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	<title>Sachsen-Anhalt &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Sachsen-Anhalt &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Wahlen in Sachsen-Anhalt: Die netzpolitischen Programme der Parteien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Judith Alms]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 10:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[In vier Tagen wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Wir haben die netzpolitischen Wahlprogramme der voraussichtlich im Landtag vertretenen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Landtag_Magdeburg-flickr-CC-BY-SA-2.0.jpg" rel="attachment wp-att-126710"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-148602 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Landtag_Magdeburg-flickr-CC-BY-SA-2.0.jpg" alt="" width="640" height="280" /></a>In vier Tagen wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Wir haben die netzpolitischen Wahlprogramme der voraussichtlich im Landtag vertretenen Parteien untersucht.</p>
<p>Mit elf Mal „Digitalisierung“ im Wahlprogramm ist die CDU in Sachsen-Anhalt bei diesem Wording Spitzenreiter. Danach kommt die SPD mit immerhin noch sieben Treffern. Die anderen Parteien halten sich in der Verwendung dieses Wortes eher zurück: ein oder gar kein Treffer. Bei „Datenschutz“, führen die Grünen mit sechs Wortnennungen, gefolgt von der SPD und der Linken mit drei und der CDU mit zwei Erwähnungen. Wie aussagekräftig sind diese Werte aus der Wahlprogrammsuche von <a href="http://www.sachsen-anhalt-waehlt.de/nc/wahlprogramme/suche-in-wahlprogrammen.html">sachsen-anhalt-waehlt.de</a>? Um das herauszufinden, haben wir uns die Parteiprogramme der Parteien, die laut Prognosen in den Landtag einziehen werden, mal etwas genauer angeschaut.</p>
<h3>Die CDU – Ist doch alles prima, wie es ist!</h3>
<p>Das Wahlprogramm der CDU betont das bisher Erreichte, auch in netzpolitischen Themen. So heißt es etwa in der Einleitung: „Den Ausbau und die Sanierung unserer Infrastruktur haben wir weiter vorangetrieben und unsere Bildungslandschaft reformiert und modernisiert.“ Unerwähnt bleibt, dass Sachsen-Anhalt im <a href="http://www.zukunft-breitband.de/Breitband/DE/Breitbandatlas/BreitbandVorOrt/breitband-vor-ort_node.html">bundesdeutschen Schnitt</a> das Schlusslicht bei der Breitbandversorgung bildet.</p>
<p>Die CDU möchte die Digitalisierung gestalten und geht dabei neben dem Breitbandausbau auch auf andere wichtige Themen wie Datenschutz, Medienkompetenz, E-Learning und Home Office ein. In ihren Formulierungen bleibt die Regierungspartei recht vage. Oft liest man von „wollen“ und „unterstützen“. So sollen beispielsweise Freifunkinitiativen unterstützt werden und man will Datenschutz gewährleisten. Interessant sind einige Punkte auf der Agenda der CDU, die die anderen Parteien gar nicht aufgreifen. Dazu gehört der Bereich der intelligenten Mobilität. Durch dynamische Verkehrsbeeinflussung und Vernetzung der Verkehrswege soll die Verkehrssicherheit erhöht werden und die Umwelt entlastet. Ein anderes Alleinstellungsmerkmal ist die Forderung nach einer Digitalisierung der Medizin und der Archivbestände von Museen.</p>
<p>Was aber auch auffällt, ist das weitgehende Aussparen des Themas E-Government. Die Union spricht sich zwar dafür aus, Onlineportale für die öffentliche Verwaltung auszubauen, doch kommt das Thema immer nur nebenbei auf. Außerdem möchte die Union die Effizienz, der durch den IT-Dienstleister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dataport">Dataport</a> zentral erbrachten Maßnahmen, prüfen und Modernisierungsprozesse der Verwaltung durch einen starken CIO (einen IT-Beauftragten) unterstützen. Dennoch ist die CDU die einzige Partei, die sich nicht dafür ausspricht, Verwaltung online zugänglich oder Verwaltungsdaten in irgendeiner Form öffentlich zu machen.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Entwurf-Breitbandausbau-S-A.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-148625 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Entwurf-Breitbandausbau-S-A-630x418.png" alt="Breitbandausbau Wahlprogramme Sachsen-Anhalt by Daniel Schumacher CC by SA 3.0" width="630" height="418" /></a></p>
<h3>Die Linke – Am liebsten alles und davon mehr!</h3>
<p>Die Linke ist netzpolitisch am breitesten aufgestellt: in ihrem Parteiprogramm tauchen mit Abstand die meisten netzpolitischen Themen auf. Oft werden diese aber nur angerissen oder kurz erwähnt. Ihre Ziele folgen – wenig überraschend &#8211; zumeist den generellen Grundwerten der Partei. Den Schwerpunkt hat die Partei auf das Thema E-Government gelegt. Man richtet sich nach dem Motto: „Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen“. So sollen in einem transparenten Open-Data-Portal einfachere, nutzerfreundlichere und effizientere elektronische Verwaltungsdienste festgeschrieben werden. Und zwar kostenlos und barrierefrei, um Chancengleichheit und Partizipation zu ermöglichen. Diese gelingen nur, wenn der Bürger auch ausreichend informiert ist. Die Linke erhofft sich so eine kritische Öffentlichkeit in einer digitalen Gesellschaft.</p>
<p>Ein Punkt springt  ins Auge: Die Linke setzt sich als einzige Partei für intelligente Stromnetze (Smart Grid) und Stromzähler (<a href="http://politik-digital.de/news/smart-meter-1-147605/">Smart Meter</a>) ein. Diese ermöglichen eine erhöhte Transparenz über den Verbrauch. Wichtig seien dabei Datensicherheit, Anonymisierung der Daten und eine Kostenbegrenzung beim Einbau der Smart Meter insbesondere für private Nutzer.</p>
<h3>Die SPD – Von allem ein bisschen!</h3>
<p>Die SPD verzichtet in ihrem Wahlprogramm auf Überraschungen und Alleinstellungsmerkmale und nennt nur wenige konkrete Ziele. Sie möchte den Breitbandausbau vorantreiben und Medienkompetenz fördern. Ein Ausbau der E-Government-Struktur soll Behördengänge vereinfachen, sofern dies gesetzlich möglich und der Datenschutz gewährleistet ist. Wie bei der Linken sollen diese Angebote barrierefrei oder wenigstens barrierearm sein. In der Netzneutralität sieht die SPD einen fundamentalen Bestandteil der freien Meinungsäußerung. Außerdem will sie ein Transparenzgesetz einführen, was Open-Data voranbringen soll, sodass bald Verwaltungsinformationen der Allgemeinheit zugänglich sind.</p>
<h3>Die AfD –Transparenz reicht!</h3>
<p>Die AfD hat mit weitem Abstand die wenigsten netzpolitischen Punkte in ihrem Programm. Ihre praktisch einzige Forderung betrifft den Bereich E-Government. Dort hat die AfD sehr weitreichende Ziele: So fordert sie im Rahmen der Veröffentlichung von Daten aus Politik und Verwaltung zur freien Nutzung auch explizit die Veröffentlichung der Haushaltsdaten mit einer genauen Darstellung der Sach- und Personalaufwendungen. Zum Dialog mit der Verwaltung soll ein elektronisches Bürgerkonto eingerichtet werden und generell die ganze Verwaltung online und transparent stattfinden.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Entwurf-Datenschutz-S-A.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-148626 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Entwurf-Datenschutz-S-A-630x418.png" alt="Breitbandausbau Wahlprogramme Sachsen-Anhalt by Daniel Schumacher CC by SA 3.0" width="630" height="418" /></a></p>
<h3>Die Grünen – Und hier kommt der Datenschutz!</h3>
<p>Die Grünen sind beim Datenschutz meinungsstärkste Partei. Sie sprechen sich gegen die Vorratsdatenspeicherung aus und fordern neben dem Anspruch auf Datensparsamkeit auch verbindliche Auflagen zur Sicherung erhobener Daten an staatlicher und privater Stelle. Dazu wollen sie unter anderem die Stellung des Landesdatenschutzbeauftragten stärken. Auch für E-Government haben sie Pläne, so soll die Verwaltung mit Open-Source-Software arbeiten, wofür es auch eine Informationsoffensive im privaten Bereich geben wird. Verwaltung und Politik sollen die Transparenz des Netzes für sich nutzen. Dafür möchten die Grünen ein IT-Konzept für Sachsen-Anhalt ausarbeiten, welches die Maßnahmen zur digitalen Sicherheit bündelt und den Kontakt zu Behörden vereinfacht. Letzteres soll im Besonderem durch eine Social-Media-Strategie umgesetzt werden.</p>
<h3>Die FDP – Was die Wirtschaft braucht!</h3>
<p>Die FDP konzentriert sich in Sachsen-Anhalt sehr stark auf ihr Kernthema Wirtschaftspolitik. Deshalb wird auch netzpolitisch der Schwerpunkt auf die Breitbandversorgung gelegt. Diese bildet die Grundlage für „kleine Weltmeisterfirmen“ und Home Office. Nach estnischem Vorbild möchte die FDP freies WLAN und schnelles Internet flächendeckend bereitstellen. Davon abgesehen spielt die Netzpolitik im Wahlprogramm der Liberalen eine nebensächliche Rolle. Schüler und Polizisten sollen mit modernen PCs ausgestattet werden, die Bildungspolitik darf die Industrie 4.0 nicht verschlafen und die Privatsphäre soll auch in der digitalen Welt staatlich garantiert werden.</p>
<p>Aber auch die FPD hat ein netzpolitisches Ziel, das keine andere Partei aufgreift: Computerspiele. Die FDP sieht die Branche der Computerspielentwicklung als Teil der Kultur und möchte deshalb die Ausbildung zum Game-Designer auch an sachsen-anhaltischen Hochschulen ermöglichen um Nachwuchs für die Industrie zu gewinnen.</p>
<h3>Auf den Punkt gebracht</h3>
<p>Auch wenn die Wörtersuche nur eine Spielerei ist, der erste Eindruck hat sich bestätigt: Viel Datenschutz bei den Grünen, viel Digitalisierung im Regierungsprogramm der Union. Die CDU hat die Netzpolitik an vielen Stellen aufgegriffen, doch hält sie sich beim E-Government bedeckt. Auch die Linke ist vielfältig aufgestellt, besonders ihr Plan zur Errichtung eines Open-Data-Portals für Behörden sticht hervor. Die SPD hat ihren Schwerpunkt in der Netzpolitik auch auf E-Government gelegt, sie plant ein Transparenzgesetz. Dies übertrumpft die AfD mit der Forderung nach kompletter Transparenz. Davon abgesehen bezieht die AfD zu wenigen netzpolitischen Themen Stellung. Die Grünen legen ihren Schwerpunkt auf Datenschutz und Transparenz durch E-Government. Die FDP wird ihrer Tradition als Wirtschaftspartei gerecht und greift dabei mit Computerspielen einen wachsenden Markt auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild:<a href="https://www.flickr.com/photos/95190793@N08/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FalkoMD</a> unter Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></p>
<h2> <img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011-305x53.png" alt="CC-Lizenz-630x110" width="305" height="53" /></h2>
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		<title>Gardinen zu im Internet? &#8211; Bürger Sachsen-Anhalts suchen Antworten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2014 10:19:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
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		<category><![CDATA[Landeszentrale für Politische Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter der Frage „Gardinen zu im Internet?“ fand am 25. und 26. April in Halle ein offenes Bürgerforum zu Netzpolitik [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/security_lock_console_background_cut.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-139391" alt="security_lock_console_background_cut" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/security_lock_console_background_cut.jpg" width="640" height="280" /></a>Unter der Frage „Gardinen zu im Internet?“ fand am 25. und 26. April in Halle ein offenes Bürgerforum zu Netzpolitik und Datenschutz statt, organisiert von der Landeszentrale für politische Bildung. Der „erste Cryptoswap Sachsen-Anhalts“ förderte neue Impulse und Ansätze zur Netzpolitik in der Post-Snowden-Ära zutage und brachte Informatiker aus der Region mit Landespolitikern an einen Tisch.</p>
<p style="text-align: justify">Der Mann am Rednerpult scheint der Inbegriff des Wortes „alternativ“ darzustellen: Statt Anzug trägt er ein weites T-Shirt, dazu ausgetretene Sneaker, und um seine Schultern ergießt sich ein Schwall dunkler Dreadlocks.<br />
Er redet frei und lächelt herzlich, während er dem Publikum von der Resignation erzählt, die die Hacker-Szene seit den Enthüllungen durch Edward Snowden ergriffen hat. Davor habe man geglaubt, mit dem eigenen technischen Know-How den Datensammlern schon irgendwie entwischen zu können. „Aber jetzt müssen wir davon ausgehen, dass ein Großteil der digitalen Infrastruktur abgehört wird“, sagt Stefan Walluhn, der Mann mit den Dreadlocks, der in Halle als Systemadministrator arbeitet. Bildhafter formuliert es der ehemalige Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg in seinem Eröffnungsvortrag: „Das Datenabgeben gehört mittlerweile genauso zum Alltag wie das morgendliche Zähneputzen.“</p>
<h3 style="text-align: justify">Die eigene Entscheidungshoheit über die Datenberge</h3>
<figure id="attachment_139389" aria-describedby="caption-attachment-139389" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cryptoswap_danieldomscheitberg._cut.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-139389     " alt="Daniel Domscheit-Berg beim Cryptoswap" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cryptoswap_danieldomscheitberg._cut-305x393.jpg" width="177" height="229" /></a><figcaption id="caption-attachment-139389" class="wp-caption-text">Daniel Domscheit-Berg beim Cryptoswap in Halle.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Schon jetzt wird jedes online gepostete Foto und jeder Kommentar ebenso von Unternehmen und Geheimdiensten gespeichert wie Amazon-Wunschlisten, Suchmaschinenanfragen sowie Datum, Dauer und Adressat der Telefon-, Handy- und E-Mail-Kommunikation.<br />
Mittels großer Datenmengen lässt sich so gut wie jede gesellschaftliche Aktivität von Internet-Usern sowie Informationen über Krankheiten, sexuelle Vorlieben, religiöse Orientierung und Kaufkraft eines Individuums herausfinden. In den falschen Händen könnte damit großer Schaden angerichtet werden. Deshalb plädiert Daniel Domscheit-Berg dafür, dass wir uns jetzt Gedanken zur Entscheidungshoheit über die Datenberge machen, bevor Wissenschaft und Unternehmen noch leistungsstärkere Speichermethoden und Analyse-Algorithmen entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify">Das amerikanische Unternehmen IBM beispielsweise arbeitet derzeit an einer Methode zur Datenübertragung und -auswertung jenseits von Kupfer und Silizium, die bisher noch das Speichervolumen von Computerchips begrenzen: ein neuronales Netz, das Daten per Lichtwellen überträgt. „Das ist der Moment, in dem sich das Möglichkeitsfenster für die Zivilgesellschaft schließen wird“, prophezeit der frühere Wikileaks-Sprecher.</p>
<h3 style="text-align: justify">Wir haben die Macht über unsere Daten verloren</h3>
<p style="text-align: justify">Ob nun zur Rechtslage des Datenschutzes, zur Psychologie der Überwachung oder zur Bedeutung von Privatsphäre aus kulturanthropologischer Sicht: In allen Vorträgen auf dem <a href="http://www.cryptoswap.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cryptoswap</a> kristallisierte sich heraus, dass der Punkt erreicht ist, an dem das Individuum den Folgen der galoppierenden digitalen Entwicklung machtlos gegenüber steht. Seine Handlungsautonomie kann der Einzelne jetzt nur noch durch die Mobilisierung einer Mehrheit zurückgewinnen – hier ist die Politik gefragt. Deren Antworten fielen indessen gemischt aus. Am ersten Veranstaltungstag legten Abgeordnete des Landtags Sachsen-Anhalts – Matthias Graner (SPD), Sören Herbst (Grüne), Jan Wagner (Die Linke) sowie der Staatssekretär Marco Tullner (CDU) und der Fraktionsvorsitzende der Frankfurter Piratenpartei Martin Kliehm im Rahmen einer Podiumsdiskussion ihre Positionen dar. Für die notwendige technische Expertise auf dem Podium sorgte Anna Biselli, Mitarbeiterin der Internetseite <a href="http://www.netzpolitik.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.netzpolitik.org</a>. Letztere forderte gemeinsam mit den Vertretern der Oppositionsparteien Grüne und Linke klare gesetzliche Regeln für den Handel mit Daten. Herbst, Wagner und Kliehm sprachen sich außerdem dafür aus, die Wirtschaft stärker in die Verantwortung zu nehmen. Dem gegenüber appellierte Tullner, der Staatssekretär für Wissenschaft und Wirtschaft Sachsen-Anhalts, an die Bürgerinnen und Bürger, der Politik mehr zu vertrauen, während der SPD-Abgeordnete Graner mehr Selbstverantwortung vom Einzelnen forderte.</p>
<h3 style="text-align: justify">Mehr Selbstverantwortung übernehmen, aber der Politik gleichzeitig stärker vertrauen?</h3>
<p style="text-align: justify">An diesem wie an den weiteren Punkten der Diskussion (Asyl für den Whistleblower Edward Snowden? Flächendeckende Transparenz der parlamentarischen Arbeit?) offenbarten sich nicht nur Widersprüche in den Aussagen der Bundes- wie Landes-Koalitionspartner CDU und SPD, sondern auch eine beschwichtigend-resignierte Haltung der Diskutanten gegenüber der Frage, inwiefern die derzeitige Regierung bereit ist, sich um die Folgen der technischen Entwicklung für die Bürgerinnen und Bürger zu kümmern. Diese Resignation wirkt umso alarmierender, weil nur auf politischer Ebene noch eine gesamtgesellschaftliche Lösung möglich erscheint.</p>
<figure id="attachment_139390" aria-describedby="caption-attachment-139390" style="width: 305px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cryptoswap_terminal21_cut.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-139390  " alt="Das Team vom Hackerspace Terminal21" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cryptoswap_terminal21_cut-305x171.jpg" width="305" height="171" /></a><figcaption id="caption-attachment-139390" class="wp-caption-text">Das Team vom Hackerspace Terminal21.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Derweil bleiben die Bastler der Internetszene aber nicht untätig. In den Städten Sachsens und Sachsen-Anhalts hat sich bereits vor Jahren die Bürgernetzbewegung „freifunk“ gegründet. Ihr Ziel ist die Errichtung abhörsicherer Kommunikationskanäle; dazu bauen sie eigene Router und WLAN-Knotenpunkte in der Region auf. Mit der IT-Guerilla, zu deren Gründern auch Stefan Walluhn gehört, hat sich jetzt auch in Halle ein Ableger des <a href="https://www.freifunk-halle.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freifunks</a> wiedergegründet, der sich nicht nur als Bereitsteller eines Internetzugangs versteht, sondern auch als Plattform zur Mobilisierung der Öffentlichkeit, und ausdrücklich Nicht-Informatiker und Technik-Laien zum Mitmachen einlädt.</p>
<p style="text-align: justify">Den Begriff Cryptoswap hat übrigens Thomas Erling von der <a href="http://www.lpb.sachsen-anhalt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landeszentrale für politische Bildung</a> selbst erfunden, wie er lachend zugibt. Weil „Konferenz“ so trocken klinge und „Cryptoparty“ zu sehr nach einem reinen Hackertreffen, hat sich der Leiter des Referats „Politische Kommunikation im Kontext neuer Medien“ auf den Informatik-Begriff „Swap“ verlegt, mit dem sinngemäß eine Auslagerung oder Umsortierung von Daten und Informationen gemeint wird. Und das ist der Konferenz auf jeden Fall gelungen.</p>
<p style="text-align: justify">Teaserfoto: <a href="https://www.flickr.com/photos/110751683@N02/13334048894" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yuri Samilov</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-2.0</a>) Artikelfotos: Julia Solinski</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-130752" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="403" height="70" /></a></p>
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		<title>Überwachungsstaat oder Polizeipsychose? &#8211; Neues Polizeigesetz in Sachsen-Anhalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 11:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeigesetz]]></category>
		<category><![CDATA[SOG]]></category>
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		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich klingt es ganz einfach: Sachsen-Anhalt will seine Polizei auf den neuesten technischen Stand bringen. Mit einer Änderung des „Gesetzes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ueberwachung3.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-127113" title="CC-BY-SA Sebastian Drescher, politik-digital  " alt="Foto Überwachungskamera an einem Zaun" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ueberwachung3.jpg" width="623" height="423" /></a>Eigentlich klingt es ganz einfach: Sachsen-Anhalt will seine Polizei auf den neuesten technischen Stand bringen. Mit einer Änderung des „Gesetzes für öffentliche Sicherheit und Ordnung“ soll den Innovationen der letzten zwei Jahrzehnte Rechnung getragen werden.<br />
Bisher wurden die polizeilichen Befugnisse von dem <a href="http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/portal/t/17n0/page/bssahprod.psml/action/portlets.jw.MainAction?p1=0&amp;eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&amp;showdoccase=1&amp;doc.hl=0&amp;doc.id=jlr-SOGSTrahmen&amp;doc.part=R&amp;toc.poskey=#focuspoint" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Gesetz für öffentliche Sicherheit und Ordnung“</a> (kurz: SOG, auch Polizeigesetz genannt) aus dem Jahr 1990 geregelt – einer Zeit, als „Bomben noch mit einem Wecker gezündet wurden“, wie Innenminister Holger Stahlknecht es bei der Lesung im Magdeburger Landtag am vergangenen Mittwoch <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sachsen-Anhalts-Innenminister-verteidigt-neues-Polizeigesetz-1806799.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">formulierte</a>. Heute könne jedes Handy als Zünder umfunktioniert werden; Online-Kommunikationsformen generell könnten als Mittel zur Planung und Ausführung von Terrorangriffen genutzt werden.<br />
Diesen Gefahren der neuen Technologie will die Regierungsmehrheit aus CDU und SPD zukünftig mit der Abschaltung von Mobilfunknetzen und der präventiven Überwachung von privater Online-Kommunikation begegnen. Die <a href="http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/intra/landtag3/ltpapier/drs/6/d1808vbe_6.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">entsprechenden Punkte</a> wurden am Mittwoch im Magdeburger Landtag gegen den Protest von der Linken und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen; beide Oppositionsfraktionen hatten bis zuletzt auf eine Änderung dieser sowie zweier weiterer Punkte des Gesetzesvorschlags gedrängt, scheiterten aber an der Regierungsmehrheit. Das Gesetz wird also kommen, doch was wird es bringen?</p>
<h3>Überwachungsstaat oder Polizeipsychose?</h3>
<p>Die Möglichkeiten zur Überwachung werden durch das neue Polizeigesetz erheblich erweitert. Unter richterlicher Zustimmung dürfen fortan personenbezogene „Telekommunikationsinhalte und –umstände“ zur Gefahrenabwehr ausgespäht werden (§17a Nr. 4). Die Anbieter von Telekommunikationsdiensten wie Twitter oder Skype stehen zudem nun in der Pflicht, die Überwachung zu ermöglichen (§17a Nr.6). Bei „Gefahr im Verzug“ kann die Polizei dies jedoch auch ohne richterliche Zustimmung bewirken; Kritiker sehen hierin den ersten Schritt zum Überwachungsstaat.<br />
Alles nur Polizeipsychose, erwidern die Befürworter der Gesetzesänderung. Schließlich schütze das Gesetz ausdrücklich den Kernbereich der Privatsphäre: Denn Daten, die den „Kernbereich privater Lebensgestaltung“ beträfen, dürfen auch weiterhin nicht erhoben werden (§17a Nr. 5). Dem steht die technische Machbarkeit gegenüber: Im Kern geht es um die Installation eines Abhör- bzw. Mitlesetrojaners, der nur schwerlich selbst über den Inhalt seiner Aufzeichnungsgegenstände entscheiden kann. Der Grünen-Abgeordneten Sebastian Striegel fasste die Situation so zusammen: „Eine rechtskonforme Software ist nicht in Sicht“.</p>
<h3>„Wir haben die beste Polizei, die es in diesem Land jemals gegeben hat!“</h3>
<p>Aber nicht nur Überwachung, auch Unterbrechung von Kommunikation ist der Polizei künftig erlaubt. Laut § 33 kann die Polizei von jedem Handynetzanbieter verlangen, Kommunikationsverbindungen zu unterbrechen, wenn dies für die Gefahrenabwehr notwendig ist. Aber für welches Gebiet und welchen Zeitraum? Das liegt fortan im Ermessen der Behörde; bis zu zwei Tage lang könnten Handys lahmgelegt werden, danach hat ein Richter zu entscheiden. Der SPD-Abgeordnete <a href="http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/cdu-spd-koalition-weitet-polizeirechte-aus,20641266,21887498,view,asTicker.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rüdiger Erben verteidigte</a> diesen Eingriff in die privaten Freiheitsrechte damit, dass im Falle einer Bombendrohung oder Geiselnahme schnell und effizient reagiert werden könne.<br />
Doch werden diese Gründe nicht ausdrücklich im Gesetz benannt.Die Magdeburger Oppositionsfraktionen mokierten dementsprechend, dass die allgemein gehaltene Formulierung Missbrauch ermögliche; den Boykott einer Demonstration etwa. Deshalb sollte das Gesetz konkrete Anwendungsfälle für die Mobilfunksperrung auflisten. Dennoch lehnten CDU und SPD diesen Vorschlag zur Güte ab. Solches Missbrauchsbedenken würde nur künstliche Ängste in der Bevölkerung schüren, so die Begründung. Der CDU-Politiker Jens Kolze <a href="http://www.mz-web.de/politik/nacktprotest-am-landtag-nackig-fuer-die-freiheit,20642162,21896760.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bekräftigte</a> sein Vertrauen in die Behörden: „Wir haben die beste Polizei, die es je in diesem Land gegeben hat.“<br />
Haben die Oppositionspolitiker nun zu wenig Vertrauen in die Polizei oder hat die Regierungsmehrheit zu viel? Fakt ist, dass die verabschiedeten Neuerungen Kann-Regelungen darstellen: Sie mögen einen Bombenanschlag verhindern helfen, auf jeden Fall ermöglichen sie zukünftig gravierende Eingriffe in das Grundrecht auf Privatsphäre und in die Redefreiheit. Darauf machte auch eine kleine Gruppe junger Leute am Mittwoch im Landtag aufmerksam: Während der Plenarversammlung standen sie auf ein Zeichen hin von ihren Plätzen im Zuschauerraum auf und entblößten ihre Rücken, auf denen der Spruch „SOG – nehmt alles!“ zu lesen war. Die Linke und Bündnis 90/ Die Grünen haben indes angekündigt, das Gesetz vom Landesverfassungsgericht in Dessau prüfen zu lassen.<br />
<a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-121978" alt="CC-BY-SA-Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" width="305" height="53" /></a></p>
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		<title>Fünf Wahlen – Fünf Thesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 16:22:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[eCampaigning im Superwahljahr]]></category>
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		<category><![CDATA[Superwahljahr 2011]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon fünf Wahlen im „Superwahljahr 2011“ sind gelaufen, Zeit für ein erstes Zwischenfazit aus netzpolitischer Perspektive. politik-digital.de hat sich das eCampaigning der vergangenen Monate genauer angesehen.<br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon fünf Wahlen im „Superwahljahr 2011“ sind gelaufen, Zeit für ein erstes Zwischenfazit aus netzpolitischer Perspektive. politik-digital.de hat sich das eCampaigning der vergangenen Monate genauer angesehen.</p>
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</p>
<p>
Fünf Wahlen? Ja: neben den Landtagswahlen in<br />
Hamburg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg standen<br />
am Sonntag auch noch die Kommunalwahlen in Hessen samt Volksentscheid<br />
zur verfassungsrechtlich verankerten „Schuldenbremse“ auf dem<br />
Wahlkalender.
</p>
<p>
<b>Fünf Thesen (und ein Post Scriptum) aus netzpolitischer Perspektive:</b>
</p>
<p>
<b>1. eCampaigning ist eine Selbstverständlichkeit geworden. </b>Quer durch die Republik, quer durch das Parteienspektrum haben sich die wesentlichen Techniken der digitalen Wahlkampfführung etabliert. Das gilt nicht nur für die Formate des Web 1.0 (Homepage, Kandidaten- und Kampagnenseite), sondern auch für den Wahlkampf im „sozialen Web“ auf Facebook, bei Twitter oder mit viralen Videos. Natürlich gibt es dabei graduelle Unterschiede zwischen den Parteien und so mancher Kandidat tritt auch noch zielsicher in die medienspezifischen Fettnäpfe, aber das gehört nun mal dazu: Die Nutzung des Mitmach-Web lernt man nur durch das Mitmachen und nicht jeder kann von Beginn alles richtig machen. Gefordert sind hier vor allem die Kampagnen-Strategen, die Parteien und Politiker beraten und jenes Know-How liefern müssen, das Amts- und Mandatsträger sich nicht aneignen können.
</p>
<p>
<b>2. Die Unterschiede zwischen den Kampagnen sind nur graduell.</b> Offenbar hat sich eine Art Standardkatalog für den digitalen Wahlkampfauftritt durchgesetzt, die Online-Präsenzen wirken bisweilen recht austauschbar. Nur selten fügen besondere Aktionen (die „Drei Tage wach“-Marke der Grünen) oder Formate („PersBECKtive“ als Unterstützerkampagne zwischen Web 1.0 und 2.0) neue Facetten hinzu. Selbst die Piraten gestalten ihre Online-Präsenzen immer öfter nach dem Muster der etablierten Parteien, wohl auch um potenzielle Wähler außerhalb ihrer „nerdigen“  Kernzielgruppe erreichen zu können. Interessant ist, dass junge Kandidaten keineswegs in Serie als große Innovatoren daher kommen – einen „digital native“-Automatismus, der von ganz alleine zu webaffinen Kandidaten und Kampagnen führt, gibt es offenbar nicht.
</p>
<p>
<b>3. Wenn´s mal wieder schmutzig wird</b> – Negativkampagnen sind Sache der Jugendorganisationen. Das Internet wird ja schon länger als Experimentierfeld für ein aggressiveres &quot;negative campaigning&quot; genutzt, und stets werden dafür die Jugendorganisationen der Parteien in die Wahlschlacht geschickt. Die schwierige Technik des Negativwahlkampfs wird dort jedoch nur selten beherrscht, oft haben die Scharmützel (wie zuletzt in Rheinland-Pfalz zu besichtigen) den Charakter eines digitalen Sandkastenstreits. Die schärfsten und besten Negativkampagnen kommen ohnehin von außen (oder sind als Guerilla-Aktivitäten getarnt). Ein simples, aber funktionierendes Werkzeug wie der Countdown zu Mappus´ Restlaufzeit oder die süffisanten Textplakate der Facebook-Gruppe „Tschüss Schwarz-Gelb“ erfüllen die Kriterien des Negativwahlkampfs weit besser als die offiziellen Gemeinheiten.
</p>
<p>
<b>4. Die Themen wechseln schneller, als es die Kampagnenplanung erlaubt.</b> Stuttgart 21, die „Social Media-Revolutionen“ in Nordafrika, die Affäre zu Guttenberg, das E10-Debakel und schließlich die Natur- und Nuklearkatastrophe in Japan – ganz gleich ob mit lokalem, regionalem, nationalem oder internationalem Anker versehen: Die Vielfalt der Themen, die Impulse für Wahlkampagnen geben können (oder auch gleich das Hauptthema der Vorwahl-Debatten setzen), wird immer größer. Zugleich erhöht sich die Geschwindigkeit, mit der diese Themen die öffentliche Agenda erreichen und wieder verlassen. Im Grunde sind dies optimale Bedingungen für digitale Kampagnen, denn der Nach- und Neudruck von Plakaten oder der Dreh von Wahlspots ist nicht nur teuer, sondern auch langwierig. Insofern sind Online-Kampagnen der einzige Ort, der diesen veränderten Themenkonjunkturen ansatzweise gewachsen ist – davon war bisher noch nicht viel zu sehen, außer in der eiligen Produktion neuer Banner oder Textanzeigen. Anspruchsvollere Formate einer reaktiven Kommunikation sind bislang Mangelware.
</p>
<p>
<b>5. Das eCampaigning der Parteien erhält ein immer stärkeres Gegenüber aus dem Netz.</b> Die Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg hat gezeigt, dass sich einfache Online-Nutzer (man könnte auch sagen: „Bürger“) durch die geschickte Nutzung und Verzahnung unterschiedlicher Werkzeuge und Plattformen der Online-Kommunikation öffentlich Gehör verschaffen können. Immer mehr Menschen sind in der Lage, das vorhandene Kampagnenmaterial der Parteien zu absorbieren, digital zu bearbeiten und neu abzumischen. Aus diesem kreativen Umgang mit Texten, Bildern und Tönen entstehen gelegentlich wirkmächtige Collagen und Mash-Ups, die den offiziellen Kampagnen im Netz den Rang ablaufen können und der offiziellen Kommunikation einen Spiegel vorhalten. Der kreative Umgang mit „Medien zum Selbermachen“ scheint dabei durchaus in der Lage zu sein, motivierend und mobilisierend zu wirken – die „Vergrößerung der Wählermärkte“ könnte auch mit einem gesteigerten Grundrauschen politischer bzw. politiknaher Netzkommunikation zu tun haben. Genaueres müssen hier jedoch die statistischen Auswertungen zu Wahlbeteiligung und Wahlverhalten erst noch zeigen.
</p>
<p>
An diesem letzten Punkt liegt vielleicht auch der Ansatzpunkt für die Fortführung professioneller Kampagnen in der zweiten Hälfte des Superwahljahres 2011: Wem wird es am besten gelingen, sich auf die zunehmend dialogische Kommunikation zwischen Parteien und Bürgern (nicht zwingend immer auch: Wählern) einzulassen und daraus positive Energie für die eigene Wahlkampagne zu gewinnen?
</p>
<p>
<b>Post Scriptum:</b> </p>
<p>Die Piratenpartei segelt noch. Allerdings durch schwere See – insbesondere auf der Landesebene scheint es für die Piraten bislang nicht möglich, auch nur näherungsweise an die Fünf-Prozent-Hürde heranzukommen. Ein wichtiger Grund ist dafür nicht nur der noch immer geringe Organisationsgrad der Partei und die intern nicht geklärten Fragen bezüglich Programmatik sowie innerparteilicher Kommunikation und Struktur. Zudem ist das Thema „Netzpolitik“ vor allem auf der Bundesebene verankert, die wesentlichen Player finden sich auf der Ebene der Bundesministerien oder der Enquete-Kommission beim Bundestag. Die kommunale Ebene scheint dagegen bessere Perspektiven zu bieten, wie auch wieder einige Sitze in hessischen Stadtparlamenten zeigen – dieser Weg in die „große Politik“ ist jedoch lang und steinig, und möglicherweise muss sich die Piratenpartei auf lange Sicht eher an der Geschichte der Freien Wählerorganisationen orientieren als an den Kindertagen der Grünen. Schließlich erhält für die Piratenpartei nun die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus den Charakter einer Schlüsselwahl – gelingt auch hier nicht mehr als ein „Achtungserfolg“ im Zwei-Prozent-Bereich, dürfte es eine Zerreißprobe geben: Segeln ambitionierte Piraten dann weiter unter eigener Flagge oder stellen sie sich in die Dienste anderer (roter, grüner, vielleicht auch gelber) Polit-Flotten?</p>
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		<title>eCampaigning zwischen Harz und Elbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 16:59:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning im Superwahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Bullerjahn]]></category>
		<category><![CDATA[Wulf Gallert]]></category>
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					<description><![CDATA[In wenigen Tagen sind die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt zur Wahl aufgerufen. Eine Wahl, die in jedem Fall einen neuen Regierungschef hervorbringen wird, der amtierende Ministerpräsident Wolfgang Böhmer tritt nach zwei Amtsperioden nicht erneut an. Aber bringt die  Neuausrichtung an der Spitze zugleich eine wahrnehmbare Novellierung des Internet-Wahlkampfs der Parteien mit sich? politik-digital.de hat wenige Tage vor dem Urnengang nachgefragt.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Tagen sind die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt zur Wahl aufgerufen. Eine Wahl, die in jedem Fall einen neuen Regierungschef hervorbringen wird, der amtierende Ministerpräsident Wolfgang Böhmer tritt nach zwei Amtsperioden nicht erneut an. Aber bringt die  Neuausrichtung an der Spitze zugleich eine wahrnehmbare Novellierung des Internet-Wahlkampfs der Parteien mit sich? politik-digital.de hat wenige Tage vor dem Urnengang nachgefragt.</p>
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Beim Streifzug über die einzelnen Internetauftritte der sachsen-anhaltinischen Parteien stechen im März 2011 zunächst kaum Innovationen ins Auge. Zahllose Fotos von Wahlkampf-Terminen werden auf flickr veröffentlicht, die Parteien sammeln Facebook-Freunde, und Presseverlautbarungen werden teilweise getwittert. Halten die Parteien es einfach nur für zwecklos, sich im Netz noch stärker zu engagieren oder steckt hinter dieser unübersehbaren Zurückhaltung vielleicht sogar eine Strategie? Um das herauszufinden, stellte politik-digital.de den einzelnen Parteien gut 72 Stunden vor der Schließung der Wahllokale einige kurze Fragen zu deren Zielsetzungen und Erfahrungen mit dem ablaufenden Online-Wahlkampf sowie zu den Perspektiven für zukünftige Kampagnen.
</p>
<p>
<a target="_blank" href="http://www.reiner-haseloff.de/" rel="noopener noreferrer">Dr. Reiner Haseloff</a>, amtierender Wirtschaftsminister in der Großen Koalition und Kronprinz von CDU-&quot;Landesvater&quot; Wolfgang Böhmer, ist in den vergangenen Wochen vor allem über sein Facebook-Profil in Kontakt mit den Wählerinnen und Wähleren getreten. &quot;Der intensivste und stärkste Kontakt fand im Rahmen des Facebookauftrittes unseres Spitzenkandidaten statt&quot;, wie der CDU-Landesverband in Magedeburg auf Anfrage mitteilte. Und auch die Partei &quot;Die Linke&quot; mit ihrem Spitzenmann <a target="_blank" href="http://www.wulf-gallert.de/" rel="noopener noreferrer">Wulf Gallert</a> hatte es in diesem Netzwerk laut Parteiangaben am einfachsten: &quot;Im Gegensatz zu Twitter, wo sich die Zahl der &#8216;Follower&#8217; eher schleppend  &#8211; zum Wahltermin hin jedoch mit steigender Dynamik – entwickelte, war bei Facebook ein vergleichsweise schneller Zuwachs an &#8216;Fans&#8217; zu verzeichnen&quot;, so Linken-Sprecherin Peggy Krößmann gegenüber politik-digital.de. Wie die Linkspartei selbstkritisch ergänzt, wurde aber deutlich,  &quot;dass man in der Mehrheit eher eigenes Klientel und Mitstreiter der Linkspartei in Sachsen-Anhalt und dem Bundesgebiet&quot; erreichte, als den „unentschiedenen Bürger“. Dieser Aspekt sei &quot;ausbaufähig&quot;, so Krößmann.<br />
SPD-Spitzenkandidat <a target="_blank" href="http://www.bullerjahn2011.de/" rel="noopener noreferrer">Jens Bullerjahn</a>, stellvertretender Ministerpräsident, ist vor allem mit seinem Twitter-Account, aber auch in allen übrigen Web 2.0-Formaten präsent. Leider sind die Antworten der SPD-Pressestelle zum Online-Wahlkampf nicht mehr rechtzeitig zur Veröffentlichung dieses Textes auf politik-digital.de eigegangen.
</p>
<p>
Bündnis 90/Die Grünen teilten auf die Frage nach den von ihnen hauptsächlich genutzten Web 2.0-Kanälen mit: &quot;Wir erachten es als selbstverständlich, unsere Vorstellungen zur Gestaltung der Gesellschaft nicht nur auf unserer Website zu präsentieren, sondern dort, wo sich die Menschen online aufhalten. Facebook ist ein solcher vielbesuchter Knotenpunkt des Internets. Die Resonanz hat uns überrascht und in unserem Online-Engagement bestärkt. Der Twitter-Account der <a target="_blank" href="http://twitter.com/claudiadalbert" rel="noopener noreferrer">Spitzenkandidatin Claudia Dalbert</a> war dabei, neben ihrem privaten Facebook-Profil, die am intensivsten genutzte Möglichkeit im Social-Web&quot;, so die Einschätzung von Andreas Jahnel, Pressereferent des bündnisgrünen Landesverbandes gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
Auf die Frage, welche strategischen Schlüsse aus dem jetzt noch laufenden Wahlkampf für zukünftige Wahlkampfauseinandersetzungen im Netz zu ziehen seien, waren  – wenn überhaupt &#8211; zurückhaltende Antworten zu bekommen. &quot;Momentan sehen wir die Kapazitäten des eCampaignings erreicht, demzufolge haben wir nicht vor, bedeutende Änderungen vorzunehmen. Die von uns genutzten Bereiche wurden durchaus hoch frequentiert und sind somit als erfolgreich zu bewerten&quot;, so die Einschätzung des CDU-Landesverbandes in Magdeburg. Auch bei Bündnis 90/Die Grünen, die nach 13 Jahren auf einen Wiedereinzug in den Magedburger Landtag hoffen, gibt man sich so kurz  vor dem Urnengang optimistisch hinsichtlich des Erfolgs und der zukünftigen Wirkung der eigenen Internet-Strategie: &quot;Bezeichnend für den interaktiven Austausch im Social web sind vor allem die Anregungen und Hinweise, welche wir sammeln konnten. Allein schon aus disem Grund werden wir Vernetzung, Transparenz und Austausch bis hin zur programmatischen Arbeit forcieren.&quot;
</p>
<p>
Die beinahe durchweg positiven Einschätzungen durch die Parteien können nicht darüber hinwegtäuschen: Die Tatsache, dass die  in Sachsen-Anhalt angeschriebenen Parteien nur äußerst schleppend oder überhaupt nicht auf die Anfragen reagiert haben, mag – neben der selbstverständlichen Zeitknappheit in der Schlussphase eines Wahlkampfs &#8211; als ein Indiz dafür angesehen werden, wie wenig politische Relevanz dem Internet als Wahlkampf-Instrument aktuell  beigemessen wird. Speziell Sachsen-Anhalt hatte in den vergangen 20 Jahren mit den Folgen des demographischen Wandels zu kämpfen und so scheint es &#8211; als eine Erklärung &#8211; naheliegend, dass die Parteien beim Kampf um Parlamentssitze weniger netzaffine (älterere) Wählergruppen verstärkt umworben haben.</p>
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		<title>Online-Wahlkampf in Magdeburg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/online-wahlkampf-in-magdeburg-5113/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 16:14:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Gut zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt tritt der Online-Wahlkampf der &#34;großen&#34; Parteien in eine erste lauwarme Phase. CDU, Linkspartei, SPD und FDP weisen auf ihren Startseiten prominent auf die Landtagswahl hin, wobei die SPD zusätzliche spezielle Wahlkampf-Portale online gestellt hat. Die Grünen arbeiten derzeit an einem Relaunch ihrer Homepage.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gut zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt tritt der Online-Wahlkampf der &quot;großen&quot; Parteien in eine erste lauwarme Phase. CDU, Linkspartei, SPD und FDP weisen auf ihren Startseiten prominent auf die Landtagswahl hin, wobei die SPD zusätzliche spezielle Wahlkampf-Portale online gestellt hat. Die Grünen arbeiten derzeit an einem Relaunch ihrer Homepage.</p>
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Sachsen-Anhalt belegt im Länder-Ranking des <a href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2010/06/NONLINER2010.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)Onliner-Atlas</a>, einer jährlich erscheinenden Studie der Initiative D21, einen der hinteren Plätze. Auch der Anteil der sachsen-anhaltinischen Breitband-Nutzer liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Diesen Punkt, den Ausbau des Breitbandnetzes, haben daher auch alle fünf Parteien, die nach derzeitigen Umfragen in den Landtag einziehen werden, in ihr Programm aufgenommen. politik-digital.de hat einmal nachgeschaut, wie sich die Parteien sonst noch für den Online-Wahlkampf aufgestellt haben. 
</p>
<p>
<u>CDU</u><br />
Die CDU weist auf der Eingangsseite ihrer klassisch aufgebauten Homepage mehrfach auf den Wahlkampf hin. Mit wenigen Mausklicks gelangt man zum Wahlprogramm und der Landesliste der Union. Die asymmetrische Anordnung der Startseite ist optisch unglücklich, folgt aber einer konsequenten Aufteilung. Im Gegensatz zu anderen Unions-Landesverbänden verzichten die Christdemokraten in Sachsen-Anhalt auf Slideshows und andere multimediale Einbindungen auf der Einstiegsseite. 
</p>
<p>
<a href="http://www.cdulsa.de/start/index.php" target="_blank" title="CDU Sachsen-Anhalt" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/cdulsa.jpg" alt="CDU Sachsen-Anhalt" title="CDU Sachsen-Anhalt" height="163" width="239" /></a> <a href="http://www.reiner-haseloff.de/" target="_blank" title="Website von Reiner Haseloff (CDU)" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/reiner-haseloff_de2.jpg" alt="Website von Reiner Haseloff (CDU)" title="Website von Reiner Haseloff (CDU)" height="163" width="239" /></a></p>
<p>Die Homepage von Dr. Reiner Haseloff, der in Nachfolge des amtierenden Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer als Spitzenkandidat ins Rennen geht, setzt dagegen als Blickfang eine großformatige Slide-Show ein. Sie beinhaltet neben der Verlinkung auf die üblichen Social-Media-Plattformen Informationen zur Person und Wahlkreis und weist auf die Seite &quot;Haseloff kümmert sich&quot; hin. Dabei handelt es sich um eine Unterseite der Homepage, die der Kontaktaufnahme dient und auch offline bereits durch eine Postkartenaktion beworben wurde.<u></u>
</p>
<p>
<u>Linkspartei</u><br />
Die Linkspartei Sachsen-Anhalt hat ihre Homepage schon ganz auf Wahlkampf getrimmt. So findet sich im oberen Teil ein Link zur Homepage des Spitzenkandidaten Wulf Gallert, darunter firmiert ein Wahlkampf-Spendenbarometer. Die Kandidatenliste zur Landtagswahl ist jedoch nicht auf der Startseite verlinkt. <br />
Insgesamt orientiert sich der Aufbau der Frontpage an dem Konzept der Bundespartei: Die große Zahl an Artikeln bietet viel Information, schadet aber der Übersichtlichkeit. Auffällig ist der hohe Aktualisierungsgrad der Website, besonders mit Blick auf die Meldungen aus den Kreis- und Ortsverbänden. 
</p>
<p>
<a href="http://www.dielinke-sachsen-anhalt.de/" target="_blank" title="Linkspartei Sachsen-Anhalt" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/dielinke_0.jpg" alt="Linkspartei Sachsen-Anhalt" title="Linkspartei Sachsen-Anhalt" height="163" width="239" /></a><a href="http://www.wulfgallert-mp.de/willkommen/" target="_blank" title="Website von Wulf Gallert (Linkspartei)" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/WulfGallertdielinke.jpg" alt="Website von Wulf Gallert (Linkspartei)" title="Website von Wulf Gallert (Linkspartei)" height="163" width="239" /></a></p>
<p>Der Internet-Auftritt des Spitzenkandidaten Wulf Gallert ist konventionell strukturiert. Neben einer Biographie und Berichten über die bisherige Wahlkampf-Tour verlinkt die Hauptseite auf Gallerts Facebook- und Twitter-Accounts.
</p>
<p>
<u>SPD</u><br />
Die Sozialdemokraten haben sich online breit aufgestellt. Neben den Webpräsenzen der Partei und des Spitzenkandidaten Jens Bullerjahn wurden für Unterstützer und Interessierte die Seiten &quot;<a href="http://www.wir-fuer-bullerjahn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wir-für-Bullerjahn</a>&quot;, &quot;<a href="http://www.wahlprogramm2011.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlprogramm2011</a>&quot; und die &quot;<a href="http://www.spdbox.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spd-box</a>&quot; ins Netz gestellt. Die von den Genossen als Internet-Newsroom bezeichnete spd-box listet zahlreiche aktuelle Artikel und Termine auf, enthält Videos, Fotos sowie eine interaktive Landkarte mit den Orts- und Kreisverbänden und verweist auf die Tweets der Sozialdemokraten. Auf wahlprogramm2011 dürfte vor allem die Visualisierung des Parteiprogrammes mittels einer Tag-Cloud die Webseiten-Besucher zumindest optisch ansprechen.  
</p>
<p>
<a href="http://www.spd-sachsen-anhalt.de/" target="_blank" title="SPD Sachsen-Anhalt" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/spd-sachsen-anhalt_de.jpg" alt="SPD Sachsen-Anhalt" title="SPD Sachsen-Anhalt" height="163" width="239" /></a><a href="http://www.bullerjahn2011.de/" target="_blank" title="Website von Jens Bullerjahn (SPD)" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/FireShot_capture__134_-__Jens_Bullerjahn_-_Startseite__-_www_bullerjahn2011_de.jpg" alt="Website von Jens Bullerjahn (SPD)" title="Website von Jens Bullerjahn (SPD)" height="163" width="239" /></a> 
</p>
<p>
<a href="http://www.wahlprogramm2011.de/" target="_blank" title="Wahlprogramm 2011 der SPD Sachsen-Anhalt" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/www_wahlprogramm2011_de.jpg" alt="Wahlprogramm 2011 der SPD Sachsen-Anhalt" title="Wahlprogramm 2011 der SPD Sachsen-Anhalt" height="163" width="239" /></a><a href="http://www.spdbox.de/" target="_blank" title="spdbox.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/spdbox_de.jpg" alt="spdbox.de" title="spdbox.de" height="163" width="239" /></a>
</p>
<p>
<br />
Auf der Website von Jens Bullerjahn findet sich eine prominente Header-Grafik, auf der die Social-Media-Kanäle verlinkt sind. Nebst einer Vorstellung von Person, Positionen und Wahlkreis gibt es auch einen Hinweis auf Bullerjahns Blog, der allerdings seit November 2010 nicht mehr aktualisiert worden ist. 
</p>
<p>
<u>Grüne</u><br />
Der derzeitige Web-Auftritt der Grünen verzichtet auf der Startseite auf multimediale Inhalte und setzt stark auf die Verlinkung zu Themen und Projekten. Allerdings wird die Seite derzeit (Stand 17. Januar 2011) überarbeitet und soll stärker auf den Landtagswahlkampf ausgerichtet werden. Nach dem Relaunch sollen dann auf der Startseite &#8211; so die Ankündigung &#8211; auch Verlinkungen zum Wahlprogramm und zu der Kandidatenliste eingebunden werden. 
</p>
<p>
<a href="/wp-content/uploads/Gr__ne_Alt.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Gr__ne_Alt.jpg" alt="Alte Website der Grünen" title="Alte Website der Grünen" height="185" width="117" /></a> <a href="/wp-content/uploads/Relaunch.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Relaunch.jpg" alt="Website der Grünen: Entwicklungsstand vor Relaunch" title="Website der Grünen: Entwicklungsstand vor Relaunch" height="185" width="117" /></a> <a href="http://claudia-dalbert.de/" target="_blank" title="Website von Claudia Dalbert (Grüne)" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/claudia-dalbertGr__ne2.jpg" alt="Website von Claudia Dalbert (Grüne)" title="Website von Claudia Dalbert (Grüne)" height="185" width="237" /></a>
</p>
<p>
Grünen-Spitzenkandidatin Prof. Claudia Dalbert verfügt über eine Internetpräsenz mit hohem Informationsgehalt, wobei sich die Seite der Bausteine anderer Grünen-Seiten bedient. Beispielsweise findet sich in Anlehnung an den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung der &quot;<a href="http://tools.gruene.de/gruen-o-mat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grün-O-Mat</a>&quot; von 2009, mit dem der User seine Übereinstimmung mit den bundespolitischen Zielen der Grünen überprüfen kann.  Außerdem beinhaltet der Internetauftritt Dalberts die üblichen Informationen zu Person, Standpunkten und Social-Media-Applikationen. 
</p>
<p>
<u>FDP</u><br />
Die Einstiegsseite der FDP ist nüchtern gestaltet. Statt auf plakative Bilder und Videos setzen die Liberalen auf Textinformationen, die jedoch überwiegend älteren Datums sind. Auf Nachfrage von politik-digital.de erklärte ein Pressesprecher der Liberalen, dass mit dem Neujahrsempfang am 14. Januar 2011 der Wahlkampf &#8211; auch online &#8211; intensiviert werden wird. Das Wahlprogramm und die Kandidatenliste können direkt von der Hauptseite aus angeklickt werden.
</p>
<p>
<a href="http://www.fdp-lsa.de/" target="_blank" title="FDP Sachsen-Anhalt" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/FDP.jpg" alt="FDP Sachsen-Anhalt" title="FDP Sachsen-Anhalt" height="163" width="239" /></a><a href="http://www.veit-wolpert.info/" target="_blank" title="Website von Veit Wolpert (FDP)" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Veit_Wolpert_FDPHome.jpg" alt="Website von Veit Wolpert (FDP)" title="Website von Veit Wolpert (FDP)" height="163" width="239" /></a>
</p>
<p>
Der Online-Auftritt des liberalen Spitzenkandidaten Veit Wolpert ähnelt dem der anderen Spitzenkandidaten. Neben den Verweisen auf Twitter &amp; Co. gibt es jedoch unter &quot;Standpunkte&quot; eine detaillierte Liste der von Wolpert vertretenen Positionen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Einmischen in Sachsen-Anhalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 10:41:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[eParticipation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesentwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Voting]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Sachsen-Anhalt möchte seine Bürger zu mehr politischer Beteiligung
mobilisieren und vor allem junge Leute erreichen. Unter
<a href="http://www.einmischen.sachsen-anhalt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.einmischen.sachsen-anhalt.de</a> bietet das Land interaktive Anwendungen und Informationsangebote.
<p>
&#160;
</p>
<img src="/sites/politik-digital.de/files/080422_sachsenanhalt.jpg" alt="Screenshot einmischen.sachsen-anhalt.de" height="256" width="350" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sachsen-Anhalt möchte seine Bürger zu mehr politischer Beteiligung<br />
mobilisieren und vor allem junge Leute erreichen. Unter<br />
<a href="http://www.einmischen.sachsen-anhalt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.einmischen.sachsen-anhalt.de</a> bietet das Land interaktive Anwendungen und Informationsangebote.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/080422_sachsenanhalt.jpg" alt="Screenshot einmischen.sachsen-anhalt.de" height="256" width="350" /><!--break--></p>
<p>
„Gesetzentwürfe<br />
und politische Vorhaben: Mischen Sie sich ein!&quot; ist auf der<br />
Startseite des Beteiligungsportals zu lesen, das die Landesregierung<br />
am 1. April 2008 eingerichtet hat. Sachsen-Anhalt möchte mit<br />
diesem Baustein der Kampagne „Hingucken-Einmischen&quot;, die sich mit<br />
verschiedenen Aktionen gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus<br />
sowie für Zivilcourage und aktive Teilnahme im Alltag einsetzt,<br />
etwas gegen die Demokratieunzufriedenheit und das politische<br />
Desinteresse seiner Bürger tun. Ausgangspunkt: die beängstigend<br />
schlechte Wahlbeteiligung von 44 Prozent im Jahr 2006. Theo<br />
Struhkamp, Vize-Regierungssprecher des Landes Sachsen-Anhalt,<br />
beklagt, dass vor allem junge Leute häufig desinteressiert seien<br />
und sich lieber mit anderen Dingen beschäftigten. „Die Politik<br />
fällt dabei hinten runter.&quot;
</p>
<p>
Wer<br />
Fragen oder Anregungen zur Landespolitik hat, sich zu aktuellen<br />
Gesetzesvorhaben äußern möchte oder an politischen<br />
Diskussionen beteiligen will, wird aufgerufen, sich per E-Mail<br />
einzumischen. Anonyme Stellungnahmen werden nicht veröffentlicht,<br />
der vollständige Name und Wohnort müssen angegeben werden.<br />
„ Wir verfahren hier nach dem Leserbrief-Prinzip&quot;, erklärt<br />
Struhkamp. „ Die Leute stehen mit ihrem Namen für die<br />
Inhalte.&quot; So will man unter „Fun-Namen gefakte Statements&quot;<br />
verhindern.
</p>
<p>
<b>Newsletter abonnieren, iPod gewinnen</b>
</p>
<p>
Unter<br />
www.einmischen.sachsen-anhalt.de kann man außerdem sein Wissen<br />
im Politik-Quiz testen, sich über Möglichkeiten zum<br />
Einmischen auf Landes- oder Kommunalebene informieren und dazu die<br />
gesetzlichen Grundlagen downloaden. Wer nicht sicher ist, wie das<br />
eigentlich mit den Wahlen von der Gemeindeebene bis hin zum<br />
europäischen Parlament funktioniert, kann unter „Wahlen in<br />
Sachsen-Anhalt&quot; nachlesen. In Kürze soll es außerdem ein<br />
Voting zur „politischen Frage der Woche&quot; geben, das mit einem<br />
Forum gekoppelt sein wird.
</p>
<p>
Zweimal<br />
im Monat bietet das Portal Chats an, in denen Nutzer mit Politikern<br />
über aktuelle Themen diskutieren können.   Bisher stellte<br />
sich Finanzminister Jens Bullerjahn den Fragen der User zur<br />
Verwendung der Haushaltsmittel des Landes. „Die Beteiligung war<br />
gut, über 100 User waren während des Chats online,&quot; sagt<br />
Struhkamp. Ähnlich hoch ist die Zahl der neuen Abonnenten für<br />
den Newsletter des Bundeslandes, was neben politischem Interesse wohl<br />
auch dem möglichen Gewinn eines iPods zuzuschreiben ist.
</p>
<p>
Auch<br />
Live-Streamings von Landtagssitzungen sind in Kürze geplant. Bis<br />
der Landtag darüber entschieden hat, muss man sich allerdings<br />
noch persönlich hinbemühen: Die jeweils aktuellen Termine<br />
von Sitzungen in Land-, Stadt- oder Kreisrat sowie von<br />
Veranstaltungen politischer Stiftungen sind unter „Politik live&quot;<br />
abrufbar.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die Wahlentscheidung fällt bei der gegen-wärtigen politischen Situation schwer&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotdie_wahlentscheidung_faellt_bei_der_gegenwaertigen_politischen_situation_schwerquot-151/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jbergmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Schönenborn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="normal">
<b><span style="font-size: x-small">Am Montag, den 27. März 
2006, war <span style="font-size: x-small">Jörg Schönenborn,</span> Chefredakteur 
des WDR Fernsehens und ARD-Wahlexperte, zu Gast im tagesschau-Chat 
in Kooperation mit politik-digital.de. Er beantwortete Fragen zu 
den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anahlt. 
<span style="font-size: x-small">Er gab Auskunft über die neuesten Methoden der 
Wahlforschung und analysierte die Ergebnisse.</span></span></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normal">
<b><span style="font-size: x-small">Am Montag, den 27. März<br />
2006, war <span style="font-size: x-small">Jörg Schönenborn,</span> Chefredakteur<br />
des WDR Fernsehens und ARD-Wahlexperte, zu Gast im tagesschau-Chat<br />
in Kooperation mit politik-digital.de. Er beantwortete Fragen zu<br />
den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anahlt.<br />
<span style="font-size: x-small">Er gab Auskunft über die neuesten Methoden der<br />
Wahlforschung und analysierte die Ergebnisse.</span></span></b><!--break-->
</p>
<p class="normal">
<b>Moderator:</b> Liebe Wähler und<br />
Wahl-Interessierte, willkommen zum Tagesschau-Chat. Ihre Fragen<br />
beantwortet heute aus Köln Jörg Schönenborn, Chefredakteur<br />
des Westdeutschen Rundfunks und langjähriger ARD-Wahlexperte.<br />
Einen schönen guten Tag nach Köln und vielen Dank, dass<br />
Sie Zeit für uns haben. Alle kleinen technischen Widrigkeiten<br />
sind beseitigt. Können wir beginnen?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Ja.
</p>
<p>
<b>Edmund:</b> Sehen Sie durch die gestrigen Wahlergebnisse<br />
die &#8216;Ehre&#8217; der Sonntagsfrage gerettet?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Die war gar nicht<br />
in Frage gestellt. Leider ist da nach der Bundestagswahl viel Falsches<br />
geschrieben worden. Die Prognose von infratest dimap damals war<br />
eine der genauesten, die es bei Bundestagswahlen gab.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Landtagswahlen sind aber häufig<br />
schwieriger. Haben die Meinungsforscher dazugelernt? Die Vorhersagen<br />
waren diesmal &#8211; Umfragen wie Prognosen &#8211; sehr genau.
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn: </b>Wir haben vor zwei<br />
Jahren gemerkt, dass die Sache nicht mehr wirklich gut läuft.<br />
Das war nach der Europawahl. Damals haben wir von der ARD unser<br />
Institut gebeten, methodisch neue Wege zu suchen. Unter anderem<br />
werden für die Prognosen jetzt vier bis fünfmal so viele<br />
Interviews am Wahltag durchgeführt wie vorher. Das Ergebnis<br />
ist für mich als Nicht-Statistiker verblüffend. So auch<br />
gestern. Das schlechteste war, dass bei der CDU in Baden-Württemberg<br />
zwischen Prognose und Ergebnis 0,8 Prozentpunkte liegen. Da kann<br />
man nicht meckern.
</p>
<p>
<b>Student_Berlin:</b> Wurde die Methodik bei Umfragen<br />
geändert?
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Gibt es auch andere Fragebögen<br />
heute?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Ja, das gilt aber<br />
nur für die Wahltagsbefragung.
</p>
<p>
<b>Obermeyer:</b> Sind Ihre Umfragen im &#8216;Deutschlandtrend&#8217;<br />
wissenschaftlich anfechtbar? Wissenschaftlich fundierte Umfragen<br />
dauern doch Wochen oder Monate?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Nein, für Telefonumfragen<br />
gelten 1000 Interviews als repräsentativ. Es wird sogar viel<br />
veröffentlicht, was eine geringere Basis hat. Wichtig ist aber,<br />
dass die Interviews je nach Stimmungslage über zwei bis vier<br />
Tage verteilt sind. Sonst hätten wir wirklich eher Zufallstreffer.
</p>
<p>
<b>Moderator: </b>Zwei mal ähnlich:
</p>
<p>
<b>Coolman:</b> In wie weit beeinflussen die Veröffentlichung<br />
von Prognosen die Wahlbeteiligung? Gibt es dazu Untersuchungen?
</p>
<p>
<b>Makay: </b>Wie sehr können Ihre Umfragen die<br />
Wähler beeinflussen?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Gute Frage. Mich würde<br />
wundern, wenn es nicht viele Wähler gäbe, die die Umfragen<br />
angucken und dann taktisch wählen. Untersuchung darüber<br />
kenne ich nicht. Aber es gibt einen Punkt, der mir immer sehr wichtig<br />
ist: Vor Wahlen macht nicht nur das Fernsehen Umfragen, sondern<br />
auch alle Parteien. Mit dem Unterschied, dass nur unsere veröffentlicht<br />
werden. Bei den Parteien sind die Umfragen aber oft Grundlage politischer<br />
Forderungen und da finde ich es wichtig, dass wir Transparenz herstellen.<br />
Wir veröffentlichen, was die Parteien intern wissen, aber nicht<br />
sagen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Die Frage nach der persönlichen<br />
Taktik:
</p>
<p>
<b>Sorglos Kunderlund:</b> Haben sie schon mal aufgrund<br />
ihrer eigenen Umfrageergebnisse ihre Wahlentscheidung verändert?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Ja, glaube schon.<br />
Zumindest habe ich daran gedacht.
</p>
<p>
<b>Chatter: </b>Halten Sie es für sinnvoll, noch<br />
eine Woche vor der Wahl (vor allem bei Bundestagswahlen) Umfragewerte<br />
herauszugeben?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Ich gehöre zu<br />
denen, die es für wichtig halten, dass es eine Frist gibt,<br />
in der nichts mehr veröffentlicht wird. Es sind ja nur ARD<br />
und ZDF, die eine Woche vorher Schluss machen. Andere Medien veröffentlichen<br />
manchmal noch freitags oder samstags. Weil Umfragen aber immer einen<br />
Fehlerbereich haben, möchte ich die Verantwortung nicht übernehmen,<br />
mit einer vielleicht extremen Stimmungsschwankung dann die Wahl<br />
beeinflusst zu haben.
</p>
<p>
<b>Ballack:</b> Die Wahlbeteiligung war bei allen Wahlen<br />
erschreckend niedrig. Den Grund dafür sehe ich in den Meinungsumfragen.<br />
Die Wähler glauben zu wissen, wie das Ergebnis aussieht. Ihre<br />
individuelle Beteiligung sehen sie als sinnlos. Wie sehen Sie das?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Mag im Einzelfall<br />
so sein. Aber dann wäre nicht zu erklären, warum die Beteiligung<br />
bei der Bundestagswahl so hoch war. Ich kann die Nichtwähler<br />
aber verstehen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Zweimal zum Alter der Nichtwähler:
</p>
<p>
<b>Christian24:</b> Mit knapp über 50 Prozent ist<br />
die Wahlbeteiligung 2006 relativ niedrig &#8211; ist dies in allen Altersgruppen<br />
so oder gibt es eine Altersgruppe, die besonders wenig gewählt<br />
hat?
</p>
<p>
<b>emc2: </b>Die Wahlbeteiligung war ja sehr niedrig,<br />
in Sachsen-Anhalt erreichte sie ein Rekordtief. Haben Sie Werte<br />
darüber, inwieweit junge Leute (nicht) gewählt haben?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Auch ich täte<br />
mich im Moment sehr schwer zu wählen. Ich weiß noch nicht,<br />
was ich von der gegenwärtigen politischen Situation halten<br />
soll. Die Alten sind offenbar Wahltreuer. Aber dafür gibt es<br />
noch keine sicheren Daten.
</p>
<p>
<b>lucie_60: </b>Sollte man nicht auch einmal bei den<br />
Nichtwählern nachfragen, weshalb sie es nicht für notwendig<br />
erachten, zur Wahl zu gehen?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Haben wir gemacht.<br />
Die Vorwahlumfragen richten sich ja nicht an Wähler, sondern<br />
an alle. Hauptgründe waren: &quot;ich kann ja sowieso nichts<br />
verändern&quot; und &quot;ich interessiere mich nicht für<br />
Politik&quot;. Es ist schwer, dem nachzugehen.
</p>
<p>
<b>Moderator: </b>Lassen sich bei diesen Umfragen die<br />
Nichtwähler nicht nach Alter aufschlüsseln?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Nein, denn die Daten,<br />
die wir gestern hatten, sind ja in den Wahllokalen erhoben worden.<br />
Das ist das Problem. Wir können nur schätzen, ob besonders<br />
viele Alte oder Junge dabei waren. Muss ja jeweils mit der Bevölkerungsstruktur<br />
abgeglichen werden. Und das geht nicht wirklich verlässlich.<br />
Aber dazu gibt es in ein paar Wochen Daten von den Wahlämtern.
</p>
<p>
<b>FanvonJ?ch?born:</b> Würden Sie sagen, die große<br />
Koalition ist von den Wählern bestätigt worden?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Nein, ganz und gar<br />
nicht. Wenn man SPD und CDU zusammennimmt, haben sie in Rheinland-Pfalz<br />
und Baden-Württemberg verloren. Und wenn man mal rechnet, welcher<br />
Anteil der Wahlberechtigten für die beiden Parteien gestimmt<br />
hat, dann waren es bei der Bundestagswahl noch 60 Prozent und gestern<br />
je nach Land zwischen 25 Prozent und 40 Prozent. Das ist aus meiner<br />
Sicht keine Bestätigung. Rechenhilfe: Bundestagswahl SPD 34<br />
Prozent und CDU Prozent, zusammen 69 Prozent. Bei über 80 Prozent<br />
Wahlbeteiligung sind das mehr als 60 Prozent der Wahlberechtigten.<br />
So aus dem Kopf. Das war es dazu. Sorry.
</p>
<p>
<b>JohannesHB:</b> Glauben Sie, dass es durch die große<br />
Koalition in Berlin künftig keinen klassischen &#8216;Midterm-Effekt&#8217;<br />
mehr geben wird, also eine &#8216;Abstrafung&#8217; der Bundesregierungsparteien<br />
durch die Wähler an Landtagswahlterminen? 1998-2002 hatten<br />
wir das ja in vielen Landtagswahlschlappen der SPD gesehen.
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Schwer zu sagen. Übersetzt<br />
würde das ja heißen, dass PDS, Grüne und FDP stärker<br />
werden müssten. Die sind aber keine Volksparteien mit weit<br />
geöffneten Armen, wo jeder mal Unterschlupf finden kann. Wird<br />
ein enttäuschter, eingefleischter Christdemokrat mit sozialer<br />
Ader wirklich eine der Parteien wählen können? Wir werden<br />
sicher neue Effekte haben. Aber wer weiß schon, ob es zwischen<br />
Rot und Schwarz so harmonisch bleibt!
</p>
<p>
<b>Postina:</b> Sie sprachen gestern davon, dass Wahlen<br />
bei niedriger Wahlbeteiligung stärker der Beliebigkeit ausgesetzt<br />
sind. Die Radikalen haben allerdings nicht wirklich hinzugewinnen<br />
können. Wie haben Sie das gestern gemeint?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Was ich meine ist:<br />
Wenn es einen Mobilisierungsfaktor gibt, also ein Thema oder eine<br />
starke Person oder Protest gegen eine Regierungsentscheidung, dann<br />
zieht man damit in der gegenwärtigen Situation mehr Wähler<br />
als früher. Es gibt für viele Wähler keine Barrieren<br />
mehr zwischen Union und SPD. Diesen Effekt gab es gestern vor allem<br />
bei Kurt Beck. Jemand wie er kann unter anderen Umständen in<br />
einem Land wie Rheinland-Pfalz keine absolute Mehrheit bekommen!<br />
Nachtrag: Die DVU war vermutlich erfolglos, weil sie kein Mobilisierungsthema<br />
hatte. Mal angenommen, es gäbe demnächst weitere harte<br />
soziale Einschnitte und die DVU würde das im Herbst in Berlin<br />
oder Mecklenburg-Vorpommern zum Thema machen, dann &#8211; fürchte<br />
ich &#8211; wäre es ein leichtes für sie, einiges an Wählern<br />
einzusammeln.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Noch mal in Sachen Kurt Beck: Also<br />
gibt es das Südwest-Landesvater-Phänomen?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Absolut. Wie aus einer<br />
anderen Zeit.
</p>
<p>
<b>Ginfizz: </b>Wie erklären Sie sich den Einbruch<br />
der FDP in Sachsen-Anhalt?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Cornelia Pieper hatte<br />
vor der letzten Wahl mit riesigen Plakaten versprochen, im Land<br />
zu bleiben. Das hat sie nicht getan. Und darüber gab es in<br />
Sachsen-Anhalt große Enttäuschung. Außerdem scheinen<br />
viele dort nach dem Motto zu wählen: &quot;Alles mal probieren&quot;.<br />
Nirgendwo in den Neuen Ländern ist die Parteibindung so gering.<br />
Und beim letzten mal fanden viele die Pieper gut und haben gesagt,<br />
ich probiere das mal.
</p>
<p>
<b>Ossi: </b>Wann haben meine Landskollegen in Sachsen-Anhalt<br />
dass dann durch und was machen sie danach?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Ich glaube, die sind<br />
Trendsetter. Im Westen gibt es immer mehr, die das genauso sehen.<br />
Und noch ein Nachsatz zu den Nichtwählern. Früher war<br />
das eine feste Gruppe: Niedrige Bildung, kein politisches Interesse.<br />
Heute gibt es vor allem &#8211; aber nicht nur im Osten &#8211; viele Nichtwähler,<br />
die nach reiflicher Überlegung fernbleiben. Nichtwählen<br />
als Wahlentscheidung!
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Gibt es für die besonders geringe<br />
Wählerbindung in Sachsen-Anhalt einen besonderen Grund? Schlechte<br />
Erfahrungen oder so etwas?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Vielleicht Aussichtslosigkeit.<br />
In unseren Umfragen vor der Wahl wurde klar, dass viele überhaupt<br />
keine Chance sehen, dass das Land etwa bei den Arbeitsplätzen<br />
Anschluss findet. Wenn mir das aber am allerwichtigsten ist, und<br />
wenn ich keiner Partei zutraue, da was zu reißen, was mache<br />
ich dann? Zuhause bleiben kann da eine sehr rationale Entscheidung<br />
sein.
</p>
<p>
<b>Gmorrk: </b>Ergänzung zu meiner Frage „West-Ost<br />
Gefälle“ Land-Bundestagswahl, West = Personenwahl, Ost<br />
= Programmatik, Themenwahl? Existiert so etwas?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn</b>: So etwas existiert<br />
nach meiner Überzeugung. Aber mir ist nicht aufgefallen, ob<br />
das in Ost und West jeweils anders ist. Meine These: 1998 war eine<br />
Stimmungswahl, neu und jung gegen alt und abgenutzt, eine Generationenfrage.<br />
2002 war vor allem eine Personenwahl &#8211; Schröder gegen den Rest<br />
der Welt und 2005 war eine Themenwahl. Wer sorgt für Arbeit?<br />
Egal, wer da später den Kanzler macht. Nachtrag: Auch im Osten<br />
gab es Personenwahlen: Platzeck in Brandenburg ist nicht wegen der<br />
SPD gewählt worden, sondern weil die Leute ihn dort mögen.
</p>
<p>
<b>Gauss:</b> Herr Schönenborn, bei der BTW hieß<br />
es noch, die Bedeutung der großen Volksparteien würde<br />
abnehmen und eine sich diversifizierende Parteienlandschaft (wie<br />
beispielsweise in Italien) wäre die Zukunft für Deutschland.<br />
Wie ist Ihre Meinung dazu?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Langfristig glaube<br />
ich daran. 1976 haben zusammen genommen über 90 Prozent SPD<br />
oder CDU gewählt, zuletzt noch knapp 70 Prozent. Volksparteien<br />
haben die Eigenschaften, Positionen vom einen Ende bis fast zum<br />
anderen des Meinungsspektrums zu vertreten. Das funktioniert in<br />
einer Zeit, wo der politische und gesellschaftliche Status Quo sich<br />
kaum verändert und Veränderungen immer im Kompromiss erreicht<br />
werden. Ich habe Zweifel, dass unser Land heute, mit solchen Entscheidungen<br />
noch weiterkommt. Deshalb laufen auch die Volksparteien Gefahr,<br />
dass ihre jeweilige Mitte immer breiter wird und die Ränder<br />
verloren gehen.
</p>
<p>
<b>Gast2: </b>Würden Sie sagen, dass die großen<br />
Volksparteien ein Auslaufmodell sind?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Das fände ich<br />
übertrieben. Ich finde ja auch, dass sie wichtig sind. Sie<br />
leisten eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Sie sind ein Forum,<br />
in dem sich Meinungen reiben können. Das braucht Politik! Sie<br />
sind gefährdet, aber wir sprechen über einen Prozess,<br />
der in Jahrzehnten und nicht in Jahren spielt.
</p>
<p>
<b>DoktorM:</b> Ihre Eingangsfrage hat mich nachdenklich<br />
gemacht. Woran orientiert sich der &#8216;gemeine Wähler&#8217;? An irgendwelchen<br />
Versprechungen der Parteien oder am sympathischen &#8216;Äußeren&#8217;<br />
der Kandidaten? Ich bin normalerweise nicht ängstlich, aber<br />
ich sehe keine glasklaren Strukturen, für die man sich entscheiden<br />
soll. Ob das das Problem ist?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Ich glaube ja, dass<br />
wir als Wähler so ticken, wie im Leben auch. Es gibt Figuren,<br />
die für uns wichtig sind, die wir mögen, bewundern. Auch<br />
wenn wir nicht immer sagen können, warum. Ganz sicher brauchen<br />
Parteien Personen, die überzeugen. Ob wir dann am Ende die<br />
X-Partei wählen, weil uns Frau Y sympathisch ist, oder weil<br />
sie kluge Argumente hat, weiß man das immer?
</p>
<p>
<b>Engelbert:</b> Würden Sie zustimmen, dass die<br />
&#8216;Typen&#8217; wie Strauss oder Wehner den Wählern heute abgehen?<br />
Glauben Sie, die Wähler wollen den Einheitspolitiker wirklich<br />
oder sehnt sich der Wähler nach kantigen Persönlichkeiten?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Jede Zeit hat ihre<br />
Typen. Strauß zum Beispiel wäre heute angesichts seiner<br />
dubiosen Geschäftsmethoden und seines Alkoholkonsums in der<br />
Politik undenkbar. Politiker haben es schwerer, heute zu bestehen,<br />
weil das Fernsehen sie jeden Tag verfolgt. Aber ich kenne schon<br />
Politiker, die mich auch nach langer zeit noch überzeugen.
</p>
<p>
<b>Micha84:</b> Herr Schönenborn, welches Ergebnis<br />
hat sie gestern am meisten überrascht?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Klingt jetzt blöd,<br />
aber eigentlich war ich nicht sooo überrascht. Ich hätte<br />
vielleicht mit der absoluten Mehrheit für Öttinger noch<br />
gerechnet.
</p>
<p>
<b>augenring-alarm:</b> Wie beurteilen Sie das Abschneiden<br />
der Rechtsextremen in den Landesparlamenten? Ist der politische<br />
Extremismus auf dem Rückzug?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Würde ich so<br />
nicht sagen. Es gibt da viele Gründe. Einer ist, dass viele<br />
Wähler noch wissen, dass die DVU im Landtag nichts gebracht,<br />
nicht mal gearbeitet hat. Ein anderer &#8211; hab ich oben schon gesagt<br />
-, dass es kein Protestthema gab. Das letzte Mal waren Republikaner<br />
und DVU erfolgreich dank Hartz IV. So was kann wiederkommen.
</p>
<p>
<b>Bild_nichtleser:</b> Guten Tag. Welche Auswirkung<br />
hat die Berichterstattung der BILD-Zeitung über Diäten<br />
und Altersbezüge von Politikern sowie angeblicher &#8216;Abzocke&#8217;<br />
der Bürger auf die Stimmung unter den Wählern. Kann man<br />
das erheben?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Schwer, so etwas zu<br />
erheben. Es trägt zu einer Grundstimmung bei: „Die sind<br />
alle gleich und stopfen sich die Taschen voll“ (was ich überhaupt<br />
nicht so sehe!!). Wenn sie drauf hinaus wollen, ob viele Leute deshalb<br />
zuhause bleiben: Kann ich Ihnen wirklich nicht verlässlich<br />
sagen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Im Chat mit Peter Harry Carstens kam<br />
vergangene Woche von mehreren Usern der Vorwurf, die Union setze<br />
das Thema Einbürgerungstests vor den Wahlen bewusst, um am<br />
rechten Rand Stimmen zu fischen. Funktioniert so etwas?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Da ist was dran. Die<br />
haben damit eine Stimmung getroffen. Und dass das vor den Wahlen<br />
kam, ist kein Zufall. Aber das Thema zieht nicht nur am rechten<br />
Rand (wo man sicher härtere Forderungen stellt), sondern im<br />
Südwesten auf jeden Fall auch in der bürgerlichen Mitte.<br />
Knapp 70 Prozent finden Fragebögen für Moslems in Baden-Württemberg<br />
richtig.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Zweimal Grüne spezial:
</p>
<p>
<b>Molly: </b>Wissen Sie eine mögliche Erklärung<br />
dafür, warum die Grünen es in Rheinland–Pfalz nicht<br />
in den Landtag geschafft haben?
</p>
<p>
<b>Gast2: </b>Wie kann man zum Beispiel das starke Abschneiden<br />
der Grünen in Baden-Württemberg erklären?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn:</b> Die sind dort sehr<br />
bürgerlich und hatten ein Thema: Sie sind gegen längere<br />
Nutzung der AKW, wovon es dort sehr viele gibt. Zu Rheinland-Pfalz:<br />
Kollegen aus Mainz sagen, dass die Spitzenkandidatin nicht sehr<br />
stark gewesen sei und Beck ist als alter Gewerkschafter für<br />
viele Grüne gut wählbar. Außerdem: keine noch so<br />
ferne Regierungsperspektive für die grünen in Rheinland-Pfalz.<br />
Das schreckt Realos ab.
</p>
<p>
<b>Ossi: </b>Herr Schönenborn. Geben Sie dem Bündnis<br />
von PDS und WASG eine Chance?
</p>
<p>
<b>Jörg Schönenborn: </b>Wenn ich richtig im<br />
Bilde bin, wird es daraus wohl nix &#8211; oder? Liebe Chatter, es ist<br />
halb vier. Muss leider Schluss machen. Danke, spannende Fragen.<br />
Hat mir Spaß gemacht.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Unsere Zeit ist um. Vielen Dank für<br />
Ihr Interesse und Dank an Herrn Schönenborn für den Chat!<br />
Das Protokoll des Chats finden Sie wie gewohnt in Kürze auf<br />
tagesschau.de und politik-digital.de. Morgen stellt sich Bundesinnenminister<br />
Wolfgang Schäuble ab 13.45 Uhr der Diskussion über großkoalitionäre<br />
Politik, Einbürgerungs- und Sicherheitsfragen. tagesschau.de<br />
und politik-digital.de wünscht allen Beteiligten noch einen<br />
schönen Tag!
</p>
<p><b>Jörg Schönenborn:</b> Danke und Tschüß. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotdie_wahlentscheidung_faellt_bei_der_gegenwaertigen_politischen_situation_schwerquot-151/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommentierte Linkliste zur Landtagswahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/wahlkampflinklistelandtagswahlen060316-shtml-2782/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/wahlkampflinklistelandtagswahlen060316-shtml-2782/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jbergmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtagswahlen 2006]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/wahlkampflinklistelandtagswahlen060316-shtml-2782/</guid>

					<description><![CDATA[Die kommentierte Linkliste bietet Ihnen eine Übersicht der Online-Angebote zu den Landtagswahlen 2006. Die einzelnen Bundesländer werden in dieser Reihenfolge aufgeführt: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Hinweise auf weitere Online-Angebote nehmen wir gerne per 
                            eMail entgegen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Die kommentierte Linkliste bietet Ihnen eine Übersicht der Online-Angebote zu den Landtagswahlen 2006. Die einzelnen Bundesländer werden in dieser Reihenfolge aufgeführt: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Hinweise auf weitere Online-Angebote nehmen wir gerne per<br />
                            <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de">eMail</a> entgegen.</p>
<p><!--break--></p>
<p>
                              <a href="#baw%C3%BC"><br />
                                <strong>Baden-Württemberg</strong><br />
                              </a>
                            </p>
<p>
                              <a href="#rlp"><br />
                                <strong>Rheinland-Pfalz</strong><br />
                              </a>
                            </p>
<p>
                              <a href="#sachsen"><br />
                                <strong>Sachsen-Anhalt</strong><br />
                              </a>
                            </p>
<p class="fett">
                              <a name="bawü" id="bawü">Baden-Württemberg</a>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.bpb.de/methodik/C2ZLZC,,0,Willkommen_beim_WahlOMat.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wahl-O-Mat: Baden Württemberg</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Der Wahl-O-Mat, der zur Bundestagswahl 2005 über 5 Millionen Mal gespielt wurde, steht auch für die Landtagswahl in Baden-Württemberg zur Verfügung.</p>
<p>                            <a href="http://www.gesundheitspanel.de/4496_landtagswahlen.php?SES=b05d6590ca6a97a56c1f4ff295b68543" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wahl-Barometer: Baden Württemberg</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Das Wahl-Barometer für Baden-Württemberg legt dem User zu fünf Themenbereichen Aussagen vor. Die Aussagen sind den Wahlprogrammen der fünf großen Parteien entnommen. Als Ergebnis erhält man eine Graphik, inwieweit man mit den Programmen der verschiedenen Parteien übereinstimmt.</p>
<p>                            <a href="http://www.politik-visuell.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Politik Visuell – Wahlplakate bewerten</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite kann der User Wahlplakate zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg mit Schulnoten versehen und kommentieren. Daraus wird eine Top-Ten Hitliste erstellt und das Top-Plakat gekürt.</p>
<p>
                            <a href="http://isic.dm.fh-furtwangen.de/index.php?article_id=159" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Das Auge entscheidet &#8211; Wahlplakten bewerten</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Hier kann man Wahlplakate aus Baden-Württemberg bewerten und hat die Möglichkeit, an einer Forumsdiskussion zu ausgewählten Wahlplakaten teilzunehmen.</p>
<p>
                            <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/wahlchecker_ltw060226.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wahlchecker zur Landtagswahl in Baden-Württemberg</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite kann man die Ergebnisse früherer baden-württembergischer Landtagswahlen schätzen. Anschließend bekommt man ein Ergebnis, um wie viele Prozentpunkte man daneben liegt.</p>
<p>                            <a href="http://www.bpb.de/methodik/V2A7Y4,0,0,Wer_steht_zur_Wahl.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wer steht zur Wahl?</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es Links zur Homepage der Landeswahlleiterin, zur Homepage des Landtages von Baden-Württemberg und einen Link zum Landesamt für Verfassungsschutz.<br />
                            <a href="http://openpr.de/news/75615.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></p>
<p>                              <strong>Wahlprüfsteine zu Entwicklungs- und Integrationspolitik des Landes</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite kann man den Kandidaten zur Landtagswahl in Baden-Württemberg Fragen stellen.</p>
<p>                            <a href="http://www.kandidatenwatch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Kandidatenwatch</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite sind alle Politiker, die für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg aufgestellt sind, vertreten, und man kann via E-Mail Kontakt zu ihnen aufnehmen.</p>
<p>                            <a href="http://www.landtagswahl-baden-wuerttemberg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite gibt die Landeszentrale für politische Bildung umfangreiche Informationen zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg. Unter anderem:<br />
                            <br />
                            <a href="http://www.landtagswahl-baden-wuerttemberg.de/partei/wahlprogramm.php3" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>&#8211; Wahlprogramme</strong><br />
                            </a> der in Baden-Württemberg zur Landtagswahl antretenden Parteien<br />
                            <br />
                            <a href="http://www.landtagswahl-baden-wuerttemberg.de/partei/wahlwerbung.php3" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>&#8211; Wahlplakate</strong><br />
                            </a> der in Baden-Württemberg zur Landtagswahl antretenden Parteien<br />
                            <br />
                            <a href="http://www.landtagswahl-baden-wuerttemberg.de/wahlergebnisse/historie.php3" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>&#8211; Flash-Animation zu den Landtgaswahlen von 1952 bis 2001<br />
                              <br /></strong><br />
                            </a><br />
                            <strong><br />
                              <a href="http://www.landtagswahl-baden-wuerttemberg.de/quiz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8211; Jugendquiz</a><br />
                            </strong> Hier kann man seinen Wahltipp für Baden-Württemberg abgeben und bei richtiger Prognose sogar gewinnen, z.B. einen Besuch im Landtag von Baden-Württemberg.</p>
<p>
                            <a href="http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Landesdaten/#Lwahl" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Statistiken zur Landtagswahl in Baden-Württemberg</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf der Seite des statistischen Landesamtes Baden-Württemberg findet man Daten zu Landtagswahlen seit 1952.<br />
                            <br />
                            <a href="http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Landtagswahl_2006/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <br />
                              <strong>Tabellen, Schaubilder und Analysen zu den Landtagswahlen</strong><br />
                              <br />
                            </a>Am Wahlabend kann man auf dieser Seite die vorläufigen Endergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg abrufen. Die Seite bietet Tabellen, Schaubilder, interaktive Karten, Analysen und Vergleichsergebnisse.</p>
<p>                            <a href="http://wahl06.jugendnetz.de/index.php?id=35" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Online-Jugendwahl Baden-Württemberg</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren können hier können hier ihren Landtag wählen. (Wählbar sind die gleiche Parteien, Wählervereinigungen und Personen wie bei der richtigen Landtagswahl.) Man erhält ein Passwort und darf anschließend einmal abstimmen. Das Ergebnis der Jugendwahl wird am Wahltag 18.00 Uhr mit Schließung der Wahllokale veröffentlicht.</p>
<p>
                            <a href="http://www.jugendwahl-bw.de/Rat.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Informationen zur Jugendwahl in Baden-Württemberg</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite kann man Fragen zum Ablauf der Jugendwahlen in Baden-Württemberg stellen.</p>
<p>
                            <a href="http://landtagswahl.kaywa.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Blog des Südkuriers zum Thema Landtagswahlen in B.-Württemberg</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite führt die Redaktion des Südkuriers ein Weblog, in dem die Redaktion selbst und baden-württembergische Politiker Einträge verfassen.</p>
<p>
                            <a href="http://kuechenkabinett.org/archives/2006/03/03/stell_dir_vor_e.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Stell Dir vor, es ist Wahlkampf und keiner bemerkt’s</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Politblog zur Lantgaswahl in Baden-Württemberg.</p>
<p class="fett">
                              <a name="rlp" id="rlp">Rheinland-Pfalz</a>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.bpb.de/methodik/JO3WCU,,0,Willkommen_beim_WahlOMat.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wahl-O-Mat: Rheinland-Pfalz</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Der Wahl-O-Mat, der zur Bundestagswahl 2005 über 5 Millionen Mal gespielt wurde, steht auch für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zur Verfügung.</p>
<p>
                            <a href="http://www.gesundheitspanel.de/4496_landtagswahlen.php?SES=b05d6590ca6a97a56c1f4ff295b68543" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wahl-Barometer: Rheinland-Pfalz</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Das Wahl-Barometer für Rheinland-Pfalz legt dem User zu fünf Themenbereichen Aussagen vor. Die Aussagen sind den Wahlprogrammen der fünf großen Parteien entnommen. Als Ergebnis erhält man eine Graphik, inwieweit man mit den Programmen der verschiedenen Parteien übereinstimmt.</p>
<p>
                            <a href="http://www.rlp-news.de/wahlmaschine/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Die Wahlmaschine</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />RLP-News.de bietet eine sogenannte virtuelle &#8220;Wahlmaschine&#8221; an. Dem User werden zu 20 verschiedenen Themengebieten Zitate aus den Wahlprogrammen (SPD, CDU, FDP, Bündnis 90 / Die Grünen, WASG) präsentiert. Am Schluß gibt eine ausführliche Auswertung Auskunft darüber, mit welcher Partei der Nutzer summa summarum am ehesten übereinstimmt.</p>
<p>                            <strong><br />
                              <a href="http://www.politik-visuell.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politik Visuell – Wahlplakate bewerten</a><br />
                            </strong><br />
                            <br />Auf dieser Seite kann der User Wahlplakate zu den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz mit Schulnoten versehen und kommentieren. Daraus wird eine Top-Ten Hitliste erstellt und das Top-Plakat gekürt. </p>
<p>                            <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/wahlchecker_ltw060226.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wahlchecker zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz</strong><br />
                            </a><br />
                            <a href="http://www.anna-luehrmann.de/blog/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <br />
                            </a>Auf dieser Seite kann man die Ergebnisse früherer rheinland-pfälzischer Landtagswahlen schätzen. Anschließend bekommt man ein Ergebnis, um wie viele Prozentpunkte man daneben liegt.</p>
<p>                            <a href="http://www.kandidatenwatch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Kandidatenwatch</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite sind alle Politiker, die für die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz aufgestellt sind, vertreten, und man kann via E-Mail Kontakt zu ihnen aufnehmen.</p>
<p class="fett">
                              <a name="sachsen" id="sachsen">Sachsen-Anhalt</a>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.bpb.de/methodik/NS41UX,,0,Willkommen_beim_WahlOMat.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wahl-O-Mat: Sachsen-Anhalt</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Der Wahl-O-Mat, der zur Bundestagswahl 2005 über 5 Millionen Mal gespielt wurde, steht auch für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zur Verfügung.</p>
<p>
                            <a href="http://www.gesundheitspanel.de/4496_landtagswahlen.php?SES=b05d6590ca6a97a56c1f4ff295b68543" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wahl-Barometer</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Das Wahl-Barometer für Sachsen-Anhalt legt dem User zu fünf Themenbereichen Aussagen vor. Die Aussagen sind den Wahlprogrammen der fünf großen Parteien entnommen. Als Ergebnis erhält man eine Graphik, inwieweit man mit den Programmen der verschiedenen Parteien übereinstimmt.</p>
<p>
                            <a href="http://www.politik-visuell.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Politik Visuell – Wahlplakate bewerten</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite kann der User Wahlplakate zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalten mit Schulnoten versehen und kommentieren. Daraus wird eine Top-Ten Hitliste erstellt und das Top-Plakat gekürt.</p>
<p>
                            <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/wahlchecker_ltw060226.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wahlchecker zu den Landtagswahlen 2006</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite kann man die Ergebnisse früherer Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt schätzen. Anschließend bekommt man ein Ergebnis, um wie viele Prozentpunkte man daneben liegt.</p>
<p class="tidy-3">
                            <a href="http://www.kandidatenwatch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Kandidatenwatch</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite sind alle Politiker, die für die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt aufgestellt sind, vertreten, und man kann via E-Mail Kontakt zu ihnen aufnehmen.</p>
<p class="tidy-3">
                            <a href="http://www.bildung-lsa.de/db_data/2530/JWahl06.pdf"><br />
                              <strong>Juniorwahl des Landtages in Sachsen-Anhalt</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite findet man eine Anmeldung zur Juniorwahl in Sachsen-Anhalt.</p>
<p class="tidy-3">
                            <a href="http://www.wahlfieber.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Wahlbörse zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite findet man ein Ranking, wie es um die einzelnen Parteien kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht. Man kann dort für seine bevorzugte Partei stimmen und verfolgen, wie die anderen User abstimmen.</p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/wahlkampflinklistelandtagswahlen060316-shtml-2782/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlchecker: Erinnern Sie sich ans Wahlergebnis?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/landtagswahlen-2006/wahlchecker-erinnern-sie-sich-ans-wahlergebnis-3066/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/landtagswahlen-2006/wahlchecker-erinnern-sie-sich-ans-wahlergebnis-3066/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jfriese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtagswahlen 2006]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
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		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Wie war das noch mal bei der letzten Landtagswahl? SPD über 30 Prozent? CDU auch? politik-digital.de hilft mit seinem neuen &#34;Wahlchecker&#34; der Erinnerung auf die Sprünge. Schätzen Sie das alte Wahlergebnis - der Computer sagt ihnen, wie viele Prozentpunkte Sie daneben liegen.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Wie war das noch mal bei der letzten Landtagswahl? SPD über 30 Prozent? CDU auch? politik-digital.de hilft mit seinem neuen &quot;Wahlchecker&quot; der Erinnerung auf die Sprünge. Schätzen Sie das alte Wahlergebnis &#8211; der Computer sagt ihnen, wie viele Prozentpunkte Sie daneben liegen.
</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">
&nbsp;
</p>
<p class="normal">
<b>BADEN-WÜRTTEMBERG</b>
</p>
<form name="formularv" id="formularv">
<p>
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	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Baden-Württemberg 2001</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
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<td class="tidy-4">CDU</td>
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<td class="tidy-4">REP</td>
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<td>&nbsp;</td>
</tr>
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</tr>
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<td align="left">Richtig:</td>
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<td>
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<td>
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				</td>
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<tr>
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				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
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<form name="formularv" id="formularv">
<p>
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	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Baden-Württemberg 1996</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">REP</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
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<td>
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				</td>
<td>
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				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
<td>
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				</td>
<td>
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				</td>
<td>
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				</td>
</tr>
<tr>
<td class="tidy-8" colspan="9">
				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
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</form>
<p class="normal">
<b>RHEINLAND-PFALZ</b>
</p>
<form name="formular" id="formular">
<p>
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	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2001</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
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<td>
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				</td>
<td>
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				</td>
<td>
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				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
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<td>
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<td>
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				</td>
<td>
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				</td>
<td>
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				</td>
<td>
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				</td>
</tr>
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<td class="tidy-8" colspan="9">
				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
<form name="formular" id="formular">
<p>
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	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1996</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
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<td>
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				</td>
<td>
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				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
<td>
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				</td>
</tr>
<tr>
<td class="tidy-8" colspan="9">
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				</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
<p class="normal">
<b>SACHSEN-ANHALT</b>
</p>
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<p>
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	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2002</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">PDS</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
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				</td>
<td>
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<td>
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				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg1" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg2" type="number" />
				</td>
<td>
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<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg5" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="0.0" name="lsg6" type="number" />
				</td>
<td>
				<input class="tidy-6" onclick="DDDguessv(this.form)" value="Check" name="button" type="button" />
				</td>
</tr>
<tr>
<td class="tidy-8" colspan="9">
				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>
<form name="formularv" id="formularv">
<p>
	<input value="39.4" name="part1" type="hidden" /><br />
	<input value="27.0" name="part2" type="hidden" /><br />
	<input value="3.2" name="part3" type="hidden" /><br />
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	<input value="1.1" name="part6" type="hidden" />
	</p>
<table class="wahlchecker tidy-9" align="center" width="300">
<tbody>
<tr>
<td class="tidy-3" colspan="9">Wahlchecker &#8211; Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1998</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td class="tidy-4">SPD</td>
<td class="tidy-4">CDU</td>
<td class="tidy-4">B90</td>
<td class="tidy-4">FDP</td>
<td class="tidy-4">PDS</td>
<td class="tidy-4">Sonstige</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" width="45">Tipp:</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input1" type="number" />
				</td>
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<td>
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				</td>
<td>
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				</td>
<td>
				<input onblur="DDD100pro(this.form)" onkeyup="kommapunkt(this.form)" class="tidy-5" size="4" name="input6" type="number" />
				</td>
<td align="left">
				<input class="tidy-5" readonly="readonly" size="3" value="100" name="prozent" />%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Richtig:</td>
<td>
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				</td>
<td>
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</tr>
<tr>
<td class="tidy-8" colspan="9">
				<input class="tidy-7" readonly="readonly" size="63" value="Tippen Sie jetzt!" name="text" />
				</td>
</tr>
</tbody>
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<p>Idee und Konzept von Daniel Knabe</p>
<p class="fett">
&nbsp;</p>
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