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	<title>Schill-Partei &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Schill-Partei &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Sommerlicher Höhenrauch an der Elbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[spienkoss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Juli kündigte schon ein gewaltiges
Sommerhoch an. Im August spitzten sich die Temperaturen weiter zu. Knapp vier
Wochen vor der Hamburger Bürgerschaftswahl ein Blick gen Himmel. Sonnenbrille
empfehlenswert.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Juli kündigte schon ein gewaltiges<br />
Sommerhoch an. Im August spitzten sich die Temperaturen weiter zu. Knapp vier<br />
Wochen vor der Hamburger Bürgerschaftswahl ein Blick gen Himmel. Sonnenbrille<br />
empfehlenswert.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als zu bescheiden<br />
im Vergleich zu ihren Großstadtnachbarn in Berlin wurden die Hamburger<br />
schon oft getadelt. Ihrer Bürgerschaftswahl können die Hanseaten aber<br />
schon jetzt das Prädikat &quot;Äußerst spannend&quot; aufdrücken. Der Wahlkampf<br />
in der Elbmetropole steht dem Machtgerangel rund um das Rote Rathaus in<br />
keiner Weise nach. Der September verabschiedet den Sommer und läutet<br />
die letzte entscheidende Runde des norddeutschen Wahlkrimis ein. Die<br />
Hamburger Wähler halten das Ende aber weiterhin spannend &#8211; ein Finale<br />
furioso und curioso ist nicht mehr auszuschließen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die neuesten<br />
Umfragen haben es in sich: Die rot-grüne Regierungskoalition liegt in<br />
jedem Fall hinter den Oppositionsparteien. Nach den Befragungen des<br />
Meinungsforschungsinstitutes Forsa kommen SPD und Grün-Alternative<br />
Liste (GAL) auf 44 Prozent der Stimmen, der sogenannte Bürgerliche<br />
Block aus CDU, FDP und Schill-Partei auf 48 Prozent. Auch die Umfrage<br />
von Infratest/Dimap sieht das amtierende Bündnis bei 45 Prozent, die<br />
Opposition hingegen bei 49 Prozent. Im Juli ermittelten die Demoskopen<br />
noch einen hauchdünnen Vorsprung für Ortwin Runde und seine grünen<br />
Regierungspartner. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein immer schwereres Gewicht in der politischen Machtwaage bekommt der Newcomer<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/rschill.shtml">Ronald<br />
Barnabas Schill</a> und seine Partei Rechtsstaatlicher Offensive. Ihm werden<br />
mittlerweile 15 Prozent der Stimmen zugesprochen. Analysten gehen gar von weiterem<br />
Potenzial aus. Die FDP, laut den vergangenen Umfragen noch sicher im Senat mit<br />
hoffnungsvollen acht Prozent, sieht sich plötzlich an der Fünf-Prozent-Hürde<br />
straucheln. Die beiden großen Parteien CDU und SPD verlieren Prozentpunkte und<br />
liegen mit 28 und 34 Prozent deutlich unterhalb ihres Wahlergebnisses bei der<br />
Bürgerschaftswahl 1997, bei der noch 30,7 und 36,2 Prozent erreicht werden konnten.<br />
Die Hamburger Sozialdemokraten scheinen damit selbst ihr schlechtestes Resultat<br />
seit Kriegsende noch zu unterschreiten. <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/ksager.shtml">Krista<br />
Sager</a> und ihre GAL kann scheinbar sicher auf ein Wählerpotential um die<br />
zehn Prozent bauen, was jedoch weiterhin unterhalb den zuletzt amtlichen 13,9<br />
Prozent liegt. Die abgespaltene Grüne-Gruppe Regenbogen und die DVU liegen bei<br />
drei Prozent, die Statt-Partei bei lediglich 0,5 Prozent.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Chaotische Hamburger Verhältnisse. Auch Bürgermeister <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/orunde.shtml">Runde</a><br />
kann nach Höhenflügen in den vorherigen Monaten im besten Fall noch einen zarten<br />
Zwei-Punkte-Vorsprung auf seinen christdemokratischen Kontrahenten vorzeigen.<br />
Laut der Infratest/Dimap-Umfrage hat Oppositionsführer <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/ovonbeust.shtml">Ole<br />
von Beust</a> den Amtsträger bereits hinter sich gelassen. Von Amtsbonus kein<br />
Spur. Für Torschlusspanik und Siegerkür ist die Zeit aber noch keineswegs reif.<br />
Die Protagonisten des Hamburger Wahlkampfes können vor allem auf eines hoffen:<br />
Im August konnten sich 37 Prozent der Wähler nicht entscheiden, für welche Partei<br />
sie ihr Kreuzchen abgeben werden. Im Juli waren es noch 25 Prozent. Für alle<br />
Lager bleibt somit noch Zeit für die richtige Überzeugungsarbeit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Für die politischen<br />
Wetterfrösche lohnt sich ein Blick in die Kiste mit den<br />
Bauernweisheiten: &quot;Im August viel Höhenrauch, folgt ein strenger Winter<br />
auch&quot;. Ein Schalk wer nun schon so weit denkt. Noch bleibt die<br />
Sonnenbrille griffbereit &#8211; es herrscht akute Blendgefahr. </span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>NewMedia@HamburgerWahlkampf?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schill-Partei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nachdem Hamburg sich in den letzten Jahren
zu einem der wichtigsten New Economy- und New Media-Standorte entwickelt hat,
haben auch die Parteien in der Hansestadt das Potenzial des WWW erkannt: Viel
stärker als beim Wahlkampf vor vier Jahren setzen die Landesverbände auf die digitalen ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nachdem Hamburg sich in den letzten Jahren<br />
zu einem der wichtigsten New Economy- und New Media-Standorte entwickelt hat,<br />
haben auch die Parteien in der Hansestadt das Potenzial des WWW erkannt: Viel<br />
stärker als beim Wahlkampf vor vier Jahren setzen die Landesverbände auf die digitalen<br />
Möglichkeiten, die sich in einem Netz-Ringen um die Wählergunst erschließen lassen.<br />
Doch hat sich die Mühe und das Geld gelohnt? Wer ist digitaler Gewinner und Verlierer?<br />
Und wie macht sich &quot;Richter Gnadenlos&quot; Schill im WorldWideWeb? Sicher ist: Viel<br />
mehr Gelder als 1997 fließen nun auch in die Planung, den Aufbau und die Pflege<br />
von Wahlkampfwebsites. Während der Gesamtetat für den Wahlkampf bei der SPD bei<br />
1,5 Millionen Mark liegt und die CDU mit rund der Hälfte auskommen muss, schneiden<br />
online jedoch die Konservativen in der Elbmetropole am besten ab.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Gewinnen mit Online-Ole</b><br />
Die CDU Hamburg um Spitzenkandidat Ole von Beust präsentiert sich im frischen<br />
Hellblau &#8212; farblich abgestimmt auf den blonden Hamburger Jung´. Die übersichtliche<br />
Struktur der Seite, unterstützt durch eine Sitemap, wird durch ganz neue Wahlkampf-Strategien<br />
der CDU Hanseaten ergänzt: Neben geplanten Chats mit dem Spitzenkandidat<br />
wird ein SMS-Service angeboten, der potenzielle Wähler mit den neuesten Informationen<br />
aus der konservativen Wahlkampfzentrale versorgt. Doch damit nimmt die Interaktivität<br />
noch kein Ende: Ein eher unterhaltsames denn wahlwirksames Instrument ist das<br />
Gästebuch. Auf den ersten Blick erkennt man hier, dass kein Webmaster am Werk<br />
ist und Beiträge zensiert. Ob eine ernstgemeinte Auseinandersetzung mit dem<br />
Wahlprogramm oder ähnliches dadurch gefördert wird, ist allerdings zu bezweifeln.<br />
Früh angekündigt hat Online-Ole seine e-Voting Initiative. Der User kann hier<br />
zwischen vier Möglichkeiten wählen, was die CDU als erstes machen soll, wenn<br />
Sie in der Regierungsverantwortung ist. Das vermeintliche Highlight im Webwahlkampf<br />
der CDU ist jedoch die Website <a href="http://gewinnen-mit-ole.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gewinnen-mit-ole.de</a>.<br />
Doch entpuppt sich diese Site nicht als Rätsel oder Wissensspiel, sondern vielmehr<br />
als Adressensammelstelle. Denn um an der Verlosung um einen &quot;Dombesuch mit Ole<br />
von Beust&quot; teilzunehmen, reicht es lediglich, Name und Adresse anzugeben. Nichtsdestotrotz<br />
beweist die Hamburger CDU hier Internetinnovation. Sie schöpft viele Möglichkeiten<br />
der digitalen Information und Kommunikation aus, und liegt so ganz klar vor<br />
der SPD.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Nichts Neues bei der SPD</b><br />
Diese legt andere Schwerpunkte im Netz: Anders als die Konservativen setzen<br />
die Sozialdemokraten ihr digitales Augenmerk nicht auf Spitzenkandidat und Regierenden<br />
Bürgermeister Ortwin Runde, sondern auf allgemeine Informationen zur Wahl zur<br />
Hamburgischen Bürgerschaft. Sämtliche Downloads von der Kandidatenliste über<br />
das Programm bis hin zum Versenden von elektronischen Wahlkampfkarten, bieten<br />
nicht wirklich etwas Neues. Auch das Diskussionsforum für registrierte Besucher<br />
und die Möglichkeiten, sich den SPD-Newsletter zuschicken zu lassen, zeigen<br />
keine digitalen Innovationen. Das Ziel der SPD-Internet-Projektgruppe, alle<br />
84 Hamburger SPD-Distrikte ins Netz zu bringen, wurde jedoch erreicht, so dass<br />
zu lokalen Veranstaltungen, dem Vorstand und den Zielen für den Distrikt jederzeit<br />
im Netz Informationen bereit stehen. Die interaktiven Möglichkeiten des WorldWideWeb<br />
werden auch in der Hochphase des Wahlkampfes von der SPD Hamburg nicht ausgeschöpft.<br />
So scheint es, als setzten die Hamburger Sozialdemokraten eher auf Information<br />
als auf Kommunikation.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Krista Sager Superstar</b><br />
Beim Koalitionspartner, der <a href="http://www.gruene-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GAL<br />
Hamburg</a>, sieht es auf der Landesverband-Website ähnlich aus. Jedoch sind<br />
Angaben zur Wahl leichter zu finden, und auch die Informationen zu den Personen<br />
sind auf den Wahlkampf abgestimmt und übersichtlicher angeordnet. Neben den<br />
obligaten Dialogmöglichkeiten wie Mailingliste, Gästebuch und Diskussionsforum<br />
bieten aber auch die Grünen/Alternative Liste im digitalen Wahlkampf keine Innovationen.<br />
Die persönliche Homepage der Spitzenkandidatin <a href="http://www.krista-sager.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Krista<br />
Sager</a> kann dies nicht wettmachen, verschafft jedoch einen umfassenden Einblick<br />
in die Biographie, in die politischen Schwerpunkte und die Fußballprognosen<br />
der Senatorin für Wissenschaft und Forschung, die ein bekennender FC St. Pauli<br />
Fan ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>FDP setzt auf Lange</b><br />
Während sich die Hamburg-Site der FDP momentan in Überarbeitung befindet, ist<br />
der Wahlkampf der Hanseatischen Liberalen schon bei der Domaineingabe ganz auf<br />
den Spitzenkandidaten Rudolf Lange (<a href="http://www.lange2001.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.lange2001.de</a>)<br />
zugeschnitten. Die Seite hält neben Informationen zum Wahlprogramm und zum Spitzenkandidaten<br />
einen SMS-Newsservice bereit, wie ihn die CDU auch anbietet. Desgleichen wartet<br />
die FDP mit einem e-voting für die Hamburger auf. Hier geht es jedoch nicht<br />
um inhaltliche Fragen wie bei der CDU, sondern der User soll allein schätzen,<br />
wie viel Prozent der Wählerstimmen die Hamburger FDP am 23. September für sich<br />
verbuchen kann. Die Ankündigung des Spitzenkandidaten Lange, einen frechen Wahlkampf<br />
zu machen, erfüllt sich im Netz am offensichtlichsten am Beispiel des Anti-SPD<br />
Puzzles, das der User per Mausklick zusammenfügen kann. Als einziger Landesverband<br />
in Hamburg ruft die FDP im Netz zum Spenden auf, im &quot;Spendenforum&quot; finden sich<br />
jedoch keine Online-Überweisungsträger, sondern lediglich Angaben zur Bankverbindung.<br />
Im Gegensatz dazu möchten die Hamburger Liberalen Mitgliederrekrutierung online<br />
ausführen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Der &quot;Häuptling&quot; informiert</b><br />
Die <a href="http://www.stattpartei-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Statt-Partei<br />
Hamburg</a> um Spitzenkandidat Jürgen Hunke stellt solide und gut strukturierte<br />
Information ins Netz. &quot;Der Häuptling der Nichtwähler&quot;, wie sich Hunke gerne<br />
bezeichnet, geht mit einem Mini-Etat von 10.000 Mark in den Wahlkampf, damit<br />
sind auch im Netz keine Neuheiten zu erreichen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Der (S)chill Out-Bereich</b><br />
Auch die schillerndste Persönlichkeit im hanseatischen Wahlkampf, Ronald Barnabas<br />
Schill, ist mit seiner <a href="http://www.schill-partei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei<br />
Rechtsstaatlicher Offensive</a> (PRO) im Netz vertreten. Jedoch kann dieser<br />
Webauftritt nicht mit dem Gegenspieler, der Anti-Schill-Site, mithalten. Dröge<br />
Wahlkampf-Informationen rund um die Partei des &quot;Richter Gnadenlos&quot;, Termine<br />
und eine Presseschau präsentieren sich in einem unprofessionellen Layout. Der<br />
Link &quot;Forum&quot; ist zurzeit nicht anklickbar &#8211; ähnlich wie in seinen Verhandlungen<br />
ist Schill, der sich ab September schon als Hamburger Innensenator sieht, wohl<br />
auch digital nicht zu einem Dialog bereit. <a href="http://www.schill-out.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.schill-out.de</a><br />
wurde von den Jusos Hamburg ins Leben gerufen. Die Seite befasst sich inhaltlich<br />
mit dem Wahlprogramm der PRO-Partei , hat eine kommentierte Version der SPD<br />
Harburg und der Gewerkschaft ver.di online gestellt und möchte so dem &quot;Haider<br />
Norddeutschlands&quot; jegliche Wählergunst entziehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Auch wenn die Hamburger Parteien im Jahre 2001 digital versierter und professioneller<br />
an den Wahlkampf im Netz herangehen und besonders bei der CDU Interaktivität<br />
groß geschrieben wird, ist eins klar: Information für und Kommunikation mit<br />
dem Wähler muss im WWW anders gehandhabt werden als auf dem Marktplatz oder<br />
vor dem Fußballstadion. Politisch interessierten Usern reicht es nicht, in einem<br />
Kandidaten-Chat mit den Slogans, Zahlen und Wahlkampfthesen abgespeist zu werden,<br />
die sie schon auf Großveranstaltungen und auf Plakaten präsentiert bekommen.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das Wetter in Hamburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[spienkoss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Bänke und Lokale am
Alsterufer sind gefüllt, Tretboote und Jollen haben Hochkonjunktur. Die
Hamburger genießen den Sommer. Vom frischen Wind des bevorstehenden
Wahlkampfs ist noch nicht viel zu spüren. Hier und da steht ein
Wahlplakat am Straßenrand. Das Wetter ist gut, die Sonne scheint. Doch
wie lange noch?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Bänke und Lokale am<br />
Alsterufer sind gefüllt, Tretboote und Jollen haben Hochkonjunktur. Die<br />
Hamburger genießen den Sommer. Vom frischen Wind des bevorstehenden<br />
Wahlkampfs ist noch nicht viel zu spüren. Hier und da steht ein<br />
Wahlplakat am Straßenrand. Das Wetter ist gut, die Sonne scheint. Doch<br />
wie lange noch?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Glaubt man den<br />
Umfragen, die das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap anlässlich<br />
der Hamburger Bürgerschaftswahl aufgestellt hat, bewölkt sich der<br />
Himmel zumindest für die jetzige rot-grüne Regierung zunehmend. Die<br />
seit mehr als 45 Jahren unangefochten regierenden Sozialdemokraten<br />
unter ihrem amtierenden Bürgermeister Ortwin Runde sehen einem schweren<br />
Gewitter am Wahltag mit der Folge des Mehrheitsverlustes in der<br />
Bürgerschaft entgegen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Knapp zwei Monate<br />
vor der Wahl sind weniger als die Hälfte der Hansestädter mit der<br />
Politik des rot-grünen Senats zufrieden. 52 Prozent der Wähler sprechen<br />
sich für einen Regierungswechsel nach der Bürgerschaftswahl aus.<br />
Lediglich 41 Prozent wollen für eine Fortsetzung der SPD/GAL-Koalition<br />
stimmen. Selbst bei den Anhängern des Regierungslagers zeigt sich knapp<br />
ein Drittel als unzufrieden mit der Politik ihrer Parteien. Wäre am<br />
nächsten Sonntag Wahltag, könnte die SPD mit einem Stimmenanteil von 35<br />
Prozent, die GAL mit 11 Prozent rechnen. Durch die Zugewinne der<br />
Oppositionsparteien ist die Mehrheit im Landesparlament damit aber<br />
verloren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Es sieht also nach einem Sommer voller Sonnenschein und klarem Himmel für die<br />
Opposition aus. Die CDU kommt zwar nur noch auf 29 Prozent der Stimmen und verliert<br />
damit im Vergleich zu den letzten Monaten bis zu zwei Prozentpunkte. Dies könnte<br />
jedoch als atmosphärische Störung schnell vergessen werden. Denn ihr Bürgermeisterkandidat<br />
Ole von Beust gewinnt im Direktvergleich immer mehr an Boden: Lag er vor einem<br />
Monat noch mit acht Prozentpunkten hinter dem Amtsinhaber Ortwin Runde, so hat<br />
er mittlerweile nur noch fünf Punkte Rückstand. 41 Prozent der Hamburger würden<br />
für einen Bürgermeister von Beust ihre Stimme abgeben, 46 Prozent für den Kandidaten<br />
der Sozialdemokraten. Die anderen Oppositionsparteien legen weiter zu: Die Schill-Partei<br />
kann auf ein respektables Umfrageergebnis von zehn Prozent bauen, die Liberalen<br />
könnten nach zwei Legislaturperioden außerhalb der Bürgerschaft sogar auf acht<br />
Prozent kommen. Die rechtsradikalen Parteien Republikaner, DVU und NPD würden<br />
zusammengenommen mit drei Prozent der Wählerstimmen scheitern. Die übrigen Parteien<br />
erhielten insgesamt vier Prozent, darunter die Statt-Partei, die GAL-Abspaltung<br />
Regenbogen und die PDS.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Alles in allem ist das Hamburger Sommerwetter aber noch unentschlossen &#8212; „mal<br />
dit mal dat“ wie der Plattdeutsche sagt. Ein Trend bei der Wetterlage kann nur<br />
schwierig am Horizont ausgemacht werden. Die Gewitterwarnung für die Regierung<br />
wird durch schlechte Prognosen bei einer Regierungsübernahme der Opposition<br />
relativiert. Der Wähler sieht auch bei einem CDU-geführten Senat Regen und Schauer<br />
im Anmarsch: 45 Prozent der Hamburger trauen den Christdemokraten nicht zu,<br />
die anstehenden Aufgaben und Probleme in der Hansestadt besser lösen zu können.<br />
Nur ein Drittel erwartet eine bessere Politik. Ein Sommerhoch ist zumindest<br />
für die Aspiranten auf das Amt des Bürgermeisters zu erkennen: Unabhängig von<br />
einem Gegenkandidaten halten 65 Prozent der Wähler Ortwin Runde für einen guten<br />
Bürgermeister, 55 Prozent sehen ebenfalls in Ole von Beust einen geeigneten<br />
Kandidaten. Würde das Stimmungsbild am 23. September so bestätigt werden, kämen<br />
SPD/GAL auf 46 Prozent und eine Opposition aus CDU, FDP und Schill-Partei auf<br />
47 Prozent.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch eines ist<br />
schon jetzt klar: Ein großer Teil der Hamburger Wähler genießt das gute<br />
Wetter. Die endgültige Bilanz des Sommers wird erst im September<br />
gezogen: Ein Viertel der Hanseaten will erst dann sehr kurzfristig über<br />
ihre Stimmenpräferenz entscheiden. Für die kommenden zwei Monate bis<br />
zur Bürgerschaftswahl können Wetterfrösche daher nur eines unken: Es<br />
wird heiß.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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