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	<title>Social Software &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Social Software &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Yes, Microsoft can</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Melching]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 09:26:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[townhall]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[Software-Gigant Microsoft mischt sich in den Wahlkampf ein. Das neue Tool „TownHall“ soll Politiker fit für den Online-Wahlkampf („<a href="http://www.microsoft.com/industry/government/CampaignReady/default.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CampaignReady</a>“) machen.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Software-Gigant Microsoft mischt sich in den Wahlkampf ein. Das neue Tool „TownHall“ soll Politiker fit für den Online-Wahlkampf („<a href="http://www.microsoft.com/industry/government/CampaignReady/default.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CampaignReady</a>“) machen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
TownHall bietet Kandidaten eine eigene soziale Plattform für den Kontakt zu Wählern. Besucher können dort Fragen stellen, an Umfragen teilnehmen, untereinander diskutieren und damit Teil der Kampagne werden. Das Tool kann mit bereits bestehenden sozialen Netzwerken verknüpft werden. So soll der Nutzer all seine Internetaktivitäten von einer Stelle aus koordinieren können.
</p>
<p>
Nach den Vorstellungen von Microsoft sollen auch Regierungen, Firmen oder Sportvereine TownHall in Zukunft nutzen. Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, kann dies auf einer <a href="http://www.microsofttownhall.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demo-Website</a> tun.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.microsofttownhall.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/townhall-demo.jpg" title="townhall-demo" height="290" width="440" /></a><br />
</center></p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Bessere Zukunft durch kollaborative Technologien</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bessere-zukunft-durch-kollaborative-technologien-4078/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clerche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 11:29:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[PICNIC]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Leadbeater]]></category>
		<category><![CDATA[Clay Shirky]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Sesamstraßen-Prinzip "Wer nicht fragt, bleibt dumm” und der Peter-Lustig-Leitsatz "Ausschalten und selbermachen" finden seit geraumer Zeit auch Fürsprecher im Umfeld der Internetwirtschaft. Vom 24. bis 26. September 2008 fand dazu in Amsterdam die Picnic-Konferenz statt. Eine Positionsbestimmung.

&#160;

<img src="/sites/politik-digital.de/files/ClayShirky_Picnic08.jpg" alt="Foto: Björn Ognibeni " width="300" height="250" />

Foto: <a href="http://www.ognibeni.de/">Björn Ognibeni</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sesamstraßen-Prinzip &#8220;Wer nicht fragt, bleibt dumm” und der Peter-Lustig-Leitsatz &#8220;Ausschalten und selbermachen&#8221; finden seit geraumer Zeit auch Fürsprecher im Umfeld der Internetwirtschaft. Vom 24. bis 26. September 2008 fand dazu in Amsterdam die Picnic-Konferenz statt. Eine Positionsbestimmung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://politik-digital.de/wp-content/uploads/ClayShirky_Picnic08.jpg" alt="Foto: Björn Ognibeni " width="300" height="250" /></p>
<p>Foto: <a href="http://www.ognibeni.de/">Björn Ognibeni</a></p>
<p><!--break--></p>
<p>Eine Eingrenzung auf ein Thema ist angesichts der vielen Referenten, Themen und Ausstellungen nur schwer möglich – vielleicht sogar von den Veranstaltern des Zukunftkongresses nicht beabsichtigt. Einige Schlagwörter zur Einordnung: Social Software, Web 2.0, Creativity, Collaboration, Innovation Crowdsourcing&#8230; Mit diesen Begriffen wird zum einen versucht, Wandel in Medien und Gesellschaft zu beschreiben. Zum anderen werden diese Begriffe als Zielmarken einer besseren Zukunft propagiert.</p>
<h3>Prominente Autoren</h3>
<p>In Amsterdam waren zwei prominente Buchautoren und Vertreter dieser Denkrichtung anwesend:<br />
Charles Leadbeater, Autor des Buchs “We-think: The Power of Mass Creativity,” and Clay Shirky, Autor von “Here Comes Everybody: The Power of Organizing Without Organizations.”</p>
<p>Leadbeater, der auch schon Berater des britischen Ex-Premiers Tony Blair war, sagte während seiner Keynote, die die Konferenz eröffnete: &#8220;For most of my life, we have worked and being served by organizations that should do things for you but often actually do things to you. The logic of the Web is &#8220;with&#8221;, how to work with people, how to learn together. If you want a very simple way to think of the current shift, it&#8217;s that difference: from the world of &#8220;to&#8221; and &#8220;for&#8221; to the world of &#8220;with&#8221; and &#8220;by&#8221;.&#8221;</p>
<p>Leadbeater proklamierte das Ende der Massenproduktion, das Ende des passiven Konsumierens, das Ende bürokratischer Institutionen. Die Zukunft sei das gemeinschaftliche Teilen und Zusammenarbeiten. Beispiele sind Wikipedia und die Open Source Bewegung: &#8220;If you want a simple way to describe the difference in the industrial organization of before, and what is difficult to pin down that we have now is: Think With&#8221;, so Leadbeater.</p>
<h3>Evangelist und kritischer Wissenschaftler</h3>
<p>Da Leadbeater die Rolle des Evangelisten eines neuen Zeitalters bereits übernommen hatte, konnte sich Shirky auf die Rolle des kritischen Wissenschaftlers konzentrieren. Ausgehend von den Kernthesen seines Buches “Here Comes Everybody” legte er in seiner Rede den Schwerpunkt auf die Herausforderungen und Schwierigkeiten dieses neuen Ansatzes. In seinem Buch beschreibt Shirky, wie Teilen und Zusammenarbeiten durch neue Software gemeinsame Produkte und gemeinsames Handeln ermöglicht: &#8220;The dilemmas of how to design social software that empowers users and at the same time stops them from abusing them haven&#8217;t been solved yet.&#8221;</p>
<h3>Neue Regeln für Zusammenarbeit</h3>
<p>Die Copyright-Copyleft Debatte zeige, wie schwierig bereits das Teilen von Daten (z.B. Fotos, Videos, Musik) ist bzw. das neue Regelungen in Form von Lizenzmodellen notwendig waren. Geht es aber nicht nur um das Teilen von Daten, sondern um komplexere Formen der gemeinsamen Produktion und Organisation von sozialem oder politischem Handeln, fehlen solche Regelungen. Oder sie sind erst in der Betaphase der Erprobung. &#8220;We need for collective action a new form of incorporation which works in front of the state in the same way the GPL License works for software.&#8221;</p>
<p>Die frühen Visionen von grenzenloser eDemokratie / ePartizipation (z.B. virtuelle Parteiversammlungen oder virtuelle Ortsgruppen) sind genau an diesem Problem fehlender Regelungen gescheitert. Hier gibt es in der Tat noch viel zu tun. Antworten oder Lösungen gab es dazu weder von Shirky noch von Leadbeater. Immerhin hat Shirky auf die politischen Probleme der neuen Mitmachwelt hingewiesen. Im April 2008 <a href="http://www.shirky.com/herecomeseverybody/2008/04/looking-for-the-mouse.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte er dazu auf einer anderen Konferenz:</a> “The physics of participation is much more like the physics of weather than it is like the physics of gravity.&#8221;</p>
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		<title>Gruschelnde Geheimdienstler</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gruschelnde_geheimdienstler-3247/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mhenschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 14:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[An einem hauseigenen sozialen Netzwerk der Marke MySpace, Facebook oder
StudiVZ arbeitet derzeit der us-amerikanische Geheimdienst CIA.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An einem hauseigenen sozialen Netzwerk der Marke MySpace, Facebook oder<br />
StudiVZ arbeitet derzeit der us-amerikanische Geheimdienst CIA.<!--break--> Die<br />
rund 17.000 CIA-Mitarbeiter sollen so weltweit untereinander vernetzt<br />
werden, um Informationen effektiver sammeln und tauschen können,<br />
berichtet die Financial Times. Doch einige Agenten und nationale<br />
Sicherheitsexperten äußern bereits Bedenken: Wegen mangelnder<br />
Internetsicherheit befürchten die Schlapphüte, geheime Nachrichten<br />
könnten ganz schnell gar nicht mehr so geheim sein. Einzelne Agenten<br />
fürchten gar, aufzufliegen. Deshalb soll die Teilnahme am Netzwerk<br />
vorerst freiwillig sein. </p>
<p>Das neue System soll den Kampf gegen den Terrorismus verbessern, indem<br />
es die vielfach kritisierten Kommunikationslücken schließt, die<br />
bewiesenermaßen zu den Terroranschlägen am 11. September 2001 geführt<br />
haben. Mauern und kulturelle Barrieren innerhalb der Nachrichtendienste<br />
sollen eingerissen werden, sagte Thomas Fingar, Chef des Nationalen<br />
Sicherheitsrats. Abgesehen vom internen Netzwerk sollen auch<br />
ausländische Geheimdienste wie der britische MI-5 eingebunden werden.<br />
Doch die sträuben sich noch gegen den exzessiven Informationsaustausch.<br />
Das Projekt namens A-Space soll im Dezember an den Start gehen. Ob die<br />
Geheimdienstler auch schicke Fotos hochladen und befreundete Spione<br />
„gruscheln“ können, ist nicht bekannt.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kampf auf dem digitalen Schlachtfeld</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/kampf_auf_dem_digitalen_schlachtfeld-77/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:44:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerzialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Community]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="fett">(Buchrezension) Manche Thesen sind ihrer Zeit        voraus: Bereits 2003 fragte sich ein Autorenteam, was passiert,        wenn der Kommerz auf soziale Netzwerke trifft. Thematisch hochaktuell        und ein sinnvolles Buch für Einsteiger, findet Julia Sommerhäuser        &#8211; auch wenn ein Miteinander noch nicht in Sicht ist.<br />       <br />       </span>Die soziale Rückeroberung des Netzes: Der Buchtitel        versetzt den Leser auf ein digitales Schlachtfeld. Hier scheint        es um einen Kampf zu gehen &#8211; das Soziale will im Netz wieder        Boden gut machen. Und tatsächlich bestätigt sich der erste        Eindruck. In dieser Monographie geht es um das Spannungsverhältnis        zwischen <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/index.shtml#social_networks">social        software</a> und kommerziellen Internetseiten. In &#8222;Online-Communities,        Weblogs und die soziale Rückereroberung des Netzes&#8220; stellen        sich die Autoren Christian Eigner, Helmut Leitner, Peter Nausner        und Ursula Schneider die Frage, ob digitale Netzwerke und andere        Elemente der Blogosphäre rein soziale Phänomene bleiben        oder ob sie unter bestimmten Bedingungen kommerziell nutzbar sein        können. Die Gegner stehen sich gegenüber: Die Logik des        Schenkens tritt gegen die Logik des Geldes an.<br />       <br />       Auf den ersten Blick scheinen denn auch Konzepte von Gemeinschaft        und Profitstreben nicht miteinander vereinbar zu sein. Die Unterschiede        sind zu groß, eine Gegnerschaft ist vorprogrammiert.</p>      <p><strong>Online-Communities als zarte Pflänzchen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="fett">(Buchrezension) Manche Thesen sind ihrer Zeit voraus: Bereits 2003 fragte sich ein Autorenteam, was passiert, wenn der Kommerz auf soziale Netzwerke trifft. Thematisch hochaktuell und ein sinnvolles Buch für Einsteiger, findet Julia Sommerhäuser – auch wenn ein Miteinander noch nicht in Sicht ist.</span><br />
Die soziale Rückeroberung des Netzes: Der Buchtitel versetzt den Leser auf ein digitales Schlachtfeld. Hier scheint es um einen Kampf zu gehen – das Soziale will im Netz wieder Boden gut machen. Und tatsächlich bestätigt sich der erste Eindruck. In dieser Monographie geht es um das Spannungsverhältnis zwischen <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/index.shtml#social_networks">social software</a> und kommerziellen Internetseiten. In „Online-Communities, Weblogs und die soziale Rückereroberung des Netzes“ stellen sich die Autoren Christian Eigner, Helmut Leitner, Peter Nausner und Ursula Schneider die Frage, ob digitale Netzwerke und andere Elemente der Blogosphäre rein soziale Phänomene bleiben oder ob sie unter bestimmten Bedingungen kommerziell nutzbar sein können. Die Gegner stehen sich gegenüber: Die Logik des Schenkens tritt gegen die Logik des Geldes an.<br />
Auf den ersten Blick scheinen denn auch Konzepte von Gemeinschaft und Profitstreben nicht miteinander vereinbar zu sein. Die Unterschiede sind zu groß, eine Gegnerschaft ist vorprogrammiert.<br />
<strong>Online-Communities als zarte Pflänzchen<!--break--></strong><br />
Die Autoren arbeiten jedoch verschiedene Szenarien heraus, in denen eine friedliche Verbindung von social software und Kommerz gelingen könnte. Ausgangspunkt ist die Metapher der Online-Community als biologisch-organisches System: Eine Gemeinschaft kann nicht maschinell produziert werden, sondern entwickelt sich wie ein Organismus. Aus einem Keim entsteht nach und nach eine Pflanze. Ihr Wachstum kann unterstützt, aber nicht erzwungen werden. Der Gründer einer Community muss seine Gemeinschaft also aufziehen wie ein Gärtner seine Pflanzen. Bei Online-Gemeinschaften kann nicht der Profit im Vordergrund stehen, weil er – wie das Pflanzenwachstum – nicht kalkulierbar ist. Online-Communities bedienen eher weiche Faktoren: Kundenbindung, Feedback oder Werbung. Um diese kommerziellen Potenziale dieser digitalen Netzwerke nutzen zu können, bedarf es jedoch viel Zeit.<br />
Noch beschränkt sich das wirtschaftliche Potenzial der Gemeinschaften auf das so genannte social learning: Hier wird eine kritische und gruppenorientierte Lernkultur geschaffen, die sich kommerziell nutzen lässt. Indem Unternehmen diese neue Kultur in ihre Geschäftsabläufe einbeziehen, können sie vom Community-Gedanken profitieren. Es eröffnen sich verschränkte Formen der Wissensgenerierung. Das arbeiten Christian Eigner und Peter Nausner in ihrem Beitrag heraus.<br />
Soziale Netzwerke und kommerzielle Anbieter müssen sich also nicht bekämpfen, sondern können sinnvolle Anknüpfungspunkte finden, so die Schlussfolgerung. Das ist das Fazit der vier Autoren, die sich mit ihrem populärwissenschaftlichen Buch vor allem an interessierte Einsteiger wenden. Es sollen „neue, in der Praxis zu erprobende Wege“ aufgezeigt werden. Dem entspricht der gesamte Stil des Buches. Es ist mit vielen Beispielen gespickt und hat wenig Literaturangaben. Reportage und Erfahrungsbericht lockern als ausgefallene Darstellungsformen das Buch zusätzlich auf.<br />
Im Beitrag von Christian Eigner beispielsweise diskutieren zwei fiktive Personen über den Nutzen von Onlineangeboten traditioneller Medien. Beide Gesprächspartner kritisieren, dass diese Seiten Informationsinseln gleichen, von denen keine Links nach außen führen. Auf ihrem Streifzug durch das Internet finden die zwei dann aber doch noch zahlreiche Informationsseiten, die viele externe Bezüge aufweisen. Mit der Entdeckung der Weblogs steht ihnen nun eine „neue Kulturtechnik“ zur Verfügung, die Information und Hypertextualität miteinander verbindet.<br />
<strong>Viele Perspektiven im Kompetenzteam</strong><br />
Die Autorenmannschaft bildet eine Art Kompetenzteam, das Kenntnisse aus verschiedenen Fachbereichen einbringt. Das merkt man den Darstellungen an. Viele Themen werden aus mehreren Perspektiven beleuchtet: Christian Eigner und Peter Nausner vertreten als gelernte Journalisten die Perspektive der ‚schreibenden Zunft’. Helmut Leitner stellt seine technischen Erfahrungen als Softwareentwickler zur Verfügung und ist selbst Gründer mehrerer Online-Communities. Ursula Schneider kann als Professorin für BWL die Sichtweise der Unternehmen und der Wirtschafteinbringen. Diese Vielfalt der Sichtweisen macht das Buch zu einem sinnvollen praxisorientierten Beitrag.<br />
Obwohl bereits 2003 erschienen, reiht es sich in eine hochaktuelle Forschungsdiskussion ein. Der Kampf zwischen sozialen und kommerziellen Elementen im Internet wird auch weiterhin ausgetragen: Das zeigen die Debatten um Werbemöglichkeiten bei Wikipedia oder den Kauf des Videoportals YouTube durch den Suchmaschinenriesen Google und des Studentennetzwerkes StudiVZ durch den Holtzbrinck-Verlag. Ein Miteinander, wie es sich die Autoren des Buches vorstellen, ist derzeit nicht in Sicht. Vielmehr sind schnelle Übernahmen die neue Strategie auf dem digitalen Schlachtfeld, auf dem die Entscheidung noch immer nicht gefallen ist.</p>
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		<item>
		<title>Ein stilles Örtchen im Internet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/ein-stilles-oertchen-im-internet-2130/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jdillmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 14:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[alleinr.de]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
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					<description><![CDATA[Das neue Web 2.0 kann ganz schön anstrengend sein. Früher reichte es noch einmal am Tag seine Emails zu prüfen und alle paar Wochen die Webseite zu aktualisieren.
Lange währte diese Ruhe allerdings nicht. Mit der großen Verbreitung von Foren wollten jeden Tag tausende neuer Beiträge gelesen werden. Und Instant-Messenger, wie ICQ mit dem nervtötenden „Oh-Oh“, standen selten still.
Mit dem Web 2.0 ist es noch schlimmer geworden. Andauernd müssen neue Blogeinträge und Kommentare geschrieben, Videos für YouTube und Bilder bei Flickr hochgeladen werden.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Web 2.0 kann ganz schön anstrengend sein. Früher reichte es noch einmal am Tag seine Emails zu prüfen und alle paar Wochen die Webseite zu aktualisieren.<br />
Lange währte diese Ruhe allerdings nicht. Mit der großen Verbreitung von Foren wollten jeden Tag tausende neuer Beiträge gelesen werden. Und Instant-Messenger, wie ICQ mit dem nervtötenden „Oh-Oh“, standen selten still.<br />
Mit dem Web 2.0 ist es noch schlimmer geworden. Andauernd müssen neue Blogeinträge und Kommentare geschrieben, Videos für YouTube und Bilder bei Flickr hochgeladen werden.<br />
<!--break--><br />
Dabei darf man natürlich auch seine unzähligen Freunde bei Myspace, Xing und Co nicht vernachlässigen. Und falls dann doch noch ein bisschen Zeit bleibt, berichtet man bei <a href="http://www.twitter.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a>, dass man momentan nichts zu tun hat.<br />
All jenen, die sich nach Einsamkeit und Ruhe sehnen, aber vergessen haben, wo sich der Ausknopf des Computers befindet, kann nun endlich auch online geholfen werden: Auf <a href="http://www.alleinr.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">alleinr.de</a>. Denn dort gibt es nichts zu tun. Man kann sich einfach zurücklehnen, beim Scrollen der leeren Seite entspannen und einen kurzen Moment der Einsamkeit genießen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Millionen Pinguine schreiben Roman</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/eine-millionen-pinguine-schreiben-roman-2101/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 11:23:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Kann eine Internet-Community einen richtigen Roman zustande bringt? An dieses Experiment wagen sich jetzt der britische Verlag <a href="http://www.penguin.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Penguin Books</a> und <a href="http://www.hum.dmu.ac.uk/blogs/cwnm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studenten</a> der <a href="http://www.dmu.ac.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">De Montfort Universität</a> in Leicester.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kann eine Internet-Community einen richtigen Roman zustande bringt? An dieses Experiment wagen sich jetzt der britische Verlag <a href="http://www.penguin.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Penguin Books</a> und <a href="http://www.hum.dmu.ac.uk/blogs/cwnm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studenten</a> der <a href="http://www.dmu.ac.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">De Montfort Universität</a> in Leicester.<br />
<!--break--><br />
Seit gestern kann jeder Interessierte am Wiki „<a href="http://www.amillionpenguins.com/wiki/index.php?title=Main_Page" target="_blank" rel="noopener noreferrer">A Million Penguins</a>“ mitschreiben – ob wirklich ein Roman daraus erstehen wird, können selbst die Macher hinter dem Projekt noch nicht <a href="http://thepenguinblog.typepad.com/the_penguin_blog/2007/02/a_million_pengu.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">abschätzen</a>:<br />
„In den nächsten sechs Wochen werden wir sehen, ob wirklich eine Gemeinschaft entstehen, Meinungsverschiedenheiten zur Seite gepackt und ein Roman produziert werden kann.“<br />
Bis jetzt hat das Wiki „A Million Penguins“ schon zwölf Kapitel. Jeder, der auch Teil der tippenden Pinguine werden möchte, kann sich einfach anmelden und mitmachen. Aber Vorsicht! Wer keine Lust hat, dass seine Beiträge verändert, verschoben, oder sogar gelöscht werden, sollte die Finger davon lassen – es handelt sich hierbei schließlich um ein Wiki.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>LEAD-Awards 2007 &#8211; nominierter Sponsor</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/lead-awards-2007-nominierter-sponsor-2066/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 09:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 28. Februar werden die <a href="http://www.leadacademy.de/2007/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LEAD-Awards</a> vergeben - nach eigenen Angaben sind sie &#34;Deutschlands führende Auszeichnung für Print- und Online-Medien&#34;. Nominiert in der Rubrik &#34;<a href="http://dwdl.de/article/news_9759,4.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webleader des Jahres</a>&#34;: Das soziale Musiknetzwerk LastFM, die Berufsplattform Xing und Spiegel Online (übrigens auch im Rennen um den Preis für das beste Webdesign).
<br />
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28. Februar werden die <a href="http://www.leadacademy.de/2007/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LEAD-Awards</a> vergeben &#8211; nach eigenen Angaben sind sie &quot;Deutschlands führende Auszeichnung für Print- und Online-Medien&quot;. Nominiert in der Rubrik &quot;<a href="http://dwdl.de/article/news_9759,4.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webleader des Jahres</a>&quot;: Das soziale Musiknetzwerk LastFM, die Berufsplattform Xing und Spiegel Online (übrigens auch im Rennen um den Preis für das beste Webdesign).<br />
<br />
<!--break--><br />
Dass &quot;Der Spiegel&quot; aber auch zu den <a href="http://www.leadacademy.de/2007/sponsoren.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hauptsponsoren</a> der Awardverleihung zählt, gibt dem ganzen einen komischen Beigeschmack&#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Social Software das Internet verändert</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/social-networks/netzkulturaschnepel_social_software_061130-shtml-3126/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[aschnepel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Das Schlagwort "Social Software" ist längst Lieblingsthema einschlägiger Medienseiten. Schuld daran sind etwa ein populäres Online-Lexikon, x-tausend Weblogs und intelligente öffentliche Bilder- und Business-Communities. Doch worum geht's überhaupt? Und wird jetzt endlich alles gut?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">(Artikel) Das Schlagwort &#8220;Social Software&#8221; ist längst Lieblingsthema einschlägiger Medienseiten. Schuld daran sind etwa ein populäres Online-Lexikon, x-tausend Weblogs und intelligente öffentliche Bilder- und Business-Communities. Doch worum geht&#8217;s überhaupt? Und wird jetzt endlich alles gut?</p>
<p><!--break--></p>
<p>Frühmorgens automatisch News mit dem RSS-Feed der tagesschau checken, abends vorm Schlafengehen kurz nachlesen, was in der Wikipedia eigentlich zum Begriff &#8220;Social Software&#8221; steht – Alltag in der Ära des Kürzels 2.0.</p>
<p>Kurz gesagt bezeichnet das Schlagwort &#8220;Social Software&#8221; einfach zu bedienende Internet-Anwendungen, die erst in einem sozial, also gemeinschaftlich, genutzten Kontext Sinn ergeben. Besonders anschaulich: die Online-Enzyklopädie Wikipedia . Hier kann und darf jeder mitschreiben, so dass sich für die deutschen Ausgabe mittlerweile ein Netzwerk aus rund 7000 aktiven Autoren gebildet hat. International schreiben sogar 214.000 registrierte Autoren mit. Die Qualität und die Fehlerfreiheit der Inhalte sollen durch das Wohlwollen der Nutzer, die Dokumentation der Webseiten-Historie und die öffentliche Präsenz garantiert werden. Doch nicht selten geriet die wahrscheinlich populärste &#8220;Social Software&#8221; wegen ihrer Offen- und damit Angreifbarkeit, etwa während politischer Wahlkämpfe, in die Kritik.</p>
<p>Weblogs sind die am weitesten verbreitete &#8220;Social Software&#8221;. Der Begriff ist eine Verschmelzung aus Web und Logbuch, was bereits auf die starke Personalisierung dieses Formats hinweist. Es ermöglicht, auf technisch unkomplizierte Art,diverse multimediale Inhalte zu publizieren &#8211; ob als Text (<br />
                            <a href="http://rungholt.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a>), Audio (<br />
                            <a href="http://www.blumenpod.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Podcast</a>), Video (<br />
                            <a href="http://www.hartplatzhelden.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vblog</a>) oder gar Foto vom Mobiltelefon (<br />
                            <a href="http://moblog.feuerwehr-weblog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moblog</a>). Dass Artikel kommentiert oder andere Weblog-Inhalte automatisch durch Trackback-Funktion verlinkt werden können, umrahmt die neuartige Interaktivität. Die Zahl der deutschen Weblogs zu schätzen, ist so gut wie unmöglich – die einen reden von 400.000, andere von knapp einer Million<br />
                            <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/548" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Tagebüchern</a>.</p>
<p>                            <strong>Der neue Mythos &#8220;Web 2.0&#8221;</strong></p>
<p>Die rasante Erfolgsgeschichte der Weblogs, Wikis &amp; Co. hat eine neue und doch eigentlich alte These neu aufkochen lassen, forciert von<br />
                            <a href="http://tim.oreilly.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tim O&#8217;Reilly</a>, Erfinder des Begriffs &#8220;Web 2.0&#8221; und Gründer des gleichnamigen IT-Fachverlags. Im Kern besagt die neue alte These, dass Informationen nun unabhängig von traditionellen &#8220;Gatekeepern&#8221;, z.B. vom klassischen Zeitungsjournalismus, generiert werden können. Jeder Empfänger, so die Verfechter dieser These, könne nun selbst zum Sender werden, die Vermittlung werde überflüssig. Der daraus resultierende, neu geschaffene Kommunikations- und Partizipationsspielraum, so die Argumentation weiter, schaffe auf diese Weise nicht nur geänderte Spielregeln für die mediale Welt, sondern muss zwangsweise auch auf politische Amtsträger und gesellschaftliche Bewegungen wirken. Diesen Spielraum könne das &#8220;Web 2.0&#8221;, das die statischen html-Seiten der ersten Internet-Generation hinter sich gelassen habe, nun mittels &#8220;Social Software&#8221; vollständig entfalten.</p>
<p>
                              <strong>&#8220;Social Software&#8221; als Ergänzung zum Mainstream</strong>
                            </p>
<p>Diese Thesen sind mit Blick auf die tatsächliche Nutzung in ihrer Konsequenz sicher nicht haltbar. Zu schnell wird vergessen, dass der Zugang und die Nutzung von &#8220;Social Software&#8221; nicht nur entsprechendes Know-How und Technikkompetenz erfordern, sondern vor allem ohne Motivation und Mitwirkung nicht funktioniert. So liegt die Crux gerade in dem Wesenszug der &#8220;Social Software&#8221;, die sie auszeichnet. Denn damit sie funktioniert, müssen die Nutzer mitwirken. Kurz: &#8220;Social Software&#8221; ist darauf angewiesen, Teil eines sozialen oder gemeinschaftlichen Kontextes zu sein.</p>
<p>Das Potenzial hängt letztlich davon ab, wie es tatsächlich ausgenutzt wird. Weblogs brauchen nicht nur Autoren sondern auch Leser. Wiki-Projekte hingegen nicht nur Leser, sondern auch Autoren. Intelligente Communities benötigen neben intelligenten Strukturen auch intelligente Nutzer, die intelligente Inhalte einbringen. Ansonsten führt die best entwickelteste &#8220;Social Software&#8221; ins Leere und bleibt ohne gesellschaftliche oder politische Bedeutung.</p>
<p>Zweifellos haben sich die Audrucksmöglichkeiten im Netz durch „Social Software“ enorm weiterentwickelt, doch &#8220;Social Software&#8221; ist nicht mehr und nicht weniger als ein Publikationsformat für Information und Meinung. Welchen Einfluss sie auf gesellschaftliche, mediale oder politische Prozesse hat und haben wird, hängt von dem jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld ab, in den sie eingebettet ist oder wird. Bezeichnend ist daher, dass die freie Wirtschaft „Social Software“ als nützliches Marketingtool entdeckt hat. Denn dass die riesigen Datenmengen der &#8220;Social Software&#8221;-Communities &#8221;<br />
                            <a href="http://www.youtube.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a>&#8221; oder &#8221;<br />
                            <a href="http://www.myspace.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MySpace</a>&#8221; nach dem Kauf durch den Netz-Giganten &#8220;Google&#8221; als Datenspeiser für profil- und nutzerbezogene Werbung fungieren werden, steht außer Frage. &#8220;Social Software&#8221; ist, wie der Rest unseres gesellschaftlichen Systems, gebunden an die Spielregeln des Marktes: Erfolgreiche Ideen werden, wenn sie wirtschaftlich nutzbar sind, auch wirtschaftlich genutzt. &#8220;Social Software&#8221; wird jedoch immer dort eine gesellschaftspolitische Bedeutung behalten können, wo sie unterhalb des Radars der Werbewirtschaft bleibt und entweder als spezifisch regionales oder ausdrücklich themenorientiertes Polit-Projekt auftritt.</p>
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		<title>Lasst uns Politik intelligenter machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[bklein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmy Wales]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Campaigns Wikia]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Jimmy Wales ist längst eine Ikone. Jetzt hat der Wikipedia-Erfinder ein neues Web2.0-Format gegründet: ein Wiki speziell für Kampagnen. Wales hofft, dass so mehr politische Partizipation entsteht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Artikel) Jimmy Wales ist längst eine Ikone. Jetzt hat der Wikipedia-Erfinder ein neues Web2.0-Format gegründet: ein Wiki speziell für Kampagnen. Wales hofft, dass so mehr politische Partizipation entsteht.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Das Engagement für Umweltschutz, Plädoyers für Steuerreformen oder einfach Wahlkampf für den neuen Gouverneur von Maine – all das hat einen neuen Platz im Netz bekommen: das Kampagnen-Wikia von Jimmy Wales. Das Motto des Wikipedia-Gründers: „What better place than here? What better time than now?“ Der Satz steht auf dem Rücken eines grauen T-Shirts, ein Foto davon prangt auf der Startseite des neuen<br />
<a href="http://campaigns.wikia.com/wiki/Campaigns_Wikia" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Web 2.0-Projekts</a>, das Wales im Juli 2006<br />
<a href="http://news.com.com/2100-1028_3-6091151.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ins Leben gerufen</a> hat.</p>
<p>Mit der Erfindung der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia hat der 40-Jährige eigentlich alles erreicht. Aber Ansehen allein scheint ihm nicht zu reichen: Vom 160.000-Einwohner-Städtchen Huntsville im US-Bundesstaat Alabama aus will er helfen, Politik intelligenter und demokratischer zu gestalten, und traditionelle Medienkanäle mit Graswurzel-Engagement ersetzen. Die Idee ist nicht neu: Kommunikation über ein Wiki ist schnell, unkompliziert und diskursiv. Nur konsequent also, dass das Prinzip von „Campaigns Wiki“ auf der Ursprungsidee von Wikipedia basiert: Beiträge können und sollen sich ständig verändern. Im Rahmen der Partizipationsmöglichkeiten steht es jedem frei, eine Kampagne zu eröffnen und um potenzielle Unterstützer zu wetteifern. Wikianer können selbstverständlich auch die Kampagnen anderer Nutzer unterstützen, sie können sie aber auch angreifen, kritisieren oder verbessern.
</p>
<p>
<b>Querdenker aller Bundesländer<br />
<br />
</b><br />
<br />
Das Potenzial für Kampagnen-Wikia ist hoch, das Angebot scheint allerdings kaum einer zu kennen. Momentan gibt es gerade einmal<br />
<a href="http://kampagnen.wikia.com/wiki/Kampagnen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">acht deutsche Kampagnen</a>: „Querdenker alle Bundesländer vereinigt Euch“, heißt eine, „Handy weg“ oder „Grundeinkommen statt Hartz IV“ fordern andere. Auf der englischsprachigen Seite gibt es da schon mehr. Aber von Erfolg sind die Kampagnen noch nicht gekrönt.<br />
<br />
Wenn es nach Jimmy Wales ginge, würden sich Mandatsträger nationaler oder auch subnationaler Parlamente an den Kampagnen beteiligen und rege mitdiskutieren. Allerdings scheint das bislang keinem der teilnehmenden Wikianer mit einer seiner Kampagnen gelungen zu sein. Ein weiteres Problem: die Anonymität. Denn jeder Nutzer kann, ohne „Spuren“ zu hinterlassen, jede Art von Kampagne starten und auch alles auf seine Art kommentieren. Das führt natürlich zu nicht ganz ernst gemeinten Kampagnen und Kommentaren und verleiht dem Kampagnen-Wikia nicht gerade ein hohes Maß an Seriosität.
</p>
<p>
Das Ziel: mehr politische Partizipation. Also etwas, das weder konventionelle Rundfunkmedien noch die darin erzeugte „Rundfunkpolitik“ leisten kann. Dieses Engagement ist für Jimmy Wales in mehreren Varianten denkbar: Man kann sich auf eine Mailing-Liste setzen lassen, sich aktiv am Wiki beteiligen und – am allerwichtigsten – Dritte über das Projekt informieren, um so eine weit gestreute und gut ausgebaute Community herzustellen. Die Seiten der einzelnen Kampagnen unterscheiden sich teilweise in ihrem Aufbau. Mal hat man die Seitenstruktur in Kategorien aufgeteilt: erstens die Kampagne, zweitens Pro- und Contra-Argumente und drittens Hintergrundinfos. Eine weitere mögliche Seitenstruktur ist ein Fließtext, in dem am Ende offen diskutiert werden kann, ähnlich wie bei Wikipedia. Je nach Land oder Kampagne können sich die Seiten weiter unterscheiden. Das Kampagnen-Wikia steht in mehreren Sprachen zur Verfügung, die Übersicht ist dabei nach Ländern sortiert. Interessant ist, dass Seiten der europäischen Länder eine Übersicht „europäische Kampagnen“ haben, in denen länderübergreifend europäische Kampagnen gestartet und diskutiert werden können. Ein weiterer Menüpunkt verweist auf „Internationale Kampagnen“ in jeder Sprache, so dass es für Diskussionen keine Länder- oder Kontinentgrenzen gibt.
</p>
<p>
<b>Meine Kampagne ist Privatsache</b></p>
<p>Allerdings ist momentan weder die Beteiligung an Kampagnen noch die Eröffnung von Kampagnen ein „Renner“. Die geringe Beteiligung lässt sich dabei nicht nur in Deutschland beobachten, auch aus anderen Ländern kommt kaum Zuspruch. Wie bei vielen neuen Online-Projekten scheitert der Erfolg bislang an der entsprechenden Kommunikation nach „außen“. Nur Freunde und Bekannte über sein Projekt zu informieren, reicht eben nicht, um eine international erfolgreiche Initiative zu etablieren.</p>
<p>Kurz: Kampagnen-Wikias sind zur Zeit ausschließlich private Initiativen ohne Anbindung an staatliche Institutionen. Die Beteiligung von Mandatsträgern steht noch in den Sternen, ist aber nicht ausgeschlossen. Aber letztlich sind die Diskussionsergebnisse durchaus wertvoll &#8211; auch ohne die Integration politischer Entscheidungsträger. Der Erfolg misst sich eher daran, wie viele Nutzer sich regelmäßig am Wikia beteiligen. Was das Ganze mit tatsächlicher politischer Entscheidungsfindung zu tun haben könnte, ist erst einmal Nebensache.</p>
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		<title>Social Networks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[XING]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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