<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Signaturbündnis &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/signaturbuendnis/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 Jul 2003 23:00:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Signaturbündnis &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Das Signaturbündnis &#8211; Ende der Signaturdiskussion</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernmentesignatursig1-shtml-2482/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/egovernmentesignatursig1-shtml-2482/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Standardisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[Chipkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Interoperabilität]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Signaturbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Authentifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Computersicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronische Signatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/egovernmentesignatursig1-shtml-2482/</guid>

					<description><![CDATA[Sicherheit und Vertrauen sind für die erfolgreiche Umsetzung von eGovernment und eBusiness von zentraler Bedeutung. Werden per e-Mail Verträge abgeschlossen, Verwaltungsakte erlassen, Bescheinigungen beantragt und verschickt, dann muss nachvollziehbar bleiben, von wem diese e-Mail kommt. Auch muss es gewährleistet sein, dass der Inhalt auf dem elektronischem Weg nicht verfälscht werden kann und Unbefugten verborgen bleibt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherheit und Vertrauen sind für die erfolgreiche Umsetzung von eGovernment und eBusiness von zentraler Bedeutung. Werden per e-Mail Verträge abgeschlossen, Verwaltungsakte erlassen, Bescheinigungen beantragt und verschickt, dann muss nachvollziehbar bleiben, von wem diese e-Mail kommt. Auch muss es gewährleistet sein, dass der Inhalt auf dem elektronischem Weg nicht verfälscht werden kann und Unbefugten verborgen bleibt.<!--break-->
                  </p>
<p>Kernstück zur Förderung dieses Vertrauens, ist die elektronische Signatur, die bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllt. Elektronische Signaturverfahren garantieren in der elektronischen Welt die Authentizität des Absenders einer Nachricht und die Integrität der Daten in Hinblick auf ihre Unverfälschtheit.</p>
<p>
                  <strong>Elektronische Signatur ersetzt Unterschrift<br />
                  <br /></strong>Die elektronische Signatur ersetzt bei Online-Geschäften und Online-Behördengängen die eigenhändige Unterschrift – zumindest rechtlich. Tatsächlich kommen elektronische Signaturen in der Praxis bislang kaum vor. Denn die elektronische Signatur ist eines der seltenen Beispiele, bei der eine technologische Innovation rechtlich gefasst wurde, bevor sie im Markt überhaupt nennenswert angekommen war. Das erste Signaturgesetz stammt von 1997, die EU-Richtlinie von 1999.</p>
<p>Seitdem haben sich Chipkarten mit elektronischer Signatur nicht durchsetzen können, weil niemand bereit ist, ihre Ausgabe zu bezahlen. Hermann-Josef Lamberti, IT-Vorstand der Deutschen Bank, vergleicht das Signaturgesetz mit der Straßenverkehrsordnung, die Signaturkarten mit den Straßen, der Infrastruktur des Verkehrswesens. Ohne Straßen kein Autoverkehr, selbst wenn die Verkehrsregeln klar sind.</p>
<p>
                  <strong>Verkauf von Signaturkarten läuft schleppend<br />
                  <br /></strong>Woran liegt das? Die Zurückhaltung bei der Ausgabe und dem Erwerb von Signaturkarten hat zwei Ursachen: Zum einen das Wirrwarr unterschiedlicher Signaturen, zum anderen die vielzitierte Henne-Ei-Problematik.</p>
<p>Die elektronische Signatur als technische Innovation hat sich nach ihrer Entstehung in vielfältigen konkurrierenden Produkten niedergeschlagen. Zertifikate werden auf dem PC gespeichert oder in Chipkarten, letztere kontaktlos oder kontaktbehaftet. Spezialanwendungen für den Einsatz der Signatur finden sich als verbundener Teil von Fachanwendungen ebenso wie als Plug-In für Standard-Software. Unterschiedliche Zertifikatsformate und Verzeichnis-Strukturen verkomplizieren die Lage zusätzlich.</p>
<p>
                  <strong>Signaturvielfalt hat Signaturgesetz befördert<br />
                  <br /></strong>Diese Produktvielfalt rund um die Signatur hat das Signaturgesetz nicht verhindert, sondern ein Stück weit befördert: Durch die Definition unterschiedlicher Arten von Signatur, gedacht als Leitlinie für verschiedene Verwendungszwecke, hat das Gesetz eine leidenschaftliche Diskussion über die &#8220;richtige&#8221; Signatur ausgelöst, die durch die technischen Inkompatibilitäten zusätzlich an Schärfe gewann. Als Folge kann niemand genau sagen, was gemeint ist, wenn eine Anwendung &#8220;die elektronische Signatur&#8221; integriert oder wenn ein Nutzer eine Chipkarte &#8220;mit Signatur&#8221; erwirbt. In vielen Fällen wird beides nicht zueinander passen.</p>
<p>Zum Wirrwarr der Signaturen kommt das Fehlen von Anwendungen. Anwendungen, die eine elektronische Signatur voraussetzen, gibt es bislang kaum. Das liegt zum einen daran, dass viele gewinnbringende Geschäftsideen im Internet ohne keine elektronische Signatur auskommen – Beispiel Amazon, Beispiel eBay. Auch bei den Behördendienstleistungen wird die eigenhändige Unterschrift respektive elektronische Signatur nicht so häufig benötigt, wie allgemein angenommen wird: Unter 100 der über 400 BundOnline-Dienstleistungen sind tatsächlich auf die elektronische Signatur angewiesen.</p>
<p>
                  <strong>Signaturkarten könnten Sicherheit von verbessern<br />
                  <br /></strong>Der Mangel an Anwendungen liegt zum anderen daran, dass kaum ein Kunde eine Signatur besitzt. Zwar ließe sich mit der Signatur die Sicherheit von eCommerce- und eGovernment-Anwendungen deutlich erhöhen &#8211; auch da, wo die Signatur rechtlich nicht notwendig wäre. Doch das lohnt sich für Online-Händler oder Behörden nicht, solange die Karten kaum verbreitet sind. Und für den Kunden lohnt sich die Karte nicht, weil es keine Anwendungen gibt die Henne-Ei-Problematik.</p>
<p>Das Signaturbündnis ist angetreten, beides zu überwinden, den technischen Wirrwarr und die Henne-Ei-Problematik. Mit der deutschen Kreditwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung haben sich zwei Partner zusammen getan, die beide ein Interesse am Erfolg der elektronischen Signatur haben. Banken und Behörden mit ihrer vielfältigen Kunden- und Anwendungsstruktur haben kein Interesse an der Diskussion über diese oder jene Art der Signatur. Sie brauchen eine Signatur, eine marktgängige, universell akzeptierte Lösung, mit der jeder Kunde alle Services der Banken und Behörden nutzen kann.</p>
<p>
                  <strong>Bündnisziel: Alle Partner sollen alle Anwendungen erledigen können<br />
                  <br /></strong>Sie definiert das Signaturbündnis. In einem &#8220;Konvergenzpapier&#8221; wird festgelegt, welche Standards die Partner der elektronischen Signatur zugrunde legen, damit die Signaturkarten aller Partner für die Anwendungen aller Partner nutzbar sind: Alle Anwendungen mit allen Karten ist das große Ziel des Bündnisses. Wie man sich beim Geldautomaten gemeinhin keine Gedanken machen muss, ob die eigene ec-Karte interoperabel ist, so soll es auch bei den Signaturanwendungen sein. Mit den Standards des Signaturbündnisses im Rücken muss sich kein Anwendungsentwickler mehr Gedanken machen, ob er in die &#8220;richtige&#8221; Signatur investiert. Die Bundesregierung hat mit dem Signaturbündnis die klare Aussage verbunden, dass alle staatlichen Kartenprodukte, von der Jobcard über die Health Professional Card bis hin zu einem elektronischen Personalausweis die Standards des Signaturbündnisses berücksichtigen werden.</p>
<p>Daneben geht das Bündnis auch das Henne-Ei-Thema an: Die Kreditwirtschaft als wichtiger Partner im Bündnis gibt zahlreiche Karten aus, demnächst auch mit Chip. Sie sind allgemein akzeptiert und eignen sich hervorragend als Träger der elektronischen Signatur. Der Staat wird nach und nach auf allen Ebenen die Verwaltungsvorgänge ins Internet stellen und dabei auch auf die elektronische Signatur setzen. Was liegt näher, als diese Anwendungen so zu gestalten, dass sie mit Karten der Banken genutzt werden können? Erfolgreiche Beispiele wie die Elektronische Steuererklärung (ELSTER) und die Rentenauskunft der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte zeigen, dass das machbar ist. Im Signaturbündnis arbeiten wir nun an einem Geschäftsmodell, mit dem die Kosten dieser Vorgehensweise zwischen den Partnern aufgeteilt werden – Henne und Ei entstehen gleichzeitig.</p>
<p>
                  <strong>Deutschland hat als erstes Land eine Standard-Signatur eingeführt<br />
                  <br /></strong>Deutschland ist Marktführer bei der Chipkartentechnologie. Deutschland hat mit dem Signaturgesetz als eines der ersten Länder die Voraussetzung geschaffen, dass elektronische Signaturen rechtsverbindlich werden. Deutschland ist jetzt das erste Land, dass eine von Wirtschaft und Verwaltung breit akzeptierte Standard-Signatur einführt.</p>
<p>
                    
                  </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 03.07.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/egovernmentesignatursig1-shtml-2482/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Signaturbündnis als Motor des eGovernment</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernmentesignatursig2-shtml-2483/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/egovernmentesignatursig2-shtml-2483/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Authentifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Computersicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronische Signatur]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Standardisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Signaturbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/egovernmentesignatursig2-shtml-2483/</guid>

					<description><![CDATA[Dr. Stephan Klein, der Geschäftsführer von bremen online services fordert für die Etablierung einheitlicher Standards für die elektronische Unterschrift die Kooperation von eGovernment und eBusiness.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Stephan Klein, der Geschäftsführer von bremen online services fordert für die Etablierung einheitlicher Standards für die elektronische Unterschrift die Kooperation von eGovernment und eBusiness.<!--break-->
                  </p>
<p>Der Kanzler setzte die Zielmarke. In seiner Rede zur Eröffnung der diesjährigen CeBIT sagte er:<br />
                  <br />&#8220;Man kann mit gutem Grund darauf hinweisen, dass wir in Deutschland Fortschritte gemacht haben und sie weiter machen werden. … Mit der Verbreitung der Online-Kommunikation steigen die Anforderungen an die Sicherheit. Gerade weil der persönliche Kontakt entfällt, müssen sich die Internetpartner elektronisch einwandfrei identifizieren können. Das ist eine wichtige und schwierige Aufgabe. Der Schlüssel dafür ist die elektronische Signatur. Deutschland ist eines der ersten Länder, das alle rechtlichen Grundlagen für die Gleichwertigkeit von elektronischer Signatur und eigenhändiger Unterschrift geschaffen hat. Wir wollen möglichst rasch erreichen, dass Online-Banking, elektronische Einkäufe, aber auch elektronische Behördengänge über das Internet mit ein und derselben elektronischen Unterschrift einfach und sicher möglich werden. … Ziel ist es, dass ab Anfang 2004 in größerem Umfang Bankkarten mit elektronischer Signaturfunktion für eine Vielzahl von Anwendungen genutzt werden können.&#8221;</p>
<p>Die Gründung eines Signaturbündnisses mit dem Ziel der Entwicklung eines einheitlichen Standards für elektronische Signaturen ist ein entscheidender Schritt auf diesem Weg. Erstmals sitzen die öffentliche Verwaltung und Vertreter der Wirtschaft in einem Boot, um gemeinsam den breiten Einsatz elektronischer Unterschriften zu fördern.</p>
<p>In zwei Arbeitsgruppen, einer für die technische Entwicklung und einer für die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle, soll nun in den nächsten Monaten gearbeitet werden.</p>
<p>
                  <strong>Unterschiedliche Standards und hohe Kosten<br />
                  <br /></strong>Bürgerinnen und Bürgern, die heute Signaturkarten nutzen möchten, bietet sich ein verwirrendes Bild: unterschiedliche Anwendungen erfordern unterschiedliche Signaturen, mal eine fortgeschrittene, mal eine qualifizierte, gelegentlich geht es auch ganz ohne. Dies oft sogar bei unterschiedlichen Dienstleistungen ein und des selben Anbieters. Entscheidet man sich dann für die Anschaffung einer Signaturkarte, sind dafür immer noch hohe Gebühren zu zahlen.</p>
<p>Bei der Entwicklung des eGovernment zeigte sich schon sehr früh, dass sich nur mit Banken und Sparkassen gemeinsam die notwendige Verbreitung von Signaturkarten erreichen lässt. Sie verfügen einerseits bereits über weit verbreitete Chipkarten, auf denen sich auch digitale Signaturen aufbringen lassen können, andererseits haben sie selbst ein großes Interesse an der Entwicklung von Karten, die auch für das sichere Online-Banking zu verwenden sind. Eine Karte für alle Anwendungen eben.<br />
                  <br />Die Sparkasse Bremen wurde deshalb auch Gesellschafter bei bremen online services GmbH &amp; Co. KG (bos).</p>
<p>In Bremen wurde bislang mit erheblichem Aufwand erreicht, dass sich die Anwendungen des bremer-online-service mit nahezu allen Signaturkarten nutzen lassen. Es wird die Arbeit des technischen Arbeitskreises des Signaturbündnisses sein, die Standardisierung von Signaturkarten und Lesegeräten voran zu treiben, um diesen Aufwand zukünftig zu minimieren.</p>
<p>
                  <strong>Ein wichtiges Ziel: ein tragfähiges Geschäftsmodell<br />
                  <br /></strong>Besonders gespannt sein darf man auch auf die Ergebnisse einer weiteren Arbeitsgruppe, die ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln will, bei dem die Kosten so verteilt werden sollen, wie auch der Nutzen entsteht. Heute müssen die Kosten einer Signaturkarte vom Karteninhaber getragen werden. Angesichts des geringen Nutzen stellen diese Kosten ein großes Hindernis für die weitere Verbreitung dar. Abhilfe könnte ein Gebührenmodell schaffen, wie es bei Geld- und Kreditkarten üblich ist. An deren Kosten wird auch der Einzelhandel beteiligt, und zwar bei jedem Karteneinsatz. Übertragen auf die Signaturkarte müssten Behörden und Unternehmen, die elektronische Signaturen akzeptieren, einen Obolus an die Karten ausgebenden TrustCenter entrichten.<br />
                  <br />EC-Cash ist so erfolgreich, weil sich hier auf Seite des Verbrauchers nur geringe Kosten ergeben und die Karte fast überall als Zahlungsmittel anerkannt wird. Der Handel akzeptiert wegen der damit verbundenen zusätzlichen Umsätze die Kostenbeteiligung. Nur ein Finanzierungsmodell, das sich daran orientiert, wird erfolgreich sein.</p>
<p>
                  <strong>Zukunft des eGovernment<br />
                  <br /></strong>Der Erfolg des eGovernment in Deutschland hängt wesentlich von der erfolgreichen Arbeit des Signaturbündnisses ab. Große Nutzerzahlen für Verwaltungsdienstleistungen im Internet wurden bislang vor allem bei Anwendungen für die Wirtschaft erzielt. In Bremen sind dies beispielsweise das Online-Mahnverfahren oder die elektronische Registerauskunft. Bei diesen Anwendungen stehen die Kosten für die bei den Nutzern notwendige Infrastruktur (Signaturkarte und Leser) in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Anschaffung einer Signaturkarte einen erheblichen Kostenfaktor, wenn der Preis nicht, wie in Bremen, durch Fördermittel erheblich subventioniert wird.<br />
                  <br />Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger profitieren von den elektronischen Unterschriften. Sie machen interne und externe Verwaltungsabläufe effizienter, schneller und sicherer. Dies birgt für Verwaltung und Wirtschaft ein erhebliches Einsparpotenzial. Bereits heutige eGovernment-Dienstleistungen konnten dies erfolgreich belegen.<br />
                  <br />Wichtig ist hier auch, dass sich Bund, Länder und Kommunen ihrer politischen Verantwortung auf diesem Feld bewusst werden und für den neuen einheitlichen Standard auch eine entsprechende Infrastruktur schaffen.</p>
</p>
<p>
                    
                  </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 03.07.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/egovernmentesignatursig2-shtml-2483/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Signaturen auf dem Vormarsch</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-esignatur-sig3-shtml-2587/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-esignatur-sig3-shtml-2587/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[astobbe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Interoperabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Signaturbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Authentifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Computersicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronische Signatur]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Standardisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Chipkarte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/egovernment-esignatur-sig3-shtml-2587/</guid>

					<description><![CDATA[Immer mehr Bürger in Deutschland und Europa nutzen das Internet: die 50%-Marke bei der Internetpenetration ist in einigen europäischen Ländern erreicht, in einzelnen sogar schon durchstoßen. Dennoch fristen E-Government und der B2C-E-Commerce ein Schattendasein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Bürger in Deutschland und Europa nutzen das Internet: die 50%-Marke bei der Internetpenetration ist in einigen europäischen Ländern erreicht, in einzelnen sogar schon durchstoßen. Dennoch fristen E-Government und der B2C-E-Commerce ein Schattendasein.<!--break--><br />
                  <strong>Ein wichtiger Grund sind die – gerade in Deutschland – oft starken Sicherheitsbedenken bei den Bürgern.</strong></p>
<p>Dabei liegen die Vorteile von E-Commerce und E-Government auf der Hand: Online-Banking und elektronische Ausschreibungen sind wichtige B2C- bzw. B2B-E-Commerce Anwendungen. Auch im E-Government gibt es zahlreiche attraktive Angebote: könnte sich ein Bürger nach einem Wohnungswechsel zum Beispiel auf elektronischem Wege ummelden und über das Internet für sein Auto ein neues Kennzeichen beantragen, würde er oftmals lange Warteschlangen in den Behörden umgehen und Zeit sparen. In Bremen ist das schon möglich – allerdings bleibt diese Option von den meisten Bürgern ungenutzt. Denn zahlreiche E-Government Anwendungen erfordern, dass die Verwaltung ihren Kommunikationspartner eindeutig identifizieren kann und dass dieser auch im Internet eine rechtlich bindende Willenserklärung abgibt. Eine zuverlässige Authentifizierung ist mit Hilfe einer qualifizierten Digitalen Signatur möglich. Eine Karte, die qualifizierte digitale Signaturen erzeugen kann, besitzen allerdings nur wenige Bremer.</p>
<p>
                  <strong>Anwendungen und Karten fehlen<br />
                  <br /></strong>Diese Situation charakterisiert das Grundproblem, dem sich E-Government und E-Commerce derzeit gegenübersehen. Dabei sind die rechtlichen Voraussetzungen gegeben: mit Signaturgesetz und der Gleichstellung von händischer Unterschrift und Digitaler Signatur besteht ein Rahmen, innerhalb dessen rechtlich bindende Willenserklärungen auf elektronischem Weg abgegeben werden können. Bisher fehlt es aber sowohl an einer ausreichenden Zahl interessanter Anwendungen als auch an einer kritischen Masse bei den Signaturkarten. Aus Sicht des Bürgers lohnt es sich in der Regel nicht, für einen Umzug oder eine Kfz-Ummeldung eine Signaturkarte und den dazu gehörigen Leser zu erwerben. Die relativ hohen Kosten für den Kauf einer Karte und des zugehörigen Lesegerätes schrecken mögliche Anwender ab, da ihnen nur vereinzelte nutzbringende Anwendungen gegenüberstehen. So interessant und zeitsparend E-Government ist – eine Killerapplikation ist es sicherlich nicht. Andererseits werden Unternehmen kaum attraktive Anwendungen zur Verfügung stellen, wenn keine ausreichende Zahl von Karten im Markt ist. In diesem Fall wird sich nämlich ihre Investition in die Online-Anwendung nicht amortisieren. Dieses sog. Henne-Ei Problem erschwert die weite Verbreitung und Nutzung der Digitalen Signatur: eine kritische Masse wird nicht erreicht.</p>
<p>Auch das Problem fehlender Standardisierung und Interoperabilität wirkt in die gleiche Richtung. Ziel muss es sein, dass ein Bürger mit einer Signaturkarte nicht nur seine Steuerklärung online durchführen kann oder bei der BfA eine Rentenauskunft erhält. Er sollte auch mit der gleichen Karte seine Adresse bei einer Versicherung ändern oder online ein Konto eröffnen können. Das bedeutet, dass alle Partner technisch in der Lage sein müssen, die von einem beliebigen Anbieter herausgegebenen Karten zu akzeptieren. Dies ist heute noch nicht der Fall: Insellösungen dominieren die Signaturlandschaft. Damit ist aber das Produkt „Signaturkarte“ eines bestimmten Kartenherausgebers für den Kunden nur sehr begrenzt einsetzbar und hat damit einen geringeren Nutzen als es potenziell haben könnte. Dies hemmt die Verbreitung von Signaturlösungen sowohl bei den Bürgern als auch bei den Unternehmen, die Anwendungen bereitstellen könnten.</p>
<p>
                  <strong>Signaturbündnis schafft Abhilfe<br />
                  <br /></strong>Das Anfang April zwischen Vertretern von Staat und Wirtschaft geschaffene Signaturbündnis setzt genau an diesen Problemkreisen an: Es will sowohl die Ausgabe von interoperablen Karten als auch die Verbreitung von signaturfähigen Anwendungen fördern. Einer kritischen Masse von Signaturkarten soll damit der Weg bereitet werden. Dabei handelt es sich nicht nur um eine technisch motivierte Zielsetzung: die Nutzung von Digitalen Signaturen hat hohe praktische Relevanz, da sie die Fortentwicklung von E-Commerce und E-Government mitbestimmt.</p>
<p>Das Signaturbündnis startet unter guten Voraussetzungen: sowohl Anbieter von Kartenlösungen, insbesondere aus der Kreditwirtschaft, als auch Unternehmen und die öffentliche Verwaltung, die Anwendungen bereitstellen, sind Mitglieder des Bündnisses. Ein solches Public-Private-Partnership bietet die Chance, übergreifende Lösungen zu erarbeiten, die alle Beteiligten in einem koordinierten Prozess an der Lösungsfindung beteiligen. Und es hat den entscheidenden Vorteil, dass an beiden Komponenten gearbeitet wird: mit Hilfe der beteiligten Partner wird sowohl die Zahl der Anwendungen als auch die der im Markt befindlichen Karten erhöht.</p>
<p>
                  <strong>Zahlreiche Aufgaben zu lösen<br />
                  <br /></strong>Auf das Bündnis warten zahlreiche Aufgaben: In einer technischen Arbeitsgruppe müssen die Themen Standardisierung und Interoperabilität erarbeitet werden. Dabei geht es darum, die verschiedenen, am Markt angebotenen Karten und Anwendungen interoperabel zu gestalten. Ziel ist es, die bestehenden Insellösungen zu einer Public-Key Infrastruktur (PKI) zu integrieren. Dabei sollte das Bündnis auch europäisch denken: vor dem Hintergrund hoher wirtschaftlicher Integration in der Europäischen Union ist es unabdingbar, dass Signaturlösungen zumindest europaweit einsetzbar sind. Daher muss es auch darum gehen, darauf hinzuwirken, dass ein offenes, interoperables und praktikables System auf europäischer Ebene konzipiert wird.</p>
<p>In der Arbeitsgruppe Geschäftsmodelle sollen Konzepte für tragfähige Geschäftsmodelle entwickelt werden. Die Bereitstellung einer Signatur-Infrastruktur verursacht Kosten bei den Unternehmen, die Karten herausgeben. Diesen stehen Effizienzgewinne bei all den Unternehmen und Teilen der öffentlichen Verwaltung gegenüber, die mit Hilfe des Einsatzes von Digitalen Signaturen ihre Prozesse verschlanken. Für eine mittelfristig tragfähige Signaturlandschaft ist es daher unabdingbar, dass sich alle, die vom Einsatz digitaler Signaturen profitieren, auch an ihrer Finanzierung beteiligen. Es ist auch darüber nachzudenken, wie die Nutzung elektronischer Kanäle für den Bürger attraktiv gestaltet werden kann: denkbar ist zum Beispiel, dass Anwender von den Effizienzsteigerungen in den Behörden in Form von verminderten Verwaltungsgebühren partizipieren.</p>
<p>
                  <strong>Neue Partner helfen, die kritische Masse zu erreichen<br />
                  <br /></strong>Um das Signaturbündnis zum Erfolg zu führen, kommt es entscheidend darauf an, neue Partner zu werben, die ebenfalls Anwendungen bereitstellen und/ oder Karten herausgeben. Dadurch wird das Bündnis auf eine breite Grundlage gestellt und das Ziel, eine kritische Masse bei der Verbreitung digitaler Signaturen zu erreichen, unterstützt. Die Digitale Signatur wird aber nur dann den Durchbruch erfahren, wenn sie in der breiten Öffentlichkeit Akzeptanz erfährt. Studien zeigen, dass vielen Bürgern der Nutzen der Digitalen Signatur unklar ist. Gezielte Öffentlichkeitsarbeit ist notwendig, um den Bürgern die Einsatzmöglichkeiten der Digitalen Signaturen zu verdeutlichen und das Vertrauen in Signaturlösungen zu erhöhen.</p>
<p>Ein Blick auf die bereits bestehenden Möglichkeiten zeigt, dass das Angebot sowohl für den Bürger als auch für Unternehmen attraktiv ist und sich der Ausbau von Signaturanwendungen lohnt. Die Chancen sind groß, mit Medienbruch-freien Prozessen die Effizienz von Unternehmen und öffentlicher Verwaltung zu steigern. Das Signaturbündnis wird auf einen Akzeptanzschub für die digitale Signatur hinwirken.</p>
<p>
                    
                  </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 03.07.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-esignatur-sig3-shtml-2587/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
