<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Smart Wearables &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/smart-wearables/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Jun 2020 08:12:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Smart Wearables &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Digitale Unterstützung für Depressionspatienten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitale-unterstuetzung-fuer-depressionspatienten-151723/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/digitale-unterstuetzung-fuer-depressionspatienten-151723/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Brinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2017 15:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Wearables]]></category>
		<category><![CDATA[BMBF]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung der Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[STEADY]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=151723</guid>

					<description><![CDATA[Mittels Smartphones und Wearables will das Forschungsprojekt STEADY Menschen mit Depressionen ein besseres Selbstmanagement ihrer Erkrankung ermöglichen. Jedes Jahr erkranken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/psychology-2001850_1280.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-151726 size-full aligncenter" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/psychology-2001850_1280.png" alt="" width="1280" height="560" /></a>Mittels Smartphones und Wearables will das Forschungsprojekt STEADY Menschen mit Depressionen ein besseres Selbstmanagement ihrer Erkrankung ermöglichen.</p>
<p>Jedes Jahr erkranken alleine in Deutschland Millionen von Menschen an Depressionen. Trotzdem ist eine ausreichende Behandlung lange nicht in allen Fällen gewährleistet. Um die Versorgung von Depressionskranken zu verbessern, initiierte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im November letzten Jahres ein Projekt zur Entwicklung eines Systems zur Betreuung mittels Smartphone.</p>
<p>Wie aus einer <a href="http://http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/media/2017-03-15_PM_STEADY_final_Versand_Website.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a> der deutschen Depressionshilfe hervorgeht, soll das sogenannte STEADY-System, Biosensordaten wie Herzfrequenz oder Blutdruck sammeln, um dadurch das Befinden des Patienten zu erkennen. Diese Daten werden dann via Smartphone aufbereitet und dem Benutzer zur Verfügung gestellt. Dieser entscheidet jedoch selbst, ob er sie mit einem Arzt teilen möchte.</p>
<p>Eine digitale Lösung, die depressiv veranlagten Personen ein besseres Selbstmanagement ihrer Erkrankung ermöglicht, soll bis Ende 2019 zur Verfügung stehen. Das Projekt ist mit einem Volumen von ca. 2,4 Millionen Euro angesetzt.</p>
<p>Titelbild:<a href="https://pixabay.com/en/psychology-face-dialogue-mute-tree-2001850/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> psycology by geralt</a> via pixabay, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/digitale-unterstuetzung-fuer-depressionspatienten-151723/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feste IP x Suchanfragen = Gedanken lesen – Digitale Presseschau KW 29</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/feste-ip-x-suchanfragen-gedanken-lesen-digitale-presseschau-kw-29-140998/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/feste-ip-x-suchanfragen-gedanken-lesen-digitale-presseschau-kw-29-140998/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Idelberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2014 14:55:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[NSA]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Regulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Monopol]]></category>
		<category><![CDATA[Suchanfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Snowden]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Wearables]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Astra Taylor]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[DFB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=140998</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem NSA-Ausschuss möchte Edward Snowden vorerst nicht reden, aber zumindest der Guardian konnte ihn diese Woche noch einmal interviewen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem NSA-Ausschuss möchte Edward Snowden vorerst nicht reden, aber zumindest der Guardian konnte ihn diese Woche noch einmal interviewen. Monopoly ist ein Spiel an dessen Ende einer alles besitzt: Für Astra Taylor herrscht Multipoly im Internet. Wer entscheidet jetzt, welche Links Google entfernen muss? Etwa Google selbst? Feste IP-Adresse und Suchanfragen können verraten was Ministerien, Behörden und Unternehmen denken. Woran denken Sie gerade? Wir an unserer Feierabendeis!</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=rego8Wwkdf8" title="NSA whistleblower Edward Snowden says UK surveillance law &quot;defies belief&quot; | Guardian Interview" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/rego8Wwkdf8?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Nun, über einem Jahr nach den ersten Überwachungsenthüllungen von Edward Snowden, hat der Guardian ein zweites Interview (<a href="http://www.theguardian.com/world/video/2014/jul/17/edward-snowden-video-interview" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video in voller Länge</a>) mit ihm geführt. Für Snowden liefert die US-Regierung selbst den größten Beweis, wieso er kein russischer Spion ist. Er geht darauf ein, wie seine Enthüllungen die Arbeit von Journalisten verändert hat, und wieso er sich vor einem Aufenthalt in Guantanamo nicht fürchtet. Das Interview dauert insgesamt 14 Minuten – die sollte jeder haben!</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-07/astra-taylor-internet-regulierung/seite-2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freier Markt ist nicht gleich freies Internet</a></h3>
<p>Die digitale Revolution frisst ihre Kinder, und Astra Taylor ist eines davon. Und darum wendet sich die Regisseurin und Occupy-Aktivistin in ihrem Buch „The People’s Platform“ mit harten Wahrheiten an ihr Publikum: Das Internet gehört einigen wenigen Monopolisten, die nicht nur mit unseren Daten Handel treiben, sondern auch unsere Realität formen und nach Belieben verändern können. Im Interview fordert sie eine „politische Ökonomie“ des Internet – einen staatlichen Ordnungsrahmen.<br />
<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-07/astra-taylor-internet-regulierung/seite-2" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Zum Artikel auf Zeit.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.taz.de/Digitale-Imagepflege-mit-Google/!142391/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schöne neue Google-Welt</a></h3>
<p>Seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat Google begonnen, auf Antrag Links zu löschen, deren Inhalte für bestimmte User unangenehm sind. Doch wo liegt eigentlich die Trennlinie zwischen Pressefreiheit und Schutz der Privatsphäre? Über diese durchaus heikle Frage entscheidet Google selber. Ein Privatkonzern, wie die taz treffend bemerkt.<br />
<a href="http://www.taz.de/Digitale-Imagepflege-mit-Google/!142391/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Zum Artikel auf taz.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/mobile-welt/apps-dealen-sie-mit-daten/10196706.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Willst du meine Daten kaufen?</a></h3>
<p>Man kann den Entwicklern der App „Citizen.Me“ nicht vorwerfen, sie würden die Zeichen der Zeit verkennen. Die Anwendung verspricht, dem Nutzer die Hoheit über seine eigenen Daten zurück zu geben. Nicht um sie zu schützen, sondern um sie interessierten Abnehmern zum Verkauf anzubieten. Dabei hat die App noch eine interessante Nebenfunktion: Oder haben sie jemals wirklich die AGBs von Twitter, Facebook oder Google gelesen?<br />
<a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/mobile-welt/apps-dealen-sie-mit-daten/10196706.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Zum Artikel auf handelsblatt.com</em></a></p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ip-adressen-der-mensch-hinter-den-suchanfragen-13047373.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Haben manche Ministerien, Behörden und Unternehmen einen Bias?</a></h3>
<p>Hinter einer Suchanfrage steckt immer ein Mensch. Eine singuläre Suchanfrage sagt nicht viel aus, aber wenn sich eine Großanzahl an Suchanfragen einer Person zuordnen lassen, können wir viel über diese Person herausfinden. Auch in Ministerien, Behörden und Unternehmen arbeiten Menschen. Dort existieren zudem feste IP-Adressen, die es ermöglichen, Suchanfragen z.B. in das Außenministerium zurückzuverfolgen. Eine Suchmaschine kann demzufolge rekonstruieren, was das Ministerium plant, und kann die dort angezeigten Suchergebnisse manipulieren.<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ip-adressen-der-mensch-hinter-den-suchanfragen-13047373.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Zum Artikel auf faz.net</em></a></p>
<h3><a href="http://www.netzpiloten.de/haucap-ueber-monopole-facebook-ist-gefaehrlicher-als-google/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Streit ob Google ein Monopol hat</a></h3>
<p>Allen voran die FAZ und der Springerverlag haben sich seit geraumer Zeit auf Google eingeschossen. Sie beklagen, dass Google seine Marktmacht ausnutze. Doch stimmt das? Katharina Brunner hat für die Netzpiloten Justus Haucap, Mitglied der Kartellkommission, zum Streit über Googles Macht interviewt. Sie sprachen über die Folgen einer Zerschlagung von Google, woher die Anti-Google Stimmung kommt und wie Google effizient reguliert werden könnte.<br />
<a href="http://www.netzpiloten.de/haucap-ueber-monopole-facebook-ist-gefaehrlicher-als-google/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Zum Artikel auf netzpiloten.de</em></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Und übrigens:</strong> In den letzten Jahren ist es im Profisport Standard geworden, mit dem üblichen Laktattest, strengen Essensplänen und Videoanalysten möglichst wenig dem Zufall zu überlassen. Die deutsche Fußballnationalmannschaft, als frisch gekürter Weltmeister, hat bei der Fußball-WM neue Maßstäbe gesetzt mit <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Fussball-WM-Smarte-Textilien-und-iPads-unterstuetzten-deutsche-Mannschaft-2261217.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">intelligenter Kleidung</a>. Solche Kleidung gibt es nicht nur für Profisportler, das zeigt der <a title="Internet der Dinge – Teil 1: Smart Wearables" href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-1-smart-wearables/">1. Teil Smart Wearables </a>unserer Sommerreihe „Internet der Dinge“.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Koautor:</em> Lukas Böhm</p>
<p style="text-align: left;"><em>Foto:</em> Screenshot vom Video</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/feste-ip-x-suchanfragen-gedanken-lesen-digitale-presseschau-kw-29-140998/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Internet der Dinge – Teil 1: Smart Wearables</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/internet-der-dinge-teil-1-smart-wearables-2-140870/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/internet-der-dinge-teil-1-smart-wearables-2-140870/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2014 10:38:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Das Internet der Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Internet of things]]></category>
		<category><![CDATA[IoT]]></category>
		<category><![CDATA[Datenerfassung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Textiles]]></category>
		<category><![CDATA[Quantified Self]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Fabrics]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Wearables]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Internet der Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=140869</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Die Hardware, mit der wir ins Netz gehen und unser digitales Leben navigieren, wird immer kleiner. Doch das ist erst der Anfang. Die Technik ist auf dem Weg in jeden erdenklichen Gegenstand, den wir mit uns tragen. „Wearables“ sind der nächste konsequente Schritt und die Einstiegsdroge ins Internet der Dinge. Grund genug, unsere Sommerreihe damit zu beginnen, ein Produkt vorzustellen, das vielleicht schon in naher Zukunft nicht mehr aus unserem Kleiderschrank wegzudenken ist: das Smart Shirt. Was kann es, was will es und wo soll das noch alles hinführen?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Beginnen wir also unsere Reise durchs Internet der Dinge bei uns selbst, unserem Körper. Er ist eine bedeutende Datenquelle, an deren Erschließung bereits tüchtig gebastelt wird. Hinter dem Schlagwort „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quantified_Self" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quantified Self</a>“ verbergen sich zahlreiche Konzepte, Anwendungen und Technologien, die die Generierung personenbezogener Daten be- und vorantreiben. Der Bereich der so genannten „Wearables“ (dt. Tragbares) ist dabei nicht nur ein sehr greifbares Beispiel, entsprechende Produkte sind auch bereits weit fortentwickelt. Für das kommende Jahr <a href="http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303491404579389270527635840.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">prognostizieren</a> Studien und Experten den kommerziellen Durchbruch der smarten Begleiter. Die meisten davon zielen darauf ab, in unsere ohnehin schon bestehende Gegenstandswelt integriert zu werden. Ob Armband  oder T-Shirt, alles kann mit der entsprechenden Technologie smart gemacht werden.<br />
Shooting Star unter den „Smart Wearables“ ist mit Sicherheit die digitale Brille „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Glass" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Glas</a>“, mit der der Suchmaschinenanbieter in den vergangenen Jahren viel Aufsehen erregte. Doch auch Fitness-Armbänder und Smart-Watches haben in letzter Zeit die Produktangebote erobert und können durchaus als Vorreiter der Entwicklung betrachtet werden. Größen wie <a href="https://www.apple.com/ios/ios8/health/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Apple</a> oder <a href="http://www.nike.com/us/en_us/c/nikeplus-fuelband#1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nike</a>, aber auch Startups wie <a href="https://jawbone.com/up" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jawbone</a> oder <a href="http://www.golem.de/news/smartwatch-pebble-jetzt-auch-offiziell-in-deutschland-bestellbar-1407-107660.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pebble</a> bieten entsprechende Produkte an, die uns zunehmend und oft unbemerkt im Alltag begleiten. Doch auch diese Innovationen werden letztlich nur einen Übergangsschritt darstellen. Mit so genannten E-Textiles oder Smart Fabrics hat die Industrie bereits den nächsten Schritt vorweggenommen. Die Verarbeitung von Sensorik in Kleidungsstücken eröffnet ganz neue Möglichkeiten der automatisierten Datenerfassung, und das ohne dass der Konsument ein eigenes Gerät dazu bräuchte.<br />
<b>Zur Sache: Was passiert da eigentlich genau?</b><br />
Führende IT-Unternehmen wie der Chip-Hersteller <a href="http://recode.net/2014/05/28/intel-bets-its-smart-shirt-on-the-future-of-wearables-video/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Intel</a> arbeiten bereits seit Jahren an entsprechenden Lösungen, und die ersten Produkte können schon im Vorverkauf erworben werden. So zum Beispiel das „<a href="http://www.omsignal.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Biometric Sweatwear</a>“ von OMSignal. Das Shirt ist noch kein Massenprodukt, kostet stolze 200 Dollar und ist bis dato vor allem als Sportbekleidung konzipiert. In einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hMiOmJHXyC4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Werbevideo</a> zeigen die Macher allerdings auch Menschen, die das Shirt wie selbstverständlich unter ihrer  Alltagsgarderobe tragen. Aber was kann es denn nun? Es misst biometrische Daten wie die Herz- und Atemfrequenz, weiß, wie weit ich gelaufen bin und wie viel Stress mir das bereitet hat. Auch der Kalorienverbrauch pro Bewegungs-Session kann dem figurbewussten Nutzer angezeigt werden.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cityzen-smart-shirt-sensing-fabric-health-monitoring.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-140890 alignnone" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cityzen-smart-shirt-sensing-fabric-health-monitoring.jpg" alt="cityzen-smart-shirt-sensing-fabric-health-monitoring" width="476" height="268" /></a><br />
Um dies zu ermöglichen, ist das Hightech-Shirt aus leitfähigen Textilien hergestellt, die die Signale der  zahlreichen Mikrosensoren aufnehmen können. Eine kleine schwarze Box von der Größe einer Streichholzschachtel, das Datenmodul, sammelt und sendet kontinuierlich die so gemessenen Daten. Wifi und Bluetooth sei Dank, ist das Shirt auch schnell mit Smartphone und Laptop verbunden oder speichert die Körperdaten einfach direkt in der Cloud. Die Informationen werden von entsprechenden Apps dann nutzerfreundlich aufbereitet und miteinander verglichen, um Erfolgserlebnisse oder Trainingsrückschritte sichtbar zu machen. So entsteht ein kleines Universum aus Hard- und Software, das die eigenen Daten automatisch aktualisiert, auswertet und Hilfestellungen generiert.<br />
<b>Wozu das Ganze?</b><br />
Womit wir beim Nutzen angekommen wären. „Know yourself. Live better“, mit diesem Spruch bewirbt das Startup Jawbone sein Armband „<a href="https://jawbone.com/up" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UP</a>“, das es bereits für 150 Dollar zu erwerben gibt. Das Unternehmen zeigt damit auf, welche Vision hinter den Tech-Klamotten steckt: Mehr Wissen, mehr Lebensqualität? In diesem Sinne ist die Innovation zunächst für Sportler interessant. Dank der fortlaufenden Vermessung der Vitalfunktionen können Trainingseinheiten optimiert werden. Selbstverständlich würden außerdem Informationen über Fortschritte und Trainingserfolge den gewünschten Effekt nicht verfehlen, wirbt der Hersteller, und auch in den sozialen Medien könne man nach Belieben mit den Ergebnissen prahlen. Ein solches Belohnungssystem würde Anreize schaffen, weiter und härter zu trainieren.</p>
<figure id="attachment_140870" aria-describedby="caption-attachment-140870" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Smartshirt1.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-140870 " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Smartshirt1.png" alt="Smartshirt1" width="244" height="250" /></a><figcaption id="caption-attachment-140870" class="wp-caption-text">Bald auch auf Ihrem Smartphone: Herzfrequenzmessung über das T-Shirt.</figcaption></figure>
<p>Doch Nutzungsmöglichkeiten lassen sich auch im Alltag erschließen. Ist mit meinem Herz alles in Ordnung? Welche Situationen setzen mich besonders unter Druck und welche Maßnahmen helfen mir zur Entspannung? Wie lang und wann sind meine Tiefschlafphasen? Auf diese und ähnliche Fragen versprechen die Anbieter der Wearables eindeutige Antworten.<br />
Spezielles Augenmerk liegt außerdem auf Menschen, die besonderer Fürsorge und Aufsicht bedürfen, wie Kinder und Menschen hohen Alters oder mit Gesundheitsproblemen. Hier kann vor allem im Hinblick auf die Früherkennung von Gesundheitsrisiken ein großes Potenzial der Technologien erschlossen werden. Allerdings sind auch praktische Anwendungen wie der <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Eltern-sollen-ihre-Kinder-mit-Wearable-LG-KizON-ueberwachen-2252571.html?wt_mc=sm.feed.tw.ho" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kindertracker von LG</a> denkbar, mit dem Eltern ihre Zöglinge nicht mehr aus den Augen oder besser dem Radar verlieren können.<br />
Langfristig ist auch hier Vernetzung der Schlüssel zu einer intensiveren Nutzung der Dienste. Ein Musikplayer, der die Songauswahl meinem Puls anpasst; Rezeptempfehlungen, die auf meinen Energieverbrauch und mein Training abgestimmt sind; oder eben ein intelligentes System, das beim Arzt Alarm schlägt, wenn mit meinen Vitalwerten etwas nicht in Ordnung ist. Komfort und Sicherheit, Belohnungsanreize und medizinische Früherkennung, das sind die offenkundigen Vorteile. Im öffentlichen Bereich ist darüber hinaus denkbar, dass Berufsgruppen im Nah- und Fernverkehr oder im Rettungswesen mit entsprechender Funktionskleidung ausgestattet sind, um neue Sicherheitsmechanismen zu implementieren. Der unternehmerische Erfindungsgeist kennt kaum Grenzen: <a href="http://www.blacksocks.com/de-de/smartersocks.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Socken</a>, die sich selbst sortieren? Oder besser <a href="http://www.fitbark.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das Wearable</a> für den Begleiter auf vier Beinen?<br />
<b>Risiken und Nebenwirkungen</b><br />
Doch Spaß beiseite! Mal ganz abgesehen davon, dass unser Körper durchaus über ein eigenes Alarmsystem verfügt, um Verbrauch von Sauerstoff, Wasser und Nahrung zu kontrollieren, und der Fitnesswahn auch seine fragwürdigen Aspekte mit sich bringt: Wohin wird der Trend zur Selbstvermessung noch führen?<br />
Zunächst mal klingen Wörter wie Herzfrequenz, Puls, Sauerstoffsättigung, Blutwerte und Lungenfunktion nicht nur verdächtig nach Hausarztpraxis, sondern sie gehören letztlich auch genau dorthin. Biometrische Daten sind sehr intim und gleichzeitig erfordern ihre Einordnung und Interpretation mehr als eine App auf dem Smartphone. Darüber hinaus lässt sich bezweifeln, wie entsprechenden Messungen ohne Hinterfragen zu vertrauen ist. Spätestens das Versprechen des Armbandes <a href="https://jawbone.com/up" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UP</a>, die Stimmung des Trägers erkennen zu können, sollte Zweifel hervorrufen.<br />
Hinterfragen sollten wir außerdem den gesellschaftlichen Umgang mit dieser neuen Quantität und Qualität an personenbezogenen Daten. Aus dem individuellen Drang zur Selbstoptimierung kann schnell ein sozialer Zwang zur rationalen Lebensführung erwachsen, der bestimmte Verhaltensmuster in Konsum, Gesundheitsvorsorge, Arbeitsalltag oder Freizeitgestaltung stigmatisiert. Gesunde oder ökologische Lebensweisen werden hingegen zur gesellschaftlichen Norm erhoben. Selbstverständlich wissen wir bereits jetzt schon, dass zu viel Kaffee ungesund ist und die meisten von uns mehr Sport treiben sollten. Doch nun sehen wir es schwarz auf weiß: Die Verfehlung wird konkret und ebenso ihre Häufigkeit. Verdrängung unmöglich, Konsequenz unausweichlich. Die Freiheit, sich dem zu entziehen, schwindet mit den Möglichkeiten der Aufzeichnung, und deren Verbreitung könnte schneller vonstatten gehen als erwartet.<br />
Zugegeben, die Shirts, die von den Herstellern bislang vorgestellt wurden, muten noch ein wenig futuristisch an und lassen nicht erwarten, dass bald jeder Mensch in entsprechender Mode herumlaufen wird. Früher oder später könnte die Technologie jedoch den Sprung in unsere Alltagsgarderobe schaffen. Auch OMSignal-Mitgründer Stéphane Marceau <a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2014/05/25/my-t-shirt-told-me-to-take-a-chill-pill/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">prognostiziert</a>: „In a decade, every piece of apparel you buy will have some sort of biofeedback sensors built in it.” Welche Produkte und Technologien dabei am Ende die Nase vorn haben und ob tatsächlich unsere gesamte Umwelt „versmartet“ werden wird, sollte hinterfragt werden. Klar ist: Die Wege, auf denen unsere Körperdaten in die Geräte und von dort ins Netz gelangen, sind vorgezeichnet, und wir werden einen immensen Anstieg entsprechender, sehr intimer Datenschätze erleben. Eine Debatte darüber, wie es an dieser Stelle damit weiter geht und wie viele und welche Daten es letztlich sein sollen, ist nicht zu vermeiden.</p>
<h3>Alle Teile der Sommerreihe Internet der Dinge:</h3>
<p><strong><em>Einführung:</em> <a title="Internet der Dinge – Leben in der smarten Welt" href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-leben-in-der-smarten-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leben in der smarten Welt</a></strong><br />
<strong><em>Teil 2:</em></strong> <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-2-intelligentes-shopping/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Intelligentes Shopping<br />
</strong></a><em><strong>Teil 3: </strong></em><strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-3-smart-home-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Smart Home<br />
</a><em>Teil 4:</em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-4-smart-cars/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Smart Cars</a></strong><br />
<em><strong>Teil 5: </strong></em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-5-smart-country/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Smart Country</strong></a><br />
<strong><em>Teil 6:</em> <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-6-smart-city/">Smart City</a></strong><br />
<em><strong>Teil 7: <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-7-industrie-4-0/">Industrie 4.0 </a></strong></em></p>
<p>Titelbild: <a href="http://openclipart.org/detail/1693/various-clothing-by-jicjac" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Clipart/Jic Jac</a> (Public Domain)<br />
Bild &#8211; Display: Screenshot aus <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MDa_af2pAdo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a><br />
Bild &#8211; T-Shirt:  <a href="http://www.cityzensciences.fr/en#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cityzen Sciences</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="378" height="66" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/internet-der-dinge-teil-1-smart-wearables-2-140870/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
