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	<title>Shimon Stein &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Shimon Stein &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#8220;Die Siedlungen sind nicht der Dreh- und Angelpunkt des Konflikts&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jmau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Palästinenser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/sstein.jpg" alt="Shimon Stein" align="left" border="0" height="85" width="80" />Shimon 
Stein</b><b>, Israelischer Botschafter in Berlin, </b><b>war 
am 28. April 2003 zu Gast im tacheles.02 Live-Chat von tagesschau.de und 
politik-digital.de</b></span>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/sstein.jpg" alt="Shimon Stein" align="left" border="0" height="85" width="80" />Shimon<br />
Stein</b><b>, Israelischer Botschafter in Berlin, </b><b>war<br />
am 28. April 2003 zu Gast im tacheles.02 Live-Chat von tagesschau.de und<br />
politik-digital.de</b></span>.<!--break--> </p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator:</b><br />
Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Stein. Herzlich willkommen<br />
im tacheles.02 Live-Chat. Unser heutiger Gast ist der Botschafter des<br />
Staates Israels in Deutschland, Shimon Stein. Herr Stein, sind Sie bereit<br />
für sechzig Minuten Diskussion mit unseren Nutzern?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Ja.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Der Lösung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern<br />
wird immer wieder eine Schlüsselrolle für den Frieden im Nahen<br />
Osten zugeschrieben. Welche Chancen sehen Sie in einer Zusammenarbeit<br />
mit dem designierten palästinensischen Ministerpräsidenten Mahmud<br />
Abbas (alias Abu Mazen)?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Die Nominierung des Ministerpräsidenten Mahmud Abbas eröffnet<br />
neue Möglichkeiten, um den Friedensprozess, der durch den Terror<br />
abgebrochen wurde, wieder aufzunehmen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>davjid: </b>Die<br />
Kabinettsbildung war Bedingung für die Veröffentlichung des<br />
neuen Nahost-Friedensplanes von USA, EU, UNO und Russland. Was erwarten<br />
sie von einem neuen Plan?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Es handelt sich hier nicht um einen neuen Plan. Es handelt sich hier um<br />
einen Fahrplan, der noch nicht veröffentlicht worden ist. In der<br />
Tat, nach der Entscheidung des palästinensischen Parlaments über<br />
den Vorschlag des Ministerpräsidenten Abbu Mazen wird die so genannte<br />
„Road Map“ veröffentlicht werden. Allerdings ist für<br />
uns die Rede des amerikanischen Präsidenten vom 24. Juni 2002 wichtig,<br />
wo er seine Vision unterbreitete. Denn dort hat der amerikanische Präsident<br />
die Weichen für die Lösung des palästinensischen-israelischen<br />
Konflikts gestellt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>falfel:</b><br />
Ich habe gelesen, dass Washington Wert darauf lege, dass Israel vertrauensbildende<br />
Maßnahmen im Sinne des „Fahrplans&quot; vornimmt, ohne auf<br />
palästinensische Vorleistungen zu warten. Stimmt das und was sagen<br />
sie zu diesen Forderungen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Washington hat noch nicht offiziell Forderungen im Vorfeld der<br />
Veröffentlichung des Planes gestellt. Wichtig in diesem Zusammenhang<br />
ist &#8211; und hier verweise ich auf die Rede des amerikanischen Präsidenten<br />
vom Juni letzten Jahres &#8211; dass der Terror eingestellt werden muss, dass<br />
es zu einer neuen palästinensischen Führung kommen muss, und<br />
dass es zu durchgreifenden Reformen innerhalb der palästinensischen<br />
Behörden kommen muss. Wenn diese Voraussetzungen implementiert werden,<br />
wird Israel seinen Beitrag zur Deeskalation leisten. Ich wiederhole, dass<br />
für uns Israelis die Einstellung des Terrors von herausragender Bedeutung<br />
ist und wenn der neue Ministerpräsident die Entschlossenheit, den<br />
Terror zu bekämpfen, zeigen wird, dann wird er auf der anderen Seite<br />
den israelischen Ministerpräsidenten finden, der seine Bereitschaft<br />
zu schmerzhaften Kompromissen erklärt hatte, finden, um mit ihm den<br />
Friedensprozess wieder in Gang zu setzen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Nachfrage: Gestern Abend hat die israelische Armee eine erste jüdische<br />
Kleinsiedlung südlich von Hebron im Westjordanland geräumt.<br />
Mit den Räumungen kommt die Regierung von Ministerpräsident<br />
Ariel Scharon der US-Regierung und dem neuen palästinensischen Ministerpräsidenten<br />
Abbas entgegen. Kann man das nicht als Forderung sehen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Ich würde es nicht als Forderung bezeichnen. Denn die Entscheidung<br />
des israelischen Kabinetts, illegale Vorposten abzubauen, steht schon<br />
seit langer Zeit fest. Aber wenn man die Entscheidung der israelischen<br />
Regierung von gestern als eine Geste sehen möchte, dann um so besser.<br />
Ich werde in dem Zusammenhang dies auch zum Anlass nehmen, auch das Thema<br />
&quot;Siedlungen&quot; anzusprechen: Es ist uns klar, dass die Siedlungen<br />
ein umstrittenes Thema sind und die Palästinenser die israelischen<br />
Siedlungen auf dem Verhandlungstisch stellen werden – allerdings<br />
gehören die Siedlungen zu den Themen, die zum Endstatus der Gespräche<br />
zählen und deshalb gemeinsam mit Themen wie Jerusalem, Grenzen, Sicherheitsvorkehrungen<br />
behandelt werden. Darüber hinaus &#8211; das ist meine Überzeugung<br />
&#8211; sind die Siedlungen nicht der Dreh- und Angelpunkt des Konflikts. Ich<br />
möchte daran erinnern, dass in Camp David im September 2000 der damalige<br />
Ministerpräsident Barak bereit war, die große Mehrheit der<br />
Siedlungen abzubauen, sich aus fast 96% des Gebietes zurück zuziehen<br />
und trotzdem hat der auf dieses Angebot eine negative Antwort von Arafat<br />
bekommen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>perter: </b>Wann<br />
wird der Fahrplan des Nahost-Friedensprozesses veröffentlicht?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Sobald das palästinensische Parlament die Regierung von Abbu Mazen<br />
bestätigt hat, wird die so genannte Road Map veröffentlicht<br />
werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>t52: </b>Wird<br />
Außenminister Powell bald in die Region kommen und mit Abbas und<br />
Sharon reden?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Aus der Presse haben wir erfahren, dass ein Besuch des amerikanischen<br />
Außenministers in der Region bevorsteht. Wann genau der Besuch stattfinden<br />
wird und welche Länder der Außenminister besuchen wird, steht<br />
noch nicht fest.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>erer: </b>Übt<br />
Washington verstärkt Druck auf Sie aus?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Washington hat keinen Anlass, Druck auf Israel auszuüben,<br />
denn Ministerpräsident Sharon hat mehrfach verkündet, dass er<br />
voll hinter der Vision des amerikanischen Präsidenten vom Juni letzen<br />
Jahres steht und das Israel bereit ist, schmerzhafte Entscheidungen zu<br />
treffen &#8211; und darüber hinaus gibt es eine volle Übereinstimmung<br />
der beiden Personen, den Terror zu bekämpfen. Deshalb gibt es meiner<br />
Meinung nach zur Zeit keinen Anlass, Druck auf Israel auszuüben.<br />
Wenn es einen Anlass Druck auszuüben gibt, dann soll er auf die Kräfte<br />
innerhalb der arabischen Welt und der Terrororganisationen ausgerichtet<br />
sein, die entschlossen sind weiter den Terror als Mittel für ihre<br />
politischen Zwecke zu benutzen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Nachfrage zu &quot;Illegale Vorposten“.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Rufus: </b>Was<br />
sind &quot;illegale Vorposten&quot; nach der Definition des israelischen<br />
Parlamentes? Verstehen sie darunter alle Siedlungen in den besetzten Gebieten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Nein, illegale Vorposten sind so genannte Siedlungen, die ja ohne die<br />
Genehmigung der Regierung aufgebaut wurden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>gagarin: </b>Wird<br />
die israelische Regierung die Arbeiten an der Errichtung von Zaunanlagen,<br />
mit denen Sicherheitskorridore zwischen Israel und den Siedlungen geschaffen<br />
werden und die viele palästinensische Siedlungen im Westjordanland<br />
zu Enklaven macht, fortführen oder einstellen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Die Arbeiten an dem Zaun werden als Reaktion auf den Terror fortgesetzt.<br />
Es ist kein politischer Zaun, denn die Entscheidung über die endgültigen<br />
Grenzen zählen zu den Endstatus-Fragen, von denen ich gesprochen<br />
habe.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Praitorianer:<br />
</b>Warum lehnt es Israel es ab, eine Art Friedenstruppen ins Land<br />
zu lassen, die gerade an Übergängen und Konfliktpunkten kontrollieren?<br />
Wäre es nicht sinnvoll und logisch, hier unbeteiligte Länder<br />
zu nehmen, die nicht den Konflikt weiter anheizen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Israel lehnt die Internationalisierung des Konflikts ab. Die theoretische<br />
Frage, nach der Notwendigkeit von internationalen Truppen, wird im Rahmen<br />
der Endstatusverhandlungen verhandelt werden und nicht vorher und auch<br />
nicht einseitig, sondern in Abstimmung mit den Konfliktparteien.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Chata: </b>Wäre<br />
nun eine Forderung Abbu Mazens, keine andere Stadt als Jerusalem als Hauptstadt<br />
des zukünftigen palästinensischen Staates zuzulassen, käme<br />
die Jerusalemfrage schneller auf die Agenda, als von Israel gewünscht.<br />
Wie würden Sie diese Forderung beantwortet?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Jerusalem zählt zu den schwierigsten Fragen des Konflikts, allerdings<br />
möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass Ministerpräsident<br />
Barak in Camp David im Rahmen seines Angebots bereit war, Jerusalem zu<br />
teilen. Sein Angebot ist abgelehnt worden, was uns dazu veranlasste, die<br />
Frage zu stellen: Geht es unter anderem um die Teilung von Jerusalem oder<br />
gehen die palästinensischen Ziele über die Teilung von Jerusalem<br />
hinaus?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Medorac: </b>Was<br />
meinen sie mit &quot;Endstatus&quot;?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Endstatus bedeutet die letzte Phase der Verhandlungen, die Phase, wo die<br />
herausragenden Fragen diskutiert und entschieden werden. Dazu zähle<br />
ich u.a. Fragen wie Jerusalem, Grenzen, Siedlungen, Sicherheitsvorkehrungen,<br />
das Rückkehrrecht etc.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Können Sie die Antwort zu Jerusalem konkretisieren? Was glauben Sie,<br />
was die palästinensische Seite beabsichtigt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Nachdem Scheitern von Camp David fragen wir uns, was wollen die Palästinenser<br />
am Ende des Tages? Denn auch wenn es banal klingt, wir haben weder von<br />
den Palästinensern noch von den arabischen Staaten bis heute die<br />
Anerkennung des jüdischen Staates Israel bekommen bzw. die Legitimität<br />
des jüdischen Staates ist sowohl für die Palästinenser<br />
als auch die arabischen Staaten eine offene Frage. Deshalb habe ich auf<br />
die Frage so geantwortet.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>goldstein:</b><br />
Glauben Sie, dass Jassir Arafat einen eigenen Staat, wie er jetzt vorgesehen<br />
ist, überhaupt will?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Bis heute hat uns Arafat keine Antwort auf die Frage, die in<br />
Deutschland und anderswo in Europa schon längst beantwortet ist,<br />
gegeben, nämlich ob er anerkennt, dass es ein jüdisches Volk<br />
gibt und das dieses Volk ein Recht auf Selbstbestimmung hat. Deshalb haben<br />
wir Israelis &#8211; und zwar die Mehrheit der Israelis, Anlass zum Zweifeln<br />
bezüglich des politischen Endziels von Arafat.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Wie wird das politische Endziel sein? Kein Staat Israel in ein<br />
paar Jahrzehnten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Der amerikanische Präsident spricht in seiner Rede vom Juni<br />
über die Vision von zwei Staaten, nämlich Israel und ein palästinensischer<br />
Staat. Der israelische Ministerpräsident steht voll hinter dieser<br />
Vision. Die Einzelheiten bzw. die Implementierung dieser Vision soll Gegenstand<br />
der politischen Verhandlungen zwischen uns und der neuen Führung<br />
der Palästinenser sein.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>malaka: </b>Wie<br />
schätzen sie die Rolle der EU, Russland und vor allem der UNO nach<br />
dem Irak Krieg? Sind sie für Israel noch relevant?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Federführend und zentral für die Implementierung des<br />
sogenannten Road Map werden die Vereinigten Staaten sein. Kein Weg geht<br />
an Washington vorbei. Das wissen alle, nicht nur die Israelis, sondern<br />
auch die Palästinenser und die arabischen Staaten. Die Europäische<br />
Union wird auch eine Rolle spielen, allerdings eine ergänzende Rolle.<br />
Was Israel und die EU anbelangt, muss ich leider sagen, dass es ein großes<br />
Vertrauensdefizit gibt. Und dieses Defizit geht aus einer unausgewogenen<br />
europäischen Politik aus. Um dieses Defizit abzubauen, was in unserem<br />
Interesse ist, muss die EU vertrauensbildende Maßnahmen herstellen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Wurde dadurch auch Außenminister Fischers Einfluss im Nahost-Konflikt<br />
beeinträchtigt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Außenminister Fischer genießt hohes Ansehen in Israel<br />
und über Israel hinaus. Innerhalb der EU bemüht er sich, Einfluss<br />
auf die gemeinsame EU-Haltung bezüglich Israel zu nehmen. Wir danken<br />
ihm für seine Bemühungen, die ja nicht immer erfolgreich sind.<br />
Wir freuen uns über seinen Einsatz und wir wollen hoffen, dass er<br />
weiter engagiert bleibt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>polanski:</b><br />
Waren sie entsetzt über die anti-amerikanischen und anti-semitischen<br />
Tendenzen von großen Teilen der Friedensbewegung?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Es handelt sich hier nicht um Entsetzen oder nicht. Ich habe<br />
nur festgestellt &#8211; und das als Beobachter -, dass die Friedensbewegung<br />
nicht den richtigen Feind zum Ziel hatte, sondern den Amerikaner als Hauptziel<br />
der Kritik, als ob die Amerikaner für die Ursachen der Krise verantwortlich<br />
wären. Bedauerlicherweise habe ich auch antisemitische Hintertöne<br />
bei manchen Demonstranten registriert. Eine Tatsache, die ich sehr bedauere.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>polanski:<br />
</b>Ist Deutschland mit seiner Haltung gegen die USA ein Freund der<br />
Araber geworden und hat die deutsch-israelischen Beziehungen belastet?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Die deutsch-israelischen Beziehungen sind fest. Deutschland hat<br />
sich über die Jahre hinweg zur Sicherheit des Staates Israel bekannt<br />
und zum Existenzrecht des jüdischen Staates ebenfalls. Ich bin der<br />
Auffassung, dass die gegenwärtigen Meinungsunterschiede zwischen<br />
Deutschland und den Vereinigten Staaten die deutsch-israelischen Beziehungen<br />
nicht beeinträchtigt. Ich bin der Auffassung, dass die Ursachen für<br />
die deutsch-israelischen Beziehungen besonders sind. Beziehungen, die<br />
ja auf den Hintergrund der Geschichte basieren und momentan nicht von<br />
der Verstimmung der deutsch-amerikanischen Beziehungen beeinflusst sind.<br />
Selbstverständlich werden wir gute und reibungslose Beziehungen zu<br />
Deutschland und den Vereinigten Staaten begrüßen. Ich möchte<br />
der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass Deutschland und die USA zu einem<br />
ernsthaften Meinungsaustausch über die gegenwärtigen Bedrohungen<br />
und die dementsprechend politischen Schlussfolgerungen, die daraus entstehen<br />
auch kommen, denn eine gemeinsame Haltung des Westens ist für uns<br />
alle von großer Bedeutung.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>johannes:<br />
</b>Wie finden Sie die Berichterstattung in den deutschen Medien<br />
über Israel und den Friedensprozess? Auch nach der Möllemann-Affäre<br />
und dessen Antisemitismus, der ja bedauerlicherweise Zustimmung bekommen<br />
hat?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Das ist eine gute Frage, die eine lange und differenzierte Antwort<br />
verlangt, dich ich jetzt nicht geben kann. Allerdings kann ich im Großen<br />
und Ganzen sagen, dass ich mir wünsche, dass die Berichterstattung<br />
objektiv und ausgewogen sein muss, doch dass ist leider in vielen Fällen<br />
nicht der Fall.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>petermann25:</b><br />
Auch wenn alle sagen, dass sie den Friedensprozess wollen, warum stockt<br />
er dann so?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Auch eine gute Frage. Meine kurze Bemerkung dazu ist, dass, solange die<br />
arabische Welt die historische Tatsache, die demnächst 55 Jahre jung<br />
sein wird bzw. die Existenz des Staates Israel nicht zur Kenntnis nimmt,<br />
wird es nicht zur Beilegung des arabisch-israelischen Konflikts kommen.<br />
Israel ist bereit und hat es auch über die Jahre hinweg bewiesen<br />
&#8211; die Bereitschaft zu einer politischen Lösung zu kommen. Wir wollen<br />
hoffen, dass die Palästinenser, die in der Vergangenheit keine Möglichkeit<br />
verpasst haben, eine Möglichkeit zu verpassen, werden die Möglichkeit,<br />
die ja bevorsteht, konstruktiv benutzen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>mölleman_tadler:<br />
</b>Hoffen Arafat bzw. seine Leute auf einen demographisch schwaches<br />
Israel, dass einem starken Bevölkerungswachstum seitens der Palästinenser<br />
gegenübersteht?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Es gibt auch innerhalb der palästinensischen Führung einige,<br />
die solche Überlegungen befürworten und deshalb unterstützen<br />
sie auch den Terror, und das ohne Rücksicht auf das Leiden des palästinensischen<br />
Volkes. Andererseits gibt es Leute wie der Ministerpräsident Abu<br />
Mazen, die ja anderer Auffassung sind und deshalb befürworten sie<br />
die Einstellung des Terrors &#8211; dementsprechend auch eine politische Lösung.<br />
Ich hoffe, dass diese Schule sich letzten Endes durchsetzen wird.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Kommen wir zum Schluss und damit zu einer letzten, persönlichen Frage:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>dipidolor:</b><br />
Herr Stein, wie gefällt es Ihnen und Ihrer Familie persönlich<br />
in Berlin?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:</b><br />
Hervorragend!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Liebe Chat-Freunde, unsere Gesprächsrunde ist leider vorbei. Herzlichen<br />
Dank, Herr Stein, dass Sie ins ARD-Hauptstadtstudio gekommen sind, um<br />
mit uns zu chatten. Und vielen Dank an alle UserInnen für Ihr Interesse.<br />
Jede Menge Fragen blieben unbeantwortet. Vielleicht ergibt sich noch einmal<br />
die Gelegenheit, Herrn Stein zum Chat einzuladen. Wir würden uns<br />
freuen, wenn Sie dann wieder dabei wären. Die Transkripte aller tacheles.02-Chats<br />
finden Sie auf den Webseiten der Veranstalter tagesschau.de und politik-digital.de.</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Shimon Stein:<br />
</b>Ich bedanke mich bei tagesschau.de und politik-digital.de für<br />
die Möglichkeit, mit Ihnen chatten zu dürfen. Ich hoffe, dass<br />
ich zur Aufklärung der komplexen Fragen beigetragen habe und würde<br />
mich freuen, mit Ihnen noch einmal mit der Hilfe von tagesschau.de und<br />
politik-digital.de zu chatten.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich sehe keine Alternative zum Frieden&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[irobbers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Shimon Stein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><b><span style="font-size: small">&#34;Ich 
sehe keine Alternative zum Frieden&#34;</span></b></span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Chat 
mit Shimon Stein, Botschafter des Staates Israels in Deutschland.</b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><b><span style="font-size: small">&quot;Ich<br />
sehe keine Alternative zum Frieden&quot;</span></b></span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Chat<br />
mit Shimon Stein, Botschafter des Staates Israels in Deutschland.</b></span></span><!--break-->
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></span> </p>
<table border="0" cellpadding="4" width="390">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="4"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/sstein.jpg" alt="Shimon Stein" height="150" width="150" /></span></td>
<td valign="top" width="364">
<p>
			<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Ist ein Zusammenleben<br />
			von Palästinensern und Israelis überhaupt noch möglich?<br />
			Botschafter Stein antwortet darauf mit einem klaren Ja. Das friedliche<br />
			Miteinander sei das Gebot der Stunde und Israel reiche die Hand zum Frieden.<br />
			Seine optimistische Haltung, erklärt der Diplomat, sei aber auch<br />
			eine Reaktion auf die Verzweifelung, der er immer wieder in Gesprächen<br />
			begegnet. </span>
			</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Die Grundvoraussetzung für<br />
den Frieden bliebe die Beendigung des Terrors. Wichtig sei außerdem, in<br />
der Region stabile Demokratien aufzubauen, die gewährleisten, dass die<br />
Konflikte nicht mit Waffen, sondern mit Kompromissen und Verhandlungen gelöst<br />
würden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Der Botschafter misst der<br />
EU eine bedeutende Rolle bei der Vermittlung im Friedensprozess bei. Die Bemühungen<br />
Deutschlands müssten im Zusammenhang mit der Rolle der EU im Nahen Osten<br />
gesehen werden. Insbesondere Außenminister Fischer genieße auf beiden<br />
Seiten hohes Vertrauen und habe somit eine wichtige Vermittlerrolle inne.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Zwar gäbe es keinen<br />
unmittelbaren Zusammenhang zwischen den Ursachen, die zum Krieg gegen bin Laden<br />
geführt haben und der Lösung des israelisch-palästinensischen<br />
Konflikts. Der Sieg der &quot;zivilisierten Mächte&quot; in Afghanistan<br />
sei jedoch ein bedeutender erster Schritt, den Terrorismus zu bekämpfen.<br />
Das Bin-Laden-Phänomen und die Wurzeln dieses Phänomens bzw. das Phänomen<br />
des radikalen Islams haben wenig mit dem Konflikt zwischen den Israelis und<br />
Palästinensern zu tun. Es sei kein Zufall, dass die Terroristen, die die<br />
Selbstmordattentate verübt haben, saudi-arabischer und ägyptischer<br />
Abstammung waren.</p>
<p>Ob Arafat den Frieden für Palästina herbeiführen kann, stellt<br />
sich für Shimon Stein nicht als eine Frage des Könnens, sondern des<br />
Wollens. Der Botschafter geht davon aus, dass Arafat, so er denn will, den Frieden<br />
auch durchsetzen kann.<br />
Ein Chatteilnehmer fragt, warum die Gespräche zwischen Arafat und Barak<br />
2000 in Camp David gescheitert sind. Botschafter Stein führt dafür<br />
zwei Gründe auf: <br />
1. Die Arafat-Aufforderung bzgl. des Rückkehrrechts der Flüchtlinge.<br />
<br />
2. Arafats Beharren auf die volle Souveränität auf dem Tempelberg.<br />
<br />
An jenen Fragen und nicht an der Siedlungspolitik seien die Gespräche gescheitert.<br />
Ob nicht die Siedlungspolitik eine Spirale der Gewalt darstelle, fragt ein Chatgast.<br />
Stein betrachtet es jedoch nicht als das Haupthindernis für den Frieden.<br />
Auch Sharon habe seit Regierungsantritt keine weiteren Siedlungserweiterungen<br />
genehmigt.</p>
<p>Auf die Frage, warum es in Folge des 11. September nicht zu erheblich verstärkten<br />
Friedensbemühungen kam, weiß Botschafter Stein keine Antwort. Tatsache<br />
sei, dass der palästinensische Terror trotz Erklärungen von Araft<br />
auch nach dem 11. September weiterging. Stein hofft jedoch weiterhin, dass Arafat<br />
von seiner Strategie des Terrors Abschied nehmen wird. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Der Botschafter freut sich<br />
außerdem, wieder in Deutschland zu leben und als Botschafter die ohnehin<br />
guten deutsch-israelischen Beziehungen ausbauen zu können.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></span><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das ausführliche Transkript finden<br />
sie <a href="http://www.stern.de/politik/chataktuell/archiv/5150_40992.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
</span></span></p>
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