<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>SMS &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/sms/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 Apr 2009 12:21:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>SMS &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Revolution 2.0 in Moldawien: Twitter ersetzt Handy</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/revolution-20-in-moldawien-twitter-ersetzt-handy-4316/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/revolution-20-in-moldawien-twitter-ersetzt-handy-4316/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 12:21:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[SMS]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Moldawien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/revolution-20-in-moldawien-twitter-ersetzt-handy-4316/</guid>

					<description><![CDATA[Der Protest gegen die Parlamentswahlen in Moldawien kam auch mit Hilfe von Handy und SMS und - nach deren Abschaltung - Internetdiensten zustande. Von der gewaltsamen Erstürmung von Parlament und Präsidentenpalast berichteten Moldawier in Webvideos und dem Kurznachrichtendienst Twitter.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Protest gegen die Parlamentswahlen in Moldawien kam auch mit Hilfe von Handy und SMS und &#8211; nach deren Abschaltung &#8211; Internetdiensten zustande. Von der gewaltsamen Erstürmung von Parlament und Präsidentenpalast berichteten Moldawier in Webvideos und dem Kurznachrichtendienst Twitter.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Bei den Protesten kamen viele Menschen über Handys und SMS zusammen; nachdem die Netze abgeschaltet worden waren, wurde auf Twitter umgesattelt: Internetnutzer wurden so aktuell informiert und auf dem Laufenden gehalten, Youtube-Videos stellten zudem das Geschehen vor Ort beinahe in Echtzeit dar. Am Schauplatz der Proteste gab es damit keine staatliche Deutungshoheit mehr &#8211; die Protestierenden selbst konnten der Welt via Internet das Ausmaß der Gewalt kund tun.
</p>
<p>
So kamen auch die Nachrichtenagenturen wie Reuters und BBC letztlich auf Twitter und Youtube als aktuellste Nachrichtenmedien. Vom Handy über Twitter und Youtube, fanden damit die Berichte Eingang in die klassischen Nachrichten: Revolution 2.0.
</p>
<p>
Eine Übersicht über den Twitter-Traffic findet sich <a href="http://www.mybot.ro/pman/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.
</p>
<p>
Die demokratische Opposition wirft den Wahlgewinnern Wahlfälschung vor<br />
und versucht, sie zu Zugeständnissen zu zwingen. In Vorhersagen waren<br />
den Kommunisten maximal 30 Prozent der Stimmen zugerechnet, bei der Abstimmung erzielten<br />
sie deutlich über 50 Prozent und gewannen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/revolution-20-in-moldawien-twitter-ersetzt-handy-4316/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 50)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-50-4181/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-50-4181/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 17:14:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[SMS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-50-4181/</guid>

					<description><![CDATA[Obama plant größtes Infrastruktur-Programm seit 50 Jahren, Chinesischer Bürgerrechtler inhaftiert, Online-Publizisten besonders lebensgefährdet und Wikipedia-Gründer Jimmy Wales sagt digitale Revolution voraus: Womit sich die Netzwelt diese Woche beschäftigt hat, gibt´s kurz zusammengefasst in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Obama plant größtes Infrastruktur-Programm seit 50 Jahren, Chinesischer Bürgerrechtler inhaftiert, Online-Publizisten besonders lebensgefährdet und Wikipedia-Gründer Jimmy Wales sagt digitale Revolution voraus: Womit sich die Netzwelt diese Woche beschäftigt hat, gibt´s kurz zusammengefasst in der Linkliste.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE4B605620081207" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Obama sagt der Rezession den Kampf an</a>
</p>
<p>
Ganz nach der Devise „Taten statt Worte&quot; will der neue US-Präsident Barack Obama ein Rundum-Paket zur Verbesserung der US-Infrastruktur in Gang setzen. Dazu gehören 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze, Modernisierung zahlreicher Schulen, verminderter Energieverbrauch und schnelleres Internet. </p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1500600/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Online-Publizisten&quot; leben auf dünnem Eis</a>
</p>
<p>
Derzeit sind weltweit rund 125 Publizisten inhaftiert. Ungefähr 50 Prozent davon stammen aus dem Online-Bereich, so aktuelle Untersuchungen des Committee to Protect Journalists (CPJ). Dadurch werde die Bedeutung der publizierten Informationen deutlich, die an Wichtigkeit immer mehr zunehmen und das Leben der Überbringer umso gefährlicher macht.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2008/50/festnahme-china" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chinesischer Bürgerrechtler inhaftiert</a>
</p>
<p>
Liu Xiaobo, bekannter Bürgerrechtler und Ex-Philosophie-Professor an der Universität zu Peking, ist wegen „Untergrabung der Staatsgewalt&quot; festgenommen worden. Er hatte sich am 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte an der „Charta 2008&quot; beteiligt, die demokratische Reformen fordert. Die internationale Menschenrechtsorganisation sowie die Reporter ohne Grenzen (ROG) zeigen sich schockiert und protestieren.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/Wikipedia-Gruender-erwartet-grosse-Umbrueche-im-Internet--/meldung/120218" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikipedia-Gründer glaubt an digitale Revolution</a>
</p>
<p>
Jimmy Wales, Mitbegründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, sagt für die nächsten Jahre eine Flut von technischen Innovationen voraus, die nicht zuletzt auch das komplette Bildungsprogramm revolutionieren werden. Gute Hoffnungen setzt er auch in die mediale Freiheit von China, Afrika und Südamerika- einen Fortschritt, den dann auch Regierungen nicht mehr zensieren können. </p>
<p><a href="http://www.worstlobby.eu/2008/home_de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Worst EU Lobbying Award in Brüssel verliehen</a>
</p>
<p>
Per öffentlicher Internetabstimmung konnten die User nun zum vierten Mal die hinterhältigsten Lobby-Methoden anprangern und mit dem unliebsamen Award auszeichnen. 52 Prozent der insgesamt 8643 Stimmen gingen an die Agrosprit-Lobby.
</p>
<p>
<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/673/450395/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SMS-Kanzlerin Angela Merkel?</a>
</p>
<p>
SMS-Gegner meinen, die Kurznachrichten seien „Sprachverhunzung&quot;. Die auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel gern und oft genutzte Kommunikationsform erfreut sich aufgrund ihrer Zeitersparnis größter Beliebtheit. Ob sie tatsächlich eine Bedrohung unserer Sprachästhetik darstellt, untersuchte der britische Sprachwissenschaftler David Crystal.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-50-4181/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sende &#8220;Vizepräsident&#8221; an die 62262</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/sende-vizepraesident-an-die-62262-4009/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/sende-vizepraesident-an-die-62262-4009/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 16:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[SMS]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/sende-vizepraesident-an-die-62262-4009/</guid>

					<description><![CDATA[Wenn in Deutschland ein Politiker dem Volk etwas mitteilen will, geht er zu Anne Will oder zur Bild - wenn die Redakteure ihn lassen. Im Internet läuft dann meist nur die Zweit- oder Drittverwertung der politischen Statements. Barack Obama hat verstanden, dass man im Netz auch Exklusives bieten muss, um Leute zu ziehen: Er will den Namen seines möglichen Vizepräsidenten <a href="http://www.nytimes.com/2008/08/13/opinion/13graff.html?_r=1&#38;oref=slogin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zuerst und exklusiv per SMS und Mail</a> an seine Anhänger verschicken, wie die New York Times berichtet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in Deutschland ein Politiker dem Volk etwas mitteilen will, geht er zu Anne Will oder zur Bild &#8211; wenn die Redakteure ihn lassen. Im Internet läuft dann meist nur die Zweit- oder Drittverwertung der politischen Statements. Barack Obama hat verstanden, dass man im Netz auch Exklusives bieten muss, um Leute zu ziehen: Er will den Namen seines möglichen Vizepräsidenten <a href="http://www.nytimes.com/2008/08/13/opinion/13graff.html?_r=1&amp;oref=slogin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zuerst und exklusiv per SMS und Mail</a> an seine Anhänger verschicken, wie die New York Times berichtet.<!--break--></p>
<p>
Das hat für Obama den angenehmen Nebeneffekt, dass (noch) mehr Menschen seinen Newsletter- und SMS-Service abonnieren. Direkt vor den Wahlen können mehr Handynummern und E-Mail-Adressen im Speicher des Kampagnenteams ein wichtiges Werkzeug zur Wählermobilisierung sein. Und man erreicht noch direkter die jungen und technikaffinen Wählerschichten: Eine SMS mit dem Inhalt VP an die 62262 soll genügen.
</p>
<p>
Auch Hillary Clinton gab ihre Kandidatur per Webvideo bekannt und zog so Aufmerksamkeit auf ihre Homepage. Auf deutschen Politikerhomepages wird dagegen gerne das Interview mit klassischen Massenmedien verlinkt &#8211; und die Netzgemeinde kommt gar nicht erst auf die idee, dort nach brandneuen News zu suchen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/sende-vizepraesident-an-die-62262-4009/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zehn ganz legale Anonymisierungstricks</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/zehn-ganz-legale-anonymisierungstricks-3481/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/zehn-ganz-legale-anonymisierungstricks-3481/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[SMS]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/zehn-ganz-legale-anonymisierungstricks-3481/</guid>

					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Die Bundesregierung will die Vorratsdatenspeicherung. Wer wann welche Internetseiten besucht oder wem E-Mails bzw. SMS schreibt, soll dann sechs Monate lang gespeichert werden. Doch es gibt ganz legale Wege, die Speicherung zu umgehen.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
Die Bundesregierung will die Vorratsdatenspeicherung. Wer wann welche Internetseiten besucht oder wem E-Mails bzw. SMS schreibt, soll dann sechs Monate lang gespeichert werden. Doch es gibt ganz legale Wege, die Speicherung zu umgehen.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Geht es nach den Plänen der Großen Koalition, soll<br />
die Voprratsdatenspeicherung ab dem 1. Januar 2008 starten. Wenn<br />
der Bundestag zustimmt, müssen Telekommunikationsdienstleister<br />
wie Telekom oder Arcor auch ohne konkreten Verdacht für sechs<br />
Monate nachhalten, wer wann wo mit wem in Kontakt war. So soll die<br />
Strafverfolgung erleichtert werden. Der Inhalt von Telefongesprächen,<br />
besuchten Webseiten oder SMS ist davon nicht betroffen.
</p>
<p>
Mit folgenden Tipps und Tricks kann jeder Internetnutzer die Speicherung<br />
dieser Informationen legal umgehen:
</p>
<p>
<b>Telefonieren</b>
</p>
<p>
Die Nutzung von öffentlichen Telefonen und Telefonzellen ist<br />
die einfachste anonyme Alternative zu Vertragshandy, Internettelefonie<br />
und Festnetztelefon. Um beim Mobiltelefonieren keine nachvollziehbaren<br />
Verbindungsdaten zu hinterlassen, sollte man Prepaid-Karten für<br />
das Handy benutzen. Diese müssen nicht auf den eigenen Namen<br />
registriert werden. In einigen Fällen kann man diese Guthaben-Karten<br />
auch für mobiles Internet via UMTS einsetzen und sich so drahtlos<br />
und – zumindest in Sachen Vorratsdatenspeicherung &#8211; überwachungsfrei<br />
im Internet bewegen.
</p>
<p>
<b>Surfen im Internet </b>
</p>
<p>
Internet ohne Speichern der persönlichen Kommunikationsdaten:<br />
Hier reicht es eigentlich, sich über einen Internetanschluss<br />
einzuwählen, der nicht unter dem eigenen Namen registriert<br />
ist. Das geht am Einfachsten, wenn man in Internetcafés surft<br />
oder offene Funknetzwerke verwendet. Dabei sollte man jedoch jederzeit<br />
auf die Verwendung von verschlüsselten Internetseiten achten.
</p>
<p>
Eine weitere Möglichkeit, der Vorratsdatenspeicherung im Internet<br />
zu entgehen, sind so genannte Anonymisierungsnetzwerke wie <a href="http://anon.inf.tu-dresden.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anon<br />
Proxy</a> oder <a href="http://www.torproject.org/index.html.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TOR</a>.<br />
Bei diesen oft kostenlosen Diensten lädt man sich ein bestimmtes<br />
Porgramm herunter, dass die Verbindung zum Internet über eine<br />
ganze Reihe zwischengeschalteter Verbindungsstellen übernimmt.<br />
Dann kann man ruhig über die eigene Internetverbindung ins<br />
Netz gehen, da nur die Nutzung dieser Anonymisierungsdienste, nicht<br />
aber das tatsächliche Kommunikationsziel gespeichert werden<br />
kann – wenn die Anonymisierungserver wie beim TOR-Netzwerk<br />
außerhalb der Europäischen Union stehen.
</p>
<p>
Eine technisch kompliziertere Möglichkeit ist der Einsatz<br />
von Virtuellen Privaten Netzwerken (VPN) mit einem Rechner außerhalb<br />
der EU. Hier wird wie bei einem lokalen Netzwerk eine direkte Verbindung<br />
mit einem Rechner in einem anderen Land aufgebaut, von dem aus dann<br />
der Zugriff auf das Internet erfolgt. Ähnlich wie bei den Anonymisierungsnetzwerken<br />
wird bei Virtuellen Privaten Netzuwerken nur der Zugriff auf den<br />
Rechner gespeichert, alles dahinter kann nicht erfasst werden.
</p>
<p>
<b>E-Mail</b>
</p>
<p>
Auch wenn E-Mails von Natur aus nicht anonym sind, kann man mit<br />
einigen Tricks der geplanten Speicherung eigener Daten entgehen<br />
und so relativ unerkannt via E-Mail kommunizieren.
</p>
<p>
Der einfachste Trick ist die Nutzung des Entwurf-Ordners eines<br />
gemeinsamen E-Mailkontos bei einem willkürlichen Webmailprovider<br />
wie Gmail.com oder GMX. Wenn mehrere Leute das Passwort haben, müssen<br />
die Mails erst gar nicht verschickt werden und sind trotzdem von<br />
mehreren Nutzern abrufbar.
</p>
<p>
Beste Möglichkeit ist die Verwendung von E-Mail-Diensten,<br />
die ihren Sitz außerhalb der Europäischen Union haben<br />
und die eine verschlüsselte Kommunikation zulassen. Die Verbindungsdaten<br />
müssen dann nicht beim jeweiligen Internetzugangsdienstleister<br />
gespeichert werden.
</p>
<p>
Technisch aufwändiger ist die Verwendung von Remailern. Technisch<br />
versierte Nutzern können so Ihre E-Mail ohne Absender und über<br />
viele, schwer nachvollziehbare Umwege versteckt zum Empfänger<br />
senden.
</p>
<p>
Diese Hinweise beziehen sich jedoch nur auf die Umgehung der Vorratsdatenspeicherung;<br />
um den eigentlichen Inhalt zu verschlüsseln, empfiehlt sich<br />
die Verwendung von Verschlüsselungssoftware wie zum Beispiel<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pretty_Good_Privacy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pretty-Good-Privacy</a>.
</p>
<p>
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat eine <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/CD/preview/amnesiacd.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liste<br />
von Programmen</a> zusammengestellt, die dabei helfen können,<br />
keine verfolgbare Spuren im Internet zu hinterlassen und eigene<br />
Informationen zu schützen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/zehn-ganz-legale-anonymisierungstricks-3481/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SMS von Mrs. Clinton</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1316-sms-von-mrs-clinton-html-2229/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1316-sms-von-mrs-clinton-html-2229/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2007 16:04:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[SMS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/metablockerarchives1316-sms-von-mrs-clinton-html-2229/</guid>

					<description><![CDATA[Die Vorbereitungen zum US-Präsidentschaftwahlkampf laufen auf vollen Touren, Internet und Handy sind unverzichtbare Werkzeuge. Der neuste Trend der Wählerbindung: Textnachrichten. <a href="http://www.hillaryclinton.com/splash/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hillary Clintons</a> Wahlkampfteam hält die Unterstützer und potentiellen Wähler der demokratischen Kandidatin per SMS über neue Entwicklungen der Wahlkampagne auf dem Laufenden.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorbereitungen zum US-Präsidentschaftwahlkampf laufen auf vollen Touren, Internet und Handy sind unverzichtbare Werkzeuge. Der neuste Trend der Wählerbindung: Textnachrichten. <a href="http://www.hillaryclinton.com/splash/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hillary Clintons</a> Wahlkampfteam hält die Unterstützer und potentiellen Wähler der demokratischen Kandidatin per SMS über neue Entwicklungen der Wahlkampagne auf dem Laufenden.</p>
<p><!--break--><br />
Auch ihr demokratische Mitbewerber <a href="http://www.johnedwards.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">John Edwards</a> setzt auf Kurznachrichten: Sein Team hat die Website <a href="http://www.supportthetroopsendthewar.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">supportthetroopsendthewar.com</a> (Unterstützt die Truppen, beendet den Krieg) eingerichtet  &#8211; Nutzer sollen ihre Unterstützung für die im Irak stationierten Soldaten signalisieren, indem sie per SMS das Wort &#8220;Iraq&#8221; einsenden. Die Website listet zehn weitere Möglichkeiten auf, moralische Truppenunterstützung zu leisten.<br />
Nach dem Motto &#8220;Tue Gutes und rede darüber&#8221; kann jeder Nutzer zudem seinen individuellen Beitrag bei Google Maps eintragen. Auf der supportthetroops-Website lässt sich dann betrachten, wer wo in Amerika welche Ideen entwickelt hat.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1316-sms-von-mrs-clinton-html-2229/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Sicherheit kein gutes Gefühl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-datenschutz-bigbrother03-shtml-2843/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-datenschutz-bigbrother03-shtml-2843/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[sfrindt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[T-Online]]></category>
		<category><![CDATA[SMS]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[stille SMS]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufenthaltsort]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Briefgeheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrhart Körting]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother Award]]></category>
		<category><![CDATA[Fernmeldegeheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Datenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[geographischer Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/econsumer-datenschutz-bigbrother03-shtml-2843/</guid>

					<description><![CDATA[Anonymität im Internet - Schutz der Daten: Die deutschen Big Brother Awards 2003 wurden vergeben. Die Preise werden für gravierende Eingriffe in den Datenschutz an Politik und Wirtschaft verliehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anonymität im Internet &#8211; Schutz der Daten: Die deutschen Big Brother Awards 2003 wurden vergeben. Die Preise werden für gravierende Eingriffe in den Datenschutz an Politik und Wirtschaft verliehen.<!--break-->
                    </p>
<p>Es kommt nicht alle Tage vor, dass Preisredner in ihrer Laudatio die Ausgezeichneten für ihr Verhalten rügen. Am 24. Oktober 2003 war es wieder so weit. In Bielefeld wurden die vierten deutschen<br />
                    <a href="http://www.bigbrotherawards.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Big Brother Awards</a> verliehen. Eine unabhängige Jury aus Datenschutz- und Bürgerrechtsverbänden zeichnete Politiker und Wirtschaftsunternehmen in insgesamt sieben Preiskategorien für gravierende Eingriffe in den Datenschutz aus.</p>
<p>In der Kategorie „Politik“ wurden die Regierungen und Innenminister der Bundesländer Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen mit dem Big Brother Award bedacht. Ihr Vorhaben, den Telekommunikationsverkehr ihrer Bürger ohne begründeten Anfangsverdacht zu überwachen, habe drastische Einschnitte in elementare Grund- und Freiheitsrechte zur Folge. Bedroht seien insbesondere das Brief- und Fernmeldegeheimnis, aber auch die Pressefreiheit und das informelle Selbstbestimmungsrecht der Bürger. Die präventive Überwachung des Telefon- und E-Mailverkehrs schließe dabei die Speicherung der Verbindungsdaten mit ein. In seiner Laudatio bezeichnete Dr. Rolf Gössner von der Internationalen Liga für Menschenrechte das Maßnahmenpaket der Länder als „unverhältnismäßig, uferlos und kaum kontrollierbar.“</p>
<p>Das Verhältnis von vollziehender und gesetzgebender Gewalt beschäftigte die Juroren auch im Fall des Innensenators des Landes Berlin, Dr. Ehrhart Körting. Dieser hatte den Einsatz von „stillen SMS“ durch die Berliner Polizei auf besonders fragwürdige Weise legitimiert. Das sogenannte „Pingen“ ermöglicht die Ortung von Verdächtigen durch die Verschickung von SMS. Ob ein solches Vorgehen durch geltendes Recht abgesichert ist, stellen die Datenschützer in Frage. Nach gängiger Lesart schütze das Grundgesetz nicht nur die unmittelbare Kommunikation, sondern auch die Kommunikationsbereitschaft. Diese aber sei durch das Vorgehen der Berliner Polizei verletzt worden.</p>
<p>Dass Datenschutz und Bürgerrechte seit den terroristischen Anschlägen des 11. Septembers unter Anrufung sicherheitspolitischer Gefahren beschnitten werden, darauf haben Experten und Datenschützer wiederholt hingewiesen. Die umstrittene Verschärfung der Landespolizeigesetze in Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen etwa erfolge „im Windschatten der Terrorismusbekämpfung“, wie Dr. Rolf Gössner in seiner Laudatio bemerkte. Gefährdet scheint dieser Tage daher auch die Sicherheit des Datenschutzes. Das ganze Ausmaß einer solchen „Bedrohung durch Sicherheit“ tritt offen zu Tage, wenn der Internet-Service-Provider „T-Online“ das neue Sicherheitsparadigma heranziehen kann, um die datenschutzwidrige Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten mit der Verfolgung möglicher Mißbrauchsfälle durch Hacker und die Streuung von Internetviren zu legitimieren.</p>
<p>Mit der rechtswidrigen Speicherung von IP-Adressen verdiente sich „T-Online“ den Big Brother Award in der Kategorie „Kommunikation“. Als rechtlich prekär erweise sich hierbei, dass die Polizei und andere staatliche Bedarfsträger zum Zwecke der Verbrechensbekämpfung auf die gespeicherten Daten von „T-Online“ zurückgreiffen konnten. „T-Online“ habe die Datenschützer wissen lassen, dass die zuständige Datenschutzbehörde, das Regierungspräsidium Darmstadt, der unzulässigen Datenspeicherung ihren behördlichen Segen erteilt habe.</p>
<p>Die Speicherung personenbezogener Daten, das wird an diesem Abend deutlich, zwingt den Datenschutz zum Rückzug. Bei der Gebühreneinzugszentrale (GEZ), dem Preisträger in der Kategorie „Lifetime Award“, habe die umstrittene Vorratsdatenspeicherung nach Einschätzung von Dr. Thilo Weichert, dem Vorsitzenden der Deutschen Vereinigung für Datenschutz e.V., „praktisch zur Errichtung eines zentralen Bundesmelderegisters“ geführt. Auch in diesem Fall werde gegen den verfassungsrechtlichen Verhältnismäßigkeitgrundsatz verstoßen. Weichert prangerte zudem an, dass sich die GEZ systematisch Daten aus mitunter fragwürdigen Quellen beschaffe und sich einer umfassenden und unabhängigen Datenschutzkontrolle, wie sie von der Europäischen Datenschutzrichtlinie vorgeschrieben wird, entziehe.</p>
<p>Dass in Deutschland ein Big Brother Award für gravierende Datenschutzverletzungen verliehen werden müsse, gesteht Dr. Thilo Weichert, habe er bis vor wenigen Jahren selbst nicht geglaubt. In den wenigen Jahren, in denen er seine Beurteilung der datenrechtlichen Lage in Deutschland überdachte, ist der Verfall des Datenschutzes und des Fernmeldegesetzes soweit vorangeschritten, dass der ehemalige Verfassungsrichter Jürgen Kühling im „Grundrechte-Report 2003“ bereits den „Totalverlust“ des Brief- und Fernmeldegeheimnisses beklagte.</p>
<p>Der Big Brother Award will dazu beitragen, gravierende Datenschutzverletzungen öffentlich zu machen und die Verbraucher zu einem sorgsamen Umgang mit vertraulichen Daten anzuhalten. Dies gilt insbesondere für die Nutzung des Internet. Das vorherrschende Thema der diesjährigen Big Brother Awards, die Problematik einer Langzeitspeicherung personenbezogener Daten, wird die Datenschützer über den Winter hinaus begleiten. Experten rechnen damit, dass die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes, die für das Frühjahr 2004 erwartet wird, unter anderem die Einführung der Vorratsdatenspeicherung vorsieht. Die elektronischen Spuren, die Internet- und Mobilfunknutzer unfreiwillig hinterlassen, würden dann noch umfangreicher nutztbar.</p>
<p>Ausgezeichnet wurden mit dem Big Brother Award 2003 zudem die Regierung der USA, die „Metro AG“ und – wie bereits im Vorjahr – die „Deutsche Post AG. Die Preisträger des Big Brother Awards 2003 im Überblick:</p>
<ul>
<li>Kategorie „Arbeitswelt“: Die „Deutsche Post-Shop GmbH“</li>
<li>Kategorie „Politik“: Bundesländer Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Thüringen</li>
<li>Kategorie „Verbraucherschutz“: „Future Store Initiative, Metro AG“</li>
<li>Kategorie „Lifetime-Award“: Gebühreneinzugszentrale (GEZ)</li>
<li>Kategorie „Regional“: Der Innensenator von Berlin, Dr. Erhart Körting</li>
<li>Kategorie „Behörden“: Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika</li>
<li>Kategorie „Kommunikation“: „T-Online AG“<br />
                      </li>
</ul>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.10.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-datenschutz-bigbrother03-shtml-2843/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
