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	<title>Richard Klug &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Richard Klug &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#8220;Ich persönlich glaube, dass der Irak das Potenzial hatte, Massenvernichtungswaffen herzustellen, dass er aber ge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jmau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/rklug.jpg" alt="Richard Klug" align="left" border="0" height="65" width="80" />Richard 
Klug</b><b>, ARD-Korrespondent in Katar während des Irak-Kriegs, 
</b><b>war am 10. A</b><b>pril 2003 zu Gast im tacheles.02 Live-Chat 
von tagesschau.de und politik-digital.de.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/rklug.jpg" alt="Richard Klug" align="left" border="0" height="65" width="80" />Richard<br />
Klug</b><b>, ARD-Korrespondent in Katar während des Irak-Kriegs,<br />
</b><b>war am 10. A</b><b>pril 2003 zu Gast im tacheles.02 Live-Chat<br />
von tagesschau.de und politik-digital.de.</b></span><!--break--></p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <br />
<b>Moderator: </b>Herzlich willkommen im tacheles.02-Chat. tacheles.02<br />
ist ein Format von tagesschau.de und politik-digital.de und wird unterstützt<br />
von tagesspiegel.de. Heute begrüßen wir Richard Klug, ARD-Korrespondent<br />
in Doha/Katar. Wir haben eine Stunde Zeit, Herr Klug sitzt im Pressezentrum.<br />
Sind Sie bereit, kann es losgehen? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Ja.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Herr Klug, wie sah denn ihr Tag heute aus? Wie haben wir uns<br />
denn den Arbeitstag eines Korrespondenten in einem Krisengebiet vorzustellen?<br />
Dazu passt auch die Frage von Milka:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Milka: </b>Eine<br />
persönliche Frage: Was haben Sie heute alles gemacht?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Der Arbeitstag begann um 2 Uhr nachts, beim Nachtmagazin, die<br />
wollten auch gerne eine Live-Schaltung nach Doha haben und heute morgen<br />
ging es dann um halb acht deutscher Zeit weiter. Seither sitzen wir im<br />
Pressezentrum.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Sister: </b>Wie<br />
lange werden Sie voraussichtlich noch in Katar bleiben?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Wenn es schnell geht, bis zum Kriegsende, so zynisch das auch<br />
klingen mag. Wenn es lange dauert, werden wir sicherlich abgelöst.<br />
Das muss man dann aber kurzfristig entscheiden bei der ARD in Hamburg<br />
und beim SWR in Stuttgart, meinem Sender.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Babs: </b>Was<br />
bewegt einen als Journalist dazu, aus einem gefährlichen Kriegsgebiet<br />
zu berichten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Hier ist kein gefährliches Krisengebiet. In Doha gibt es sicherlich<br />
ein höheres Anschlagsrisiko, aber richtig gefährlich ist es<br />
nicht. Es gehört einfach zum Job eines Journalisten in einer Auslandsredaktion,<br />
diese Arbeit auch zu machen. Es wurde uns aber freigestellt, uns zu weigern,<br />
an der Irakberichterstattung mitzumachen, doch dafür sah ich keinen<br />
Grund.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cinderella:<br />
</b>Hätten Sie auch einen Einsatz in Bagdad zugestimmt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Nein. Ich habe Familie, und dieses Risiko wäre ich nicht<br />
eingegangen, es sind ja bereits leider ein paar Kollegen von mir ums Leben<br />
gekommen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Altes Europa:<br />
</b>Wie geht man als Journalist mit Propaganda-Bildern um? Kürzlich<br />
sah ich einen amerikanischen Soldaten mit einem irakischen Kind &#8211; sah<br />
sehr liebevoll aus, aber die Mutter ist zuvor im Kugelhagel gestorben.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Ich benutze diese Bilder nicht. Die sind hauptsächlich für amerikanische<br />
Sender gedacht, die eine ganz andere Herangehensweise an das Thema haben.<br />
Sie haben den Eindruck, dass sie dabei eine objektive Berichterstattung<br />
machen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>danman224:<br />
</b>Haben Sie es als deutscher Journalist leichter in der Berichterstattung,<br />
sind die Menschen z. B. auskunftsfreudiger wegen der deutschen Haltung?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Das Pressezentrum ist eines der Amerikaner und Briten, anfangs<br />
war es genau umgekehrt, da wurden Journalisten aus kriegskritischen Ländern<br />
geschnitten. Das hat sich aber jetzt geändert.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Leila: </b>Haben<br />
Journalisten denn im Irak-Krieg überhaupt die Möglichkeit, unabhängiges<br />
Bildmaterial zu bekommen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Ja. Aber es ist nicht leicht. Die so genannten &quot;eingebetteten<br />
Journalisten&quot; sind von den Amerikanern abhängig, die unabhängig<br />
im Irak Arbeitenden bis gestern noch von den Iraker. Ich bin gespannt,<br />
ob die Berichterstattung jetzt freier werden kann oder ob die US-Truppen<br />
weiterhin zwar keine Zensur, aber doch gewisse Einschränkungen machen<br />
werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>pro: </b>Kommen<br />
Ihnen nicht manchmal Zweifel, ob diese vielen Schaltungen Sinn machen?<br />
Dauernd aktuell berichten zu müssen und offensichtlich immer nur<br />
wenig zu wissen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Anfangs stimmte das sicherlich, da haben wir uns nur gegenseitig<br />
bestätigt, dass wir nichts wissen und haben dieses Nicht-Wissen dann<br />
bewertet. Mittlerweile aber ist das anders und wir bekommen viele Informationen,<br />
längst noch nicht alle notwendigen, aber mit denen, die wir bekommen,<br />
können wir substantiell etwas anfangen. Und da Pressekonferenzen<br />
bildmäßig ohnehin langweilig sind, machen wir es eben mit Schaltungen.<br />
Ich finde das gerechtfertigt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>hatto: </b>Glauben<br />
deutsche Reporter auch, dass sie die Ablehnung der deutschen Bevölkerung<br />
gegenüber dem Krieg in ihrer Berichterstattung reflektieren müssen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Nein. Hans Joachim Friedrichs, ein ehemaliger Tagesthemen-Moderator,<br />
hat gesagt, man solle sich mit keiner Sache gemein machen, auch nicht<br />
mit einer guten, deswegen ist mein Bestreben, so objektiv und umfassend<br />
wie möglich zu berichten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Hier ein Kommentar zu den Schaltungen:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Bettina:</b><br />
Kennen Sie die Witze von Harald Schmidt über diese sinnvollen Live-Schaltungen?<br />
Wir melden uns wieder, wenn es nichts Neues aus Köln-Deutz gibt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Können Sie darüber lachen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Das war anfangs, nicht wahr? Ich weiß nicht, ob er es jetzt<br />
noch macht. Ich habe ihn natürlich hier nicht gesehen, aber es würde<br />
mich doch interessieren, wie er den Krieg jetzt thematisiert.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>pro: </b>Guter<br />
Journalismus zeichnet sich durch gute Kenntnis und Einordnung aus. Fühlen<br />
Sie sich wirklich nah dran? Und wenn ja, warum?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, über diesen<br />
Krieg zu berichten. Die politische Einordnung (Berlin, Washington etc.)<br />
und hier in Doha die militärische Einordnung. Ich bin hier im Hauptquartier<br />
der Alliierten. Das, was sie sagen wollen, sagen sie hier und ich kann<br />
versuchen, herauszufinden, was sie nicht sagen wollen und dann versuchen,<br />
es ihnen zu entlocken, daher ist hier doch ein guter, interessanter Ort<br />
für Berichterstattung.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>STR: </b>Hat<br />
sie die Informationspolitik der Amerikaner nicht gründlich genervt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Es nervt einen Journalisten immer, wenn er nicht genug Informationen<br />
bekommt. Ich habe versucht zu ergründen, warum sie diese Informationspolitik<br />
gemacht haben, anfangs. Und ich denke, sie waren sich unsicher, wie sie<br />
mit den Journalisten umgehen sollen, wo es doch zum ersten Mal möglich<br />
ist, mit den Truppen zu gehen und direkt bei Kampfhandlungen zuzusehen.<br />
Das war auch für das Militär ungewöhnlich.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>barbara: </b>Gibt<br />
es Neuigkeiten zum Aufenthaltsort bzw. Lebenszeichen von Saddam?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Es gibt nur Gerüchte, angeblich ist er geflohen, versteckt<br />
sich in den Bergen. Angeblich ist er nach Syrien oder Iran. Wir wissen<br />
es nicht, die Amerikaner behaupten, es auch nicht zu wissen. Jetzt wollen<br />
sie eine DNA-Analyse der Toten in diesem Haus in Bagdad machen, das vor<br />
zwei Nächten heftig bombardiert worden ist, um herauszufinden, ob<br />
er nicht doch noch in diesem Haus war und ums Leben kam. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Harry: </b>Weiß<br />
man was über seine Söhne?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Es gibt genau die gleichen Gerüchte, wie über ihn.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Elegon: </b>Woher<br />
haben die Amis denn DNA-Proben von Hussein?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Es gibt ja eine Leiche vor Ort und die wird dann mit Erkenntnissen verglichen,<br />
zum einen aus Geheimdienstkreisen, die zum Beispiel etwas von einem Arzt<br />
erfahren haben, der Saddam Hussein mal behandelt hat oder auch von einem<br />
seiner Cousins, die nach dem Golfkrieg von 1991 nach den USA geflohen<br />
waren, dort den Westen unterrichteten, plötzlich aber wieder, es<br />
ist unklar, warum genau, in den Irak zurückkehrten und prompt ermordet<br />
wurden. Erkenntnisse dieser Art. Da gibt es eine Fülle.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Clarissa:</b><br />
Glauben Sie persönlich, dass sich Hussein noch im Irak aufhält?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Er gehört nicht zu denen, die sich aufopfern. Er wird auf<br />
jeden Fall versuchen, zu entkommen, wenn man ihn lässt. Ich habe<br />
eher das Gefühl, dass er zu lange in Bagdad geblieben ist und der<br />
US-Vormarsch ihn in seiner Schnelligkeit überrascht hat. Das würde<br />
bedeuten, dass er noch in Bagdad ist, aber ich kann mich natürlich<br />
sehr täuschen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cebo:</b><br />
Halten Sie es für wahrscheinlich, dass Saddam Hussein von Leuten<br />
aus seiner engsten Umgebung ausgeliefert wird (nachdem die Kontrollstrukturen<br />
gekippt sind)?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Auf jeden Fall. Diese Menschen hält nichts zusammen, außer<br />
die gemeinsame Lust an der Macht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>nicki@blue:<br />
</b>Wie schätzen sie die Lage der Kurden im Nordirak ein, wird<br />
es eine Splittung von der Türkei geben?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Die Kurden sind in allen Konflikten des Mittleren Ostens im vergangenen<br />
Jahrhundert und bis jetzt immer die Verlierer gewesen. Meine Einschätzung<br />
ist, dass sie es auch diesmal sein werden, wenn auch nicht in der gleichen<br />
Dramatik wie 1991. Ich kann mir vorstellen, dass ihnen eine gewisse Autonomie<br />
gegeben wird, kulturell und regionalpolitisch. Innerhalb des neuen Staates<br />
Irak einen eigenen Kurdenstaat werden die Türken unbedingt vermeiden<br />
wollen, und die Türkei bleibt immer noch ein strategisch wichtiger<br />
Partner der USA.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Mephisto:<br />
</b>Rechnen sie damit, dass die Amerikaner den Irak besetzt halten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Es wird sicherlich zuerst eine Militärregierung geben. Wie<br />
lange, wird von der Sicherheitslage abhängen. Wir haben hier gehört,<br />
dass schon seit 6 Monaten an einer neuen Verfassung für den Irak<br />
gearbeitet wird. Diese Verfassung wird dann in einem Referendum der irakischen<br />
Bevölkerung vorgelegt werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Esco: </b>Gibt<br />
es schon genaue Pläne wer eine Übergangsregierung stellt??</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Es gibt leider zu viele Pläne. Das Pentagon verfolgt andere,<br />
wie das US-Außenministerium.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Das wird noch ein Machtkampf werden. Ich denke, dass zur Zeit,<br />
wegen der militärischen Erfolge, das Pentagon die Nase vorne hat.<br />
Dann käme das auf den Irakischen Nationalkongress zu. Ja, wir hören<br />
das auch. Es soll vier getötete „Marines“ geben.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Ein anderer Sender meldet gerade ein Selbstmordattentat nahe<br />
dem Palestine-Hotel.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Nein. Das Oberkommando lässt sich immer etwas Zeit, uns solche Meldungen<br />
zu bestätigen, zu dementieren, auf jeden Fall zu erläutern.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Jons: </b>Wie<br />
lange werden diese Attentate weitergehen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Solange es noch Menschen gibt, die verzweifelt genug sind über die<br />
amerikanische Präsenz in ihrem Land, die auch erbost genug sind,<br />
um ihr eigenes Leben zu opfern, für ein Zeichen gegen die, aus ihrer<br />
Sicht, Besatzungsmacht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lekubu: </b>Rechnen<br />
die Amis mit Selbstmordattentaten in den USA &#8211; sozusagen als letztes Aufbegehren?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Damit rechnen sie seit dem 11. September 2001. Ich glaube, dass<br />
es ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein der USA seither gibt und dass<br />
einer der Gründe für diesen Krieg in diesem Gefühl der<br />
Verwundbarkeit liegt, ob nun ausgerechnet so ein Krieg die Situation leichter<br />
macht, wage ich zu bezweifeln.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Jons:</b><br />
Haben sie persönlich in Katar etwas zu befürchten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Es gibt ein erhöhtes Anschlagsrisiko. Die Sicherheitsvorkehrungen<br />
beim Betreten des Oberkommandos sind sehr groß. Es gibt auch Al-Kaida-Sympathisanten<br />
in diesem Land, aber derzeit scheinen sie unter Kontrolle zu sein, ausschließen<br />
darf man hier aber nichts.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>bubi: </b>Wie<br />
ist eigentlich die Stimmung in Katar selbst &#8211; eher USA-freundlich oder<br />
feindlich?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>In der Bevölkerung gespalten. Katar ist seit Jahren amerikafreundlich.<br />
Die Erdgasproduktion des Landes geht vornehmlich in die USA, aber kulturell<br />
haben sie große Vorbehalte. Die Regierung versucht eine Gratwanderung.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>danman224:</b><br />
Wo sind denn eigentlich die ganzen chemischen Waffen hin &#8211; hat Hussein<br />
die mitgenommen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Wir fragen das hier jeden Tag, bei jedem Briefing und ein englischer<br />
Journalist fragte vorgestern spitz, ob wir denn davon ausgehen könnten,<br />
dass dieser Krieg der erste sei, den man ohne jeden Grund geführt<br />
habe. Dazu heißt es hier immer nur lapidar, dass man zuversichtlich<br />
sei, diese Waffen noch zu finden. Ich persönlich glaube, dass der<br />
Irak das Potenzial hatte, Massenvernichtungswaffen herzustellen, dass<br />
er aber gerade keine großen Vorräte hatte. Ich lasse mich überraschen,<br />
wenn es anders wäre.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lekubu: </b>Es<br />
hieß doch immer, die Iraker könnten Massenvernichtungswaffen<br />
(Chemie&#8230;) einsetzen, wenn Sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Lagern<br />
sie die Waffen womöglich in Tikrit?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Möglich ist es. Tikrit ist seine Heimatstadt und es hatte<br />
immer geheißen, dass er Tikrit besonders erbittert verteidigen wird.<br />
Es hatte aber auch geheißen, dass er Bagdad erbittert verteidigen<br />
wird und da drängt sich doch die Frage auf, ob er dazu überhaupt<br />
in der Lage war. Und ist.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Themenwechsel: 2 Fragen &#8211; gleiche Richtung:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>MoonlightLord:<br />
</b>Glauben Sie, dass der Anschlag auf das Journalisten-Hotel in<br />
Bagdad von den Amerikanern eine einschüchternde Wirkung haben sollte?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Laif: </b>Halten<br />
sie die Ermordung der Journalisten durch die USA Armee für ein Kriegsverbrechen,<br />
wie es auf der Seite Reporter-ohne-Grenzen gemutmaßt wird?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Ich glaube eher an eine Entscheidung eines örtlichen US-Kommandeurs<br />
auf Platoon-Ebene, der sich durch irgendetwas bedroht fühlte, was<br />
aus der Richtung des Hotels kam. Es heißt zum Beispiel, dass er<br />
das Objektiv eines Fotografen, das Teleobjektiv, für eine Waffe gehalten<br />
haben mag und deswegen die schnelle Fehlentscheidung traf, zu schießen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Kurze Nachfrage: was ist eine Platoon-Ebene?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Zwanzig, dreißig Mann, drei, vier Panzer.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Danke.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Esco: </b>Der<br />
Finger sitzt locker am Abzug? Sind die Soldaten sehr nervös?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Die Soldaten sind für den Straßenkampf nicht ausgebildet,<br />
nicht gut genug jedenfalls, vor allem die Amerikaner, die Briten mit ihrer<br />
Nordirland-Erfahrung sind da erfahrener, und deswegen stelle ich mir die<br />
Soldaten zum Teil sehr nervös vor. Es sind ja zum großen Teil<br />
Jungs von 20 bis 25 Jahren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>War der Beschuss des Hotels ein Kriegsverbrechen? Der Teil der<br />
Frage ist noch offen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Wenn er absichtlich war, war er eines, jedenfalls wenn man nachweisen<br />
kann, dass es eindeutig keine Bedrohung aus Richtung des Hotels gegeben<br />
hat. Das wird aber kaum zu machen sein.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>pro: </b>Herr<br />
Klug, glauben Sie das wirklich? Immerhin hieß es einmal, aus der<br />
Lobby wurde geschossen, dann vom Dach, tatsächlich schoss der Panzer<br />
aber in den 15. Stock. Schießen die Amis mit ihren Hightech-Waffen<br />
so schlecht?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Das mit der Lobby war nur eine Version. Die kam von General Brooks<br />
hier in Doha, der aber gleich darauf zurückruderte. Die Linse eines<br />
Fotografen auf dem Dach des Hotels ist eine andere Version. Ich entschuldige<br />
den Beschuss damit keineswegs und eine Präzisionswaffe ist, glaube<br />
ich, nicht eingesetzt worden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lasse: </b>Werden<br />
Kriegsverbrechen in diesem Krieg aufgeklärt und geahndet werden?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Zum Teil. Ich bin da eher sehr skeptisch. Die Amerikaner erkennen<br />
den internationalen Strafgerichtshof ja nicht an. Iraker werden sicherlich<br />
vor Gericht gestellt werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Lekubu: </b>Entscheidender<br />
ist doch die Frage nach dem Beschuss der arabischen Fernsehsender! Wie<br />
denken Sie darüber?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Wir waren zum Zeitpunkt des Beschusses gerade im Sender Al Dschasira<br />
für das ARD-Morgenmagazin. Wir haben das eins zu eins mitbekommen<br />
und es war sehr nahegehend. Al DSchasira vermutet, dass Absicht zumindest<br />
nicht auszuschließen ist. Sie klagen aber offiziell nicht an, sie<br />
sind auch vorsichtig, gegenüber den USA. Wir dürfen auch nicht<br />
ausschließen, dass ein einzelner Pilot einen Fehler, oder einen<br />
absichtlichen Beschuss gemacht bzw. verursacht hat.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Esco: </b>Werden<br />
sie von amerikanischen Offizieren unter Druck gesetzt, gewisse Bilder<br />
nicht zu machen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Hier nicht. Die so genannten &quot;eingebetteten Journalisten&quot; bekommen<br />
Verhaltensregeln, sie beziehen sich darauf, die Positionen der US-Truppen<br />
im Kampfgebiet nicht sichtbar zu machen, dass Journalisten daran gehindert<br />
wurden, inhaltlich kritisch zu berichten, ist mir nicht bekannt. Aber<br />
die meisten &quot;Eingebetteten&quot; sind Amerikaner oder Briten. Übermäßig<br />
Kritisches habe ich von denen nicht gehört, aber ich komme auch nicht<br />
dazu, allzu viel fernzusehen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Vorletzte Frage &#8211; leider &#8211; aber die Zeit.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>JanUllrich:<br />
</b>Wie schätzen Sie die Auswirkungen auf die umliegenden Regionen<br />
wie Ägypten etc., wo es ja harte Demonstrationen gegen den Krieg<br />
gab, ein?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Es wird zu schweren Zeiten im Nahen und Mittleren Osten kommen.<br />
Ich teile die Einschätzung nicht, dass dieser Krieg die Region ruhiger<br />
machen wird. Er wird sie noch unruhiger machen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>MoonlightLord:<br />
</b>Halten Sie es für wahrscheinlich, dass die Amerikaner, wenn<br />
sie denn schon mal da sind, sich gleich auch noch um Syrien und den Iran<br />
&quot;kümmern&quot;?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Neokonservative Kreise fordern dies schon lange. Ich hoffe, dass<br />
realpolitische Erwägungen jetzt erst einmal überwiegen und dass<br />
man nicht glaubt, Krieg könne ab jetzt zum Mittel der Tagespolitik<br />
werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Abschließende Frage: Wie ist der Kontakt und das Verhältnis<br />
zu anderen Kolleginnen und Kollegen? Und wie lang müssen sie heute<br />
noch arbeiten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:<br />
</b>Zum ersten: exzellent, das ist in solchen Fällen aber auch<br />
üblich, wenn viele Journalisten zusammen einem wenig auskunftsfreudigen<br />
&quot;Gegner&quot; gegenüberstehen und ich denke, dass ich heute<br />
bis 10 Uhr deutscher Zeit arbeite, aber man weiß ja nie, was passiert.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Hier ein Kommentar, dem wir uns alle gerne anschließen,<br />
Herr Klug:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Esco: </b>Vielen<br />
Dank für ihre Zeit, die Sie uns zur Verfügung gestellt haben<br />
und passen sie auf sich auf!!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Richard Klug:</b><br />
Danke. Und danke für die rundum guten Fragen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Liebe Chat-Freunde, unsere Gesprächsrunde ist leider vorbei.<br />
Herzlichen Dank, Herr Klug, dass Sie mit uns gechattet haben und vielen<br />
Dank an alle UserInnen für Ihr Verständnis und Ihr Interesse.<br />
Viele Fragen blieben leider unbeantwortet. Noch ein Terminhinweis: Am<br />
Montag, 28. April 2003, ist Shimon Stein, israelischer Botschafter in<br />
Deutschland, von 17.30 bis 18.30 Uhr Gast im tacheles.02 Live-Chat.. Wir<br />
würden uns freuen, wenn Sie wieder dabei sind. Die Transkripte aller<br />
tacheles.02-Chats finden Sie auf den Webseiten der Veranstalter tagesschau.de<br />
und politik-digital.de.<br />
Danke für die sehr spannenden Antworten!</span></p>
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