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	<title>Second Life &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Second Life &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Vergessene Online-Welten &#8211; Teil 3: Second Life</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alinka Rother]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2013 07:38:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Vergessene Online- Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Linden Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Medienhype]]></category>
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					<description><![CDATA[Social Media und Online-Plattformen… da denkt jeder an Facebook, Twitter, Google +. Diese Namen gehören heute zum Internet wie die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/bild.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-130965" alt="bild" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/bild-630x405.jpg" width="630" height="405" /></a>Social Media und Online-Plattformen… da denkt jeder an Facebook, Twitter, Google +. Diese Namen gehören heute zum Internet wie die Predigt in die Kirche. Doch es gab tatsächlich mal eine Zeit, in der von Facebook (noch) keine Rede war, es andere digitale Treffpunkte gab, um miteinander zu kommunizieren und in Verbindung zu bleiben. Viele sind in Vergessenheit geraten. Dabei waren sie in ihren Glanzzeiten das zweite Zuhause für ihre Mitglieder. Für einige kam irgendwann das jähe Ende, andere dümpeln bis heute vor sich hin und wieder andere wagen ein Comeback. Für unsere Sommerreihe haben wir in die Mottenkiste der sozialen Medien geschaut und ein paar Schätze ausgegraben.Im dritten Teil unserer Reihe widmen wir uns der fast vergessenen virtuellen Welt Second Life.</p>
<h3>Wie es wurde, was es war</h3>
<p>Damals wollten alle dabei sein: Adidas verkaufte Schuhe an Second-Life-Bewohner, die schwedische Regierung schuf eine virtuelle diplomatische Vertretung und sogar Baden-Württemberg eröffnete eine eigene Second-Life-Dependance. Die Bildzeitung veröffentlichte die Second-Life-Zeitung “AvaStar” und der damalige französische Präsidentschaftskandidat Nicholas Sarcozy ließ die “Sarkozy Island” einrichten, um auf Stimmenfang im Netz zu gehen. Genauso übrigens wie seine Kontrahentin Segolène Royal, die nämlich längst schon drin war, in der virtuellen Welt von Second Life. Die Betonung liegt dabei auf “war“. Denn der große Hype um Second Life ist längst passé. Zunächst aber stellt sich die Frage: Wie ging es eigentlich los?<br />
Vor genau zehn Jahren schuf das kalifornische Unternehmen Linden Lab die 3D-Weltsimulation Second Life. Dieses Kunstuniversum war von Anfang an nicht als einfaches Spiel konzipiert, sondern eher als eine Plattform, die kreativen Austausch und Interaktion ermöglicht. Der Besucher kann die Umwelt und sein  virtuelles Selbst, den Avatar, mithilfe unterschiedlicher Gestaltungsfunktionen und einer internen Programmiersprache nach eigenen Wünschen gestalten. In Form ihrer Avatare können die User in Echtzeit miteinander kommunizieren und anderweitig agieren. Von Gesprächen über gemeinsames Tanzen oder Shoppen bis hin zu virtuellem Sex ist nahezu jede Form der Interaktion möglich. Während die Basis-Registrierung und das grundsätzliche Spielen bei Second Life kostenlos ist, kann der User über kostenpflichtige Premium-Accounts unterschiedliche Privilegien erhalten. Ein Premium-Mitglied ist beispielsweise von der monatlichen Landmiete in Höhe von 5 Dollar für eine bestimmte Quadratmeteranzahl an Land befreit. Außerdem haben die Nutzer die Möglichkeit, sogenannte Linden-Dollars, die Second-Life-Währung, durch Jobs im Second Life und virtuelles &#8220;Taschengeld&#8221; seitens der Betreiber zu erwerben. Diese lassen sich in eine reale Währungen umzutauschen und umgekehrt. Das ermöglicht den Handel zwischen den Bewohnern. Und gehandelt wird alles Vorstellbare und mehr: Kleidung, Autos und Dienstleistungen aller Art genauso wie Nahkampfwaffen oder „zuchttaugliche Feen“. Das schuf den Mythos des schnellen Geldes: Zwar wurden einige Bewohner durch Geschäfte in Second Life auch im realen Leben zu vermögenden Personen, der Großteil der User aber träumte vergeblich vom Reichtum durch den virtuellen Handel.<br />
So oder so, die Gemeinschaft wuchs, und zwar schnell. Schon 2006 hatte Second Life über zwei Millionen Bewohner – auch wenn davon weniger als eine Million User tatsächlich und häufig am virtuellen Leben teilnahmen. 2007 war der Hype um Second Life auf seinem Höhepunkt– da waren es bereits über sieben Millionen „Lifers“. Denn auch Unternehmen hatten die neue virtuelle Welt als Marketingplattform für sich entdeckt. In der Hoffnung, Kunden noch gezielter ansprechen zu können, schufen sich mehr und mehr Firmen eine “zweite Existenz” in Second Life. Mit dabei waren zum Beispiel BMW und Toyota. Auch Künstler und Bands nutzten Second Life, um auf sich aufmerksam zu machen. Dass die Politik folgte, schien nur logisch: Neben den beiden ehemaligen französischen Spitzenkandidaten für das Präsidentschaftsamt versuchten vereinzelt auch deutsche Politiker, virtuellen Wahlkampf zu betreiben. Sogar politische Initiativen entstanden, beispielsweise für die  Einführung des Mindestlohns in Deutschland. In der Folge befassten sich renommierte Wissenschaftler und natürlich die Medien mit der Online-Spielwiese. „Das Spiel hat Potenzial und könnte noch ungeahnte Möglichkeiten zur Kommunikation entwickeln, zu Experimenten – und zur Zukunft des Internets. Einige Experten gehen davon aus, dass Second Life das World Wide Web komplett verändern wird – und User sich in ein paar Jahren so durchs Netz bewegen werden wie heute durch das Onlinegame“, prophezeite der Fokus im April 2007. Für den Spiegel bedeutete Second Life gar &#8220;den Beginn einer völlig neuen Anthropologie, eines neuen Menschenbildes. Nach dem freibestimmten Individuum der Renaissance und dem Massenmenschen des Industriezeitalters betritt nun der virtuelle Prototyp die Arena: ewig jung, ewig agil, metropolitan einsam und gleichzeitig unendlich vernetzt.“  Second Life schien das nächste große Ding zu sein, die Möglichkeiten nahezu grenzenlos.</p>
<h3>Aus der Traum</h3>
<p>Enthusiasten malten sich also die Vision einer besseren Welt aus, während Skeptiker vor einer massiven Realitätsflucht einsamer Nutzer warnten. Letztendlich bewahrheitete sich keines der beiden Szenarien. Denn so schnell der Hype entstanden war, so schnell flaute er auch wieder ab.<br />
Second Life wurde größer geschrieben als es tatsächlich war. Tatsächlich bestand die Plattform auch auf ihrem (medialen) Höhepunkt zu großen Teilen aus sogenannten „Account-Leichen“. 2007 loggten sich nur 0,8 Prozent der Spieler mindestens einmal in der Woche ein. Was auch daran liegen könnte, dass Steuerung und Grafik schon zum Zeitpunkt des Erscheinens von Second Life nicht auf der Höhe der Zeit war. Dazu kamen technische Mängel der Plattform. Bugs und Ausfälle machten den „Lifern“ das Leben schwer. Wer Second Life eher passiv als reines Online-Spiel nutzte, musste außerdem schnell feststellen, dass es außer Shopping, wenig aufregenden Club-Nächten, virtuellem Sex und Small-Talk nicht viel zu tun gab. Darüber hinaus wurde vermehrt Kritik an der Kommerzialisierung von Second Life laut. Insbesondere die treuesten Fans sträubten sich gegen das zunehmende Statusdenken und die Invasion der Unternehmen. Die idealistische Vision einer „zweiten“, besseren Welt ohne  soziale Unterschiede ging nicht in Erfüllung.  Wer kein (virtuelles und reales) Geld hatte, konnte die angesagten Clubs nicht besuchen, sich weder neue Kleidung  noch Land kaufen. Virtuelle Zäune und Absperrungen taten ihr Übriges. In der Folge sank zwar zunächst nicht die Zahl der Bewohner, wohl jedoch die Zahl der gleichzeitig aktiven User langsam aber stetig.<br />
Offenbar trat hier wohl der Effekt ein, dass sich Medienhype und das massive Marketinginteresse der Unternehmen gegenseitig bedingten. Als die hehren Erwartungen nicht in Erfüllung gingen, beendeten viele Firmen ihr Engagement wieder. Weder Bild noch Adidas sind heute noch im Second Life aktiv. Und die Medien? Weniger als zwei Jahre nach den Jubelschriften wurde Second Life von vielen Journalisten praktisch für tot erklärt.  Schlagzeilen wie „Second Life liegt im Sterben“ dominierten die Presse. Es wurde wieder leise um Second Life. 2010 musste Linden Lab 30 Prozent seiner Belegschaft entlassen. Die Welt schrieb dazu: „Es gibt etwas, das ist noch vernichtender als schlechte Presse: gar keine Presse. (…) Obwohl sich &#8220;Second Life&#8221; ins Nichts schrumpft, scheint das niemanden zu interessieren. Oder es wundert sich einfach keiner.“</p>
<h3>Geht da noch was?</h3>
<p>Ins Nichts geschrumpft hat sich Second Life nicht. Im Juni dieses Jahres feierte die Plattform ihren zehnten Geburtstag. Wirklich ansprechend und modern ist die Plattform zwar noch immer nicht. Ebenso wenig hat das, was im Second Life passiert,  starken Einfluss auf den medialen Diskurs über das Web.  „Second Life, die Zukunft des Internets“, diese Aussage wird man in der Form nicht mehr lesen. Und wir wären doch sehr überrascht, wenn plötzlich eine virtuelle Merkel gegen einen Steinbrück-Avatar zu Felde ziehen würde. Die tatsächlich teilnehmende Bevölkerung von Second Life scheint geschrumpft zu sein &#8211; trotz einer Zahl von insgesamt <del>20 Millionen</del> 36 Millionen Registrierungen seit Gründung laut Aussage der Betreiber  (korrigiert, vgl. Kommentar).<br />
Andere bauen  derweil schon an neuen Welten. Das ist vielleicht auch gut so. Denn der durchschnittliche Second Life-User ist Mitte dreißig oder älter. Jüngere Generationen stellen durch mehr Erfahrung mit modernen Konsolenspielen häufig höhere Anforderungen an Technik und Grafik. „Cloud Party“ heißt der neue Versuch, das totgesagte Genre  wieder zum Leben zu erwecken. In der 3-D-Anwendung bewegen sich die Avatare durch eine Welt mit riesigen Blasen, die jeweils eine abgeschlossene Welt umfassen. Im Vergleich zu Second Life scheint das Spiel flüssiger zu laufen und einfach zu verstehen zu sein. Medien und User reagieren allerdings noch verhalten auf die neue Welt. Bis zum nächsten Hype um 3-D-Universen wird wohl noch einige Zeit vergehen.<br />
Trotzdem: Second Life hat nach wie vor seine Fans, und die sind treu. Meist sind 35.000 bis 60.000 Nutzer gleichzeitig in das System eingeloggt. Man trifft auf Künstler, Designer und Wissenschaftler, die gemeinsam an „ihrer“ Welt basteln und detailverliebte Landschaften oder Gebäude entstehen lassen. Noch immer werden Vorträge oder Referate  im Second Life gehalten. Die Zahl der zeitgleich aktiven Nutzer steigt zwar nicht an. Aber solange die bestehenden Anhänger von Second Life der Plattform auch weiterhin die Treue halten, kann das virtuelle Universum vermutlich noch länger bestehen.<br />
<a href="http://politik-digital.de/vergessene-online-welten-teil-1-die-vz-netzwerke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 1 der Reihe: Was macht eigentlich StudiVZ?</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/vergessene-online-welten-teil-2-myspace/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier finden Sie Teil 2 der Reihe: Was macht eigentlich MySpace?</a><br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/lifesagamble/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jane </a><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-SA 2.0)</a></p>
<div id="stcpDiv"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Pixelige „Sixtinische Madonna“</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/alte-meister-second-life-4039/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 17:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister befindet sich seit mittlerweile über einem Jahr maßstabsgetreu in der virtuellen Parallelwelt Second Life. Laut den Initiatoren sei es das erste Museum „von internationalem Format, das auf die neuen Herausforderungen des Internets mit einem echten Klon seiner selbst reagiert“. Eine Bilanz. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister befindet sich seit mittlerweile über einem Jahr maßstabsgetreu in der virtuellen Parallelwelt Second Life. Laut den Initiatoren sei es das erste Museum „von internationalem Format, das auf die neuen Herausforderungen des Internets mit einem echten Klon seiner selbst reagiert“. Eine Bilanz. <!--break--></p>
<p>
<b>Kultur zum Anfassen?</b>
</p>
<p>
Die <a href="http://www.skd-dresden.de/de/info/second_life.html">virtuelle Galerie</a> setzt auf Interaktivität und die Erfahrung des Raumes, den <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28514/1.html">zwei Schlüsselmomenten eines Museumsbesuches</a>: Kostenlos wird der Second-Life-Gast mit Audio-Guide durch das Labyrinth der 750 ausgestellten Meisterwerke geführt, hält einen kurzen Smalltalk mit anderen Besuchern und kann sich schlussendlich im Gästebuch verewigen. &quot;Man kann eigentlich alles was man in der echten Galerie kann und noch bißchen mehr&quot;,<a href="http://web-redaktion.tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/news/2008/0805DRadioKulturHagen.mp3">berichtet Prof. Dr. Lutz M. Hagen</a> von der TU Dresden.
</p>
<p>
<b>40 000 Inselbesucher</b>
</p>
<p>
Insgesamt waren seit dem Start im Mai 2007 bereits 40 000 Besucher auf der Insel <a href="http://www.dresdengallery.com/">„Dresden Gallery“</a>. Trotzdem gehen aber nicht unbedingt mehr Menschen in die echte Gemäldegalerie in Dresden. Über die Hälfte der Netz-Besucher seien nämlich Ausländer, weswegen sie das Originals meist nicht zeitnah besichtigen können, gibt Hagen zu Bedenken.</p>
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 25)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-25-3933/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 14:51:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Datenüberwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Aktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Abhörgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[Spaniens Ministerin für Gleichstellung bloggt, neun Millionen Deutsche präsentieren sich im Netz, ausländische Blogger immer häufiger inhaftiert und Schweden genehmigt das Abhörgesetz trotz heftiger Proteste: Diese und weitere spannende Themen aus Politik und Netzwelt in der heutigen Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spaniens Ministerin für Gleichstellung bloggt, neun Millionen Deutsche präsentieren sich im Netz, ausländische Blogger immer häufiger inhaftiert und Schweden genehmigt das Abhörgesetz trotz heftiger Proteste: Diese und weitere spannende Themen aus Politik und Netzwelt in der heutigen Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://my.barackobama.com/page/content/fightthesmearshome/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Barack Obama: Fight The<br />
Smear</a><br />
Kampagnenseite der US-Demokraten gegen Schmierenkampagnen (Smear campaigns).<br />
Nutzer können &quot;Lügen&quot; des politischen Gegners aufspüren und online die &quot;Wahrheit&quot; dazu veröffentlichen oder direkt per E-Mail an alle ihre Freunde verschicken.</p>
<p><a href="http://www.bitkom.org/52795_52791.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitkom: Der Trend „Zweites Ich im<br />
Netz&quot; setzt sich fort</a><br />
Laut einer Forsa-Umfrage präsentieren sich 9 Mio. Deutsche mit einem Internetprofil.
</p>
<p>
<a href="http://bibianaaido.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spaniens Ministerin für<br />
Gleichstellung bloggt</a><br />
Laut eigener Aussage verfasst Spaniens Ministerin für Gleichstellung,<br />
Bibiana Aído Almagro, alle ihre Einträge selbst und moderiert auch die Kommentare persönlich.
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/286556/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frankreich: Gesetzesentwurf für<br />
Netzsperre</a><br />
Frankreich will Nutzern, die illegal Musik oder Filme aus dem Internet <br />
laden, den Zugang zum Netz sperren.
</p>
<p>
<a href="http://www.zdnet.de/news/tkomm/0,39023151,39192277,00.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Aktivisten<br />
leben gefährlich</a><br />
Blogger landen im Ausland immer häufiger im Knast
</p>
<p>
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,560235,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Psychotherapie in „Second life?&quot;</a><br />
Die amerikanische Firma „Accelerated<br />
Recovery&quot; will Alkoholismus online heilen- Chance oder Illusion?<br />
<a href="http://www.tagesschau.de/ausland/schweden8.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
<p>
<a href="http://www.tagesschau.de/ausland/schweden10.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schweden genehmigt Abhörgesetz</a><br />
Eine militärische „Radioanstalt&quot;<br />
soll laut Gesetztesentwurf auch ohne Verdachtsmomente Datenverkehr<br />
ins Ausland überwachen dürfen.<a href="http://www.tagesschau.de/ausland/schweden8.html"><br />
</a>
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Virtuelle Podiumsdiskussion bei politik.de</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/virtuelle-podiumsdiskussion-bei-politik-de-3245/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Seifert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 08:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute um 18.00 Uhr findet im Politik-Land von politik.de in Second Life eine <a href="http://www.politik.de/partizipation/politik_land.html">Podiumsdiskussion</a> zum Thema „Steht der EU-Beitritt der Türkei auf der Kippe?&#34; statt.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute um 18.00 Uhr findet im Politik-Land von politik.de in Second Life eine <a href="http://www.politik.de/partizipation/politik_land.html">Podiumsdiskussion</a> zum Thema „Steht der EU-Beitritt der Türkei auf der Kippe?&quot; statt.</p>
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		<title>Virtuelle Podiumsdiskussion zur Bremen-Wahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/virtuelle-podiumsdiskussion-zur-bremen-wahl-2194/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2007 08:04:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
		<category><![CDATA[Podiumsdiskussion]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[In Second Life, der virtuellen Welt im Internet, wird am Dienstag, 8. Mai, von 18 bis 19 Uhr über den Wahlkampf in Bremen diskutiert. Auf dem Podium sitzt neben den Bremer Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Rita Mohr-Lüllmann (CDU), Anja Stahmann ( Bündnis 90/Die Grünen), Holger Mirbach (FDP) und Sirvan Cakici (Die Linke) auch politik-digital.de-Geschäftsführer Christoph Dowe - beziehungsweise sein virtueller Wiedergänger. Wer teilnehmen will, kann in das so genannte <a href="http://slurl.com/secondlife/Apfelland%20Stadt%202/225/17/24">Apfelland </a>kommen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Second Life, der virtuellen Welt im Internet, wird am Dienstag, 8. Mai, von 18 bis 19 Uhr über den Wahlkampf in Bremen diskutiert. Auf dem Podium sitzt neben den Bremer Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Rita Mohr-Lüllmann (CDU), Anja Stahmann ( Bündnis 90/Die Grünen), Holger Mirbach (FDP) und Sirvan Cakici (Die Linke) auch politik-digital.de-Geschäftsführer Christoph Dowe &#8211; beziehungsweise sein virtueller Wiedergänger. Wer teilnehmen will, kann in das so genannte <a href="http://slurl.com/secondlife/Apfelland%20Stadt%202/225/17/24">Apfelland </a>kommen.<!--break--> Veranstaltet wird das Podium vom Online-Portal <a href="http://politik.de">politik.de</a>.<br />
Wie die Bremer Parteien im Internet um Stimmen werben, kann man im aktuellen Dossier <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#ltw0603">&quot;Bremen wählt&quot;</a> von <a href="http://www.politik-digital.de">politik-digital.de</a> nachlesen.</p>
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		<title>Das Internet und der französische Wahlkampf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/das-internet-und-der-franzoesische-wahlkampf-3645/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Präsident.com</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/praesidentcom-2930/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Das Internet und der französische Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Ségolène Royal]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
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		<category><![CDATA[Nicolas Sarkozy]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Avatare, Blogs und Clips: Politik im Internet. Die Kampagne der französischen Präsidentschaftskandidaten begab sich auf neues Terrain und wird jeden Wahlkampf danach beeinflussen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Artikel) Avatare, Blogs und Clips: Politik im Internet. Die Kampagne der französischen Präsidentschaftskandidaten begab sich auf neues Terrain und wird jeden Wahlkampf danach beeinflussen.<!--break--></p>
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Blumengrüße sind nicht immer ein Zeichen von Freundschaft – das weiß der rechtsextreme Jean-Marie Le Pen spätestens, seit sich vor seiner Wahlkampfzentrale urplötzlich ein Meer von Lilien ausbreitete.<br />
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Schon bald versperrte es den Eingang zum modernen Kampagnenquartier und der Wahlkampf kam für einige Zeit zum Erliegen. Ein modernes Märchen? Nein – denn die „Blumenattacke“ hat tatsächlich stattgefunden: allerdings nicht vor der realen Wahlkampfzentrale des Front National, sondern in „Second Life“, der Online- Gemeinschaft mit weltweit immensen Zuwachsraten.
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Auch in dieser komplexen dreidimensionalen Internet-Welt tobt also der Wahlkampf und überraschenderweise sind die Vorreiter dieser sehr modernen Form politischer Kommunikation einmal nicht Amerikaner, sondern Franzosen: Die „Présidentielles 2007“ wirken wie eine Wirklichkeits-Infusion für „Second Life“, das bislang eher den Ruf eines kollektiven Freizeitparks für fortgeschrittene Online-Nutzer hatte und vor allem Wirtschaftsunternehmen zur professionellen<br />
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Präsentation im Zweitleben veranlasst hat. Neben dem Rechtspopulisten Le Pen führen natürlich auch andere Galionsfiguren des Wahlkampfs ein digitales Doppelleben.
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Während sich das konservative Lager gerne auf der<br />
<a href="http://ilesarkozy.typepad.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Ile Sarkozy“</a> trifft, der Sarkozy-Insel, haben sich andere Avatare – so heißen die Spielfiguren in „Second Life“ – zum umtriebigen „Comité 748“ verbündet und unterstützen die Kampagne der Sozialistin Ségolène<br />
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Royal. Der Wahlkampf als Computerspiel? Internet- Kritiker werden in dieser Netzkampagne vielleicht nicht den Untergang des Abendlandes, aber doch eine nutzlose Spielerei erkennen wollen. Auch wenn die französische Sprachgemeinschaft in „Second Life“<br />
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bisher nur geschätzte 150.000 Mitglieder zählt, so folgt das Engagement der Kandidaten einer gängigen Logik.
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Der Einsatz innovativer Wahlkampfformate signalisiert Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien und erreicht vor allem jüngere, gut gebildete Wählerschichten, die als Multiplikatoren wirken können. Und noch ein dritter Grund spricht für das zweite Kandidatenleben: Die „alten“ Medien stürzen sich begierig auf die Ereignisse in der Online-Welt, da sie hier einen hohen Nachrichtenwert vermuten. Die Folge: Mit vergleichsweise geringen Mitteln erzielen die „Second Life“-Kampagnen nicht nur eine direkte Wirkung in der Wählerschaft, sondern durch medienübergreifende<br />
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Verwertbarkeit auch Reichweiten.
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<b>Blogosphäre als Resonanzraum</b>
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Kein gar so schlechtes Image mehr haben indes die zahlreichen Weblogs, die mittlerweile wie selbstverständlich zum Online-Wahlkampf zählen. Dieses populäre Format eignet sich ausgezeichnet, um die Dynamik und Vielschichtigkeit einer Wahlkampagne darzustellen.
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So können die Kandidaten auf ihren Rundreisen durch das ganze Land bestens begleitet werden, durch die Feedback-Funktionen ist auch eine Diskussion mit dem Blog-Publikum möglich. Es entstehen dabei gute Möglichkeiten zur direkten Kommunikation mit der<br />
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Wählerschaft, auch ein inhaltlicher Austausch über Themen des Wahlprogramms oder die Vor- und Nachbesprechung von Wahlkampfauftritten gehören dazu.
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Dass Weblogs eine wesentliche Rolle im Rennen um die Amtsnachfolge von Jacques Chirac spielen würden, zeigte sich spätestens mit der Berufung des prominenten Blog-Unternehmers Loïc Le Meur in das Wahlkampfteam von Nicolas Sarkozy. Le Meurs Fachwissen soll nicht nur die besondere Qualität der<br />
<a href="http://www.sarkozy.fr/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sarkozy-Website</a><br />
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garantieren, er ist zugleich ein Verbindungsstück in die so genannte Blogosphäre, eine Art Medienverbund, der durch die zahlreichen Querverweise und Diskussionen unter einzelnen Bloggern entsteht. Die vernetzte Kommunikation über mehrere Weblogs hinweg macht<br />
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die besondere Attraktivität der Blogosphäre aus: Hier entsteht ein neues Mediennetzwerk, das in der Lage ist, bestimmte Themen und Diskussionen zu verstärken und aus der Online-Welt in die etablierten Massenmedien hineinzutragen. Folgerichtig integrieren nahezu alle<br />
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Kandidaten Blog-Formate in ihre Kampagnen-Angebote:<br />
<a href="http://www.desirsdavenir.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ségolène Royal</a> hat eine Sonderseite für Jung- und Erstwähler entwickelt, der zentristische François Bayrou hat den Blog-Modus als bestimmendes Element für das Design seiner Kampagnenseite gewählt.
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Der Kampagnenjahrgang 2007 steht auch im Zeichen der visuellen Online-Kommunikation, motiviert durch den großen Erfolg von Fotodatenbanken und Video-Plattformen wie YouTube. Unter dem Etikett<br />
<a href="http://www.sarkozy.fr/video/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„NS TV“</a> präsentiert Nicolas Sarkozy seine Version eines<br />
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Personality-Kanals, der nicht nur aktuelle Berichte vom Tage liefert, sondern auch sehr differenziert Themen des Wahlprogramms aufbereitet und strategisch in die Kampagne eingebunden ist: etwa mit „décryptages“ – kritischen Entschlüsselungen – der Wahlversprechen von Ségolène Royal. Auch François Bayrou bietet ein<br />
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ähnlich verzweigtes Web-TV an, während Ségolène Royal vornehmlich auf Unterstützer-Videos nach US-amerikanischem Muster setzt.
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<b>Online-Aktionen prägen Offline-Aktionen</b>
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Doch die „netcampagne“ ist keineswegs nur ein Kommunikations-<br />
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oder Medienphänomen, denn die zahlreichen Online-Aktivitäten wirken sich auch auf die reale Wahlkampforganisation aus. Sichtbar wird dies auf den persönlichen Kandidatenwebsites: Hier werden die Nutzer mit so genannten Vorlaufseiten empfangen, die eine direkte Registrierungsmöglichkeit zur Mitwirkung an der Kampagne bieten – erst dann geht es weiter zum eigentlichen Wahlkampfportal. Viel stärker als bei der realen Wahlkampforganisation werden im<br />
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Internet auch Freiwillige in die politische Werbearbeit eingebunden, die sich nicht durch formelle Mitgliedschaften an Kandidaten oder Partei binden wollen.
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Dabei zeigt sich im Vergleich, dass der Wahlkampf von Royal am stärksten auf die Möglichkeiten des Internets setzt und am besten die Idee einer „Architektur der Partizipation“ aufgreift, die für viele Anwendungen des Web 2.0 charakteristisch ist. Die Beteiligung einzelner Internet-Nutzer, die im Wahlkampf immer auch als Bürger angesprochen werden, spiegelt sich nicht nur in der Community-Orientierung der zahlreichen Royal-Plattformen im Netz wider. Auch die Entstehung ihres Wahlprogramms verfuhr nach den Regeln jener offenen Produktionsstruktur, die man mit dem Begriff „open<br />
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source“ belegt hat. Die Kandidatin holte sich in einem kontroversen Diskussionsprozess mit Parteibasis und Wählerschaft einen thematischen Input, der erst spät in ein programmatisches Papier umgeformt wurde.
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Man darf gespannt sein, welche Impulse aus Frankreich im US-amerikanischen Wahlkampf 2008 aufgegriffen werden. Die Blogosphäre ist dort längst in den politischen Diskurs integriert. Das Modell einer offenen Kampagne, die im Dialog mit Basis und Bürgern wesentliche Themen erörtert, lässt sich gut in den traditionell<br />
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langen Auswahlprozess der „primaries“, der Umfragen vor der Ernennung der Kandidaten, übertragen.
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Die systematische Aufbereitung von Internet-Videos als „Kandidatenfernsehen“ wird den Politberatern in Washington nicht entgangen sein – schon deshalb, weil der Fernsehwahlkampf durch den Ankauf von Sendezeiten ein immenser Kostenfaktor ist. Und „Second Life“ wird vielleicht schon als Austragungsort eines der<br />
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TV-Duelle genutzt werden. Es ist anzunehmen, dass das Internet in Frankreich in der kurzen Zeit zwischen den beiden Urnengängen<br />
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den nächsten Boom erleben wird: Dann gilt es, sich Unterstützung aus den Lagern der unterlegenen Kandidaten zu sichern. Im ersten wie im zweiten Leben.
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<b>Der Artikel erschien ursprünglich am 23. April im arte Magazin. Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autoren und arte TV.</b>
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		<title>Französischer Wahlkampf dreidimensional</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/das-internet-und-der-franzosische-wahlkampf/franzoesischer-wahlkampf-dreidimensional-2655/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Internet und der französische Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
(Artikel/Update) Nicht nur Unternehmen und Medienkonzerne tummeln sich in den virtuellen Welten des „Second Life“. Die französischen Präsidentschaftsanwärter haben Möglichkeiten zur Wählerwerbung erkannt und gehen online auf Stimmenfang.
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
(Artikel/Update) Nicht nur Unternehmen und Medienkonzerne tummeln sich in den virtuellen Welten des „Second Life“. Die französischen Präsidentschaftsanwärter haben Möglichkeiten zur Wählerwerbung erkannt und gehen online auf Stimmenfang.
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In der Medienwelt gilt die „Second Life“-Blase beinahe schon als geplatzt oder zumindest als stark überstrapaziert. Jede Zeitung und jeder große Konzern hat mittlerweile eine Zweigstelle im „zweiten Leben“, der dreidimensionalen virtuellen Welt des US-Unternehmens Linden Lab. Die Politik hat sich im Gegensatz zur Wirtschaft und den Medien bisher in bescheidener Zurückhaltung geübt. Vielen galt die erste massentaugliche zweite Realität als Spielerei, in der man seriöse Politik nicht umsetzen kann.
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Die Franzosen haben allerdings bereits erkannt, dass „Second Life“ mehr ist als ein Computerspiel. Am 22. April wurde dort im ersten Wahlgang eine Vorentscheidung über den zukünftigen Präsidenten gefällt, am 6. Mai findet die Stichwahl zwischen Nicolas Sarkozy und Ségolène Royal statt. Vermutlich gehen dieses Mal auch sehr viele Computerspieler zur Wahlurne. Denn die beiden Kontrahenten haben sich innovativ gezeigt und Wahlkampfbüros in der zweiten Realität eröffnet.
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<b>Die virtuellen Zentralen der Spitzenkandidaten</b>
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Der im ersten Wahlgang ausgeschiedene rechtsextreme Jean-Marie Le Pen war der erste, der eine Niederlassung in der virtuellen Welt einrichtete. Der 78-Jährige bekam den Hinweis auf diese Möglichkeit des Wahlkampfes von einem Mitglied der Jugendorganisation seiner Partei „Front National“. Die zweite, die sich der Macht der virtuellen Welt bewusst wurde, war die Sozialistin Ségolène Royal. Nicolas Sarkozy, der konservative Bewerber um das Präsidentenamt, ist ebenfalls im „Second Life“ vertreten.
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Die „Second Life“-Auftritte der zwei verbliebenen Kandidaten unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von den meisten andere Regionen der virtuellen Welt. Kühle, lichtdurchflutete und meist spärlich besiedelte und eingerichtete Gebäude stehen verstreut in pixeligen Grünanlagen, die hier und dort mit kleinen Blumen- und Baum-Arrangements aufgehübscht sind.
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Allerdings interessieren die durchschnittliche 3D-Spielfigur, den so genannten Avatar, in dieser Welt nur zwei Dinge: Der Austausch mit anderen Menschen und Geschenke. Das hat auch das „Second Life“-Team von Nicolas Sarkozy erkannt und verteilt nun großzügig T-Shirts und Pizzastücke an die ankommenden Avatare. Bleibt nur die Frage, wie denn wohl so eine programmierte Pizza schmeckt.
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Inmitten eines kleinen bretonischen Dorfes hat Ségolène Royal ihre virtuelle Wahlkampfzentrale gesetzt, die mit ihrer kühlen Optik so gar nicht in das Idyll passen will und auch nicht mit Überraschungen aufwartet.
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<b>Politische Proteste gegen Le Pen</b>
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Auch zu den ersten politischen Protesten ist es in der zweiten Realität schon gekommen. Doch die Welt in „Second Life“ unterscheidet sich in einem Punkt von der Realität: Man kann andere Menschen physisch nicht verletzen. Daher sehen dann auch gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Sicherheitskräften, so geschehen vor der virtuellen Wahlkampfzentrale Le Pens, ein wenig anders aus, als man es aus dem „ersten Leben“ gewöhnt ist. Hier rempelt man anstatt zu prügeln und die Demonstranten wehren sich mit fliegenden Schweinen und so hohen Zugriffszahlen, dass der Server in die Knie geht.
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Dies ist in der Tat ein Aufsehen erregendes Ereignis, denn wenn sich auch mittlerweile über 5 Millionen Menschen in diesem Spiel angemeldet haben, so ist doch der Großteil inaktiv. Nach Betreiberangaben sind zeitgleich durchschnittlich 15.000 Besucher online, die sich – und das darf man nicht vergessen – auf mittlerweile über 4.000 Inseln verteilen können. Und natürlich herrscht an FKK-Stränden und in Casinos mehr als durchschnittlicher Andrang.
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<b>Die Vorteile des virtuellen Wahlkampfes</b>
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Die Vorteile des Wahlkampfs in „Second Life“ liegen für die Macher auf der Hand. Für eine relativ geringe Investition kann der Kandidat ein Grundstück mit Wahlkampfgebäude erwerben und viele Menschen abfangen, die sich im realen Leben vielleicht gar nicht für Politik interessieren würden. Das scheint zu wirken: Laut Zahlen der Betreiberfirma Linden Lab besuchen täglich im Schnitt etwa 20.000 Avatare das Grundstück von Ségolène Royal, und ca. 10.000 die Insel von Nicolas Sarkozy.
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Die Politiker wissen zwar von ihren Online-Alter Egos, aber in der Regel sind sie viel zu beschäftigt, um selbst einen Fuß in das zweite Leben zu setzen. Dabei wäre dies eine gute Chance, den wirklichen Vorteil dieser Welt zu genießen: Ohne räumliche Begrenzung in direkten Kontakt mit den Wählern zu treten. Wie auch bei vielen Konzernen erkennt man hier ein klares Muster. Die Politiker haben sich in das zweite Leben eingeklinkt, haben aber die Möglichkeiten dieser virtuellen Welt noch nicht ausgeschöpft.<br />
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Doch gerade für den deutschen Wahlkampf im kommenden Jahr wird dieser französische Testlauf interessant. Stellen doch die Deutschen nach den US-Amerikanern und den Franzosen die drittgrößte Gemeinschaft im „Second Life“ dar.</p>
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		<title>Second Life: Die Frisur sitzt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/second-life-die-frisur-sitzt-2169/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 15:10:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht, dass der Metablocker die ganzen &#34;Wir-sind-jetzt-auch-in Second-Life-PR-Sprechblasen&#34; spiegeln möchte, aber: Sabine Christiansen wird bald eine Fernsehshow in der dreidimensionalen virtuellen Welt moderieren. Während der normale Second-Life-Bewohner seine Spielfigur jedoch mit besonders auffallenden Attributen wie  einem Wasserkopf oder Riesenbrüsten ausstattet, soll der Avatar von Frau Christiansen ihrem realen Äußeren besonders ähnlich sehen.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht, dass der Metablocker die ganzen &quot;Wir-sind-jetzt-auch-in Second-Life-PR-Sprechblasen&quot; spiegeln möchte, aber: Sabine Christiansen wird bald eine Fernsehshow in der dreidimensionalen virtuellen Welt moderieren. Während der normale Second-Life-Bewohner seine Spielfigur jedoch mit besonders auffallenden Attributen wie  einem Wasserkopf oder Riesenbrüsten ausstattet, soll der Avatar von Frau Christiansen ihrem realen Äußeren besonders ähnlich sehen.<br />
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Ich habe dazu zwei Fragen: Gibt es einen virtuellen Udo Walz, der ihr die Haare macht und öffnet das nicht Tür und Tor für Ghost-Moderiering?</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Schein-Debatten auf Second Life</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alina Barenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 09:38:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Sarkozy]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Französische Präsidentschaftswahl 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie im aktuellen <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#frankreichwahl">Dossier</a> zu lesen, tobt der Wahlkampf um das französische Präsidialamt längst auch im Internet. Der konservative Präsidentschaftskandidat <a href="http://www.sarkozy.fr/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicolas Sarkozy</a> gibt sich kommunikativ und lädt seine Wähler zur politischen Debatte auf der dreidimensionalen Internetplattform Second Life ein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie im aktuellen <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#frankreichwahl">Dossier</a> zu lesen, tobt der Wahlkampf um das französische Präsidialamt längst auch im Internet. Der konservative Präsidentschaftskandidat <a href="http://www.sarkozy.fr/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicolas Sarkozy</a> gibt sich kommunikativ und lädt seine Wähler zur politischen Debatte auf der dreidimensionalen Internetplattform Second Life ein.<!--break--> Auf seiner <a href="http://ilesarkozy.typepad.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">persönlichen &quot;Insel&quot;</a> fordern Sarkozys Wahlhelfer die Besucher auf, Fragen zu Wahlkampfthemen an den Kandidaten zu stellen.<br />
Die Erwartungen der User werden jedoch schnell enttäuscht, denn mit der Beantwortung von einer Frage pro Tag ist das Interesse Sarkozys am Austausch mit den Bürgern auch schon befriedigt.<br />
Schade eigentlich&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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