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	<title>Ratgeber &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Ratgeber &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Ratgeber Urheberrecht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 09:45:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Texte, Fotos und Videos im Internet zu veröffentlichen, ist einfach geworden. Umso schwieriger ist es, herauszufinden, was man denn überhaupt veröffentlichen darf. Denn: Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt. So lautet auch der Titel einer <a href="http://irights.info/fileadmin/texte/material/broschuere_klicksafe_irights_urheberrecht_internet.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Broschüre</a>, die einen Überblick über Urheber- und Persönlichkeitsrechte im Mitmach-Web geben will.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Texte, Fotos und Videos im Internet zu veröffentlichen, ist einfach geworden. Umso schwieriger ist es, herauszufinden, was man denn überhaupt veröffentlichen darf. Denn: Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt. So lautet auch der Titel einer <a href="http://irights.info/fileadmin/texte/material/broschuere_klicksafe_irights_urheberrecht_internet.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Broschüre</a>, die einen Überblick über Urheber- und Persönlichkeitsrechte im Mitmach-Web geben will.<!--break--></p>
<p>
Herausgeber des sechs Seiten umfassenden Leitfadens sind die Initiative <a href="http://www.klicksafe.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">klicksafe </a>und <a href="http://www.irights.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iRights.info</a>, ein Info-Portal zum Urheberrecht im Internet. Der Autor Dr. Till Kreutzer, Redakteur bei iRights.info, erklärt, welche Inhalte rechtlich unbedenklich sind. Dazu gehören natürlich vor allem Inhalte, die man selbst erstellt hat. Ausnahmen gibt es jedoch auch hier: Fotografiert oder filmt man andere Personen, braucht man deren Einwilligung, bevor man die Bilder online stellt. Bei Inhalten von Dritten fragt man lieber einmal nach, bevor man sie übernimmt. Sonst kann es teuer werden.
</p>
<p>
Der Ratgeber geht auch auf die unklare Gesetzeslage in Deutschland ein. Bis jetzt gibt es nämlich kaum einheitliche Gerichtsurteile, wer bei Urheberrechtsverletzungen im Internet haftet. Zusätzlich bietet die Broschüre eine kleine Einführung in Freie Inhalte und Creative Commons Lizenzen.</p>
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		<title>Und es hat blog gemacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:46:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="normal"> <strong><br />       In &#8222;Generation Blogger&#8220; werden weniger]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normal"><strong>In „Generation Blogger“ werden weniger<!--break--> </strong><strong>Generationsbefindlichkeiten ausgemacht, als interessierten Laien die Herstellung eigener Weblogs technisch nähergebracht. Wer Teil dieser Blogger-bewegung sein möchte, dem ist die Lektüre des Buches von Markus Christian Koch und Astrid Haarland zu empfehlen, selbst wenn es im regulären Buchhandel nicht mehr zu bekommen ist. </strong></p>
<p>Eine Person sitzt allein unter der Palme einer einsamen Insel und hackt auf die Tastatur ihres sich auf den Knien befindenden Laptops ein – dies ist das Einbandmotiv von „Generation Blogger“. Nach diversen Generationsentwürfen à la Golf, Reform, Mami oder Praktikant wird nun also die der Blogger proklamiert? Ein weiteres Generationsmanifest, dass uns aufklärt, warum der Konsum bestimmter Fernsehsendungen und Süßigkeiten uns zum Weblog brachte? Nein! Weit gefehlt, auch wenn sich diese Gedanken aufgrund des Titels auftun mögen.<br />
Da die beiden Autoren begeisterte Blogger sind, mag man ihnen die soziologisch nicht fundierte Wortwahl „Generation“ verzeihen, hier befinden sie sich zudem in zahlreicher medialer Gesellschaft. Sie selbst erklären die Wortwahl durch die Tatsache, dass sich aufgrund der durch Blogs egalitären Möglichkeiten, die ein jeder zur Publikation nutzen, eine völlig neue Art medialer Kommunikation entsteht.<br />
<strong>Programmieren geht über studieren</strong><br />
“Just do it!” ist der Haupttenor des Buches, und demgemäss werden den Lesern Schritt für Schritt konkrete Anweisungen zum Aufbau eines eigenen Weblogs gegeben. Das Buch richtet sich hier ausdrücklich an Laien und zeigt diesen, wie sie über die Seite <a href="http://www.blogger.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.com</a> Schritt für Schritt, bzw. Eingabe für Eingabe ein eigenes Weblog aufbauen können, ohne sich mit allzuviel technischen Hindernissen auseinandersetzen zu müssen.<br />
In gewollt einfachen Worten werden die Grundzüge von HTML und die Funktionsweisen von Weblogs erklärt. Dabei werden Ausdrücke wie Content, Templates, Tags und Stylesheets laiengerecht erläutert, ohne damit eine Technikphobie auszulösen.<br />
Mit persönlichen Erfahrungserlebnissen der beiden Autoren wird nicht gespart; dies stört jedoch nicht, geschieht es ja, um anzuzeigen, dass Stolpersteine auf dem Weg zum eigenen Blog normal sind. Stilistisch verhalten sie sich hier konsequent als Blogger, die ihre Weblogs generell in einem autosoziologischen Stil verfassen.<br />
<strong>Für die Programmierpausen: Hintergründe und Beispiele</strong><br />
Das Hauptaugenmark des Buches liegt auf der Vermittlung technischem Know Hows an technisch wenig erfahrene Nutzer. Trotzdem kommen theoretische Informationen zum Thema Blog nicht zu kurz. Sowohl wird das Wort enthymnologisch erklärt, wie auch der Unterschied zwischen Blog und Wiki. Kurz und kompakt werden die Grundzüge der Entwicklung von Weblogs dargestellt. Beginnend Mitte der Neunziger Jahre und fortführend über das immer größer werdende Interesse an dem Phänomen durch vereinfachte Technik bis hin zu spektakulären Warblogs werden die Leser über die wichtigsten Hintergründe und Aktionsmöglichkeiten aufgeklärt. Dazu werden auch, allerdings für das Jahr 2003, aktuelle Links als Beispiele angegeben.<br />
Beispiele für mögliche Einsatzgebiete von Weblogs geben die Autoren zuhauf und auch Möglichkeiten der Weiterentwicklung von Blogs werden kurz angezeigt, wie z.B. Moblogs, also Weblogs, die per eMail oder Mobiltelefon bespielt werden.<br />
Die Autoren sind Blog-Enthusiasten, verlieren im Großen und Ganzen aber nicht den Sinn für die Realität. So wird die Ansicht, dass über Blogs authentischere, also nicht durch etablierte Medien gefilterte, Informationen von Menschen zu erhalten sind, einerseits bestätigt. Gleichzeitig wird die Ansicht aber relativiert, da viele Blogs auf Links von im Netz abrufbaren Artikeln aufbauen. Blogger und Journalisten gehen nach der Sicht der Autoren Hand in Hand.<br />
Nach der Lektüre des Buches kennen die Leser die wichtigsten Hintergründe von Weblogs und der ihnen zugrundeliegenden Technik, so dass sie – ganz im Sinne der Autoren – mögliche Berührungsängste verloren haben dürften. Jetzt, 2005, fällt auf <a href="www.blogger.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.blogger.com</a> sogar ein letztes mögliches Erschwernis, die englische Sprache, weg, denn die Seite gibt es nun auch auf Deutsch zu lesen.<br />
<strong><br />
Statt Hardcover nun Marke Eigendruck</strong><br />
Der Redaktionsschluss von „Generation Blogger“ war im November 2003, und daher erklärt sich, dass einige der angegebenen Beispielseiten nicht mehr aufrufbar sind. Auch die Technik hat sich weiter den Usern angepasst und vereinfacht. Die Hintergrundinformationen und Einschätzungen von Weblogs sind allerdings immer noch aktuell. Das Buch selbst ist im regulären Buchhandel vergriffen. Eine Neuauflage ist auch nicht geplant, doch, so jedenfalls die Information auf der <a href="http://www.generation-blogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seite der Autoren</a>, kann es dort in Zukunft als pdf-Datei heruntergeladen werden. Natürlich gegen ein Entgeld, nämlich voraussichtliche 4,99 Euro.</p>
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		<title>Nur für Greenhorns</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:45:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p class="fett"><span class="fett"><font size="2">Dirk Olbertz hat        das &#8222;Blog-Buch&#8220; geschrieben, und weil er als aktiver        Blogger und Weblogdienst-Betreiber ein Mann vom Fach ist, konnte        man auf fundierte Einblicke hoffen. Diese Erwartungen werden enttäuscht.        Eine Rezension.</font></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett"><span class="fett"><span style="font-size: x-small;">Dirk Olbertz hat das „Blog-Buch“ geschrieben, und weil er als aktiver Blogger und Weblogdienst-Betreiber ein Mann vom Fach ist, konnte man auf fundierte Einblicke hoffen. Diese Erwartungen werden enttäuscht. Eine Rezension.</span></span><!--break--></p>
<p><span style="font-size: x-small;"> An Weblogs kommt man nicht mehr vorbei. Sie sind kein Geheimtip mehr. Das sieht man daran, dass es mittlerweile <a href="http://www.thebobs.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise</a> gibt für die besten, schönsten, klügsten Weblogs, und dass auch die Medien, die üblicherweise nicht jede Kuh durch’s globale Dorf treiben, nicht nur über, sondern auch in Blogs publizieren. Die <a href="http://www.zeit.de/blogs/index" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zeit</a> ist dabei besonders eifrig.</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Da aber mittlerweile fast jeder fast alles zu Weblogs gesagt und geschrieben hat, und weil am englischsprachigen Horizont schon die nächsten Trends leuchten &#8211; Stichworte <a href="http://www.furl.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Furl</a> und <a href="http://www.flickr.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a> &#8211; kann man allmählich die Phase der Normalnutzung ausrufen. Insofern sollte, wer damals schon nicht Nirvana vor 15 Zuschauern gesehen hat, aber jetzt mal zu den Leuten der ersten oder wenigstens zweiten Stunde gehören möchte, schleunigst beginnen, eines dieser Wunderdinger mit seinen Alltäglichkeiten zu füttern. Und das ist nicht abwertend gemeint, sind doch gerade die mit Alltäglichem gefüllten Blogs, etwa der <a href="http://www.shopblogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">shopblogger</a>, die aufschlussreichsten und sympathischsten. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Kein Buch für Fortgeschrittene</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Für Weblog-Einsteiger gibt es diverse Stützen in Buchform, und eine davon, das „Blog-Buch“, hat Dirk Olbertz verfasst. Soviel sei also schon verraten: Für Fortgeschrittene ist dieses Buch nicht mehr geeignet, auch wenn der Verlag „Markt + Technik“ das mit dem Untertitel „Weblogs für Einsteiger &amp; Profis“ behauptet. </span><br />
<span style="font-size: x-small;">Der Autor Dirk <a href="http://www.olbertz.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olbertz</a> bloggt nicht nur selbst, sondern betreibt außerdem noch den Weblog-Anbieter <a href="http://www.blogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.de</a> und das Verzeichnis <a href="http://www.blogscout.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogscout.de</a>. Er weiß also, wovon er schreibt. Leider lässt er den Lesenden nicht richtig an diesem Wissen teilhaben, sondern beschränkt sich in seinem Buch auf nur drei Weblog-Dienstleister: <a href="http://www.twoday.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twoday.net</a>, <a href="http://www.20six.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">20six.de</a> und <a href="http://www.blogg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogg.de</a>. Löblich, dass Olbertz der Versuchung widersteht, seinen eigenen Dienst anzupreisen; die Eingrenzung auf die drei großen deutschsprachigen Anbieter überzeugt dennoch nicht. Das „Blog-Buch“ ist also nicht nur nichts für Profis &#8211; auch wer des Englischen mächtig ist, sollte sich ein anderes Buch zulegen. Eines, das zusätzlich die amerikanischen Originale unter die Lupe nimmt. Wenn er sich denn überhaupt ein Buch zulegen möchte. Und da sind wir beim nächsten Punkt: Ein Weblog einzurichten ist keine große Sache. „Create a blog in three easy steps“, so wirbt ein Anbieter. Wozu also eine gedruckte Bedienungsanleitung? Blogs sind auch deshalb so populär, weil man keine Programmierkenntnisse, ja noch nicht einmal HTML-Kenntnisse benötigt, um seine Weisheit unter’s Onlinevolk zu bringen &#8211; und das, im Gegensatz zu Frontpage-Kreationen, in meist ansprechendem Gewand. Für ein Weblog-Buch müssen also weitere Kaufargumente her: Insider-Tricks. Hintergrundwissen. Eine Einordnung des Blog-Booms.</span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Chancen nicht verwandelt</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Das „Blog-Buch“ hat in dieser Hinsicht leider nicht viel zu bieten. Am lobenswertesten sind die Ausführungen zur Impressumspflicht, zur Unwirksamkeit der beliebten „Disclaimer“ und zu Urheberrechtsverletzungen beim Einbau fremder Bilder. Zunächst aber führt uns Olbertz umständlich von der Registrierung und Bloganmeldung bei den drei Anbietern bis zum ersten Eintrag. Als Illustrationen dienen natürlich Screenshots ebenjener meist selbsterklärenden Seiten, die der Leser auch auf dem Bildschirm hat. Nebenbei erwähnt Olbertz, dass einer der 20six.de-Gründer zuvor das Auktionshaus Ricardo.de aufbaute und teuer verscherbelte &#8211; weshalb sich ein Teil der Bloggergemeinde vor Kommerzialisierung fürchtete, als er ihr Territorium betrat. Das ist spannend, zumal hier die Grassroots-Aura der Blogger durchschimmert, und hätte Anknüpfungspunkt sein können für nähere Betrachtungen der Szene und des sich formierenden Marktes &#8211; etwa der Übernahme des mächtigen US-Dienstes <a href="http://www.blogger.com%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.com</a> durch Google. Diese Chance lässt Olbertz verstreichen. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Wetterboxen statt Empfehlungen</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Er vermeidet es auch, eine Empfehlung für einen Weblog-Anbieter auszusprechen. Zwar sind die Anbieter mit sehr unterschiedlichen Features ausgestattet &#8211; eine Beratung anhand der Nutzungsabsichten (Etwa: „Wenn sie mit mehreren Autoren ein foto-intensives Weblog betreiben wollen, greifen Sie zu Anbieter X“) wäre aber genau deswegen die Mühe und den Platz wert gewesen.<br />
Stattdessen widmet Olbertz sich im Kapitel „Blog-Tools“ auf fast vier Seiten der Frage, wie man einen aktuellen Wetterbericht in sein Blog hineinbastelt &#8211; wo man doch schon der Hoffnung war, dass die um die Jahrtausendwende in jeder privaten Homepage eingebauten Wetterboxen endlich ausgedient hätten. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Von der Entwicklung überholt</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Und schließlich: Das Printprodukt zu einem Internetphänomen ist quasi bei Erscheinen schon veraltet. Das gilt auch für das Phänomen „Weblogs“, und man merkt es in diesem Fall besonders bei blogg.de. Dieser Dienst hat mittlerweile einen WYSIWYG (What you see is what you get)-Editor und der „Wizard“ zum eigenmächtigen Redesign der Layoutvorlagen ist nun auch in der kostenlosen Weblog-Version enthalten. Neu ist auch das „<a href="http://www.tzwaen.com/publikationen/tagging-schlagwoerter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tagging</a>“ von Weblog-Einträgen, eine Verschlagwortung also, die das Suchverhalten im Internet bald deutlich beeinflussen wird. Bei allen diesen Merkmalen ist das „Blog-Buch“ bereits heute, im ersten Jahr nach Erscheinen, völlig überholt.</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Das mag der Grund dafür gewesen sein, dass „Markt + Technik“ das Buch im März zum kostenlosen Download angeboten hat. Leider aber nur im März. Zwar kann man nämlich trotz Lücken und Inaktualität das „Blog-Buch“ als kostenlose Begleitung für den Anfänger durchaus empfehlen &#8211; von der Entscheidung, es für 9,95 € zu kaufen, ist aber abzuraten. </span></p>
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		<title>eGovernement in der Praxis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<strong>Die Digitalisierung       aller Prozesse ist ein Hauptbestandteil der Verwaltungsmodernisierung.       Aber welche ökonomischen, technologischen und juristischen Grundlagen       müssen für die Umsetzung des eGovernment geschaffen werden?       Reza Asghari stellt in seinem Buch "eGovernment in der Praxis"       alle wichtigen Aspekte des eGovernments dar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Digitalisierung aller Prozesse ist ein Hauptbestandteil der Verwaltungsmodernisierung. Aber welche ökonomischen, technologischen und juristischen Grundlagen müssen für die Umsetzung des eGovernment geschaffen werden? Reza Asghari stellt in seinem Buch &#8220;eGovernment in der Praxis&#8221; alle wichtigen Aspekte des eGovernments dar.<!--break--></strong><br />
eGovernment, also eine Vereinfachung der Durchführung von Prozessen innerhalb der Verwaltung durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK), wird als Schlüssel zur Modernisierung von Verwaltungsstrukturen angesehen. Reza Asghari, Professor für Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten eBusiness und Internetökonomie, greift in seinem Buch unter Mithilfe von elf weiteren Experten die wichtigsten Formen und Ansätze des eGovernment auf. Er erklärt sie anschaulich und verknüpft sie mit Praxisbeispielen, die eine realistische Umsetzung seiner Ideen in Politik und Verwaltung belegen sollen.<br />
<strong>Verbindung von eGovernment-Strukturen und Verwaltung</strong><br />
Die Strukturierung des Buches ist sehr übersichtlich. Im ersten Kapitel befasst Asghari sich mit den Grundlagen des eGovernments, den Beziehungsmodellen zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern und den Vorteilen, die der Einsatz von IuK-Technologien in diesem Beziehungsgeflecht haben können. In den folgenden Kapiteln stellen weitere Autoren die wichtigsten Aspekte des eGovernment und seiner Umsetzung aus verschiedenen Blickwinkeln dar. Schlagworte wie eProcurement, eLearning, eSignatur oder Open Source werden von Experten anschaulich erklärt. Durch das Aufzeigen der Möglichkeiten der Verwendung im Bereich der öffentlichen Verwaltung wird der Praxisbezug hergestellt und bereits umgesetzte Prozesse als Beispiele angeführt. Dabei wird das Thema eGovernment nicht nur aus politischer, sondern auch ökonomischer und juristischer Perspektive betrachtet.<br />
<strong>Keine Einstiegsliteratur</strong><br />
Das Buch kann nicht als Einsteigerbuch in die Materie des eGovernment verstanden werden, da die Zusammenhänge und Prozessstrukturen in der Öffentlichen Verwaltung als bekannt vorausgesetzt werden und die einzelnen Umsetzungsvorschläge sehr ins Detail gehen. Allerdings ist bei dem Untertitel „Leitfaden für Politik und Verwaltung“ fraglich, ob der Herausgeber Reza Asghari überhaupt andere Zielgruppen mit diesem Buch ansprechen möchte.<br />
<strong>Viele Autoren, wenig Politik</strong><br />
Unter den Autoren ist ein berufliches Ungleichgewicht zu bemerken. Aus dem Bereich der Politik findet sich in dem Buch nur ein Autor wieder, dem gegenüber eine überwiegende Anzahl von Autoren aus der freien Wirtschaft stehen, die bei der Umsetzung von eGovernment in der Verwaltung sicher andere Ansätze und Schwerpunkte setzen würden. Aber durch die unterschiedlichen Qualifikationen und Ausrichtungen der Autoren (IT-Spezialisten, Juristen, Kommunikations- und Medienwissenschaftler Verwaltungsfachsangestellte, usw.) wird das Thema eGovernment und seine Umsetzung in der öffentlichen Verwaltung umfassend erklärt und begründet.<br />
<strong>Guter Leitfaden für Insider</strong><br />
Das Buch ist, wie der Untertitel schon verrät, ein gut gegliederter Leitfaden für Personen, die aktiv an der Umsetzung von eGovernment-Strukturen in Politik und Verwaltung verantwortlich sind oder sich wissenschaftlich damit auseinandersetzen, da die Texte nicht nur erklärende, sondern auch ratgebende Funktion besitzen.<br />
Für Laien, die sich primär über Inhalte wie „eGovernment“, das „virtuelle Rathaus“ oder sonstige IuK-Technologiegestützte Technik informieren möchten, könnte das Buch aber zu spezifisch sein.</p>
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		<title>Beruf: Schriftsteller</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/beruf_schriftsteller-46/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Freier Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><b>Beruf: Schriftsteller</b>Was man wissen muss, wenn man vom Schreiben leben will. </b><br /></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beruf: Schriftsteller</strong>Was man wissen muss, wenn man vom Schreiben leben will.<br />
&#8220;Beruf Schriftsteller.&#8221; Das hört sich für europäische Ohren immer noch sehr gut an. &#8220;Tell a man in Paris that you are a writer, and it\&#8217;s like telling a man in the States that you are a model&#8221;, stellte unlängst eine amerikanische Autorin erstaunt fest (<a href="#1">1</a>). Gleichwohl steht dem hohen Renommee auch ein finanzielles Wagnis gegenüber: Wer als freier Autor leben will, muss sehr fleißig sein, denn die Honorare sind eher bescheiden. Vom Ladenverkaufspreis jedes verkauften Buches bekommt der Autor zwischen 5 und 12 Prozent.<br />
Wolfgang Bittners Definition von Schriftsteller ist weitgefasst: Nicht nur der Buchautor zählt dazu, sondern auch die Verfasser von Hörspielen und Fernsehdrehbüchern, Buchrezensenten und Rundfunkessayisten. Damit führt er uns an eine der Quellen für das Überleben vieler Autoren: Die öffentlichen Rundfunkanstalten, wo sich viele der freien Autoren ihre Brötchen verdienen.<br />
Die Verlagsbranche hingegen wird von Bittner eher kritisch gesehen. Konzentration durch Verlagsaufkäufe, Stromlinienförmigmachung der Verlagsprogramme, Ex- und Hopp-Mentalität, seien alles Faktoren, die den jungen Talenten nicht die Zeit zum reifen lassen. Noch schlimmer ist laut Bittner die Neigung, Übersetzungen (zumeist aus dem Englischen) den Werken deutscher Autoren vorzuziehen. So wird die Entwicklung einheimischer Talente verhindert, und viel Geld für überteuerte ausländische Manuskripte herausgeworfen.<br />
Im Ratgeberteil seines Buches gibt Bittner nützliche Hinweise auf Honorare und andere Rechte (VG Wort), und er erläutert die Organisation von Autorenlesungen. Auch stellt er die Künstlersozialversicherung, die Arten der Literaturförderung und die wichtigsten Autorenvereinigungen in Deutschland vor.<br />
Andere Themen sind die Freiheit des Schriftstellers von Zensur, sowie der Zustand der deutschen Sprache. Bittners schmales Buch changiert zwischen drei Genres, dem kulturpolitischen Essay, einem Ratgeber und dem Erfahrungsbericht. Vielleicht ein Genre zuviel! Und doch mag man auf die Schilderung der Lebenserfahrungen Bittners nicht verzichten, bei dem auch nach 30 Jahren freier Autorschaft (und dem Verlust mancher Illusion) eine tiefe Verwurzelung im Ethos der europäischen Aufklärung spürbar ist.</p>
<table width="162" border="0" cellspacing="0" cellpadding="6" align="left">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" bgcolor="#FFCC00" width="134"><strong>Buch-Info</strong><br />
Beruf: Schriftsteller.<br />
Was man wissen muss, wenn man vom Schreiben leben will.<br />
Von Wolfgang Bittner<br />
Reinbek (Rowohlt) 2002</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Gern nehmen die Politiker in den letzten Jahren zustimmend den Begriff der &#8220;Wissensgesellschaft&#8221; in den Mund. Über die Rahmenbedingungen wird dabei kaum gesprochen, besser gesagt: Sie werden auf rein technische Fragen, wie insbesondere die des Zugangs zum Internet für weite Kreise der Bevölkerung reduziert. Zur Wissensgesellschaft gehört aber noch mehr.<br />
1. Wissen ist verarbeitete, inkorporierte Information. Deswegen brauchen die Menschen Orte und Zeiten, damit das lebenslange Lernen wirklich stattfinden kann.<br />
2. Die Lage von unabhängigen Autoren und Gelehrten, die unser Wissen abseits der ausgetretenen Pfade und organisierter Interessen erweitern, sollte verbessert werden. Dazu bedarf es nicht unbedingt großer Mittel. Denn die Eigenmotivation vieler, die sich zum Schreiben berufen fühlen, ist hoch. Mancher Autor empfindet es wohl genauso wie der US-amerikanische Soziologe und Autor C. Wright Mills, der einmal geäußert hat, Schreiben sei für ihn das Leben (<a href="#2">2</a>).<br />
Schon kleine Schritte würden den Autoren helfen, z.B. wenn die Medien mehr Buchbesprechungen veröffentlichten: Woher soll der geneigte Leser unabhängige Informationen über Bücher denn beziehen, wenn nicht aus den Medien?<br />
Denen, die sich mit dem Gedanken tragen, Schriftsteller zu werden, gibt Bittner einen ungewohnten Einblick in dieses Metier. Den anderen gibt er Anregungen, über die Lage freier Autoren nachzudenken. Damit füllt sein Buch eine Lücke.</p>
<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div align="center">Erschienen am 14. 02. 2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Und es hat blog gemacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="normal"> <strong><br />       In &#8222;Generation Blogger&#8220; werden weniger]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normal"><strong><br />
In „Generation Blogger“ werden weniger<!--break--> </strong><strong>Generationsbefindlichkeiten ausgemacht, als interessierten Laien die Herstellung eigener Weblogs technisch nähergebracht. Wer Teil dieser Blogger-bewegung sein möchte, dem ist die Lektüre des Buches von Markus Christian Koch und Astrid Haarland zu empfehlen, selbst wenn es im regulären Buchhandel nicht mehr zu bekommen ist. </strong></p>
<p>Eine Person sitzt allein unter der Palme einer einsamen Insel und hackt auf die Tastatur ihres sich auf den Knien befindenden Laptops ein – dies ist das Einbandmotiv von „Generation Blogger“. Nach diversen Generationsentwürfen à la Golf, Reform, Mami oder Praktikant wird nun also die der Blogger proklamiert? Ein weiteres Generationsmanifest, dass uns aufklärt, warum der Konsum bestimmter Fernsehsendungen und Süßigkeiten uns zum Weblog brachte? Nein! Weit gefehlt, auch wenn sich diese Gedanken aufgrund des Titels auftun mögen.<br />
Da die beiden Autoren begeisterte Blogger sind, mag man ihnen die soziologisch nicht fundierte Wortwahl „Generation“ verzeihen, hier befinden sie sich zudem in zahlreicher medialer Gesellschaft. Sie selbst erklären die Wortwahl durch die Tatsache, dass sich aufgrund der durch Blogs egalitären Möglichkeiten, die ein jeder zur Publikation nutzen, eine völlig neue Art medialer Kommunikation entsteht.<br />
<strong>Programmieren geht über studieren</strong><br />
“Just do it!” ist der Haupttenor des Buches, und demgemäss werden den Lesern Schritt für Schritt konkrete Anweisungen zum Aufbau eines eigenen Weblogs gegeben. Das Buch richtet sich hier ausdrücklich an Laien und zeigt diesen, wie sie über die Seite <a href="http://www.blogger.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.com</a> Schritt für Schritt, bzw. Eingabe für Eingabe ein eigenes Weblog aufbauen können, ohne sich mit allzuviel technischen Hindernissen auseinandersetzen zu müssen.<br />
In gewollt einfachen Worten werden die Grundzüge von HTML und die Funktionsweisen von Weblogs erklärt. Dabei werden Ausdrücke wie Content, Templates, Tags und Stylesheets laiengerecht erläutert, ohne damit eine Technikphobie auszulösen.<br />
Mit persönlichen Erfahrungserlebnissen der beiden Autoren wird nicht gespart; dies stört jedoch nicht, geschieht es ja, um anzuzeigen, dass Stolpersteine auf dem Weg zum eigenen Blog normal sind. Stilistisch verhalten sie sich hier konsequent als Blogger, die ihre Weblogs generell in einem autosoziologischen Stil verfassen.<br />
<strong>Für die Programmierpausen: Hintergründe und Beispiele</strong><br />
Das Hauptaugenmark des Buches liegt auf der Vermittlung technischem Know Hows an technisch wenig erfahrene Nutzer. Trotzdem kommen theoretische Informationen zum Thema Blog nicht zu kurz. Sowohl wird das Wort enthymnologisch erklärt, wie auch der Unterschied zwischen Blog und Wiki. Kurz und kompakt werden die Grundzüge der Entwicklung von Weblogs dargestellt. Beginnend Mitte der Neunziger Jahre und fortführend über das immer größer werdende Interesse an dem Phänomen durch vereinfachte Technik bis hin zu spektakulären Warblogs werden die Leser über die wichtigsten Hintergründe und Aktionsmöglichkeiten aufgeklärt. Dazu werden auch, allerdings für das Jahr 2003, aktuelle Links als Beispiele angegeben.<br />
Beispiele für mögliche Einsatzgebiete von Weblogs geben die Autoren zuhauf und auch Möglichkeiten der Weiterentwicklung von Blogs werden kurz angezeigt, wie z.B. Moblogs, also Weblogs, die per eMail oder Mobiltelefon bespielt werden.<br />
Die Autoren sind Blog-Enthusiasten, verlieren im Großen und Ganzen aber nicht den Sinn für die Realität. So wird die Ansicht, dass über Blogs authentischere, also nicht durch etablierte Medien gefilterte, Informationen von Menschen zu erhalten sind, einerseits bestätigt. Gleichzeitig wird die Ansicht aber relativiert, da viele Blogs auf Links von im Netz abrufbaren Artikeln aufbauen. Blogger und Journalisten gehen nach der Sicht der Autoren Hand in Hand.<br />
Nach der Lektüre des Buches kennen die Leser die wichtigsten Hintergründe von Weblogs und der ihnen zugrundeliegenden Technik, so dass sie – ganz im Sinne der Autoren – mögliche Berührungsängste verloren haben dürften. Jetzt, 2005, fällt auf <a href="www.blogger.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.blogger.com</a> sogar ein letztes mögliches Erschwernis, die englische Sprache, weg, denn die Seite gibt es nun auch auf Deutsch zu lesen.<br />
<strong><br />
Statt Hardcover nun Marke Eigendruck</strong><br />
Der Redaktionsschluss von „Generation Blogger“ war im November 2003, und daher erklärt sich, dass einige der angegebenen Beispielseiten nicht mehr aufrufbar sind. Auch die Technik hat sich weiter den Usern angepasst und vereinfacht. Die Hintergrundinformationen und Einschätzungen von Weblogs sind allerdings immer noch aktuell. Das Buch selbst ist im regulären Buchhandel vergriffen. Eine Neuauflage ist auch nicht geplant, doch, so jedenfalls die Information auf der <a href="http://www.generation-blogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seite der Autoren</a>, kann es dort in Zukunft als pdf-Datei heruntergeladen werden. Natürlich gegen ein Entgeld, nämlich voraussichtliche 4,99 Euro.</p>
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		<title>Nur für Greenhorns</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:40:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett"><span class="fett"><font size="2">Dirk Olbertz hat        das &#8222;Blog-Buch&#8220; geschrieben, und weil er als aktiver        Blogger und Weblogdienst-Betreiber ein Mann vom Fach ist, konnte        man auf fundierte Einblicke hoffen. Diese Erwartungen werden enttäuscht.        Eine Rezension.</font></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett"><span class="fett"><span style="font-size: x-small;">Dirk Olbertz hat das „Blog-Buch“ geschrieben, und weil er als aktiver Blogger und Weblogdienst-Betreiber ein Mann vom Fach ist, konnte man auf fundierte Einblicke hoffen. Diese Erwartungen werden enttäuscht. Eine Rezension.</span></span><!--break--></p>
<p><span style="font-size: x-small;"> An Weblogs kommt man nicht mehr vorbei. Sie sind kein Geheimtip mehr. Das sieht man daran, dass es mittlerweile <a href="http://www.thebobs.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise</a> gibt für die besten, schönsten, klügsten Weblogs, und dass auch die Medien, die üblicherweise nicht jede Kuh durch’s globale Dorf treiben, nicht nur über, sondern auch in Blogs publizieren. Die <a href="http://www.zeit.de/blogs/index" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zeit</a> ist dabei besonders eifrig.</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Da aber mittlerweile fast jeder fast alles zu Weblogs gesagt und geschrieben hat, und weil am englischsprachigen Horizont schon die nächsten Trends leuchten &#8211; Stichworte <a href="http://www.furl.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Furl</a> und <a href="http://www.flickr.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a> &#8211; kann man allmählich die Phase der Normalnutzung ausrufen. Insofern sollte, wer damals schon nicht Nirvana vor 15 Zuschauern gesehen hat, aber jetzt mal zu den Leuten der ersten oder wenigstens zweiten Stunde gehören möchte, schleunigst beginnen, eines dieser Wunderdinger mit seinen Alltäglichkeiten zu füttern. Und das ist nicht abwertend gemeint, sind doch gerade die mit Alltäglichem gefüllten Blogs, etwa der <a href="http://www.shopblogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">shopblogger</a>, die aufschlussreichsten und sympathischsten. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Kein Buch für Fortgeschrittene</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Für Weblog-Einsteiger gibt es diverse Stützen in Buchform, und eine davon, das „Blog-Buch“, hat Dirk Olbertz verfasst. Soviel sei also schon verraten: Für Fortgeschrittene ist dieses Buch nicht mehr geeignet, auch wenn der Verlag „Markt + Technik“ das mit dem Untertitel „Weblogs für Einsteiger &amp; Profis“ behauptet. </span><br />
<span style="font-size: x-small;">Der Autor Dirk <a href="http://www.olbertz.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olbertz</a> bloggt nicht nur selbst, sondern betreibt außerdem noch den Weblog-Anbieter <a href="http://www.blogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.de</a> und das Verzeichnis <a href="http://www.blogscout.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogscout.de</a>. Er weiß also, wovon er schreibt. Leider lässt er den Lesenden nicht richtig an diesem Wissen teilhaben, sondern beschränkt sich in seinem Buch auf nur drei Weblog-Dienstleister: <a href="http://www.twoday.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twoday.net</a>, <a href="http://www.20six.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">20six.de</a> und <a href="http://www.blogg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogg.de</a>. Löblich, dass Olbertz der Versuchung widersteht, seinen eigenen Dienst anzupreisen; die Eingrenzung auf die drei großen deutschsprachigen Anbieter überzeugt dennoch nicht. Das „Blog-Buch“ ist also nicht nur nichts für Profis &#8211; auch wer des Englischen mächtig ist, sollte sich ein anderes Buch zulegen. Eines, das zusätzlich die amerikanischen Originale unter die Lupe nimmt. Wenn er sich denn überhaupt ein Buch zulegen möchte. Und da sind wir beim nächsten Punkt: Ein Weblog einzurichten ist keine große Sache. „Create a blog in three easy steps“, so wirbt ein Anbieter. Wozu also eine gedruckte Bedienungsanleitung? Blogs sind auch deshalb so populär, weil man keine Programmierkenntnisse, ja noch nicht einmal HTML-Kenntnisse benötigt, um seine Weisheit unter’s Onlinevolk zu bringen &#8211; und das, im Gegensatz zu Frontpage-Kreationen, in meist ansprechendem Gewand. Für ein Weblog-Buch müssen also weitere Kaufargumente her: Insider-Tricks. Hintergrundwissen. Eine Einordnung des Blog-Booms.</span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Chancen nicht verwandelt</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Das „Blog-Buch“ hat in dieser Hinsicht leider nicht viel zu bieten. Am lobenswertesten sind die Ausführungen zur Impressumspflicht, zur Unwirksamkeit der beliebten „Disclaimer“ und zu Urheberrechtsverletzungen beim Einbau fremder Bilder. Zunächst aber führt uns Olbertz umständlich von der Registrierung und Bloganmeldung bei den drei Anbietern bis zum ersten Eintrag. Als Illustrationen dienen natürlich Screenshots ebenjener meist selbsterklärenden Seiten, die der Leser auch auf dem Bildschirm hat. Nebenbei erwähnt Olbertz, dass einer der 20six.de-Gründer zuvor das Auktionshaus Ricardo.de aufbaute und teuer verscherbelte &#8211; weshalb sich ein Teil der Bloggergemeinde vor Kommerzialisierung fürchtete, als er ihr Territorium betrat. Das ist spannend, zumal hier die Grassroots-Aura der Blogger durchschimmert, und hätte Anknüpfungspunkt sein können für nähere Betrachtungen der Szene und des sich formierenden Marktes &#8211; etwa der Übernahme des mächtigen US-Dienstes <a href="http://www.blogger.com%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.com</a> durch Google. Diese Chance lässt Olbertz verstreichen. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Wetterboxen statt Empfehlungen</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Er vermeidet es auch, eine Empfehlung für einen Weblog-Anbieter auszusprechen. Zwar sind die Anbieter mit sehr unterschiedlichen Features ausgestattet &#8211; eine Beratung anhand der Nutzungsabsichten (Etwa: „Wenn sie mit mehreren Autoren ein foto-intensives Weblog betreiben wollen, greifen Sie zu Anbieter X“) wäre aber genau deswegen die Mühe und den Platz wert gewesen.<br />
Stattdessen widmet Olbertz sich im Kapitel „Blog-Tools“ auf fast vier Seiten der Frage, wie man einen aktuellen Wetterbericht in sein Blog hineinbastelt &#8211; wo man doch schon der Hoffnung war, dass die um die Jahrtausendwende in jeder privaten Homepage eingebauten Wetterboxen endlich ausgedient hätten. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Von der Entwicklung überholt</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Und schließlich: Das Printprodukt zu einem Internetphänomen ist quasi bei Erscheinen schon veraltet. Das gilt auch für das Phänomen „Weblogs“, und man merkt es in diesem Fall besonders bei blogg.de. Dieser Dienst hat mittlerweile einen WYSIWYG (What you see is what you get)-Editor und der „Wizard“ zum eigenmächtigen Redesign der Layoutvorlagen ist nun auch in der kostenlosen Weblog-Version enthalten. Neu ist auch das „<a href="http://www.tzwaen.com/publikationen/tagging-schlagwoerter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tagging</a>“ von Weblog-Einträgen, eine Verschlagwortung also, die das Suchverhalten im Internet bald deutlich beeinflussen wird. Bei allen diesen Merkmalen ist das „Blog-Buch“ bereits heute, im ersten Jahr nach Erscheinen, völlig überholt.</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Das mag der Grund dafür gewesen sein, dass „Markt + Technik“ das Buch im März zum kostenlosen Download angeboten hat. Leider aber nur im März. Zwar kann man nämlich trotz Lücken und Inaktualität das „Blog-Buch“ als kostenlose Begleitung für den Anfänger durchaus empfehlen &#8211; von der Entscheidung, es für 9,95 € zu kaufen, ist aber abzuraten. </span></p>
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		<title>Datenschutz leicht gemacht</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-datenschutz-datenschutz-shtml-2489/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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		<category><![CDATA[Payback-Kundenkarte]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Datenschutzverstöße können verhindert werden, wenn der Verbraucher besser aufgeklärt wird. Das bezweckt der Ratgeber 99 Beispiele und viele Tipps zum Datenschutz. Jüngstes Beispiel: Schnüffelchips.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Datenschutzverstöße können verhindert werden, wenn der Verbraucher besser aufgeklärt wird. Das bezweckt der Ratgeber 99 Beispiele und viele Tipps zum Datenschutz. Jüngstes Beispiel: Schnüffelchips.<!--break--></p>
<p>
                              <strong>Datenschutzverstöße können verhindert werden, wenn der Verbraucher besser aufgeklärt wird. Das bezweckt der Ratgeber 99 Beispiele und viele Tipps zum Datenschutz. Jüngstes Beispiel: Schnüffelchips.</strong>
                            </p>
<p>Der &#8220;gläserne Bürger&#8221; ist für die meisten Menschen weniger eine Gegenwartsbeschreibung, als vielmehr ein Horrorszenario. Anfang März war das Thema Datenschutz erneut in den Schlagzeilen, als das Bundesverfassungsgericht den seit 1998 praktizierten Großen Lauschangriff im Wesentlichen für verfassungswidrig erklärte. Verstöße gegen den Datenschutz und Eingriffe in die Privatsphäre jedes Einzelnen sind heute keine Seltenheit. Sowohl Unternehmen als auch der Staat übertreten die Grenzen der Persönlichkeitsrechte und verwerten persönliche Daten zu anderen Zwecken, als ursprünglich vorgesehen. Diese Datenweitergabe führt dazu, dass heute kaum jemand mehr einen Überblick darüber hat, welche persönlichen Informationen in welche Hände gelangen. Und wer kennt nicht aus eigener Erfahrung, dass er bzw. sie die Mühe scheut, sich dagegen zu wehren?</p>
<p>
                            <strong>Ratgeber gegen Datenschutzverstöße<br />
                            <br /></strong>Um die Bevölkerung für dieses Problem zu sensibilisieren, haben die<br />
                            <a href="http://www.vzbv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)</a> und das<br />
                            <a href="http://www.datenschutzzentrum.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD)</a> den Ratgeber<br />
                            <a href="http://www.datenschutzzentrum.de/ldsh/infomat.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;99+1 Beispiele und viele Tipps zum Bundesdatenschutzgesetz&#8221;</a> veröffentlicht.</p>
<p>Dem Bürger soll vermittelt werden, wie seine Daten von Hand zu Hand gereicht werden und wie man das mit einfachen Mitteln vielleicht nicht verhindern, aber zumindest eindämmen kann. So sind beispielsweise Payback-Kundenkarten, mit denen man Rabatte in Geschäften erhält, äußerst reizvoll und locken in Zeiten leerer Kassen den Konsumenten. Allerdings verdrängen die meisten Nutzer, dass den beteiligten Unternehmen dadurch ein genaues Kundenprofil vorliegt. Vorteil der Unternehmen: Sie können ihre Werbung gezielter an den Mann und die Frau bringen. Das spart Geld und Aufwand. Der Kunde bemerkt davon erst einmal nichts, abgesehen vielleicht von unerwünschten Werbeanrufen, die als Umfrage getarnt sind. Stichproben haben ergeben, dass mehr als die Hälfte der geprüften Unternehmen gegen Datenschutzrichtlinien verstoßen haben, indem sie persönliche Daten für andere Zwecke genutzt haben.</p>
<p>
                            <strong>Schnüffelchips auf dem Vormarsch<br />
                            <br /></strong>Die Auflösung des privaten Raumes und das Ausspionieren von Kundenverhalten bekommen neuen Wind durch RFID-Systeme. Diese „Radio Frequency IDentifacation&#8221;-Chips lassen sich an nahezu jedes Produkt anbringen und speichern Informationen. Die Metro-Kette, zu der unter anderem real, Saturn und Galeria Kaufhof gehören, testet dieses System im so genannten &#8220;Future Store&#8221; in Rheinberg aus. Nach Protesten von Netzaktivisten ziehe Metro die RFID-Karte zurück, meldet<br />
                            <a href="http://www.datenschutzzentrum.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heise</a>. In Kombination mit einer Kundenkarte kann bald jedem Kunden sein Lieblingsprodukte zugeordnet werden. Man muss kein Visionär sein, um sich vorzustellen, dass diese Technologie auch in anderen Zweigen schnell Verwendung finden wird.</p>
<p>
                            <strong>Innere Sicherheit gegen Persönlichkeitsrechte<br />
                            <br /></strong>Aber nicht nur Unternehmen wollen fleißig Daten sammeln,<br />
                            <br />sondern auch der Staat. Nach dem 11. September 2001 werden die Forderungen lauter, aus Sicherheitsgründen eine<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzrecht/index.shtml#tkg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">präventive Speicherung</a> von Telekommunikationsdaten zuzulassen.<br />
                            </p>
<p>In der Aufklärung der Bürger sehen vzbv und ULD eine<br />
                            <br />Möglichkeit, der Datenweitergabe Einhalt zu gebieten,<br />
                            <br />solange die Rechtslage in diesem Bereich nicht konkretisiert und verbraucherfreundlicher geändert werde. „Heraus aus der Lethargie, dem Desinteresse und der Resignation. Sonst wachen Sie morgen in einer anderen Gesellschaft auf.&#8221;, warnt Dr. Helmut Bäumler, Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein.<br />
                            </p>
<p>
                              
                            </p>
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		<title>Bürgergesellschaft im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/virtuelle-netze-nutzen-lernen/netzkampagnenvirt2-shtml-2442/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Virtuelle Netze nutzen lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgergesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[„Bin ich schon drin oder nicht?“ Der Autor des Ratgebers „Virtuelle Netze nutzen lernen“ Christoph Dowe, Geschäftsführer pol-di.net beantwortet diese Frage und stellt den Ratgeber für Inititiven und NGOs vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Bin ich schon drin oder nicht?“ Der Autor des Ratgebers „Virtuelle Netze nutzen lernen“ Christoph Dowe, Geschäftsführer pol-di.net beantwortet diese Frage und stellt den Ratgeber für Inititiven und NGOs vor.<!--break--></p>
<p>Ein Internet-Ratgeber für kleine und mittlere Organisationen und Nichtregierungsorganisationen? Ist das nicht fast so etwas wie ein Widerspruch, wie ein anachronistisches oder gar freches Angebot? Schließlich sind es doch gerade solche Organisationen, die das Internet seit Jahren sehr erfolgreich, innovativ und aktivierend nutzen. Hunderttausende Globalisierungs- oder Kriegsgegner gingen inzwischen, ausschließlich über das Netz organisiert, auf die Straße. Tausende von Protestmails überschwemmten politische Akteure aus allen Lagern, vom Gemeinderat bis hin zum Weißen Haus. Unterschriftensammlungen &#8211; auch zu abseitigen Themen &#8211; bringen zehntausende Menschen dazu, ihren Namen im Internet unter ein gemeinsames Dokument zu setzen. Positive Beispiele gibt es massenhaft. Tatsächlich entstand das Netz zum Kommunizieren, und nicht, wie man heute manchmal glauben mag, um Dinge zu verkaufen. Damit entspricht das Internet der Netzwerkstruktur vieler kleiner Grassroot-Organisationen, Bürgerinitiativen oder ideeller Zusammenschlüsse.</p>
<p>                    <strong>Defizite bei Internetauftritten kleinerer Organisationen</strong><br />
                    <br />Die Analyse ist richtig und falsch. Tatsächlich haben gerade Nichtregierungsorganisationen (NRO) früh, schnell und innovativ das Netz für ihre Zwecke entdeckt. Bei genauerem Hinsehen jedoch zeigt sich: Hauptsächlich große Organisationen und solche mit junger Mitgliederstruktur nutzen das Internet verlässlich vorbildlich. Natürlich besitzen Amnesty International, Attac oder Greenpeace hervorragende Auftritte – sie haben entweder das Geld oder das Personal (oder beides) um hochgradig professionell zu sein, um Agenturen marktgerecht zu bezahlen oder um eine Armada von Freiwilligen zu mobilisieren. Aber ein Großteil des Bürgerengagements findet nach wie vor nicht in Massenorganisationen statt, sondern in lokal und thematisch begrenzten Zusammenschlüssen aktiver Bürger. Diese verfügen eher selten über eine ausgereifte und gut ausgestattete Struktur. Das Internet setzen sie dabei aus Scheu oder Nichtwissen eher zurückhaltend für die Arbeit ein. Den Internetauftritten kleinerer Organisationen mangelt es oftmals an klaren Vorstellungen und Zielsetzungen. </p>
<p>                    <strong>Ratgeber für den effizienten Internetauftritt</strong><br />
                    <br />An die Aktivisten dieser kleineren und mittelgroßen Organisationen richtet sich der neue Ratgeber, der von der Stiftung Mitarbeit in Zusammenarbeit mit pol-di.net e.V. /politik-digital.de im Juli 2003 veröffentlicht wurde. Auf 66 Seiten sollen gerade diejenigen Mitstreiter kleiner und mittelgroßer Organisationen angesprochen werden, die sich der Bedeutung des neuen Mediums zwar bewusst sind, sich ansonsten aber eher hilflos gegenüber den neuen Aufgaben fühlen, selbst, wenn vielleicht bereits ein Internetauftritt besteht. Verkürzt werden soll mit dem Ratgeber der Schritt zwischen „Da müssten wir eigentlich mal aktiv werden“ zu „Das packen wir jetzt an!“</p>
<p>Der Ratgeber setzt da an, wo jede Überlegung starten sollte: Ist ein Internetauftritt für meine Organisation sinnvoll? Das Internet als Hilfsmittel taugt ja nicht für jede Organisation, und eine realistische Einschätzung ist nötig, um entscheiden zu können, ob tatsächlich die Mühen den späteren Nutzen lohnen. Wie kann z.B. gerade eine kleine oder mittelgroße, meist nur semi-professionell strukturierte Organisation von den Neuen Medien profitieren? Weitere Kapitel sind den eigenen und fremden Erwartungen an eine Website gewidmet und versuchen, eine Hilfestellung bei der Definition der Zielgruppe zu geben. Der Hauptteil widmet sich den nötigen Schritten, um einen erfolgreichen Netzauftritt zu planen: Aus dem Inhalt:<br />
                    <br />&#8211; Wer sollte einen Internetauftritt planen?<br />
                    <br />&#8211; Woraus besteht ein Redaktionskonzept?<br />
                    <br />&#8211; Ist Design wirklich so wichtig?<br />
                    <br />&#8211; Standard-Anwendungen, Innovative Anwendungen, Killer Applikationen<br />
                    <br />&#8211; Welche rechtlichen Fragen sind wichtig?<br />
                    <br />&#8211; Welche technischen Grundlagen sind nicht vermeidbar?<br />
                    <br />&#8211; Warum braucht jede Seite Marketing?</p>
<p>Ergänzt wird der Ratgeber zudem durch Hinweise für den Umgang mit Agenturen, ein Glossar und eine Checkliste für die wichtigsten ersten Schritte.</p>
<p>Der Ratgeber versteht sich als erste Annäherung an das Thema. Am Ende der Lektüre sollen sich die Leser gerüstet fühlen, die wichtigsten Entscheidungen bei der Erstellung oder Neuerarbeitung einer Internetsite zu fällen und Mitstreiter zu beraten.<br />
                    </p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Öffentlichkeitsarbeit, Kampagne, Online-Kampagne, Website, Ratgeber, Bürgergesellschaft, NGO, Bürgerinitiative</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neuer Ratgeber der Stiftung Mitarbeit und pol-di.net e.V. erschienen: Der stellvertretende Geschäftsführer der Stiftung Mitarbeit Hanns-Jörg Sippel erläutert die Problemstellungen für Initiativen und NGOs auf dem Weg zu einem erfolgreichen Internet-Auftritt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neuer Ratgeber der Stiftung Mitarbeit und pol-di.net e.V. erschienen: Der stellvertretende Geschäftsführer der Stiftung Mitarbeit Hanns-Jörg Sippel erläutert die Problemstellungen für Initiativen und NGOs auf dem Weg zu einem erfolgreichen Internet-Auftritt.<!--break--></p>
<p>Als Mitte der 90er Jahre das Internet am Beginn seiner massenhaften Nutzung stand, verbanden sich mit den neuen Kommunikationstechnologien gerade auch für die Demokratisierung der Gesellschaft die Verheißung völlig neuer Möglichkeiten und Chancen. Ein weltumspannender Raum ohne Zensur, demokratisierte Bürger/innen, die per Mausklick wichtige gesellschaftliche und politische Entscheidungen mitbestimmen, neue Formen der Kommunikation, der demokratischen Beteiligung und Beratung. Prophezeit wurde gar eine »schöne neue Welt«, in der sich jenseits räumlicher und zeitlicher Beschränkungen gesellschaftliche Utopien verwirklichen lassen.</p>
<p>                    <strong>Utopie und Wirklichkeit</strong><br />
                    <br />Die euphorischen Verheißungen sind bekanntlich nicht Wirklichkeit geworden. Spätestens mit dem Ende des Internetbooms und dem Börsencrash wird auch das demokratische Potential des Internet nüchterner betrachtet, die Grenzen des Netzes sind allenthalben kritisch in den Blick geraten. Heute glaubt niemand mehr, allein die interaktiven Möglichkeiten des Netzes – jeder »Informationsempfänger« kann selbst auch »Sender« sein – reichten aus, um aus einer »Zuschauerdemokratie« eine lebendige Bürgergesellschaft zu machen.</p>
<p>                    <strong>Internet als demokratisches und bürgernahes Medium</strong><br />
                    <br />Geblieben ist die Vision einer Informationsgesellschaft, in der nicht die Wirtschaft, Wissenschaft und große Medienunternehmen im Vordergrund stehen, sondern die sich frei und ungehindert informierenden und mit anderen kommunizierenden Bürger/innen. In dieser Bürgergesellschaft geht die Initiative von unten, von den Bürger/innen aus, die sich die besonderen Eigenschaften des Netzes zu nutze machen und im Internet den demokratischen Umgang mit Informationen etablieren und einüben. Und tatsächlich haben sich neue Formen des demokratischen Dialogs zwischen Bürger/innen und politischen Institutionen wie auch innerhalb der Bürgergesellschaft entwickelt. Erste Erfahrungen zeigen, dass das Internet insbesondere die lokale politische Kommunikation intensivieren kann und neue Formen globaler Kommunikation ermöglicht. So ist das Internet mit seinen Vernetzungsmöglichkeiten zu einem wichtigen politischen Werkzeug für weltweit koordinierte politische Kampagnen geworden. Es haben sich neue internetspezifische Kampagnen- und Protest-Formen entwickelt, um netzinterne oder -externe gesellschaftspolitische Themen durchzusetzen.</p>
<p>                    <strong>Vernetzung und politische Aktivierung</strong><br />
                    <br />So begannen sich Ende der 90er Jahre verstärkt Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen wie auch Globalisierungskritiker zu organisieren und ihren Protest auf globaler Ebene zu koordinieren. Zugute kam ihnen dabei, dass es mit Hilfe des Internets – durch die weltweite Vernetzung mit Partnern und Informationsquellen – leicht ist, Kampagnen mit globaler Reichweite durchzuführen. Was früher großen Organisationen vorbehalten war, ist heute selbst kleinen Aktivistengruppen möglich. Es entstehen politische Aktionsgemeinschaften, die durch den virtuosen Einsatz alter und neuer Medien eine effektive, globale Vernetzung und politische Aktivierung erreichen. Die Do-It-Yourself-Medien wie Mailboxen, Internet-Mailinglisten, Newsgroups, Websites, Streaming-Technologien schaffen alternative Öffentlichkeiten und Gemeinschaften, sind vergleichsweise preiswert zu realisieren und relativ frei zugänglich. Zum Symbol für die Kraft eines auf diese Weise organisierten weltweiten Protestes wurde die 3. Konferenz der World Trade Organisation (WTO) Ende 1999 in Seattle. Tausende von Protestierenden reisten in einer großen Mobilisierungswelle aus aller Welt an, um gegen die Wirtschaftspolitik der WTO zu protestieren.</p>
<p>                    <strong>Netzwerkförderung durch „Wegweiser Bürgergesellschaft“</strong><br />
                    <br />Neben diesen spektakulären und medienwirksamen Aktionen stehen die vielfältigen Online-Initiativen von Nicht-Regierungsorganisationen, Verbänden, Zusammenschlüssen, von gesellschaftlichen Initiativen und Projekten. Die Stiftung MITARBEIT hat mit dem »Wegweiser Bürgergesellschaft« (<br />
                    <a href="http://www.buergergesellschaft.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.buergergesellschaft.de</a>) ein Angebot geschaffen, das diese oft voneinander isolierten Internet-Aktivitäten zusammenführt. Das Internetportal für die Bürgergesellschaft will neue Formen des Austauschs und der Kooperation zwischen zivilgesellschaftlichen Netzwerken fördern und in den neuen Medien einen Informationsverbund etablieren, der nah an der Bürgergesellschaft ist und alle Formen der demokratischen Teilhabe nachhaltig fördert. Zugleich können sich Interessierte umfassend über die Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements informieren.<br />
                    <br />Seit 40 Jahren unterstützt die Stiftung MITARBEIT (<br />
                    <a href="http://www.mitarbeit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.mitarbeit.de</a>) bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfeaktivitäten. Dies geschieht durch Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit, Weiterbildungsveranstaltungen, Fachtagungen, Methoden- und Finanzierungsseminare, Projekte zur Demokratieentwicklung und Starthilfeförderung für neue Initiativen. Mit dem »Wegweiser Bürgergesellschaft« überträgt die Stiftung ihre Idee und ihren Auftrag, die »Demokratieentwicklung von unten« zu fördern, ins Internet.</p>
<p>                    <strong>Virtuelle Netze nutzen lernen</strong><br />
                    <br />Mit der Publikation »Virtuelle Netze nutzen lernen. Der erfolgreiche Weg ins Internet« reagiert die Stiftung auf das Problem vieler Non-Profit-Organisationen, Zusammenschlüsse, Initiativen und Projekte, eine erfolgreiche Website zu konzipieren und dann auch umzusetzen. Zwar sind in der ersten Boomphase des Internets, als nach dem Motto »Be fast or be last« ein großer Run auf das neue Medium einsetzte, von vielen Organisationen eigene Websites ins Netz gestellt worden. Manchmal wurden mit diesen Internet-Auftritten auch neue Wege beschritten und erfolgreiche Lösungen für die eigene Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit gefunden. Oft aber wurde auch wenig Wert auf Qualität gelegt. Das Ergebnis: Ein Großteil dieser Websites fristet ein Schattendasein im Niemandsland des Netzes. Ganz zu schweigen von den kleinen Organisationen und Projekten, die aus Mangel an Ressourcen oder technischem Verständnis erst gar nicht den Weg ins Internet suchten.<br />
                    <br />Die Stiftung MITARBEIT und pol-di.net e.V. wollen mit dem Ratgeber die ersten Schritte ins Internet so verständlich wie möglich beschreiben. Am Ende der Lektüre sollen sich die Leser/innen gerüstet fühlen, die wichtigsten Entscheidungen bei der Erstellung oder Überarbeitung einer Internet-Site zu fällen und – falls es einen Etat dafür gibt – mit einer Agentur den Auftritt selbstbewusst zu planen.</p>
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