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	<title>Reinhard Höppner &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Reinhard Höppner &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#8220;Die Koalitionsfrage ist für uns noch offen&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotdie_koalitionsfrage_ist_fuer_uns_noch_offenquot-348/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Höppner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
<b>tacheles.02: Chat mit Reinhard Höppner, Ministerpräsident 
von Sachsen-Anhalt, am 2. April 2002</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
<b>tacheles.02: Chat mit Reinhard Höppner, Ministerpräsident<br />
von Sachsen-Anhalt, am 2. April 2002</b></span><!--break--><b><span style="font-size: medium; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><br />
</span></b>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/hoeppner.jpg" alt="Wolfgang Boehmer" align="left" height="90" width="80" />Herzlich<br />
willkommen im tacheles.02-Chat im Anschluss an die Tagesschau! Am 21.<br />
April wählt Sachsen-Anhalt. Grund genug für uns, die drei Spitzenkandidaten<br />
der Landtagswahl in den Chatraum einzuladen. Letzte Woche war bereits<br />
der Spitzenkandidat der CDU, Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, an dieser<br />
Stelle zu Gast. Heute bei tacheles.02: Der Ministerpräsident des<br />
Landes Sachsen-Anhalt, Reinhard Höppner (SPD). tacheles.02 ist ein<br />
Format von tagesschau.de und politik-digital.de und wird unterstützt<br />
von tagesspiegel.de.<br />
Wir freuen uns, dass Sie bei uns sind, Herr Ministerpräsident. Sind<br />
Sie bereit?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Wir sind bereit!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Eine erste Frage von unserer Seite. Die FDP-Spitzenkandidatin<br />
in Sachsen-Anhalt, Cornelia Pieper, hat sich heute kritisch gegen die<br />
Ankündigung von Edmund Stoiber gewendet, der die Ausländerpolitik<br />
zum Thema der Wahlen in Sachsen-Anhalt machen will. Stoiber dränge<br />
den Menschen in Ihrem Bundesland damit &quot;Probleme von außen&quot;<br />
auf, um sie für seine bundespolitischen Ziele einzusetzen. Das Manöver<br />
sei &quot;durchsichtig und unwürdig&quot;. Sehen Sie das ähnlich?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Das Thema Zuwanderung steht<br />
bei uns nicht oben auf Tagesordnung. Herr Stoiber will offenbar bundespolitische<br />
Themen auf unserem Rücken austragen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Und hier sind bereits die ersten Fragen der<br />
User an Sie:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">böhmer_1: Können Sie sich eine Koalition mit<br />
der PDS vorstellen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Die Koalitionsfrage ist<br />
für uns noch offen, das entscheiden wir auf einem Parteitag nach<br />
den Wahlen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">ossi: Ist die Wahl in Sachsen-Anhalt mal wieder nur eine<br />
Bundestags-Testwahl oder geht es diesmal wirklich um die Politiker vor<br />
Ort?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Ich hoffe, dass es um die<br />
Probleme und Chancen im Lande geht, aber dass die Bundestagswahl ihre<br />
Schatten vorauswirft, kann keiner bestreiten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">maja: Wenn Sie nur dritte Kraft werden, was dann?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Das halte ich für so<br />
unwahrscheinlich, dass ich darüber nicht nachdenke.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">ossi: Muss es Sie nicht nachdenklich stimmen, dass die<br />
SPD derzeit als amtierende Regierungspartei in den Umfragen nur hinter<br />
CDU und PDS auf Platz drei liegt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Das ist bei einer Umfrage<br />
der Fall gewesen und wenn man bedenkt, dass die PDS in den letzten Wochen<br />
zwischen 14 und 26 Prozent schwankte, dann weiß man, wie zuverlässig<br />
solche Umfragen sind.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">wolgast: Ist das nicht ein bisschen unfair, den Leuten<br />
nicht zu sagen, mit welchem Koalitionspartner man das Land regieren will<br />
(falls man an der Macht bleibt)?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Wenn man erwarten kann,<br />
dass man von allen Seiten Koalitionsangebote bekommt, dann muss man das<br />
offen halten und verhandeln, mit wem man am besten sozialdemokratische<br />
Politik durchsetzen kann. Das machen alle Parteien so.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">ossi: Also ist die Möglichkeit, dass die SPD nur<br />
drittstärkste Fraktion wird, nicht so unwahrscheinlich. Werden Sie<br />
die 30 Prozent schaffen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Dass wir 30 Prozent schaffen<br />
hoffe ich &#8211; damit sind wir auf jeden Fall nicht die drittstärkste<br />
Kraft.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">altunsuyu: Herr Ministerpräsident, nachdem Edmund<br />
Stoiber Kanzlerkandidat wurde hat die SPD immer verloren. Wo ist die Schmerzgrenze<br />
für Sie, weiterzumachen oder aufzuhören?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Um die Schmerzgrenze geht<br />
es nicht! Ich möchte für das Land etwas erreichen, darum bleibe<br />
ich dabei. Im Moment ist doch Stoiber auf dem Sinkflug.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Woran machen Sie das fest?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Er kommt im Osten nicht<br />
wirklich an, sein Abstand zu Schröder ist wieder deutlich gewachsen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">ossi: Der Bundeskanzler dürfte Sie ja dazu drängen,<br />
nach den Bundesratsereignissen lieber mit der PDS zu koalieren, als mit<br />
der CDU eine weitere Patt-Situation wie in Brandenburg zu kreieren, oder?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Der Bundeskanzler wird mich<br />
zu nichts drängen, über die Koalition werden wir im Land entscheiden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Zu den Konkurrenten: Die Schill-Partei:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Adschi: Mit welchen Themen versucht denn die Schill-Partei<br />
gegen Sie Stimmung zu machen? Haben Sie auch ein Sicherheitsproblem in<br />
Sachsen-Anhalt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> In Sachen Sicherheit haben<br />
wir einen so zupackenden Innenminister, dass Schill keine echte Chance<br />
hat. Und solche Abenteurer von außen, die vom Land keine Ahnung<br />
haben, können auch für das Land nichts ausrichten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">HerrLORLI: Weshalb können Sie sich keine Koalition<br />
mit der Schill-Partei und den Liberalen vorstellen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Da kann ich nur sagen: siehe<br />
oben! Herr Marseille führt zwanzig Prozesse gegen das Land und will<br />
sich offenbar an unserer Sozialkasse bedienen. Das ist mit uns nicht zu<br />
machen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Erwin: Was halten Sie vom Spitzenkandidaten der Schill-Partei,<br />
der nicht einmal für den Landtag kandidiert?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Ich halte das für Wählertäuschung:<br />
sich als Spitzenkandidat zu bezeichnen, obwohl man für den Landtag<br />
gar nicht wählbar ist.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">HerrLORLI: Was haben Sie eigentlich gegen die Schill-Partei?<br />
Sie will doch nur die Kriminalität reduzieren</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Haben Sie schon einmal die<br />
Wahlplakate gesehen? Die unterscheiden sich kaum von denen, die wir vor<br />
vier Jahren bei der rechtsradikalen DVU gesehen haben. Das ist Rechtspopulismus<br />
pur!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Zu möglichen Koalitionspartnern:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Adschi: Was wäre denn eine reale Option: FDP oder<br />
PDS? Was wäre Ihnen denn persönlich lieber?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Die FDP war acht Jahre nicht<br />
im Landtag. Sie wird, wenn überhaupt, nicht genug Stimmen haben.<br />
Die Frage stellt sich also nicht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Adschi: Würden Sie als dritte Kraft mit der PDS eine<br />
Landesregierung bilden?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Noch einmal: Die SPD wird<br />
nicht dritte Kraft.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Adschi: Glauben Sie, dass die FDP mit ihrer offensiven<br />
Kampagne zusätzliche Stimmen abfängt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Nein.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">altunsuyu: Was ist mit den Grünen, rechnen Sie überhaupt<br />
damit, dass die wieder in den Landtag zurück kommen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Leider nein.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">HerrLORLI: Könnten Sie sich eine PDS Ministerpräsidentin<br />
unter SPD-Beteiligung vorstellen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Nein.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Zu den Grünen eine Nachfrage:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">altunsuyu: Leider oder zum Glück?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Wir haben in der zweiten<br />
Legislaturperiode gut mit den Grünen zusammengearbeitet. Also: leider.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Zu den Themen des Wahlkampfes:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Ulrich: Die Hauptaktivität Ihrer Regierung waren<br />
verschiedenste Experimente auf dem Gebiet der Bildungspolitik. Sind Sie<br />
mit Ihrer Arbeit zufrieden ? War das Ihre Politik oder hatte hier die<br />
PDS mehr das Sagen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Nein &#8211; die PDS hatte nicht<br />
&quot;das Sagen&quot;. Wir haben die Grundschule mit festen Öffnungszeiten<br />
eingeführt, eine Forderung, die bundesweit an vielen Stellen erhoben<br />
wird. Das ist gut. Aber die Pisa-Studie zeigt: Es kommt auf die Inhalte<br />
an, nicht unbedingt auf die Struktur der Schule.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">M. Huck: Was werden Sie nach den Ergebnissen von TIMES<br />
und PISA 1 in der Bildungspolitik des Landes verändern?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner: </b>Wir werden mehr Gestaltungsverantwortung<br />
an die Schulen geben, und wir brauchen auch eine Qualitätskontrolle<br />
in der Schule. Wir wollen mehr Mitgestaltung von Eltern und Schülern.<br />
Das werden wir tun durch die Einführung der Drittelparität in<br />
der Schulkonferenz. Weitere Beispiele: Einführung von Fremdsprachen-Unterricht<br />
in der Grundschule und Verstärkung von Deutsch und Mathematik.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">alef: Wer soll die Qualitätskontrolle in der Schule<br />
durchführen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Zunächst die Schulkonferenz.<br />
Das ist mehr Verantwortung von unten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Majikat: Was können Sie gegen die Abwanderung junger<br />
Menschen aus Sachsen-Anhalt tun?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Zunächst jedem eine<br />
Ausbildung anbieten. Das ist uns seit fünf Jahren gelungen. Dann<br />
attraktive Arbeitsplätze schaffen. Das machen wir, indem wir z.B.<br />
interessante Ansiedlungen nach Sachsen-Anhalt holen. Bei Investitionen<br />
in Wirtschaftsunternehmen sind wir mit an der Spitze.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Eine Nachfrage zu den Schulen:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Adschi: Werden auch mehr finanzielle Gestaltungsmittel<br />
zur Verfügung stehen (für die Grundschulen)?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Jedenfalls werden wir bei<br />
Bildung nicht kürzen. Den Vorschlag der CDU, das Geld für Schulbücher<br />
zu streichen, lehne ich ab. Angesichts sinkender Schülerzahlen besteht<br />
in diesem Bereich tatsächlich mehr Gestaltungsspielraum.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Zur Wirtschaftspolitik:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Marco: Können Sie bitte kurz umreißen, weshalb<br />
Sie in Sachsen Anhalt deutlich schlechter wirtschaftlich abschneiden als<br />
Sachsen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Das ist so nicht richtig.<br />
Im Wirtschaftswachstum der letzten sieben Jahre liegen wir vor Sachsen<br />
(1,4 zu 1,1 Prozent).</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">altunsuyu: Herr Ministerpräsident, was wollen Sie<br />
gegen die hohe Arbeitslosigkeit tun? 1994 und 1998 versprachen Sie, diese<br />
zu reduzieren, bisher spürt man nichts davon. Warum soll es in den<br />
nächsten vier Jahre gelingen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Immerhin haben wir in den<br />
letzten sechs Monaten als einziges ostdeutsches Bundesland im Jahresvergleich<br />
zurückgehende Arbeitslosenzahlen. Das reicht natürlich noch<br />
nicht, aber wir sind auf dem richtigen Weg: Bei dem zweitbesten Wachstum<br />
im verarbeitenden Gewerbe bin ich optimistisch, dass wir diesen Trend<br />
fortsetzen können.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Die Wahrnehmung scheint eine andere zu sein:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Kristin: Wie wollen Sie die Deindustrialisierung im Lande<br />
stoppen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Die Wahrnehmung ist oft<br />
eine andere, doch was zählt, sind die Fakten. Die Industrie ist im<br />
letzten Jahr um 6,4 Prozent gewachsen &#8211; der Prozess ist also bereits gestoppt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Eine Frage zur Personalpolitik:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">altunsuyu: Warum mussten solche fähige Leute wie<br />
der Wirtschaftsminister Herr Gabriel gehen, nur weil er das aussprach,<br />
was tabu ist?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Herr Gabriel hat behauptet,<br />
wir bräuchten keine Sonderförderung Ost mehr, und das gerade<br />
als wir über den Solidarpakt 2 verhandelt haben &#8211; und er war nicht<br />
bereit, sich zu korrigieren. Das kann ein Ministerpräsident nicht<br />
durchgehen lassen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Damit wäre die nächste Frage wohl<br />
bereits beantwortet:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">böhmer_1: Sind Sie für die Beibehaltung der<br />
Investitionszulage?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Ja. Und ich bin erschrocken<br />
darüber, dass Herr Stoiber sie abschaffen will. Die CDU redet über<br />
Steuererleichterung &#8211; und diese Steuererleichterung für investierende<br />
Betriebe soll gestrichen werden &#8211; das halte ich für einen Schlag<br />
gegen den Mittelstand.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Adschi: Welche neuen Zukunftsbranchen können auch<br />
Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt schaffen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner: </b>In Halle hat sich ein hoch<br />
interessantes Biotechnologie-Zentrum gebildet. Wir haben inzwischen 3000<br />
Betriebe im IT- und Medienbereich, aber man sollte auch nicht vergessen,<br />
dass sich die Automobil-Zulieferungsindustrie und die Chemie in Sachsen-Anhalt<br />
dynamisch entwickeln.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Erwin: Gibt es weitere Arbeitsplätze im Chemiebereich?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Ja, Dow Chemical plant eine<br />
Verdopplung der Kapazitäten im Chemie-Dreieck. Und wir verhandeln<br />
derzeit mit Amerikanern über eine millionenschwere Investition in<br />
der Chemieprodukte verarbeitenden Industrie. Solche Großinvestitionen<br />
schaffen auch Arbeitsplätze im Zulieferbereich.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Adschi: Gibt es da auch Chancen für die breitere<br />
Masse oder werden die Arbeitskräfte für die genannten Projekte<br />
&quot;importiert&quot;?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Unser Standortvorteil ist<br />
nach wie vor, dass wir schnell qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung<br />
haben. Aber schön ist natürlich auch, dass dadurch junge Leute<br />
nach ihrer Ausbildung eine Chance bekommen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Wähler: In welcher Hinsicht haben wir denn schneller<br />
qualifizierte Arbeitskräfte als andere Regionen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Weil wir noch Facharbeitskräfte<br />
haben, die wir qualifizieren können und weil seit einiger Zeit junge<br />
Leute über Bedarf ausgebildet werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Thema Subventionen:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">HeinBlöd: Was hat es für einen Sinn, wenn die<br />
Länder und Kommunen sich die Investoren mit Subventionen gegenseitig<br />
abwerben?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Das tun sie dank der Brüssler<br />
Beihilfekontrolle nicht, denn die Höchstfördersätze sind<br />
einheitlich festgelegt und werden praktisch überall gezahlt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Euro: Wenn die EU-Osterweiterung kommt, gibt es dann weniger<br />
Geld aus den Fördertöpfen? Was gedenken Sie dagegen zu tun?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Wir verhandeln schon jetzt<br />
mit Brüssel über angemessene Anschlussregelungen nach 2006.<br />
Der zuständige Kommissar Barnier hat uns zugesagt, dass solche Regelungen<br />
kommen werden. Die Ost-Ministerpräsidenten stimmen derzeit eine gemeinsame<br />
Haltung dazu ab.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Wähler: Sollten Firmen, die Insolvenz beantragt haben,<br />
eine finanzielle Spritze zum Überleben bekommen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Das hängt vom Zustand<br />
der Firmen ab. Wir haben schon eine Reihe von Firmen durch Konsolidierungsdarlehen<br />
gerettet. Aber wenn man keine Sanierungschance sieht, darf man nicht gutes<br />
Geld dem Schlechten hinterher werfen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Wähler: Hinkt die Bedarfsausbildung nicht zwangsläufig<br />
auf Grund von Ausbildungszeiten dem Bedarf hinterher?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Nein, wenn die Unternehmen<br />
vernünftig planen, passt das zusammen. Aber leider betreiben zu wenig<br />
Firmen eine vorausschauende Personalpolitik. In der Chemie haben wir jetzt<br />
ein gutes Abkommen, das auf einen möglichen Mangel an jungen Leuten<br />
nach 2006 (Geburtenrückgang) schon jetzt reagiert.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Zum Trema der letzten Woche: Zuwanderungsgesetz:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">wolgast: Was glauben Sie, wird die Union nicht den Eklat<br />
im Bundesrat ausnutzen und das Thema Zuwanderung im Wahlkampf noch mal<br />
voll ausspielen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Bei Herrn Stoiber kann ich<br />
mir leider alles vorstellen. Aber der Versuch, uns ein solches Thema von<br />
außen aufzudrängen, wird auf meinen heftigen Protest stoßen.<br />
Das Thema Zuwanderung ist wirklich nicht unser Problem, wir haben 1,7<br />
Prozent Ausländer. Herr Stoiber sollte lieber Vorschläge zur<br />
Bekämpfung der Arbeitslosigkeit machen und seine Klage gegen den<br />
Risikostrukturausgleich zurücknehmen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Zur Bundesratsentscheidung:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">altunsuyu: Haben Sie in diesem Theater mitgewirkt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Heiße ich Roland Koch?<br />
Ich war in der Sitzung gar nicht dabei.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">altunsuyu: Wo waren Sie denn bei so einem wichtigen Thema?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner: </b>Ich war im Lande unterwegs.<br />
Unsere Haltung zum Thema war doch klar. Ich musste nicht noch als zehnter<br />
Redner auftreten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">M. Huck: Ist Zuwanderung ein Problem?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner: </b>Wenn sie vernünftig<br />
gesteuert wird, dann nicht. Das sieht die CDU offenbar nicht ein. Der<br />
CDU sollte zu denken geben, dass in diesem Falle Wirtschaft, Gewerkschaften<br />
und Kirchen für das Gesetz sind.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Wähler: Was tun Sie konkret zur Integration von Aussiedlern<br />
in Sachsen-Anhalt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Da gibt es Gott sei Dank<br />
sehr viele kommunale Aktivitäten. Von Sprachkursen über Wohnungs-<br />
und Arbeitsvermittlung, Sport und andere integrative Maßnahmen.<br />
Wir unterstützen das.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">DerSpion: Hängt die Arbeitslosigkeit nicht auch von<br />
der Zuwanderung ab?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Nein &#8211; da gibt es keinen<br />
unmittelbaren Zusammenhang. Ausländer schaffen bei uns viele Arbeitsplätze.<br />
Bei Auslandsinvestitionen sind wir Spitze ( etwa sieben Mal so viel wie<br />
in Thüringen). Darum ist für uns ein ausländerfreundliches<br />
Klima sehr wichtig.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Noch einmal zu Ihrer persönlichen politischen<br />
Zukunft:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">altunsuyu: Können Sie sich in einer großen<br />
Koalition einen Ministerposten vorstellen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Nein &#8211; ich will Ministerpräsident<br />
bleiben. Dafür kämpfe ich!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Heinz: Werden Sie in Sachsen-Anhalt Oppositionsführer,<br />
falls Sie die Wahl verlieren?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Wir werden die Wahl nicht<br />
verlieren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Wähler: Noch eine wahltaktische Frage: Wenn Sie jetzt<br />
keine Koalitionsaussage treffen, laufen Sie nicht Gefahr, dass die Leute<br />
gleich CDU oder PDS wählen, je nach ihrer bevorzugten Koalition?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Das glaube ich nicht. Die<br />
Leute verstehen schon unsere Position in der Mitte.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Zur letzten Frage, dann ist die Stunde leider<br />
schon wieder um:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Euro: Wie halten Sie sich fit für den Wahlkampf?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Indem ich immer mal eine<br />
Stunde durch den Wald laufe.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Moderator: Wir sind beeindruckt, Herr Höppner, Sie<br />
waren ein sehr schneller Chatter! Liebe Chat-Gäste, sehr geehrter<br />
Herr Ministerpräsident! Unsere Chatzeit ist bereits wieder verstrichen.<br />
Vielen Dank für Ihre Fragen, leider konnten nicht alle beantwortet<br />
werden.<br />
Wenn es Ihnen gefallen hat, würden wir uns freuen, Sie bei unserem<br />
nächsten Chat wieder begrüßen zu dürfen. Er findet<br />
am kommenden Montag, dem 8. April, um 20.15 Uhr statt. Unser Gast: Die<br />
PDS-Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt, Petra Sitte. Im Namen der Veranstalter<br />
tagesschau.de und politik-digital.de sowie des Unterstützers tagesspiegel.de<br />
wünschen wir allen Beteiligten einen schönen Abend!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Reinhard Höppner:</b> Guten Abend! Auf Wiederchat!</span></p>
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