwar sind laut einer Studie der MediaGruppe Digital<br />
<a href="http://www.mgd.de/frames.html">@-facts</a> 21,1% der Deutschen online, aber im internationalen<br />
Vergleich ist das nicht gerade berauschend (<a href="http://www.nua.ie/surveys/how_many_online/europe.html">Rang 11</a> ).<br />
So stellt denn auch eine kürzlich veröffentlichte Studie der <a href="http://www.digital-law.net/welfens/">Universität Potsdam</a><br />
fest, dass die &quot;Internet-Nutzung in Deutschland bei Haushalten und Unternehmen deutlich unterhalb des<br />
Optimums&quot; bleibe.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Und alles wegen der Flatrate? Ja, sagt die Studie. Und Umfragen in verschiedenen Zeitschriften geben ihr recht.<br />
In einer Forsa-Umfrage der <a href="http://www.it-news.de/9911/5315.html">Online Today</a> gaben 38% der Befragten den<br />
Preis als entscheidendes Kriterium für die Auswahl eines Online-Dienstes an. Dieser ist also weit wichtiger als<br />
Service (24%) oder übersichtliche Tarifstrukturen (20%). Laut der Zeitschrift <a href="http://www.gnn.de/0002/6250.html">Connect</a><br />
würde jeder dritte Deutsche einen Internet-Anschluss anmelden, wenn es eine Flatrate von 20 Mark geben würde.<br />
In der Altersgruppe der 14 bis 29 Jährigen wäre es sogar beinahe die Hälfte. Alles in allem würde das einen<br />
Zuwachs von 13,3 Millionen neuen Usern bedeuten. Mit 10 Millionen neuen Anschlüssen rechnet die<br />
@-facts-Studie allerdings ohnehin im nächsten halben Jahr &#8211; Flatrate hin oder her.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Also vielleicht doch alles nur halb so wild? Auf keinen Fall, meinen die Gründer der Internet-Koalition, die sich für<br />
eine bundesweite Flatrate um die 40 Mark stark macht. In allen OECD-Ländern zeige sich ein<br />
&quot;deutlich negativer Zusammenhang&quot; zwischen teuren Tarifen und geringer Internetnutzung. Das bestätigt auch die<br />
neueste  <a href="http://www.oecd.org/dsti/sti/it/index.htm">OECD-Studie</a>. Der Trend zur Flatrate sei in<br />
sämtlichen untersuchten Ländern spürbar, die Preise fürs Onlinesurfen sinken permanent. Die Kosten für<br />
20 Stunden im Netz sind heute bereits 15% geringer als im letzten Jahr.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die <a href="http://www.warentest.de/wtest/plsql/sw_test.anzeige_beitrag?kontaktnr=0&amp;tmp_inh_id=16282&amp;tmp_zeitschrift=t&amp;tmp_ausgabe=10&amp;tmp_jahr=1999">Stiftung Warentest</a><br />
jedenfalls rät den Verbrauchern, momentan keine längerfristigen Verträge abzuschließen. Die Tarife, die zur Zeit<br />
unter dem Namen &quot;Flatrate&quot; firmieren, seien im Bestfall für Vielsurfer interessant. Die geplanten Pauschalpreisen<br />
der in Deutschland führenden Provider T-Online (78 Mark) und AOL (79 Mark) rechnen sich nur für Unternehmen<br />
und Surfer, die mehr als 50 Stunden monatlich im Netz sind. Für die anderen heißt es abwarten und Schnäppchen<br />
machen. Unter <a href="http://www.billiger-surfen.de/">billiger-surfen</a> findet man eine ständig aktualisierte<br />
Auflistung von Anbietern und ihren Tarifen / Flatrates. Der Markt ist in Bewegung, die 50 Mark-Grenze fällt<br />
bestimmt.</span></p>
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		<title>Somm-Urteil Katastrophe für den Medienstandort Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pstradtmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Medienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
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		<category><![CDATA[Amtsgericht München]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hoffnung auf Vernunft in Bayern war
trügerisch, schallende Ohrfeige für &#34;Zukunftsminister&#34; Rüttgers</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hoffnung auf Vernunft in Bayern war<br />
trügerisch, schallende Ohrfeige für &quot;Zukunftsminister&quot; Rüttgers</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als Katastrophe für den Medien- und Internet &#8211; Standort Deutschland wertet der SPD- Bundestagsabgeordnete Jörg<br />
Tauss (SPD) das Urteil des Amtsgerichts München gegen den Ex &#8211; Compuserve – Manager Felix Somm. Trotz der<br />
Forderung nach Freispruch von Verteidigung und Staats-anwaltschaft (!) wurde der Manager zu zwei Jahren Haft auf<br />
Bewährung verurteilt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Damit kommt einem bayrischen Amtsgericht das zweifelhafte Verdienst zu, das Internet in Deutschland zu ruinieren.<br />
Hierzu ist der offensichtlich Internet-unkundige Amtsrichter vermutlich auch durch das bayrische Justizministerium<br />
ermuntert worden, welches mit der absurden Forderung nach schärferen Gesetzen im Falle eines Freispruchs das Gericht<br />
offensichtlich überfordert hat.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Gleichzeitig ist das Urteil eine schallende Ohrfeige für &quot;Zukunftsminister&quot; Rüttgers, der die Befürchtungen der Opposition,<br />
daß mit dem Teledienstgesetz keine Rechtsklarheit für das Internet in Deutschland geschaffen worden sei, ignoriert hat.<br />
Bis zuletzt hat Rüttgers Forderungen nach klaren und sachgerechten Verantwortungs-regelungen als erfüllt angesehen. Für<br />
dieses Urteil trägt also nicht nur die bayrische Justiz, sondern auch Rüttgers unmittelbare Mitverantwortung. Das gesamte<br />
PR – Getöse des Ministers, eine weltweit vorbildliche Schneise für Multi – Media geschlagen zu haben, hat sich nun –<br />
wie von der SPD vorhergesagt – als Kahlschlag für die Wachstumsbranche Multi – Media erwiesen.Für den glücklosen<br />
Minister wäre es &quot;zumutbar und möglich&quot; gewesen, die Warnungen der Experten während der parlamentarischen<br />
Beratung des Gesetzes zur Kenntnis zu nehmen und sie nicht selbstherrlich mit den jetzt eingetretenen Folgen zu<br />
ignorieren.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Tauss hat von Rüttgers eine Stellungnahme zum Compuserve – Verfahren gefordert, die jedoch noch aussteht.</span></p>
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