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		<title>Ein Radar für mehr Durchblick im Lobbydschungel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Löser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2015 10:49:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Lobbyradar erhalten User beim Surfen auf deutschen Nachrichtenseiten automatische Anzeigen über die Verbindungen zwischen Personen des politischen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/lobbyismus_Merkel.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145613" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/lobbyismus_Merkel.jpg" alt="lobbyismus_Merkel" width="640" height="280" /></a>Mit dem Lobbyradar erhalten User beim Surfen auf deutschen Nachrichtenseiten automatische Anzeigen über die Verbindungen zwischen Personen des politischen und öffentlichen Lebens und Organisationen. Die von ZDF heute gemeinsam mit dem Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) entwickelte Browsererweiterung wurde jüngst auf der re:publica vorgestellt.</p>
<p>Mehr als 5.000 Lobbyisten versuchen tagtäglich, die Entscheidungen von 600 Entscheidungsträgern in Berlin in ihrem Interesse zu beeinflussen. Mit selbst angefertigten Studien, Positionspapieren und in persönlichen Gesprächen wollen die Lobbyisten ihrem Standpunkt Gewicht verleihen. Vor allem große Unternehmen nehmen für diese Art der Einflussnahme viel Geld in die Hand – einer der Gründe dafür, dass Lobbying im öffentlichen Diskurs meist negativ behaftet ist. „Lobbyismus ist an sich nicht Schlechtes“ räumt der Journalist Dominik Wurnig ein, einer der Ideengeber des Lobbyradars. Doch es besteht die Gefahr, dass die Belange kleinerer Interessengruppen mit weniger Mitteln oder geringerer öffentlicher Aufmerksamkeit unter den Tisch fallen.</p>
<p>ZDF heute schrieb deshalb ein Projekt aus, um das Thema Lobbyismus anschaulich aufzuarbeiten. Wer hat Kontakte zu wem? Wer spendet wie viel? In welchen Vereinen, Stiftungen oder Unternehmen sitzen Politiker im Aufsichtsrat? So soll das vom ZDF entsprechend propagierte „Netzwerk der Macht“ sichtbar gemacht werden. Mit ihrem Konzept des Lobbyradars erhielten die drei Journalisten Dominik Wurnig, Jan Schneider und Michael Hartlep den Zuschlag.</p>
<h3>Visualisierte Netzwerke der Macht</h3>
<p>Hat man sich das Add-on heruntergeladen – was schnell und einfach funktioniert – markiert es Politiker und Interessenvertreter auf der jeweils aktuell geöffneten Seite. Geht man mit dem Mauszeiger über die Markierung, erscheint ein Pop-up, das die Verbindungen des Akteurs zu anderen Politikern, Parteien oder Interessenvertretern aufzeigt. Für weitere Informationen klickt man den Akteur im Pop-up an und wird zur Seite von Lobbyradar weitergeleitet.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Lobbyradar.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145534" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Lobbyradar.jpeg" alt="Lobbyradar" width="640" height="280" /></a></p>
<p>Dort listet der Lobbyradar die Verbindungen nicht nur auf, sondern visualisiert sie mit einer <a href="https://www.lobbyradar.de/verbindungssuche" target="_blank" rel="noopener noreferrer">interaktiven Grafik</a>. Je mehr Verbindungen ein Akteur zur Politik besitzt, desto größer wird er dargestellt und desto näher befindet er sich am Zentrum der Karte – desto mehr Einfluss hat er also auch. Zusatzinformationen geben Aufschluss über Biografien und Nebentätigkeiten von Politikern oder Wirtschaftsvertretern, aber auch über Parteispenden von Unternehmen und Privatleuten.</p>
<p>Zur technischen Umsetzung bei der Erstellung der Datenbank hat man die Spezialisten von <a href="https://opendatacity.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenDataCity</a> hinzugezogen. Die Informationen, die die Datenjournalisten in einer Datenbank zusammengestellt haben, stammen von der Lobbyliste des Deutschen Bundestags, öffentlich abrufbaren Informationen über Parteispenden, den Webseiten der Abgeordneten sowie von bestehenden Datenbanken der Initiative <a href="https://www.lobbycontrol.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LobbyControl</a> sowie des <a href="http://www.thinktankdirectory.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Think Tank Directory Deutschland</a>, dem Branchenbuch für Think Tanks. Überhaupt waren für die Realisierung des Projekts noch eine ganze Reihe weiterer Unternehmen notwendig. So programmierte die Berliner Firma wegewerk das Add-on, die Frankfurter Agentur dreimorgen war mit der Gestaltung der Webseite beauftragt.</p>
<p>Die Umsetzung ist trotz kleiner Mängel mehr als gelungen. Die interaktive Grafik vermittelt einen anschaulichen Eindruck über die Verflechtung von Politik und Interessenvertretern. Dabei sind die Informationen bewusst übersichtlich gehalten. Wer sich einen tieferen Einblick verschaffen will, kann auf weiterführende Links zurückgreifen. Auch kann jeder weitere Verbindungen melden, auf Fehler hinweisen und damit zum Wachstum der Datenbank beitragen. Durch die Offenlegung des Quellcodes des Add-ons laden die Entwickler außerdem die Crowd ein, weitere Entwicklungsschritte selbst in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Doch das Projekt offenbart auch Schwächen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Datenbank nur auf Mitglieder des Deutschen Bundestags begrenzt. Sucht man nach dem Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz – immerhin kürzlich wieder als möglicher Kanzlerkandidat der SPD gehandelt – landet man lediglich einen Treffer für den Vorsitzenden der Deutschen Arzneimittelkommission gleichen Namens.</p>
<h3>Nächster Schritt: Europa?</h3>
<p>Bei der Präsentation von Lobbyradar auf der re:publica15 äußerte sich Hubert Krech, Projektleiter beim ZDF, auch zu diesem Thema: „Es gibt einige interessante Ideen, wie wir den Lobbyradar weiterentwickeln. Europa ist eine davon“.</p>
<p>Bisher ist der Lobbyradar auch nur für Browser verfügbar. Bei der Benutzung von Nachrichten-Apps auf mobilen Geräten sind diese Informationen also gar nicht abrufbar. Für das Mobile-Format müsste jedoch auch die Visualisierung komplett überarbeitet werden. Dem hat Felix Feierabend von dreimorgen vorerst eine Absage erteilt: „Wir haben uns bewusst für eine Umsetzung im Browser entschieden. Webbrowser werden immer genutzt werden“. Auch die weitere Pflege und Erweiterung der Datenbank wird nicht ganz einfach. Viele Informationen müssen mühsam per Hand abgeglichen und aktualisiert werden.</p>
<p>Die ausnahmslos positive Resonanz auf der re:publica15 hat jedoch gezeigt: Lobbyradar ist ein gelungener und innovativer Beitrag, das Thema Lobbyismus stärker in das Bewusstsein der Bürger zu rücken. Dabei hat man bewusst darauf verzichtet, Lobbyismus pauschal zu dämonisieren. Wer mit Hilfe des Add-ons nach Skandalen sucht, wird sich also enttäuscht sehen. Zum Recherchieren und Weiterforschen lädt die Grafik jedoch allemal ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bilder: <a href="https://www.flickr.com/photos/samsungtomorrow/13072772635/in/photolist-kVcnRD-kVcZ5c-kVe3rw-bz4emk-7iYGRd-6YTePX" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Samsung Tomorrow</a>; Screenshot von lobbyradar.zdf.de</p>
<div class="attribution-info"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>„2015 entscheidet, wie es mit YouTube weitergeht“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 11:05:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#rp15]]></category>
		<category><![CDATA[LeFloid]]></category>
		<category><![CDATA[Media Convention]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Die Themenauswahl bei der re:publica ist jedes Jahr zum Verzweifeln groß. Alles klingt spannend, vieles ist es auch tatsächlich, und sehr viel von dem, was man wirklich gerne sehen würde, läuft parallel. Unsere Autorin hat den zweiten Tag der re:publica genutzt, um eine Bildungslücke im Social Media-Bereich zu schließen und sich viele Sessions mit YouTubern angesehen. Ein Tagesbericht.</p>
<p>In diesen Tagen feiert das Netz zehn Jahre YouTube. Seit Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim die Seite am 15. Februar 2005 gestartet und sie nur eineinhalb Jahre später an Google verkauft haben, ist das Portal von einer reinen Videoplattform zum sozialen Netzwerk und zur zweitgrößten Suchmaschine nach Google selbst geworden. Längst finden sich dort neben jeder Menge „cat content“, Musikvideos und stolpernden Kleinkindern auch hoch professionell produzierte Nachrichten, „HowTo“-Formate, Lifestyle-Videos und „Let’s Plays“, die ihren Urhebern zu großer Bekanntheit verhelfen und einigen sogar ein Einkommen sichern.</p>
<p>Auf der re:publica und dem Partnerkongress Media Convention widmeten sich am zweiten Tag viele Sessions dem Phänomen YouTube und dem auch in Deutschland immer größer werdenden Einfluss der so genannten YouTuber. Für viele Menschen über 20 sind YouTube-Stars weit entfernt vom eigenen Konsum- und Nutzungsverhalten der Plattform. Man könnte fast von einer Parallelwelt sprechen, die sich in den vergangenen Jahren dort aufgebaut hat und die es einigen Künstlern ermöglicht hat, ihre Marke aufzubauen und von den Videos zu leben. Inzwischen ist aber der Punkt erreicht, an dem sich die YouTuber ausdifferenzieren, nicht nur in Format und Machart, sondern auch in der Attraktivität für Kooperations- und Werbepartner oder für Produktplatzierungen.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/user/LeFloid" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LeFloid</a>, einer der am längsten aktiven deutschen YouTuber (sein Channel ist 2007 gestartet) mit über 2,5 Mio. Abonnenten (Stand 6.05.2015) und Gewinner des Publikumspreises beim Grimme Online Award 2014, sieht in der re:publica-Session „Making Money on YouTube“ zwei Ansätze für die Arbeit von YouTubern: diejenigen, die Inhalte schaffen und Ideen umsetzen wollen, und auf der anderen Seite jene, die mithilfe ihrer Videos eine Marke aufbauen und berühmt werden wollen. „Es ist ein Unterschied, ob man Inhalte hat, die so gut sind, dass man damit Geld verdient, oder nur produziert, um Geld zu verdienen.“, sagte Florian Mundt auf dem Podium, der sich hinter dem Künstlernamen verbirgt. LeFloid war bis Ende 2014 Partner des Multi-Channel-Networks Mediakraft, verließ das Netzwerk aber nach eigener <a href="http://www.vice.com/de/read/interview-mit-lefloid-wenn-ich-eine-frau-waere-waere-ich-beauty-blogger-058" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aussage wegen mangelnder Unterstützung</a>. Inzwischen hat er gemeinsam mit anderen bekannten YouTubern den Verein 301+ gegründet. Das nicht-kommerzielle Netzwerk dient vor allem der gegenseitigen Unterstützung und der Entwicklung von Projekten und Konzepten. In der Rubrik „LeNews“ kommentiert er zweimal wöchentlich die aktuellen Nachrichten. Die Videos sind bunt, schrill, laut, aber immer ehrlich und direkt und erreichen durchschnittlich über eine Million Klicks.</p>
<p>Damit ist das Hauptproblem von YouTube-Künstlern umrissen. Videos und ihre Urheber verbreiten sich am schnellsten, wenn sie authentisch wirken und einen (annähernd nützlichen) Inhalt bieten. Glaubwürdig wirkende YouTuber, die viele Klicks generieren und ihre Zuschauer häufig zum Klicken auf Produktlinks &#8211; zum Beispiel von Amazon &#8211; animieren können, sind für die Werbebranche sehr attraktiv. Passen Produkt und Künstler gut zusammen, greifen die alt bekannten Mechanismen der Werbeindustrie &#8211; nur oft sehr viel subtiler und für die User auf den ersten Blick kaum erkennbar in die Videos eingebettet. Bisweilen geht der Trend aber sogar in die Richtung, ein Konzept, also einen Künstler, um das Produkt herum aufzubauen, womit die Grenzen zwischen Produkt und Format endgültig verschwunden sind.</p>
<h3>YouTube steht vor großen Umbrüchen</h3>
<p>Einige Künstler, die mit „klassischen“ YouTube-Formaten bekannt wurden, schwenken inzwischen auf das ganz große Kino um. Noch in diesem Jahr werden drei Spielfilme von YouTubern in Deutschland in die Kinos kommen, und auch auf der Plattform setzen immer mehr Künstler ihre Ideen in fiktionalen Beiträgen um.</p>
<p>Währenddessen nimmt der Druck auf YouTube zu. Nachdem Facebook, Twitter und Instagram ihr Angebot um Videofunktionen erweitert haben, muss YouTube nachziehen und vor allem seine mobilen Angebote attraktiver für die Macher machen. Bislang liegen die anderen Netzwerke dank ihrer einfachen und schnellen Bedienung hier vorn. Auch direkte Konkurrenten wie Vevo, Vimeo und MyVideo legen bei Nutzerzahlen und Reichweite spürbar zu und sichern sich die Erstexklusivität der Videos von immer neuen Künstlern  mit attraktiven Verträgen. Nicht zu vergessen sind die jüngsten Livestreaming-Dienste Meerkat und Periscope , die ihr Nutzungspotential und ihre Zielgruppe erst noch finden müssen, aber deren Angebot eines unmittelbaren Live-Videoerlebnisses nicht nur vielen Künstlern neue Möglichkeiten bietet.</p>
<p>Beim Livestreaming-Dienst twitch.tv, der von <a href="http://www.pcgames.de/Twitch-Firma-258761/News/Streaming-Dienst-verkauft-aber-nicht-an-Youtube-oder-Google-1133777/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amazon gekauft</a> wurde und insbesondere für Gameplay genutzt wird, hat YouTube im vergangenen Jahr bereits seine Chance verpasst, in diesem Bereich aufzuholen. Eine weitere Herausforderung ist die zunehmende Diversifizierung in der Nutzung sozialer Netzwerke durch die Künstler. Ein kurzes Foto-Update funktioniert besser auf Snapchat, eine schnelle Nachricht auf Twitter, eine Ankündigung auf Facebook, ein Blick hinter die Kulissen bei Instagram. In all diesen Netzwerken haben bekannte YouTuber hunderttausende Follower, Freunde, Likes. Damit sind sie immer weniger abhängig vom eigenwilligen YouTube-Algorithmus, der inzwischen sogar Videos vor den eigenen Abonnenten versteckt, und haben mehr Kontrolle über ihre Beiträge als bei YouTube. Hinzu kommt eine zunehmende Erschließung analoger Vertriebskanäle durch erfolgreiche YouTuber, die mit Büchern, Musik, Filmen und Merchandising ihre Abonnenten auch außerhalb von YouTube zunehmend an sich binden.</p>
<p>Wer immer noch nicht überzeugt ist von dem Einfluss der YouTube-Stars, dem sei gesagt, dass die britischen YouTuber Alfie Deyes und Zoe Sugg demnächst in <a href="http://www.tubefilter.com/2015/04/14/zoe-sugg-zoella-alfie-deyes-madame-tussauds-london-wax-figures/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett</a> in London vertreten sein werden &#8211; womit sie wohl erwiesenermaßen im Mainstream angekommen sind.</p>
<p>Der Medienwissenschaftlter, Blogger und Webvideo-Experte Bertram Gugel sagte in der Session „Flüchtige Macht? YouTube im Kreuzfeuer. Facebook &amp; Co. greifen an“, dass sich in diesem Jahr entscheiden wird, wohin der Weg von YouTube führt und ob die Plattform uns irgendwann einmal mehr gebracht haben wird als Katzenvideos und Justin Bieber.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/re-publica/17206215479/in/set-72157651979281279" target="_blank" rel="noopener noreferrer">re:publica</a></p>
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</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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