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	<title>Slowenien &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Slowenien &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Studieren in Slowenien: Digital durch den Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Türk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 10:21:06 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>In Deutschland stehen sich Studenten in der Schlange vor der Mensa oder der Bibliothek die Beine in den Bauch &#8211; in Slowenien ist das alles längst digital geregelt. Der kleine Staat zwischen Alpen und Mittelmeer zeigt sich innovativ und einfallsreich. Das erleichtert nicht nur den Alltag der vielen Studenten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Auch wenn Slowenien in Sachen Breitbandausbau, digitale Kompetenz und Internetnutzung im europäischen Vergleich noch<a href="http://ec.europa.eu/digital-agenda/en/scoreboard/slovenia" target="_blank" rel="noopener noreferrer">etwas hinterherhinkt</a> – wenn es darum geht, sich den Alltag durch Digitalisierung zu erleichtern, kann sich so mancher EU-Staat eine Scheibe von dem kleinen osteuropäischen Land abschneiden. Vor allem das studentische Leben in Slowenien ist geprägt von digitalen Neuerungen. Busfahren, Mittagessen oder einen Platz in der Bibliothek reservieren – das alles funktioniert hier nur noch digital.</p>
<p>Mit schweren Pulten aus Marmor, holzvertäfelten Wänden und Büchern bis unter die mit Kronleuchtern verzierte Decke macht die slowenische Nationalbibliothek im Herzen der Hauptstadt Ljubljana einen ehrwürdigen, aber auch antiquierten und etwas angestaubten Eindruck. Doch der Schein trügt. Denn während in deutschen Universitätsbibliotheken oft regelrechte Kämpfe um die verfügbaren Sitzplätze ausgefochten werden, hat man das Problem der reservierten, aber nicht aktiv benutzten Plätze in Sloweniens bedeutendster Bibliothek ganz einfach gelöst: Ein digitales Reservierungs- und Platzvergabesystem ist der Schlüssel zum Erfolg.</p>
<h3 class="western">Freie Bibliotheksplätze dank digitaler Karte</h3>
<p>Voraussetzung ist eine persönliche elektronische Karte, mit der man sich vor jedem Bibliotheksbesuch am Empfang anmelden muss. Auf einem Display werden dort die mit Nummern versehenen Sitzplätze im Lesesaal angezeigt. Bereits belegte Plätze leuchten rot, die freien grün. So kann sich der ambitionierte Bibliotheknutzer selbst aussuchen, auf welchem der freien Plätze er sich seinem Studium widmen möchte. Der gewünschte Platz wird auf seiner Karte als reserviert vermerkt, nur so kann er die Tür zum Lesesaal der Bibliothek überhaupt erst öffnen. Damit wird ein Problem umgangen, von dem die meisten deutschen Studenten ein Lied singen können: Kommilitonen blockieren mit Bücherstapeln und Notizblöcken freie Plätze für ihre Freunde, die dann erst nach Stunden in der Bibliothek auftauchen – oder auch gar nicht.</p>
<p>Ein weiterer Zankapfel in vielen Bibliotheken: Wie lange darf man seinen Sitzplatz während einer Pause verlassen? In Ljubljana lautet die Antwort schlicht und einfach: eine Stunde, keine Minute länger. Um ausgedehnte Pausen und das unnötige Blockieren von Plätzen zu verhindern, erfordert das digitale System vor dem Verlassen des Leseraums das erneute Scannen der Karte – der Status ist auf Pause gesetzt. Erst danach kann man die Tür öffnen und die Bibliothek verlassen. Dann heißt es schnell sein: Wer sich nicht innerhalb von 60 Minuten mit seiner Karte am Platz zurückmeldet, kommt nicht mehr zurück in den Lesesaal, und der Platz wird automatisch wieder freigegeben. Diese Regeln sind zwar äußerst strikt, aber das digitale Bibliotheksystem scheint seinen Zweck zu erfüllen: Warteschlangen sind aufgrund der optimierten Platznutzung selbst während der Prüfungsphase äußerst selten. Und durch das exakte Anzeigen der freien Plätze erspart man sich auch die Ablenkung durch Studenten, die auf der Suche nach einem freien Platz durch die gesamte Bibliothek streunen.</p>
<h3 class="western">Restaurant statt Mensa: Bezahlen mit dem Handy</h3>
<p>Auch um die mehr als 100.000 Studenten in Slowenien unkompliziert und ganz ohne große Mensen satt zu bekommen, setzt man auf Digitalisierung. Statt fadem Kantinenessen steht tagtäglich ein Drei-Gänge-Menü auf dem Speiseplan – ganz nach Belieben in einem von über 150 Restaurants in Ljubljana, Maribor und anderen größeren Städten. „<a href="https://www.studentska-prehrana.si/Pages/News.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Študentski Boni</a>” lauten die magischen zwei Worte, die in aller Munde sind. Denn in nahezu jedem Restaurant wird für Studenten ein spezielles Menü bestehend aus Suppe oder Salat, einem beliebigen Hauptgericht und einem Dessert zusammengestellt. Jedes Studentenmenü subventioniert die slowenische Regierung mit 2,63€ – die Studenten zahlen nur noch den Restbetrag. Vom gehobeneren Essen beim Mexikaner für 3,50 Euro über den Döner für 87 Cent bis hin zum Sandwich ganz ohne Zuzahlung ist alles drin.</p>
<p class="western">Um dem organisatorischen Aufwand dieses dezentralen, weder orts- noch zeitgebundenen Essenssystems Herr zu werden, setzt man bei der Abrechnung der <span style="color: #000080;"><span lang="zxx">Š</span></span>tudentski Boni auf Mobiltelefone. Jeden Monat bekommen die Studenten Mahlzeiten auf ihre SIM-Karte gutgeschrieben, die sie einsetzen können, wann und wo sie möchten. Einziger Haken: Das mobile Bezahlsystem funktioniert nur bis 20 Uhr. Wenige Minuten zuvor stürmen deshalb regelmäßig Studentengruppen die Restaurants in der Innenstadt und werfen hektisch ihre Mobiltelefone auf den Tisch – nicht gerade zur Freude der Kellner, die dem <span style="color: #000080;"><span lang="zxx">Š</span></span>tudentski Boni oftmals nicht positiv gesinnt sind, bedeutet die Abrechnung über einen Anruf mit dem Mobiltelefon doch einen Mehraufwand für sie. So nervenaufreibend das Bezahlsystem mit einem zusätzlichen Scanner für die Gastronomen auch sein mag, es lockt doch scharenweise Gäste in ihre Restaurants. Und das relativ unbürokratische System ermöglicht es den Studenten zu essen, was sie wollen, wann sie wollen und wo sie wollen – allerdings nur alle vier Stunden, denn nach jedem Abbuchen wird der Account kurzfristig blockiert. Die tägliche schwerwiegende Entscheidung, mit den Freunden beim Mongolen, Bosnier oder doch lieber in der Pizzeria zu dinieren, ist in Slowenien definitiv ein Luxusproblem.</p>
<h3 class="western">Bargeldlos quer durch die Stadt</h3>
<p class="western">Die Digitalisierung hat in Slowenien auch vor dem öffentlichen Nahverkehr nicht Halt gemacht. Ein Ticket am Fahrscheinautomaten zu lösen ist ebensowenig möglich wie dem Fahrer bares Geld in die Hand zu drücken, eine Busfahrt will geplant sein. Nur wer im Besitz einer „<span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #1155cc;">Urbana Card</span></span></span></span>” ist, einer elektronischen Guthabenkarte, kann die innerstädtischen Busse in Sloweniens Hauptstadt benutzen. Ausnahmen gibt es nicht. Bei jedem Einsteigen wird die Karte dann einfach an einen im Bus installierten Scanner gehalten, der fällige Betrag wird abgebucht. Auch Parkgebühren für die öffentlichen Parkplätze in der Innenstadt können bequem von der Urbana Card abgezogen werden. Schneller und unkomplizierter geht‘s nicht – wenn man die Karte erst einmal hat. Um an eine der begehrten Monatskarten für Schüler und Studenten zu kommen, müssen diese nämlich ihre Ausdauer unter Beweis stellen: Zumindest zu Beginn eines jeden Semesters reicht die Schlange vor dem Büro des örtlichen Verkehrsverbands schon früh morgens bis weit auf die Straße hinaus. Prepaid-Karten kann man für zwei Euro auch unkompliziert an jedem Trafika-Kiosk kaufen. Und wer aus irgendwelchen Gründen einmal keine Verkaufsstelle für die Urbana Card in Reichweite findet, der kann beruhigt sein: Großstädte gibt es in Slowenien nicht, Laufen ist immer eine Option.</p>
<p class="western">Oder man radelt mit dem kostenlosen City Bike durch die Stadt. Wenn auch im europäischen Raum keine Innovation mehr, ist das bei Studenten und Anwohnern gleichermaßen beliebte Fahrrad in Ljubljana an jeder Straßenecke verfügbar. Aus den Fahrradständern können die Räder &#8211; wer hätte es gedacht &#8211; mit einer elektronischen Karte entliehen werden. Genau eine Stunde Zeit hat der Nutzer dann, bis er das Fahrrad an irgendeiner anderen Radstation wieder zurücklassen muss. Wer den Fahrrad-Service nutzen möchte, kann sich online für drei Euro im Jahr registrieren.</p>
<p class="western">Keine überfüllte Mensa, kein Warten auf einen Platz in der Bibliothek und kein Kramen nach Kleingeld im Bus: Slowenien zeigt, wie man mit kleinen digitalen Neuerungen bequem und bargeldlos durch den Alltag kommen kann. Noch besteht hier Nachholbedarf bei der allgemeinen Digitalisierungsstrategie, mittlerweile kann aber zum Beispiel die Steuererklärung online gemacht werden. Und zumindest in einem weiteren Punkt ist Slowenien Deutschland bereits einen großen Schritt voraus: An jedem öffentlichen Platz und in jedem noch so kleinen Café gibt es selbstverständlich kostenloses und freies WLAN.</p>
<p>Bild: Franziska Türk</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>Die Beitrittsländer</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/wissensgesellschafterweiterungueberblick-shtml-2535/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mfrost]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer mehr über die politischen Systeme der neuen EU-Mitglieder erfahren will, kann sich auf den jeweiligen Homepages von Parlament, Regierung und Staatspräsident informieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mehr über die politischen Systeme der neuen EU-Mitglieder erfahren will, kann sich auf den jeweiligen Homepages von Parlament, Regierung und Staatspräsident informieren.<!--break--></p>
<p>
                              <br />
                              <strong>Wer mehr über die politischen Systeme der neuen EU-Mitglieder erfahren will, kann sich auf den jeweiligen Homepages von Parlament, Regierung und Staatspräsident informieren.</strong>
                            </p>
<p>
                              <strong><br />
                                <br />
                              </strong>
                            </p>
<p>
                            <img decoding="async" height="26" src="/edemocracy/netzkampagnen/osterweiterung/images/estland.jpg" width="40" alt="" /><br />
                            <strong>Estland</strong></p>
<ul>
<li>Homepage des estnischen Parlamentes:<br />
                              <a href="http://www.riigikogu.ee/?lang=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Riigikogu</a></li>
<li>Homepage der<br />
                              <a href="http://www.riik.ee/en/valitsus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">estnischen Regierung</a></li>
<li>Homepage des estnischen Präsidenten:<br />
                              <a href="http://www.president.ee/eng/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arnold Rüütel</a></li>
<li>Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001): 46,7</li>
</ul>
<p></p>
<p>
                            <img decoding="async" height="27" src="/edemocracy/netzkampagnen/osterweiterung/images/lettland.jpg" width="40" alt="" /><br />
                            <strong>Lettland</strong></p>
<ul>
<li>Homepage des lettischen Parlamentes:<br />
                              <a href="http://www.saeima.lv/index_eng.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Saeima</a></li>
<li>Homepage der<br />
                              <a href="http://www.mk.gov.lv/index.php/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">lettischen Regierung</a></li>
<li>Homepage der lettischen Präsidentin:<br />
                              <a href="http://www.president.lv/index.php?pid=210" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vaira Vike-Freiberga</a></li>
<li>Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001): 15</li>
</ul>
<p></p>
<p>
                            <img decoding="async" height="27" src="/edemocracy/netzkampagnen/osterweiterung/images/litauen.jpg" width="40" alt="" /><br />
                            <strong>Litauen</strong></p>
<ul>
<li>Homepage des litauischen Parlamentes:<br />
                              <a href="http://www3.lrs.lt/pls/inter/w4_home.int_ang" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seimas</a></li>
<li>Homepage der<br />
                              <a href="http://www.lrv.lt/main_en.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">litauischen Regierung</a></li>
<li>Homepage des litauischen Präsidenten:<br />
                              <a href="http://www.president.lt/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rolandas Paksas</a></li>
<li>Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001): 68</li>
</ul>
<p></p>
<p>
                            <img decoding="async" height="27" src="/edemocracy/netzkampagnen/osterweiterung/images/malta.jpg" width="40" alt="" /><br />
                            <strong>Malta</strong></p>
<ul>
<li>Homepage des maltesischen Parlamentes:<br />
                              <a href="http://parliament.gov.mt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">House of Representatives</a></li>
<li>Homepage der<br />
                              <a href="http://www.gov.mt/index.asp?l=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">maltesischen Regierung</a></li>
<li>Homepage des maltesischen Präsidenten:<br />
                              <a href="http://president.gov.mt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Edward Fenech Adami</a></li>
<li>Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001): 13,7</li>
</ul>
<p></p>
<p>
                            <img decoding="async" height="27" src="/edemocracy/netzkampagnen/osterweiterung/images/polen.jpg" width="40" alt="" /><br />
                            <strong>Polen</strong></p>
<ul>
<li>Homepage des polnischen Parlamentes:<br />
                              <a href="http://www.sejm.gov.pl/english.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sejm</a></li>
<li>Homepage der<br />
                              <a href="http://www.kprm.gov.pl/english/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">polnischen Regierung</a></li>
<li>Homepage des polnischen Präsidenten:<br />
                              <a href="http://www.prezydent.pl/dflt/en_index.php3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aleksander Kwasniewski</a></li>
<li>Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001): 7,7</li>
</ul>
<p></p>
<p>
                            <img decoding="async" height="27" src="/edemocracy/netzkampagnen/osterweiterung/images/slowakei.jpg" width="40" alt="" /><br />
                            <strong>Slowakei</strong></p>
<ul>
<li>Homepage des slowakischen Parlamentes:<br />
                              <a href="http://www.nrsr.sk/english/default.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Narodna Rada</a></li>
<li>Homepage der<br />
                              <a href="http://www.government.gov.sk/english/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">slowakischen Regierung</a></li>
<li>Homepage des slowakischen Präsidenten:<br />
                              <a href="http://www.prezident.sk/page" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ivan Gasparovic</a></li>
<li>Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001): 12,4</li>
</ul>
<p></p>
<p>
                            <img decoding="async" height="27" src="/edemocracy/netzkampagnen/osterweiterung/images/slowenien.jpg" width="40" alt="" /><br />
                            <strong>Slowenien</strong></p>
<ul>
<li>Homepage des slowenischen Parlamentes:<br />
                              <a href="http://www.dz-rs.si/index_an.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Drzavni zbor</a></li>
<li>Homepage der<br />
                              <a href="http://www.gov.si/vrs/ang/index-ang.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">slowenischen Regierung</a></li>
<li>Homepage des slowenischen Präsidenten:<br />
                              <a href="http://www.up-rs.si/eng/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Janez Drnovšek</a></li>
<li>Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001): 23</li>
</ul>
<p></p>
<p>
                            <img decoding="async" height="27" src="/edemocracy/netzkampagnen/osterweiterung/images/tschechien.jpg" width="40" alt="" /><br />
                            <strong>Tschechien</strong></p>
<ul>
<li>Homepage des tschechischen Parlamentes:<br />
                              <a href="http://www.psp.cz/cgi-bin/eng/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Poslanecká snemovna</a></li>
<li>Homepage der<br />
                              <a href="http://wtd.vlada.cz/eng/aktuality.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tschechischen Regierung</a></li>
<li>Homepage des tschechischen Präsidenten:<br />
                              <a href="http://www.hrad.cz/cz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vaclav Klaus</a></li>
<li>Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001): 12,2</li>
</ul>
<p></p>
<p>
                            <img decoding="async" height="27" src="/edemocracy/netzkampagnen/osterweiterung/images/ungarn.jpg" width="40" alt="" /><br />
                            <strong>Ungarn</strong></p>
<ul>
<li>Homepage des ungarischen Parlamentes:<br />
                              <a href="http://www.mkogy.hu/parl_en.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Országgyüles</a></li>
<li>Homepage der<br />
                              <a href="http://www.meh.hu/english" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ungarischen Regierung</a></li>
<li>Homepage des ungarischen Präsidenten:<br />
                              <a href="http://www.embajada-hungria.org/s/hun_pol_cv_madl.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ferenc Mádl</a></li>
<li>Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001): 29,6</li>
</ul>
<p></p>
<p>
                            <img decoding="async" height="27" src="/edemocracy/netzkampagnen/osterweiterung/images/zypern.jpg" width="40" alt="" /><br />
                            <strong>Zypern</strong></p>
<ul>
<li>Homepage des zyprischen Parlamentes:<br />
                              <a href="http://www.parliament.cy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">House of Representatives</a></li>
<li>Homepage der<br />
                              <a href="www.pio.gov.cy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zyprischen Regierung</a></li>
<li>Homepage des zyprischen Präsidenten:<br />
                              <a href="http://www.cyprus.gov.cy/cyphome/govhome.nsf/Main?OpenFrameSet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tassos Papadopoulos</a></li>
<li>Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001): 10,6</li>
</ul>
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		<title>Hinterwäldler oder Laubfrosch?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Mar 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>
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					<description><![CDATA[Green Cards wurden in Deutschland nicht nur für Inder, sondern auch für osteuropäische IT-Spitzenkräfte gefordert. Während die Reformen in den gesättigten Gesellschaften im Westen schleichend voran gehen, könnte Osteuropa der Absprung in die Informationsgesellschaft schneller gelingen. Slowenien versucht derzeit in einem riesigen Kraftakt, seine Verwaltung auf eGovernment umzustellen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Green Cards wurden in Deutschland nicht nur für Inder, sondern auch für osteuropäische IT-Spitzenkräfte gefordert. Während die Reformen in den gesättigten Gesellschaften im Westen schleichend voran gehen, könnte Osteuropa der Absprung in die Informationsgesellschaft schneller gelingen. Slowenien versucht derzeit in einem riesigen Kraftakt, seine Verwaltung auf eGovernment umzustellen.<!--break-->
                    </p>
<p>
                      <strong>Gemeinsam stark: EU-Hilfe für den Weg ins digitale Europa</strong>
                    </p>
<p>Slowenien gehört heute zu einem der aussichtsreichsten Kandidaten um die Aufnahme in die EU in der nächsten Erweiterungsrunde. Die nördlichste der Balkan-Republiken, die einst zur Bundesrepublik Jugoslawien gehörten, erklärte am 25. Juni 1991 die Unabhängigkeit von Jugoslawien. Seit März 1998 laufen Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Kommission.<br />
                    <br />Schlecht kann man den Aufnahmekandidaten vorhalten, sie sähen dem möglichen Abrutschen in die viel beschworene &#8220;digitale Spalte&#8221; untätig entgegen. Wie viele andere beteiligt sich Slowenien an der gemeinsamen Initiative &#8221;<br />
                    <a href="http://europa.eu.int/comm/gothenburg_council/pdf/eEurope_june2001.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eEurope+</a>&#8221; der EU-Länder und der Kandidaten. Im Mai 2000 entschlossen sich die Bewerberstaaten bei einer Konferenz in Warschau dazu, einen Aktionsplan zu entwickeln, der dabei helfen soll, die Computer und Internetinfrastruktur zu verbessern und eCommerce einzuführen. Dabei orientierte man sich an der kurz zuvor von den EU15-Staaten verabschiedeten &#8220;eEurope&#8221;-Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, Europa zur &#8220;dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftskraft der Welt&#8221; zu machen. Bis Ende 2003 will man den Aktionsplan umgesetzt haben. Finanziert wird die Initiative aus den nationalen Budgets sowie aus Finanzhilfen der<br />
                    <a href="http://europa.eu.int/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU</a>, der<br />
                    <a href="http://www.eib.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europäischen Investitionsbank</a>, der<br />
                    <a href="http://www.ebrd.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung</a> und der<br />
                    <a href="http://www.worldbank.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weltbank</a>. Die EU will vor allem über die den Kandidatenländern zugänglichen<br />
                    <a href="http://europa.eu.int/comm/enlargement/pas/phare/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PHARE</a>-Programme einen Beitrag leisten.</p>
<p>Fokus des &#8220;eEurope+&#8221;-Plans liegt darauf, mit Hilfe moderner Kommunikationsformen das Verhältnis zwischen Bürgern, Unternehmen und Staat zu verbessern. Das könnte gerade in den post-kommunistischen Ländern eine gewisse Anschubskraft für weitere Demokratisierung entfalten. Der Staat stellt sich ins Netz und wird für jeden Bürger per Email greifbar- ein Idealbild, dem allerdings selbst die gefestigten Demokratien des Westens nicht vollständig gerecht werden.<br />
                    <br />Konkretere Ziele des Plans beinhalten, dass die nationalen Ökonomien auf eCommerce umgestellt werden. Dazu müssen, laut &#8220;eEurope+&#8221;-Plan, die Gesetze an EU-Recht angeglichen werden. Neben der Wirtschaft soll die Bildung im Feld IuK-Technologien aufgestockt werden. Zukunftsweisend stellt man sich auch vor, dass die digitale Vernetzung im Gesundheitssystem und Umweltschutz zu einer Besserung beitragen könnte. Nachdem Reformen und Investitionen in diesen beiden Bereichen über Jahre verschleppt worden sind, erscheint die gewünschte schnelle Hilfe durch technische Aufrüstung doch eher utopisch.<br />
                    <br />Ein erster Zwischenbericht über die Ergebnisse der Reformen soll Ende März 2002 veröffentlicht werden.</p>
<p>
                      <strong>Was der Staat leisten will</strong>
                    </p>
<p>Slowenien hat sich in Windeseile daran gemacht, die Initiative umzusetzen. Im Januar 2001 begann das neue<br />
                    <a href="http://www2.gov.si/mid/mideng.nsf/f1?OpenFrameSet&amp;Frame=main&amp;Src=/mid/mideng.nsf/0/EF2D1D637F962F9AC1256B5D002AC0E6?OpenDocument" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ministerium für die Informationsgesellschaft</a> seine Arbeit. Bereits im Februar präsentierte der frisch gekürte Minister, Dr. Pavel Gantar, ein Konzept, wie die Verwaltung im Land auf allen Ebenen auf eCommerce und eGovernment umgestellt werden soll. Mit dem Papier &#8221;<br />
                    <a href="http://e-gov.gov.si/e-uprava/english/pdf/sep2004-daljsa-angleska.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eCommerce in der öffentlichen Verwaltung im Zeitraum zwischen 2001 und 2004</a>&#8221; hat sich das Ministerium einen engen Zeitrahmen gesetzt. Der Reform unterzogen werden: Verwaltung, Wirtschaft, zahlreiche Ministerien von Justiz, über Verteidigung bis Jugend oder Sport, außerdem die privaten Haushalte.</p>
<p>Ziel des Papiers ist es, dass alle Bereiche der Verwaltung mit wissenschaftlichen Institutionen und der Wirtschaft vernetzt werden sollen. Einzelne Informationssysteme sollen in ein globales Datenreservoir geleitet werden. Daneben erhofft man sich Effizienzgewinne im Bereich public-procurement &#8211; oder zu deutsch: Der Staat will seine Bestellungen und Lieferungen per Internet regeln, um Geld für Papier und Bedienstete einzusparen. Hauptaugenmerk liegt außerdem auf dem Ausbau des zentralen<br />
                    <a href="http://www.eib.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Staatsportals</a>. Hinzu kommt, dass lokale Verwaltungen mit den nötigen Anwendungen ausgestattet werden, um alltägliche Anträge und Anliegen der Bürger über das Netz abwickeln zu können. Auch die elektronische Zahlung von Gebühren soll möglich werden.</p>
<p>In dem Strategiepapier über eCommerce und eGovernment ordnet sich Slowenien, was den Status-quo in der Verbreitung von IuK-Technologien betrifft, selbstkritisch hinter den anderen MOE-Staaten ein. Diese hätten zum Teil mehr Millionen locker gemacht für zentrale Bereiche wie Forschung und Umstellung der Verwaltung, heißt es. Allerdings betont man selbstbewusst: Die Ausstattung Sloweniens mit Computern und Internetanschlüssen ist bisher nicht zwar nicht ideal, aber auch nicht dramatisch. Nach<br />
                    <a href="http://www.worldbank.org/cgi-bin/sendoff.cgi?page=%2Fdata%2Fcountrydata%2Fict%2Fsvn_ict.pdf%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erhebungen</a> der Weltbank kamen im Jahr 2000 knapp 276 Computer auf 1000 Einwohner.</p>
<p>Problematisch ist, dass ein großer Unterschied zwischen Stadt und Land vorherrscht. Die Zentren sind deutlich besser vernetzt. Während in den größten Städten beispielsweise 661 feste Telefonanschlüsse auf 1000 Anwohner kommen, liegt dieser Wert im Landesdurchschnitt deutlich tiefer bei 386 Leitungen je 1000 Einwohner. Telefonanbindung ist meist die einfachste Voraussetzung für die Verbreitung des Internet. Geht man davon aus, dass sich andere Zugangsformen erst langsam durchsetzen werden, wird die Frage des Telefonanschlusses entscheidend für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinden sein. Wenn dort nicht nachgeholfen wird, ist tatsächlich eine &#8220;digitale Spaltung&#8221; absehbar.</p>
<p>
                      <strong>Hindernislauf Verwaltungsreform</strong>
                    </p>
<p>Hürden und Wassergräbern sind bei der Umsetzung der hehren Ziele im Strategie-Papier bereits erkannt worden. So könnte allein der Zugriff auf Informationen aus den verschiedenen Verwaltungsbereichen schwierig werden. Vielleicht rechnet man damit, dass Teile der Verwaltung ihr Herrschaftswissen ungern preisgeben? Eine Gefahr besteht laut Reformpapier außerdem darin, dass professionell und in der Anwendung von moderner Technik ausgebildete Beamte mit Arbeit überschüttet und so demotiviert werden könnten, während die große Masse auf einem niedrigen Ausbildungsstand vor sich hin dümpelt. Eine gute Infrastruktur und Qualifikation von Mitarbeitern kostet Geld. Das lässt sich jedoch in einem Land, dass seine Staatsschulden streng kontrollieren muss, um die EU-Konvergenzkriterien erfüllen zu können, nur schwer aus dem Staatssäckel herausschneiden.</p>
<p>Weitere Störfaktoren für das slowenische eGovernment könnten zudem die Gesetze werden. Offenbar will man vermeiden, dass die eigene eCommerce Gesetzgebung in Konflikt mit der EU gerät. Vorarbeit wurde jedoch zum Beispiel mit der &#8220;Electronic Commerce and Electronic Signature Act&#8221;, die im Jahr 2000 angenommen wurde, schon geleistet. Wie die Regierung versichert, solle mit dem Gesetz eine schnellere Entwicklung keinesfalls verordnet, sondern angeregt werden. Es orientiere sich deshalb an modernen Prinzipien wie der Offenheit, der Gleichbehandlung von elektronischer und traditioneller Papier-Kommunikation und der Vertragsfreiheit der Parteien, die miteinander handeln wollen.</p>
<p>
                      <strong>Was sich seit dem getan hat</strong>
                    </p>
<p>Nicht ohne einen Hauch von Stolz weist die Regierung darauf hin, dass eGovernment keine Vision, sondern bereits Realität sei. Die offizielle Internetseite des Informationsministeriums liefert einige Statistiken über eCommerce oder public procurement. Bei den Dienstleistungen, die der Bürger im Netz abfragen kann, handelt es sich zu 60 Prozent um reine Informationsangebote, will man den regierungseigenen Statistiken glauben. Weitere 25 Prozent seien interaktive Angebote wie Downloads von Formularen. Dazu ließen 15 Prozent der Angebote eine Kommunikation auf zwei Wegen zu. Wie eine von politik-digital angestrengte Probe aufs Exempel zeigt, antwortet die Regierung tatsächlich schnell: &#8220;For the time being, request of that kind is not possible to be aplied via eMail &#8211; Regards, info.sunz&#8221; lautet jedoch die Antwort, will man zum Beispiel die slowenische Staatsbürgerschaft beantragen.</p>
<p>Auf dem Staatsportal verspricht die Regierung elektronische Dienstleistung in vielen Fällen: Gründung von Vereinigungen, Staatsbürgerschaft, Personalausweis, Reisepass, Führerschein, Namensänderung, Heirat, Geburt und Tod, Meldeangelegenheiten, Aufenthaltsgenehmigungen und Waffen. Dazu gibt es eine Preisliste und die nötigen Formulare zum herunterladen.</p>
<p>Wie versprochen, macht sich die Regierung daran, ein Reservoir an öffentlich zugänglichen Daten und Informationeneinzurichten. So verbindet der<br />
                    <a href="http://www.arnes.si/english/about.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ARNES</a>-Server, der von einem unabhängigen öffentlichen Träger betrieben wird, rund 230 verschiedene Forschungsinstitutionen, Bildungseinrichtungen und Bibliotheken im ganzen Land. ARNES soll eine nationale IT- Infrastruktur errichten. Gleichzeitig verwaltet ARNES alle Internetadressen mit der Endung &#8220;si&#8221;, die für Slowenien steht (Top-Level Domain). Geleitet wird die Institution von einem sechsköpfigen Vorstand, der sich aus den fünf Ministern der betroffenen Ressorts (Wissenschaft und Technik, Erziehung etc.) und aus einem Mitglied der Belegschaft zusammen setzt. Finanziert wird ARNES, das nach eigenen Angaben bereits über 40,000 Einzelnutzer und 1200 Institutionen miteinander vernetzt, über die Budgets der einzelnen Ministerien. Auch private Mittel dürfen laut Satzung eingeworben werden. Für einen Großteil der Nutzer ist der Zugang zum Internet über ARNES kostenfrei.</p>
<p>Neben so ehrgeizigen Projekten wie dem Staatsportal und dem nationalen Wissenschaftsserver, versucht das Informationsministerium jedoch auch den Erfahrungsvorsprung der weiter entwickelten Nachbarn in nah und fern zu nutzen. Zu Konferenzen über IuK-Strategien werden regelmäßig Experten und Würdenträger aus der EU und den anderen MOE-Staaten, zum Teil auch aus den Vereinigten Staaten und Asien eingeladen. Vom 3. bis 4. Juni 2002 erwartet die Hauptstadt Ljubljana die europäischen Minister zu einer Konferenz über die Informationsgesellschaft.<br />
                    <br />Andere Veranstaltungen dieser Art, wie zum Beispiel im letzten Sommer die Versammlung von Politikern, Unternehmern, Providern und Universitätsangehörigen mit dem Titel &#8220;E-Everything: eCommerce, eGovernement, eHouseholds and eDemocracy&#8221; beweisen, dass man dabei ist, wirklich alle Winkel der Informationskultur auszuleuchten. Ein kurzer Blick auf die Homepage der Universität Maribor zeigt zudem, dass die Wissenschaft den Anschluss an moderne Technologien längst geschafft hat.</p>
<p>
                      <strong>Fazit</strong>
                    </p>
<p>Slowenien kann in Sachen IT-Kompetenz und Wachstumsmarkt für IuK-Anwendungen derzeit sicher mehr als ehrgeiziger Grundschüler denn als berufsfertiger Absolvent eingestuft werden. Die Leap-Frogging-Theorie greift nicht. Zwar wird das Land für seine allgemein vorbildliche politische und wirtschaftliche Entwicklung seit der Wende gelobt. Eine überrollende Wellen von den osteuropäischen IT-Spezialisten ist derzeit nicht zu erwarten.</p>
<p>Dennoch gilt, dass Slowenien sich zum Konkurrenten im Export von Computer-Dienstleistungen und Software-Entwicklung mausern könnte, wenn der nun eingeschlagene Weg konsequent durchgehalten wird. Im Vergleich zu seinen zum Teil mit mehr Finanzspritzen durch internationale Investoren ausgestatteten Nachbarländern in Mittel- und Osteuropa, leistet der Bergstaat eine Menge aus eigener Kraft. Notwendige Reformen rechtzeitig einzuleiten, könnte sich für Slowenien am Ende mehr rentieren als, wie andere, rein auf ausländische Investitionen zu setzen. Denn selbst wenn es gelingt, große Firmen als Investoren ins Land zu holen, müssen diese die Reformbereitschaft des Landes und seiner Verwaltung voraussetzen können.</p>
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<div class="tidy-2">Erschienen am 07.03.2002</div>
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<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
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