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	<title>Social Bookmarks &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Social Bookmarks &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Deutsches eGovernment noch ausbaufähig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:37:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland ist im Hinblick auf ePartizipation noch Entwicklungsland. Die ist das Ergebnis der <a href="http://assets1.csc.com/de/downloads/CSC_policy_paper_series_06_2010_government_20_betaphase.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> „Government 2.0 in der Betaphase“ des IT-Dienstleisters Computer Sciences Corporation (<a href="http://www.csc.com/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CSC</a>) - Untersucht wurden die eGovernment-Angebote der 50 größten Städte Deutschlands und der 16 Bundesländer.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist im Hinblick auf ePartizipation noch Entwicklungsland. Die ist das Ergebnis der <a href="http://assets1.csc.com/de/downloads/CSC_policy_paper_series_06_2010_government_20_betaphase.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> „Government 2.0 in der Betaphase“ des IT-Dienstleisters Computer Sciences Corporation (<a href="http://www.csc.com/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CSC</a>) &#8211; Untersucht wurden die eGovernment-Angebote der 50 größten Städte Deutschlands und der 16 Bundesländer.</p>
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<b>Informativ, aber unsichtbar</b>
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Die Autoren der Studie  Alexander Schellong und  Philipp Girrger kommen zu dem Ergebnis, dass die Bürger vielfach nur als „passive Informationsempfänger“ agieren könnten. In 58 Prozent der Fälle gebe es zwar das Angebot der Meinungsäußerung zu Projekten, aber hier dominiere noch das herkömmliche Kontaktformular. Einen „Rückkanal“ via Abstimmung gebe es bei nur bei sechs Prozent der deutschen Stadtplanungsprojekte.<br />
„Transparenz“ wird bei den Online-Services von Ländern und Kommunen scheinbar noch zu wörtlich genommen: Das gesamte Online-Angebot sei vielfach nur „mit Hilfe externer Suchmaschinen“ ersichtlich, heißt es in „Government 2.0 in der Betaphase“.
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Trotzdem bescheinigt die Studie der elektronischen Demokratie eine „neue Dynamik“. Diese sei nicht zuletzt auf Aktionen wie die <a href="http://www.whitehouse.gov/the_press_office/TransparencyandOpenGovernment/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open-Government-Agenda</a> der Obama-Administration, die von den EU-Mitgliedsstaaten ratifizierte <a href="http://www.tecnimap.es/userfiles/ministerial-declaration-on-egovernment.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Malmö-Deklaration</a> zur gemeinsamen eGovernment-Strategie oder das deutsche Regierungsprogramm <a href="http://www.cio.bund.de/cln_093/DE/E-Government/E-Government-Programm/e-government-programm_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Government 2.0</a> zurückzuführen.
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Information und damit Transparenz seien der erste Schritt im Demokratieprozess, so die Autoren Schellong und Girger. Die Grundlage für Mitbestimmung als zweiten Schritt sei also gelegt.
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<b>Rühmliche Ausnahme</b>
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Wie man gutes eGovernment macht, beweist laut Studie die Stadt <a href="http://www.bonn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bonn</a>. Die ehemalige Bundeshauptstadt sei Deutschlands Vorreiter bei der Nutzung von „Web 2.0 Anwendungen“. Nach Ansicht der Autoren sind das unter anderem Podcasts, Foren, RSS-Feeds, (Micro)Blogging, und der Einsatz von Social Bookmarking-Diensten, wie zum Beispiel <a href="http://delicious.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Delicious</a>. 
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://direktzu.bonn.de/nimptsch" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/nimptsch3.jpg" alt="direktzu.bonn.de" title="direktzu.bonn.de" height="296" width="400" /></a>
</div>
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Auf Anfrage von politik-digital.de bei der Stadt Bonn hob man in diesem Zusammenhang das seit einem halben Jahr aktive Portal „direktzu.bonn.de“ hervor. Bonns Bewohner können ihre Anliegen in dem Portal schildern oder für bereits gestellte Fragen stimmen. Die Fragen mit den meisten Stimmen werden dann beantwortet. „direktzu“-Portale gibt es bereits seit 2007. Prominente Beteiligte sind unter anderem <a href="http://direktzu.de/Kanzlerin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angela Merkel</a> und <a href="http://direktzu.de/Bundestagspraesident" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Norbert Lammert</a> (beide CDU). Von der Resonanz auf das Bonner-“direktzu“ sei man „positiv überrascht“ gewesen, sagte Andreas Leinhaas, stellvertretender IT-Leiter der Stadt Bonn, gegenüber politik-digital.de.
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Der meistgestimmte Beitrag <a href="http://direktzu.bonn.de/nimptsch/messages/24792?filter%5B%5D=answered&amp;order=rank&amp;sorting=asc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Nette Toilette“</a> hat 1324 Stimmen (Stand 9. Juli). Verglichen mit den knapp 320.000 Einwohnern Bonns sind diese Zahlen noch ausbaufähig. Interessanterweise gibt es seit dem 8. Juli auch einen <a href="http://direktzu.bonn.de/nimptsch/messages/26684" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag</a>, der versucht Stimmen für die Entwicklung von Mobil-Applikationen aus öffentlichen Daten zu gewinnen. Ein Wink mit dem Zaunpfahl?
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<b>Studiengewinn durch Information</b>
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Das stimmigste Gesamtkonzept bei Online-Services hat laut CSC-Studie die Stadt <a href="http://www.freiburg.de/servlet/PB/menu/-1_l1/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freiburg</a>. Als bemerkenswert erachteten die Autoren Informationen zur Stadtplanung, welche hier „umfassend“ und „schnell auffindbar“ über eine interaktive <a href="http://stadtplan.freiburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadtkarte</a> angeboten würden.
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<div style="text-align: center">
<a href="http://stadtplan.freiburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/freiburgkarte.jpg" alt="Interaktive Stadtkarte Freiburg" title="Interaktive Stadtkarte Freiburg" height="205" width="400" /></a>
</div>
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Von den Bürgern bevorzugt nachgefragt seien allerdings vor allem <a href="http://www.freiburg.de/servlet/PB/menu/1148000/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KFZ-Wunschkennzeichen</a> und der <a href="http://www.freiburg.de/servlet/PB/menu/1147899/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bibliotheksservice</a>, so Jürgen Smola vom Pressereferat Freiburg auf Nachfrage von politik-digital.de. Freiburg sei zudem die erste Stadt gewesen, die mit ihren Pressemitteilungen „in <a href="http://twitter.com/freiburg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a> präsent war“.
</p>
<p>
Rückmeldungen aus den  Kommunikationskanälen jenseits der E-Mail, wie eben Twitter, bekomme man aber bisher „zurückhaltend“, so Smola. Für zukünftige Projekte sei man zwar „prinzipiell offen“, jedoch müssten diese von den Beteiligten auch „mit Leben gefüllt werden“, gibt Smola zu bedenken.</p>
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		<title>Netzkunst Teil 4:  Spam vs. Spam</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzkunst-teil-4-spam-vs-spam-3728/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 12:07:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
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					<description><![CDATA[Die vierte und letzte Aktion in unserer kleinen Reihe setzt an einer für Nutzer moderner Kommunikations-Technologien sehr empfindlichen Stelle an – unerwünschte Werbemails, im Klartext: Spam. PleaseSpam.us ist ein Web-Projekt, bei dem die beliebtesten unbeliebten E-Mail-Adressen per Abstimmung ermittelt und dann SpamBot-freundlich auf der Projekt-Website platziert werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die vierte und letzte Aktion in unserer kleinen Reihe setzt an einer für Nutzer moderner Kommunikations-Technologien sehr empfindlichen Stelle an – unerwünschte Werbemails, im Klartext: Spam. PleaseSpam.us ist ein Web-Projekt, bei dem die beliebtesten unbeliebten E-Mail-Adressen per Abstimmung ermittelt und dann SpamBot-freundlich auf der Projekt-Website platziert werden.<!--break--></p>
<p>
Getreu dem Motto „Feuer mit Feuer bekämpfen“ will <a href="http://www.pleasespam.us/" target="_blank" title="PleaseSpam.us" rel="noopener noreferrer">PleaseSpam.us</a> auf die Funktionsweise von SpamBots aufmerksam machen. Diese Programme durchsuchen das WWW automatisch nach auf Webseiten veröffentlichten E-Mail-Adressen, an die dann unaufgefordert Werbemails verschickt werden. Darüber hinaus möchte das Projekt kritisch die zunehmende Verbreitung von Social-Bookmark-Plattformen wie digg.com, del.icio.us und mister-wong.de hinterfragen und eine Diskussion über den „Missbrauch von E-Mail als ein Massen-Übertragungs-System“ anstoßen.
</p>
<p>
Mit einer kurzen Begründung versehen kann jede E-Mail-Adresse vorgeschlagen werden. Alle eingegangenen Vorschläge stehen dann im internen Nutzerbereich der Website zur Abstimmung. Die Adressen mit den meisten Stimmen werden auf der Startseite und somit an für SpamBots exponierter Stelle veröffentlicht.  Auf Platz eins steht derzeit im übrigen die E-Mail-Adresse des US-Amerikanischen Präsidenten.
</p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/pleasespam_us.jpg" alt="Screenshot pleasespam.us" title="Screenshot pleasespam.us" height="327" width="450" />
</p>
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Die Hürde ist jedoch nicht groß. Um eine Adresse auf die Startseite zu wählen reichen derzeit schon die Stimmen von 18 Mitgliedern aus. Wenn die eigene Adresse fälschlicherweise dort landet, dann besteht die einzige Chance zur Löschung darin, einen Antrag zu stellen, über den dann wiederum die Mitglieder entscheiden müssen.
</p>
<p>
Abstimmen kann übrigens nur, wer sich  mit einer persönlichen E-Mail-Adresse anmeldet.<br />
PleaseSpam.us versichert, dass die bei der Anmeldung eingegebene Adresse geheim bleibt und vor Spam-Bots sicher ist – zumindest bis zu dem Zeitpunkt, bis man selbst auf der Liste landet.<br />
Bleibt die Frage, ob die Aktion tatsächlich eine Diskussion anstoßen kann oder nur noch mehr Spam erzeugt. Die Bots werden sich auf jeden Fall freuen.</p>
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