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	<title>Radio &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Radio &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Creative Commons in der ARD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2014 15:07:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr hat die ARD auf Beschluss der Redaktionskonferenz Online (RKO) eine Arbeitsgruppe Creative Commons gegründet, in der darüber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cc-ard-mini.crop_.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-142248" alt="cc-ard-mini.crop" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cc-ard-mini.crop_.jpg" width="640" height="280" /></a>Im vergangenen Jahr hat die ARD auf Beschluss der Redaktionskonferenz Online (RKO) eine Arbeitsgruppe Creative Commons gegründet, in der darüber nachgedacht wurde, ob Creative Commons (CC) ARD-kompatibel ist und inwiefern freie Lizenzen in den ARD-Anstalten genutzt werden können. Nun wurden Ergebnisse bekannt.<br />
Soeben hat das Informationsportal iRights.info einen auf den 13. März 2014 datierten Bericht dieser Arbeitsgruppe veröffentlicht, über den intern bereits seit der letzten re:publica viel diskutiert wurde. Der Bericht ist ein erstes Zeichen für eine eigentlich nicht aufzuhaltende Entwicklung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, denn das Konzept der Nutzung und Veröffentlichung freier Inhalte leitet sich unmittelbar aus dem öffentlich-rechtlichen Auftrag der Rundfunkanstalten ab.</p>
<h3> Creative Commons passt zur ARD</h3>
<p>In der den <a href="http://irights.info/wp-content/uploads/2014/10/Creative_Commons_in_der_ARD.pdf">Bericht </a>einleitenden Zusammenfassung heißt es treffend:<br />
&#8220;<i>Die AG kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von CC für ausgewählte ARD-Inhalte bei sorgfältiger Rechteprüfung sinnvoll ist. Die ARD hat den Auftrag, die Teilhabe an der Informationsgesellschaft zu fördern und die Mitwirkung an der Meinungsbildung zu ermöglichen. Die Nutzung von CC-Lizenzen unterstützt die Erfüllung dieses Auftrags. (…) Die ARD sollte daher auch Inhalte unter CC zur Verfügung stellen.</i>&#8221;<br />
Diese Deutlichkeit der Aussagen überrascht. Im vergangenen halben Jahre wurde zwar in Hintergrundgesprächen mit Vertretern verschiedener öffentlich-rechtlicher Sender diese Richtung bereits angedeutet, und auch die Journalistin <em><a href="https://twitter.com/immateriell">Meike Richter</a>, </em>Social Media-Beraterin des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und Mitglied der oben erwähnten Arbeitsgruppe,<a href="http://cc.d-64.org/journalistin-meike-richter-creative-commons-und-offentlich-rechtlicher-rundfunk-passen-gut-zusammen/"> nannte in einem Interview </a>im April bereits die zahlreichen Potenziale von Creative Commons, doch das klare Bekenntnis der ARD und die Verknüpfung mit dem eigenen Auftrag sind nun neue und positive Entwicklungen.</p>
<h3>Der Teufel steckt im Detail</h3>
<p>Die Richtung stimmt zwar, die Knackpunkte liegen aber im Detail und sind noch nicht aus der Welt geschafft. So beginnt der Bericht mit einer Checkliste, die zu beachten sei, wenn ARD-Inhalte unter Creative Commons veröffentlicht werden. <a href="https://twitter.com/leonidobusch">Leonhard Dobusch</a> meint in seiner Analyse auf iRights.info, diese liefere <a href="http://irights.info/artikel/endlich-creative-commons-im-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk/24015">&#8220;<i>eine gute Zusammenschau über die relevanten Fragestellungen rund um Creative Commons im öffentlich-rechtlichen Rundfunk</i>&#8220;</a>.<br />
Besonders interessant sind folgende Punkte der Liste:</p>
<ul>
<li><b><i>Geeignete Inhalte</i></b>: Für eine CC-Lizenzierung eignen sich mit Blick auf die Rechtelage <i>am ehesten 100%ige Eigenproduktionen beziehungsweise Inhalte, bei denen eine CC-Lizenzierung vor Produktionsstart geklärt wurde (…).</i></li>
<li><b><i>Arbeitsverträge</i></b><i>: Vor einer CC-Lizenzierung eines ARD-Inhaltes muss die jeweilige Landesrundfunkanstalt klären, ob die geltenden Verträge aller betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die geplante CC-Lizenzierung erlauben.</i></li>
</ul>
<p>Der zuerst zitierte Punkt ist zumeist gleichermaßen Argument und  Gegenargument bisheriger Gegner von freien Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, denn dahinter verbirgt sich das eigentliche Streitthema in allen Problematiken des Urheberrechts: das Geld.<br />
Eigenproduktionen sind teuer und beschränken sich deshalb fast ausschließlich auf Nachrichtensendungen. Bei Auftragsproduktionen werden einzelne Produktionsschritte an externe Produktionsfirmen vergeben, wobei viele öffentlich-rechtliche Sender an mehreren Produktionsfirmen beteiligt sind. Dadurch können die Dienstleistungen auch Dritten angeboten werden, was den öffentlich-rechtlichen Sendern aufgrund ihrer eingeschränkten Rolle am Markt nützt, denn so können die Kontrolle über die Qualität der Produktionen gewahrt wird und die Ressourcen zugleich effizient genutzt werden.<br />
Eine Verwendung von Fremdmaterial oder von nicht unter Creative Commons lizensierter Musik macht aber die Rechteklärung so gut wie unmöglich bzw. würde der notwendige Rechteeinkauf sehr teuer. Produktionsfirmen hätten gewiss nichts dagegen, wenn die ARD mehr Geld für Rechte ausgeben müsste, doch wird diese höchstwahrscheinlich darauf verzichten. Dabei könne sich insbesondere &#8220;<i>bei Bildungsinhalten,</i>  <i>Erklärbeiträgen, Interviews oder Naturaufnahmen&#8221;, </i>wie die Arbeitsgruppe aufzählt, eine freie Lizenzierung anbieten. Damit aber mehr Inhalte unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht werden, müsste das gesamte Produktionssystem geändert werden. Ein nahezu unmögliches Vorhaben, weshalb die wenigen Eigenproduktionen umso dringender unter Creative Commons veröffentlicht werden müssten.<br />
Das betrifft auch den zweiten oben genannten Punkt: die MitarbeiterInnen der Landesrundfunkanstalten. Die Arbeitsgruppe empfiehlt, dass vor einer CC-Lizenzierung eines ARD-Inhaltes die jeweilig verantwortliche Landesrundfunkanstalt klärt, ob die geltenden Verträge aller betroffenen MitarbeiterInnen die geplante CC-Lizenzierung erlauben. Ich kenne den derzeitigen Status Quo dieser Verträge nicht, aber auch hier ist anzunehmen, dass die Freigabe diverser Nutzungsrechte Hand in Hand mit Forderungen nach höheren Honoraren gehen würde. Es bleibt also abzuwarten, wie viele Produktionen der ARD von Anfang an unter Creative Commons entstehen werden.</p>
<h3>Experimente wagen</h3>
<p>Schon jetzt gibt es viele <a href="http://www.carta.info/71370/freie-lizenzen-im-offentlich-rechtlichen-rundfunk/">Beispiele für Creative Commons in der ARD </a>. Einzelne Radiosendungen können als Podcast (ohne Musik) unter einer Creative Commons-Lizenz heruntergeladen werden, auf ZDFinfo läuft die Sendung &#8220;Elektrischer Reporter&#8221; komplett unter einer Creative Common-Lizenz, im Bayerischen Rundfunk nutzt die Sendung &#8220;Space Night&#8221; (nach<a href="http://isarmatrose.com/?p=3235"> Protesten</a>) seit Februar 2013 überwiegend Creative Commons-lizensierte und Gema-freie Musik. Und im NDR werden Beiträge des Medienmagazins &#8220;Zapp&#8221; und der Sendung &#8220;Extra 3&#8221; unter Creative Commons lizensiert und unter dem Titel &#8220;Kopieren erwünscht&#8221;wird auch <a href="http://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/Creative-Commons-Kopieren-erwuenscht,creativecommonsindex2.html">erklärt</a>, warum und wie das funktioniert.<br />
Der Bericht der AG Creative Commons beschreibt sehr lesenswert die Möglichkeiten und Chancen von Creative Commons sowiedie Vorteile, die die ARD davon hätte: beispielsweise entspricht die Nutzung von CC-Lizenzen dem „Public Value“, also dem öffentlichen Nutzen, zu dem die ARD verpflichtet ist. Schließlich gibt sie Empfehlungen zum Einsatz von CC-Lizenzen für ARD-Inhalte. Ein erster Schritt könnten weitere Pilotprojekte von Landesfunkanstalten sein, die ausgewählte Inhalte unter Creative Commons veröffentlichen und diesen Schritt auch kommunikativ begleiten, damit die Menschen erkennen, dass der Zugang zu Bildungsinhalten oder Inhalten, die die Meinungsbildung fördern, dadurch erleichtert würde. Dies könnte auch dafür sorgen, dass die Beitragsakzeptanz, vor allem bei jüngeren BeitragszahlerInnen, wieder steigt. Für Freibier möchte man nicht auch noch zahlen müssen, für mehr Freiheit vielleicht schon.<br />
Foto: <a href="http://cc.d64.serpens.uberspace.de/wp-content/uploads/sites/2/2014/01/cc-ard-mini.jpg">D64</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Markus Heidmeier vom &#034;blogspiel&#034; in der Blogsprechstunde: &#034;Podcasts sollten Radio nicht nachmachen&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/markus-heidmeier-vom-blogspiel-in-der-blogsprechstunde-podcasts-sollten-radio-nicht-nachmachen-3219/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 07:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 14. August 2007 war die Markus Heidmeier vom &#34;blogspiel - blogs mit
radioanschluss&#34; zu Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de
und den Blogpiloten. Im Chat sprach er über das Konzept der Sendung &#34;<a href="http://www.blogspiel.de/" target="blank" rel="noopener noreferrer">blogspiel</a>&#34;, die Rolle von Podcasts und Blogs im Radio und die Zukunft der Massenmedien.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. August 2007 war die Markus Heidmeier vom &quot;blogspiel &#8211; blogs mit<br />
radioanschluss&quot; zu Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de<br />
und den Blogpiloten. Im Chat sprach er über das Konzept der Sendung &quot;<a href="http://www.blogspiel.de/" target="blank" rel="noopener noreferrer">blogspiel</a>&quot;, die Rolle von Podcasts und Blogs im Radio und die Zukunft der Massenmedien.<!--break--></p>
<p>Eine Auswahl der Fragen und Antworten gibt es hier, das vollständige Protokoll wie immer auf <a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/mheidmeier2_070814.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de.</a></p>
<p>Warum sollten Weblogger am blogspiel teilnehmen? Feedback können sie ja auch für Podcasts und ihre Blogs bekommen.<br />
&quot;Stimmt. Aber im Unterschied zum privaten Blog oder Podcast versuchen<br />
wir auch gerade das künstlerische Wort, also das Kurzhörspiel oder das<br />
Kurzfeature zu unterstützen. Das gibt es in der momentanen<br />
Podcastlandschaft zu selten. Das Projekt haben wir, trigger23,<br />
gemeinsam mit der Hörspielredaktion des Deutschlandradio Kultur<br />
entwickelt. So gibt es zum Beispiel ein Geräuscharchiv für Podcaster.&quot;</p>
<p><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/metablocker/uploads/mheidmeier_redaktion2.jpg" align="middle" border="0" height="285" hspace="5" width="380" /></p>
<p>War/Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht sehr misstrauisch bis<br />
arrogant gegenüber dieser &quot;neuen&quot; Bewegung? Es gab da ja auch von<br />
einigen alten Medienhäusern diverse abfällige Kommentare&#8230;?<br />
&quot;Es gibt diese ziemlich überflüssigen Journalisten versus<br />
Blogger-Debatten oder das häufig auf Seite der Etablierten<br />
zirkulierende Schimpfwort vom „Loser-generated Content“. Ich halte das<br />
für tatsächlich arrogant. Da verteidigt eine gefährdete Kaste ihre<br />
ehemalige Exklusivität am Publizistenhimmel. Das Deutschlandradio war<br />
da ganz anders. Neugier und das sichere Gespür für die Bedeutung des<br />
Blogos- und Podosphäre. Hat mich beeindruckt.&quot;</p>
<p>Was ist deiner Meinung nach der größte Unterschied zwischen Podcasts und Radio? <br />
&quot;Ganz persönlich mag ich gerade die Podcasts, die gutes Talkradio<br />
ungeschnitten machen. Da gab es beispielsweise mal eine Folge vom<br />
Küchenradio über den so genannten Monoblockstuhl. Ein einstündiges<br />
Interview – ungeschnitten -das war wunderbar und aufschlussreich.<br />
Podcasts sollten versuchen, Radio nicht zu imitieren, das können die<br />
Radiomacher mit ihren Ressourcen besser. Jingle, News und der ganze<br />
Quatsch. Podcasts sind stark, wenn sie sich zur Ausführlichkeit<br />
entschließen.&quot;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Podcasts sollten Radio nicht nachmachen&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/podcasts-sollten-radio-nicht-nachmachen-2372/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Seifert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Heidmeier]]></category>
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		<category><![CDATA[Blogsprechstunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Blogspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<b><span class="fett">Am 14. August 2007 war die Markus Heidmeier
von &#34;trigger 23 - die medienaktivisten&#34; zu Gast in der
Blogsprechstunde von politik-digital.de und den Blogpiloten. Im
Chat sprach er über das Konzept der Sendung &#34;blogspiel&#34;,
die Rolle von Podcasts und Blogs im Radio und die Zukunft der Massenmedien.</span></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<b><span class="fett">Am 14. August 2007 war die Markus Heidmeier<br />
von &quot;trigger 23 &#8211; die medienaktivisten&quot; zu Gast in der<br />
Blogsprechstunde von politik-digital.de und den Blogpiloten. Im<br />
Chat sprach er über das Konzept der Sendung &quot;blogspiel&quot;,<br />
die Rolle von Podcasts und Blogs im Radio und die Zukunft der Massenmedien.</span></b><!--break-->
</p>
<p>
<b><b><b><b><b>Moderator: </b></b></b></b><br />
</b> Hallo und herzlich willkommen in der Blogsprechstunde,<br />
dem Chat von politik-digital.de und den Blogpiloten. Heute geht<br />
es um die Verbindung zwischen neuen und alten Medien. Blogger im<br />
Radio, Radiosendungen über Blogs &#8211; funktioniert das? Markus<br />
Heidmeier vom &quot;blogspiel &#8211; blogs mit radioanschluss&quot; ist<br />
heute zu Gast. Hier in Berlin ist es jetzt 16 Uhr. Herr Heidmeier<br />
können wir anfangen?
</p>
<p>
<b><b>Markus Heidmeier: </b></b> Ja, gerne.
</p>
<p align="center">
<a href="http://www.podsitter.com/wordpress/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/mheidmeier_redaktion.jpg" alt="Markus Heidmeier" border="0" height="269" width="369" /></a><br />
<i>Markus Heidmeier<br />
von &quot;trigger 23 &#8211; die medienaktivisten&quot; und &quot;blogspiel<br />
&#8211; blogs mit radioanschluss&quot;</i>
</p>
<p>
<b><b>Moderator:<span style="font-size: x-small"> </span></b></b><span style="font-size: x-small">I</span>m<br />
Vorfeld konnten unsere Nutzer schon Fragen stellen und bewerten.<br />
Diese eröffnen jetzt den Chat:<br />
faktorX: Wie funktioniert das Blogspiel eigentlich genau? <br />
Markus Heidmeier: Das Blogspiel besteht aus zwei Teilen. Einem Mitmachradio<br />
und einem Medienmagazin. Das Mitmachradio lädt alle ein, selbst<br />
Radiobeiträge zu produzieren und auf <a href="http://www.blogspiel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogspiel.de</a><br />
hochzuladen. Dort können dann die User kommentieren und abstimmen.<br />
Das Magazin versucht den Dschungel Neuer Medien zu durchstöbern<br />
und interessante Entwicklungen zu entdecken.<b><b></p>
<p>kamikaze-blogger: </b></b>Warum sollten Weblogger am blogspiel<br />
teilnehmen? Feedback können sie ja auch für Podcasts und<br />
ihre Blogs bekommen.<b><b></p>
<p>Markus Heidmeier: </b></b>Stimmt. Aber im Unterschied<br />
zum privaten Blog oder Podcast versuchen wir auch gerade das künstlerische<br />
Wort, also das Kurzhörspiel oder das Kurzfeature zu unterstützen.<br />
Das gibt es in der momentanen Podcastlandschaft zu selten. Das Projekt<br />
haben wir, <a href="http://www.trigger23.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">trigger23</a>,<br />
gemeinsam mit der Hörspielredaktion des Deutschlandradio Kultur<br />
entwickelt. So gibt es zum Beispiel ein Geräuscharchiv für<br />
Podcaster. <b> <b></p>
<p>blogbiest:</b></b> Beim blogspiel gibt es ja auch eine<br />
Menge redaktionellen Content. Könnten Sie sich auch eine Radiosendung<br />
nur mit nutzergenerierten Inhalten vorstellen? Warum haben Sie das<br />
blogspiel nicht so gestaltet?<b><b></p>
<p>Markus Heidmeier: </b></b>Schwierige Frage, Es ist so,<br />
dass wir vor einem knappen Jahr mit dem blogspiel ja für öffentlich-rechtliche<br />
Verhältnisse ein ziemliches Experiment gestartet haben. Da<br />
war es wichtig, den Hörern auch eine Art Rahmen zu liefern.<br />
Mittlerweile kann ich mir reine User-Generated-Content-Sendungen<br />
vorstellen, finde sie aber eher uninteressant, da irgendwer ein<br />
gewisses Umfeld für das Verständnis bieten sollte.<b><b></p>
<p>Niko: </b></b>Wie kam die Zusammenarbeit mit dem Deutschlandradio<br />
Kultur zustande? Wer ist da auf wen zugegangen?<b><b></p>
<p>Markus Heidmeier: </b></b>Meine Kollegin Jana Wuttke und<br />
ich arbeiteten auch vorher immer wieder mal als freie Mitarbeiter<br />
für das Deutschlandradio. So lag es nahe. Und war natürlich<br />
unser Glück. Auf Seiten des Deutschlandradios gab es die Absicht<br />
(zu einem verhältnismäßig frühen Zeitpunkt<br />
hatte man die Relevanz von Podcasts und Blogs erkannt) etwas zu<br />
dem Thema zu machen. Da haben wir ihnen ein Konzept angeboten. <b><b></p>
<p>olivero: </b></b>War/Ist der öffentlich-rechtliche<br />
Rundfunk nicht sehr misstrauisch bis arrogant gegenüber dieser<br />
&quot;neuen&quot; Bewegung? Es gab da ja auch von einigen alten<br />
Medienhäusern diverse abfällige Kommentare&#8230;?<b><b></p>
<p>Markus Heidmeier: </b></b>Es gibt diese ziemlich überflüssigen<br />
Journalisten versus Blogger-Debatten oder das häufig auf Seite<br />
der Etablierten zirkulierende Schimpfwort vom „Loser-generated<br />
Content“. Ich halte das für tatsächlich arrogant.<br />
Da verteidigt eine gefährdete Kaste ihre ehemalige Exklusivität<br />
am Publizistenhimmel. Das Deutschlandradio war da ganz anders. Neugier<br />
und das sichere Gespür für die Bedeutung des Blogos- und<br />
Podosphäre. Hat mich beeindruckt.<b><b></p>
<p>Rullermunk: </b></b>Wie beurteilst Du die aktuellen Entwicklungen<br />
bei Trackback (wurde in den Blogs ja heiß diskutiert)?<b><b><br />
</b></b>
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Trackback ist, ähnlich<br />
wie blogspiel, vor allem erstmal ein Beleg dafür, dass die<br />
alte Unterscheidung neue Medien / alte Medien ziemlich künstlich<br />
ist. Die aktuellen Entwicklungen kenne ich nicht. Finde das Konzept<br />
aber ziemlich gut.</p>
<p><b>Holger:</b> Nach welchen Kriterien werden die Themen<br />
des &quot;blogspiel&quot; ausgewählt?</p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Das ist ganz verschieden. Meistens<br />
haben wir ja zwei größere Themen. Das erste sollte nach<br />
Möglichkeit einen aktuellen Bezug haben. Netzwahlkampf in den<br />
USA, Skandal bei StudiVZ, Blogskandal bei der Welt, et cetera. <br />
Das zweite Thema versucht einem Aspekt stärker auf den Grund<br />
zu gehen. Was macht das Netz in Afrika? Wie könnte E-Demokratie<br />
aussehen? Welche künstlerischen Formen der Kollaboration bietet<br />
das Netz? Et cetera.</p>
<p><b>ghi:</b> Wie viel Raum nehmen die Beiträge der<br />
Nutzer in Eurer Sendung normalerweise ein?</p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Ein Drittel circa. Meistens gibt<br />
es ein bis zwei Beiträge, die wir dann aber noch im Studio<br />
besprechen. Oft gelingt es auch, den Autor/Produzenten für<br />
ein Telefoninterview zu gewinnen.
</p>
<p>
<b>felty:</b> Gibt es eigentlich eine Art Moderation<br />
der eingereichten Podcasts? Werden Beiträge aussortiert, die<br />
irgendwie beleidigend oder nicht politisch korrekt sind, oder kam<br />
das noch gar nicht vor?</p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Gab es &#8211; Gott sei Dank &#8211; bisher<br />
sehr wenig. Wir akzeptieren keine Musik. Das würde den Rahmen<br />
sprengen. Moderiert wird es nicht von uns. Aber die Diskussion unter<br />
den Autoren ist sehr lebhaft. Ich glaube nach acht oder neun Monaten<br />
sind es bereits über 1500 Kommentare zu 500 Stücken gewesen.</p>
<p><b>Zorro51:</b> Wie viele Hörer haben Sie im Durchschnitt?</p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Keine Ahnung, ehrlich. Wir wissen<br />
nur, dass viele den Sender Deutschlandradio Kultur via blogspiel<br />
im Netz entdeckt haben. Auch schön.
</p>
<p>
<b>lauter!:</b> Was glauben Sie, schaffen es Sendungen<br />
wie das blogspiel, Radiohörer für Weblogs zu begeistern?</p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Schwer zu sagen. Jedenfalls bemühen<br />
wir uns auch um Vermittlung. Was sind Blogs, RSS-Feeds, Podcasts<br />
et cetera. Das ist manchmal ein schwieriger Spagat. Auf der einen<br />
Seite die Kenner der Szene, die wir nicht langweilen wollen.<br />
Auf der anderen viele Hörer, die mit den Begriffen erstmal<br />
nichts anfangen können und die eine Art Einführung brauchen.<br />
Begeisterung für Blogs wäre natürlich toll. </p>
<p><b>Eisbärin:</b> Gibt es regelmäßiges<br />
Feedback nach Eurer Sendung?</p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Ja, die Menschen stehen am Funkhaus<br />
Schlange. Nein, im Ernst. Es gibt viele Kommentare im Blog und in<br />
der Hörerpost. Und, ganz ehrlich, fast nur positive. Das hätten<br />
wir nicht erwartet, gerade am Anfang. Aber für die Schlangen<br />
am Funkhaus wird es wohl nie reichen.</p>
<p><b>tzzzzzz:</b> Braucht das Radio mittlerweile eine Anbindung<br />
an Blogs, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden?</p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Hi Tzzzzzzzzz. Ja und Nein. Blogs<br />
stellen sicher ein sehr hilfreiches Werkzeug dar, um ins Gespräch<br />
zu kommen. Aber sie erfordern auch Bereitschaft zum Dialog, zum<br />
glaubwürdigen Austausch. Sie erfordern Interesse am Hörer.<br />
Und da bin ich mir nicht immer sicher. Aber das Radio hat eigentlich<br />
kein Wahrnehmungsproblem. Die Menschen hören immer noch über<br />
drei Stunden täglich im Schnitt! Das Radio wirkt nur oft etwas<br />
anachronistisch &#8211; aber das ist ein Missverständnis!</p>
<p><b>BLOGdingens:</b> Hat das Radio langfristig überhaupt<br />
noch ein Chance gegen all die Online-Radios, Last-FMs et cetera?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Das Musikradio könnte in<br />
der Tat ein massives Problem bekommen. Das Siechtum der Plattenindustrie<br />
ist ja bereits eine fette Mahnung. Das Radio mit starken Inhalten,<br />
wie zum Beispiel Deutschlandradio, WDR5, HRInfo et cetera, wird<br />
eher vom Revival des Wortes im Radio profitieren. Diese Stationen<br />
werden in Zukunft ihre so genannten &quot;Marken&quot; (gruseliges<br />
Marketingsprech) eher noch stärken.</p>
<p><b>thinktank:</b> Wie beeinflussen Blogs und Podcasts<br />
das Radio &#8211; und wie das Radio Podcasts und Blogs?</p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Radiostationen könnten einiges<br />
lernen. Hörer sind offen für Ausführlichkeit. Hörer<br />
interessieren sich auch für exotisch Themen. Hörer verweigern<br />
sich sperrigen Themen nicht, sondern suchen die adäquate Darstellung.<br />
Das Radio mit seinen limitierten 24 Sendestunden am Tag könnte<br />
im Netz noch viel mehr leisten, zum Beispiel Abbildungen ungekürzter<br />
Interviews et cetera. Das passiert leider viel zu selten.</p>
<p><b>Carmen:</b> Ist die Zeit der &quot;Nur-Text&quot;-Blogs<br />
schon wieder vorbei und sind Multimedia-Blogs (Audio, Video) das<br />
nächste große Ding?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Glaube ich nicht. Beides wird<br />
parallel existieren. Zeitungen (auch wenn sie gerade unter Druck<br />
stehen) haben sich auch über Jahrzehnte neben Glotze und Radio<br />
behauptet. Literatur existiert seit Jahrhunderten. Es ist eher eine<br />
Frage der Qualität und Originalität. Und mir sind viele<br />
Blogs leider zu unpolitisch, unkritisch, substanzlos.
</p>
<p>
<b>lautsprecher:</b> Sie haben ja auch selbst Sendungen<br />
zur Zukunft der Massenmedien gemacht. Was kam dabei raus &#8211; welche<br />
Medien haben Perspektiven, welche müssen sich verändern?<br />
Werden welche ganz verschwinden?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Schwierige Frage. Jetzt könnte<br />
ich hier kühn behaupten, dieses und jenes Medium kommt, geht<br />
unter oder erlebt eine Renaissance. Aber die Wirklichkeit ist ja<br />
gerne unberechenbar. Ich glaube jedenfalls, dass die Veränderungen<br />
des Radios weniger tiefgreifend sein werden, als die des Fernsehens.<br />
Radio hat auch immer diese Unterwegs-Qualität gehabt. Ich kann<br />
Auto fahren oder bügeln und trotzdem anspruchsvolle Inhalte<br />
hören. Beim TV ist das anders. Und durch Video on demand und<br />
IP TV wird es dort dramatische Veränderungen geben. Andererseits<br />
ist es sehr schwer zu antizipieren. Denn wie groß bleibt das<br />
Lagerfeuerbedürfnis der TV-Zuschauer? Abends nach Hause kommen<br />
und einfach die Glotze anschmeißen &#8211; ohne groß auszuwählen<br />
bei Joost oder sonst wem?</p>
<p><b>Svenjaxyz:</b> Was ist deiner Meinung nach der größte<br />
Unterschied zwischen Podcasts und Radio?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Ganz persönlich mag ich<br />
gerade die Podcasts, die gutes Talkradio ungeschnitten machen. Da<br />
gab es beispielsweise mal eine Folge vom Küchenradio über<br />
den so genannten Monoblockstuhl. Ein einstündiges Interview<br />
– ungeschnitten -das war wunderbar und aufschlussreich. Podcasts<br />
sollten versuchen, Radio nicht zu imitieren, das können die<br />
Radiomacher mit ihren Ressourcen besser. Jingle, News und der ganze<br />
Quatsch. Podcasts sind stark, wenn sie sich zur Ausführlichkeit<br />
entschließen.</p>
<p><b>SD:</b> Gab es auch negative Kommentare über das<br />
blogspiel, zum Beispiel von Bloggern, denen das Radio zu &quot;altmodisch&quot;<br />
war?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Klar, wenige, aber es gab sie.<br />
Es wurde die Frage gestellt, warum Blogger nun plötzlich ins<br />
Radio sollen. Sollen sie ja gar nicht, können sie, nämlich<br />
so, wie alle Publizisten mit allen Medien kommunizieren können,<br />
in die eine wie in die andere Richtung.</p>
<p><b>Pfeiffer:</b> Was sind so die größten Probleme,<br />
wenn man versucht, Radio über Blogs zu machen? </p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Manche Blogs funktionieren als<br />
Text nur nachts um drei allein mit Rotwein vor dem Rechner. Diese<br />
dann in einer Sendung für ein breiteres Publikum zu adaptieren<br />
ist aussichtslos. Andererseits ist es auch schwierig, zu den vielen<br />
Themen dieser Welt (Afrika, Film, Sport, weiß der Teufel)<br />
gute Blogs zu finden. Etliche sind sehr breit, aber dann oft nicht<br />
stark.</p>
<p><b>mensa:</b> Welcher Hörer-Beitrag hat denn für<br />
superviel Furore gesorgt?</p>
<p><b>OP24:</b> Was war das Thema, auf das am meisten Resonanz<br />
beim blogspiel kam?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Weiß ich nicht ganz genau.<br />
Es gab einen Beitrag über die Zukunftsträume Fünfzehnjähriger<br />
in Schwedt/Oder. Da gab es einige Echos. Schwedter Träume heißt<br />
das Stück. Einer meiner persönlichen Favoriten. </p>
<p><b>Rollbrett:</b> Gibt es eigentlich schon Podcast-Stars,<br />
die durch das blogspiel berühmt(er) wurden?</p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Naja, so richtig viele Podcast-Stars<br />
gibt es ja nicht. Wir hatten mal einen Schüler als Gewinner,<br />
der hat bei seinen Mitschüler kräftig Eindruck gemacht.<br />
School-Factory hieß das Stück, glaube ich.</p>
<p><b>Falbala:</b> Wie viele Blogs liest/ Podcasts hörst<br />
du denn so pro Tag?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Ganz verschieden. Mal eine Woche<br />
lang gar nicht, dann drei, vier oder auch mal zehn am Tag (wenn<br />
eine Sendung ansteht). Aber ich habe gerade einen Antrag bei der<br />
Bundesregierung gestellt, dass der Tag auf 36 Stunden verlängert<br />
wird, sonst kommt man einfach nicht mehr hinterher.</p>
<p><b>Moderator:</b> Gibt es Favoriten?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Aus Jobgründen lese ich<br />
viele Mediawatchblogs. Bei den Podcasts mag ich die interviewartigen<br />
Sachen. </p>
<p><b>Luciana:</b> Kannst Du beim blogspiel von Radiosendungen<br />
aus anderen Ländern lernen? Gibt es ähnliche Formate anderswo?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Die gute alte BBC ist auch mal<br />
wieder ganz vorne. <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/podsandblogs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pods<br />
and Blogs</a> heißt das Format. Läuft auf BBC 5 live.<br />
Sonst kenne ich nichts. Würde mich aber interessieren.</p>
<p><b>Hans:</b> Inwieweit soll das aktuelle Format beibehalten<br />
werden? Sind Neuerungen geplant?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Da ist gerade viel in Bewegung.<br />
Blogspiel wird auf jeden Fall weiter existieren. Aber es könnte<br />
gut sein, das wir mit neuem Namen und noch mehr Sendezeit auch den<br />
Magazinanteil ausbauen.
</p>
<p>
<b>Egon_47:</b> Welche Radiosendungen mögen Sie<br />
als Moderator privat am liebsten hören?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Das hat immer etwas eitles,<br />
wenn man über den eigenen Geschmack Auskunft geben soll. Ich<br />
habe aber tatsächlich zwei Favoriten: Samstags die Fußballreportage<br />
live aus den Stadien. Sonntags morgens um 9.30 Essay und Diskurs.<br />
Das höre ich aber als Podcast beim Joggen. Tja, so widersprüchlich<br />
ist der Mensch. In Sachen Musik experimentiere ich gerade mit verschiedenen<br />
Last-FM Accounts. </p>
<p><b>Moderator:</b> Wie viele Moderatoren gibt es eigentlich<br />
beim blogspiel?
</p>
<p>
<b>Markus Heidmeier:</b> Blogspiel wird zur Zeit von<br />
vier ModeratorInnen präsentiert. In der Redaktion sind wir<br />
mehr oder weniger zu zweit.
</p>
<p>
<b>MW:</b> Was würden Sie sagen, was ist eher ein<br />
Massenmedium, das Internet oder das Radio?
</p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Im klassischen Sinne ist das<br />
Radio das One-to-many-Medium und das Netz das One-to-One Medium.<br />
Aber das sind wohl veraltete Einordnungen. Das Netz kann ja auch<br />
zum Radio umgeswitcht werden. Das Netz ist oder wird jedenfalls<br />
mit seinen vielen Funktionen das Leitmedium werden.</p>
<p><b>Moderator:</b> So, das waren wieder 60 Minuten Blogsprechstunde.<br />
Vielen Dank an unsere Nutzer für die vielen Fragen. Und natürlich<br />
vielen Dank an Markus Heidmeier für die Antworten. Das Protokoll<br />
dieses Chats können Sie wie immer in Kürze auf den Seiten<br />
von politik-digital.de nachlesen. Das letzte Wort für heute<br />
hat Markus Heidmeier: </p>
<p><b>Markus Heidmeier:</b> Oh Gott, ein Schlusswort. Was<br />
soll man da sagen? Vielen herzlichen Dank an alle die mitgemacht<br />
haben. Wir freuen uns immer über Beiträge, Themenvorschläge<br />
und Kommentare. Tschüss.</p>
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		<title>Blogsprechstunde am 14. August: Markus Heidmeier vom &#034;blogspiel &#8211; blogs mit radioanschluss&#034;</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 07:38:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Dienstag, 14. August, von 16.00 bis 17.00 Uhr ist Markus Heidmeier vom &#34;<a href="http://www.blogspiel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogspiel</a>&#34; zu Gast in der Blogsprechstunde, dem Chat von politik-digital.de in Kooperation mit den Blogpiloten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, 14. August, von 16.00 bis 17.00 Uhr ist Markus Heidmeier vom &quot;<a href="http://www.blogspiel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogspiel</a>&quot; zu Gast in der Blogsprechstunde, dem Chat von politik-digital.de in Kooperation mit den Blogpiloten.<!--break--> <img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/metablocker/uploads/mheidmeier85x.jpg" title="Markus Heidmeier" alt="Markus Heidmeier" align="right" border="0" height="120" hspace="5" width="85" /></p>
<p>Blogger im Radio &#8211; kann das gutgehen? Vertragen sich alte und neue Medien? Markus Heidmeier von &quot;<a href="http://www.trigger23.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">trigger 23</a><br />
&#8211; die medienaktivisten&quot; stellt sich diesen Fragen in der<br />
Blogsprechstunde. Von trigger 23 stammen Idee, Konzept und Produktion<br />
für die Radiosendung und das Internetportal &quot;blogspiel &#8211; blogs mit<br />
radioanschluss&quot;. </p>
<p>Fragen können Sie jetzt schon stellen: <a href="http://www.talksalon.de/index.php?cid=61&amp;id=poldi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier klicken.</a></p>
<p>Jeden Samstag versucht das &quot;blogspiel&quot;, eine Aktion vom<br />
Deutschlandradio Kultur, zu beweisen, dass eine Verbindung aus Internet<br />
und Rundfunk funktioniert. Die Idee: Jeder Radiohörer, jeder<br />
Internet-Nutzer kann einen Audioblog produzieren und auf blogspiel.de<br />
hochladen. Die Online-Gemeinschaft stimmt dann darüber ab, welche<br />
Beiträge in der wöchentlichen Radiosendung zu hören sind.</p>
<p>Wie reagiert die Blogosphäre auf die Idee? Was unterscheidet das<br />
&quot;blogspiel&quot; von einem herkömmlichen Podcast? Fragen Sie Markus<br />
Heidmeier in der Blogsprechstunde.</p>
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		<title>Blogger und die alten Medien</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<title>Internetradio &#8211; ein neuer Stern am Medienhimmel?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
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