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	<title>Schwarmintelligenz &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Schwarmintelligenz &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Digitale Presseschau des Jahres 2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Solinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 13:04:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[Viel wurde plädiert, debattiert und gestritten in diesem Jahr, aber könnten Sie noch sagen, worüber genau? In der letzten Presseschau [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Medienwelt-Originalbild-von-an-untrained-eye-via-FlickR.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-125536" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Medienwelt-Originalbild-von-an-untrained-eye-via-FlickR-630x472.jpg" alt="" width="630" height="472" /></a><br />
Viel wurde plädiert, debattiert und gestritten in diesem Jahr, aber könnten Sie noch sagen, worüber genau? In der letzten Presseschau diesen Jahres versammeln wir die wichtigsten netzpolitischen Ereignisse von 2012: Von ACTA über das Anti-Islam-Video &#8220;Innocence of muslims&#8221; bis zum Streit über das Leistungsschutzrecht &#8211; die tiefen Krisen und die großen Debatten, unsere Presseschau hat sie alle.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-um-internet-piraterie-in-den-usa-hollywood-vs-silicon-valley-1.1261358" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Januar: Hollywood vs. Silicon Valley</a></h3>
<p>Einen Überblick über die Diskussionen um den „Stop Online Piracy Act“ (SOPA) und die damit verbundene Netzzensur verschaffte Moritz Koch in seinem Artikel auf Süddeutsche.de. Dabei ging er insbesondere auf die Positionen von US-Regierung und Internet-Unternehmen ein, die ihre Geschäftsinteressen wahren wollen.</p>
<h3><a href="http://blog.karlshochschule.de/2012/02/20/gauck-in-der-filterbubble-oder-wie-wir-lernten-den-kontext-zu-ignorieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Februar: Gauck in der Filterbubble</a></h3>
<p>Mit den Diskussionen im Netz zu früheren Äußerungen des Bundespräsidenten-Kandidaten Joachim Gauck beschäftigte sich Patrick Breitenbach in einem Blogbeitrag der Karlshochschule. Darin kritisierte er die Verbreitung von aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten Gaucks, in denen dieser sich zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung, der Occupy-Bewegung und Sarrazin äußerte.</p>
<h3><a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106126231/Wir-sind-Wikipedia.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">März: Wir sind Wikipedia</a></h3>
<p>Auf Welt Online stellte Philip Volkmann-Schluck eine Reihe von Köpfen vor, die die Internet-Enzyklopädie Wikipedia mit ihrem Wissen befüttern. Die enorme Bandbreite des Online-Lexikons werde erst dann nachvollziehbar, wenn man die Autoren erzählen lasse, wie sie auf die Ideen zu ihren Beiträgen kommen.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-04/urheberrecht-frontlinien/seite-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">April: Die Fronten im Streit ums digitale Kopieren</a></h3>
<p>Die Fronten in Sachen Urheberrecht sind und bleiben verhärtet. Musiker, Autoren und Künstler äußerten sich auf unterschiedlichste Weise und machten im Frühling ihrer Unmut Luft. Sofort gab es Stimmen, die sich klar gegen diese Forderungen aussprachen. Kai Biermann fasste in einem umfangreichen Artikel alle Positionen für Zeit Online zusammen.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/aegyptischer-aktivist-in-deutschland-ich-bin-ein-toter-mann-1.1363276" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mai: “Ich bin ein toter Mann”</a></h3>
<p>Sarah Ehrmann porträtierte für Süddeutsche.de den ägyptischen Blogger Maikel Nabil Sanad, der im Mai deutschlandweit Vorträge über seine Erfahrungen als regimekritsicher Internetaktivist gibt. Sanad wurde für seine Kritik am Militärrat verprügelt und zu drei Jahren Haft verurteilt. Gegen seine Haftbedingungen protestierte er mit einem Hungerstreik, der ihn beinahe das Leben gekostet hätte.</p>
<h3><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1796257/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Juni: Schwarmintelligenz im Internet</a></h3>
<p>Schwarmintelligenz ist ein Begriff, der immer Konjunktur hat – Schwarmforscher Jens Krause erklärte im Interview auf dradio.de, welche Mechanismen bei dieser „kollektiven Selbstorganisation“ wirken, und vergegenwärtigte dem User viele Beispiele aus dem digitalen Alltag.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-07/acta-ende-kommentar/seite-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Juli: Das Aus für ACTA ist ein Sieg der Demokratie</a></h3>
<p>In Zukunft könnte am 4. Juli nicht nur die Unabhängigkeit der USA gefeiert werden, sondern auch der Sieg der europaweiten Anti-ACTA-Bewegung. Das Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen, kurz ACTA, wurde vom Europaparlament abgelehnt. Ohne die europaweiten Demonstrationen wäre ACTA wohl nicht gestoppt worden. Dieser Sieg für Demonstranten und Bürgerrechtsbewegungen ist laut Patrick Beuth ein Beleg dafür gewesen, dass lebendige Demokratie nicht ausgestorben ist und Bürger Politik mitbestimmen können. Allerdings könnte ACTA auch nur ein Etappensieg sein, räumte der Autor ein.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/internet-theoretiker-clay-shirky-im-interview-politiker-werden-nie-ueberfluessig-sein-1.1427867" target="_blank" rel="noopener noreferrer">August: “Politiker werden nie überflüssig sein”</a></h3>
<p>Was hat ein “Netz aus Leidenschaften” mit der Band Radiohead zu tun? Sie wissen es nicht? Internet-Analytiker Clay Shirky von der New York University beantwortete im Sommer diese und andere Fragen. Im Interview mit Andrian Kreye von der Süddeutschen Zeitung sprach Shirky außerdem über Netzaktivismus, neue politische Verfahren, Open Source und darüber, dass Politiker nie überflüssig sein werden.</p>
<h3><a href="http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/wer-bestimmt-was-redefreiheit-ist" target="_blank" rel="noopener noreferrer">September: Wer bestimmt, was Redefreiheit ist?</a></h3>
<p>Im September rückte ein Anti-Islam Video in den Mittelpunkt vieler Diskussionen zu Themen wie freie Meinungsäußerung, die Macht von Großkonzernen und die Frage nach einer rechtlichen Verbindlichkeit seiner Sperrung. John Naughton (&#8220;The Guardian&#8221;) legte in seinem Onlineblog nach und fragte: Wer legt eigentlich fest, was Redefreiheit ist, und wer hat heute die Macht in der Onlinewelt?</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/twitter-experiment-16-000-fake-follower-fuer-club-molke-a-859643.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oktober: Von 0 auf 16.000 und zurück</a></h3>
<p>Man nehme einen frei erfundenen Nutzernamen, ein paar zufällig gewählte Inhalte und tausende Fake-Follower, heraus kommt ein marktreifer Twitter-Account. Spiegel Online hat das Experiment gewagt, 5.000 gefälschte Follower bei einer Firma zu kaufen. Am Ende blieben dann von den überraschend gelieferten 16.000 nur noch eine Handvoll und ein treuer Fan aus der FDP.</p>
<h3><a href="http://www.spex.de/2012/11/19/darknet-reportage-mspro-michael-seemann/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">November: Into the Deep Wide Open</a></h3>
<p>Wer die Nase von den Beschränkungen der herkömmlichen sozialen Netzwerke voll hat oder überhaupt unbekannt bleiben möchte, kann ja mal einen Vorstoß in die endlose Weite wagen, wie Spex-Autor Michael Seemann. Er entdeckte ein völlig anderes Internet: geheimnisvoller, dunkler – und langsamer. Ein äußerst lesenswerter Artikel für alle, die sich mit der Oberfläche nicht zufrieden geben wollen.</p>
<h3><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/google-ist-nicht-das-netz-und-verlage-sind-nicht-der-gute-journalismus/#lsr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dezember (Ende November): Google ist nicht das Netz, und Verlage sind nicht der gute Journalismus</a></h3>
<p>Wer wissen will, wer die Akteure im großen Streit um das Leistungsschutzrecht und was ihre Motive sind, war am 28. November auf diesem Blog  genau richtig: Die Argumente beider Seiten skizzierte Stefan Niggemeier und lieferte damit eine sehr lesbare Übersicht, die selbst noch alle im Dezember nachgekommenen Artikel zum Thema übertraf.</p>
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		<title>Digitale Presseschau 26/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hendrik Behnisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 15:03:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Blog Award]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarmintelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechtsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>
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					<description><![CDATA[Wird Deutschland gegenwärtig wieder von einer Mauer geteilt? Einer digitalen Mauer zwischen jenen, die das Web 2.0 aktiv nutzen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000">Wird Deutschland gegenwärtig wieder von einer Mauer geteilt? Einer digitalen Mauer zwischen jenen, die das Web 2.0 aktiv nutzen und denen, die der digitalen Gesellschaft nicht angehören (wollen)? Diese These ist ebenso Thema in der Presseschau wie die Frage, ob „Shitstorms“ die politische Entscheidungskultur beschädigen. Dies und mehr in der aktuellen Ausgabe.</span></p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/FxhGIajRsq4" title="Code Club - The Interview" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/FxhGIajRsq4?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="color: #000000">Der britische Code Club, eine freiwillige Schulhort-Initiative, in der Kinder das Programmieren lernen können, sucht neue Freiwillige. Das Vorstellungsgespräch sieht dabei jedoch anders aus als erwartet: Während sich hochrangige (und teils betagte) Vertreter der IT-Industrie auf den Bewerberplätzen finden, urteilt eine „Personalabteilung“ aus drei Knirpsen – und das alles andere als milde.</span></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/internet-debatte-wie-die-digitale-revolution-die-deutschen-spaltet-1.1392429">Wie die digitale Revolution die Deutschen spaltet</a></h3>
<p><span style="color: #000000">Die Internetnutzungs-Studie (N)ONLINERAtlas hat soeben bestätigt: In Deutschland gibt es gegenüber dem Vorjahr keine signifikante Zunahme an Internetnutzern. Dies ist nur ein Symptom eines Phänomens, mit dem sich Niklas Hofmann auf Süddeutsche.de auseinandersetzt, einer wachsenden digitalen Wissenskluft zwischen den Deutschen, in</span> <span style="color: #000000">deren Folge sie in sehr verschiedene Lebenswelten abdriften.</span></p>
<h3><a href="http://www.globkult.de/werte/765-urheber-wer-hat-recht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Urheber: Wer hat recht? </a></h3>
<p><span style="color: #000000">Nach Monaten einer in schrillen Tönen geführten Debatte um das Urheberrecht ist es an der Zeit für eine Versachlichung des Konflikts – das findet zumindest Ulrich Horb. Folgerichtig leistet er auf globkult.de mit seiner Analyse der beteiligten Interessen einen konstruktiven Beitrag dazu – nicht ohne nachdrücklich auf die prekären wirtschaftlichen Verhältnisse vieler Urheber hinzuweisen.</span></p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzpolitik-die-furcht-vor-dem-shitstorm-11796826.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Furcht vor dem Shitstorm</a></h3>
<p><span style="color: #000000">Das Internet ist ein ideales Werkzeug für einen Zugewinn an Demokratie– so die landläufige Meinung, nicht nur in der Netzszene. Wie passt das zum Bild von einer „governance by shitstorm“, einem vorauseilenden Gehorsam vieler Politiker gegenüber Protesten im Internet? Melanie Amann erörtert auf faz.net, wie anonyme Empörungswellen im Netz die demokratische Kultur beschädigen können.</span></p>
<h3><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1796257/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schwarmintelligenz im Internet</a></h3>
<p><span style="color: #000000">Schwarmintelligenz ist ein Begriff, der aktuell Konjunktur hat &#8211; Schwarmforscher Jens Krause erklärt im Interview auf dradio.de, welche Mechanismen bei dieser „kollektiven Selbstorganisation“ wirken, und vergegenwärtigt dem Leser viele Beispiele aus dem digitalen Alltag.</span></p>
<h3><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/06/bloggen-unter-einsatz-des-lebens/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bloggen unter Einsatz des Lebens</a></h3>
<p><span style="color: #000000">Julius Endert berichtet auf dem ZDF-Blog Hyperland vom diesjährigen internationalen Blog Award der Deutschen Welle und nimmt dabei den diesjährigen Gewinner in den Fokus, den persischen Blogger und Journalisten Arash Sigarch.</span></p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/archivierung-des-internets-am-boulevard-der-toten-links-11791771.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Am Boulevard der toten Links</a></h3>
<p><span style="color: #000000">Die unfassbare Datenfülle des Internets archivieren? Seine stetig im Fluss befindliche Architektur in feste Formen gießen? Die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt hat vor Jahren den Sammelauftrag für elektronische Publikationen erhalten und betreibt seither eine Politik der kleinen Schritte, wie Thomas Thiel auf faz.net zu berichten weiß.</span></p>
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