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	<title>Regionalportal &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Regionalportal &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Digitales Ruhrgebiet jetzt online</title>
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		<dc:creator><![CDATA[cberghahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Das „Digitale Ruhrgebiet“, eines der größten eGovernment Projekte in Europa, geht offiziell an den Start. In Zukunft sollen 5,4 Millionen Menschen virtuell verwaltet werden. Finanzierbar ist das Projekt durch eine Kooperation zwischen öffentlichen Behörden und der Privatwirtschaft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das „Digitale Ruhrgebiet“, eines der größten eGovernment Projekte in Europa, geht offiziell an den Start. In Zukunft sollen 5,4 Millionen Menschen virtuell verwaltet werden. Finanzierbar ist das Projekt durch eine Kooperation zwischen öffentlichen Behörden und der Privatwirtschaft.<!--break-->
                  </p>
<p>Am 9. Dezember 2002 erfolgte der offizielle Startschuss für eines der größten eGovernment-Projekte in Europa: der eGovernment-Plattform<br />
                  <a href="http://www.d-nrw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Digitales Ruhrgebiet/NRW“</a> („d-NRW“). Hier sollen die Weichen für die digitale Unterstützung des Strukturwechsels im Ruhrgebiet gestellt werden.<br />
                  <br />Ziel sei es, dass sich der Lebensraum von 5,4 Millionen Menschen somit auch auf der virtuellen Ebene zu einer modernen, innovativen und dienstleistungsorientierten Metropolregion entwickelt. Dr. Fritz Behrens, Innenminister des Landes NRW, begrüßt und unterstützt das ambitionierte Kooperationsvorhaben: „Das Digitale Ruhrgebiet/ NRW’ wird nach den Vorstellungen aller Partner zum Motor der Verwaltungsmodernisierung im Ruhrgebiet und darüber hinaus. Die moderne eGovernment-Plattform verspricht interessante Potenziale zur Leistungssteigerung und Kostenminimierung für die Verwaltung, verbunden mit einem maximalen Nutzen für die Kunden. Die Optimierung der Dienstleistungen, der Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen sind unser zentrales Ziel.“</p>
<p>
                  <strong>Kooperation und Public-Private-Partnership</strong><br />
                  <br />Es trage bereits heute alle Ansätze in sich, die IT-Wirtschaft neu zu beleben und damit eine der treibenden Kräfte für den wirtschaftlichen Aufschwung der Region zu werden: Obwohl Bürger und Unternehmen heute umfassende eGovernment-Services von der öffentlichen Verwaltung erwarteten, gestatte es die derzeitige Haushaltslage den Kommunen nicht, die hierfür notwendigen Investitionen allein zu tätigen. Aus diesem Grund hat die<br />
                  <a href="http://www.projektruhr.de/de/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projekt Ruhr GmbH</a> das Projekt „d-NRW“ ins Leben gerufen. Im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung ist die Gesellschaft mit Unterstützung einer Beratungskommission (aus Vertretern der Kommunen, der Landesressorts, der Wissenschaft und der beiden Arbeitsgemeinschaften für kommunale Datenverarbeitung AKD/IFAKS und KDN) in Verhandlungen mit mehreren Bietergemeinschaften getreten.</p>
<p>„Insgesamt 110 Unternehmen und Organisationen forderten die Vergabeunterlagen an, 21 Bietergemeinschaften reichten im Sommer 2001 einen Teilnahmeantrag ein. Schließlich ist es uns gelungen, mit einer Bietergemeinschaft eine Public Private Partnership-Struktur zu entwickeln, mit der die Gewinnchancen und die ökonomischen Risiken überwiegend von der Privatwirtschaft getragen werden. Die inhaltliche und politische Steuerung liegen bei der öffentlichen Hand“, erläutert Hanns-Ludwig Brauser, Geschäftsführer der Projekt Ruhr GmbH. „Das Digitale Ruhrgebiet/NRW’ ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Potenziale, die in der Region liegen, nur durch ernstgemeinte Kooperation entwickelt werden können. Und es ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass die Gewinnung privater Partner regionale Zusammenarbeit zur Voraussetzung hat. Keine Kommune allein hätte hier eine Chance. Keine ist derzeit in der Lage, in Eigenregie ein derart anspruchsvolles Projekt zu entwickeln, aufzubauen und zu betreiben.“</p>
<p>Die Bietergemeinschaft, bestehend aus der Unternehmensberatung<br />
                  <a href="http://www.de.cgey.com/servlet/PB/menu/1003528/index.html%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cap Gemini Ernst &amp; Young</a> und der<br />
                  <a href="http://www.cosinex.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cosinex GmbH</a>, erhielt den Zuschlag für die Konzeption und die Realisierung der Plattform „d-NRW“. Zusammen mit der Projekt Ruhr GmbH, dem Projektpartner<br />
                  <a href="http://www.egsgroup.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eGS</a> Deutschland GmbH sowie weiteren IT-Firmen verfolgt sie ab sofort einen 3-stufigen Projektaufbau unter Einbeziehung verschiedener Bausteine, wie z.B. das virtuelle Rathaus. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt zunächst auf der Umsetzung eines eGovernment-Moduls, einer Plattform für rechtsverbindliche Interaktionen der Verwaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft. Zu den ersten Services gehören eProcurement und die elektronische Melderegisterauskunft. Aufgabe des Kernsystems ist es, neben einem sicheren und flächendeckenden Zugriff auf eGovernment-Services vor allem eine problemlose Anbindung der unterschiedlichen Fachverfahren, Kassensysteme, individueller Software-Lösungen oder Archivierungsprogramme als eine Gesamtlösung sicherzustellen.</p>
<p>
                  <br />
                  <strong>Projektstufen des Portals</strong><br />
                  <br />Die erste Projektstufe von „d-NRW“ ist gekennzeichnet durch die Grundkonzeption einer IT-Architektur, die Bereitstellung eines eGovernment-Portals sowie die Realisierung von transaktionsorientierten, mehrwertschaffenden eGovernment-Anwendungen . In der zweiten Projektstufe werde die Plattform durch notwendige Querschnittsfunktionen ergänzt (z.B. übergreifende ePayment-, Authentifizierungs-, IT-Security-Lösungen). In der dritten Stufe sollen schließlich zunehmend komplexe, innovative Projekte realisiert werden (z.B. Geodaten-Informationssysteme, Location Based Services, mobile eGovernment-Lösungen). Unter Einbeziehung von Best-Case-Lösungen, wie z.B. das<br />
                  <a href="http://vrhagen.stadt-hagen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Virtuelle Rathaus Hagen“</a> oder die<br />
                  <a href="http://www.domap.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">digitale Bürgermappe</a> der Stadt Dortmund „DoMap“, die beide beim diesjährigen<br />
                  <a href="/egovernment/bund/speyer2002.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Speyerer Qualitätswettbewerbs</a> gewonnen haben, soll somit in den kommenden Jahren eine moderne eGovernment-Plattform errichtet werden.</p>
<p>Ärzte und Krankenhäuser, Einkaufsstraßen und regionale Märkte, Routenplaner und Hotelführer, Universitäten, Vereine, kulturelle Einrichtungen und Verkehrsinformationen sollen in der Zukunft dazugewonnen werden und dann als Partner in der Vernetzung dafür sorgen, dass sich der gesamte Wirtschaftsraum als europäische Schlüsselregion im Internet widerspiegelt. Hanns-Ludwig Brauser meint dazu: „Das Projekt ist unsere große Chance, in gemeinsamer Anstrengung ein wegweisendes Portal zu bauen, das finanziell auf sicheren Füßen steht, das Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen echten Mehrwert bringt und das die öffentlichen Einrichtungen vereint hinter den Strukturwandel und die Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts stellt. “Alle kommunalen Spitzen des Ruhrgebiets, die im Innovationsbeirat der Projekt Ruhr GmbH vertreten sind, haben diesem Projekt zugestimmt. Aber auch Städte außerhalb der Region hätten bereits ihr Interesse an einer Kooperation bekundet und diese teilweise schon beschlossen. Deshalb bliebe das Projekt „offen“, falls weitere Partner sich für eine Mitgliedschaft entscheiden sollten.</p>
</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 19.12.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Vom E-Government zum Regionalportal</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-studien-regioport-shtml-3037/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mkoch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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		<category><![CDATA[Regionalportal]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Universität Cottbus]]></category>
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					<description><![CDATA[Think global - act regional! Regionalportale werden immer beliebter und zahlreicher. Neu ist das wissenschaftliche Interesse. Eine Studie untersucht Erfolgfaktoren solcher Portale und führt eine Online-Befragung unter Portalbetreibern durch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Think global &#8211; act regional! Regionalportale werden immer beliebter und zahlreicher. Neu ist das wissenschaftliche Interesse. Eine Studie untersucht Erfolgfaktoren solcher Portale und führt eine Online-Befragung unter Portalbetreibern durch.<!--break-->
                    </p>
<p>Das Internet als globales Informations- und Kommunikationsmedium wird mittlerweile auch im umfassenden Maße und in vielfältiger Weise für regionale Zwecke eingesetzt. Kommunale Einrichtungen nutzen das Internet u.a. für Verwaltungsdienstleistungen, Wirtschafts- und Regionalförderung sowie für eine effizientere Gestaltung interner Prozesse (E-Government). Unternehmen als kommerzielle Anbieter setzen das Internet vor allem als Präsentations- und Kontaktplattform sowie für geschäftliche Transaktionen ein (eCommerce). Daneben existiert ein breites Informations- und Vermittlungsangebot von Touristik-, Kunst-, Kultur- und Sportinhalten, hinter denen nicht nur Kommunen, sondern auch eine Vielzahl von gemeinnützigen Organisationen, Vereinen und Interessengemeinschaften stehen.</p>
<p>
                    <strong>Internetportale zur Bündelung regionaler Angebote</strong><br />
                    <br />Mit der steigenden Nutzung des Internets durch die verschiedenen Akteure gestaltet sich allerdings auch das Angebot zunehmend unübersichtlicher. Die vielen einzelnen Initiativen stehen vor dem Problem, in den Weiten des globalen Internets ihre lokalen Zielgruppen zu erreichen. Als eine geeignete Lösung haben sich daher lokale und regionale Portale herausgebildet, die solche Angebote bündeln. Ein Wesensmerkmal dieser Portale ist zum einen der geografische Bezug, der im unterschiedlichen Umfang nach administrativen (z.B. Gemeinde, Stadt, Landkreis, Bundesland) oder auch nach anderen Kriterien (z.B. Wirtschaftsraum, Landschaftsgebiet) definiert sein kann. Der Begriff „Regionalportal“ soll in diesem Sinne lediglich eine bestimmte geografische Abgrenzung deutlich machen, deren Grenzen durch regionale Identitäten bestimmt werden.</p>
<p>
                    <strong>Heterogene Struktur</strong><br />
                    <br />Zum anderen sind Regionalportale durch eine heterogene inhaltliche Struktur gekennzeichnet. Die Realisierung eines breiten inhaltlichen Angebots ist selten durch einen Portalbetreiber möglich, vielmehr werden die sehr unterschiedlichen regionale Akteure für ihre eigenen Inhalte selbst verantwortlich sein. Die einfachste und am meisten praktizierte Methode ist eine dezentrale Implementierungen, die auch den Begriff eines Portals rechtfertigt. Das Portal erfüllt dabei im Wesentlichen die Funktion einer Zugangsseite, die auf externe Inhalte verweist.</p>
<p>
                    <strong>Kommunale Plattformen als Ausgangspunkt für Regionalportale</strong><br />
                    <br />In der Praxis stellt ein Portalbetreiber meist auch eigene Inhalte bereit, weshalb die Grenze zu einer sogenannten Plattform, bei der eigene Inhalte dominieren, fließend ist. Die meisten Regionalportale haben ihren Ursprung in solchen thematisch spezialisierten Plattformen, bei denen sich mit der Ausweitung des Inhalts auf fremde Themen und fremde Quellen eine schrittweise Entwicklung zum Regionalportal vollzog. Neben Touristikplattformen waren und sind es vor allem kommunale Plattformen, die ausgehend vom reinen E-Government das Internet zunehmend für die Wahrnehmung ihrer regionale Verantwortung für Wirtschaft, Tourismus und Kultur einsetzen.</p>
<p>
                    <strong>Besonderheiten von Regionalportalen</strong><br />
                    <br />Die inhaltliche Vielfalt eines Regionalportals und das dadurch notwendige Zusammenwirken sehr unterschiedlicher Akteure sowie vorwiegend nicht unmittelbar kommerzielle Zwecke und fehlende Erlösmodelle sind besondere Herausforderungen, denen sich ein erfolgreiches Regionalportal stellen muss. Im Gegensatz zu Verwaltungsportalen oder kommerziellen Marktplätzen, wo Verantwortlichkeiten, Kompetenzen und auch die Finanzierung im Wesentlichen geregelt sind, müssen in horizontal orientierten Regionalportalen oft individuell geeignete Strategien gefunden werden.</p>
<p>
                    <strong>Empirische Untersuchung</strong><br />
                    <br />Die hohe Dynamik in der Entstehung, die inhaltliche Komplexität und der nichtkommerzielle Charakter von Regionalportalen haben dazu geführt, dass bislang kaum detaillierte Untersuchungen über Erfolgsfaktoren beim Aufbau und Betrieb solcher Portale existieren. In einer umfassenden Studie des Lehrstuhls für Marketing und Innovationsmanagement an der<br />
                    <a href="http://www.marketing.tu-cottbus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BTU Cottbus</a> werden deshalb erstmals in umfassender Weise empirische Daten zu dieser Thematik erhoben.</p>
<p>
                    <strong>Zielstellung und Inhalt der Untersuchung</strong><br />
                    <br />Im ersten Teil der Untersuchung wurden die Web-Auftritte von über 600 Regionalportalen erforscht. Die Stichprobe der Regionalportale umfasst die oben definierte Breite und schließt sowohl kommunale Portale auf verschiedenen Ebenen wie auch landschaftlich und touristisch orientierte Portale mit ein. Kriterien der Analyse waren u.a. Aufbau, Struktur und Benutzerführung im Portal sowie das Auftreten und die Realisierung verschiedener inhaltlicher Bereiche, wie z.B. Verwaltungsdienstleistungen, Produkt- und Unternehmenspräsentationen, Touristik und Kunst/Kultur.</p>
<p>Im anschließenden zweiten Untersuchungsteil wird eine Online-Befragung durchgeführt, die sich auf das Adressmaterial der zuvor bewerteten Regionalportale stützt. Gegenstand der Befragung sind die Sichtweisen der jeweiligen Portalbetreiber bezüglich der Gestaltung und der Führung ihres Portals, insbesondere kommunikative Maßnahmen, persönliche Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren, die Nutzung von Finanzierungsquellen und das Controlling der Aktivitäten.</p>
<p>
                    <strong>Ausblick</strong><br />
                    <br />Die Online-Befragung wird noch bis Ende des Jahres weitergeführt. Die Befragungsteilnehmer werden durch uns per E-Mail angeschrieben und erhalten einen speziellen Zugangscode für den Online-Fragebogen. Portalbetreiber, die wir bisher noch nicht berücksichtigt haben, die aber Interesse an einer Teilnahme und an der Auswertung haben, können sich gern an uns wenden, um den erforderlichen Zugangscode zu erhalten.</p>
<p>Die Portalstudie wird vom<br />
                    <a href="http://www.marketing.tu-cottbus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lehrstuhl für Marketing und Innovationsmanagement</a> der BTU Cottbus durchgeführt. Dipl.-Wirt.-Ing. Matthias Koch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls.</p></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Virtueller Marktplatz Bayern: Der Motor stottert</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/virtueller_marktplatz_bayern_der_motor_stottert-575/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/virtueller_marktplatz_bayern_der_motor_stottert-575/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jbuehl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Dec 2000 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Virtueller Marktplatz Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Regionalportal]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>
(Start-)Schwierigkeiten eines Vorzeigeprojekts</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><br />
(Start-)Schwierigkeiten eines Vorzeigeprojekts</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Mit vier Wochen Verzögerung ging das Prestigeobjekt der bayerischen Staatsregierung am 11.<br />
Dezember 2000 online: Unter der Domain<a href="http://www.baynet.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> http://www.baynet.de</a> befindet sich der Virtuelle<br />
Marktplatz Bayern (VMB). E-Commerce, E-Government und Events sollen unter einem<br />
weiß-blauem Dach im Internet vereint werden: bayerische Identität auch im virtuellem Raum.<br />
Ursprünglich strebte die bayerische Regierung die Woche der in München stattfindenden<br />
Fachmesse Systems Anfang November 2000 zum Start an. Doch diesen medien- und<br />
publikumswirksamen Termin konnte die VMB Virtueller Marktplatz Bayern GmbH nicht einhalten.<br />
Das Unternehmen wurde vom Konsortium &quot;Siemens Business Services/SAP Markets Europa&quot;<br />
gegründet, um den VMB zu betreiben. Die beiden Software-Riesen hatten am 31. März 2000 nach<br />
einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Der VMB befindet sich zwar schon im Netz, aber weite Teile des anspruchsvollen Konzepts warten<br />
noch auf ihre virtuelle Verwirklichung. Sowohl die Optimierung für den „Netscape Navigator“ als auch<br />
die Seiten in englischer Sprache werden seit vier Wochen angekündigt, stehen aber immer noch<br />
aus. Ebenso sind die Rubriken &quot;Nachrichten&quot;, &quot;Informationen&quot; sowie &quot;Urlaub und Freizeit&quot; ohne<br />
Inhalte. Der 31. März 2001 gilt jetzt als Stichtag, an dem der VMB voll funktionsfähig sein soll. Ob<br />
diese Zeitvorgabe eingehalten werden kann, hängt nicht allein von der Marktplatz GmbH ab. Mit im<br />
Boot sitzen etwa hinsichtlich E-Government die Kommunen und Landkreise, bezüglich<br />
E-Commerce und E-Business die für den Betrieb der regionalen Marktplätze zuständigen<br />
sogenannten regionalen Vermarkter. Hinzu kommt die Vielzahl der bayerischen Unternehmen und ihre<br />
Bereitschaft, Internetauftritte oder Online-Shops mit dem VMB zu koordinieren. Sie alle müssen in<br />
eine Richtung rudern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Die Marktplatz GmbH kann diese Kooperationsproblematik nur notdürftig umschiffen. Am 25.<br />
August 2000 wurde beispielsweise eine Partnerschaft mit <a href="http://www.yellowmap.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Yellowmap</a><br />
geschlossen. Dadurch sind alle bei Yellowmap verzeichneten Unternehmen beim VMB zu finden.<br />
Ob aber die Kommunen, Landratsämter und Bezirksregierungen bereit und fähig sind, bis zum 31.<br />
März virtuelle Rathäuser und interaktive Online-Verwaltungen auszubauen oder überhaupt<br />
einzurichten, darf als sehr fragwürdig betrachtet werden. Gerade Internetauftritte für Kommunen<br />
schließt übrigens die Marktplatz GmbH aus ihrem Angebot aus. Andererseits hat man ein sehr<br />
hochgestecktes Ziel formuliert: die bayernweite Standardisierung von Online-Verfahren der<br />
Behörden. Gelänge dies, würde sicher auch der papierene Formulardschungel etwas gelichtet.<br />
(Über den Projektfortschritt berichtet die Marktplatz GmbH unter http://www.info.baynet.de.)<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    <b>Kritische Stimmen: Zu große Hast </b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Von Anfang an erhoben sich kritische Stimmen, die bayerische Regierung betreibe die<br />
Verwirklichung mit zu großer Hast. Die unnötige Eile könne auf Kosten der Qualität des Angebots<br />
gehen und damit die Etablierung und Vermarktung des Produkts erheblich behindern, wird<br />
argumentiert. Genau aus diesem Grund treibt die Landeshauptstadt München gemeinsam mit ihren<br />
Partnern, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer, das Portal München im<br />
Internet behutsam und schrittweise in drei Stufen der Realisierung entgegen. Mit dem Portal wird<br />
angestrebt, die gesamte Münchner Stadtgesellschaft im Netz abzubilden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Wie der Starttermin musste ebenso die Frist für die Benennung der regionalen Vermarkter<br />
verlängert werden. In der Kabinettsitzung der Staatsregierung am 5. September verschob man den<br />
Termin vom 30. September auf den 30. November 2000. Gleichzeitig wurden die heftig in die Kritik<br />
geratenen Konditionen für die regionalen Betreiber verändert. Zunächst wollte das Konsortium<br />
Vorauszahlungen und Gebühren nach der Einwohnerzahl des Landkreises oder der kreisfreien<br />
Stadt. Damit wäre das finanzielle Risiko einseitig vor allem zu Lasten der regionalen Betreiber<br />
gegangen. Jetzt soll es individuelle Verhandlungen geben. Dabei werden sich die Entgelte nach der<br />
jeweiligen Region, ihren Besonderheiten und der vorhandenen IT-Infrastruktur richten. Für die<br />
Benennung der Vermarkter sind die 96 Landkreise und kreisfreien Städte zuständig. 45 von diesen<br />
haben mittlerweile einen Betreiber benannt. Die Marktplatz GmbH geht davon aus, dass es<br />
zwischen 35 und 40 Vermarkter geben wird, die dann ganz Bayern abdecken. Vertragsabschlüsse<br />
gibt es allerdings erst mit sieben Betreibern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Auch in der künstlichen Wortschöpfung der URL www.baynet.de wird ein Nachteil gesehen. Von ihr<br />
führe kein reibungsloser Bezug zu Bayern, seiner Wirtschaft und Politik. Während <a href="http://www.berlin.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Berlin</a><br />
oder <a href="http://www.hamburg.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Hamburg</a> ihre Domain für Inhalte außerhalb von<br />
Politik und Verwaltung öffnen, behält der <a href="http://www.bayern.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Freistaat</a> allein seinen<br />
Behörden vor. Die Marktplatz GmbH versucht jetzt, aus dieser Not eine Tugend zu machen und die<br />
Marke &quot;Baynet&quot; zu popularisieren. In der ersten Januarwoche 2001 wirbt sie in bayerischen<br />
Tageszeitungen nicht mit dem Begriff &quot;Virtueller Marktplatz Bayern&quot; sondern mit dem Produktnamen<br />
&quot;Baynet&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">  <b>  Steiniger Weg: Umsetzung eines anspruchsvollen Konzepts </b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Hinter dem VMB steht ein anspruchsvolles und interessantes Konzept. Aus dem heutigen Angebot<br />
lässt sich die künftige Struktur erkennen. Neben den Rubriken Nachrichten, Information sowie<br />
Urlaub und Freizeit wird auf drei Schwerpunkte gesetzt: Lebenslagen, Bürgerservice oder<br />
Behördenwegweiser, Marktplätze. Das Lebenslagenkonzept, das auch die Münchner als ein<br />
zentrales Element ihres Portals planen, beinhaltet eine Gliederung nach Lebenssituationen und<br />
-abschnitten wie &quot;Mobilität&quot;, &quot;Wohnung&quot;, &quot;Familie und Partnerschaft&quot; oder &quot;Kinder und Jugendliche&quot;.<br />
Der User soll so zu allem geleitet werden, was er in der entsprechenden Lage benötigt: von<br />
gesetzlichen Regelungen über notwendige Behördenkontakte bis hin zu kommerziellen Angeboten<br />
aus dem Segment der Marktplätze. Der Großteil der Lebenslagen und ihrer Untergliederungen ist<br />
derzeit noch in Arbeit. Unter &quot;Mobilität&quot; findet man etwa nur den Teil &quot;Rund ums Auto&quot;, unter<br />
&quot;Familie und Partnerschaft&quot; allein die &quot;Hochzeit&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Eng gekoppelt mit den Lebenslagen ist der Behördenwegweiser, weil der User direkt zur für ihn und<br />
sein Anliegen zuständigen Einheit geführt werden soll. Das bedeutet notwendig eine vielschichtige<br />
Regionalisierung im Hinblick auf die Kommunen, Verwaltungsgemeinschaften, Landkreise und<br />
Regierungsbezirke. Geleistet wird dies unter der aktuellen Version des VMB kaum. Zwar gibt es<br />
externe Links zu vielen Behörden und Kommunen, aber die Verknüpfung aus den Lebenslagen<br />
heraus und damit eine nutzerorientierte Angebotspalette bleibt der Zukunft vorbehalten. Heute findet<br />
man hier vor allem Verweise auf Einrichtungen des Freistaats und gesetzliche Regelungen.<br />
Dagegen ist man bei der bei Regionalisierung kommerzieller Angebote aus den Lebenslagen heraus<br />
schon einige Schritte weiter. Wer beispielsweise als Münchner eine Gastwirtschaft für seine<br />
Hochzeitsfeier sucht, der wird vor Ort fündig und bekommt zumindest einige Anschriften. Gleiches<br />
gilt für Freizeitaktivitäten und das Angebot an sozialer Betätigung für Kinder und Jugendliche.<br />
Allerdings tauchen hier unter dem Motto &quot;Helfen macht Spaß&quot; auch nicht erwartbare Einträge auf:<br />
die &quot;Urlaubskasse des Bayerischen Baugewerbes e.V.&quot; und die &quot;Sozialrechtliche Vereinigung von<br />
Zementwerken in Bayern e.V.&quot;.<br />
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<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Der Behördenwegweiser als zweites Hauptelement bildet das Besondere und den<br />
Wettbewerbsvorteil des VMB. Durch die Koppelung von Lebenslagen, Behördenwegweiser und<br />
kommerziellen Angeboten bieten sich exklusive Vermarktungsmöglichkeiten für Unternehmen.<br />
Darüber hinaus verleiht die Präsenz von staatlichen und kommunalen Stellen dem VMB von vorne<br />
herein einen eher öffentlichen, nicht offensichtlich profitorientierten Charakter. Mit diesen Pfunden zu<br />
wuchern, bleibt anderen Anbietern von virtuellen Märkten verwehrt. Das ist auch der Kern der Kritik<br />
des &quot;Rechenzentrums Bayerischer Genossenschaftsbanken&quot; (RGB), einem Unternehmen der<br />
Raiffeisen- und Volksbanken. Das RGB betreibt mit <a href="http://www.myshop.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">My Shop</a> die größte<br />
virtuelle Verkaufsplattform für mittelständische Unternehmen in Bayern, die mittlerweile auch<br />
bundesweit expandiert. Die Software für &quot;My Shop&quot; ließ der Bayerischen Einzelhandelsverband mit<br />
finanzieller Unterstützung des Freistaats Bayern entwickeln. Später kaufte das RGB sie auf und<br />
baut sie seitdem aus. Obwohl die EU-Kommission das Gemeinschaftsunternehmen von Siemens<br />
und SAP genehmigt und das Bundeskartellamt keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken geäußert<br />
hat, dürfte die exklusive Public-Private-Partnership einen schalen Nachgeschmack verursachen und<br />
die Thematik auf der Tagesordnung halten.<br />
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<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Der dritte Schwerpunkt des VMB sind die Marktplätze. Hierüber soll der gesamte VMB finanziert<br />
werden. Während die Marktplatz GmbH Hard- und Software zentral bereitstellt, basiert der Baustein<br />
Marktplätze wie bei &quot;My Shop&quot; auf Regionalisierung. Die regionalen Vermarkter sind für den Betrieb<br />
zuständig und finanzieren sich über Webauftritte und Online-Shops für Firmen sowie über Werbung.<br />
Für den Auftritt von bayerischen Unternehmen im Rahmen des VMB werden gestaffelte Angebote<br />
gemacht. Kostenlos ist der Eintrag ins Unternehmensverzeichnis. Bezahlt werden muss die<br />
Einbettung einer Firma in bis zu drei Lebenslagen. Diese kann allein oder in Zusammenhang mit<br />
einer Visitenkarte oder einem strukturierter Internetauftritt gewählt werden. Neben B2C-Marktplätzen<br />
sollen insbesondere für den Mittelstand und die Behörden geschlossene Marktplätze für B2B und<br />
A2B (Administration to Business) aufgebaut werden. Auch wenn dem normalen User der Einblick in<br />
das Geschehen auf diesen Märkten verwehrt bleibt: im Hinblick auf A2B wird man ihm immerhin die<br />
heutigen Nachfolger der ehemals königlich-bayerischen Hoflieferanten anzeigen.<br />
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<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">    Die Marktplätze sind zentral für das Gelingen des VMB. Von ihnen hängt es ab, ob sich die<br />
gesamte Unternehmung finanziell trägt. Dennoch sind sie bis jetzt der am wenigsten ausgebaute<br />
Teil des VMB. Wie sie sich entwickeln, ist heute nicht abzusehen. Bisher sind gerade sechs<br />
regionale Marktplätze online. Der Aufbau der Angebote steht erst am Anfang. Nur zwei Marktplätze<br />
bieten jeweils drei Online-Shops.</span></p>
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