<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Silversurfer &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/silversurfer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 Aug 2014 14:35:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Silversurfer &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>&#034;Digital Natives&#034;: Von Ureinwohnern und Einwanderern</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digital-natives-von-ureinwohnern-und-einwanderern-141619/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/digital-natives-von-ureinwohnern-und-einwanderern-141619/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Rieder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2014 14:35:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Natives]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Immigrants]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Enquete Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[JIM-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Landesmedienanstalten]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Prensky]]></category>
		<category><![CDATA[Offliner]]></category>
		<category><![CDATA[Netzgeneration]]></category>
		<category><![CDATA[Silversurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Philippe Wampfler]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesfamilienministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Screenager]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=141619</guid>

					<description><![CDATA[Gerne behauptet und doch nie schlüssig belegt, geistert das Begriffspaar von „digitalen Ureinwohnern“ und „digitalen Einwanderern“ seit mehr als zehn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/girl_pc_bearb.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145433" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/girl_pc_bearb.jpg" alt="girl_pc_bearb" width="640" height="280" /></a>Gerne behauptet und doch nie schlüssig belegt, geistert das Begriffspaar von „digitalen Ureinwohnern“ und „digitalen Einwanderern“ seit mehr als zehn Jahren durch Internet und analoge Welt. Es ist an der Zeit, die Buzzwords beiseite zu legen und sich endlich mit den Inhalten zu beschäftigen.<b> </b><br />
Vor Kurzem veröffentlichte der Schweizer Blogger und Lehrer Philippe Wampfler einen Aufruf: „Bitte verzichtet auf den Begriff &#8216;digital natives&#8217;!“– und traf damit einen Nerv<b>. </b>Der Begriff „Digital Natives“ ist eigentlich ein alter Hut. Geprägt wurde er 2001 von dem Manager und Pädagogen Marc Prensky, der in einem Aufsatz mit dem Titel <a href="http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Digital%20Natives,%20Digital%20Immigrants%20-%20Part1.pdf">„Digital Natives, Digital Immigrants“</a> forderte, Lehrer müssten sich auf eine Generation einstellen, die ihr ganzes Leben „umgeben von Computern, Videospielen, Handys und all den anderen Spiel- und Werkzeugen der Digitalen Ära“ verbracht hat. Prensky behauptete, Digital Natives verfügten als „Muttersprachler“ der digitalen Sprache nicht nur über profunde Kenntnisse im Umgang mit Technologie, sondern verarbeiteten Informationen auch fundamental anders als alle Generationen vor ihnen. Auch wenn Prensky seine Behauptungen nicht belegte und sich der Artikel vor allem wie ein Werbetext für die von ihm propagierte Methode des „Digital Game-based Learning“ liest, wurde die Unterscheidung zwischen Digital Natives und Digital Immigrants zu einem beliebten Aufhänger für Diskussionen über die Implikationen der Digitalisierung.<br />
Bis heute wird mit Vorliebe ein Generationenkonflikt heraufbeschworen zwischen denen, für die eine Trennung zwischen online und offline vermeintlich nicht mehr existiert, und denen, die nicht wie selbstverständlich bloggen, posten, twittern und chatten. Doch wie steht es eigentlich um die Fakten? Geht die „Netzgeneration“ wirklich so selbstverständlich und kompetent mit Technologie um? Und unterscheidet sich ihr Mediennutzungsverhalten tatsächlich grundsätzlich von dem der älteren User?</p>
<h3>Der Mythos bröckelt</h3>
<p>Laut <a href="http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-nonliner-atlas-2013-zahl-der-internetnutzer-steigt-wieder-nur-geringfugig-datenschutz-und-sicherheitsbedenken-sind-haufige-grunde-fur-nichtnutzung/">(N)Onliner Atlas 2013</a> haben 97 Prozent der unter 30-jährigen Deutschen einen Internetzugang, von den 60- bis 69-Jährigen nutzen fast zwei Drittel das Netz, und bei den über 70-Jährigen sind die Offliner mit 70 Prozent deutlich in der Mehrheit. Dass jüngere Menschen das Internet stärker nutzen, ist also nicht abzustreiten. Die Studie fand allerdings noch mehr Ungleichheiten: zwischen Stadt und Land, Männern und Frauen, Menschen mit hohem und solchen mit niedrigem Bildungsabschluss, Armen und Reichen. Nicht nur das Alter hat einen Einfluss darauf, ob und wie man im Netz unterwegs ist, sondern eine Vielzahl sozioökonomischer Faktoren.<br />
Nun macht einen Menschen allein der Fakt, dass er einen Internetzugang besitzt, noch lange nicht zu einem Digital Native. <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/a-625126-2.html">Begeisterte Anhänger</a> des Begriffs preisen die „neue Generation“ als eine, für die das Internet nicht nur Kommunikationsmittel, sondern ein Kulturraum sei, den sie durch selbst generierte Inhalte, soziale Vernetzung und pausenlose Partizipation immer weiter ausbaue. Digital Natives hätten nicht nur eine ganz eigene Vorstellung von Freundschaft, Privatheit und Identität, sondern nutzten wie selbstverständlich die Möglichkeiten des Netzes, um ihre Meinung kund zu tun und aktiv Einfluss auf das Weltgeschehen zu nehmen. Ein wirkmächtiges Bild &#8211; nur gibt es auch zur Mediennutzung junger Menschen mittlerweile zahlreiche Studien, die ganz deutlich dafür sprechen, dass es an der Zeit ist, den Begriff Digital Natives zu entmystifizieren.<br />
Zwar verbringen Jugendliche immer mehr Zeit im Netz, die Onlineaktivitäten ersetzen jedoch lediglich den Konsum klassischer Medien und nicht andere Freizeitaktivitäten. Nichtmediale Aktivitäten wie Treffen mit Freunden und Unternehmungen mit der Familie spielen weiter eine große Rolle. Wenn man die Nutzung des Netzes durch junge Menschen genauer betrachtet, wird außerdem deutlich, dass sie es eben nicht so proaktiv und andersartig anwenden, wie von Anhängern des Digital Natives-Konzepts behauptet. Den größten Stellenwert hat laut <a href="http://www.mpfs.de/?id=613">JIM-Studie 2013</a> der kommunikative Austausch über E-Mails, Chats und soziale Medien. Die kreative Produktion von Content ist im Alltag der jungen Generation unterdessen nur von marginaler Bedeutung.<br />
Es kann also keine Rede davon sein, dass die Nutzung des Internets durch alle seit 1980 Geborenen sich fundamental von der Nutzung durch ältere Menschen unterscheidet. Die Attribute, die den Digital Natives zugeschrieben werden, treffen höchstens auf eine kleine gesellschaftliche Elite zu, die sich nicht durch ihr Alter, sondern durch eine intensive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Internets auszeichnet. Einige „Silversurfer“ bewegen sich genauso sicher im Netz wie „Screenager“, entscheidend sind vor allem individuelle Interessen und sozioökonomische Faktoren.</p>
<h3>Digitale Kompetenz geht alle Altersgruppen etwas an</h3>
<p>Die Einteilung in Digital Natives und Digital Immigrants ist aber nicht nur faktisch falsch, sondern auch konzeptuell problematisch. Sie betreibt ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Othering">„Othering“</a> und stellt unüberwindbare Gegensätze her, wo keine existieren. Nicht alle jungen Menschen lassen sich in eine Schublade stecken, <a href="http://henryjenkins.org/2007/12/reconsidering_digital_immigran.html">es gibt nicht die eine einzige Erfahrungswelt oder Identität</a>, die alle teilen. Vielmehr existieren in der Generation der vermeintlichen Digital Natives genauso wie im Rest der Gesellschaft Unterschiede im Bezug auf Online-Kompetenzen, Erfahrungen und Identitäten. Nur weil Menschen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, möglicherweise weniger Hemmungen im Umgang mit neuen Medien haben, heißt das noch lange nicht, dass sie sie auch kompetent anwenden können.<br />
Und das ist das eigentliche Problem an der Unterscheidung zwischen Digital Natives und Digital Immigrants: Sie täuscht darüber hinweg, dass sich Kompetenzunterschiede im Umgang mit Medien durch das Nachrücken jüngerer Generationen nicht einfach von selbst erledigen, und sie vermittelt Älteren das Gefühl, sie seien qua Geburtsjahr vom technologischen Wandel ausgeschlossen. Bei all der berechtigten Euphorie über die Möglichkeiten neuer Informationstechnologien darf aber nicht vergessen werden, dass das Wissen um die Potentiale, die die digitale Welt bietet, niemandem in die Wiege gelegt wird, sondern Jung wie Alt vermittelt werden muss. Womit wir beim Thema digitale Medienkompetenz oder „Digital Literacy“ angelangt wären – einem Bildungsbereich, der noch immer sträflich vernachlässigt wird.<br />
Digital Literacy meint die Fähigkeit, Inhalte und Kommunikationsprozesse in den digitalen Medien zu verstehen und einzuordnen. Natürlich stellt sich die Frage, welche Fähigkeiten im Umgang mit Medien wertvoll sind &#8211; damit ist der Medienkompetenzbegriff immer normativ. Bei der Vermittlung eines kompetenten Umgangs mit dem Internet darf es deshalb auch nicht darum gehen, aus einer elitären Perspektive heraus Menschen zu verurteilen, die kein Tech-Blog oder Twitteraccount betreiben und stattdessen lieber den neusten Promiklatsch lesen oder Kochrezepte herunterladen. Zu welchem Zweck und in welchem Umfang das Internet genutzt wird, ist schließlich immer noch Geschmackssache. Ziel muss es viel mehr sein, Menschen, jung wie alt, nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch Mündigkeit im Umgang mit dem Medium Internet, also die kritische Rezeption der Inhalte und das Wissen über die Möglichkeit, selbst Inhalte zu produzieren, zu vermitteln. Denn obwohl das Erstellen von Content sicher nicht die einzig sinnvolle Nutzung des Netzes darstellt, gilt in der digitalen Welt genau wie in der analogen: Nur wer partizipiert, kann sich und seinem Anliegen Gehör verschaffen.</p>
<h3>Es fehlt ein schlüssiges Konzept</h3>
<p>Erst vor einigen Tagen erklärte die Bundesregierung in der <a href="http://politik-digital.de/14-berliner-hinterhofgespraech-alles-oder-nichts-die-digitale-agenda-der-bundesregierung-2014-2017/">Digitalen Agenda</a>, die digitale Medienkompetenz aller Generationen stärken zu wollen, damit „sich jede und jeder Einzelne sicher, informiert und aktiv in der digitalen Gesellschaft verwirklichen kann“. An koordinierten Programmen mangelt es aber bisher und die Digitale Agenda bietet auch nicht mehr als Absichtserklärungen. Einzig die Initiative „Ein Netz für Kinder“, die kindgerechte digitale Angebote fördert, wird als konkretes Projekt in dem Papier erwähnt. „Sichere Surfräume“ für Kinder zu schaffen, wie es das <a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=131814.html">Bundesfamilienministerium</a> formuliert, ist eine nette Idee, viel relevanter wäre es jedoch, generationenübergreifend Kompetenzen für ein aufgeklärtes Surfen auch außerhalb von Schutzräumen zu vermitteln. Bereits im Oktober 2011 hatte die Internet-Enquete in einem Zwischenbericht angemahnt, die Förderung von Medienkompetenz sei eine wichtige staatliche und gesellschaftliche Aufgabe, und hatte eine bessere Vernetzung einzelner geförderter Initiativen sowie neue Bildungskonzepte und Aufklärungskampagnen gefordert. Doch seither hat sich wenig getan. Dazu, wie Jugendlichen von klein auf ein aufgeklärter Umgang mit digitalen Medien mitgegeben werden kann oder wie ältere Menschen für digitale Entwicklungen begeistert werden können, fehlen kohärente Konzepte. Die Förderung der Medien- und Informationskompetenz in der Praxis wird weitgehend den Landesmedienanstalten, privaten Vereinen und einzelnen Initiativen überlassen. Inwieweit und vor allem wie tiefgreifend digitale Medienkompetenz in Schulen vermittelt wird, ist ebenfalls Glückssache und hängt häufig von den Kenntnissen und vom Einsatz einzelner Lehrer ab.<br />
Dabei wäre ein schlüssiges Konzept zur Kompetenzvermittlung für alle Altersschichten wichtiger denn je. Allein der Umstand, dass immer mehr Informationen nur noch online verfügbar sind, sei es zu Anträgen beim Jobcenter oder zu Versicherungspolicen, und Entscheidungs- wie Beteiligungsprozesse durch Online-Petitionen, Bürgerhaushalte oder öffentliche Konsultationen zunehmend digitalisiert werden, macht deutlich, wie wichtig ein kompetenter Umgang mit den neuen Medien wirklich ist. Zudem ist die Vermittlung von Medienkompetenz die einzig praktikable Antwort auf viele „Gefahren“ des Netzes wie Identitätsdiebstahl, Betrug und Falschinformationen, die durch technische Mittel schwer zu bannen sind. Deshalb reicht es nicht, auf binäre Kategorien zurückzugreifen und sich damit abzufinden, dass einige nun mal Digital Natives und andere Digital Immigrants sind. Bildungsangebote und ein gleicher Ressourcenzugang für alle können dafür sorgen, dass jeder im Netz „heimisch“ werden kann.<br />
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/benchan/10904338893" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Benjamin Chan</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/digital-natives-von-ureinwohnern-und-einwanderern-141619/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>13. Berliner Hinterhofgespräch: Nonliner und Silver-Surfer: Die Generation 60+ in der digitalen Welt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/13-berliner-hinterhofgespraech-nonliner-und-silver-surfer-die-generation-60-in-der-digitalen-welt-141275/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/13-berliner-hinterhofgespraech-nonliner-und-silver-surfer-die-generation-60-in-der-digitalen-welt-141275/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2014 08:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA["Berliner Hinterhofgespräche"]]></category>
		<category><![CDATA[Günter Voß]]></category>
		<category><![CDATA[Ilse Mohr]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorbook]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Wenzel]]></category>
		<category><![CDATA[Silversurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Nonliner]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterhofgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Schiecher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=141275</guid>

					<description><![CDATA[Senioren gelten als die Skeptiker unter den Internetnutzern. Im Gegensatz zu den “Digital Natives” ist die Generation 60+ in einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast-630x3541.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-139955" alt="P1020225_mehr_kontrast-630x354" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast-630x3541.jpg" width="630" height="354" /></a>Senioren gelten als die Skeptiker unter den Internetnutzern. Im Gegensatz zu den “Digital Natives” ist die Generation 60+ in einer analogen Welt, ohne Smartphones, Selfies und Social Media aufgewachsen. Die Förderung von Medienkompetenz bleibt dennoch ein Schlagwort für die jüngere Generation. Dabei zeigen Plattformen wie Seniorbook oder Seniorentreff, dass es durchaus Angebot und Nachfrage für Senioren im Netz gibt. In unserem 13. Berliner Hinterhofgespräch am 14.08. haben wir darüber gesprochen, wo und wie Senioren vom Nonliner zum Silver Surfer werden.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/LuXLUD7sykI" title="Berliner Hinterhofgespräch: Nonliner und Silver-Surfer: Die Generation 60+ in der digitalen Welt" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/LuXLUD7sykI?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Auch wenn die Internetnutzung bei älteren Menschen langsam steigt, im Vergleich zu den 14-49-Jährigen, von denen 2013 rund 95 Prozent online waren , sind die 60-69-Jährigen (63,7 Prozent)  und die über 70-Jährigen (30,2 Prozent) noch wenig im Netz aktiv. Wo liegen die Gründe dafür? Im Gespräch haben wir darüber diskutiert, welche Herausforderung eine digitalisierte Welt für Senioren darstellt und welches Potential das Internet für ihre Generation eigentlich hat.<br />
Unsere Diskussionsgäste im Google Hangout waren Günter Voß, Koordinator des <a href="http://www.scc-berlin-mitte.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SeniorenComputerClub Berlin-Mitte</a>, der Journalistin und <a href="http://www.silvernerd.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bloggerin</a> Ilse Mohr und Alexander Schiechel, Leiter der Portalentwicklung bei <a href="https://www.seniorbook.de/inhalt/ueber-uns/Alexander+Schiechel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seniorbook.de</a>. Moderiert wurde der Talk von Steffen Wenzel, Geschäftsführer von politik-digital.de.<br />
Wie gewohnt haben wir das Hinterhofgespräch zusammen mit unserem Kooperationspartner <a href="http://www.netzpiloten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten</a> veranstaltet.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SeniorenHhG.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-141286" alt="SeniorenHhG" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SeniorenHhG-630x223.jpg" width="630" height="223" /></a><br />
Bild: <a href="politik-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/13-berliner-hinterhofgespraech-nonliner-und-silver-surfer-die-generation-60-in-der-digitalen-welt-141275/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>13. Berliner Hinterhofgespräch: Nonliner und Silver-Surfer: Die Generation 60+ in der digitalen Welt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/13-berliner-hinterhofgespraech-nonliner-und-silver-surfer-die-generation-60-in-der-digitalen-welt-2-141276/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/13-berliner-hinterhofgespraech-nonliner-und-silver-surfer-die-generation-60-in-der-digitalen-welt-2-141276/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2014 08:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA["Berliner Hinterhofgespräche"]]></category>
		<category><![CDATA[Günter Voß]]></category>
		<category><![CDATA[Ilse Mohr]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorbook]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Wenzel]]></category>
		<category><![CDATA[Silversurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Nonliner]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterhofgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Schiecher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=141275</guid>

					<description><![CDATA[Senioren gelten als die Skeptiker unter den Internetnutzern. Im Gegensatz zu den “Digital Natives” ist die Generation 60+ in einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast-630x3541.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-139955" alt="P1020225_mehr_kontrast-630x354" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast-630x3541.jpg" width="630" height="354" /></a>Senioren gelten als die Skeptiker unter den Internetnutzern. Im Gegensatz zu den “Digital Natives” ist die Generation 60+ in einer analogen Welt, ohne Smartphones, Selfies und Social Media aufgewachsen. Die Förderung von Medienkompetenz bleibt dennoch ein Schlagwort für die jüngere Generation. Dabei zeigen Plattformen wie Seniorbook oder Seniorentreff, dass es durchaus Angebot und Nachfrage für Senioren im Netz gibt. In unserem 13. Berliner Hinterhofgespräch am 14.08. haben wir darüber gesprochen, wo und wie Senioren vom Nonliner zum Silver Surfer werden.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/LuXLUD7sykI" title="Berliner Hinterhofgespräch: Nonliner und Silver-Surfer: Die Generation 60+ in der digitalen Welt" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/LuXLUD7sykI?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Auch wenn die Internetnutzung bei älteren Menschen langsam steigt, im Vergleich zu den 14-49-Jährigen, von denen 2013 rund 95 Prozent online waren , sind die 60-69-Jährigen (63,7 Prozent)  und die über 70-Jährigen (30,2 Prozent) noch wenig im Netz aktiv. Wo liegen die Gründe dafür? Im Gespräch haben wir darüber diskutiert, welche Herausforderung eine digitalisierte Welt für Senioren darstellt und welches Potential das Internet für ihre Generation eigentlich hat.<br />
Unsere Diskussionsgäste im Google Hangout waren Günter Voß, Koordinator des <a href="http://www.scc-berlin-mitte.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SeniorenComputerClub Berlin-Mitte</a>, der Journalistin und <a href="http://www.silvernerd.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bloggerin</a> Ilse Mohr und Alexander Schiechel, Leiter der Portalentwicklung bei <a href="https://www.seniorbook.de/inhalt/ueber-uns/Alexander+Schiechel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seniorbook.de</a>. Moderiert wurde der Talk von Steffen Wenzel, Geschäftsführer von politik-digital.de.<br />
Wie gewohnt haben wir das Hinterhofgespräch zusammen mit unserem Kooperationspartner <a href="http://www.netzpiloten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten</a> veranstaltet.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SeniorenHhG.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-141286" alt="SeniorenHhG" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SeniorenHhG-630x223.jpg" width="630" height="223" /></a><br />
Bild: <a href="politik-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/13-berliner-hinterhofgespraech-nonliner-und-silver-surfer-die-generation-60-in-der-digitalen-welt-2-141276/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chatten und Skypen mit 83 Jahren</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/wie-die-alten-surfen/chatten-und-skypen-mit-83-jahren-2446/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/wie-die-alten-surfen/chatten-und-skypen-mit-83-jahren-2446/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[esubklew]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wie die Alten surfen]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Silversurfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/chatten-und-skypen-mit-83-jahren-2446/</guid>

					<description><![CDATA[(Artikel) Dr. Erna Subklew, geboren 1923, ist täglich bis zu vier Stunden im Internet unterwegs. Sie ist als Online-Redakteurin aktiv und engagiert sich für lebenslanges Lernen im Netz. Wofür sie das Internet nutzt und welche Vorteile es älteren Menschen bringt, schreibt sie in diesem Erfahrungsbericht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Artikel) Dr. Erna Subklew, geboren 1923, ist täglich bis zu vier Stunden im Internet unterwegs. Sie ist als Online-Redakteurin aktiv und engagiert sich für lebenslanges Lernen im Netz. Wofür sie das Internet nutzt und welche Vorteile es älteren Menschen bringt, schreibt sie in diesem Erfahrungsbericht.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Wenn ich so zurückdenke, dass ich vor zehn Jahren noch überhaupt nichts mit dem Internet zu tun haben wollte und mich heute doch oft drei bis vier Stunden mit dem PC beschäftige, so kann ich es selbst nicht ganz glauben. Natürlich habe ich &#8211; wie so viele Senioren &#8211; den ersten PC von meinen Kindern geschenkt bekommen. Natürlich war es einer, den sie nicht mehr haben wollten, weil es schon bessere gab. Aber ich habe inzwischen schon längst einen neuen, mit dem ich viel mehr anstellen kann als vorher. Zunächst habe ich den PC als bessere Schreibmaschine gebraucht. Ich musste damals viel für meine Doktorarbeit schreiben.<br />

</p>
<p>
<br />
Aber als die Dissertation dann fertig war und ich genügend Zeit hatte, ging ich ins Internet. Was heißt ging: Ich nahm einige Übungsstunden. Die bekam ich zu Weihnachten geschenkt &#8211; wiederum von meinen Kindern. Dann besuchte ich noch einige Kurse und endlich stand ich dem Ganzen nicht mehr so fremd gegenüber. Als ich dann die ersten Möglichkeiten zur Arbeit mit dem Internet begriffen hatte, konnte ich auch an den weiterführenden Kurse von<br />
<a href="http://www.vile-netzwerk.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ViLE</a> teilnehmen, dem virtuellen und realen Lernnetzwerk für ältere Erwachsene. Dort bekam man mit bestimmten Themen auch immer ein Stück Technik vermittelt. Ich bin dort auch Gründungsmitglied. Und schließlich nahm ich noch an der Ausbildung für Online-Redakteure des Projekts<br />
<a href="http://www.lerncafe.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LernCafe</a> von ViLE teil, was wiederum ein Stück mehr an Möglichkeiten bei der Arbeit mit dem PC bot. Langsam aber ständig hat sich mein Gebrauch des Internets erweitert. Das wichtigste dabei sind natürlich die E-Mails. Es gibt eigentlich kaum ein Mittel, mit dem man so gut in Verbindung zur Außenwelt treten kann. Sicherlich haben meine Verwandten noch nie so oft Nachricht von mir erhalten, als seit der Zeit, da ich mailen kann. Vor allem ins Ausland ist es das Verständigungsmittel.
</p>
<p>
<b>Schwere Gegenstände mit einem Click</b>
</p>
<p>
Für mich, die ich schon ziemlich alt bin, spielt auch das Einkaufen eine<br />
<br />
ständig steigende Rolle. So kann ich zum Beispiel ohne viel<br />
<br />
Schwierigkeiten meinen Enkeln auch größere und schwerere Gegenstände schenken, wenn ich sie über das Internet bestelle und ihnen ausliefern lasse. Neulich habe ich doch tatsächlich Teppiche in Dänemark gekauft und sie in München verschenkt, ohne dass ich einen Fuß vor die Tür gesetzt habe. Vor allem aber Bücher kaufe ich über das Internet. Seit neuestem mache ich auch Online-Banking und finde es schade, dass man das Geld noch immer vom Automaten holen muss. Wenn ich hier so begeistert vom Internet schreibe, weiß ich, dass es auch seine negativen Seiten hat. Wir werden ja fast zum gläsernen Menschen. Oder die vielen Spams, die bei den E-Mails zu finden sind. Aber das, was der eigentlich Grund meines Internetzuganges war, ist ja immer noch das Lernen. Eben erst nehme ich an einem<br />
<a href="http://elearning-politik.net/moodle" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kurs</a> über Europa-online teil, zum 50. Jahrestag der EU. Schließlich müssen auch Ältere in der Gegenwart leben, sollen neugierig sein und können so noch eine Menge lernen.
</p>
<p>
<b>Seniorenlesekreis mit Chat und Forum</b></p>
<p>Ein besonderer Gag ist der<br />
<a href="http://www.gemeinsamlernen.de/vile-netzwerk/Lesen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Literaturkreis im Internet</a>. Aus den Vorschlägen der Teilnehmerinnen kommen die Vorschläge der Bücher, die gelesen werden sollen. Unter &quot;Materialien&quot; werden die Biographie der SchriftstellerIn, Rezensionen, Inhaltsangabe und was wir sonst noch zu dem Buch finden, ins Internet gestellt. Schon kurz nach dem Beginn des Lesens, schreiben wir unsere Gedanken ins Internet-Forum und sprechen darüber. Nach einiger Zeit gibt es einen Chat dazu, und nach wiederum einiger Zeit treffen wir uns real und besprechen unsere weiteren Gedanken, Eindrücke oder machen eine Zusammenfassung. Demnächst haben wir auch vor, eine Audio-Konferenz zu halten &#8211; vielleicht über den Internet-Sprachübertragungsdienst Skype. Das Besprechen eines Buches von Anfang an hat den Vorteil, dass man viele Aspekte, die bei einer Diskussion verloren gehen würden, gleich anspricht. Das bedeutet nicht, dass im Verlaufe des Lesens nicht auch Annahmen revidiert werden müssen. Bei der Beurteilung von Literatur ist sowieso nichts endgültig. Vielleicht ist unser Lesen nicht einmal wissenschaftlich, aber es macht Spaß. Wir haben viel Glück gehabt bei der Auswahl unserer Literatur und fanden die Bücher, die wir gelesen haben nachher oft in der Top-Ten-Liste. Bei &quot;Die Vermessung der Welt&quot; von Daniel Kehlmann lagen wir zum Beispiel richtig. Wir lesen auch Sachbücher bei ViLE. Die &quot;<br />
<a href="http://www.gemeinsamlernen.de/vile-netzwerk/Lesen/sachbuch/Sachbuch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kulturellen Werte Europas</a>&quot;, herausgegeben vom &quot;Forum für Verantwortung&quot; haben es auf die<br />
<br />
stattliche Zahl von über 50.000 Aufrufen gebracht. Das Interesse an dem Thema scheint groß zu sein. Dieser Lesekreis ist rein virtuell.<br />
<br />
Mitmachen kann jeder, der sich für ein Buch interessiert und sich beim<br />
<br />
Lesen anmeldet, gleich ob bei der Belletristik oder dem Sachbuch. Man muss dazu nicht einmal ViLE-Mitglied werden.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/wie-die-alten-surfen/chatten-und-skypen-mit-83-jahren-2446/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Langsam kommen die Senioren</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/wie-die-alten-surfen/langsam-kommen-die-senioren-2805/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/wie-die-alten-surfen/langsam-kommen-die-senioren-2805/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wie die Alten surfen]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Silversurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/langsam-kommen-die-senioren-2805/</guid>

					<description><![CDATA[(Artikel) Mit vorsichtigen Schritten nähern sich die Senioren dem Internet. Wenn sie aber einmal drin sind, wird das Internet schnell Teil des Alltags. Corvin Jordan beleuchtet die wichtigsten Trends und Entwicklungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Artikel) Mit vorsichtigen Schritten nähern sich die Senioren dem Internet. Wenn sie aber einmal drin sind, wird das Internet schnell Teil des Alltags. Corvin Jordan beleuchtet die wichtigsten Trends und Entwicklungen.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die Mehrheit der Altersgruppe 50plus ist bisher nicht im Netz und viele verfügen über keinen Computer. Zu diesem Ergebnis kommt die größte Studie zur Internetnutzung der Deutschen der<br />
<a href="http://www.nonliner-atlas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)ONLINER Atlas 2006</a> der Initiative D21. Doch die Zahl der älteren Internetnutzer &#8211; den so genannten Silversurfern &#8211; wächst ständig.
</p>
<p>
So hat den Ergebnissen der Studie nach die Internetnutzung bei der Altersgruppe 50plus im Jahr 2006 um weitere drei Prozentpunkte zugelegt und liegt derzeit bei 34 Prozent. Zum Vergleich: Auf 58 Prozent ist die Internetnutzung 2006 in Deutschland insgesamt gestiegen.
</p>
<p>
Es lohnt sich, einen genaueren Blick auf die einzelnen Altersgruppen zu werfen. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen bewegen sich 56,8 Prozent im Netz. Die 50- bis 59-Jährigen nutzen also das Internet so häufig wie der Durchschnittsdeutsche. Anders sieht das bei den 60- bis 69-Jährigen aus. In dieser Altersgruppe nutzen nur 32,7 Prozent das Internet. Gerade einmal 12,2 Prozent der Altersgruppe 70plus nutzen das Internet. Vielen Älteren ist die Internetwelt grundsätzlich fremd geblieben.
</p>
<p>
<b>„Ich bin technisch neugierig und will im Alter nicht versauern.“</b>
</p>
<p>
Allerdings ist es an der Zeit mit den Vorurteilen aufzuräumen, ältere Menschen seien kaum im Internet unterwegs – und diejenigen, die „drin“ sind, würden kaum das Netz nutzen. Genauere Untersuchungen zu diesem Thema fehlten bisher. Doch nun hat eine<br />
<a href="http://www.50plus-ans-netz.de/content/download/9202/80901/version/3/file/Studie%2BVon%2Bden%2B0nlinern%2Blernen.pdf%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit einige Vorurteile widerlegt. Im Rahmen der Studie wurden 1.120 aktive Nutzerinnen und Nutzer der Altersgruppe 50plus genauer befragt.
</p>
<p>
Die Studie zeigt, dass wenn von den Senioren erst einmal die Vorteile der neuen Medien erkannt werden, sie nicht mehr aus dem Alltag der Älteren wegzudenken sind. „Der Computer ist ein Stück von meinem Leben“, antwortete ein Befragter der Studie. „Unser Leben ohne PC ist oft umständlich geworden“, meint ein anderer. Das Internet wird mit wachsenden Kenntnissen häufiger genutzt. Die befragten Nutzerinnen und Nutzer bewegen sich aktiv online, fast 80 Prozent surfen sogar täglich.
</p>
<p>
<b>„Das Internet ist eine tolle Verbindung zur Außenwelt“</b>
</p>
<p>
Besonders beliebt sind Seiten mit praktischem Wert, denn Ältere sehen im Internet mehr ein Nutzmedium als ein Unterhaltungsmedium. Gerade das Medium Internet hat ein hohes Potenzial, die Menschen in ihrem Ruhestand zu unterstützen. Es gilt als Mittel zur Weiterbildung, gegen die Einsamkeit und als eine unerschöpfliche Informationsquelle. Das Internet bietet die Möglichkeit sich umfassend über fast jedes Fachgebiet zu informieren, von medizinischen Fragen bis zur Ahnenforschung und es ist ein unschlagbares Hilfsmittel, um Reisen zu planen.
</p>
<p>
Die befragten Silversurfer legen großen Wert auf aktuelle und hoch wertige Ausstattung. So haben die aktiven Nutzer eine aktuelle Hardware- und Softwareausstattung. Jeder zweite Rechner ist jünger als zwei Jahre und 62 Prozent haben einen Arbeitsspeicher, der 512 MB oder größer ist. Die aktiven Onliner gehen auch meist mit einer schnellen Internetverbindung ins Netz.
</p>
<p>
Die Silversurfer sind zum größten Teil Autodidakten. Teils haben sie sich mit Hilfe von Freunden und Bekannten oder von Arbeitskollegen und Kindern die notwendigen Kenntnisse angeeignet. Doch auch Computer- und Internetkurse werden verstärkt in Anspruch genommen. Besonders Frauen nehmen gerne die Hilfestellung professioneller Dienstleister in Anspruch und belegen Computerkurse.
</p>
<p>
<b>„Weil es ohne halt nicht geht!“</b>
</p>
<p>
Für Computerneulinge oder wenig Erfahrene ist „mitreden zu können“ der wichtigste Grund, sich einen Computer zuzulegen. Diese Gruppe fühlt sich ohne Computer immer stärker gesellschaftlich ausgegrenzt. Zunehmend häufiger lesen sie den Hinweis, dass weitere Informationen im weltweiten Netz zu finden sind. Immer mehr Dienstleistung und Sonderangebote sind ausschließlich über das Internet zu bekommen. Daher sehen auch zwei Drittel der Befragten die gesellschaftliche Teilhabe und die Versorgung mit Dienstleistungen für Menschen ohne Zugang zu den neuen Medien als gefährdet.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/wie-die-alten-surfen/langsam-kommen-die-senioren-2805/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
